29. Juli 2016

Merkel verhöhnt das Land, das sie gewählt hat

von Martin Lichtmesz / 129 Kommentare

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

MurkelDie amtierende Bundeskanzlerin hat sich endlich aus ihrem Urlaubsdomizil bequemt, um ein paar Worte über die jüngsten terroristischen Anschläge zu verlieren, vor allem zu jenen beiden, die auf deutschem Boden stattfanden und eindeutig islamistische Motive hatten: Würzburg und Ansbach.

Mit der ihr eigenen Sprachgewalt bezeichnete sie die Anschläge als "erschütternd, bedrückend" und "auch deprimierend". Man werde nun "alles Menschenmögliche" veranlassen, "um die Sicherheit in unserem Rechtsstaat zu gewährleisten." Dazu hat Merkel ein lahmes, nicht wirklich umwerfend neues Neun-Punkte-Programm veröffentlicht, das wieder einmal auf mehr Polizei und mehr Überwachung hinausläuft, sich aber den Ursachen des Übels allenfalls von weiter Ferne nähert.

Immerhin muß nun auch Merkel einräumen, daß eine neue Eskalationsstufe erreicht worden ist:
Bundeskanzlerin Merkel stimmt der Einschätzung zu, dass der islamistische Terrorismus nach den jüngsten Anschlägen auch in Deutschland angekommen ist.

Das ist ja interessant. Wie ist er denn wohl nach Deutschland gekommen, dieser "islamistische Terrorismus"?
Diese These hätte man auch schon früher aufstellen können, sagte Merkel.

In der Tat, diese "These" wurde von deutschen Sicherheitsbeamten bereits im Oktober letzten Jahres aufgestellt:

"Der hohe Zuzug von Menschen aus anderen Weltteilen wird zur Instabilität unseres Landes führen", warnt demnach ein mit Sicherheitsfragen vertrauter Spitzenbeamter. "Wir produzieren durch diese Zuwanderung Extremisten, die bürgerliche Mitte radikalisiert sich, weil sie diese Zuwanderung mehrheitlich nicht will und ihr dies von der politischen Elite aufgezwungen wird", befürchtet er weiter. Seine Prognose ist düster: "Wir werden eine Abkehr vieler Menschen von diesem Verfassungsstaat erleben."


Eine Integration Hunderttausender illegaler Einwanderer in Deutschland sei angesichts der Zahl und der bereits bestehenden Parallelgesellschaften gar nicht möglich, befürchten Sicherheitsexperten. Stattdessen "importieren wir islamistischen Extremismus, arabischen Antisemitismus, nationale und ethnische Konflikte anderer Völker sowie ein anderes Rechts- und Gesellschaftsverständnis", heißt es in einem unterschriftslosen Papier, das unter hochrangigen Sicherheitsbeamten des Bundes kursiert und der "Welt am Sonntag" vorliegt.



Daß der IS die Flüchtlingsströme nach Europa nützt, um Terroristen einzuschleusen, ist ebenfalls schon lange bekannt, lange vor dem 4. September 2015, als Merkel grünes Licht gab, die via Ungarn heranströmenden Massen in Deutschland aufzunehmen (vgl. etwa diesen Bericht aus der Zeit vom 18. Mai 2015).


Auch Terrorwarnungen gibt es schon seit längerem in Deutschland. Im Juni wurde ein geplantes Attentat in Düsseldorf knapp verhindert - zur Erinnerung:




Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe hat mittlerweile bestätigt, dass vier Männer aus Syrien an dem Terrorplan beteiligt gewesen sein. Zwei von ihnen, Saleh A. und Hamza C., seien bereits 2014 im Auftrag der IS-Führung aus Syrien in die Türkei gereist, 2015 dann kamen sie über die Balkanroute nach Deutschland. Hier sollen sie einen weiteren Syrer, Mahmood B., als Kumpanen gewonnen haben. Ein vierter Mann, Abd Arahman A., der sich bereits seit 2014 in Deutschland aufhielt und früher für die syrische Terrororganisation Dschabhat al-Nusra als Sprengstoffexperte tätig war, schloss sich ebenfalls an. Er sollte die Sprengwesten bauen.



Wie soll man angesichts dieser Tatsachen diese etwas kryptische Aussage der Kanzlerin deuten?




Zwei Männer also, die in unserem Land Schutz suchten oder vielleicht auch nur vorgegeben haben, Schutz zu suchen, und die nun in jedem Fall Angst, Tod und Schrecken verbreiten wollten und verbreitet haben. Daß zwei Männer, die als Flüchtlinge zu uns gekommen waren, für die Taten von Würzburg und Ansbach verantwortlich sind, verhöhnt das Land, das sie aufgenommen hat, und ich will hinzufügen: Dabei ist es im übrigen völlig egal, ob mit den so vielen Flüchtlingen diese Flüchtlinge schon vor oder nach dem 4. September des vergangenen Jahres zu uns gekommen sind.




Was will uns denn Merkel mit diesem merkwürdigen letzten Satz sagen? Ein Kommentator von pi-news legt ihn so aus:
Dieser Satz sagt zweifelsfrei aus, es sei völlig egal, ob die Terroristen („diese Flüchtlinge“) mit der Flüchtlingswelle vor oder nach der Entscheidung Angela Merkels nach Deutschland gekommen sind. Somit sagt Merkel aus, es sei völlig egal, wenn die Terroristen erst durch ihre Entscheidung leichter Einlass gefunden hätten.

Frau Angela Merkel leugnet somit völlig ihre mögliche Verantwortung, obwohl sie verantwortlich alleine die Grenzen für Flüchtlinge, die Terroristen beinhalten, geöffnet hat. Denn Öffnung bedeutet die Erlaubnis, ohne Prüfung nach Deutschland und Europa zu gelangen. Merkel hat somit ab dem 4. September 2015 faktisch allen Terroristen dieser Welt ein freies Geleit nach Deutschland und mittelbar in angrenzende Länder wie Frankreich gewährt.

Wenn diese Verbindung zwischen Ursache (Merkel setzt Prüfung an Grenzen aus) und Wirkung (Terroristen werden aktiv ermutigt, ohne Prüfung zu kommen) aber „völlig egal“ wäre, dann wäre in der Tat die Haftung Angela Merkels als Bundeskanzlerin, die die Dublin-II-Regelung in eigener Verantwortung außer Kraft gesetzt hat, nicht gegeben.

Der wichtigste Punkt ist aber nicht, ob nachweislich ein einziger Terrorist durch die Entscheidung Merkels nach Deutschland eingedrungen ist oder Tausende – oder niemand. Vielmehr ist der politische Skandal im Kern, dass in einer öffentlichen Pressekonferenz Angela Merkel jegliche persönliche Verantwortung präventiv und pauschalierend von sich weist, indem sie, das Datum nennend, die möglichen Folgen ihrer persönlichen Entscheidung als „völlig egal“ erklärt, unwissend, ob sie schuldig geworden ist oder nicht.

Es geht aus diesem Zitat zwar nicht eindeutig hervor, in welcher Hinsicht nun das Einreisedatum der Terroristen "völlig egal" ist, aber tatsächlich wirkt es so, als weise Merkel hier jegliche Verantwortung von sich. Auf einer bestimmten Ebene muß man ihr rechtgeben: der Import von Islamismus und Terrorpotenzial durch eine fahrlässige Einwanderungspolitik hat ja nicht erst im letzten Sommer begonnen, sondern ist ein Prozeß, der schon seit Jahren virulent ist. Was sich heute zuspitzt, ist Frucht einer langen Entwicklung.

So bemerkt der Focus in einem aktuellen Artikel über radikale "Islam-Prediger" in Österreich:

Österreich hat ein Dschihadisten-Problem. Im Verhältnis zur Bevölkerungszahl sind von dort drei- bis viermal mehr „Gotteskrieger“ nach Syrien gereist als aus Deutschland. Zwischen 2002 und 2007 hatte Österreich großzügig Asylbewerber aus Tschetschenien aufgenommen – das rächt sich nun offenbar. (...)


Das habe seinen Grund in Österreichs Asylpolitik der Jahre 2002 bis 2007, sind Sicherheitskreise überzeugt: „Was sich damals angesammelt hat, wurde zehn Jahre später zum Problem.“ Die Rede ist von der europaweit einmalig großzügigen Gewährung von Asyl für Tschetschenen, die während des zweiten Tschetschenien-Krieges vor den Russen nach Europa flohen.


Fast jeder wurde hereingelassen, auch weil die mit anderen Aufgaben belastete Bürokratie keine langwierigen Berufungsverfahren riskieren wollte. Die Folge: 30.000 Tschetschenen leben heute in Österreich, die größte Exilgemeinde der Muslime aus dem Nordkaukasus. Sie gelten als kaum integriert und auch als kaum integrationswillig sowie als teils glühende Anhänger des eigenen Emirats.



 Nun: Merkel hat 2015 ungleich größere Zahlen an Asylwerbern nahezu ohne jegliche Kontrolle importiert, und was sich da "angesammelt" hat, wurde in Deutschland bereits nach nicht einmal einem Jahr "zum Problem", wobei wir vermutlich erst am Anfang stehen. Darüberhinaus wurde jedes Problem, das bereits zuvor mit nicht integrationswilligen oder unintegrierbaren Einwandererschichten insbesondere aus dem islamischen Kulturkreis bestand, in einem bisher ungekannten Ausmaß verschärft.

Der dschihadistische Terrorismus ist nur ein besonders markanter und gefährlicher Aspekt dieser Eskalation.  Die inzwischen nahezu täglich stattfindenden Vergewaltigungen und sexuellen Übergriffe durch Asylwerber, zu deren Opfern neunjährige Kinder ebenso wie 80jährige Frauen zählen, werden von der Kanzlerin mit keiner Silbe gewürdigt oder problematisiert. Auch zu Mord und Totschlag, verschuldet durch Asylwerber, kommt es inzwischen mit steigender Frequenz.

Christian Ortner schreibt in Presse vom 28.7.:

Mittlerweile wird Tag für Tag prächtig sichtbar, dass sich die Wirklichkeit eher wenig um das Wünschen der Wohlmeinenden schert. Jene Risken, vor denen die vermeintlichen Islamophoben damals gewarnt haben, werden Tag für Tag schlagend. Dabei geht es nicht einmal nur um den Terror im engeren Sinn, also etwa vom Islamischen Staat angeordnete Massaker. Dabei geht es vor allem um jene bestialische Alltagsgewalt, in der Ehefrauen mit der Machete geschlachtet, Juden tätlich angegriffen, Schwule in Asylheimen gemessert oder Festivalbesucher schwer verletzt werden. Allesamt milieubedingte Unmutsäußerungen, die in dieser Form in Westeuropa bisher unbekannt waren.



Wenn Deutschland in dieser Hinsicht nicht ohnehin schon ein Augiasstall war, dann hat ihn Merkel endgültig zu einem solchen gemacht. Abgesehen von allen anderen Problemen, die die Schleusenöffnung mit sich bringt, ist es sehr wahrscheinlich, daß sich unter den eineinhalb Millionen hereingeschleusten Menschen mehrere tausend, wenn nicht zehntausend befinden, deren Potenzial als Sympathisanten, Unterstützer und Täter dschihadistischer Aktivitäten erheblich ist.

Darüberhinaus hat Merkel allerdings die wichtigste aller Sachen nicht vergessen:
Ich bin heute wie damals davon überzeugt, dass wir es schaffen, unserer historischen Aufgabe - und dies ist eine historische Bewährungsaufgabe in Zeiten der Globalisierung - gerecht zu werden. Wir schaffen das, und wir haben im übrigen in den letzten Monaten sehr, sehr viel geschafft.

Jasper von Altenbockum bemerkte hierzu:
Angesichts dieser Stimmung gewinnt ein Jahr nach ihrem „Wir schaffen das!“ noch ein anderer ehemaliger Nebensatz neue Bedeutung, der Satz, den Angela Merkel damals folgen ließ und den sie auch jetzt betonte: „und wo uns etwas im Wege steht, muss es überwunden werden.“ Auch da hat sich der Sinn gewandelt. Damals dachte man an Unterbringung und Integration, jetzt an die Anfälligkeit der Flüchtlinge und Migranten für die Agitation der Islamisten.


Wenn es nicht schon von vornherein immer etwas nebulös war, was dieses "das" denn konkret sein soll, das "wir" "schaffen" sollen.

Worin genau soll diese "historische Bewährungsaufgabe in Zeiten der Globalisierung" bestehen? Viele Deutsche verstanden "es" als humanitäre Krise, in der es nach Kräften zu helfen galt, eine Art gewaltiger Nothilfe-Aktion, in der allgemeine Solidarität gefragt ist, wie nach einem Erdbeben oder einer Überschwemmung. Deutscher Idealismus und deutsches Gutübermenschentum fühlten sich gezielt angesprochen, aber hier waren auch von Anfang an Vorstellungen und Antriebe am Werk, die tiefer reichen und über bloße Hilfeleistungsimpulse hinausgehen.

Man versuchte, eine Art "Volksgemeinschaft" zu mobilisieren, deren welthistorische Aufgabe quasi die Selbstaufgabe ist (siehe meine Analysen von letztem Sommer hier und hier. Und für die globale oder globalistische Perspektive hier und hier.) Merkel sieht sich offenbar als Erfüllerin einer solchen Aufgabe, und diese ist das große Narrativ, die große Erzählung, deren Blickwinkel alles weitere untergeordnet wird. Nach ihren Maßgaben werden auch die Opfer sortiert und gewichtet.

Denn wie jede große historische Aufgabe erfordert auch diese Opfer im doppelten Sinn. Wo gehobelt wird, fallen Späne, und die Opfer der multikulturalistischen Politik sind angesichts der großen historischen Erzählung nichts weiter als bedauernswerte Kollateralschäden, die man jedoch hinzunehmen hat wie eine Naturkatastrophe, in der es auch immer Tote und Verletzte gibt, ohne daß man darauf Einfluß nehmen könnte.

Viel wurde über die Motive Merkels spekuliert. Manche halten sie für dumm, wahnsinnig oder naiv oder alles zusammen. Tatsache ist, daß sie offenbar imstande ist, die Einschätzungen ihrer eigenen Sicherheitsexperten zu ignorieren. Sie hat die "Sicherheit in unserem Rechtsstaat", für die sie plötzlich "alles Menschenmögliche" tun möchte, sehenden Auges in schwerem Maß gefährdet. Daß sie von den ersten dschihadistischen Zuckungen in Deutschland ernsthaft überrascht war, ist kaum vorstellbar, ebensowenig von der Verschärfung aller anderen bereits bestehenden Einwanderungs- und "Integrationsprobleme", die die Unversehrtheit von Leib und Seele ihrer Staatsbürger bedrohen, und dies beleibe nicht nur der "biodeutschen".

Der einzige Schluß, den man aus all dem ziehen kann, ist wohl der: Merkel und ihre Kaste müssen gewußt haben, was für Folgen ihre Politik realistischerweise für das Land haben würde. Man hat diese zu erwartenden Folgen bewußt in Kauf genommen, vielleicht in der Hoffnung, daß alles einigermaßen glimpflich ausgehen wird, und statistisch gesehen nicht allzu viele Menschen beraubt, vergewaltigt, verprügelt oder ermordet, und hoffentlich nicht allzuviel IS-Anhänger eingeschleust werden. Ein paar zwar eben doch, aber hey, kein Grund darüber "auch deprimiert" zu sein, es sterben doch viel mehr Menschen an Autounfällen oder ähnlichen Unglücken!

Diese unwichtigen, gestrigen, heutigen und zukünftigen Zerquetschten hat man offenbar als "alternativlos" angesehen; und was sind dem deutschen Staat und seiner Kanzlerin schon ein paar beraubte, vergewaltigte, verprügelte, ermordete, traumatisierte, durch Terrorangst gelähmte Staatsbürger gegenüber dem Wohl von Millionen von "Schutzbedürftigen" vom anderen Ende der Welt und "der historischen Aufgabe" Deutschlands "in Zeiten der Globalisierung"?

Man muß sie hinnehmen, in Kauf nehmen. Die Deutschen müssen sie hinnehmen, in Kauf nehmen, dieses Opfer bringen, für Mutti und Globalisierungsland. Und in der Tat: diese Erzählung scheint immer noch stark zu wirken. Das Ausmaß an "nocence", wie Renaud Camus sagen würde, das die Deutschen hinnehmen, bis hin zu Vergewaltigung und Terror ist enorm; wer dagegen aufbegehrt, wird indes systematisch durch Staat, Medien und ihre Antifakettenhunde eingeschüchtert.

Im Kern ist das dieselbe Logik, wie man sie aus dem Kommunismus kennt, der für seine welthistorischen humanitären Aufgaben auch über leider notwendige Leichenberge gehen mußte.

Merkel sagte, die Tatsache, daß die Täter von Ansbach und Würzburg als Flüchtlinge nach Deutschland kamen,
verhöhnt das Land, das sie aufgenommen hat. (...) Es verhöhnt die Helfer, die Ehrenamtlichen, die sich so sehr um die Flüchtlinge gekümmert haben.

Man könnte nun sagen, Merkel "verhöhnt" mit ihren Erklärungen "das Land, das sie gewählt" hat. Aber das wäre noch zu schwach ausgedrückt. Ich schlage vor, das Klopapier im Bundeskanzleramt in Zukunft mit diesen Worten zu bedrucken:



Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.


Bild: Screenshot Youtube

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

Kommentare (129)

Der_Jürgen
29. Juli 2016 17:37
Einen Überblick über die zu erwartende demographische Entwicklung in Deutschland bei einer Fortsetzung der gegenwärtigen Einwanderungspolitik vermittelt der Video-Film "Germany crosses the demographic Rubicon", der sich teilweise auf einen Artikel von Dr. Adorján Kovács in The European stützt.

(www.theeuropean.de wahrscheinliche Zahlen – The European).

Die Fakten sehen wie folgt aus:
- Im Jahre 2013 hatte Deutschland 81 Millionen Einwohner (alle Zahlen gerundet).
- Unter den Menschen im nicht mehr zeugungsfähigen Alter bildeten die Deutschen die überwältigende Mehrheit, doch entscheidend für die Berechnung der demographischen Entwicklung sind die jüngeren Jahrgänge.
- 2013 gab es in Deutschland 7.587.000 Männer zwischen 20 und 35 Jahren.
- Von diesen 7,587.000 waren 7,7 % ausländische Staatsangehörige sowie 12% deutsche Bürger mit „Migrationshintergrund“, wobei Männer türkischer Abstammung die grösste Gruppe stellten.
- Die Zahl der deutschen Männer dieser Altersgruppe ohne Migrationshintergrund belief sich auf 6.070.000.
- Von den 2015 ins Land gelangten Drittweltmigranten waren 72% erwachsene, ganz überwiegend junge Männer, 13% Frauen und 15 % Kinder.
- Daraus ergibt sich, dass 2015 etwa 936.000 (fast durchwegs in jugendlichem Alter stehende) männliche Orientalen und Afrikaner nach Deutschland kamen. (Da nur ein geringer Teil dieser jungen Männer von Ehegattinnen oder Partnerinnen aus dem eigenen Land begleitet war und die Chancen der übrigen, eine deutsche Partnerin zu finden, gering sein dürften, kann man sich ausmalen, welches Potential für sexuelle Aggressionen sich hier zusammenbraut. )
- Bei gleichbleibender Entwicklung wird die Zahl ausländischer Männer im Alter von 20 bis 35 bis zum Jahre 2020 diejenigen der „Biodeutschen“ derselben Altersklasse erreichen.

Letztere Annahme („bei gleichbleibender Entwicklung“) ist allerdings unwahrscheinlich. Aufgrund der Schliessung der Balkanroute, und weil Merkels Versuch, durch Aufhebung der Visumpflicht für türkische Bürger noch schnell ein paar Millionen Türken und Kurden nach Deutschland zu holen, am Widerstand der anderen EU-Staaten gescheitert ist, sind die Migrantenzahlen im Vergleich zum Vorjahr momentan rückläufig; allerdings steigt die Zahl der Schwarz- und Nordafrikaner, die das Mittelmeer von Libyen her überqueren und nach ihrer Landung in Italien von dort aus meist gleich nach Norden weiterziehen, wieder stark an und könnte bis Jahresende mehrere hunderttausend erreichen.

Gehen wir vorsichtshalber davon aus, dass bis Ende 2020 jährlich nicht mehr als eine halbe Million Migranten nach Deutschland kommen und von diesen 80 % bleiben, so ergäben sich bis dann zwei Millionen Zuwanderer, die meisten davon junge Männer. Dabei ist jedoch der Familiennachzug noch gar nicht berücksichtigt.

Am 6. Oktober 2015 schrieb der Focus:

„Derzeit erreichen viele junge männliche Flüchtlinge Deutschland. Viele von ihnen wollen ihre Familien nachholen. In einem internen Bericht heisst es nun, dass aus 920.000 [von Anfang Januar bis Anfang Oktober eingetroffenen] Flüchtlingen sogar 7,36 Millionen werden können. FOCUS ONLINE erklärt den Familiennachzug: Ehegatten und minderjährige Kinder dürfen nachziehen. […] Aufgrund der Familienstruktur in den Herkunftsländern des Nahen Ostens müsse davon ausgegangen werden, dass jeder anerkannte Flüchtling in Deutschland bis zu acht Familienmitglieder nachziehen lassen könnte, heisst es in dem Dokument.“.

Man lasse sich durch den Ausdruck „anerkannte Flüchtlinge“ nicht irreführen: Auch von jenen illegalen Einwanderern, die kein Asyl bekommen, werden erfahrungsgemäss die meisten bleiben und früher oder später als „Kriegsflüchtlinge“ oder einfach „aus humanitären Gründen“ das Recht auf Familiennachzug erhalten. Es werden ja nicht einmal kriminelle Asylbewerber abgeschoben.

Wenn wir vorsichtshalber annehmen, dass jeder der zwei Millionen Migranten, die unserer Hypothese nach von 2016 bis 2020 kommen werden, nicht, wie der Focus meint, „bis zu acht“, sondern nur vier Angehörige nachziehen lässt, so ergibt dies acht Millionen zusätzliche afrikanische und orientalische Zuwanderer.

Rechnet man die (abgerundet) 900.000 „Kulturbereicherer“ des Jahres 2015 und deren (im günstigsten Fall) 3,6 Millionen nachgezogenen Angehörige hinzu, so kommt man für den Zeitraum von Anfang 2015 bis Ende 2020 auf stolze 14,5 Millionen „Neudeutsche“.

Dies bedeutet: Finis Germaniae. Die Bläser können schon bald das Requiem einüben – es sei denn, das Steuer wird in letzter Minute herumgerissen. Allzu viel Zeit bleibt nicht mehr.

über die Motive Merkels zu spekulieren bringt nicht viel. Wenn in einer Stadt ein Serienmörder sein Unwesen treibt, ist es die Aufgabe der Polizei, ihn dingfest zu machen, damit er nicht weiter wüten kann. Über die Beweggründe des Unholds kann ja später ein Psychologiestudent seine Doktorarbeit schreiben.

Jedenfalls scheint die Vorstellung, dass künftige Generationen von Deutschen bei der Nennung ihres Namens verächtlich auspucken werden, diese Frau nicht sonderlich zu schrecken, da sie offenbar davon ausgeht, dass es keine künftigen Generationen von Deutschen mehr geben wird.

Bei aller Abscheu vor Merkel sollten wir nicht vergessen, dass sie ihre Politik des Grossen Austauschs ohne die Komplizenschaft ihrer eigenen Partei, der drei Linksparteien sowie der Medien nie und nimmer durchsetzen könnte. Sie ist die Hauptschuldige, aber die Mitschuldigen sind Legion.
Sakksa
29. Juli 2016 17:41
Daß Merkel die Hauptverantwortliche für den im übrigen noch immer anhaltenden Exzess der massenhaften illegalen Einwanderung von kulturfremden Siedlern nach Deutschland ist und diesen Exzess sogar befördert hat, steht ja längst außer Frage.

Ich möchte hier auch gar nicht die Frage nach dem Warum und Wieso aufwerfen, auch diese wird ja in zahlreichen Blogs bereits ausführlich diskutiert.

Die für mich spannende Frage und über alles diskussionswürdig ist die nach Sympton und Krankheit, wie wir eine sich selbst verzehrende Gesellschaft und ein pathologisches System heilen wollen, denn wenn ich einen Blick in einen vollen Pendlerzug werfe ( was ich leider fast täglich muß ) oder durch eine beliebige Fußgängerzone gehe oder in meinem Beruf zahlreiche Gespräche führe habe ich leider den Eindruck :

Hier trifft mit den Landnehmern ein konservatives, stammesdenkendes und vitales System auf ein vereinzelndsterbendes, morsches und daher dem Befall preisgegebenes . Selbst der Sturz Merkels, selbst die sofortige Ausweisung aller Kulturfremden änderte an dem morschen Holz unseres Stammes nichts. Die meisten meiner Landsleute retardieren, treffen sich mittlerweile auf 50up-Partys, kratzen sich auch in der Öffentlichkeit lustvoll am S...., zocken auch mit 60 noch PC-Spiele für Kinder und ergeben sich lustvoll und mit Tribal-Tattoo an der adipösen Wade den Planungen für den nächsten Wellness-Urlaub unter ihresgleichen.

Wie sollen wir das jemals umdrehen ?
cso
29. Juli 2016 18:02
Angesichts des unerträglichen Gestammels, das Merkel orientierungslos zum besten gibt und dabei nicht einmal einen Hauch von Unwohlsein oder gar Scham erkennen läßt, sollte man nicht auch noch versuchen zu deuten, was sie vermeintlich sagen will.

Die "historische Aufgabe" in die sie sich gerne flüchten möchte, hat sie selbst noch nicht gefunden und läßt daher auch ihr Publikum darüber im Unklaren. Einzig klar ist, daß sie Kanzlerin sein will.

Sie ist nicht die hellste Kerze am Leuchter und ihren Sernon zu studieren, führt nirgendwo hin.
Ostelbischer Junker
29. Juli 2016 18:14
Warum schieg die Kanzleuse so lange? Wartete sie ab, wer den Sieg davon tragen würde :D?

Sie hat nicht nur Unmengen an Problemen ins Land gelassen. Durch ihre Unfähigkeit Irrtümer einzusehen wird sie viele Menschen vor die innere Frage stellen: wie lange noch mit den eigenen Augen mit ansehen, wie die Stadt verslummt, Kriminalität überhand nimmt und nun auch nicht nur Kopf -zertreten für den Sohnemann auf dem Programm steht sondern Eier abschneiden bevor er stirbt, statt braunem Geschlechtsteil nun blanke Messer für die Tochter (Bataclan). Das Integrationsmärchen ist aberzählt. So wie ich es sehe, sollte man sich vor allem vor den ,,Gut-Integrierten" in Acht nehmen. So viel Blut, eigenes (durch ihre Gäste) und fremdes (sie sagt ihren Kindern ja nicht dass sie nicht ins Boot kommen sollen; lässt sie absaufen) an den Händen dieser Frau. Und man grämt sich und grämt sich, man hat bald keine Magenwand mehr, das Haus brennt, doch die Feuerwehr baut Zeltstädte.

Nichts passiert. Nichts passiert. Nichts passiert. Wer wird es dann wohl sein, der an Merkel herantritt, ,,damit-sich-was-ändert"? Ein Mihigru-Nazi? Ein Bio-Nazi? Ein Antifant? Ein Muselman? Ich tippe auf einen wie in München. Ihre Eltern dachten die Mörder hinter sich zu lassen jetzt sind sie wieder da. Diejenigen Heißblüter, die nicht an den Erfundenen Propheten glauben, kennen was sie erwartet. Damit hätte die gute Frau auch deren Blut an den Händen. Verzweiflung, dass man in einem Rechtsstaat solchen Gedanken nachhängen muss.

Doch keine Dunkelheit liegt in diesen Tagen über Deutschland. Denn die geistige Düsternis erstrahlt gerade im Schein der Bombenblitze. Gut so (Wir haben den BlökMenschen gesagt wie es kommt, doch Schadenfreude kommt nicht auf)
Ein gebürtiger Hesse
29. Juli 2016 18:20
Zu dem oben eingefügten Foto von Merkel: so wenig, wie ich inzwischen fähig oder willens bin, mir die Aussagen der hiesigen Politmumien ungefiltert zuzumuten, so wenig wußte ich, WIE grausig Merkel dieser Tage ausschaut. Innere Schäbigkeit (siehe den unfassbar dreisten Satz mit dem „egal, ob die Terroristen vor oder nach meiner Grenzöffnung ins Land gekommen sind“) hat offenbar und eben doch ihren entsprechenden Niederschlag im Außen – der Visage, der Mimik, dem zutiefst entlebendigten Blick.

