20. Juli 2016

Mediennetzwerke und Masseninstinkt

von Ellen Kositza / 32 Kommentare

Ellen Kositza ist Literatur-Redakteurin und Mutter von sieben Kindern.

Soziale-Netzwerke-Freunde-finden-im-Internet-articleImage-4be90342-380611Neon ist gewissermaßen die Jugendausgabe der Politillustrierten Stern. Kernzielgruppe: überdurchschnittlich verdienende Jungakademiker. Die Mai-Nummer wartete mit Porträts überdurchschnittlich gutaussehender pornoschauender Studenten auf und mit einem Extra zum Thema Miete (»Was ist eine Mietkaution eigentlich?«). Normale Fragen normaler Postadoleszenten!



Mittendrin aber unternimmt der Journalist Marco Maurer ein unerhörtes Wagnis: Er besucht mit seinem leicht-nach-rechts-tickenden Vater eine AfD-Veranstaltung. Aus jeder Zeile dieser Langreportage sind bohrende Skrupel, gepaart mit dem Gefühl, ein konventionenbrechender Draufgänger (man geht zu den wirklich Krassen!) zu sein, herauszulesen:
Viele meiner Freunde sagen, sie können sich diesen innerfamiliären Konflikt nicht vorstellen. Konservatismus kennen sie nur aus den Artikeln des FAZ-Journalisten Jasper von Altenbockum. Wir leben alle in einer Filterblase, die Freunde und Twitter haben ähnliche Meinungen, die Familie meist auch.

Problem (Filterblase, Meinungstrichter, Sagbarkeitsenge) erkannt – Problem gebannt? Mitnichten. Herr Maurers Blick verbleibt in seiner betonierten Fokussierung, deshalb sieht er bei seiner Expedition vor allem dicke Bäuche und häßliche Nasen (ausgerechnet!).

Von meinen halb- und dreiviertelpolitisierten Freundinnen kenne ich diese Gemengelage. Heißt, diesen Meinungskorridor, der so schmal ist, daß sogar Menschen mit stromlinienförmig trainierten Körpern den Bauch einziehen müssen, um ohne anzuecken passieren zu können. Wiebke, so will ich sie hier nennen, präsentiert mir häufig WhatsApp-Nachrichten und Facebook-Meldungen ihrer »Freunde«: »Hier, lies mal. Heute bereits über tausendmal geteilt. Ich sag dazu ja nie was. Es ist mir zu bescheuert.«

Mit Johnny – ihrem Freund – lache sie sich manchen Abend schlapp über die Willkommenshysterien und linkslinken Empörungseinträge ihrer Freunde. Frage: Warum nicht mal einen kessen Gegenstandpunkt setzen? Wiebke:
Ach, hör auf. Im Grunde ticken wenigstens Johnnys Leute doch alle ganz anders. Ich mein, das sind Leute, die im Leben stehen. Was wirklich los ist, spielt in diesen Netzverbindungen aber keine Rolle. Der Micha beispielsweise, Expunk, hatte mal halbironisch auf so ein Bestmenschen-Posting reagiert. Da war die Hölle los. Für nichts! Außer, daß man sich von Micha entfreundet hat. Du mußt dich halt entscheiden. Du kannst mit dem Mainstream gehen und auf all diese Empörungszüge aufspringen, man kann sich ja völlig problemlos reinsteigern in diesen linken Kitsch, oder du kannst einfach die Klappe halten und dir das gepostete Zeug im doppelten Wortsinne durch den Kopf gehen lassen. Oder aber du hältst dagegen, Worst case: Das heißt in der Konsequenz, daß du Adé sagst zu deinem sozialen Umfeld, zu Leuten, die dir aufgrund gemeinsamer Erlebnisse was bedeuten. Das heißt, daß du dich bis zum Gehtnichtmehr rechtfertigen mußt. Und daß die ganze Argumentiererei, egal, welche Fakten du anbringst, zu nichts führt. Du hast deinen Stempel, du bist markiert. Johnny und ich, wir haben unsere Meinung, wir haben aber keine politischen Ambitionen, wir sind auch keine Helden. Also: Klappe halten. Um so schöner, wenn man mal durch Zufall und übrigens immer öfter erfährt, daß es diesem oder jenem, von dem man es nicht gedacht hätte, ähnlich geht.

Dies wäre eine Zustandsbeschreibung zum Stichwort »Mainstream« aus dem Nähkästchen. Sowohl Wiebke und Johnny als auch Marco Maurer (zumal die Neon allenfalls in Lifestyle-, nicht aber in politischen Fragen eine leitmediale Stellung innehat) sind Adressaten und im letzteren Fall nur mittelbar Generatoren einer »veröffentlichten Meinung«.

Alles Wesentliche zum Zusammenhang zwischen Meinungstaktgebern und dem individuellen Rezipienten und Meinungsweiterverbreiter – also: zum erzwungenen Wohlfühl- und Mitmachbad unter meinungsklimatischen Bedingungen – hatte die Kommunikationswissenschaftlerin Elisabeth Noelle-Neumann bereits vor vier Jahrzehnten in ihrem epochalen Werk über die Schweigespirale herausgearbeitet.

Bereits damals, als Terminus und Phänomen des »Gutmenschen« noch nicht in der Welt waren und beispielsweise die Verortung »rechts« (außerhalb der dezidiert Linken) keineswegs dämonisiert war, konstatierte Noelle-Neumann hohen Konformitätsdruck, Angst vor Isolation aus Gründen einer abweichenden Meinung und die Tatsache, daß im medialen Meinungskampf strittige Themen nicht sachlich, sondern mit eiserner Moralität propagiert würden.

Aus dem großen aktuellen Schneiderbetrieb der Meinungsherstellung hat uns der in Leipzig lehrende Medienwissenschaftler Uwe Krüger (Jahrgang 1978) mittels zweier Publikationen Bericht erstattet. 2013 hatte er seine vielbeachtete Dissertation veröffentlicht. Der Titel gibt den Inhalt bereits reichlich präzise wieder: Meinungsmacht. Der Einfluß von Eliten auf Leitmedien und Alpha-Journalisten – eine kritische Netzwerkanalyse.

Krüger stellt zunächst kritische (US-amerikanische) Forschungsansätze vor, mit deren Hilfe die informelle Kommunikation zwischen Journalismus und Machtelite begründet wird. Das wäre zum einen die »Indexing-Hypothese« (verkürzt: Journalisten orientieren sich gemäß einer eher unbewußten Verhaltensregel allein an der Meinungsbandbreite des politischen Establishments), dann das »Propagandamodell« (u.a. vom linken Vordenker Noam Chomsky entwickelt), das von einer symbiotischen und ökonomischen Nähe zwischen Politik und Medien ausgeht. Hier spielt der »Experte«, der sich zu einem strittigen Thema äußern darf, eine wichtige Rolle, zumal es in der Regel »Experten« seien, die einem bestimmten Konzern angehören oder am Tropf einer staatlichen Institution hängen.

Interessant ist ferner das »Konzept der sozialen Kontrolle«, das zugleich das »Protestparadigma« wiedergibt: Über Protestformen, die das System herausfordern, wird einseitig berichtet. Ihr eigentliches Anliegen wird gar verschwiegen. Gezeigt oder zitiert werden Äußerungen »kopfschüttelnder« Außenstehender; zudem greifen »Techniken der Delegitimation, Marginalisierung und Dämonisierung«.

Die Wirkung des jeweiligen nichtstromlinienförmigen Protests wird einerseits heruntergespielt, andererseits die angebliche Gefährlichkeit der Gruppe übertrieben. Oft folge simple »Nichtberichterstattung«. Krüger ergänzt diese Großtechniken des berichterstattenden Gewerbes um kleinformatige Formen der Kommunikation (Hintergrundgespräche, Vier-Augen-Treffen) und geht all diesen Thesen und Vermutungen – bezogen auf die Lage in Deutschland – dann anhand einer empirischen Untersuchung nach:

Welcher Top-Journalist sitzt in welchen Gremien, Vereinen, Räten, sonstigen Netzwerken? Welchem sozialen Milieu entstammen diese Taktgeber (erwartbar: homogen)? Welche Partei (2005: 36 Prozent Grüne) präferieren sie?

Krügers Doktorarbeit war – logisch – einer strikt wissenschaftlichen Vorgehensweise verpflichtet. Weil das Werk dadurch a) jeglichen unbelegbaren »Verschwörungswissens« entbehrte und dennoch b) auch für den Laien gut rezipierbar sich darstellte, wurde diese Dissertation zu einem gewissen Geheimtip. 2016 hat der Autor nun mit Mainstream – warum wir den Medien nicht mehr trauen, publiziert in einem großen Publikumsverlag, nachgelegt und seine Befunde nicht nur leserfreundlich zusammengefaßt, sondern um massenpsychologische Befunde erweitert.

Krüger lehnt die polemische Rede von der »Lügenpresse« ab, zumal es hier und heute weder Zensur noch direkte Lenkung gebe. Und, klar, wer (selbst gewohnheitsmäßig) nur einen Teil des Ganzen abbildet, ist noch kein Lügner, sondern eher ein Ausblender oder Verschweiger. Krüger spricht lieber von »Mainstream«, »hoher Konformität« und einem »Meinungskorridor«. Wie kommt’s? Daß auch subalterne Berichterstatter (die nicht an Elitenklüngeln beteiligt sind) sich an dieser besorgniserregenden »Meinungskonsonanz« beteiligen?

