16. Mai 2013

15 gegen einen

von Felix Menzel / 13 Kommentare

Felix Menzel ist Chefredakteur des Schülerblogs blauenarzisse.de.

Am Montag meldete die Frankfurter Polizei einen Angriff von 15 Jugendlichen auf einen 16-Jährigen. Das Opfer erhielt Schläge und Tritte, als es bereits am Boden lag. Im Krankenhaus stellte man dann lebensbedrohliche Verletzungen fest. Über die Täter konnte oder wollte die Polizei nichts Genaueres bekanntgeben. Heute nun findet sich im Regionalteil der FAZ die ganze Geschichte mit Hintergründen:

Für deutscheopfer.de habe ich den Fall zusammengefaßt:

Ein 16 Jahre alter Marokkaner liegt im Clinch mit einem gleichaltrigen Deutschen. Es geht um eine Freundin. Der Streit eskaliert schließlich und der Marokkaner holt Verstärkung. Insbesondere helfen ihm seine Verwandten, weil es darum gehe, die Ehre der Familie zu verteidigen. Als 15-köpfige Gruppe schlagen und treten sie den 16-jährigen Jugendlichen ins Koma. Die Täter attackieren ihr Opfer auch noch, als es bereits am Boden liegt. Danach flüchten sie. Nach wenigen Tagen nimmt die Polizei erste Tatverdächtige fest. Mutmaßlicher Haupttäter ist ein 16-jähriger „Deutschmarokkaner“ (FAZ), der von einem weiteren Marokkaner und einem Türken unterstützt wurde. Sie sitzen inzwischen in Haft. Vier weiteren Verdächtigen kann eine Beteiligung bisher nicht nachgewiesen werden. Bei der Suche nach den Tätern erwähnte die Polizei in ihrer Bekanntgabe nicht, daß es sich um ausländische Personen handeln könnte. Der Zustand des Jugendlichen, der einen Bruch des Schädeldaches und eine Hirnblutung erlitt, ist inzwischen stabil. Er ist aus dem Koma wieder aufgewacht.

Zudem ist vor zwei Tagen in der FAZ ein Kommentar zu dem Fall erschienen, der einen Zusammenhang zum begonnenen Prozeß gegen die Totschläger von Johnny K. herstellt. Katharina Iskandar stochert darin im Nebel und betont:
Aber auch hier haben Jugendliche den Tod eines Menschen mutmaßlich bewusst herbeiführen wollen oder ihn zumindest billigend in Kauf genommen. Auch in diesem Fall reicht das Wort „brutal“ nicht aus, um zu beschreiben, wie menschenverachtend die Täter vorgegangen sind.

Bisherige Erklärungsversuche, warum eine bestimmte Klientel junger Männer derart verroht ist, sind nach wie vor unbefriedigend. Vielleicht deshalb, weil es keine Pauschalerklärung geben kann; keine Schublade, die auf- und zugezogen wird und einen immer gleichen Tätertypus ausweist mit dem immer selben Motiv.

Pauschale Vorverurteilungen helfen tatsächlich nicht weiter. Dennoch ist eine Argumentation nach dem Motto "Jeder Täter ist anders" gefährlich, weil sie den Blick auf die Problemfelder und kriminalitätsanfällige Milieus verdrängt. Auch, wenn es unbequem ist, muß man statistische Fakten benennen, um die Ursachen von Gewalt bekämpfen zu können.

Hier geht es zu deutscheopfer.de mit weiteren Fällen und hier zum Buchprojekt.

Felix Menzel ist Chefredakteur des Schülerblogs blauenarzisse.de.

Kommentare (13)

Mauretanier
16. Mai 2013 21:47
Die Frequenz solcher brutalen Fälle, die auch medial Beachtung finden, scheint zu steigen.

Mir ist jedoch nicht ganz klar, inwieweit der normale Medienkonsument in der Lage ist zwischen den Zeilen zu lesen.

Ich habe im Radio gehört, dass 16 polizeibekannte Jugendliche einen weiteren polizeibekannten Jugendlichen zusammengeschlagen hätten.

In diesem Kontext ging ich davon aus, dass es sich hierbei um eine Angelegenheit zwischen Ausländern handelte und hakte es ab.

Gut, dem war nicht so.

