31. Mai 2015

Warum wir auf die Straße gehen

von Martin Sellner / 36 Kommentare

Martin Sellner ist Kopf der österreichischen Identitären Bewegung.

austauschWie vielleicht einige Leser am Rande mitbekommen haben, steht in Wien die zweite identitäre Demonstration unmittelbar bevor. Wieder haben sich Aktivisten aus ganz Europa angekündigt und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Auch letzten Monat gab es genug zu tun. In einer bundesweiten Kampagne gegen den Großen Austausch wurden alle lokalen Gruppen auf ein Thema und eine Linie gebracht.



Auch die Bewegung in Deutschland hat mittlerweile die Stoßrichtung übernommen. Für uns bedeuten Kampagne und die Demo in erste Linie, daß Arbeit und Uni derzeit zweitrangig sind. Zeit und Energie vieler junger Menschen fließen im Moment primär in die politische Aktion. Was treibt sie an? Warum gehen wir auf die Straße?

Immer wieder erfahre ich während und nach der Aktion ihre reinigende, ordnende und bündelnde Wirkung auf das Denken. Ich bin mittlerweile zu dem Eindruck gelangt, daß ein „politischer Intellektueller“, der in seinem Leben niemals den Boden der politische Aktion betreten hat, meist auch geistig im leeren Raum schwebt. Der Drang zur Tat und zur Aktion, der Wille zur Provokation, der Hunger nach Aufmerksamkeit sind Eigenschaften, ohne die jeder Denkerzirkel, jedes Institut und jede Autorengemeinschaft vergreist, verknöchert und verwest.

In diesem Text will ich zwei „geistige Gegengifte“ zur Tatenlosigkeit liefern. Anschlagen können sie nur, wenn im Grunde ein - womöglich verschütteter - Drang vorhanden ist. Bereits das Lesen der SiN ist aber ein gutes Indiz dafür. Es geht konkret um zwei „Selbstverständlichkeiten“, die aber meist geleugnet und verdrängt, erst einmal bewußt geworden, das Potential dazu haben, den deutschen Michel auf die Straße zu treiben. Zumindest vollbringen sie das bei mir seit einigen Jahren zuverlässig.

1. Kein Schiff wird kommen

Die „einigen Jahre“ des vorigen Satzes deuten es an. Die Existenz als „politischer Aktivist“ wird, wenn sie länger als zwei Jahre dauert, oft unweigerlich tragikomisch. Wir kennen die verkrachten, hängen gebliebenen Dauerdemonstranten, die „großen Vorsitzenden“ von potemkinschen Dörfern.

Götz Kubitschek nennt ihn in seinem vergriffenen Provokation den „albernen Apo-Opa“. Die Angst so zu enden und zu scheitern, führt in der Regel dazu, dass die meisten Leute gar nicht aktiv werden, sondern „auf den richtigen Moment“ warten. In diesem Moment, am „Tage X“, wenn „es losgeht“, wären sie bereit. Bis dahin „hält man sich bereit“ und das heißt: Man jammert und larviert als Buchhalter des Schreckens, ohne etwas zu tun.

Meist entwickelt sich aus dem schlechten Gewissen der Tatenlosigkeit ein stummer Haß gegen alle Aktivisten, die es doch versuchen. Man weidet sich an ihrem Scheitern und sieht es als Beweis dafür, daß „es noch nicht Zeit war“.

Diese Haltung baut auf einem völlig falschen Verständnis von revolutionären Veränderungen auf. Eine Revolution ist kein „New Deal“, der plötzlich über Nacht auf die Erde kommt und die Underdogs nach oben spült. In langen Vorbereitungs- und Vorlaufsphasen ist sie nur der Katalysator und Entwicklungssprung einer Kraftlinie, die sich lange vorher abzeichnet.

Diese Kraftlinie sind wir in diesem konkreten Moment. Der „Tag X“ ist hier und jetzt. Jeder einzelne von uns gestaltet in tausenden Einzelentscheidungen den Status Quo jeden Tag mit. Ein „täglicher Plebiszit“, an dem jeder von uns konkludent teilnimmt, entscheidet, ob die Millionen Einzelnen tatenlos verharren und damit den Zustand mittragen, oder ob sie sich ihm aktiv widersetzen.

Am Beispiel PEGIDA haben wir erlebt, wie bereits das „Nein“ von kleinen Bruchteilen ein ganzes System erzittern lassen kann. Das Warten auf die eine „totale Wende“ der politischen oder wirtschaftlichen Verhältnisse, in der es sich erst lohne, aktiv zu werden, wirkt hemmend und unterdrückend für die Brüche, die erst eine revolutionäre Kraftlinie entstehen lassen.

Es ist letztlich das Hoffen auf einen wundersamen „Faktor X“, der alles „von 0 auf 100“ ändert. Tatenlos auf einen Zeitpunkt zu warten, an dem man erst aktiv wird, verkennt die Tatsache, dass auch dieser Zeitpunkt aktiv herbeigeführt werden muß.

Dazu kommt: Wer die ganze Zeit tatenlos auf einen „guten Zeitpunkt“ gewartet hat, wird sich selbst bei seinem zufälligen Eintreffen unfähig finden, ihn zu nutzen. Ein Surfer, der jahrelang ohne Training auf die „eine Welle“ wartet, wird sie nicht reiten können. Die Tat, auch und gerade wenn sie ungehört verhallt, schult, trainiert, einigt. Sie schafft eine Geistigkeit und einen handlungsfähigen Kreis, der niemals durch bloßes Gerede erzeugt werden kann.

Es gibt keine vorstellbare Lage, in der es besser ist, „nichts“ zu tun. Auch und gerade in einer „Vorphase“ der erwarteten Krise muß aktiv gehandelt werden. Die Frage ist niemals ob, sondern immer nur wie gehandelt werden muß. Auch eine gescheiterte, verbesserungswürdige Aktion ist immer besser als das passive Erhoffen. Auch die kleine, unbeobachtete Geste des Widerstandes, ein Aufkleber, ein zerstörtes Multikulti-Sujet, eine Debatte, ein Zwischenruf, ein Mittelfinger ist niemals vollkommen wirkungslos. Sie wirkt nach innen.

Ein „Bereithalten“ für die „große Tat“ ist - Fazit des ersten „Gegengiftes“ - selbst bereits ausschließlich tätig, aktivistisch möglich. Tag X ist jeder Tag. Die Revolution bist du. Jetzt, hier und heute. Jeder Akt wirkt. Also nur Mut - auch zur Blamage und zum Scheitern. Ohne diesen beiden weisen Lehrmeistern ist noch nie ein politischer Erfolg gewachsen.



Zweitens: Wir sind die letzte Generation.

Daß „nach uns“ die demographischen Verhältnisse in Europa endgültig und unumkehrbar kippen werden, ist jedem, der diese Zeilen liest, mit Sicherheit bekannt. Die Frage ist, ob es ihm auch vollumfänglich bewußt ist, ob es, wie es müßte, täglich sein Denken und Tun beeinflußt.

„Letzte Generation“ - das sagt sich leicht, ist aber ein schwerer Gedanke. Was bedeutet er? Mit Generation ist nicht nur eine bestimmte Altersgruppe gemeint. Wir alle, die diese deutsche und europäische Gegenwart teilen, in die uns ein Schicksal geworfen hat, sind damit gemeint.

