06. April 2016

Akif Pirinçci über sein Buch »Umvolkung«: Wir retten dieses Land!

von Benedikt Kaiser / 42 Kommentare

Benedikt Kaiser ist Politikwissenschaftler und arbeitet als Verlagslektor.

AP Cover.inddIn wenigen Tagen erscheint im Verlag Antaios das neue Buch von Akif Pirinçci: Umvolkung. Wie die Deutschen still und leise ausgetauscht werden (160 S., 14 €), kann hier oder hier (Paketangebot!) bereits vorbestellt werden. Anläßlich der Publikation und eines neuerlichen Angriffs von Linksextremisten auf das Wohnhaus des Autors sprachen wir mit ihm.

SEZESSION: Die Antifa hat Ihr Wohnhaus attackiert, doch die Presse greift lieber Sie an – ist Bonn wiedermal von Sinnen?

AKIF PIRINCCI: Nicht nur Bonn ist von Sinnen, sondern das ganze Land. Ein Teil der Deutschen hat den Verstand verloren. Und die Oberbekloppten sind die von den Mainstream-Medien, welche diese gewaltige muslimische Invasion als so eine Art Arbeitsmigration darstellen wollen, wie es bei meinen Eltern der Fall war. Das Blöde: Weniger und weniger Leute kaufen ihnen das ab, da der Sachverhalt nicht mehr ein politischer Feuilleton-Diskurs wie in früheren Zeiten ist, sondern für jeden sichtbar bekopftucht und verschleiert und  grapschend und vergewaltigend durch die Straße läuft. Da auch die Journalisten-Darsteller das wissen, versuchen sie Leute wie mich, die Klarheit in die Angelegenheit bringen, als den wirklich Schuldigen zu verleugnen.

SEZESSION: Mediale Hetze, direkte Angriffe der Antifa: das geht an Ihre materielle Existenz…

AKIF PIRINCCI: Es ist doch den Leuten egal, ob ich wegen dieser Farbattacke auf einem Schaden von Tausenden Euro sitze - war doch nur ein dummer Streich von Lausebengeln. Gar nicht egal ist es ihnen jedoch, wenn der Geschädigte daraufhin auf das Hauptquartier dieser Antifabübchen, einem kommunistischen Buchladen namens "Le Sabot" in der Bonner Altstadt hinweist, von wo diese Art der Gewalt ausgeht. Und megaempörend ist auch, wenn man auf die für jeden bekannte Tatsache aufmerksam macht, daß diese SA des politischen Grün-links-Establishments direkt oder indirekt und unter dem Deckmantel von "Gegen rechts" üppig alimentiert wird. Da kriegen alle die Schnappatmung. Das heißt: nicht alle, nur die Scheinheiligen.

SEZESSION: In den letzten zwei Jahren standen Sie permanent im Kreuzfeuer derartig scheinheiliger und linksradikaler Agitation. Sie haben mit Deutschland von Sinnen 2014 offenbar eine langanhaltende Lawine ausgelöst, auch die Die große Verschwulung ist noch relativ frisch auf dem Markt – weshalb nun das nächste Buch mit dem Titel Umvolkung?

AKIF PIRINCCI: Der Grund ist Ihr Stichwort Lawine. Im letzten Jahr hat sich in diesem Land lawinenmäßig viel getan. Selbstverständlich war auch davor eine Umvolkung durch vornehmlich morgenländische Neubürger im Gange, flankiert und gefördert von einer grünlinks versifften Willkommensideologie der Steuergeldschmarotzer, Geschwätzwissenschaftler, extra dafür eingerichteten Umvolkungsinstitutionen, der Migrantenindustrie  und last not least der Blockpartei CDUSPDGRÜNEFDPLINKE.

SEZESSION: Gut, das gab es also alles schon. Was ist neu?

AKIF PIRINCCI: Na, letztes Jahr ist quasi die Maske gefallen. Man hat gesagt: Das Land Deutschland existiert nicht. Jeder, der will, kann reinkommen. Gesetze gelten nur für Deutsche, die wiederum den ganzen Scheiß zu bezahlen haben und sonst gar nix. Ansonsten Maulhalten, sonst Nazi. Und auch jetzt und fürderhin wird die Lawine weiterollen, weil politischerseits niemand ernsthaft den Willen aufbringen mag, die Grenzen zu schützen, schon gar nicht „die Mutter aller Gäubigen“. Das Land steuert auf einen orientalischen Basar in gigantischer Dimension zu. Da konnte ich nicht an mich halten. Aber freuen wir uns vorerst auf den Vergewaltigungssommer, der sich schon in Hallenbädern der Republik ankündigt, wie man hört.

SEZESSION: Dann werden die Deutschen nicht mehr „still und leise ausgetauscht“, wie im Untertitel zu Ihrem neuen Buch Umvolkung geschrieben steht?

AKIF PIRINCCI: Es ist kompliziert. Selbstverständlich werden die Deutschen nicht still und leise ausgetauscht, sondern ganz brachial und vor aller Augen. Die Islamisierung und Verausländerisierung des Landes geschieht ganz offen. Allerdings ist der Deutsche mit einer bizarren Geisteskrankheit geschlagen. Er leidet unter dem Nicht-wahrhaben-Wollen-Syndrom. Wenn sein Kleines im Kindergarten kein Schweinefleisch mehr bekommt, sagt er „Ist eh ungesund“. Wenn jeden Tag Tiere durch Halalschlachtung gefoltert und so das Grundgesetz gebrochen wird, in das vor ein paar Jahren auch der Tierschutz aufgenommen wurde, sagt er „Vielfalt und so“. Und wenn in der Silvester-Nacht zu Köln Gruppengrapschen von Moslemhorden ansteht, faselt er was von „Männergewalt“ und „Oktoberfest. Er wähnt sich in einem schlechten Traum, aus dem er alsbald wieder aufwachen wird, und alles ist in Ordnung. Ja, alles wird wieder gut werden, wenn die Kolonialisten die Piktogramme mit der Darstellung „Bitte keine Frauen gegen ihren Willen angehen“ lesen und in fünf Jahren Professor für Kunststoffherstellung geworden sind. Insofern ist „still und leise“ tatsächlich die richtige Bezeichnung, denn während draußen die unbarmherzige Realität brüllt, dreht der Deutsche bei sich zuhause einfach den Fernseher etwas lauter.

SEZESSION: Umvolkung also, ein ätzendes und zugleich verzweifeltes Buch, 160 Seiten, 14 €. So etwas macht man, wenn die Analyse abgeschlossen ist und der Zorn über die Hilf- und Willenlosigkeit in die Breite gehen soll ...

AKIF PIRINCCI: Ja, das soll nun in die Breite gehen. "Umvolkung" ist dazu da, daß man es jedem in die Hand drückt, der noch nicht kapiert hat, was gerade passiert. Mein neuer Verlag, Antaios, hat seinen Sitz in Sachsen-Anhalt. Dort hat die AfD 25 Prozent geholt. Dort scheinen die Leute mutiger zu sein als im linksversifften Westen. Mein Buch wird dazu beitragen, daß die Leute den Idioten ins Gesicht sagen: Verpißt euch, jetzt sind wir dran, wir retten jetzt dieses schöne Land.

______________
Akif Pirinçci: Umvolkung. Wie die Deutschen still und leise ausgetauscht werden (160 S., 14 €), hier vorbestellen. Achtung: Wer drei Exemplare vorbestellt, erhält sie zum Paketpreis von nur 35 €! (Angebot gilt bis 10. April.)

Benedikt Kaiser ist Politikwissenschaftler und arbeitet als Verlagslektor.

