15. September 2016

Das war's. Diesmal mit: Männern mit Dutt, Armin Nassehi und dem Mythos vom fremden Vergewaltiger

von Ellen Kositza / 52 Kommentare

Ellen Kositza ist Literatur-Redakteurin und Mutter von sieben Kindern.

11. September 2016 -- Im Spätherbst wird ein kleines Buch- Die Einzelfalle - von mir erscheinen. Zu einer Sache, die mir ernsthaft unter den Nägeln brennt: Über den arabischen/muslimischen Männerblick auf europäische/deutsche Frauen. Ich sehe nicht, daß, selbst „nach Köln“ das Thema irgendwie „durch“ ist. Im Gegenteil, ich denke, es wird noch ein ganz böses Erwachen geben.



Für die "Bundeszentrale für politische Bildung" (BpB) sollte zur bewußt polemischen Frage „Nach Köln: Bringen die Flüchtlinge eine Vergewaltigungskultur mit?“ eine dezidiert linke Journalistin zur Feder greifen. Hannah Wettig schreibt für die Jungle World und die Jüdische Allgemeine, sie hat Arabistik und Arabisch studiert, zahlreiche arabische Länder bereist und engagiert sich gegen Assad. Beste Voraussetzungen, um einen Artikel für das Online-Portal der BpB zu schreiben, oder?

Ich erlaube mir, den Vorfall mal ausführlich wiederzugeben: Wettig (Jahrgang 1971) schreibt:

Ein Freund riet mir, den Auftrag abzusagen.(…) "Willst du wirklich schreiben, dass es keinen Zusammenhang mit dem Islam gibt?" - "Nein, aber das können sie auch unmöglich von mir erwarten. Sie wissen doch, was ich dazu schon geschrieben habe." (…) Ich glaubte tatsächlich, dass die Agentur mich mit Bedacht als Autorin ausgewählt hatte. Das Ganze war schließlich genau mein Thema. Schon vor über 20 Jahren hatte ich angefangen, mich mit sexualisierter Gewalt zu beschäftigen – in Ägypten notgedrungen, denn ich lernte damals Arabisch in Kairo. Das Ausmaß an sexueller Belästigung, das ich dort erlebte, hat mich als 24-jährige Studentin nachhaltig verändert. Ich musste lernen, taub zu werden, sobald ich die Straße betrat, niemals im Taxi vorne einzusteigen und unbeschadet an Menschengruppen vorbeizukommen.Es gab schon damals ein großes Munkeln: Jeder wusste es. Reiste eine Frau nach Nordafrika, kamen sofort die Warnungen. Aber in Büchern fand ich fast kein Wort dazu.

(…)Darüber hatte ich schon oft geschrieben und nun schrieb ich es also auch für die „Bundeszentrale für politische Bildung“ – mit Zitaten, Namen und Ortsangaben. Lange erhielt ich keine Antwort. Zwei Monate später kam die Absage: Qualitätskriterien nicht erfüllt. Nachbesserung zwecklos.
Wieder und wieder las ich die E-Mail, dann den ursprünglichen Auftrag und meinen Artikel. Ich hatte den Auftrag exakt abgearbeitet. Ich hatte mich mit rassistischen Orientbildern auseinandergesetzt und die Kulturthese abgelehnt. "Habe ich dir doch gesagt", sagte mein Freund. "Das wollen sie nicht hören." Aber was wollten sie denn hören, wenn sie eine solche Frage stellten?
Meiner Frage hat sich nur die Antonio-Amadeu-Stiftung in einer von der Bundesregierung finanzierten Broschüre gewidmet: „Das Bild des übergriffigen Fremden – Warum ist es ein Mythos?“ Darin heißt es, dass 13 Prozent aller Frauen in Deutschland strafrechtlich relevante Formen sexueller Gewalt erlebt haben. Die meisten davon kennen den Täter. „Der ‚fremde Täter’, der am unbekannten Ort überfällt, gewalttätig und übergriffig wird, ist statistisch belegt eher die Ausnahme“, schreiben die Autorinnen. Daraus folgern sie, dass der Übergriff des Fremden in den meisten Fällen ein Mythos sei.
Aber was ist, wenn der Übergriff mal kein Mythos ist – wie in Köln? Zu Köln schreiben sie, es gebe nicht genügend Fakten, Vorverurteilungen seien rassistisch. Das war schon kurz nach der Silvesternacht eine sehr gewagte Behauptung. Heute wissen wir, dass die meisten erfassten Täter aus Nordafrika stammten. Und genau dort ist es ganz anders, als die Stiftung schreibt.
Nicht für alle Länder gibt es Studien. Aber in Ägypten hat sogar die UN-Frauenorganisation eine durchgeführt. Danach sind nur sieben Prozent der Täter Freunde und Verwandte, weitere zehn Prozent Kollegen. Alle anderen sind Fremde. In dieser Studie geben 99 Prozent der befragten Frauen an, sexuelle Gewalt erlebt zu haben. Darunter 60 Prozent, die angeben, erst kürzlich begrabscht worden zu sein.
Mit diesem Wissen empfinde ich die Broschüre der Antonio-Amadeu-Stiftung zum „Mythos des übergriffigen Fremden“ und auch die Reaktion meiner Agentur als reinen Hohn. Es handelt sich eher um politische Unbildung – ja Verdummung.