Es ist ein einmaliges historisches Fenster, in das unser Leben hineinragt. Wir haben es uns nicht ausgesucht: es hat uns ausgesucht. Vielleicht sind wir nicht bereit, sind in tausenden eigenen Problemen verfangen und verzettelt. Vielleicht beginnen wir gerade eine Ausbildung, ziehen wir uns gerade in den wohlverdienten Ruhestand zurück, vielleicht sind wir gerade Vater geworden...

Dem Schicksal, dem „Großen Austausch“ ist unsere private Biographie völlig egal. Wir alle, als Jugendliche, als Familienväter, als Senioren, als Frauen und Männer, als Wohlhabende oder Verschuldete, als Gesunde oder Kranke, wir sind mit unseren Hoffnungen und Begabungen, Schwächen und Ängsten unter ein Vorzeichen gestellt. Wir können, das ist das „Neue“ an unserer Generation, auch nicht mehr vor diesem Großen Austausch fliehen oder „wegziehen“. Wir müssen uns ihm stellen, oder er stellt uns.

Nur wenn sich alle „Insassen“ dieses historischen Blocks, dieser Gemeinsamkeit bewusst werden, sich um sie sammeln und eine Front bilden, kann es jemals eine Wende, eine „große Tat“ geben. Hand muß in Hand greifen, die Jungen, die noch nichts zu verlieren haben, müssen in die erste Reihe drängen.

Die Alten, die etwas zu verlieren haben, müssen ihnen mit Logistik, Immobilien, Geld, Autos und Anwälten den Rücken decken. Die, die Schreiben können, müssen ihr Schreiben, die die Reden können, ihre Sprache zur Verfügung stellen. Sie müssen ihre Unterstützung oft regelrecht „aufdrängen“, die Plattformen der Verteilung, Vernetzung und Tat erst schaffen, bevor sie sich einbringen können. Man „darf“ spenden, mitmachen und unterstützen. Es ist keine Dienstleistung, die einem geschuldet wird.

Alles was in diesem Land noch an „kulturellem Bestand“ da ist, wird mit dieser unseren Generation bestehen oder untergehen. Die jungen Europäer, die heute unter 10-14 Jahren, also in einem „unpolitischen Alter“ sind, werden aller Voraussicht nach keinen echten politischen Kampf um Europa mehr führen. Wenn sie alt genug sind, wird unsere Generation die Weichen für eine Trendwende gestellt oder untätig das Unumkehrbare zugelassen haben. Jeder unpolitische Rückzug ins Familienleben ist heute ein Verrat an den eigenen Kindern.

Wir reiten auf dem letzten Wellenbogen, im letzten Lebenshauch unserer ethnokulturellen Tradition. Wenn wir nicht etwas lostreten und ein Feuer entfachen, ist Sense. Wer soll in 20 Jahren die SiN lesen? Wer soll auf Korporationshäusern Kneipen schlagen, soll bündisch durchs Land fahren, wer eine „rechte, bürgerliche Partei“ wählen? Wenn unsere Generation nichts tut, verschwinden wir in einer ewigen Nacht. Alles was deutsch und europäisch war und ist, endet in und mit der Bundesrepublik und der EU.

Die angesprochenen politischen und kulturellen Flügel des rechten Lagers haben ihre Daseinsberechtigung nur als Kraftpotentiale, als Bündelungen und Reservoirs für eine Bewegung und die politische Tat. Jedes Engagement in ihnen ist nur in der Hinblick auf einen echten, tätigen Kampf ums Ganze zu rechtfertigen. Dass diese Bereiche und Organisationen, wenn man sie in die Bresche wirft, in Bewegung versetzt, mit und über sie aktiv wird, leiden werden, dass sie dabei zerbrechen können, ist klar. Die Axt kann Schaden nehmen, wenn man einen Baum fällt. Aber ist die Alternative, sie im Schuppen zu lassen? Soll das Schiff im Hafen warten bis es verfault?



Es muß gehandelt werden und wir sind wahrscheinlich die letzte Generation, die noch effektiv handeln kann. Diese beiden Tatsachen müssen - voll bewusst gemacht - ausreichen um jeden, der auch nur eine Schwundform von Rückgrat hat, auf die Straße zu treiben.

Uns werden sie am 6. Juni gegen den Willen der rotgrünen Stadtregierung, gegen den Widerstand aller Medien und der Wirtschaft auf die Straßen Wiens führen. Doch ein gehaltloses „Werde aktiv“ soll diesen Text nicht abschließen. Ich halte wenig von der pathetischen Katastrophenschau, die dann im leeren Appell endet. Das ist meist Ausdruck des strategischen Bankrotts, der Unfähigkeit, konkrete Handlungsalternativen, anschlussfähige Positionen, gute Parolen und Bilder vorzugeben. Ich will daher, anknüpfend an Götz Kubitscheks Vorgaben in „Was tun“, ebenso konkrete Handlungsmöglichkeiten für unsere „letzte Generation“ aufzeigen.

Niemals zuvor waren sie klarer und erfolgsversprechender. Mit PEGIDA, AFD und IBD sind in den letzten Jahren völlig neue politische Koordinaten aufgetaucht, welche die Kluft zwischen unserem Lager und dem Massenbewusstsein wesentlich verringert haben. Unsere Aufgabe ist es, in der derzeitigen politischen Gemengenlage eine handlungsfähige und starke Bewegung zu formen. Sie muss sich als Netzwerk über Grenzen von Parteien und Organisationen erstrecken und alle Kräfte, alle patriotischen Verbände, Organisation und Einzelpersonen auf ein Minimal-Ziel hin einen: der Erhalt unserer ethnokulturellen Identität bzw. die Abwendung des Großen Austauschs.

Eine „patriotische“ Massen- und Wahlpartei muss an den Wahlurnen einwanderungskritische Positionen stärken. Der metapolitische Think-Tank muss die ausgelatschten Sackgassen und politischen Fetische zerschlagen, die drei großen Flügel (christlich-konservativ, deutschnational, islamkritisch-libertär) unseres Lagers einen und in den Kampf um Begriffe und Debatten eintreten.

Er dient als geistiger Sammelpunkt und Bindeglied zwischen der Massenpartei und einer elitären, aktivistischen „Avantgarde“. Diese politische Bewegung muss in den politisierten Volksmassen schwimmen wie ein Fisch im Wasser und ihnen mit provokanten, medienwirksamen Aktionen einen „revolutionäre“ Effet geben. Im gekonnten Zusammenspiel können der Raum des Sagbaren erweitert, die Hoheitsgebiete der Multikultis verkleinert und ein Maximum an Widerstand, Reibung, Polarisierung und Fieber erzeugt werden. Und genau das brauchen wir: Die Krise als „Epidemie des Mutes“, die uns vor der „Not der Notlosigkeit“ und Grabesruhe erlöst.

Jeder Einzelne von uns ist als Angehöriger der „letzten Generation“ aufgerufen, sich einzubringen, zu unterstützen, zu vernetzen, zu sammeln, zu einen, zu politisieren und zu agieren. Denn: gar nichts zu tun, wäre viel riskanter. Negative Folgen der Tat im Hier und Jetzt sind nichts gegen die Folgen einer allgemeinen Tatenlosigkeit unserer Generation.

