22. Oktober 2015

Der Partisan - ein Umriß

von Lutz Meyer / 109 Kommentare

Lutz Meyer kommt aus der linksanarchistischen Szene, seine Themen findet er auf der Straße.

top10_art_geronimoDie Beträge der letzten Tage von Götz Kubitschek und Martin Sellner und die vielfältigen Leserkommentare zeigen, daß die Debatte auf die eine Frage hinausläuft: Was, wenn der konservativ-bürgerliche Prostest nichts bewirkt, wenn über Wahlen kein Einfluß mehr zu nehmen ist, wenn das Machtkartell (Staat mag ich es nicht mehr nennen) am Ende vielleicht sogar die chinesische Lösung sucht – was dann?



Was macht der konservative Revolutionär in seiner prinzipiellen Achtung vor den staatlichen Institutionen dann? Was wäre seine ultima ratio, wie lautet seine letzte Antwort?

Ende der 60er Jahre wurden in Deutschland unter anderem Vorzeichen schon einmal ganz ähnliche Diskussionen geführt – wie weit darf eine Opposition gehen, wo sind die Grenzen des Protestes? Ist Gewalt vielleicht sogar legitim und moralisch notwendig, wenn sie sich gegen unmenschliche Zustände, gegen Unterdrückung und als ungerecht empfundene staatliche Gewalt richtet?

Gibt es den gerechten Krieg – und gibt es ihn auch außerhalb der Begegnung zweier Staaten auf dem Schlachtfeld, nämlich im Kampf der Bürger gegen den eigenen Staat? Kann es einen unbewaffneten, einen ethisch einwandfreien, im Kern konservativen Guerilla-Kampf geben? Und falls ja – welchen Regeln folgt er?

Carl Schmitt hat in seiner „Theorie des Partisanen“ (1963) einige Merkmale herausgearbeitet, mit denen sich möglicherweise arbeiten läßt. Es wäre zu prüfen, ob diese Merkmale auch in einen dezidiert gewaltfreien Kampf (contradictio in adjecto? In den 70ern hieß: Fighting for peace is like fucking for virginity) nützliche Anwendung finden können.

Eine Anmerkung vorab: Der Partisan kämpft gegen eine Fremdherrschaft im eigenen Land – inwieweit diese heute aus staatsrechtlicher Sicht gegeben ist, ist sekundär, die „gefühlte“ Fremdherrschaft mag reichen. Der Partisan (oder Guerillero oder auch Waldgänger Jüngerscher Prägung – ich betrachte die Begriffe hier trotz mancher Differenz im Detail einmal als kongruent) ist 1.) irregulär, verfügt 2.) über gesteigerte Mobilität, zeichnet sich 3.) durch Intensität aus sowie 4.) durch den tellurischen Charakter – was heißt das im Kontext eines gewaltfreien Widerstands?



Irregulär meint bei Schmitt die Tatsache, daß dem Partisanen im bewaffneten Kampf nicht die Legitimation des Soldaten zukommt – er steht mit seinen Aktionen außerhalb der Konventionen des Kriegsvölkerrechts, wird also auch nicht – geht er dem Feind ins Netz – als Kriegsgefangener, sondern als Verbrecher behandelt. Die westdeutschen Terroristen der 60er und 70er Jahre haben sich nach ihrer Festnahme stets als politische Gefangene betrachtet, die BRD-Justiz hingegen hat in ihnen nie mehr als Kriminelle gesehen.

Wir unterstellen einmal, daß die Irregularität grundsätzlich jederzeit auch auf eine nicht-gewalttätige, friedlich protestierende und intellektuelle Fundamentalopposition ausgedehnt werden kann. Die Art und Weise, wie Politik und Medien heute auf AfD, Pegida und selbst gemäßigte rechtsintellektuelle Positionen reagieren, zeigt deutlich, daß seitens der Machthaber eine Kriminalisierung beabsichtigt ist und massiv vorangetrieben wird.

Man moralisiert nicht mehr, man kriminalisiert – man höre sehr genau auf die Worte eines Heiko Maas, einer Aydan Özoğuz oder eines Thomas de Maizière. Das ist nicht mehr nur eine moralische Ausgrenzung, da wird vom offiziellen Hochsitz zur Jagd geblasen. Wer heute auf Seiten der Fundamentalopposition steht oder ihr auch nur nahe kommt, steht dieser Logik folgend an der Schwelle zum gewöhnlichen Kriminellen. Willkommen also bei den Irregulären.

Gesteigerte Mobilität – das meint bei Schmitt den Gegensatz der kleinen, beweglichen Guerilla-Truppe gegenüber den schwerfälligen Bewegungen regulärer Einheiten, die in komplizierte Hierarchien und Strukturen eingebunden sind. Auch dieses Merkmal lässt sich mühelos ins Zivile übertragen:

Wenn sich die Fundamentalopposition als breiter, gewaltfreier Widerstand organisiert und immer mehr Menschen im Land quer durch alle sozialen Schichten und auch in den anderen europäischen Ländern erfaßt, ist die Mobilität nahe unbegrenzt steigerbar – sie wird nicht so sehr durch taktische oder technische Mobilität erreicht, sondern durch geistige Beweglichkeit und schiere Ubiquität (ein wenig an das plattdeutsche Volksmärchen von Hase und Igel erinnernd: Ick bün all dor, sagt der doppelte Igel verschmitzt).

Mobilität muß als umfassende Präsenz, als Allgegenwart einer Bewegung begriffen werden, die überall und nirgends ist und höchst flexibel reagieren kann. Der klassische Partisan Schmittscher Prägung kommt im eigenen Land zum Einsatz, wenn dieses Land durch fremde Truppen besetzt wurde – wir dürfen diesen Status des besetzten Landes auch in einem nicht-militärischen Kontext verstehen. Der Partisan bindet die Energien des Gegners, gerade weil er ihm stets einen Schritt voraus ist – die Aktion des Partisanen bestimmt das Geschehen.

Partisanen sind auf die Dauer machtlos, viertausend Partisanen beschäftigen den Machthaber bereits intensiv, vierhunderttausend Partisanen lähmen ihn, vier Millionen ersticken ihn. Wohlverstanden im unbewaffneten Kampf, der natürlich auch ein ungleicher ist. Der Gegner verfügt über starke Machtmittel auch der physischen Gewalt, doch unbesiegbar ist er nicht. Man sollte (als in die Irregularität Getriebener) also intensiv über Mobilität nachdenken – was kann sie in heutigen Szenarien bedeuten, wie lässt sich das Prinzip der Beweglichkeit kreativ nutzen?



Intensität ist das dritte Merkmal des Partisanen. Intensität meint das gesteigerte politische Engagement. Als im eigentlichen Wortsinn politisches Engagement ist es ein exklusives Kennzeichen der Partisanenbewegung und ihrer Irregularität. Die Gegenseite beansprucht zwar auch, politisch zu handeln, doch faktisch betreibt sie seit jeher die Abschaffung des Politischen. Der Bürger soll sich gar nicht ernsthaft um die Bedingungen und Möglichkeiten des Zusammenlebens kümmern – deshalb werden ihm politische Surrogate vorgesetzt (allen voran die etablierten Parteien). Faktisch geht es um Machterhalt, um die Zementierung der Strukturen, die als „alternativlos“ ausgegeben werden – und um die Ausschaltung des Politischen.

Wer als Partisan das Politische hingegen als existenzielle und aus der geschichtlichen Situation geborene Möglichkeit be- und ergreift, wird vom Feuer der Begeisterung erfaßt und getragen – genau hier liegt die Intensität, nicht in der Macht der Gegenseite. Macht korrumpiert und macht die Herzen träge – das ist das Gegenteil von Intensität. Man muß sich nur die erstarrt und leblos wirkenden Physiognomien der Machthaber und ihrer Stützen im Medien- und Kulturbetrieb anschauen – da ist keine Spur von Intensität, vom gesteigerten Leben, da ist nur ängstliches, krampfhaftes Festhalten an der Macht. Also gilt es die Intensität des Denkens und Fühlens immer weiter zu steigern – Lust und Liebe sind bekanntlich die Fittiche zu großen Taten!

Der tellurische Charakter schließlich ist das vierte Merkmal des Partisanen. Er ist heimatverbunden – er dient keiner abstrakten Idee, keinen höheren Prinzipien, keiner Moral, sondern verteidigt Heimaterde und mit ihr verbunden seine Geschichte, seine kulturelle Eigenart, seinen Glauben, seine Muttersprache, seine Familie, seine Leute – und seine Zukunft. Das muß (und darf in der besonderen Situation dieser Tage) nicht mit Waffengewalt geschehen, doch auch der zivile Ungehorsam mit seinen vielfältigen Facetten kann eine äußerst wirksame Strategie von Angriff und Verteidigung sein.

Entscheidend ist es, sich als Partisan zu begreifen und sich der eigenen Stärke bewusst zu werden. Dabei kann es sehr nützlich sein, sich zu kleinen, phantasievoll agierenden Widerstandseinheiten zusammenzuschließen (diese bitte weder mit Wehrsportgruppen noch mit Stammtischen verwechseln). Die Wahl der konkreten Mittel wird vor allem unter den Gesichtspunkten der gesteigerten Mobilität und der Intensität täglich neu zu treffen sein.

Lutz Meyer kommt aus der linksanarchistischen Szene, seine Themen findet er auf der Straße.

Kommentare (109)

Monika
22. Oktober 2015 18:21
Lange Rede, kurzer Sinn:
Wo ist die kleine Widerstandseinheit, die die chinesische Lösung anwendet ?
https://mopo24.de/#!nachrichten/junge-frau-in-dresden-vergewaltigt-polizei-sucht-zeugen-21164
Arminius Arndt
22. Oktober 2015 18:30
Herr Meyer,

alleine, dass Sie dieses Thema hier andiskutieren, kann von interessierter Seite skandalisiert werden, als Beleg für die überall jetzt beschworene Gefahr von Rechts herangezogen werden etc.

Das in Ihrem Beitrag kein Jota Aufruf zu irgendeiner Form von Gewalt zu finden ist, interessiert die andere Seite doch null komma null.

Alleine das zeigt, wie weit es in diesem Land gekommen ist, dass man nicht einmal eine rein intellektuelle Diskussion online über so ein Thema in harmlosester Ausgestaltung führen können wird, ohne dass bestimmt wieder alles verdreht und aus dem Zusammenhang gerissen werden wird.

Eine Form des heutigen Partisanen ist daher - und dies ist zwingend geboten - zurück zu alten offline Techniken zu gehen, sich real statt virtuell zu treffen und immer mehr den legalen Widerstand in die Realität zu holen.
Beteigeuze
22. Oktober 2015 18:32
Ein sehr intensiver und anregender Text.
Was mich, als ehemaligen Linken, immer verwundert hat, ist die Bereitwilligkeit, mit der ein bestimmter konservativer Typus die Regeln des Gegners akzeptiert, die Gesetze der Gesetzlosen. Das fängt an, bei der völlig überflüssigen Einzugsermächtigung der GEZ, und endet noch lange nicht bei der beflissentlich getätigten Arbeit von 8.00-17.30 h in der Ausländer- oder Sozialbehörde.
Mit einer "Partisanenmentalität" kann man einen weit überlegenen Gegner schlagen, in dem man seine Spielregeln nicht mehr akzeptiert. Dazu bedarf es häufig auch keiner Heldentaten, die persönliche Konsequenzen nach sich ziehen. Der berühmte "Sand im Getriebe" wirkt, auch, wenn er keine Schlagzeilen macht.
Selbst das dichteste (Überwachungs-)Netz besteht zum größten Teil aus Löchern.
Andreas Törner
22. Oktober 2015 18:38
Lieber Herr Meyer, möglicherweise sagt das Bild Geronimos mehr aus als der Text: Der "letzte freie Krieger" kämpfte lange. Er gewann einige Schlachten, der eigentliche Sieg blieb ihm versagt. Gegen Ende seines Lebens konvertierte er zum Christentum. Auf dem Sterbelager soll er "O Ha Le A" gesungen haben, was Indianerexperten mit "Ich warte" übersetzen - und zwar "auf die Wende des Schicksals"...
Letzteres ist wohl wirklich das Entscheidende. Da heißt es: Warten können - und bereit sein! Wenige werden sich damit identifizieren wollen. Unabhängig davon ahnen zumindest die Älteren/Weiseren, daß es darauf hinauslaufen dürfte...
Patriot
22. Oktober 2015 19:33
Ich wiederhole mich.
Die Frage, welche Mittel zum Ziel führen, hat Joschka Fischer schon Ende der 60iiger vorgeführt und beantwortet. Er wäre ein Nobody gebleiben, wenn er lediglich mit einer Galgenattrappe durch die Gegend gelaufen wäre.
Eine Beate Klarsfeld hat es trotz.. oder gerade wegen..?? Anwendung körperlicher Gewalt gegen den damaligen Kanzler Kiesinger immerhin in die Nähe des Bundesverdienstordens gebracht. Auffällig auch die akademischen Qualitäten namhafter Akteure, die sich mit aus dem Internet zusammengeklauten Doktorarbeiten der dumpfen Masse als Welterklärer anbieten. Was lernen wir? Könnte eine gewisse kriminelle Energie als Schlüsselqualifikation für höchste Staatsämtrer und Ehren hilfreich sein? Welch böser Verdacht. Wer überzeugt mich vom Gegenteil? Ich bin lernfähig.
Ein Akif Pirinci..man muß sein Vokabular nicht mögen..hat noch niemanden beschädigt. Körperlich nicht. Verbal? Sicher! Getroffene (und gemeinte) haben Schaum vor dem Mund und schlagen um sich.
Wenn Pirinci öffentlich verkünden würde, daß auf Erden Schwerkraft herrscht...dann ist klar: Das kann nur Nazi sein. Wenn andererseits Herr Gauck und Angela Merkel in ihrer Eigenschaft als gelernte Physikerin derm Dummvolk verkündet: "Ich, mein Knecht Gauck und mein Schuhputzer, der Christengott, haben beschlossen, daß die Schwerkraft auf Erden nicht mehr sei", - dann ist das eine Offenbarung, und Dummvolk fällt auf die Knie und dankt für die Erlösung aus finsterer Unwissenheit. So what. Der alte Indianerkämpfer..es ist Geronimo...war villeicht kein Intellektueller. Aber eines wußte er sicher: Wer kämpft, kann verleieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren. Ich habe dem Hernn Höcke heute eine Mail geschrieben. mit dem folgenden Inhalt:
"Sehr geehrter Herr Höcke,
mit großem Interesse verfolge ich Ihre Aktivitäten und nehme die Attacken, die gegen Sie geführt werden, zur Kenntnis.

Zunächst: Die Angriffe gegen Sie und andere Patrioten, die sich zu Deutschland offen bekennen, sind gängige Praxis. Darüber wundert sich niemand mehr. Sie wissen, wie sich das anfühlt.
Bei Jauch: Es muss Ihnen klar gewesen sein, in welche Schlangengrube Sie sich da begeben haben. Zu vermuten, dass es in Ihrer Anwesenheit zu einem ernsthaften Austausch von Argumenten kommen würde, ist absurd. Das klare Ziel dieser und ähnlicher Veranstaltungen ist es einzig, Leute wie Sie vorzuführen und fertig zu machen. Sollten Sie das nicht berücksichtigt haben, würde ich es naiv nennen. Das aber traue ich Ihnen nicht zu.
Insgesamt befindet sich das Niveau der üblichen Hauptverdächtigen bei den Jauchs, Illners, Maischbergers und Co im freien Fall, herumpöbelnde und polemisierende sogenannte „Prominente“, Flegel allemal, -, mit einer gefestigten Meinung zu allem und von nichts eine Ahnung.
Sie hatten dort eine große Chance und die lag nach meiner Meinung genau in der Deutschlandflagge. Es wäre die Gelegenheit gewesen, vor laufender Kamera von den Anwesenden zu erfahren, ob ihnen die deutsche Flagge peinlich ist, sie eigentlich Augenkrebs bei ihrem Anblick bekommen und sie nur noch als Symbol für gewonnene Fußballspiele taugt. Daraus wäre dann zu interpretieren, ob sie überhaupt noch auf dem Boden der Demokratie und des Grundgesetzes stehen. Da wäre auch der Herr Maas ins hyperventilieren gekommen.. Sie stehen doch sowieso auf dem Index und sicher gibt es nicht wenige bei den Politinquisitoren, die das Tragen der Flagge inzwischen auf eine Stufe mit der Galgenattrappe stellen und „weltweites Entsetzen“ herbeibeten. Der Transport einer blutbesudelten Guillotine bei der Ttipp wird dagegen zu einer unbedeutenden „gesellschaftlichen Irritation“, und ich habe den Eindruck, dass derartige Aufführungen bei all denen, die Sie fertig machen wollen, eher den Charakter einer heiligen Handlung hat und mit klammheimlicher Freude goutiert wird. Da können Sie Beißhemmungen getrost beiseite lassen.
In Richtung AFD war ich bisher zögerlich. Wahrscheinlich aus gutem Grund. Die nun vorauseilenden Rechtfertigungen, die eifrigen Erklärungen aus der Führung über Ihr Auftreten beflügeln mich nicht gerade. Sie sind eher geeignet, Zweifel am Stehvermögen zu setzen.
Die Probleme in Deutschland bescheren der AFD den Zulauf. Und deshalb macht es keinen Sinn, vor all jenen, die in der Vergangenheit durch ihr aktives Handeln diese Probleme herbeigeführt haben, in den Staub zu kriechen. Wappnen Sie sich auch rhetorisch. Keine Schnitte mehr für die GEZ-bezahlten Dummschwätzer. Wenn es ernst wird, hauen die sowieso als erste ab und sitzen irgendwo in der Toscana mit dicker Kohle und klopfen sich gegenseitig vor Freude auf die Schenkel darüber, wie sie das Volk verarscht haben.

Morddrohungen gegen Sie: Ob der aufrechte Vertreter des Rechts, Herr Maas, da auch genau hinschaut? Da können Sie doch alle Befindlichkeiten fahren lassen! Bleiben Sie offensiv!
Ich werde aktives Mitglied der AfD, wenn ich von der derzeitigen Führung, Frau Petry, Gauland etc. durch entsprechende klare Ansagen erfahre, dass sie hinter Ihnen stehen.
Passen Sie gut auf sich auf, wenn Sie aus dem Haus gehen, wo immer Sie sind. Auch auf Ihre Familie. Bedenken Sie immer die Skrupellosigkeit und Menschenverachtung Ihrer Gegner.
Wo Argumente nicht mehr sind, ist Polemik und Morddrohung. Und ob Sie sich im Ernstfall auf diesen „Rechtsstaat“ verlassen können,,ich habe da Zweifel.
Ich schreibe Ihnen dies als Patriot und wünsche und hoffe, dass Sie es ehrlich meinen!"
Direkte Aktion
22. Oktober 2015 20:06
Hier eine mögliche reine Hypothese/Phantasie ohne jedweden reellen Hintergrund und rein fiktiv; nur ein Roman, eine erfundene Erzählung:
Zunächst läuft doch alles nach Plan.
System will Volkstod. System läßt Abermillionen fremdvölkische Ausländer, die allesamt selbst nach herrschender Rechtslage aus sicheren Drittstatten kommen (es sei denn die wenigen die mit dem Flugzeug kommen) importieren um Volkstod herbeizuführen. Volk beginnt zu murren. System um gleichgeschaltete Presse, verschweigen Gefahren, Kosten, alles Negative birngen nur rosarote Seifenblasen-Pro-Asyl-Agit-Prop. Volk trotzdem immer wütender. Volk geht erstmal in nennenswerter Zahl zu Anti-Asyl-Demos. Alle Systempolitiker bringen rund um die Uhr Aufrufe "da nicht hinzugehen". Volk geht mit rund 40.000 in Dresden mit so großer Stärke wie noch nie auf die Straße. Volk geht nun auch in kleineren Städten zahlreich und mutig gegen Asyl demonstrieren. System schickt Antifa-Schläger. Viele Pegidas und andere Rechte verletzt. System konstruiert "rechten Terror". Festnahmen, Razzien, die bunten "NS-Flohmarkttische" mit Gewehren, HK_Fahnen, Sprengmaterial werden gezeigt. Alles wie immer, Agit-Prop. Moderate und radikale Kräfte des Widerstandes sollen sich spalten. Die Stunde der Denunzianten, Hetzer, Spalter, Distanzierer, Abgrenzer schlägt - Jetzt. Hier. Da sind wir - und nun?
Muss es weitergehen. Den Distanzierern und Abgrenzern auf die Pfoten hauen. Wir halten auch dann zusammen, wenn wir hier und da anderer Meinung sind. Nach außen - Zusammenhalt. Einigkeit. Kampfgeist.
Weitere starke Demos. Nicht nachlassen. Gerade jetzt nicht!
Neue Aktionsformen. Blockaden. Schottern. Vieles anderes, nicht fürs Netz bestimmt. Folge: mehr Asylanten kommen. Lage droht zu eskalieren. Wut im Volk immer größer. Erste schwere Gewalttaten von Asylanten. Vergewaltigungen. Volkswut explodiert. Dauerdemonstrationen wie auf dem Tahir-Platz in Kairo oder wie in Kiew beginnen. Zigtausende kommen. Dauerhaft. Tag und Nacht. Zeltstädte entstehen mit eigener Logistig, Feldküche, Selbstschutzeinheiten.
Angriffe von System und Antifa werden militant abgewehrt. Bürgerkriegsähnliche Gewalt anderswo - besonders in den Großstädten. Lage unkontrollierbar. Gleichzeitig massive Gewalt von Migranten, Asylanten und natürlich Antifa. Sicherheitskräfte zunehmend überfordert und auch unwillig. Abspaltungen von Polizei und Militär hin zu den volkstreuen Demonstranten. Erste Panzer fallen den Nationalen in die Hände. Leider auch erste Tote. Immer mehr Kämpfe - Waffen auf beiden bzw. allen drei Seiten im Einsatz. Versorgung bricht zusammen. Plünderungen. Notstandsrecht. Kriegsrecht. Immer mehr schliessen sich den volkstreuen Gruppen an. Immer mehr Gebiete fallen an die Nationalen. Volksrepubliken in Sachsen und Brandenburg werden proklamiert. Dort wird zuerst wieder ein funktionierender pro-deutscher Staat aufgebaut. Regime zieht die Notbremse und tritt zurück. Nationale (Radikale und Gemässigte) rufen Übergangsregierung aus und planen Neuwahlen. Asylrecht wird abgeschafft, Massenausweisungen beginnen. Volkstod abgewehrt. Volk atmet auf, baut neu auf, Mut hat sich ausgezahlt.
Die nationale Revolution hat gesiegt.
Nordlaender
22. Oktober 2015 20:09
@ Patriot

"Ein Akif Pirinci..man muß sein Vokabular nicht mögen..hat noch niemanden beschädigt. Körperlich nicht. Verbal? Sicher!"