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14. September 2016

Ich habe geschwiegen, als das Drogerieregal für Herrenkosmetik breiter als zwei Meter wurde.
Ich habe geschwiegen, als rosa Herrenhemden Mode wurden.
Ich habe geschwiegen, als Männer begannen, meine Rede mit „okay./okay.“ und „spannend!“ nach Weiberart zu beflügeln.
Ich habe sogar Männer mit Tragetuch verteidigt, wenn andere über solche Papas spotteten.
Auch vegane Männer habe ich verteidigt.
Aber zu den derzeitigen Heerscharen von Männern mit Dutt kann ich nicht schweigen. Es muß raus: Ihr Modeopfer, ihr Lackäffchen, ihr Stutzer, ihr Schwimmärmeltrager, ihr Stromlinienförmigen, ihr Grazien! Ihr seht vollkommen beknackt aus. (Und jetzt komme mir keiner mit einem historischen/religiösen Bild. Die Typen, die ich meine, haben weder geschichtliche noch religiöse Interessen.)

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15. September 2016 -- Unter der Rubrik Der Tweet bringt das aktuelle Philosophie Magazin (Oktober(November 2016) einen Twittereintrag von Armin Nassehi: „Islamistischer Terror: wie der Hai oder der Wolf: ein Monster für die Phantasie, eine Mikrobe für die Statistik“.

Mann, Professor! Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich! Erstens: Würden Sie das auch den Terrorüberlebenden und den Angehörigen der Terroropfer , die auf das Konto des Islamismus gingen (lt. Spiegel 28.300 im vergangenen Jahr) ins Gesicht sagen? „Mikrobe?“

Zweitens: Habe kurz recherchiert: Wölfen fielen in den vergangenen 65 Jahren weltweit rund 15 Menschen zum Opfer. Haien in den vergangenen Jahren 61. Selbst wenn die "Dunkelziffer" hier doppelt- und dreifach so hoch wäre - dieser Vergleich bleibt eine inkohärente Naseweisheit.

Nebenbei: Islamisten mit Tieren gleichzusetzen, das wäre also okay?

Ellen Kositza ist Literatur-Redakteurin und Mutter von sieben Kindern.

Kommentare (52)

Martin Lichtmesz
15. September 2016 14:18
Das statistische Argument ist ein rhetorischer Taschenspielertrick. Terroranschläge sind ja nicht isolierte Einbrüche und zufällige Unglücke wie etwa Blitzeinschläge, Haifischattacken oder Erdbeben, sondern haben psychologische, soziale, politische Folgen über die bloße Tat hinaus. Man denke nur an den Einschnitt von 9/11 und seine historischen Auswirkungen. Ihre Opfer und Traumatisierten sind nicht bloß die Getöteten und ihre direkten Angehörigen, sondern sie senden einen neuralgischen Schock durch die gesamte betroffene Gesellschaft, erzeugen nachhaltige Angst und Verunsicherung, sind Macht- und Drohdemonstrationen etc. Was den islamischen Terror angeht, so ist nur die besonders extreme Speerspitze der islamischen Expansion, und kann nicht isoliert vom Rest des Eisberges gesehen werden.
enickmar
15. September 2016 14:19
Von Leuten wie Nassehi habe ich noch nie gehört: „Rechte Gewalt: wie der Hai oder der Wolf: ein Monster für die Phantasie, eine Mikrobe für die Statistik“.