Jeder sollte sich einmal selbst die Frage stellen: Was willst Du eigentlich am Ende mit deinem Vermögen, deiner Ausbildung, deinem Lebenslauf, deinem „untadeligen Ruf“ in einer multikulturellen Hölle anfangen, indem du selbst zur Minderheit gehörst? Die lokale IB, AFD oder PEGIDA-Sektion warten bereits auf Deine Unterstützung, oder ihre Gründung. Wir warten am 6. Juni auf den Straßen Wiens auf Dich. Ob wir mit diesem Schritt in ein Fanal, einen Achtungserfolg oder ein Fiasko gehen wissen wir nicht. Aber es geht vorwärts.

Martin Sellner ist Kopf der österreichischen Identitären Bewegung.

Kommentare (36)

Bernhard
31. Mai 2015 23:08
Sehr gut geschrieben. Kann ich voll und ganz verstehen.

Aber: Verkennen Sie nicht die Relationen. Bei 82.000.000 Millionen Menschen in der BRD sind wir nicht einmal 1%. Die Aktiven sind unter 0,1%.

Es gibt keine Massenbewegung. PEGIDA ist deutlich kleiner, als die meisten Sekten. Die AfD ist eine Kleinstpartei. Die IB ist kaum messbar.

Die Masse verweigert sich uns genauso wie die Eliten und die Reichen. Alle "gesellschaftlich relevanten" Organisationen von den Kirchen, Gewerkschaften, Arbeitgebern, Kunst und Kultur, Wissenschaft, Parteien bis zu den Medien, sind gegen uns.

Mein Fazit aus 45 Jahren aktiver Politik: Machen Sie weiter, gehen Sie Ihren Weg, aber hüten Sie sich vor Illusionen und sichern Sie sich Ihre berufliche Existenz.

Der Kampf ist nicht bei weniger als 50% Deutschen zu Ende. Das merkt sowieso keiner der deutschen Schlafmützen. Der Kampf ist erst zu Ende, wenn keiner mehr von uns da ist. Also: Keine Resignation, aber auch keine Illusionen.
emil
01. Juni 2015 02:24
Lieber Martin,

ich habe mir auch so meine Gedanken dazu gemacht, worin mein Ansporn liegt sich von der Schockstarre zu befreien, die aufgrund der Geschwindigkeit, mit der sich unsere Städte in kulturlose, unvertraute und hässliche Moloche verwandeln, ausgelöst wurde und die mich mit einem häufigen Gefühl des Unwohlseins überzieht. Im Nachfolgenden folgt daher eine Auflistung meiner Gründe auf die Straße zu gehen, um deinen Text noch ein wenig zu ergänzen:

1. Mit der IB ist zum ersten Mal ein frischer Wind da, der abseits von Parteipostenschacher sowie "Fähnchen-wie-der-Wind-weht-Spielchen" auskommt und zusätzlich dazu einen gewissen intellektuellen Anspruch bietet - mit den sonstigen konservativen Kreise habe ich bisher immer nur träge Saufgemeinschaften assoziiert. Auch gab es bisher noch keine Bewegung die so haarscharf auf meine politischen Einstellungen zugeschnitten gewesen ist.

2. Die Belanglosigkeit und die Einfältigkeit des modernen Menschendaseins ergeben einen unheimlich unbefriedigenden Lebensablauf. Karriere, Saufveranstaltungen und Fernsehen - ich kenne wenige Menschen, die in dieser Gesellschaft ein anderes Leben führen. Wo sind die Ideale, wo ist die Liebe zur Weisheit und zur Bildung? All das macht doch erst einen Menschen in seiner Fülle aus. Durch die IB hat sich mir eine Tür zu neuen Schätzen (z.B. habe ich so erst zur Sezession gefunden) geöffnet, welche für mich einen Quell neuer Perspektiven darstellen.

3. Jeder der sich in einer Bewegung wie der IB oder PEGIDA einbringt, kann sich mit seinen spezifischen Fähigkeiten nützlich machen und auch dadurch eine gewisse Genugtuung erleben. Eine extrovertierte Person, die sehr kommunikativ und reich an Freundschaften ist, kann Informationen rasch weitergeben und der Bewegung eine Stimme nach außen geben; Menschen die sehr introvertiert sind und eigentlich am liebsten den ganzen Tag nur lesen, können eventuell neue Ansätze entdecken oder zukünftige Strategien ausarbeiten.

4. Sich politisch zu engagieren lässt einen reifen. Martin, ich kenne deine Videos, ich sehe wie professionell du schreibst, ich merke wie viel du organisierst und unter die Leute gehst. Das mag zwar viel Zeit kosten, aber es ist wohl eine der besten Methoden, um eine starke, ausgeprägte und selbstständige Persönlichkeit zu erlangen. Wer so gefordert wird und deshalb viele Fähigkeiten benötigt (eloquente mündliche und schriftliche Ausdrucksweise, Mut, Fleiß, Organisationstalent, usw.) kommt schlussendlich mit jeder Situation zurecht.

5. Dadurch, dass die IB eine Bewegung ist zu der nur bestimmte Menschen mit einer bestimmten politischen und philosophischen Einstellung hinzustoßen ist dies ein Ort, wie kein zweiter, um Menschen zu treffen, die einem gleichgesinnt sind - weshalb tolle Freundschaften entstehen können.

6. Sich in der IB, bei PEGIDA, etc. zu engagieren ist die beste Möglichkeit, um sich an all den Kreaturen zu "rächen", die Menschen ohne linksliberaler/neoliberaler Einstellung tagtäglich denunzieren oder gegen diese arbeiten. Darunter fallen viele Medien/Journalisten, die EU, die ÖH, die Antifa, diverse Kabarettisten usw.

7. Man kann sich schöpferisch betätigen. Die neue Front der Patrioten befindet sich noch im Aufbau - wie ein kleines Pflänzchen, das später mal ein großer Baum werden kann. Was muss es für ein erhabenes Gefühl sein, später mal an die Anfangstage dieser Gegenwehr zurückzudenken?

8. Es macht Spaß und ist sinnvoll mit Kameraden für eine Sache zu kämpfen, die man für richtig hält.

9. Der 9. Punkt ist der letzte und meiner Meinung auch der ultimative Punkt: All das Schlechte das sich durch unsere Politiker, Medien, "Vertretungen", Gutmenschennazis usw. herangebildet hat bzw. auch noch heranbilden wird, hat aus all den zuvor genannten Gründen doch noch etwas Gutes. Es ist also der beste Weg, um aus der Gülle die uns diese Damen und Herrschaften hinterlassen haben bzw. auch noch weiterhin hinterlassen werden, doch noch wertvolle Nährstoffe zu absorbieren (eine etwas schräge Metapher :P).