Stimmt. Man kann sich dem nur entziehen durch vollkommene Medienaskese. Ich war durchaus vor längerer Zeit chociert, als ich von Pirincci las (ich meine auf "eigentümlich frei"), er wünsche den Steuerbeamten, die ihm zuviel Euronen abziehen, den Darmkrebs, weil die Endphase dieses Leidens so schön schmerzhaft sei, geht man auf diesen Affenzirkus nicht ein, überläßt man noch mehr den bereits gänzlich Schambefreiten das Feld.

Nun beziehe ich mich auf so einen Dreck, beschmutze mich damit durch meine Reaktion aber selber. Auf diesen Happen der täglichen Inszenierungen des Pseudoskandals zu beißen, ist verkehrt, geht man auf diesen Affenzirkus nicht ein, überläßt man noch mehr den gänzlich Schambefreiten das Feld.

"Getroffene (und gemeinte) haben Schaum vor dem Mund und schlagen um sich."

Es gibt auch Leute, die sehr wütend werden können, wenn man sich in deren Wohnstube übergibt. Und manchmal gibt es auch zwei Parteien, und man ist der einen wie der anderen genauso spinnefeind.

Der böse Bulle kann sauer auf den guten Bullen sein. Charlotte Roche ("Feuchtgebiete") ist es halt nicht gelungen, bei den Massen von Moslems eine Ekelreaktion auszulösen, so daß die unser Land wieder verlassen, also bleibt wohl nur noch einer der größten Märtyrer unserer deutschen Geschichte, die in der Aufwachsimulationsstation der "politisch Inkorrekten" frenetisch gefeiert wird, in diesen Tagen tiefster Not, um uns zu erlösen.

Auch ich bin bereit, diesem Manne, dessen Existenz nun vernichtet ist, mit einem Salamibrötchen und einer Geldspende für eine Tasse heißen Kaffee beizustehen, so herzlos kann ich einfach nicht sein.
Andreas Törner
22. Oktober 2015 20:14
Werter Patriot,

Fischer konnte nur Außenminister werden, weil er sich selbst von seiner "wilden" Vergangenheit verabschiedet und mit dem Erzfeind Frieden geschlossen hat, während seine Partei die "Fundis" ausmusterte und staatstragend = koalitionsfähig wurde. Sie müßten folglich eher auf Petry als auf Höcke setzen, viel Geduld mitbringen - und am Ende mit einigen Alibipatrioten Vorlieb nehmen, die bereit sind, sich der herrschenden Agenda zu unterwerfen.

Aufgabe der Grünen war es u.a., gegen die eigenen straßenprotesterprobten Anhänger sowie die Mehrheit der Bevölkerung möglichst reibungslos den Rückbau "sozialer Errungenschaften" und die Beteiligung an völkerrechtswidrigen Angriffskriegen durchzusetzen.

Wäre es dann - ca. 2030 - die Aufgabe der geläuterten AfD, eine Quotenregelung für Führungseliten mit Migrationshintergund sowie die Scharia einzuführen? Oder soll die AfD lediglich versuchen, die nach links gerückten Christdemokraten wieder etwas zurück zu treiben?

Diese Art der Politikasterei kann doch zu nichts führen - oder stehe ich nur auf der Leitung?
Jürg Rückert
22. Oktober 2015 20:23
Wir sind nicht nur geographisch geschrumpft nach 1945: Wir sind es demographisch, kulturell, psychologisch, philosophisch ...
Ein eigenes Haus, eine eigene deutsche Existenz ist mit jedem Tag weniger möglich.
Die Völkerwanderung wird aufgrund der Masse akut wirksam. Ihre eigentliche Entfaltung erfolgt aber erst in der Zukunft.
Da wir aber gar nicht mehr Nabel von irgendwas sind, wird unsere Zukunft auch nicht von einigen von uns als "Helden des Widerstandes" bestimmt, so sehr uns das schmeicheln könnte.
Nein, unsere Zukunft liegt in fremden Händen!
Es könnte ein kalkulierter weltweiter Börsenkrach mit völliger Vernichtung unserer Güter sein.
Es könnte eine Kriegserklärung eines US-Präsidenten an Russland sein.
Es könnte ...

Mir kommt immer öfters Manes Sperber (Psychologe, Kommunist) in den Sinn ("Wie eine Träne im Ozean"):
Wenn ich mein Leben lang nur Boule gespielt hätte, wäre das nicht besser gewesen?
Nur wer sein Haus auf die Ewigkeit hin gebaut hat kann anders abtreten!

Der "Held der Revolution" ähnelt doch eher dem Mann mit dem Sprengstoffgürtel als einem Märtyrer für christliche Überzeugungen. Attraktiv ist der Letztere in unserer Zeit aber nicht. Er steht vielmehr ganz unten, auch ein Merkmal unserer Zeit.
Das dürfte großteils am mietlinghaften Auftreten unseres Klerus liegen. Dort betet man nicht mehr für den Sieg seines Israels, sondern für den Sieg Amaleks! Es ist pervers.
Himmelblau
22. Oktober 2015 20:28
Partisanentätigkeit setzt sich so oder so über faktisches positives Recht des Gegners hinweg.

Klassisch ist selbstverständlich die Sabotage. Dabei denke ich heute ebenso an Informationstechnologie von kompetenten Personen, aber auch an jede andere Sabotage, die einem System Kosten verursachen oder das Leben der Bewohner unangenehmer machen: vom Krankenschein über Vandalismus jedweder Art bis hin zu bspw. dem Herbeiführen von Umweltschäden, natürlich keine geheimen Sachen, es soll ja beseitigt werden und Ressourcen verbrauchen. Das widerstrebt dem klassisch Rechten, dennoch halte ich diese Widerstandsform für möglich, wenn mehr und mehr Bürger ihre Ohnmacht nicht mehr akzeptieren wollen. Es ist eine einfache, gefahrlose, jedoch in der Masse sogar ziemlich unangenehme Widerstandsform.
herbstlicht
22. Oktober 2015 20:40
Fangt nicht zu spinnen an --- wobei ich mir in der Phantasie immer wieder mal das Grauhaar olivgrün färbe, um wieder als Scharfschütze zu taugen.

Wir erleben derzeit eine Einwanderung, welche, auf die Einwohnerzahl bezogen, nicht so viel höher ist, als was Schweden jahrelang ertragen hat. Gut, durchschnittliche Siedlungsdichte dort bei 20 pro Quadratkilometer; nehme Schweden dennoch als Kristallkugel.

Diese Herdenmenschen ballen sich in bestimmten Wohngebieten --- um die 200 in Schweden IIRC --- in welchen Rettungsdienste Polizeischutz brauchen, Polizeistreifen in Hinterhalte gelockt werden und zivile Parkwächter keine Knöllchen mehr verteilen können. Die "ethnische Reinigung" der Wohngebiete vollzieht sich auch deshalb, weil kaum noch ein Schwede in ein Gebiet zieht, in welchem es drei oder fünf Prozent nichtwestliche Einwanderer gibt.

Die Kulturbereicherer sind zwar bei Gewalt gegen Personen um einen Faktor 2,5--3 überrepräsentiert (bei Überfallvergewaltigung etwa 5), aber die Polizei setzt sich durch; wird immer wieder mal einer erschossen.

Bis Sommer letzten Jahres wurde von den Herrschenden verneint, daß es wesentliche "Probleme" mit der "Integration" gäbe. Inzwischen ist die Katze aus dem Sack und sogar die Erz-Multikulti Mona Sahlin zeigte sich entsetzt, daß Kinder im Kindergarten IS spielen oder Schüler fragen: Sunni oder Shia? Hab' den Eindruck, daß viele sehen, was getan werden müßte, aber keiner (außerhalb der "unreinen" Schwedendemokraten) traut sich, um nicht als Rassist erledigt zu werden. Ein Kartenhaus ...

Schön wird die Aufräumarbeit sicher nicht werden, aber, historisch gesehen, war eher die fette Friedenszeit ungewöhnlich (und unbekömmlich).

Der größte gemeinsame Nenner der Leute, welche auf SiN schreiben, scheint mir ein ausgeprägtes Bedürfnis zu sein, sich auf eigene Faust und eigene Gefahr mit der Welt auseinander zu setzen. Versucht eine Ideologie dieses zu ersticken, dann frage ich nicht nach Moral sondern halte es z.B. mit Brentano:

Wer fällt, der bleibet liegen / wer steht, der kann noch siegen / wer übrig bleibt hat recht / und wer entflieht, ist schlecht.
Patriot
22. Oktober 2015 21:22
Lieber Andreas Törner, ich danke für Ihren Kommentar. Zunächst die Frage: Was bitte ist ein "Alibipatriot"? Und zu Fiascher: Sicher hat er es brilliant verstanden, sich zu inszenieren. Auch seine Verbalattacken ."Verzeihung , Herr Präsident, aber Sie sind ein Arschloch" waren nicht besonders schädlich. Es ist merkwürdig. Ein Wolf ist noch lange kein Schaf, wenn er dessen Fell überzieht. Daß Fischer (und andere seiner Wegbegleiter mit durchaus zweifelhafter Vita) soweit kommen konnte, lag nicht an seiner bersonderen Weitsicht, sondern an der Planlosigkeit auf der anderen Seite. Und es ist diese Plan- u. Hilflosigkeit, die bis heute wirkt und diesen Staat lähmt. Zum Thema "Angrifsskrieg/Jugoslawien" hören Sie nach bei Willi Wimmer. War das etwa staatsmännisch? Nein. Es war das Ergebnis einer verblendeten und letzlich verbrecherischen Ideologie. Jugoslawien. Haben sie nichts begriffen? Die Wehrmacht war schon mal da. Wer geht denn da noch freiwillig hin? Ich hätte dem Fischer ein Gewehr ibn die Hand gedrückt, ihn in den Hintern getreten und gesagt: Ist Dein Ding. Geh hin und mach mal. Das gleiche Märchen hat sich am Hindukusch abgespielt, wo auch unsere Demokratie verteidigt würde. Gehts noch? Stalingrad ist nicht weit weg. Alles vergessen? Nichts gelernt? Das allein ist es nicht.
Was ist es dann? Es ist nichts. Blanke Unfähigkeit, Ideologie, potemkische Dörfer.
Lieber Törner..! Während Sie noch..(und andere, ich auch!) noch räsonnieren, werden andere handeln. Und dann wird es Ergebisse geben. Ob die uns dann gefallen, sei dahingestellt.
Vergegenwärtigen wir uns, daß die heute aktiv handelnden in der Regierung ihre weltanschauliche Grundhaltung und Sozialisation im Geist der Bolschewiken erfahren haben,.Und besonders Frau Merkel geht heute vorwärts und rückwärts gleichzeitig. Das konnte bisher nur Michael Jackson. Und wie das endet, weiß man.
Ihren letzten Absatz habe ich leider nicht verstanden. Was meinen Sie mit Scharia und 2030..jetzt stehe ich auf der Leitung. Machen Sie mich schlau!
Harald de Azania
22. Oktober 2015 21:27
und was ist mit dem "Industrie-Partisanen" ( CS, p 81).

waere eine Moeglichkeit.

Besser; systematische, flaechendeckende Verweigerung

- Steuer ( Gebuehren, Fernsehgebuehren, Bussgelder, whatever) zu zahlen ( Steuerstreik),

- Verweigerung jedweder ziviler Kooperation,

- Boykott aller offizieller Medien, Veranstaltungen,

- eisiges Schweigen gegenueber den Representanten bei auftritten 9 zb sich umdrehen)


Ja, weisz schon , ist schwierig , musz organisiert werden, wer traut sich als erster aus der Deckung etc etc etc


HdeA
Kiki
22. Oktober 2015 21:33
@Nordländer
Da fällt einem nur Mutter Kempowski ein: "Was das wieder soll?!"
oder auch irgendein halbliterarischer Russe bei Lesskow: "Nein, diese Deutschen - ständig denken die sich son Zeuch aus und glauben dann daran!"

Aber wenn Ihnen die Kultivierung des Genöles durch den finsteren Alltag hilft, dann bitte.
jacky
22. Oktober 2015 21:42
Unkoordinierte Aktionen sind immer zum Scheitern verurteilt.

Wie war noch gleich der Lenin zugeschriebene Spruch, dass "deutsche Revolutionäre" erst eine Bahnsteigkarte kaufen, bevor sie einen Bahnhof stürmen wollen?
Tausende von Demonstranten sind nicht einmal in der Lage, EINEN Sprecher zu bestimmen, der nicht nur hilflos blanken Unsinn in die lauernden Mikrofone ballert und selbst zwei Mitglieder einer "Partei" treten sich gegenseitig vor das Schienbein zur Freude der sabbernden Pressemeute.
Hinterfotzigkeit, Falschheit und Intregieren erfordert gewissermassen kriminelle Energie und die besitzt Ottonormaldeutscher in der Regel nicht, ergo ist er ungeeignet, und genau das wissen die dreisten Usurpatoren der Macht.

Der vermeintliche Individualismus ist ein schier unüberwindliches Hindernis für eine straffe Organisation.
Nordlaender
22. Oktober 2015 21:48
@ Jürg Rückert

"Das dürfte großteils am mietlinghaften Auftreten unseres Klerus liegen. Dort betet man nicht mehr für den Sieg seines Israels, sondern für den Sieg Amaleks! Es ist pervers."

Bin ein Kritiker des Christentums, gehöre aber keineswegs der Glaubensgemeinschaft der Atheisten an.

Es deucht mir einigermaßen wider die normale Soziobiologie zu sein, als Mittel- oder Nordeuropäer für den Sieg einer kleinen Nation zu beten, die ihr Territorium an der Ostküste des Mittelmeeres, in Vorderasien, hat.

Umkehrschlüsse weisen hier in die verkehrte Richtung. Nichts liegt mir ferner, als Ländern wie Japan, Israel, Ghana oder so das Wohl nicht zu gönnen. Am meisten ist mir jedoch das Wohl meines deutschen Vaterlandes und das unserer weißen Brudervölker hier in Europa am Herzen gelegen.
Der_Jürgen
22. Oktober 2015 21:49
Ein faszinierender Beitrag von Lutz Meyer, an dem besonders angenehm auffällt, dass er keine vom System aufgestellten Tabus mehr respektiert. Dass ein bewaffneter Partisanenkrieg unter den in der BRD herrschenden Umständen mit einer Katastrophe enden müsste, liegt auf der Hand. Es bleibt also nur gewaltloser Widerstand ("gewaltlos" insofern, als Gewaltanwendung sich auf legitime Notwehr beschränkt), und hierzu müsen die Patrioten vor allem eines tun. Sie müssen aufklären.

Ein grosser Teil des Volkes, vermutlich noch eine deutliche Mehrheit, empfindet zwar tiefes Unbehagen über die Flut, begreift aber nicht, oder will um seines inneren Friedens willen nicht begreifen, dass Deutschland von Verbrechern regiert wird, die es auslöschen und sein Volk gegen ein anderes austauschen wollen (was dem bekannten Zitat von Berthold Brecht - "Wäre es da nicht besser, die Regierung löste das Volk auf und wählte sich ein neues?" makabre Aktualität verleiht). Wenn die denkfaulen Deutschen unter dem Druck der Realität dies erst einmal begriffen haben, und wenn es ihnen ans Eingemachte geht, werden sie rebellieren. Die Verhältnisse sind noch nicht revolutionär, werden es dank der Wahnsinnspolitik des Regimes jedoch bald werden. Dann bedarf es nur noch einer intelligenten Führung, um die Wut der Bürger zu kanalisieren. Unter welchen Umständen der Widerstand erfolgen wird, kann man heute noch nicht sagen. Das hängt von den konkreten Umständen ab, die ein nicht mit der Gabe der Prophetie Gesegneter nicht voraussehen kann.

Sicher ist nur: Es wird spannend, und der Krieg ist noch nicht verloren.
Jürg Rückert
22. Oktober 2015 22:26
@ Nordländer:
"Israel" ist hier doch eine Chiffre für uns Deutsche!
Unsere Mosese beten nicht wie Mose auf einem Berg vor über 3000 Jahren für den Sieg seines Israels über Amalek, sondern für Amalek!
1683 standen die Türken vor Wien. Unsere Bischöfe heute würden den Türken zuarbeiten!

Nochmals:
Wir lagen vor Tours anno siebendreizwei
Da sprach unser Oberbischof:
„Werte fränkische Ritter!
Gott ist nur Liebe und Barmherzigkeit.
So stecket die Schwerter zurück in die Scheide
und senket die Schilde.
In Hochachtung neigen wir uns
vor dem Glauben unserer muslimischen Brüder.
- Küsst den Koran -
Mit Palmzweigen in den Händen,
einem Psalm auf den Lippen,
entwaffnet und barfüßig
lasset uns dem Heer der Gläubigen
in Demut entgegen ziehen,
denn Gott ist mit den Mutigen!“
Nach dieser erhabenen Rede
schrie ein Drittel der Ritter Allahu, Allahu
und liefe gleich über.
Ein weiteres Drittel legte ab die tötenden Waffen.
Der ratlose Rest verschwände
wie Rauch in den Wäldern Frankiens.
Und siehe, die Indianer jagten den Büffel noch immer,
den Kölner Dom und den Hitler hätte es nie gegeben,
und wir weilten im Hause des Friedens seit langer Zeit!
Ja, Allah erscheint heute größer als der dreieinige Gott.
Allahu! Allahu!
25.08.10 an Benedikt XVI
Fredy
22. Oktober 2015 22:33
Gibt es eigentlich regionale Lesertreffen von SiN?

Hab irgendwie auf das Geschreibe keine Lust mehr.
Pit
22. Oktober 2015 22:38
Zum Glück gibt es im Internet mit den meme wars, mit twitter-Aktionen der stormer troll army usw. schon großartige Arbeit, in der Tat so großartig, daß dies als mit ein Grund angesehen werden muß für die neuerdings gezeigte Hastigkeit bei dem Bevölkerungsaustausch: das Narrativ ist gekippt, die Kommentarbereiche im Internet sind unter der Herrschaft der Dissidenten.

Umso mehr möchte ich auf die leider immer noch bestehende Situation verweisen, daß unsere EIGENEN Leute unsere Feinde sind ! Viel mehr als die Regierungen. Darum nochmals, was m.E. als entscheidendes Argument für Ethnozentrismus dienen kann, so daß es auch verstanden wird: das Phänomen der ethnischen Selbst-Segregation.

Die Leute sind in ihrem pathogischen Altruismus verfangen, weil sie verlernt haben zu spüren. Wie können sie also erkennen, was sie wirklich wollen? Antwort: beobachte das TUN, nicht das Denken -> und da zeigt sich eben, daß die Leute dahin ziehen, wo Ihresgleichen sind: Selbt-Segregation findet statt wo immer die Leute frei entscheiden können. Es ist also nicht unmoralisch, einen ethnisch homogenen Nationalstaat zu haben.

Wenn wir alle auf einer Seite stehen, wird der Kampf gegen die Oberkaste immer noch schwer genug, und dann gilt es, die Partisanenmethoden anzuwenden: aber als erstes muß diese Blockade in den Köpfen unserer Leute weg, daß es moralisch anrüchig wäre, ethnisch homogen zu sein. Unbewußt wollen es alle; jetzt gilt es, es auch bewußt zu machen.
Schwedischer Wein
22. Oktober 2015 22:42
"Diese Herdenmenschen ballen sich in bestimmten Wohngebieten..."

Inzwischen sind es so viele, dass das nicht mehr so richtig stimmt. Die noch einigermassen autochthonen Wohngebiete sind sehr teuer oder abgelegen, so dass sie für die Meisten nicht in Frage kommen.

"aber die Polizei setzt sich durch"

Die ständigen Handgranaten- und Bombenattentate in Malmö und Göteborg sprechen eine andere Sprache.

"wird immer wieder mal einer erschossen"

Ja, aber nicht von der Polizei :-). Die weiss nämlich, dass jder Schusswaffeneinsatz zu einem Aufstand im betroffenen Ghetto führt.

"Bis Sommer letzten Jahres wurde von den Herrschenden verneint, daß es wesentliche „Probleme“ mit der „Integration“ gäbe. Inzwischen ist die Katze aus dem Sack..."

... aber nichts passiert, ausser dass der Tsunami immer weiterrollt.

"Ein Kartenhaus..."

Richtig, und ausser der Einwanderung ist es die immense Verschuldung, die wie das berühmte Damoklesschwert über dem Land hängt. 160% des BSP, wenn man öffentliche Hand, private Haushalte und Firmen zusammenzählt. Das wird, so heisst es, innerhalb der OECD nur von Japan übtertroffen. Zur Zeit ist es noch der niedrige Ölpreis, der das Land über Wasser hält. Sollte der steigen, kommt die Inflation und dann eine Kettenreaktion an deren Ende Bankenpleiten stehen. Dann gute Nacht, Schweden.

Wie zur Bestätigung der äusserst kritischen Lage gab es
in Schweden in den letzten zwei Wochen Brandstiftungen in einer kleinen Anzahl von Asylunterkünften. Zu Schaden kam niemand. Dieser direkte Widerstand, falls es denn einer ist, ist ein Phasenübergang für das Land, Ausgang ungewiss. Ausserdem glaubt die Linke jetzt, im Messerattentäter von Trollhättan ihren Breivik gefunden zu haben. Es kann nun sehr schnell eskalieren im Land.
Waldgänger aus Schwaben
22. Oktober 2015 22:45
Es kann die Spur von meinen Erdentagen nicht in Äonen untergehn.
(Goethe, Faust II)

Vor fast vierzig Jahren besprachen wir in Religion einen Text. Die Nordvietnamesen trennten die amerikanischen Kriegsgefangenen auf. Zehn Prozent, die born leaders wurde streng bewacht. Der Rest, die 90% Mitläufer waren problemlos mit geringer Bewachung in Gefangenschaft zu halten.
Die Geschichte mag so nicht stimmen und die Zahlen bezweifle ich auch aufgrund meiner Lebenserfahrungen. Aber die Tendenz stimmt. Ich sehe eher 2% born leaders, 0,5 Prozent Waldgänger, aus denen bestenfalls Dichter und Denker werden und der Rest ist Masse, Mitläufer.

Dazu ein biographisches Detail: Anfang der 90'iger Jahre des vergangenen Jahrhunderts arbeitete ich in der Schweiz. Auf einem Kongress lernte ich einen Assistenten einer mitteldeutschen Uni kennen. Ich empfahl ihn meiner Firma. Ein Jahr später war er mein Chef. Später erfuhr ich, dass er schon in Hinblick auf seine Zukunft in der DDR an der Grenze gedient hatte.
Er protegierte mich und ich hatte erhebliche, nicht nur fianzielle, Vorteile davon. Unsere Wege trennten sich aus Gründen, die er nicht zu vertreten hat. Heute ist er irgendwo in der Schweiz Geschäftsführer, während ich immer einfacher code-Klopfer (Software-Entwickler) geblieben bin. Ich hege nicht den geringsten Groll gegen ihn. Er blieb ohne eigene Kinder und von seinen Erdentagen werden wohl nur ein paar Ziffern in Schweizer Bilanzen bleiben. Aber er ist wohl einer der 2%.