Vor allem bzgl. des “NSU” habe ich das vermißt.
muotis
15. September 2016 14:46
Habe soeben zwei Paradebeispiele des deutschen Mannes in der Stadt bewundern dürfen: Der eine mit untertassengroßen Löchern in den Ohren nebst brustlangem Hipsterbart, selbstredend barfuß durch die Stadt flanierend, der andere mit Sockenschuhen (der Fachbegriff ist mir nicht geläufig), allein auf den Vorderfüßen latschend, wohl um die vermeintlich fehlgegangene Evolution der Aufrechtgehens zu korrigieren. Beide wurden von einer Gruppe junger Migranten lauthals verspottet.
Ein gebürtiger Hesse
15. September 2016 14:50
YES! Now we're talking. Die Schreibstimme, die sich hier Bahn bricht, wird wohl keiner mehr mit einem geträllterten "spannend ..." goutieren. Dafür beißt sie zu sehr. Und das ist genau richtig. Den Biß braucht man. Ja, gerade auch Mann.

Die uniformen Typen mit Dutt - ich nenne sie im Stillen "Gesinnungsschwule". Auf der Straße, in den Zügen weiß ich oft gar nicht mit dem Blick wohin, da sie praktisch überall sind. Hier hilft es allein, innere Bilder zu bemühen (das heißt zu pflegen, im Gebrauch zu halten), die dem entgegenstehen. So weit ist es bereits gekommen - daß man die Wirklichkeit in ihrem alltäglichen Anschein KLEIN HALTEN muß, damit man nicht in entwürdigender Schäbigkeit versumpft.
Hartwig aus LG8
15. September 2016 17:38
Wer sich heute über die Burka aufregt oder sie gar verboten sehen will, der soll sich zuerst fragen, wie laut er vor einem Jahrzehnt gegen das Kopftuch opponierte.

Und auch Sie, geehrte Frau Kositza haben viel zu lange geschwiegen - als rosa Hemden Mode wurden und heranwachsende Männlein sich am Nagellack ihrer Mutter vergriffen, um David Beckham zu kopieren. Vielleicht hätte der "Mann mit Dutt" verhindert werden können. Zu spät.

Übrigens, vor 11 Jahren trug ich meine Säuglingstochter im Tragetuch. Erschien mir seinerzeit etwas mannhafter, als einen Kinderwagen herumzuschieben.
Wir haben alle unsere Leichen im Keller ...
Valjean72
15. September 2016 17:48
MArtin Lichtmesz schrieb:
Man denke nur an den Einschnitt von 9/11 und seine historischen Auswirkungen. Ihre Opfer und Traumatisierten sind nicht bloß die Getöteten und ihre direkten Angehörigen, sondern sie senden einen neuralgischen Schock durch die gesamte betroffene Gesellschaft, erzeugen nachhaltige Angst und Verunsicherung, sind Macht- und Drohdemonstrationen etc. Was den islamischen Terror angeht, so ist nur die besonders extreme Speerspitze der islamischen Expansion, und kann nicht isoliert vom Rest des Eisberges gesehen werden.


Da will ich einhaken und sogleich bitten mir diese gleich folgende Themenabweichung nachzusehen. Allein, ich erachte es für wichtig, da sich hier nach meinem Dafürhalten eine Grundsatzfrage stellt.

Folgt man dem Narrativ des bösen Muselmannes als Hauptursache der verzeichneten und noch zu verzeichnenden Misere(n) und hat man dabei die offizielle Version von „Nine-Eleven“ für sich übernommen, dann stimmt man mal wohl obigen Absatz Lichtmeszens vorbehaltlos zu.

Nun, ich spreche es unumwunden aus: ich halte die offizielle Erzählung zu den Hintergründen der Terroranschläge am World-Trade-Center-Komplex für erstunken und erlogen.

M.L.: Ich auch, aber die Frage, wer hier der Terrorist war, ändert Null an meiner Aussage.

Doch selbst wenn diese Geschichte von Bin Laden und seinen 19 Räubern stimmen sollte, so hat die US-amerikanische Reaktion darauf zu millionenfachem Leid, drastischen Verwerfungen und chaotischen Zuständen geführt, was wiederum in keinem Verhältnis zu den Terroranschlägen selbst steht und auch den einst kommunizierten Zielen des „war on terrors“ komplett entgegenläuft.

