Der Film des Instituts für Staatspolitik zu den Akademien in Schnellroda …

... ist fertig. Wir haben lange daran gearbeitet und meinen, daß diese gut zehn Minuten den Geist und die Atmosphäre ...

Götz Kubitschek

Götz Kubitschek leitet den Verlag Antaios

unse­rer Win­ter- und Som­mer­aka­de­mien gut ein­ge­fan­gen haben: Ruhe, Inten­si­tät, Kon­zen­tra­ti­on auf das The­ma, Lebens­freu­de, Selbst­ver­ge­wis­se­rung, Ver­net­zung. Hier gehts zum Film:

Wir prä­sen­tie­ren ihn im soeben eröff­ne­ten kanal schnell­ro­da. Dort sind unter den “play­lists” auch frü­he­re Vide­os abgelegt.

Wer sich nun – beflü­gelt durch die schö­nen Bil­der, Bücher und Men­schen – gleich zur Som­mer­aka­de­mie anmel­den möch­te (28. bis 30. August, The­ma: “Mach­bar­keit”), kann das mit einer ePost an institut(at)staatspolitik.de tun, oder tele­fo­nisch unter 034632–90942. Rund 80 Plät­ze sind verfügbar.

Für jene, die bedau­ern, daß sie nicht mehr jung genug für die­se den Schü­lern und Stu­den­ten vor­be­hal­te­nen Aka­de­mien sind: Bereits in zehn Tagen ver­an­stal­tet das IfS in Schnell­ro­da anläß­lich sei­nes 15-jäh­ri­gen Bestehens einen Staats­po­li­ti­schen Kon­greß. Es refe­rie­ren Dr. Erik Leh­nert, Andre­as Lichert und Dr. Thor v. Wald­stein. Es sind noch 10 Plät­ze frei, Tagungs­fol­ge und Anmel­dung sind hier ein­zu­se­hen. Und da der AfD-Bun­des­par­tei­tag ins Was­ser fällt, kann nun doch für den ein oder ande­ren die Pflicht­ver­an­stal­tung in Kas­sel zu einer deut­lich ange­neh­me­ren Kür in Schnell­ro­da werden …

Zuletzt und beson­ders nach­drück­lich emp­feh­le ich all jenen, die nicht kom­men kön­nen (und denen, die den Schnell­ro­daer Geist noch ein­mal nach­le­sen möch­ten), den soeben druck­fer­tig gesetz­ten Gesprächs­band Tris­tesse Droi­te. Die Aben­de von Schnell­ro­da. An vier Aben­den spra­chen Thors­ten Hinz, Ellen Kositza, Erik Leh­nert, Mar­tin Licht­mesz, Ras­kol­ni­kow, Nils Weg­ner und ich über unse­re Kern­the­men, unse­re poli­ti­schen Wer­de­gän­ge, unser Milieu, über die fro­hen und tris­ten Aus­sich­ten beim Blick nach hin­ten und nach vorn und – natür­lich – über die rich­ti­ge Art, die Leu­te aufzuregen.

Wer nach der Lek­tü­re noch dum­me Fra­gen zu unse­rer Ver­or­tung stellt oder man­gel­haf­te Dif­fe­ren­zie­rung ver­mu­tet, will oder kann nicht lesen. Die Auf­la­ge die­ses Buches ist auf 1000 Exem­pla­re begrenzt. Und nun: den schö­nen Aka­de­mie-Film genießen!

Götz Kubitschek

Götz Kubitschek leitet den Verlag Antaios

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Kommentare (29)

Arminius Arndt

3. Juni 2015 18:14

Nach Anschauen des Films, kann man nur anerkennend herzlichen Glückwunsch zum Erreichten sagen. So etwas wie Schnellroda ist ein Anzeiger dafür, was noch möglich ist. Sollte es beginnen, dass allzu deutlich die Knüppel zwischen die Beine geworfen werden, dann gute Nacht, Deutschland.