Kommentare (42)

kW
06. April 2016 10:45
Da hat der kleine Akif absolut Recht., daß die Masse schläft oder sich ablenkt. Lernen kann man auf dreierlei Weise:
1. Man gewinnt allein logische Erkenntnisse
2. Durch Lesen, da gibt es jetzt etliche Bücher, wie unsere Zukunft aussieht
3. Durch Leiden jeder Art, ich schätze, daß der 3. Punkt am hilfreichsten ist, aus seiner Gutmenschwand herauszugucken. Einige alte Omis und Opis sind ja schon Opfer geworden, Betrug, Diebstahl, Raub, und ein paar Mädels sind auf andere Weise bereichert worden. Ihr Fehler war, sich überhaupt mit Fremden in ein Gespräch eingelassen zu haben, denn lerne: Sie kommen immer in Rudeln und wir sind allein.
treu
06. April 2016 11:01
Wie sagte der große Bismarck so treffend: „Es muß uns Söhnen Teuts erst einmal schlecht gehn, ehe wir Courage haben. Solange wir noch etwas zu verlieren haben, fürchten wir uns; sind wir ausgezogen und durchgeprügelt, so ist jeder ein Löwe.“ Insofern bleibt die Hoffnung, daß die Bürger sich das alles nicht mehr lange gefallen lassen werden! Der Bürger als Souverän muß also endlich handeln und seine Rechte wahrnehmen, auf die Straße und eine politische Veränderung herbeiführen, sonst wird dieses Land untergehen! Allerdings fürchte ich, kriegt der Westen leider nichts gebacken und die Masse redet sich nur feige heraus, mein Haus, mein Job, der nächste Malleurlaub…usw. Also ob die Leute in Dresden, Erfurt, Freiberg, Leipzig usw. nicht auch um ihr Haus oder ihren Job, Anschläge der Linksextremen usw. fürchten müßten. Ein paar kleine unbedeutende Demos hat der Westen aufzubieten, das war´s dann leider auch, selbst in Millionenstädten. Und das, obwohl es die großen Islamisierungszentren gerade in den Ballungsgebieten im Westen sind und die Bürger den Wahnsinn und die Auswirkungen dort tagtäglich vor Augen haben und ausbaden müssen, haben dort alle resigniert und muscheln weiter feige vor sich hin oder laufen vielleicht am Stammtisch in der Kneipe zum Widerständler in Höchstform auf. Es ist schlimm, aber der Westen ist krank, kaputt, degeneriert, verweichlicht, feige und im Eimer. Was die DDR-Diktatur in 40 Jahren nicht geschafft hat, hat die BRD-Wohlstandsgesellschaft nebst Umerziehungsapparat komplett erreicht und die Menschen von Staat, Konsum und Werbung völlig abhängig gemacht und paralysiert und den Schuldkomplex zutiefst verankert. In einem hat Pirincci jedenfalls recht. Nur die mutigen Ostdeutschen können also noch was retten und die Lawine in Gang setzen. Da gibt es noch offenen Nationalstolz, Patriotismus und eine tiefe Skepsis gegenüber Regierung, Medien und Propaganda. Schlimm und traurig, das hat auch überhaupt nichts mit „Kampf Ossi-Wessi“ zu tun, weshalb auch, schlimm genug das man die Situation so klar benennen muß, aber das ist leider die Realität. Die mutigen und patriotischen Bürger Ostdeutschlands werden also auch dieses mal diesem Wahnsinn und der 4-Parteiendiktatur der sog. „Etablierten“ ein Ende machen. Es dauert nicht mehr lange, dann werden die Bürger ihre Rechte als Souverän nicht mehr nur in Dresden und anderen Städten einfordern und die Politiker zur Rechenschaft ziehen, sondern in Berlin, vor Bundestag und Kanzleramt. Der feige, faule, devote und dekadente Westen mag sich überrennen und islamisieren lassen wollen, die ostdeutschen Bürger werden das und diese DDR-2 niemals hinnehmen!
Michael Kanther
06. April 2016 11:08
"Aber freuen wir uns vorerst auf den Vergewaltigungssommer ..."

Ich fürchte auch, das so ein Sommer bevorsteht, aber freuen kann man sich darauf doch nicht! Nun gut, sicher ein Überschuß an Sarkasmus.

Deutsche Männer, verbringt im Sommer so viel Zeit wie möglich in den Bädern, um die Frauen zu schützen. Frauen, lernt Selbstverteidigung bei Experten, meine Nichte (17) macht das jetzt. Jede Technik kann nüzlich sein.
Winston Smith 78699
06. April 2016 12:12
Nochmals:

Welchen Vorschlag hat er, "das Land zu retten" - außer sein Buch zu kaufen?

Zur Löschung meines vorigen Kommentars mit derselben Frage:

Ich mache anderswo so viel Werbung für SiN wie möglich, online wie offline. Wenn hier jetzt kritische Kommentare gelöscht werden, kehre ich das um. Denn dann geht bei mir derselbe Alarm los wie vor geraumer Zeit bei der Gegenseite.

Kositza: Mann, Winston, Sie sind extrem unentspannt. Machen Sie's wie ich, pflücken Sie draußen ein paar frische Brennesseln, das ist gesund und lenkt ab, auch das Kribbeln in den Fingern danach. Was ist das für eine Frage? Soll Ihnen hier jetzt das Buch grob referiert werden?
Arminius Arndt
06. April 2016 12:20
Das Land Deutschland existiert nicht. Jeder, der will, kann reinkommen. Gesetze gelten nur für Deutsche, die wiederum den ganzen Scheiß zu bezahlen haben und sonst gar nix. Ansonsten Maulhalten, sonst Nazi.


Knapp und prägnant auf den Punkt gebracht. Möge diese Einsicht bei vielen Deutschen endlich ins Bewusstsein kommen, denn dieses Land ist nicht etwa nur tief gespalten sondern auch tief zersplittert, weswegen man die deutsche Misere nicht auf Ost- West Betrachtungen reduzieren kann. Der Deutsche (egal, ob Ost oder West) selber gönnt schon seit Jahrzehnten leider bspw. viel zu häufig keinem seiner Landsleute auch nur den Dreck unter den Fingernägeln und beschäftigt sehr gerne Heerschaaren von Anwälten vorwiegend auf den Gebieten des Familien-, Nachbarschafts- und Erbrecht, was viel über uns alle aussagt. Verwandtschaft ist immer nur die "Bucklige" etc., Eltern die "Alten" und "bevor der Nichtsnutz etwas erbt, mache ich lieber am Stück Weltreisen" sind treffende Detailbeschreibungen unserer zur Atomisierung fortschreitenden Individualgesellschaft. Da haben es geschlossen auftretende Clans natürlich leicht.
Ananda
06. April 2016 12:20
Sehr geehrter Herr Pirincci,

auch wenn mir Ihre Ausdrucksweise bisweilen nicht sehr gefällt, so halte ich Sie doch für unser wirkungsvollstes Globulum im Kampf gegen die Erdowahnisierung unseres Landes.

Inhaltlich liegen Sie völlig richtig und unverkennbar im Schwarzen des Problems.

Mit den Menschen aus der Generation, mit der Sie in unser Land eingewandert sind, konnten wir alle noch wirklich gut zusammen leben.
Es waren im Schnitt mit unserer, also der Gastgeberkultur, solidarische und friedfertige Menschen, die froh über die Möglichkeiten waren, die sie hier wirtschaftlich geboten bekamen und die sie auch meist ergriffen haben.
Man sieht ja, was möglich ist, wenn man Sie erlebt und begreift, daß das die Türkei spiegelt, die man noch vor 25 Jahren selbst dort im Mutterland erleben konnte.

Tatsächlich gab es dort so etwas, was den ausufernd enthusiastischen Beschreibungen von dieser Frau Roth nahe kommt. Gastfreundlichkeit, in sich ruhende Menschen, eine an sich intakte Kultur ohne allzugroße Konfliktpotentiale. Nichts mehr davon existiert heute.

Wir stehen vor völlig neuen Herausforderungen und die Lösungen müssen in der Tat die nationalen sein. Die einzige Antwort auf die Globalisierungskrise, die die Völker überleben können; und als überzeugte Naturschützerin war ich immer für Artenvielfalt und daher auch für echte Biodiversität, selbstredend auch bei Menschen.

Völkermorde und Ausrottung aller Eigentümlichkeiten menschlicher Gesellschaftsformen weltweit und das gewaltsame Erzeugen einer Pseudoeinheits"kultur" und -"rasse" führt nicht zu mehr Zwischenmenschlichkeit und Toleranz, sondern zu völliger Irrsinnigkeit und Orientierungslosigkeit bis zur Selbstvernichtung.