Anschließend noch ein Dankeschön, dass gerade du dich so engagierst, Martin. Die meisten Menschen sind entweder eher so wie ich, also Leute die in ihrem Alltagszustand am liebsten nur zuhause hocken, wie ein Vampir das Sonnenlicht scheuen und dafür Themen der Philosophie, Politik, Geschichte, Psychologie, oder ähnliches wie Junkies konsumieren oder sie sind gesellige Leute der Tat, die viele Freundschaften pflegen, aber keine höheren Visionen bzw. Ideale haben und daher wie kopflose Hendl in der Gegend herumirren in dem sie ihre Zeit für ihren eigenen reinen blanken Hedonismus vergeuden. Du scheinst - auch wenn ich dich noch nicht persönlich kennenlernen konnte - Gehirn und Tat kombinieren zu können, wie die allerwenigsten und bringst dadurch zusammen, was zusammen gehört. Insofern motivierst du die Denker und Theoretiker unter uns aktiver zu werden und die Aktiven motivierst du dazu sich mit Theorien und Philosophien auseinanderzusetzen. Alle Achtung!

Wir sehen uns daher, wenn nichts schief geht, auf der Demo am 6. (wobei Emil nicht mein echter Vorname ist)!

Liebe Grüße
Harald de Azania
01. Juni 2015 07:19
Brilliant!

Es ist der Moment des Kairos! Eure facebook Auftritte sind sehr gut! Mein kleiner Beitrag aus dem sonnigen Suedafrika: Facebook: Harald Sitta. Nicht nur Darstellung meines Unternehmens sondern auch kulturpolitischer Positionen. Cheetah News Service: Satire. Aufbau einer Guppe: "Friends of Elegance and Style"

Natuerlich 'liken', 'linken' 'commenten' und 'sharen' wir die Identitaeren.
Viele Erfolg!
HdeA
Meier Pirmin
01. Juni 2015 10:20
Die Politik auf der Strasse lag seit 1789 den Linksradikalen traditionell besser als den Rechten, vom Spezialfall des radikal antkonservativen Faschismus und Nationalsozialismus abgesehen. Das bedeutendste Schlagwort der Rechten in den letzten 100 Jahren war wohl die "Silent Majority", die Schweigende Mehrheit. Diese artikuliert sich naturgemäss nicht auf der Strasse.
Tagesgut
01. Juni 2015 10:44
Hab das hier in der Bib gelesen und wäre fast vom Stuhl gekippt: "Letzte Generation". Wahrscheinlich ist es so und die Dramatik gebietet solche dunklen Formulierungen. Die bis 1995/ 2000 Geborenen sind die letzte Generation, die noch etwas ändern kann. Und es muß jetzt geschehen, diese Jahre sind die prägenden.

Wenn man sich die Geschichte (zumindest der Neuzeit) ansieht, stellt man fest, daß im zweiten Jahrzehnt eines Jahrhunderts oft die entscheidenden Weichen für das ganze gestellt wurden:

20. Jh.: Erster WK als Urkatastrophe.

19. Jh.: Wiener Kongreß, die Neuordnung Europas nach Napoleon.

18. Jh.: Tod des franz. Sonnenkönigs ohne geeigneten Nachfolger, franz. Abstieg.

17. Jh.: Beginn des 30jährigen Kriegs.

16. Jh.: Reformation.

Ich finde, das ist sogleich beängstigend und ermutigend. Diese Dekade ist diejenige welche. Optimismus ist Feigheit und Pessimismus auch. Was zählt ist also die Tat.
Meyer
01. Juni 2015 13:54
Dem Bild der "letzten Generation" halte ich entgegen:

Eine Schlacht gewinnt, wer die entscheidenden Gefechte gewinnt.
Ein Gefecht gewinnt nicht der, der über die meisten Kräfte verfügt, sondern wer den stärkeren Kräfteansatz im entscheidenden Gefechtsteil zum Ansatz bringt.

Wir sind numerisch nicht die letzte Generation, sondern die Wendegeneration. Danach hat man als Schwächerer gegen eine glücklicherweise inhomomogene Mehrheit zu operieren.

Aber selbst das ist ein Trugbild: Schwächer sind die Aufrechten bereits heute. Denn die Stärkemeldung der Gegner umfasst nicht nur die "Zugereisten" (von denen sich ein erheblicher Teil als nicht-feindlich herausstellen wird), sondern vor allem die Linken, Antideutschen, Liberalen, Neoliberalen, Neokonservativen und die "Mitte". WIR sind seit Jahrzehnten in der Minderheit.
Carsten
01. Juni 2015 14:28
Ich bin 1989 in die alte Bundesrepublik gekommen und war zunächst angenehm überrascht von der freundlichen Art vieler Westdeutscher. Gleichzeitig wurde ich schon im Übergangslager von Journalisten agitiert ja keine rechte Partei zu wählen. Schnell ist mir aufgefallen, dass die vielen Orientalen in den westdeutschen Großstädten einen Fremdkörper darstellen, welcher von den wohlhabenden ausgeblendet wurde und wird. Hinter der netten Fassade der meisten Westdeutschen verbirgt sich eine unglaubliche Leere. Man weiß über geschichtliche Zusammenhänge eigentlich überhaupt nichts, politisch ist man entweder desinteressiert oder hat einen Linksdrall. Es geht praktisch nur noch um Konsum, Medienkonsum und am Wochenende wird gesoffen. Eine Diskussion im Sinne eines Austausches von Pro und Kontra ist mit solchen geistig planierten Menschen gar nicht möglich, weil sie jenseits ihres Fachwissens für den "Job" nichts wissen. Wie das gekommen ist, habe ich mir erschlossen, Re-education nach 1945 und Reformpädagogik im Zuge der 68er sind die Stichworte. Hinzu kommt noch der durch das Wirtschaftswunder sich rasch hebende Lebensstandard. Wohlstand macht halt die meisten träge. Warum soll ich denn demonstrieren? Mir geht es doch gut! Hinzu kommt, dass eben durch diesen Wohlstand zu viele auf einer infantilen Stufe in ihrer Persönlichkeitsentwicklung stehen geblieben sind. Jenseits der 30 oder gar 40 sollte man eigentlich nicht mehr zur Rockmusik seiner Jugendidole Abfeiern gehen, schon darum weil es irgendwann langweilig wird. Aber genau das geschieht massenweise. Im Grunde würde nur eine Wirtschaftskrise vom Ausmaße jener von 1929-33 diese Wohlstandshedonisten wachrütteln, wenn überhaupt. Was dem BRD-Establishment hervorragend gelungen ist, rechte Kritik mit dem Nationalsozialismus gleichzusetzen. Damit haben sie praktisch eine vernünftige Diskussion unmöglich gemacht. Dabei war Hitler sicher kein klassischer Rechter. Nach dem Attentat vom 20. Juli 1944 bedauerte er es 1933 nur den Schlag gegen links, jedoch nicht gegen rechts geführt zu haben. In vielen persönlichen Begegnungen mit Arbeitern, Angestellten, Akademikern habe ich begriffen, dass o.g. Phänomene sich durch alle sozialen Schichten der BRD ziehen und dass man mit Worten gegen Dummheit und Ignoranz nichts ausrichten kann. Wenn die Dummen sich für schlau halten und die Mehrheit bilden, bleibt wenig Hoffnung.
chris
01. Juni 2015 14:40
Als ein Teil Deutschlands unter sowjetischer Fremdherrschaft war, da war es wichtig für Konservative, dieses Regime einzudämmen und zu entmaskieren. Hilfreich waren damals die Vereinigten Staaten als Verbündete gegen die rote Gefahr. Heute müsste man sich gegen die US Herrschaft in Deutschland wenden. Danach dann wieder gegen einen andere Macht. Immer mit dem Drang Souveränität zu gewinnen.

