21. Oktober 2015

Der kommende Aufstand

von Martin Sellner / 131 Kommentare

Martin Sellner ist Kopf der österreichischen Identitären Bewegung.

aufstandIch gebe zu: Auch ich habe mich von der Euphorie über die (absichtlich?) zugespitzten Umfragewerte der FPÖ anstecken lassen. Das – daran gemessen – ernüchternde Wahlergebnis vom vorletzten Wochenende ist für mich jedoch keine Enttäuschung, sondern eher eine Bestätigung. Ich will das in diesem Artikel erklären und einige Gedanken zum "kommenden Aufstand" erläutern.

Die „revolutionäre Zuspitzung“, die „geistige Verschärfung“, von der ich in letzten Artikeln sprach, ist nun nicht mehr zu leugnen. Interessanterweise führt hier gerade das bisherige Fehlen einer FPÖ in Deutschland zu einem wesentlich größeren Protestpotential. Bürger bilden Blockaden, sprechen offen vom Rücktritt der Regierung und fordern den Systemwechsel.

Der Aufgabe der intellektuellen Rechten (das amorphe Unmutspotential in eine strategische Form zu überführen, damit es nicht tatenlos versickert oder herostratisch verpufft) hat sich Götz Kubitschek gestellt. In Artikeln und Reden hat er den Kern der Aufstandsstimmung beschrieben und die Theorie des Widerstands weiterentwickelt. In Interviews mit PEGIDA-Teilnehmern wurden sein Worte vom Versagen des Staates und dem Widerstandsrecht teilweise wörtlich wiedergegeben. Das ist gelebte Metapolitik!

Jetzt müssen symbolische Taten folgen, die der beeindruckenden Quantität der PEGIDA- und AfD-Demos beim Entwicklungssprung zu einer neuen Qualität des Widerstands helfen. Wenn keine unvorhersehbaren Ereignisse eintreten, wir alles richtig machen und sich ein Protestpotential entwickelt, halte ich sogar in der näheren Zukunft einen deutschen Maidan- oder Tahrir-Platz für möglich (diesmal ohne CIA). Ein Entspannung ist nicht abzusehen.

Wie vermutet, sind die politischen Eliten in ihrem Selbstzerstörungskurs unrettbar festgefahren. Die Multikulti-Elite ist in der Geiselhaft ihrer eigenen ideologischen Verblendung. Alle Versuche, ein neokonservatives Ventil für die Identitätsfrage zu finden und einen verfassungspatriotischen Multikulti-Kommunitarismus à la USA zu etablieren, sind gescheitert. Bald könnte ein Abwandern enttäuschter „Realos“ in die Reihen der AfD beginnen.

Es bröckelt bereits an den Rändern der Altparteien, der bestehende Riß zwischen Volk und Elite wird zum radikalen Bruch. Viele Leute haben das Vertrauen verloren und blicken scheu nach anderen Kräften und Leitfiguren, die Ordnung und Sicherheit ausstrahlen. Genau darum soll es in diesem Artikel gehen: um die Frage nach Volk, Elite, Ordnungsmacht und den „kommenden Aufstand“.

„Der kommende Aufstand“ war ein Text der marxistischen Theoriebildung, der 2007 erstmals in Frankreich erschien und der seit 2009 auch in Deutschland in linken Kreisen bis in die Feuilletons von Zeit, Spiegel und Süddeutsche Furore machte.  Der Clou des Textes war, neben einem zivilisationsfeindlicher Unterton, das Bündnis zwischen linksextremistischen Zellen und dem migrantischen Bandenwesen in den Banlieues sowie eine unverhohlene Apologie des Terrorismus.

Das und die Tatsache, daß das Autorenkollektiv hinter dem Text angeblich in einen mißglückten Anschlag auf den TGV verwickelt war, erzeugte einen gewissen Kultfaktor. Dieser revolutionär-militante Gestus war eine zeitlang bei den „Autonomen Nationalisten“ im nationalen Lager Deutschlands durchaus en vogue. Mit der Übernahme des autonom-antifaschistischen Stils fanden auch einige Ideologiefragmente dieser Szene im rechten Lager Anklang.

Konkret geht es um einen antistaatlichen Impetus, der sich harmonisch mit dem einigermaßen plumpen „ACAB“ der Hool-Szene und dem Haß auf die „Repressionsorgane“ im nationalen Lager verband. Der Mythos einer militanten Stadtguerilla, den die Antifa schon länger kultiviert hatte, führte auch hier zu neuen Fantasien über militante Zellen und befreite Zonen.

Ich sah in dieser Mode von Anfang an den Ausdruck einer strategischen Bankrotterklärung. Die Entstehung der Identitären Bewegung fand in einer kritischen Abgrenzung von diesen Gedanken statt, welche sich in Texten wie diesem niederschlug. Dieser Typus fetischisierte nämlich die Militanz und entwickelte ein ausschließlich plumpes, brutales Verständnis von Macht. Folglich beschränkte sich sein strategischer Horizont auf die gewaltsame Revolution. Diese Fetischisierung von Gewalt (und im Extremfall Terror), die Fantasie eines „Tag X“ und gewaltsamen Aufstands (was bereits in der Linken eine Degeneration gegenüber älteren Revolutionstheorien bedeutete) sind für das rechte Lager nicht nur schädlich und unnötig, sondern auch wesensfremd.

Der Unmut vieler Volksfreunde gegen „diesen Staat“ läßt sie manchmal vergessen, daß unsere ganze geistige Schule grundsätzlich für den Staat, also für die konkrete Ordnung, die Hierarchie und das organische Einfügen in die Form steht. Alle echten rechten revolutionären Strömungen waren niemals chaotisch und anarchisch, sondern traten als ein Pol von Ordnung, Sicherheit und Staatlichkeit auf. Aus dieser Grundhaltung folgte in der Regel ein gutes Verhältnis zu staatlichen Einsatzkräften.

Genau hier erkenne ich eine Wegscheide, auf die das gesamte rechte Kritik- und Aktionspotential derzeit zusteuert. Hier muß meiner Ansicht nach unbedingt der Weg gewählt werden, den auch Götz Kubitschek in seiner Rede vorgab: Gewaltfreiheit, positive Grundhaltung zu Staat und Ordnung, bewußte und konsequente Ausscheidung aller militanten Spinner.

Der Grund dafür ist keine „Feigheit“, keine bürgerlich-pazifistische Attitüde, sondern realistische Voraussicht. Spulen wir die kommenden prognostizierbaren Entwicklungen in Europa etwas vor, erkennen wir eine Brasilianisierung und ethnokulturelle Fragmentierung der Gesellschaft, die entlang der Grenze Islam-Europa verlaufen wird. Ghettos werden „gated communities“ gegenüberstehen. Ein Stadium des Vorbürgerkriegs, das sich über Jahrhunderte hinziehen kann, ohne jemals auszubrechen.

Die systemischen Strukturen des Westens können und werden, wie die des alten Roms, nicht von einem Tag auf den anderen untergehen. Wie in meinem letzten Text vermutet, wird ihr „Selbstverteidigungsmodus“, ein Autopilot der staatlichen Selbsterhaltung, bald mehr und mehr in die ideologischen Experimente der Multikultis eingreifen müssen. Jedes Mal wird das für die Polit-Eliten einen gigantischen Autoritätsverlust bedeuten und oppositionelle Parteien wie AfD und FPÖ um mehrere Prozente nach oben hieven. Die kommende Grenzschließung Deutschlands, die kommende Festung Europa, die kommende Remigration der Völkerwanderung, die kommenden Auffanglager außerhalb unseres Kontinents, all das sind wohl unausweichliche Korrekturen. Das dafür notwendige Zurückrudern wird viele Politiker den Kopf kosten (selbstverständlich metaphorisch gesprochen).

Die Aufgabe der neurechten Intelligenz und Aktion ist es, in diesem Selbstverteidigungsmodus des liberalen Verfassungsstaates als eine kritisch-kassandrische Avantgarde voranzugehen; davon bin ich immer mehr überzeugt. Unsere Revolte muß in sich konservativ, staats- und ordnungsbejahend sein. Und das muß in allen Aktionsformen und Propagandasujets unverkennbar sein.

Offenes Auftreten statt maskierter Militanz, eine Vision von Ordnung und Sicherheit, Familie und Zukunft statt Apokalypse, Chaos, Gang und Endkampf; der friedliche Massenprotest statt der terroristischen Zelle – das sind die Wegscheiden zwischen einem echten revolutionären Weg und einem neurotischen Rebellentum. Hier darf kein Ausscheren zugelassen werden. In diesem entscheidenden Keimstadium einer Widerstandsbewegung muß vor allem Elite gebildet, also ausgeschieden werden.

Als eine Avantgarde der Ordnungsmacht ist es wichtig und richtig, daß Themen wie Grenzschutz, Sicherheit und Souveränität im Fokus liegen. Lautstark und mit symbolischen Taten muß immer gefordert und soweit möglich umgesetzt werden, was eigentlich Aufgabe der staatlichen Selbsterhaltung wäre. Die Sicherung unserer Grenzen, der Widerstand gegen die aufgezwungene Masseneinwanderung und die ebenso erzwungene Unterbringung der Eingewanderten bieten ein breites Tätigkeitsfeld. Ähnlich wie die Marxisten es mit Streiks taten, so müssen patriotische Aktivisten Proteste gegen Asylheime aufgreifen, politisieren, professionalisieren, ausweiten und in letzter Konsequenz gegen den „Großen Austausch“  richten.

So wird mit der Zeit ein Aktionspotential herangebildet, also die Qualität des politischen Protests gesteigert werden. Statt Prepping, Survival-Techniken, Waffen- und Goldkauf, müssen die unzufriedenen Bürger Transparentmalen, Webdesign, Social Marketing, Demos und Gruppenorganisation erlernen. Ihr berechtiger Zorn muß in eine kommunizierbare, greifbare und doch intelligente Form- und Bildsprache gebracht werden, um aus dieser wütenden Minderheit das zu machen was sie werden kann und muß: ein revolutionäres Subjekt, das die Masse hinter sich vereint.

Damit ist ein zentrale Frage aufgeworfen, über die sich die tausenden Sekten und Synoden der radikalen Linken seit ihrem Bestehen nicht einig werden: die nach dem „revolutionären Subjekt“. Ohne zu sehr auf theoretische Fragen eingehen zu wollen, kann hier kurz angedeutet werden, daß die marxistische Theorie immer nach der randständigsten, entfremdetsten, ausgegrenztesten Gruppenidentität im Rahmen des Kapitalismus sucht.

In der postmodernen Transformation des Marxismus von einem bloßen Ökonomismus zur Kritik der patriarchalen, männlichen, weißen, eurozentristischen, heteronormativen (etc. pp.) Herrschaft verschob sich dieses Subjekt vom Proletariat zum Ausländer, zur Frau, zum Schwulen, zum Farbigen (etc. pp.). Im Hintergrund dieser marxistischen Frage nach dem revolutionären Subjekt steht die manisch-religiöse Suche nach einer „befreiten Gesellschaft“, nach einem emanzipierten „integralen Subjekt“, das dieser materiell vom Güterkommunismus bis zum umoperierten Androgyn verwirklichen will.

Die Grundhaltung einer konservativen Revolution ist anders. Ihr geht es in ihrem Kern, der meiner Ansicht nach in Heideggers Philosophie zu finden ist, weder um die totale (und notwendig totalitäre) Verwirklichung einer Ideologie, noch um einen resignierenden Rückfall in den Relativismus individualistischer oder nationalistischer Prägung. Ihr geht es um ein Standhalten im Widerspruch, ein neues Ergründen, das dabei den konkreten Boden unter den Füßen nicht verliert.

Es bedeutet eine Annahme der eigenen Existenz und des Seins in ihrer Undefinierbarkeit, ein Pathos der Endlichkeit und Distanz (das auch die Grandseigneurs der marxistischen Theoriebildung noch teilweise in sich trugen und das sie vom peinlichen Irrsinn der modernen Linken trennt – Adorno wäre sicher kein Fan und Follower feministischer Tumblrblogs gewesen). Dieses Standhalten und Neuergründen, eine Treue zu Wahrheit und Sein, auch in ihren Entzugsformen, ist in sich konservativ und revolutionär zugleich. Diese Haltung fordert dann einen geistigen Aufstand, wenn sich eine Ideologie eine totale und dogmatische Wahrheit anmaßt. Sie fordert dann einen politischen Aufstand, wenn so eine Ideologie die Kontrolle über die Staatlichkeit erlangt hat und ihre Dogmen mit dem Mittel der Erziehungsdiktatur umsetzen will.

Genau das ist heute der Fall. Die westlichen Staaten sind von einer in sich antistaatlichen, suizidalen Ideologie in Geiselhaft genommen. Wenig unterscheidet Merkels Selbstverständnis vom temporären Nationalstaat der Marxisten. Deutschland ist Platzhalter der kommenden, liberalkapitalistischen Weltrepublik; der Menschheit, in der am Ende ohnehin alles aufgehen wird. Seine Aufgabe ist die historisch verschuldete Selbstaufopferung für dieses Ziel. Die gesamte geistige Elite steht bis auf wenige Ausnahmen hinter diesem Wahnsinn.

Je höher die Bildung, je höher die gehorteten Bücherstapel, je tiefer die Denkfalten und je dicker die Lesebrillen, desto linker und multikulturalistischer. Das ist die traurige statistische Wahrheit über die „Intelligenz“ Deutschlands und Europas. Diese Lage, aus der nur wenige Einzelne als Ausnahmen hervorstechen, ist nicht Ergebnis einer „Verschwörung“ oder „Reeducation“, sondern der noch immer ausstehenden Überwindung und Verwindung der abendländischen Philosophiegeschichte. Das revolutionäre Potential einer konservativen Revolution liegt in den Kräften, die noch unverbildet sind und die konkrete Ordnung bejahen: im Volk. Es ist ein Aufstand des Volks gegen seine Elite.

Er steht und fällt meiner Ansicht nach damit, ob es gelingt, diese Elite als Feindbild von Staatlichkeit und Ordnung an sich zu isolieren. Es gilt dabei als Faustregel, nicht gegen den Staat und seine Ordnungskräfte, sondern als Ersatz und Avantgarde in die Lücken seiner Macht zu treten, in die bereits heute das Chaos und die Gewalt dringen. Es geht hier aber weniger um eine „Macht über die Straße“ und den Aufbau einer Bürgerwehr oder gar Privatarmee. Das Gewaltmonopol des Staates kann niemals von einer Organisation innerhalb des Staates übertroffen werden.

Die wahre Macht einer revolutionären Avantgarde liegt in der Zustimmung der Masse und ihrer Verzahnung mit verschiedensten kritischen Bewegungen. Für die Machtelite wird es so unmöglich, sie zu isolieren und „wegzuräumen“. Es braucht nur ein Prozent an Idealisten, die überzeugt, geschult und opferbereit sind, um die Mehrheit der Unzufriedenen hinter sich zu vereinen.

Die Wirkungsweise der „Farbenrevolutionen“, die stets in der Besetzung eines zentralen Platzes gipfelten, zeigt, daß die Machthaber nicht aus militärischer Schwäche zusahen. Sie lavierten aus Angst vor einen völligen Umschwung der Meinung um die militärische Räumung dieser Lager, in denen sich nur ein Bruchteil des Volkes sammelte.

Wie ein Vater durch exzessive Prügelstrafen letztlich einen Autoritätsverlust ausgleichen muß, so weiß ein Staat genau, daß ab einem gewissen Grad Gewalt praktisch nicht mehr anwendbar ist, selbst wenn es theoretisch möglich wäre. Zwar ist es in Deutschland noch lange nicht so weit, doch ich denke, eine derartige Entwicklung ist möglich und nötig, wenn der richtige Weg eingeschlagen wird. Er bedeutet keinen „totalen Umsturz“, keine Abschaffung der Demokratie und keine Vertreibungen, Gleichschaltungen oder sonstige Residuen des Totalitarismus.

Er bedeutet auf politischer Ebene einen Austausch der derzeitigen Funktionselite und eine Rückkehr zu den eigentlichen Grundlagen der Demokratie (der Homogenität des Staatsvolkes). Inhaltlich steht er gegen das Projekt des Großen Austauschs, gegen die Masseneinwanderung und Islamisierung und für die Souveränität Deutschlands und Europas.

In der kommenden krisenhaften Zuspitzung stehen wir auf Seiten der Ordnung und der Hegung, nicht auf der des entgrenzten Chaos. Wir stehen auf der Seite des Rechts und der Sicherheit. Wir müssen, im Unterschied zu den militanten Blöcken der Antifa und den Riothorden der Migranten und Islamisten, als disziplinierte Kraft auftreten, an die sich die Sehnsucht nach Sicherheit knüpfen kann.

Der „kommende Aufstand“ der Antifa wird notwendig scheitern, da sie jeden Bezug zu Mehrheit und zum Volk verloren hat und mit den Migranten wohl niemals eine dauerhafte Front bilden kann. In entscheidenden Kreisen nimmt sie ohnehin keiner ernst. Sie ahnt ihre revolutionäre Ohnmacht und steigert sich in Militanz, antideutsch kaschiertem Ekel vor der Masse und Fetisch der Provokation. Auch alle militärisch-terroristischen Schnellschüsse von islamischer Seite sind womöglich noch im gesamten nächsten Jahrhundert zum Scheitern verurteilt und torpedieren eher ihre Strategie der schleichenden ethnischen Unterwanderung.

Ebenso wird aber auch jeder militante „Aufstand“ von rechts scheitern. Diese Versuche sind im Gegenteil Wasser auf die Mühlen unserer Gegner. Man darf vermuten, daß sie in nächster Zeit bewußt gefördert, angeleitet oder zumindest zugelassen werden.

Der „kommende Aufstand“ wird jedoch auch nicht nur an den Wahlurnen stattfinden. Patriotische Parteien haben eine unverzichtbare, entscheidende Aufgabe, aber die jüngste Wahl im überfremdeten Wien zeigt warnend die Grenzen der Demokratie. Hier will ich auch den Bogen zur Einleitung schließen und zeigen, warum die Entwicklung einer neuen Qualität des Widerstands auf der Straße unverzichtbar ist.

Durch die Masseneinwanderung und die schamlose Appeasementpolitik der etablierten Einwanderungsparteien gegenüber der Islamisierung hat in vielen Zonen die demographische Entwicklung das demokratische Selbstbestimmungsrecht gekippt. Neben vielen anderen unbelehrbaren Wählergruppen (Pensionisten, Beamten etc.) sind sie die wachsende Zunge an der Waage, die demokratische Mehrheiten einwanderungskritischer Parteien tagtäglich unwahrscheinlicher macht.

Das parteipolitisch „gesegnete“ Österreich legt eine Befürchtung nahe. Es scheint, daß die Bereitschaft, rechte Parteien zu wählen, die analog zum Vollzug des Großen Austauschs steigt, umgekehrt proportional zur demographischen Mehrheit ist. Anders gesagt: Allen bisherigen Beobachtungen zufolge dürfte die Lage, in der alle Österreicher FPÖ wählen, weil es ihnen mit der Überfremdung reicht, erst dann eintreten, wenn sie demographisch bereits derart in der Minderheit sind, daß sie Multikulti gar nicht mehr abwählen können.

Hier liegt ein Teufelskreis vor, der mit jedem Umlauf ein Stück unserer Demokratie zerstört. Einwanderer wählen einwanderungsfreundliche Parteien, die noch mehr Einwanderer hereinlassen, die sie wiederum wählen. Der Start dieser Entwicklung, der Plan, unsere demographischen Lücken durch Menschenimport zu lösen, ist ebenso undemokratisch oktroyiert und widerspricht zudem dem Verfassungsgebot, die Identität des Staatsvolks zu wahren. Er ist also undemokratisch im Zustandekommen wie in der Auswirkung.

Abgesehen davon, daß hier zusätzlich zum Versagen in der Grenzpolitik ein Widerstandsrecht begründet werden könnte, zeigt sich uns, daß der entscheidende Impuls zum Umschwung durch eine Massenbewegung auf der Straße kommen muß. Die DDR wäre auch niemals „abgewählt“ worden, ebenso wenig wie diverse östliche Autokraten, deren Amtsverlust von unserer Presse frenetisch beklatscht wurde.

In dieser Hinsicht hat Deutschland Österreich und der Schweiz, ja allen west- und nordeuropäischen Ländern viel voraus. Nirgendwo sonst hat sich bisher ein derartig aktiver zivilgesellschaftlicher Widerstand gegen den Großen Austausch gebildet. Wieder einmal könnte das Schicksal Europas in Deutschland entschieden werden.

Ein revolutionäres Subjekt erwacht, eine revolutionäre Situation bahn sich an. Für mich steht und fällt eine neue, echte Wende mit der revolutionären Avantgarde, mit den Intellektuellen und Aktivisten, die hier und jetzt eingreifen müssen. Die Guten müssen nach oben, die Spinner hinaus- und das Volk auf die Straße befördert werden. Denn auch die altrechten Verlierer und militanten Spinner, die bewußten und unbewußten V-Männer stehen bereit, starren begierig auf die beginnende Protestbewegung und liefern plumpe Parolen und Ideen für schwierige Fragen. Diesmal, in diesem vielleicht letzten historischen Fenster, dürfen nicht diejenigen, die „ihre Ideen am billigsten“ ausbieten (Ernst Jünger über den NS), den „kommenden Aufstand“ gestalten und ein zweites Mal die Chance auf eine Veränderung zerstören. Es ist Zeit für eine Konservative Revolution.

Martin Sellner ist Kopf der österreichischen Identitären Bewegung.

Kommentare (131)

Meier Pirmin
21. Oktober 2015 11:09
Vergleichsweise habe ich in die FPÖ nie ernsthafte Hoffnungen gesetzt, wiewohl sie für das Land und sogar für die EU eine bedeutende Funktion ausübt. Eher schon wäre die Schweizerische Volkspartei SVP in einem besseren Sinn regierungsfähig, wenigstens solange der in fast allen wichtigen Fragen kluge politische Altmeister Christoph Blocher im Hintergrund für Vernunft garantiert. Ein Blick auf die Schweizer Wahlen lohnt sich. Die Gefahr bei rechten Wahlsiegen ist aber oft die Siegestrunkenheit, die zur Siegesbesoffenheit ausarten kann. In Deutschland ist indes noch nicht mal der Einzug in den Bundestag geschafft.
Nordlaender
21. Oktober 2015 11:13
"Je höher die Bildung, je höher die gehorteten Bücherstapel, je tiefer die Denkfalten und je dicker die Lesebrillen, desto linker und multikulturalistischer. Das ist die traurige statistische Wahrheit über die „Intelligenz“ Deutschlands und Europas. Diese Lage, aus der nur wenige Einzelne als Ausnahmen hervorstechen, ist nicht Ergebnis einer „Verschwörung“ oder „Reeducation“, sondern der noch immer ausstehenden Überwindung und Verwindung der abendländischen Philosophiegeschichte."

Was "bitte" ist eine "Verschwörung", Herr Sellner?

Halten Sie grundsätzlich Verschwörungen für denkbar, gibt es solche?

Gleiche Frage zur Reeducation: Hat aus Ihrer Sicht eine solche stattgefunden?
Zachmann
21. Oktober 2015 11:22
@ Martin Sellner

Die Ausführungen sind richtig, wenn das zugrunde liegende Szenarium so eintritt.
D.h. wenn es dekadenlang eine Art von siecher Stabilität gäbe, entlang der Zeitachse die Ideologie des Gegners durch die Geschichte falsifiziert würde, wir endlos Zeit haben, um für die eigene kulturelle Hegemonie und Deutungshoheit zu arbeiten - dann finde ich das konsistent.

Aber ist das entgegengesetzte Szenarium eigentlich fernliegend ?
Eskalation der Lage und Kollaps in einer sehr kurzen Zeitspanne. Absoluter Machtverlust der politischen Kaste samt Medienapparat, aber auch enorme soziale Verwerfungen sowie eben die totale innere Zerrüttung der angesprochenen staatlichen "Ordnungs-" oder, je nach Deutung, "Repressions"-Organisationen.

Ich wünsche mir, daß die Sache den Weg geht, den Sie beschreiben.

In jedem Fall wird diejenige Lage, die wirklich eintritt, ihre spezifische Adaptionsleistungen von allen erzwingen, die den Kampf um Gestaltung nicht aufgeben mögen. Auch unabhängig davon, was man sich gewünscht hat und wo die stärkeren Neigungen, Fähigkeiten, usw., liegen.
Pilgrim
21. Oktober 2015 12:18
Aufstand der Anständigen? Ausgezeichnet, muss nur mit irgnedwas beginnen. Kundgebungen ist es schon genug gegeben, warum probiert man jetzt nicht was anderes? Z.B.: warum machen die Identitären nicht eine flächendeckende Umfrage unter Bundestagsabgeordneten mit Direktmandaten? Man muss nur ein Paar eindeutiger Fragen zu Migration, Multikulti, Gender-Mainstreaming, Grenzwschutz, Homo-Ehe, Meinungsfreiheit usw. ausdenken, möglichst mit Ja/Nein beantwortbar. Dann in jedem Wahlkreis den ehrwürdigen Vorksvertreter besuchen und das Formular übergeben. Von Parteizugehörigkeit abgesehen. "Mit Euch rede ich nicht" darf dabei auch eine zugelassene Antwort sein. Alle Reaktionen sammeln und bei dem nächsen Pegida-Treffen lautstark vorlesen, mit Namen und Parteimitgliedschaft. Könnte ein richtiges Furore auslösen, gerade in der Lügenpresse, glaubt Ihr nicht?
Belsøe
21. Oktober 2015 12:19
kurz angedeutet werden, daß die marxistische Theorie immer nach der randständigsten, entfremdetsten, ausgegrenztesten Gruppenidentität im Rahmen des Kapitalismus sucht.