Oft wird vergessen, dass unsere Grenzen - noch - nach beiden Seiten offen sind. Entscheidend für die Zukunft unseres Vaterlandes wird es sein, wieviel von den eigenen 2,5% auf die es ankommt, wir körperlich, geistig und seelisch hier halten können und wie viele der 2,5% der Zuwanderer sich für unsere Kultur gewinnen lassen. Möglicherweise kommen auch die 2,5% der Zuwanderer-Kulturen gar nicht zu uns, sondern nur Mitläufer.
Für beides sehe ich relativ schwarz. Ohne Wertschätzung des Eigenen wird beides misslingen.

Das römische Reich war jahrhundertelang hervorragend darin Barbaren zu "integrieren". Arminius ist ein Beispiel des Scheitern der Integration und der Stärke des germanischen Eigenen.
Nordlaender
22. Oktober 2015 22:49
@ Kiki

"Aber wenn Ihnen die Kultivierung des Genöles durch den finsteren Alltag hilft, dann bitte."

Aber nicht doch! Nichts liegt mir ferner, als den Eintrag solcher Kulturschaffenden wie Broder, Dieter Bohlen, Anus Ferchichi ("Bushido"), Günter Grass, Charlotte Roche, Oliver Polak und Akif Pirincci in das Literaturlexikon unserer Moderne verhindern zu wollen.

Allen diesen Personen gebührt sogar ein doppelter Preis, weil Querdenkertum sonst leider immer seltener wird.

"Das Tonangebende zieht hier mit dem Populären gleich. Das Populäre wiederum pflegt die Idolatrie des Außenseiters, und man kreiert für die Massen die Außenseiterkonfektion. Gleichzeitig kennt die totale Öffentlichkeit keinen Außenseiter mehr. Sie ist unüberschreitbar und allgegenwärtig. Und unausgesetzt damit beschäftigt, aus jedem größeren Belang den seit Menschengedenken dünnsten aller breitgetretenen Quarke herzustellen."

Botho Strauß

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-30020354.html

Ein selbsternannter vermeintlich elitärer Stänker, dem ein solcher Rang freilich nicht zusteht. Man sollte Strauß als Oberspassbremse allerdings auch nicht gänzlich leer ausgehen lassen.
Nordlaender
22. Oktober 2015 23:07
@ Jürg Rückert

"„Israel“ ist hier doch eine Chiffre für uns Deutsche!"

Für das Eingemachte, daß ich z.B. ein Mann bin, z.B. ein Deutscher bin, z.B. ein Weißer bin, z.B. ein Europäer, benötige ich keine Chiffre.

Habe keinen Bock darauf, mir jetzt von einem anderen Kontinent symbolisch irgendwelche Uiguren zu suchen als Vorbild, die mit den Chinesen nicht so können - oder umgekehrt.

Gilt aber nur für mich. Für eine christliche Demokratin wie unsere BUNTE Kanzlerin mag Ihre Vorlage wohl geeignet sein.
Feierabend
22. Oktober 2015 23:40
Warten Sie es ab: Wenn es an meine Familie, an meine Wohnung, an meine Rente geht, dann ist Schicht im Schacht! Dann werde ich diese Volkszertreter mit Mitteln bekämpfen, die diese Kretins immer befürchtet haben.
Michael Schlenger
22. Oktober 2015 23:59
Einfach herrlich, wie hier seit einiger Zeit mit pathetischen Worten von Widerstand schwadroniert und dabei selbstverständlich der Gewalt eine Absage erteilt wird. Also ob es in dieser Rentenrepublik (Helge Schneider dixit) noch eine wehrfähige und -willige Restpopulation gäbe, die überdies ein gut geöltes G3 oder Opas Karabiner im Keller liegen hätte.
Diese Option ist schon theoretisch so abwegig, dass man sich von ihr praktisch nicht einmal distanzieren muss...

Was nun die im sozialkundelehrerhaften Frageduktus erwogene friedliche Partisanentätigkeit angeht, vermisse ich ebenfalls den Realitätssinn. Wie viele der 80 Mio. gemütlichen BRD-Bewohner würden ernsthaft erwägen, alle bürgerliche Vernunft fahren zu lassen, die Familie hintanzustellen, Beruf und Altersversorgung zu riskieren, um - ja genau was - zu erreichen?

Die Regierung durch Steuerstreik und GEZ-Verweigerung zu stürzen? Wie genau geht das? Habe dazu noch keine taugliche Anweisung gefunden. Gern wüsste ich, wie man an der Tankstelle die Mineralölsteuer und die Mehrwertsteuer auf dieselbe "verweigert". Gern wüsst der gemeine Arbeitnehmer, wie er den Arbeitgeber zwingt, die Lohnsteuer nicht vom Bruttogehalt abzuziehen. Gern wüsste ich, wie man das gerichtliche Mahnverfahren wirksam torpediert, das bei dauerhafter Nichtzahlung der GEZ-Steuer einsetzt.

Und wenn - entgegen aller Wahrscheinlichkeit - der Widerstand von sagen wir 80.000 Partisanen geglückt ist und in Berlin die AfD (ein Scherz, ich weiß) regiert, was geschieht eigentlich dann? Werden dann mehrere Millionen Unerwünschte wieder "zurückgeführt"? Wohin, von wem und vor allem womit? Mit der Deutschen Bahn oder angemieteten russischen Antonow-Transportflugzeugen? Und was, wenn sich die hoffnungsfrohen jungen Neubürger - was naheliegt - dagegen wehren? Oder die in die Zehntausenden Gehenden aus der Sozialindustrie, die dann ihren Daseinszweck verlieren?

Fragen über Fragen, die natürlich keiner ernsthaft beantworten kann. Also sollte man sie besser auch gar nicht aufwerfen.

Wenn Angela Merkel in letzter Zeit mit irgendetwas recht hatte, dann damit: "Jetzt sind sie eben da."

Das beschreibt präzise die strategische Lage, und wer glaubt, diese millionenfache Realität bei allem verständlichen Zorn auf die Verantwortlichen ignorieren zu können, dem sei auf gut angelsächsisch gesagt: "Get real!"

Es kann nach meiner Auffassung einer konservativen Randbewegung im Restdeutschland des 21. Jh. nur um eines gehen: das für bewahrenswert Befundene zu bewahren und weiterzugeben. Leider wird hier für meinen Geschmack zu wenig darüber sinniert, was dieses Bewahrenswerte eigentlich sei und wie man es vor dem Untergang schützen kann. allein darauf seine Kräfte zu konzentrieren, erscheint mir bei der Lage der Dinge realistisch.

Also: Mal wieder durchatmen, ruhig und klar denken, die eigenen Kräfte sichten und sammeln - dann kommen vielleicht auch für den Einzelnen sinnvolle Aktivitäten heraus, die auf ganz eigene Weise subversiv wirken, etwa unbeirrt nach seiner Facon zu leben, Verzicht auf fragwürdige Aufstiegs- und Teilhabemöglichkeiten zu üben, anderen darin ein Vorbild sein, freundlich und gelassen zu bleiben, vor allem: sich nicht der Ratio der Medien zu unterwerfen.

Vielleicht kann die einzige realistische Handlungsaktion Konservativer hierzulande darin bestehen, eine Flaschenpost in eine ungewisse Zukunft auf die Reise zu schicken. Dann sollte man sich aber vorher über den Inhalt klarwerden.
Richard Cobden
23. Oktober 2015 00:25
Ich sehe große Chancen in der Entwicklung einer konsequenten konservativen Kaufdisziplin. Wenn man Geld ausgibt, dann lieber bei einem Unternehmen, das uns nahesteht. Je mehr, desto besser. Man kauft so schon genug Konsumprodukte, die kein Mensch wirklich braucht. Schließlich wird man nicht umhin kommen, sich von allen Mainstreammedien zu trennen, d.h. alle Abos zu kündigen. Den Kirchenbeitrag kann man sich auch sparen; ich rede nicht vom Austritt, sondern vom Nichtbezahlen.
Paule
23. Oktober 2015 01:21
Ein sehr guter, mutiger und kluger Beitrag!

Eine Frage in die Runde,

haben wir den genug Deutsche die dem Anforderungsprofil des Partisanen entsprechen?
Ich sehe da gerade beim Thema Erdverbundenheit oder Heimatliebe oder Volksverbundenheit um es auf Deutsch zu sagen, doch große Probleme eine Schwelle von 4 Millionen zum Erdrücken zu erreichen.

„Wenn wir alle auf einer Seite stehen, wird der Kampf gegen die Oberkaste immer noch schwer genug, und dann gilt es, die Partisanenmethoden anzuwenden: aber als erstes muß diese Blockade in den Köpfen unserer Leute weg, daß es moralisch anrüchig wäre, ethnisch homogen zu sein. Unbewußt wollen es alle; jetzt gilt es, es auch bewußt zu machen.“

Von @Pit http://sezession.de/c289353

Hier kann ich nur zustimmen. Und gehe einen Schritt weiter.

Ich wiederhole meine These es muß uns gelingen Kevin und Chantal davon zu überzeugen das „Deutschsein“ was Gutes ist! Natürlich nicht nur die, aber vorallem.
Warum sonst sollen sie gegen den Strom schwimmen, wenn die spannenden Dinge flussabwärts stattfinden und dort auch noch Milch und Honig fließen.
Das geht nur über Emotionen!

Ist das nicht der erste Schritt eines jeden Feldherrn (Partisanenführer) die Truppen zu mobilisieren?

Also ist die erste Aufgabe nicht Steuerboykott sondern Heimatliebe und das Bedürfnis die Heimat zu schützen zu wecken, also Heimat und Deutschsein auch emotional zu fördern?
Womit wir bei Deutschlandfahne und Höcke sind...
~
Ist Höcke der erste Partisan?

Gruß Paule
Paule
23. Oktober 2015 01:56
Herr Meyer,
sie inspirieren mich.
Wie wäre es eine Aktion zu starten jeder Patriot schreibt 1000 Kommentare, ein Mails oder Facebookeintrag (1000 Stück für jedes Jahr der Deutschen Geschichte eine) mit nur einen Satz wie diese, wohin ist egal bevorzugt sind die MSM ob es dort paßt oder nicht:

Ich bin gerne Deutscher, weil meine Eltern liebe Menschen sind.
Ich bin gerne Deutscher, weil mir meine Nachbarn immer helfen!
Ich bin gerne Deutscher, weil mich das Glücklich macht!
Oder:
Ich spreche gerne Deutsch, weil Deutsch eine schöne Sprache ist.
Ich spreche gern Deutsch, weil Schiller den Handschuh geschrieben hat.
Oder
Ich bin gern Deutscher, weil Deutschland ein schönes Land ist.
Ich bin gern Deutscher, weil Deutschland kluge Menschen sind.
Ich bin gern Deutscher, weil mir Schwarz-Rot-Gold gut gefällt
Ich bin gern Deutscher, weil wir den Buchdruck erfunden haben.

Massenhaft verbreitet und nicht strafbar, nicht anstößig, nicht schwierig...

Ach das wäre schön weil alle meine Vorfahren an Deutschland mitgebaut haben.

Gruß Paule
Magnus Göller
23. Oktober 2015 02:28
Ich gehe davon aus, dass alle Rechtsextremen inzwischen aus Deutschland geflohen sind, sich das Problem mit denen also nicht mehr stellt.

Daher kann man sich jetzt umso ungestörter den Scheinflüchtlingen widmen, die statt derer hierher eingeladen wurden. Von der Regierung Merkel, mittels unzähliger Rechtsbrüche und mittels Verrats.

Und so wird man sich auch um den Ersatz dieser illegalen Regierung kümmern können, jetzt, da man noch selbst dafür Zeit hat, weil alle Rechtsextremen aus Deutschland geflohen sind.

Und, weil ohne die geflohenen Rechtsextremen das ganze Land aufatmet, findet es selbst die Kraft, zunächst deren alte oder neue Atomwaffen, dann die ganzen Besatzeramis auszuschaffen.

Die Antifa schafft sich, piercingausreißend und Haare dazu, unter letzten Flüchen selbst ab, ganz einfach, weil der Gesamtbetrieb sie ohne die geflohenen Rechtsextremen nicht mehr braucht.

Jaja, das klappt alles.

Sobald wir alle Rechtsextremen in die Flucht getrieben haben.
Andreas Walter
23. Oktober 2015 03:00
Partisan greift hier nicht, Herr Meyer.

Aus mehreren Gründen. Konservative sind weniger irr, in allem was dieser Begriff bedeutet kann. Unter konservativ verstehe ich ruhig, ausgeglichen, entspannt, bodenständig, erd- und familiengebunden, der gemütliche Bayer im Biergarten, die freundliche dralle Bedienung dazu, um in Stereotypen zu reden.

Der "andere" Typ von Mensch, der darum auch andere Werte vertritt, hat immer etwas überspanntes, hysterisches, paranoides, wirkt fahrig, zerbrechlich, gespalten, besessen, getrieben, was sich auch in seinem politischen Aktivismus, seinem Wahn widerspiegelt bis hin zum Kampf. Um wie von Sinnen kämpfen zu können, muss man (wie besessen) hassen können, und dieser Hass muss sich darum immer irgendwoher speisen. Meist übrigens aus der Kindheit und Jugend.

Sie können daher beinahe in jede Biografie gehen um zu erkennen, woher dieser Stachel bei all diesen Menschen herrührt. Niemand wird zufällig berühmt, prominent, berüchtigt, mächtig oder reich. Da ist fast immer etwas, was treibt.

Darum sind auch Konservative keine Partisanen, sondern eben eher die Migranten, die hier gerade einfallen. Die haben nichts mehr zu verlieren.

Partisanen, glaube ich, ich habe es noch nicht überprüft, finden sich immer auf der progressiven Seite, auf der Seite der existenziell Bedrohten, egal ob diese Bedrohung "nur" psychisch begründet oder "real", materiell, körperlich ist.

Die einzigen echten deutschen Partisanen, wenn sie so wollen, sind derzeit die, die tatsächlich mal ein noch leerstehendes Gebäude anzünden, das zur Asylunterkunft umfunktioniert werden soll. Wenn das in ganz Deutschland 50 Personen sind, dann ist das schon hoch geschätzt. Die meisten Feuer in den Unterkünften werden von den Migranten selbst verursacht oder auch gelegt.

https://www.youtube.com/watch?v=CnvuKKWOEo4

Ich zitiere sie darum selbst:

"Partisanen sind auf die Dauer machtlos, viertausend Partisanen beschäftigen den Machthaber bereits intensiv, vierhunderttausend Partisanen lähmen ihn, vier Millionen ersticken ihn. Wohlverstanden im unbewaffneten Kampf, der natürlich auch ein ungleicher ist. Der Gegner verfügt über starke Machtmittel auch der physischen Gewalt, doch unbesiegbar ist er nicht."

Die Migranten sind die Partisanen "unserer" Regierung, Herr Meyer. Darum ist ja "unsere" Regierung bereits gelähmt, wird es Deutschland Ende 2016 nicht mehr geben und nur noch die Bundeswehr könnte jetzt noch daran etwas ändern, dass allerschlimmste noch verhindern (die 4 Millionen), obwohl ja bereits schon hunderttausende hier sind. Doch eben nur noch mit Waffengewalt und Schiessbefehl und darum nicht mehr ohne chinesische Lösung, und sei es "nur" an den Grenzen.

Schach, nennt man so eine Situation im Spiel der Könige.
Andreas Walter
23. Oktober 2015 04:57
Was zudem auch häufig vergessen wird ist folgendes zu betrachten:

http://www.bpb.de/wissen/X39RH6,0,0,Bev%F6lkerung_nach_Altersgruppen_und_Geschlecht.html

Die absoluten Zahlen sind nämlich eine Sache, doch beachtet bitte mal, wie viele junge Frauen und Männer es im Alter zwischen 20 und 30 Jahren gibt.

Noch jeweils etwa 5 Millionen. Zumindest war das 2010 noch so.

Jetzt steht es also schon 5,5 zu 5

Ende nächsten Jahres steht es dann 6:5, dann 7:5, 8:5, 9:5, 10:5 Ende 2020.

Rosige Zeiten, für deutsche Frauen. Alles kleine ungläubige ...... .

Eure Töchter, die jetzt also 10, 15, 20, 25 sind.

Da ist nix mehr mit Doppelnachname. Und hier ist auch nicht Strand in Kenia.
Loukas Notaras
23. Oktober 2015 06:21
@Fredy:

"Gibt es eigentlich regionale Lesertreffen von SiN?
Hab irgendwie auf das Geschreibe keine Lust mehr."

Aufgrund eines Kolumnenbeitrags von Nils Wegner hat sich vor wenigen Jahren in Nordhessen ein Stammtisch von bis zu zehn Personen unterschiedlichster konservativer Ausprägung gebildet. Bislang trafen wir uns immer einmal im Quartal. Unter dem Eindruck der aktuellen Ereignisse werden wir die Frequenz auf alle zwei Monate erweitern.

Man mag maulen, da wird auch nur geredet. Das ist richtig. Aber allein das Gefühl unter Gleichgesinnten Erfahrungen auszutauschen, und überhaupt die Ereignisse zu bewältigen, ist verdammt viel wert. Man kommt so aus der Ecke der Einsamkeit. Und wer weiß, was man in der Zukunft aus so einem Zirkel machen kann. Und es fühlt sich besser an als das Verharren im virtuellen Raum.

Ich kann also nur empfehlen, es so nachzumachen. Vernetzt euch offline. Wer im Raum Nordhessen Interesse hat, an unseren Treffen teilzunehmen:

jf-stammtisch-ks@freenet.de
Monika
23. Oktober 2015 09:21
Die Maus sieht in ihren Träumen,
daß die Katze Angst vor ihr hat.

Armenien

@Michael Schlenger
Vielen Dank für Ihre stets vernünftigen, nüchternen und ernüchternden Beiträge.
Ein Volk, auf dessen Bücherbestsellerlisten Darm mit Charme steht, kann sich nur lächerlich machen, wenn es von Widerstand redet.

Die russischen und jugoslawischen Partisaninnen waren von anderem Kaliber:
http://kungfutius.blog.de/2011/06/12/kriegerin-soldatin-11304365/
Eveline
23. Oktober 2015 09:24
https://www.facebook.com/mujhayabbhooljanaydo/videos/412175192309841/?fref=nf

Ich glaube, es ist alles viel einfacher, das "falsche Entlein " alias Deutsche/ die deutschen Stämme, laufen seit mindestens 100 Jahren einer falschen Identität nach.

Lassen wir uns von Außen doch nicht immer sagen, wer wir sind, sondern fühlen uns selbstverständlich als das, was wir sind.

Wer und wo ist unsere wahre Mutter?
Winfried Radziejewski
23. Oktober 2015 09:35
Der Partisan ist letztendlich das, was die Terroristen aller Couleur für ihre Existenzberechtigung halten: gegen eine erdrückende Übermacht, die in allen Ohnmachtsgefühle veranlagt, mit heimtückischen Hinterhalten und einem "asymmetrischen" Kampf anzugehen. Das hieße, eine Diktatur durch eine nächste zu ersetzen und zahllose Feinde zu erzeugen genäß einer nicht lienearen Gleichung. Welcher Führer in der Geschichte eines solchen Kampfes für das Gute war nach seinem Siege noch der Gute, der Humane? Hatten ihn nicht die Nöte und Mittel des Kampfes gegen die Ungeheuer selbst zu einem Ungeheuer gemacht? Carl Schmitt prägte auch die Aussage: "Der Feind ist immer die eigene Frage als Gestalt". Damit werden wir zum Paradoxen geführt. Welche geschichtliche Erscheinung hat diesen Bereich besser ausgefüllt als Jesus von Nazareth? Das Leben einer Idee, so zeigen es übrigens auch Sokrates oder der Ethiker Cicero, ist paradoxerweise mit dem Untergang der Trägerindividualität verbunden. Wir müssen wieder genau analysieren, was eine Idee ist und was das Kantsche Ding an sich ist, denn alle Ignoranz dessen und des Wissens um nicht lineare Funktionen mästet nur wieder alle möglichen Tunichtgute auf dem Nährboden destruktiver Verhältnisse.
Carsten
23. Oktober 2015 09:37
Gefechtsalarm in der Ein-Mann-Kaserne:

- Konsumverzicht
- Medienboykott
- Sabotage (1)
- Subversive Aktion (2)
- Ungehorsam
- Vernetzung

1: z.B. Zeitungspakete, die für die Austräger in Bushäuschen liegen, in den Regen stellen.
2: Huch, wie kommt denn das "fremdenfeindliche" Banner über Nacht an die Autobahnbrücke?
Der_Jürgen
23. Oktober 2015 09:46
@Direkte Aktion
Ihr Szenarium könnte unter Umständen in Erfüllung gehen - wäre da nicht der Wirt, ohne den man die Rechnung bekanntlich nicht machen sollte. Dieser Wirt ist Uncle Sam, der eine nationale Regierung in Deutschland nicht dulden wird. Können Sie sich das Geheul der Ostküstenpresse sowie der internationalen Lügenpresse vorstellen, wenn sich die Verwirklichung Ihres Szenariums abzeichnet? Und wie die Beispiele Jugoslawien, Irak und Libyen drastisch zeigen, bleibt es ja nicht bei Pressekampagnen.

Unsere Hoffnung liegt darin, dass die USA innen- und aussenpolitisch immer schwächer werden. Eine wirkliche Rezession oder gar Depression wird zu schweren Unruhen in Amerika führen; aussenpolitisch muss Washington eine Demütigung nach der anderen hinnehmen. Ob Obamas Nachfolger wirklich noch Lust auf grosse aussenpolitische Abenteuer in Form neuer Interventionen haben wird, bleibt abzuwarten. Doch vorderhand ist die Bestie noch bissig, und wenn sie waidwund ist, kann sie besonders gefährlich werden.

Eine direkte, unverhüllte Besetzung durch die USA hätte immerhin den Vorteil, dass - von unheilbaren Dummköpfen, die ja wohl doch nur eine kleine Minderheit bilden, abgesehen - dann jeder schnallen würde, was gespielt wird. Die Fronten wären dann klar.

@Michael Schlenger
Die erforderliche Abschiebung von Millionen geht, wie ich in einem früheren Beitrag festhielt, nur in einer Diktatur, welche die Rädelsführer der antideutschen Kräfte so lange aus dem Verkehr zieht, bis die Rückführung abgeschlossen ist (was einige Jahre dauern dürfte). Uebrigens werden gewaltsame Massenabschiebungen gar nicht nötig sein, es geht auch anders:

- Illegal Eingewanderte, rechtskräftig abgelehnte Asylbewerber, Kriminelle sowie Sozialschmarotzer erhalten keine finanzielle Unterstützung mehr. Diese Massnahme wird ein paar Monate vor ihrem Inkrafttreten bekanntgegeben, damit sich die Betroffenen auf ihre Rückkehr vorbereiten können. Beim Verlassen Deutschlands erhält jeder Rückwanderer eine gewisse Summe, die es ihm ermöglicht, in der Heimat eine Zeitlang über die Runde zu kommen, bis er wieder ein Einkommen hat. Die Heimatländer der Repatriierten werden ebenfalls für eine gewisse Zeitspanne unterstützt.