Der Wissenschaftler spricht von einem sozialen Konformitätsdruck, dem eben nicht nur Rezipienten, sondern auch die Seite der Meinungsmacher ausgesetzt sei. Wer schreibend oder sendend auf den etablierten Common sense einschwenke, arbeite als Journalist innerhalb einer »Niedrigkostensituation«: »Er kann offensiv agieren, ihm steht eine breite Palette etablierter Argumente und bekannter Phrasen zur Verfügung.« Standpunkte einer Gegenöffentlichkeit hingegen bewegen sich für den Journalisten in einer »Hochkostensituation«: Argumente müssen besonders sorgsam und defensiv aufgebaut werden, und als Abweichler läuft man dabei Gefahr, sozial sanktioniert zu werden. Die Rolle als »schwarzes Schaf« innerhalb einer Redaktion muß man sich leisten wollen!

Krüger geht davon aus, daß es sich hierbei um selbsttätige Mechanismen handelt, die den wenigsten Medienmenschen überhaupt bewußt seien: »Man kann sich und den Betrieb, in dem man steckt, schwer selbst beobachten.« Daß in den Leitmedien (FAZ, Spiegel, SZ, Die ZEIT, Fernsehtalkshows) »auch mal eine andere Meinung« zu Wort kommt, ist für Krüger übrigens mitnichten ein Beleg für echte Pluralität, sondern ein Beweis dafür, daß die Ausnahme die Regel bestätigt und mithin systemstabilisierend wirke. Solcherart sieht er eine wichtige Funktion der Medien in die Binsen gehen: indem nämlich die Rolle des »Aufpassers« zu der des »Anpassers« wird.

Insgesamt sieht Krüger ein Gestell aus Konformitätsdruck, Erziehungsabsichten und handfester Lobbyarbeit ins Werk gesetzt, die unsere Medienlandschaft zu einer Art Kartell betonierten. Burkhard Müller-Ullrich, jener wortmächtige Achse-des-Guten-Autor, der bereits in den Anfangszeiten des Internets ein fulminantes Buch über Gesinnungstäter im Journalismus vorgelegt hatte, faßt den Dreiklang ein wenig anders; nämlich wahlweise als »Feigheit, Naivität und gute Absicht« oder als »Weltanschauung, Arroganz, Angst«.

Müller-Ullrich weist im übrigen auf ein anderes, nicht zu geringschätzendes Phänomen hin: »Alles Veröffentlichte wird immer dümmer, weil es von immer jüngeren Autoren stammt.« Wie wahr!

Überdeutlich sichtbar ist, daß selbst als aufwendig gepriesene Rechercheartikel etwa in der ZEIT oder dem Spiegel immer häufiger aus der Feder halbflügger Jüngstjournalisten stammen, die der Generation Bildungslücke angehören und sämtliches Halbwissen zusammengegoogelt haben: »Wenn die Fernsehzuschauer eine Ahnung hätten, wieviel Lebenserfahrung den als Stimmen aus dem Off so autoritativ wirkenden Dokumentarfilmern tatsächlich zu Gebote steht [Müller-Ullrich schlägt vor, politische Bewertungen oder »abschätzige Bewertungen« mit dem Lebensalter des Kommentierenden zu kennzeichnen], würde wahrscheinlich eine Revolte ausbrechen.«

Naja. Revolten haben bekanntlich ein besonderes Brutgeheimnis. Man vergleiche bitte im Rahmen der Berichterstattung die Unterschiede in den medialen Reaktionen auf friedlich-empörte »Lügenpresse«-Rufe der PEGIDA mit den gewalttätigen Attacken gegen die »Springer-Presse« von anno 1967ff.

Die viel später, 1978, gegründete taz etwa trat mit dem Anspruch an, »eine linke, auch radikale« Gegenöffentlichkeit zu vertreten – dort waren sogar RAF-Mitglieder mit langjähriger Knasterfahrung an Bord: Wagnisse, die für die Gegenseite undenkbar wären. Heute, so taz-Chronist Jörg Magenau, sei die tazsche »Gegenöffentlichkeit« kein »Dagegen«, sondern ein »selbstbewußtes Mitspielen« innerhalb des Konsenses. Vielleicht deshalb war jene Ausgabe, die einmalig 2003 redaktionell den »Lieblingsfeinden« wie Kai Diekmann und Hans-Olaf Henkel übergeben wurde (unausgesprochenes Motto: »Alles Spiel!«), die bestverkaufte Einzelausgabe.

Die in manchen Kreisen gängige Rede von der »Lizenzpresse« dürfte übrigens nicht weiterführend sein. Bis Herbst 1949 war die Herausgabe von Druckmedien von einer Genehmigung der jeweiligen Besatzungsmacht abhängig gewesen. Damit sollte verhindert werden, daß überzeugte Nationalsozialisten wieder an die Schalthebel einer »vierten Macht« kämen.

Die neuen, bald (und bis heute) großen Medienmänner jedoch waren keineswegs ausgewiesene NS-Gegner. Augstein etwa war Träger des Eisernen Kreuzes, Nannen hatte für den Völkischen Beobachter Durchhalteparolen verfaßt, Holtzbrinck war Mitglied im Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund, Bertelsmann gab es seit 1835, und auch Franz Burda gründete sein erstes Blättchen bereits 1927. Selbst Axel Springer wurde erst deutlich später zum ausgewiesenen Philosemiten.

Daß all die genannten Medienfürsten heute – mehr oder minder – mit ihren Blättern grosso modo für eine One-World-Agenda stehen, steht auf einem anderen Blatt, mit den Lizenzen von damals dürfte es wenig zu tun haben.

Der US-amerikanische Politologe Joseph Nye hatte 1990 den Begriff der Soft power als Gegensatz zur Hard power eingeführt. Nye war einst Vorsitzender des National Intelligence Council, später stellvertretender US-Verteidigungsminister, heute ist er Direktor der Aspen Strategy Group. Etabliert hatte Nye den Terminus in seiner 2004 erschienenen, unübersetzten Schrift Soft Power. The Means to Success in World Politics (etwa: »Weiche Macht. Wie man erfolgreich Weltpolitik betreibt«) und späterhin in seinem auch auf Deutsch erschienenen Buch Macht im 21. Jahrhundert. Politische Strategien für ein Neues Zeitalter (2011).

Während Hard power militärische, wirtschaftliche und industrielle Macht umfaßt, soll die smarte Soft power sämtliche Globalisierungseffekte attraktiv flankieren. Hier geht es um die komplexen, oft subkutanen Interdependezen zwischenstaatlicher Beziehungen – letztlich um einen Imagegewinn zugunsten der US-Einflußsphäre. Die Mechanismen der Soft power greifen nicht über Zwang, sondern – ganz im Gegenteil – über Anziehungskraft.

Die Einflußnahme geschieht nicht über Gesetze oder echte Eingriffe, sondern subtil über medial vermittelte Werte wie Freiheit, Individualismus, soziale Mobilität oder die Intergration von Minderheiten. Institutionen wie Google, YouTube und Facebook dienen laut Nye als Katalysatoren in dieser »Geopolitik der Kultur« (Frédéric Martel).

Womöglich jedoch spielen die leitmedialen Kommentatoren, Themensetzer, scheuklappenbehängten Reporter und selbst der Schwarm der Nach-Twitterer und Folgefreunde eine weit geringere Rolle in der Etablierung von Standpunkten, Annahmen und Emotionen, als man mit Blick auf die Politmedien und Tagesmeldungen anzunehmen geneigt ist. Man sollte nicht vergessen, daß das Interesse an politischen oder metapolitischen Fragen auf eng begrenzte Milieus beschränkt ist. Die weltweit größte Partizipation findet im Rahmen der Konsum- und Unterhaltungsindustrie statt.

Hier wirken die – lässig gestreuten – Inhalte subkutan und umso mächtiger. Daß beispielsweise Pepsi Ende der sechziger Jahre in seiner Reklame die sogenannten People of Colour als Marktsegment entdeckte, daß der rasante Aufstieg der Multiplexkinos mit ihren filmischen Botschaften (jeden Tag[!] wurde in China eines eröffnet, schrieb der Soziologe Frédéric Martel 2010; für Brasilien, Mexiko und Ägypten verzeichnet er eine ähnliche Entwicklung) bis heute unaufhaltsam ist, daß Disney zigmal mehr Kinderherzen erreicht als jede Verlautbarung der Bundeszentrale für politische Bildung oder Zeit Leo oder Dein Spiegel: Die Durchschlagskraft solcher Propagandawirkung liegt auf der Hand.

Eins von zigtausenden Beispielen: Ich bin nicht sicher, wie viele Leser die linken und offenkundig in ideologischer Absicht schreibenden Topkolumnisten auf Spiegel Online erreichen (ein paar Tausend? Gar fünfstellig?). Das neue Video des Singesternchens Rihanna jedenfalls (in der Hauptsache zeigend, wie sich der Sängerinnenpopo am kleidungsbedeckten Glied eines schwarzen Mannes reibt) ist kurz nach Veröffentlichung rund 260 Millionen mal angeschaut worden. Was sind dagegen Worte? Gründe? Argumente? Gegenöffentlichkeiten?

Ellen Kositza ist Literatur-Redakteurin und Mutter von sieben Kindern.