Menschen brauchen ihre eigenen Räume, Zimmer, Häuser, Dörfer, Städte, Länder, Grenzen. Nur dann können sie sie selbst sein und gesund bleiben. Alles andere ist nichts weiter als ein riesiger Vernichtungsfeldzug gegen die gesamte Menschheit selbst.

Eine Zwangsumvolkung ist daher genauso kriminell und wahnsinnig, wie eine Zwangsdeportation in irgendwelche Lager aus der Vergangenheit.
Es ist egal, in welche Richtung der Zwang ausgeübt wird. Die Essenz bleibt die gleiche.

Deutschland muß die Wunde schließen, sonst wird es verbluten.
Danke also für Ihr Buch und Ihren Kampfwillen und Mut, sich gegen das derzeit tobende Regime zu stellen und Ihren Kopf zu riskieren.
Dank auch dem mindestens ebenso großen Mut und der Haltung, die der Verlag mit seiner Handlungsweise und Solidarität beweist.
Danke Sezession.
Siegfried Schmidt
06. April 2016 12:29
Als ich noch Student mit viel Zeit war, bin ich mal vormittags früh in der Kölner Innenstadt um Dom und WDR herumgeschlendert. Also zu einer Zeit, in der der normale Deutsche schon auf der Arbeit ist. Es waren schon relativ viele Menschen unterwegs und trotzdem habe ich innerhalb einer halben Stunde niemanden gefunden, der Deutsch sprach, als ich nach dem Weg fragen wollte. Ich musste warten, bis die Geschäfte öffneten, ehe ich mal einen jemanden traf, der der deutschen Sprache mächtig war.
Unter Merkel lieber anonym
06. April 2016 12:31
Es ist fünf nach zwölf - doch die Mehrheit will den Wecker nicht hören.
Vernunft gilt heute als "rechtsradikal".
Wahrheit als "Hetze".
Recht und Ordnung gelten als "unmenschlich".
Andersdenkende, selbstständig Denkende werden verteufelt, angegriffen und schikaniert, werden zensiert.
Journalisten greifen im Sinne der Herrschenden zu unredlichen Mitteln - berichten, für die "gute Sache" gern auch mal unwahr.

...doch der satte deutsche Esel stellt "einfach den Fernseher etwas lauter".

Die deutsche Masse wird wohl erst erfahren müssen, dass es gegen die Realität keine App fürs Smartphone gibt.
Rumpelstilzchen
06. April 2016 12:52
Na immerhin ist in der deutschen Diskurslandschaft etwas in Bewegung geraten. Und "zur Sprache der BRD" gesellt sich das " Wörterbuch der Neuesten Rechten":
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/aus-welchen-woertern-afd-und-pegida-kampfbegriffe-machen-14157466.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

en garde , Mark Siemons !
Haben Sie Mut auf ein Gespräch mit Martin Lichtmesz oder Manfred Kleine-Hartlage !

P.S. Ob die " Umvolkung" jetzt nicht doch zu provokativ ist ?
M. M.
06. April 2016 13:25
Ceterum censeo, ja, wir sollten dieses schöne Land retten, aber Italien, Belgien, Frankreich, Schweden und vielen anderen Ländern, letztlich sogar Kanada und Australien, droht die Umvolkung genauso. Es ist kurzsichtig, unsolidarisch und rhetorisch unklug, sich nur auf Deutschland zu beschränken. Den meisten hier wurde der Patriotismus abgewöhnt, so furchtbar das ist, entsprechende Rudimente lassen sich in der Kürze der Zeit nicht revitalisieren. Man muss sie über ihre unmittelbaren Interessen ansprechen, in abnehmender Reihenfolge sind das Wohlstand, Sicherheit, Freiheit. "Umvolkung" muss auf ganz Europa bezogen werden, nur so habe auch Deutschland eine Zukunft. Wir müssen uns in der Sache und vor allem rhetorisch als die eigentlichen Europäer erweisen, im Gegensatz zu den EU-Totengräbern. Noch wichtiger: Wir müssen uns so, horribile dictu, verkaufen. In diesen sauren Apfel muss auch der hier wesende Geistesadel einmal beißen.
Ein gebürtiger Hesse
06. April 2016 14:33
Herrlich der letzte Satz des Interviews, bei dem einem praktisch ein Sonnenstrahl ins Gemüt fährt. Genau das muß der Fluchtpunkt sein: unser schönes Land retten, nicht weniger als das. (Wann treffen wir uns wo?)
Der_Jürgen
06. April 2016 15:51
Da ich annehme, dass Akif Pirincci die Kommentare zu diesem Text lesen wird, wende ich mich, so unüblich dies auch sein mag, direkt an ihn.

Lieber Akif Pirincci,

Zunächst Seien Sie zu Ihrem Mut beglückwünscht. Ich bin mir zwar mit

@Ananda

einig, dass es an Ihrer Ausdrucksweise etliches zu beanstanden gibt - hoffentlich wird es Ihnen gelingen, sich ganz von der Fäkaliensprache zu befreien; in Ihrem neusten Buch, das ich noch nicht gelesen habe, wird diese laut Ellen Kositza ja weit weniger inflationär verwendet als in ihren früheren Werken -, doch verdienen Sie Anerkennung dafür, dass Sie mehrere der grossen Tabus dieser Republik zum Abschuss freigeben. (Dass Sie die wirklich grossen Tabus nicht antasten, begreift man gerne; Sie sind zwar couragiert, aber kein Kamikaze-Pilot.)

Sehr treffend fand ich Ihren Hinweis auf das "Nicht-wahrhaben-wollen-Syndrom". Dieses ist nur allzu menschlich, aber verhängnisvoll. Die Probleme werden nämlich nicht von alleine verschwinden, sondern immer akuter werden, und es wird der Tag kommen, wo der einfältige Michel endlich kapiert, dass das Parteienkartell, das heute über Deutschland herrscht, sein Verschwinden wünscht - so wie ein Magenkrebskranker, der sich lange eingeredet hat, er leide bloss an einer harmlosen Magenverstimmung, sich eines Tages Rechenschaft über seine Krankheit ablegen und mit der Therapie beginnen muss,
wenn er noch Chancen auf Rettung haben will.

Dies bringt mich gleich zu einem entscheidenden Punkt. Genau wie der schläfrige Michel sich in die Tasche lügt, wenn er die Umvolkung für ein vorübergehendes Phänomen, für einen bösen Traum hält, aus dem er bald schweissgebadet, aber erleichtert erwachen wird, lügen Sie, lieber Akif Pirincci, sich in die Tasche, wenn Sie die Politik der herrschenden Kaste mit deren "Geisteskrankheit" erklären.

Die Merkel hat ein höheres Diplom in Physik, und das kriegte man in der BRD nicht geschenkt. Ob Sie oder ich das auch hingekriegt hätten, weiss ich nicht; was mich betrifft, so zweifle ich daran. Sie kann also nicht dumm sein.

Nun gut, nehmen wir an, die Merkel sei plötzlich geisteskrank geworden und betreibe deshalb eine für Deutschland dermassen verheerende Politik. Aber die Merkel regiert ja nicht allein, und sie wird von ihrer eigenen Partei, doch auch von der SPD, der Linken und den Grünen in der Frage der "Flüchtlinge" (d. h. Eindringlinge) voll unterstützt. Die CSU tut so, als sei sie dagegen, stürzt die Politik Merkels aber dennoch, denn sonst wäre sie längst aus der Koalition ausgetreten. Ihr Widerstand ist also blosse Augenwischerei.

Sind also Seehofer und Gabriel und Gysi und Göring-Eckart auch verrückt geworden? Und ihre ganzen Parteihierarchien desgleichen? Und die Journalisten von ARD und ZDF, von Spiegel, Stern, Zeit, Welt, Focus und Bild? Grassiert da in Deutschland plötzlich eine epidemische Geisteskrankheit? Dann haben wir gar nicht genug Irrenärzte, um dieser Plage Herr zu werden.

Sie, lieber Herr Pirincci, sind gescheit genug, um zu kapieren, dass das nicht stimmen kann. Von Dummheit und Naivität kann allenfalls bei den tumben, gehirngewaschenen Mitläufern die Rede sein, bei den Antifa-Zombies und den grünen Narren, den Jusos und den Aktivisten von Pro Asyl, nicht jedoch bei den Lenkern der Invasion.