Ja, das alles kostet Geld, aber nur einen Bruchteil dessen, was auf Deutschland zukommt, wenn die Invasoren bleiben.
Andreas Törner
23. Oktober 2015 09:53
Womit wir bei Deutschlandfahne und Höcke sind…
~
Ist Höcke der erste Partisan?


Den Wimpelauftritt dürften zumindest die meisten "Normalos" eher als "unfreiwillig komische" Provokation denn als "Genugtuung" oder gar "beseelend" empfunden haben.

Um Menschen richtig "zu packen" oder auch nur zu überzeugen, gar "an sich selbst zu erinnern", emotional anzukurbeln, ist Höcke, bei allem Respekt, auch einfach nicht der ideale Typ. Nicht auf der Straße und schon gar nicht im Fernsehen. Das weiß er ja auch selbst, drum wirkt er meist etwas verkrampft. Daß er trotzdem nicht kneift, ist ihm hoch anzurechnen. Aber "manchmal ist weniger halt mehr"...

Gerade was Öffentlichkeitswirksamkeit angeht, punktet da die eloquent-charmante Frau Petry. Ich würde sie fast heiraten. Sie hätte wohl auch das Zeug zur Petra Kelly der AfD - und wenn sie nicht erschossen wird, darf sie dann dereinst vielleicht - @ Nordlaender - als "Alibipatriotin" unpopuläre "alternativlose Sachzwangentscheidungen" gegen das eigene politische Lager durchsetzen helfen. Vorher muß die AfD freilich beweisen, daß sie "politikfähig" geworden ist, also einige Jahre lang ihr Klassenziel in Sachen "get real" erreichen...

Darum hebe ich, gegen alle verständliche Neigung zur Politikasterei, abschließend gerne die - in meinen Augen - bittere Wahrheit von Herrn Schlenger hervor:

Es kann nach meiner Auffassung einer konservativen Randbewegung im Restdeutschland des 21. Jh. nur um eines gehen: das für bewahrenswert Befundene zu bewahren und weiterzugeben. Leider wird hier für meinen Geschmack zu wenig darüber sinniert, was dieses Bewahrenswerte eigentlich sei und wie man es vor dem Untergang schützen kann. allein darauf seine Kräfte zu konzentrieren, erscheint mir bei der Lage der Dinge realistisch.


In der entsprechenden "Flaschenpost" darf dann gerne auch ein wenig von jener "Samenromantik" mitschwimmen, deren "grobsinnliche" Variante in der Debatte um Pirincci immer wieder mal aufschien...
Walter Roth
23. Oktober 2015 10:22
Hallo Herr Meyer..................

Ich finde die Sezession zwar immer anregend zu lesen, ein dickes Danke dafür.

Natürlich muss jemand die Theoretischen Grundlagen für eine Veränderung ausarbeiten..... das macht die Sezession..

........Aber, es ist immer wieder herrlich zu sehen wie ängstlich und furchtsam sie das tun, politisch Korrekt und verschanzt hinter dem Grundrecht auf Redefreiheit.

Frage : gab es schon mal eine echte Revolutionäre Veränderung die von den Gebildeten erzwungen wurde...???

Nein nicht wirklich, es war immer die Masse die es schaffte, die aber kümmert sich einen Sch....dreck um diese "schöngeistigen Grundlagen", nein, die gehen irgendwann auf die Strassen und erzwingen es .......auch mit Gewalt.
Die Gebildeten waren nur meist anschliessend dann zur Stelle um das alles wieder in Bahnen zu lenken. Gut, das ist Notwendig.

Was schreckt die Verbrecher in unseren Parlamenten genügend, "theoretische Aufsätze" vielleicht...?

Mir ist klar, würden sie härter zulangen, sie würden vom Staat mit Repression überzogen und vor allem ....er würde sie finanziell ruinieren.

Damit wären wir auch gleich beim zentralen Punkt, ....nur wer nichts hat wird eine Revolution in Gang setzen, denn er kann nur wenig verlieren, alle anderen werden schöngeistige Aufsätze verfassen.





Trotzdem ich hier nun etwas gehässig bin, machen sie weiter so, ich hoffe das andere "Standbein" wird sich finden.

Hier in der Schweiz ist der Druck im Kessel gerade etwas entwichen, die SVP konnte bei den Wahlen stark zulegen. Darum müssen wir nicht auf die Strassen gehen, es gibt hier eine starke Demokratie die mehrere Ventile beinhaltet.

Aber auch hier in der Schweiz ist die Demokratie gefährdet.

Bundesräte wie Sommaruga, EWS und Burkhalter arbeiten daran sie auszuhöhlen.
Burkhalter ist ein FDP Mann, besonders verwerflich das eigentlich Konservative mit Linken an der Staatsauflösung mitarbeiten.

Ich bin nein SVP Wähler, aber ich interesseire mich sehr dafür was in Deutschland geschieht, denn das ist für uns entscheidend.

Wir Schweizer würden es euch gönnen wenn ihr eine Veränderung schaffen könntet.
Rainer
23. Oktober 2015 10:22
Unter Partisanentätigkeit verstehe ich auch, dass man seine Ziele nie aufgibt, bloss weil sie momentan utopisch oder nicht realisierbar erscheinen. Die Grünen und Linken wollen seit Jahrzehnten Masseneinwanderung, eine No-Border-Politik und eine Politik der Zerstörung der ethnischen und kulturellen Grundlagen Deutschlands. Diese Ziele haben, trotz aller angepassten Rhetorik, niemals aufgegeben, mit allen Mitteln zäh und unnachgiebig verfolgt. Selbst nach dem Asylkompromiss 1993 haben sie niemals aufgegeben und jetzt mit der CDU, Merkel und diversen oskuren globalistischen Netzwerken ein Vehikel gefunden, diese endlich durchzusetzen.

Diese Einstellung vermisse ich bei vielen Konservativen. Da wird dauernd gejammert, das der Zug sowieso abgefahren wäre, dass man eh nichts mehr nachen könne, es zu spät sei, man könne nur noch Teile bewahren, usw. usf.

Zu viel Realismus, zu viel Lähmung, zu viel Resignation, zu viel Defätismus. Zu wenig Utopie und zu wenig Kampfgeist. Tut mir leid, meine Herren, aber so wird das nie etwas.

Warum nicht immer und immer wieder Grenzzäune und Massenabschiebungen fordern? Warum nicht den Austritt aus dem Euro fordern? Warum nicht die Kündigung von internationalen Knebelverträgen, das Ende der Entwicklungshilfe, die Einstellung von Zahlungen an obskure internationale Gerichtshöfe und Organisationen verlangen? Warum nicht das Verbot der Antifa, die Zerschlagung linksradikaler Netzwerke, das Verbot von Pro Asyl wegen gemeinschädlicher und staatsgefährdender Umtriebe fordern? Warum nicht die Schließung pseudowissenschaftlicher Studienfächer wie Genderismus und diverser Laberfächer fordern usw?

Bitte mehr Offensive und weniger Defensive, mehr Radikalität in der Rhetorik und weniger Leisetreterei. Das bringt den Feind in Wut und in die Defensive und ist langfristig erfolgreicher, alleine schon durch die Erschaffung und Verbreitung neuer Meme. Am Anfang wird manches davon subversiv erfolgen müssen, aber mit der Zeit werden diese Ziele mehr und mehr in den öffentlichen Diskurs eindringen.
Friedhelm
23. Oktober 2015 10:27
@Der_Jürgen
Beim Verlassen Deutschlands erhält jeder Rückwanderer eine gewisse Summe, die es ihm ermöglicht, in der Heimat eine Zeitlang über die Runde zu kommen, bis er wieder ein Einkommen hat


Ja, das schlug ich auch vor, sogenannte "buy out programs". Wird auch von HBD-Bloggern in Betracht gezogen, um die NAMs, besser: NNAMs* aus dem Land zu bekommen, die durch den Immigration Act 1965 alle die USA gestürmt haben. Kopftuchzombies und andere Herdenmenschen sind in NY auch keine Seltenheit mehr.

* NNAM: Non-North Asian Minority. Da die Nordostasiaten meist keine großen Probleme breiten, intelligent und fleißig sind; Probleme bereiten eben die üblichen Verdächtigen: die Moslems und Schwarzen, die beide einen niedrigen mittleren IQ sowie eine lachhafte Arbeitsethik aufweisen. (Der mittlere IQ der Inder ist auch nicht gerade berauschend.) Natürlich darf es in einem weißen Land auch keinen riesigen Anteil von Nordostasiaten geben, jedoch sind diese sicherlich lieber gesehen als die Neger und Moslems (auch Mudslims geschimpft).
Walter Roth
23. Oktober 2015 10:28
Thema Höcke........

Ich habe die Sendung gesehen.

Und ich war sehr positiv überrascht.

Wer von euch hat schon einmal vor Publikum gestanden und eine Sache vertreten....????

Ich habe das und weiss das es ungeheuer schwierig ist.

Mann kann sich nicht über alles bis ins auswendige Sattelfest machen, alle Zahlen im Kopf haben, dem Gegenüber zuhören, die Argumente parat legen, sie auch noch Telegen wirksam vortragen und dabei auch noch das Lampenfieber unter Kontrolle halten.

Wer einer feindlichen Runde, wie Höcke zu begegnen wusste, der hat eine glänzende Leistung gebracht.

Ich kenne nur wenige die das schaffen, Roger Köppel von der Weltwoche ist so einer.
Sugus
23. Oktober 2015 10:28
"Beim Verlassen Deutschlands erhält jeder Rückwanderer eine gewisse Summe, die es ihm ermöglicht, in der Heimat eine Zeitlang über die Runde zu kommen, bis er wieder ein Einkommen hat. Die Heimatländer der Repatriierten werden ebenfalls für eine gewisse Zeitspanne unterstützt"

Tut mir leid, das ist reines Gutmenschentum und hat schon bei der Kohlschen Türkenrückführung nicht funktioniert. Jedem Rückwanderer muss klargemacht werden, dass er bei Wieder-Aufenthalt in Deutschland strafrechtlich-finanziell dran ist und sofort wieder raus muss (eben kein Knast, denn das hieße Verbleib in D!). Die Heimatländer der Repatriierten bekommen höchstens einen kleinen Vorschuss, weitere Zahlungen nur dann, wenn es ihnen langfristig gelingt, die Repatriierten im Land zu halten.

Wir schulden denen nichts, Null. Die schulden uns was.

Es ist aber eh müßig, von B zu sprechen, wenn nicht mal A erreicht ist.
Fredy
23. Oktober 2015 11:25
Leicht OT, aber wo soll das enden?

"Wir haben ein Integrationsproblem in Deutschland. Wir haben ein Problem mit Menschen, denen unsere demokratische Wertordnung fremd ist. Sie lauschen Hasspredigern und radikalisieren sich im Internet, sie hassen Schwule und hadern mit der Gleichberechtigung der Frau. Sie tragen Gewalt in die Politik - und sie marschieren jeden Montag bei Pegida. Sie sind Deutsche, aber sie sind fremd im eigenen Land.

Der maaslose Heiko als Journalist:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/justizminister-maas-pegida-wird-zur-gefahr-gastbeitrag-a-1059146.html
Gonzague de Reynold
23. Oktober 2015 11:54
@Walter Roth

„Wir Schweizer …“ - gehen da offenkundig nicht einig.

Die Insel der Glückseligen im beschaulichen Helvetien, das war vielleicht mal. Jetzt ist es bestimmt nicht mehr so. Wir sind auf Teufel komm raus in die „westliche Wertegemeinschaft integriert“. Und die erwähnten Überdruckventile vermögen dem, zumindest auf die Dauer, mit Bestimmtheit nichts entgegenzusetzen. Wie es eben mit rein reaktiven Mechanismen so ist. Von irgendwelchen SVP-Erfolgen gar nicht zu reden - das ist Folklore, weiter nchts … . Verschärft wird die Situation noch zusätzlich durch die „uns“ wohl wirklich eigentümliche übertriebene Kompromissseligkeit (um der Wahrheit die Ehre zu geben: allein der Begriff des „guteidgenössischen Kompromisses“ vermag meinen Adrenalinspiegel in die Höhe zu treiben). Im besten Falle also „Kriegsräte“, wo man nur hinschaut. Solcherley hat uns schon den Sieg bei Marignano gekostet, Anno 1515 ;-) . Unser System, so wir es denn als ein solches bezeichnen wollen, ist schlicht und ergreifend für Krisenzeiten nicht ausgelegt. Was jetzt nicht heissen soll, dass gleich zum guten alten Major von Dach gegriffen werden muss …

Zudem; ich glaube Sie verwechseln da etwas. Ob es schon jemals revolutionäre Änderungen gab, welche von den Gebildeten erzwungen wurden ? Ich würde sogar sagen, jede Revolution folgt diesem Muster (über den Wert von Revolutionen an sich lassen wir uns hier nicht aus). Jede Revolution baut auf den geistigen Grundlagen auf, welche durch die erwähnten Köpfe erkannt, ersonnen oder wenigstens, nennen wir es einmal, für die „Exekutive der Veränderung„ aufbereitet wurden.
Andreas Törner
23. Oktober 2015 12:25
...wo soll das enden?


Na - im "großen Austausch" ja wohl! Das ist ernst gemeint! Und man versucht nun natürlich verstärkt, die "guten" und "wahren" "Patrioten" (Vertreter der buntesrepublikanischen Vielfalt) gegen die "bösen" und "falschen", die offen oder verkappt "Rechtsextremen" in Stellung zu bringen.

"Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen!" wird doch so gerne skandiert.

Der Herr Minister greift diese Parole auf und stellt sie - vom Kopf auf die Füße. Wem es nicht gefällt - der kann gehen! Wer sich künftig nicht zu benehmen weiß und "mithilft" bei der großen Aufgabe, die uns ja angeblich von Gott selbst auferlegt wurde, wer auch nur stört und bockig schaut, muß damit rechnen, daß ihm nachdrücklich auf den "rechten Weg" zurückgeholfen werden wird...
Volker Spielmann
23. Oktober 2015 12:47
Der Volkskrieg ist seit jeher ein sehr zweischneidiges Schwert

Um die Natur des Volkskrieges, der auch unter anderen Namen wie dem Partisanenkampf oder den spanischen Kleinkrieg zu firmieren pflegt zu verstehen, sollte man sich dessen Eintritt in die neuere Kriegsgeschichte ansehen, also der spanischen Erhebung gegen Bonaparte. Denn hier kommt er zum ersten Mal als selbstständiger Faktor vor und zeigt umgehend sein unschönes Gesicht, man werfe hierzu einen Blick auf die Zeichnungen Goyas, welche den passenden Titel Die Schrecken des Krieges tragen. Die große gegenseitige Grausamkeit und die völlige Regellosigkeit stechen wohl deutlich genug ins Auge; und notwendig wird sich wohl jeder Krieg einer Zivilbevölkerung bzw. von irregulären Haufen gegen eine feindliche Armee dergestalt entwickeln, denn deren hinterhältige und ehrlose Kampfweise und das Verschmelzen mit der Zivilbevölkerung muß notwendig Übergriffe und Vergeltung nach sich ziehen; entsprechend war bisher noch keine Armee dagegen gefeit, wie man am Beispiel der VSA in Vietnam sehen kann.

Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!
Fredy
23. Oktober 2015 12:54
Klarer als von Maas und Tauber heute, wurde der Austausch nie formuliert.

Tauber:

"Sie (die Flüchtlinge) haben viel mehr einen Anspruch darauf und das Versprechen der Farben auf eine gute Zukunft, auf die Hoffnung, mit Fleiß etwas zu erreichen und sicher und behütet aufzuwachsen, als diejenigen, die unter unserer Fahne Hass und Angst verbreiten. Nehmen wir denen unsere deutsche Fahne weg. Sie ist zu schön dafür."

http://www.tagesspiegel.de/politik/deutsche-identitaet-und-fluechtlingskrise-nehmt-pegida-die-deutschlandfahnen-weg/12486698.html
Coon
23. Oktober 2015 13:14
Ich stimme Rainer zu. Neben den bekannten Aktionsformen zur Schaffung von Aufmerksamkeit und Einfluss müssen politische Forderungen so hoch wie möglich gehängt werden, um die auszuhandelnden Kompromisse in die richtige Richtung zu bewegen: Blockfreiheit ohne Amerikaner in DE und mit eigener Währung. Definition von Grenzen zur Rückgewinnung des Eigenen.

Ich hoffe nicht, dass das Verhältnis von Deutschen zu Antideutschen im Land bereits dem Verhältnis der Apachen zum amerikanischen Siedler entspricht. Parmesan und Partisan, wo sind sie geblieben? Parmesan und Partisan, alles wird zerrieben (M. Goldt).
Urwinkel
23. Oktober 2015 13:23
Mal was Praktisches dazu: Mit Dummköpfen und Nervsäcken zu reden, ist in meinem Haushalt komplett verboten, seit ungefähr 4 Jahren nicht mehr angesagt. "In Mode" ist allerdings, sich für ein Handgeld mit ausgemusterter Polizeieinsatz-Kleidung einzudecken. Ziemlich egal woher. Hauptsache in schwarz, Hauptsache es passt. Jetzt stellt euch mal vor ihr tretet mindestens zu Zweit entschlossen, uniformiert vor einem Büttel auf. Dazu passen auch noch Accessoires wie Fingerschmuck... Solang man sie nicht offensiv bedroht und man nicht auf Haftbefehl gesucht wird, kann das schon Eindruck machen. Darum gehts: Zu zeigen, daß man sich vom System nicht einschüchtern läßt. Das wird irgendwann zum erheiternden Sport. Nur die Nerven dabei behalten. Das ist wichtig. Und Stil. Das beeindruckt den Gegner.
Johannes
23. Oktober 2015 13:26
die AfD ist gut beraten, solche unerträglichen Witz- und Schachfiguren wie Pretzell loszuwerden, die weder Intellekt noch Rückgradt besitzen, um einfach nur zu sich als Deutscher und zu den Deutschen als Volk zu stehen und sich stattdessen bei Schwatzrunden wie Friedmann den Diskussionsrahmen á la Integration etc. vorgeben lassen.

Dieser Mann hat eine Friedmann sich selbst als Lachnummer hergegeben. Er macht schlichtweg seine Arbeit nicht. Der Mann ist offenbar zum Däumchendrehen in die Partei gekommen. Petry ist auch nicht viel besser. Einzig ernst zu nehmen sind Gauland und Höcke.
Nordlaender
23. Oktober 2015 13:46
@ Johann

"um einfach nur zu sich als Deutscher und zu den Deutschen als Volk zu stehen"

Soll der gute Mann sich etwa auf den Boden des Grundgesetzes stellen?
"Alle Macht geht vom VOLKE aus." - "... zum Wohle des DEUTSCHEN Volkes."

Höcke-Sympathisant bin ich ja auch. Aber grundsätzlich setzt sich die Alternative zu Deutschland (AzD) ja für "Zuwanderung" und "Integration" ein.
Funktional besehen wird also die Rolle des Guten Bullen gespielt, das vordiktierte Integrationsparadigma darf niemand verlassen.
Andreas Törner
23. Oktober 2015 14:18
Parmesan und Partisan, wo sind sie geblieben? Parmesan und Partisan, alles wird zerrieben (M. Goldt).


Das stammt nicht von M. Goldt, sondern vom merkwürdigen Heiligen Matthias Beltz, dem 2002 verstorbenen Erfinder des "Reichspolterabends".

In der Frankfurter Spontiszene zog er vorübergehend mit Daniel Cohn-Bendit und Joschka Fischer durch die Nächte. Später wurde er trotzdem noch ein halbwegs anständiger Kerl.
Maddin
23. Oktober 2015 14:29
Das ist ein interessanter Artikel.
Erste Schritte sind beispielsweise, diese unsäglichen Banner"Wir sind bunt", die mich doch sehrrr an die DDR erinnern, zu attackieren.
Oder Bayern1 geht doch morgen Abend auf Diskotour in die Oberpfalz.
Man könnte sich vielleicht des Mikros bemächtigen und wahrhaftige Fragen über den Äther in die Autoradios schicken.
Ich müsste allerdings über die juristischen Konsequenzen noch nachdenken.... in einem Staatsgebilde, in dem sich die Bundeskanzlerin und ihre Regierungen offensichtlich in rechtsfreien Räumen bewegen. gilt das für uns Michls noch lange nicht.
Was dem Jupiter erlaubt ist, ist dem Rindviech....na Sie wissen schon...
Meier Pirmin
23. Oktober 2015 15:04
@Reynold/Walter Roth. Ich verfolge seit 1959, also meiner Knabenzeit, jede Wahl in der Schweiz und man kann sich im Ausland tatsächlich die geringe Auswirkung von Wahlen auf die Zusammensetzung der Regierung nicht vorstellen. Deswegem betrug die Wahlbeteiligung am letzten Sonntag unter 50%. Einer der besten demoskopischen Experten erklärte, dass man darob froh sein müsse, weil bei höherer Wahlbeteiligung der Wähleranteil exponentiell steigen würde, allenfalls bis zum Resultat der knappstens angenommenen Masseneinwanderungsinitiative vom 9. Februar 2014.


In ihren Äusserungen hier machen mir Reynold (die Werke des Stichwortgebers Gonzague de Reynold sind fast vollständig in meiner Bibliothek) und Walter Roth auch für rechte Verhältnisse einen etwas verzweifelten, allzu resignierten Eindruck. Der Einfluss von Wahlen auf das politische, etwas weniger auf das geistige Klima des Landes ist trotz der niedrigen Wahlbeteiligung nicht zu unterschätzen. Die Auswirkung auf künftige Plebiszite ist grösser als auf die Regierungszusammensetzung.


Im sogenannten geistigen Leben macht derzeit via FAZ der Autor Bärfuss etwas Lärm, der 2001 zur letzten grossen Landesausstellung mit einem lächerlich provokativen Nullnummer-Affenstück die Tradition der Festspiele in Sachen Bedeutung unter Null verlängerte und dem es nicht gelungen ist, auch nur zu den 700 bedeutendsten Autoren der nationalen Literaturgeschichte vorzustossen. Er wird, was zum Verzweifeln ist, nicht mal ein Promille so ernst genommen wie vor 100 Jahren der im Grunde weit umstrittenere Carl Spitteler, später Nobelpreisträger, der tatsächlich eine der bedeutendsten Reden in der Geschichte des Landes hielt. Ich erklärte sie 1991 vor allen damaligen Deutschlehrerinnen und Deutschlehrern von Slowenien und Kroatien.
Als ich dort einen Vortrag hielt über die Bedeutung des Kleinstaates, wurde ich wohl praktisch von allen Anwesenden ernst genommen. Habe ich meinerseits wohl kaum mehr so erlebt.