Kommentare (32)

la vie est belle
20. Juli 2016 23:57
Wirklich schöne Reflexion des ganzen Medienprozesses. Ihre Fragen werden beantwortet werden, wenn Sie "Tödliche Konflikte" von F. Simon lesen.
Denn es ist eine Frage der Systemtheorie, auch wenn das jetzt zu hölzern klingen mag. Denn der Feind bei den Linken liegt stets im Innern, bei Rechten im Außen. Wenn der Feind im Innern liegt, so versucht jeder so unauffällig zu agieren, wie er kann, könnte er doch letztlich in einen Strudel des Jakobinismus geraten. Von daher stellt sich eine "So sagen und dann anders handeln "-Einstellung a la DDR ein. Es ist auch mit der Hexenverfolgung vergleichbar. Am Ende gibt es eine Art Terrorherrschaft der Denunziation, bei der zuerst echte Abweichler, später nur noch "Mißliebige" exkludiert werden.
Lösung: Lassen wir die Anderen ihr einfach ihr Ding machen und wagen die Sezession, nicht nur im Netz. Mit einer gelebten Alternative werden wir unschlagbar werden. Nur eben leben, das Leben. Schön, dass Sie es vorleben, das find ich wirklich gut.
cherusker69
20. Juli 2016 23:58
Frau Kositza.

ich kann dem allem nur zustimmen. Sehr gut geschrieben und für alle verständlich. Habe mir das Video von Rihanna auch angetan und genau dieser Gedanke von Ihnen kam mir auch in dem Sinn. Die Wirkung dieser Botschaft in dem Video ist verheerend wie ich finde aber sehr effektiv. Manipulation der Massen aber wer merkt das schon und so läuft bei diesen Ideologen von links alles wie am Schnürchen nicht wahr.
Peter Niemann
21. Juli 2016 00:42
Wir als rechte Intellektuelle werden dem Wesen des Menschen genauso wenig auf den Grund kommen koennen wie schon all jene hochbegabte Philosophen vor uns. Zunaechst wenige Zeilen, dann ein (kleines) Fazit, wobei mein Erklaerungsversucht noch nicht einmal als Versuch zu werten ist, denn ich bin mir seines Scheiterns angesichts des von mir eingangs formulierten Satzes schon bewuszt.
Der Mensch und die von ihm geschaffene Gesellschaft bewegt sich, in Anlehnung an den Zweiten Hauptsatz der Thermodynamik, von einem Zustand hoher (isolierter) Entropie stets hin zu einem Durchmischen von Entropiezustaenden, das Chaos moechte ihn fressen bzw. zu sich zurueckziehen, etwas salopp ausgedrueckt - wir Menschen muessen dauerhaft Energie aufwenden um uns der Natur und ihren Angriffen zu erwehren. Wir haben das erfolgreich praktiziert und der Westen kann stolz auf sich als Hoehepunkt einer enormen Zivilisationsleistung verweisen.
Doch auch innerhalb der Homosapiensspezies haben unterschiedliche Regionen und Gruppen, die gemeinhin als Voelker und Nationen bezeichnet werden, unterschiedliche Entropiezustaende erreichen koennen - es gibt keinen Zweifel daran, dasz man anders in Norwegen, in Argentien oder dem Senegal lebt. Anhand der Migrationsbewegungen sieht man uebrigens welche Laender hinsichtlich ihres Entropiezustandes bevorzugt wird.
Nun aber wird durch Vermindern der Grenzspannungen (also Grenzabbau, das geschieht auf vielen Ebenen, sei es physisch, mental, metaphysisch, erzieherisch usf.) aehnlich wie im Ausschuetten eines warmen Glases Wasser in einen mit kalter Substanz gefuellten Topf ein Mischprozesz eingeleitet bei dem beide Seiten Entropieveraenderungen unterlaufen. Beim Menschen koennte man sagen, dasz die niedrigentropische Gesellschaft profitiert waehrend die hochentropische es eher nicht tut - moechte der Norweger wie im Senegal leben oder der Senegalese wie in Norwegen?
Was steckt hinter all diesen auf Dutzenden an Ebenen agierenden Grenzaufloeser, an Entropieangleicher? Der Kapitalismus als grenzueberschreitende Ideologie mit ihm inhaerenter Sehnsucht nach Grenzabbau befoerdert solch eine Entwicklung, aber man koennte auch andere Ideologien hier aufzaehlen, wobei unklar letztlich ist welches das eigentliche Agens ist.
Das Fazit: Sich entkoppeln aus solchen Prozessen (vor allem Konsumenthaltung) und eigene, parallele Strukturen (Familie, reeller statt virtueller Freundeskreis, Ausklinken aus Technologie und Medien wo moeglich usf.) staerken, die Grenzen nicht nur staerken, sondern sie verteidigen und als wesentlich betrachten usf. Das ist eine friedliche, aber effektive Strategie.
Gustav Grambauer
21. Juli 2016 00:49
Sehe das alles mit völlig anderen Augen. Für mich sind das schon die Auseinandersetzungen von gestern. Etwa in Frankreich wäre eine solche Abhandlung tatsächlich heute schon von der Wirklichkeit überholt. An der Stelle an der Promenade von Nizza, wo die "Leiche" angeblich gelegen haben soll, laden die Leute nicht etwa - so wie es bis vor kurzem noch gewesen wäre - Kerzen, Blumen und Plüschtiere sondern ihren Müll ab, die Gendarmerie geht nicht dagegen vor. Es wird nur noch wenige Wochen dauern, bis auch Deutschland an den Punkt gebracht ist.

Da Marco Maurer nicht flexibel genug auf die neue Projektstufe 'bellum omnium contra omnes' umschalten wird können, wir er sich bald - vornehm ausgedrückt - beruflich umorientieren müssen, so wie die meisten der Zeilenschinder des ancien régime.

- G. G.
Kassandra
21. Juli 2016 01:12
Der Hauptgrund für die Einseitigkeit und Einförmigkeit der Hauptstrompresse liegt im gleichgearteten Ausbildungsweg der Journalisten. Die Mehrzahl kommt von der Universität, insbesondere den sozial- und geisteswissenschaftlichen Fächern, in denen linkes Gedankengut so allgegenwärtig ist, daß es schon gar nicht mehr als solches aufgefaßt und kritisch begutachtet wird.

Weil die Presse personell flußabwärts von der Universität liegt, bilden beide Institutionen einen festen Verbund gegen geistige Veränderungen und die überfällige Erweiterung des Meinungskorridors.

Die Linke hat sich im Ausbildungs- und Pressewesen so tief eingefressen, daß ihre Meinungshoheit nur noch durch eine unaufhörliche Serie von Schocks und Krisenzeichen erschüttert werden kann, die das Land bis ins Mark erschüttert.

Einen rechten Marsch durch die Institutionen AUS EIGENER KRAFT sehe ich auf Jahrzehnte hinweg nicht.

Wir sind darauf angewiesen, daß das derzeitige multikulturalistische System an den eigenen, inneren Widersprüchen zugrunde geht. Aber dabei besteht die reelle Gefahr, daß das Land, das die Linke im Würgegriff hält, mit kaputtgeht.

Das ist das Dilemma der Patrioten. Zu schwach für eine eigene Machtrolle sind wir darauf angewiesen, daß es erst schlimmer werden muß, damit es besser werden kann, aber das ist ein Ritt auf Messersschneide, bei dem wir selbst alles verlieren könnten (Land, Volk und Sozialstaat). Wie Kassandra könnten wir erst in dem Moment Recht bekommen (und gehört werden), in dem schon alles zu spät ist.
Edwin Tobelhoch
21. Juli 2016 03:30
Kositza@
Die neuen, bald (und bis heute) großen Medienmänner jedoch waren keineswegs ausgewiesene NS-Gegner. Augstein etwa war Träger des Eisernen Kreuzes,

Der Zusammenhang zwischen einerseits Erhalt des Eisernen Kreuzes und andererseits politischer Überzeugung des Ausgezeichneten erschließt sich mir nicht. Meines Wissens wurde das Eiserne Kreuz nicht (oder jedenfalls nicht an Augstein) für stramme braune Gesinnung verschenkt. Dafür war schon Soldatenhandwerk nötig, und mehr als das. Für stramme Gesinnung hatte das Dritte Reich andere Auszeichnungen, da herrschte kein Mangel dran.

Was die Medienhausfürsten betrifft, ja, ist ja alles richtig. Manche Systemrädchen geben es auch zu. Scholl-Latour (seine Freunde riefen ihn seltsamerweise immer nur Scholl) hat mehrmals freimütig eingeräumt, das er und seine Kollegen letzlich die Meinung einer handvoll Verleger an den Mann bringen. Und was die Verleger nicht wollten, würde nicht gebracht.