Diese sind mitnichten Irre, sondern intelligente, unvorstellbar böse Menschen, die einen Plan, die Vernichtung des deutschen Volkes durch Vermischung, konsequent durchzuziehen versuchen. Ja, sie sind Marionetten von Kräften, die weit über ihnen stehen, aber das entschuldigt ihre Verbrechen keineswegs. Die Merkel könnte jederzeit von ihrem Amt zurücktreten; sie würde dann eine fette Pension kassieren, und es würde ihr kein Haar gekrümmt werden.

Ausserdem schliesst die Parallelität der Entwicklung in unseren Nachbarstaaten - in Brüssel, Paris, Rotterdam und London sind die Verhältnisse noch schlimmer als in den westdeutschen Städten - jeden Zufall aus. Oder sind die dortigen Eliten auch geisteskrank, und zwar schon seit Jahrzehnten, denn die Landnahme der Muslime und Afrikaner in Europa begann ja wirklich nicht erst gestern?

Man muss sich schon verhalten wie die drei berühmten Affen, von denen der erste nichts sehen, der zweite nichts sagen und der dritte nichts hören will, um dies nicht zu begreifen. Aber wer es ernsthaft begreifen will, muss eben auf vermintes Gebiet vordringen und die wirklich grossen Tabus "mit dem Hammer abklopfen", um es mit Nietzsche zu sagen. Er wird dann feststellen, dass diese Götzen hohl sind. Das erfordert freilich Nerven und Mut. Den Mut, sich selber einzugestehen, dass man sich von diesem System jahrzehntelang hat belügen lassen. Diese Kraft haben die wenigsten.

Ich wünsche Ihnen aufrichtig alles Gute. Zugleich danke ich dem Antaios-Verlag dafür, dass er Ihre Bücher trotz aller legitimen Vorbehalte gegen Ihren Stil publiziert.

Die Flut hat den Vorteil, dass sie die Fronten klärt. Es stehen sich im Grunde nur noch zwei Lager gegenüber, das der Deutschland-Bewahrer und das der Deutschland-Abschaffer. Wer, wie Sie, im ersten dieser Lager steht, ist unser Bundesgenosse, mag er auch in wichtigen Fragen eine (wirkliche oder gespielte) Begriffsstutzigkeit an den Tag legen, die einen schon nerven kann.
Der_Jürgen
06. April 2016 16:09
@M. M.

Ich kann Ihnen nur teilweise folgen. Ja, die Umvolkung bedroht ganz Mittel-, West- und Nordeuropa (im Osten sind die gesunden Instinkte der Völker noch stark genug, um der Flut einen Riegel vorzuschieben). Ja, wir müssen uns, wie Sie schreiben, "als die echten Europäer erweisen, im Gegensatz zu den EU-Totengräbern". Bisher kein Einwand. Aber warum wir uns "horribile dictu, verkaufen" und "in den sauren Apfel beissen können", kapiere ich nicht.

Glauben Sie ernsthaft, ein guter Deutscher zu sein und ein guter Europäer zu sein, schliesse sich aus? Es ist genau umgekehrt. Lesen Sie hierzu das Programm der Europäischen Aktion, im Internet verfügbar. Ich kann nicht alles unterschreiben, was da steht; etliches ist sogar mir zu radikal, aber die Grundtendenz stimmt.

Wir brauchen eine Europäische Union, doch eine echte, eine, die die biologische Substanz und das kulturelle Erbe der weissen Europäer verteidigt und die in aussen- und verteidigungspolitischen Fragen mit einer Stimme spricht. Der Feind ist Amerika, Russland ist ein Verbündeter, basta. Die Dritte Welt ist nicht unser Feind; wir wollen friedliche Beziehungen zu ihr und sind bereit, an Ort und Stelle zu helfen, doch wollen wir null Immigration von Aussereuropäern. Null und nicht "200.000 pro Jahr", wie der falsche Fuffgzer Seehofer vorschlägt.

Deutsche und Polen, Serben und Kroaten, Ungarn und Rumänen sitzen längst in einem Boot, und wenn sich die Ruderer ständig an die Gurgel fahren, wird der Kahn früher oder später kippen. Ueber die historischen Streitigkeiten zwischen Europäern, über das Unrecht der Vergangenheit, soll sehr wohl frei debattiert werden dürfen, doch dürfen solche Debatten den Blick darauf nicht trüben, dass alle weissen, europäischen Völker grundlegende gemeinsame Interessen haben.
Direkte Aktion
06. April 2016 16:51
Ich habe das Buch "Umvolkung" gestern telefonisch beim Antaios-Verlag vorbestellt. Nach dem ich es gelesen habe, wird es noch durch viele Hände gehen; so wie auch das geniale "Deutschland von Sinnen" das ich an bereits über ein Dutzend Interessenten ausgeliehen hatte.

Zu der linken Gewalt gegen AKIF PIRINCCI und viele andere Patrioten:

Das muss jetzt endlich was geschehen; nicht nur mosern und meckern wie auf pi-news.net sondern organisiert und kreativ dagegen vorgehen.
Die AfD, die jetzt in vielen Landesparlamenten sitzt muss sich koordiniert dagegen zu Wort melden. Alle parlamentarischen Möglichkeiten müssen genutzt werden um endlich die Linksextremisten zu demaskieren und namentlich zu erfassen. Ihre Hintermänner, Förderer und Finanzierer aus der BRD-Einheitspartei SPDCDUFDPLINKEPIRATENGRÜNE müssen ebnefalls an den Pranger.

Die AfD muss in dieser Hinsicht nach jedem Antifa-Anschlag das massiv in die Presse bringen, Untersuchungsausschüsse einberufen und kleien und große parlamentarische Anfragen starten.
Außerdem sind Gesetzesentwürfe gegen linke Strukturen einzubringen.
Warum gibt es keine polizeilichen Sonderkommissionen, die ausschließlich gegen Linksautonome ermitteln?
Bei Rocker, Rechten und Hooligans gibt es sowas doch auch zuhauf!

Doch das ist nur der eine Weg. Alle Aktivisten müssen sich ebenfalls in ihren Regionen der Antifa annehmen; und zwar mit deren eigenen Mitteln. Auch wenn es mühsam ist: Recherche, Recherche, Recherche.

Schmuggelt euch mit falschen Facebook-Accounts in linken Szenen ein, unterwandert diese, erforscht ihre Strukturen und Verbindungen; ganz genauso wie sie es bei uns schon seit zig Jahren machen. Und dann muss der ganze rote Saustall mal auf intelligente Art und Weise ausgemistet werden.

Wie kann es sein, dass beinahe tägliche Brandanschläge, Farbattacken, Überfälle mit unzähligen verletzten Patrioten, Kündigungen von Gaststätten und Veranstaltungsorten, Angriffe auf Demonstrationen, Geschäfte, Privathäuser keine adäquate Gegenaktion hervorgerufen haben.

Ich habe im Leben eins gelernt: wer sich schlagen und demütigen lässt, ohne sich zu wehren, der wird immer wieder und weiter geschlagen und gedemütigt - vor dem hat man keinen Respekt und es wird für das Opfer immer schlimmer.

Man muss zurückschlagen! ZURÜCKSCHLAGEN!!!

*natürlich alles hüsch im legalen Rahmen; ist doch klar wie Klossbrühe* :-)
notaras
06. April 2016 17:24
Durch den "Großen Austausch", auch "Umvolkung" genannt, werden schlichtweg Tatsachen geschaffen, die man nur mir größten Aufwand wieder rückgängig machen kann. Eine idyllische Landschaft, einmal von einer sechsspurigen Autobahn zerschnitten, ist nicht wiederherstellbar.

