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  • 11. June 2010

    Fahnen und Fahnenflüchtige

    von Martin Lichtmesz / 59 Kommentare

    Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

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    Manche Leute müssen mit einem Dachschaden leben. Damit es bei keinem unserer Autoren so weit kommt, sollten Sie die Arbeit für sezession.de jetzt honorieren, während Lichtmesz oder Kositza oder einer der anderen bereits über dem nächsten Beitrag sitzt.

    In der aktuellen JF ist eine abtrennbare Schwarz-Rot-Gold-Papierfahne beigelegt, zwecks Herumwedeln und Heraushängen für ein weiteres "deutsches Sommermärchen". Ich empfinde das als ziemlich töricht, schon allein deswegen, weil der entscheidende emotionale Kern der WM von 2006 war, daß sie eben in Deutschland selbst stattgefunden hat. Eine Wiederholung ist von der Südafrika-WM in dieser Form gewiß nicht zu erwarten.Fragt sich außerdem, wieviel nationales Vergnügen das Ganze noch bereitet, wenn die Hälfte der Nationalspieler aus migrationshintergründigen Besitzern deutscher Pässe besteht, die auch noch so schäbig sind, das Mitsingen der Bundeshymne zu verweigern. Ein Bild übrigens, das nicht nur die deutsche Nationalmannschaft bietet - ist etwa das denn noch "Frankreich"? Hier haben die kolonialen Hilfstruppen längst das Kommando übernommen. (Bitte sich hier nur einmal auf das Gedankenexperiment einzulassen, und sich eine japanische Mannschaft vorzustellen, die zu drei Vierteln aus blon...

    Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

    Kommentare (59)

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