Thierry Meyssan bemerkte hierzu unlängst:

Entweder oder: entweder die Version der Attentate vom Weißen Haus ist authentisch, dann ist ihre Reaktion auf die Attentate besonders kontraproduktiv; oder sie ist falsch, und in diesem Fall haben sie es geschafft den Nahen und mittleren Osten zu plündern.
(Quelle: voltairenet.org, 10.09.2016)


Ebenso besteht reichlich Grund zur Annahme, dass der sogenannte „Islamische Staat“ - man beachte allein die Namensgebung: das westliche Wort und Konzept von Staat - nicht einfach so und aus sich heraus entstand, sondern von westlichen Geheimdiensten und deren Vasallenorganisationen logistisch, nachrichtendienstlich, militärisch beratend und auch tatkräftig unterstützend mitaufgebaut worden ist.

In Libyen holten diese aufgeputschten Extremsunniten (Wahabiten) die Kastanien für die NATO aus dem Feuer, als es darum ging am Boden den von Gaddafi etablierten und funktionierenden Staat zu zerschmettern.
Nach getaner Henkersarbeit, wurden diese Schergen dann nach Syrien geleitet, um abermals einen missliebigen Staatenlenker zu entthronen und zu eliminieren. Was bisher nicht gelang.

Um es abschließend doch noch kurz zu machen. Kräfte und Gruppen, die für ein unabhängiges, souveränes und deutsches Deutschland (und für ein europäisches Europa) eintreten, dürfen niemals außer Acht lassen, dass Staaten wie Irak, Libyen und Syrien nicht aus heiterem Himmel zu sogenannten „failed states“ wurden.

Ich habe es hier bereits wiederholt geäußert: die Massenmigration - die ich ablehne und umzukehren anstrebe – ist eine gegen Kerneuropa bewusst und gezielt eingesetzte Migrationswaffe und die muslimischen Migranten werden demnach lediglich als Kriegswerkzeug benutzt.
marodeur
15. September 2016 17:57
Ich befürchte auch, dass das Thema Kölln lange nicht durch ist. Aber es wird ganz sicher nicht wieder so eine Aufmerksamkeit bekommen wie zu Beginn des Jahres. Massenhafte sexuelle Übergriffe auf Festen und Großveranstaltungen sind mittlerweile gang und gäbe hier in der Rhein-Main-Gegend. Der Beton, den unsere Medien und Politiker über dem Thema ausgebreitet haben, ist aber längst erkaltet. "Einzelfälle" ist keine Beschreibung der Realität, sondern die politisch akzeptierte Bezeichnung. Die meisten wissen das, aber ein Generalverdacht gegen Zuwanderer ist immer noch das heiligste aller Tabus, dem sich selbst die AfD unterwirft. Nicht mal den Opfern wird ein Generalverdacht zugestanden. Darum gehören diese "Einzelfälle" jetzt eben auch zu Deutschland. Die UN-Studie belegt leider, dass offensichtlich auch eine flächendeckende sexuelle Belästung vollständig tabuisiert werden kann. Anscheinend führt systematische sexuelle Gewalt nie zu politischen Veränderungen. Ich fürchte, dass dies die härteste Nuss aller unserer Themen wird und ich bin sehr gespannt auf ihr Buch, Frau Kositza.
Gustav Grambauer
15. September 2016 18:35
"Es muß raus: Ihr Modeopfer, ihr Lackäffchen, ..., ihr Schwimmärmeltrager, ..."

Frau Kositza, Sie sollten auch auf den korrekten Erwiderungs-Code solcher Typen gefaßt sein:

"Ach, menno."

http://www.mundmische.de/bedeutung/7398-ach_menno

- G. G.
Kositza: Im Ernst? Bei Ihnen in der Schweiz? Reden Duttträger so? "Ach menno" haben in meinen Gefilden in den achtziger Jahren alle Kinder gesagt.
Eveline
15. September 2016 18:44
Der deutsche Mann mit Dutt ist vielleicht ein Abklatsch vom japanischem Schwertkämpfer, auch genannt Samurai?

Hier ein Filmausschnitt 2min
https://www.youtube.com/watch?v=Xcyxade2P8Q
Arminius Arndt
15. September 2016 18:57
sogleich bitten mir diese gleich folgende Themenabweichung nachzusehen.