Von Swedenborg stammt die Idee, daß ein Mensch nach seinem Tod die Entscheidung, ob er in den Himmel oder in die Hölle kommt, selbst trifft. Auf der Grundlage, wie er zuvor gelebt hatte, wie seine Sympathien und Antipathien gelagert waren, schließt er sich entweder einer Delegation von Engeln oder Teufeln an, die ihn dann in das entsprechende Gefilde bringen. Alles hat eine Wirkung und zeigt sich irgendwann. Bei manchen Leuten, Merkel etwa, findet die „Abrechnung“ vielleicht sogar schon früher statt – und gebiert eine physische Häßlichkeit, die der ihrer politischen Zumutungen in nichts nachsteht.
Nemo Obligatur
29. Juli 2016 18:53
Es ehrt Sie, Herr Lichtmesz,

dass Sie es noch einmal mit einer Analyse des Gesagten probieren. Ich für meinen Teil habe das längst aufgegeben. Die Geschichte dürfte ihr Urteil über Frau Merkel schon gefällt haben. Man kann sich ja auch einmal den traurigen Spaß machen und Frau Merkel mit einigen Reichs- und Bundeskanzlern vergleichen. Ich denke da aber nicht an Bismarck (wie es vielleicht selbst heimlich tut), sondern vielleicht an Kiesinger oder von Papen und Schleicher. Letztere dürften in diesem Vergleich ganz passabel abschneiden.

Die Wortwahl von Frau Merkel spricht dem Ernst der Lage Hohn. Ich glaube mich zu erinnern, dass die Reaktion auf die Bemerkung von Herrn Gauland, dass niemand Herrn Boateng zum Nachbarn haben wolle, energischer und kraftvoller war. Aber wie gesagt: Die Geschichte hat ihr Urteil längst gefällt.

Waldgang hin, Sezession her: Hält die aktuelle Entwicklung noch ein wenig an, dann wird uns nur bleiben, die Reste Deutschlands aufzukehren und alles noch halbwegs Brauchbare an die kommende Generation zu übergeben. Vielleicht lernt sie was draus.
Frieda Helbig
29. Juli 2016 19:13
#wirschaffendasdichabzuwählen
Julius Fischer
29. Juli 2016 19:15
Nemo Obligatur
"die Reste Deutschlands aufzukehren und alles noch halbwegs Brauchbare..."

Ich war heute in unserer Innenstadt (Niedersachsen, Kleinstadt). Mir wäre es fast lieber, ein Teil Deutschland würde abgespalten, von mir aus auch 150.000 qm2 oder mehr. Dieser Teil soll dann vor mir aus Buntland oder GrüneSPDLand oder wie auch immer heißen. Dies alles, wenn der andere Teil GARANTIERT größtenteils ethnisch deutsch bleibt. Damit könnte ich leben und das würde verhindern, dass auch Mitteldeutschland mittelfristig das Schicksal der alten Bundesländer ereilt.
Bran
29. Juli 2016 19:20
cso: Nein. Merkel ist beileibe nicht dumm. Sie ist eine Sockenpuppe, die das ihr vorgegebene Programm durchzieht und dabei laue Äusserungen absondert bis zum bitteren Ende. Was ihr Lohn dafür sein wird in dieser Welt, stellt sie sich vermutlich anders vor bzw. wird ihr anders versprochen, als der Lohn in der nächsten ausfallen wird.

Nemo Obligatur: Die Reste Deutschlands? Wo sind die? Die existieren nur noch in Menschen, wie sie hier auf Sezession und anderen Seiten schreiben. Deutschland muss dereinst wieder neu gebaut werden im Geiste von Ahnen, die spätestens in den 40er-Jahren verschwanden. Seither gibt es kein Deutschland mehr, auch wenn das viele nicht gemerkt haben. Als einziger Trost bleibt: Die Deutschen werden DAS schon schaffen, nämlich wiederzuerstehen. Demographische Fakten hin oder her. Ein 50-jähriger Deutscher mit seiner Hirnsubstanz ist immer noch 20-mal mehr wert als die meisten derjenigen, die momentan ins Land strömen.
Peter Niemann
29. Juli 2016 19:36
Wenn wir Deutsche ein starkes und, hier ein unglaublich zentrales Wort, stolzes Volk noch wären, so hätten wir diese Menschen schon längst auf die Müllhalden der Geschichte und damit ad acta als Minimum gelegt. Doch innerlich zerrissen, scheitern wir als Volk gerade an uns selbst und finden nicht den Weg zur Selbstverjüngung und Identitätsfindung. Welch Tragödie! Merkel und Konsorten sind nur das Spiegelbild dieser Schwäche, Opportunisten.
Roman
29. Juli 2016 19:43
Wenn man sich die gestrigen Aussagen der Kanzlerin antat und sie vielleicht auch noch mit dem schönen Beitrag aus der Ard kombiniert: "Es ersticken mehr Menschen an Essen", so bemerkt man erneut wie weit man sich schon in der Zone der Groteske befindet. Sollte es jedenfalls einen Parteitag der bekannteren Parteien - bis auf die AfD -, islamistisch treffen, so werde ich innerlich die Schlagzeile vor mir haben: "Ein paar Mitglieder der Grünen/Union/... an Essen erstickt. Jedenfalls werde ich wohl kaum Mitleid verspüren. Nicht für Leute, die den Krokodil bis jetzt mit fremden Kindern gefüttert haben. Da würde ich in etwa so viel Einteilnahme versprühen wie die Regierungschef mit ihrer "Demo" in einem abgeriegelten Straßenzug.

Passieren dürfte es freilich eher nicht. Die billige Heuchelei und der günstig zu habende Mut aus der Ferne sind allerdings zu abstoßend, um hier noch von irgendwelchen Gemeinsamkeiten sprechen zu können. Sicher, hätte jeder von einem Anschlag betroffene Befürworter meinen Respekt, wenn er anschliessend in seiner Haltung hart bleiben würde. Den Respekt hätte er, nur eben kein Mitleid. Verbohrten Gläubigen einer neuen Zivilreligion kann ich Respekt zollen, wenn sie bereit auch sich selbst und was noch wichtiger ist, ihre Nächsten zu opfern. Den Isaak wird hier allerdings Niemand aufs Altar schmeißen wollen. Der neue Gott verlangt fremde Opfer.

Es ist der Bundesrepublik jedenfalls zu wünschen, dass das Gebräu ala francais auch mundet. Ich hätte zwar nicht gedacht, dass es so schnell gar werden würden. Wir leben in Zeiten der Fertiggerichte. Bon appetit.
Stephan
29. Juli 2016 19:51
Die kinderlose Mutti aller Gläubigen auf der Bundespressekonferenz:
Ich hab' ja im vergangenen Jahr darauf hingewiesen, im Zusammenhang mit dem 'wir schaffen das', dass wir vieles ja schon geschafft haben in Deutschland, von der deutschen Einheit angefangen bis zum Ausstieg aus der Kernenergie

https://youtu.be/21134UMPBFM?t=41m3s

Übrigens auf die Frage: "[...] inwieweit fühlen Sie sich persönlich, auch im Sinne Ihres Amtseides für diese Phänomene - Stichwort Terror, sexuelle Übergriffe - verantwortlich [...]?" (die beiden Fragesteller vor dem Zitat oben haben Eier).

Für Heiko Maas beginnt die glorreiche deutsche Geschichte nicht erst mit der Wiedervereinigung, sondern bereits mit der Geburt seiner Eltern.

Unser Land hat eine trübe Vergangenheit, aber die Generation unserer Eltern hat ein modernes Deutschland geschaffen: weltoffen und liberal im Innern, gute Nachbarn und friedliche Partner nach außen.


Dazu, und auch als Antwort auf Mutti oben am besten Klonovsky:

Wenn Ungebildete über die Geschichte sprechen, schrumpft die Vergangenheit zu einem Früher zusammen, welches irgendwie vor dem Heute stattfand, gottlob aber vorüber und überwunden ist. Wenn ungebildete Weltoffene in Derzeitdeutschland über die Geschichte sprechen, sagen sie Sätze wie: Unser Land hatte ein trübes Früher, doch das Heute, aber hallo und kein schöner Land in dieser Zeit! Gönnen wir Lichtscheuen und vom Zukunftsdienst Ausgeschlossenen der trüben Vergangenheit eine kurze Reminszenz, auf dass wir die Herrlichkeit der Maas’schen Gegenwart gleichsam kontradiktorisch zur Gänze ermessen können, lassen wir einige dunkle Phänomene und sinistre Gestalten des weltverschlossenen, modernitätsabholden Deutschlands in Gedanken an uns vorüberdefilieren, seine düsteren Burgen, angeberischen Kathedralen und öden Schlösser, seine reaktionären Reichsstädte, seinen scheinpluralistischen Brauch der Kaiserwahl, das scheinliberale Allgemeine Preußische Landrecht und die zwar weltweit erste, aber immer unzureichende Sozialversicherung, sodann seine finsteren Herscher von Otto I. über die beiden angeblich großen Staufer-Friedriche bis hin zu Friedrich dem Einzigen und Bismarck, und erst recht all seine unmodernen, illiberalen, weltablehnenden Geister von Gneisenau über den Freiherrn von Stein bis zu Moltke d.Ä, von Lassalle, Ebert bis Stresemann, von Luther, Leibniz, Goethe, Schiller, Kleist, Heine über Bach, Kant, Hegel, Nietzsche, Schopenhauer, Beethoven, Schubert, Wagner bis Mahler, von Gutenberg, Guericke, Röntgen, Helmholtz, Gauss über W. und A. Humboldt bis zu Planck, Otto Hahn, Einstein, Benz, Diesel, Daimler, Siemens, Lilienthal, Zuse, Wernher von Braun, Koch, Freud, Steiner und all die anderen Nobelpreisträger, Erfinder, Gesamtkunstwerker, Wissenschaftspioniere und Firmengründer, vom "Hier stehe ich, ich kann nicht anders", "Wir fürchten Gott und sonst nichts auf der Welt" bis zum Made in Germany – halten wir hier erschöpft inne: trübe, dunkelst trübe, entsetzlich trübe! Wo aber endete endlich diese Dunkeldeutschheit, welche die AfD jetzt wiederherstellen will? Bei der "Generation unserer Eltern", also der Erzeuger von H. Maas. Sie erst haben das moderne, liberale, weltoffene Deutschland von H. Maas geschaffen. Reminszenz beendet.

Ernst beiseite: Obwohl die SPD insgesamt noch viel Luft nach unten hat, ist mit diesem Kommentar, in dem sich Größenwahn, Unzurechnungsfähigkeit und Kretinismus wunderlich verschränken, ein in der Geschichte öffentlicher Äußerungen von deutschen Politikern völlig neues Niveau erreicht worden. Die AfD-Konkurrenten werden sich gewaltig strecken müssen, um bei einem solchem Limbo mitzuhalten.

http://www.michael-klonovsky.de/artikel/item/294-zurueck-ins-truebe-gestern
Mitropa
29. Juli 2016 20:02
@Sakksa

Tja das ist die Frage, auf die ihnen keiner eine reale Antwort geben wird. Weder hier noch woanders.

Ehrlich gesagt, habe ich auch den Eindruck, gerade in "der rechten Szene" verdrängt man das von ihnen Angesprochene lieber und flüchtet sich in absurde Tag und Wunschträume. Doch eines kann ich ihnen sicher sagen, auch wenn das manche für eine Art V Waffe zu halten scheinen: Heidegger lesen, wird uns nicht retten.
Rainer
29. Juli 2016 20:29
Das Ziel von Angela Merkel und der gesamten politischen und medialen Kaste ist der vollständige Umbau des deutschen Staates und seiner Institutionen, Sozialsysteme und Infrastruktur in eine Versorgungsanstalt für Moslems aus aller Herren Länder. Ethnische Deutsche haben nur noch die Funktion, diese Transformation so effektiv und schnell wie möglich zustande zu bringen. Gleichzeitig wird ein Proto-Sharia-Staat etabliert, die Zensur des Maas-Kahane-Gespanns bei Kritik am Islam und Masseneinwanderung ist das erste Anzeichen dafür. Ich befürchte, dass weitere Maßnahmen folgen werden. Die Entwicklung folgt Blaupausen, wie sie der Islam bei der Eroberung fremder Länder immer angewendet hat. Grundlage ist die seelische und moralische Korrumpierung der sogenannten "Eliten", auch nachzulesen in Houellebecqs "Unterwerfung". Mit demokratischen Mitteln ist dieser Prozess wohl nicht mehr aufzuhalten, das hat mir die gestrige Pressekonferenz und das vollständige Versagen der dort versammelten feigen Medienvertreter deutlich gemacht. Ich befürchte, daß die mehrheitlich verblödeten Deutschen das bis zum bitteren Ende durchziehen werden und kaum noch Widerstand dagegen leisten werden. Die nächsten Terroranschläge werden daher auch keine Widerstandskämpfer gebären sondern nur noch mehr angepasste Kuscher und Feiglinge erzeugen.
Winston Smith 78699
29. Juli 2016 20:53
Jaja, die Perspektivenwechselei hat schon was, in Verbindung mit unterstelltem "Dogwhistling", also jener rhetorischen Kunst, unklare Sätze zu sagen, in denen ein jeder Hörer gerade das vernehmen kann, was er möchte. "Wir - schaffen - das" kann, neben vielem anderen, dann auch heißen: wir Globalistenelite mitsamt den Bearbarenhorden machen dieses Volk der Deutschen jetzt endgültig (nach langem Zögern seit 1918) gar fertig, vae victis - und was wird dann wohl das sein, was da noch im Weg steht und überwunden werden muss? Was Leute sich so alles ausdenken ...

Zu der Sache mit der Verantwortung: in einen Beutel mit wenigen Eiern lege ich weitere Eier rein, viele. Eines der unteren, die bereits drin lagen, bricht und ich sage: nicht meine Schuld, dieses habe ja nicht ich reingelegt. Auf eine so doofe Argumentation würde sie sich nicht einlassen, und daher ist das "egal" auch anders gemeint: sie übernimmt mit der Flüchtlingspolitik 2015 auch die Verantwortung dafür, wenn jemand vorher Eingetroffenes austickt oder ganz rational nun seinen Auftrag erfüllt.

Sogar ein hier geborener Türke, der am kommenden Sonntag schuldig wird, geht mit auf ihr Konto ... und wenn wir schon beim ganz plötzlich ja so in Mode geratenen Täterverstehen sind: auch falls nun wirklich (nicht nur angeblich wie am letzten Freitag in München) mal ein Rechtsradikaler oder gar ein autochthoner Deutscher aus Verzweiflung in dieser Katastrophe etwas Illegales tun sollte, geht dies auf dem Wege der komplexen, aber nichtsdestotrotz klaren und zwingenden soziologisch-politischen Kausalität auch mit auf ihr Konto.

Gäbe es diese Art von indirekter Kausalität nicht, wäre Politik ja wie Billard und eigentlich keine Fehleinschätzungen möglich. Also, nochmals: wenn man eben 2015 noch nicht alles wissen und vorhersehen konnte, wenn also Politik eben nicht wie Billard ist, dann muß man auch solche indirekt kausalen Entwicklungen (z.B. Nervenzusammenbrüche oder Radikalisierungen wegen eines eindeutig direkt verschuldeten Gesamtklimas) anerkennen und kann sich nicht rausreden.

Die Alte ist politisch fertig, wenn kein deus ex machina eingreift. Erdogan gibt ihr mit dieser grotesken Auslieferungsforderung plus (gerüchteweise) Grenzöffnung gerade den Rest. Damit ist sie auf dem Schachbrett matt - und sie weiß das just seit spätestens unmittelbar nach der PK. Auf der hätte sie wohl etwas anderes sagen sollen.
Zuericho
29. Juli 2016 21:00
Wir sind wie Butter in den Händen der Mächtigen. Mit so wenig Invidividualität wie bei den Deutschen lässt sich jeder auch noch so teufliche gesamtgesellschaftliche Plan in die Tat umsetzen.

http://www.freiezeiten.net/marokkaner-wir-schlitzen-euch-auf

"Wir schlitzen euch auf", sagen die Migranten zu den Polizisten. Daran merkt man, dass dieser "Staat" eigentlicher keiner mehr ist, und die Migranten wissen das auch!
regelwerk 3.0
29. Juli 2016 21:05
Wie wir das mit der Austauschung wieder umdrehen können?
Grundsätzlich: Können wir. Weiterhin: Lesen Sie das mehrfach erwähnte Buch von Donovan. Danach anwenden.
Ist ein bisschen, wie wenn man schon mit dem ganzen Zaun winkt, aber der Leser es immer noch nicht verstehen will. Kann doch nicht so schwer sein. Und 16 Euro, mein Gott, ist doch ein Schnäppchen. Also...
Rudolf
29. Juli 2016 21:30
Ja aber die Kanzlerin hat noch genügend Unterstützer bis tief in die Linkspartei hinein und sie kann mit allen andern--ausser der AFD-koalieren. das ist eine starke Position.
Wenn alle Stricke reissen--dann geht sie in ein internationales Gremium.
Der Weltbankpräsident und viele mehr haben Merkels Flüchtlingspolitik erneut gelobt. An uns denken die nicht.
Rudolf
29. Juli 2016 21:32
....auf der anderen Seite--gehen Sie dieser Tage durch Deutschland und sie sehen fröhliche Menschen im Sommer--Panik nope---gemischtrassige jazzen durch die Gegend--eine fröhliche Party.
Unke
29. Juli 2016 22:04
@cso 18:02
Sag ich schon seit sie CDU-Vorsitzende ist. Die konnte noch nie einen geraden Satz formulieren.
.
Es ist allerdings schon bezeichnend, dass sie sich im Deutschland des 21 Jahrhunderts die "Irre aus dem Kanzleramt" so lange halten kann. In früheren Zeiten gab es mehr bürgerliche Substanz und Zivilcourage. Man denke nur an den preuss. König Friedrich Wilhelm III., der zugunsten seines Bruders abdanken musste als ersterer schwachsinnig wurde oder an den bayerischen König Ludwig II., mit dem man nicht so gnädig verfuhr...
Zuericho
29. Juli 2016 22:15
Ich will in diesem Zusammenhang auf das Foto hinweisen, dass "Die Zeit" veröffentlicht hat. Es belegt eindeutig die "Volksgemeinschaft-These" von Lichtmesz.

https://www.facebook.com/1076584119066861/photos/pb.1076584119066861.-2207520000.1469823072./1134798829912056/?type=3&theater

Es wird also unterstellt, es gebe "Saboteure", denen der "Wille fehlt und, die die "historische Aufgabe" unserer "Volksgemeinschaft" zunichte machen wollen.

Muss es nicht allen wie Schuppen von den Augen fallen, was hier eigentlich los ist?
Roman
29. Juli 2016 22:17
Es wird zwar immer wieder und auch von meiner Wenigkeit auf die Grünen als Zusammenfassung aller Dummheiten der BRD hingewiesen, allerdings dürften die Unionsparteien in der Praxis schlimmer sein. Genauso wie es "bürgerliche" Medienmacher ala faz sind. Sie simulieren den Widerstand gegen jede weitere Dummheit der Anderen. Die selbsternannte Nachhut der Bürgerlichen - von Konservativen möchten auch sie selbst kaum noch sprechen. In der Praxis sind sie die Vorhut und umso wirksamer, da hier in Camouflage agiert wird. Der Gegner hat keine Augen mehr. Egal wie wenige Verfolger es tatsächlich sein dürften. Er wird Angesichts der Berichte der "eigenen" Nachhut immer an eine Übermacht glauben, die seine Jungs gerade noch so fernhalten können. Freilich wird es den vielen dieser Kämpfer nicht bewusst sein. Ändert an den Auswirkungen nicht einen Deut. Siehe die letzten Auslassungen in den Kolumnen der FAZ. Ein wenig gegen die Killerspiele und das Internet allgemien gewettert, ohne konkrett zu werden. Auf die Welle der Empörung in den mal halbwegs freigegeben Kommentaren, ließ der Autor sich anschließend über die Deutschen Utopisten aus:
http://www.faz.net/aktuell/politik/kommentar-zur-antiterrordebatte-deutsche-utopie-14358836.html

Zugegeben: Das ist eine unfaire Frage. Aber in den wiederkehrenden Versuchen, das Asylwesen noch strenger, noch besser, noch schneller zu machen, steckt eine ermüdende deutsche Utopie. So sehr es auch „verbessert“ wird, das deutsche Asylrecht bleibt ein Einwanderungsrecht dritter Klasse und überfordert damit alle Beteiligten, nicht zuletzt die Angelockten, die wieder gehen müssen. Wer möglichst viele davon wieder loswerden will, hätte sich das früher überlegen müssen oder scheut sich davor, für eine Mehrheit zu kämpfen, die das Asylrecht durch ein anderes, nicht ganz so weltfremdes Verfahren ersetzt. Den einen fehlt dazu der Mut, den anderen die Phantasie, wiederum andere wollen nur die radikale Abschaffung, weil ihnen die Menschlichkeit fehlt. Aber am Terror ändert sich so oder so: nichts.

Der Autor schaffte es Merkel und die CSU in einer Person zu verkörpern. Er hat "Phantasie", sprich wirkungsloses Gepolter, möchte aber weiterhin an der "Menschlichkeit" festhalten.

Die Union und Konsorten sind immer schon dafür zuständig gewesen, mit dem zu Köpfenden so ausgiebig wie möglich über die Behandlung seiner brüchigen Haare, zu sprechen. Widerstand bis zur letzten Patrone gegen jede neue linke Idee. Hatte sich der Gegner aber auch nur einmal durchgesetzt, so ist der "menschliche" Kanon der "Bürgerlichen" um einer Facette reicher gewesen. Von eigenen Ideen wollen wir nicht sprechen. Ich könnte nicht eine einzige Rücknahme einer linksliberalen Idee im Zuge einer Regierungsübernahme der Union benennen. Die zahl der durchgesetzten linksliberalen Ideen sind hingegen Legion.

Da sind mir die Grünen schon lieber. Das ist halbwegs stringenter Unsinn.

Der Witz an den deutschen Verhältnissen besteht ja darin, dass die Durchsetzung von weiteren "Notwendigkeiten" in der Regel durch ihre ehemaligen "Gegner" betrieben wird. Sollte es nicht für die grosse Koalition reichen und die Grünen Teil der Regierung werden, kann man beispielsweise sicher sein, dass Deutschland wieder Krieg spielen wird.

In Westeuropa ist gerade nur Frankreich interessant. Das sind die Verhältnisse noch ein Stück weiter. Mal sehen wie die Entwicklung in den nächsten 1-5 Jahren ausfallen wird. Der Deutsche wird dagegen wie bei den letzten beiden Versuchen, seinen Utopismus bis zum bitteren Ende betreiben. Wenn Frankreich die Wende nicht hinkriegt, so kann man Deutschland vergessen. Hat sich die deutsche Öffentlichkeit einmal in eine Idee verliebt, gibt es kein Zurück. Sicher wird man nach einer weiteren Ausnüchterung der Leute,- die gerne eine Sache um ihrer selbst Willen betreiben-, zusehen können, wie sich die "Dankbarkeit" ihrer Nachbarn ihrer Nachbarn über sie ergießt.

Ja, nie allein verantwortlich gewesen, der Deutsche. Das stimmt, aber wie sagte man in dem Stück "den Drachen töten" : http://www.negativ-film.de/den-drachen-toten/
"frei übersetzt":
Ja, wir haben alle dem Drachen gedient.
Aber warum musstest du Saukerl den Lieblingsschüler spielen?


Here weg go again. Die Oberstreberin der BRD zieht ihre "historische Aufgabe" durch.
Marcus Junge
29. Juli 2016 22:21
"das sie gewählt hat"

Wenn ich mal "sie" auf einzelne Wähler umdeuten darf, dann kann ich sagen, ich nicht, noch nie. Noch nicht mal mittelbar in ein Ministeramt, damals in den 90ern.

-------

Merkel ist ein kriminell-wahnsinniger Verbrecher und gehört "Gestauffenbergt", zu einer Abwahl (wird eh nichts) bleibt keine Zeit, ob der drängenden Lage. Allerdings gibt es in dieser "Armee" keinen einäugigen Obristen mit Aktentasche, egal wie oft sie den seit 72 Jahren toten Mann auch feiern.

----------

Davon abgesehen, der satirische Teil

Merkel wird doch die Probleme jetzt lösen. "Killerspiele" werden verboten und die Legalwaffenbesitzer entwaffnet ("Verschärfung des Waffenrechts über die EU" - habe ich so aus dem Munde von IM Erika bei den Lügen-RTL Nachrichten vernommen), damit sind die Gefahren durch Moslemterroristen gebannt, die noch nie im Leben legal eine Waffe besessen haben oder durch afghanische Ziegenhirten, die noch nie ein "Killerspiel" spielten und trotzdem ganz genau wissen wie man einem Ungläubigen den Kopf entfernt.

Heute meinte Lügen-RTL Nachrichten außerdem noch die große Führerin "werde vom Volk weiterhin mit großer Mehrheit geliebt und es vertraue auf ihre heilige Raute die Probleme zu lösen". OK, nicht genau der Wortlaut, aber der Inhalt wurde so gesagt, seht es euch selbst an, RTL-Nachrichten von heute (Freitag der 29. Juli 2016) 18:454Uhr.
Marcus Junge
29. Juli 2016 22:27
Julius Fischer

Was Sie da haben wollen nennt sich in der BRD "Osten" und bis 2014 war es total unbunt, bis auf das Dreckloch Berlin, da muß wieder eine Mauer rum, um die gesamt Kloake diesmal. Oder es wird eifrig umgesiedelt. Braune oder schwarze Haut, Islamchip im Hirn, rot-grün-schwarz-gelbe Parteineigung, Antifant, Gutmensch, Amtskrichling - ab in den "Westen".
Caroline
29. Juli 2016 22:28
verhöhnt das Land, das sie aufgenommen hat. (…) Es verhöhnt die Helfer, die Ehrenamtlichen, die sich so sehr um die Flüchtlinge gekümmert haben.


Derselbe Text war in der taz sinngemäß zu lesen:
... verhöhnt die Flüchtlinge und deren freiwillige Helfer. Vor allem in Ostdeutschland ist es ihre Parteibasis, die täglich tapfer gegen Pegida und AfD anhält. Mitglieder der Kirchen, der Grünen und der Linken geben in den Flüchtlingsunterkünften Deutschunterricht und reparieren Fahrräder. Ab jetzt dürfen sie sich von Fremdenfeinden auch noch anhören, dass nicht mal ihre Fraktionsvorsitzende meint, das sei zu schaffen.

Wer verhöhnt hier eigentlich wen? Richtig geraten, es geht um Sahra Wagenknechts "rechte" (in Wirklichkeit: schlicht vernünftigte) Äußerungen. Wenn also Wagenknecht = Rechte = Terroristen in bezug auf den ihnen gemeinsamen Hohn, dann haben wir es mit der Inszenierung des unterschiedslos Bösen zu tun. Es scheint bei der Linken neue Mode zu werden, Rechte und IS ineins zu setzen (neues deutschland gestern zum IS: "Rechtsradikale Todesengel), wenn davon auch noch Nichtlinientreue betroffen sind, ist das noch totalitärer, als ich diesem System zugetraut hätte. Und ich hatte ihm doch schon einiges zugetraut ...
Westpreuße
29. Juli 2016 22:29
Man darf aber schon Fragen stellen, sofern man Zugang zur Bundespressekonferenz hat. Aber es ist nicht geschehen. Alles servile Stichwortgeber bis auf drei löbliche Ausnahmen:

1) Eine, von der Sprachfärbung her zu urteilen, wohl holländische (niederländische) Journalistin, die der Kanzlerin auf den Zahn fühlte...

2) Dann, auf die AfD bezogen, eine kurze und klare Frage eines Journalisten von der BILD-Zeitung (?), ausgerechnet...

3) Fast völlig untergegangen, zu Unrecht meine ich, die Frage eines deutschen Journalisten nach ihrer persönlichen Verantwortung.
Und den möglichen Konsequenzen ihres Tuns. Das saß schon. Die Gesichtszüge der Kanzlerin entgleisten für einen Moment nun wirklich.
Und die Frage wurde nur teilweise beantwortet. Der Rest war Schweigen...

Hier:
https://www.youtube.com/watch?v=bNPUjyDOJLk
Bundes Pressekonferenz Journalist fordert Merkel zum Rücktritt auf
(1:53 Min.)

Der Journalist wurde von Frau Merkel ja mit dem Namen angesprochen.
Leider wurde er bei der Fragestellung nicht gezeigt...
Es müßte sich um Dieter WONKA handeln.
Ich fand das schon mutig, irgendwie, sagen wir mal:
EINER schwamm gegen den Strom!
Ehre wem Ehre gebührt!
Es ist also nicht unmöglich, die richtigen Fragen zu stellen...