Sehr gut beobachtet! Ich glaube ja, dass dies keineswegs zufällig so ist, und dass es auch rechte Gruppen betrifft: die Kontrolle über kritische Bewegungen ist hervorragend gewährleistet, solange sie sich im geistig schlichten Strassenkämpfermodus bewegen.

Es gibt einige Quellen, man muss sie indes bewusst suchen, zur Beeinflussung der Politszene beider Seiten in den 60er und 70er Jahren. Interessant z.B. Interviews mit Bommi Baumann hierzu. Indirekter wären die Populärkultur und ihre renitenten Archetypen zu nennen, wie sie in relativ kurzer Zeitspanne aufkamen und sich durchsetzten. Das waren aber alles schon Reaktionen - Einhegungen einer bereits ein Jahrzehnt früher sich politisierenden Studentenschaft und vor allem Friedensbewegung, die die Axiome und Konsequenzen einer bedingungslosen Westbindung im Atomwaffenzeitalter in Frage stellte. Dieses Thema, die damals stattfindende Verfestigung ausländischer Einflussnahme auf deutsche Politik, wurde erfolgreich durch Drogen, Theorieexzess, Bumszwang und Stammheimer Scheingefechte überlagert.

Natürlich lässt sich so etwas nicht herbeizaubern. Die Empfänglichkeit muss vorhanden sein, es muss sowohl Schwächen, Leerstellen wie auch etwas gewachsenes geben das man geschehen lassen kann. Dennoch, genau da will man die Unzufriedenen haben: am Rand, kleinkriminell oder problemfixiert, irrelevant und noch stolz darauf. Darum sind auch die Springerpuschen ein potentiell sehr grosses Problem für Pegida. Es ist ein leichtes, denen durch veränderte Polizeitaktik extrem hässliche Bilder aus der Tasche zu ziehen. Leider fällt mir keine Bewegung jedweder Couleur ein, von der man lernen könnte, sich solcher Eigentorhelden effektiv zu erwehren.

Eigentlich ist es (noch) inhaltlich einfach: die Mehrheit der Leute erinnert sich noch an Zeiten ohne Verunsicherung aller Lebensbereiche, und viele dürften die Garanten dieser Zustände wiedererkennen. Man muss nur für genau diese einstehen, ihr Verteidiger sein. Wenn erst mal zwei Generationen ohne diesen Rahmen aufgewachsen sind, wird es haarig - es wird denen vielleicht kaum zu vermitteln sein, worum es eigentlich geht.
Ein gebürtiger Hesse
21. Oktober 2015 12:28
Hervorragende Gedanken, Einsichten und Ratschläge, die man sich ausdrucken und mehrmals lesen sollte. Außerdem, und das gibt es nicht oft, hat Martin Sellner die Gabe, mit seinen Ausführungen im besten Sinn instruierend zu wirken. Für diese Gabe darf man ihm (und er seinem Schöpfer) dankbar sein. Bin begierig gespannt auf seinen (in Co-Autorschaft entstandenen) Kaplaken-Band "Gelassen in den Widerstand", der demnächst erscheinen soll.
Irrlicht
21. Oktober 2015 13:43
In der von Nordlaender zitierten Textstelle erschließt sich das Elend der Neuen Rechten/Identitären und ihres intellektuellen Anspruchs, vor allem in Bezug auf die etwas simple Interpretation der Geistesgeschichte: Der vorherrschende "Linksliberalismus" kann weder in der Bundesrepublik, noch im deutschen Kulturraum, vermutlich nicht in Europa überhaupt, eine in die Zeit vor 1945 reichende Traditionslinie vorweisen. Allenfalls gab es marxistische Strömungen, die sich häufig auch antinational gerierten, auch pazifistische Richtungen. Selbst für die Verwendung des Links-Rechts-Schemas zur Klassifikation politischer Ansichten ist es schwierig, in Deutschland vor 1945 Belegstellen zu finden. Dafür gibt es nach 1945 eine Vielzahl anderer Einflussgrößen, z.B. aus Hauke Ritz, Besitzt der gegenwärtige Konflikt mit Russland eine kulturelle Dimension?

"Bereits im Jahr 1950 gründete der amerikanische Geheimdienst CIA den 'Kongress für kulturelle Freiheit', dessen Aufgabe darin bestand, den Kalten Krieg in Westeuropa mit der entsprechenden Kulturpolitik zu begleiten. Der in Paris ansässige Kongress organisierte insbesondere in Westdeutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien einflussreiche Netzwerke von Künstlern und Intellektuellen. Er unterhielt eigene Zeitschriften, förderte Schriftsteller, ließ Bücher übersetzen und wirkte sogar auf die Filmproduktion ein. Das Ziel all dieser Anstrengungen war es, in Westeuropa eine, wie es damals hieß, 'Nicht-kommunistische-Linke' aufzubauen."

Natürlich lassen sich solche Zusammenhänge ignorieren und man kann sich unter Inanspruchnahme einer Auswahl der Ideen der Nouvelle Droite weiterhin wechselweise als Waldgänger, Kämpfer gegen die Moderne oder Kämpfer mit der Moderne inszenieren. Warum aber die ND samt ihrer eigenartigen Geschichtsinterpretationen und deutschen Epigonen intellektueller sein soll als andere Strömungen außerhalb des Mainstreams erschließt sich mir anhand der Textproduktion nicht.
Hugo Treffner
21. Oktober 2015 14:45
Alles schön und gut, aber die Rechnung ohne den Wirt zu machen, führt nur zu Illusionen. Die Drehbuchschreiber sind nicht mehr von außen beeinflußbar, nur noch von innen, also durch sich selbst. Es handelt sich bei allen für uns negative Entwicklungen um Fortschritte im Sinne der tatsächlichen "Macher". Nur sie verfügen noch über Gestaltungskraft, dank ihres Eigentums an allen möglichen Ressourcen, Banken, Medien usw.

Die Pläne für Europa sind schon sehr alt, und reifen fast ungestört heran.

Das Finanz-, Wirtschafts- und Soziale Chaos, ist nur einen Knopfdruck weit von der Realisierung entfernt. Der nunmehr einhundertjährige Krieg gegen Europa, insbesondere gegen Deutschland, kann unmittelbar wieder in eine heiße Phase übergehen.

Das Chaos wird kommen, ob wir es wollen oder nicht. Die Wohlstands- und Ruhephase für Europa ist unwiderruflich vorbei.

Wer noch auf den weißen Ritter wartet, wird enttäuscht werden.

„Was wir in den letzten Jahrzehnten im Kreditrausch vorausgefressen haben, werden wir in den nächsten Jahrzehnten nachhungern müssen. Es wird furchtbar werden.“ (Roland Baader)
Marcus Junge
21. Oktober 2015 14:46
"die Fantasie eines „Tag X“ und gewaltsamen Aufstands (was bereits in der Linken eine Degeneration gegenüber älteren Revolutionstheorien bedeutete) sind für das rechte Lager nicht nur schädlich und unnötig, sondern auch wesensfremd."

Sagen Sie das mal den "Rechten" von 1848. Oder waren das jetzt neuerdings Kommunisten in der Paulskirche? Haben da in den 1920er Jahren lauter Linke in den Freikorps gekämpft und eventuell den Aufstand gegen Weimar gewagt (Kapp), auch im Schulterschluß mit Linken (Hitler-Ludendorff)?

Wer hier von "wesensfremd" schreibt, schaue besser nochmals ins Geschichtsbuch (aber keines von Guido Knopp und Co.).

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Sie schreiben penetrant von Staat oder staatlicher Ordnung. Und was, wenn die BRD nun doch kein Staat ist, der Personalausweis doch ein Ausweis für das Personal der GmbH und die staatlichen Organe doch nur private Unternehmen, die daher auch alle in den Handelsregistern stehen, z.B das Sicherheitsunternehmen Bundespolizei (Werksschutz)? Wenn die ganzen "bösen" "Theorien" im Netz, dann doch der Wahrheit entsprechen? Dann ringen sie um / mit Personen, um etwas, daß es gar nicht mehr gibt, seit 1945.

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Der AfD / FPÖ hier wieder ein Prozent mehr und dann da noch und nach 20 Jahren die Mehrheit, sofern in diesen 20 Jahren nicht 30 Millionen Invasoren gekommen sind, die dann auch alle wählen dürfen, sicher nicht AfD oder FPÖ.
Und die Politverbrecher machen also gezwungenermaßen irgendwann den großen Rauswurf? Mit welcher Armee, die dazu nötig wäre? Entschuldigung, wenn ich das für weltfremd halte. Sie scheinen ernsthaft anzunehmen, Merkel und Co. würden mehr Angst vor friedlichen deutschen Schäfchen haben, also vor islamischen Wölfen. Oder das die ganzen bösen "Theorien", über eine massive Bevölkerungsreduktion & die negroide Mischrasse mit IQ 90, doch niemals ernsthaft gemeint gewesen sind, nur weil alles so aussieht, wie die Umsetzung der "Theorien" in der erlebten Praxis, durch jene Figuren, die zum Dunstkreis der echten Mächtigen gehören (Merkel und Co.).

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"Das Gewaltmonopol des Staates kann niemals von einer Organisation innerhalb des Staates übertroffen werden."

Was bedeuten würde, daß keine Bürgerkriegspartei je einen Staatsapparat besiegen könnte. Wenn man das doch nur Batista gesagt hätte oder dem Schah oder der FARC oder den Freikorps, welche Weimar hätten wegputschen können, wenn sie sich vereint und es gewollt hätten.

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"so weiß ein Staat genau, daß ab einem gewissen Grad Gewalt praktisch nicht mehr anwendbar ist, selbst wenn es theoretisch möglich wäre."

Ein Punkt, der längst erreicht ist, aber im Bezug auf die Invasoren, sowohl Altfälle, wie Neuinvasoren. Sonst gäbe es keinen Islambonus, Ghettos mit eigener "Justiz", keine Richterin Heisig, keine Kapitulation beim Asylrecht (seit 1993 millionenfach gebrochen), ect. pp. Und aktuell, der Besuch Merkels in der Türkei.

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"Homogenität des Staatsvolkes"

Wunderbar, aber wie soll das gehen, wenn Sie den großen Rauswurf gleichzeitig ablehnen. Verdampfen die Zigeuner, Moslems, Schwarzen und sonstigen Bereicherer einfach im Sonnenlicht? Gehen die plötzlich freiwillig zurück nach "Südland"?

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"die „ihre Ideen am billigsten“ ausbieten"

Das hatte er schön formuliert, "neudeutsch" lautet es "Geiz ist geil" und das ist der Wahlspruch von Millionen. Ähmm, viel Erfolg denen das Gegenteil zu verkaufen.

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Der Text blendet völlig aus, was passiert, wenn das System sich für Gewalt entscheidet, gegen uns und die so umworbenen Erfüllungsgehilfen dabei mit machen und nicht, wie 1989 die Generale der NVA, ablehnen.

Bzw. was passiert, wenn dann doch der islamische Terror beginnt und das hilflose System mit Repression gegen uns reagiert (wenn nicht berichtet wird und keiner auf der Straße protestieren kann, dann ist auch nichts geschehen).

Wenn Genosse Mielke wieder mit den Auszählungen beauftragt wird, sofern er es nicht längst wieder macht, in diesem "Staat", mit einem Wahlsystem, welches seit 1956 illegal ist und keinen stört es.

Für mich klingt das alles nach Prinzip Hoffnung ohne Plan B, weil der ja böse ist, aber ich wohl nur einer dieser Spinner die ständig ausgegrenzt werden sollen.
Nordlicht
21. Oktober 2015 14:51
Ich habe mit dem Duktus der Beiträge Herrn Sellners so meine Schwierigkeiten (trotzdem danke!), möchte aber einen Punkt aufgreifen:

"Jetzt müssen symbolische Taten folgen"

Wäre jetzt nicht der geeignete Moment, die Konservativ Subversive Aktion (KSA) wiederaufleben zu lassen?
Hier können in kleinen Gruppen symbolträchtige, medienwirksame, kostengünstige und witzige Aktionen durchgeführt werden.
Widerstand muss auch Spaß machen und cool sein (das meine ich ernst; nicht nur, aber auch mit Blick auf die Jugend, der ich zumindest noch geistig zugehöre).

Vielleicht könnte sich Herr Kubitschek dazu mal prinzipiell äußern, der die KSA-Idee entwickelt hat. Wie steht es um diese Idee? Was genau würde gebraucht? Wo wäre bei Wiederbelebung anzusetzen?
Martin Lichtmesz
21. Oktober 2015 15:11
Diese Fetischisierung von Gewalt (und im Extremfall Terror), die Fantasie eines „Tag X“ und gewaltsamen Aufstands (was bereits in der Linken eine Degeneration gegenüber älteren Revolutionstheorien bedeutete) sind für das rechte Lager nicht nur schädlich und unnötig, sondern auch wesensfremd.

Na, Putschversuche von Rechts gibt es in der Geschichte zuhauf, und sofern man den Faschismus zum rechten Lager rechnet, dann hat gerade hier die "Fetischisierung von Gewalt" eine erhebliche Rolle gespielt.
Trautheim
21. Oktober 2015 15:16
Hier wird wohl die Rechnung ohne den Wirt gemacht, das heisst, zunächst mal die Islamisten. Sobald die zuschlagen, wird mit dem gewaltfreien Widerstand nicht mehr viel her sein. Und was ist mit "unseren" eigenen Neo-Bolschewisten? Was ist also, wenn die Antifa auf einmal zum Neo-NKVD mutiert?

Das sind zugegebenermassen Schreckensszenarien, nunmehr scheint aber das Unmögliche möglich geworden zu sein.
Exmeyer
21. Oktober 2015 15:21
"Allen bisherigen Beobachtungen zufolge dürfte die Lage, in der alle Österreicher FPÖ wählen, weil es ihnen mit der Überfremdung reicht, erst dann eintreten, wenn sie demographisch bereits derart in der Minderheit sind, daß sie Multikulti gar nicht mehr abwählen können." In der BRD nicht anders.

Das ist die eigentliche Kernaussage Ihres Aufsatzes. Und die reißt den Rest um.
der übel Denkende
21. Oktober 2015 15:32
Habe gerade wenig Zeit, muß mein Teilchen zur Tradierung der abendländischen Kultur beitragen, daher nur einige Gedankensplitter:
- Keine fundamentale Staatszerstörung durch Konservative: richtig.
- Die Geisteselite hoffnungslos versifft? Ich möchte doch Ausnahmen betonen! Vor allem aber sollte man auch hier den Opportunismus nicht zu gering veranschlagen - ich habe davon, auch bei weniger grundsätzlichen Punkten, in der Intellektuellenwelt genug erlebt. Gerade im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften sind Plätze an der Futterkrippe radikale Mangelware, also wirft man sich weithin den Leuten und Meinungen an den Hals, die Futter zu versprechen scheinen - egal, was man vielleicht im Innersten selber erwägt.
- auch den Opportunismus und vor allem die politikblinde Bequemlichkeit des Volkes sollte man weiterhin nicht zu gering veranschlagen. Solange Bier, Bundesliga, Stammtisch und Sportverein nebst Bild oder RTL bleiben, wird vieles ausgeblendet.
- dazu die Verdrängungsmechanismen - siehe neulich dieser von Invasoren zusammengeschlagene Dresdner Student, der gleichwohl darin einen 'betrüblichen Einzelfall' bedauerte, statt endlich die Tendenz sehen zu wollen.
Ferner:
- Unterschätzen Sie nicht die Eigendynamik von Revolutionen. In den meisten Fällen sind sie noch so wohlmeinenden und intelligenten Anführern aus dem Ruder gelaufen, in unvorhergesehene Richtungen.
- das Grundproblem der aktuellen Lage ist nur lösbar, wenn
a) innenpolitisch das alte Staatsbürgerrecht wiederhergestellt wird
b) weltweit endlich an einer anderen Weltwirtschaftsordnung gearbeitet wird. Denn die wirtschaftlichen Triebfedern hinter der ganzen malaise sollten auch Konservative nie aus dem Auge verlieren. Wir werden mehr Staat und weniger 'Markt' brauchen - was gerade auch vielen Konservativen gar nicht schmecken mag.
- es dürfte entscheidend sein, wie sich längerfristig die Exekutivorgane stellen, und zwar auf ihrer mittleren und unteren Ebene. Oben sitzen politisch ausgewählte Fanatiker und Opportunisten.
Soviel zunächst.
Meier Pirmin
21. Oktober 2015 15:46
@Marcus Junge. Die Migranten wählen sicher nicht Afd und FPÖ?

Ich war am Sonntag im Auszählungszentrum der aargauischen Kantonshauptstadt Aarau, wo Einstein mal im 2. Anlauf Abitur gemacht hat und wo sich diverse Exilanten von 1848 aufhielten, u.a. Ernst Ludwig Rochholz, ein Sagensammler im Geist der Brüder Grimm.

Mehr zufällig in der Nähe eines ganz prominenten Schweizer SP-Politikers sah ich einen weisshaarigen Herrn türkischer Herkunft, der die Aargauer Mundart nicht beherrschte und auch nicht übertrieben gut Hochdeutsch. Zu meiner Überraschung sagte er: "Ich fühle mich als 300%iger Schweizer." Der Ständeratskandidat der SVP, der ebenfalls im Auszählungszentrum war, bestätigte, dass es sich um einen Wähler seiner Partei handelte.


Vor der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative (2014) stellte sich heraus, dass viele, die es in die Schweiz geschafft hatten, im Zusammenhang mit zu grossem Ansturm Unbehagen verspürten und davon ausgingen, dass Mass halten bei der Einwanderung zumal bei den schon Anwesenden a)psychologisch besser ist und b) Schutz vor weiterer massiver Konkurrenz bedeutet. Ausserdem kann man mit Gender-Idiotien natürlich nichts anfangen als Muslim. Wieso also hätte er seine Interessen nicht am besten bei der SVP aufgehoben sehen können? Solche Entwicklungen sind auch in Deutschland und Oesterreich nicht ausgeschlossen, was natürlich nicht bedeutet, dass jetzt zunächst noch mehr kommen sollen, im Gegenteil.
Marcus Junge
21. Oktober 2015 16:18
Meier Pirmin

Gleichartige Berichte liest man über Vorgänge in Deutschland, das insbesondere die (Türken) der 1. Generation, also echte Gastarbeiter, gegen diesen Irrsinn ist. Das sind aber vergleichsweise wenige. (Was alles nicht zu den "Südländern" gehört, klammere ich eh aus)

Entscheidend wären ja zukünftig die Massen an "Neubürgern", welche jetzt erst eingetroffen sind / noch kommen werden. Die verbindet nichts mit uns und die wollen noch massenhaft Leute nachholen, daher sehe ich da keinerlei Wählerpotential für Parteien, welche ein Ende des Großen Austausch wollen oder gar noch den Rauswurf der zugelaufenen Horden wollen.

Ansonsten halte ich mich an die Bundestagswahl 2002. Schröder gegen Stoiber war das wohl, bei der Schröder uneinholbar weit hinten war (sechstellig), dann kam Schröder plötzlich auf die Idee "Türkei in die EU? Wäre doch wunderbar. Wählt mich." Er gewann die Wahl mit 7.000 Stimmen Vorsprung, wie die Wahlforscher dann belegten, die Türken hatten ihn massenhaft gewählt. Das ist das Zünglein an der Waage, schon heute. Das sind die 10 bis 20 Millionen Ausländer in der BRD (je nachzählweise). Das ist der Kuschelkurs aller Parteien vor dem Islam und mit den Quotenfiguren.
Marcus Junge
21. Oktober 2015 16:21
Trautheim

"Das sind zugegebenermassen Schreckensszenarien"

Zur Antifa hatte Herr Sellner ja treffende Worte gefunden. Ohne Rückendeckung von Systemparteien, sind das kleine Kinder. Man läßt sie halt weisungsgemäß machen und bezahlt sie dafür. Einfach so zum NKWD mutiert da nichts, eher volle Möhre SA im Saalschlachtmodus, schon mangels Qualifikation zum "Geheimen", bei der Antifa.
Exmeyer
21. Oktober 2015 16:31
@ Meier Pirmin: Auch in meiner Umgebung kenne ich einige Türken! und zwei Albaner! und viele Perser - und sogar einen Schwarzen -, die rechts, zum Teil sehr rechts sind und geradlinig zu Deutschland stehen - es verehren! Ihrer eigenen Ethnie sind sie dabei stolz verbunden geblieben.

Aber das sind Ausnahmen unter den Zuwanderern, die Deutschen aus dem Osten, sind sowieso durchwegs geradlinig. Der Ost-Deutsche ist deutscher als der West-Deutsche geblieben, der Osteuropa-Deutsche noch mehr.
Selbstverständlich denken sich die meisten Türken seit Jahren, daß die Deutschen dämlich sind. Und haben damit auch recht.
Aus (richtig verstandener) moralischer Sicht: Es ist selbst ein Zeichen der Schwäche, mit uns, den Schwachen und Dummen, zu fühlen. Das Schwache soll gerne verschwinden.

Übrigens: Jeder Einzelne ist schwach - immer. Kollektive können es sein. Sie können sogar die Schwäche kultivieren, wie das in den post-heroischen Gesellschaften der Fall ist.

Stärke kann es nur im Kollektiv geben, das sich die Stärke auch als erstes Leitprinzip setzt. Wenn es sein muß, als einziges Leitprinzip. Lykurg.
Ich setzte auf ein konkurrierendes bis feindliches Nebeneinander diverser Kollektive in den nächsten Jahren. Bürgerkriegsausgangslage.

Alles an Diskussionen, Demonstrationen und sonstigem sind lediglich der Anfang vom Anfang. Vorsuppe.
Andreas Walter
21. Oktober 2015 16:32
Lieber Herr Sellner,

Ihren Wunsch nach Gewaltfreiheit begrüsse und verstehe ich natürlich, doch leider kann man sich das nicht immer aussuchen. Zudem Gewalt auch noch in zwei grundsätzlichen Formen auftritt, was den meisten Menschen jedoch gar nicht bewusst ist. Ähnlich wie bei Einsteins berühmter Formel nämlich zum Einen als materielle, massenbehaftete, mechanische, körperliche Gewalt und zum Anderen als rein energetische, psychische Gewalt, die wesentlich schwerer zu fassen und dadurch auch schwieriger zu bewerten, zu quantifizieren ist, und darum auch vom Rechtsstaat und den Gerichten meist vernachlässigt bis ganz ignoriert wird. Wobei dies vor allem subtile psychische Gewalt betrifft, während sie ja bei Erpressung sogar wahrgenommen und strafrechtlich geahndet wird.

Hiermit sind wir aber schon beim zweiten Problem. Ohne Strafe, ohne Ahndung, Gewaltanwendung durch den Staat oder durch wen auch immer und in welcher Form auch immer gibt es keine Rechtsstaatlichkeit beziehungsweise Ordnung, wobei Gerechtigkeit und Ordnung auch noch mal zwei unterschiedliche paar Schuhe sind.

Um eine neue Ordnung zu etablieren muss man die Alte daher erstmal zerstören, sie stören. Meiner Ansicht nach ist nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches in Deutschland ein (Ordnungs)macht-, ein Gewaltvakuum entstanden, welches dann durch Andere besetzt wurde und die auch langfristig eine selektive Schwächung (auch psychischer Art) betrieben haben, um ihre Ordnung sicher aufrechtzuerhalten. Diese Schwächung wurde allerdings auch nach der Wiedervereinigung weiter aufrechterhalten und sogar noch verschärft. Sie war sozusagen eine Bedingung, eine Voraussetzung für die Wiedervereinigung. Nach Abzug der potentiell zu Gewalt fähigen Besatzungsarmeen ist dadurch dann erneut ein Vakuum entstandenen, was jedoch seit dem nie wieder gefüllt worden ist. Weder technisch noch was die Mannstärke betrifft und auch Schutzmassnahmen nach aussen in baulicher Form sind ausgeblieben, da ja gleichzeitig die EU entstanden ist, die das jedoch auch unterlassen beziehungsweise vernachlässigt hat. Es ist daher kein Wunder, dass jetzt genau in dieses auch psychische Ordnungsgewaltvakuum mit Gewalt Männer von aussen eindringen, was übrigens auch mit unserer, also Deutschlands Attraktivität zu tun hat.

Deutschland ist daher zu feminin, um es in der Yin-Yang Terminologie, der Sprache der Daoisten auszudrücken. Deutschland ist die ..... Europas, für alle die Akif verstehen. Weichen, teilen oder kämpfen, dass ist also hier die Frage.

Weichen empfehlen gerade Bürgermeister, die lieber teilen möchten und lieber teilen möchten alle die, die nicht kämpfen wollen - oder können.

Gegen 1 Million Junge Männer, spätestens nächstes Jahr. Das war's dann wohl.
Deutscher in Ungarn
21. Oktober 2015 17:11
Mit großer Aufmerksamkeit habe ich den obigen Artikel gelesen. Dank an den Verfasser!

Nun:

„Es ist ein Aufstand des Volks gegen seine Elite“

Sehe ich auch so! Dieselbe Situation wie in Ungarn zwischen 2006 und 2010. Die Parallelen sind verblüffend.

Der Erfolg Orbáns liegt in der Tatsache - das habe ich in den letzten Jahren selbst hautnah miterlebt -, dass er sich gründlich über die vorherrschende Stimmung im Volk informiert (Umfragen, „nationale Konsultationen“, usw.), um dann seine Politik der Stimmung anzupassen (das Sprichwort „Volkes Mund tut Wahrheit kund“ kommt nicht von ungefähr).