Es ist ein Stück für Stück voranschreitender Verlust, der am Ende, an einem bestimmten Wendepunkt, zum Totalverlust wird. Das ist dann nicht mehr umkehrbar, sondern was davor war, ist dann die Vergangenheit, also Geschichte, zu der kein Weg mehr zurückführt. Die Dramatik dieses Vorgangs ist kaum zu ermessen. Darum ist es gut, ja dringend notwendig, wenn immer neue Bücher, sofern sie qualifizert sind, zu diesem Thema erscheinen. Es ist schon fast zu spät, der Aufschrei muss gewaltig sein - ich denke da an Evard Munchs Bild, etwa so, in dieser existentiellen Art, oder wir werden für immer schweigen!
Nemo Obligatur
06. April 2016 18:42
Rumpelstilzchen
Mittwoch, 6. April 2016, 12:52 (URL) | Kurz-URL

Na immerhin ist in der deutschen Diskurslandschaft etwas in Bewegung geraten. Und „zur Sprache der BRD“ gesellt sich das “ Wörterbuch der Neuesten Rechten“


Ja, eine etwas merkwürdige Ansammlung. Die Einzelbeiträge sind jeweils namentlich gekennzeichnet. Auf diese Weise soll wohl jeder im Feuilleton der FAZ zum "Kampf gegen die Feinde des Sozialismus" verpflichtet werden. Man kennt sowas aus dem alten Ostblock (z.B. nach der Biermann-Ausbürgerung).

Ein weiteres bemerkenswertes Detail: Heute im Wissenschaftsteil der FAZ in der Druckausgabe ein Interview mit Jean-Raspail, bei dem sogar die Übersetzung seines "Heerlager der Heiligen" erwähnt wurde und ganz neutral die Quelle angegeben wurde ("Schnellroda 2015"). Das ist m.W. schon das zweite Mal, dass ausgerechnet im Wissenschaftsteil der FAZ Raspail aufgegriffen wurde. Sowas gehört ja eigentlich eher ins Feuilleton und dann breit diskutiert. Aber da gibt in der FAZ wohl einen hausinternen Kampf. Als Leser finde ich das überaus spannnend. Aber wer außer uns kann denn da noch 1+1 zusammenzählen? An den meisten Lesern, selbst der FAZ, geht das doch spurlos vorüber. Sie haben also völlig recht, Rumpelstilzchen: Ein Interview mit Martin Lichtmesz ist höchst überfällig. Aber führen sollte es nicht Patrick Bahners oder Mark Simeons, sondern Lorenz Jäger...
Der Gutmensch
06. April 2016 19:51
Der Deutsche (egal, ob Ost oder West) selber gönnt schon seit Jahrzehnten leider bspw. viel zu häufig keinem seiner Landsleute auch nur den Dreck unter den Fingernägeln und Verwandtschaft ist immer nur die „Bucklige“ etc., Eltern die „Alten“ und „bevor der Nichtsnutz etwas erbt, mache ich lieber am Stück Weltreisen“ sind treffende Detailbeschreibungen unserer zur Atomisierung fortschreitenden Individualgesellschaft.


Das ist interessant, Herr Arndt. Dass also der Westen - zumindest in Baden-Württemberg - offiziell freundlich willkommen hieß (während man im Osten, zumindest in Sachsen, offiziell unfreundlich demonstrierte) und dann durch einen Ministerpräsidenten West den Vorschlag bringen ließ, die dort willkommengeheißenen Flüchtlinge doch lieber "im Osten anzusiedeln" - gilt Ihnen nun also als neuer Beweis der Homogenität Deutschlands. Wär ich nicht drauf gekommen, muss ich gestehen.

Aber es muss wohl so sein, könnte ich mich bloß auf die "bucklige" Verwandtschaft besinnen; aber das hieß doch irgendwie - anders? Aber wenn Sie "bucklig" sagen, dann heißt das nun eben "bucklig"; wer wird schon kleinlich sein.

Und was die Eltern angeht, um deren Verunglimpfung als "Alte" Sie sich sorgen - wie haben die es ihrerseits mit den Eltern gehalten? Im Osten gab es da ja nicht mal konsequente Überzeugungen nach dem Motto: "Wer damals gelebt hat, der muss uns wegen der Zeit von 33-45 persönlich Rede und Antwort stehen!", wir wurden grausam autoritär erzogen und mussten Oma und Opa die Kohlen hochtragen. Vielleicht halten wir sowas auch für normal. Aber im Westen gibt es immerhin etwas zu erben. Das ist dort normal, glaube ich - da geht sich das Spiel wieder aus.

Was sich noch interessanter ausgeht, ist Ihr Begriff der "Individualgesellschaft". Das erinnert mich an ein Harry-Potter-Buch, indem ihn der Spiegel anranzt: "First sign of madness - talking to your own head!" Also besser ein Spiegel als gar keine Gesellschaft. Nehme ich an. Hm. Schönen Abend.

d. G.
Arminius Arndt
06. April 2016 21:15
@der Gutmensch,

Sie können gerne konkreter werden. Im Übrigen ist das, wovon ich geschrieben habe, kein Thema für Ost und West Spalterei. Aber bleiben Sie eben bei den Kategorien, die Sie kennen.

Die Oberlehrerei der gesamten, sog. rechten Szene ist auch ein (wenn auch sehr, sehr kleiner) Grund dafür, dass das mit der Umvolkung so reibungslos klappt. 150 Krakeeler vor einem sog. Heim ist aus Systemsicht immer noch wie geschmiert. Kleiner gleich 1% der Dresdner Stadt- und Landkreisbevölkerung Montags auf den Straßen ist ebenfalls bereits seit langem eingepreist (was aber kein Grund sein sollte, zukünftig zu Hause zu bleiben. Ich schätze diesen Protest sehr, aber man sollte bei der Bewertung der Ergebnisse davon die Kirche im Dorf lassen).
erlebnisorientierter Patriot
06. April 2016 22:16
@direkte aktion

jep, es werden die mutigen die welt besitzen. meinen respekt. es ist übrigens auch gar nicht so schwer, und die ängste oft überraschend unbegründet, das hab ich schon auch von vielen gehört....

ganz wichtig sind die geldquellen (=potential), es ist nicht nur der staat, wo die kohle herkommt. mittlerweile sind es auch vegane restaurants, türsteherdienste, drogenhandel, klamottenherstellung, tattoostudios und biomärkte. staatskohle kommt nur oben drauf.
und nicht vergessen: nach getaner arbeit eine spannende lektüre mit unterhaltungswert. solls hier im verlag geben. hab ich gehört...
Aaron
06. April 2016 22:35
Natürlich hat Herr Pirincci mit allem was er bisher geschrieben hat, und auf das neue Buch freue ich mich schon, recht, aber es sind zu wenige die das begreifen.
Leutselig erklärte man mir im Bekanntenkreis, daß ich das alles falsch sehe und es wirklich kein Problem mit den armen Flüchtlingen gibt. Im Gegenteil sie sich sehr gut integrieren; einige machen schon mit im Fahrradclub etc.
Köln, tägliche Vergewaltigungen etc. ; nur leichtes Augen verdrehen und die Frage, wo ich das denn in der Tagesschau gehört oder gesehen hätte.
"Im Internet" sagte ich. "Grinsen und abermaliges Augenverdrehen" war die Antwort, ob ich denn nicht wüßte was für ein Mist im Internet u.a. auch geschrieben wird.
So ging das weiter mit Leuten, die alle einen TopJob haben, gut verdienen
und auch studiert haben.
Die Realität wird einfach verleugnet und so geht es weiter in der Nachbarschaft usw. Ich hab's aufgegeben.
Frau Merkel braucht sich (im Westen) keine Sorgen zu machen. Sie wird es schaffen und nochmals Kanzlerin werden.
Vorwärts geht's in den Abgrund!
ene
06. April 2016 22:44
Arminius Arndt,

Ihr Verweis auf Familien- und Nachbarschaftsstreitigkeiten, um eine bestimmte deutsche Mentalität zu kennzeichnen, ist so etwas von zutreffend! In einem bestimmten Fall (Ärger mit Nachbarn eben..) hatte ich einige Gespäche mit Handwerkern, auch mit einem Anwalt. Alle, wirklich alle sagten mir übereinstimmend, daß es mit solchen Auseinandersetzungen seit Jahren (etwa 10 Jahren) kontinuierlich schlimmer wird. Geschichten - halb komisch, halb monströs. Eine tiefsitzende Unzufriedenheit, meinte jemand, sei die Ursache dafür. Und irgendwie hängt das auch zusammen: Menschen, die keine Zeit finden, ihre kranken Eltern mal zu besuchen oder für die Oma einzukaufen, die überhaupt nie Zeit haben, "engagieren" sich plötzlich für Flüchtlinge."Warum machen die Deutschen das?" , so erzählte mir eine Lehrerin, hätte sie ein Schüler aus Afghanistan schon vor Jahren gefragt.
Waffenstudent
06. April 2016 23:22
@ DER_JÜRGEN UND ANANDA