Über Dieter WONKA las ich 2014 ein journalistisches Porträt im CICERO:
"Dieter Wonka: Der Mann mit den Fragen."
: Grüße von der Weichsel
Pilgrim
29. Juli 2016 22:45
Alles oben Gesagte/Geschriebene ist zwar meist schön und richtig, aber hat man schon vergessen, daß der aktuelle Bundestag eine rot-rot-grüne Mehrheit hat? Und wer hat die da so gewählt? Das mit einem glänzenden politischen Instinkt ausgestattete (wie allerdings während seiner ganzen Geschichte der Fall war) deutsche Volk. Jetzt bekommt der Michel zu fressen, was er gekocht hat, und die Mutti kann sich weiterhin erlauben, dazu nur innerlich zu grinsen. Schon am Anfang der letzten Migrationswelle hatte sie eine einfache Wahl: entweder selbst den Engel der Barmherzigkeit und Gastfreundschaft zu spielen oder die Rolle an einen anderen Kasperl (z.B. Gabriel) übergeben zu müssen. Wir wissen, wie sie entschieden hat.
Wer nun nach einer Lösung sucht, sollte Merkel mit ihrem stinkenden Gewissen in Ruhe lassen und sich eher nach schwachen Gliedern in allen Parlamentsfraktionen umsehen. Nach Ratten, die das sinkende Schiff am liebsten heute als morgen verlassen hätten, wenn man ihnen nur den Weg gezeigt hätte. Das wäre schon eine vernünftigere Aufgabe für den richtigen Widerstand!
Der_Jürgen
29. Juli 2016 22:55
@Unke

Die These von der "Irren" ist bei geistig einfachen Leuten zwar sehr populär, hält einer ernsthaften Analyse jedoch keine Minute lang stand.

Eine Irre erwirbt kein Diplom in Physik. Eine Irre hält sich nicht so viele Jahre lang an der Macht. Merkel hat ein Programm, die Zerstörung Deutschlands durch Umvolkung, das sie intelligent und zielbewusst verfolgt.

Warum hat diese Frau die Vernichtung des Volkes, dem sie selber angehört, auf ihre Fahnen geschrieben? (Bitte nicht mit der Behauptung kommen, sie sei eine heimliche Jüdin; dafür gibt es nicht die Spur eines Beweises.) Ja, es gibt die wohlbekannten, auf diesem Forum schon mehrfach diskutierten Pläne zur Schaffung einer Mischrasse. Ja, die USA sind an der Schwächung und schlussendlichen Ausschaltung Europas im allgemeinen und Deutschlands im besonderen aus selbstsüchtigen Gründen interessiert. Aber all dies vermag den mörderischen Fanatismus dieser Frau nicht befriedigend zu erklären.

Bei den Linken ist es einfacher - sie betrachten die Auflösung Deutschlands und das Aufgehen der Deutschen in einem Völkerbrei als gerechte Sühne für die teils wirklichen, teils erfundenen Sünden der Vergangenheit. Aber die Merkel ist keine Linke. Dass sie in der DDR Kommunistin war, heisst nichts, denn die DDR pflegte keinen antideutschen Rassismus und betrieb keinen massenhaften Import von "Kulturbereicherern".

Letzten Endes ist es, wie ich in meiner früheren Wortmeldung festhielt, gleichgültig, warum die Merkel so handelt. Fest steht, dass sie und die Politik, die sie vertritt, gestoppt werden müssen, wenn Deutschland überleben soll, und zwar möglichst schnell. Wenn an ihre Stelle Seehofer oder von der Leyen tritt, ist nicht viel gewonnen. Die Parole "Merkel muss weg" ist natürlich berechtigt, täuscht aber auch darüber hinweg, dass es nicht nur um diese zutiefst unerfreuliche Person, sondern um das System geht, das es ihr ermöglicht, ihre Vernichtungspolitik zu betreiben.

@Rainer
Sie täuschen Sich, wenn sie den Herrschenden Islamophilie unterstellen. Diese Leute sind durchs Band Materialisten und Atheisten und hegen keine Sympathie für irgendeine Religion. Die orientalischen und afrikanischen Einwanderer sind nur der Rammbock, mit dem Deutschland und Europa zerstört werden sollen. Der Islam ist die Sekundärinfektion. Die Primärinfektion ist der liberale Globalismus.

Das haben Martin Lichtmesz und Karlheinz Weissmann schon vor ein paar Jahren klar festgehalten und sich dafür bei den koscheren Konservativen a la Michael Stürzenberger erboste Kritik eingehandelt. (Lesen Sie z. B. Lichtmesz' Artikel "Vom Elend der Islamkritik".)
Monika
29. Juli 2016 22:57
Lieber Herr Lichtmesz,
Ihre Analysen sind wie immer klar und klug.
Aber Ähnliches liest man bei Klonovsky, Tichy, JF etc.
Ich denke, Sie könnten die "tristesse " tiefer ausleuchten .
Vielleicht kommen Sie an den ganzen Text im "le figaro".
Ist es unverschämt, eine Besprechung zu erhoffen ?
Gerade auch, weil Merkel empfohlen hat, in die Kirche zu gehen.
http://www.lefigaro.fr/vox/societe/2016/07/29/31003-20160729ARTFIG00241-jacques-julliard-bernanos-et-le-pere-hamel.php
Und sollten wir nicht endlich über Deutschland hinaus denken, europäischer?
Grüße Monika
Monika
29. Juli 2016 23:09
Anhang:
https://m.youtube.com/watch?v=DE6IKihOyo0
Axiom
29. Juli 2016 23:23
Der_Jürgen
Freitag, 29. Juli 2016, 17:37
über die Motive Merkels zu spekulieren bringt nicht viel. Wenn in einer Stadt ein Serienmörder sein Unwesen treibt, ist es die Aufgabe der Polizei, ihn dingfest zu machen, damit er nicht weiter wüten kann. Über die Beweggründe des Unholds kann ja später ein Psychologiestudent seine Doktorarbeit schreiben.


Das ist leider komplett falsch. Merkels Motive sind die entscheidende Frage, in die auch Herr Lichtmeß in seiner Ratlosigkeit kein Licht bringt, lediglich:

Manche halten sie für dumm, wahnsinnig oder naiv oder alles zusammen. Tatsache ist, daß sie offenbar imstande ist, die Einschätzungen ihrer eigenen Sicherheitsexperten zu ignorieren.


Die Aufgabe der Stunde ist, messerscharf Merkels Motive zu klären, denn ihr "humanitärer Impetus" wird ihr von der Masse anscheinend noch abgekauft. Ansatz:

Bran
Freitag, 29. Juli 2016, 19:20
Merkel ist beileibe nicht dumm. Sie ist eine Sockenpuppe, die das ihr vorgegebene Programm durchzieht und dabei laue Äusserungen absondert bis zum bitteren Ende.


Es ist ein Riesenunterschied, ob Merkel nur naiv, irre oder eine kalte, routinierte Exekutorin fremder Anweisungen ist.
cherusker69
29. Juli 2016 23:48
Tja wenn man sich die PK von Merkel angeschaut hat,was schwer fällt muss man sagen das dies schmerzensgeldpflichtig war. Was um Himmels Willen geht in dieser Frau vor? was sind die Gründe.Es gibt ja viele Theorien.

Wenn man sieht wie die Großunternehmen sich dafür einsetzen das man immer mehr sog Flüchtlinge aufnimmt ist das klar wirtschaftlich bedingt. Was sonst. Konsumieren muss jeder, wer das macht ist denen ja egal.

Mit Sicherheit spielt bei Merkel auch noch die ewige deutsche Schuld eine Rolle. Doch könnte Merkel nicht so handeln wenn sie nicht die Unterstützung aller Kartellparteien und Medien hätte. Ein riesiger Block der Unterstützer, samt Kirche.
Merkel weiß genau was sie macht, es braucht niemand zu denken das diese dumm ist. Dazu kommt noch das diese sog Flüchtlinge nach einer Zeit den sog deutschen Pass bekommen,als EU Bürger sind sie also dann berechtigt die anderen Länder auch noch zu beglücken.
All das lässt sich der deutsche Michl gefallen, bis zum bitteren Ende. Was soll man von einem dekadenten Volk verlangen?
Wir können nur eins machen, solange wie möglich dagegen halten und aufklären.
Clairvoyance
30. Juli 2016 00:33
Das wolkige Geseire einer Angela Merkel ist es nicht wert, auf Subtext, Substanz oder Geist hin untersucht zu werden. So edle analytische Mittel, wie sie Martin Lichtmesz zur Verfügung stehen, sind dort nicht nur vergeudet, sondern schlimmer: sie lenken vom Wesentlichen ab.

Wenige Kommentare zuvor hat R. oben geschrieben:

»Das Ziel von Angela Merkel und der gesamten politischen und medialen Kaste ist der vollständige Umbau des deutschen Staates und seiner Institutionen, Sozialsysteme und Infrastruktur in eine Versorgungsanstalt für Moslems aus aller Herren Länder. Ethnische Deutsche haben nur noch die Funktion, diese Transformation so effektiv und schnell wie möglich zustande zu bringen. Gleichzeitig wird ein Proto-Sharia-Staat etabliert, die Zensur des Maas-Kahane-Gespanns bei Kritik am Islam und Masseneinwanderung ist das erste Anzeichen dafür. [...] Die Entwicklung folgt Blaupausen, wie sie der Islam bei der Eroberung fremder Länder immer angewendet hat. Grundlage ist die seelische und moralische Korrumpierung der sogenannten ›Eliten‹ [...]. Mit demokratischen Mitteln ist dieser Prozess wohl nicht mehr aufzuhalten [...].«


Mir scheint, der sehr viel schärfere Tonfall dieses und etlicher anderer Kommentare trifft den Sachverhalt leider genauer als das Lichtmesz-Memento. Abdankungsbereitschaft, Selbstanspuckung, Schuldkult, sogenannte »weiße Schuld«, akademisches »kritisches Weißsein« und andere Geisteskrankheiten, haben einen Zerfallszustand herbeigeführt, der unaussprechlich grausame Folgen haben wird.

Da wird ein Plan exekutiert, »koste es, was es wolle« — und dieser Plan, dem das Geheimdienstfrüchtchen im Kanzleramt unterwürfig folgt, sieht die Auslöschung von uns und unserer Zivilisation vor.
Willkommenskulturlos
30. Juli 2016 01:07
Merkel verhöhnt das Land, das sie gewählt hat


Nun, nicht das Land hat Merkel gewählt, sondern die Abgeordneten der großen Koalition.
Und wie die Wahlergebnisse in der bunten Demokratur zustande kommen, ist eine sehr gute Frage.

Wenn es nicht schon von vornherein immer etwas nebulös war, was dieses „das“ denn konkret sein soll, das „wir“ „schaffen“ sollen.


Das Volk wurde nicht gefragt, selbst Bundestag durfte über die Öffnung der Grenzen nicht abstimmen. Man kann also über WIR nicht sprechen.
Korrekt soll es lauten: „IHR (Untertanen) müsst das schaffen, was WIR („Eliten“) ausgedacht haben.“

Bei SCHAFFEN ist natürlich WIE interessant. Wie schafft man z.B. etwas, das keine Obergrenze hat?

Aber am wichtigsten ist, was unter DAS gemeint wird.
Angesichts der öffentlich zur Schau gestellte Blödheit Merkels weiß sie wahrscheinlich selbst nicht genau, wovon sie redet (und das nicht zum ersten Mal).

„Wenn wir das schaffen wollen, und wir sind ein starkes Land, und so herangehen, dass man es schafft, und dann kann man es schaffen.“
„Er gibt etwas wieder, was viele denken: Dass sie nicht wissen, was morgen ist. Das weiß ich auch nicht.“
https://de.nachrichten.yahoo.com/blogs/reingezoomt/merkel-l%C3%A4chelt-anne-will-%C3%BCber-den-haufen-035820876.html

Aber die hinter ihr stehenden „Eliten“ müssen es eigentlich wissen.
Hier reichen die Erklärungen von wirtschaftlichen Interessen (Import der Billigarbeiter) bis NWO / Schaffung der neuen Rasse und Satanismus.

Wenn man die reine Praxis betrachtet, sieht man, dass die westlichen „Eliten“ DEN ERWEITERTEN SUIZID BEGEHEN. Denn mit der Vernichtung der europäischen Völker / Zivilisation (Nord-Amerika gehört zivilisatorisch dazu) vernichten sie auch eigene Machtbasis / Lebensgrundlage.

Das ist in der Geschichte nicht neu.
Das klassische Beispiel ist der Niedergang des weströmischen Reiches infolge der Degeneration.
Auch heute haben wir mit gefährlichen Degeneraten zu tun.
Willkommenskulturlos
30. Juli 2016 01:23
@Sakksa
Freitag, 29. Juli 2016, 17:41
Hier trifft mit den Landnehmern ein konservatives, stammesdenkendes und vitales System auf ein vereinzelndsterbendes, morsches und daher dem Befall preisgegebenes…


Was Sie hier beschreiben, ist die altersbedingte Degeneration (im ethnischen Sinne) am Ende des ethnischen Lebenzyklus ähnlich wie im spätrömischen Reich (die berühmte spätrömische Dekadenz).
Heute wie damals: der Fisch beginnt am Kopf zu stinken – die „Eliten“ (als relativ geschlossene Gruppen) degenrieren schneller und stärker als der Rest der Bevölkerung.

@Bran
Freitag, 29. Juli 2016, 19:20
Die Deutschen werden DAS schon schaffen, nämlich wiederzuerstehen. Demographische Fakten hin oder her. Ein 50-jähriger Deutscher mit seiner Hirnsubstanz ist immer noch 20-mal mehr wert als die meisten derjenigen, die momentan ins Land strömen.


Wenn die Theorie des ethnischen Lebenszyklus stimmt, dann werden Ihre Erwartungen leider nicht erfüllt.
Überleben ist z.B. durch Abspaltung des noch gesunden Teils möglich (siehe die Abspaltung des ost-römischen Reiches vom west-römischen). Heute wäre es z.B. die Abspaltung Bayerns / Ost-Deutschlands von der Bunten Republik.
quarz
30. Juli 2016 01:42
Wenn uns der Modus der Parallelgesellschaften unabwendbar aufgezwungen wird, wird es das beste sein, unsere ethnische Gruppe möglichst gut zu organisieren und keine weitere vergebliche Mühe in die zum Scheitern verurteilte Integration zu investieren.

Der Neid, den der unterschiedliche Erfolg der parallel existierenden Gruppierungen erzeugen wird, erfordert allerdings eine von vornherein in Bedacht genommene Wehrhaftigkeit gegenüber gewaltsamen Übergriffen.
Stefan Jahr
30. Juli 2016 02:29
@Unke
Es handelte sich um Friedrich Wilhelm IV., nicht III., und der bedeutende Intellektuelle und Mensch Friedrich Wilhelm IV. war nicht schwachsinnig, sondern das Opfer einer Serie von Schlaganfällen, die ihn physisch und psychisch stark einschränkte, so dass die Abdankung unvermeidlich wurde.
Willkommenskulturlos
30. Juli 2016 02:46
Man versuchte, eine Art „Volksgemeinschaft“ zu mobilisieren, deren welthistorische Aufgabe quasi die Selbstaufgabe ist (siehe meine Analysen von letztem Sommer hier und hier. Und für die globale oder globalistische Perspektive hier und hier.) Merkel sieht sich offenbar als Erfüllerin einer solchen Aufgabe, und diese ist das große Narrativ, die große Erzählung, deren Blickwinkel alles weitere untergeordnet wird. Nach ihren Maßgaben werden auch die Opfer sortiert und gewichtet.


Nehmen wir an, dass solche Aufgabe tatsächlich existiert (es gibt ja Anzeichen dafür - siehe z.B. Schäuble mit seiner Rettung von Inzucht).
Wie würde ein mittelbegabter Politiker vorgehen, um sie zu erfüllen?

Erstens, nicht zu schnell: die Temperatur im Schmelztigel soll langsam erhöht werden, damit der Frosch das Volk nicht raus springt.

Zweitens, man würde wirtschaftlich nützliche Leute importieren (z.B. Ost-Europäer / Fern-Asiaten / Lateinamerikaner), die auch von den Einheimischen akzeptiert würden und keine großen Probleme (Terror, Massenunruhen, Machtansprüche usw.) machen und das System nicht destabilisieren.

Drittens, man würde ständig betonen / demonstrieren, dass das alles nur zum Wohle des Volkes erfolgt (auf gar keinen Fall Opfer fordern) und absolut geordnet abläuft, um keine Unzufriedenheit / Unsicherheit zu erzeugen.

So wäre man mit Umvolkung spätestens in 50 Jahren fertig, ohne dass das Volk wesentlich beunruhigt wäre.

Was sehen wir aber?
Die Einwanderung erfolgt tsunamiartig, völlig unkontrolliert, beunruhigt / reizt das Volk, nutzt der Wirtschaft nichts, erzeugt Widerstand und gefährdet in allen Aspekten das System selbst.
Kurz gesagt: es wird mit dem minimalen Nutzen und dem maximalen Schaden gemacht - noch blöder geht es kaum.
Noch kürzer: es ist SELBSTMORD.

Schlussfolgerung: wir haben mit völligen Degeneraten zu tun, die absolut unfähig sind.
Wenn sie sogar einen Plan hatten, dann ist alles schief gelaufen, was schief laufen konnte.
Jetzt kann nur noch Mckinsey helfen:
http://www.achgut.com/artikel/pressekonferenz_der_bundeskanzlerin_der_starsinn_und_das_ni

Übrigens, krasse Idiotie / völlige Unfähigkeit sind in der Geschichte keineswegs neu.
Seinerzeit haben z.B. weströmische Kaiser Barbaren (z.B. Vandalen) eingeladen, damit sie ihnen beim Machtkampf helfen. Das Ende ist bekannt.

Wir sollen also dem Schicksal dankbar sein, dass wir zumindest nicht mit klugen Gegnern zu tun haben, sondern nur mit bunten Idioten (die trotzdem gemein und gefährlich sind).
Stein
30. Juli 2016 06:33
@ Willkommenskulturlos

In herrschenden Kreisen war man wohl schlicht der Ansicht, daß nach Jahrzehnten der Gehirnwäsche und des Zerstörens der Punkt erreicht sei, bei dem langwierige Salamitaktik nicht mehr nötig ist und der Rest der Operation handstreichartig vollzogen werden kann. Unrecht haben sie damit nicht.
Eveline
30. Juli 2016 07:03
Frau Merkel wird verständlich wenn man sich Goethes Faust noch einmal zu Gemüte führt oder die guten alten deutschen Märchen.

Für die Konzerneliten der alten Welt ist der Zahltag gekommen.

Wer einen Pakt mit dem Teufel macht, verkauft Frau, Kinder, Haus und Hof oder die Völker, deren Eigentum, Blut und Organe.
Waldgänger aus Schwaben
30. Juli 2016 07:47
Merkel hat nichts Schickalshaftes-Dämonisches an sich, sie handelt nicht im Auftrag finsterer Dunkelmänner.
Das Hervorstechendste an ihr ist ihre Mittelmäßigkeit, ja Unfähigkeit. In der Sommer-Pressekonferenz hat sei dies erneut eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Innerhalb von nicht mal zwei Wochen sind Merkels Ideen zur Lösung der sogenannten Flüchtlingskrise wie Seifenblasen geplatzt. Mit der Türkei kann nicht mehr ernsthaft über einen EU-Beitritt oder Visa-Freiheit verhandelt werden. Eine Verteilung von Einwanderern in der EU ist nicht mehr durchsetzbar. Polen, Ungarn, Frankreich um nur einige zu nennen, werden keine "Flüchtlinge" von Deutschland abnehmen.
"Eure Terroristen könnt Ihr behalten!" wird ihr entgegen tönen, wenn es Merkel je wagen sollte, mal wieder von Quoten zu fabulieren.

Wie in der Eurokrise agiert Merkel völlig weltfremd und unfähig eigene Fehler zu erkennen und zu korrigieren.

Interessanter und analysebedürftiger ist das nahezu komplette Versagen der deutschen Intelligenz.

Wo sind die Kirchenführer, Gewerkschaftler, Künstler, Schriftsteller, Minister, Generäle, Top-Manager, Professoren, hohe Beamte, die den Dienst quittieren oder es wenigstens wagen so deutlich den Mund auf zu machen, dass dies die eigene Karriere ernsthaft gefährdet?

In anderen Ländern des abendländisch-christlichen Kulturkreises ist der Widerstand viel größer, dies spricht gegen die "Theorie des ethnischen Lebenszyklus".

Es geht uns wirtschaftlich einfach noch viel zu gut.

Vielleicht ist das eine Erklärung.
Der_Jürgen
30. Juli 2016 07:53
@Axiom
Sie haben mich missverstanden. Dass Merkel Exekutorin eines fremden Willens ist, ist nicht zu bezweifeln. Dies haben in der Vergangenheit schon viele Foristen, darunter meine Wenigkeit, festgehalten.

Die von mir aufgeworfene, nicht beantwortete und letztlich für zweitrangig erklärte Frage lautet, WARUM sie den fremden Willen so gehorsam, um nicht zu sagen fanatisch ausführt. Alle gängigen Erklärungsversuche, wie Erpressung mit genierlichen Enthüllungen, wirken zutiefst unbefriedigend.

Was sich mit Sicherheit sagen lässt, ist, dass Merkel und Konsorten Psychopathen sind. (Psychopathie und Intelligenz schliessen sich nicht aus; das wird Ihnen Dr. Hannibal Lecter gerne bestätigen.) Dieser Menschenschlag macht in einem Land, in dem jeder Wert zum Unwert und jeder Unwert zum Wert erklärt worden ist, leicht Karriere.

Zu den anschaulichsten Beispielen gehören neben Merkel selbst Heiko Maas, der den Deutschen eine "trübe Vergangenheit" attestiert (siehe hierzu den sehr guten Kommentar von Michael Klonovsky, den
@Stephan
zitiert) oder Wolfgang Schäuble, der die Deutschen für akut durch Inzucht gefährdet und deshalb der Zufuhr frischen Blutes aus Afrika und dem Nahen Osten bedürftig erklärt.
firenzass
30. Juli 2016 08:46
@Roman" Sollte es jedoch einen Parteitag der bekannteren Parteien islamistisch treffen..........kein Mitleid"

Der jetzt in Frankreich zotode gekommene 86jaehrige "Geistliche" Jaques Hamel widmete Jahrzehnte seines Schaffens dem interreligoesen Dialog.
Interreligioeser Dialog darf man wohl uebersetzen als Dialog mit dem Islam.
Das Fleckchen St. Etienne bei Rouen war ein ganz beschaulicher Ort.
Nur Gott weiss, wieviel Franzosen sich aus Rouen nach St. Etienne abgesetzt haben um den "Wahnsinn der grossen Stadt" hinter sich zulassen.
Die Moslems von St. Etienne konnte man an einer Hand abzaehlen, soetwas wie eine Gemeinde war im Kern garnicht vorhanden.
Das sollte sich uebernacht aendern, als der Priester Jaques Hamel an die nicht existierende islamische Gemeinde den Vorgarten seiner Kirche verschenkte, auf dass die Moslems hier ihr Gotteshaus errichten moegen.
Nun, die vorher eher gar nicht vorhandenen Moslems, die aufeinmal zahlreich um ihren neuen Tempel herum anzutreffen waren dankten es dem braven Don Jaques auf ihre Art: der Kirchgang wurde fuer die Schaefchen des Priester Jaques ab sofort zum Spiesrutenlauf und die Gemeindearbeit und der katholische Gottesdienst auf nur jede erdenkliche Weise behindert.
Es war dann aber nicht so, dass dieser vorhersehbare Ausgang den guten Samariter Jaques Hamel irgendwie zum Nachdenken oder Innehalten bewogen haette.
Bei Sommeranfang setze Hamel in der Juniausgabe der katholischen Wochenzeitung Famille Chretienne nocheinmal ein paar Zeilen fuer sein Sprengel ab : " auch im Urlaub........nicht nachlassen.....fuer eine "gerechte" "Welt"......des "bruederlicheren" Miteinanders....." und so weiter, und so fort
sahe
30. Juli 2016 08:59
Merkel hat nicht gelogen. Sie hat die Wahrheit gesagt. Sie sprach von einer großen historischen Aufgabe. Nur die Deutung dieser Worte wird von der breiten Masse leider nicht verstanden.
Die Medien verbreiten, damit sei gemeint, die von Merkel selbst durch die verfassungswidrige Grenzöffnung verursachte Flutung könne irgendwie "geschafft" werden.

In Wahrheit geht es doch ausschließlich darum, das deutsche Volk als ethnische Gemeinschaft abzuschaffen und in einem Transformationsprozeß durch einen eurasisch-negroiden Einheitsmenschenbrei zu ersetzen.
Man kann dies mit Fug und Recht auch als Großen Austausch bezeichnen. Wir erleben gerade die Verwirklichung des Hooton-Planes aus dem 2. Weltkrieg, der sich gegen das alte Europa richtet.

Das Volk soll laut Merkels Wunsch - wie auch andere Schutzsubjekte wie Geschlecht, Familie, Ehe, Heimat, Nation, - aufgelöst werden.
Ganz bewusst spricht Merkel und mit ihr die gesamte politisch-mediale Klasse niemals vom deutschen Volk. Es wird auch niemals das Wort Überfremdung benutzt. So als gäbe es in Deutschland keine Überfremdung.
Doch wer durch die deutschen Orte geht, sieht sie überall und das in einem Ausmass das nur noch Entsetzen, Verzweiflung und grenzenlose Wut auslöst.

Unvergessen jener Moment in dem Merkel auf einem Parteitag einem Jubelperser ein kleines Deutschlandfähnchen entreisst und wie sie es wutentbrannt in die Ecke schleudert. Da konnt jeder glasklar erkennen, dass diese Person Deutschland abgrundtief haßt und das sie wirklich die Völker und Nationen auflösen und in einem europäischen Bundesstaat zusammenschließen will.

Was mich nur immer wieder umtreibt ist die Frage was Merkel (übrigens eine aktive Freimaurerin und Atlantikerin) sich davon verspricht?!
Was soll durch illegale Masseneinwanderung und Auflösung des deutschen Volkes und ihrem Verrat an der Nation "besser" werden?!
Schon jetzt gibt es täglich Vergewaltigungen, Körperverletzungen, Plünderung unserer Sozialkassen durch die Invasoren, von den gelegentlichen islamischen Terroranschlägen mit Messern, Äxten, Bomben usw ganz zu schweigen.

Merkel, Gauck, Gabriel, Roth, Özdemir, und wie sie alle heißen; also alle Bundesttagsabgeordneten, und die gesamte BRD-Regierung haben das Grundgesetz gebrochen und die Grenzen für die Illegalen geöffent - sie tragen auch für Mord und Terror die politische Verantwortung!
treu
30. Juli 2016 10:21
Diese PK von Merkel hat doch eines klar gezeigt, sie war letztlich das Ebenbild der DDR, auf beiden Seiten, sowohl der harmlosen Medien, als auch der weder von Ochs noch Esel in ihrem Lauf aufgehaltenden Bundeskanzlerin. Merkel hat sich eine DDR-2 nach ihrem persönlichen Abbilde geschaffen, mit einer Einheitspartei von CDU/CSU und ihrer eigenen unangefochtenen Führungsposition, einer Blockparteiformation aus der ehemaligen Opposition bestehend, einer Volkskammer, die heute nur anders heißt, aber auch aus devoten Parteisoldaten besteht und alles abnickt, was ihr vorgelegt wird und einem Propagandastaatsapparat, der Lügen, Täuschen und Verschleiern allerdings noch effizienter als das Vorbild beherrscht, weil er noch immer vielen Bürgern erfolgreich die Reste der ehemaligen Glaubwürdigkeit verkauft und diese empört gegen jede Kritik von "ungläubigen" und sich alternativ informierenden Bürgern verteidigt. Die Namen dieses perfekten Machtapparates sind heute anders, die Prinzipien sind dieselben. Also wacht auf, liebe BRD-Bürger, diese gibt es nicht mehr, auch wenn verständlich ist, daß man ihr hinterhertrauert und nicht glauben möchte, daß sie spätestens seit Anfang der 90-Jahre des vergangenen Jahrhunderts Stück für Stück und unter Merkel dann rasant abgeschafft worden ist, aber wir leben heute in einer DDR-2! Das Dilemma ist, auch dieser völlig richtige und einer von vielen merkelkritischen Artikel in anderen alternativen Medien bundesweit ist wunderbar, nur eines ist doch völlig klar, Merkel wird nicht weggeschrieben werden! Da können noch so viele wütend und engagiert in die Tasten hauen, das alles bringt nichts! Wenn nicht endlich mit den Füßen abgestimmt und die Wut und Verzweiflung gegen den von Politik, Parteien und Regierung herbeigeführten und ganz offensichtlich alternativlos weiter vorangetriebenen Untergang des Landes auf die Straße getragen wird wird sich gar nichts ändern. Auch die Hoffnung auf die AfD ist vergebens, die wird allein kräftemäßig im Bundestag gar nichts gegen die Altparteien bewegen, die ihre Positionen geschlossen verteidigen werden, mal davon abgesehen, das in der AfD leider auch genügend karrieregeile und auf lukrative Posten und Pöstchen lauernde Leute vorhanden sind, oft genug Parteiwechsler von den sog. "Etablierten". Nur das Volk, die Bürger können etwas bewegen, wenn sie wie 1989 auf die Strasse gehen.
Adorján Kovács
30. Juli 2016 10:28
Ich darf nochmal auf George Soros, den Finanzierer des sog. Thinktanks European Stability Initiative (ESI) hinweisen, nach dessen Maßgaben Merkel das Abkommen mit der Türkei abgeschlossen hat. Diese wenigstens teilweise Abhängigkeit Merkels von Soros ist ebensowenig breit bekannt wie jene Frau Clintons. Nun hat Soros in der Wirtschaftswoche einen neuen Plan aufgesetzt (http://www.wiwo.de/politik/europa/plan-von-george-soros-sieben-punkte-so-loesen-wir-die-fluechtlingskrise/13900490.html), der nach wie vor in skandalös linkspopulistischer Weise die Hugenotten in ihrem wirtschaftlichen Nutzen mit den heutigen Invasoren Europas vergleicht. Auch kritisiert Soros scheinheilig den Alleingang Merkels beim Türkeiabkommen, obwohl sein Thinktank genau dies gefördert hat - wohl weil er bemerkt hat, dass das bei den Europäern schlecht angekommen ist und weil der türkische Putsch und Gegenputsch seinen Plan durchkreuzt hat. Bemerkenswert ist, dass eine jährliche Zahl von 300.000 Migranten festgeklopft werden soll, die „freiwillig“ auf „willige Länder“ verteilt werden sollen, was de facto bedeutet, dass sie nach Deutschland kommen. Interessant auch, dass grundsätzlich von einer dauerhaften Ansiedlung der Migranten gesprochen wird, was weder für anerkannte Asylanten noch für Flüchtlinge vorgesehen ist. Ich gehe davon aus, dass der Einfluss von Soros nach wie vor bedeutend ist und dass die genannte Zahl dieses Jahr sicherlich, in Zukunft wahrscheinlich überschritten wird. In 10 Jahren haben wir in Deutschland daher mind. 3 bis 5 Millionen junge kulturfremde Neusiedler mehr, wenn nicht das Ruder komplett herumgerissen wird.
enickmar
30. Juli 2016 10:47
Eine Irre erwirbt kein Diplom in Physik.