Die Politisierung des Islam ist dem saudischen Geld geschuldet. Die USA haben nach 9/11 mit viel Geld eine islamkritische Rechte in Europa aufgebaut. Dazwischen sollen unsere Völker zerrieben werden. Ebenso wie die Ukrainekrise und die Islamisisierung dienen sie dem Ziel Europa an einem Bündnis mit Russland zu hindern und an die USA zu binden.

Man muss ja nur mal Radio hören, da ist alles mit angloamerikanischer Musik überflutet, nicht mit islamischen Klängen. Der Import inkompatibler Kulturen dient dem Zerreiben unseres Volkes im Konflikt. Die Kulturvernichtung geschieht auf ganz anderer Ebene. Islamische Staaten nehmen uns nicht an die TTIP Kette.
Alexey
01. Juni 2015 14:42
Guter Text! Ich bin selber kein Deutscher, ich bin Russe, aber ich unterstütze euren Widerstand gegen den Multikulturalismus und die Islamisierung Europas.
Der offiziellen Statistik zufolge sind die meisten Zuwanderer (sowohl mit eigenem als auch ohne eigenen Migrationshintergrund) Europäer und Türken. Ich glaube, die Menschen aus dem ehemaligen Jugoslawien (Serbien, Bosnien, Kroatien) sind doch integrierbar, wahrscheinlich mit der Ausnahme von Zigeunern, die keine Europäer sind.
Wie steht die FPÖ zur IB? Diese Partei ist als "rechtspopulistisch" eingestuft, obwohl sie viel größer und stärker ist als die AfD in der BRD. Etwa wie die Front National in Frankreich und die Schwedendemokraten in Schweden.
Grüße aus Russland!
Familienmensch
01. Juni 2015 15:06
Um Zahlen würde ich mir keine Gedanken machen:
https://ahnenreihe.wordpress.com/2014/10/01/wie-viele-menschen-sind-notwendig-um-eine-genetisch-stabile-kolonie-zu-grunden/

Ich will nicht sagen, dass Demonstrationen nutzlos sind, aber mindestens muss man sich einmal klar machen, was sie bezwecken sollen und wahrscheinlich bezwecken:
- Die Menschen mittels Parteipolitik und Demonstrationen „aufzuwecken“, versuchen unsere Leute schon seit 70 Jahren erfolglos.
Ich persönlich glaube, dass der ganze Gedanke ein Mythos ist: „Die Masse aufwecken“! Die Masse will nicht aufgeweckt werden, sie will geführt werden.
- Danach sollten sich auch die Demonstrationen richten: Sie sollten (wie Kurtagic niemals müde wird zu betonen) ein Zeichen der Stärke sein. Die Zuschauer sollten mit einem Staunen darauf schauen und von den Demonstranten angezogen werden: „Reiht Euch ein!“ ist ein auf Demonstrationen beliebter Slogan, der leider viel zu selten zieht.
- Man könnte auch sagen, dass Demonstrationen noch nie etwas verändert haben.
- Mir fallen genau zwei positive Beispiele ein:
1) Die NSDAP bot nach der Machtübernahme mit ihren Aufmärschen ein Bild der Stärke und Macht. Selbst Gegner fühlten sich davon angezogen, unbewusst drängte sich der Gedanke auf „Ich will so sein wie sie es sind...“.
2) Die Demos der "Unsterblichen" waren ein Erfolg. Sie zeigen, dass man sich eben nicht an die Spielregeln halten darf, wenn man in der BRD demonstrieren gehen will. PEGIDA war in Dresden ein Teil-Erfolg, weil man ungestört demonstrieren konnte; in allen anderen Städten boten sie ein jämmerliches Bild.

Ich hoffe ja, liebe Identitären, dass Ihr „die Masse“ aufwecken könnt, dass Ihr Aufmerksamkeit erregt und diese Aufmerksamkeit sich darin niederschlagen wird, dass unsere Reihen anwachsen.
Ich habe nur die Befürchtung, dass es nicht besonders viel Macht und Stärke ausstrahlen wird, wenn wir durch das Zentrum von Wien laufen – umringt von einer zweifellos riesigen Zahl von Gegendemonstranten, gegängelt von der Polizei und dabei laut rufend, Hilfe, wir sterben aus!
peter789
01. Juni 2015 15:40
Wien, zweite identitäre Demonstration.
Bravo!

Das linke Establishment wird sich wieder überschlagen vor Empörung.
Nihil
01. Juni 2015 15:58
Gut geschrieben! Mehr braucht man dazu nicht zu sagen.
Rumpelstilzchen
01. Juni 2015 16:29
Da sitzt der deutsche Michel loriotesk in grüngrauem Seidenblouson und popelgrauer Garbardinehose dümmlich lächelnd neben Mutti. Und ringt verschämt die Hände, weil er am Bürgerdialog teilnehmen darf.
Dort erfährt er so schlichte Wahrheiten wie: Wir brauchen Laboranten aus Afrika.

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/angela-merkel-sieht-deutschland-als-einwanderungsland-13623846.html

Ich geh' jetzt auf die Straße !!!
donna_alta
01. Juni 2015 16:47
Danke für diesen aufrüttelnden Text, danke für Ihren Mut zur Aktion!
Ich empfinde die Dramatik unserer Situation ähnlich und habe das Gefühl, daß wir "die Letzten" sind.
Ja, auch ich verharre meist aus Furcht, schwanke zwischen Hoffen und Bangen. Hinzu kommt, dass eine Familie von meiner Arbeit ernährt wird und ich berechtigte Sorge haben müsste, diese (die Arbeit) zu verlieren, wenn ich ganz offen meine politische Meinung äußern würde.

Es braucht auch Widerstand "im Kleinen", aufklärende Artikel, die ich kopiere und verteile, Gespräche mit Freunden, die schon Manchen zum Überlegen gebracht haben...Ja, es fühlt sich oft wie ein Kampf gegen Windmühlen an. Und vielleicht ist es zu spät oder es wird nicht gelingen?!

Doch dürfen wir nicht verzagen, weil wir ja auch gar nicht anders können! Wir sollten uns gegenseitig ermutigen indem wir uns vielfach vernetzen und uns unterstützen. Und dazu sollten auch die kommenden Tage, die anstehenden Termine genutzt werden. Und es gibt einige sehr mutige Leute, die unser aller Unterstützung ganz besonders brauchen!
Iwein
01. Juni 2015 17:52
Aufstehen hat was Erhebendes!

Identitäre Ästhetik: das Schöne und das Erhebende!

Werde zum Künstler! Jetzt!
Norn
01. Juni 2015 18:57
"Was willst Du eigentlich am Ende mit deinem Vermögen, deiner Ausbildung, deinem Lebenslauf, deinem „untadeligen Ruf“ in einer multikulturellen Hölle anfangen, indem du selbst zur Minderheit gehörst?"