Doch hier trennt sich die Spreu vom Weizen:

es gibt genügend politisch unbegabte Politiker, die bei jeder Wahl chancenlos sind, weil sie die Strömungen im Volk ignorieren, daher ihre Politik nicht aktiv bauen sondern ihre Parteien nur ideologisch ausrichten.

Die derzeitige Situation in Deutschland erinnert mich stark an Ungarn kurz vor dem blutigen Eklat im Jahre 2006, als der sozialistische Ministerpräsident prügelnde berittene Polizei mit Schlagstöcken und Mehrzweckwerfern auf friedliche Demonstranten hetzte.

Es gab Verletzte und ausgeschossene Augen, der Popularitätsverlust für die MSZP war ungeheurlich, im Nu bildete sich ein betont patriotischer „aktiver zivilgesellschaftlicher Widerstand“.

Dieselbe bornierte Vernageltheit wie damals bei den ungarischen Sozialisten sehe ich heute bei der deutschen Elite. Ich könnte mir gut vorstellen, dass sie bald eine gewalttätige Aktion inszeniert, um sich einen Vorwand für ein kompromissloses Auftreten gegen patriotische Kritiker a lá PEGIDA, AfD und NPD zu geben. Ein Schuss, der nach hinten losgehen kann (in Budapest war dies der Fall).

Meine Einschätzung:

Merkel & Co. befinden sich bereits am Ereignishorizont eines schwarzen Loches, auf das sie nun langsam aber unaufhaltsam zudriften.

Der „kommende Aufstand“ hat also durchaus Chancen auf Erfolg, wenn die patriotischen Massen wirklich „en masse“ auftreten und friedlich bleiben!

Ich empfehle außerdem bei Demonstrationen und Kundgebungen die Verwendung patriotischer Zitate deutscher und deutschsprachiger Dichter, Denker und Schriftsteller (auf Bannern, Transparenten, Spruchbändern, Fahnen usw.). Gegen Ernst Moritz Arndt ist selbst Merkel machtlos.

„Deutsches Herz, verzage nicht, tu, was dein Gewissen spricht!“

D. i. U.
Aristoteles
21. Oktober 2015 17:29
@Nordlicht

"Aktionen"


Wie wäre es mit einem Informationsstand:

Alltagsrassismus (gegen Deutsche)


Kann mir nicht vorstellen, dass das justiziabel ist.
Monika
21. Oktober 2015 17:55
Denn wie es in den Tagen des Noah war, so wird es bei der Ankunft des Menschensohnes sein. Wie die Menschen in den Tagen vor der Flut aßen und tranken und heirateten, bis zu dem Tag, an dem Noah in die Arche ging, und nichts ahnten, bis die Flut hereinbrach und alle wegraffte, so wird es auch bei der Ankunft des Menschensohnes sein.

Mt 24, 38

Welcher kommende Aufstand ?

Die "revolutionäre Zuspitzung", die "geistige Verschärfung" entsteht nicht in den Hirnen intellektueller Rechter oder Linker !
Vielmehr führt die Zuspitzung und Verschärfung der Lage zu einer Art geistigem Aufbruch und zu einem inneren Bereitsein.
Es macht gerade diese Krise aus, daß sie eben keine Krise ist. Eine Krise geht vorbei. Ein Ende der Migrationsströme ist nicht abzusehen.
Es ist nicht verwunderlich, daß die Menschen an einer Lösung der Flüchtlingskrise durch die Politik zweifeln:
http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/zweifel-an-loesung-der-fluechtlingskrise-durch-die-politik-13866897.html

Welche Politik kann die Völkerwanderung aufhalten ?
Ich fühle mich eher an apokalyptische Zustande erinnert. Auch wecken die Bilder der Menschenströme, die Gesichter der Wandernden in Kälte und Regen Assoziationen apokalyptischer Art.
Das heißt natürlich nicht, daß es keine politischen Lösungen gäbe.
Nur sehe ich die eher in einem nichtrevolutionären Bereich.
Konservative Revolution ?
Was könnte das sein ?
Andreas Walter
21. Oktober 2015 18:11
Das alles verdankt ihr der .... Umerziehung und dem ..... Kulturmarxismus:

http://www.badische-zeitung.de/liebe-familie/immer-mehr-maenner-entscheiden-sich-fuers-single-leben--73569859.html

Denn Männer, die ohne Vater aufwachsen werden automatisch Muttersöhne, Frauen zu Vaterkonflikt-Töchtern und damit zu Männerkonflikt-Frauen. Ein Teufelskreis. Der deutsche Staat aber als Ersatzvater oder als Ersatzmann ist eine Katastrophe. Nein, nicht weil er sich nicht tatsächlich Mühe geben würde das schlimmste Leid zu linden, dass tut er sogar besser als die meisten anderen Staaten der Welt, sondern weil er nicht das erfüllen kann, was Familie, Partnerschaft und Liebe für einen Menschen bedeuten und seine Entwicklung auch schon als Kind. Der deutsche Sozialstaat hat trotzdem eine lange Tradition und auch wichtige Funktion, die auch mit den vielen Kriegen hier zu tun hat, welche immer wieder vor allem Männer und damit auch Väter das Leben gekostet haben. Doch will er eines Tages die ganze Welt ernähren, oder wie stellt er sich das vor? Irgendwer muss das Geld doch auch erarbeiten, die reale Wertschöpfung, den realen Wertzuwachs tatsächlich auch erbringen, der dann verteilt werden kann. Auf Pump geht das nur eine Weile und macht dadurch Staaten und Regierungen zu Marionetten der Geldverleiher, denen dann eines Tages alles gehört, sie die Herrschaft über alles und jeden haben.
Chris
21. Oktober 2015 18:28
Der Ansatz erscheint mir nicht praktikabel. Der Text der Kommende Aufstand hat mehr als Marxismus zu bieten. Mit Adorno und Foucault kann man wunderbar gegen die Linke argumentieren, im Grunde genommen beides Konservative.

Das vereinfachte, inzwischen verblasste Bild wähnte Linke (wie früher Nationalsozialisten) auf der Seite der Modernisierung und Jugend, Rechte auf der Seite der sozialen Zementierung und des Rückschritts. Das ist natürlich falsch und wirklich wurde es 89 durch den Kollaps der DDR, der die Kovergenzthese historisch widerlegte. Die entwurzelte Linke fand daraufhin einen antinationalen Reflex, der sich totlief.

Es entsprict der politischen Ökonomie des Kampfes für die gute Sache, dass die Zielperson entgrenzt sein muss. Um die Zielperson selbst geht es nicht, sondern es geht um die eigenen Machtinteressen.

Im Jahr 1968 feierte die NPD Wahlsiege, nicht die DKP. Dennoch wurde Deutschland kulturell anderweitig erschüttert. Für die Rekonstruktion Deutschlands müssen die Professoren wieder den Talar anziehen.

Bezeichnend ist, dass 1989 nur die sowjetische Fremdherrschaft abgeschüttelt wurde. Da setzen die neuen Bewegungen an. Die Zielrichtung gegen den Islamismus nimmt allerdings eine Bedrohung wahr, die noch gar nicht sich manifestiert hat. Währenddessen schreitet die Säkularisierung ungeahnt fort.

Ohne sozialkulturelle Angebote ist eine identitäre Politik nicht möglich. Sie ist sonst selbst entwurzelt. Nicht die Linke hat gesiegt, sondern die einstigen sozialkulturellen Angebote der gemäßigten konservativen Mitte sind einseitig weggebrochen: Wandervereine, Gesangsvereine, Schützenvereine, Dackelclubs, Großfamilie und Nachbarschaft. Das wiederum ist weniger ein Verdienst der Linken.

Immerhin, es gibt lustige Entwicklungen. Etwa die imperialistisch anmutenden Haltungen in der homosexuellen Gemeinschaft hinsichtlich arabischer Gesellschaften, die Antierdogan und Antiputin-Haltung der Grünen, die Verschiebung auf einen äußeren Gegner, der das eigene weniger bedrohlich erscheinen lässt und sogar missionsfähig macht. Pegida polarisiert in einer Weise, dass Amtsträger Schaum vorm Mund haben und sich verbale Entgleisungen leisten.

Österreich: Es gibt zwar unterschiedliche Parteien, aber es ist schwer zu sehen, was sie konkret am Boden unterschiedlich machen, wenn sie an der Macht sind. Seltsam, dass die Politik eines Nicht-NATO-Landes Österreich sich so wenig von der Deutschlands unterscheidet, was Emigration aus der Türkei und vom Balkan angeht. Der Diskurs in Österreich ist freier und pluraler, die Politik bodenständiger, aber was ist denn wirklich anders?
Pit
21. Oktober 2015 18:42
Je höher die Bildung, je höher die gehorteten Bücherstapel, je tiefer die Denkfalten und je dicker die Lesebrillen, desto linker und multikulturalistischer.

Die Ratio ist sekundär. Es ist "logisch", daß man mit allen irgendwie zusammenleben kann.
Was ist primär? Das, was wirklich gewollt wird.

Also was wird wirklich gewollt? Mein zentrales Argument: Selbst-Segregation. Überall bilden sich ethnisch homogene Nachbarschaften (white flight, China-town). DAS ist es, was die Leute wollen und daran ist nichts Unmoralisches.

Entscheidend ist
1)unbedingt die Leute aufzufordern sich klarzumachen, was sie wirklich wollen
2) daß sie das RECHT haben, so zu leben wie sie wollen.

Wir WOLLEN ethnisch homogene Nationalstaaten.
Waldgänger (der Ältere)
21. Oktober 2015 18:48
Sellners Optimismus ("Ein revolutionäres Subjekt erwacht, eine revolutionäre Situation bahnt sich an"). wird gewiss so manchen erstaunen und zur Gegenrede veranlassen.

Auch ich zögere etwas. Andererseits weiß ich, dass in einer sich zuspitzenden Lage vieles möglich ist ...
Dass sich die Lage zuspitzt, steht außer Frage!
Wie sie sich weiter zuspitzen wird und zu welchen Verwerfungen, Kurzschlusshandlungen, Staatsstreichen, Gegenschlägen, Aufständen usw. das führen wird - das werden wir erst später wissen.

Das Ausmaß an völlig unabsehbarer(!) Eigendynamik, das den Ablauf beschleunigter krisenhafter Prozesse immer kennzeichnet, darf nicht unterschätzt werden.
Hier endet alle Prognose. Auch waren annähernd alle Revolutionen und Umstürze der letzten 250 Jahre für die jeweiligen Zeitgenossen überhaupt nicht zwangsläufig und hinsichtlich des Ergebnisses nicht vorhersehbar: weder der Ablauf der Französischen Revolution oder der russischen Revolution noch die Machtübernahme der NSDAP oder das Kollabieren der DDR. Man sieht immer erst hinterher, dass ein Prozess zu einem bestimmten Ergebnis führen musste.

Das Erinnern an die Vorgehensweise bei den sog. "Farbenrevolutionen" ist gut. Doch ist der Zeitpunkt hierfür noch nicht gekommen.

Die völlige Preisgabe des Feldes "Ordnung-Sicherheit-Zukunft-Verlässlichkeit-Vernunft-Bodenhaftung" zugunsten eines quasireligiösen Wahns durch die Funktionseliten könnte und dürfte sich noch als schwerer taktischer Fehler herausstellen.
Wenn Sellner meint, das sich die rechtskonservative Widerstandsbewegung argumentativ dieses frei gewordenen Feldes bemächtigen sollte, so ist das absolut richtig.
KJ
21. Oktober 2015 19:14
Die Auseinandersetzung geht nicht über Kulturmarxismus oder Einwanderung von Islamanhängern, sondern der biologische Krieg wird mit biochemischen Mitteln geführt. Insbesondere die Frauen sind der hormonellen Keule ausgesetzt. Alle Fleischesser und Milchtrinker werden mit Wachstumshormonen vergiftet, die dazu geführt ichtbar haben, dass unsere Größe gewachsen ist ohne Änderung des Genmaterials. Sogar das Trinkwasser ist hormonell vergiftet.

Die ganze LGBT Diskussion könnte man sich sparen, wenn die Leute in unserem Lande nicht verdeckt hormontherapiert würden. Was China mit EinKind macht, das geht im Westen über Hormontherapie, Fabriknahrung mit nachgewiesenen Sterilisierung seffekten und Verfettungswirkungen. Die Eliten kontrollieren die Nahrungsproduktion. Sogar der Fabrikzucker wird durch Rübensaft ersetzt, der die Menschen fett und impotent macht.

Ich kaufe im Bioladen und esse kein Fleisch, da gibt es auch keine fremden Völker an der Theke. Die Linke und die klassische Rechte glauben an ideologische Auseinandersetzungen. In Wirklichkeit geht es aber um biochemische Einwirkung auf unsere Bevölkerung und Verhinderung von Mutterschaft. Dahinter steht nicht die Linke sondern die globalen Eliten mit ihren Bevölkerungsexperimenten. Auch jenseits von Hootenplan gibt es diese Einwirkung. Nicht die 68er Akademiker uns ihr Gerede sondern biochemische Geburtenplanung hat unser Volk zerstört.

Das klingt natürlich alles seltsam, und ich will nicht auf den Chemtrail-Unsinn eingehen, aber die hormonelle Zufuhr ist ganz real. Biologisch sind wir von unserem Genmaterial noch fast genauso wie in den 50er Jahren, aber mit Hormonen werden unsere Gefühlswelten vollkommen manipuliert. Keine Verschwörungstheorie, sondern Tatsache. Fragt die Frauen, was Hormone mit ihnen machen.
Der_Jürgen
21. Oktober 2015 19:17
Wie alle Beiträge von Martin Sellner ist auch dieser sehr interessant und sprachlich brillant, doch gibt es auch das eine oder andere zu kritisieren. Sellner ist ein Dissident, der für das herrschende System mit Fug und Recht nur Verachtung und Abscheu empfindet, doch wagt er - was mit seiner Jugend zuammenhängen könnte - es nicht, seine Gedanken bis zum Ende konsequent durchzudenken.

"Die kommende Grenzschliessung Deutschlands, die kommende Festung Europa, die kommende Remigration der Völkerwanderung..."

Unter Sezession-Lesern bedarf es keiner Diskussion darüber, dass all dies höchst wünschenswert ist, aber wenn Sellner meint, es werde sich im Rahmen des herrschenden Systems bewerkstelligen lassen, irrt er.

Gewiss, wenn noch zwei oder drei Millionen weitere Bereicherer gekommen sind, wenn die ersten paar Dutzend Gemeinden pleite gemacht haben und die Opferzahlen der kommenden Strassenschlachten ins Zweistellige anwachsen, wird innerhalb des Systems ein Hausputsch erfolgen, und es werden Leute das Ruder übernehmen, die auf der Linie von Geert Wilders liegen werden. Doch werden auch diese "neuen" Leute Systemknechte sein. Sie werden den Zustrom eindämmen oder zeitweise sogar ganz stoppen, die mehreren Millionen Illegalen, die bis dann in Deutschland leben werden, jedoch dulden, bis auf ein paar Tausend oder Zehntausend besonders notorische Kriminelle, die sie ws erbewirksam abschieben werden, um beim Volk Punkte zu sammeln.

Warum ist eine konsequente Repatriierung der Illegalen unter diesem System unmöglich? Aus zwei Gründen.

Erstens werden die neuen Regierenden als Systemleute den wahnsinnigen Völkervermischungsplan weiterführen wollen, nur eben langsamer, damit das System nicht kollabiert und das Volk sich nicht erhebt. Zweitens wird eine Rückführung von Millionen in diesem System nicht möglich sein. Schon heute kämpft eine fanatische Asylantenlobby für jeden von der Abschiebung bedrohten orientalischen oder afrikanischen Drogendealer wie die Löwin für ihr Kind. Wie soll man da Millionen abschieben wollen, ohne dass Hunderttausende hirnamputierter deutscher Linker auf die Strasse gehen und bürgerkriegsähnliche Zustände verursachen?

Dies geht nur, wenn die Rädelsführer der Linken durch Massenverhaftungen aus dem Verkehr gezogen werden und die Regierung die vollständige Kontrolle über die Medien übernimmt. Anders gesagt, es geht nur in einer Diktatur. Nationale Diktatur oder nationaler Tod, das ist heute die Alternative für Deutschland (und Frankreich, und England, und Schweden).

Wenn jedoch heute eine nationale Regierung die Macht ergreift (was nur durch einen Putsch geht), erhebt sich in der "freien Welt" sogleich ein Entrüstungssturm, gegen den die Hetze der US-Ostküste gegen Deutschland anno 33 nur ein flaues Lüftchen war. Erst kommt die Hetze, dann kommen die Sanktionen, und wenn auch die nichts helfen, entsendet Uncle Sam die Bomber. Das Szenarium ist bekannt.

Fazit:
Die Befreiung Deutschlands ist nur möglich wenn

a) Die USA so geschwächt sind, dass sie nicht mehr die Kraft oder den Willen besitzen, in Europa zu intervenieren. Dieser Zustand kann schon bald eintreten, in ein paar Jahren. Gegenwärtig macht Putin Obama in Syrien zum dummen August, und die Lust auf aussenpolitische Abenteuer dürfte in den USA von Tag zu Tag schwinden.

b) Die Lage in Deutschland dermassen dramatisch ist, dass die Mehrheit des Volkes ein autoritäres nationales Regime begrüsst und die selbsthassenden Linken zur kleinen Minderheit geworden sind, die man notfalls mit adminstrativen Massnahmen für ein Jahrzehnt aus dem Verkehr ziehen kann.

Dies alles ändert nichts daran, dass Martin Sellners Artikel eine Reihe sehr guter Punkte enthält. Es fehlt ihm als jungem Menschen einfach noch an der erforderlichen Konsequenz. Auch er wird wohl schon bald begreifen, dass wir uns selbst in die Tasche lügen, wenn wir so tun, als sei dieses System noch irgendwie zu reformieren und als stünde da irgendein Seehofer oder weiss Gott wer als Retter bereit.
marodeur
21. Oktober 2015 19:40
Also Herr Sellner, das ist eine klare und naheliegende Analyse der Lage inkl. einfacher und umsetzbarer Handlungsanweisungen. Besonders hervorzuheben: Ihre Erläuterung zu den Ursachen der Umvolkung kommen mit wenigen gut begründeten Annahmen aus. Die Widersprüche aus den Kommentaren springen relativ schnell über das Okhamsche Rasiermesser. Bei den ganzen Verschwörungstheorien muss man meines Erachtens die offensichtlichen von den streitbaren Theorien unterscheiden. Theorien, die das Offensichtliche und Bekannte beschreiben, kann man abhaken. Dass die Grünen eine Abschaffung Deutschlands planen, ist offenkundig und bekannt. Echte "geheime" Verschwörungen sind umso effektiver, je weniger Beteiligte involviert sind - für so große Ereignisse wie den großen Austausch, sind solche Konstrukte nicht zu organisieren. Subtile Lenkung durch Indoktrination ist dagegen weitaus effektiver und flexibler als jedes komplexe Ränkespiel. Ein Indiz: Die seltsame Allianz der Gender-Linken mit dem Islam, ist meiner Einschätzung nach nur aus einer völlig aus dem Ruder gelaufenen Evolution von gegensätzlichen Ideologien zu erklären.
Gegenbeweis für Verschwörung: Die in letzter Zeit ab und zu präsentierten geheimen internen Unterlagen der Behörden strotzen nur so von Hilflosigkeit in Anbetracht der Lage.
Auch die Theorie, dass die Islamisten demnächst losschlagen und die Macht an sich reißen, halte ich für unrealistisch. Es gibt schlicht keinen Anreiz. Die Islamisierung läuft auf Hochtouren. Jeder Anschlag wäre kontraproduktiv. Ich nehme an, es gibt eine gezielte Waffenruhe, so lange Fr. Merkel die Schotten offen läßt. Und dann? Echte Putschversuche in dieser Größenordnung benötigen willige Kooperateure. Wer will schon ernsthaft dem IS bei der Machtübernahme helfen.
corvusacerbus
21. Oktober 2015 19:40
Es ist wirklich faszinierend, hier im Blog das Aufleben der Debatte mitzuerleben. Es vibriert und ich finde die Bandbreite des Erlebten und der Ansätze, die vorgestellt werden, wie es weitergehen kann, soll und muß sehr interessant und ermunternd. Einen Strang will ich aufgreifen, u.a. zwar Meier Pirmins erneuter Hinweis auf die Schweiz und die Bedeutung der SVP. Das ist keine Anmaßung der "Swissness", keine schwyzerdütsche Überheblichkeit, so bejammern es ja auch Rotgrüne in der Schweiz und pflegen ihren spezifischen Schuldstolz, sondern es liegt darin begründet, eine wunderbare Verbindung von ursprünglich bodenständiger Verankerung am Land und Bauernschläue (die SVP muß sehr darauf aufpassen, das nicht zu verlieren, wie im Kanton Zürich leider erkennbar) mit unternehmerischer und urbaner Raffinesse, Lässigkeit und Weltläufigkeit. Es ist ein Erfolgsmodell, die eigene Identität stark, stolz und weithin gut erkennbar zu pflegen und zu präsentieren und von diesem festen Fundament aus, sich lässig und selbstbewußt mit der EU und allem Fremden und Andrängenden auseinanderzusetzen. Diese Renaissance des Eigenen, daß sich nicht mehr von den Geschwätzeliten als kleinkariert denunzieren läßt, sondern frech propagiert: daß jetzt so viele kommen, zeigt doch wie toll unser Land ist. Es geht aber vor die Hunde, wenn wir es nicht beschützen und vor illegaler Masseneinwanderung beschützen. Nur wer Grenzen zieht und die bewacht, beschützt die Heimat. In Deutschland konnte und dann das im Mainstream nur die CSU, man wird sehen, was die AfD bringt (das ist bisher alles zu kleinteilig, finde ich). Dieses seriösen Ansatz müssen wir in Deutschland bewahren, pflegen und propagieren. Ein Letztes: ich bin durch eigene Kontakte und Erlebnisse sehr sicher, daß auch der Hinweis auf Migranten der ersten Generationen, insbedondere Türken, sehr wichtig ist. Es ist beschämend von solchen Menschen händeringend gefragt zu werden, wie so ein tolles Land wie Deutschland so irrsinnig sein kann ("Warum laßt Ihr Euch so vera....? Wer herkommt, muß sich an die hiesigen Regeln halten, sonst: Abmarsch zurück!"). Dann kommt die Beteuerung, wie stolz man auf Deutschland ist und daß man sich als deutscher Patriot türkischer Herkunft fühlt. Wie gesagt, es ist beschämend und manchmal auch rührend, das zu erleben.
corvusacerbus
21. Oktober 2015 19:45
Es ist wirklich faszinierend, hier im Blog das Aufleben der Debatte mitzuerleben. Es vibriert und ich finde die Bandbreite des Erlebten und der Ansätze, die vorgestellt werden, wie es weitergehen kann, soll und muß sehr interessant und ermunternd. Einen Strang will ich aufgreifen, u.a. zwar Meier Pirmins erneuter Hinweis auf die Schweiz und die Bedeutung der SVP. Das ist keine Anmaßung der "Swissness", keine schwyzerdütsche Überheblichkeit, so bejammern es ja auch Rotgrüne in der Schweiz und pflegen ihren spezifischen Schuldstolz, sondern es liegt darin begründet, eine wunderbare Verbindung von ursprünglich bodenständiger Verankerung am Land und Bauernschläue (die SVP muß sehr darauf aufpassen, das nicht zu verlieren, wie im Kanton Zürich leider erkennbar) mit unternehmerischer und urbaner Raffinesse, Lässigkeit und Weltläufigkeit. Es ist ein Erfolgsmodell, die eigene Identität stark, stolz und weithin gut erkennbar zu pflegen und zu präsentieren und von diesem festen Fundament aus, sich lässig und selbstbewußt mit der EU und allem Fremden und Andrängenden auseinanderzusetzen. Diese Renaissance des Eigenen, daß sich nicht mehr von den Geschwätzeliten als kleinkariert denunzieren läßt, sondern frech propagiert: daß jetzt so viele kommen, zeigt doch wie toll unser Land ist. Es geht aber vor die Hunde, wenn wir es nicht beschützen und vor illegaler Masseneinwanderung beschützen. Nur wer Grenzen zieht und die bewacht, beschützt die Heimat. In Deutschland konnte und dann das im Mainstream nur die CSU, man wird sehen, was die AfD bringt (das ist bisher alles zu kleinteilig, finde ich). Dieses seriösen Ansatz müssen wir in Deutschland bewahren, pflegen und propagieren. Um es zuzuspitzen: die Schweiz ist das stärkste Bollwerk der identitären Bewegung im deutschsprachigen Mitteleuropa. Wenn sie fiele, dekonstruiert würde, in der EU eingeschmolzen würde, schrumpfte unsere Hoffnung in Deutschland in Richtung Nichts. Ein Letztes: ich bin durch eigene Kontakte und Erlebnisse sehr sicher, daß auch der Hinweis auf Migranten der ersten Generationen, insbedondere der Türken, sehr wichtig ist. Es ist beschämend, immer wieder von ihnen händeringend gefragt zu werden, wie so ein tolles, großes, kluges Land wie Deutschland so irrsinnig sein kann: "Warum laßt Ihr Euch so vera....? Wer herkommt, muß sich an die hiesigen Regeln halten. Sonst: Abmarsch zurück"! Dann kommt die Beteuerung, wie stolz man auf Deutschland ist und daß man sich als deutscher Patriot türkischer Herkunft fühlt. Wie gesagt, es ist beschämend und manchmal auch rührend, das zu erleben.
Frieda Helbig
21. Oktober 2015 19:46
Endlich mal ein Text von Herrn Sellner, den ich beim ersten Mal lesen verstehe :-)

Im Ernst, klarer Text, der die Dinge auf den Punkt bringt.