Intelligenz und Wahnsinn gehen auch zusammen. Vor allem aber gibt es auch den “idiot savant”. Mildere Formen kennt man auch als sogenannte “nerds”.

Hätte Merkel nicht ihre kosmetischen Berater, würde sie nicht nur so handeln, sondern auch so aussehen wie ein “idiot savant”:

https://s-media-cache-ak0.pinimg.com/736x/4a/94/c6/4a94c6503468f15c75cac42774306f81.jpg
Winston Smith 78699
30. Juli 2016 10:59
Dort, wo kognitiv höherwertiges Lernen stattfindet, wo also wertige Veränderung eintritt, wird reflexiv selbstbeobachtend ein Vorher mit einem Nachher verglichen, mitsamt einer Betrachtung des Übergangs selbst. Finden solche Veränderungen aktuell im kollektiven Trendbewußtsein statt sollten sie wohl nicht ungenutzt verstreichen. Im Sinne der begonnenen Lagesondierung will ich daher anmerken, dass meiner Meinung nach seit der letzten Woche die sogenannte Echokammertheorie als Propagandawaffe vom Tisch ist. Hier etwa schafft es eine Autorin, am 19.1. diese Theorie auszubreiten, ohne selbst die Silvesternacht von Köln zu erwähnen (und wird dafür in den Kommetaren abgebürstet.) https://netzpolitik.org/2016/das-internet-ist-kein-egalitaerer-raum-ingrid-brodnig-ueber-hate-speech-und-wut-im-internet/
An jenem Artikel sieht man, dass diese Theorie als reiner Sophismus Verwendung findet, und zwar in der Regel gänzlich einseitig und zur Rechtfertigung der einschlägigen Maßnahmen. Derzeit zeigt sich mir in den Foren eine allgemeine Augenreiberei unter den vormals moderateren Kommentatoren, die den extremeren nun zustimmen - bei einem zugleich gemeinsamem Hoffen auf IRGENDWELCHE Nachrichten, die diesen Zustand der ernüchtert beginnenden Verzweiflung wieder aufheben mögen. Man sucht, im Bewußtsein des Vorwurfs, genau das Gegenteil der "extremistischen" Echokammer, man will sich gegenseitig versichern, dass diese aktuelle Besichtigung des Schlachtfelds nur ein kollektiv erzeugter böser Echokammertraum ist. Die informationelle Aufklärung (Widerstands-"propaganda") sollte sich einen solchen Trend geschickt zunutze machen.
Akritai
30. Juli 2016 11:13
Ein vielsagendes Detail: Der Entscheidung, an der Trauerfeier in München teilzunehmen und nicht die Opfer des IS im Krankenhaus zu besuchen, haftet schon wieder so etwas wie Kalkül an. Die Opfer in München waren wohl alles oder fast alles Türken, somit wird Erdogan in vorauseilendem Gehorsam besänftigt (ähnlich dem Fernbleiben bei der Armenien-Resolution). Immerhin war "Mutti" fähig, ein heulendes Palästinenser-Mädchen im Bundeskanzleramt zu empfangen...
Doch je mehr Gesten der Besänftigung Richtung Bosporus gesandt werden, desto schlimmer werden die Demütigungen, dies ist orientalische Sitte, die hier einfach nicht begriffen wird!
Unterliegt sie vielleicht einer (gar erotischen?) Anziehungskraft orientalischer Kraftmeier? Mir scheint, dass sie ihre ausdruckslosen, weichen deutschen "Männer" in Bundeskanzleramt, Bundespresseamt und Partei insgeheim verachtet, so wie alle freiwillig wehrlosen Deutschen.

Merkels Palliativ-Politik ist wie eine Überdosis Schlaftabletten, deshalb: Nicht einschlafen! Ohrfeigen verpassen! Wach bleiben!
Christian Bode
30. Juli 2016 11:37
Ich wundere mich bisweilen, wer und in welchen Maßen Angela Merkels äußerliche Verantwortungslosigkeit auf ihre, von ihr selbst dargestellte, innere verantwortungsbefreiende Unschuld überträgt und sie als unzurechnungsfähig und irrational betrachtet. Ein Wesen (Antispeziesistische Aktion!), welches nach einer opportunen und höchst erfolgreichen Karriere im May 2005 bei der Bilderberg Konferenz eingeladen und zu Gast war, im November desselben Jahres dann Bundeskanzlerin wurde (in der gleichen Chronologie wie Helmut Schmidt und Helmut Kohl neben vielen anderen), seit über zehn Jahren eines der ökonomisch mächtigsten Länder Europas (mit-)regiert, einen Stab von Beratern ihr Eigen nennen kann und 2008 den Karlspreis erhalten hat, dessen erster Träger 1950 Richard Graf Coudenhove-Kalergi war, der zugleich quasi als Schirmherr des Karlspreis gilt und zu dessen Ernennung es "keinerlei Meinungsverschiedenheiten im Direktorium der Karlspreisgesellschaft" gab, wie man auf der eigens offiziellen Webseite lesen kann. Auf den letzten Punkt möchte ich noch eingehen, damit er nicht missverstanden wird.

Bei der englischen Wikipedia findet sich zu C.-Kalergi noch folgendes Zitat aus seinem Buch "Praktischer Idealismus: Adel - Technik - Pazifismus" von 1925: "The man of the future will be of mixed race. Today's races and classes will gradually disappear owing to the vanishing of space, time, and prejudice. The Eurasian-Negroid race of the future, similar in its appearance to the Ancient Egyptians, will replace the diversity of peoples with a diversity of individuals." Abgesehen davon, dass dieses Buch antiquarisch so gut wie unauffindbar ist und eine Neuauflage anscheinend auch nicht geplant ist, wo es sich doch um eine so wichtige Person handelt, hat Herr Dvorak-Stocker es in der 'Neuen Ordnung' richtig dargelegt, dass dieser und andere Sätze aus Kalergis von (zumeist rechten) Verschwörungstheoretikern verbreitet, (wie immer) in seinen Kontext gelesen werden müssen und es von Kalergi selbst keinen 'Kalergi-Plan' gab, dass er diese Prognose rein deskriptiv verfasste. Zwei Punkte kann man aber sicherlich nicht bestreiten:

1) Dass seine zwar sehr biologistische Argumentation im Ergebnis gar nicht so fern von Simmels Aufsatz über "Die Großstädte und das Geistesleben" ist und dass sich die Prognose größtenteils bewahrheitet hat.
"In der Großstadt begegnen sich Völker Rassen, Stände. In der Regel ist der Urbanmensch Mischling aus verschiedensten sozialen und nationalen Elementen. In ihm heben sich die entgegengesetzten Charaktereigenschaften, Vorurteile, Hemmungen, Willenstendenzen und Weltanschauungen seiner Eltern und Voreltern auf oder schwächen einander wenigstens ab. Die Folge ist, daß Mischlinge vielfach Charakterlosigkeit, Hemmungslosigkeit, Willensschwäche, Unbeständigkeit, Pietätlosigkeit und Treulosigkeit mit Objektivität, Vielseitigkeit, geistiger Regsamkeit, Freiheit von Vorurteilen und
Weite des Horizontes verbinden." (aus 'Praktischer Idealismus')

2) Dass seit 1925 einige Zeit verstrichen ist und es heute sehr wohl einen "Multikulturalismus-Plan" in Form der NWO gibt, der hier und anderenorts auch schon von unterschiedlichen Seiten und Aspekten her beleuchtet wurde. Ich sehe hier – im Allgemeinen – immer noch eine Rückständigkeit im Denken derjenigen, die in Völkern denken, gegenüber denen, die dieses nicht mehr tun. Der Gedanke, wie könne Merkel ihr eigenes Land so in den Untergang stürzen, ihr Volk so entmachten und verhöhnen usw. usf. zeigt einfach ein Unverständnis, dass das weder ihr Land, noch ihr Volk ist und dass es auch nicht um die Sicherheit, Freiheit und Prosperität derer geht, die sich als Bundesbürger bezeichnen können (amerikanisches Idealprinzip), sondern dass sie eine Aufgabe (bekommen) hat und dieser Aufgabe nachkommt. Das Bundeskanzleramt ist doch nur vordergründig und da braucht man beim zweiten Amtseintritt auch nicht mehr die Hand zum Schwur heben und wird nur kurz an den eigenen Verrat erinnert, wenn man den Spruch aus einem anderen Zeitalter aufsagt. Merkel muss weg? Böse Geister kann man nicht abwählen, man kann sie nur exorzieren.

Die Frage ist: Handelt es sich bei der 'Orbanisierung' der Progressivismus-mangelnden Visegrád-Staaten um einen 'european backflash' oder um eine wahrhaftige Erneuerung und dem Fall des Kolosses? Zwei Mal wollte Deutschland im 20. Jahrhundert einen eigenen Weg gehen (der nicht immer nur ein guter war) und deren beider Ende jedem bekannt ist. Was passiert also, wenn Europa einen eigenen, ihm wirklich dienlichen Weg geht? Wird das global-technokratisch-corporations-politische Gestell diesen Weg zulassen? Vielleicht sind die Tomahawks und andere Missile(Defense)Systems gar nicht nur für Russland bestimmt.
Andreas Walter
30. Juli 2016 12:14
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/tuerkei/tuerkei-steinmeier-warnt-erdogan-anhaenger-vor-koeln-demo-14364105.html

Jemand, der die Lage unter Kontrolle hat braucht nicht zu warnen.

Oder wollen Sie in die Menge schiessen lassen, Herr Steinmeier?

Wenn die Dinge nicht so laufen, wie Sie sich das wünschen?

So wie an Sylvester? Um Ruhe, Recht und Ordnung wieder herzustellen?

Ich sag' ja. Frauen und Spinner, Muttersöhne und Waschlappen an die Macht und es wäre doch gelacht, hätten wir Deutschland nicht so kaputt gemacht.
enickmar
30. Juli 2016 12:23
Die von mir aufgeworfene, nicht beantwortete und letztlich für zweitrangig erklärte Frage lautet, WARUM sie den fremden Willen so gehorsam, um nicht zu sagen fanatisch ausführt.


Man achte auf Körpersprache und Mimik des häßlichen Entleins:

https://www.youtube.com/watch?v=yfDSfKBHgj8#t=7m12s
quarz
30. Juli 2016 13:07
Eine Irre erwirbt kein Diplom in Physik

Man sollte das Potential von Physikern zu irrer Politik nicht unterschätzen. Es gab zwei Nobelpreisträger, die am Projekt einer "arischen Physik" arbeiteten.
Arminius Arndt
30. Juli 2016 13:35
Und wie wunderbar unsere sog. Integration, unsere deutsche Art vom melting pot und dem friedlichen Miteinander in den letzten 45 Jahren geklappt hat, kann man an diesem Wochenende eindrucksvoll erleben, wenn vermutlich über 30tsd Türken ihrer wahren Nation und ihrem wahren Führer in Köln huldigen werden. Von dieser fünften Kolonne, die da am Sonntag in Köln auflaufen wird, werden sicher die meisten schon seit Jahrzehnten hier leben und sicher etliche tausend auch die sog. deutsche Staatsbürgerschaft haben.
Ulrich
30. Juli 2016 13:43
Ich musste gerade erleben, wie uns in den deutschen Medien (hier: Deutschlandradio Kultur) erklärt wird, dass der hierzulande um sich greifende islamistische Terror nur deshalb von der deutschen Bevölkerung als bedrohlich empfunden wird, weil wir es bisher nicht gewohnt waren, wenn Menschen auf offener Straße zu Axt oder Pistole greifen. Das ist wirklich unglaublich! Nicht die mörderische Geisteshaltung einiger Migranten, nicht die verfehlte Politik, nicht die Insuffizienz einer inneren und äußeren Abwehr ist an allem schuld. Nein, da wird suggeriert, wir als Deutsche sollen uns bitte an den Terror gewöhnen. Mehr Kapitulation geht nicht.
Siddharta
30. Juli 2016 14:36
@ Willkommenskulturlos

Sie sprechen einen Aspekt an, über welchen ich mir auch schon oft Gedanken gemacht habe. Es ist diese Kopflosigkeit und Radikalität bei der Abschaffung des Eigenen, die so ganz und gar nicht zu einem Plan passen will und gleichzeitig befremdlich anmutet. Die Maske jetzt schon fallen zu lassen, ist für die Obrigkeit zu früh. Es wäre zumindest leichtsinnig. Ein Bevölkerungsaustausch durch Populationen mit einem durchschnittlichen g-Faktor, der zwei bis drei Standartabweichungen unter dem deutschen Mittel liegt, läuft auf verbrannte Erde hinaus. Dazu kommt noch religiöser Fanatismus. Es soll wohl auf deutschen Boden nie mehr etwas konstruktives entstehen, egal ob es eher autochthonen oder eher allochthonen Charakter hat. Dies verweist auf ein tiefes Gefühl. Lesen Sie sich einmal die Rede von Gauck anlässlich des Jahrestags der Zerstörung Dresdens durch. Sie werden dort keine noch so leise Andeutung eines Mitgefühls für die Opfer finden. Die Verachtung beinhaltet im Gegensatz zum Hass die Geringschätzung ihres Objektes. Aus dieser Quelle speist sich die zeitgenössische Politik. Ich befürchte daher, dass es mit dem Studium Heideggers nicht getan ist. Zudem bedarf es wohl auch einer thymotischen Aufladung des Volkes, die in ihrer Unversöhnlichkeit an die Niedertracht der gesellschaftlichen Eliten heranreicht.
Meier Pirmin
30. Juli 2016 14:55
@marcus junge und Webmaster. "gehört gestauffenbergt" steht dafür, dass auch unter Rechten politische Hysterie und Wahnsinn als Gefahr akut werden. Angesichts der enormen Wut in den Foren, die das freie Wort noch zulassen, kann man kopflose Aktionen von Rechten nicht mehr ausschliessen, wobei ich normalerweise aber diejenigen, die sich im Netz abreagieren können, als eher weniger gefährlich einschätze. Hoffentlich wird Merkel nicht "gestauffenbergt", sie ist auch, wie immerhin von einigen besonnenen Stimmen hier richtiggestellt worden ist, keine Psychopathin. Würde Merkel aber etwas passieren, womit sich in Deutschland nichts zum Besseren ändern würde, im Gegenteil (man würde es mit den Attentaten auf Rathenau und Erzberger vergleichen), würde Begriff "gestauffenbergt" wohl auf die Sezession zurückfallen. Darum solche Aussagen wie überhaupt alles, was man direkt oder indirekt als Aufruf zu Gewalt interpretieren könnte, umgehend löschen. Dient auch dem Schutz des Autors Lichtmesz und derjenigen, die hier mit Vollnamen firmieren.
Konservativer
30. Juli 2016 14:59
Unter den globalen wie auch regionalen Strippenziehern herrscht, allem Anschein nach, keineswegs Einigkeit über gewisse Grundsatzfragen (ausgenommen Deutschland und Schweden).

Zwei Beispiele: Brexit, Trump-Kandidatur in den USA.

Der Brexit z.B. hätte ohne die Unterstützung maßgeblicher Teile des englischen Establishments nicht realisiert werden können.

In Großbritannien ist der AUFÖSUNGSPROZESS des englischen Volkes weit fortgeschritten und dürfte, alles in allem, durch den Brexit nicht wesentlich aufgehalten oder gar zurückgedreht werden.
Meiner Meinung nach dürfte der Brexit daher weniger in Hinsicht auf den Erhalt des englischen Volkes verwirklicht worden sein, sondern er liegt im Interesse der englischen Eliten (Fragestellung: was ist gut für uns?). Es geht somit um die Souveränität und Privilegien der englischen Eliten, des englischen Establishments und diesbezüglich sind federführende Teile derselben wahrscheinlich der Meinung, daß man sich nicht darauf verlassen kann, daß Leute wie beispielsweise Juncker und Schulz dementsprechend zu instrumentalisieren sind.

Ähnlich uneins sind sich, zumindest so wie es gegenwärtig aussieht, auch die Eliten in den USA. Es deutet einiges darauf hin, daß sich im Establishment der USA eine wirkliche Opposition formiert und sich hinter Trump positioniert hat.
Paul Gottfried äußert sich folgendermaßen
https://www.lewrockwell.com/2016/05/paul-gottfried/conservatism-inc-hates-trump/
deshalb zeichnet er "Scholars for Trump"
https://www.lewrockwell.com/2016/07/paul-gottfried/scholars-trump/

In beiden Fällen (Großbritannien und die USA) scheint es, so wie es sich mir darstellt, durchaus nicht um "Peanuts" zu gehen.

Ich halte mich bei der Beurteilung der Situation in Deutschland an Günter Maschke, der unsere Lage in verschiedenen Gesprächen dargestellt hat (das Paradigma unseres Establishments, so Günter Maschke: es will Deutschland in Europa auflösen).
Zuletzt vor ca 2 Jahren in der Zeitschrift ZUERST!:
"Vergessen Sie nicht: Unsere Politiker wollen die Auflösung Deutschlands in Europa. Natürlich wollen sie gleichzeitig ihre Privilegien behalten, was in Zukunft ein sehr interessanter Punkt werden dürfte. Aber ein solches Europa kann nicht funktionieren, weil wir Deutschen die einzigen sind, die sich das so vorstellen"

Maßgebliche Teile des hiesigen Establishments, unter der Federführung der "Gallionsfigur" Angela Merkel (wie es scheint, nimmt sie die Bezeichnung "mächtigste Frau der Welt" von einigen Leuten aus dem us-amerikanischem Establishment http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-06/forbes-angela-merkel-macht-frau-welt für bare Münze, sie war es jedoch nie und scheitert gegenwärtig diesbezüglich auf ganzer Linie), haben sich augenscheinlich für den "sudden death" des deutschen Volkes entschieden. Andere Teile des Establishments http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-07/fluechtlinge-csu-christian-schmidt-obergrenze , wie z.B. Seehofer und Stoiber bevorzugen dagegen den, bislang praktizierten, langsamen Austausch, sie sind für ein Siechtum, das zum Tode führt (500.000 "Flüchtlinge pro Jahr wären für diese Leute in Ordnung). Das sind, wie ich meine, die Fronten innerhalb unseres Establishments.

Der Tod des Deutschen Volkes, die "Abschaffung Deutschlands" soll in einem "geeinten Europa", nach dem Vorbild der USA, finalisiert werden (Deutsche weg, Europäer da, die Privilegien des hiesigen Establishments gesichert).

Die kürzlich angelaufene "sudden death"-Methode der Merkel-Fraktion führt allerdings zur Auflösung Deutschlands ins Nichts (ein europäischer Bundesstaat nach dem Vorbild der USA ist nicht vorhanden, der Erhalt der Privilegien für die Masse des hiesigen Establishments ist in diesem Szenario zumindest zweifelhaft), da die federführenden Vertreter der meisten (Ausnahme Schweden, dort läuft die Abschaffung der Schweden durch deren Establishment ähnlich krass ab wie bei uns in Deutschland) anderen europäischen Staaten entweder an einem Europa der Nationen festhalten und an der Auflösung ihrer Staaten nicht interessiert oder aber die Kräfteverhältnisse in diesen Staaten noch nicht so weit gediehen sind, wie in Deutschland und Schweden.

Meine Hoffnung ist zunächst, daß sich Merkel (und damit die Politik, für die sie steht) innerhalb der verschiedenen (Deutschland, Europa, International) Machtfelder derart diskreditiert und isoliert, daß sie zurücktreten muss. Das wäre zumindest ein Anfang, der erste Schritt auf einem noch langen Weg.
Trouver
30. Juli 2016 15:03
wer dagegen aufbegehrt, wird indes systematisch durch Staat, Medien und ihre Antifakettenhunde eingeschüchtert


In der Wahlkabine, jedoch, ist man nach wie vor alleine.

Und, schau da, - es geht doch. Ein kleines Wunder von Reuth.
Trollhart
30. Juli 2016 15:52
Diese Täter verhöhnen nicht das Land, das sie aufgenommen hat, sondern bringen die Bürger dieses Landes um. Auch das wieder eine Verharmlosung.
Willkommenskulturlos
30. Juli 2016 16:26
@Waldgänger aus Schwaben
Samstag, 30. Juli 2016, 7:47

Merkel hat nichts Schickalshaftes-Dämonisches an sich, sie handelt nicht im Auftrag finsterer Dunkelmänner.
Das Hervorstechendste an ihr ist ihre Mittelmäßigkeit, ja Unfähigkeit. In der Sommer-Pressekonferenz hat sei dies erneut eindrucksvoll unter Beweis gestellt.


Bei Merkel kann man nicht über Mittelmäßigkeit sprechen, sondern nur über Debilität. Merkels hilfloses Gestammel ist auf dem Kindergarten-Niveau.
Dass „Eliten“ solche Unperson in der Spitzenposition dulden, sagt viel über „Eliten“ selbst – offensichtlich sind sie intellektuell nicht weit von Merkel entfernt.

Interessanter und analysebedürftiger ist das nahezu komplette Versagen der deutschen Intelligenz.


DER FISCH STINKT AM KOPF.
Die „Eliten“ sind degenerierter als der Rest der Bevölkerung.

Da sie eine relativ geschlossene Gruppe sind, hat Schäuble in diesem speziellen Fall mit seiner Inzucht-Degeneration Theorie nicht Unrecht.
Die „Eliten“ wollen aber sich selbst von arabischen Hengsten nicht besamen lassen – dieses Schicksal ist für das einfache Volk vorgesehen.

In anderen Ländern des abendländisch-christlichen Kulturkreises ist der Widerstand viel größer, dies spricht gegen die „Theorie des ethnischen Lebenszyklus“.


Den ernsthaften Widerstand gibt es in Ost-Europa, USA, Australien usw. – dort, wo die Ethnien jünger als west-europäische sind. Gerade das spricht für die „Theorie des ethnischen Lebenszyklus“.

Es geht uns wirtschaftlich einfach noch viel zu gut.
Vielleicht ist das eine Erklärung.


Verglichen mit Barbaren ging es dem west-römischen Reich auch gut.
Das hat den Niedergang nicht verhindert, sondern beschleunigt (weil Rom für Barbaren als Raubziel attraktiv war).
Willkommenskulturlos
30. Juli 2016 16:27
@Der_Jürgen
Die von mir aufgeworfene, nicht beantwortete und letztlich für zweitrangig erklärte Frage lautet, WARUM sie den fremden Willen so gehorsam, um nicht zu sagen fanatisch ausführt.


Kein Politiker handelt selbständig, sondern im Interesse bestimmter Gruppen. Das ist der Grundsatz der Politik.
Politiker können nicht anders (per definitionem).

Manchmal erlangen ganz große Politiker ausnahmsweise ein Stück Selbständigkeit.
Das ist aber bei heutigen Politzwergen völlig ausgeschlossen.

Was sich mit Sicherheit sagen lässt, ist, dass Merkel und Konsorten Psychopathen sind.
(Psychopathie und Intelligenz schliessen sich nicht aus; das wird Ihnen Dr. Hannibal Lecter gerne bestätigen.)


Da ist was dran.
Ich habe mal im Radio über eine Studie gehört, dass es in den Führungsetagen überdurchschnittlich viel Psychopathen sind (weil Psychopathen überdurchschnittlich machtgeil, zielorientiert und gewissenlos sind).

@sahe
Samstag, 30. Juli 2016, 8:59
Was mich nur immer wieder umtreibt ist die Frage was Merkel (übrigens eine aktive Freimaurerin und Atlantikerin) sich davon verspricht?!


Wahrscheinlich nichts.
Sie MUSS das einfach machen, weil sie von bestimmten Gruppen (transatlantische Globalisten) installiert wurde, ihnen dient und von ihnen völlig abhängig ist.
Ihre Belohnung ist ihr Amt.
thotho
30. Juli 2016 16:29
Seehofer sagt heute, dass er Merkels Politik sinngemäß nicht mittragen könne. Also, dasselbe wie vor einem Jahr - so wie bei Merkel.

Seehofer will wahrscheinlich das gleiche wie Merkel. Der Rest ist vermutlich nur scheinheiliges Gezeter.
Willkommenskulturlos
30. Juli 2016 16:49
@Akritai
Samstag, 30. Juli 2016, 11:13
Ein vielsagendes Detail: Der Entscheidung, an der Trauerfeier in München teilzunehmen und nicht die Opfer des IS im Krankenhaus zu besuchen, haftet schon wieder so etwas wie Kalkül an.


Natürlich ist es Kalkül.
Von letzten Anschlägen ist München der einzige, der zwar mit Buntheit, aber nicht direkt mit Merkelschen Asyl-Wahn zu tun hat.
Die Opfer sind ganz passend (Türken, Albaner).
Der Täter ist nicht völlig geeignet (Iraner), wird aber halbwegs passend gemacht (rechtsradikal, Breivik-Anhänger).

Es ist zwar nicht der ersehnte bio-deutsche Nazi-Anschlag, aber zur Not nimmt man halt das, was es gibt.

Wäre es aber ein Deutscher / weißer Europäer, der geschossen hätte, dann würde Merkel schon am nächsten Tag nach München fahren, vor McDonalds knien und den Laden zum Martyrer-Tempel der heiligen Buntheit erklären.
Gustav
30. Juli 2016 17:07
@ Waldgänger aus Schwaben

"Merkel hat nichts Schickalshaftes-Dämonisches an sich, sie handelt nicht im Auftrag finsterer Dunkelmänner."

So,so...Dann werfen wir doch einen Blick auf ihre "Auszeichnungen", vielleicht liegt da der Schlüssel......