Reynold und Walter Roth scheinen aber diesem Bärfuss immer noch zu nahe stehen, wenngleich umgekehrt gewickelt. Das Land hat entgegen den Resignierten und den Wutbanausen weder seine Vergangenheit noch seine Zukunft verspielt, wiewohl mutmasslich die schwächste Regierung seit 1848. Man soll auch den Wahlsieg der SVP nicht kleinreden, immerhin der höchste Wähleranteil einer Partei seit 1919. Obwohl Köppels Weltwoche mehr und mehr zu einer Parteizeitung verkommt, weit stärker als die unterschätzte Basler Zeitung, ist das Diskussionsspektrum klar breiter als in Deutschland und vielleicht auch in Österreich. Man darf hier noch mehr sagen als anderswo. "Des daarf man schon längst nicht mehr sagen", erklärte ja Dr. Pröbstl und er sagt es nun halt auch nicht mehr. Schlimm, wenn sogar Kabarettisten resignieren. Das ist bei Andreas Thiel immerhin noch nicht der Fall.

Für die Schweiz bedeutet dies eine Spur mehr geistige Freiheit. In erstaunlicher Verschlechterung begriffen scheinen aber trotz Kostenexplosion die Schulen und Hochschulen, was mir mehr Sorgen macht als was in der Politik abgeht oder eben nicht abgeht.


Vor 200 Jahren, am Wiener Kongress und darauf im Pariser Frieden vom 20. November 1815 wurde die sogenannte immerwährende bewaffnete Neutralität informell Verfassungswirklichkeit und seither zeitweilig überschätzte völkerrechtliche Tatsache. Am meisten Eindruck gemacht hat mir beim Quellenstudium der Basler Bürgermeister Johann Heinrich Wieland, Chefunterhändler der Schweizer Delegation am Wiener Kongress. Er langweilte sich über die herkömmlichen Akten, heute Dossiers genannt, und las während der Verhandlungen Cäsars Memoiren vom Gallischen Krieg. Dort lernte er, analog zu Napoleon, der die Bedeutung der Alpenpässe abermals hervorhob, geopolitisches Denken. Das Wichtigste war für den Basler eine für die Schweiz zur Landesverteidigung brauchbare Westgrenze, bei der Nordgrenze wurde mit dem ehemals österreichischen Fricktal der Rhein als Grenzfluss gleichsam begradigt, wobei Schaffhausen, 1944 deswegen von den USA bombardiert, noch seit 1501 darüber hinaus ragte. Ein Vertrag, es steht im Schaffhauser Bundesbrief, muss "hilflich sein.


Eine langfristige Politik wird tatsächlich durch Wahlen nicht sehr stark beeinflusst und Volksentscheide werden oft nicht umgesetzt. Einem linksintellektuellen Kollegen, der sich vor kurzem in einem Buch tief bedrückt über die Annahme der Masseneinwanderungsinitiative zeigte, konnte ich zu seiner Tröstung sagen, dass dieser Volksentscheid noch kein Promille des Schadens der Schlacht bei Sempach anrichten konnte. Entsprechend wird wohl auch der Vorsatz von Christoph Blocher in der gestrigen Weltwoche, die Schweiz retten zu wollen, nur in Poppers Welt 3, dem Reich der Gedanken, stattfinden.


Die "Langsamkeit des Geschäftsgangs", die vor bald 200 Jahren der Philosoph Ignaz Paul Vital Troxler anmahnte, brachte Reformer, auch bedeutende Denker, zu denen Bärfuss nicht zählt, schon oft zur Verzweiflung. Der Vorteil liegt in ihrem Überlebenspotential, das gerne unterschätzt wird. Robert Walser betonte indes: "Wir sind viel zu wenig langsam."

In der Zwischenzeit des derzeitigen Asylchaos und EU-Finanzdesaster darf aber das Land nicht von der Bildfläche verschwinden, was zur Zeit Napoleons zeitweilig hätte drohen können, hätte er die Schweiz nicht erstaunlich gut gekannt und für sie den Föderalismus sozusagen zum Ewigen Rezept verordnet. Noch unverstanden ist, dass die Westschweizer Schule des Naturrechts im 18. Jahrhundert, die Wiege der Menschenrechte, sowie sogar die Verfassung von 1999, letztere mit einigen Fussangeln, im Prinzip einen höheren Menschenrechtsstandard als die Europäische Menschenrechtskonvention andeuten, weshalb die schon 1291 angedeutete Emanzipation von fremden Richtern noch möglich werden könnte, wiewohl die Kündigung einer Menschenrechtskonvention nach aussen den Eindruck einer Absage an die Menschenrechtsidee macht, was aber so falsch wäre wie die Absage an die päpstliche Unfehlbarkeit mit einer Absage an die christlichen Werte zu verwechseln. Im Gegensatz übrigens zum Papst pflegen Gerichtshöfe jedoch ihre Unfehlbarkeit auch zu praktizieren, weswegen sie gefährlicher sind als der Vatikan.


Was indes den Partisanenkrieg in der Schweiz betraf, so wurde dieser tatsächlich um 1940 durch eine Offiziersgruppe geplant, für den Fall, dass die Schweiz gegenüber Hitlerdeutschland formell oder informell kapitulieren würde. Die Wirklichkeit war aber eine andere, wie der Autor Thomas Hürlimann in seinem Stück "Der Gesandte" (1991) darlegte. Die sogenannte wahre Politik war schon immer, wie die Handhabung der Neutralität, eine Charakterfrage, also nicht zu verwechseln mit Gesinnungsneutralität. Beharrlichkeit ist gefragt, bis hin zur Sturheit. Würden zum Beispiel deutsche konservative Politiker nur schon bei dem bleiben, was sie in den letzten 40 Jahren dann und wann mal in einer lichten Stunde gesagt haben, wäre schon viel gewonnen. Falls Demonstrieren sinnvoll ist, müsste auf diesen Befund aufmerksam gemacht werden. In der Schweiz kann man wenigstens noch mit dem Stimmzettel demonstrieren.
Claasen
23. Oktober 2015 15:33
Silke Maier-Witt hat in einem Interview sinngemäß gesagt:
Wir (in der RAF) waren uns weitgehend einig WOGEGEN wir sind,
aber es gab nahezu keine Diskussion darüber WOFÜR wir sind.

Ein Partisan muß aber FÜR etwas kämpfen.
Und dieses FÜR muß in der Lage sein den Mächtigen die Grundlage
zu entziehen.

Die Grundlage der Mächtigen ist das Geld.
Die Mächtigen machen es MIT dem Geld.
Die Herrschenden (Handlanger) machen es WEGEN des Geldes.

Ein Partisan hat also das Schuldgeldsystem der Mächtigen unter Feuer zu nehmen.
Ein Partisan muß organisieren, daß den Mächtigen die Möglichkeit genommen wird
darüber zu entscheiden WER ihr heutiges Schuldgeld als ERSTER erhält.
Ein Partisan hat die Machtfrage zu stellen.

Ein sorgenfreies Geldwesen wirft dann zwangsläufig alle weiteren Handlungsnotwendigkeiten auf
von Fragen zu einer Verfassung bis runter zu einem Wahlgesetz.

Ein Partisan wäre in der Lage zu erklären,
warum nur das höhere Geldwesen eine Herrschaftsform
ermöglicht, die nicht mit Gewalt gegen Steuer- und Abgabensklaven hantieren muß.

Ein solcher Partisan würde unter den aktuellen Kampfbedingungen niemals um Raum in Sälen nachsuchen.

Ein solcher Partisan würde von Küche und Wohnzimmer zu Küchen und Wohnzimmern weiterempfohlen (Avon und Tupper lassen grüßen).
Hartwig
23. Oktober 2015 15:47
Die Meyers.
In den Strängen zuvor der Exmeyer, der das Wichtige sagte. Ganz unabhängig davon, ob man seinen relogiösen Betrachtungen folgt.
Vitalität war das Stichwort. Körperliche und geistige Selbstzucht.
Und nicht die Bäume anbeten, sondern selbst zum Baum werden. Betrachte ich mein Umfeld, so sehe ich so viele Leute, die einen Baum suchen. Ich selbst sehe mich nicht als Solchen, aber ich versuche es mit Ermutigung. Vielen liegt etwas auf der Zunge, viele wollen aufbegehren und trauen sich nicht. Manche scheinen sich in einem Alptraum zu wähnen.
Und jetzt der L.Meyer mit dem Partisan. Ein inspirierender Text. Aber wer das Wort Partisan ausspricht, sollte danach eigentlich nichts mehr sagen, denn der Partisan wirkt lautlos und unsichtbar.
Meier Pirmin
23. Oktober 2015 15:59
@Reynold. Martin. Ergänzung: Der Demoskopie-Experte sagte, dass bei höherer Wahlbeteiligung als der sehr tiefen in der Schweiz der Wähleranteil der SVP (Schweizerische Volkspartei, Blocher) exponentiell steigen würde, dass man also vom Establishment her für die niedrige Wahlbeteiligung dankbar sein müsse. Insofern habe ich für die resignierte Aussage von Gonzague de Reynold Verständnis, jedoch insgesamt nicht. Bei tieferer Reflexion besteht kein Anlass zur Resignation. Noch was: Was die Schweizer 1940 im schlimmsten Eventualfall als Partisanenkrieg ins Auge fassten, eine Art Offiziersverschwörung, ist Lichtjahre von der Situation im derzeitigen Deutschland entfernt. Die Debatte kann von aussen als extremistische Zündelei wahrgenommen werden und motiviert Extremistenjäger.
Desprecio
23. Oktober 2015 15:59
@ "Der Jürgen" (23. Okt. 2015 / 09:46)

"......................Eine direkte, unverhüllte Besetzung durch die USA hätte
immerhin den Vorteil, dass - von unheilbaren Dummköpfen, die ja wohl
doch nur eine kleine Minderheit bilden, abgesehen - dann jeder schnal-
len würde, was gespielt wird. Die Fronten wären dann klar. ...............
....................."


Dies wäre auch nach meiner Sichtweise die einzige Möglichkeit, den
"glücklichen Sklaven" in der BRD (auch tumbe deutsche Michels ge-
nannt) nach Jahrzehnten verleugnetem Besatzungsstatus endlich die
verschlafenen Augen zu öffnen, ihn mit Tatsachen zu konfrontieren, über die er, wenn er nur gewollt hätte, schon viele Jahre hätte infor-
miert gewesen sein können.

Aber, jeder der sich mit der Geschichte des US-Imperialismus ein we-
nig beschäftigt hat, muß wissen, auf welche Gewaltexzesse er sich in
diesem Falle einstellen muß. Ohne auf noch frühere diesbezügliche
Ereignisse eingehen zu müssen, reichen die letzten 70 Jahre vollkom-
men aus, dieser "Friedensnation" Gewaltakte und Kriegsverbrechen
nachzuweisen, die den schlimmsten Verbrechen in der Menschheits-
geschichte in nichts nachstehen. Nur um einige gravierende Fälle he-
rauszugreifen, nenne ich hier nur die sog. "Rheinwiesenlager", Viet-
nam und Irak. Diese Reihe ließe sich beliebig fortsetzen.

Millionen Tote wären in dem Falle einer erneuten, in diesem Falle of-fenen Besatzung durch die USA zu befürchten. Dann könnten sie 70
Jahre später die Pläne mit Deutschland verwirklichen, die sie damals
schon in Vorbereitung hatten ("Morgenthau-, Kaufmann- und Nizer-
Plan).
.
Von der Realisierung dieser Pläne sah die friedliebende Nation USA
nur ab, weil man das Restvolk der BRD als mögliches Kanonenfutter
gegen die Sowjetunion im Kalten Krieg eingeplant hatte.

Dies alles nicht zu wissen, deutet daraufhin, es nicht wissen zu wollen
oder einem effektiven Umerziehungsplan ausgeliefert gewesen zu sein.
Dafür wiederum waren und sind große Teile unserer eigenen Eliten
verantwortlich, die sich für einen Judaslohn in den Verrat ihres eigenen Volkes haben haben einkaufen lassen. Sie haben sogar veranlaßt, die
Niederlage 1945 inklusive des Bombenterrors auf Hunderttausende von
Frauen und Kindern in den deutschen Städten als "Befreiung" zu ver-
kaufen.
Die BRD ist auch heute noch voll von diesen Verrätern. Sie treiben ihr
eigenes Volk in den Genozid.
Was hat man ihnen dafür versprochen ? Sollte man ihnen nichts dafür
versprochen haben, müßte man sie einer psychiatrischen Behandlung
zuführen !
Treue und Zuversicht
23. Oktober 2015 16:32
Ein wichtiger Artikel zur rechten Zeit.

Grundsätzlich:
Solange durch Geschriebenes kein Straftatbestand erfüllt wird sollte es jedem Patrioten herzlich egal sein was die ihrerseits meist überzeugte Gegenseite darüber denkt, oder wie sie gedenkt uns zu verunglimpfen. Wir sollen agieren, nicht reagieren. Im Fußball nennt man das "der Spielmacher zu sein". Dazu bedarf es in unserem Fall Selbstbewußtsein und die feste Überzeugung an unsere gemeinsame Sache - den gerechten Kampf um unsere angestammte Heimat und die tatsächliche Herrschaft durch das Volk. Bevor grundlegende Ziele nicht erreicht wurden soll sich kein Patriot mit dem anderen über die minutiöse gewünschte Ausgestaltung unserer Gesellschaft streiten. Dadurch zersprengen wir uns selbst und schwächen unseren patriotischen Einfluss als ganzes. Zussmmenhalt und Solidarität sind von uns allen gefragt. Das wesentliche zu erarbeiten und abzuarbeiten sollte Vorrang haben.


Prinzip der Mobilität:

Da ich es selbst nicht besser ausdrücken könnte verweise ich zu diesem Zweck auf zwei Videos von Nikolai Alexander - "Politische Dynamik statt nutzloser Grabenkämpfe" und "Was Du für die Souveränität tun kannst".


Andreas Walter
23. Oktober 2015 16:48
@ Fredy

Danke, Fredy, der Maas hat tatsächlich den Durchblick verloren, denn so fängt sein Gastbeitrag beim Spiegel an (falls er den überhaupt selbst geschrieben hat):

"Wir haben ein Integrationsproblem in Deutschland. Wir haben ein Problem mit Menschen, denen unsere demokratische Wertordnung fremd ist. Sie lauschen Hasspredigern und radikalisieren sich im Internet, sie hassen Schwule [, Juden] und hadern mit der Gleichberechtigung der Frau."

Nein, der spricht nicht von den Muslimen, die gerade zu hunderttausenden unsere Grenzen überrennen, was ich im ersten Moment gedacht habe. Der spricht tatsächlich von PEGIDA, von uns Konservativen, was wir übrigens mit den Muslimen gemeinsam haben. Wir sind Wertkonservativ, klassisch, ewig.

Typen wie dich, Heiko Mass, werden die als erstes abstechen, dir die Rübe runterholen. Denn mit Marxisten kommen die ebenso wenig klar wie mit Juden. Da werdet ihr die Polizei und Bundeswehr auf 1 Million Mann erhöhen müssen, um die in ein paar Jahren noch unter Kontrolle zu halten. Die sind nicht so friedlich wie die deutschen Konservativen, also hast du die Koffer wahrscheinlich schon gepackt, falls du noch überhaupt weisst was du tust.

Der setzt sich dann genauso ab wie der Fischer, oder wie eine Schwarzer. Mit Kulturmarxismus Geld und alles kaputt machen, und dann weiterziehen.

Beleidigungen erspare ich mir hier.

Meyer: Ich bitte um etwas Mäßigung im Ton. Nicht nur keine Beleidigungen, sondern auch keine Gewaltphantasien und blutrünstigen Orakeleien bitte.
jacky
23. Oktober 2015 17:29
Das hätte unter den Artikel von Martin Lichtmesz gehört. Leider ist der Faden geschlossen.
Déclaration des Obédiences Européennes sur la situation des migrants, signée le 07 septembre 2015
Date parution : 08/09/2015

Les Obédiences maçonniques européennes alarmées par la tragédie vécue par les migrants qui fuient des pays en guerre et en proie à la misère en appellent aux gouvernements européens pour qu’ils mettent en œuvre les politiques communes indispensables à un accueil digne et humain de populations en détresse et en péril. L’incapacité des Etats à surmonter les égoïsmes nationaux est un nouveau signal d’une Europe malade où le chacun pour soi l’emporte sur l’intérêt général.

Les Obédiences maçonniques européennes rappellent que le respect des droits de l’homme et du principe de dignité humaine font partie des principes fondateurs de la construction européenne. C’est sur la base de tels principes que la solidarité entre les nations s’est mise en place. L’esprit de solidarité est encore plus nécessaire au vu des bouleversements qui affectent de nombreuses régions du monde.

Sans revenir sur l’histoire d’un continent qui s’est forgé au gré de nombreuses migrations, les drames présents doivent provoquer une prise de conscience et insuffler des politiques d’accueil innovantes. A défaut, le continent européen sera à terme le théâtre de divisions et de conflits qui précipiteront les peuples dans un nouveau malheur. Il n’en résultera qu’une nouvelle exacerbation des nationalismes.

La tragédie présente doit donc être le creuset d’une renaissance et d’un renouveau du rêve européen. Les Obédiences maçonniques signataires attendent désormais des actes dans lesquels les valeurs de solidarité et de fraternité fondatrices de l’Europe y trouvent leur juste expression.



Obédiences signataires


Grand Orient de France
Grande Loge Féminine de France
Grande Loge de France
Fédération Française du Droit Humain
Grande Loge Mixte de France
Grande Loge Mixte Universelle
Ordre Initiatique Traditionnel de l’Art Royal
G.L.I S.R.U

Grande Loge Libérale d’Autriche (Autriche)
Grand Orient de Belgique (Belgique)
Grande Loge de Belgique (Belgique)
Grande Loge Féminine de Belgique (Belgique)
Fédération Belge du Droit Humain (Belgique)
Lithos (Belgique)
Grande Loge de Croatie (Croatie)
Grande Loge Symbolique d’Espagne (Espagne)
Fédération Espagnole du Droit Humain (Espagne)
Grande Loge Féminine d’Espagne (Espagne)
Ordre Maçonnique Mixte International DELPHI (Grèce)
Sérénissime Grand Orient de Grèce (Grèce)
Grand Orient d’Irlande (Irlande)
Grande Loge d’Italie (Italie)
Grand Orient du Luxembourg (Luxembourg)
Grand Orient de Pologne (Pologne)
Grande Loge Symbolique du Portugal (Portugal)
Grand Orient Lusitano (Portugal)
Grande Loge Féminine du Portugal (Portugal)
Grande Loge Féminine de Roumaine (Roumanie)
Grand Orient de Suisse (Suisse)
Grande Loge Féminine de Turquie (Turquie)
Association Adogmatique d’Europe Centrale (Pologne, Hongrie, Roumanie, Slovénie)

http://www.godf.org/index.php/actualite/details/liens/position/nom/Prise-de-position/slug/declaration-des-obediences-europeennes-sur-la-situation-des-migrants-signee-le-07-septembre-2015

Die Kernaussagen :
Die Menschen flüchten aus Ländern, in denen Krieg herrscht und Armut
Die aktuelle Tragödie muß zum Schmelztiegel einer Renaissance und Neugeburt des europäischen Traums werden.
Die freimaurerischen Obödienzen erinnern daran, daß der Respekt vor den Menschenrechten und der Menschenwürde zu den Gründungsprinzipien der Europäischen Union gehören.

Wir wissen, dass autochthone Europäer, ganz besonders, wenn sie Deutsche sind, ausgenommen sind.

In dem Text sind Worte ,wie Logen, Brüder, Maurer usw. ausgenommen, stattdessen ist ausschließlich von Öbödienzen die Rede, was als klarer Hinweis auf die Gehorsamspflicht zu interpretieren wäre.

Das zeigt, man arbeitet äusserst intensiv an der Flutung.
Gegenwehr bei dem Einsatz?

Interessant hierzu: http://www.dasgelbeforum.net/mix_entry.php?id=378820&page=0&order=time&category=0
Andreas Walter
23. Oktober 2015 17:35
Den muss es ganz schön dreckig gehen, denen da oben. Die sind eigentlich schon längst sturmreif. Das erkennt man auch an solchen Nachrichten:

http://www.schweizmagazin.ch/nachrichten/ausland/24947-Trkischer-Ministerprsident-verspottet-Merkels-Milliarden-Vorschlag.html

Ja, is' nix mehr mit freikaufen, Frau Merkel. Schießbefehl oder die Kanzlerin des Untergangs, dass sind die beiden Optionen, die sie jetzt noch haben. Schwere Entscheidung, für die Tochter eines Pfarrers. Doch sie haben so oder so verloren, denn keiner ihrer Minister wird ihnen die Entscheidung abnehmen. Sie hätten Gott nicht versuchen sollen, anderen grossspurig das Beten empfehlen. Jetzt wird er sie beten lassen, wie sie noch nie gebetet haben. Hochmut kommt vor dem Fall.
Meier Pirmin
23. Oktober 2015 18:11
@Andreas Törner. Wunderbarer Hinweis auf den Tod von Geronimo im Eingang dieser Serie von Gesprächsbeiträgen. Ich las 1959 eine Biographie dieses Apachenhäuptlings, was mir eine ganz andere Sicht der Apachen ermöglichte als meine Winnetou-Lektüre von 1957 in der Karl-May-Phase im Alter von 10 Jahren.
Der Gutmensch
23. Oktober 2015 18:23
Cooles Bild; ich überlege noch, wem es ähnlich sieht:

Vor kurzem hatten wir hier einen Artikel, in dem uns die Fremdherrschaft bestätigt wurde. Naja, alter Hut, vielleicht so alt, dass sich einige schon dran gewöhnt haben.

Nun fragt unser Herr Meyer im Stile eines Naturforschers, wo denn eigentlich die Partisanen blieben, die es in so einer Situation schließlich auch geben muss, weil uns das nämlich die Geschichte lehrt (und die Menschen sich nicht ändern, davon bin ich fest überzeugt)!

Wenn ich mir das Bild so ansehe, bringe ich es mit unseren verbliebenen drei „gefährlichen Bürgern“ aber jedenfalls nicht in Deckung, selbst wenn ich mir eine Feder an ihrem Hut vorstelle. Und die erbärmlichen Kandidaten, die der VS regelmäßig als „Partisanen“ präsentiert, stammen zumeist auch bloß aus den eigenen Reihen, so nach dem Motto: „Und gäbe es den Teufel nicht, der an allem schuld ist, man müsst ihn erfinden!“ Schon, um die eigene Bürokraten-Existenz zu rechtfertigen, schon klar.

Wer, zum Henker, sind also nun die "Partisanen"? Das müssen wahrlich die am besten getarntesten Menschen der Republik zu sein!

Ihren „tellurischen Charakter“ (um mal mit dem letzten Merkmal anzufangen) müssen sie natürlich am stärksten verbergen, denn das ist das verräterischste Indiz! Vermutlich sind sie also allesamt Mitglieder der Atlantikbrücke oder noch viel Schlimmeres. Der Herr Schmidt wird das wissen.

Intensiv sollen sie handeln und zeitgeistgerecht gewaltverzichtend - na, da fallen mir derzeit aber so einige ein, deren eilige warme Worte dann hastig eiskalte Konsequenzen zeitigten. Andere wiederum können sich den Mund fusselig reden!

Über eine „gesteigerte Mobilität“ sollen die Partisanen verfügen; aber das ist old-fashioned. Wer muss sich denn noch bewegen, wenn es doch smartphones gibt, die die message in jeden Winkel tragen? An der Front herrscht wohl derzeit eine kuriose Waffengleichheit, obwohl sie bereits im Begriff steht, einer rigiden neuen Ordnung zu weichen.