Von den 16 Tätern sind auch nur 5-6 festgenommen worden.

Dieser Fall muss jetzt von - z.B. der IB ;) - medial zur Aufklärung des Volkes genutzt werden. Und der nächste Fall auch, usw.
Felix Menzel
16. Mai 2013 22:12
Polizeibekannt waren laut FAZ weder die Täter noch das Opfer.
Inselbauer
16. Mai 2013 22:33
Das Problem ist, dass es eine gehörige Portion Charakterlosigkeit braucht, um eine solche Kette an Schweinereien politisch auszunutzen. Wenn man so brutal, ideologisch enthemmt und kunstbesoffen wäre wie ein Linker! Dann müsste man aufblasbare Männerköpfe in der Größe von Medizinbällen herstellen und mit riesigen Clownsschuhen und Kümmeltürkenkostüm auf die Medizinbälle eintreten. Dazu Zigeunerorchester und wehende Fahnen. Da man aber kein Linker ist, kann man der Schweinerei nicht freien Lauf lassen ---
eulenfurz
17. Mai 2013 06:06
Bei der Suche nach den Tätern erwähnte die Polizei in ihrer Bekanntgabe nicht, daß es sich um ausländische Personen handeln könnte.


Das ist aus deren Sicht auch völlig irrelevant. Da sich der Fall bei Frankfurt am Main abspielte, käme bei solch einer Täterbeschreibung dort jeder zweite Jugendliche in Betracht.

Daß der Marokkaner 14 Mann Verstärkung holen mußte, um seinem Kontrahenten überlegen zu sein, spricht für sich. Ein wildes, fleischfressendes Rudel. Keinen Funken Ehre im Leib.
Toni Roidl
17. Mai 2013 10:34
Ich habe die Meldung von dem Fall ohne die Täterbeschreibung gelesen. Ich hätte jede Summe darauf gewettet, dass es so war, wie es sich jetzt herausgestellt hat. Wir haben also Zustände, wie in jeder Diktatur, dass der Zeitungsleser die Wahrheit zwischen den Zeilen liest und die offizielle Verlautbarung von vornherein für Schwindel hält. Na wunderbar.
Müllerzwo
17. Mai 2013 11:58
Habe die Fälle jede Woche. Gerade am Dienstag wieder: am Abend zuvor gegen 21.30 von 7 "Freunden" grundlos zusammengeschlagen, Handy geklaut, beschimpft etc. Das übliche. Polizei sieht keine Möglichkeit, da Täter alle gleich aussähen......
Heinrich Brück
17. Mai 2013 13:30
In der Weltgeschichte gab es noch nie eine Integration. Es gab immer drei Dinge: eine Assimilation, einen Rückzug, und eine Eroberung.
Assimilation kommt nicht in Frage, - ist auch gar nicht möglich, denn sich in Völker zu assimilieren die ihre Nachkommen ins Jenseits befördern (Abtreibung, Ungeborenbleiben, falsche Erziehung), würde das gleiche Verhalten auch vom Ausländer fordern -, wird auch nicht erzwungen oder gewollt. Und eine Eroberung ist durch einen demographischen Imperialismus so leicht wie noch nie.
Wie müssen sich die Ausländer in diesem Land eigentlich behandelt fühlen, denn früher oder später müßte sogar der Dümmste von ihnen merken daß er nicht in dieses Land gelassen wurde weil er es verdient hat, sondern nur weil die Deutschen Wiedergutmachung leisten
müssen. Für den Ausländer eine Demütigung. Und danach kommt die Verachtung und der Hass den Verrätern gegenüber.
Sind diese Voraussetzungen erfüllt, wird der Andere nicht mehr als Mensch wahrgenommen, oder als Deutscher dem man etwas zu verdanken hat, sondern als Feind.
Frontinus
17. Mai 2013 18:21
Und was wird herauskommen?
Vermulich Lappalienstrafen für das kulturell beliebte Kopffußballspiel, wobei als Milderungsgründe anerkannt werden, daß das orientalische Tapferkeitsverhältnis von mindestens 5:1 mit 15:1 bravourös übertroffen wurde und daß nun einmal die Rechte migrarischer Herrenmenschen über denen deutscher Untermenschen stehen. Aber dies wird mit mit bewährter rabulistischer Geschmeidigkeit juristisch anders verpackt werden
JeanJean
18. Mai 2013 12:12
Bei dieser Form der auf Einzelne zielenden Gruppengewalt, sind die Täter fein raus. Anders als bei einer "Überreaktion" des Opfers, kann ihnen, wenn sie die Klappe halten, niemals der tödliche Tritt zugeordnet werden.