Raskolnikow

3. Juni 2015 19:32

Das Regime,

kann die Koffer packen;
wir haben den dreifachen Lehnert,
Kubitschek kann sich ohnehin beliebig multiplicieren,
und die Tatzelwürmer im Keller unterm Ziegenstall
werden die Mächtigen auch noch kennen lernen,
wenn der Wiener Teufel sie reitet.
Das Schlangenbanner weht!

R.

Schlesische Fachkraft

3. Juni 2015 19:54

Eine wirklich sehr gelungene Visitenkarte des "Schnellroda-Projekts"! Wird der "kanal schnellroda" nun regelmäßig mit neuen Beiträgen "gefüttert"?

PS."SchnellrodaTV" ;-), wenigstens im Internet, wäre ein Traum... Es wäre mittel- oder langfristig vielleicht auch gar keine schlechte Idee, einen Förderverein zu gründen, wo man einen Beitrag dazu leisten könnte?

Yvonne

3. Juni 2015 21:08

Super Film, schick und professionell. Jetzt werden sie Euch die Bude einrennen :)

muotis

3. Juni 2015 21:11

Großes Lob, wunderschöner Film und sehr gelungene Präsentation der wohl wichtigsten Institution, die dieses Land in Sachen Polit- und Herzensbildung der heranwachsenden Generation zu bieten hat. Glückwunsch!

glauben, hoffen, standhalten

3. Juni 2015 23:56

Gut. Sehr gut. Tröstlich und aufmunternd.

Jacobi

4. Juni 2015 00:38

Dem Lob schließe ich mich an. Da ist der Mannschaft vom IfS ein tolles Video gelungen, das hoffentlich viele junge Landsleute motiviert, auf's Rittergut zu kommen.

d.u.e.

4. Juni 2015 04:42

Ausgezeichnet! Der Film tut gut, weiter so.

Hartwig

4. Juni 2015 10:20

Klasse Film.
Ich hatte gestern nur einem PC ohne Ton zur Verfügung und habe mir den Film also zuerst tonlos angeschaut.
Da bekommt das Video gleich nochmal einen anderen Spin.
Sellner als Superhipster, ein Charmeur vor dem Herrn. Lichert seriös wie der Kandidat für einen OB-Posten. Lehnert wie ein lässiger, beliebter Gymnasiallehrer. Melanie wie die weibliche Hauptfigur in einem Tarantino-Film, sehr apart. Der wortlose Lichtmesz wie ein Boheme aus dem späten 19.Jh, vielleicht ein Antiquar. Die Rittergutskulisse macht neugierig. Kubitschek in seiner kultverdächtigen Jacke. Und dann plötzlich Fußball, wo ich doch Handgranatenzielwurf erwartet hatte - tatsächlich geht G.K. in der "Tonfassung" darauf ein.
... Schade, dass ich schon ein zu alter Knochen bin.

Benjamin Jahn Zschocke

4. Juni 2015 10:39

Großartige, sehr ästhetische Arbeit!

Ein gebürtiger Hesse

4. Juni 2015 11:44

Schön zu sehen, wie die Dinge, wenn sie stimmen, ineinanderspielen. Die "persönliche Integrität und die selbstgewisse Ruhe des Vortrags", von der Lutz Meyer neulich erst sprach https://www.sezession.de/49901/eine-art-an-stiftung.html - sie steckt auch, und praktisch wie ein physiognomisches Merkmal, in diesem Selbstbildnis des IfS. Und so wird ein Schuh daraus: das Tun und Wirken im Notwendigen zieht ganz natürlich eine innere Überzeugungsstärke nach sich.

Möge dieser kleine, in sich ruhende Film weit ausstrahlen - wenn er es tut, wird sich auch der Radius der neu Angestachelten, jung und älter, konsequent erweitern.

Rosenkranz

4. Juni 2015 12:06

Sehr schöner Film und auch emotional sehr ansprechend. Der letzte Satz ist überragend.

Frederick van Portshoven

4. Juni 2015 12:38

Beim Anschauen erfasste mich ein wohliges Gefühl und der Eindruck, dass diejenigen, die in diesem Filmchen zu Wort kommen, das Herz am rechten Fleck tragen. Sie kommen allesamt äußerst sympathisch rüber, reflektiert und gleichsam humorvoll. So habe ich es mir vorher auch vorgestellt. Da wäre ich zu gern noch einmal einige Jahre jünger.