Schließlich und endlich sollen sie noch „irregulär“ handeln, unsere Partisanen. Also so, wie man es gerade nicht von ihnen erwartet. Verbrecherisch! Ja - handelt hier denn eigentlich irgendwer noch irgendwie „regulär“?

Was treibt denn die Bürger dazu, sich irregulär der refugees anzunehmen? Wo sie die reguläre Nächstenliebe (Arme, Alte, Obdachlose, Gewaltopfer) gewöhnlich scheuen wie der Teufel das Weihwasser im Jahre zehn + nach dem Wirken des Peter Hartz!

Und was treibt beispielsweise den Herrn Beck zu so feinsinnigen Fragen, ob da nicht der VS persönlich ... wo der Täter doch aus verbrecherischem Fremdenhass handelte!

Nach 25 Jahren Bundesbürgertum kann ich zumindest sagen:

Das sind alles keine regulären Vorgänge: flächendeckendes Samaritertum bei den Bürgern, Wissensdurst bei einem Politiker, bevor er sich eine Meinung bildet! Ich bin nicht mal sicher, ob das alles überhaupt legal sein kann.

Kurz und gut - ich bin verwirrt. Würde einen Partisanen vermutlich nicht erkennen, wenn er vor mir stünde.

Allseits einen guten Abend.

Kommentar Meyer: Nun seien Sie doch nicht so miesepetrig, Gutmensch. Verstehen Sie doch den Text einfach als Anregung, am Wochenende mal über Begrifflichkeiten und ihre Grenzen nachzudenken. Es geht hier nicht um Aufrufe, es geht darum, Begriffe auf ihre Eignung als Werkzeug für Positionsbestimmungen prüfen. Natürlich hatte einer der Kommentaren von heute Nachmittag (war es Hartwig?) recht, als er meinte, daß man, nachdem das Wort Partisan gesagt sei, schweigen müsse.
rem
23. Oktober 2015 18:43
wer seine politik durchsetzen will, braucht macht.
macht liegt in den parlamenten und den medien. beide müssen erobert werden.

parlamente:

ich erinnere daran, daß die deutschen zwei jahrzehnte lang rechte parteien in parlamente gewählt haben. von 1989 an gab es über ein dutzend landtagseinzüge der reps, der dvu und der npd in west und ost. die nachfrage war vorhanden, das angebot minderwertig. ich spare mir beispiele für die unfähigkeit dieser organisationen.

halten wir fest:
die rechten haben es nicht geschafft, eine professionelle partei zu bilden. zwei jahrzehnte lang haben sie dem deutschen volk eingehämmert: wir sind dumpf und doof. ihr scheitern war selbstverschuldet. sie haben parteipolitisch verbrannte erde hinterlassen. die wähler haben die lehre daraus gezogen und rechte parteien vom radar genommen.

medien:

60 millionen braucht man für die gründung eines nachrichtenmagazines wie des spiegels, hieß es anfang der 90er anläßich der gründung des focus. dann kam das internet. hier ist spiegel-online das leitmedium. finanzielle einstiegshürde seither: (fast) null.

wo ist der spiegel-online von rechts?

vor zehn jahren habe ich diese frage in einem forum gestellt und vor ein paar wochen hier wiederholt. der seitenbetreiber hat es vorgezogen, die frage, die erkennbar an die szene gerichtet war, auf sich zu beziehen und in seiner antwort die empört-beleidigte leberwurst zu geben ("das fragen sie einen, der ein rechtes internetportal aufgestellt hat?")

ein kleines, auf sezession verengtes rechenbeispiel:
spiegel- online bringt täglich 80 bis 120 beiträge. sezession hat laut wikipedia 3000 käufer. die meisten könnten journalistische arbeit abliefern. ein beitrag pro woche, monat, ehrenamtlich ... und schon hätte man (möglicherweise) das größte nachrichtenportal deutschlands.

halten wir fest:
die technik hat den rechten den weg freigeschossen. die kapitalhürde ist weg. doch sie bilden keine medien. statt dessen flennen sie sich durch die kommentarspalten ihrer szenemedien und der ihres weltanschaulichen gegners und beschweren sich über die unfreundlichen berichte nicht-rechter medien.

und jetzt also partisanenkampf.

na, viel spaß dabei.
das wird sicher der nächste renner.
Aristoteles
23. Oktober 2015 18:43
@Desprecio

Sehr gut.

Bei allen wichtigen taktischen Überlegungen, bis hin zum Irregulären, sollte uns vor allem der eine Geist grundsätzlich einen:
Wir sind im Recht.

Wir kämpfen
1) für unser Land,
2) für unser Volk,
3) für unseren Gott.

Experten mögen darüber streiten, wen genau sie unter 3) meinen.
Eines sollte aber, finde ich, klar sein:
dass er mit 1) und 2) eng verbunden ist und
uns durch Familie, Sippe und Stamm nach oben wachsen lässt.
Das ist ein Unterschied zur satanischen Kirchenideologie,
die uns vom Universalen herunter nach unten treibt.

Zu 2) gilt festzuhalten, dass Kopftuchfrauen zehnmal sozialer sind als amerikanisierte oder bereits BRDigte (= integrierte):
Die sind DIE und wir sind WIR.
Pirincci ist, bei manchem Guten, was er sagt, ein Türke, kein Deutscher.
Ausnahmen oder Unfälle ereignen sich immer wieder, das ist natürlich, sie sollten aber auch Ausnahmen bleiben.
Dafür ein Bewusstsein zu entwickeln, dafür eignen sich am Ende (leider) vielleicht nur ein paar Hunderttausend.
Die sind dann die letzten Mohikaner, aus deren Samen ähnlich wie aus dem Abrahams ein größeres Volk erwachsen kann
(... wenn wir es auf die Reihe kriegen).

Zu 1): Sollte sich Pirincci weder als Türke noch als Deutscher im oben beschriebenen Sinne fühlen, dann gibt es für ihn zwei Optionen:
a) eine neue Heimat in den USA
b) ein in Europa einzurichtender Regenbogenstaat,
der territorial von den homogenen Staaten abgetrennt ist und
dessen Größe sich aus der Anzahl der (Regenbogen)Bunten ergibt,
deren inhärente Migrationsbereitschaft sie problemlos in den neuen Regenbogenstaat führen wird (Frankreich? mit NRW? Belgien-Babylon?)

Die Kopftuchfrauen und ihre Männer wollen sowieso irgendwann wieder in ihre muslimische, d.h. orientalische oder afrikanische Heimat zurück.
Aristoteles
23. Oktober 2015 18:48
Nachtrag:

Wenn ich dereinst wie Geronimo auf dem Sterbelager liege,
dann möchte ich auch so singen können wie er:

https://www.youtube.com/watch?v=92qYurbo_Jk


Mein Lied geht dann aber in etwa so:

"Nehmen sie den Leib,
Gut, Ehr', Kind und Weib,
lassen fahren dahin.
Sie haben kein' Gewinn.
Das Reich muss uns doch bleiben."
Der Gutmensch
23. Oktober 2015 19:04
Lieber Herr Meyer,

ich habe Ihren Text um Himmels willen ja auch nicht als Aufforderung verstanden. Außer als Aufforderung zum Denken. Das habe ich auch brav getan! Wenn ich miesepetere dabei, dann bloß deshalb, weil ich nicht zu eindeutigen Ergebnissen komme (die ich sehr gerne habe. Werde deshalb auch regelmäßig ein Manichäer geschimpft). Aber das ist ja wohl kaum Ihnen anzulasten, also ernstlich - ich wünsche Ihnen einen schönen Feierabend.

Ihr Gutmensch.

Meyer zur guten Nacht: Ach, und wo Sie in Ihrem letzten Kommentar doch auf das "coole Bild" zu reden kamen: Es zeigt beileibe nicht, wie hier vielfach gemutmaßt wurde, den wackeren Apachenguerillero Geronimo selig, sondern meine verehrte Frau Großmutter ebenfalls selig auf der Jagd nach einem Hühnerdieb - das ist das Partisanentum der Heimatverteidigung, das ich durchaus mitmeinte ;-)
Jürg Rückert
23. Oktober 2015 19:21
@jacky:
Der Text der Logen klingt so fromm. Er könnte vom Hl. Stuhl stammen, obwohl die romanischen Logen als ausgesprochen kirchenfeindlich gelten.
Der Attentäter von Sarajevo soll auf Befehl des Grand Orient gehandelt haben.
Jetzt findet ein Attentat auf ganz Europa statt.
Andreas Walter
23. Oktober 2015 20:01
Phantasien und Orakeleien, Herr Meyer?

Das ist einfachste Mathematik und der gesunde Menschenverstand der mir gerade sagt, dass das was gerade passiert nicht gut gehen kann.

Auch sie können jetzt darum schon über eine Notstandsregierung nachdenken, ohne sich dadurch auch nur im geringsten strafbar zu machen. Es ist sogar unsere Pflicht, darüber nachzudenken, als verantwortungsvolle Bürger.

Unserer Regierung und die, die sich mit ihr noch an die alte Ordnung klammern, die von den Migranten bereits weggefegt wurde verhalten sich gerade so wie die Betreiber eines Kernkraftwerkes, das ausser Kontrolle geraten ist.

Wahrscheinlich weil sie Furcht haben.

Doch der Horror scheint selbst hier einigen zu gross zu sein um einfach einen kühlen Kopf zu bewahren und jetzt das zu tun, was in so einer Situation getan werden muss. Je offener man das kommuniziert, um so besser, denn hier geht es nicht um Hitlers Machtergreifung, sondern wir schreiben das Jahr 2015 und der demokratisch gewählten Regierung der Bundesrepublik Deutschland ist ein verheerender Fehler mit katastrophalen Folgen unterlaufen, wobei sie nicht einmal allein dafür verantwortlich ist, da ja die EU für die Grenzsicherung der EU verantwortlich gewesen wäre mit der Aufhebung der Binnengrenzen. Die EU hat versagt, die Grenzsicherung vernachlässigt, und dem muss jetzt sofort gegengesteuert werden. Was kann und soll man daran bitte falsch verstehen?

Wir haben einen Notstand der besonderen Art, zu dem es keinen vergleichbaren Präzedenzfall gibt, der jedoch trotzdem eine Gefahrenabwehr erfordert, welche jedoch die derzeitige Regierung nicht in der Lage oder bereit ist einzuleiten.

Da handelt man dann wie Helmut Schmidt 1962.

Das darf meinetwegen auch jeder auf der Welt erfahren, der hier mitliesst.
Andreas Walter
23. Oktober 2015 20:25
Hahahahaha, jetzt haben sie mich mal richtig herzlich zum lachen gebracht, Herr Meyer. Das habe ich jetzt mal gebraucht, denn ich bin gerade wirklich sehr ernst und besorgt.

Ihre Grossmutter also. Der Brüller. Sie haben ja richtig Humor.

Ich mag Menschen mit Humor. Auch ihren übrigens, Aristoteles.
Ein gebürtiger Hesse
23. Oktober 2015 20:55
@ Lutz Meyer und Andreas Walter

Und hier ist noch einer, der herzlich mitlacht. Wunderbarer Witz. Dergleichen wird gebraucht - nicht nur, aber gerade auch in diesen Zeiten.
Trouver
23. Oktober 2015 21:11
Ist Gewalt vielleicht sogar legitim und moralisch notwendig, wenn sie sich gegen unmenschliche Zustände, gegen Unterdrückung und als ungerecht empfundene staatliche Gewalt richtet?


Zum letzten Mittel, wenn kein andres mehr verfangen will, ist ihm das Schwert gegeben.
Waldgänger aus Schwaben
23. Oktober 2015 21:30
Was, wenn der konservativ-bürgerliche Prostest nichts bewirkt, wenn über Wahlen kein Einfluß mehr zu nehmen ist, wenn das Machtkartell (Staat mag ich es nicht mehr nennen) am Ende vielleicht sogar die chinesische Lösung sucht – was dann?

Was macht der konservative Revolutionär in seiner prinzipiellen Achtung vor den staatlichen Institutionen dann? Was wäre seine ultima ratio, wie lautet seine letzte Antwort?


Unser System gleicht eher einer Gummizelle als einer Gefängniszelle mit Mauern aus Stein und Gittern. Eine chinesische Lösung werden wir nicht sehen. Allein schon deshalb, weil die Rebellen-Führer sich zuvor vom Acker machen werden, d.h. auswandern.

Unsere Partisanen würden sich nicht die Köpfe einrennen, sondern irgendwann erschöpft zu Boden sinken.
Wenn je 100 000 oder mehr einen zentalen Platz besetzen, wird der halt abgeriegelt und das System wartet zu. Notfalls werden Regierungsgebäude geräumt und die Ministerien oder sogar der Kanzler ziehen um.

Was bleibt uns als ultima ratio. Ich denke am ehsten könnten wir das System knacken mit der Sezession. Ein Bundesland beschließt die Eigenstaatlichkeit, dann könnten sich andere anschliessen oder falls dies nicht gelingt könnten sich Gemeinden und Kreise als exterritorales Gebiet dem ausgetretenen Bundesland anschliessen. Bei diesen Protest könnte das System nicht abwarten bis er sich tot läuft.
Fredy
23. Oktober 2015 21:34
Zustimmung, die Herren. In den heutigen Tagen kommt der Humor viel zu kurz. Überhaupt, so scheint es mir, haben Konservative weniger Witz. Das ist ein entscheidender Nachteil. Beginnen tut es damit, dass man sich selbst nicht zu ernst nimmt und über sich selbst lachen kann. Ist doch jeder nur ein feuchter Furz in der Weltgeschichte, ein Nichts. Die meisten hinterlassen nichts. Nichtmal eine Bremsspur in der Buchse. Und trotzdem baut immer alles auf der Masse der Nichtse auf.
Deutscher in Ungarn
23. Oktober 2015 23:12
Ein toller Beitrag! Freue mich, dass ich im Dschungel des Weltnetzes durch puren Zufall auf „Sezession“ gestoßen bin.

Kann hier wieder nur einen Vergleich mit den ungarischen Verhältnissen anbringen (die Lage in Deutschland entzieht sich meiner unmittelbaren Kenntnis). Hoffe aber, dass was ich schreibe nicht ganz uninteressant ist.

Der Autor schreibt Folgendes:

„Dabei kann es sehr nützlich sein, sich zu kleinen, phantasievoll agierenden Widerstandseinheiten zusammenzuschließen ...“

In Ungarn kam es nach der Wahlniederlage Orbáns im Jahre 2002 zur Bildung sogenannter „nationaler Zirkel“ (auf Deutsch nachzulesen im Buch: „Viktor Orbán: Ein Stürmer in der Politik“).

Die herbe Enttäuschung über die Wahlniederlage, die Rückkehr der Altkommunisten und Orbáns persönlicher Aufruf an seine Wählerschaft führten zu einer explosionsartigen Verbreitung dieser nationalen Zirkel, in denen Jung und Alt bald schon über Gott und die Welt schwadronierten, in erster Linie jedoch über ein wirksames Auftreten zur Unterstützung des rechtskonservativen Bürgerbundes FIDESZ (übrigens vergebens: auch 2006 unterlag Orbán).

Was noch wichtig ist:

in Ungarn kann ein rechtskonservativ eingestellter Mensch – trotz linksliberaler Mediendominanz – frei seine Meinung äußern, ohne Angst haben zu müssen, dafür kriminalisiert und in die rechtsextreme Ecke gestellt zu werden. Menschen wie Maas, Gabriel und Gauck würden nach ihren in den letzten paar Wochen getätigten Aussagen einiges auszustehen haben (an Protesten usw.) ...

Zum Thema gewaltfreier Widerstand:

mir fiel spontan das Beispiel Südtirols ein, das seine doch relativ umfassende Autonomie innerhalb Italiens wohl kaum ohne die Serie der Attentate in den 60-er Jahren erreicht hätte (die Autonomie wurde: erkämpft). So scheint es mir zumindest.

Die Anschläge auf leerstehende Gebäude, die als Asylheime dienen sollen, können, so furchterregend diese Ereignisse auch sind, abschreckend auf einwanderungswillige Wirtschaftsflüchtlinge wirken.

So gesehen ist es positive Gewaltanwendung (WENN das Ziel die Abschreckung einwanderungswilliger Menschen ist).

Wenn das Ziel damit erreicht wird, ist es sinnvoll (bitte nicht falsch verstehen: ich bin ein friedliebender Erdenbürger, der hier lediglich seinen Gedanken freien Lauf lässt).

Kommentar Meyer Nein. Das wäre die Eskalationsstufe, die unweigerlich die Tore zur Hölle öffnen würde. Deshalb unter keinen Umständen sinnvoll - und auch als Gedankenspiel höchst fragwürdig.

Der Idealfall wäre natürlich, wenn die deutschen Regierungsparteien von selbst alles tun würden, um die derzeit laufende Invasion abzuwehren und so die Ängste der breiten Massen zu beruhigen.

Der „tellurische Charakter“erinnert mich an folgenden Liedtext:

„Du bist frei in Rede und das ist ihr Problem,
Dein ganzes Leben kämpfst du gegen das System
Du bist nicht käuflich und du kennst keinen Verrat,
Ein Freiheitskämpfer und politischer Soldat
Ein politischer Soldat

Sie stempeln dich heut zum Außenseiter,
Doch du machst trotzdem weiter
Du brauchst dafür keinen Lohn,
Du schwimmst nicht mit dem Strom
Du bleibst bei deiner Sache
Und schwörst ewige Rache
Denn wer sich heute wehrt,
Wird vogelfrei erklärt
Sie können dich nicht brechen,
Du weißt wer zu dir steht,
Bis dass der Wind sich dreht“

Gute Nacht,
D. i. U.
Andreas Walter
23. Oktober 2015 23:19
Dann gebe ich den hier noch zum Besten.

Von Kommentator glaubnix bei unzensuriert.at:

"im moment

schaue ich mir keine österreichischen gutmenschen-sendungen an, da die gefahr eines Bluthochdrucks zu groß ist. außerdem würde ich gefahr laufen, den fernseher aus dem Fenster zu schmeissen."

Hihihihihi, ist das geil. Ich weiß ganz genau was er meint und fühlt.

Und so etwas wollen sie im Ernst verbieten, Herr Maas?

Das wäre vielleicht mal was. Könnte ich meine bescheidene, karge Existenz etwas aufbessern. Ein Buch: Best of Asylkritiker. Schluss mit Mutti-Kulti.

https://www.youtube.com/watch?v=v8MGoix-wlQ

Seltsam. Warum habe ich gerade mehrmals an Michel Friedman gedacht, als ich Frau Maischberger in Grossaufnahme gesehen habe? Ist mir gerade wirklich passiert. Sind die verwandt?

Und, Herr Gabriel, Herr Maas, ist Helmut Schmidt auch ein "rechtsradikaler"? Oder lediglich die SPD mittlerweile linksradikal. Wegen der Konkurrenz durch Die Grünen und Die Linken.

Hahaha, Bundesministerium der Justiz und Irrtum. Der ist von mir. :D
Zarathustra
23. Oktober 2015 23:58
@ Rainer (23. Oktober 2015, 10:22)

Vollkommen richtig erkannt! Mich wundert es auch immer wieder, wie viel defätistischen Realismus und wie wenig unbedingten Willen manche Kommentatoren hier zeigen...

Meine Herren! Hören Sie alle auf, so viel herumzuräsonieren und versuchen Sie etwas! Verstecken Sie Ihre Bequemlichkeit nicht hinter dem Anschein der Reflektiertheit!

Natürlich sollte man überlegt vorgehen, aber bei prinzipiellen Fragen (ob wir für Deutschland und Europa kämpfen wollen etc.) brauchen wir doch keine Diskussionen!

Und wenn Sie meinen, alles sei ohnehin verloren (etwa: man könne nur eine »Flaschenpost in eine ungewisse Zukunft auf die Reise schicken« usw. usf.), dann bitte schön, ziehen Sie sich in Ihre Bibliotheken zurück und schreiben Sie Ihre Flaschenpost, aber halten Sie mit Ihrem defätistischen Gejammer diejenigen nicht auf, die noch jugendliche Energie und wache Männlichkeit in ihren Gliedern spüren.

Ihr Realismus gibt sich reflektiert, aber wenn er wenigstens reflektiert wäre! Sie haben sich nicht einmal wie die alten Linken mit Hegel auseinandergesetzt! (Und das nennt sich »intellektuelle« Rechte!) Sonst würden Sie nicht so verstandesmäßig den »Tatsachen« hinterherrennen! Sonst wüßten Sie, daß es darauf ankommt, daß wir etwas unternehmen, und daß man das, was kommt und wie es erreicht wird, nicht von vornherein vorstellen können muß, sondern daß dieses eintritt, indem man den lähmenden Gegensatz des Bewußtseins überwindet und seine eigene Unruhe zur immanenten Unruhe der Sache selbst macht...

    Beste Grüße,
    Zarathustra
Andreas Walter
24. Oktober 2015 00:38
Ungewohnte Worte, für den Tagesspiegel:

http://www.tagesspiegel.de/politik/erfahrungen-aus-dem-libanon-es-ist-unklug-so-viele-fluechtlinge-aufzunehmen/12490358.html
Magnus Göller
24. Oktober 2015 04:51
Ich empfehle die logistische Rückraumsicherung, jedem.

Eine Million fremder junger Moslemmänner, einmal randalierend, werden kein Spaß.

Mir das Liebste, wenn die harten Szenarien nicht eintreten. Aber darauf verlasse ich mich nicht. Ich tue mein Mögliches, dass diese nicht eintreten, doch mag das nicht reichen.

Jeder Vernünftige, meine ich, tut jetzt nicht nur im persönlichen Umfeld und auch öffentlich, was er kann, sondern sichert sich (und damit andere) so gut als möglich existenziell ab.

Rechtzeitig. Wenn im Chaos plötzlich alle elementare Dinge brauchen, wird sich schnell sehr heftig darum geschlagen.

Der Kluge schaut sich jetzt die Verhältnisse seiner Wohnung, seines Umfeldes sehr genau an. Er wird alle Schwachstellen genau ermitteln und Vorsorge treffen. Sich einfach darauf verlassen, dass das schon alles irgendwie gutgehen wird, das ist der Gutgläubigen und der Einfaltspinsel, also mehr oder weniger einer Sorte.

Ich gebe hier jetzt öffentlich keine konkreten Ratschläge mehr dazu heraus. Ich habe das verschiedentlich getan, erst kürzlich wieder, wenigstens in klaren Ansätzen.

Zurückkommen will ich nochmal auf den psychologischen Faktor.

Ich mag auf der Straße keine Chance mehr haben, da die Polizei mich nicht schützen soll oder kann, was im Effekt keinen Unterschied ausmacht, werde aber wenigstens mein Zuhause halten.

Rückraumsicherung. Man merke meiner Worte.

Die stärkt uns alle.

Lacht da noch einer?

Wer ist das, hat der einen Namen?