Und schließlich: Der ewige Traum (manche hatten ihn schon vor Jahrhunderten) von einem gebildeten Volk, damit von einem Volk, das auf Augenhöhe mit den Eliten bestehen kann, na ja, der Traum war wohl immer bloß einer. Es wird immer einen Informationsvorsprung der Eliten geben, und sie werden ihn immer nutzen. Früher sagten die Bildungsbürger gern: Das Fernsehen macht die Dummen dümmer und die Klugen klüger. Hat aber (meine Meinung) nie gestimmt. Denn die vielen tausend oder zehntausend Stunden, die man da vor dem TV verbriet, die verhinderten, das viele, die klug hätten werden können, klug wurden. Braucht man nämlich Zeit für, zum Klug werden. Aber letztendlich waren es ja doch idyllische Zeiten, Sendeschluss um 0.30 Uhr. Dann das Aufkommen der Privaten, da wurde es dann schon etwas "gemischt", wie Onkel Dietmar gerne sagte. Und seit einigen Jahren, mit Gesichtsbuch und Konsorten, dieser (trotz vorheriger TV-Erfahrung) unvorstellbar großen Banalitätsmaschine, wird der Informationsrückstand des Volks immer größer. Logisch, denn ihre Zeit wird ja bei vielen Zeitgenossen fast restlos von den sozialen Medien in Anspruch genommen. Zwar dauert das meist nicht ewig, so ab Ende der 20 fangen viele dann doch wieder an, sich für das Leben zu interessieren. Aber die vielen tausend Stunden, die ihnen genommen wurden (gut, sie gaben sie freiwillig), die kommen nie wieder. In diesem Alter, wie wollen die das noch aufholen? Auch der Elan dieses Alters, wie wollen sie ihn wiederbekommen? Das ist dann vorbei. Von daher braucht man sich auch nicht über "dumme junge Journalisten" wundern. Denn die kommen ja aus der gleichen Banalitätsmaschine.
Waldgänger aus Schwaben
21. Juli 2016 08:52
Schon länger vertrete ich die These, dass das Internet unsere Gesellschaft so verändern wird, wie die Erfindung des Buchdrucks - nur schneller. Machte der Buchdrucke jeden zum Leser, macht das Internet jeden zum Autor. Die Trennung zwischen Meinungsmachern und denen der Meinung gemacht wird, verschwimmt. Die Kommentarspalten in en mainstream-Medlungen sind zunehmend interessanter als die Artikel selber.

Die erwähnte Schweigespirale zerbricht somit. Wer sich nicht im real life zu seinen Ansichten bekennen will, kann sich einen fake account zulegen und im Internet seine Meinung kund tun. Und weil diese viele tun, schweigt immer weniger, weil sie sich in einer krassen Außenseiterposition wähnen.

Der zweite wichtige Aspekt ist das Finanzielle. Die Medien müssen junge un- oder unterbezahlte Praktikanten als Autoren einsetzen, weil schlichtweg der cash flow nicht gegeben ist. Das vorgebliche Nachrichtenmagazin SPON will jetzt Geld dafür, dass man die Augstein'schen Ergüsse lesen darf (0,39 €). Unseren aller Freund Dietz gibt es umsonst. Spiegel-Plus heißt das Ding. Ergebnis ist vorhersehbar: Bald wird auch der Augstein wieder umsonst sein.

Auf pi-news finden sich zum Anschlag in Würzburg Analysen, die qualitativ, als was das sprachlich Niveau, die Recherche, die Konsistenz der Argumentation und die Aktualität angeht, durchaus mit der mainstream-Presse mithalten können.
Der_Jürgen
21. Juli 2016 12:06
Die Beiträge von Ellen Kositza sind stets angenehm zu lesen, aber dieser ist eine wahre Perle.

Natürlich könnte man noch viel hinzufügen. Man könnte erwähnen, dass es sehr wohl direkte Anweisungen an die Journalisten gibt, wie sie zu schreiben haben. (Hierzu lese man "Das Medien-Kartell" von Eva Herman, ein Buch, das noch aufschlussreicher ist als Udo Ulfkottes "Gekaufte Journalisten".) Ein höchst wichtiger Aspekt ist auch die Zugehörigkeit von Redakteuren und Alpha-Journalisten zu den US-kontrollierten Seilschaften, auf die Stefan Scheil in seiner fundamentalen Studie "Transatlantische Wechselwirkungen" eingeht.

Den Vogel dürfte hier Herr Josef Joffe abschiessen, der Hauptherausgeber der ZEIT. Er ist Bilderberger, Mitglied des Aspen-Instituts, der Atlantikbrücke, der Goldman Sachs Foundation sowie der Trilateralen Kommission.

Die Chance, in einer Zeitung, die von diesem Mann kontrolliert wird, je auf einen nicht systemkonformen Artikel zur Massenimmigration, zur Nato-Zugehörigkeit Deutschlands oder zur Schuldfrage des 2. Weltkriegs zu stossen, dürfte ungefähr so gross sein wie die, auf der Strasse einen nachweisbar echten Fünfmillioneneuroschein zu finden.
Meier Pirmin
21. Juli 2016 12:08
Es lohnt sich, den Bericht des Grünschnabels zu lesen, kannte bis jetzt dieses Magazins mit stets opportunistischer Ausrichtung nicht, womit ich den Stern bzw. Signal meine. Es geht in Maurers Artikel um einen Ausblick aus einer geschützten Werkstatt, wobei er immerhin dem eigenen Vater, der nur das Beste für ihn will, noch mildernde Umstände beimisst. Die erfahrungsfrei besserwisserische politische Naivität, das sich nicht Vorstellen-Können, dass Andersdenkende ihrerseits vernünftig sein könnten, ist Folge des Klimas in der geschützten Werkstatt. Es war bei den 68ern ähnlich, ausser dass deren Väter nicht Franz Josef Stauss als Erinnerung hatten, sondern zum Beispiel ihre Zeit in der Wehrmacht. Typisch war, dass man sich der je vorigen Generation moralisch und aufklärungsmässig überlegen fühlte bzw. fühlt.
Der Gutmensch
21. Juli 2016 12:35
In der Schule meines Kindes haben sie gerade in den Pausen ein Gesellschaftsspiel namens "Werwolf" gespielt. Sehr begeistert. Ich war eher etwas entgeistert, als mir die Rolle des "Amor" erläutert wurde: "Amor" kann zwei Personen aneinanderketten mit der Folge, dass der "Werwolf" gleich zwei Mitspieler rausschmeißen kann, wo er sonst nur einen zu packen kriegt. Also - ich war schon ein wenig baff und suchte, wie das bei uns so üblich ist, im Bücherregal nach der fiktiven Lösung, die es für fiktive Probleme üblicher Weise nicht geben kann: In der Glocke von Pressburg nämlich. Dort fand sich auch richtig eine alte Werwolf-Geschichte, die ich meinem Kind zwecks temporärer Aufrechterhaltung der Moral dann also - verpasste (ob´s zwecklos war, können Sie entscheiden; mein Kind muss das erst in einigen Jahren tun):

Dort wurde von einer wunderbaren Insel mit reichem Wildbestand berichtet, gleich vor den Türen Pressburgs, auf der nur leider ein Werwolf zugange war. Dieses veritable Mistvieh sorgte also für schlechte Laune, weniger Wild und im übrigen das frühe Sterben der Männer in einer Familie, die man fortan richtig "Jungjahr" hieß; dem Fakt geschuldet, dass die Männer infolge ihres ungünstigen Temperaments und heißen Wunsches, dem Werwolf entgegenzutreten, leider nicht besonders alt wurden.

In diese missliche Situation wurde der kleine Martin hineingeboren, den die alte Katharina beiseite nahm, ihm bei passender Gelegenheit die Ausweglosigkeit des Ganzen schilderte und im übrigen den Weg zur Armbrust des früh verblichenen Opas wies, die zwar theoretisch geeignet war, den Werwolf zu erlegen - aber leider so schwer, dass sie "unmöglich" von einem Menschen gehandhabt werden konnte. Martin seinerseits besaß glücklicher Weise ein recht schlichtes Gemüt, ließ sich von der objektiven Unmöglichkeit des Vorhabens nicht verdrießen und trainierte, bis er mit der Waffe fertig wurde.

Dann sollte es losgehen! Und wieder griff Katharina ein: Sie hieß ihn schweigen (nicht, dass er etwas zu sagen gehabt hätte, der wollte voranmachen!), drei volle Tage lang. Dann würde er wissen, was zu tun sei (ein recht frommer Wunsch, dachte ich im Stillen bei mir - aber in der Not frisst der Teufel bekanntlich Fliegen!). Was soll ich sagen? Nach drei Tagen war Martin jedenfalls unwirsch genug, dem blöden Vieh Herr zu werden. Bei der Gelegenheit schlug er auch gleich Beute und sicherte sich das Wohlwollen des Fürsten und fortan herrschte auch kein Mangel mehr an alten, grimmigen Säcken in Pressburg. - Wer´s romantisch findet ....

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der Gutmensch.
Winston Smith 78699
21. Juli 2016 12:52
Mich interessiert hieran der Prozeß der Gegnerkastration.

Die Muschel umgibt den stacheligen Widerspruch im Fleisch mit Materialschichten, ahmt also dessen Form immer wieder nach, bis er verschwunden ist. Die Perle ist aus Sicht der Muschel nicht vorhanden, die Muschel hat sich nicht transformiert. Daher paßt dieses Bild nicht auf das, was die amorphe postfranzjosefische CSU mit den Umweltschützern und insofern den Bayerngrünen gemacht hat (dort hat man sich vor allem drahtige, störrische Biolandwirte in Walkjankern und weniger die schwammigen Pädophilen vorzustellen); es braucht ein anderes Modell.

Wenn man genormte Keramik herstellen will, oder einen metallenen Schlüssel nachmachen wie in den Filmen, braucht es ein räumliches Negativbild, ein "Model" oder einen Abdruck. Ich stelle mir die Immunreaktion auf einen Virus so vor, dass der Körper ein solches Negativbild herstellt, um dem Virus die Zelle vorzugaukeln.

Die CSU hat in Umweltschutzfragen ein inneres Abbild der Grünen hergestellt: der Protest war integriert, der Virus weich eingepflegt: alles doch schon hier, was wollt Ihr, wir sind alles, was Ihr wollen könnt! (So wie der Sexteufel am Ende des Films mit den neun Pforten: der Suchende treibt es nicht mit dieser schönen Frau, sonderm mit JEDER, die ihm gerade so einfällt.)