Dennoch sollte bei aller notwendigen Gewaltfreiheit im Protest beachtet werden, daß man dennoch wehrhaft bleiben sollte. Oder wie weit gehen wir bei der Verteidigung des Eigenen? Was wenn es wirklich mal um Leib und Leben geht? Zusammenschlagen lassen?
Zudem bietet eine gewisse wehrhafte Grundhaltung sowohl allein als auch in der Gruppe Schutz. Nämlich in der Hinsicht, daß sich der Gegner zweimal überlegt anzugreifen, wenn man die Bereitschaft an den Tag legt, sich notfalls zu wehren bzw. man ihm in Körperhaltung und Gestus signalisiert es zu tun.
M. M.
21. Oktober 2015 19:51
> Transparentmalen, Webdesign, Social Marketing,
> Demos und Gruppenorganisation

Wäre gut, wenn die Sezession dafür eine Webseite als Ableger erstellt. Gibt es so etwas schon?

Kennt jemand Adressen, wo man preiswert Plakate und Transparente drucken lassen kann? Die selbstgemalten Einmannschilder auf Demos von AfD etc. wirken oft unprofessionell, würde gerne ca. 10 Transparente mit Parolen* (2 x 1 m) bestellen und zum Selbstkostenpreis auf Demos verkaufen oder sie verleihen.


* z.B.:
Merkel nach Chile

Deutschland und Europa:
Souverän und frei
Dresdner
21. Oktober 2015 19:57
Tut mir Leid, aber das sehe ich komplett anders. Der Text strotzt nur so vor Wunschdenken und "rosaroter Brille". Das letzten Montag in Dresden war nur ein Vorgeschmack. Der Staat "hat fertig". 1000 - 1500 von der Staatsmacht gegen knapp 40.000 in zwei verschiedenen Lagern. DAS sind Weimarer Verhältnisse und nichts anderes. Wer glaubt, mit "Webdesign", Demos, gesalbten Reden und Transparenten noch was Reißen zu können, der hat den Ernst der Lage immer noch nicht verstanden. Wer meint, durch "Distanziereritis" dem bürgerlichen Lager um den Bart gehen zu müssen, soll das tun. Vergebene Liebesmüh, meines Erachtens. Die werden erst "wach", wenn´s zu spät ist und der Muselmane vor der Wohnungstür steht und deklariert: "Ich jetzt hier wohnen, du raus!". Im besten Fall natürlich. Kann auch sein, er schneidet lieber Köpfe ab, nachdem die Frage, ob man "Allah" preist, verneint wurde. Der "Tag X" wird kommen, das steht für mich fest. Oder zumindest bürgerkriegsartige Zustände, die innerhalb weniger Wochen etabliert sind. Die Masse ist und bleibt dumm, sie sind und waren stets die ersten Opfer. Prepping, Survival-Techniken, Waffen- und Goldkauf sind sehr wohl die einzigen Mittel, die der gescheite Bürger heute noch hat. Wer echten Widerstand will, dem bleibt nichts anderes als Militanz und Untergrund. Nicht, dass ich solche Zustände herbeisehne, aber es wird so kommen.
Marcus Junge
21. Oktober 2015 20:22
Hier kann man nachlesen, wie die so umworbenen Sicherheitskräfte über Pegida und AfD denken, zumindest die üblichen Gewächse au dem Sumpf der Gewerkschaften.

http://www.pi-news.net/2015/10/p487552/

"Insofern befürworte der BDK die Forderung nach einer Beobachtung durch den Verfassungsschutz. „Inwieweit dazu die entsprechenden Richtlinien und Gesetzesgrundlagen zu ändern wären, muss geprüft werden. Aber mit dem nötigen politischen Willen sollte das unkritisch sein“, sagte Neumann. „In einem Land, in dem die überwältigende Mehrheit der Menschen Auftritte wie den von Herrn Höcke am Sonntagabend oder Hetzreden wie in Dresden am Montagabend unerträglich findet, muss es möglich sein, die Schwelle dessen, was für konsequentes Einschreiten notwendig ist, notfalls auch herabzusetzen.“"

"Wendt hält den Ruf nach dem Verfassungsschutz angesichts der, wie er dem Handelsblatt sagte, „zum Teil unerträglichen Bilder, die aus Pegida-Versammlungen und anderen Aufzügen heraus öffentlich verbreitet werden, nur allzu verständlich“. Bereits nach geltender Rechtslage müssten die Verfassungsschutzbehörden des Bundes und der Länder Informationen über Bestrebungen, die gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung, den Bestand oder die Sicherheit des Bundes oder eines Landes gerichtet seien, sammeln und auswerten. „Diesem gesetzlichen Auftrag kommen die Verfassungsschutzbehörden schon heute nach, und die Sicherheitsbehörden tun alles, um unsere freiheitlich demokratische Grundordnung zu schützen und zu wahren“, so Wendt."

Dann will ich mal die Akten zu den "Bestrebungen" der Systemparteien sehen, da müssen ja inzwischen ganze Divisionen an Schlapphüten allein die CDU überwachen.
Harald de Azania
21. Oktober 2015 20:22
@ ad "Der_Juergen" ta ta ta und ich gelte als radikal ....:-)


@ ML: Richtig >>> von AP und FFyB lernen, heisst siegen lernen :-)

Schmunzelnd, HdeA
Werner H.
21. Oktober 2015 20:28
Anmerkung am Rande:

Katrin Göring-Eckardt unwidersprochen in der ARD: "Dresden – das ist vor allem die Frauenkirche – die ist wieder aufgebaut worden, nachdem die Nazis sie zerstört haben."

Christiane Meier, ARD Berlin, im Gespräch mit Katrin Göring-Eckardt
http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-125329.html (ab 3:40)
Ewiggestriger
21. Oktober 2015 20:38
Wie viele hier, stimme ich mit Herr Sellners hervorragendem Artikel nicht ganz überein aber dennoch begrüsse ich es, insbesondere seine Bemerkungen zur Elite. Er hat richtig erkannt, dass unsere Elite vollständig gegen uns kämpft, dass ihre irre Vorstellungen zur Politik und Gesellschaft die Endlogik der Moderne darstellen. Die einfache Frage, mit schwierigem Antwort natürlich, heisst: wie werden wir unsere Elite los? Daran hängt alles. Denn sie werden hart kämpfen gegen den eignen Untergang, werden aus allen Röhren schießen, eventuell wird dieser Kampf nicht so friedlich ausgehen. Es darf mehr als das Volk für uns zu gewinnen brauchen, um sie zu beseitigen, obwohl ich es für richtig halte, der Widerstand muss in erster Linie geistig, eben spirituell sein und nicht militärischer Charakter. Der Gegner sitzt an alle Schalthebeln der Macht, und die Spitze der Elite ist wirklich Böse, in der Grössenordnung eines Stalins, Maos oder Hitlers, denke ich. Dieser endgültige moderne Aufstand gegen Gott und Natur darf der Schlimmste sein, der auch die größte Zahl an Menschenopfer und Zerstörung fordert bevor es untergeht.
Exmeyer
21. Oktober 2015 20:52
In jedem Falle, in dem einer meiner Kommentare nicht veröffentlicht wurde, konnte ich das nachvollziehen. Aber in diesem Falle? Sollte er gar nur verschütt gegangen sein? Für das Zutreffen des letzteren Falls, diese kurzen Zeilen.
Waldgänger aus Schwaben
21. Oktober 2015 20:59
Vor dem eigentlichen Kommentar, an dem ich noch schreibe vorne weg eine Begebenheit von heute.

Ich ging im Nachbarort an einem Garten vorbei. Direkt hinter dem Zaum unterhielten sich zwei ältere Männer und eine Frau im schönsten Schwäbisch. Einfache Leute, sicher keine Akademiker. Ein Mann sprach sichtlich aufgeregt,die anderen nickten zustimmend. Ich ahnte schon, um was es ging, im Vorbeigehen verlangsamte ich den Schritt und hörte einen Gesprächsfetzen:

„Der von d'r AfD hat doch Recht g'ked .Aber d'r Jauch und die oine han den fertig macha wölla...
(Der von der AfD hat doch Recht gehabt, aber der Jauch und die anderen wollten ihn fertig machen).

Auf dem Rückweg, zehn Minuten später, sprachen sie immer noch laut mit einander. Ich hielt an und rief über den Zaun.
„Net bloss goscha - au wähla ganga“
(Nicht nur schimpfen auch wählen gehen).

„Aber ganz g'wis gang i und i wähl die von d'r AfD“
(Aber sicher werde ich wählen gehen und werde AfD wählen)
schallte es zurück.
Nordlaender
21. Oktober 2015 21:38
@ Ewiggestriger

"Der Gegner sitzt an alle Schalthebeln der Macht, und die Spitze der Elite ist wirklich Böse, in der Grössenordnung eines Stalins, Maos oder Hitlers ..."

Hitler? Fein, ER ist also wieder da. (Man hörte lange Zeit so wenig von IHM.)

https://www.youtube.com/watch?v=jABp1MFbiI0
Fred
21. Oktober 2015 21:48
@Dresdner

Etwas weniger Hartgeld.com lesen.

Wenn ich In Dresden bin seh ich weitgehend satte, zufriedene und glückliche Menschen, die mir gegenüber über PEGIDA abhetzen.

Man sollte nie von Sichtung seinem begrenzten Umfeld auf das Gesamte schließen.

Viele Menschen sind wach. Viele trauen sich auch nicht auf die Straße. Aber die Mehrheit sind wir nicht und werden wir nicht.

Sicher kommt irgendwann das Elend oder ein Tag X. Ob der zu unserem Vorteil ist, ist aber auch nicht sicher.

Vorbereitet sollte man schon sein. Nur auf den Tag X zu leben und sichbKirre machen lassen, bringt aber nichts.
Südburgunder
21. Oktober 2015 21:49
Ihre hochinteressanten Ausführungen, lieber Herr Sellner, haben das Zeug zu einem Thesenpapier der konservativen Revolution. Wer Vordenker wie Sie und Götz Kubitschek in seinen Reihen weiß, kann nach Jahren lähmender Ohnmacht endlich wieder Hoffnung schöpfen. Mit einem Punkt Ihrer Thesen kann ich mich allerdings weniger anfreunden, nämlich mit dem Verzicht auf jegliche Form physischer Wehrhaftigkeit (ich verwende bewußt nicht das Wort "Gewalt"). Mein Ehrgefühl verbietet es mir, mich von pickligen und schmalbrüstigen Rotzjungen der staatlich protegierten ANTIFA verbal und manu militari angreifen zu lassen. Da hätte ich gegen die auch positiv konnotierte Bürgerwehr absolut nichts einzuwenden.
Monika
21. Oktober 2015 21:54
سعيد زياده Ich bin ein syrischer Christ, und ich bin nicht in Deutschland, aber wir Christen in Syrien sympathisieren mit Europa, weil sie Teil einer christlichen Kultur sind. Und Angst für das Europa der terroristischen Islam hat, unter dem Deckmantel des Asyls, wie er im Islam tat verheerend in unserem Land vor 1400 Jahren


Dieser Beitrag findet sich auf Pegida facebook

Männer!!! Es geht nicht um intellektuelle Spielchen !!!

Das amorphe Unmutspotentialder Wohlstandsmigranten wir bald in eine strategische Form überführt werden....
Da wird uns Hören und Sehen vergehen.
P.S.
Warum kommen meine Kommentare nicht mehr durch ?
Aristoteles
21. Oktober 2015 22:12
@Nordlaender

Dass Er noch nicht bei mir war,
kann ich nicht versteh'n.
Und ich frage mich:
Was ist nur gescheh'n?
Herbert
21. Oktober 2015 22:15
@ Meier Pirmin

Man sollte nicht vom Einzelnen auf die Allgemeinheit schliessen. Vor den Wahlen in der Schweiz wurde eine Studie veröffentlicht, die zeigt, was eingebürgerte Ausländer 2011 wählten. In Klammern die Resultate welche die Parteien tatsächlich erhielten:

SVP: 8.5 (27.2)
SP: 24.3 (18.1)
FDP: 17 (14.9)
CVP: 12.4 (13.2)
Grüne: 11.2 (8.4)

Die Stimmen gehen also an alle Parteien, welche in puncto Einwanderung liberal bis hirntot agieren. Interessant auch, dass die Grünen bei den eingebürgerten Ausländern mehr Stimmen holen als bei den Schweizern, obwohl dreimal mehr Schweizer "Umwelt und Energie" als wichtiges Thema werten als sogenannte "Secondos". Eigentlich das Kernthema der Grünen. Was denken sie, warum die Ausländer trotzdem die Grünen wählen? Vielleicht zufälligerweise, weil sie die offensten Grenzen fordern?

Ich wüsste nicht, warum diese Tendenz in Österreich oder der BRD anders verlaufen sollte.

Lassen sie also die Hoffnung fahren, dass noch mehr Ausländer uns vor noch mehr Ausländern schützen würden. Das ist sowieso völlig schizophren.
waldgänger aus Schwaben
21. Oktober 2015 22:31
Dass Politik dem Krieg gleicht brauche ich hier wohl nicht ausführen. Und wie in einer modernen Armee lassen sich Waffengattungen unterscheiden. Ich nehme mal eine Zuordnung vor:

Luftwaffe: Medien
Wahlkampf: Infanterie
Aktionen, Demos, Blockaden (Kampf auf der Straße): motorisierte Verbände, Fallschirmjäger, Jagdkampf

Seit mindestens hundert Jahren ist die Fähigkeit zum Gefecht der verbundenen Waffen entscheidend.

Ich hatte eine ausführliche Lageeinschätzung zu den drei Waffengattungen und Stand unserer Fähigkeit zum Kampf mit verbundenen Waffen verfasst - und alles wieder gelöscht. Statt dessen lasse ich das Bild hier mal einfach als Gedankenanstoss für den Leser stehen.

Nur noch zwei Links zur Jungen Freiheit

Feindliche Luftüberlegenheit schwindet

Der Feind verliert die Fähigkeit zur Offensive im Jagdkampf
deutscheridentitärer
21. Oktober 2015 22:33
Ihre hochinteressanten Ausführungen, lieber Herr Sellner, haben das Zeug zu einem Thesenpapier der konservativen Revolution. Wer Vordenker wie Sie und Götz Kubitschek in seinen Reihen weiß, kann nach Jahren lähmender Ohnmacht endlich wieder Hoffnung schöpfen.


Volle Zustimmung.

Mit einem Punkt Ihrer Thesen kann ich mich allerdings weniger anfreunden, nämlich mit dem Verzicht auf jegliche Form physischer Wehrhaftigkeit (ich verwende bewußt nicht das Wort „Gewalt“). Mein Ehrgefühl verbietet es mir, mich von pickligen und schmalbrüstigen Rotzjungen der staatlich protegierten ANTIFA verbal und manu militari angreifen zu lassen.


Keine Angst, das ist ein Missverständnis.

Herr Sellner hat an mehreren Stellen explizit klar gestellt, dass er KEINEN Verzicht auf Wehrhaftigkeit fordert.

Das wäre ja auch absurd.

Der gegenteilige Eindruck entsteht evtl. gerade deshalb, weil Sellner aus einem Milieu mit einem sehr ausgeprägtem Militanzgehabe kommt und die entsprechend deutliche Aussprache dagegen hier auf SiN etwas übers Ziel hinausschießt. :)
Nordlaender
21. Oktober 2015 22:47
@ Aristoteles

"Dass Er noch nicht bei mir war,
kann ich nicht versteh‘n.
Und ich frage mich:
Was ist nur gescheh‘n?"

Einfach mehr Broder lesen, das Kabarett solcher Künstler wie Serdan Somuncu oder Oliver Polak besuchen, den Vorträgen Stürzenbergers oder Pirinccis lauschen, täglich mal bei PI-News reingucken - nur keine Sorge, ER ist immer da!
Eckesachs
21. Oktober 2015 22:57
@Meier Pirmin

Ich kenne auch eine nette Emanze.
Martin S.
21. Oktober 2015 23:10
Lieber Herr Sellner,

nicht: STATT, sondern: ZUSÄTZLICH zum Goldkauf und Prepping ... !

Denn: Wer sein Erspartes in Gold anlegt (so wie ich), hat sein Vertrauen in das System schon ganz weit abgelegt. (Goldkauf, das ist das fast das Schlimmste, was man dem BankenStaatssystem antun kann.) Wenn dann, neben Gold und Lebensmittelvorrat, auch noch ein paar Aufkleber der Identitären Bewegung hinzukommen (wie bei mir), dann haben wir es zwar nicht mit einem Stoßtrupp - dafür fehlt es noch an Militanz - aber doch mit einem veritablen Volkssturm zu tun. Das ist immerhin besser als nichts ... !

Beste Grüße
Martin S.
Aristoteles
21. Oktober 2015 23:15
@Monika


"Das amorphe Unmutspotential der Wohlstandsmigranten"


Folgende Viertelstunde lohnt sich:

https://www.youtube.com/watch?v=_oxuh06xEqE

Schade, dass dieses Filmchen nicht den Weg in die breite Öffentlichkeit findet.


@Pirmin

Hier in der BRD glaube ich den Wahl- und Umfrageergebnissen nur noch bedingt, ähnlich wie den Teilnehmerzahlen an Demonstrationen.
Mag sein, dass die Fälschungen nicht ganz so extrem sind wie in der DDR (dort wussten ja sogar die Lügner, dass die Belogenen wissen, dass sie belogen werden - also wieder eine gewisse Form der Ehrlichkeit).
In der BRD wird, wenn es drauf ankommt, ganz geschickt, subtil und doch entscheidend manipuliert.

Solange die Propagandamaschinen so heiß laufen wie derzeit, kann man sowieso nicht von ehrlicher Demokratie sprechen.
Mein spezieller Freund und Muttermilchbubi Stefan Locke tut es mir immer wieder besonders an:

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/studie-pegida-hat-keine-mehrheit-in-dresden-13868934.html


Was mich viel mehr interessiert:
Hatte Dieter Stein mit dem Establishment schon vorher in die Glaskugel geguckt?

http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/politik/detail/-/specific/Machtkampf-in-AfD-Petry-sagt-Gastauftritt-bei-Hoecke-in-Erfurt-ab-954959782

Oder taktiert Petry nur vor ihrem morgigen Besuch bei B'nai B'rit Illner?
Aristoteles
21. Oktober 2015 23:17
@Nordlaender

Das ist ja das Problem.
Zu DENEN geht ER. Aber nicht zu MIR.
Bin da wirklich eifersüchtig.
Andreas Walter
21. Oktober 2015 23:31
Oder ist das etwa keine Erpressung?

Hier habt ihr eueren Aufstand. Konservativ ist der allerdings nicht. Eher kreativ und äusserst flexibel, brutal, radikal, gewalttätig und zerstörerisch:

https://www.youtube.com/watch?v=CnvuKKWOEo4#t=265

Von denen kommen angeblich jeden Tag etwa 10.000 nach Deutschland.

Falls Der Spiegel Online und die Behörden die Wahrheit sagen:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundeslaender-registrierten-in-40-tagen-409-000-fluechtlinge-a-1058120.html

Ich sagte ja bereits. Wie lange glaubt ihr, die in den Lagern halten zu können? Oder mit welchen Mitteln wollt ihr sie zu Disziplin, Recht und Ordnung rufen?

Muss die Polizei und Bundeswehr sich damit beschäftigen. Auch wenn diese bereits weit in der Unterzahl sind. Waffeneinsatz ist also vorhersehbar oder die vollkommene Kapitulation, der Zusammenbruch jedweder Ordnung. Denn Ende 2016 sind es bereits mehrere Millionen die wissen, dass ihr unbewaffnet seid und die Polizei zu langsam, zu zögerlich, zu beschäftigt damit ist, sich selbst zu schützen und sicherheitsrelevante Einrichtungen. Die deutsche Elite.

Konsequent die Dinge zu Ende denken. Das trauen sich eben die Meisten nicht. Das wird so oder so ein Blutbad unvorstellbaren Ausmasses. Wer Geld hat sollte daher jetzt über einen Neuanfang in einem anderen Land nachdenken, dem Rest wird es womöglich ähnlich ergehen wie den Juden im Dritten Reich.

Ein Thema, dass anscheinend immer aktuell und präsent ist:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/benjamin-netanyahu-macht-palaestinenser-fuer-holocaust-verantwortlich-a-1058890.html
Zarathustra
21. Oktober 2015 23:50
@Der_Jürgen (21. Oktober, 19:17)

Sie haben die geopolitischen Zusammenhänge treffend dargelegt und die Sache mit einem für den heutigen Homo Bundesrepublikanensis seltenen Mut nicht nur weitergedacht, sondern auch öffentlich ausgesprochen. Dafür meinen Respekt!

nun auch @ Martin Sellner:

Zur Frage der Gewalt möchte ich auf ein paar Punkte aufmerksam machen:

Ohne den organisierten Willen einer entschlossenen Gegenintelligenz wird es sehr wahrscheinlich darauf hinauslaufen, daß die verantwortlichen Systemlinge hier und da an den Symptomen herumdoktern, ohne die bisherige nationalmasochistische Tendenz umzukehren. Denn die Nutznießer des Wirtschaftsstandorts BRD haben ein großes Interesse daran, daß die Produktions- und Konsumabläufe ungestört weitergehen, und ihre Handlanger in der Politik und in den Medien werden dabei ihre regulative Funktion fleißig erfüllen; d.h. es wird aller Voraussicht nach nicht zu chaotischen oder gar katastrophalen Zuständen kommen.

Und genau das ist langfristig das Entsetzliche an der ganzen Geschichte, denn dadurch wird es den meisten wie dem Frosch im sich langsam erhitzenden Wasser gehen: Es wird nicht zu Hausbesetzungen durch Invasoren kommen (Die Bauindustrie freut sich bereits riesig auf einen neuen Auftragsboom). Es wird nicht zu IS-artigen Brutalitäten kommen. Die Kriminalität wird sich im Großen und Ganzen nicht wesentlich erhöhen. »Die Angsträume für blonde Frauen« (Zitat aus Höckes Auftritt bei Jauch) werden sich nicht wahnsinnig vergrößen. — und dennoch geschieht etwas ganz Fürchterliches, nämlich der langsame Charakterverlust Europas und die insgesamt friedlich verlaufende Auflösung dieser einzigartigen Lebenswelt in ein amerikanisiert-plattes Völkermischmasch arabisch-negroider Prägung. Das kann Jahrzehnte dauern oder vielleicht auch Jahrhunderte, aber traurig und um jeden Preis zu verhindern ist das trotzdem.

(Das heißt, nebenbei gesagt: Mit agitatorischen Warnungen vor angeblich unmittelbar bevorstehenden unerträglichen Zuständen diskreditiert man sich nur. Für Systempropagandisten wird es ein Leichtes sein, derlei Warnungen als »rechte Hetze« zu diffamieren.)

Dies bedeutet aber: Mit blindem Vertrauen auf den real existierenden Staat und mit der grenzenlosen Loyalität ihm gegenüber könnte man unter dem oben genannten Szenario gerade jener – für Merkel typischen – Strategie der Phlegmokratie in die Hände spielen und eine historische Chance verpassen, die später, wenn die ethnische Zusammensetzung ganz anders aussieht, nie mehr bestehen wird.

Natürlich will keiner von uns, der von der faktischen Möglichkeit geheimdienstlicher Manipulation (vor allem durch Agents Provokateurs) oder von False-Flag-Operationen weiß, unüberlegt und ohne eine Gesamtstrategie (worin der psycho-mediale Krieg eine wesentliche Rolle spielen muß) etwas unternehmen. Und natürlich wäre es unklug, im Antifantenstil die meisten Polizisten und Soldaten gegen sich aufzubringen. Aber zu meinen, ohne Macht-Manifestation könnte man – Heidegger hin oder her – langfristig etwas ändern, und sich nur auf Webdesign und Plakatentwurf zu beschränken, ist auch nicht gerade durchdacht...

Und natürlich müssen wir zum jetzigen Zeitpunkt höllisch aufpassen, daß nicht irgendwelche Idioten oder V-Männer durch Gewalthandlungen einen medialen und polizeilichen Vernichtungskrieg gegen uns lostreten, aber wir müssen auch einen Plan B für den phlegmokratisch pessimistischen Fall haben, d.h. für den Fall, daß eine langsame und friedliche Abwicklung Europas im Froschtötungs-Tempo bevorsteht.

Das bedeutet in erster Linie – wie Sie, Herr Sellner, zurecht anmerkten – Elitenbildung und die Trennung von Spreu vom Weizen. Das bedeutet auch: Aufbau von organisatorischen Strukturen für den Plan B.

    Beste Grüße,
    Zarathustra
Nordlaender
21. Oktober 2015 23:52
@ Aristoteles

"Das ist ja das Problem.
Zu DENEN geht ER. Aber nicht zu MIR.
Bin da wirklich eifersüchtig."

Das muß schmerzhaft sein, wenn der Neid so in Ihnen brodert. Vielleicht sind Sie ja ein Böser?
Schlössen Sie sich der Achse der Guten an, konvertierten Sie, wird ER Sie sicher nicht mehr schneiden.
Deutscher in Ungarn
21. Oktober 2015 23:58
@ Andreas Walter:

Nur zur Information.

Der Hinweis unter dem Video zu den zündelnden Migranten ist ein wenig irreführend:

"Nach der Abschottung Ungarns suchen die Menschen den Weg nach Mitteleuropa über Slowenien."

Abschottung also! Böses, böses Ungarn.

Was wurde abgeschottet? die GRÜNE Grenze zwischen Kroatien und Ungarn wurde unpassierbar gemacht.

So. Wenn die drangsalierten, schwer traumatisierten und gepeinigten Migranten nun, um ihr Leben zu retten, nach Ungarn einreisen möchten, können sie das jederzeit tun.

Jederzeit.