Er hat viele Namen, er läuft überall noch herum, im Traume oder auch nur sich beschwichtigend, sein Name ist schon egal, aber er lacht nicht mehr. Wenigstens nicht mehr gut.

Sei es denn der Hohnlacher solch vorgeblich hilfloser Reden wie der meinigen, der Hohnlacher, die es nicht besser verstanden oder dafür angestellt oder so fanatisiert, dass sie dessen nicht anders können.

Jetzt – ja lieber Anonymus – man sagt es zwar noch nicht so schweizerisch, setzt man an, die Deutschen, welche nicht so glücklich mit der Entwicklung, zur Selbstausschaffung zu bewegen. Die hätten sich hier einfach im Land verpeilt, so, sinngemäß neueste Aussagen von “unseren” Granden des US-Sklavenestablishments.

Nett. Zuerst gehört der Islam zu Deutschland, dann gehören die Deutschen nicht mehr dazu.

Das ist doch eine logische Folge, oder, Herr Ingenieur im schwyzer Exil?

Wild gebärden sie sich. Gabriel vergleicht die AfD mit der NSDAP. Und will gebündelte Sonderstaatsanwaltschaften gegen alle möglichen Leute, also alle Ungläubigen. Die Ungläubigen an diesen usurpierten Staat. Aber nur die einheimischen Ungläubigen. Der Rest hat ja Allah, und der Islam gehört eindeutig zu Deutschland, womit da alles gut.

Und dieser Justizseppelstrickfrick, wie heißt er noch, egal, der meint, da gebe es Fanatiker, die alles Mögliche, aber zumal auch nicht an die Gleichheit von Mann und Frau glauben wollten, sonstwie radikale Schufte, spricht damit aber nicht Moslems an, sondern brave Deutsche, Frauen wie Männer, die eben ganz genau auch die vom Islam befohlene Minderberechtigung der Frau ablehnen.

Was für ein kleiner dummer Schleimkriecher, was für eine kranke Politamöbe, was für ein entgleister Dummerjahn, was für ein Blender, was für ein dreister Kretin.

Schon bemerkenswert, wie es nach geistigen Abstürzen noch weitere Sinkflüge geben kann. Und einer bleibt Minister. Surreale Zeiten.

Die denken immer noch, sie könnten die Leute einfach alle niederschimpfen.

Das halte ich für einen Trugschluss.

Ich will jetzt nicht die letzten zwei oder drei Schwänke aus meinem Leben der letzten Tage dazu erzählen. Die möchten an dieser Stelle zu subjektiv, zu sehr von mir beeinflusst sein, denn dass ich jetzt sie zum Malen eines ungefähren Gesamtbildes heranziehen wollte.

Ich denke aber, so vernehme ich es auch sonsten, natürlich nicht aus der Lügenverprasse, dass ich höre, was man landauf landab hört, sobald die Leute den Mund zu öffnen wagen.

Wo war ich?

Ich hätte selbst als Schweizer mein Müsli und meinen Greyerzer und einen guten, handzufeuernden Stoven lieber schon zuhause.
Magnus Göller
24. Oktober 2015 05:38
Niederschimpfen.

Dieses Wort ist mir aus der vorangegangenen Rede nochmal ins Bewusstsein gerückt.

Sie versuchen uns jetzt in der Tat in bislang beispielloser Weise einfach niederzuschimpfen.

Sie arbeiten darüber auch daran, noch einmal erweiterte “rechtliche” Handhabe zu bekommen, setzen jetzt aber vorzüglich aufs Niederschimpfen.

Sechzig bis achtzig Prozent der Deutschen sind für die inzwischen nicht mehr zum anständigen Deutschland gehörig, gerne nur noch endgültig ausreisend zu sehendes übles Pack und Gesindel.

Die ganz Liberalen von denen meinen, man müsse nur dreißig bis vierzig Prozent von den Deutschen loswerden, und mit den “Flüchtlingen”, den besseren, besser zu ziehenden Neudeutschen, da werde alles gut.

Die beinahe selber schon Rechtsradikalen von denen, die jedenfalls sich Vorwürfen in diese Richtung erwehren müssen, die meinen, dass man nur zehn bis zwanzig Prozent der Deutschen loswerden müsse, um den Neubürgern Platz zu schaffen und eine humanere Republik bauen zu können, eine vitalere, gesündere, kulturell höherstehende.

Die Ultras nun, auch die gibt es, die meinen, dass man mit einem bis fünf Prozent auskommen könne. Die ganzen Rädelsführer und Einschlägigen weg, und Ruhe wäre im Karton.

Dumm nun, dass keiner dieser ehrenwerten Menschheitsbeglücker so genau weiß, wie viele Deutsche aus dem Land hinauszudrücken seien, man hat noch nicht darüber nachgedacht, ob es da, wie bei den moslemischen jungen Männern als Hereinersatz, keine Obergrenze geben solle.

Was, wenn alle Deutschen, die was können, gar zu schnell abhauen, und wir sitzen mit den Musels so alleine da, dass der Ami nicht einmal mehr einen Sinn in einer Intervention sieht, weil es sich für diesen Rest gar nicht mehr verlohnt?

Das sind ja die Argumente der Ultras und der Radikalen. Die meinen, nicht wie die Gemäßigten, man solle nicht zu schnell zu viele wirtschaftlich noch wertvolle Deutsche aus dem Land treiben, denn es sei kaum zu erwarten, dass Engländer und Ungarn und Polen und Griechen für die Umvolkung auch nur einen Eurocent übrighätten.

Die Ultras und die Radikalen erscheinen so als die Vernünftigen.

Gut möglich, dass sie die letzte Besatzerregierung stellen werden.
Thomas Wagner
24. Oktober 2015 06:09
@Direkte Aktion

Ich vermisse in dem von Ihnen geschilderten Szenario das Eingreifen unserer transatlantischen "Freunde". Zum Spass halten sich diese mit ihrem Militaer sicherlich nicht in unserem Vaterlande auf. Im Unterschied zur Sowjetunion des Jahres 1989 gibt es in den USA auch nicht den kleinsten Ansatz von "Glasnost" und "Perestroika". Das Selbst- und Sendungsbewusstsein der US-Elite ist ungebrochen. Diese Leute halten sich fuer die Sieger der Geschichte, und das macht sie so gefaehrlich. Es wird doch niemand hier glauben, dass die US-Imperialisten die Haende in den Schoss legen wuerden, sollten ihre willfaehrigen Handpuppen/Statthalter im aeusserst wichtigen Vasallenstaat BRD, wie von Ihnen geschildert, vom Volk hinweggefegt werden.
Rumpelstilzchen
24. Oktober 2015 08:05
Meine Herren! Hören Sie alle auf, so viel herumzuräsonieren und versuchen Sie etwas! Verstecken Sie Ihre Bequemlichkeit nicht hinter dem Anschein der Reflektiertheit!

@Zarathustra
Hallo, Ihr Dampfplauderer !
Es gibt auch Damen in diesem Forum. Und die betreiben Rückraumsicherung. Und verteidigen ihren Parmesankäse und die Hühner, so wie es Herrn Meyers coole Oma macht.
Die haben noch jugendliche Energie, obwohl sie die Gicht in ihren dämlichen Gliedern spüren.
Ab und zu fährt sie im Hühnerstall Motorrad.
Herr Meyer, verbuchen Sie diesen Beitrag samt Forum unter Kuriositäten !
Wutbürger
24. Oktober 2015 08:26
Wenn man hier die Kommentare aufmerksam liest, kommt man zu dem Schluß das es den meisten hier einfach noch zu gut geht, bzw. sie den Ernst der Lage unseres Volkes und unserer weißen Rasse noch nicht begriffen haben.

Jeden Tag kommen Tausende Invasoren in die BRD. Jeden Tag. Tausende.
Ein geheimer Lagebericht der Regierung spricht von 1,5 Mio. Landräubern. Korrektur: Sie reden nicht von Landräubern, sondern von "Flüchtlingen". Aber de facto sind es illegale Einwanderer, da sie alle aus sicheren Drittstatten kommen und somit nach BRD-Recht und EU-Recht keinen Rechtsanspruch haben, in die BRD einzureisen. Es sind somit Landräuber und Ivasoren. Die BRD läßt sie nur deshalb rein, weil hier ein linker Gutmenschenungeist herrscht, der von moralischem Imperialismus (V.Orban) und falsch verstandener Empathie, Humanität und Völkerverständigung gespeist wird. Hier müsste echte "Re-education" mal ansetzen. Dies aber erst nach einem Machtwechsel.

Und was passiert hier? Leute taschen sich fröhlich über tiefsttheoretische Promblemchen aus, die nichts aber auch gar nichts am Realzustand in der BRD ändern (würden).

Was ist aber nötig?
M.E. nach klare strategische Planungen wie ein echter Regimewechsel erreichbar wäre.

Dies könnte nach folgender Matrix geschehen:
- ständige Steigerung an asylkritischen Demonstrationen
- ziviler Ungehorsam vor Asylheimen, Blockade von Zufahrstwegen
- "Störungen" diverser Natur, Behinderungen von ehrenamtlichen Helfern, Aufklärungen über das Wirken von Volksverrätern (auch vor Ort!)
- Einrichtung von Dauerdemonstratioen.
Hier ein Fall der sich in Übigau ereignete. Dort versammelten sich die Anwohner für drei Wochen ununterbrochen, Tag und Nacht, um die Verlegung von Asylanen in eine örtl. Turnhalle zu verhindern. Vor drei Tagen wurde das Camp der Anwohner von der Polizei gewaltsam aufgelöst.

Aber das ist eigentlich die Zukunftsversion. Vergleichbar mit der Ukraine, wo Zehntausende wochenlang ausharrten in eisiger Kälte und eine echte Widerstandsstruktur aufbauten (Beispiel: Rechter Sektor). Mir ist klar, dass dieses Beispiel auch hinkt; bitte keine ideologischen Diskussionen über den Rechten Sektor - aber ich hoffe, es ist klar was ich eigentlich meine!), Zeltstädte, die autonom versorgt werden. "Hundertschaften" zu dessen Verteidigung. Dann wäre eine Räumung wie in Übigau für das Regime nicht so billig zu haben gewesen.

Letzlich geht es doch darum, die Eskalationsschraube immer ein bisschen weiter anzudrehen, um einerseits immer mehr Deutsche für Widerstandshandlungen zu motivieren, aber gleichzeitig nicht zu stark, um die Repression kalkulierbar zu halten.

Am Ende brauchen wir wirklich eine echte Volkserhebung; in welcher Form auch immer. Bei der derzeitigen Situation, wo sich zu viele immer noch um die "5-F`s" kümmern und um den nächsten Luxusurlaub ist das allerdings nur zu verwirklichen, wenn wir sehr überlegt Schritt für Schritt bewusst eskalierend vorgehen und dabei die Schritte des Gegners in die eigenen Überlegungen einkalkulieren.
Aber es geht.

Oder soll bis zum Sanktnimmerleinstag einfach weiter demonstriert werden? Nein, wir müssen weiter gehen, den nächsten Schritt wagen.

Und damit hier keine falschen Geister auf den Plan gerufen werden:natürlich strikt gewaltfrei. Alles andere würde eine Diskussion im Netz ja auch verunmöglichen.

Anmerkung Meyer: Dem Schlusssatz stimme ich uneingeschränkt zu. Ich denke, daß man bei den Zuwanderermassen oder wie auch immer man das nennen will, nicht pauschal von Invasoren oder ähnlichem reden sollte. Auch wer in seiner Heimat nicht an Leib und Leben bedroht ist, sondern wirtschaftliche Motive hat, ist zwar potenziell (also vom Vermögen her), aber nicht zwangsläufig und nicht faktisch und schon gar nicht automatisch ein Bösewicht. Wir machen doch den gleichen bescheuerten Fehler wie die Gegenseite, wenn wir pauschalisieren - und wie die Anwürfe sich doch gleichen: "Jeder Rechte ist ein Idiot oder ein Verbrecher" steht gegen "Jeder Zuwanderer ist ein Schmarotzer oder Verbrecher." Erst wird moralisiert, dann kriminalisiert. Pauschalurteile sind billig zu haben und führen zu nichts.

Doch vielleicht kann man gar nicht anders: Vor einiger Zeit haben engl. Forscher den Zusammenhang von hirnorganischen Gegebenheiten mit der politischen Einstellung untersucht. Dabei stellte sich heraus, daß eine rechtskonservative Einstellung oft mit einer vergrößerten rechten Amygdala einhergeht - über diesen "Mandelkern" werden u.a. Angstgefühle und Aggressionen gesteuert. Sprich: Rechtskonservativ bedeutet diesem Befund zufolge Alarmstufe rot als Dauerzustand (psychopathologisch betrachtet).

Ich bestreite nicht, daß die Ereignisse besorgniserregend sind und erhöhte Wachsamkeit und auch Handeln einfordern, doch würde ich mich über Bemühungen freuen, nicht alles gleich so extrem hochkochen zu lassen. Ein kühler Kopf ist allemal besser als ein überhitztes Gemüt. Man lese unter diesem Gesichtspunkt einmal "Taifun" von Joseph Conrad und beachte insbesondere das Verhalten des Kapitäns MacWhirr in einer für Mannschaft und Schiff gefährlichen Situation.
Meier Pirmin
24. Oktober 2015 08:54
@jacky. Damit wären wir wieder mal bei den Freimaurern, fast hätte ich gesagt Fraumaiern, die hinter allem stecken.


Die Menschenrechtsidee als allgemeine Idee ist nicht schlecht, wenn sie nicht als Herrschaftsinstrument missbraucht wird, weswegen ja die Opposition in der Schweiz an deren Kündigung denkt. Nicht um sie bestreiten, nur um ihre Idiotisierung zu verhindern. Bei den Freimaurern unterhält man sich über Prinzipien, die grundsätzlich "richtig" zu sein scheinen. Die Meinung über deren Umsetzung ist sehr verschieden, und zumindest eigentlicher Linksdrall ist selten anzutreffen in den Logen, natürlich auch kaum plumper Nationalismus. Die Macht der Freimaurer ist meines Erachtens noch weit geringer als diejenige der katholischen Kirche, die ihrerseits zumal derzeit massiv überschätzt wird. Ich glaube nicht, dass es in Europa noch mehr als 10 Millionen Menschen gibt, die wirklich glauben, was die katholische Kirche glaubt. Der mediale Glanz des Papsttums überstrahlt den längst stattgehabten Zerfall, immerhin gibt es noch so etwas wie Kulturkatholizismus. Analog dazu existiert eine Art Kulturfreimaurerei, welche aber die Fäden, was zwar von Verschwörungstheoretikern unterstellt wird, gerade nicht zu ziehen vermag.


Als Kulturkonservativer kann man sich mit Freimaurern durchaus über Fragen der Masseineinwanderung unterhalten und sich mit ihnen mindestens beim Thema der unqualifizierten Einwanderung treffen wie in der Ablehnung des islamischen Fundamentalismus. Über letzteren habe ich in einer Loge schon mal gesprochen. Bin selber nicht Logenbruder. Wurde jedoch, als ich sagte, aus Zeitgründen nicht Mitglied werden zu können, nicht mehr zu Vorträgen eingeladen. Für ein paranoides Feindbild scheinen die Freimaurer immer noch geschaffen, wiewohl mit paranoiden Feindbildern noch nie ein Problem gelöst wurde. So weit sich die Einsicht schleichend breit macht, Frau Merkel könnte in letzter Zeit Fehler gemacht haben, bin ich überzeugt, dass diese Einsicht auch innerhalb der Logen nicht ausgeschlossen ist.
Meier Pirmin
24. Oktober 2015 09:01
PS. Die SVP in der Schweiz denkt gerade nicht an die Kündigung der Menschenrechtsidee, welche im 18. Jahrhundert massgeblich in der Schweiz ausgebrütet wurde, sondern an die Kündigung des Beitritts zur Europäischen Menschenrechtskonvention, was zwar eine heikle Sache ist. Dabei sind alle Menschenrechte in der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft in zuverlässigster Weise garantiert, was man nicht will, sind die im Bundesbrief von 1291 bereits abgelehnten "fremden Richter". Trotzdem riskiert die Schweiz bei Kündigung der EMRK als Täterin eines barbarischen Aktes gebrandmarkt zu werden. Der Fehler lag klar darin, dass man das Papier je unterschrieben hat. Für Deutschland wäre ein Austritt noch schwieriger. Man würde es international als erneute Machtergreifung Hitlers interpretieren. Dass aber die Freimaurer in freier Gemeinschaft die Menschenrechtsidee hochhalten, im Sinn der Tradition der Aufklärung, dagegen habe ich keine Einwände. Selbst auch die Idee des Kosmopolitismus ist nicht falsch, sofern wir gleichzeitig eine Staatsidee mit Staatsvolk und Grenzen aufrechterhalten würden. Man muss nicht immer das Kind mit dem Bade ausschütten.
Meier Pirmin
24. Oktober 2015 09:21
@Richard Cobden. @ Das mit der "konservativen Kaufdisziplin" ist rührend, man hat persönlich was davon, wenn man sich daran hält. Nur zu glauben, das habe mit der derzeitigen Marktwirtschaft ohne Werte jenseits von Angebot und Nachfrage (noch von Wilhelm Röpke postuliert) irgendetwas zu tun, ist eine sektiererische Illusion. Am System ändert eine "konservative Kaufdisziplin" Nullkommanull! Vergleiche noch andere vorgeschlagene "Widerstandsmassnahmen" auf dieser Seite.


Die Gefahr, dass die Debatte hier ins Sektiererische abgleitet, sehe ich als leider gegeben. Trotz des Titels "Sezession" und angesichts des guten Wahlspruch der Franziska von Chantal Et si omnes ego non müsste das Projekt Sezession als rechtsintellektuelles Projekt nicht automatisch ein sektiererisches Projekt sein. Noch interessant wäre es, das Buch "Elite" von Gerd Klaus Kaltenbrunner wieder mal zu lesen oder überhaupt zu lesen, wobei natürlich auch der Begriff Elite nicht frei von Verfänglichkeiten ist. Es genügt, dass man geistige Anstrengungen macht mit dem Risiko, nun halt mal in der Minderheit zu bleiben. Nochmals nicht falsch ist es, aus einer Minderheitsposition heraus dann und wann eine hoffentlich vernünftige politische Aktion zu machen. Das Aufstellen einer "Partisanen"-Organisation kann indes wohl nur im geistigen Verständnis Sinn machen. Es gibt in Deutschland bekanntlich keine allgemeine Bewaffnung des Volkes, was zwar in der Schweiz vorläufig noch der Fall ist. Die Landsgemeinde war ursprünglich bekanntlich die Versammlung der waffenfähigen Männer, weswegen die Frauen noch bis vor ca. 35 Jahren ausgeschlossen blieben. Der Philosoph Ignaz Paul Vital Troxler (1780 - 1866), Schüler von Schelling und Hegel, glaubte noch im Ernst, Schützenvereine wären allenfalls in der Lage, mit Besetzung von Rathäusern die Neuaushandlung des Staatsvertrages zu erzwingen. Das war politische Romantik aus der Zeit um 1830, immerhin nicht total das Gegenteil von damals deutschem nationalliberalem Gedankengut.
DieWaldBrüder
24. Oktober 2015 09:54
Was zu tun ist weiß ein jeder hier. Dei eigentliche Frage - vor der wir uns zu Recht ängstlich drücken - ist doch, wo wir die Rote Linie des Att. 20 IV GG ziehen und unter welchen Umständen wir sie als übertreten betrachten müssen. Wo ist unser "bis hier hin (wo) und nicht weiter"?
Hans
24. Oktober 2015 10:22
Partisanenkrieg geht auch sarkastisch und bitterböse:

https://www.youtube.com/watch?v=1lmg6MtyMrs&feature=youtu.be

Halle/Saale grüßt die beliebteste Kanzlerin Europas, Angela Merkel von der CDU, am 18. September 2015 vor der hallensischen Leopoldina! Im Anschluss darauf gibt es ein Interview mit dem Unternehmer und Investor Frank Strotzenhoevel, der von der Politik Angela Merkels profitiert. Danach marschiert das Begrüßungskomitee zum Gefallen unserer geliebten Kanzlerin durch Altstadt von Halle an der Saale.

Halle grüßt die Kanzlerin auf Facebook: https://www.facebook.com/Mutti.In.Halle

Ein Hinweis für jene, die es noch nicht verstanden haben: Das ist staatlich geprüfte und zugelassene Satire!
Claasen
24. Oktober 2015 10:34
#DieWaldBrüder
"Was zu tun ist weiß ein jeder hier."

Bitte lassen Sie mich auch teilhaben, an dem was alle anderen hier wissen.

Danke.
Nordlaender
24. Oktober 2015 10:51
@ Meier Pirmin

"Für ein paranoides Feindbild scheinen die Freimaurer immer noch geschaffen, wiewohl mit paranoiden Feindbildern noch nie ein Problem gelöst wurde."

Oha, Sie vertreten also die These, daß die Freimaurerbewegung gegründet wurde, um ein Feindbild zu pflegen, wobei dann aber keine realistische "Wir-versus-die"-Bestimmung vorgenommen wurde, sondern Elemente des
Verfolgungswahns eingeflossen sind? Und wer soll dann so ungefähr der herbeihalluzinierte Feind der Freimaurer sein?

"Analog dazu existiert eine Art Kulturfreimaurerei, welche aber die Fäden, was zwar von Verschwörungstheoretikern unterstellt wird, gerade nicht zu ziehen vermag."

Geheimabsprachen (Verschwörungen) sind dermaßen Alltag, es ist ganz normal, daß sich z.B. in allen möglichen Unternehmungen und Verbänden Seilschaften bilden, die ihre Strategiepläne nicht in die Öffentlichkeit hinausposaunen, daß der Begriff "Verschwörung" absolut wertlos ist. Selbstredend gibt es z.B. geheime Absprachen vor Abstimmungen.
Meier Pirmin
24. Oktober 2015 11:57
@Nordländer. Sie haben Subjekt und Objekt verwechselt. Die Freimaurer gelten wie die Jesuiten und die Bilderberger traditionell als Objekt von allzu einfachen Welterklärungen. Die Freimaurer sind also feindbildkompatibel. Schon mein vorzüglicher ehemaliger Philosophielehrer im Benediktinergymnasium, Pater Raphael, warnte mich, nicht im Unterricht, aber in einem vertraulichen Gespräch vor ihnen. Traute ihnen zu, hinter den Vereinten Nationen zu stecken. So ist das nun mal mit den Drahtziehern.

Selbst auch die Juden und Zionisten steckten jeweils nicht schlechthin als Drahtzieher unter der selben Decke. Bronstein-Trotzki wurde von ihnen garantiert nicht mit der Weltrevolution beauftragt. Verhängnisvolle Entwicklungen wie beispielsweise der einstige Weltkommunismus wurden nicht einfach von einzelnen Drahtziehern organsiert. Wer so denkt, hat etwa die Geschichtsphilosophie von Hegel betreffend die grossen Tendenzen eines Zeitalters nicht verstanden. Diese funktionieren auch ohne ein identifizierbares Subjekt, das Regie führt. Hegel sprach hingegen vom Weltgeist, den er zwar einmal falsch einschätzte, als er Napoleon "den Weltgeist zu Pferd" nannte.