Werte Freunde der "Freien Sprache", Herr Pirincci bedient sich nicht einer Fäkalsprache, sondern er redet perfektes Lutherdeutsch! Auch ich rede so und frage mich immer wieder, wo der Gutste Pirincci das derart gekonnt erlernte! Manchesmal glaube ich, daß dem Türke ein Schreibengel (Ghostwriter) beisteht! Das "Pirincci-Deutsch" sprach man vor der Us-Umerziehung in den Fünfzigern des letzten Jahrhunderts im siegerländer Raum!
Waffenstudent
06. April 2016 23:36
Hinsichtlich der Ereignisse bezüglich des kommunistischen Buchladen namens „Le Sabot“ in der Bonner Altstadt, muß Herr Pirincci einen Informanten bei der Polizei habe; denn ich, als temporärer Teilnehmer der Veranstaltung von Multikulturellen Strickstrumpf-Philosophen werde wörtlich zitiert! Dabei erklärte ich den Bonner Gerichts-Bütteln ausdrücklich und mehrfach begründet, daß ich mich nur mit ganz auserlesen Polizisten gemein mache!
Poströmische Dekadenz
07. April 2016 00:41
AKIF PIRINCCI: Nicht nur Bonn ist von Sinnen, sondern das ganze Land.


Von Sinnen sind vor allem die „Eliten“.
Wenn die schon durch Masseneinwanderung größere Ausbeutung der Arbeitnehmer / Verbesserung der Demographie erreichen wollen, könnten sie viel klüger vorgehen.

Man könnte z.B. Ost-Europäer / Fern-Asiaten importieren, vor allem Frauen. Von denen könnte man tatsächlich wirtschaftlichen / demographischen Nutzen haben, außerdem wäre die Akzeptanz der Bevölkerung höher.

Aber nein, man importiert vor allem orientalische / afrikanische Männer - ungebildet, unintegrierbar und arbeitsunwillig, dafür aber aggressiv und fordernd.
Der Nutzen ist gleich Null, die Akzeptanz der Bevölkerung – sehr niedrig, der Schaden – maximal.

Die „Eliten“ zerstören ihr eigenes System und wollen es nicht einmal wahr haben.
So selbstmörderisch blöd muss man erst mal sein.
Buxe
07. April 2016 01:24
Diskussion eines unwiderruflich sterbenden Volkes!

Wir werden weiterhin alles brav ertragen bis wir englische und französische Verhältnisse auf unseren Straßen haben, wo es auch kleinere Städte gibt, die eine muslimische Mehrheit stellen. Gar nicht zu reden über London, Paris u.ä.

Wir werden all das mitmachen und noch im Angesicht des Todesstosses für jedes Aufbegehren von diesem Staat niedergeknüppelt werden, als wären wir eine bedrohliche Mehrheit (wahlweise von Migrantenbanden, wahlweise von Antifanten-Banden). Die Knüppel werden dann auch nicht mehr Autochthone führen oder gar befehligen.

Felix Menzel hat es sinngemäß auf den Punkt gebracht, dass einem Volk nicht zu helfen ist, das selbst in der heutigen Lage (v.a. im Westen) kaum 25 Prozent seiner Bürger dazu bekommt, "rechts" zu wählen.

Was soll noch passieren? Muß jeder erst einzeln persönlich in den Arsch gefickt werden (ich erlaube mir mit Augenzwinkern die Wortwahl, da sie im Sinne Pirinccis sein dürfte)? Dann wäre es wohl zu spät.

Ich habe mittlerweile Verständnis für jeden Deutschen, der sich ganz von der Politik abwendet, um sein erbärmliches Leben im letzten Rest Wohlstand und Selbstbetrug zu ertränken. Denn alles andere tut einfach nur noch weh.
Unke
07. April 2016 09:02
@Buxe
Ob man sich im Wohlstand abwendet ist das Eine, das Andere ist sich geographisch abzuwenden...
Der Gutmensch
07. April 2016 09:27
Die Oberlehrerei der gesamten, sog. rechten Szene ist auch ein (wenn auch sehr, sehr kleiner) Grund dafür, dass das mit der Umvolkung so reibungslos klappt. 150 Krakeeler vor einem sog. Heim ist aus Systemsicht immer noch wie geschmiert. Kleiner gleich 1% der Dresdner Stadt- und Landkreisbevölkerung Montags auf den Straßen ist ebenfalls bereits seit langem eingepreist (was aber kein Grund sein sollte, zukünftig zu Hause zu bleiben. Ich schätze diesen Protest sehr, aber man sollte bei der Bewertung der Ergebnisse davon die Kirche im Dorf lassen).


Sehr geehrter Herr Arndt,

ich habe es noch nie gutgeheißen, wenn jemand rumgrölte - wenn Sie das als "oberlehrerhaft" einordnen, kann ich natürlich nichts daran ändern.

Nochmal so deutlich, wie es die Höflichkeit erlaubt: Vielleicht bleiben Sie doch einmal bei sich, kehren vor der eigenen Türe und hören ggf. auf, ihre eigenen Verwandten bucklig oder alt zu nennen, statt anderen zu unterstellen, sie hielten es doch gewiss genauso. Ich will das jedenfalls nicht wissen. Guten Tag.


d. G.
Rumpelstilzchen
07. April 2016 11:18
Ich habe mittlerweile Verständnis für jeden Deutschen, der sich ganz von der Politik abwendet, um sein erbärmliches Leben im letzten Rest Wohlstand und Selbstbetrug zu ertränken. Denn alles andere tut einfach nur noch weh.


@Buxe

Aber Herr oder Frau Buxe, so erbärmlich ist dieses Leben doch gar nicht !

Mein geliebtes Elsaß verliert seinen Namen. Wird zum "Grand Est". und die Elsässer werden zu Ostfranzosen. Auch eine Art "Umvolkung":
https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2016/das-elsass-verliert-seinen-namen/
Ja, das tut weh !
Und man will sich geographisch abwenden und fährt nach Hagenau, ins ehemalige Reichsland Elsass-Lothringen . Und besichtigt die Georgskirche, erbaut im 12. Jahrhundert unter Friedrich dem Einäugigen.
Im Kirchturm hängen die 2 ältesten heute
noch geläuteten Glocken Europas ( 1268)

Das ist wunderbar.
Und ertränken Sie Ihr Elend in einem Elsässer Wein, etwa im Gasthaus Ochsen in Sessenheim, dem Ort, wo Goethe sich in Friedericke verliebte.
Das Leben ist schön !
Hanns
07. April 2016 12:48
Liebes Rumpelstizchen,

ich wollte nicht versäumen, Ihnen den heute morgen von mir auf einem anderen Blogg geschriebenen Kommentar zum Thema "Elsaß" zur Kenntnis zu bringen:

Nie war die Welt (Menschheit) reicher als heute.

 Aber jetzt muß man überall aus sogenannten "Kostengründen" die über Jahrhunderte und Jahrtausende gewachsene Europäische Hochkultur zerstören. 

EUROPA, mir graut's vor dir!!!
Ach ja, noch etwas:

 Da beschließt man über die Köpfe der Bewohner hinweg eine Zusammenführung.
 Und als demokratischen "Bonus" gewährt man dann ebendiesen, über einen künstlichen neuen Namen in den "Asozialen Medien" zu "entscheiden".

 Demokratie pur!

Hoffe auf ein Treffen im Ochsen!
Liebe Grüße
Arminius Arndt
07. April 2016 13:20
Vielleicht bleiben Sie doch einmal bei sich, kehren vor der eigenen Türe und hören ggf. auf, ihre eigenen Verwandten bucklig oder alt zu nennen, statt anderen zu unterstellen, sie hielten es doch gewiss genauso.