Allerdings nur noch über OFFIZIELLEN Grenzübergänge, wo sie formell registriert werden.

Die grüne Grenze ist für die Wandergaukler ab jetzt tabu, illegaler Grenzübertritt wird mit mehreren Jahren Knast belohnt.

99,99% der wandernden Leute wollen jedoch nicht offiziell nach Ungarn einreisen ... komisch, oder? Da nehmen sie lieber die neue Route über Slowenien in Kauf.
herbstlicht
22. Oktober 2015 00:12
Frieda Helbig schrieb


Dennoch sollte bei aller notwendigen Gewaltfreiheit im Protest beachtet werden, daß man dennoch wehrhaft bleiben sollte. Oder wie weit gehen wir bei der Verteidigung des Eigenen? Was wenn es wirklich mal um Leib und Leben geht? Zusammenschlagen lassen?


Nein, Notwehr

Bei der ``Gewaltfreiheit'' im Zusammenhang mit Demos handelt es um Gewalt gegen Polizei, Sachen, Dritte und IMO überhaupt nicht um moralische Erwägungen, sondern um Klugheit: Polizei etc. ist ausgerüstet und ausgebildet zur Ausübung von Gewalt; da kann so ein "Sauhaufen", wie Demonstranten halt einmal sind, nur verlieren --- das lernte ich damals in der BI vor einer der großen Demos in Wackersdorf.

Eine Erinnerung: hatten gegen die Wasserwerfer-Katz hinter dem Zaun der WAA die Maus gespielt --- die 30 oder 40 Zentimeter breiten Breitflanschträger, welche als Zaunpfosten dienten, zwischen Mann und Mündung halten. Die Katz' verlor die Nerven und schoß CS-Gas-Wurfkörper unter die Demonstranten, Leute aus den umliegenden Dörfern. Ein gewichtiger Bursche ---- der Typ, dem man gerne wertvolles Gut anvertraut zur Wartung --- verscharrte mit mir zusammen einige der schmorenden Ladungen wobei er knurrte: Schießt's nur nei, dös macht Widerstand!

Die Kluft zwischen herrschenden Cliquen und Volk vergrößern --- darum geht es.
herbstlicht
22. Oktober 2015 00:17
Link berichtigt:

Notwehr
Aristoteles
22. Oktober 2015 00:18
@Andreas Walter

Dieser Spiegel-Artikel --- nun gut, vielleicht ist mein Urteil jetzt etwas verfrüht, aber ich halte ihn für epochal.

Er enthält so viel wirres Zeug, dass man am Ende gar nicht mehr weiß, wo einem der Kopf steht.
Würde man zu diesem Salat noch ein Chaim-Weizmann-Bier trinken, dann wäre der Kopf vielleicht ganz verschwunden.

Was dieser Geschichtsprofessor Meir Litvak von sich gibt, also das mit dem Jahr 1939, das war mir völlig neu. War es nicht 1933? Oder 1923 in Landsberg? Ich frage mich jetzt wirklich, ob Litvak mehr recht hat als Bibi Blocksberg.
Ich wohne gar nicht so weit weg von Berlin: Bibi mal live gesehen und gehört zu haben, das wär schon was. Wenn ER schon nicht zu mir kommt.

Am besten ist folgende Klarstellung eines Regierungssprechers der Merkel-Regierung,
"dass Deutschland die Verantwortung für den Holocaust trage und sich an dieser Einschätzung nichts geändert habe."

"Deutschland" ... "Einschätzung" --- hoffentlich lassen mich diese Worte heute Nacht noch ruhig schlafen.
Nicht dass mir Zweifel an der Erbsündenlehre aufkommen.
Oder am Neuen Testament und der Bestie 666.000.000.
thotho
22. Oktober 2015 00:19
Guter Text!
Herr Sellner wohnt ja wie ich in Österreich, wir sind wohl auch gleichen Alters, in den 20ern.
Die Idee der konservativen Revolution sind ja nicht neu.
Ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass man eine Idee braucht, ein Weltbild. Warum?
Im derzeitigen politisch-medialen System kannst du nicht mit der FPÖ reüssieren. Sie können nichts ändern bzw. wollen es vl. auch gar nicht überall. Die Parteien sind austauschbar. Wir brauchen einen Gesinnungswandel im Volk. Der geht nicht mit der Brechstange.
Die Parteiendemokratur bei uns ist das Grundübel.

Wer das überspringen will oder für nicht sinnvoll erachtet, braucht eine knallharte Revolte, etwas, dass das System vollkommen aus den Angeln hebt.
Aristoteles
22. Oktober 2015 00:42
@Nordlaender

"Vielleicht sind Sie ja ein Böser?"

Ich versuche es zu unterdrücken, gelingt aber nicht immer, da kommt es einfach durch.

Aber wie Sie oben (Kommentar von 0:18 Uhr) gemerkt haben,
kann ich mich auch mit Ersatz zufrieden geben.

Vielleicht tritt er ja am Samstag bei Elsässer auf.
Aristoteles
22. Oktober 2015 00:42
statt Ron Paul als Special-Guest
Trouver
22. Oktober 2015 01:19
Dass es dem Michel noch zu gut geht, ist offensichtlich.

Seine, des Michels, Loyalitaet wird durch Grundsicherung und allzmfassende medizinische Vorsorgung teuer erkauft.

Nehmen sie den Deutschen diese Stelzen und es kommt ein ganz anderer Ton.
NurAliQalandar
22. Oktober 2015 03:07
Monika
Mittwoch, 21. Oktober 2015, 21:54 (URL) | Kurz-URL

سعيد زياده Ich bin ein syrischer Christ, und ich bin nicht in Deutschland, aber wir Christen in Syrien sympathisieren mit Europa, weil sie Teil einer christlichen Kultur sind. Und Angst für das Europa der terroristischen Islam hat, unter dem Deckmantel des Asyls, wie er im Islam tat verheerend in unserem Land vor 1400 Jahren

Dieser Beitrag findet sich auf Pegida facebook

Männer!!! Es geht nicht um intellektuelle Spielchen !!!

Das amorphe Unmutspotentialder Wohlstandsmigranten wir bald in eine strategische Form überführt werden….
Da wird uns Hören und Sehen vergehen.


Und Europa hat die syrischen Christen schmählich im Stich gelassen .
Alle christlichen Kirchen dort haben inständig darum gebeten , ja fast gebettelt, die sogenannten " Rebellen " nicht weiter aufzurüsten und den Bürgerkrieg anzuheizen. Hat weder USA noch Europa und Deutschland auch nicht im geringsten interessiert.
Die Schutzmacht der Christen in Syrien , Libanon und Irak sind die Schiiten, speziell die Hezbollah.
Will sagen, wenn man es ernst meint mit dem Kampf gegen den Salafiterror , muß man endlich erkennen , wer Freund und wer Feind ist.
Dann sollte man, und das geht an alle im rechtskonservativen Lager , aber auch endlich aufhören, auf " dem " Islam herumzuhacken.
Die Frage kommt hier ja in letzter Zeit öfter auf , wie die alteingesessenen Immigranten oder Migrationshintergründler von der unheiligen Allianz mit der Linken wegzubringen wären .
So : Klare Aussagen, kein albernes Gerede von " Islamisierung " , worunter sich von bis jeder Hannes was anderes vorstellt.
Ich verteidige in meinen privaten und beruflichen Umfeld sogar Pegida, obwohl ich schon den Namen unsäglich dämlich finde , und das hat mir hier im Westen gerade jetzt einige Probleme eingebracht , aber Allah - Preis sei Ihm - gebietet nunmal Gerechtigkeit. Und ich sage auch : Moment , ich habe die Reden von Hr. Kubitschek gelesen , das ist kein Rassist und kein Hassredner und Hetzer oder was sonst noch.
Allerdings mache ich mir auch keine Illusionen darüber , daß da draußen eben nicht nur Kubitscheks herumlaufen . Und die demnächst entfesselte Gewalt geht dann wiederum eben auch gegen alle Muslime , das Potential ist da , und dieselbe Lügenpresse , die jetzt gegen Euch hetzt, hat dieses Hasspotential ja auch jehrelang kräftig mit herbeigeschrieben. ( Und nein, ich wundere mich nicht über den Unmut vieler Deutscher über die Muslime hierzulande. Gibt so einige , die ich schon längst - eher gestern als heute - hier rausgeschmissen hätte .
Aber diese idiotische " Der Islam-ist-an-allem-schuld-Haltung " ist damit nicht im geringsten zu rechtfertigen )
Mir liegt Deutschland am Herzen, ich will es nicht in diesem Irrsinn untergehen sehen, aber so wird das nichts.
Ich will hier auch keine weitere Zunahme des Salafismus, aber das Potential, wie in obigem Zitat erwähnt, holt man sich gerad zuhauf ins Land.
Ja, ich sehe den Islam - aber eben nicht irgendeinen Islam - auch als spirituelle Möglichkeit für Deutsche , aber das spielt für mich just in diesem Moment eine untergeordnete Rolle.
Jetzt würde es gelten, die Kräfte zu bündeln, die Vernunft, Maß und Mitte wiederherstellen wollen, und ich habe großen Respekt vor den Herrschaften Kubitschek , Sellner, Lichtmesz et al. für ihren Versuch, dies unter den gegebenen Umständen durchzuhalten.
Aber, Herr Sellner : Islam versus Europa ? Was soll das ?
So zu tun, als lebten wir zur Zeit der Kreuzzüge oder der Kämpfe mit den Osmanen , und DIE Gefahr schlechthin für alle traditionsbewußten Kräfte zu ignorieren , die sich derzeit am heftigsten eben in Gestalt von USA und Israel manifestiert , das ist doch gequirlter Quark.
Ja , mit Islamangst kann man hier wohl Leute sammeln, aber am Ende geht der Schuß nach hinten los , da bin ich ziemlich sicher.

Ich jedenfalls kann nur da stehenbleiben , wo ich eben stehe, als deutscher Muslim für Deutschland, aber ich bleibe Muslim.
Ich will definitiv nicht mit den bekloppten Gender/Homo- Kulturzerstörern zusammengehen, aber ich werde mir als Muslim auch nicht selbst ans Bein p***en . Es geht um Deutschland, aber auch nicht um irgendein Deutschland . Das ist Teil eines weit größeren Gefechts .
( Womit ich nicht sagen will , daß Deutschland nicht an sich erhaltenswert wäre - es ist mir eine Herzenssache , das ist mein voller Ernst . )

Ich hoffe wirklich darauf - so Gott es will - daß die hier ja auch vorhandenen Stimmen in diese Richtung zunehmen . Ich jedenfalls bin auch weiterhin bereit , das meine dazu zu tun ,will meinen, auch in meinem bescheidenen Rahmen auf hiesige Muslime einzuwirken , das die derzeitige absurde Frontstellung aufgebrochen wird . Bleibt es so, verlieren wir alle dabei , das ist gewiß.

Nun gut , falls jemand hierdrauf antworten möchte , ich bin ab morgen 4 Wochen im Ausland , kann sein, daß ich nicht mehr antworten kann.
Allen das Beste , bin mal gespannt , in welchem Zustand ich unser immer noch schönes Land dann vorfinde ;)

Mit Friedensgruß
Nur Ali
U22
22. Oktober 2015 03:12
Nette Ansichten, wenige Punkte Stimmen wirklich.
Sich einen Kopf gemacht. Finde ich gut. Nur fehlerhaft.

Aber Realpolitik nicht miterlebt, nie auf der Straße gewesen, Plakate und Graffiti angebracht.
Schade.

Du siehst viele Dinge noch nicht, ist auch nicht wild, dir fehlt die praktische Erfahrungen mit dem Staat, politischer Kampf. Gehe ein Paar Tage in eine politische Bewegung, zB Dortmund. Und lerne dort etwas. Dann könntest du deinen Text mit Erfahrung verfeinern und Aktivisten denken sich nicht nach 1 Seite "ja, ja, du hast auch 'n Plan was? LAUCH..."

Wir sind hier nicht "ACAB" und versuchen Polizei als Ordnungsorgane anzusehen, Problem ist: Repression bleibt Repression.
Tja, da siehst du es. Planung erfordert praktisches Wissen. Eigne es dir an! Worauf wartest du? Revolution beginnen auf der Straße.
Südburgunder
22. Oktober 2015 07:51
@ deutscheridentitärer

Danke für die Interpretationshilfe. Dann sind wir uns ja einig.
Stefan Jahr
22. Oktober 2015 09:35
@Zarathustra
Ihre Analyse hinsichtlich des vorraussichtlichen Ausbleibens von Gewaltausbruechen von Seiten der Zivilokkupanten ist insofern richtig, dass aus Sicht der Invasoren Gewalt kontraproduktiv wäre, da ja sowieso alles nach ihrem Wunsche verläuft. Was aber, wenn aus Gründen, die eigentlich vorhersehbar sind (absolute Überfüllung, Zusammenbruch der Logistik, finanzielle Uebervorderung usw.) die Versorgungs - und Bespassungs - Industrie kollabiert? Bei der niedrigen Frustrationstolleranz und dem islamischen Auserwähltheitsduenkel und der gewaltaffinen Gesamtstruktur der Invasoren würde ich nicht meine Hand dafür ins Feuer legen, dass wir nicht schon sehr sehr bald vor entsetzlichen Gewaltexzessen stehen, der unsere Gummibärchen-Armee mit ihren genderisierten Marzipan Panzern völlig hilflos gegenüber stünde.
Monika
22. Oktober 2015 09:46
Wer das überspringen will oder für nicht sinnvoll erachtet, braucht eine knallharte Revolte, etwas, dass das System vollkommen aus den Angeln hebt.
thotho

Die Kirche, der Konstantin die Anerkennung gewährte, war die Kirche der Märtyrer. Kaum ein anderer Sieg der Weltgeschichte wurde so wenig wie dieser unter Mithilfe von Kompromissen erreicht. Denn das Martyrium war...in seinem Kern ein Bekenntnis zu dem geschichtlichen Christus, zu dessen Fremdheit in der Welt und zu der Befreiung durch ihn.
Nichtsdestoweniger aber stand auch die " Weltlichkeit", die diese Kirche, vor allem in der Begegnung mit dem Griechentum, gewonnen hatte, nicht einfach im Widerspruch zu ihrem Wesen. Daß gerade diejenigen Kirchenväter, die am energischsten die Vereinigung des Christentums mit dem griechischen Denken vorangetrieben hatten, Justin und Origenes, am Ende ihres Lebens Märtyrer wurden, bedeutete keinen Widerspruch.
Die dialektische Spannung von Welthoheit und Weltüberwindung, die in dem Absolutheitsanspruch Christi liegt, kam hier in ihrer Weise zum Ausdruck.
......
Die Kirche war fähig geworden, geistig die Führung der Welt zu ergreifen....
..Das Heidentum war gescheitert, und es konnte nur als hoffnungslos rückständig erscheinen...
So wurde in der Kirchengeschichte schon mit der konstantinischen Wende in gewisser Hinsicht das Mittelalter eingeleitet.Denn zum ersten Mal wurde das Staatswesen christlich geheiligt.


Bernd Moeller, Geschichte des Christentums in Grundzügen

Es gibt übrigens (in absoluten Zahlen) heute mehr christliche Märtyrer als zu den Zeiten der frühen Christenverfolgung.

Man bastele mit ein paar Worten ( Selbstmordattentäter, hoffnungslos rückständig, geistige Führung der Welt) an dem Text herum und mache sich seine Gedanken.
Der_Jürgen
22. Oktober 2015 10:11
@Zarathustra

Ich bin kein "Homo bundesrepublikanensis", sondern Schweizer.
Depeche Mode
22. Oktober 2015 10:14
Meine Frage!

Wieso wird man von der Springer-Presse schon verunglimpft und angezeigt, wenn man das sagt, was Dr. Walter Lübcke (CDU) über Deutsche schon lange sagen darf.

Wir erinnern uns: Da druckte dieses Lügenblatt einen Kommentar von einem FB-User ab, der schrieb, wenn es den Moslems in Deutschland nicht passt, könnten sie ja wieder gehen. (Hierauf erstattete Bild laut eigener Aussage eine Anzeige und war der Meinung, dies wäre ein Aufruf zur Gewalt gegen Ausländer.

Bei Hr. Walter Lübcke von der CDU, der Deutsche in einer Versammlung aufforderte dieses Land zu verlassen, wenn sie mit der Flüchtlingspolitik von Merkel unzufrieden sind, ist das natürlich völlig in Ordnung.

Das gleiche gilt auch im Fall Höcke! Da echauffiert man sich über die Deutschland-Fahne und Worte wie „Heimat“, betitelt diesen Mann als Irren und Gobbels-Verschnitt, während eine Wirre völlig sorglos über ihre Sendung Panorama (08.10.2015) den Schwachsinn verbreiten kann, dass die deutschen Männer die afrikanischen Flüchtlinge wegen ihrer besseren Potenz hassen würden!

Mich wundert immer wieder, dass man hier und auch anderswo gerade diese offensichtlichen Unterschiede, die dieser zutiefst abartige Staat und seine Hetz-Medien macht, nicht thematisiert?

NUR diese beiden o. g. Beispiele (oder besser feinen Unterschiede) immer wieder in die Öffentlichkeit übermittelt, würde vermutlich eine viel stärkere Wirkungskraft auf das Volk haben, als z. B. eine Anzeige gegen Angela Merkel, die sowieso in die Ablage fliegt, was jetzt nicht heißen soll, dass ich die Idee, jeder oder möglichst viele zeigen Merkel berechtigterweise an, schlecht finde.
ingrid
22. Oktober 2015 10:22

Wenn keine unvorhersehbaren Ereignisse eintreten, wir alles richtig machen und sich ein Protestpotential entwickelt, halte ich sogar in der näheren Zukunft einen deutschen Maidan- oder Tahrir-Platz für möglich (diesmal ohne CIA).


Ein deutscher Maidan - ja, der kommt!!!

Aber ohne CIA? An der Stelle habe ich aufgehört, zu lesen. Sie sollten es besser wissen. Seit neuestem verliere ich die Achtung vor "Sezession".
KonMo
22. Oktober 2015 11:23
Ich möchte an dieser Stelle unbedingt auf die Aktion Grablicht hinweisen:

www.fb.com/aktion.grablicht.de oder www.aktion-grablicht.de

Mit wenig Mitteln viele Menschen wirkungsvoll mobilisieren!
Bethmann
22. Oktober 2015 11:39
"Und was, wenn die BRD nun doch kein Staat ist, der Personalausweis doch ein Ausweis für das Personal der GmbH und die staatlichen Organe doch nur private Unternehmen"

"Die Drehbuchschreiber sind nicht mehr von außen beeinflußbar, nur noch von innen, also durch sich selbst. Es handelt sich bei allen für uns negative Entwicklungen um Fortschritte im Sinne der tatsächlichen „Macher“. Nur sie verfügen noch über Gestaltungskraft, dank ihres Eigentums an allen möglichen Ressourcen, Banken, Medien usw."

Wenn die Rechte nicht ganz schnell lernt, den Aluhut abzusetzen, dann ist sie verloren.
Die Lage ist eben deshalb so hoffnungslos, weil sie in komplexen kulturellen Entwicklungen wurzelt. Kein Kreis von Bankern hat in Washington vor hundert Jahren geplant, dass die Deutschen aufhören sollen, Kinder zu bekommen...
corvusacerbus
22. Oktober 2015 11:39
Meine Sorge: Die Strukturen bleiben und, auch wenn's quietscht und knarzt, funktionieren letztlich. Gegebenenfalls ohne Merkel - so what?! Die Einwanderung in die Sozialhilfe geht immer weiter. Die ist menschenrechtlich, EU-rechtlich, grundgesetzlich betoniert. Und hier gibt es eine Kumpanei der A-Sozialen aller Bundesländer, die fremdenfeindich herum krakelen, aber von Hartz4 leben und einem auf der Tasche liegen und im Wege stehen, und der Einwanderer, die die "Personenfreizügigkeit" nutzen und mißbrauchen. Alle leben zulasten der steuerzahlenden Mitte der Gesellschaft und des schuldenmachenden Staates. "Die Wirtschaft" kann gut damit leben, ja, es gibt genug Unternehmen, die die in die kalte Heimat zurück überwiesene deutsche Stütze ("Freiheit des Kapitalverkehrs") dort wieder abgreifen, "globalisieren" und "privatisieren". Es profitieren einfach zuviele vom Wanderzirkus nach Europa, neben den Unternehmen vor allem die eigene deutsche öffentlich-rechtlich organisierte Migrationswirtschaft. Und in der Politik dienen alle etablierten Parteien der Absicherung dieser Staatswirtschaft aus Sozialhilfe, Subvention, Schuldenmacherei, Gelddrucken und Spekulation. Wenn das Thema "Grenzen setzen und bewachen - Unterschiede machen und verteidigen" keine Popularität in der Bürgerschaft der gesellschaftlichen Mitte gewinnt, wenn die sich, anders gesagt, nicht vom egalitären Velwechsern von Mitleid und Blödheit radikal verabschiedet und die Fürsorge in seltenen Ausnahmefällen wiederentdeckt und sich radikal gegen jede Einwanderung stellt und die "brutale" Exekutierung strengster Asylbeschränkungen gutheißt, ändert sich letztlich nix. Auf "die da unten" muß niemand hoffen und "denen da oben" ist das alles scheißegal, die sorgen schon für ihre Kinder. Es gibt wenig Hoffnung, leider. Wenn, kommt die eher aus kleineren Ländern, wie der Schweiz, Dänemark oder Ungarn, die erkennbar näher dran sind an der Verteidigung des Eigenen.
corvusacerbus
22. Oktober 2015 11:44
PS: ohne organisierte Kriminalität ist dieser ganze Wahnsinn gar nicht zu begreifen. Und die verdient an allen Ecken der Migrationsindustrie prächtig und nutzt zusätzlich aus, daß die Ordnungskräfte, die als Chaosverwalter tätig sind, nicht als Chaosverhinderer, mit Flüchtlingen beschäftigt sind. Wie gesagt, es gibt eigentlich keine Chance, aber die muß man jetzt trotzdem nutzen.
Exmeyer
22. Oktober 2015 13:00
Märtyrer, christliche vor allem, haben genau welchen Wert?

- Ich bin nicht für das Grundgesetz, ohne mich dagegen zu wenden. Das besorgt die Realität: So (durch Veränderung aus den Eliten heraus), so (durch Scheitern) oder so (durch Druck von der Straße).
- Nicht für das reale, noch für ein Ur-Christentum. Aber auch nicht dessen Gegner.
- Nicht gegen, noch für den Islam (als solchen).

Für:
- Das Meine.
- Dafür, daß das Meine stark werde.

Märtyrer beweisen lediglich, daß ihr individueller Glaube stärker ist, als die Bedrohung mit dem Tod.
Starke Charaktere? Ja.
Religion, die Stärke erzeugt? Nein. Sonst wären es keine toten Märtyrer, sondern siegreiche Helden. Märtyrer sind AUSWEIS der Schwäche. Märtyrer kultivieren die Schwäche als Leitprinzip.

Eine Religion der Schwäche muß man in eine der Stärke uminterpretieren. Oder sich (ohne Druck von außen) eine neue suchen. Oder die Schwäche wird sich auf Dauer durchsetzen. Genannt: Dekadenz. Dekadenz ist nicht das opulente Festmahl oder die siebte Maß Bier. Im Gegenteil: Das ist Ausweis von Vitalität!

Religion ist die Form, Nation die Substanz. Beides wird benötigt! Form (Religion) ohne Substanz (Nation) ist sinnlos, Substanz ohne Form ist weiche Knetmasse.

Ich habe auch kein Mitleid mit Märtyrern. Wehrhaftigkeit heißt das Zauberwort - über alle Zeiten und Räume hinweg. Die BRD ist nicht wehrhaft. Damit ist ihr Schicksal besiegelt. Eine Frage der Zeit. Daran soll ich meine Loyalität hängen ("Ich schwöre, der Bundesrepublik treu ...")? An ein Wesen, daß sich selbst nicht erthalten will? Daß seine ihr zugrunde liegende Nation (zumindest den Verlautbarungen nach; der Realität nach liegt ihr eine Niederlage und Fremdherrschaft zugrunde) und die einem jeden Staat zugrunde liegenden Prinzipien NEGIERT?

Nein. Loyaliät ist aus. Gegnerschaft nicht nötig. Sie wird enden wie jeder Vielvölkerstaat, der keine strenge Diktatur ist. Innere Teile und Gruppen werden Spielball der starken äußeren Mächte. Sind es schon.

Mit dem Christentum ist es das gleiche! Exakt das gleiche!
Claasen
22. Oktober 2015 14:01
Wird es nicht langsam Zeit dem Herrn Stein nachzueifern und sich auch ganz entschieden (ulfkottisch) von Herrn Höcke zu distanzieren?
Frau Petry scheint es so wünschen zu müssen.

Steht man auf der seriösen Seite wenn man Frau Göring-Eckardt zustimmt, daß die Dresdner Frauenkirche von den Nazis zerstört wurde?

Das kann ja nur seriös sein, da sie es in der seriösen Tagesschau bekannt gegeben hat.

Fragen über Fragen ....
Ewiggestriger
22. Oktober 2015 14:32
@Trouver -

Das ist der Fall bei allen Völkern des Westens - man ist Wohlstandssüchtig geworden und obwohl es uns allen nach und nach schlimmer geht, ohne Hoffnung auf Besserung, und alle kennen oder zumindest ahnen wohin die Reise geht, klammern alle auf das immer schrumpfende Eigentum fest, und vielleicht wird der Wolf sie am letzten fressen. Aber vielleicht erreichen wir bald die Grenze unserer Belastbarkeit, und es tut sich was.