Es wird leider vergessen das wenn man sich in diesem Land gegen den staatlich verordneten Meinungsmeinstream stellt erst garnicht zu einer Ausbildung, Vermögen kommen kann. Das Denunziantentum ist stark in diesem Land. Schauen sie sich doch nur die Probleme des Zwischentages an und wir reden hier von einer simplen Buchmesse. Dies ist doch eigentlich der Punkt warum die "schweigende Mehrheit" sich nicht auf die Strasse traut. Sie hat keine Verbündeten in den Führungseliten.
Karl Martell
01. Juni 2015 19:29
Seit dem Ende der beiden Weltkriege und der mit ihnen verknüpften Gewaltorgien liegt Europa im Dornröschenschlaf, ohne dass die Europäer dies bemerken würden. Alles wird unternommen, um diesen Umstand vor ihnen zu verbergen. Aber dennoch dauert dieser Dornröschenschlaf an und zerrt uns weiter in den Abgrund. Jeden Tag aufs Neue tritt Europas Impotenz klar zu Tage.

Dieser Dornröschenschlaf ist die Folge des katastrophalen Brudermordes zwischen 1914 und 1945. Er ist aber ebenso auch ein Erbe der USA und der USSR, der beiden Hegemonialmächte der Nachkriegsära. Diese Mächte zwangen Europa ihre Systeme auf, die unseren intellektuellen, sozialen und politischen Traditionen fremd waren. Auch wenn eine dieser Mächte seitdem untergegangen ist, sind dessen giftige Nachwirkungen noch spürbar. Wir sind seitdem in einem Schuldkult verstrickt, der Seinesgleichen sucht. Vergleichbar mit Elie Barnavis eloquenter Sentenz, dass „der Holocaust im Westen zu einer Zivilreligion geworden ist“ (E. Barnavis: A un ami israélien, Paris 2010).

Aber das Rad der Geschichte steht niemals still. Diejenigen, die die Höhen der Macht erklommen haben, sind dazu verdammt, wieder herabzusteigen.

Es zeigt sich wieder einmal, dass Macht nicht alles ist. Macht ist notwendig, um in der Welt zu existieren, um seinem Schicksal ohne Ketten entgegenzutreten, um nicht politischen, ökonomischen oder ideologischen Zwängen unterworfen zu sein oder gar einem kriminellen Imperium. Aber auch Macht ist nicht frei von Erkrankungen der Seele, die in der Lage sind, Nationen und Imperien zu Fall zu bringen.

Die Europäer sind durch zahlreiche reale Gefahren und Interessenskonflikte bedroht. Vor allem aber leiden die Europäer heutzutage unter besagten Seelenerkrankungen. Anders als alle anderen Völker und Kulturen haben die Europäer jegliches Selbstbewusstsein verloren. Genau das ist der Grund für ihre Schwäche. Wenn man ihren Führern Glauben schenken darf, haben sie keine Vergangenheit, keine Wurzeln, kein Schicksal. Sie sind nichts. Dabei aber ist ihr Erbe einzigartig! Sie sind privilegiert mit der Erinnerung und den Vorbildern großer Kulturen, von denen seit der Zeit Homers und seiner Dichtung große Werke künden.

In unmittelbarer Sichtweite eröffnen sich uns bedeutende Möglichkeiten: Die Schwäche der Mächte, die uns für so lange Zeit beherrschten und die Umbrüche einer nun taumelnden Welt künden davon, dass Europas Dornröschenschlaf nicht ewig währen wird.

Von Dominique Venner, das Original "Europe en dormition" erschien am 10. Juli 2010 auf Venners Seite.
HansI
01. Juni 2015 20:00
Nach einigem Nachdenken bin ich schon der Meinung, dass wir, die heute 20 bis 70jährigen, die letzten Europäer sind, die noch eine Chance haben die Lebensarten der europäischen Völker und Europas Kultur für unsere Enkel zu retten. Zu verhindern, dass diese ersetzt werden im besten Falle durch identitätslose "globale" Trends, aber wahrscheinlich eher durch die afro-orientalisch geprägte Kultur und islamische Ideologie der stattfindennden Eroberung. Und niemand wird uns helfen: nicht die Amerikaner, denn ihre "Eliten" betreiben ja Europas "Verwandlung", nicht die Russen oder Chinesen, denn sie haben genug zu tun ihre eigene Identität zu schützen, wenn auch sie das erfolgreicher zu tun scheinen als wir - allenfalls werden sie Fluchtziel für unsere Nachkommen werden.
Und doch: so gering die Chance ist die noch bsteht, nur wer sie innerhalb seiner Möglichkeiten nutzt wird am Ende seines Lebens mit sich im Reinen sein.
Albert
01. Juni 2015 21:15
Sehr guter Text.

Ich würde gern das meinige leisten.
Waldgänger (e.B.) aus Schwaben
01. Juni 2015 22:10
Herr Sellner, Sie übernehmen den Begriff Migrationshintergrund unreflektiert und werden damit zum Opfer der "Feindpropaganda".

Deren Argumentation ist nämlich folgende:
Wir haben schon schon 30% - 50% Menschen mit Migrationshintergrund und es geht doch ganz gut. Warum nicht weitere Migranten aufnehmen, um das Geburtendefizit auszugleichen? Wir brauchen Einwanderer, wer soll denn sonst unsere Renten zahlen?

Und mit Einwanderer sind dann "Flüchtlinge" aus Afrika und Araber gemeint. Wer wagt anzumerken, dass Afro-Afrikaner vielleicht nicht ganz so leicht zu integrieren sind wie Rumäniendeutsche, kriegt dann eins mit der Rassismus-Keule.

Betrachten wir mal den Begriff Migrationshintergrund (Deutschland):

In Deutschland ist Migrationshintergrund ein Ordnungskriterium der amtlichen Statistik zur Beschreibung einer Bevölkerungsgruppe, die aus seit 1949 eingewanderten Personen und deren Nachkommen besteht.


Also auch Spätaussiedler die nach 1949 aus Polen, Russland, Rumänien kamen und deren Nachkommen.
Ebenso haben die Kinder einer bayerisch/östereichischen Ehe oder einer schwäbisch/schweizerischen in Deutschland einen Migrationshintergrund. Genausso die Kinder einer deutsch/thailändischen Verbindung.

Die Klassenkameraden meiner Kinder haben wohl zu 50% Migrationshintergrund meist italienischer, osteuropäischer, rumänischer oder ex-jugoslawischer Abstammung. Überwiegend nur ein Elternteil, etwa kroatische Mutter und deutscher Vater oder Italiener/Deutsche
Diese denken und fühlen deutsch, sprechen nicht mal die Sprache ihres angeblichen Hintergrundes. Jeder Versuch diese "Migrationshintergründler" als Teil eines Großen Austausches zu bezeichnen wäre lächerlich und hätte etwas Sektierisches an sich.

Allerdings ist es auch keine Lösung den Begriff Migrant enger fassen zu wollen, etwa nur auf Moslems zu begrenzen und gegen diese vom Leder zu ziehen. Diese wären dann sofort in der Opferrolle.

Langer Rede kurzer Sinn:


Die Begriffe Migrant und Migrationshintergrund sind untauglich für eine politische Diskussion, weil viel zu undifferenziert.


Wir sollten sie offensiv ablehnen und positiv formulieren:

Wir brauchen eine vernünftige Familienpolitik, statt Einwanderung, egal woher.

Die Abwanderung von Fachkräften schadet den Auswanderungsländern, die dann immer in Armut verbleiben. Wir wollen diese Ausbeutung der ärmerer Länder nicht. Unsere Probleme mit dem Geburtenrückgang müssne wir selbst lösen und nicht erwarten, das andere für uns Kinder großziehen und ausbilden.