@Valjean72
So ein Statement, wie ihr Folgendes, musste ja kommen (wenn nicht von Ihnen, dann wäre sicher ein anderer um die Ecke gebogen ...) und Sie lesen vermutlich hier noch nicht lange mit, denn sonst hätten Sie keinerlei Anlass gehabt, auf M.L.s Beitrag diesen typischen Sermon abzuladen, der wie bei Godwin´s law mittlerweile ja fast schon zwingend kommen muss, wenn einer auch nur 9/11 schreibt. Jeder, der hier länger schon dabei ist, kennt M.L.´s Meinung dazu und sein Beitrag jetzt in diesem Strang ist schlüssig dazu und kein Widerspruch.

Aber was soll´s, diese ganze "USA ist die Ursache"- Ka... ist mittlerweile nur noch langweilig. Es gab und gibt genug Völker, Nationen und Kulturen, die bei Angriffen, Repressionen - selbst der perfidesten Art - etc. anständig geblieben sind und selbst wenn Daesh und andere Verdächtige offen und nachweisbar Kohle von den USA bekämen, würden ihre Taten dadurch nicht ein Jota besser, verständlicher oder gar gerechtfertigt sein.

Ist das die rechte Variante des Islam-Stockholm-Syndroms? So wie die Linken und Gutmenschen jeden armen Flüchtling zum Heiligen machen so gibt´s die Mega-Verständnisnummer rechter Art, da ja die pöhsen USA so viel schlimmes gemacht haben etc.

Im übertragenen Sinne:
Ist es Rechts und Konservativ, sich für die Kindheit eines Verbrechers bei der Strafzumessung zu interessieren? Das ist allenfalls unter kriminologischen Aspekten interessant ...

Und von daher: Nicht von allem gleich (neudeutsch) triggern lassen ...

Der Beitrag von Frau Kositza hat so eine Abweichung nicht verdient, bekommen doch die Pseudo-Samurai-Dutts endlich auch mal was ab :)
Trouver
15. September 2016 20:14
Ich befürchte auch, dass das Thema Kölln lange nicht durch ist.


es geht um kampf gegen deutsch

Generalverdacht gegen Zuwanderer ist immer noch das heiligste aller Tabus, dem sich selbst die AfD unterwirft.


Nationalverrat als Staatsräson, Patriophobia als deren wichtigste Grundlage.
Der_Jürgen
15. September 2016 21:31
@Ellen Kositza @Martin Lichtmesz

Das Argument der Immigrationsbefürworter, wonach die Gefahr, von einem Auto überfahren zu werden, grösser sei als die, von einem "Flüchtling" ermordet oder vergewaltigt zu werden und die Angst vor Ausländerkriminalität folglch "Hysterie" sei, ist in der Tat erbärmlich schwach. Man kann diese Leute übrigens leicht mit ihren eigenen Waffen schlagen, indem man sie fragt, warum die Linken eigentlich bei jeder (wirklichen oder angeblichen) Gewalttat eines rechtsgerichteten Deutschen gegen einen Ausländer Demonstrationen und Lichterketten durchführen, obgleich doch x mal mehr "Flüchtlinge" in Deutschland beim Baden ertrinken als von Rechten zu Schaden gebracht werden.

Ich habe in Moskau erlebt, wie verheerend sich Terroranschläge islamischer Extremisten in der Untergrundbahn auf die Stimmung der Bevölkerung auswirken. Auf einen Menschen, den diese Verbrecher töten oder verletzen, kommen Hunderttausende, die sie in einen Zustand der Angst und der Verunsicherung versetzen. Dieses Ziel verfolgen die Terroristen natürlich auch.
Aardvark
15. September 2016 22:46
M.L.: Ich auch, aber die Frage, wer hier der Terrorist war, ändert Null an meiner Aussage.

Ui jui jui. 9/11-Verschwörungstheorien ist man ja in den Kommentarspalten gewöhnt, aber so etwas auch von einem Autor? Gibt es dazu eine offizielle Position von Sezession?
Unke
15. September 2016 22:47
@Ein gebürtiger Hesse (zum anderen...)
Nope, das ist ganz falsch. Die hipster sind deswegen Hipster weil sie so hoffen endlich mal in einlochen zu dürfen. (Und zwar nicht auf dem Golfkurs...)
Das sind, m.a.W., bemitleidenswerte Geschöpfe; Omegas. Denn die Frauen wollen und wollten zu allen Zeiten die gleichen Alpha-Typen und keine modehörigen Nachäffer, das sind sie ja schließlich selbst (und wissen es).
Marcus Junge
15. September 2016 22:48
Frau Kositza, es gibt keinen "Islamismus", nur den Islam. Und da dies der Sultan vom Bosporus gesagt hat, glauben "wir" ihm das doch wohl?! Nebenbei haben auch andere islamische geistliche und politische Führer genau dies oft genug bestätigt, ebenso wie "Islamfeinde" oder vom Islam abgefallene Häretiker. "Islamismus" ist ein Kampfbegriff des Westens, er dient zur Vertuschung der Wahrheit über den Islam. So wie "Flüchtlinge", die in Wahrheit Invasoren sind. Oder "Nazis", normale Leute. Oder Europa, wenn die EUdSSR gemeint wird.

