03. Mai 2016

Pirinçci im Mai auf Lesereise: Magdeburg, Dessau, Schnellroda

von Götz Kubitschek / 10 Kommentare

Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

Wenn einer eine Reise tut, dann will er was erzählen: Nach Pfingsten absolviert Akif Pirinçci eine erste, auf drei Stationen angelegte Lesetour mit seinem neuen Buch Umvolkung! Er liest am 19. Mai in Magdeburg, am 20. in Dessau und am 21. in Schnellroda.



Die Versuche, Pirinçci durch ein Boykott seiner Bücher in seiner schriftstellerischen Existenz zu schneiden und damit ernsten Schaden anzurichten, haben seit seiner skandalisierten PEGIDA-Rede im vergangenen Oktober kein Ende gefunden. Dazu gehört insbesondere auch die verweigerte Aufnahme seiner Bücher durch die drei großen Buch-Zwischenhändler.

Was sich da nach dem Auftakt um Deutschland von Sinnen und der Zwischenstation bei der Großen Verschwulung nun endgültig entfaltet hat, ist der Versuch, den Polemiker Pirinçci total zu boykottieren und ihn aus der Öffentlchkeit zu entfernen. Aber das will nicht gelingen: Umvolkung geht Ende der Woche in die 2. Auflage, nach nur drei Wochen, am besten bestellt man das Buch direkt beim Verlag.

Gerade deswegen ist es wichtig, Pirinçci nun wieder in direkten Kontakt zu seinem Publikum zu bringen. Denn wenn der übliche Betrieb nicht mitspielen möchte, so müssen eben Parallelstrukturen etabliert werden. Bislang hat das sehr gut funktioniert, und so stehen denn auch schon die ersten drei Termine für Lesungen und Signierstunden von Umvolkung.

Der derzeitige Planungsstand sieht folgendes vor:

Donnerstag, 19. Mai: Magdeburg, hier ist das Magazin COMPACT der Veranstalter, Informationen und Anmeldemöglichkeit finden Sie hier;

Freitag, 20. Mai: Dessau, ab 18.30 Uhr Einlaß, Beginn 20 Uhr (ca. 120 Plätze, genauer Ort wird nach Anmeldung bekanntgegeben) und

Samstag, 21. Mai: Schnellroda (ca. 150 Plätze) werden vom Verlag Antaios selbst organisiert.

Teilnahme an den Lesungen in Dessau und Schnellroda jeweils 5 €, Anmeldung bitte an anmeldung(at)antaios.de oder telefonisch unter 034632-90941.

In Schnellroda wird Pirinçci übrigens ab 15 Uhr im "Café Schnellroda" zu Gast sein, bevor um 18 Uhr die Lesung beginnt. Dieses Café kann jeder besuchen, auch dann, wenn er für den Abend keine Karte mehr ergattert hat.

Die Teilnehmerlisten sind ab sofort geöffnet und schließen (so unsere Erfahrung) auch recht bald wieder! Ach, und noch etwas: Wir geben am Freitag die 2. Auflage von Umvolkung in den Druck. Ich will mal folgendes ausprobieren: Wer hat einen Druckfehler gefunden und kann ihn uns mitteilen, unter wegner(at)antaios.de? Wäre doch was, wenn die Leser die 2. Auflage putzten!

Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

Kommentare (10)

Jana
03. Mai 2016 18:17
Hallo,
das Buch habe ich bereits, es ist toll! Wie alle Bücher von Pirincci. Danke, Antaios.

Jana
Notaras
03. Mai 2016 19:36
Schöne Sache, aber ich würde mir wünschen, daß diese Lesungen dort stattfänden, wo sich auch die Umvolkung am rabiatesten vollzieht, in München, Stuttgart, Köln, Hamburg, Berlin. Ich weiß, das geht nicht, die Schlägertruppen der Umvolker wären sofort zur Stelle und würden das Ganze unmöglich machen. So werden zu den Lesungen wohl nur die kommen, die der Überzeugung nicht mehr bedürfen. Schade, das Werk hätte durchaus das Potential, auch Schlafende aufzurütteln.
Sabine
04. Mai 2016 08:45
Wer einen Druckfehler findet, erhält ein Exemplar gratis -- das wäre etwas!

kommentar kubitschek:
Sie haben recht. die zwei, drei exemplare hätten wir ausloben können.
Carsten
04. Mai 2016 09:10
"hier ist das Magazin COMPACT der Veranstalter,"