@An Redaktion. Habe das neueste Heft von Sezession, "Machbarkeit", erhalten. Dieses ist für mich in der Tat instruktiver als viele zwar ehrenwerte Beiträge auch auf dieser "Geronimo"-Seite, wobei der alte Häuptling der Indianer wohl nicht viel dafür kann.
mitdenkender
24. Oktober 2015 12:41
Warum denn einen Krieg führen, wenn die derzeitige Politik von einer einzigen Person gegen den Willen der eigenen Fraktion und die Mehrheit des eigenen Volkes ausgeführt wird?


42 Attentate auf Hitler
0 auf Merkel

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Attentate_auf_Adolf_Hitler


Die Schwäche der deutschen Nation lässt sich daran ablesen, dass es keine Verschwörungen innerhalb der Bundeswehr oder den Sondereinheiten der Polizei gibt....
Im Gegenteil: Die Bundeswehrsoldaten betätigen sich sogar noch als Schlepper und Asylhelfer...
Simplicius
24. Oktober 2015 12:45
Die Kriminalisierungskampagne ist offiziell eingeläutet ... Machen wir uns gefasst.

Bei Ihrer Aufzählung der Jagdbläser, Herr Meyer, haben Sie eine bedeutsame Stimme vergessen, eine drohende Stimme gegen Pegida ("Verbieten!"), diese Woche im Münchner Merkur, vor der die deutsche Regime-Elite jeglicher Coleur nur so kuscht und kriecht und speichelt, wie vor keiner anderen ... aber lassen wir das als Rätsel.

Man moralisiert nicht mehr, man kriminalisiert – man höre sehr genau auf die Worte eines Heiko Maas, einer Aydan Özoğuz oder eines Thomas de Maizière. Das ist nicht mehr nur eine moralische Ausgrenzung, da wird vom offiziellen Hochsitz zur Jagd geblasen. Wer heute auf Seiten der Fundamentalopposition steht oder ihr auch nur nahe kommt, steht dieser Logik folgend an der Schwelle zum gewöhnlichen Kriminellen.


Ich schreibe hier eigentlich nur, um Ihnen zustimmen, Herr Meyer, vielleicht lesen ja Sie diesen Kommentar, ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass diese Vielzahl von Kommentaren hier - außer vom Verfassungsschutz - von den anderen mehr als überflogen werden. Das Thema und seine mediale Präsenz explodieren gerade im selben Maße wie die Invasionszahlen.

Und alle Massenmedien, so auch z.B. die Tageszeitung Münchner Merkur, beteiltigen sich schamlos an der Jagd und Kriminalisierung jeden Tag.

Siehe etwa folgende schäbige Karikatur von Anfang dieser Woche. "Schweinejournalismus!" möchte man mit Oskar Lafontaine sagen.:

"Nach 1 Jahr Pediga: Lichterkette durch Deutschland"

http://www.stuttmann-karikaturen.de/ergebnis/5863
Der Gutmensch
24. Oktober 2015 13:06
Lieber Waldgänger aus Schwaben,

ich denke, bei allem Respekt, wirklich nicht, dass die Sezession als solche die Lösung sein könnte. Denn wenn uns das Interview mit dem Prof. Dr. Schachtschneider eines gezeigt haben sollte, dann wohl das: Unabhängigkeit ist eben nicht einfach zu haben; nicht für Deutsche! Auch die Schweiz beispielsweise hat da natürlich gewisse Arrangements treffen müssen und deren Geschäftsfeld ist ebenfalls endlich.

Also kurzum: So ungemütlich - gefährlich - ich die derzeitige Situation auch empfinde und natürlich kann ich als Ostler auch nicht völlig aus meiner Haut - aber ein Zurück in neu-alte Abhängigkeiten erscheint mir auch nicht sonderlich attraktiv. Noch bin ich nicht so weit, dass ich meine Landsleute (welchem bunten Wahn sie auch immer verfallen sein mögen) mehr scheuen würde als ganz fremde Herren - seien sie nun aus dem Osten oder aus dem Westen. Das wäre nämlich der Preis, da sollten wir uns mal lieber nichts vormachen.

Ich persönlich meine auch, dass die Sensoren im Osten im Hinblick auf die refugees nicht etwa deshalb früher angeschlagen haben, weil hier die Partisanengene überlebt hätten oder so. Nee, leider: Meiner Überzeugung zufolge war es wohl eher Hartz4, das die Leute hier gründlich traumatisiert hat. Denn damit zogen die Sanktionen ein, die einem aufgaben, im Zweifel Arbeit im Westen anzunehmen. (Ich habe mal Renate Künast gesehen, die sich im Fernsehen dazu ganz stolz präsentierte: „Wir haben die Menschen mit Hartz4 aber wenigstens bewegt!“ Klar doch, wie ein paar Schafe auf der Weide ...!) Das Programm entvölkerte den Osten enorm und verdross die Leute, und zwar gerade die, die hart darum kämpften, zu Hause bleiben zu können: An Ort und Stelle nichts aufbauen zu können, von dem man sicher sagen kann, dass das mal für die nächste Generation bleibt (weil die im Zweifel doch weg muss, woanders ihr Glück versuchen), zermürbt eben jeden Sesshaften. Als nun der Flüchtlingsstrom kam, repräsentierte der noch den Spott zum Schaden: Die eigenen Kinder müssen ziehen, aber die Flüchtlinge - das sollen angeblich auch nur Habenichtse sein - dürfen sich an Ort und Stelle etwas aufbauen? Klar sind die letzten Mohikaner hier sauer! Würden sie sich die Zeit nehmen, mal hinzusehen wer da kommt, würden sie sich vermutlich wieder etwas entspannen: Die Flüchtlinge sind doch nicht qualifizierter oder fleißiger als der eigene Nachwuchs; wer soll denn das glauben? Wenn der es also vor Ort nicht schafft, werden die refugees auch bald weiterziehen. Das ist womöglich die Lektion, die man hier zu lernen hat (nicht, dass ich sie jemandem aufgegeben hätte, ich sehe nur den status quo): Lasst Euch doch nicht so einfach ins Bockshorn jagen. Ihr wisst doch aus eigener Anschauung, dass sich Reisende nicht werden aufhalten lassen - und das sind welche!

Was nun den Westen bewogen hat, die bunten Fahnen zu schwenken - darüber will ich gar nicht spekulieren, das führt ja nirgends hin. Aber auch dort wird man lernen, davon gehe ich mal aus: Da kommen offenbar Menschen mit Fehlvorstellungen von unserem Land, teilweise aus guten materiellen Verhältnissen stammend, hinter die sie doch sicher nicht zurückzufallen gedenken, und mit denen man im Zweifel schlechter auskommt als mit den Landsleuten, schon weil man sich eben schlechter mit ihnen verständigen kann.

Sollten wir hinterdrein überhaupt noch ein Land haben (und die Daseinsvorsorge nicht gänzlich zusammenbrechen, was ja durchaus passieren kann - weshalb ich im Zweifel nicht die Traute gehabt hätte, ein solches Szenario heraufzubeschwören, und es richtig ist und bleibt, dass Bürger auf diese Gefahr hinweisen!) so war es vielleicht - bittere Ironie der Geschichte - am Ende das, was es brauchte, um sich endlich, endlich zusammenzuraufen. Meine manichäische Natur gibt mir dieses schwarz-weiß-Denken jedenfalls auf - und eine Erinnerung, nämlich an die Straße meiner Großeltern:

Die Siedlung in der sie wohnten, wurde Ende der zwanziger Jahre angelegt. Aber das waren damals keine Handtuchgrundstücke wie heute, sondern schöne Grundstücksgrößen über 800 qm. Das Baurecht sah damals auch noch vor, dass man versetzt baute, so dass man seinem Nachbarn nicht ins Küchenfenster stierte. - Und das war nur eine Kleinbürger-Siedlung!

Als ich groß wurde, lebten dort nur noch alte Leutchen, und da sich alle kannten, wusste man auch, wer mal bei den Nazis und wer mal bei den Kommunisten gewesen war, etc. pp. Aber der Krieg und die Zeit danach hatte die Menschen demütig gemacht. Sie kamen tatsächlich miteinander aus; jedenfalls reichte es für ein freundliches Gespräch beim Bäcker, selbst wenn man nicht unbedingt befreundet war. Alle wollten sie ihre Ruhe und dass ihre Kinder auch in Ruhe aufwachsen können. Und hätte ich im jugendlichen Leichtsinn einem dieser alten Leutchen seine längst verblassten politischen Überzeugungen zum Vorwurf gemacht, so hätte ich wohl zum ersten Mal in meinem Leben von meinen Großeltern eine Backpfeife kassiert. Das war kein ... schönes Arrangement, im Gegenteil, das war reichlich spießbürgerlich und natürlich aus der Not geboren! „Eng“ war es aber nicht, zumindest, wenn ich das mit den heutigen Verhältnissen vergleiche - aber natürlich auch nichts, das man irgendwie als Ideal verklären könnte; das tue ich auch nicht. Doch manchmal denke ich, dass es zu mehr eben nicht reicht, und das es Zeiten gibt, da man sich damit begnügen muss. Vielleicht haben es unsere Kinder mal besser.

Der Gutmensch.
Andreas Törner
24. Oktober 2015 13:25
Ach, Zarathustra, eine "Flaschenpost" zu basteln und auf die Reise zu schicken ist keineswegs ein Ausdruck von Mutlosigkeit. Im Gegenteil. Persönlich finde ich vielmehr den Einsatz der Defätismuskeule fragwürdig. Dergleichen offenbart oft lediglich, daß man bereits die Wand hinterm Rücken spürt. Historisch jedenfalls versteckte sich hinter diesem Vorwurf nicht selten nackte Angst, ja unterdrückte Panik.

Etwas von der männlich-jugendlichen Frische und Wachheit, aber auch geistiges Erbe, gehört natürlich in die "Flaschenpost". Alles für den notwendigen Neuanfang - vor allem das möglichst beste Saatgut. Da haben wir ohnehin nicht allzu viel davon.

Das werd ich doch nicht verheizen, nur damit "dem Frosch" schneller warm wird und er dann am Ende doch noch schnell genug aufwacht, um sein steriles Scheinbiotop zu erhalten. Oder gar nur, um mit der rostigen Flinte von Herrn Meyers tapfrer Omama und dem GG unterm Arm einem rein theoretischen Widerstandsrecht gegen das Merkel-Regime symbolischen Ausdruck zu verleihen.

Oder soll die Adaption linker (nebenbei: erfolglos durchexerzierter) Widerstandsformen etwa noch weiter gehen? Bis zum virilen/präpotenten/überoptimistischen Baader vielleicht, der Anfang der 70er Jahre gescherzt haben soll: "Wenn Bonn gefallen ist, laßt uns die NATO"?
Nordlaender
24. Oktober 2015 13:37
@ Meier Pirmin

"Die Freimaurer gelten wie die Jesuiten und die Bilderberger traditionell als Objekt von allzu einfachen Welterklärungen. Die Freimaurer sind also feindbildkompatibel."

Je transparenter eine Organisation ist, also je mehr die Massen davon überzeugt sind, daß recht vieles aus diesen heraus in die Öffentlichkeit getragen wird (seriöse Zeitungsartikel z.B.), desto weniger wird Mißtrauen erweckt.

"Selbst auch die Juden und Zionisten steckten jeweils nicht schlechthin als Drahtzieher unter der selben Decke"

Wie sollte das denn auch gehen, daß ein ganzes Volk, z.B. fünfzehn Millionen Juden in diesem Beispiel, unter einer Decke steckt?

Nehmen wir eine kleinere Gemeinschaft, z.B. die Christlich-Demokratische Union, selbst da strebt einer in diese, der andere in jene Richtung, ein Bosbach ist keine Merkel und umgekehrt.

Homogene Gruppen gibt es grundsätzlich nicht, selbst ein Einzelner läßt sich nicht mit einem Prädikat auf einen Punkt festnageln, wechselt er doch im Laufe der Zeit auch immer wieder seinen Kurs.

"Bronstein-Trotzki wurde von ihnen garantiert nicht mit der Weltrevolution beauftragt."

Dieser Genosse sollte die Vorbereitungen der Machtergreifung in Rußland (1917) anführen. Er wurde von Jakob Schiff (Bankhaus Kuhn & Loeb in Neu York (VSA) mit zwanzig Millionen Dollar ausgerüstet.

"Wer so denkt, hat etwa die Geschichtsphilosophie von Hegel betreffend die grossen Tendenzen eines Zeitalters nicht verstanden. Diese funktionieren auch ohne ein identifizierbares Subjekt, das Regie führt."

Ist so ähnlich wie bei einer Mordserie. Während Stammtische empört sind über einen kriminellen Zuhälterring, die man für die Täter hält, weiß der Besonnene doch, daß die Opfer in Wirklichkeit ums Leben kamen, weil ein noch nicht besiegter böser Geist von rücksichtsloser Machtgier über dieser Erde schwebt, eine Ideologie des erbarmungslosen Kampfes.
Eveline
24. Oktober 2015 13:37
https://fassadenkratzer.wordpress.com/2015/06/12/islam-sippenbindung-und-europaische-geistesentwicklung/


Der Islam und seine Sippenbindung und Europa und seine Geistesententwicklung.

Frage, kann es unter diesen von Gott so gewollten Unterschied, patriotisch empfindende islamische Männer und Frauen geben?

Und liegt hier vielleicht auch der Wahnsinn der Willkommenskultur... nicht zu begreifen und zu verstehen, wie unterschiedlich die Aufgaben von Gott auf der Erde verteilt wurden?
jacky
24. Oktober 2015 13:55
@ Meier Pirmin

Analog dazu existiert eine Art Kulturfreimaurerei, welche aber die Fäden, was zwar von Verschwörungstheoretikern unterstellt wird, gerade nicht zu ziehen vermag.


Sehr schönes, und vor allen Dingen,so wirksames Instrument: Verschwörungstheoretiker.

Natürlich ziehen die keine Fäden. ;-) Darum waren von, ich weiss nicht mehr genau wie vielen, amerikanischen Präsidenten, 90 Prozent dieser Gilde zugehörig, zusätzlich mindestens bei Rotary oder Lions. Aber Ottotreudeutsch fühlt sich gebauchpinselt, wenn er beitreten darf.
http://www.luebeck-kunterbunt.de/TOP100/Freimaurer-Vereine.htm

http://new.euro-med.dk/20150928-angela-merkel-der-bose-geist-europas-oder-wer-lenkt-sie.php
jacky
24. Oktober 2015 14:20
Philippe de Villiers : «Le pouvoir n'a plus de pouvoir : c'est une clownerie»

http://www.lefigaro.fr/vox/politique/2015/10/16/31001-20151016ARTFIG00371-philippe-de-villiers-le-pouvoir-n-a-plus-de-pouvoir-c-est-une-clownerie.php
C'est cette classe politique qui organise, sur notre territoire, le grand Kosovo. C'est elle qui prépare l'invasion migratoire. C'est elle qui travaille à la désintégration de la France ... installe les HLM de l'immigration dans les petites communes pour remplacer le peuple français par un autre. Les paysans, les artisans, les policiers, les petites gens, la France des bistrots se révolteront. J'appelle à cette révolte. Bientôt il faudra cesser de payer l'impôt car il ne faut plus être les idiots utiles de ce système mortifère.

Ü: (monterone)
Es ist diese politische Klasse, die auf unserem Boden den großen Kosovo organisiert. Sie ist es, von der die Migranten-Invasion organisiert wird. Sie ist es, die an der Zerlegung Frankreichs arbeitet, ... in kleinen Gemeinden Sozialwohnungen für Immigranten baut, um das französische Volk durch ein anderes zu ersetzen. Die Bauern, Handwerker, Polizisten und kleinen Leute, das Frankreich der Bistrots beginnt zu revoltieren. Ich rufe zu dieser Revolte auf Bald sollte man aufhören, Steuern zu zahlen, denn man muß nicht länger der Idiot dieses todbringenden Systems sein.


In Frankreich erschienen im LE FIGARO.

In der BRD: ???? justiziabel.

https://youtu.be/3Upg8h_Fvlc?t=114
Meier Pirmin
24. Oktober 2015 14:38
@Nordländer. Wie in früheren Gesprächen auf diesem Medium weiss ich Ihre Ergänzungen, oft veritable "Entgegnungen", zu schätzen. Hoffentlich werden wir nicht wieder mal als Seitenstrangdiskussion für mindestens 24 Stunden ausgeblendet, was zwar nicht als Zensur zu interpretieren war. Die Sicht Hegels bleibt als Einwand selbst auch gegen das Bankhaus Kuhn & Lob relevant. Das Resultat war mit Sicherheit nicht das, was die Geldgeber vielleicht wollten, auf lange Sicht schon gar nicht. Übrigens wollte schon König Philipp II. von Spanien die Reformation als eine Verschwörung erklären. Er konnte es sich schlicht nicht anders vorstellen, weil er Gott auf seiner, der spanischen Seite glaubte. Statt Gott kann es auch der Weltgeist sein.
Meier Pirmin
24. Oktober 2015 14:50
@mitdenkender.


42 Attentate auf Hitler
0 auf Merkel


Sollte es mal schneller als gedacht vielleicht ein Attentat auf Merkel geben, wird diese Seite mit hoher Wahrscheinlichkeit zitiert. Selber halte ich nichts von solchem "Mitdenken". Das sollte auch der Redaktion, die am angemessenen Verständnis dieser Debatte interessiert sein muss, zu Überlegungen Anlass geben.
Exmeyer
24. Oktober 2015 14:52
Es kann überhaupt nicht darum gehen, NUR EINEN Weg zu gehen.

"Konservative" werden niemals auch nur Analog-Partisan a la Meyer, schon gar nicht Nicht-Analoge.
"Konservative" sollen bewahren. Wie auch immer. Also im Privaten, im Stillen. Heimlich alte Märchen vorlesen, oder wie soll ich das "Bewahren" verstehen? Nun gut. Versuchen Sie es!

Analog-Partisanen. Das ist etwas für Tatkräftigere. Richtung KAS! Gut so.

Auch der Passive kann Wesentliches leisten. Den NICHTMEHRMITMACHER. Glotze raus! Playstation raus! Bild und FAZ raus! Im Garten wächst vieles.
Nicht mehr zustimmend nicken und die Faust in der Tasche ballen. Nicht nicken. Nicht zustimmen. Man braucht keinen neuen Audi (Habe ich auch begriffen). Man kauft ein neues Auto, wenn das alte WIRKLICH Schrott ist oder es sich WIRKLICH nicht mehr rechnet. Smartphone? Wer es WIRKLICH braucht. NEIN ZUM KONSUMSCHEISS! NEIN ZUM MITLÄUFERTUM! Das kann jeder.

Der nächste Schritt ist der Schritt vom Schein zum Sein, vom Haben zum Können. Persönlichkeitsentwicklung. Weg vom Sklavenmenschen, hin zum Eigenständigen. Das ist Selbsterziehung.
Dann stoppt man nicht mehr nur den langsam eigenen moralischen und mentalen Verfall, sondern man wächst, wird stärker. Wird zum Vorbild.
Ja, konservativ werden, heißt nicht "daß" mit Es-zet zu schreiben, sondern zu verinnerlichen, daß man selbst der Schlüssel ist. Nicht ferne Politiker. Man selbst hat einen Aktionsradius, den muß man erkennen und entwickeln. Der Mensch hat sich nicht wesentlich in den letzten dreitausend Jahren verändert. Seine Umgebung hat es. Wohlstand erzeugt Schlaffheit - in Körper und Geist. Schon immer.
Diesen Wohlstand - also materielle und politische abhängig - zu ersetzen, DURCH SICH SELBST, ist die Aufgabe, die einem konservativ gewordenen erwächst, wenn er aus seiner Erkenntnis auch reale konsequenzen ableitet und es nicht beim Verzagen oder Jammern belässt.
Dann tritt man in die Sphäre des Aktiven. Man wird zu einem Teil der Rechnung, die "die da oben" ohne den Wirt gemacht haben. Die wird es IMMER geben. Aber dazu wird man nicht geboren. Dazu wird man gemacht. Selbsterziehung. Und Erziehung zur Selbsterziehung.
Geronimo
24. Oktober 2015 15:00
Begrabt mein Herz an der Biegung des Rheines...

Das Vordringen von Siedlern und Abenteurern in den Dekadenten Westen brachte den europäischen Ureinwohnern Vertreibung, Hunger, Tod und Ausrottung.
Nur wenige Stämme leisteten Widerstand.
Manche boten ihre Töchter an Bahnhöfen gar den Ankömmlingen als Morgengabe an. Häuptling fette Wampe wollte seinen eigenen Stamm aus dem Land vertreiben und gegen einen neuen austauschen. Ein fremdstämmiger rauchender Mann beschrieb in drastischen Worten und völlig von Sinnen die katastrophale Lage. Seine Worte verstummten im Blätterwald. Und er wurde verrückt.
Kleine Dörfer wurden regelrecht überrannt. Und die Bleichgesichter wurden zu einer Minderheit:
http://www.bild.de/regional/hamburg/fluechtlingshilfe/1500-fluechtlinge-in-dieses-60-einwohner-dorf-43114020.bild.html

Ganz Europa wurde zu einem riesigen Spielfeld
http://www.welt.de/politik/ausland/article147964157/Fuer-jeden-der-weiterdarf-kommen-zwei-Neue-an.html
Lutz Meyer
24. Oktober 2015 15:01
Meyer macht jetzt Schluss: Was zu sagen war, wurde gesagt.
Bis zum nächsten Mal!
Carl Sand
24. Oktober 2015 15:30
Von der Bedeutsamkeit des Meier Pirmin konnte ich erst durch den von ihm selbst erstellten Wikipedia-Eintrag erfahren.

Viele Foren hat er schon genutzt - genaugenommen jedes dass sich bot.

Natürlich sprach er schon vor einer Loge - wie ich aus Neugier selbst auf einem Gästeabend einmal erfahren durfte - meist wichtigtuerischen Pseudohonorationenclubs spießbürgerlichster Prägung.

Deswegen bin ich als Verschwörungsempiriker gnädig geneigt, den Meier Pirmin trotz dessen herausragendster literarischer Bedeutung, Honoration und Kennerschaft nicht dem Führungszirkel der geheimen Weltregierung zuzuordnen.
Stogumber
24. Oktober 2015 16:48
Wenn man schon "gewaltfreien Widerstand" will, dann soll man doch bitte schön vor allem Gene Sharp lesen und allenfalls am Rande Carl Schmitt.
Einstweilen würde es mir ja vollkommen reichen, wenn unsere Koryphäen auf jeden Widerstand verzichten und erst mal eine Überlebensstrategie entwickeln. Das ist doch wohl die Basis von allem anderen. Ohne Überlebensstrategie - ohne Rechtsberatung, Häftlings- und Entlassenenhilfe, Selbsthilfe- und Selbstversorgungskonzept - sollte man mit dem "Widerstand" überhaupt nicht anfangen.

Für diesen Beitrag ist die Diskussion geschlossen.