Dann war schon Umweltschutz irgendwie auch da, aber immer mit Gschmäckle, es war nur das Surrogat, schwer als solches zu erkennen. Und so die BRD mit der TAZ, scheint mir, und die SPD mit den Türken? Und was geschieht gerade mit den Resten der AfD? Bedenke: die Illusion braucht nicht aus einem Stück bestehen, sie kann sich kurz vor der Bundestagswahl wie ein Flashmob konzertant aus verschiedenen Richtungen, wie aus dem Nichts, einstellen.

Nur dass andererseits diese fernöstlich-dialektische Abwehr durch Verschmelzung den Preis der Opferung der eigenen Gestalt haben kann. Wenn es NUR ums Überleben um jeden Preis geht, kann genau dies den Tod durch Metamorphose bedeuten. Seien wir ehrlich: dass die Raupe zum Schmetterling wird, ist ein Kindermärchen. Tot ist sie, und kein Schmetterling weiß was von einer Raupe. So, jetzt muß ich mal Rihanna gucken.
Alexander Heumann
21. Juli 2016 13:24
"Man sollte nicht vergessen, daß das Interesse an politischen oder metapolitischen Fragen auf eng begrenzte Milieus beschränkt ist. Die weltweit größte Partizipation findet im Rahmen der Konsum- und Unterhaltungsindustrie statt." Ich finde, hier hat sich Frau Kositza genial auf den archimedischen Punkt zubewegt. Volltreffer auch das Rihanna-Beispiel am Ende.

Wenn "das Interesse an metapolitischen Fragestellungen" auch allgemein eher gering sein mag, heisst das ja nicht, dass Metapolitik NICHT WIRKT - ganz im Gegenteil: Konsum- und Unterhaltungsindustrie sind ´DIE´ metapolitischen Schlachtfelder. Die Konsumenten und ´Brot-und-Spiele´-Adressaten ist nur eben nicht bewußt, dass sie keineswegs nur unterhalten und bespaßt, sondern gleichzeitig zu Mitgliedern einer globalen anti-christlichen Polit-Sekte und deren Götzen Macht, Sex, Mammon, Toleranz, Antidiskriminierung, bunte Vielfalt etc. gemacht werden. Aus dem harmlos startenden Reklametrick ´Sex sells´ der Werbefuzzis der 60er ist längst eine pornographisierte Gesellschaft geworden, die sich auf leisen Sohlen zurück in vorzivilisatorisch-animalische Gefilde bewegt. Daher auch der gleichzeitig anhaltende Trend zu Esoterik, bunten Naturreligionen der dritten Welt und Schamanismus (bei gleichzeitiger Ablehnung von Bibel und Christentum als ´abergläubisch´). Dass das alles ihren alten Erzfeinden mit der ´Hard-Power´(Finanz-Diktatur der Bankster und militärisch-industriellem Komplex) und dem totalitären Welteinheitsstaat in die Hände spielt, sehen die links-grün-Liberalen ´One-World´-Jünger nicht. Hier hätte aufklärende De-Programmierung m. E. ansetzen.
Katrin Fischer
21. Juli 2016 14:02
Liebe Kositza, keine Gründe, keine Argumente, keine Gegenrede, denn ich will nur einmal sagen: ich bewundere Sie in jeder Ihrer der mir bekannt gewordenen Rollen. Total!!
Ernst DeVie
21. Juli 2016 15:58
Die in manchen Kreisen gängige Rede von der »Lizenzpresse« dürfte übrigens nicht weiterführend sein. Bis Herbst 1949 war die Herausgabe von Druckmedien von einer Genehmigung der jeweiligen Besatzungsmacht abhängig gewesen. Damit sollte verhindert werden, daß überzeugte Nationalsozialisten wieder an die Schalthebel einer »vierten Macht« kämen.

Nein, damit sollte verhindert werden das Personen die gegen das Interesse der Besatzungsmächte sind, ihre Ansichten verbreiten können.

Daß all die genannten Medienfürsten heute – mehr oder minder – mit ihren Blättern grosso modo für eine One-World-Agenda stehen, steht auf einem anderen Blatt, mit den Lizenzen von damals dürfte es wenig zu tun haben.

Es hat sicherlich etwas damit zu tun; und auch mit Organisationen wie den Bilderbergern, Atlantikbrücke denen diese Verleger seit Anbegin angehören, wie auch die politische Führung der BRD.

Es hat sicherlich etwas damit zu tun daß die Parteien von Anfang an genauso von den Besatzer korrumpiert wurden wie die Presse, die CDU mit Hilfe der CIA/OSS gegründet wurden, die SPD von diesen finanziert wurden, auch die Schein-Systemopposition der NPD ist mit Hilfe des britischen Geheimdienstes gegründet worden.

Die Mechanismen der Soft power greifen nicht über Zwang, sondern – ganz im Gegenteil – über Anziehungskraft.

Sie können ja mal versuchen eine wirklich alternative Meinung zu veröffentlichen, ab wie vielen Jahren Gefängnis beginnt bei ihnen den „Zwang“?
Nikephoros Phokas
21. Juli 2016 19:15
Die neuen, bald (und bis heute) großen Medienmänner jedoch waren keineswegs ausgewiesene NS-Gegner. Augstein etwa war Träger des Eisernen Kreuzes, Nannen hatte für den Völkischen Beobachter Durchhalteparolen verfaßt, Holtzbrinck war Mitglied im Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund, Bertelsmann gab es seit 1835, und auch Franz Burda gründete sein erstes Blättchen bereits 1927. Selbst Axel Springer wurde erst deutlich später zum ausgewiesenen Philosemiten.


Daß ehemalige Nazis i.d.R. lenksamer zu sein pflegten, leuchtet ein, nicht wahr ? Einen besseren Verhandlungspartner auf bundesdeutscher Seite, als den ehemaligen Kommentator der NS-Rassengesetze und damaligen Kanzleramtsminister Globke konnten die Israelis sich gar nicht wünschen (und auch die Amerikaner nicht - darum fanden sich, als in den 50er Jahren Globkes Vergangenheit ruchbar wurde, sehr viele US-Parlamentarier bereit, für Adenauers Amtschef eine Ehrenerklärung abzugeben). Kurt Schumacher hingegen als ehemaliger KZ-Insasse und Anti-Nazi, der aus seiner Abneigung gegen das schwarz-weiß-rote Bürgertum keinen Hehl machte, stellte für die Besatzungsmächte ein weit größeres Problem dar. Woher sollte bei ehemals überzeugten Anhängern der NS-Ideologie die moralische Substanz kommen, die erforderlich war, um sich den Besatzungsmächten zu widersetzen ? Wer hingegen unter den Nazis nicht gekuscht hatte, brauchte sich auch von den Amerikanern nicht über Demokratie und Zivilcourage belehren zu lassen. Für die gläubigen Nationalsozialisten indes kam der Ausgang des Krieges einem Gottesurteil gleich, und deswegen fiel es solchen Leuten i.d.R. leichter, sich mit den neuen Verhältnissen zu arrangieren. Bis weit in die siebziger Jahre hinein gab es in der Bundesrepublik kaum einen politisch motivierten Rufmord, bei welchem nicht ehemalige Nazis die Tatwaffe - genannt "Nazikeule" - geführt hätten, und zwar fast ausschließlich gegen Personen, die im Gegensatz zu ihnen keine braune Vergangenheit hatten. Armin Mohler sprach von den "bekehrten Ex-Nazis, die mit gebrochenem Rückgrat am Boden kriechen und nicht eher Ruhe geben, ehe sie nicht allen, die noch aufrecht stehen können, die Fußsehnen durchschnitten haben". Feststeht, eine Karriere im Dritten Reich war die denkbar schlechteste Schule, um, nachdem alles vorüber war, den Siegern mit Würde und Selbstbewußtsein gegenüberzutreten.

Da aber nun einmal von der Lizenzpresse die Rede ist, sei angemerkt, daß die meinungsführenden Organe in der BRD erst in den sechziger Jahren zu dem geworden sind, was sie heute sind. Augsteins SPIEGEL etwa ist in seinen Anfangsjahren etliche Male von der britischen Besatzungsmacht beschlagnahmt worden, und welche Rolle der SPIEGEL in der jungen Bundesrepublik spielte, kann man der nicht ganz unbedeutenden Tatsache entnehmen, daß im Online-Archiv der Zeitschrift in den Ausgaben der 50er Jahre alle Artikel fehlen, die den Nationalneutralismus zum Gegenstand haben. Augsteins engste Mitarbeiter in jenen frühen Jahren waren zwei ehemalige SS-Führer, Horst Mahnke und Dr. Georg Wolff, welchletzterer in den sechziger Jahren, als Chefredakteur des SPIEGEL, zu den publizistischen Mentoren der APO gehörte. In den Gründungsjahren der Bonner Republik setzte sich Augstein in einem seiner mit dem Pseudonym "Jens Daniel" gezeichneten Leitartikel für die Übernahme ehemaliger Kriminalisten des Reichssicherheitshauptamtes, die, so hieß es, "mit SS-Dienstgrad angeglichen" worden waren, in den Polizeidienst der Bundesrepublik ein.

