26. Februar 2015

Einwanderungskritik.de

von Felix Menzel / 12 Kommentare

Felix Menzel ist Chefredakteur des Schülerblogs blauenarzisse.de.

ewk_logoJe mehr Ausländer nach Deutschland kommen, umso dümmer werden die Kommentare von Politikern und den Journalisten der großen Blätter zu dieser Überfremdung. Für diese Gesetzmäßigkeit der veröffentlichten Meinung sollten wir dankbar sein, eröffnet sie uns doch erst die Möglichkeit, Gegen-Aufklärung zu betreiben, die in Zeiten des Internets sehr wirksam sein kann.

Begleitend zu meinem neuen Büchlein Die Ausländer. Warum es immer mehr werden habe ich deshalb die Internetseite Einwanderungskritik.de eingerichtet. Auf dieser themenbezogenen Seite werden immer dann neue Artikel erscheinen, wenn die öffentliche Debatte um Migrationspolitik die Fakten allzusehr aus dem Auge verliert.

Ein Beispiel sollte verdeutlichen, wie weitverbreitet die Unwissenheit über die harten Fakten der Einwanderungspolitik ist: Vertreter der etablierten Parteien, aber auch die AfD und selbst Protestbündnisse wie PEGIDA fordern immer wieder ein Einwanderungsgesetz nach kanadischem Vorbild. Wie „vorbildlich“ das kanadische System ist, habe ich einmal in diesem Beitrag analysiert.

Neben solchen Analysen werden auf Einwanderungskritik.de Informationen in Wort und Bild erscheinen, die in direktem Zusammenhang mit den Thesen meines Buches stehen. Insbesondere geht es mir darum, eine Diskussion über die globale Dimension der Masseneinwanderung in Gang zu bringen. Jede größere Krise und jeder Krieg führen inzwischen dazu, daß es einen neuen Flüchtlingsansturm auf Europa gibt. Wie wir dem entgegenwirken können, ist eine Frage, die uns in den nächsten Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, beschäftigen wird.

+ Hier geht es zu Einwanderungskritik.de.
+ Hier zum Buch Die Ausländer.

Felix Menzel ist Chefredakteur des Schülerblogs blauenarzisse.de.

Kommentare (12)

Venator
26. Februar 2015 18:44
Wenn wir schon Vorbilder für ein Einwanderungsgesetz benötigen, warum nicht eines nach israelischem Vorbild?
Hesse
26. Februar 2015 20:03
"Kritik" ist mir zu schwach. "Ablehnung" ist besser.

Auch ich bin für das israelische "Einwanderungs"modell. Guter Hinweis von "Veantor".
Revolte
26. Februar 2015 20:05
...oder nach japanischem Vorbild.

"Japan und seine sechs Flüchtlinge"
http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-04/japan-fluechtlinge-einwanderer

"Japan: Alt und ausländerfeindlich"
http://www.zeit.de/2012/50/Japan-Wirtschaft-Arbeitskraefte-Einwanderer
Calderone
26. Februar 2015 20:23
Ein wirklich gelungenes, (da) responsives Design, Herr Menzel

... btw. sollten in Web-Anwendungen referenzierte Grafiken nicht unnötigerweise »groß« sein, denn dies verursacht längere Ladezeiten - was wiederum gelegentlich zum vorzeitigen Abbruch des Ladevorgangs durch den User führen kann (ergo kein Sichtkontakt des Anwenders mit der inhaltstragenden Datei). Und die Reduzierung der Dateigröße von Bildern -bei praktisch gleich bleibender Bildqualität- ist dabei weder Hexenwerk noch Aufgabe für Professionisten:
Als Beispiel -(sei) hier die Originaldatei ron_paul.jpg mit 573.68 KB auf Ihrer Webseite- gegenüber der mit dem Bildbetrachter IrfanView -und dem Plugin RIOT [1]- verkleinerten JPG-Datei mit 287.20 KB (gestellt).

[1] RIOT - Radical Image Optimization Tool (dieses Plugin ist Teil des IrfanView ALL plugins 4.38 Pakets)

Gruß
Marcus Junge
26. Februar 2015 20:36
"Auf dieser themenbezogenen Seite werden immer dann neue Artikel erscheinen, wenn die öffentliche Debatte um Migrationspolitik die Fakten allzusehr aus dem Auge verliert."

Das wäre dann ja täglich :-)
Liedfreund
26. Februar 2015 20:45
Die Idee, zu dieser Thematik eine eigene Seite einzurichten ist gut!
Leider empfinde ich die Seite als unübersichtlich und schwer überschaubar. Vielleicht wäre hier ein gut strukturiertes Seitenmenü hilfreich, ebenso wie kleinere Schriftgrößen etc..