Jetzt hab ich endlich den Kern des Missverständnisses entdeckt und kann Sie beruhigen. Ausnahmsweise ist meine Familie, bis auf natürliche Schicksalsschläge in Form von unerwarteten Todesfällen etc., intakt, in Ordnung und der Umgang ist respektvoll. Die Zerspaltung insbesondere via Rechtsstreitigkeiten muss ich nur leider allzu oft von Berufswegen beobachten. Auch in vielen Betrieben wird gehauen und gestochen, was das Zeug hält. Da verliert man schon ein bisschen den Glauben daran, dass es jemals so etwas wie Volksgemeinschaft gegeben haben soll, wenn sich zig Familien und viele Kollegen bereits untereinander auf gut deutsch spinnefeind sind - Ach ja, das bezieht selbstredend nicht auf Westdeutschland allein. Bin deutschlandweit tätig, die Atomisierung ist hier wie dort überall annähernd gleich, gibt allenfalls graduelle Unterschiede. Mir scheint es, als ob vielfach der Deutsche den Deutschen ernsthaft hasst.
Landser
07. April 2016 15:09
In einem irrt der kleine Akif, wenn er nämlich sagt, der Deutsche LEIDE "unter dem Nicht-wahrhaben-Wollen-Syndrom". Er LEIDET eben gerade nicht, der Deutsche! Und GENAU DAS ist das Problem! Litte er, so gäbe es wenigstens Hoffnung.
ene
07. April 2016 15:37
mit Leuten, die alle einen TopJob haben, gut verdienen
und auch studiert haben.


Aaron,
genau von solchen Leuten kann man erfahrungsgemäß ganz besonders wenig erwarten! Weil nämlich genau diese drei Faktoren "nicht hilfreich" sind, was das Erkennen der vor Augen liegenden Wirklichkeit betrifft. Die noch dazu das eigene Leben gar nicht betrifft - außer im "Fahrradclub" vielleicht. Oder - wie mal eine Garderobenfrau in einem Universitätsinstitut hellsichtig sagte, nachdem sie die Teilnehmer eines Kongresses dort erlebt hatte: "Das sind bestimmt alles Spezialisten, aber dahinter - ist ein Vakuum."
jak
07. April 2016 16:46
@Buxe

„Was soll noch passieren? Muß jeder erst einzeln persönlich in den Arsch gefickt werden (ich erlaube mir mit Augenzwinkern die Wortwahl, da sie im Sinne Pirinccis sein dürfte)? Dann wäre es wohl zu spät.“


Tja, ich befürchte, dass nicht mal das reichen würde. Habe gerade einen aufschlussreichen Artikel über einen norwegischen Linkspolitiker namens Karsten Nordal Hauken gelesen. Offenbar wurde der Herr von einem Asylsomali anal beglückt. So weit so gut (oder schlecht).
Doch dann erfuhr der arme Mann, dass sein Bereicherer nach 4,5 Jahren Gefängnis jetzt abgeschoben werden soll... (Was muss da wohl vorgefallen sein, dass ein Asylvergewaltiger sogar im linksgrünen Skandinavien für so eine vergleichbar lange Zeit weggeschlossen wird? Aber egal.)
Denn nun meldet sich das Opfer zu Wort:

“I got a strong feeling of guilt and responsibility,” Hauken wrote. “I was the reason he wouldn’t be in Norway, and instead be sent to an unknown future in Somalia. He had already done his time in prison. Would he get punished again, and this time much harder?”
Hauken fell into a deep depression. He started drinking heavily and lost years doing little else but smoking marijuana to dodge feelings of self-loathing.
He’s since apparently turned his life around and has come to some important realizations, which may strike other observers as completely bizarre.
As Hauken noted in the interview, it’s important not to stay silent about personal struggles and mental illness. Rape happens, and not just to women. But perhaps the most notable lesson Hauken says he learned is that “rapists are from a world so different from ours.”
“In his culture, sexual abuse is about power, not lust,” Hauken said. “And it’s not considered a gay action to be the one who engages in power and violence.”
“I don’t feel anger against my rapist, because I look at him as a product of an unjust world. A product of an upbringing full of war,” Hauken said.
What this all means, according to Hauken, is that refugees need our help more than ever.

http://dailycaller.com/2016/04/06/leftist-norwegian-politician-gets-raped-by-somalian-begs-for-him-not-to-be-deported/

Meine Fresse! Und ich dachte Buntland wäre (um im Thema zu bleiben) am Arsch. Dieser absurde, linksliberale Drittweltschuldkult trägt stark Züge einer schweren Geisteserkrankung. Totaler Realitätsverlust. Was ist nur aus den vormals stolzen Wikingern geworden?
Der_Jürgen
07. April 2016 18:09
@jak

Sie haben mir mit dem Hinweis auf den Artikel über Karsten Nordal Hauken und seinen somalischen Beglücker nach einem anstrengenden Arbeitstag den Abend verdorben, und Sie können sicher sein, dass Ihnen in absehbarer Zeit eine saftige Schadenersatzforderung meinerseits ins Haus flattern wird.

Es mag ja stimmen, aber muss man es deshalb gleich in die Welt hinausposaunen???
M. M.
07. April 2016 20:57
@jak

Imitatio Christi - die letzte Schwundstufe des Christentums gefällt sich zuckend am Kreuz.
Der Gutmensch
08. April 2016 08:31
Lieber Herr Arndt,

Ihre professionelle Antwort verlangt natürlich nach einer professionellen Replik. Inhaltlich habe ich Ihren Wahrnehmungen selbstredend nichts entgegenzusetzen. Die Frage ist dennoch, wie man das einordnet:

Vor vielen Jahren hielt ich mal einen Plausch mit einer pensionierten Familienrichterin, die gerade umzog, weil sie sich graulte, auf der Straße fast nur Leuten zu begegnen, die sie mal geschieden hatte. Nun kann man der Neigung, das Unheil zu verorten, mit sehr guten Gründen skeptisch gegenüberstehen. Aber die praktische Seite dessen lässt sich auch sehen: Statt also ob der Schlechtigkeit der Menschheit im allgemeinen und der Deutschen im besonderen zu verzagen, hat sie sie das Problem also an einen bestimmten Ort gekoppelt und durch einen kleinen Umzug (sie ist nicht ausgewandert) gelöst.

Wie gesagt - dagegen kann man so einiges an Einwänden erheben; auch klingt "Selbstbornierung" schon ein wenig einfältig.

Und überhaupt ist das Konzept, in jedem zunächst den Menschen zu erkennen (auch im niederträchtigsten, nämlich dem gemeinen Verbrecher) zweifellos ethisch höherstehender, wer wollte das bestreiten! Wenn ich allerdings versuchte, eine solche Brille, wie sie beispielsweise der geschätzte Herrn von Schirach trägt, auch jeden Tag zu tragen und mir die (selbstredend jeder Bäckereiverkäuferin innewohnende) Bandbreite menschlichen Potentials stets und ständig vor Augen führte, würde sich der Hasenfuß in mir überhaupt nicht mehr aus dem Haus trauen.

d. G.
Winston Smith 78699
08. April 2016 11:05
@ Kositza

Was ist das für eine Frage? Soll Ihnen hier jetzt das Buch grob referiert werden?


W.S.: "Wollt Ihr nur das Buch verkaufen? Was soll denn da drinstehen?"
E.K.: "Kauf's, dann weißt Du's."