Wie der SPIEGEL, so auch die ZEIT. Gräfin Dönhoff hielt sich noch in ihren Erinnerungen, die in den 90er Jahren erschienen, viel darauf zugute, daß ihre Zeitung gegenüber den Besatzungsmächten einen ebenso scharfen Ton angeschlagen habe, wie gegenüber unbelehrbaren Nazis. Bis in die 60er Jahre hinein wurde das Projekt der Re-Education in der ZEIT scharf zurückgewiesen und nicht selten verspottet.
Holger
21. Juli 2016 19:56
Darf ich nur ganz leicht am Topic vorbeischrammen und darauf hinweisen, dass der Twitter-Account des konservativen schwulen Aktivisten Milo Yiannopoulos aufgelöst wurde.
Die global left konnte nicht ertragen, dass einmal nicht islamistische oder black lives matter-Propaganda verbreitet wurde. Bitte sich einstweilen hier zu informieren:

https://www.youtube.com/channel/UC0aVoboXBUx2-tVIWHc3W2Q

Danke fürs Zulassen dieses Postings und auf zur Diskussion.
sahe
21. Juli 2016 21:22
"Die weltweit größte Partizipation findet im Rahmen der Konsum- und Unterhaltungsindustrie statt.

Hier wirken die – lässig gestreuten – Inhalte subkutan und umso mächtiger."

Wohl wahr!
Und über diese Schiene bekommen die Volksfeinde das Volk in den Griff, vor allem die weibliche Jugend; aber nicht nur sie.

So wird in dem neuen heute angelaufenen Star Trek - Film ganz unauffällig homosexuelle Propaganda betrieben, in der beliebten Echtzeitserie "24" wurde über mehrere Staffeln ein schwarzer US-Präsident etabliert und damit erst das Undenkbare in den USA möglich gemacht: das nämlich B. Obama tatsächlich Präsident werden konnte.

Deshalb werben hierzulande auch so viele Firmen, u.a. Bauträger, Limonadenhändler usw. mit vielen durchmischten "Models"...es soll ganz subtil das Ziel der One World-Ideologen schon in die Herzen und Köpfe der Kleinsten eingepflanzt werden.

Und auf klein-klein runtergebrochen läuft das natrülich nicht nur rund um die Uhr in der Werbung und Unterhaltungsindustrie sondern AUCH im Polit-Milieu. Presse, Funk und Fernsehen bringen 24 Std. lang nur linksextreme Ansichten und Multikulti-Agitprop unter die Menschen.

Donald Trump: glaubt man den hiesigen Mainstreammedien ist er ein geisteskranker Clown mit rassistisch-kriegstreiberischen Überzeugungen.
Laut Meinungsumfragen ist er bei 42% der US-Wähler der Favourit, bei den weißen Wählern sogar zu fast 3/4!

Erdogan: nun will ich keineswegs den Islam verteidigen; die hiesige Presse blendet aber im aktuellen Konflikt aus, dass er die Wahl haushoch gewonnen hat und täglich bis zu 4 Millionen Türken für ihn auf die Straße gehen. Hier hört man nur was er und die "türkischen Rechten" doch für bösssse Menschen sein.

Anschläge des IS: nie, niemals könne das irgendetwas mit dem Islam, dem Islamischen Staat (Verzeihung: immer dem sog. Islamischen Staat), den Moslems zu tun haben, selbst wenn diese Attentäter mit IS-Fahnen, Bekennervideos, "Allah ist groß"-Rufen auftreten heißt es immer von BRD-Neusprechseite: wir können uns beim besten Willen nicht erklären welches Motiv dahinter steckt. Vmtl war er traumatisiert, psychisch krank, hatte nicht genug Zuwendung bekommen; jedenfalls hat das alles nichts mit illegaler Massenzuwanderung, "Flüchtlingen" oder dem Islam/Koran zu tun, aber so was von gar nichts. Und wer anderes sagt, ist ein "Rechter" (also Realist!).

Alles was hierzulande kommentiert wird, ganz gleich ob es deutsche, europäische oder außereuropäische Themen sind, wird gefiltert und in ein klares Feind-Freund-Schema eingebettet: gegen Rechts/Völkisch/National/Konservativ.

Und alle, alle machen mit: alle Radiostationen, Spiegel, FAZ, Stern, SZ, Die Zeit, Huffington Post, Bild, usw. usf....

So entsteht über die Zeit eine kognitive Dissonanz, die schlimmer als jede Gehirnwäsche sich festigt und selbst kritischen klugen Geistern es unendlich schwer macht, dagegen zu halten. Daher sind so viele junge Mädels um die 20 herum auf der "Refugees Welcome"-Schiene obwohl gerade sie doch die ersten Opfer der sexhungrigen Migranten wurden und werden.

So behält die BRD ihre Macht, deshalb will Heiko Maas auch möglichst jede kritische Stimme zum schweien bringen, und deshalb muss FB auf Linie gebracht werden.

Was wir dagegen brauchen ist eine realistische Handlunsanweisung, wie man diesen Psychoterror von links brechen kann.

Das wäre man ein lohnendes Buchprojekt. Kleine-Hartlage und T. v. Walstein würde ich ein solches zuerst zutrauen.
Harald de Azania
21. Juli 2016 21:23
Verehrte EK,

Alles richtig und kurz&knapp auf den Punkt gebracht.

schaut ziemlich totalitaer aus, "soft' version natuerlich.

"Soft' power ist gar kein diabolisches oder neues Rezept: der militaerisch-politische Hegemon macht sich attraktiv, laedt zur Assimilerung ein, spricht lokale Eliten an .. bittschoen, schon die Diadochen qua Hellenismus haben "es' so gemacht, die Englaender im 19 Jht, die Habsburger etc etc nur die Deutschen benutzten in ihrer Machtphase dieses Konzept nicht. ( Universitaeten ausgenommen, die weltweit Studenten anzogen!!)

Wieso nicht ? Eisbein mit Kloepsen und Sauerkraut zu wenig anziehend?

Zu 'ernst' oder fehlt die ( altoesterreichische) Neigung zum legeren und die Desinvoltuere ...?

Totschweigestrafe ist ein altes Wiener Zeitungsrezept >> siehe Karl Kraus ('nicht genannt soll er werden")

F B Freundschaften: hier in Suedafrika sind wir alle weit aus weniger zimperlich . Einmal wurde ich "defriended' >>> habe das Bild einer Champagnerflasche zurueckgeschickt....

Ansonsten: frisch froehlich reaktionaer sein und pointiert sich positionieren. da bleibt die Spucke weg...:-)

Und bitte NIE NIE sich erklaeren oder entschuldigen oder verteidigen >. qui excuse accuse !!! "Take it or leave it"

Hde A >> siehe auch blog: Harald Franz Heinrich Sitta
Dystopianer
21. Juli 2016 22:00
Das neue Video des Singesternchens Rihanna jedenfalls (in der Hauptsache zeigend, wie sich der Sängerinnenpopo am kleidungsbedeckten Glied eines schwarzen Mannes reibt)

Das scharfe Schnittchen ist aber auch keine Weiße...
Monika
21. Juli 2016 22:45
Für mich wieder ein klar parteipolitischer Artikel: Man muss sich heute immer zuerst fragen, woher ein sog. "Experte" sein Geld bzw. seinen Einfluss bezieht. Ob er neutral ist oder ein parteiisches Interesse hat. Also: Herr Decker ist SPD-Mitglied. Das mal vorab. Die restlichen Argumente zur Kennzeichnung von Populismus dienen doch arg zur Abgrenzung nach der Facon: Alle, die nicht unserer Meinunng sind, sind Populisten. Getreu dem Motto: In der Politik ist alles furchtbar kompliziert; deshalb gibt es keine einfachen, verständlichen Lösungen, und wer diese proklamiert ist per Definition "populistisch". Als weiteres Stigma gilt dann dier Zuwanderungsfrage: wer diese nicht will, ist fremdenFEINDLICH und damit Populist. Wer das bestehende Dünkel anprangert (von einsamen Merkel-Entscheidungen bis Juncker und Draghi) ist Establishment-feindlich und damit auch Populist. Damit lässt sich der Umkehrschluss von Herrn Decker leicht ablesen: Jeder, der nicht für uns ist, ist Populist. Armselig.

Dies ist der Leserkommentar mit der größten Zustimmung unter dem Beitrag:

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/afd-ist-eine-rechtspopulistische-partei-eine-leserdebatte-14339973.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

Die Leserkommentare sind besser als das Interview mit dem "Experten", der seine kruden Theorien als Wissenschaft bezeichnet.
Auch der Redakteur ist ein putziges Bürschlein.
Die "wissenschaftliche Weltanschauung" feiert fröhliche Urständ .
In der Tat, es gibt sogar Populismusforscher !

Dümmlich finde ich auch die Unsitte, jedes nicht ins eigene enge Denken passende Ereignisse zu er-fassen und dem "dummen" Leser zu erklären:
Nizza - was wir wissen und was nicht,
Würzburg - was wir wissen und was nicht
Putsch in der türkei - was wir wissen und was nicht

was wir nicht wissen, erklärt dann der Experte...dem dummen Leser
Nero
22. Juli 2016 01:21
Und auch ich werde nicht müde um auf die Kybernetik im sozialwissenschaftlichen Sinne hinzuweisen.
Dieser Artikel beschreibt Kybernetik in reinform.

Kybernetik (im sozialwissenschaftlichen Sinne) beschreibt einen Steuer und Regelkreis auf der Metaebene.
Der Mensch ist eine Black-Box. Der Input sowie der Output ist ein White-Box Model. So wird auch manipuliert.

@ Alexander Heumann
Aus dem harmlos startenden Reklametrick ´Sex sells´ der Werbefuzzis der 60er ist längst eine pornographisierte Gesellschaft geworden [...]