Privatrechtliche Auszeichnungen

2006: „Vision for Europe“
2007: Europäer des Jahres
2007: Leo-Baeck-Preis, höchste Auszeichnung des Zentralrats der Juden in Deutschland
2007: World-Statesman-Preis der „Appeal of Conscience“-Stiftung
2007: Ehrendoktorwürde Hebräische Universität Jerusalem, Israel
2008: Internationaler Karlspreis
2008: Josef-Neuberger-Medaille, Preis der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf. „Die Medaille bedeutet mir sehr viel“, sagte Merkel bei der Auszeichnung. Es sei ein „Ansporn, gegen jegliche Form von Antisemitismus und Extremismus vorzugehen.“
März 2008: Europe Award of Merit-Medaille der B’nai B’rith für ihren „Kampf gegen den Antisemitismus“
2009: Eric-M.-Warburg-Preis der Atlantik-Brücke
2009: Ehrendoktorwürde Neu Yorker New School for Social Research
2010: Deutscher Medienpreis
September 2010: Leo-Baeck-Medaille, vom Leo-Baeck-Institut in Neuyork für ihre Verdienste um die deutsch-jüdische Aussöhnung.
2011: In einer Mitteilung des Weißen Hauses wird bekanntgegeben, daß die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel zu den 15 Persönlichkeiten gehören wird, die Anfang 2011 mit der amerikanischen Freiheitsmedaille „Presidential Medal of Freedom“, der höchsten zivilen Auszeichnung der Vereinigten Staaten, geehrt werden. Außer ihr erhalten u. a. George W. Bush, Warren Buffett, Yo-Yo Ma, John Lewis, Jasper Johns und Maya Angelou die Auszeichnung.
20. Januar 2011: „Light Unto the Nations Award“ vom American Jewish Committee
1. Februar 2011: Ehrendoktorwürde der Tel-Aviv-Universität, Israel
24. Oktober 2011: „Preis für Verständigung und Toleranz“ vom Jüdischen Museum Berlin
13. November 2011: „Coudenhove-Kalergi-Europapreis“, Auszeichnung der Coudenhove-Kalergi-Stiftung
27. November 2012: „Heinz-Galinski-Preis“
22. Mai 2013: „Lord Jakobovits Preis des Europäischen Judentums“ (für die Legalisierung der Genitalverstümmelung sowie die Verurteilung der zunehmenden Judengegnerschaft in Europa)
25. Februar 2014: „Ehrenmedaille des israelischen Präsidenten“ die „Medal of distinction“ für Verdienste um das Land Israel
2. Dezember 2015: Abraham-Geiger-Preis, für ihre Verdienste um das Judentum. (mit 10.000 Euro dotiert, Preisgeld muß an das Judentum gespendet werden)
9. Dezember 2015: „Person des Jahres“, das Nachrichtenmagazin TIME würdigte sie als „Kanzlerin der Freien Welt“
Freedom Medal des Four Freedoms Awards, 2016

"Merkel konnte ja nicht mit Messer und Gabel essen. Diese Dame ist ja wenig vom Charakter heimgesucht. Da kann man sich nur bekreuzigen. Sie lungerte sich bei den Staatsessen rum, so daß ich sie mehrfach zur Ordnung rufen musste.“ — Helmut Kohl, Gespräche mit WDR-Journalist Heribert Schwan zu Kohls „Erinnerungen
Die Welt, 6. Oktober 2014
Sara Tempel
30. Juli 2016 18:31
"Der einzige Schluß, den man aus all dem ziehen kann, ist wohl der: Merkel und ihre Kaste müssen gewußt haben, was für Folgen ihre Politik realistischerweise für das Land haben würde. Man hat diese zu erwartenden Folgen bewußt in Kauf genommen, vielleicht in der Hoffnung, daß alles einigermaßen glimpflich ausgehen wird, und statistisch gesehen nicht allzu viele Menschen beraubt, vergewaltigt, verprügelt oder ermordet, und hoffentlich nicht allzuviel IS-Anhänger eingeschleust werden."

Sicherlich ist dieser Schluß richtig, den Sie, Herr Lichtmesz, ziehen! Aber ich glaube nicht einmal, daß die verantwortlichen Politiker, allesamt Marionetten, irgendwelche Hoffnungen hegen, den Schaden für ihr deutsches Volk irgendwie zu beschränken. - Der Terror scheint mir ein gewünschtes Mittel dem Bürger immer mehr Angst einzujagen, bis er zuletzt nach einem totalitären Polizeistaat schreit (s. Ausnahmezustand in Frankreich o.ä.). Viele Mitbürger, vor allem die Medienleute, die sich so ihren Posten erkauft haben, machen mit. Das ökonomische Denken nämlich ist ohne Moral und gehört zum Werkzeug des Satanas!
Olaf
30. Juli 2016 18:31
Es ist allerdings bemerkenswert, wie viele Deutsche sich noch immer als willfährigen Teil der linksislamischen Volksgemeinschaft gerieren, und den wahnsinnigen Blockpolitikern und spinnerten Staatsmedien folgen. Ich war nie Teil dieser Freakshow, auch nicht im letzten September. Aber als Beobachter ist es höchst spannend und unterhaltsam.
Roman
30. Juli 2016 19:09
@Roman“ Sollte es jedoch einen Parteitag der bekannteren Parteien islamistisch treffen……….kein Mitleid“

Der jetzt in Frankreich zotode gekommene 86jaehrige „Geistliche“ Jaques Hamel widmete Jahrzehnte seines Schaffens dem interreligoesen Dialog.
Interreligioeser Dialog darf man wohl uebersetzen als Dialog mit dem Islam.
Das Fleckchen St. Etienne bei Rouen war ein ganz beschaulicher Ort.
Nur Gott weiss, wieviel Franzosen sich aus Rouen nach St. Etienne abgesetzt haben um den „Wahnsinn der grossen Stadt“ hinter sich zulassen.
Die Moslems von St. Etienne konnte man an einer Hand abzaehlen, soetwas wie eine Gemeinde war im Kern garnicht vorhanden.
Das sollte sich uebernacht aendern, als der Priester Jaques Hamel an die nicht existierende islamische Gemeinde den Vorgarten seiner Kirche verschenkte, auf dass die Moslems hier ihr Gotteshaus errichten moegen.
Nun, die vorher eher gar nicht vorhandenen Moslems, die aufeinmal zahlreich um ihren neuen Tempel herum anzutreffen waren dankten es dem braven Don Jaques auf ihre Art: der Kirchgang wurde fuer die Schaefchen des Priester Jaques ab sofort zum Spiesrutenlauf und die Gemeindearbeit und der katholische Gottesdienst auf nur jede erdenkliche Weise behindert.
Es war dann aber nicht so, dass dieser vorhersehbare Ausgang den guten Samariter Jaques Hamel irgendwie zum Nachdenken oder Innehalten bewogen haette.
Bei Sommeranfang setze Hamel in der Juniausgabe der katholischen Wochenzeitung Famille Chretienne nocheinmal ein paar Zeilen fuer sein Sprengel ab : “ auch im Urlaub……..nicht nachlassen…..fuer eine „gerechte“ „Welt“……des „bruederlicheren“ Miteinanders…..“ und so weiter, und so fort


Sollte es so sein, so braucht der Mann mein Mitleid auch nicht. Wenn man auch nach eigenen Spiessrutentour immer noch im "Glauben" fest ist, so ist da keine Mitgefühl angebracht. Man bemitleidet ja auch keine christlichen Märtyrer. Der Priester hat zunächst für seine Zivilreligion leiden dürfen. Nur ist er für die Sache gestorben. Da wäre dann wie gesagt ein gewisser Respekt angebracht, doch kein Mitleid. Gemeint sind aber nicht wie Leute wie dieser Priester, der sich den Folgen seiner Handlungen zumindest aussetzte, sondern die Bereicherer, die aus der Ferne frohlocken, es aber nicht übers Herz bringen zumindest die eigenen Kinder auf eine Migrantenschule zu schicken. Ich glaube nicht, dass bei direkter Betroffenheit die Festigkeit im Glauben vorhanden wäre.

Relevant ist es nicht. Für beide Typen fehlt mir lediglich die Empathie. Ich würde mich jeglicher Trauerbekundung verweigern. Ob ich so einem Menschen die Sache direkt aufs Brot schmieren würde, ist eine andere Sache. Bei einem offiziösen Ziel , etwa einem Parteitag würden von meiner Seite ätzende Kommentare hingegen sicher sein. Dem praktischen Zynismus kann nur noch mit Mitleidlosigkeit begegnet werden.
Fredy
30. Juli 2016 20:09
Einer der schwächsten Lichtmeszen Texte. Aber mit der Überschrift ist zumindest alles gesagt.

Waiting for Stauffenberg.
Roman
30. Juli 2016 20:28
Im Übrigen sollte man bei einer normalen Entwicklung nicht mit einer baldigen Wende rechnen. Wenn man nüchtern analysiert ist eine Wende innerhalb des Systems unmöglich. Allein schon um die sofortigen Abschiebungen zu ermöglichen, bräuchte es massiver Gesetzesännderungen, bis wahrscheinlich hin zu einer Änderung des Grundgesetzes. Selbst wenn wir so tun als wären normale Gesetzesänderungen ausreichend, setzt es Mehrheiten nicht nur im Bundestag, sondern auch im Bundesrat voraus. Dann kommen noch die Vorschriften der EU und andere internationale Verträge hinzu, die es schwierig machen. Eine Mehrheit für eine irgendwie konsistent handelnde AfD ist nicht in Sicht. Zunächst ist nicht einmal eine konsistent aufgestellte AfD spürbar.

Die Bundesrepublik fährt zwar eine desolate EU-Poltik, profitiert aber momentan noch von den Folgen dieser Zerstörung. Da werden Anschläge alle paar Monate und durch statistische Spielereien kaum verdeckte Übergriffe sehr lange wenig ändern.

Es setzt einen Kollaps der EU und eine wirtschaftlich stark zu spürende Krise im Land voraus. Beides wird nicht von Deutschland selbst ausgehen. Selbst bei Frankreich ist es nicht zu erwarten, dass die FN nächstes Jahr die Präsidentschaft holt. Wir sind aber noch ein Stück weit von den französischen Verhältnissen entfernt.

Ohne einen rapiden Abfall der Lebensqualität wird Nichts passieren. Der Deutsche wird den Rückzug aus gewissen Stadtteilen antreten und zumindest per Lippenbekenntnis seine Liebe zu der Welt beteuern. Man wird ja noch eine Weile sein normales Leben führen können. Die Masse der Menschen ist unpolitisch. Kann man noch normal zur Arbeit gehen? Ist der Urlaub noch drin? Kann man sich noch in Ruhe alkoholisieren? Ja, wenn man bestimmte Dinge beachtet

Man wird also nicht sagen können, wann der Kipppunkt erreicht ist. Wenn es soweit ist, wird es eine relative banale Angelegenheit sein, die den Auslöser ergibt, vor dem Hintergrund einer Wirtschaftskrise. In der Rückschau wird man auch wieder sagen, dass es zu dem Zeitpunkt unvermeidlich gewesen ist, doch für den Zeitgenossen wird es überraschend sein.

Deutschland wird als Letztes umkippen, wenn es überhaupt kippen sollte. Die Verfassung wird dann Niemanden mehr interessieren. Selbst das System muss sie inzwischen stark verbiegen, um überhaupt noch handlungsfähig zu sein. Theoretisch gelten Mexiko und Pakistan trotz eines faktischen Bürgerkriegs als Staaten. Manchmal erwischt es auch dort die obere Mittelschicht, irgendeine Wende findet aber nicht statt. Selbst bei 2000 Anschlagsopfern pro Jahr kann man als Einzelner seine Normalität leben, wenn man nur daran glaubt, dass sie normal ist.

Immerhin ist in den letzten zehn so etwas wie eine kleine Gegenöffentlichkeit entstanden. Von den Zahlen her ist es mehr als genug. Zu keinen Zeiten kurz vor dem Umbruch sind es mehr Leute gewesen. Als ob die Sowjetunion je mehr als ein paar Tausend Dissidenten gezählt hätte. Genauso wie sie zu keinem Zeitpunkt mehr als ein paar Tausend Verteidiger hatte. Ein System wird von den Leuten angegriffen, die es angreifen und von den Leuten verteidigt, die es verteidigen. Die BRD macht an der Stelle schon den Fehler die eigenen Sicherheitskräfte immer wieder mit Dreck zu bewerfen, statt sie zu hätscheln.

Ja, Merkel wird nicht durch Blätter vertrieben werden. Papier wird sie aber auch nicht im Amt halten können.
Sporti
30. Juli 2016 20:50
Ich vermute schon, dass Merkel von den gleichen oder selben Leuten beraten wird, wie schon Tony Blair. Der arme Tropf dachte wirklich, dass man Straßen und Plätze nach ihm benennen würde, dass er einmal als großer Staatsmann in die Geschichte eingehen würde, der die Demokratie in den nahen Osten brachte. Welch eine kolossale Fehleinschätzung, wie viele Tote..
Ein persönliches Motiv Merkels, neben der eben angesprochenen Eitelkeit, dürfte das bekannte "nie wieder" sein, aus ihrer Sicht zwei Fliegen mit einer Klappe. Seltsam nur: wirken die Deutschen denn heute in irgend einer Weise kriegslüstern? Wurde denn jemals in der Geschichte Frieden geschaffen, durch Massenumsiedlungen? Die Altlasten des Kommunismus, ethnische Bürgerkriege in Osteuropa, schon vergessen?!
der demograph
30. Juli 2016 22:06
Mitgefangen, mitgehangen. Auf eine Art haben alle Deutschen mit Schuld an der Situation. Die einen weil sie sich im letzten Spätsommer - mit Verlaub - hemmungslos der Geilheit hingegeben geben die Ihnen die Flüchtlinge brachten. Es hat sie angemacht junge, unversehrte Männer zu Opfern zu stilisieren. Vielleicht war es der Reiz des Verbotenen, das Aufbegehren gegen jede Vernunft. Dazu natürlich das hysterische Hochgefühl dass sich durch die unbekannte Vergemeinschaftung als Flüchtlingshelfer ergab und nicht zuletzt die Wonne der Schadenfreude, die das Verächtlichmachen der "Rechten", "Rassisten" etc ermöglichte. Der ganze Hass, die ganze Hetze auf Pegida, AfD etc. etc. (inklusive der Projektion von eben Hass und Hetze auf die Zielobjekte), das tat vielen Menschen sehr gut. Was gibt es schöneres als eine Regierung die einem auf einmal einen Sinn im Leben, etwas zu Lieben und etwas zu Hassen gibt?
Und die Deutschen, die dem widerstanden haben haben am Ende zu wenig getan um die anderen Deutschen an ihrem hemmungslosen Treiben zu hindern.
Deshalb hatte die Attacke von Würzburg für mich persönlich eine andere Qualität. Die Touristen aus Hongkong hatten nichts, aber auch nichts mit der Flüchtlingsgeschichte zu tun. Sie kamen nach Deutschland in gutem Vertrauen auf die Sicherheit und wohl mit einer Menge Respekt für ein Deutschland das hierzulande in Vergessenheit gerät. Und doch wurden barbarisch mit dem Hackebeil angegriffen und schweben nach letzten Informationen teils ja immer noch in Lebensgefahr.
Sara Tempel
30. Juli 2016 22:29
Verbesserung:
Dem an finanzieller Gewinnmaximierung orientierten ökonomischen Denken von Egomanen der Machtelite fehlt jede Moral! Rassenzüchtungen von manipulierbaren Konsumenten für eine globalisierte "One Word" ist das Resultat solch kranker Hirne!
Caroline
30. Juli 2016 23:34
Merkel hat - wenn auch in skurriler Beiläufigkeit - vom Kampf
oder meinetwegen Krieg
gegen den islamistischen Terrorismus gesprochen.
Dieses wurschtige En-passant-Akzeptieren einer Kriegserklärung sucht sicher historisch seinesgleichen. Schau'n wir mal, ob es sich als geflügeltes Wort durchsetzt, wenn wir dann den "Meinetwegen-Krieg" haben ...
Ich habe gerade das kurze urlaubsbedingte Vergnügen, täglich das neue deutschland auf den Tisch zu bekommen, wo sich der linke Hardliner Velten Schäfer über Merkels rhetorisches Festhalten an ihrer Wir-schaffen-das-Linie tatsächlich ganz ironiefrei freut, denn "die Alternative wäre eine Diskussion über die Aufhebung des Asylrechts". Da sind doch mal winzige Schritte vorgezeichnet, die wir einfach weitergehen müssen: der sogenannte Asylpakt ist ein kleines Zugeständnis an die Realität, das Reden von Schwierigkeiten ein nächstes kleines Zugeständnis, und die Diskussion über die Aufhebung des Asylrechts noch eines ... und wenn nur noch die LINKE Merkel unbeirrbar die Stange hält, dann noch eines ...
Dystopianer
31. Juli 2016 00:11
Bei näherer Betrachtung schon ein merkwürdiges Ding:

Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.


"Seinen Nutzen mehren"? Für wen?

"Die Gesetze des Bundes wahren", so so. da besehe man sich mal frau Kasners zahlreiche Ehrungen.

Wenn ich ein Kälbchen mäste und dem Metzger zuführe, habe ich ja auch seinen Nutzen gemehrt, nicht wahr?
Michael B.
31. Juli 2016 00:53
Es gibt zuviele weiße Flecken auf dieser "Landkarte des Terrors", als dass ich zu einer abschließenden Beurteilung der Privatmeinung einer ehemaligen FDJ-Sekretärin gelangen könnte. Insofern: Weidmannsheil im lustigen Perzeptions-Anschießen.
Der_Jürgen
31. Juli 2016 10:26
@Meier Pirmin

Volle Zustimmung zu Ihrer Warnung von Gewaltaufrufen. Wir müssen unsere (verständlichen) Emotionen im Zaun halten. Wer von uns kann wollen, dass diese Website gesperrt wird, weil man den Hausmeistern vorwirft, Aufforderungen zu Verbrechen zu dulden? Das möge bitte auch

@Freddy

bedenken, der "auf Stauffenberg wartet". Ein Attentat auf Merkel würde aus ihr nur eine Märtyrerin machen, dem System einen willkommenen Vorwand zu verschärfter Repression bieten und am antideutschen Kurs des Systems kaum etwas ändern, denn der Nachfolger oder die Nachfolgerin würde ja eine ähnlich desaströse Politik betreiben.
Es steht mir nicht an, den Hausmeistern Vorschriften zu machen, aber ich würde ihnen doch vorschlagen, Texte, die Aufrufe zu Gewalttaten enthalten, künftig nicht mehr freizuschalten. Es steht zu viel auf dem Spiel.

@Gustav

Danke für Ihre Liste der Auszeichnungen, welche die Merkel von einschlägig bekannter Seite erhalten hat. Wenn diese Liste dem ewig begriffsstutzigen

@Waldgänger aus Schwaben

der entgegen aller Evidenz behauptet, diese Frau handle „nicht im Auftrag finsterer Dunkelmänner“, nicht die Augen öffnet, öffnet ihm gar nichts die Augen. Man müsste die Liste auch den Autoren von PI oder Herrn Michael Mannheimer unter die Nase halten, die sich die Finger wundschreiben über die Gefahren, welche die islamische Masseneinwanderung für unsere jüdischen Mitbürger heraufbeschwört, sich wohlweislich jedoch nie fragen, weshalb besagte Mitbürger die islamische Flut nach Kräften fördern und die Hauptverantwortliche dafür mit Auszeichnungen überhäufen.

(Dasselbe Phänomen findet sich auch in anderen Ländern, insbesondere in Frankreich, wo die zionistische LICRA jeden, der ein Wort zu viel gegen die Islamisierung sagt, mit Strafanzeigen eindeckt.)

@Christian Bode

„Praktischer Idealismus“ von Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi ist online verfügbar. Vermutlich waren Sie noch nicht Leser dieses Blogs, als dort vor knapp zwei Monaten eine ausführliche Debatte über diesen Mann und sein berühmtes Buch geführt wurde:

http://www.sezession.de/54299/wolfgang-schaeuble-und-die-biopolitik-der-aufloesung.html

Ein erneutes Eingehen auf dieses Thema erübrigt sich da wohl.
enickmar
31. Juli 2016 11:33
… und es von Kalergi selbst keinen ‚Kalergi-Plan‘ gab, dass er diese Prognose rein deskriptiv verfasste.


Schon im Vorwort wird allerdings deutlich, daß es sich bei der Schrift um einen Appell handelt:

Statt in den Fesseln der unzeitgemäßen Gegenwart zu verharren und tatenlos von besseren Möglichkeiten zu träumen, wollen wir also tätigen Anteil nehmen an der Entwicklung der Welt durch praktischen Idealismus.


Und die verschiedenen Möglichkeiten der deskriptiv prognostizierten Biologie, an deren Entwicklung man „tätigen Anteil“ nehmen will, werden wertend beschrieben:

Die Wesenszüge, die sich aus dieser Inzucht ergeben, sind: Treue, Pietät, Familiensinn, Kastengeist, Beständigkeit, Starrsinn, Energie, Beschränktheit; Macht der Vorurteile, Mangel an Objektivität, Enge des Horizontes. Hier ist eine Generation nicht Variation der vorhergehenden, sondern einfach deren Wiederholung: an die Stelle von Entwicklung tritt Erhaltung.
...
Inzucht stärkt den Charakter, schwächt den Geist - Kreuzung schwächt den Charakter, stärkt den Geist. Wo Inzucht und Kreuzung unter glücklichen Auspizien zusammentreffen, zeugen sie den höchsten Menschentypus der stärksten Charakter mit schärfstem Geist verbindet. Wo unter unglücklichen Auspizien Inzucht und Mischung sich begegnen, schaffen sie Degenerationstypen mit schwachem Charakter, stumpfem Geist.
Der Mensch der fernen Zukunft wird Mischling sein. ...


Das Buch gibt es im Netz als PDF und zumindest früher fand man antiquarisch auch mal ein Original.

M.L.: Wenn noch einer zum 15000000000000x mit Coudenhove-Kalergi daherkommt, wird er auf ewig vom Blog verbannt!
Komant
31. Juli 2016 12:08
Irgendwie kommt einem dieses Forum wie eine Diskussion in der dritten Klasse der Titanic vor. Thema: Was könnte den Kapitän dazu bewogen haben, den Dampfer mit voller Fahrt zwischen Eisberge hindurch fahren zu lassen.

Dabei wäre zu retten, was oder besser gesagt wer zu retten ist, denn nicht nur Deutschland sondern ganz Westeuropa sind verloren - verloren an die Linke und den in ihrem Kielwasser heranrauschenden Islam.

Es kann bei nüchterner Betrachtung nur noch darum gehen, wie man den dekadenten Passagieren aus der ersten (Elite) und zweiten (Manager) Klasse den Zugang zu den Rettungsboten entreissen kann. Denn ausschliesslich durch Auswanderung wird sich ein bewahrenswerter Rest des deutschen Volkes erhalten lassen.
Andreas Walter
31. Juli 2016 12:56
"Polizei stockt auf 2700 Beamte auf - Alle Hundertschaften von NRW im Einsatz"

http://www.focus.de

Wenn ich so etwas lese frage ich mich was wohl passiert, wenn 5 Terroristen heute Nachmittag eine andere Stadt in NRW mit Sturmgewehren angreifen.

Im schlimmsten Fall in einem türkischen Wohnviertel und/oder unter falscher "Flagge", und sei es nur, um in Deutschland ukrainische Zustände herbeizuführen.

Da hilft nur noch beten, wenn alles schon so weit ausser Kontrolle ist.
Winston Smith 78699
31. Juli 2016 13:41
@ Der_Jürgen
Ein Attentat auf Merkel würde aus ihr nur eine Märtyrerin machen, dem System einen willkommenen Vorwand zu verschärfter Repression bieten und am antideutschen Kurs des Systems kaum etwas ändern, denn der Nachfolger oder die Nachfolgerin würde ja eine ähnlich desaströse Politik betreiben.

Senden die deswegen gerade jetzt - ausgerechnet am Türkensonntag - auf Phoenix eine Historikerrunde, die am Beispiel der RAF ganz genau erklärt, die das alles so geht? (phoenix history live)
Reklof
31. Juli 2016 15:04
Liebe Leute, lange habe ich mich nicht mehr zu Wort gemeldet. Leider sind die schlimmsten Befürchtungen wahr geworden. Zu meiner großen Verwunderung gibt es viele in meiner Generation, mit und ohne Kinder, die mit all dem kein Problem haben. Neulich äußerte ein entfernt Bekannter es sei doch gut das Deutschland im WK 2 so platt gemacht worden wäre das der Nationalismus endgültig verschwunden sei. Darauf hin fragte ich was er denn an der Identitätslosigkeit der heutigen Deutschen gut findet ? Antwort: " Wieso Identität, hat doch eh jeder ne Andere, oder ? Es ist wirklich so, zu mindestens im urbanen Westen, es gibt gar keine deutsche Identität mehr. Also warum um etwas trauern was gar nicht mehr vermisst wird. Wo sind die verbindenden Lieder, Bräuche etc. Wo ist die gelebte Kultur. Die Anderen haben eine Kultur ( ohne Wertung) und Sie leben Sie. Und Sie sind selbstbewußt. Sie sehen uns gar nicht, wir sind nicht mehr wichtig. Wir sind schon lange tot. Mit oder ohne Merkel, es gibt leider kein zurück mehr. Selbst ein Attentat mit mehr als tausend Toten wird keine Kehrtwende bringen. Man freut sich das man davon gekommen ist, mehr nicht.
Mitropa
31. Juli 2016 17:12
@Der Jürgen

Hier gibt es keine Aufrufe zu Gewalttaten! Wenn hier jemand von "gestauffenbergt" schreibt, dann träumt er lediglich laut. Das einzige was uns offenbar noch geblieben ist, während drumherum Tatsachen geschaffen werden. Wollen Sie den Leuten auch noch das Träumen verbieten?
Andreas Walter
31. Juli 2016 17:40
http://www.focus.de/politik/deutschland/oekumenische-gebete-gottesdienst-mit-merkel-und-gauck-muenchen-trauert-um-die-opfer-des-amoklaufs_id_5778229.html

Nein, da beten nicht 4 in die falsche Richtung, das sind Sicherheitskräfte.

Nicht einmal das bekommt unsere Regierung noch mit Würde hin.
Waldgänger aus Schwaben
31. Juli 2016 17:53
@Willkommenskulturlos, Gustav, Jürgen

Wir können das gerne am Beispiel des sogenannten Flüchtlingsabkommens mit der Türkei durch deklinieren.
Jedem halbwegs klar denkenden Menschen war unmittelbar einsichtig, dass dies nichts wird. Die EU macht sich von der Türkei abhängig, die Türkei wird immer mehr fordern, weil sie über ein fast unbegrenztes Reservoir an Migranten verfügt.

Die Visa-Freiheit oder gar der EU-Beitritt der Türkei erfordert Einstimmigkeit, die nicht gegeben ist. Ungarn hat dann auch stante pede erklärt, der Visa-Freiheit nicht zuzustimmen.
Die Quotenreglung für die Verteilung der Flüchtlinge wird von vielen Völkern in der EU abgelehnt und klar war auch, dass weitere Anschläge folgen werden und diese Anschläge die Ablehnung der Quotenreglung verstärken werden.

Natürlich hätten Merkel, oder die angeblichen Strippenzieher im Hintergrund, mit Erdogan ein Abkommen treffen können, um die Einwanderungszahlen temporär etwas runter zu regeln.

Aber warum wurde dies nicht im Verborgenen getan?

Mit großem Getöse wurde das Abkommen publik gemacht, die Flüchtlingszahlen über die Balkanroute gingen etwas runter und nun nach dem zu erwartenden Scheitern werden die Zahlen wieder rauf gehen und Merkel wird geschwächt sein.
Finstere Dunkelmänner hätten das so geregelt, dass ihre Sockenpuppe daraus gestärkt hervor geht.

Das Weib ist einfach nur unfähig.

Die Frage ist und bleibt, warum zieht die große Masse der Deutschen hier mit? Vor allem warum die die es besser wissen könnten?

Ich denke wir müssen hier den alten Marx bemühen. Weltweiter freier Waren-und Personenverkehr bedeutet weltweiten unregulierten Kapitalismus wie zu Marxens Zeiten.
Die Masse der Deutschen, speziell unsere Eliten meinen zu den Gewinnern zu gehören.
"Wir profitieren doch von der EU. Wir brauchen junge Arbeitskräfte. Die Flüchtlinge werden unsere Renten zahlen."
Und ähnlichen Unsinn höre und lese ich oft.

Doch die Mechanismen des unregulierten Kapitalismus', die Marx beschrieb, werden auch bei uns ankommen: Kapitalakkumulation und Massenverelendung.

Der einzige Widerstand gegen den weltweiten unregulierten Kapitalismus wird die Rückkehr des Nationalstaats sein, Nationalstaaten die soziale und ökologischen Regeln erlassen und durchsetzen können.
Marine LePen, Hofer, Trump und nur ein paar zu nennen, stehen im Kern für eine Rückkehr des Nationalstaats. Es ist kein Zufall, dass es in deren Länder der Masse schon schlechter geht als den Deutschen.
Roman
31. Juli 2016 18:01
@Der_Jürgen: Es gibt keine Evidenz, die eine Verschwörung im engeren Sinne als Ursache zwingend machen würde. Man sollte nicht dort böse Absicht unterstellen, wo auch Dummheit als Erklärung genügend ist. Die Verschwörungsthese wäre auch die einfacher zu ertragende Erklärung, da Verschwörungen simpler zu bekämpfen sind.

Es ist das Weltbild:

Merkel hat kein Verhältnis zu dem worauf sich ein Staat gründet. Da sind jede Menge Dummheiten liberaler und sonst durchaus intelligenter Menschen am Werke und übliche Inkonsistenzen. Liberale und Linke haben kein Verhältnis zur Zeit. Wenn man unterstellt, dass alle Menschen biologisch die gleichen Voraussetzungen mitbringen, um mehr oder weniger das gleiche Gemeinwesen zu unterhalten, so ist es für diese Leute bereits der Beweis, dass sie die Voraussetzungen sofort aufsaugen, so bald die Grenze passiert wurde. Gesetze werden nicht bloss als Papier betrachtet, welches eine von Kind auf bedingte "Indoktrination" erfordern. Für Menschen wie Merkel ist ein Araber der nach Deutschland auswandert ein ungeschriebenes Blatt. Man geht einfach davon aus, dass der Wunsch nach Wohlstand automatisch bedingt, dass der Mensch in der Lage ist, die Werte zu akzeptieren, die diesen Wohlstand erst ermöglichen. Wenn man einem Linksliberalen sagt, dass die Menschen im Süden nicht unbedingt Demokratie wollen, bzw. darunter lediglich Gerechtigkeit (für sich selbst, sprich Waren) verstehen, wird man große Augen ernten.