@Depeche Mode -

zur Springer-Presse: ich erinnere mich noch an eine Studienreise nach West-Berlin (und anderswo) durch meine Offiziersschule in den USA, an die ich 1988 teilnahm. Unsere Kadettengruppe waren zu Gast bei Springer, im Hochhaus gerade neben der Mauer. Damals gaben sie sich als wahre deutsche Patrioten vor, die gegen die kommunistische Besatzung Ostdeutschlands kämpfte, u.a. mittels einer elektronischen Nachrichtentafel am Gebäude, welchen man von Ostberlin aus sehen konnte. How the times have changed.
Nordlaender
22. Oktober 2015 14:45
@ Bethmann

"Wenn die Rechte nicht ganz schnell lernt, den Aluhut abzusetzen, dann ist sie verloren."

Sind Sie etwa einer dieser humorvollen Verschwörungsleugner (Offenkundigkeitstheoretiker), in Ihrem Reptiloidenkostüm am Rechner sitzend, während im Hintergrund Elvis-Musik läuft?

"Die Lage ist eben deshalb so hoffnungslos, weil sie in komplexen kulturellen Entwicklungen wurzelt."

Wo etwas komplex ist, da sollte man auch differenzieren.

"Kein Kreis von Bankern hat in Washington vor hundert Jahren geplant, dass die Deutschen aufhören sollen, Kinder zu bekommen…"

Vor rund hundert Jahren war man in Finanzkreisen in Neu York (VSA) erst einmal damit beschäftigt, die Machtergreifung im Osten zu planen, hat Bronstein ("Trotzky") und Co. mit einem hübschen Köfferchen voller Dollares ausgerüstet.

Ob wir Deutschen fünfzig Millionen sind oder nur fünfzehn, ist irrelevant. Wir leben schließlich nicht in der Steinzeit, wo noch die Mathematik gezählt hat, die größte Anzahl von jungen Mann, mit Keulen ausgerüstet.

Die erste Frage ist, welche Macht welche hochmodernen Waffen konstrolliert.
Irrlicht
22. Oktober 2015 15:14
@Bethmann
Die massive Einflussnahme der USA auf alle möglichen gesellschaftlichen und intellektuellen Bereiche in Deutschland (und Europa ingesamt) nach 1945 ist dermaßen gut belegt, u.a. auch durch Autoren, die Kubitscheks Projekt nahestehen, dass eine Leugung einer intellektuellen Minderleistung gleichkommt. Explikationen der "komplexen kulturellen Entwicklungen", die sich in Aussagen wie denen von Martin Sellner über die Philosophiegeschichte erschöpfen, verraten vor allen Dingen etwas über die Kenntnisse selbiger, abgesehen von der grundsätzlichen Schwäche, politische und gesellschaftliche Entwicklungen ohne Beachtung von Strukturen, handelnden Gruppen und Machtrelationen rein ideengeschichtlich erklären zu wollen. Die Neue Rechte/Identitären sind im Begriff, zu einer skurrilen Sekte zu degenerieren, auch angesichts der mäßigen Qualität der Texte einer ganzen Reihe von Autoren.
Magnus Göller
22. Oktober 2015 15:17
Was machen wir, wenn - was jetzt ja schon in erheblichem Maße der Fall ist - die Polizei uns nicht mehr schützen kann? (Will, soll, darf, kann...)

Uns einfach enteignen, ausrauben, vergewaltigen und hernach noch totschlagen lassen?

Ich wünsche mir sehr, Herr Sellner, dass Ihr Plan rechtzeitig greift.
emigrant
22. Oktober 2015 15:24
@JUERGEN

>Gegenwärtig macht Putin Obama in Syrien zum
dummen August, und die Lust auf aussenpolitische Abenteuer dürfte in den
USA von Tag zu Tag schwinden.Exmeyer
Mittwoch, 21. Oktober 2015, 15:21 (URL) | Kurz-URL
„Allen bisherigen Beobachtungen zufolge dürfte die Lage, in der alle
Österreicher FPÖ wählen, weil es ihnen mit der Überfremdung reicht, erst dann
eintreten, wenn sie demographisch bereits derart in der Minderheit sind, daß
sie Multikulti gar nicht mehr abwählen können.“ In der BRD nicht anders.Die DDR wäre auch niemals „abgewählt“ worden, ebenso wenig wie diverse
östliche Autokraten, deren Amtsverlust von unserer Presse frenetisch beklatscht
wurde.<

Sind Sie sicher,dass diese 'Bewegung' aus dem "wir sind das Volk" kam?

Lesen bildet, heisst es so schoen.

Noam Chomsky: Year 501, the conquest continues.[Verso,1993]

Seiten 45-47

"The real issue", the CIA concluded in 1949, "is not the settlement of Germany", which it was believed- and feared-might be reached by an accord with the Kremlin. Rather, it is the long-term control of German power. This "great workshop" must be controlled by the US and its clients, with no participation from the Soviet Union, despite the well-understood security interests of the country which...........
The withdrawal of Soviet troops from Germany might be a desirable goal, Acheson held, "but the withdrawal of American and British troops from Germany might be too high a price." The "trend of our thinking", George Kennan recognized, "means that we do not want to see Germany reunified at this time and there are no conditions on which we would really find such a solution satisfactory." A reunification of Germany might be a long-term desideratum, but "only if the circumstances are right", the State Department emphasized. US troops would therefore remain in Germany even if the Soviets proposed a mutual withdrawal; Germany would be integrated as a subsidiary part of the US-dominated global economy; and the Russians would have no significant voice in the outcome, would not receive reparations, and would not influence German industrial (or military) development.

That outcome would serve two crucial goals, weakening the Soviet rival, and reinforcing US dominance over its allies.(20)

20.ibid, 284,156.Acheson,Kennan, cited by Gaddis, strategies,76

Wenn ein Aufstand kommen sollte, dann ist er gesteuert, und zwar in die schon lange in der Schublade liegende Richtung. 1989 fiel die Mauer UND Apartheid.
ImJuni 1976 wurde der "unverbesserliche NASO" J.B.Vorster, South African Prime Minister,( er hatte 18 Monate 'einsitzen' muessen, da er vehement gegen eine Beteiligung S.A's am WWII war) zu einem " red carpet welcome" nach Israel eingeladen. Ich schaue gerade auf das Bild: ein leicht amuesierter Vorster umringt von Dayan, Rabin und Begin. Die Lunte des Umsturzes war aber schon gezuendet in genau diesem Monat. 1979 Schlagzeilen in der Weltpresse "satellite records flash off SA coast". Sued Afrika hat die Atombombe.(lol). Wofuer? Um die Floh infizierte Enclave Lesotho zu bombardieren? Oder das 30 km entfernte township Soweto auszuradieren? Die militaerische Zusammenarbeit mit Israel war gewinnbringend. Die Revolution war friedlich. Und so war die 'Revolution' in Dt.
Die Zeit draengte. 1987 beging der " sog" Hess in Spandau "Selbstmord". Innerhalb von Stunden wurde diese Staette eingeebnet. Zwei Jahre spaeter Mauer kaputt. 1989 uebernahm in S A FW de Klerk das Ruder und ebnete innerhalb von wenigen Monaten den Weg zu 'majority rule, one man, one vote'.

And this movie is coming to a (German) cinema near you!
Exmeyer
22. Oktober 2015 15:40
@ Bethmann: Woher Ihre Gewißheit?
Vor hundert Jahren nicht. Vielleicht nicht. Aber irgendetwas zwischen hundert und einem Jahr - und schon wird es wahrscheinlicher, nicht wahr? Banker hin, Drei-Buchstaben her.

"Alu-Hut-Depp" ist keiner, der davon ausgeht, daß eine Reihe von Ereignissen und Entwicklungen gezielt gesetzt oder gefördert wurden und werden, sondern jener, der davon ausgeht, daß dies nicht so sei, und anderen die eigene Ignoranz mittels "Alu-Hut" aufzudrängen versucht.

Es ist ungeheuerlich naiv, anzunehmen, daß die Entwicklung des besiegten Deutschlands, des Landes mit dem größten Potential in Europa, ohne massiven Einfluß aus dem Ausland stattfänden. Besonders aus dem Ausland, daß die ersten BRD-Strukturen errichtet und die weiteren genehmigt und beeinflusst hat. Das ist lachhaft.

Auch Foschepoth, Edward Snowden und Wikileaks sind nicht existent. Die gibt es gar nicht. Hat der Russe erfunden ... auch die Organisation Gehlen.

Beispiel: Adenauer hat der Organisiation Gehlen NICHT vertraut, sowenig wie Schmidt oder Kohl, weil sie amerikanisch war/ist. Er betraute Grafen von Schwerin damit, den Friedrich-Wilhelm-Heinz-Dienst aufzubauen, um Gegeninformationen zu beschaffen. Bis klar war, daß Heinz vorher ebenfalls für die Amerikaner spionierte. Heinz wurde abgeschossen von John. Der vor Kriegsende nach London floh ... Also war der FWHD obsolet und aufgeteilt. ... Aber auch nur Verschwörungstheorie. Bis heute zu der elektronischen Selbstausspionierung im amerikanischen Auftrag.

Die Finanzierung der Springerpresse durch amerikanische Dreibuchstaben hat die Zeit sehr deutlich in einem kürzlich gelesenen Artikel aus den Fünfzigern angesprochen. SOLLTE dies stimmen, so waren die Springers Strohleute. Aber das ist ja auch nur Verschwörungstheorie, wie Franz-Joseph Straußens Geheimnisverrats an die Amerikaner während des WK-II. Heute verstehe ich auch die Bemerkung Wehners in einer TV-Elefantenrunde. Er wußte, daß Strauß um seine Erpressbarkeit aus Moskauer Zeit wußte, er aber wahrscheinlich auch von der Erpressbarkeit Straußens.

Aber alles bloß Alu-Hut! Die BRD ist kein souveränder Staat. Das bedeutet im Umkehrschluß, daß es SEINE Angelegenheiten nicht alleine SELBST bestimmt. Schäuble ist Jurist und kennt die Definition.


Zum "Personalausweis": Ein Staat ist ein Staat. Es gibt keinen "rein gedanklich perfekt normativen" Staat. Staat ist, wer ausreichend Macht hat, jemanden in den Knast zu stecken (trifft für die BRD zu) und kriegerische Angriffe und Eingriffe in die Integrität abzuwehren (das ist offenkundig nicht der Fall - aber gegenüber nur einem Staat: USA). Aber für uns Bürger ist die BRD ein Staat. In der internationalen Welt - gegen über allen andern Staaten - auch. Nur gegenüber den USA sind wir ein Zwitterwesen, ein Protektorat, eine Dominion.
Sie werden ihre Möglichkeiten der Beeinflussung hier nicht widerstandslos aufgeben. Die sind doch nicht wahnsinnig.

Aber alles nur Verschwörungstheorie.
Magnus Göller
22. Oktober 2015 16:15
In Slowenien über 30 000 in drei Tagen. Dramatische Szenen. Alle werden schließlich über Österreich weiter nach Deutschland durchgewunken.

Alle winken durch (nur Ungarn nicht mehr): Griechenland, Mazedonien, Serbien, Kroatien, Slowenien, Österreich.

Kein Ende in Sicht. In den Lagern beginnen Seuchen sich auszubreiten. Und wir schreiben noch nicht einmal den November.

Volldampf ins Chaos.

Lauter junge Moslems, denen Merkel in unbegrenzter Zahl den Hartz versprochen hat, auf ewig.

Keine neue Regierung in Sicht, die wesentlich etwas änderte.

Ich rate daher nicht nur zu den Konzepten, die Herr Sellner hier vorgelegt hat, sondern auch zur Notwehr- und Nothilfeertüchtigung.

Man halte alles vor, was man möglicherweise brauchen wird. "Prepping" (Vorbereitung, Vorratshaltung) ist sehr wohl angesagt. Was man hat, hat man.

Schon mit 200 bis 500 Euro hält ein Haushalt genug Nahrungsmittel, Kerzen, Brennstoffe zum Kochen vor (Gasflasche oder Spiritus), um sich eine Weile einigeln zu können.

Das ist mindestens einmal eine logistische Rückraumsicherung.

Jetzt gibt es alles noch ganz problemlos.

Genug Container, taugliche Zelte, hinreichende Beheizung dafür, Impfstoffe: All das fehlt schon in erheblichem Maße in den Lagern.

Man vergewissere sich, wie man unterm eigenen Dach auch bei Dauerfrost durchkommt, wenn die Heizung aus dem einen oder anderen Grunde nicht tut. Besser, man weiß schon, wie das geht.

Nicht schlecht auch, wenn man zudem über elementare Werkzeuge verfügt, über feste Planen, mit denen man eingeworfene Fensterscheiben "ersetzen" kann, wenn der Glaser gerade keine Zeit hat.

Ein Teelicht macht eine Dose Ravioli warm. Ein warmes Essen ein Euro. Ohne Strom, Gas, Sprit. Der Ruß auf der Dose ist egal, die isst man ja eh nicht und muss sie auch nicht spülen.

Allein das Gefühl, vorbereitet zu sein, nimmt manche diffuse Angst, wirkt also stärkend.

Möchte der Ernstfall nicht kommen...
Sascha
22. Oktober 2015 16:54
Achso, ein russischer Witz zur Flüchtlingskrise.

Die Amis sind empört. Was machen diese unverschämten Russen da nur - zerstören einfach die Waffenlager. Dabei könnte man all diese Waffen doch den armen Flüchtlingen geben ...
Franka Frey
22. Oktober 2015 17:10
Ich bin ein wenig überrascht, hier so viel Blauäugigkeit und Naivität zu finden. Alle hier aufgemachten Rechnungen werden ohne den Wirt gemacht. Die "Jünger" - Freunde unter Euch sollten seine Einschätzung kennen, unter welchem "Mangel an Folgerichtigkeit alle nationalen Bewegungen, die sich als revolutionär bezeichen leiden..." Aus einem Essay von 1930 (den Rest bitte selbst suchen, weil gefährlich)
Und dann muss man sich doch einmal das kurze Youtube Video (knappe 2 Min) über Barbara Spector Lerner ansehen. Viele werden es schon kennen.
Mehr muss und kann hier nicht gesagt werden. Unser Fall ist aus dieser Perspektive hoffnungslos, denn ein anderer jahrtausendealter nationaler Wille ist hier der Gegner. Da könnten wir alle uns etwas abschauen, wenn es um nationalen Selbsterhalt geht.
Es grüßt eine nicht mehr junge Waldgängerin.
Sascha
22. Oktober 2015 17:21
Unter der Überschrift "Höcke ist kein Nazi" schreibt die Zeit

Positionen, wie Höcke sie vertritt, finden sich seit vielen Jahren in der Wochenzeitung Junge Freiheit. Einer der wichtigsten Vertreter der Neuen Rechten in Deutschland heißt Götz Kubitschek. Auf einem Rittergut in Sachsen-Anhalt betreibt er einen Verlag und ist Gründer eines sogenannten Instituts für Staatspolitik.

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-10/afd-bjoern-hoecke-kein-nazi-jauch/seite-2

Wie es scheint, merken dort einige Leute, dass Nazikeule und Totschweigen nicht mehr wirklich helfen.
Andreas Walter
22. Oktober 2015 17:44
Es scheint unklar, ob das Zitat von Bertolt Brecht oder von Wilhelm Busch ist, doch in der gegenwärtigen Situation ist es so zutreffend und aktuell wie eh und je:

„Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber.“

„Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber.“

Die Parallelen sind geradezu erschreckend wenn man bedenkt, dass es hier sogar Stadtmauern gab und durchaus sogar heftige militärische Gegenwehr geleistet wurde. Doch auch das hat alles wegen der schieren Überzahl der Eindringlinge nichts genutzt und in die gleiche Situation steuern wir darum gerade auch:

https://www.youtube.com/watch?v=QNVjvh-Wi84

Ich glaube, selbst die Armee der VSA würden ein Problem bekommen, wenn 1 Million Mexikaner plötzlich unbewaffnet alle Grenzkontrollen und Grenzen der VSA überrennen würden. Gut möglich aber auch, dass ich mich irre, und sie einfach das Feuer eröffnen, Schiessbefehl erteilen würden. In Israel ist es zumindest so. Dort wird auf jeden und alle geschossen, die illegal die Grenze überschreiten wollen oder verletzen.

Die Grenze. Was für eine schöne Metapher in diesem Zusammenhang.

"Gleichzeitig möchte ich aber auch deutlich machen, das Israel natürlich die Verpflichtung hat seine eigenen Bürgerinnen und Bürger zu schützen und bei den Sicherheitsmassnahmen sollte allerdings auch das Gebot der Verhältnismäßigkeit immer eine Rolle spielen." Angela Merkel am 22. Oktober 2015.

https://www.youtube.com/watch?v=i29ufxaR6Jc
Rainer Gebhardt
22. Oktober 2015 18:53
Eine Anmerkung: Ich kann nicht sehen, daß sich der liberale Verfassungsstaat in einen Selbstverteidigungsmodus begibt. Alle Aspekte einer Ordnungsmacht befinden sich heute auf Seiten eines noch zaghaft formulierten Widerstands.
Die Politik der gewählten Repräsentanten, vertreten in GroKo und Opposition, ist im Moment auf genau das Gegenteil gerichtet: Schaffung eines Zustands latenter Anarchie, der die Handlungsoptionen und -fähigkeit der Gesellschaft bewußt an ihre Grenzen treibt. Die Motivation, diesen Zustand herbeizuführen wird am Ziel dieser Politik geschärft: den Nationalstaat in seiner bisherigen Form als überholtes Modell erscheinen zu lassen und seine Aufgaben und Funktionen der höheren Instanz eines europäischen Zentralstaates zu übergeben. Der von der führenden politischen Klasse auf allen Ebenen begangene Rechtsbruch schafft jene unhaltbaren anarchistischen Zustände, bei deren Lösung man auf den totalen Durch- und Übergriff durch eine Institution spekuliert, die es erst noch zu schaffen gilt: der europäische Zentralstaat. Ich halte es für mehr als möglich, daß Merkels Asylpolitik – die nur im ersten Moment wie ein psychischer Aussetzer aussieht – genau in diese Richtung zielte: Schaffung einer Extremsituation in allen europäischen Ländern, und zwar in der Hoffnung, im nächsten Schritt und wieder von OBEN, von Brüssel aus die fehlenden zentralstaatlichen Armaturen installieren zu können. Man hat den Widersand v.a. aus den osteuropäischen Ländern unterschätz. Trotzdem treibt die politische Klasse in Deutschland das Projekt weiter voran. Daß das Ordnungsgefüge dabei aus dem Leim geht, wird dabei genauso einkalkuliert wie das aufmuckende Volk. Aber ein Staat, der in seinem Ordnungsgefüge wackelt, kann das Volk nicht mit dem Volk terrorisieren. Er bedient sich dafür der sich als deklassiert verstehenden Elemente der Gesellschaft, auch des Abhubs aus den randständigen Fakultäten von Universitäten, derjenigen also, für die es in der Gesellschaft keinen wirklichen Bedarf gibt. Das erklärt, warum man die genuin antistaatliche und gewaltbereite Linke jetzt beinahe unkontrolliert agieren läßt: sie erledigt einen Teil des Geschäfts, indem sie gezielt auf den kommunalen, regionalen oder nationalen Widerstand, das Volk also, losgelassen wird. Vor allem die prekären Existenzen innerhalb der Linken und Grünen, und auch das ist im Szenario der Elite durchkalkuliert, werden sich dabei mit anderen ’Völkern’ verbinden, aka Flüchtlinge, Asylanten, Migranten, Dauernomaden. Die Gewalt wird den Gewaltlosen aufgezwungen werden.
enickmar
22. Oktober 2015 20:33
Apropos Ideen: Es wird ja gesagt, daß nichts mächtiger sei als eine “Idee” deren Zeit gekommen ist. Demnach kann es nicht verkehrt sein sich zu präparieren. Damit sind weniger Konserven im Keller, als eher soziale Strukturen gemeint, welche im “Ernstfall” (also teils jetzt schon) für möglichst viele tragfähig sein sollen. Diese Verantwortung gehört vielleicht auch mit zu einer konservativen Revolte. Kein Plan A ohne Plan B. Denn nicht jeder neigt zur finalen Geste.
enickmar
22. Oktober 2015 20:35
Als Verschwörungsempiriker© meine ich, daß Verschwörungen eine anthropologische Konstante darstellen.

Die Idee der Philosophiegeschichte, welche als selbstständiger Weltgeist für die politischen Zustände verantwortlich ist, hat insofern etwas paradoxes an sich, als daß selbst eine noch so attraktive philosophische Idee nicht nur gedacht und formuliert, sondern auch von Menschen verbreitet werden muß, um wirksam zu werden. Das gilt umso mehr, je inkompatibler die entsprechende Ideologie mit der Realität ist. Es erscheint absurd anzunehmen, daß etwa Gendermainstreaming so sehr grassiert, weil das Volk es so überzeugend findet.
Da Ideen nicht von selbst vom Himmel fallen und durch die Welt schwirren, sondern an menschliche Hirne gebunden sind, bedeutet dies, daß die Macht der Ideen natürlich auf der Macht von Menschen beruht. Für diese einfache und logische Feststellung ist es zunächst auch gleichgültig, welches die Motive für die Verbreitung sind.
Nord- und Irrlicht irren daher nicht, wenn sie auf regelrechte “education”-Programme verweisen (aber auch andere “movements” gehören dazu), die keine Theorien, sondern Tatsachen sind. Ein Blick auf die Akteure und ihre sonstigen Aktivitäten lassen zudem erahnen, daß die Predigt von Egalität und Emanzipation vermutlich nicht aus der Macht der philosophischen Idee der Menschenliebe heraus geschieht. Höchstens aus einer sehr schizophrenen Philanthropie heraus, was die Sache aber auch nicht besser macht.
Der Begriff „Verschwörung“ hakt nur insofern, als daß vieles ja ganz offen artikuliert wird. Es wäre aber wohl sehr weltfremd anzunehmen, daß ausgerechnet hier nur mit offenen Karten gespielt wird.
enickmar
22. Oktober 2015 20:50
@ Bethmann

Kein Kreis von Bankern hat in Washington vor hundert Jahren geplant, dass die Deutschen aufhören sollen, Kinder zu bekommen…


Ein Weltbanker plant dies aber offensichtlich derzeit für Uruguay:

http://liveaction.org/blog/rockefeller-foundations-push-to-legalize-abortion-in-uruguay-is-no-surprise/

Wir können gerne wetten, daß kein Aluhut notwenig ist, um mehr dergleichen zu finden, wenn man etwas tiefer gräbt. Solche “Zusammenhänge” werden sicher nicht ausgerechnet um Deutschland herum einen Bogen gemacht haben.
Carl Sand
22. Oktober 2015 23:58
@Exmeyer

Es mag sein, dass Sie sich mit Ihren Ansichten bei einem gewissen Typus profilieren können.

Ich jedenfalls bin froh, Ihr Menschenbild nicht zu teilen.
Carl Sand
23. Oktober 2015 00:00
@ Bethmann

"Die Lage ist eben deshalb so hoffnungslos, weil sie in komplexen kulturellen Entwicklungen wurzelt. Kein Kreis von Bankern hat in Washington vor hundert Jahren geplant, dass die Deutschen aufhören sollen, Kinder zu bekommen…"

Doch.
Thomas Wawerka
23. Oktober 2015 00:48
Exmeyer: Mit dem Christentum ist es das gleiche! Exakt das gleiche!

Das Christentum hat aber weit mehr Jahre auf dem Buckel als die Nation - und es hat schon ganz andere Krisen überlebt. Äußere, innere, und es wird auch die gegenwärtige Krise überleben. "Sieger" ist doch nicht der, der für den Moment stärker ist, sondern der den längeren Atem hat.
Lesen Sie Chesterton! Der wunderte sich auch schon, warum man dem Christentum eine vermeintlich schwächliche Märtyrerhaltung zugleich mit der Mission mit Schwert und Feuer vorwarf ...
"Das Meine" können Sie außerdem gar nicht sagen, ohne das Christentum implizit mitzumeinen, es ist ja in Ihrem "Meinen", in dem "Unseren" unaufhebbar vorhanden.
Es wäre die Form? Mitnichten - die Form hat sich in den Zeitläuften gewandelt, die Substanz bleibt. Es war die Substanz germanischer Stämme, die Substanz des Fränkischen Reichs usw. usf., schlussendlich auch die Substanz der Nation. Europa ist mit dem Christentum auf Gedeih und Verderb verbunden. Es ist ein Christentum ohne Europa denkbar, aber ein Europa ohne Christentum?
Was sollte das sein??
Andreas Walter
23. Oktober 2015 00:48
Das größte Problem aller Menschen scheint ja zu sein, sich zum Unmensch zu bekennen, der ja in jedem von uns naturgemäß auch steckt. Mir ist das erst vorhin wieder aufgefallen als ich eine Dokumentation über die Belagerung Wiens und eine Andere über die Eroberung von Konstantinopel mir angesehen habe.

Bei allen drei Dokumentarfilmen die ich heute angeschaut habe wurde immer die Religion im Grunde vorgeschoben, um dadurch die Absicht des Tieres zu rechtfertigen, ohne sich das natürlich selbst einzugestehen. Oder um es sich nicht eingestehen zu müssen, dass man mehr Hab und Gut und/oder Macht, Einfluss, Mitspracherecht, Ansehen, Anerkennung, Aufmerksamkeit möchte.