Hugo

4. Juni 2015 12:49

Ein brillianter, kraftvoller Image-Film. Besser hätte man das nicht machen können, da stimmt einfach alles.

Eveline

4. Juni 2015 13:19

Gut.
Aber es macht auf mich einen sehr artigen Eindruck.

Christian Bode

4. Juni 2015 16:39

Das Internet und die multimediale Technik ist vielleicht ein Fluch, oder zumindest eine gigantische Versuchungsmaschinerie, aber hier vollzieht sich eine ästhetische Bewaffnung. Weiter!

Frenchman

4. Juni 2015 17:16

Auch mir hat der Film gefallen.

Jetzt sollte man daran gehen, ihn im Netz zu verbreiten. Der Film zeigt, daß man nicht alleine ist, daß es möglich ist, anspruchsvolle Projekte durch zuziehen und er ist vor allem eine erstklassige Werbung.

Wenn der nächst Film gedreht wird, dürfte es kein Problem sein, ihn mit Spenden zu finanzieren. Ich bin jedenfalls dabei.

Bran

4. Juni 2015 21:23

Schön gemachter Film, ansprechende und sympathische Personen, die zu Wort kommen.
Aber: Hier wird ja immer wieder über Stil geredet. Dazu dieses für Männer: Man kann in bunten Pullovern rumlaufen, T-Shirts dürfen von mir aus auch in Batik-Mustern daherkommen und überhaupt ist es mir eigentlich schnurz, was jemand so trägt, solange er sich und seine Kleider wäscht und nicht aussieht wie ein totaler Asi.
Aber Hemden und Polo-Shirts, meine lieben Sezessionisten, Hemden sollten entweder weiss oder schwarz sein. Im Ausnahmefall braun-oliv-grün oder sonstwas ungemustertes wie bei Kubitschek. Aber nicht kariert. Nicht gestreift. Nicht gemustert, farbig oder weissdergeierwas. Sonst sieht man aus wie ein Banker oder ein Buchhalter oder einfach ein Blödmann. Wirklich. Aber das nur nebenbei. Weil ich einfach ein Hemd-Spiesser bin.

Frederick van Portshoven

5. Juni 2015 08:46

Alsi ich finde den Kleidungsstil der Menschen im Video sehr annehmbar. Bei Hemden und Poloshirts ist Buntheit zu begrüßen. Hauptsache ist, dass die Farben kombinierbar sind und sich etwaige Muster nicht beißen.

Bran

5. Juni 2015 11:06

@von Portshoven: Der Neigung entsprechend, die in der Rechten so verbreitet ist, bei jeder noch so kleinen Abweichung von der eigenen Linie gleich einen Grabenkrieg zu starten, werfe ich Ihnen somit den Fehdehandschuh hin und fordere Sie zum Duell im nächsten Morgengrauen. Die Wahl der Waffen überlasse ich Ihnen, aber sollten Sie in einem bunten Hemd oder Poloshirt auftauchen, werde ich mich an keinerlei Konventionen halten.
Mit erbitterten Stilgrüssen
Bran

Gustav Grambauer

5. Juni 2015 12:00

Eveline

"Aber es macht auf mich einen sehr artigen Eindruck."

Dann haben Sie kein Auge für die Anstößigkeit, die in der Artigkeit liegt. Wir sagen zu unserer kleinen Tochter oft provokativ laut: "Bisch nen artigis Meitle" oder "jetz bischma artig", was in der Regel ziemliche antiautoritäre Irritationen bei Umstehenden auslöst.

"Artig" kommt von "Art", man muß ja bei der Bestimmung dieses Begriffs nicht so weit gehen wie einst Jürgen Rieger.

In einem ganz anderen Sinne "rassig" gefällt mir der fesche Scheitel von Sellner, schneidig!!!

Kann keine androgynen Klone mit Super-210-Anzügen mehr sehen, mit ihren schmalen "Hochwasser"-Hosenbeinchen und kunterbunen Knopflöchern, dazu den Polokragen hochgestellt, die Sonnenbrille ins Haar gesteckt und nach Tom Ford Private Blend stinkend!!!