Die Weltoffenheit des modernen Bürgers ist eine schönere Verpackung für die alte Ignoranz. Man geht davon aus, dass andere Menschen genauso sind wie man selbst und man sich lediglich in der Sprache und ein paar Essgewohnheiten unterscheidet. Wenn in Syrien Bürgerkrieg herrscht, so ist lediglich der böse Diktator schuld und dann noch der Westen, weil er "Waffen liefert". Das ist es dann auch gewesen. Sobald Jemand nach Deutschland möchte, hat er für Leute wie Merkel bereits die Werte akzeptiert. Er braucht nur ein wenig Nachhilfe. Dazu kommen noch alte Kolonialreflexe. Ein paar deutsche Beamte werden es den "Sandnegern" schon beibringen, egal ob es nun eine oder zehn Millionen sind. Dann noch der Schuldkult und die typisch linke Schwärmerei für den edlen Wilden. In Einzelfällen vermischt sich das Ganze noch mit persönlicher Habgier und dem Streben nach Aufstieg. Die Willkommenskultur schafft konkrete Arbeitsplätze für die Scharen von linken Akademikern. Diese mögen zwar schlecht bezahlt sein, doch wird der Einzelne sich immer in der gut bezahlten Position wähnen. Weitere werden vielleicht noch die Möglichkeit wittern hier den Sozialstaat abzusägen, um die unsichtbare Hand des Marktes walten zu lassen.

Nein, man braucht keine bösen Absichten. Dummheit reicht hier vollkommen. Argumente bringen nur bedingt Etwas. Zunächst einmal kann man sie auch einfach mal ignorieren. Dann ist es psychisch absolut normal, dass ein erwachsener Mensch sich nicht sofort umstimmen lässt. Nur labile und Menschen ohne Meinung schmeissen die zu Beginn des Gesprächs vertretene Position absolut um. Später vielleicht, wenn sie sich die Mühe machen sollten nochmals darüber nachzudenken. Was auch nicht passieren muss, da sich die meisten Menschen in Informationsblasen bewegen. Nach dem Gespräch mit Ihnen wird die Person zehn Gespräche mit Anderen führen, die seinen Stuss bestätigen und "Likes" vergeben.

Man sollte immer bedenken, dass "Gruppen" ebenfalls aus Menschen bestehen. Es ist zwar notwendig in Zusammenfassungen zu denken, allerdings sollte man damit nicht übertreiben.

Meine skizzenhafte Erklärung ist jedenfalls grausamer als "Soros". und zugleich erfüllt sie ein Voraussetzung, die für die Erklärung Handlungsmotive der meisten Menschen notwendig ist. Menschen brauchen selbst bei egoistischen Zielsetzungen den Mantel des Altruismus, umso mehr wenn es um politische Zielsetzungen geht.

Deutschland ist Teil der Welt. Es ist nicht unser Verdienst, dass wir hier geboren wurden. Wir sind verpflichtet den Armen und Entrechteten zu helfen. Im Optimalfall sollte Jeder dort wohnen wo er möchte. Alle Religionen sind staatlich beherrschbare Hobbies. Deutschland ist ein reiches Land, welches sich an der Ausbeutung der Welt beteiligt.

So simpel ist das Weltbild.
Gustav
31. Juli 2016 18:47
@ Roman

"So simpel ist das Weltbild."

Warum nötigt ausgerechnet die Führungsmacht im war on terror zugleich Frankreich, sich der islamischen Infiltration zu öffnen, und fördert diese Infiltration insgeheim noch, wie wir durch Wikileaks wissen (und es gibt ja keinen Grund zu der Annahme, dass diese Strategie nicht auch auf andere europäische Länder angewandt wird)? Warum frönt ausgerechnet dasjenige europäische Land, dass am leidenschaftlichsten an diesem Krieg teilnimmt – Großbritannien – zugleich und mit derselben Leidenschaft einer Politik der Selbst-Islamisierung? Warum drängen die angelsächsischen Mächte, während sie mit mehr als einem islamischen Land im Krieg liegen zugleich Europa, die EU immer weiter auszudehnen – mit dem vorhersagbaren Ergebnis, dass auch die Türkei und Nordafrika dem Club beitreten und Europa mit muslimischen Migranten überfluten werden?

Die offenkundige Antwort auf diese Fragen lautet, dass die Verwestlichung der islamischen und die Islamisierung der westlichen Welt zwei Seiten derselben Medaille sind.

Die Errichtung einer globalen Einheitskultur erfordert die Zerstörung traditioneller Wert- und Loyalitätsmuster. Nationen, Religionen und Traditionen ermöglichen es Menschen, sich miteinander zu solidarisieren; sie sind die geborenen Feinde jeder Art von Tyrannei. Globalismus bedeutet: diese Bindungen zu lösen, die die Gesellschaft zusammenhalten, die Menschen zu nichts als idealen Konsumenten und Arbeitskräften zu machen und sie einem System supranationaler Institutionen zu unterwerfen, die niemandem verantwortlich sind. Ein solches System globaler Mobilität von Kapital und Arbeit, d.h. eine globalisierte Marktwirtschaft, neigt dazu, auf der Mikroebene Anarchie zu erzeugen und erfordert dann wie von selbst immer weiter reichende Vollmachten für die supranationale Ebene, um einen Frieden zu erzwingen, den der einzelne Staat nicht mehr gewährleisten kann.

Das ist der Hintergrund jener Phrasen von der Verbreitung von „Demokratie“, „Freiheit“, „good governance“ usw., und es ist der Hintergrund von Schlagwörtern wie „kulturelle Bereicherung“, „Toleranz“, „Willkommenskultur“ etc. Wahrscheinlich glauben die Verantwortlichen sogar an ihre eigenen Sprüche. Wahrscheinlich glauben sie wirklich, für ein System der Freiheit und des Friedens zu arbeiten. Leider ist die Kehrseite dieses Glaubens die, dass alle Gegner dieser Utopie nicht einfach Feinde, sondern Teufel sind, weil sie ja scheinbar für Krieg und Tyrannei arbeiten. Das utopische Konzept „One world“ impliziert eine Hyper-Moralisierung des Politischen und die Entmenschung des Gegners.

Gegnerische Länder als „Schurkenstaaten“ abzustempeln heißt ja nichts anderes als die Ankündigung, sich ihnen gegenüber nicht an geltendes Recht zu halten. Da mein eigenes Land im vergangenen Jahrhundert gleich zweimal zum „Schurkenstaat“ erklärt wurde, weiß ich, wovon ich rede, und wenn ich sehe, wie leicht ein so nichtiger Anlass wie eine bloße Meinungsumfrage bei Amerikanern den blanken ethnischen Hass gegen Deutschland wachrufen kann, dann fällt es mir nicht schwer, mir vorzustellen, wie die Reaktionen aussehen werden, falls Deutschland ernsthaft gegen seine Islamisierung kämpft.

Darauf läuft die Politik der politischen Klassen aller westlichen Länder hinaus. Die Moslems mit ihrem Dschihad-Ehrgeiz und die linken mit ihren kindischen multikulturalistischen Utopien, sind bloß nützliche Hilfstruppen, weswegen man sie auch gewähren lässt.
(Manfred Kleine-Hartlage)
herbstlicht
31. Juli 2016 20:14
Insbesondere in Schweden läuft das Großexperiment mit Masseneinwanderung aus MENA-Ländern schon seit über 10 Jahren; dort setzt sich zunehmend die Einsicht durch, daß es hierbei um die "Quadratur des Kreises" geht; z.B. ist in der F1 das durchschnittliche Humankapital nur geringfügig höher als bei den Eltern, jedoch die Kriminalitätsrate deutlich höher. (Siehe z.B.Indvandrere i Danmark 2013 (Dänisch, PDF-Datei mit über 4MB)

Vor ein paar Wochen, anläßlich derAlmedalsveckan veröffentlichte Dagens Nyheter (Tageszeitung, "unabhängig-liberal") pointierte Abrisse der Geschichte und Charakteristiken der Reichstagsparteien. In dem über die Moderaten, Viktors partiskola: Moderaterna --- der Partei des gewesenen Ministerpräsidenten Frederik Reinfeldt, welcher die Einwanderung beschleunigte (ML berichtete einmal über die "Bestrafung der SD-Wähler"; kann diesen Artikel leider nicht mehr finden per Suchmaschine.) --- heißt es ab 2:10:


Dagegen reden die Moderaten am liebsten nicht über Frederik Reinfeldt; in den Augen der Partei ging er nämlich schnell vom beliebten Landesvater über in ein historisches Relikt, an welches man am liebsten nicht mehr erinnert werden will --- oder die Wähler daran erinnern. Unter anderem deshalb, weil die neue Einwanderungspolitik, welche die Moderaten haben, genau entgegengesetzt ist zu dem, was Reinfeldt zu sagen oder machen pflegte.


Es gibt einige Parallelen zwischen Merkel und Reinfeldt --- wann werden wir die "Merkelschmelze" (2:14 im verlinkten Video) sehen?

Ich meine, die Gestalt Reinfeldt gibt einigen Aufschluß über die Triebkräfte dieser Akteure; will deshalb noch ein paar Quellen zu ihm aufführen.

Davos 2014 - Closing Europe's Competitiveness Gap (Insbesondere ab 35:; die Gesichter bei 35:50 sprechen Bände)

Was Reinfeldt da über den Nutzen der Einwanderung sagte, trifft auf die Balkanslawen zu: leicht überdurchschnittlicher Beschäftigungsgrad, leicht unterdurchschnittliches Einkommen, und: deutlich überdurschnittlicher Anteil welcher Schwedendemokraten wählt!

Im Sommer 2014, im Wahlkampf, als er sah, daß ihn die Sozialdemokraten überflügelten, wendete er sich an das schwedische Volk: er könne keinerlei Wahlgeschenke machen, wegen der hohen Kosten der Immigration (was bis dahin als eine Hirngespinst der Schwedendemokraten abgewiesen wurde); "öppna era hjärta" --- inzwischen ein geflügeltes Wort --- "öffnet eure Herzen", Schweden möge sich besinnen, daß man eine "humanitäre Großmacht" sei (Die Großmachtszeit, von Gustaf Adolf II bis Karl XII ist dort immer noch ein Begriff).

Im September 2014 verlor er die Reichstagswahl --- der "Blutverlust" an die Schwedendemokraten war zu hoch --- und verschwand sofort aus der Politik.

Zu Weihnachten 2014 war er beim schwedischen Fernsehen zu Gast: Dagens gäst: Förre statsminister Fredrik Reinfeldt. Dabei machte er einige bemerkenswerte Aussagen, welche ich hier übersetze (an einigen Stellen bin ich mit meinem Schwedisch an der Grenze):

8:19--8:31

es hat nicht aufgehört, daß ich den Menschen wohlbekannt bin und außerdem gibt es eine phantastische Wärme, Vertrauen in diesem Land; das ist das phantastische an Schweden: wie haben ein Vertrauensband untereinander in einer Weise, von welcher viele andere Länder gerne mehr hätten.


14:15 Frage der Journalistin:

Wie traditionsgebunden bist Du, gegenüber unseren schwedischen Traditionen, oder wie viel nimmst Du herein, da Du doch gezeigt hast, daß Du gerne ein Mensch bist, welcher viel von den Anderen, anderen Kulturen, hereinnimmt?


14:29 Antwort

Für mich ist es eine grundlegende Frage: was ist Schweden für ein Land? Ist es ein Land, welches denen gehört, welche hier seit vier Generationen gewohnt haben oder jemandem der eine Grenze erfunden hat; oder ist dies ein offenes Land, welches aus den Menschen besteht, welche hierher kommen, mitten im Leben, vielleicht in einem anderen Land geboren sind; und daß es diese sind, welche Schweden sind.


14:48

Für mich ist es klar, daß das Zweite gilt. Und dies mußte Konsequenzen haben; ich mußte aufstehen gegen jene, welche behaupteten, dies sei ein Land, welches bereits vor drei Generationen geschlossen wurde und niemand sonst ist willkommen. Und kommt jemand her, dann muß er sich anpassen [...] und soll nichts Abweichendes sagen.


15:03

Für mich ist dies eine unhaltbare Gesellschaft. Und das soll sich auch aufs Weihnachtsfest und alles andere auswirken. Ich bin neugierig, neugierig auf Menschen, welche nicht so leben wie ich ... [bla, bla, bla]


Was macht Reinfeldt jetzt? Hierzu eine Mitteilung in Dagens Industrie vom März 2016:


Schwedens früherer Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt wird Seniorberater bei der Großbank Bank of America Merrill Lynch. Dies geht aus einer Pressemitteilung hervor ... Bank of America Merrill Lynch ist eine Abteilung innerhalb der amerikanischen Großbank, welche Dienste für den globalen Markt bereithält.
Heinrich Brück
31. Juli 2016 20:45
Hoffentlich wird Merkel nicht gestauffenbergt; Meier Pirmin, hundertprozentige Zustimmung!
herbstlicht
31. Juli 2016 21:18
Gustav schrieb


Die Errichtung einer globalen Einheitskultur erfordert die Zerstörung traditioneller Wert- und Loyalitätsmuster. Nationen, Religionen und Traditionen ermöglichen es Menschen, sich miteinander zu solidarisieren; sie sind die geborenen Feinde jeder Art von Tyrannei. Globalismus bedeutet: diese Bindungen zu lösen, die die Gesellschaft zusammenhalten, die Menschen zu nichts als idealen Konsumenten und Arbeitskräften zu machen und sie einem System supranationaler Institutionen zu unterwerfen, die niemandem verantwortlich sind.


Treffend ausgedrückt; möchte noch eine Facette ergänzen; eine Neuauflage der Wielandsage, könnte man sagen.

Z.B. im NSA director finally greets Defcon hackers heißt es:


Vor dem Hintergrund einer erbarmungslosen Cyberspionage gegen US-Firmen, Regierungsstellen und Angriffspunkten bei den Bereitstellern lebensnotwendiger Infrastrukturen, hat General Keith Alexander, welcher auch Befelshaber über das U.S. Cyber Command ist, die Hacker um Hilfe gebeten: "In diesem Raum hier vor uns ist die Begabung, welche wir benötigen, um den Cyberspace zu sichern", sagte er.


Hackersind ausgesprochen freiheitsliebende "Vögel" --- Edward Snowden, vorrausgesetzt der ist echt --- wie kann der Tyrann sie sowohl für sich arbeiten lassen als auch ungefährlich machen? Nun, er zerstört jeden Ort, zu welchem sie "fliegen" könnten.
Willkommenskulturlos
31. Juli 2016 21:45
Was bei dieser Diskussion noch nicht berücksichtigt wurde – DER FINANZIELLE ASPEKT.
Es kann sein, dass der schon jetzt überschuldete bunte Staat einfach unter der finanziellen Last kollabiert.

http://www.focus.de/politik/videos/haushalt-2017-fluechtlinge-so-viele-milliarden-kostet-der-merkel-satz-wir-schaffen-das_id_5777069.html
Flüchtlinge: So viele Milliarden kostet Merkels Satz "Wir schaffen das" zusätzlich 2017

Leser-Kommentare

mit Verlaub, wollen sie die Leser veräppeln???????
von Michael Lanze 12:44 Uhr

Allein 1. Mio Flüchtlinge x 3000 € (Unterkunft, medizinische Versorgung und Taschengeld ) kosten 30 Mrd. € Ab nächstes Jahr, nach der Wahl ist der Zuzug von Familienangehörigen erlaubt. Das heißt, jeder holt Frau und zwei Kinder nach, dann ist es locker das Dreifache. Das heißt 90 Mrd. So und dann fangen die Kosten erst richtig an. Bei mir in Essen, fährt 5 x mal täglich der blau/ weiße Trachtenverein in die Asylunterkünfte. Wer zahlt das?

Gesundheitsversorgung, wer zahlt dass mehr Lehrer, wer zahlt dass? Wenn wir Glück haben und aus den Gästen lauter Ingenieure und Architekten werden, verdienen wir in 30 Jahren daran. Geht aber nicht, weil sich nur 10 % sich integrieren.
Willkommenskulturlos
31. Juli 2016 22:12
@Waldgänger aus Schwaben
Sonntag, 31. Juli 2016, 17:53
Die Frage ist und bleibt, warum zieht die große Masse der Deutschen hier mit? Vor allem warum die die es besser wissen könnten?
Ich denke wir müssen hier den alten Marx bemühen. Weltweiter freier Waren-und Personenverkehr bedeutet weltweiten unregulierten Kapitalismus wie zu Marxens Zeiten.
Die Masse der Deutschen, speziell unsere Eliten meinen zu den Gewinnern zu gehören.


Marx hat Kapitalismus weitgehend richtig beschrieben (seine Rezepte haben sich allerdings als utopisch erwiesen).

Das Problem ist aber viel älter als Marx.
Auch manche Spätrömer haben Barbaren als Gewinn angesehen – Barbaren wurden ja für Militärdienst und als Helfer in Machtkämpfen angeheuert. Mit dem bekannten Ergebnis.
Das Problem heißt (ethnische) DEGENERATION.
Nero
31. Juli 2016 22:32
@ Roman

Man sollte nicht dort böse Absicht unterstellen, wo auch Dummheit als Erklärung genügend ist.


Warum sollte ich das nicht? Wie kommen Sie auf die Reihenfolge?

Warum nicht anders herum? Man sollte nicht dort Dummheit unterstellen, wo auch böse Absicht als Erklärung genügend ist.
Willkommenskulturlos
31. Juli 2016 23:20
@Roman
Sonntag, 31. Juli 2016, 18:01

„So simpel ist das Weltbild.“

Ich glaube, Sie unterschätzen das Phänomen.
Es geht hier nicht um einfache Dummheit (die durch rationale Argumente korrigierbar ist), sondern um die neue „Zivilreligion“ (der Begriff von Ihnen), wo Gottheit Edler Wilde, Toleranz die oberste Tugend und Buntheit das Paradies sind.
Rationale Argumente werden auf der persönlichen Ebene mit Hysterie und auf der staatlichen – mit Repression erwidert.

Die spannende Frage ist, woher plötzlich so viele Idioten kommen und warum sie nicht in der Klapse landen, sondern die Politik und öffentliche Meinung beherrschen.
Wenn man im Geschichtsbuch nachschaut, sieht man, dass es ein wiederkehrendes Phänomen ist.

Eine gute Erklärung dafür bietet die Theorie des ethnischen Lebenszyklus.
Was wir jetzt beobachten dürfen, ist die durch Degenration gezeichnete Endphase dieses Zyklus wie in Spätrom.
Entsprechend sollen auch die Lösungen sein (z.B. die Abspaltung von Byzanz).
w
31. Juli 2016 23:38
@ Gustav
Sonntag, 31. Juli 2016, 18:47

Ein solches System globaler Mobilität von Kapital und Arbeit, d.h. eine globalisierte Marktwirtschaft, neigt dazu, auf der Mikroebene Anarchie zu erzeugen und erfordert dann wie von selbst immer weiter reichende Vollmachten für die supranationale Ebene, um einen Frieden zu erzwingen, den der einzelne Staat nicht mehr gewährleisten kann.


Eine gute Beschreibung der globalistischen Utopie in Ihrem Kommentar.

Das Kernproblem dieser Utopie ist, dass „das kontrollierbare Chaos“ die Eigenschaft hat immer chaotischer und irgendwann unkontrollierbar zu werden.
Am Ende hat man nur noch reines Chaos (siehe z.B. Irak, Afghanistan, Syrien, Libyen usw. usf.) unter dem keine entwickelte Wirtschaft existieren kann.

Somit ist diese Utopie der globalistisch-kapitalistischen „Eliten“ purer SELBSTMORD
(ganz geschweige davon, dass bisher noch niemandem gelungen ist, die ganze Welt zu beherrschen, selbst mit Europa hat es nicht geklappt).

Die Frage ist, warum die westlichen „Eliten“ so einen krassen Schwachsinn pflegen?
Und hier sind wir schon wieder bei der (ethnischen) Degeneration.

PS Interessant ist, wie die spätrömischen „Eliten“ ihre degenerierte Politik begründet haben.
War das auch irgendeine One-World-Utopie, die Zusammenarbeit mit Barbaren gerechfertigt hat?
Der_Jürgen
31. Juli 2016 23:44
@Roman

Ich habe nicht von einer Verschwörung gesprochen. Kennzeichen einer solchen ist ja, dass sie geheim bleiben muss, damit die Opfer nicht die Möglichkeit bekommen, sich auf ihre Verteidigung vorzubereiten.

Am Plan zur Abschaffung der Deutschen (und der Europäer überhaupt) ist nichts geheim. Die Antifa fordert lautstark: "Deutschland verrecke." Das politische Establishment, dem die Antifa-Primitivlinge als Männer fürs Grobe dienen, formulieren es etwas gesitteter. Sie sagen "Deutschland muss bunter werden", oder "Deutschland braucht frisches Blut, damit es nicht durch Inzucht degeneriert" (Schäuble), oder "Wir müssen uns vermischen. Das ist keine Option, sondern eine Pflicht. Es geht nicht anders" (Sarkozy). Peter Sutherland, UN-Sonderbeauftragter für Migrationsfragen, fordert ungeniert dazu auf, die ethnische Homogenität Europas zu unterminieren. Die Beispiele sind Legion. Lesen Sie auf diesem Blog die Debatte über die Aussagen von Frans Timmermans.

Europas wunderbaren Vielfalt der Völker und Kulturen soll in einem Orwellschen Memory Hole verschwinden, und der Alte Kontinent soll in eine Mischung aus aus Nigeria und Afghanistan verwandelt werden. Das ist das Ziel der intelligenten Mega-Psychopathen, die über uns regieren.

Wir sind von einer feindlichen Elite besetzt, die uns abschaffen will. Für diese Frankensteine - von Merkel bis Schäuble, von Gauck bis Maas, von Blair bis Sarkozy - sind die Völker Labor-Ratten. Insofern erinnern sie an die Verantwortlichen für mörderische gesellschaftliche Experimente wie die Kollektivisierung in der UdSSR anfang der dreissiger Jahre (geschätzte Opferzahl: 10 Millionen), den Grossen Sprung nach vorn in China 1958 bis 1961 (geschätzte Opferzahl 15 bis 45 Millionen) oder den Steinzeitkommunismus der Roten Khmer in Kambodscha 1975-1978 (geschätzte Opferzahl 1,7 Millionen oder ein rundes Viertel der Bevölkerung). Freilich konnten sich die betroffenen Völker trotz des hohen Blutzolls, den sie entrichten mussten, wieder erholen, weil ihre genetische Substanz erhalten geblieben war, so wie die der Deutschen anno 1648 und anno 1945. Der Grosse Austausch zerstört auch diese - für immer.

Ich kann die Sturheit des @Waldgängers aus Schwaben nicht begreifen. Er nimmt Argumente wie die von @Gustav präsentierte Liste von Auszeichnungen, die der Merkel von einschlägiger Seite zuteil wurden, schlicht nicht zur Kenntnis und serviert uns unverdrossen das Ammenmärchen vom dummen Weib, das alles falsch macht.

Der Grosse Austausch, Waldgänger, begann nicht im Sommer 2015. Er wurde damals nur drastisch beschleunigt. Und er wird nicht nur in der BRD betrieben, sondern in vielen anderen Ländern auch. Schweden und Frankreich, Holland, Belgien und England betrieben bis vor kurzem eine noch selbstmörderische Politik als Deutschland. Sind dort überall Volltrottel an der Regierung? Und werden die Medien all dieser Staaten von Volltrotteln kontrolliert, die nichts merken?

Der grösste Trumpf des Satans ist, dass die schwäbischen Waldgänger partout nicht an ihn glauben wollen, auch wenn er seinen Pferdefuss ganz deutlich zeigt
Willkommenskulturlos
01. August 2016 01:26
@Der_Jürgen
Sonntag, 31. Juli 2016, 23:44
Wir sind von einer feindlichen Elite besetzt, die uns abschaffen will.


Was Sie (und viele anderen) bei Ihren Ausführungen übersehen:
nach der Wende wird auch RUSSLAND mit Migranten aus Zentral-Asien / Kaukasus überflutet.
Und das ohne jegliche Ideologie (russische „Elite“ zeigt sich sogar gerne patriotisch) –globalistischer Raubtierkapitalismus und Korruption reichen vollkommen aus.

Der Unterschied zum degenerierten Westen – Masseneinwanderung wird in Russland nicht als Wohltat angesehen, sondern als Übel und wird nach (schwachen) Kräften bekämpft.
Dieser Unterschied ist jedoch für die Praxis ohne Bedeutung (zumindest zurzeit).
Da Migranten in Russland keinen Anspruch auf (sowieso mageren) Sozialleistungen haben, ist die Kriminalität hoch – die Lage ist zum Teil schlimmer als sogar im Westen.
Winston Smith 78699
01. August 2016 03:14
@ Reklof
Es ist wirklich so, zu mindestens im urbanen Westen, es gibt gar keine deutsche Identität mehr. Also warum um etwas trauern was gar nicht mehr vermisst wird. Wo sind die verbindenden Lieder, Bräuche etc. Wo ist die gelebte Kultur. [...] Wir sind schon lange tot.


Es gab eine Zeit nach einer leidvoll spießigen Kindheit, in der ich Burschenschaften nicht ausstehen konnte, sehr empfindlich gegenüber Deutschtümelei jeder Art war, ja gar Beethoven und Mozart und Stefan George nicht ertragen konnte, nicht einmal deutsche Rockmusik. Mich regte es sogar auf, wenn ein wissenschaftlicher Text, etwa ein Lehrbuch, auf deutsch war, wo er auch auf englisch hätte sein könnten, fühlte mich davon miefig und provinziell zurückgesetzt, vom Puls der Zeit abgeschnitten.

Erst mit eigenen Kindern kam dann die Frage, was denn wirklich trägt, was ich auch fundiert weitergeben kann, weil selbst früh und von innen gelernt. Wofür kann ich getrost die Verantwortung übernehmen - auch daß es kein Betrug ist, wie so manche pädagogische Mode? Es gibt so viel Müll, aber eben auch soviel ehrlich Schönes für Kinder und man muß auswählen aus einem Überangebot von wirklich Gutem. Welche Musik etwa läßt man sie mithören, bevor sie selbst entscheiden?

Ich kam dann auf die Kirchen- und Liebeslieder der Renaissance und Nachlutherzeit, weil da soviel robuste und ehrliche und gereglte Richtigkeit zu finden war - ein Kondensat mancher deutschen Tugenden, wie Fachwerk. (Man kann sich das übrigens auch mit Kirchgängen und Mitsingen holen.) Und so ging das weiter, bis ich mich sogar diesen Kommentar scheiben wagte: http://sezession.de/c297330 Ich will damit sagen: eine Rückkehr zur nationalen Identität kann auch für Fanatiker mit der Verantwortung und der Suche nach Halt und Wahrheit kommen.
Waldgänger aus Schwaben
01. August 2016 07:07
@Jürgen

Ich kann die Sturheit des @Waldgängers aus Schwaben nicht begreifen. Er nimmt Argumente wie die von @Gustav präsentierte Liste von Auszeichnungen, die der Merkel von einschlägiger Seite zuteil wurden, schlicht nicht zur Kenntnis


Auszeichnungen und Preise sind wie Hämorrhoiden. Früher oder später bekommt sie jedes Arschloch.

Schweden und Frankreich, Holland, Belgien und England betrieben bis vor kurzem[Hervorhebung von mir] eine noch selbstmörderische Politik als Deutschland. Sind dort überall Volltrottel an der Regierung? Und werden die Medien all dieser Staaten von Volltrotteln kontrolliert, die nichts merken?


In den ehemaligen Ostblockstaaten incl. der ex-DDR wird die "selbstmörderische Politik" durchgehend abgelehnt. In den anderen kommt die Wende mit den ökonomischen Problemen. Spät aber hoffentlich nicht zu spät.

Ich sehe halt auch das Rettende, das wächst.
Altos
01. August 2016 07:11
@herbstlicht

Im September 2014 verlor er die Reichstagswahl — der „Blutverlust“ an die Schwedendemokraten war zu hoch — und verschwand sofort aus der Politik.