Flüchtlingen hilft man am besten vor Ort. Was ein Bürgerkriegsflüchtling bei uns kostet, damit kann man 30 in einem Lager in Jordanien ernähren.
Hartwig
01. Juni 2015 22:23
Ich bin heute mal wieder offenen Auges durch das einschlägige linke Stadtviertel gegangen ... und muss @Meyer insofern recht geben, dass zahllose Deutsche niemals für Deutschland bzw. für die Deutschen (ob Mehrheit oder Minderheit) streiten werden. Man sieht nichts als Selbstgefälligkeit und die vermeindliche Gewissheit, niemals dahin gehen zu müssen, "wo es weh tut", wie es im Sport heisst; - niemals dort stehen zu müssen, was man einen verlorenen Posten nennt. Kaum begreifbar, mit welcher Attitüde Wehrlosigkeit, Kapitulationsbereitschaft, ja Feigheit zum Lebensstil verklärt wird.
Nörgler
01. Juni 2015 22:57
@Carsten
Montag, 1. Juni 2015, 14:28 (URL) |
„Hinter der netten Fassade der meisten Westdeutschen verbirgt sich eine unglaubliche Leere. “
Stimmt.Muß Ihnen als „Besserwessi“ zustimmen.Ich habe Ihren Kommentar aufmerksam gelesen,und bin auch sehr einverstanden mit Ihren Einschätzungen.Ein ehrliches Kompliment meinerseits sei mir gestattet.Sie haben ja einiges angesprochen,was den „Westdeutschen“eigentlich auf den Nägeln brennen sollte.Daß meine „westdeutschen Landsleute “eine regelrecht abgrundtiefe Ignoranz an den Tag legen,was politsche Situation und Abläufe betrifft,ist mir auch ein Rätsel.Wird es vemutlich auch immer bleiben.Tja,da müssen wir halt durch,nicht wahr?
Martin Sellner
01. Juni 2015 23:27
@Familienmensch Zum Zeichen der Stärke- volle Zustimmung! Allerdings muss die Gruppe die stark auftritt auch immer "anschlussfähig" sein, der Bürger muss tatsächlich die Bereitschaft verspüren hier "mitzumachen", wozu natürlich auch einge gewisse kritische Masse in der er "untergehen" kann nötig ist. Bei den Spreelichtern war das so nicht der Fall, aber die müsste man wohl eingehender analysieren. Unabhängig davon hat Phillip Vardon einmal eine gute Aussage geprägt: Ich glaube aber nicht, dass es in Wien zwangsweise so kommen muss, wie Sie es beschrieben haben. Letztes Jahr war es sowohl in der Innen als auch in der Außenwirkung zumindest nicht so. Die Demo findet übrigens nicht im Zentrum sondern in einem Bezirk statt indem Migranten bereits die Mehrheit stellen. Dass sie scheitern kann ist natürlich auch klar. Wir tun alles damit sie es nicht tut. Wie sagt man so schön: "Sieg oder Unsieg liegt in Gottes Hand. Wir aber sind unserer Ehre Herr und Meister." ;)
Martin Sellner
01. Juni 2015 23:32
@donna_alta Danke für Ihren ermunternden Beitrag! Ich betone immer wieder, dass "aktiv" werden gerade nicht bedeutet jedem und allem mit politischen Slogans auf die Nerven zu gehen. Gerade frisch rekurtierte Aktivisten muss man oft mit Gewalt davon abhalten sich mit ihrem ganzen alten Umfeld zu verkrachen, oder sich selbst um ihre Arbeit zu bringen. Ich selbst trenne "berufliches" und politisches in der Regel auch. Es geht ja nicht darum jeden der nicht bei 3 am Baum ist anzupolitisieren (es ist bei vielen Leuten tatsächlich sinnlos und erzeugt nur Konflikte). Es geht darum mit allen jetzt schon aktiven und potentiell aktiven Kräften eine zentrale Bewegung zu binden, alle zu bündeln zusammenzuführen, die Sprache und das Denken zu einigen und eine handlugnsfähige, ansprechende, aktive, professionelle Gegenkraft aufzubauen. Es gibt in dieser Aufgabe für jeden eine Platz und ein Rolle in der er/sie tätig werden kann. Wie angedeutet: Jeder hat in seiner Region Parteien und Bewegungen die nur auf seine Energie, seine Ideen und seine Tatkraft warten. Wenn nicht ist es Zeit sie zu gründen!
Martin Sellner
01. Juni 2015 23:36
@Norn Sehe das anders. Fast JEDER auch noch so junge "Biodeutsche" ist heute Einzelkind der mal dies oder das Erben wird, bzw er hat ein relativ gemütliches und versorgtes Leben, Zugriff auf eine gigantische Unterhaltungsindustrie, Möglichkeit zu folgenlosem, billigem Sex, etc. p. wie es ua Kubitschek in "Provokation" beschrieben hat. Er hat zumindest noch das Privileg in einer Masse unterzugehen, anonym zu sein, mitschwimmen und mitnaschen zu können. Genau diese "Unbelastetheit" meine ich aber auch wenn ich frage: "Was bringt dir das in Zukunft?"
Martin Sellner
01. Juni 2015 23:45
@waldgänger

Es gibt wenige offizielle Zahlen zu europäischem und nichteuropäischem Migrationshintergrund. Wenn wir diesen Begriff im Rahmen unserer Kampagne verwenden, tun wir das nicht unkritisch. (Wir haben im Gegenteil in mühseliger Kleinarbeit die in Ö medial und politisch firmierenden Versionen von "Migrationshintergrund" in 4 verschiedenen Kategorien eingeteilt, die wir gegeneinander abgrenzen.) Worum es uns, ganz abgesehen von der Herkunft der Migranten geht ist einfach mal die Tatsache aufzuzeigen, dass es einen radikalen Schnitt seit ca 1950 gibt, der bedeutet, dass eine ethnokulturelle Traditinslinie abbricht und durch Migration ausgetauscht wird. Dafür wollen wir erst einmal ein Bewusstsein schaffen. Alternative Ideen belaufen sich nat nicht auf ein undifferenziertes "Ausländer raus". Es geht darum erst einmal die Masseneinwanderung zu stoppen und eine Trendwende einzuleiten. Was die Assimilation von europäischen Migranten betrifft gibt es zahlreiche positive Erfahrungswerte in der Europäischen Geschichte.
Neben dem Austausch auf nationaler Ebene findet allerdings auch ein Austausch auf europäischer Ebene statt. Die Einwanderung von Europäischen Migranten ist im Ganzen betrachtet eher eine BEVÖLKERUNGSVERLAGERUNG. Viele slawischen Länder sind radikal überaltet weil fast ihre gesamte Jugend nach Westeuropa abgewandert ist. Der echte Austausch findet im Ganzen betrachtet mit Nicht-europäischer Masseneinwanderung statt- das ist völlig richtig. Dennoch ändert das nichts an der Notwendigkeit die nationalen Zahlen in ihrer ganzen Drastik darzustellen. Es könnten genausogut nur außereuropische Migranten hier sein, die das Vakuum füllen. Es geht hier darum einen Prozess des Austauschs und der Ersetzung sichtbar zu machen.
Konservativer
02. Juni 2015 01:10
Sehr geehrter Hartwig

Meyer liegt richtig, wie Sie zutreffend bemerkt haben.