Viel Erfolg!
ulex
26. Februar 2015 20:50
Naja,

die Bezug auf "Kanada" dürfte darauf beruhen, dass irgendwer von irgendwem mal irgendwo gehört hat, dass die ein Einwanderungsgesetz haben, dass nach Qualifikation und Nützlichkeit der Einwanderer geht und dies wurde dann ohne zu hinterfragen für gut befunden und mal so übernommen.

Da ich mich damit offen gestanden nicht beschäftigt bin, bin ich aber auch nach dem Lesen des oben verlinkten Artikels nicht wirklich schlauer, denn eine Darstellung wie die kanadische Einwanderungsregelung nun funktioniert und auch und vor allem was mit denjenigen passiert die Anklopfen OHNE nach dieser Regelung einwandern zu dürfen, finde ich dort nicht.

Was das Büchlein angeht - grad arg angeschlagen bin ich übers reinblättern noch nicht hinaus gekommen, aber mein erster Eindruck war, dass der Lesbarkeit diverse Infografiken sehr gut getan hätten, insbesondere da sich solche dann ja sehr gut zur Weiterverbreitung bei Facebook et al eignen.
Carl Sand
26. Februar 2015 21:29
@ulex

"wie die kanadische Einwanderungsregelung nun funktioniert"

Die Regelung findet hauptsächlich Anwendung auf Europäer.

"was mit denjenigen passiert die Anklopfen OHNE nach dieser Regelung einwandern"

Die kommen genauso rein wie bei uns. Kanada hat das gleiche Massenüberfremdungsproblem wie wir.

Und das ist auch gewollt.

Eine EINWANDERUNG - wäre zusätzlich! Auf das oben herauf, was wir schon haben. Deswegen wäre ein Einwanderungsmodell "nach kanadischem Vorbild", worauf den Hans-Olaf Fans so einer abgeht eine weitere Verschlimmerung des Problems.

Unsere Massenüberfremdung und letztliche MASSENAUSROTTUNG findet durch Illegale, "Flüchtlinge" und Familiennachzug statt.
Karolus Franzus
26. Februar 2015 21:40
Es geht um die Verbreitung einfacher, klarer Sätze!
Machen wir es den Medien nach: Die Wiederholung schafft Überzeugung, nicht verzweigte Argumentation (s. Le Bon).

Jedes Volk hat das Recht, sich und seine Kultur zu erhalten.
Masseneinwanderung führt zu Chaos, Gewalt und Verdrängung.
Linkssein ist Sympathie für Massenmörder (100 Mio. Tote des Kommunismus ).
Verabschiedungskultur für Gastarbeiter (nur unhöfliche Gäste bleiben länger als drei Tage)
der demograph
26. Februar 2015 21:46
so ist es. das ist ein globaler Wanderungsstrom. das betrifft nicht nur Deutschland, nicht nur Europa sondern die ganze Welt. Auf der Internetseite uns review kam letztens ein guter Artikel über die beginnender Masseneinwanderung aus Subsaharaafrika nach China. Überhaupt kennt dieser globaler Migrationsstrom nur eine Richtung: von Subsaharaafrika in den Rest der Welt. Deshalb ist langfristig der Islam auch kein Problem in Deutschland. Schon bald werden Subsaharaafrikaner die größte Einwanderungsgruppe in Deutschland stellen, und dort gibt es mehr Christen als Muslime. Wenn Deutschland einmal ist wie Kongo wird man sich noch wünschen es wäre so wie Saudi Arabien
Heinrich Brück
26. Februar 2015 23:03
@ ulex
Zum Thema Einwanderungsmodell Kanada: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/markus-gaertner/ist-kanada-eine-blaupause-fuer-die-einwanderungspolitik-.html

Zuwanderung heißt nichts anderes, läßt man den rot-grün-etc.-vermüllten
Antidiskriminierungsschwachsin mal weg, als ethnisch-kulturelle Auslese.
Wer paßt zu uns? Nicht viele. Und wer darf einreisen? Alle. Es geht nicht um Zuwanderung nach Sinn und Logik, sondern um Überfremdung deutschenfeindlicher Art.
Leo Naphta
27. Februar 2015 07:06
"Je mehr Ausländer nach Deutschland kommen, umso dümmer werden die Kommentare"


Allerdings ! Vor drei Jahrzehnten konnten zum Thema Einwanderung in der Mainstreampresse noch Artikel wie dieser hier (aus der Feder eines linken Sozialdemokraten - man glaubt es kaum) erscheinen.

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