Ich finde die Querfront mit dem Nationalbolschewiken Elsässer sehr erfreulich. Ich kann mir nicht helfen, ich mag den schrägen Typen.
Joachim K.
04. Mai 2016 10:28
Zum Thema "Druckfehler" mal eine kleine Anmerkung von einem, der rund 40 Jahre im Druckgewerbe gearbeitet hat. 99,99 % (oder sogar noch mehr) sind keine. Der Drucker druckt, was gesetzt wurde. Wir sollten über Satzfehler sprechen, denn ich weiß, daß die meisten Drucker sehr darunter leiden, wenn ihnen verbal immer wieder die Fehler anderer in die Schuhe geschoben werden.
Da vor allem bei Zeitungen - auch den großen - längst die Setzer und die Korrektoren sowieso eingespart wurden, ist die Heimat des so häufig wie falsch verantwortlich gemachten "Druckfehlerteufels" in wirklichkeit die Redaktion. Komischerweise wird nie der wahre Schuldige benannt, nämlich der "Redaktionsfehlerteufel", der sein Unwesen ja schon seit längerer Zeit nicht mehr nur bezüglich der formalen, sondern auch im Hinblick auf die inhaltliche Qualität vieler Druckerzeugnisse treibt (die von Antaios nehme ich davon natürlich aus).
Thomas Schmied
04. Mai 2016 14:45
Hallo Leute!
Heute seid Ihr noch die bösen Abweichler, weil Ihr den Gleichklang der Herrschenden stört, indem Ihr schriftstellerische Dissonanzen wie Pirinçci verstärkt. Die deutsche Masse zieht leider immer mit, muckt zumindest nicht auf - aus Angst, aus Dummheit und/oder aus Bequemlichkeit. Das ist immer gleich. In einigen Jahren werden die gefühlt Edleren, die Euch und Eurer unbequemen Autorenschaft heute so gerne das Maul stopfen würden, leiser werden, an Macht verlieren, weil die Realität sie einholen wird. Die öffentliche Meinung wird sich drehen und auch viele Hälse der veröffentlichten Meinung werden sich mal wieder wenden. Dann werdet Ihr - auch im Rückblick - die Guten sein.
Bernhard
07. Mai 2016 18:35
Hallo Leute,

wo bleiben die Rezensionen bei Amazon? Das könnten noch ein paar mehr werden!
Heinz Köberl
12. Mai 2016 18:36
Elsässer ist nicht nur ein schräger Typ sondern immens gescheit.
Er ist auch der erste Verleger, der mit der Widerstands-Kundschaft richtig verdient.
Bemerke ich ganz ohne Neid.
Bettina
12. Mai 2016 19:35
Hallo Leute,
erstmal vielen Dank für alles, was ihr schon geschafft habt. Die Bevölkerung braucht Organisation und Leitfiguren, die wirklich vertrauenswürdig sind, dem Volk auf`s Maul schauen und denen die Bedürfnisse und Rechte des Volkes das Wichtigste sind und nicht die Eigenen. Ansonsten möchte ich den Vorredner " Notaras " sehr unterstützen. Es ist dringend erforderlich, sich in den alten Bundesländern mit solch einer Lesung, mit sachlicher Aufklärung und besonders mit den geplanten Events von EINPROZENT einzubringen. In den alten Bundesländern schläft der so sehr nötige Widerstand und Protest noch zu tief. Die Leute nehmen die Situation in unserem Land kaum wirklich wahr. Sie verdrängen und verweigern zu glauben, dass die Führenden/Regierenden seit langer Zeit sträflich gegen das Wohl des Volkes arbeiten und statt Schlechtes von ihm abzuwenden immens verstärkt und unbeschämt genau das Gegenteil tun.
Also bitte wendet euch auch in den Westen unseres Landes!!!!!!!!!!
Angst und Sorge vor Repressalien dürfen uns auf keinen Fall beeinflussen, denn dann hätten wir unser höchstes Gut der Demokratie - Freiheit - schon verloren.
Anja
12. Mai 2016 22:05
"Elsässer ist nicht nur ein schräger Typ sondern immens gescheit.
Er ist auch der erste Verleger, der mit der Widerstand-Kundschaft richtig verdient."

Hier möchte ich ergänzen: Es verdient hat! Ebenso die Mannschaft von COMPACT. Besonders ist anzuerkennen, daß sie mit der "Sezessionstruppe" gemeinsame Sache machen und sich gegenseitig unterstützen für die eine große Aufgabe, nämlich die Aufgabe (doppelter Sinn) unseres deutschen Landes zu verhindern!

Sehr zu empfehlen ist ganz sicher auch das COMPACT-Spezial Nr. 9, - Zensur in der BRD - Die schwarze Liste der verbotenen Autoren! Habe es gleich dreimal gekauft, um es einfach so und unaufdringlich zu verschenken! Bei uns gibt es das Heft sowohl bei REWE als auch bei Edeka am Zeitungsstand.

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