Genauso ging es auch bei dem Sezessionskrieg der VSA nicht wirklich um die Befreiung der Sklaven wie es im 2. Weltkrieg auch nicht um die Rettung der Juden ging. Das sind alles immer nur vorgeschobene Gründe, mit denen etwas anderes kaschiert werden soll, wegen dem wir uns schämen oder weil es verpönt ist, sich darauf zu berufen. Lediglich der Kommunismus und sagen wir mal als Beispiel die Franziskaner oder buddhistische Bettelmönche haben da eine etwas besserer Position, wobei es bei Ersteren hauptsächlich auch nur um Umverteilung, um Enteignung und Aneignung geht, was auch ein Thema bei den Nationalsozialisten gegenüber vermögenden Juden war. Auch da wurde die Religion zwecks Agitation meiner Meinung nach nur vorgeschoben, ging es letztendlich aber auch vor allem um Macht, Einfluss, Geld und Vermögen.

All diese Aspekte lassen sich auch in der gegenwärtigen Krise wieder gut beobachten und wenn eine Sache diffus, unklar zu sein scheint besagt die goldene Regel des Enthüllungsjournalismus: Folge der Spur der Geldes.
Martin Sellner
23. Oktober 2015 02:39
An eine ganze Reihe von Kommentatoren und Kritikern gerichtet:
Klar gab es eine Reeducation. Horkheimer selbst sagt in einem Interview wörtlich, dass er ganz bewusst nach dem Krieg nach Deutschland zurückging um derart einzuwirken und natürlich wurde von den Besatzungsbehörden alles massiv gefördert was zu einer geistigen Entwaffnung führte.

Ich kritisiere in diesem und anderen Texten eher das, bis dato meist monokausale Erklärungsmodell der derzeitigen geistigen Misere durch die "reeducation" und die "68er".
All das greift am Kern vorbei und kann einfach nicht erklären warum in ALLEN westlichen Staaten, auch den Siegerstaaten, den Akteuren der Reeducatiuon, die konservativen Flügel innerhalb von wenigen Jahrzehnten auf einen traurigen Rest gestutzt wurden.
Monika
23. Oktober 2015 07:09
Europa
"Europa wird christlich sein, oder es wird gar nicht sein."

(Quelle unbekannt)
Paule
23. Oktober 2015 08:18
Hallo Herr Seller!

Einfache Erklärung die mutigen, wissendenden Alten sind gestorben und die Jungen waren und sind mehr an Geld interessiert, noch zumal sie meistens garnicht wissen für Was oder Wem sie Was bewahren sollen, das bringt ja kein Geld. Kinder haben sie ja nicht...

Gruß Paule
Thomas Wawerka
23. Oktober 2015 09:58
Martin Sellner: Diese Lage, aus der nur wenige Einzelne als Ausnahmen hervorstechen, ist nicht Ergebnis einer „Verschwörung“ oder „Reeducation“, sondern der noch immer ausstehenden Überwindung und Verwindung der abendländischen Philosophiegeschichte.

Ich kritisiere in diesem und anderen Texten eher das, bis dato meist monokausale Erklärungsmodell der derzeitigen geistigen Misere durch die „reeducation“ und die „68er“.

Darüber denke ich in letzter Zeit auch vermehrt nach und meine ebenfalls, dass die Wurzen tiefer gehen. Das alles hat viel früher begonnen - mit dem Idealismus? Man müsste das Wort "Menschheit" mal begriffsgeschichtlich analysieren; im Mittelalter bedeutete es meines Wissens soviel wie das "menschliche Wesen". Irgendwann hat sich irgendwer die Summe aller Menschen als abstrakte Größe "Menschheit" vorgestellt ...
Schillers "Seid umschlungen, Millionen!" kommt aus dieser Vorstellung und macht zugleich das rauschhafte Gefühl anschaulich, das sich daraus ergibt: Man kann auf einmal alle Menschen als eine übergeordnete Einheit, als transzendentales Wesen denken! Ich, ein kleines, unbedeutendes, verlorenes Individuum, bin Teil von etwas so Großem, Großartigem! Aah, welch heiliger Schauer da die Seele ergreift .... Auch Feuerbachs Religionskritik speist sich aus dieser Vorstellung: das Neue daran ist ja nicht die Bestreitung der Existenz Gottes (Psalm 53,1!), sondern die Präsentation der einen, allgemeinen Menschheit, für die Gott das Symbol ist. Der Gegenpol dazu ist Stirner; das Eine so absurd wie das Andere (der "Einzige" als spöttische Replik, als satirische Umkehrung des "Menschheits"-Idealismus?).
Daraus würde sich auch die Beobachtung Nietzsches erklären, dass das Christentum dogmatisch zwar erledigt, die christliche Ethik jedoch unvermindert wirksam ist: Es ist der Teil der christlichen Ethik, den der Idealismus gefiltert und übrig gelassen hat. Wo "die Menschheit" an die Stelle Gottes erhoben wird, wird "der Nächste" zum Objekt kultischer Verehrung, zum Goldenen Kalb gemacht. - Es ist, wie Paulus in Römer 1 ausführt: Der falsche Kultus zeitigt soziale und ethische Folgen, die mit der conditio humana unvereinbar sind.

Ich bin kein begabter Honigumsmaulschmierer, aber so viel sei noch gesagt: Nachdem ich bei der Lektüre Ihres letzten Textes befürchtete, Sie seien auf Speed, fühle ich mich von Ihrem aktuellen Text wieder sehr angeregt, inspiriert, begeiste(r)t.
Meinen Dank und meine Anerkennung!
Heinrich Brück
23. Oktober 2015 10:19
"Folge der Spur der Geldes."

Folge der Federal Reserve.

Als Einstieg: Ellen Hodgson Brown: Der Dollar-Crash. Was Banker Ihnen nicht erzählen.

Zitat:
("Vielleicht wurde (von Deutschland) erwartet, sich Gold auf dem internationalen Markt zu leihen, und das wäre gleichbedeutend mit ausländischer Kontrolle über seine Innenpolitik gewesen. Deutschlands Entscheidung für eine Alternative zum Gold bedeutete, dass die internationalen Finanzkreise nicht in der Lage waren, diese Kontrolle durch den internationalen Goldstandard auszuüben ... und das mag dazu geführt haben, dass man Deutschland stattdessen durch Kriegführung kontrollieren musste.")
Franka Frey
23. Oktober 2015 10:33
Ich stimme Verschwörungsempiriker zu:

Der Vorwurf der Verschwörungstheorie ertönt immer von zwei Seiten:
Von den Verschwörern selbst, um ihr Handeln zu verdunkeln und von der Herde der Unwissenden, die übertölpelt werden soll.
Aus ihnen tönt die kollektive Erfahrung, dass Hund oder Stock zu spüren bekommt, wer sich von der Herde entfernt.
Jennie
23. Oktober 2015 11:56
@Paule,

eine etwas sehr einfache Erklärung, oder? Es hat schon immer Junge und Alte gegeben und das die unterschiedliche Vorstellungen von Leben haben, ist wohl eine Binse. Wenn sie nicht wissen was sie bewahren sollten, was das Eigene ist, warum das eigene Überleben Priorität haben sollte, dann müssen die "mutigen, wissenden Alten" wohl irgendwas falsch gemacht haben, in der Vermittlung von einfachem Grundwissen?

Ansonsten gehe ich mit Hr. Sellner, monokausale Erklärungsmodelle greifen einfach zu kurz. Hier durfte man inzwischen ja schon lesen, das Essen ist an allem schuld...
Exmeyer
23. Oktober 2015 12:40
"Das Christentum hat aber weit mehr Jahre auf dem Buckel als die Nation" - Sicher nicht. Auf wen traf denn den die Mission? Auf ein Nichts? - Nein, auf die guten alten Germanen, deren schöne Eichen man zu guter Letzt abhackte. Schade aus meiner Sicht. Ich stehe zu den Sachsen und der Sachsenschlächter kann mir gestohlen bleiben. Natürlich war Karl kein Christ in einem ethischen und einem inneren-mentalen Sinne. Sowenig wie Chlodewich.

Herr Wawerka, daß letzte, was ich möchte, ist, Ihnen oder irgendjemanden das Christentum abspenstig zu machen.
Nietzsche hin, Friedrich der Große oder Machiavelli her. Das wird gar nicht möglich sein!

ABER:
1. Ist die Nation, das Abstammungsfundament (IN SCHICHTEN!) ewig alt. Räumliche Verschiebung von und über Völker.
2. Ist das Nationsbewußtsein zumindest! seit Arminius ansetzbar. Bei den Sachsen und Franken als solche, sowie einfach auch als "Nichtwelsche". Das dürfte für alle "Stämme" gelten.
3. Sie scheinen dem französischen Nationenbegriff anzuhängen. Nun gut. Ihre Sache. Ich bin Deutscher und hänge der Deutschen VORSTELLUNG an.
4. Wenn wir von Religion sprechen: Welche meinen Sie? römisch-katholisch, avignon-katholisch (oder Borgia-katholisch), altkatholisch, evangelisch-lutherisch, evangelisch-reformiert?
5. ICH mache einen Unterschied zwischen christlich und katholisch (was im Protestantentum nicht geht).
6. Eine Nation ist eine Kampfgemeinschaft gegen äußere Bedrohungen, denen man ansonsten als kleinere Formation hoffnungslos ausgesetzt wäre. Notwendig: Mindesthomogenität um SICH als SICH SELBST zu erkennen. Das war's. Der Gegner hat diese Nation - zumindest als Potential - schon längst erkannt, bevor sie sich selbst erkennt.

Zudem:
Das Meine kann ich sagen - ohne im Ansatz das Christentum zu implizieren. In meiner Familie ist seit Generationen keiner christlich. (Ausnahme mag die Bachschallplatte sein.)
Alle ur-evangelisch, seit der Reformation, das trage ich in mir, das ist meine Kultur! Aber Christlich? Davon ist seit etwa hundert Jahren nichts mehr übrig. Restlos ausverkauft.

Für Nicht-Christen, die in ihrer Religionslosigkeit ja noch schwächer sind, als mit - gleich welcher, rate ich nicht "Christ" zu werden, obwohl das immer noch besser als nichts ist.

Meine Religion:
- Vitalismus. Das kommt aus der Tiefe meiner Familie. "Heldensagen". Selbst die kleinsten saugen das auf, als wäre sie ausgetrocknete Schwämme.
- Groß-Familiismus. Ich VERSTEHE NICHT, eigentlich werde ich es nie verstehen, wie das nicht in JEDER Familie sein kann.

Herr Wawerka! Lebt eine Vitalität in den Menschen, ein kollektiver Zusammenhalt, kann man sogar eine christliche Katholizität oder einen echteren Protestantismus mitschleppen - wenn es drauf ankommt, wird er in die Schlacht an den Nagel gehängt, und danach hält man Dankesgottesdienste. Das würde schon gehen. Aber der Mensch ist nicht mehr vital. Er ist hier und heute eine Niedergangserscheinung. Zu wohlständig, nie gelernt mutig zu sein. Mut ist lernbar. JEDER ist ein furchtbarer Feigling. Aber es ist leicht lernbar.
Die Herausforderungen der Geldverdienerwelt eignen sich nicht als Lehrstücke für die existenziellen Herausforderungen. Alle Menschen jagen nur dem äußeren und meistens materiellen Überfluß hinterher, nicht dem inneren Existenzialismus.

Ich denke aber das folgende: Es würde mich wundern, wenn die einzige Reaktion der Deutschen und Europäer das hoffnungslose Verzagen wäre.
Sollte es tatsächlich inneren Widerstand geben, wird aus der realen! Not heraus auch äußerer Widerstand erwachsen. nicht geplant, nicht gewollt. Notwendig. Für das Wie gibt es jahrhunderte alte Vorbilder - ja humane "default"-Strukturen.
Dann dürfte es brenzlig, brenzliger werden. Dann wird der Mensch sich mit inneren existenziellen Fragen beschäftigen - müssen! Dann werden viele eine Antwort in den Kirchen suchen. In den alten, natürlich. Was alleine am lokalen Pastor hängt. In der modernen Schnickschack-Kirche beiderlei Facon natürlich nicht.

Ja, einige werden ihr erstes Bier um zehn Uhr morgens Wuodan opfern. Andere ihren Tee nach dem ersten islamischen Gebet trinken. Noch viel weniger werden ohne das alles auskommen. Die meisten werden zu den alten Säulen zurückkehren. Alleine weil sie seit tausend Jahren stehen. Wenn ein Jesuit das nicht alles umwirft. Und tut er es, so wird eine selbständige katholische Kirche - inoffiziell - den echten Katholizismus fortsetzen, der in Teilen älter ist, als das Christentum.
Denn der Katholizismus ist eine Melange.
Exmeyer
23. Oktober 2015 13:25
@ Carl Sand: Doch, doch. Ich "befürchte" wir teilen, und Friedrich N. wäre unglücklich über diese Dekadenz. Es ist nur nicht möglich, aus der Menge des "Bumsfallera" zu entnehmen, daß ich grüne Großstädte und Freie! Bauern wünsche, über die Jahrhunderte, mit Allmende. Und sogar GLAUBE, daß das geht. Ich weiß nur nicht wie. (Können Sie es mir sagen?)

Ich sehe den nächsten dreißigjährigen Krieg - als nächste Katastrophe von hoffentlich von vielen Katastrophen. Hoffentlich? "Bumsfallera". irgendwie schon. Die übernächste Katastrophe heist nur, daß man die nächste überstanden hat.
... und hoffe, daß wir das überleben. "Seid wie Wasser". Ich hoffe, daß einige in der Lage sind, nicht als Wohlstands-Betonblock in "die Tasse" zu fallen. Die Sioux kamen zu spät. Alle anderen sowieso, für kollektive Stärke. Sie wären immer ausgerottet worden.
"Wasser" scheint mir die einzige Lösung, wenn kollektive Stärke nicht vorhanden ist. Wir Deutsche waren immer die Indianer.

Ich hasse alle Siegerüberlegenheit. Die eigene am meisten. Ich hasse Rom! Immer!

Sagen Sie mir, WIE eine Hobbit-Welt möglich ist? Daß die Hobbits gemäß der neocon-Gandalfs rausgehen sollen, um die Welt zu retten, ist imperialistisch. Daß sie aber nicht gegen Imperialisten bestehen, wenn sie keine "Liegestütze" machen, ist deren Ende.
Im Gegensatz zu Nietzsche ist mein Stärke-Ansatz aus Mitleid mit den Schwachen entstanden. Ich weiß! daß es geht und leicht ist.

"Harte Kulturen" sind entstanden, um die Menschen ertragen zu lassen. Nordfriesen sind keine Kölner und schweizer Almbauern keine Frankfurter.

Die eine Seite (Bumsfallera) wäre ohne die andere nicht entstanden. Es sind die Naturstarken, die die Schwäche anderer nicht "fühlen" oder verachten. Ich will die Schwachen zur leichten Übung anhalten: Stark werden. DANN richten sich die Dinge, ohne die Stärke gebrauchen zu müssen.

Selbstverständlich hätte Wilhelm II den WK I verhindern können. Aber nicht dadurch, daß er zuvor an jedem Ende nachgab, wackelig war. Nicht dadurch, daß er diesen Krieg nicht wollte. Nicht durch Feigheit. Und auch nicht durch Blankoschecks. Kann man das anders sehen?
Franka Frey
23. Oktober 2015 13:54
Deutsche Identität
Ich finde die Idee hinter dem kommenden Aufstand muss eine positive sein, ein kämpfen "dafür" und nicht "dagegen". Die Idee muss begeistern und positive Energien freisetzen nicht negative.
Ich sah in der neuesten Session die Designvorschläge für den Slogan "Wir sind das Volk" warum heißt es denn nicht: "Wir sind das Deutsche Volk"?
Der Identitätsbegriff "Deutsch" muss mit expliziten positiven Werten neu bzw. wiederbesetzt werden. Das alte Selbstverständnis und auch die alte Fremdsicht auf das Deutsche als Schöpfer des Guten, des Edlen, des Großen muss wieder hergestellt werden. Darauf müssen wir uns beziehen und es muss zukunftsgerichtet sein.
Man könnte Aufkleber herstellen mit unzähligen schönen Motiven von Großartigem, von Deutschen geschaffenem. z. B.
Wer baute den Kölner Dom? Die Deutschen
Wer entwickelte den Ottomotor? Ein Deutscher
Wer baute die Stadt Dresden wieder auf? Die Deutschen
Wer baute Hamburg wieder auf? Die Deutschen
Wer war Heidegger? Ein deutscher Philosoph
Wer war Kant? Ein deutscher Philosoph

Man kann die Liste unendlich verlängern, könnte große Werke der Literatur und Musik aufnehmen….
Diese Aufkleber an jede Straßenlaterne u. U. mit Barcode und Verwies auf Ihre Seite (Sezession)
Exmeyer
23. Oktober 2015 14:01
Herr Wawerka, schlicht vergessen das Folgende:

1. Europa ohne Christentum: Wird es wohl nicht geben. Aber wenn doch. Es wäre eben etwas neues. So wie das Europa nach dem Christentum auch etwas neues war.

2. Die Wurzel, der Stamm sind die Familien, die Abstammungen. Ganz recht. Mit Form meine ich, daß EINE Religion EINEM kollektivem Bewußtsein eine Form gibt. Die Abstammung und Homogenität schwingen als Substanz eher unbewußt mit. Wenn überhaupt gegeben.

3. Ich wiederhole: Wer ein Kollektiv WIRD, entscheidet das Außen! Der Gallier hat die Germanen eher als solche wahrgenommen als diese sich selbst (ggf. und umgekehrt). Die eigene Nationenbildung ist eine Reaktion!
Deswegen sehen "die" Franken (gegen "die" Sachsen) oder "die" Germanen (gegen "die" Römer - unter Arminius) immer wie ein verzerrtes Spiegelbild aus. Schaffen die einen diesen Spiegel nicht, dürften sie untergehen. Gehen die einen voraus, Ludwig XIV, Alexander der Große, und folgen die anderen nicht, verlieren die alten Strukturen. Beispiel: Jena und Auerstädt noch ohne Wehrpflicht, Bauernbefreiung und Generalstab. Oder mit: Leipzig!
Preußen hat sich eine Nation erobert. Ohne ging nicht mehr. Es hat die anderen Nationen gespiegelt.

EU/ Europa ist der gescheiterte Versuch, das gleiche zu tun, die Großen zu spiegeln. Es mußte scheitern. Die Gegner sind zentralistisch, bisweilen autoritär und totalitär, re-/ oder prä-postheroisch. Sie werden gewinnen. Europa ist kein Spiegel. Es ist wie das HRR.Dt.Nat. vs. Frankreich. Chancenlos. Kein Spieler, sondern Spielplatz.

Die Stärke der Katholischen Kirche und der Franken lag im Zentralismus und der hierarchischen Kirchenstruktur. Der Inhalt? Konnte fast sein, was er wollte.
Die Kirche ist zum erstenmal durch den Buchdruck (nicht durchb Luther, Jan Hus gab es ja schon früher), dann durch den Zeitungsdruck geschwächt worden: Reformation, Nationalismus, Libetralismus. Dann Radio, dann TV: NS, dann Konsumismus.
Heute Internet. Antihierarchisch. Assoziativ. Jede Info hat eine Gegeninfo. Ob die Kirche! (nicht der Katholizismus, der überlebt) das überlebt? In dieser Struktur?
Betrete ich eine katholische Kirche, zuletzt Eichsfeld, sehe ich einige Graumelierte; Touristen.
Betrete ich eine evangelische, sehe ich niemanden, außer wenige verbiesterte, menopausale, entfeminisierte Weiber. Und noch weniger an Zahl feminisierte Nichtweiber. The end.
Exmeyer
23. Oktober 2015 14:25
Herr Sellner,

Die Reeducation IST eine Erklärung, unter dem Aspekt, daß sie:
- nicht EIN formeller Vorgang ist,
- nicht zeitlich beschränkt blieb, sondern andauert,
- nicht räumlich beschränkt blieb, sondern weltweit.

Reeducation ist EIN Begriff. Im Militär gibt es dazu Fachtruppe. Diese analysiert und beeinflußt die Zielgruppen auf stratgischer oder operativ-begleitender Ebende. In "Nachrichtendiensten" machen diese Fachkreise etwa 70% aus. Diese arbeiten auf politisch-strategischer Ebene.


Mittel 1: Gesinnungsethik. In jeder Form. Gefühlsbasiert. Lebt vom Frauenwahlrecht. Schwächt existeziell. Beispiel: SPD, Grüne "Süddeutsche Zeitung".
Mittel 2: Verantwortungsethik. An die wenigen Kernigeren gerichtet: "Amerika schützt unsere Freiheit. Wir leisten unseren Teil dazu." Beispiel: "Die Welt", CDU.
Mittel 3: Divide et ... Zielgruppe 1 und 2 hassen sich wie die Pest. Werden nach Zweck gegeneinander ausgespielt.

Hauptgruppe: Legastheniker. Also Filme, Fernsehen, Computerspiele, Bildzeitung.

Ein paar wird man nicht erreichen. Drauf geschissen. Die braucht man auch: Nazis. Kahlgeschoren, tätowiert, Metall in der Fresse, Streßhormone, Streß-"Musik", Biergestank, Schläger. Bürgerliche, nein, humanoide Angstfaktoren. Vor denen muß geschützt werden. Wie vor den Russen.


Mit Frauen und entmaskularisierten Männern kann man alles machen. "Faßbomben".
Martin Sellner
23. Oktober 2015 14:36
@Exmeyer: Und wer sind die Agenten der Reeducation? Wer hat sie reeducated? Haben sie sich selbst reeducated?
Irrlicht
23. Oktober 2015 15:59
@Martin Sellner
Die Elitenbildung ist das wichtigste Instrument für eine langfristige Kontrolle. Stefan Scheil stellt seiner Abhandlung "Transatlantische Wechselwirkungen" ein Zitat von Marx Horkheimer in seiner Funktion als Berater der US-Regierung voran:
"Man muss eine Elite schaffen, die ganz auf Amerika eingestellt ist. Diese Elite darf andererseits nicht so beschaffen sein, daß sie im deutschen Volk selber kein Vetrauen mehr besitzt und als bestochen gilt" (Aus dem "Memorandum on the Elimination of German Chauvinism", August 1942).

Natürlich spielen auch ideengeschichtliche Aspekte, von denen einige von Michael Wiesberg in seinem Artikel herausgearbeitet wurden, eine Rolle. Obwohl ich seine Ansicht über die Entstehungsgeschichte nicht teile, vor allem weil die Bezugnahme auf den NS als Legitimationsvehikel nicht spezifisch deutsch ist, sondern auch in den USA als Zentrum der Ideologieproduktion, dort neben dem Bezug auf die Sklaverei, eine Hauptrolle spielt. Große Teile der Neuen Rechten üben sich dagegen in einem Verzicht auf politische Theorie und Analyse zu Gunsten einer bizarren Modernitätstheorie, zelebrieren mit aufreizender Larmoyanz die Tristesse Droite, das Leiden an der Moderne, unter gelegentlicher Nutzung von Heidegger und Nietzsche als Zitatmaschinen, und geben sich sonst dem politischen Aktivismus hin.
Exmeyer
23. Oktober 2015 16:40
Horizontal: Alle Dreibuchstaben aus Nord, Süd, Ost und West.
Vertikal: Na, Stiftungen, z.B. Ford, Edmond ..., Philanthropen auch, der gute George, z.B., Groß-Meetings, z.B. Letztere sind alles andere als offene Problemlöser-Konferenzen. Sie binden Wackelkandidaten ganz unmerklich ein. Man fühlt sich geehrt oder endlich bestätigt in seiner Bedeutung. Dann eingebunden. Pyramidenartig. Wenn einer drinnen steckt, ist es zu spät. Das erkennt der eine oder andere erst am Lebensende ...
Also: Das eine Promille der einen Promille.

Diejenigen, denen zufließt durch Bereitstellung einfacher Buchungssätze. Bilanzerweiterungssumme mal Zinssatz durch hundert per anno. In unendlicher Wachstumskurve. Die geben doch ihre Weidegründe nicht her!!!

Die horizontale Ebene, bezeichnen wir wir sie mal als "geopolitisch". Und die vertikale, nennen wir sie mal von unten nach oben "Abschöpfung" und von oben nach unten "Milchviehhaltung". Oben ist nicht die BRD. Oben sind diejenigen, die die Demokratien mittels Medien vor sich hertreiben. Lassen.

Oder bildlich: Die "informellen Senatoren" nutzen das "Imperium" zur Erweiterung und Stabilisierung ihres persönlichen Reichtums. Und nutzen Teile des Reichtums wiederum als Investition in die Beeinflussung des Imperiums. As always.
Carl Sand
23. Oktober 2015 16:48
@Exmeyer

Präzision:
Im Zwischenmenschlichen ist für mich Ihr Weltbild das Ende aller Dinge.

Im Staatlichen stimme ich größtenteils zu. Ein souveränes Deutschland bedürfte neben eines strikten Angriffsverbot eine totale Volsmiliz, ausgilbildet im Partisanenkampf. Zeughäuser in allen Dörfern, hinter jeder deutschen Eiche ein Grenadier mit der Panzerfaust.

Weiter aber Atomwaffen. Vorzugsweise auf einigen U-Booten oder im Orbit ausschließlich zur Vergeltung im Vernichtungsfall stationiert.

Die kältesten Ungeheuer aber ins Zivile durchschlagen zu lassen, entkettet das andere Ungeheuer, das in uns schlummert. Menschen sind Rudelbestien, ausschließlich durch Zivilisation eingehegt. Sie bedürfen der Zivilisation um überhaupt mitleidsfähig zu sein.

Deswegen - hier kommen wir zusammen - handelt es sich bei der Humanitätsduselei der Herrschenden um eine reine Lüge.

Der Wahn, den Außenkrieg abschaffen zu können - präziser - den Holocaust für immer nachträglich unmöglich zu machen - und nicht nur durch die Vernichtung aller Deutschen, aller Europäer, sondern durch die Vernichtung aller Weißen und Enddurchrassung der ganzen Menschheit - um sicher zu gehen - wird und soll den ewigen Binnenkrieg bindungsloser kaffeebrauner Pseudoindividuen schaffen. Totalitärer Kapitalismus. Und nebenbei die erste wohl perfekte Herrschaftsform in Ewigkeit.