Sich die Sprache des Feindes anzueignen, ich würde es als nicht sonderlich klug bezeichnen, höflich formuliert. Aber mit der Sachlagedarlegung rannte ich ja bei der Jungen Freiheit schon 6 bis 7 Jahre lang, vor der "Schließung" des Kommentarbereichs für alle, gegen Windmühlen an, warum sollte es also hier anders sein?
Gustav Grambauer
15. September 2016 23:21
Frau Kositza

Nein, ein im ICE zwischen Frankfurt a. M. und Hamburg gegenübersitzender (deutscher) Vollbart- und Dutträger hatte sich "ach, menno" bei seinen Telefonaten zur Dauer-Floskel gemacht. War also nicht mehr überrascht, als ich es auch in Berlin von sozusagen männlichen Hipstern mitbekommen habe.

Kannte "ach, menno" sonst nur von "Conni", der pädagogisch-überkorrekten Konditionierungs-Serie für BRD-Akademiker-Töchter, die unsere kleine Räuberbraut schon mit frei Jahren ganz schnell als für sich zu brav und bieder (wie sie immer gesagt hat: poplig) erkannt hat:

https://www.youtube.com/results?search_query=meine+freundin+conni

Grüße!

- G. G.
Jonas
15. September 2016 23:23
In den Leitmedien wird mittlerweile eine derart dreiste Verdummbeutelung betrieben, dass es einem den Atem verschlägt. Ich will ein Beispiel geben:
Nach Terroranschlägen, wie im Juli in Deutschland passiert, werden ja immer gerne Experten zu Rate gezogen. In der ARD wurde dann auch wieder ein "Angstforscher" Psychologe oder so befragt... Ich habe den Wortlaut nicht mehr exakt parat, aber er kam halt sehr lässig daher und hat einem dann erklärt, dass natürlich viele Menschen jetzt Angst hätten auf die Straße zu gehen etc., dass aber natürlich wiederum total irrational sei weil ja die Wahrscheinlichkeit Opfer eines Anschlags zu werden verschwindend gering sei.
Diese Aussage ist natürlich richtig, da kann man nichts sagen. Viele Menschen denken dann auch nicht weiter, und sind beruhigt...
Aber der Punkt ist doch, dass diese Aussage total an der Sache vorbei geht. Es ist doch so: Natürlich hat niemand hat Angst davor, dass er konkret in näherer Zukunft Opfer eines Anschlags wird. Das bedeutet aber nicht, dass es nicht andere Probleme durch so einen Anschlag geben könnte. Ich persönlich frage mich z.B. dann wie oft hält eine Gesellschaft solche Terroranschläge aus? Was passiert wenn eine Spirale oder Kettenreaktion entsteht die sich nicht mehr aufhalten lässt... Der Bürgerkrieg in Syrien hat damit angefangen, dass Jugendliche Graffitis gesprüht haben... Solche Fragen werden natürlich durch solche Nebelkerzen schnell unterbunden.
Es wird also so getan, es gibt eine Gefahr indem Fall nenne ich sie "Pseudogefahr" (Möglichkeit Opfer eines Anschlags zu werden) und die wird dann natürlich sofort von einem Experten "entschärft" (Wahrscheinlichkeit zu gering). Alle sind beruhigt, aber wir schlittern trotzdem in einen Bürgerkrieg... Na dann Prost Mahlzeit...
Eckesachs
16. September 2016 00:39
,,Aber zu den derzeitigen Heerscharen von Männern mit Dutt kann ich nicht schweigen. Es muß raus: Ihr Modeopfer, ihr Lackäffchen, ihr Stutzer, ihr Schwimmärmeltrager, ihr Stromlinienförmigen, ihr Grazien! Ihr seht vollkommen beknackt aus. (Und jetzt komme mir keiner mit einem historischen/religiösen Bild. Die Typen, die ich meine, haben weder geschichtliche noch religiöse Interessen.)"