Dem muss man aber hinzufügen, dass die Linke die Wahl politisch gewonnen hat, indem es zum Dezemberübereinkommen kam, das die parlamentarische Demokratie in Schweden de facto abschaffte, und das de facto auch immer noch gilt. Die Schwedendemokraten leisteten dem durch ungeschicktes Agieren Vorschub, doch die Verantwortung für den parlamentarischen Putsch tragen die Altparteien. Oder war es ein geschicktes Agieren aller Parteien enschliesslich der Schwedendemokraten? Verschwörungstheorie! Jedenfalls stellen die Schwedendemokraten in ihrem heutigen Zustand das Paradebeispiel für eine kontrollierte Opposition dar. Fast sämtliche nationalistischen Positionen aufgegeben, die innerparteiliche Opposition dagegen durch Massenausschlüsse ausgeschaltet, inzwischen sogar links von den Moderaten stehend, wenn man es an der Rhetorik der moderaten Vorsitzenden Kinberg-Batra misst.
firenzass
01. August 2016 07:16
@Willkommenskulturlos//Wenn man sich mit RT und Sputniknews beschaeftigt faellt ziemlich bald auf, dass die Redaktionslinie fuer beide Auftritte auch darin besteht, dem grossen Satan=Usrael staendig irgendwelche "Menschrechtsverletzungen" nachzuweisen, zum Nachteil der schwarzen Amerikaner, zum Nachteil derr "Palaestinenser", zum Nachteil der "Muslime".
Die russischen Blaettchen liefern sich also mit ihren europaeischen Entsprechungen eine Menschenrechtsgara, bei dem die gerade angefuehrten ueblichen Verdaechtigen als lachende Dritte den Sieg davon tragen (muessen)
Dabei bedienen sich die Russen am begrifflichen Instrumentarium aus der iedeologischen Rappelkiste der westlichen Umvolker: die Rede ist von Rechtspopulisten, Rassisten, "Menschenrechten" und "Fluechtlingen".
Warum tun die Russen ( sich) das (an)? Waere es nicht schlauer sie wuerden versuchen, in den westlichen Laendern die konservativen Teile des verbliebenen Buergertums auf ihre Seite zu ziehen? Stattdessen kungekn die Russen mit der Partei "Die Linke", die aggressiv unsere Umvolkung betreibt.
Wer sind die Russen und wofuer stehen sie ueberhaupt: wuenschen die russischen Eliten den deutschen und euopaeischen Volkstod? Waeren die Russen bereit sich auf unsere Kosten mit anderen Maechten zu vergleichen? Und wie steht es ueberhaupt mit dem russischen Volke? Wuenschen die russischen Eliten auch den Volkstod der Russen?
Sind die russischen Oligarchen vielleicht mit von der Partie? Streben auch die russischen Eliten nach der NWO? Alles sehr schwer zu beantworten.
Conrad
01. August 2016 07:24
Merkel ist das Synonym für das abgrundtief Böse. Leider.

Ein altes Sprichwort sagt, dass der Esel auf das Eis ginge, wenn es ihm zu gut gehe. Dieser alte Spruch scheint auch für den Menschen zu gelten, zumindest aber gilt er für die Deutschen. 70 Jahre nach einem weiteren verheerenden Krieg, der letztlich auch über das deutsche Volk millionenfach Tod, Vertreibung, Unrecht und Elend brachte, scheinen sich die Deutschen erneut nach Tod, Vertreibung und Elend zu sehnen. Anderes kann man sich aus einer gewissen Distanz heraus betrachtet bestimmte Dummheiten und den zu nicht mehr zu überbietenden Irrsinn zu aktuellen Entwicklungen in Deutschland nicht mehr schlüssig erklären.

So sagt man im Ausland, dass es den Deutschen nicht lange möglich sei, glücklich und froh zu sein. Auch sagt man dort, dass Deutsche nicht normal sein können, nur in absoluten Extremen.

Ideologische Selbstzerstörung

Der fatale Prozess der ideologischen Selbstzerstörung begann bereits unmittelbar mit der ersten Nachkriegsgeneration, die Ende der sechziger Jahre bis Anfang der siebziger Jahre die Kriegsgeneration Zug um Zug in den Institutionen ablöste. War die Kriegsgeneration noch froh, die Wirren des Krieges lebend überstanden zu haben, und freute sich auf ihr wiedergewonnenes Leben in Freiheit und Frieden, so gärte bei deren Kindern der Ungeist der Unzufriedenheit schon wieder. Diese Nachtkriegskinder wollten vermeintlich alles anders, alles besser machen als ihre Eltern, ideologisch, politisch, erzieherisch, einfach alles.

Geradezu nötigend und erpresserisch getrieben wurde diese Nachkriegsgeneration, und damit auch ihre späteren Entwicklungen und Handlungen, jedoch auch mit dem vom In- und Ausland ständig wiederholten Stigma der Judenverfolgung und der Judenvernichtung im Zweiten Weltkrieg. Diese ständige moralische Dauerschuldzuweisung mutierte im weiteren Verlauf zu einem kultischen Ritual, zu einer Art zivilen deutschen Religion, die sich letztlich in einem selbstzerfleischenden Schuldstolz manifestierte, der alles weitere Denken und Handeln künftig beeinflussen sollte und der letztlich die Grundlage für den Untergang des einstigen stolzen deutschen Kulturvolkes bilden wird. – Und das gewollt, gesteuert ganz im Sinne des Auslands.

Zerstörung der alten Werte: ein ideologischer „totaler Krieg“

In dem Bestreben, alles anders, alles besser, alles moralischer zu machen als ihre Eltern, zerschlugen und zerstörten die Nachkriegsgeneration um die sozialistisch-kommunistischen ´68er und späteren GRÜNEN in blinder Wut alle alten Werte unreflektiert, ohne zu überlegen und ohne zu differenzieren. Ohne es zu bemerken, traten sie aber mit diesem ihrem extremen Denken und Handeln genau in die Fußstapfen ihrer Eltern und wiederholten die extremen Verhaltensweisen und Fehler ihrer Eltern erneut. Die Alt-´68er bzw. die GRÜNEN sind somit in gewissem Sinne die geistig-ideologischen Nachfahren der „weltverbessernden“ Nationalsozialisten auf neuem ideologischem Terrain.

Die aber derart ihrer alten Werte, Vorbilder und der Identität beraubten Generationen entwickelten sich im Nachkriegsdeutschland nach und nach zu Menschen, denen nichts mehr wert zu sein scheint, außer sich selbst oder ihre grenzenlose Selbstbestimmung in einem rücksichtlosen Egoismus. Jahrhundertealte Werte und Traditionen des deutschen Kulturvolks waren zerstört bzw. völlig auf den Kopf gestellt. In einem ideologischen „totalen Krieg“ der Generationen fand die völlige Entwertung der alten Werte statt. Die neuen Werte aber, die an die Stelle der alten Werte treten sollten, zeigten sich aber schon sehr bald als nicht staatstragend, nicht kulturtragend und somit als nicht zukunftsweisend für die Menschen in Deutschland.

Rücksichtslose Egoisten ohne Sinn für Gemeinwohl

So entstand ein Millionenheer von individualistischen und rücksichtslosen Egoisten, denen das Gemeinwohl völlig egal wurde. Und die nächste Generation, antiautoritär und respektlos erzogen, wurde noch extremer. Ihr scheint alles wichtiger und wertvoller zu sein als das, wofür ihre Großeltern und Eltern gelebt, gearbeitet, angeschafft und gestorben sind. Mehr noch, diese geistig-moralisch verlorene Generation sehnt sich schon wieder nach Revolution, nach Umsturz, nach Chaos, ja sogar nach Krieg und Unfrieden, sie hat Lust auf den eigenen Untergang und eigenes Verderben.

Anders kann man sich die aktuelle Entwicklung in Deutschland im Jahr 2015 und 2016 nicht erklären. Und genau das, was diese letzten beiden Generationen säten, wird sie nun ernten: Untergang, Vernichtung und Vertreibung.

Wildfremde und kulturfeindliche Völker wurden millionenfach und völlig unkontrolliert ins Land geholt, ja, sogar noch herzlich dazu eingeladen und “willkommen geheißen“. Diese eklatante und fatale politische wie gesellschaftliche Fehlentwicklung dürfte so ziemlich einmalig in der jüngeren Menschheitsgeschichte sein. Die derart eingeladenen Fremden aber sind völlig anders als wir, sie sind rückständig, sie sind arm, sie sind hungrig, aber sie sind lebensstark, rücksichtslos und uns gegenüber gnadenlos brutal. Sie wollen schnellstmöglich teilhaben am Wohlstand der letzten 70 Jahre in Deutschland. Sie verstehen nicht, wie dieser Wohlstand zustande kam und wie lange und wie hart die Generationen davor an diesem Wohlstand gearbeitet haben.

Aber das ist ihnen letztlich auch völlig egal. Sie wollen von uns so schnell wie möglich Wohlstand und Besitz bekommen. Notfalls holen Sie sich diesen mit brutaler Gewalt von uns. Zunächst werden sie fordern und verlangen, dann werden sie sich brutal und rücksichtslos nehmen, was sie begehren, ohne Rücksicht auf unser Leben und unsere Existenz. Sie werden uns vertreiben aus unserem Paradies auf Erden, das wir als solches nicht erkannt, nicht beachtet, nicht behütet und nicht beschützt haben. Dessen wir uns somit letztlich nicht als würdig erwiesen haben.

Selbstverschuldete Spirale ins Elend

Und so schließt sich innerhalb von nur rund 100 Jahren für die Deutschen zum dritten Mal die Spirale von Gewalt, Krieg, Vertreibung und Elend. Diesmal selbstverschuldet wie nie zuvor und vielleicht sogar unbewusst wieder so gewollt.

Eine schwedische Kriegsreporterin antwortete einmal auf die Frage, weshalb sie von Kriegen so fasziniert sei, mit den Worten, dass der Krieg das Lebendigste sei, was es überhaupt in der Welt gebe.

Vielleicht brauchen die Deutschen ja aus diesem Grunde immer wieder neue Kriege, Chaos und Unglück. Frieden, Freiheit, Wohlstand und Glück scheinen die Deutschen schnell zu langweilen und dessen überdrüssig zu werden.

Oder haben die Deutschen tatsächlich einen genetisch bedingten Drang zum Tode?
Meier Pirmin
01. August 2016 07:50
Der-Jürgen. Dass man die derzeitige Situation in Deutschland weder mit den Roten Khmer noch mit dem Grossen Sprung nach vorn von Mao noch mit dem dreissigjährigen Krieg vergleichen kann, beweist nicht, dass nicht im höchsten Grad Handlungsbedarf bestehen würde. Nur kann man auf hysterischer Basis keine Probleme lösen. Noch interessant der Hinweis von @Willkommenkulturlos auf Russland. Es stimmt natürlich nicht, dass der politische Gegner aus Psychopathen besteht, möglicherweise sind die rationaler als die Mehrheit derjenigen hier auf den noch zugelassenen Blogs, welche die Nerven verloren haben und den Teufel beschwören.


Es gilt nach wie vor die politische Lage zu analysieren, u.a. auch den Sozialstaat, der in dieser Form im Moment nicht mehr verteidigt werden kann. Dies hat im Zusammenhang mit unbeschränkter Einwanderung Milton Friedman schon vor Jahrzehnten festgestellt. Auch die Menschenrechtsideologie, wie die Unbefleckte Empfängnis von Gottesmutter Maria ein weltanschauliches und religiöses Problem, ist auf den Prüfstand zu setzen, ohne gleich das Kind der Freiheit mit dem Bad auszuschütten. Vollkommen klar scheint, dass die Diskussionen im Kanzleramt, vgl. Focus, ob der Täter in Würzburg ernst zu nehmen sei oder ob es besser sei, wegen ihm das ohnehin beunruhigte Volk nicht noch stärker zu beunruhigen, zeigt gravierendsten Abwahlbedarf einschliesslich massenhafter Einstellung von Amtsstelllen.


Ohnehin müsste das Asylwesen weitgehend privatisiert werden, also auf die Verantwortung derjenigen abgeschoben, die es befürworten und die selber bereit sind, nach Bergpredigt Kriminelle zum Beispiel in Bischofspaläste aufzunehmen, wiewohl die Bergpredigt nicht dazu verpflichtet, den Hals zum Aufschneiden hinzuhalten, das sind alles Missverständnisse eines prinzipienethisch nicht unvernünftigen Textes, der aber niemals Staatsmaxime werden kann. ohne vollständig pervertiert zu werden.


Allerdings hätte die Beseitigung der Asylindustrie mindestens kurzfristig noch einen massiven Anstieg der Kriminalität zur Folge, weswegen Handeln auch in diesem Fall nicht einfach wäre, vgl. @Willkommenskulturlos vom 1. August, selbst dann, wenn AfD, CSU und FDP über mehr als 50% Wähleranteil verfügen würden. Problemlösungen wären selbst bei einer völligen Kehrtwende nicht einfach. Man kann nur den Weg in die richtige Richtung einschlagen. Auch wäre es mutmasslich leichter, muslimische Verbündete zu finden als linke Verbündete, wiewohl bei Einzelnen auch dort gelegentlich lichte Momente aufschimmern, siehe Sarah Wagenknecht, unterdessen freilich zurückgepfiffen. Leider sieht man bei den deutschen Rechten noch kaum ministrables Personal, man müsste ohnehin dann auch auf Beamtenebene entsprechende Leute haben. Auf jeden Fall aber ist mit Bekenntnissen politischer Verzweiflung kein politisches Problem zu lösen.


Selbst wenn klar ist, dass wieder Grenzen herzustellen sind, ist noch nicht klar, ob mit einer rein nationalen Lösung für ein globales Problem wirklich Abhilfe geschaffen werden kann. Änderungen der Mehrheitsverhältnisse in Deutschland und Frankreich hätten natürlich einen enormen Einfluss auf die Europäische Union, würden aber umgekehrt wohl die Gefahr eines Europäischen Bürgerkriegs heraufbeschwören. Die Lage bleibt extrem unsicher und man muss so oder so lernen, mit weit mehr Unsicherheit zu leben als bisher. Zu den Minimalanforderungen an eine Demokratie würde gehören, dass Verbote von Demonstrationen wie Köln selbstverständlich sind und allenfalls von der Verfassung vorgeschrieben wären. Auch müsste der doppelten Staatsbürgerschaft der Riegel geschoben werden. Hier besteht gesetzgeberischer Handlungsbedarf. Ein ganzes System kann aber nicht ohne neue katastrophale Nebenfolgen so mir nichts dir nichts auf den Kopf gestellt werden. Wut und Zorn sind keine genügenden Handlungsanweisungen.
Altos
01. August 2016 08:10
@Willkommenskulturlos

Was Sie (und viele anderen) bei Ihren Ausführungen übersehen: nach der Wende wird auch RUSSLAND mit Migranten aus Zentral-Asien / Kaukasus überflutet.


Dem Strassenbild in russischen Städten nach zu urteilen ist dem aber nicht ganz so, was nicht heissen soll, das Russland nicht auch ein Problem hat. Sind es in Russland nicht noch zum grossen Teil Gastarbeiter aus Zentralasien, die kommen und auch wieder gehen, wenn es keine Arbeit mehr gibt? Das dürfte ein Grund dafür sein, warum die Arbeitslosenquote in Russland trotz der Sanktionen und des Ölpreisverfalls relativ wenig nach oben gegangen ist. Russland hat die Arbeitslosigkeit nach Zentralasien exportiert, wo sie von Clanstrukturen aufgefangen wird. Ein weiteres Problemfeld ist die chinesiche Einwanderung im fernen Osten, die im Westen gerne hochgespielt wird, die es aber tatsächlich gibt und langfristig auf jeden Fall zur Gefahr werden wird. Das Landverteilungsprogramm in Sibirien wird zum Teil als Antwort hierauf angesehen. Ob es einen merklichen Effekt haben wird, steht dahin.

Wenn man sich den Islam in Russland anschaut, scheint der anders aufgestellt zu sein als hierzulande. Es gibt eine breite Schicht russifizierter Muslime, vor allem aus Bashkirien und Zentralasien, unter denen Radikalisierungstendenzen weniger ausgeprägt sind als bei den unseren. Ausserdem gibt es eine lange Tradition des Miteinanders und insgesamt auf der russischen Seite weniger Anbiederung an den Islam.
All das führt zu einem weniger ausgeprägten Gefühl der Bedrohung durch den Islam.

All das soll wie gesagt nicht heissen, dass Russland nicht auch ein Problem hat. Eine gewisse Anbiederung gibt es ohne Frage, man denke etwa an die pompöse Eröffnung der Megamoschee in Moskau unter Anwesenheit Putins, aber gleicheitig auch ein viel härteres Agieren gegen islamischen Terror, als der Westen dazu im Stande ist.
Milarepa
01. August 2016 09:03
Mein Opa, Fallschirmjäger im 2. Weltkrieg,
sagte kurz vor seinem Tod zu mir:
"Wenn du Sorgen und Angst hast, so leg deinen Kopf in den Nacken, dann siehst du die Sterne. Und dann Blick nach vorne und weiter geht's."
Meier Pirmin
01. August 2016 09:04
Ergänzung zur Bergpredigt: Jos Vanderlee, Priester in Lanaken Belgien, nahe Maasatricht, zwei Fahrradstunden von Aachen, lies gestern Sonntag einen Asylbewerber zwar bei sich duschen und scheint ihn auch sonst gastfreundlich behandelt zu haben, war aber der Meinung, Unterstützung durch Geld sei Sache der öffentlichen Hand. Diese Überlegung musste er mit einem Dolchangriff bezahlen, der immerhin nicht tödlich verlief. So oder so sind die Maximen der Bergpredigt prinzipienethische Grundsätze, die sich nicht wörtlich umsetzen lassen. Es ist nicht möglich, einem wirklichen Feind die linke Wange auch noch hinzuhalten, wenn er mich auf die rechte schlägt. Gemeint ist, dass man auf Aggression nicht mit Eskalation antworten soll, was tatsächlich nicht leicht ist. Nicht ausgeschlossen ist bei der Messer-Attacke ein Nachahmungseffekt der Tat gegen Père Jacques Hamel, der als glaubwürdiger Repräsentant seiner Überzeugung den Respekt des Heiligen verdient. Dies gilt prinzipienethisch, nicht als Bestätigung, dass sein Handeln richtig war. Natürlich war es in Lanaken falsch, den Täter in die Pfarrwohnung zu lassen, und im Vorstädtchen von Rouen wäre das Risiko wohl kleiner gewesen, die katholische Kirche hätte das Grundstück der Scientology-Sekte überlassen statt der muslimischen Gemeinde, womit man zur Islamisierung des Ortes beitrug. Immerhin will der örtliche Imam den schändlichen Tätern kein islamisches Begräbnis gewähren, doch muss man auch hier, wie in Nizza, noch abwarten, was wirklich mit den toten Tätern geschieht. In Nürnberg wurden die Hingerichteten verbrannt und ihre Asche in den Fluss gestreut, das war das gute Gewissen der Sieger. Sieger haben ein gutes, Verlierer ein schlechtes Gewissen, was ein empirisches ethisches Gesetz ist, aber keine Handlungsmaxime im Sinne von Kant.


PS. Interessant wäre nun, wie es mit dem Dolchtäter von Lanaken weitergeht. Da er nicht erschossen wurde, steht man vor dem enormen Problem, ihn eigentlich ausschaffen zu müssen, zumindest nach der Haftverbüssung, deren tägliche Kosten wiederum das Mehrfache eines Hartz-IV-Empfängers betragen können, besonders für gefährliche Täter, die auch Anspruch auf psychiatrische Behandlung sowie Resozialiserungstherapien haben. Lebende Täter verursachen bedeutende Probleme, führen aber zugleich das System ad absurdum. Daran ändert sich mutmasslich auch nichts, wenn das Opfer dem Täter nach der Maxime der Bergpredigt "verzeiht".
enickmar
01. August 2016 10:38
Was Sie (und viele anderen) bei Ihren Ausführungen übersehen:
nach der Wende wird auch RUSSLAND mit Migranten aus Zentral-Asien / Kaukasus überflutet.


Nach der Wende war Russland ebenfalls besetzt. Das hat erst Putin geändert.
Der_Jürgen
01. August 2016 11:17
@Willkommenskulturlos

Zu Russland. Die Nordkaukasier (Tschetschenen, Tscherkessen, Dagestaner etc.) können sich als Bürger der Russischen Föderation dort überall niederlassen. Man kann sie nicht daran hindern. Anders steht es mit den Südkaukasiern (Aserbeidschaner, Armenier, Georgier), die seit dem Zerfall der UdSSR Ausländer sind, und den Zentralasiaten (Usbeken, Kirgisen, Tadschiken etc.) Diesen könnte man die Einreise verwehren.

Es gibt unter diesen Gruppen eine stark überdurchschnittlich hohe Kriminalität, aber das Ausmass des Problems lässt sich trotzdem nicht mit der Lage in Deutschland oder Frankreich vergleichen. Ein Grund dafür ist, dass die Kaukasier und Zentralasiaten ausnahmslos Russisch sprechen, zumindest auf mittlerem und häufig auf sehr hohem Niveau, und dass sie arbeiten müssen, da ihnen der russische Staat keine Sozialhilfe nachwirft.
Dennoch stimmt es, dass die Zuwanderung Russland vor wachsende Schwierigkeiten stellt; da haben Sie recht.

@Herbstlicht

Da Sie ja Schwedisch können. lese Sie bitte M. Eckehart, "Hur Sverige blev en maangkultur" (Wie Schweden multikulturell wurde), Logik Förlag, 2007. Dann werden Sie wissen, von wem die Umvolkung dort in die Wege geleitet wurde. The usual suspects, nichts für ungut, ihr lieben schwäbischen Waldgänger.
Marcus Junge
01. August 2016 11:19
Thema "verhöhnen"


Die Identitäre Bewegung ist Ziel von "Titel Thesen Temperamente" gewesen, siehe Lügen-Mediathek der Lügen-GEZ. Natürlich dürfte eine häßliceh Tante der Amadeu-Antonia nicht fehlen. Fazit, dringend vom VS beobachten lassen oder gleich verbieten.

http://www.ardmediathek.de/tv/ttt-titel-thesen-temperamente/Die-Sendung-vom-31-Juli-2016/Das-Erste/Video?bcastId=431902&documentId=36884262

"Die Sendung vom 31. Juli 2016

31.12.2183 | 30 Min. | Verfügbar bis 23.08.2016 | Quelle: Das Erste

Was bleibt von der "Willkommenskultur"? - Der Terror und seine Folgen | Jung und ziemlich rechts - Die "Identitäre Bewegung" |
Die Türkei im Ausnahmezustand - Stimmungsbericht aus der Kulturszene |
Energiebündel mit Mission - Die Sängerin ZAZ |
Echt dufte - Das erste Festival für Geruchskunst"
Desprecio
01. August 2016 13:00
Mehr als "Konsument" denn als Verfasser hochwissenschaftlicher und
durchgeistigter, soziologischer oder philosophischer Beiträge in diesem
Forum sehe ich mich heute dennoch veranlaßt, einen kleinen Beitrag
zu einer der wichtigsten Fragen in dieser BRD zu leisten.

Viele der zum vorliegenden Themenbereich angetretenen Kommenta-
toren, wie übrigens auch mich selbst, treibt ja wohl besonders die Frage
um, ob all das, was wir täglich in diesem Zusammenhang hören, sehen, lesen oder gar selbst erleben, der "abgrundtiefen Dummheit" oder den
"bösen Absichten"der Verantwortlichen aus Politik, Medien und
Geschwätzwissenschaften (Soziologie, Psychologie, Philosophie u.ä.) geschuldet ist.

Ehe auch ich mich an dieser Diskussion mit einem eigenen Beitrag be-
teilige, verweise ich auf einen von mir im Netz gefundenen, höchst in-
formativen und aus meiner Sicht lesenswerten Artikel in "Projekt Weiße
Rose - Aufklärung durch Bildung" unter dem Thema: Der Weg von
Merkel und Co. in den Untergang, Probleme gesucht, die das Leben
möglichst schwer, gefährlich und erdrückend machen".

zu finden unter: www.imageberater-nrw.de/der-weg-von-Merkel-co-
in-den-Untergang/

Unabhängig davon, ob man zu dem Urteil "Dummheit" oder "böse
Absicht für diese "unsere" Regierung und deren Vasallen kommt:
Die Lösung kann nur im Beseitigen dieser Regierung und deren Va-
sallen liegen (naturlich nur auf legalem Wege !).
Altos
01. August 2016 13:20
@Meier Pirim

Es stimmt natürlich nicht, dass der politische Gegner aus Psychopathen besteht, möglicherweise sind die rationaler als die Mehrheit derjenigen hier auf den noch zugelassenen Blogs...


Merkel aber, um die es hier ursprünglich ging, ist der Prototyp einer Psychopathin vom funktionellen Typ. Solche Leute durchsetzen unsere Institutionen und die Wirtschaft zuhauf und richten oftmals immense Schäden an - so wie Merkel. Typische Merkmale sind Intelligenz gepaart mit Opportunismus, Mangel an positiven Visionen und tieferem Verständnis für soziale Abläufe, weil das Empathie erfordern würde, an der es ihnen mangelt, und emotionelle Seichtigkeit. Trotzdem kann ein Psychopath auf einer oberflächlichen Ebene einnehmend sein - alles so wie Merkel. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass sie ihre Umgebung durch allerlei psychologische Tricks und double binds zu kontrollieren versuchen. Merkels öffentlichen Äusserungen legen beredtes Zeugnis hiervon ab, denn bestehen aus Phrasendrescherei und Achterbahnfahrten der Gefühle. Man kommt sich vor wie mental vergewaltigt, wenn man sich nicht von vorneherein innerlich von ihr abgrenzt. Merkel ist ein Kontrollfreak schlimmster Sorte, der sich hinter einer Maske aus mädchenhaft-verhuschter Weibchenhaftigkeit, Ossi-Schmalz und Kirchgängertum verbirgt.
Demo Goge aus der polis germania
01. August 2016 13:34
Das - nach meinem Eindruck - einzige mal, daß Merkel auf dieser Pressekonferenz ins schlingern geriet war, als sie gefragt wurde, warum sie nicht aus Solidarität zu den Anschlagsorten nach Würzburg oder Ansbach gefahren sei; und der Journalist auf ihre Antwort, sie entschiede sich eben mal dafür (Beispiel ausgerechnete der Absturz der Germanwings Machine!) und mal dagegen, tatsächlich nochmal nachfragt WARUM sie sich denn jetzt dagegen entschieden hat! - Da kam nur ausweichendes bla bla.

Selbstverständlich hat Merkel einen Grund für ihre Entscheidung, nur kann sie den öffentlich nicht sagen; in kleinem, privatem Kreise - wo sie durchaus schlagfertig sein kann - hätte sie vermutlich kurz und realistisch geantwortet:

"Also, wenn ich jetzt und in Zukunft an jeden Ort in Deutschland fahren würde, an dem ein islamistischer Terroranschlag stattfindet, dann käme ich überhaupt nicht mehr zum arbeiten."
Der_Jürgen
01. August 2016 14:26
@Meier Pirmin

Da bei Sezession heute dank

@Herbstlicht

und seinen dankenswert ausführlichen Hinweisen auf die Lage in Schweden Skandinavientag ist, sei hier auf den Buchdrucker Aslaksen, den Präsidenten des Mässigungsvereins, aus Ibsens "Ein Volksfeind" hingewiesen, der den "hysterischen" Dr. Stockmann, nachdem letzterer auf die akute Seuchengefahr im öffentlichen Bad hingewiesen hat, eindringlich zur Mässigung mahnt:

"Ich bin ein ruhiger und friedfertiger Mann, der auf besonnene Mässigung hält - und auf mässige Besonnenheit Das weiss jeder, der micht kennt. Ich möchte darum dem angesehenen Mitbürger, der diese Versammlung einberufen hat, ans Herz legen, dass er die Grenzen der Mässigung nicht überschreite."

In Sie, Pirmin Meier, ist offenbar der Geist des Herrn Aslaksen gefahren... Ihre Versuche, sich selbst und anderen vorzugaukeln, dass der Untergang der europäischen Menschheit im Rahmen dieses Systems mit kosmetischen Mitteln wie einer "Privatisierung des Asylwesens" abzuwenden sein, mögen ja ein Ausdruck von "besonnener Mässigung und mässiger Besonnenheit" sein, helfen uns aber keinen Schritt weiter.
der Gehenkte
01. August 2016 16:04
Kurz noch mal nachprüfen: Nein, ich bin hier nicht im Kommentarbereich von pi news, sondern tatsächlich bei der Sezession.

Bei allem berechtigten Zorn darf man dem "rechten Radikalismus, der Kinderkrankheit des Konservatismus" nicht nachgeben. Es ist einigen Kommentatoren - oft den lautesten - offensichtlich der wesentliche Zusammenhang zwischen Theorie und Praxis nicht bewußt. Wer sagt: "Heidegger lesen hilft uns nicht", macht sich selbst unmöglich, zumindest auf dieser Seite und sofern ich mich nicht vollkommen in ihr getäuscht haben sollte.