Sie haben einmal geäußert, der Weltfriede sei Ihnen ein Gräuel. Ihr Lob dem ewigen Kriege hat mich schon damals zu einer geharnsichten Antwort gereizt - und ich habe es dann doch gelassen.

Ich weiß von Kameraden, die länger im Einsatz waren - und von den eigenen Großvätern - was Krieg ist. Manchmal notwendig? Sicher. Findet er gerade statt? Bis zu unserer Vernichtung, ja. Lobenswert? Geil? (doppelt gemeint) - Sicher nicht. Möglichst nicht zu führen. Aus Stärke nicht zu führen - so kommen wir überein.

Ich weiß wie Menschen sind. (Sein können). Und ganz ehrlich - beruflich bin ich nunja nicht immer besonders nett. Ich gewinne gern, Herr Kollege.

Die conditio humana aber zu rühmen - sich als bummsfalaristisches Alphatier zu empfehlen - nein, das geht an mir dann doch vorbei. Zu sehr Romantiker. Und denken Sie daran - ICH bin hier in diesem Forum der Radikalinski... nun, doch noch ein augenzwinkernder Schluss. Pax vobiscum.
enickmar
23. Oktober 2015 19:29
@Sellner

Und wer sind die Agenten der Reeducation? Wer hat sie reeducated? Haben sie sich selbst reeducated?


Es sind immer Menschen die Ideen haben und verbreiten. Es gibt keine selbstständig agierenden Ideen an sich, die Menschen überfallen und infizieren. Damit ist es auch völlig gleichgültig wer mit den Ideen mit welcher Motivation angefangen hat. Nicht die Ideen handeln. Hier denken und handeln Menschen – Ob das verschwörerisch, pan-verschwörerisch oder monokausal ist, ist eine andere Frage. Mann kann aber nicht die Verantwortung von den Akteuren nehmen und einer abstrakten Idee zuschieben. Und dann ist es auch gleichgültig ob das monokausal ist oder nicht. Entscheiden ist, daß es geschieht.
corvusacerbus
24. Oktober 2015 12:37
Wenn man die Unfähigkeit und Unwilligkeit der Autochthonen sich fortzupflanzen bedenkt und die zur Krankenkassenleistung gewordenen massenhaften Tötung ungeborenen menschlichen Lebens (wie zum Hohn gibts den Welt-Topstandard bei der Frühchenversorgung), dazu die inzwischen Tag für Tag recht gut erkennbare charakterliche Verflachung der Fortgepflanzten und der nur zu einer positivistischen Betschelorerei restringiert herangereiften akademischen Elite (meine Güte, mit diesen angepassten halbgebildeten Bertelsmann-Stipendiaten ist vielleicht ein spaßiges Pabblick Wuing zu gestalten, aber doch kein Staat zu machen und kein Bürgerkrieg führ- und sicher nicht gewinnbar), generell zur Kenntnis nimmt, daß dieses Land weder fähig ist, seinen Eisenbahnverkehr auf einem akzeptablen Niveau an Pünktlichkeit und Komfort zu gestalten, noch generell seine öffentliche Infrastruktur nachhaltig verkehrsfähig zu halten, daß es seine Währung freiwillig aufgibt, seine Energiewirtschaft ruiniert, weil in Japan das Meer über den Deich schwappt und das dann Energiewende nennt (Merkel ist ja Füsikerin und weiß was sie tut, gell Herr Kleber und Frau Willner?), daß dieses Volk unfähig und unwillig ist, seinen verdammten Arsch hochzukriegen und die Disziplin aufzubringen, um eine freiheitliche Unternehmerwirtschaft durch Freisinn, Leistungsbereitschaft und Tatkraft zu ermöglichen, zu gestalten und zu sichern, stattdessen sich kollektiv einer staatlichen Verwaltungs- und Sozialwirtschaft auf dem Lohnarbeiterstrich an den Hals wirft, daß die Exekutive unfähig und unwillig ist, Ausländerkriminaität zu bekämpfen, niederzuschlagen und niederzuhalten, die Grenzen des Landes zu schützen, generell Volk und Führung unfähig und unwillig sind, ihre Freiheit, wertschöpfende Leistungfähigkeit und ihre Würde zu bewahren, dann sollten vielleicht auch Rechte, Deutschnationale und Konservative erkennen: Der Kreis schließt sich, der Kampf ist verloren, Deutschland ist am Ende und wird insofern von dieser mittelmäßigen Frau und diesem Dampfplauderer adäquat repräsentiert. Das was war ist gewesen und wert unterzugehen. Was groß daran war, wird Bestand haben und die edlen Gemüter und Zivilisierten unter den Allochthonen werden der Renaissance und Reconquista ihren Teil beitragen (u.a. dadurch, die Mindere und Unzivilisierten unter den Allochthonen zu disziplinieren, ihnen ihren Platz zuzuweisen, sie auszuweisen und niederzuhalten oder umzuerziehen). Das Große und Ganze zu retten geht nicht mehr. Das ist unmöglich und auch nicht sinnvoll. Die Bundesrepublik Deutschland, Ergebnis der Niederlagen im Großen Europäischen Bürgerkrieg 14/45 wird keinen Bestand haben. Die muß jetzt zusammenkrachen; man kann sich auf den Wiederaufbau freuen.
Eisenhans
24. Oktober 2015 13:14
Nachdem sich die üblichen Romanciers mal wieder ausgiebig hier
dargestellt haben, kann ich nur sagen: Das wird nix mit der
sog. konservativen Revolution. Wieder einmal zeigt sich überdeutlich,
woran es der Rechten Seite hierzulande mangelt, nämlich an "Tätern",
mit Denkern sind wir allerdings, wie man hier sieht, reich gesegnet.
Eine Marine Le Pen, ein Strache, ein Haider, weit und breit nicht
in Sicht. Statt dessen dümmliche Verschwörungstheorien, Sexit- Geschwafel
und das schwelgen in lang zurückliegende "Guten Zeiten". Ich glaube eher
an eine Palastrevolution von Partisanen in der CDU, als an den seit
ewigen Zeiten beschworenen Zusammenhalt der rechten Szene.
Die von Schäuble bereits angdeutete Götterdämmerung für Merkel ist
angelaufen, das wäre die Chance sich intensiv in den weitern Verlauf
der Dinge einzuklinken und die "Christlichen Demokraten" vor sich herzu-
treiben. Alles andere ist Traumtänzerei, ist mit dem Bundesmichel
nicht durchführbar.
Jennie
24. Oktober 2015 15:19
Ich weiß nicht, ob man hier indy verlinken darf. Doch ich würde Hr. Sellner gerne fragen, wie lange es seiner Meinung nach dauern würde, bis die IB soweit ist? Oder ob das überhaupt möglich sein wird?
https://linksunten.indymedia.org/fr/node/156446
jacky
24. Oktober 2015 16:22
DAS zumindest ist klar:
Die Profiteure der Asylindustrie.

https://www.youtube.com/watch?v=HhaITQWL1kY

ab 14:40 Erik Lehnert


und DAS ist EIN Resultat in der BRD. Merkel und Konsorten freuen sich, "Der Islam gehört zu Deutschland". Falsch, würde ich sagen.
Deutschland gehört dem Islam!

Gestern in Hannover.
https://youtu.be/z2nfyKAhvzQ
Wenn das so weitergeht, dann gnade uns der Christengott.
Stil-Blüte
24. Oktober 2015 17:15
@ Martin Sellner/Exmeyer

Ein voreiliger (?) Versuch, diese Frage zu beantworten: Man ist ja nicht Sieger (als Prototyp) nach der Kapitulation/Niederlage, sondern wird zum Sieger: Wie?
- das Hissen der Flagge
- Marsch durch das Triumpftor
- Gefangennahme des Militärs
- Installation des Militärapparats, um nicht den geringsten Widerstand zuzulassen
- Installation eigener Herrschaftsstrukturen unter Benutzung der Verlierer
- Ehemalige Emigranten übernehmen auf Grund ihrer Kenntnis von Sitte, Sprache, Kultur die Beraterfunktion
- Die Schwachstellen werden nicht mehr im Militärischen, sondern rundum im Alltäglichen benutzt.
- Export dessen, was vorher bei den Verlierern verboten oder auch gar nicht bekannt war. Lockvogel: Jazz, Jeans, Eiscreme, Hollywood, James Dean, Operette wird Musical, Walzer wird Rock'n Roll überhaupt einen anderen Rhythmus, ein anderes Tempo (ss. Übergang in Heimatfilmen gegen 1955)
- 'Linkes' Gedankengut (Frankfurter Schule), obwohl den Siegern selbst höchst suspekt (McCarthey), etablieren
- Care-Pakete (der gute Sieger), der Onkel aus Amerika, Absaugen der 'deutschen Fräuleins' nach Amerika oder in Beziehung zu amerikanischem Militär (Vorbild: Marlene Dietrich)
- Abtrennen des und der traditionell Deutschfreundlichen: Schweden, Baltikum, Österreich, Holland...

Zugute kam der 'Reeducation' der Sieger die vorausgegangene Einwanderung/Exil deutscher Juden in die USA. Auch die rein Deutschstämmigen haben mitgespielt. Eine Eigenart, die auf allen Ebenen immer zu beobachten war, und was man gemeinhin als 'Untertanengeist' bezeichnet.
Heinrich Brück
24. Oktober 2015 17:15
"Und wer sind die Agenten der Reeducation? Wer hat sie reeducated? Haben sie sich selbst reeducated?"

In diesem Kommentar verliert Heidegger gegen Carl Schmitt.
Wir brauchen eine Regermanisierung.
Nach 45 wurde der Begriff Entnazifizierung gebraucht, aber Entdeutschung gemeint. Nach 68 ein Selbstläufer.
Politisch ist die BRD ein Vasall gewesen, und nach 90 geblieben. Die eigene Geschichte dient fremden Interessen; die Mitleid nur als Mittel zum Zweck kennen.
Wer sich die eigene Geschichte vorschreiben läßt, kann wohl nicht ganz souverän gewesen sein. Meinungsfreiheit mit der richtigen Gesinnung, aber keine Freiheit. Auf Dauer nicht möglich. Deshalb diese politische Verkrüppelung.
Es steht System gegen System. Ein permanenter Aufstand, und nicht erst ein kommender. Der kommende Aufstand = die kommende Abrechnung, jedenfalls in den Augen des Systems. Anstatt friedlich zu gehen, wohl eine Überforderung der gegebenen Demokratie, die Lüge von der ökonomischen Notwendigkeit der Vereinigten Staaten von Europa.
Es steht himmelhoch jauchzend.
enickmar
24. Oktober 2015 19:27
@ Exmeyer

Ich möchte nochmals um einen Blick in den Spam-Eimer bitten …


Offenbar eine massive Verschwörung: Zwei meiner, wie üblich, sehr qualifizierten Kommentare sind auch verschwunden ...

M.L.: Sorry, da muß irgendein Fehler im System sein...
enickmar
24. Oktober 2015 20:27
@ Bethmann

Kein Kreis von Bankern hat in Washington vor hundert Jahren geplant, dass die Deutschen aufhören sollen, Kinder zu bekommen…


Ein Weltbanker plant dies aber anscheinend z.B. für Uruguay:

http://liveaction.org/blog/rockefeller-foundations-push-to-legalize-abortion-in-uruguay-is-no-surprise/

Es dürfte kein Aluhut notwenig sein, um mehr dergleichen zu finden, wenn man etwas tiefer gräbt. Man dürfte auch davon ausgehen, daß Deutschland von dergleichen nicht verschont wurde.
enickmar
25. Oktober 2015 01:41
@marodeur

Okhams Rasiermesser rasiert zuerst mal Vorstellungen von einer selbstständig agierenden Philosophiegeschichte, welche die Hirne der internationalen Eliten infiziert, um dann deren Verhalten zu steuern, ohne daß diese bemerken, was sie dann mit ihrem Handeln anrichten.

Schon in dem Moment in dem diese Eliten auch nur teilweise erahnen, was die Folgen ihres Handelns sein könnten, dies aber verschweigen und der Masse ihre Politik als etwas anderes verkaufen, also gemeinsam planvoll vertuschen und täuschen, handelt es sich um eine Verschwörung.

Daß wir es also permanent mit Verschwörungen auf höchster Ebene zu tun haben ist nicht nur nicht unwahrscheinlich, sondern sehr naheliegend und in vielen Fällen schlicht und einfach bewiesen.
Exmeyer
25. Oktober 2015 19:14
@ Carl Sand:

- Sie wollen nicht, daß sich die Menschen die Köpfe einschlagen. Sie sehen die Notwednigkeit einer Landfriednsordnung.

- Ich will, daß die Schwachen die Hantelstange ergreifen. Mental, geistig und physisch. Um so nicht mehr opfer zu werden.

Unterschiedliches Menschenbild? - Vielleicht. Die Starken muß man (zu ihrem NUTZEN! einhegen. Sie bedürfen der Moral nicht direkt. Sie bedürfen der komplexen Moral (Zivilisation) um zum eigenen Nutzen zu kooperieren und die Schwachen zum eigene Nutzen etwas anzuheben um sie zu nutzen.

Ein Widerspruch? - Eher nein. Die Welt der kooperativen Moral ist die Welt von gestern. Aber die Welt beginnend heute, korrodiert dieses System. Das wird die Starken, solange sie nicht superstark sind, zu Schwachen degradieren, die Schwachen zu Opfern.
Ich beobachte überall Schwäche. DESWEGEN sterben wir aus. Deswegen sind wir Zins-, Konsum-, und Arbeitssklaven.

Ich behaupte nicht, daß das Christentum die Schwäche selbst hervoruft. Ich behaupte, daß das Christentum keine Starken mehr einhegt, sondern Schwache. DAS funktioniert nicht. Mehr.

Dennoch benötigen wir eine kooperative Moral! Ob eine reformierter Katholizismus oder ein neuer Protestantismus jeweils Wege darstellen können, will ich gar nicht bezweifeln. Darstellen KÖNN(T)EN.
Von selbst wird das nichts werden ... das wird man forcieren müssen.

Also Sie haben insofern richtig erkannt: Mein Menschbild von von der Dekadenz her. Ende der Geschichte. Aber ich will dieses Ende nicht. Mit aller Konsequenz. Und Stärke kann man entwickeln. Es ist einfacher, als man denkt. Das ist mein Antrieb. Soviele soweit dazu "anstiften" wie es geht.
Ich will nicht das Bestehende auflösen. Diese Auflösung findet ohne mein Zutun statt. Diese Auflösung stellt die Schwachen vor den nächsten dreißigjährigen Krieg.
Exmeyer
25. Oktober 2015 19:18
@ enickmar:

Die Rockefeller- und die Ford-Stiftung sind seit Ewigkeiten DER Motor.

Den Feind zu benennen, dürfte den einen oder anderen eigentlich zu sehr einschüchtern. Putin hat deren Tätigkeiten einfach eingeschränkt. Das können wir nicht. Wir eine müssen unterstaatliche Gegenwehr, zumindest eine psychologische Abwehr, errichten. Die kann nur von unten nach oben wachsen, da der Staat entweder versagt oder sogar dies noch fördert
Thomas Wawerka
25. Oktober 2015 20:24
Exmeyer: Ob die Kirche! (nicht der Katholizismus, der überlebt) das überlebt? In dieser Struktur?

Naja, das ist vielleicht hier so mit den paar Graumelierten und Touristen, ich sitze als Prediger ja mittendrin im religionslosesten Gebiet der Welt und weiß, wie das ist. Aber daraus kann man keineswegs auf den Rest der Welt schließen, anderswo ist das Christentum sehr vital. Also, kein Grund zu verzweifeln! Bei uns ist das eine vorübergehende Phase. Wenn wir nicht zu den Wurzeln zurückfinden, werden wir islamisiert; ich glaube, so einfach ist das. Die Zeit des bequemen Abstandhaltens ist vermutlich vorbei. Über die konkrete Form zu diskutieren ist müßig, die wandelt sich, wie sie es immer getan hat.

Das IHRE, das MEINE das UNSERE: Damit meinte ich nicht das von der Familiengeschichte Ihnen Gegebene, Ihr Privates. Damit meinte ich die kulturelle DNS Europas, die in unser Eigenes eingeschrieben ist. Freilich können Sie sich dagegen entscheiden, an Christus zu glauben, dennoch macht das Christentum 90 % Ihres EIGENEN aus, denn Sie sind Deutscher, Sie sind Europäer, genauso wie ich, und wir sind mit dieser Geschichte unauflösbar verbunden. Wenn's um das Ihnen/mir/uns EIGENE geht, gehört es aus meiner Sicht dazu, den immensen Einfluss des Christentums anzuerkennen. Das ist keine Frage der Wahl. Ob man sich darüber freut oder ärgert, das ist eine Frage der Wahl.
http://www.idea.de/glaube/detail/indischer-philosoph-der-westen-soll-zur-bibel-zurueckkehren-91220.html

Zum Vitalismus: Solange er nicht in einen schnöden Biologismus abgleitet, bin ich sehr dafür. Für eine Philosophie, die ihren Namen verdient, bietet er ein bisschen zu wenig; für die Ratgeber-Sparte dafür umso mehr - und das ist nicht im Mindesten abwertend gemeint! Ich, der ich ein hypersensibler, dünnhäutiger, anämischer und von des Gedankens Blässe angekränkelter decadent bin, eine zartbesaitete Poetenseele, wurde von niemandem besser beraten als vom guten Friedrich N.! Ich lese ihn durchaus nicht "philosophisch" - wobei mir freilich klar ist, dass er Philosoph ist, weil er viel mehr zu bieten hatte als den Vitalismus, auf den man ihn ungerechtfertigter Weise oft beschränkt.

Sehr gefallen hat mir auch D. H. Lawrence, vor allem die Gedichte. Und vergessen Sie nicht den Chesterton, vor allem "Orthodoxie"!
enickmar
25. Oktober 2015 23:41
@Sellner

All das greift am Kern vorbei und kann einfach nicht erklären warum in ALLEN westlichen Staaten, auch den Siegerstaaten, …


Es wäre sogar ein sehr plausibles Erklärungsmodell. Vergegenwärtigen wir uns, daß es sich beim Dreißigjährigen Krieg 1914-1945 (auch) um einen Bürgerkrieg der europäischen Welt handelte. Aus Sicht der “Identitären Bürgerkriegspartei”, symbolisiert durch den “Deutschen Sonderweg”, hat also die ganze europäische Welt diesen Krieg verloren (inklusive USA). Daher sind auch überall die Folgen ähnlich.

Hierzu würde ich gerne nochmal diesen hervorragenden Aufsatz dringend zur Lektüre empfehlen:

http://www.sezession.de/wp-content/uploads/2009/02/hoof_letzte-ausfahrt-weiter-hinten.pdf
Exmeyer
26. Oktober 2015 10:28
@ Redaktion: Die Bitte um einen wiederholten Blick in den Abfalleimer ...

@ Wawerka:

1. Wir befinden uns in einem Prozeß eines informellen 3. Vatikanums. Beide vorherigen waren - nach meiner Auffassung, sowie aus Sicht der Kirche herbe Fehlentwicklungen. Alle drei sind "dekadent". Einerseits Reaktion auf schwindenden Einfluß, anderseits URSACHE für weiteres Schwinden.

2. Man kann sich natürlich zu Tode differenzieren. Aber die Unterscheidung zwischen innerem Glauben, Dogma, Religion, säkulare Auswirkung, Bekenntnis, Gemeinde und Kirche kann aber helfen, die jeweiligen verschiedenen Entwicklungen auch gesondert zu bewerten.
Zudem unterscheide ich zwischen paulinisch-augustinischem Dogma und Christentum einerseits, sowie zwischen Christentum und Katholizismus andererseits. Alle könnten unabhängig voneinander existieren. Beim Protestantismus könnte man letztere Unterscheidung wohl nicht treffen. Allerdings bei den amerikanischen Evangelikalen, die alles sind, aber nicht evangelikal, sondern (bestenfalls messianische) Mosaiker.

3. Zu Letzteren kann man natürlich einen Bezug zu Martin Sellner herstellen, zur Frage, woher die Re-education kommt, die auch in anderen Ländern wirksam ist. Sind die Evangelikalen enstanden und supporten aus innerer Überzeugung Israel und dessen Lobby in den USA das schlüssigste Bild erzeugt die Feindlagefeststellung! Der zum HANDELN nicht zum VERURTEILEN ausgerichtete Mensch, besipielsweise ein Feindlageoffizier benötigt keine Beweise, sondern fügt aus Meldungen und allgemeinen Informationen über den Gegener die konkrete Feindlage zusammen. Es kommt dabei mindestens so sehr auf ein bad-case-scenario an, wie auf bestätigte Aufklärungsmeldungen.

4. Meine Auffassung - mit Bezug zu einer an anderem Orte geführten Diskussion - Ekkhardt von Hohenheim und seine Mystik gehen auch ohne Bibel, ohne Christentum, ohne Dreifaltigkeit, ohne Kirche. Jesuitismus nicht (dann ist es Freimaurerei).

5. Nietzsche: Hier eröffnet sich ein weites Feld. Deswegen auch dazu nur in Kurzform. Er war im Wesentlichen "Psychologe". Seine philosophischen Anmerkungen sind ja meistens etwas versteckt und verklausuliert. Im Psychologischen ist er gar nicht schlecht. Aber, ich gebe zu, meine Vitalismusschule war nicht Nietzsche, sondern die Familiengeschichte und der lokale Boxclub. Sicher auch Asterix, Obelix, Graf Luckner und Raimund Harmstorf! Ist so!

6. Vitalismus ist zu gutem Teil physiologisch bzw. pathologisch. Und deswegen beinflußbar. Der innere Vitalismus wächst bereits mit dem einmaligen Überwinden des Schweinehundes. Der guckt immer so grimmig. Wenn die Menschheit wüßte, daß der gar keine Zähne hat ...

7. ... dann wäre der Mensch in etwa so gestrickt, wie bis in die fünfziger Jahre fast alle. Dann braucht es zivilisatorische Einhegung - zum Nutzen aller. Die Schwächen bekämpfen ist nur nötig, wenn die Schwäche dominiert. Stärke einzuhegen ist erst dann notwendige Maßnahme, wenn sie überbordet.

8. Ob Glotze und Haribo Teile einer Verschwörung sind. Die Pille? Abtreibung? Sexualisierung noch und nöcher?
Ja - siehe Rockefeller-Stiftung - und nein. Nein? - Nein weil "Finger weg von der Coke" eine Erziehungsmaßnahme ist. Die brauchen die Starken nicht. Die Schwachen brauchen eine Führung. Sprich, ein mit Macht, im Interesse aller vorgetragenes Verbot, die Schwachen zu verführen. Ein Staat, der das aus der Hand gibt, eine KIRCHE, die das aus der Hand gibt, geben ihre eigene Existenz aus der Hand.

9. Die Geschichte der Kirchen versteht man nur, wenn man erstens sieht, daß die Kirche die zentralistisch organsisierte Verwaltungsstruktur und Propagandastruktur von den Franken bis zu Österreich-Ungarn war. Diese führte mit Rom und Avignon aber ein Eigenleben, daß wohl schon seit Karl dem Großen nicht identisch mit dem Interessen der Kaiser war. Anglikanische Kirche und der spätere Protestantismus sind insofern nicht nur inhaltlich wohl unausweichlich gewesen, sondern auch politisch. Alle evangelischen Kicrhen waren - bis heute - Spielball der Mächtigen.

10. Denke ich an Europa, so denke ich nicht an eine einheitliche Geschichte, schon gar nicht an eine rein christliche. Alles hat sich gegenseitig beeinflußt. Die Griechen wußten von den "Barbaren", die Barbaren von den Römern, die Kelten von den Slaven. Und so weiter. Das Christentum ist nicht das einzige Element der europäischen DNA'en, sondern hat sich in verschiedenen Formen in die vorhandenen Kulturen eingeheiratet. Es ergaben sich diverse Melangen. Durch (Nietzsche nochmals als Renaissance-Bezug.)
Nietzsche ist ein (Gegen-)Gift. Ein Gegengift gegen das Gegengift namens Christentum.
Exmeyer
26. Oktober 2015 13:34
Ein Beispiel gefällig:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article140437854/Deutschland-darf-keine-Fluechtlinge-ablehnen.html

Das ist offene und erklärte Feindschaft. "Die Welt" transportiert sie. Der Transport ist dabei der Schlüssel. Was ein XYZ-Vorsitzender so alles von sich gibt, würde ja im Zweifel niemanden interessieren.

Die Evangelen-Pseudo-Kirchen und auch die Römische äußern sich gleichartig. Was ist der Impuls, was ist verselbständigte Welle?

Ich halte Sputnik und Russia-Today für ein Ergebnis der Einsicht der Russen, daß hier in Europa ein Propaganda-Krieg geführt wird. Übrigens ohne Deutsche Partei. Elsässer halte ich für die Welle, deren Impuls woanders liegt. Nicht, daß er auch ohne RT oder RBTH ähnliches schriebe. Doch, doch. Aber nicht mit dem sich verstärkenden Effekt.

Den Anfang machte im Westen wohl zerohedge.com . Wohl auch kaum ein Zufall.
Thomas Wawerka
26. Oktober 2015 14:02
Exmeyer: Schaun Sie sich das an!
http://www.livenet.de/themen/kirche_und_co/interkulturelles_mission/gemeindegruendung/275591-groesste_welle_von_muslimbekehrungen_aller_zeiten.html
Götz Kubitschek
26. Oktober 2015 16:53
badeschluß, gruß!

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