Folgende Szene ist aus dem (sehenswerten) Film Alatriste (den es auch in einer deutsch synchronisierten Fassung gibt). Leider ist auf YouTube nur die spanische Originalfassung verfügbar, deshalb unter dem Filmausschnitt die sinngemäße Übersetzung der Antwort der Spanier auf das Kapitulationsangebot der Franzosen.

https://www.youtube.com/watch?v=dxhMjljpnQY

"...
Die Reste des spanischen Heeres, das nach der Flucht der verbündeten Truppen nur noch aus den in Reserve gehaltenen spanischen Terzios bestand, verweigerten zunächst die ehrenvolle Kapitulation; das 11. spanische Infanterieregiment lehnte zunächst das Angebot mit den Worten ab: „Seine Exzellenz scheinen zu vergessen, dass er es hier mit einem spanischen Regiment zu tun hat!“
..."

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Rocroi

Wenn ich den, vom hiesigen Establishment losgetretenen, "Kampf gegen Rechts" (noch ist es überwiegend ein psychologischer Krieg mit der gegebenen Gefahr von sozialen und beruflichen Sanktionen, doch der § 130 StGB eröffnet darüberhinaus Möglichkeiten zur Inhaftierung, Stichwort: Meinungsdelikte), also gegen uns, berücksichtige, kann unsere Antwort nur folgendermaßen lauten, ähnlich wie im angeführten Beispiel (allerdings haben wir es, wie ich meine, nicht mit Exzellenzen zu tun):

"Die Damen und Herren scheinen zu vergessen, dass sie es hier mit der deutschen Rechten zu tun haben"
Gründling
02. Juni 2015 02:03
Herr Sellner, danke für diesen Artikel! Ich bewundere Ihr umfassendes Denken, fühle mich aber auch motiviert. Und nein, kein Schiff wird kommen, obwohl es paradoxerweise gerade so viele sind.
Kleine Taten im Rahmen der Möglichkeiten. Fand neulich nachts in unserem, von verschiedenen Gewerken genutzten, ansonsten bis auf Kaffeetassen und halbleere Wasserflaschen sterilen Sendestudio (öffentlich-rechtlich) einen scheinbar harmlos platzierten grünen Aufkleber liegen mit dem Aufdruck "I love Volkstod"! Mir schwoll sogleich die kaltstumpfe Wut, hab ihn zerrissen und sichtbar liegen lassen. Ich war in dem Moment aber allein, das ist ja der Mist...
Familienmensch
02. Juni 2015 07:45
@ Martin Sellner
Gute Antwort, danke.
Die IB hat sich ja trotz ihrer Jugend schon einiges erarbeitet (Kritik an der Zuwanderung, nicht am Islam - recht so!); wunderbar ist natürlich auch, dass hier endlich mal unsere Jugend auf die Straße geht.

Viel Erfolg also!
deutscheridentitärer
02. Juni 2015 12:08
Ein sehr gelungener, aufrüttelnder Text von dir, wie immer.

Du bist eine große Inspiration für mich und viele andere hier in Deutschland.

Wir sehen uns am 6. in Wien!
Nordlaender
02. Juni 2015 13:03
@ Martin Sellner

"Fast JEDER auch noch so junge „Biodeutsche“ ist heute Einzelkind der mal dies oder das Erben wird ..."

Unter einer Biodeutschen stelle ich mir eine Frau vor, die die ganzen Lebensmittel in einem Reformkostladen erwirbt und sich auch dementsprechend kleidet.

Nein, mal den Ernst beiseite: Was ist das ein Biodeutscher? So etwas wie ein runder Kreis, nasses Wasser, ein viereckiges Quadrat?
Hartwig
02. Juni 2015 13:17
@ Konservativer

Ich kenne den Film, ich kenne die Szene!

Ich habe es ja schon andernorts betont, dass ich die "Rettung" nicht für wahrscheinlich halte, und daher jedes widerständige Aufbäumen zunächst als einen sich selbst und seinen Vorfahren geschuldeten Akt sehe.

Dabei ist mir durchaus bewusst, dass all diese kleinen Taten (ein Gutteil davon eh nur virtuell) weit entfernt von dem sind, was nötig wäre, dass sich selbst und seinen Vorfahren Geschuldete zu erbringen.
Man denke hier wieder an die o.a. Filmszene.
Kaliyuga
02. Juni 2015 22:49
Ernsthaftigkeit der gedanklichen Auseinandersetzung mit der turbulenten, ja zerstörungsträchtigen Strömung dieser Zeit, Konzentration im Denken und Sprechen, Mut zum Aufzoağn (wie man in Berchtesgaden im Stamm der Einheimischen sagt), freudige und kraftvolle Entschiedenheit, im Gespräch natürlicher Charme und Witz der Jugend:

Hier ist nun Ver-mögen zur Alter-native, das Stammholz aus dem neu und kraftvoll Austrieb geschehen kann, nachdem die langhin und geil ins Zeug geschossenen Wassertriebe endlich abgeschnitten sein werden.

Einer zählt nun für Viele und diese Vielen reichen heute in die Millionen. Grämen Sie sich also nie über Wenige, die ja doch ausgezeichnet sind.

Und der Stille, der nicht marschiert, weil es ihm nicht eignet, wird in diesen Zeiten in der Andacht gern den Abraham und den Lot und den Elias vornehmen.

Gott mir dir, du Land der Deutschen!

Ihnen und den Ihren, werter Sellner: Complimenti, avanti così, forza, forza!
Ostelbien
03. Juni 2015 16:33
Sehr gut geschrieben Herr Sellner.

Eine nüchterne und illusionslose Bestandsaufnahme, die aber gleichzeitig versucht Handlungsoptionen aufzuzeigen oder wieder ins Bewusstsein zu heben.

Einige Formulierungen klangen für mich fast wie ein Manifest. Vielleicht könnten die Identitären im deutschen Sprachraum DAS Manifest ,,der letzten Generation" nachlegen. Die Franzosen haben ja schon die Kriegserklärung verfasst. Ich habe die letzten Tage überlegt, ob ich auch nach Wien kommen soll und habe mich jetzt entschieden. Ich werde - wenn alles klappt - am 6. mit dabei sein.
In den letzten Monaten habe ich ihre Aktionen in Österreich verfolgt und schaue auch ihre Vlogs. Für diesen Mut und diese Einsatzbereitschaft meinen Respekt.

Grüße aus der sowjetischen Besatzungszone (Ost-Berlin)
Martin Sellner
03. Juni 2015 22:06
@Ostelbien: Großartig! Wir sehen uns auf den Straßen Wiens, ich freu mich schon drauf. Wegen dem "deutschen" Manifest- ja das ist wirklich schon überfällig!
Dziadowa Kłoda
06. Juni 2015 17:51
zu den verlorenen Stadtteilen nur ein Satz von Ernst von Salomon (zu Oberschlesien im Deutschen Nachkrieg):

“Dieses Land war deutsch, es war bedroht und wir marschierten, es aufs neue zu erstreiten.”

Für diesen Beitrag ist die Diskussion geschlossen.