Andere schwafeln von Stauffenberg und wollen weder die Gefahr des Gedankens noch die historische Unsinnigkeit sehen und auch nicht den "Erfolg" den Stauffenberg hatte. Wir leben nun einmal in medialen Zeiten und die Schlacht wird über die Deutungshoheit gewonnen oder gar nicht. Daher muß die Tat primär eine theoretische sein und sie muß so überzeugend sein, um die Massen zu ergreifen - dann erst kann man evtl. handeln. Das braucht naturgemäß Zeit, die wir zwar nicht haben, die wir uns aber nehmen müssen. Jede falsche Analyse der Lage wird den politischen Gegner in die Hände spielen. Wir sind überhaupt erst in der jetzigen Situation, weil die konservativen "Think Tanks" bisher ebenso versagt haben, wie die linken auch. Oder hat jemand die 14 Jahre seit Gunnar Heinsohn genutzt? Der gescholtene Sloterdijk hat das getan - man hätte diese Spur aufnehmen können ... und so tausendfältig.

Hätte man in der AfD mehr Heidegger-Leser (als Chiffre), dann hätte man eine alternative Grundsatzpartei, die sich auch selbst letztbegründen kann, anstatt einen Hühnerhaufen an Ego-Shootern und V-Waffen.

Viel wichtiger als physisch Merkel zu beseitigen, ist es zu verstehen, wie sie sich hat an die Macht bringen und dort halten können, in welchem Zustand unsere Gesellschaft ist, daß sie trübe Lichter wie Merkel oder Bush oder Berlusconi etc. nach oben spült. Merkel kann auf der Karte noch nicht mal Deutschland zeigen (https://www.youtube.com/watch?v=LIazMonJj-I) und hat gerade entdeckt, daß Syrien via Zypern eine Grenze zum Schengenraum hat. Von Trump ganz zu schweigen ...

Außerdem dürfen wir unsere Mitmenschlichkeit nicht verlieren. Mein atheistischer Standpunkt wurde von Erzkatholiken und andern Erzkoliken kritisiert, aber wenn es um die Werte des Christentums geht, dann müssen die "Ungläubigen" die Kohlen aus dem Feuer holen. Bergpredigt, Vergebung, Wer ohne Schuld ist ..., Samariter, An ihren Früchten ..., Gib dem Kaiser ... etc. - das alles soll mit einem Male nicht mehr gelten? Natürlich war es von dem belgischen Pfaffen richtig, den Flüchtling zu netzen, wenn er denn in Bedrängnis war und diesen zivilisatorischen Standard sollten wir nicht unterbieten. ...

Gott bewahre uns vor einem rechten Spinner, der selber zur Axt greift oder einen Lastwagen in die Luft sprengt. Dann können wir hier einpacken.

M.L.: Den werden uns die powers that be auch noch aus dem Hut zaubern...
der Gehenkte
01. August 2016 16:26
ein Versuch über Merkel:
Merkel - müssen, wollen, können

Vielleicht nicht der Weisheit letzter Schluß, aber immerhin mehr als nur Gegeifer.
Karsten
01. August 2016 17:04
Eine politische Analyse der Einwanderungsthematik die wirtschaftliche Belange (Kapitalismus) ausblendet, wird immer ungenügend sein.
Willkommenskulturlos
01. August 2016 17:25
@firenzass
Montag, 1. August 2016, 7:16
@Willkommenskulturlos//Wenn man sich mit RT und Sputniknews beschaeftigt faellt ziemlich bald auf, dass die Redaktionslinie fuer beide Auftritte auch darin besteht, dem grossen Satan=Usrael staendig irgendwelche „Menschrechtsverletzungen“ nachzuweisen, zum Nachteil der schwarzen Amerikaner, zum Nachteil derr „Palaestinenser“, zum Nachteil der „Muslime“…
Warum tun die Russen (sich) das (an)?


In Russland ist USA nach der Geschichte mit der Ukraine der Hauptfeind.
Man fühlt sich von den USA direkt angegriffen und sieht dort die Quelle des Weltübels (zum Teil berechtigt).
Entsprechend bekämpft man den Feind mit allen propagandistischen Mitteln (zum Teil noch mit bewährten sowjetischen).
In Krieg ist halt wie im Krieg (Gott sei Dank ist der Krieg (noch) kalt).
Mit der Wahl vom Trump kann sich das ändern, weil Russland erkennbar einen Ausgleich mit USA will.

Sind die russischen Oligarchen vielleicht mit von der Partie? Streben auch die russischen Eliten nach der NWO?


Russische herrschende Elite besteht aus Neu-Kapitalisten aus den 90-ern.
Sie hätte gerne mehr Einfluss und Mitspracherecht in der Weltpolitik, ist aber vom Westen sehr abhängig (ökonomisch und auch persönlich). Deshalb hält sie sich relativ still. Außerdem ist sie mit dem post-sowjetischen Raum sehr beschäftigt (wo es ständig brennt).

Nach NWO strebt sie ganz sicher nicht, weil NWO Russland als Rohstoff-Kolonie sieht (in kleine Teile zerlegt). Die offizielle russische Doktrin ist die mutlipolare Welt (also mehrere Zentren der Macht, was Raum für unabhängige Politik zulässt).

Wuenschen die russischen Eliten auch den Volkstod der Russen?


Danach sieht es nicht aus.
Die offizielle Politik ist bemüht die Geburtenrate zu steigern und kümmert sich um die patriotische Erziehung.
Masseneinwanderung ist ideologisch nicht vorgesehen, sondern die Folge des blinden Raubtierkapitalismus und grassierender Korruption.

Wer sind die Russen und wofuer stehen sie ueberhaupt: wuenschen die russischen Eliten den deutschen und euopaeischen Volkstod? Waeren die Russen bereit sich auf unsere Kosten mit anderen Maechten zu vergleichen? Und wie steht es ueberhaupt mit dem russischen Volke?


In Russland gibt es alles: von Kommunisten und Nationalisten bis Liberalen westlicher Prägung. Liberale (als Liberasten / Tolerasten verspottet) sind nach den desaströsen Experimenten der 90-er ziemlich unbeliebt. Die Mehrheit ist heute patriotisch gesinnt.

Die Masseneinwanderung nach Europa wird mit Entsetzen beobachtet.
Es gibt zwar einige, die das mit Schadenfreude sehen, die meisten jedoch spüren Bedauern / Mitleid, weil sich die Russen doch als Europäer fühlen.
Bei Russen können wir mit der Solidarität rechen.
Wir können aber nicht rechnen, dass sie für uns unsere Aufgaben erledigen (sie haben genug eigene Probleme).

Waere es nicht schlauer sie wuerden versuchen, in den westlichen Laendern die konservativen Teile des verbliebenen Buergertums auf ihre Seite zu ziehen? Stattdessen kungekn die Russen mit der Partei „Die Linke“, die aggressiv unsere Umvolkung betreibt.


Die Sympathien der Russen liegen klar bei Konservativen (FN, AfD usw.), Brexit wurde z.B. sehr wohlwollend kommentiert. Die Regierung ist offensichtlich ähnlich gesinnt, sagt es aber nicht laut.

Die Sympathien der „Linke“ zu Russland stammen noch aus der Zeiten der SED, werden aber nicht erwidert (zumindest von den einfachen Russen nicht). Populär ist nur Sahra Wagenknecht, sie ist aber bei „Linke“ eigentlich falsch.
Willkommenskulturlos
01. August 2016 17:28
@ Altos
Montag, 1. August 2016, 8:10 (URL)

Dem Strassenbild in russischen Städten nach zu urteilen ist dem aber nicht ganz so, was nicht heissen soll, das Russland nicht auch ein Problem hat.

In den Großstädten sieht es schlimm aus.
Moskau wird von Russen selbst schon MOSKWABAD genannt.

Sind es in Russland nicht noch zum grossen Teil Gastarbeiter aus Zentralasien, die kommen und auch wieder gehen, wenn es keine Arbeit mehr gibt?


Zum großen Teil ja, aber nicht nur.
Nach Russland kommen alle möglichen Leute: orientalische Händler / „Unternehmer“, Flüchtlinge, Kriminelle usw. Und nicht alle gehen zurück.

Ein weiteres Problemfeld ist die chinesiche Einwanderung im fernen Osten, die im Westen gerne hochgespielt wird, die es aber tatsächlich gibt und langfristig auf jeden Fall zur Gefahr werden wird.


Über chinesiche Einwanderung gibt es weniger Beschwerden als über orientalische, weil sich Chinesen zivilisierter verhalten und auch von Nutzen sind.
Langfristig besteht allerdings die Gefahr der Landnahme (und zwar von ganz Sibirien).

Wenn man sich den Islam in Russland anschaut, scheint der anders aufgestellt zu sein als hierzulande.


Moslems leben in Russland seit Jahrhunderten, meistens kompakt auf eigenen Territorien.
Die meisten sind „moderat“, d.h. es sind Kultur-Moslems, die nicht die Inhalte des Korans leben, sondern ihre Kultur, Sitten und Bräuche.

Radikale (oder echte) Moslems sind in Kaukasus verbreitet, wo es deswegen blutige Konflikte gibt (Tschetschenien / Dagestan). Befrieden konnte man das Gebiet nur mit der Hilfe der Einheimischen (z.B. Kadyrov in Tschetschenien), die sich aber dafür bezahlen lassen.

Jetzt versucht aber IS auch in Russland Fuß zu fassen.
Moslems bleiben also ein Problem – lieber soll man dieses Problem erst gar nicht importieren.
schneekette
01. August 2016 17:54
@der Gehenkte

Herrjeh. Beim Betrachten der Diskussion fallen mir viele Kinderkrankheiten des Konservatismus ein.

Radikalismus ist allerdings nicht das erste Wort, das mir in den Sinn kommt.
Altos
01. August 2016 18:40
@Willkommenskulturlos

Russische herrschende Elite besteht aus Neu-Kapitalisten aus den 90-ern.
Sie hätte gerne mehr Einfluss und Mitspracherecht in der Weltpolitik, ist aber vom Westen sehr abhängig (ökonomisch und auch persönlich). Deshalb hält sie sich relativ still. Außerdem ist sie mit dem post-sowjetischen Raum sehr beschäftigt (wo es ständig brennt).

Nach NWO strebt sie ganz sicher nicht, weil NWO Russland als Rohstoff-Kolonie sieht (in kleine Teile zerlegt). Die offizielle russische Doktrin ist die mutlipolare Welt (also mehrere Zentren der Macht, was Raum für unabhängige Politik zulässt).


Das dürfte etwas verkürzt sein: Die russische Elite enthält mindestens zwei Tendenzen, als deren sichtbarste Exponenten Putin und Medvedev gelten können.

Putin: Patriotisch, sich auf den gigantischen Staatsapparat in all seinen Verästelungen und das einfache Volk stützend.

Medvedev: Globalistisch-verwestlicht, sich auf die neureiche Kapilalistenklasse stützend, die sich in den 90er Jahren herausgebildet hat.

Die Kapitalistenklasse ist im einfachen Volk, das sie als Diebe ansieht, weithin verhasst. Viele wünschen sich Stalin zurück. Die Kapitalistenklasse wiederum hasst Putin zutiefst und hätte mit der NWO und einer Aufsplitterung Russlands kein Problem solange ihre Einnahmequellen nicht betroffen wären. Es gibt eine Art Waffenstillstand, die patriotische Tendenz kann die Neureichen nicht beseitigen, da von ihnen die Wirtschaftstätigkeit abhängt, umgekehrt kann es keine pro-westliche Farbenrevolution geben, solange die Putinfraktion die Augen offen hält und die Loyalität des einfachen Volkes geniesst. Mit der kürzlich erfolgten Gründung der Nationalgarde und den jüngsten Umbesetzungen im Staatsapparat hat die patriotische Tendenz ihre Positionen vorgeschoben, das jedoch in Erwartung eines pro-westlichen Umsturzversuches in naher Zukunft, möglicherweise begleitet von einer Militärintervention von aussen. Also Polarisierung. Ein entscheidendes Datum werden die Wahlen im September sein.

Dass Putin Präsident ist und Medvedev Regierungschef zeigt, wie Komplex das Verhältnis dieser beiden Tendenzen ist. Im Prinzip befindet sich Russland in einer Konfiguration, die es im Verlaufe seiner Geschichte schon gegeben hat: Der Zar regiert mit Unterstützung des Volkes gegen eine pro-westliche Elite, während die westlichen Mächte selber sich wie eine Horde Hyänen an den Grenzen sammeln und auf ihre Gelegenheit warten.

Aus dieser Not heraus nähert Russland sich immer mehr an China an. Falls es keinen pro-westlichen Umsturz gibt, könnte Russland zu einem Klientelstaat Chinas herabsinken, auch ohne demographische Invasion Sibiriens.

In den Großstädten sieht es schlimm aus.
Moskau wird von Russen selbst schon MOSKWABAD genannt.


Habe ich auch schon anders gehört, gerade St. Petersburg soll sich im Vergleich zu unseren Städten geradezu idyllisch anfühlen. Verhältnismässig wenig Muslime, kaum Afrikaner, Kleingewerbe im Unterschied zu hiesigen Verhältnissen noch zu bedeutenden Teilen in der Hand der weissen Eingeborenen. Ausnahme: Private Kleinbusse, die ausschliesslich von Muslimen betrieben werden.

Und dass das Christentum in Russland eine Renaissance erlebt, soll nicht nur Propaganda sein. Ein sichtbares Zeichen sei, dass in den Supermärkten Ikonenbilder verkauft werden und die Leute sie zuhauf in ihren Wohnungen und an ihren Arbeitsplätzen stehen haben, auch wenn sie nicht in die Kirche gehen. Aber natürlich enthält die russische Gesellschaft auch vieles, was man als verrottet ansehen muss. Eine tatsächliche Idylle ist Russland beileibe nicht.
Willkommenskulturlos
01. August 2016 22:12
@Altos
Montag, 1. August 2016, 18:40
Das dürfte etwas verkürzt sein: Die russische Elite enthält mindestens zwei Tendenzen, als deren sichtbarste Exponenten Putin und Medvedev gelten können…


Was in Kreml geschieht, blickt kein Außenstehender durch.
Es gibt zwar viele Gerüchte / Spekulationen, aber konkret / gewiss weiß die Öffentlichkeit nichts.

Fest steht nur, dass in den oberen Etagen der Macht mehrere Clans / Fraktionen mit verschiedenen Interessen kämpfen (man spricht über den „Kampf der Kreml-Türme“) und daraus resultiert eine Politik, die oft überraschend und unlogisch erscheint. Erfolgreich ist diese Politik auch nicht immer (milde ausgedrückt).

Richtig ist, dass das Volk den großen Diebstahl der 90-er (im Prinzip wurde die ganze Volkswirtschaft gestohlen) immer noch nicht akzeptiert hat. Daher die Angst der Neu-Reichen und ihre Bestrebung, Gewinne / Eigentum im Westen zu verstecken - dadurch sind sie vom Westen abhängig.

Daher ist kein großer Konflikt zwischen Russland und Westen zu erwarten – diese russische „Elite“ sucht den Interessen-Ausgleich / Abgrenzung der Interessen-Sphären.
Es ist nur der Sturheit / Blödheit der Obama-Administration zu verdanken, dass sich der Konflikt mit Russland so weit entwickelt hat.
Roman
01. August 2016 22:13
Man sollte dort nicht eine Verschwörung oder "Verschwörung" unterstellen, wenn Dummheit als Erklärung genügt, weil es wahrscheinlicher ist. Selbst auf zwischenmenschlicher Ebene ist das so. Ich unterstelle erst böse Absicht, wenn ich Dummheit nicht als genügende Erklärung ausfindig machen kann. Und ich unterstelle auch nur dann Dummheit, wenn nicht Nachlässigkeit als Erklärung genügend erscheint. Menschen gehen in der Regel davon aus intelligent zu sein und meistens brauchen sie eine moralische Begründung vor sich selbst, um so zu handeln wie sie handeln. Man wird kaum Leute finden, die aus reiner Zerstörungsabsicht handeln.

Meine Erklärung ist ausreichend und sie braucht nicht so viele aufeinander abgestimmte Akteure und liefert eine gutes Motivationsmuster: https://de.wikipedia.org/wiki/Ockhams_Rasiermesser


Von mehreren möglichen Erklärungen für ein und denselben Sachverhalt ist die einfachste Theorie allen anderen vorzuziehen.

Eine Theorie ist einfach, wenn sie möglichst wenige Variablen und Hypothesen enthält und wenn diese in klaren logischen Beziehungen zueinander stehen, aus denen der zu erklärende Sachverhalt logisch folgt.


"Deutschland muss bunter werden" ist damit genügend erklärt. Selbst ein Linker, der "Deutschland verrecke" schreit hat in der Regel diese Erklärungsmuster. Wenn man ihn fragen würde, so wäre der Satz nur dazu gewählt, um die bösen Rechten zu demütigen, die seine schöne Welt verhindern wollen. In seiner Welt gibt es ja gar kein Deutschland als solches.

Bei weitgreifender Politik, die von etlichen Akteuren bestimmt wird, brauche ich eine Binnenansicht, die eine moralische Unterfütterung bietet. Die meisten Akteure handeln mit einem guten Gewissen. Das gute Gewissen muss man irgendwie erklären können. Es genügt nicht zu sagen, dass der Gegner so agiert, "weil er unsere Freiheit hasst".

Selbstverständlich ändert es überhaupt Nichts an den Auswirkungen dieser "guten" Taten. Es ändert auch keinen Deut, dass ich eben keinen Mitleid verspüren werde, falls diese Leute durch einen islamistischen Anschlag bereichert werden. Unwissenheit und Ignoranz schützen nicht vor Strafen.

Ich nehme hier nur einigen Leuten die Illusionen. Es genügt nicht ein paar Schlüsselfiguren auszuwechseln. Da sind etliche Leute mit einem guten Gewissen und einem für sie schlüssigen Weltbild unterwegs. Dieses Weltbild ist weitestgehend resistent für eine Gegenargumentation. Das ist eine Weltreligion, nur eben zivil.


P.s: Russland? Als Muttersprachler kann ich nur sagen, dass es Propaganda ist. Russland ist eine Kleptokratie, deren europäischer Anteil die Probleme mit dem Islam noch massiver hat als Westeuropa. Eine Wende ist auch dort nicht in Sicht. Man kann natürlich das alte deutsche Spiel betreiben und die Hoffnung in den Weiten Russlands ausfindig machen. Wobei die Regel gilt, dass je weniger Ahnung von der Sprache und den Verhältnissen vor Ort, desto glanzvoller sind die Kuppeln Moskaus. Wenn es denn Freude bereitet. Alles was passieren kann, sind ein paar Gelder für politische Splittergruppen aus dem Kreml, weil man sich dort Hebel erhofft, um ein paar kurzfristige Ziele zu ermöglichen. Eigentlich wie schon die letzten hundert Jahre, nur mit dem Unterschied, dass Russland momentan gar keine Ideologie hat, außer der formellen Ablehnung westlicher Werte.
Kaliyuga
01. August 2016 22:29
Dank Ihnen für Ihr Engagement, Herr Lichtmesz!

Man vergleiche die markant unterschiedliche Ausprägung der analytischen, ja der gedanklichen Kraft im Allgemeinen, des sprachlichen Vermögens und des Humors der Person, die nun schon seit langen Jahren der deutschen Bundesregierung vorsteht, mit derjenigen von Spitzenkräften des Gemeinwesens, mit denen Günter Gaus sich in den Sechziger Jahren vor der Kamera unterhalten hatte. Wer die Möglichkeit hat, der lasse im Seminarvortrag einen Testballon steigen und spiele markante Auszüge etwa dieser Aufnahme ein:

https://www.youtube.com/watch?v=DI7Kw9TWS98

Meine Erfahrung: Ganz von selbst kommen dann die Leute in den Pausen und der Mund fließt über, weil das Herz voll ist, und es sind sogar die „Studierten“, die sich artikulieren und nicht das „einfache“ Volk, das sich Luft verschafft.

Wo liegt die Lösung und Behebung dieses vielfach Fleisch gewordenen Enigmas Verfall? Wohl nur in einer Alter-native, die im lateinischen Sinne des Wortes eben diese Bezeichnung auch verdient. Zu beachten der Charakter des Verbums „geboren werden“. Nicht daß hier dumpfe Passivität regierte, das Empfangen setzt doch das glühende Erwarten und Bereiten des Eintretens voraus.
Roman
01. August 2016 22:32
Russland:

Putin ist der Held gewesen weil er den Kaukasus befriedete. Was nicht bedeutet, dass dort Ruhe eingekehrt ist. Auf kleiner Ebene gibt es immer wieder Anschläge, wenn auch meist nicht in Tschetschenien. In Tschetschenien hat man einen eigenen kleinen Zaren, der mit eiserner Hand herrscht und selbst ein "gemässigter" Islamist ist. Nach der Karrikaturengeschichte gab es organisierte Demos vor Ort. Die Unterstützung galt den Attentätern. Der Kreml solidarisierte sich mit diesen Verlautbarungen. Praktisch zahlt man an Tschetschenien und die anderen islamischen Republiken Tribut um sie ruhig zu halten. Wobei die Infrastruktur der weltlichen Bildung verfällt. Die ganze Intelligenzia geht in die Grossstädte, die Slawen sowieso. Die Weissen haben auch dort niedrige Geburtenzahlen, bei einer höheren Sterblichkeit als in Deutschland.

Die Wirtschaft besteht nur aus Rohstoffen und "staatlichen" Grosskonzernen, die wie Güter an nahestehende Personen verteilt werden. Die Gesetze sind so gestaltet, dass man immer illegal handelt. Sobald man zu weit herausragt, kommen ein paar Jungs und die finden schon Verstösse, die leider Gottes eine Übernahme sehr lukrativ erscheinen lassen. Welche Produkte kennt man, auf denen "Made in Russia" steht? Oder Hochtechnologie, die nicht in Waffensystem steckt?

Achja, die Masseneinwanderung aus Mittelasien ist auch noch da. Sklaven, die die Polizei insofern bekämpft, dass ab und an massive Gewalt angewandt wird, weil nicht geschmiert wurde.

So viel zu Mütterchen Russland. Moskau hat großen Appetit und ein lautes Magenbrummen ist seit einigen Jahren bis nach Berlin vernehmbar. Nur sind die Zähne sind schlecht.
Unke
01. August 2016 22:42
@Der_Jürgen
Nun, dann gehöre ich zu den "geistig einfachen Leuten". Sei's drum.

@Stefan Jahr
Jawoll, FW IV.! Soviel Zeit muss sein :-)
Ich habe nicht seine Person mit der Merkels verglichen; mir ging es um die Mechanik seiner Amtsenthebung. Zu einer Zeit, in der in Deutschland Monarchen und ihre Geheimräte regierten (Goethe war ja auch einer).
Axiom
01. August 2016 23:03
Der_Jürgen
Sonntag, 31. Juli 2016, 23:44 (URL) | Kurz-URL
Ich habe nicht von einer Verschwörung gesprochen. [...]
Am Plan zur Abschaffung der Deutschen (und der Europäer überhaupt) ist nichts geheim. Die Antifa fordert lautstark: „Deutschland verrecke.“ Das politische Establishment, dem die Antifa-Primitivlinge als Männer fürs Grobe dienen, formulieren es etwas gesitteter. Sie sagen „Deutschland muss bunter werden“


Es ist zwar keine Verschwörung, aber ein Komplott und es wird rigoros gehandelt. Die Akteure müssen darüber ein paar Worte verlieren, weil man nicht einfach nichts sagen kann. Also hagelt es Euphemismen.

Es wird kein Klartext geredet. "Deutschland, verrecke" ist kein Klartext. "Deutschland wird bunter" ist kein Klartext. Klartext wäre, wenn Merkel sich hinstellt und verkündet:

"Unsere historische Aufgabe in Zeiten der sg. Globalisierung, also der Weltherrschaft jener Persönlichkeiten, für die ich arbeite, besteht darin, bis 2050 die deutsche Nation vollständig in eine eurasisch-negroide Mischbevölkerung zu transformieren. Wir schaffen das."

Aufgabe der Opposition ist, das Geschwurbel der Herrschenden in Klartext zu übersetzen und dem Volk die Augen zu öffnen.
Winston Smith 78699
02. August 2016 00:19
@ der Gehenkte
Wir sind überhaupt erst in der jetzigen Situation, weil die konservativen „Think Tanks“ bisher ebenso versagt haben, wie die linken auch. Oder hat jemand die 14 Jahre seit Gunnar Heinsohn genutzt?

Halt, Gehenkter, ziehen Sie sich oder mir oder sonstwem nicht auch noch diesen Schuh an, das wäre wehrkraftzersetzend. Genau in diesem Zeitraum waren die Unis zusehends diffus verlinientreut, und bereits vorher galt in relevanten Fächern doch eher die Devise, lieber nichts zu sagen, was irgendwann noch brisant werden könnte. Wer was sagte, begab sich der Möglichkeit, später mal etwas laut sagen und Gehör finden zu können. Es hieß: so etwas ist doch nicht exakt dein Fach, überlass das mal lieber denen, mach dir keine Feinde. Und das Problem der katastrophalen globalen Überbevölkerung und ihrer Derivate selbst geht doch (in der aktuell heißen Formulierun) bis in die 60er Jahre zurück (mit Ehrlich) und war nie auch nur anstzweise oder partiell gelöst, nur verdrängt. Es war da! Erinnern Sie sich an die Lümmeltütendebatte um Woitila und Südamerika oder um die Pille und Afrika. Es passte nur dann, als man es hätte anpacken müssen müssen, nicht so recht zu dem sogenannt postkommunistischen Neoliberalisnus mit irgendwelchen Anlegeblasen und dem immer (außer von den hängengebliebnenen linken Spielverderbern) so positiv dargestellten Globalgewimmel. Gobal = gut; Flugzeug, Anzug =gut; Jet Set; Aktie ... alles andere stank doch nach Osten oder Öko. Und vor allem: Wachstum = gut - das erste Gebot schlechthin, gültig ohne Einschränkung, auch am Ende der Welt, auch wenn es dort noch viel schlimmer stank von Elend der explodierenden Bevölkerung im Industriedreck, solange davon nur nichts im Flieger ankam. Erinnern Sie sich an die damalige Gehirnwäsche? Nein, nicht unsere Schuld, ego nos absolvo.
Waldgänger aus Schwaben
02. August 2016 08:18
@Willkommenskulturlos

von Marx stammt auch der Begriff, der die Rolle der Neuankömmlinge am treffensten beschreibt:
Lumpen- oder freundlicher Subproletariat. Auf heutige Verhältnisse übertragen hat das Subproletariat zweierlie Funktionen:

1) Die Angst in das Subproletariat abzusteigen, hält die untereen Schichten gefügig.
"Ich bin in einer Hartz4-Gegend aufgewachsen. Ich wurde von Türken und Arabern gemobbt.", wird Ali David S. zitiert. Die Angst, dass dem eigenen Nachwuchs dasselbe widerfahren könnte, hält die Lohnabhängigen und kleinen Selbständigen gefügig.

2) Als „Mobilgarde“ der Reaktion sah Marx im Lumpenproletariat eine Gefahr. Dass das in seiner Zusammensetzung sehr heterogene „Lumpenproletariat“ sich nicht wie die Industriearbeiterschaft organisieren lasse, ein geringes Bewusstsein seiner Interessenlage habe und offen für Bestechung durch den Klassengegner sei, sah man in der Arbeiterbewegung als Problem. (wikipedia)
Heute könnte das Subproletariat als billiges Stimmvieh dienen indem es eingebürgt wird. Notfalls auch als Kanonenfutter in Bürgerkriegen.

Ich bin nun nicht zum Marxisten geworden.
Marx' Rezepte waren falsch, weil die Wirklichkeit unzureichend von der Theorie beschrieben wird. Die Wechselwirkung zwischen technischem Fortschritt und Gesellschaft übersieht er wohl. Technischer Fortschritt bedingt gewisse gesellschaftlliche Verhältnisse, aber er wirkt auch auf diese zurück und verändert sie - um nur ein Beispiel zu nennen.

Linke Sozialromantiker sehen im Subproletariat revolutionäre Subjekte, knallharte Kapitalisten die oben beschriebene systemstablisierene Mobilgarde. Beide täuschen sich.

Geschichtliche Prozesse sind so komplex, dass die von den Subjekten, uns Menschen, nicht so weit verstanden werden können, dass die steuerbar werden. Wir können uns nicht wie weiland Münchehausen am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen.

Ein Beispiel:
In den USA wurden Teile des Subproletariats ( bestehend aus Hispanics und Afro-Amerikaner) zur Wahl und Wiederwahl Obamas mobilisiert. Dietz, Augstein und Kumpanen frohlockten schon über das Ende der Herrschaft des Weißen Mannes.

Nun zetern sie: "Trump ante portas". Was ist geschehen? Warum funktionierte die Theorie nicht?
Martin Lichtmesz
02. August 2016 08:45
Badeschluß, Dank an alle!

Für diesen Beitrag ist die Diskussion geschlossen.