- G. G.

von Salomon

5. Juni 2015 14:52

@von Portshoven / bran: Von Portshoven, wählen Sie schweren Mörser (120mm).

kommentar kubitschek:
sollte da einer an die groteske mensur-szene an einem der seltenen etappen-tage in oberschlesien gedacht haben? sehr präsent, diese szene.

Gegenwind

5. Juni 2015 15:13

Ein wirklich sehr schöner Film.

Sehr gut gemacht. Man darf hoffen, dass es weitere interessante Veröffentlichungen geben wird.

Schade ,dass für die Akademie diverse Altersgrenzen gelten.

Ich habe mir den Film bestimmt 4 mal angesehen.

Weiter so... und "die Abende von Schnellroda" sind auch schon vorbestellt.

Martin Lichtmesz

5. Juni 2015 15:24

Until things get worse, I'll be the Man in Black!

Eveline

5. Juni 2015 17:34

@Gustav Grambauer

Ehrlicherweise, ich habe erst geschrieben und dann nachgedacht.
Die Klamotten sind es jedenfalls nicht.

Vielleicht habe ich tatsächlich kein Auge/Gefühl für diese artigen Anstößigkeiten ...

Mir fiel nach langem Ringen folgende wiederkehrende artige Begebenheiten ein.

Ostern oder Pfingsten in der tiefsten DDR. Wir Kinder rauften und spielten sonst das ganze liebe Jahr zusammen mit unseren Straßenfreundinnen, die Nachbarn fluchten und stritten sich sonst völlig ungeniert über alle Zaunlatten hinweg, aber jetzt... die Westverwandtschaft flog ein.

Ein Verbot über diese Zeit mit den Freundinnen zu spielen. Die Freundinnen waren völlig fremd rausgeputzt....
Frau und Herr Nachbar zog mit seiner Westverwandtschaft an uns vorbei, die wußte gar nicht , wie verziert sie noch sprechen und sich bewegen sollten.

Gott sei Dank, nachher waren alle wieder normal.

Andreas Walter

5. Juni 2015 21:52

Gute Arbeit, der Film, was Ihr macht sowieso. Auch gut, das Ihr euch den Menschen mal zeigt, präsentiert, vorstellt. Damit alle mal sehen, was für nachdenkliche und verantwortungsvolle, liebenswerte Menschen auch Ihr seid. Kubitschek raucht sogar. Ja, macht neugierig, das Ganze, das Essen, jamjam, der Film.

Hahaha, und nicht nur Jürgen Elsässer wird sich jetzt Fragen, wer die eine ganz besonders hübsche junge Dame war, die kurz in die Kamera lächelt. ;)

Das Leben ist schön. Wir sollten alles dafür tun, es so auch zu erhalten.

Dabei drücke ich euch fett die Daumen und hoffe Gott gibt mir die Kraft, euch dabei eines Tages auch mal unterstützen zu dürfen, zu können.

Andreas Walter

5. Juni 2015 22:22

Hihihi, die Kommentare sind aber auch gut. Echt, Altersgrenzen? Kopfsache. Ein büschen arg artig? Ja, ist aber auch eine Frage der Sitten, Traditionen. Und hey, für so einen Anlass darf man sich ruhig auch mal ein wenig in Schale werfen. Und ja, die Fussballszene war mir auch zu brav. Zeigt sie jedoch gleichzeitig etwas sehr interessantes auf: Andere spielen traditionell Football oder Rugby. Got me?
.

Laokoon

6. Juni 2015 09:24

Wo kann man sich die Werke des jungen Künstlers ansehen und erwerben?
Der Film ist grandios.

antwort kubitschek:
er gestaltet gerade den antaios-kalender für das jahr 2016.

Rainer Gebhardt

8. Juni 2015 16:18

Großes Lob. Schöner Kontrast: artig in der Form, widerständig der Inhalt. Könnte man noch unterstreichen mit einem entsprechenden Soundtrack, der darf etwas heiterer sein.

https://www.youtube.com/watch?v=CcdeGPriKaI

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