Die im Islam als Gotteslob geltende Rudelgewalt gegen die Feinde der Umma, hat in unserer Gesetzgebung keine Entsprechung.

Ob beim Ehrenmord oder bei der Gewalt gegen Deutsche, gerade das ekelhafteste Element dieser Taten, die Verschwörung, kann nicht geahndet werden, wenn man nicht diesen Teil der islamischen Kultur als erschwerend mit einbezieht.

Da die rechtgläubige Umma in ihren Gesetzen das Individuum nicht kennt, sondern die Bildung eines schlagkräftigen, der Omerta unterliegenden, allzeit bereiten Volkskörpers im Mittelpunkt steht, ist sie uns gegenüber, auch wenn es um die strafrechtliche Verfolgung geht, immer im Vorteil.
rundertischdgf
18. Mai 2013 16:44
Die Wirklichkeit darzustellen ist keine Übertreibung! Davor aber haben die Berichterstatter und Schreiber der Gazetten Angst.

http://rundertischdgf.wordpress.com/2013/05/14/ist-das-ubertreibung-oder-die-wirklichkeit-in-deutschland/
trup
18. Mai 2013 22:09
"Wir haben also Zustände, wie in jeder Diktatur, dass der Zeitungsleser die Wahrheit zwischen den Zeilen liest und die offizielle Verlautbarung von vornherein für Schwindel hält. Na wunderbar." von Toni Roidl

Das verlogene anbieten von Kommentarfunktionen möchte ich da noch erwähnen. Auch da wird munter gelöscht.

Die FAZ hat drei Kommentare gelöscht, die sich mit folgender Aussage des Simon Peres beschäftigten: “For a small country like ours, this is truly amazing. I see that we are buying up Manhattan and we are buying up Hungary and we are buying up Romania and we are buying up Poland. And the way I see it, we have no problems. Thanks to our talent, our contacts and our dynamism, we get almost everywhere.” www.budapestsun.com/news/59459 und www.youtube.com/watch?v=JL4Cu-K17vE

Einer fragte in den Kommentaren, wo diese Aussage zu überprüfen wäre. Der nächste kommentierte belanglos einen Halbsatz dazu. Dann wurde die Antwort auf seine Frage mit meinem nächsten Kommentar nicht veröffentlicht und AUCH die zwei vorigen Kommentare zur Aussage gelöscht. Die FAZ löscht ungenehme Kommentare, auch wenn diese lediglich Aussagen israelischer Politiker verifizieren.

Man sollte sich nichts vormachen. Die passen gut auf, dass brisante Informationen keine Rolle spielen.
Theosebeios
19. Mai 2013 22:17
http://www.nzz.ch/aktuell/newsticker/48-jaehriger-mann-erschlaegt-in-genf-39-jaehrige-freundin-1.18084144
Die Presse könnte auch anders, wie dieses aktuelle Beispiel zeigt.
Ruhig mal (bei argumentativem Streit um diese Dinge, den es ja noch hin und wieder geben soll) auf die NZZ verweisen. Die hat bei unseren Modelldemokraten einen guten Ruf.
neocromagnon
20. Mai 2013 03:59
Es ist davon auszugehen, daß die Lage mit zunehmenden demographischen Verwerfungen noch deutlich eskalieren wird. Ich selber habe bereits einschlägige Erfahrungen und weiß, daß diese Menschen aus diesen Kulturkreisen jeden Konflikt hemmungslos eskalieren, wenn sie davon ausgehen, am Ende zu gewinnen. Moral ist in dem Zusammenhang nicht existent, es geht schlicht um das Recht des Stärkeren und darum, jeden unterlegenen Gegner restlos zu vernichten. Dem ist nur mit gleicherartiger Gewaltanwendung beizukommen. Tritt man ihnen ebenbürtig entgegen, sind sie lammfromm bis zur Unterwürfigkeit.

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