Trotz (oder gerade wegen) einer Prise Komik eine transparente und für mich völlig zufriedenstellende Antwort, vielen Dank. Amüsant ist auch der Vorschlag eines Hardcore-Selbstfindungstrips für Eierköpfe durch Brennesselpflücken. Da stelle ich mir den Mr. Burns aus den Simpsons vor, wenn er einen Stift halten soll. Vielleicht stähle ich mich erstmal durch Schmerz, Gefahr und Entbehrung, indem ich auf die Bookmark-Funktion im Browser verzichte, das wird hart.
Stefanie
08. April 2016 21:05
Mir hat heute ein kleines Umsonstheft fast den Tag versaut (Kultur im Vierland). Ein imaginäres(?) Streitgespräch unter Studenten über das unterirdische Niveau in einer größeren Buchladenkette (so weit stimmt ja die Analyse). Zum einen ging es um die Qualität historischer Romane und "Katzenkrimis" (wurde explizit erwähnt), die wohl grundsätzlich als Belletristik verkleidete Groschenromane sein sollen (könnte im weitesten Sinne zutreffen, allerdings besteht die "Weltliteratur" im großen und ganzen ja aus Unterhaltungsromanen, die im nachhinein als prophetisch erkannt wurden oder als "Spiegel des Zeitalters" gelten). Es gab auch einen kleinen Ausflug in die Welt des Genders. Doch der interessanteste Teil betrifft die Politiksparte für ".. den motzenden Mittelständler, der sich für gebildeter hält als den Pöbel.." und sich für Sarrazin, Kohlbiographien oder Schäferhunde im 3. Reich interessiert, anstatt über die "..Anziehungskraft faschistischer Ideologien nachzudenken." An dem Punkt mußte ich fast lachen: man gefällt sich in der Pose der Aufrichtigkeit, plappert jeden Blödsinn nach, übt sich in Uniformität und Mainstreammäßigkeit, läßt sich von EU-Geldern fördern (deshalb wohl der Gender-Ausflug - ist ja schließlich neues Staatsziel) - und kann sich nicht vorstellen wie man dazu kommt, mit seinen Kommilitonen abends ein hübsches Lagerfeuer aus "Schundliteratur" zu veranstalten. Das ist sowas von Balken-im eigenen Auge, dass es schon fast weh tut..
Nun, das Heft ist zum Teil Zweisprachig in Deutsch und Tschechisch verfasst, doch dieser Beitrag ist nur auf deutsch enthalten - schließlich will man ja den interkulturellen Austausch nicht gefährden. Auch wenn der Text mit Verweis auf einen Tomàs beginnt, der nach Prag fahren muß um ein gutes Buch zu kaufen. Nun man könnte sich auch in Schnellroda eines besorgen. Ich bin froh über die informativen Bücher, die ich bei Ihnen entdeckt habe.
Hanns
09. April 2016 10:57
@Stefanie

Das haben "Umsonsthefte" nun mal so an sich...Umsonst ist der Tod, und der kommt teuer.
thotho
09. April 2016 19:43
Welchen Vorschlag hat er, „das Land zu retten“ – außer sein Buch zu kaufen?

Ich schätze einmal keinen, der Sie oder mich überraschen dürfte. Aber er haut drauf auf die Nestbeschmutzer, das ist ja auch ganz nett. Und ich bleibe dabei: gerade ihm als "Nicht-Bio-Deutschen" kann man nicht angreifen wie einen autochthonen Deutschen. Hätte ein Deutscher solche Bücher geschrieben, er würde wohl auch nicht mehr bei Antaios unterkommen. Oder täusche ich mich?

Ich mache anderswo so viel Werbung für SiN wie möglich, online wie offline. Wenn hier jetzt kritische Kommentare gelöscht werden, kehre ich das um. Denn dann geht bei mir derselbe Alarm los wie vor geraumer Zeit bei der Gegenseite.


Stimmt schon, man sollte gerade als systemkritische Plattform hier sensibel sein. A propos: unlängst war ich als U-Boot in einer Diskussionsrunde zum Thema Medien (inkl. steuergeldsubventionierten Rechtsextremismusexperten und Medienwissenschaftlern). Mein Resümee: Es braucht dringend (rechts-)konservative Leute in den Medien und auf den Universitäten.
Dabei: Worin besteht eigentlich der Unterschied zw. der BRD und Österreich? Österreich hat seit jeher eine Rechtspartei, dennoch pro Kopf mehr laufende Migrationsvordergründe und Asylanten. Ich werde den Gedanken nicht los, sie werden in die Alpenrepublik gerade deshalb geholt, weil es dort politisch vertretene Rechte gibt. Es geht nicht um Parteien, sondern um die Deutungshoheit.
Wenn der deutsche Buchmarkt und die Zeitungen wieder Rezensionen von AP bringen, soll es uns in diesem Sinne recht sein. Wir brauchen hier einen Wechsel, und der geht nur langsam und auf vielen Ebenen.
Stefanie
10. April 2016 12:50
@Hanns
Natürlich gehe ich davon aus, daß etwas, das es umsonst gibt schon von jemand anderem bezahlt wurde. Es ist auch nicht der erste vorgeblich gesellschaftskritische Gessinnungsaufsatz, der in der Lokalpresse auftauchte. Doch bei diesem Artikel befürchte ich, steckt tatsächlich Überzeugung dahinter. Irgendwie ist es schon gruselig solche Thesen von Leuten zu hören, die man schon mal auf der Straße gesehen hat, nicht solche vom Planten BlaBla oder aus Berlin. Eigentlich kam mir der Genderteil noch verrückter vor, als der politische: welcher Student denkt schon am Frühstückstisch drüber nach kleinen Kindern das Spielzeug wegzunehmen - auf das das Zaubereinhorn und der Transformer die lieben Kleinen nicht verderbe. Am Ende wird der kleine Paul noch ein beschützender Papa und die kleine Janine eine aufopferungsvolle Mama - wer kann das schon wollen? Vor allen Dingen habe ich im Reallife noch niemanden getroffen, der sich wirklich für die Genderthesen stark macht. Bei der Politik mag das anders sein, da hat inzwischen jeder eine Meinung dazu -wenn man die schweigsame Mehrheit mal vorsichtig abklopft - und zu den offen kritischen Stimmen gesellt sich selbst bei Öffentlichem Dienst und SPD-Mitgliedern inzwischen einiges Nachdenkliches. Der Vogtländer gilt nicht ganz umsonst als zänkisch, vielleicht noch mehr als die Sachsen ist er ein Kanarienvogel für problematische Tendenzen, denkt relativ frei und sagt seine Meinung. Doch er kann auch trozig und verbohrt sein: in der Klingenthaler/Adorfer Gegend gab es noch bis Mitte Mai 45 Gefechte, während im Rest des Vogtlandes Mitte April praktisch alles vorbei war. Die Haltung kann eben auch andersrum eingenommen werden und ich befürchte es gibt tatsächlich Überzeugungstäter, die noch nicht mal ihre Ansichten hinterfragen können, wenn die Kämpfer schon durch die Häuser ziehen. Leute, die weder Argumente, noch Erfahrungen erreichen können (wie der Norweger oben im Beitrag) und daß man es mit denen eventuell mal persönlich zu tun bekommen könnte, macht es nicht besser.
Der Gutmensch
12. April 2016 12:55
@thotho


Ich mache anderswo so viel Werbung für SiN wie möglich, online wie offline. Wenn hier jetzt kritische Kommentare gelöscht werden, kehre ich das um. Denn dann geht bei mir derselbe Alarm los wie vor geraumer Zeit bei der Gegenseite.


Da Sie so etwas Selbstverständliches kommentiert haben, gebe ich auch noch meinen Senf dazu.

Jeder, dem das Potential abgesprochen wird, dazu zu gehören, ist schon alleine deshalb der Gegner. Und für Alarm braucht es keine Einladung, die wird sich bei Bedarf selber geschrieben. Es braucht nicht mal mehr einen als solchen identifizierbaren Vorwurf - ob jemand nun etwas befürchtet, ob er eine alte Jacke trägt, ob er sich versammeln geht oder es lässt, ob er wählt oder sich nicht entscheiden mag - ja sogar wenn man bloß für einen Euro die Stunde im Park das Laub harkt und sich ängstigt, auch auf der Ebene noch in Konkurrenz gesetzt zu werden! Das Problem für Leute, die aus Prinzip einen individuellen Maßstab setzen möchten, ist ja immer, dass und solange der der andere ihrer Erlaubnis schlicht nicht bedarf, um zu existieren.

So stellt sich unsere individualistische Gesellschaft dar, dahin haben wir uns entwickelt. Und deshalb werden wir immer stärker kontrollieren und sanktionieren, am Anfang und am bitteren Ende uns selber, vorher hört das nicht auf. Und wenn sich jemand noch etwas anderes ... denken ... könnte, so geriete er vor diesem Hintergrund in die tückischen Fänge der Utopie. Denn ich glaube allmählich, dass man ohne die praktische Erfahrung von etwas anderem auch nichts anderes mehr selber leben kann, selbst wenn man das wollte, so sind wir offenbar nicht gestrickt. Vermutlich würden das die Amish auch unterschreiben? Die Überlegung muss deshalb aber nicht notwendig falsch sein.

d. G.

Für diesen Beitrag ist die Diskussion geschlossen.