Das ist Psychoanalyse und war nie harmlos. Mit Sex Sells wird der Sexualtrieb getriggert. Was in Menschen passiert weiß man nicht (Black-Box), aber der Input ist klar: Möglichkeit auf Sex. Der Output: ,,Wenn ich dieses Auto kaufe, dann bekomme ich Sex''
Der Trieb selbst wird nie erkannt, nur die Erlösung vom Verlangen des Triebes.

Das ganze im größeren Stile mit Feedbackschleife ist dann Kybernetik.
Genau so wird hier manipuliert. Die Manipulation der österreichischen Präsidentschaftswahlen wurde genau so erreicht.
Da geht man nicht hin und sagt den Leuten, so jetzt mach mal den Zettel da ungültig oder sowas. Das macht man auf der Metaebene.
Hofer = Nazi; Nazi = böse; Nazis verhindern!
Dieses Mantra als Inputfaktor und schon kommt sich jeder als verwegener Freiheitskämpfer vor. Da kommen dann die Medien ins Spiel, die alles verbreiten und ständig wiederholen.
Das Ergebnis: der Schwarm wurde manipuliert und liefert das gewünschte Resultat.
Das sollten auch die Idiotären mal näher betrachten. Philosophie schön und gut, aber es gibt schon wirksameres um zu steuern.

@ Winston Smith 78699

So sieht's aus. Wir können einfach keine Kompromisse eingehen, wenn es um uns selbst geht. Was mich immer ärgert ist, dass manche versuchen sich mit dem Status Quo zu arrangieren.
So nach dem Motto: keine Neuen mehr, aber die die da sind, da kann man halt jetzt nichts mehr machen... vermischen wir uns doch mit den orientalischen Christen etc... *würg*

Hier ein kleiner Ausschnitt aus: Exploring Cybernetics
Kybernetik im interdisziplinären Diskurs:

Kaum ein gesellschaftliches Experiment sollte versuchen, die bestehenden kybernetischen
Ansätze in Wirtschaft und Politik derartig umfassend anzugehen, wie
das von der chilenischen Regierung unter Präsident Allende in den frühen 70er-
Jahren ins Leben gerufene „Cybersyn“-Projekt. Allende plante die Umsetzung sozialistischer
Prinzipien in Wirtschaft und Politik auf Basis demokratischer Prinzipien.
Offensichtlich gab es schon recht früh chilenische Kontakte zu bekannten
Kybernetikern wie Norbert Wiener (Medina 2011, S. 9). Die Aufgabe jedoch, das
chilenische Team bei der Umsetzung eines derartigen komplexen Systems zu unterstützen,
wurde dem britischen Kybernetiker Stafford Beer zugesprochen. Das
Herzstück dieses Systems war ein hexagonaler Kontrollraum, der mit seiner Star-
Trek-Ästhetik noch immer beeindruckend ist und der dazu diente, die Produktionsdaten
der chilenischen Wirtschaft konsolidiert darzustellen. (In Chile gab es
zum damaligen Zeitpunkt nur 20 Computer und die staatlichen Unternehmen
mussten ihre Daten per Telex übermitteln). Trotz dieses zentralistisch anmutenden
Kontrollraums legte Beer viel Wert auf die Sichtweise, dass dieser keinesfalls ein
Herrschaftsinstrument einer linken Elite sein sollte, sondern ein Steuerungsraum
„für die Arbeiter“ (Beer 1995, S. 278ff.). Wenngleich die Informationen des Kontrollraums
zunächst auf die Produktionsdaten fokussiert waren, gelang es Allendes
Regierung mit Hilfe dieses Systems, die ersten von den USA finanzierten
Streiks abzuwehren und zwar im besten kybernetischen Sinne: Die Unternehmen
könnten die Streiks bzw. deren Effekte selbstregulierend abfedern, indem sie über
Cybersyn Kontakt mit anderen Unternehmen aufbauten und so Engpässe durch
Tauschtransaktionen und Kooperationen überwinden konnten (Medina 2011,
S. 148, Beer 1995, S. 311ff.)7. Beer dachte aber auch an die politische Dimension
von Cybersyn und zwar durchaus im Sinne von Oskar Lange. Hier kam er auf die
innovative Idee, die Bevölkerung bzw. bestimmte Auszüge von dieser, auf täglicher
Basis, über die Maßnahmen der Regierung befinden zu lassen. Im Vor-Internet
Zeitalter konnte dies natürlich nur über klassische Medien (Fernsehen und
Radio) erfolgen. Diese Einweg-Massenkommunikation wurde nun mit einem
Feedback-Loop verbunden, welcher Missverständnisse, Bildungsunterschiede oder
unehrliches Antworten aus Angst vor Repressalien ausschließt, indem er eine simple Skala anbietet, die das Aristotelische Ideal der Eudemonie, des allgemeinen
Wohlbefindens, messbar macht. Technische Vehikel dieses Feedback-Loops
sollten Fernabstimmgeräte sein, die Beer „Algedonic Meters“ nannte (vgl. Abbildung
1) (Beer 1995, S. 278ff.). Mit dem Tod Allendes und dem Sieg der Konterrevolution
wurde diese Ansätze natürlich nicht weitergeführt und stellen in der
heutigen Phase, in der Algorithmen und Feedbackmöglichkeiten durch Soziale
Medien und Plattformen einen massiven Einzug in Wirtschaft und Politik halten,
ein seiner Zeit um etliche Jahrzehnte zuvorgekommenes Kuriosum dar.
Westpreuße
22. Juli 2016 09:30
Frau Kositza,

ich bin immer wieder erstaunt, beeindruckt und erfreut über Ihre Kreativität und Ihren Arbeitseifer, Arbeitswillen; Ihren Durchblick!
Und dann das Erkannte auch zu formulieren und Ihren Lesern nahe zu bringen...
Es muß ja dort bei Ihnen auch noch das tägliche Geschäft des Lebens bewältigt werden...Ruft denn nicht mal bei Ihnen heimlich ein GRÜNLINKER von der schreibenden und plappernden Zunft an und flüstert ins Telefon:
Gut, gut gemacht, ich muß jetzt auflegen...Sie wissen schon!

In unserer Geistesgeschichte haben zwei Leute das ähnlich wie Sie erkannt. Theodor Fontane im 19. Jahrhundert, führt hier zu weit, und Gottfried Benn im 20. Jahrhundert, führt hier (fast) zu weit...

Gottfried Benn in seinem BERLINER BRIEF vom Juli 1948 an einen süddeutschen Verleger, der ihn auffordert, doch etwas im "MERKUR" zu veröffentlichen. Vorweg, er lehnt es ab und begründet es:

"(...) Das Abendland geht nämlich meiner Meinung nach (...) zugrunde... an dem hündischen Kriechen seiner Intelligenz vor den politischen Begriffen.

Das Zoon politikon, dieser griechische Mißgriff, diese Balkanidee - das ist der Keim des Untergangs, der sich jetzt vollzieht. Daß diese politischen Begriffe die primären seien, wird von dieser Art Intelligenz der Klubs und Tagungen schon lange nicht mehr bezweifelt, sie bemüht sich vielmehr nur noch, um sie herumzuwedeln(...)

Werfen wir nun einen kurzen Blick auf diese politischen Begriffe (...) zum Beispiel Demokratie, als Staatsprinzip das beste, aber zum Produktiven gewendet absurd! Ausdruck entsteht nicht durch Plenarbeschlüsse, sondern im Gegenteil durch Sichabsetzen von Abstimmungsergebnissen(...)

Oder das Humanitäre, ein Begriff, den die Öffentlichkeit geradezu mit numinosem Charakter umkleidet - natürlich man soll human sein(...)

Wo aber immer bei uns sich im Geistigen etwas Primäres andeutet, ein vulkanisches Element, greift die Öffentlichkeit ein mit Abtreibung und Keimzerstörung; erscheint die oben genannte Gruppe mit ihren Klubdebatteuren, Round-table-Vor-und Beisitzern, Versammlungsmatadoren(...)

...und natürlich auch die Herren Chefredakteure in ihren großen Presse-Limousinen als die beruflichen Dammrißflicker, leider heute, wie meistens, vor der Geburt - und alles dies zum Schutz von Demokratie und Humanität(...)

Die Lage ist bedauerlich, denn neue Elemente sind vorhanden, das Abendland möchte einen neuen Absprung wagen. (...)

Und damit leben Sie wohl und nehmen Sie Grüße aus dem blockierten, stromlosen Berlin(...)
Aber es ist die Stadt, deren Glanz ich liebte, deren Elend ich jetzt heimatlich ertrage, in der ich das zweite, das dritte und nun das vierte Reich erlebe und aus der mich nichts zur Emigration bewegen wird(...)."

Soweit Benn. Ich mußte etwas suchen in meiner Benn-Ausgabe, wußte aber, daß er sich zur Lage seiner Zeit geäußert hatte...
(Quelle: Gottfried Benn. Gesammelte Werke in acht Bänden. Hg. Dieter Wellershoff, Band 7, vermischte Schriften, Seiten 1736-1741, München 1975 DTB). Stark gekürzt...

Was nun die heutige Jugend angeht, bin ich völlig illusionslos geworden.
Das sind Verlorene...Mit denen ist keine Zukunft möglich...
Hier ein Pokemon - Treff im Hamburger Hauptbahnhof (?). In freudiger Erwartung gemeinsamer Pokemon-Nachttätigkeit. Diese jungen Menschen sehen doch eigentlich sehr normal aus, eigentlich...

http://img.abendblatt.de/img/hamburg/crop207895001/6029901966-w820-cv3_2/Pokemon-Nachtwanderung-0055-143.jpg
: Patriotische Grüße von der Weichsel
Keats
22. Juli 2016 11:24
Roger Köppel hat sich schon vor einem Jahr darüber lustig gemacht, daß immer wieder zu Bildern von Schwarzafrikanern von "Syrienflüchtlingen" gesprochen worden ist. So jung und ungebildet kann man gar nicht sein, daß einem so ein Fehler unterläuft. Es gibt nicht nur Lücken und manipulative Formulierungen, es gibt auch bewußte Lügen, die sich ein Journalist nicht irgendwie schönreden kann. In diesem Fall soll die Lüge erklären, warum unsere Innenstädte immer brauner und schwärzer werden. Alles Flüchtlinge, alles Syrer!

Noch einen Schritt weiter, und wir sind bei der Troll-Presse. Bei dem letzten Fund von 50.000 Euro durch einen Ehrlichen Syrischen Flüchtling wurde demonstrativ der angebliche Fundort in die Kameras gehalten, zwei Holzplatten, zwischen die unmöglich einhundert 500-Euro-Scheine gepaßt hätten.
http://www.octobernews.de/ehrlicher-fluechtling-aus-minden-im-medienrummel/

Damit wurde die Chance, daß es sich dabei vielleicht doch nicht um eine Lüge handeln könnte, brutal auf Null gesenkt. Ist das jetzt subversiv? --Bitte, liebe Leute, wir müssen doch lügen. Wollen nicht ... Müssen. Wollen nicht! Müssen!--

Noch können Journalisten, die mit der plumpen Propaganda nicht mehr klarkommen, durch lebensunkundige Jungspunde ersetzt werden. Hat die Gleichschaltungsmaschine Facebook, die Angst vor und Hass auf Abweichungen produziert, das natürliche Aufbegehren der Jugendlichen abgestumpft, sie zur Avantgarde von Untertanengeist und Heuchelei gemacht? Viele Nutzer erreichen ausschließlich die von Facebook gefilterten Nachrichten. In der sterilen Simulation von Facebook ist das totalitäre globalistische Dorf schon Wirklichkeit geworden. Der Weltstaat wird wie Facebook, genauso kleinkariert und dröge, aber ohne Ausweichmöglichkeit.
Olaf
22. Juli 2016 11:50
Das Netz hat aber auch Vorteile: wir können uns frei informieren und selbst abwägen. Die etablierte Normal-Medien-Welt: verliert an Zulauf und Glaubwürdigkeit.

Ein schönes Beispiel: während Pegida in Deutschland in der Krise ist, etabliert sich in Großbritannien/England eine Pegida-Bewegung, die die häßlichen EDL-Bilder vermeiden wird:

https://www.youtube.com/watch?v=5QilJOxlV6E

Kein Wort darüber in den GEZ-Medien, die ja die Wahrheit und die Vielfalt gepachtet haben -- wie sie gern behaupten, ohne rot zu werden.
Arminius Arndt
22. Juli 2016 12:29
was wir nicht wissen, erklärt dann der Experte…dem dummen Leser


Der dann aber bitte schön beim Einkauf eines der Oberdünkelblätter sich als anspruchsvoll bezeichnen darf - "Seien Sie anspruchsvoll ..."

Wir sind ernsthaft wieder in Zeiten, wo man sich bei den sog. Qualitätsmedien besondere Lesarten aneignen muss, um zwischen den Zeilen sich die verdeckten Informationen beschaffen zu können. Aber manchmal sind die Medien auch so nett und verplappern sich, so wie jüngst bei SPON, wo uns in der causa der Lebenslaufpoliererin Hinz ganz offen mittgeteilt wurde, dass man hier seitens der SPD wohl schon länger wusste, dass da was nicht stimmt und erst, als die Dame politisch unkorrekt wurde, die Sache lanciert wurde.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/spd-politikerin-petra-hinz-die-luege-mit-dem-lebenslauf-was-steckt-dahinter-a-1103909.html
Gert H. Köster
22. Juli 2016 13:03
Gutmensch: Herr werden mit GENITIV
Wahr-Sager
22. Juli 2016 15:13
Sehr guter Artikel, der die BaehRD'sche Medienwelt beleuchtet!

Eine Anmerkung:

Das neue Video des Singesternchens Rihanna...


Das Video, um das es hier geht, ist wohl Work und auch schon einige Monate alt. Ich finde es eher grottig. Dann lieber Umbrella, Stay oder Russian Roulette.
Der Gutmensch
23. Juli 2016 15:39
@Gert H. Köster

Ich bedanke mich artig. Und hätt´ ich sonst noch was zu sagen - ich würde Sie als Lektor fragen.

Herzlichst,

d. G.
Kaliyuga
23. Juli 2016 20:02
Die von Frau Kositza am Ende beleuchtete „Konsum- und Unterhaltungsindustrie“ schillert seit spätestens einem Vierteljahrhundert in vordem unbekannten Facetten, mit „subkutan“ applizierter Grausamkeit.

Man erinnere sich der medialen Aufbereitung des Golfkriegs in den Jahren 1990/91, bis hin schließlich auch zu der, bei allem äußerlichen Ernst und der gehörigen psychischen Belastung, kommunikativ-ideologischen Gestaltgebung des jüngsten, gestern in München erfolgten Einschlags:

Ein für die Aufrechterhaltung bzw. Wiederherstellung der öffentlichen Sicherheit zuständiges Exekutivorgan der Metropolis twittert die Bürger nach anfänglichem „Sie“ alsbald schon mit einem sozialpädagogisch konnotierten „du“ an. Für Nicht-Münchner: Das gehört(e) nicht zu dieser Stadt. Der diesem Exekutivorgan Vorstehende betont in einer Pressekonferenz mit leicht oberbayerischem Zungenschlag, daß („zweite Kernbotschaft, die mir … wichtig ist“) „Tat und Täter nach derzeitigem Erkenntnisstand überhaupt keinen Bezug zum Thema Flüchtlinge“ hätten. „Lässig“ ist das nicht, doch für die nötige „Streuung“ sorgt der eloquente Pressesprecher mit homöopathisch eingesprenkelten Flapsigkeiten.
Ludwig Witzani
24. Juli 2016 07:41
Unter den vielen zutreffenden Anmerkungen finde ich eine besonders bemerkenswert: die nachlassende Qualität der Berichterstattung selbst seriöser Medien wie FAZ oder der WELT, verursacht durch Jung-Journalisten, die, frisch von der Journalistenschule rekrutiert, den Leuten die Welt erklären wollen Aus vielen möglichen Beispielen wähle ich nur ein Neueres aus der letzten Woche heraus - etwa die Frage nach der wahren Herkunft des islamistischen Attentäters von Würzburg. War es nun Afghanistan oder Pakistan? Der Jung-Autorin schien erkennbar unbekannt zu sein, dass er ein Paschtune war, d. h. einer Ethnie angehörte, die auf beiden Seite der Grenzen lebte. Das ist im konkreten Fall zwar nur eine Kleinigkeit, lässt aber eine peinliche Löchrigkeit des Weltwissens aufscheinen, die es früher in dieser From bei der FAZ nicht gab.
Monika
24. Juli 2016 10:37
Bereits in den 70er Jahren wurde Medienkritik mit Konsumkritik verbunden.
etwa
a) Stichworte zur geistigen Situation der Zeit, dort: Dorothee Sölle
" Du sollst keine anderen Jeans haben neben mir"
b)Pasolini, Freibeuterschriften, Die Zerstörung der Kultur des Einzelnen durch die Konsumgesellschaft

c) " Vom Trost der christlichen Religion zur Tröstung durch die Massenmedien" , hieß ein Aufsatz des Theologen Hans-Jürgen Benedict 1976
Dort heißt es:
Die Religion der Massenmedien ist also eine Religion, die auf der Verdrängung von Leid, Schmerz und Tod beruht... Die Massenmedien sind eine Religion des Status quo, wenn man so will, eine Baalsreligion , die den Bestand der Welt durch Unterhaltungsriten garantieren möchte, Glück vermitteln ohne Beziehung zu Schmerz und Leid.


Makaber: Rihanna huldigt dieser Baalsreligion
Needed me ( das Video ist beklemmend)

needed me ( Rihanna)

I was good on my own, that's the way it was, that's the way it was
You was good on the low for a faded fuck, on some faded love
Shit, what the fuck you complaining for?
Feeling jaded huh?
Used to trip off that shit I was kickin' to you
Had some fun on the run though I give it to you

But baby, don't get it twisted
You was just another nigga on the hit list
Tryna fix your inner issues with a bad bitch

Didn't they tell you that I was a savage
Fuck your white horse and a carriage
Bet you never could imagine
Never told you you could have it



Soll dieses Lied " vergewaltigten Schlampen" Trost spenden ?
Es könnte Rotherham untermalen ....
Botschaft: es ist cool, eine bitch zu sein ....
Wahr-Sager
24. Juli 2016 16:05
"... die nachlassende Qualität der Berichterstattung selbst seriöser Medien wie FAZ oder der WELT, verursacht durch Jung-Journalisten,..."

Ich sage nur Sascha Lobo, der für den SPIEGEL schreibt. Ein noch niedrigeres Niveau ist ziemlich schwierig und allenfalls bei der TAZ anzutreffen.

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