Ha! Gut gebrüllt!

Stutzer ist schön altmodisch. Sollte man öfter gebrauchen.

Hinterlader! Knapsut (das ist tornedalschwedisch und bräuchte eine längere Erklärung)! Frauenversteher! Zieh dir doch ein Kleid an! Pianist (für diejenigen, die U-Comix und EDIKA noch kennen)! Das schlimmste aller Schimpfworte!

Nicht mehr schweigen. Runtermachen, diese Typen. Lächerlich machen, mit dem Finger drauf zeigen und lachen!


„Tyrannin Mode: Die dümmste aller dummen Weiber.“
―Konrad Lorenz


,,Übrigens, vor 11 Jahren trug ich meine Säuglingstochter im Tragetuch. Erschien mir seinerzeit etwas mannhafter, als einen Kinderwagen herumzuschieben.
Wir haben alle unsere Leichen im Keller …"

Völlig richtig. Ich gestehe, eine Filterzigarette geraucht zu haben. Ich war betrunken und man hat mich gezwungen!


,,Sich die Sprache des Feindes anzueignen, ich würde es als nicht sonderlich klug bezeichnen, höflich formuliert. Aber mit der Sachlagedarlegung rannte ich ja bei der Jungen Freiheit schon 6 bis 7 Jahre lang, vor der „Schließung“ des Kommentarbereichs für alle, gegen Windmühlen an, warum sollte es also hier anders sein?"

Meine Meinung.
Dennoch vergessen Sie das mal bitte. Am Ende werden Sie zum Veganer, der jeden Schnitzelesser einen Mörder nennt (und kriegen dann verdientermaßen irgenwann aufs Maul), Missionar unter den Heiden oder Allesganzgenauwisser:

https://www.amazon.de/Sprache-wohin-Bemerkungen-Sprachteilnehmers-Gesellschaft/dp/3828023932

Gutes Buch übrigens, aber schwere Kost.

Wir müssen mit all den ,,Sinnmachern" und ,,Hei-jo-okeeey"-Typen zusammenleben. Sind unsere Leute, nur unter fremder Herrschaft.

Sie auch, ich auch. Danke, daß Sie mich befreien wollen. Weiß ich zu schätzen, ehrlich.
Christopher Liermann
16. September 2016 08:29
Servus, auf yt ist unter der Überschrift "Flashmob auf arabisch. interessanter Filmschnipsel dazu, welcher die These des Artikels augenscheinlich stützt.
Inhalt:
Eine gassefuellende Rotte aufgeheizter, ägyptischer (?) Männer sind einige unbegleitete Muslima in die Hände gefallen. Ein Hauen und Zerren um die "Beute".

Die Seite habe ich erst vor kurzer Zeit entdeckt und fühle mich unzweideutig bereichert. Wo ist der (Probe)Aboschalter?! :)
John Haase
16. September 2016 08:51
Witzig, wie jeder eigene Vorstellungen hat, was männlich ist, was eine akzeptable Abweichung davon ist und was lächerlich unmännlich ist.

Ich trage zum Beispiel gerne rosa Hemden (durchaus bewusst ironisch klischeeaufbrechend provokant, ich gebe es zu, mein Bauch gehört mir) und Tragetücher finde ich immer noch männlicher als Kinderwagen schieben, jedenfalls solange nicht diese Gestelle gemeint sind, bei denen das Kind vor der Brust hängend in dieselbe Richtung schaut wie der Träger. Selbst Dutt kann ich bei Männern besser ertragen als gefärbte Haare (außer meinetwegen im Alter, wenn es denn sein muss), Rastas oder jede Art von Blech im Gesicht. Nagellack oder Schminke geht natürlich weiterhin gar nicht.

Andererseits: wenn man alle Regeln, was unmännlich sei oder was nicht beachtet, dann ist man deswegen kein Mann, sondern erstmal nur eine sehr gute Kopie eines solchen.

In Bezug auf den Dutt und ähnliche Langhaartrachten ließe sich bestimmt auch ein identitärer historischer Präzedenzfall finden. Das heutige konservative Bild männlichen Aussehens kommt schliesslich auch aus untergegangener Zeit. Die überlebenden Institutionen aus ebenjener Zeit (Kirchen) schlagen sich heuer in Zeiten von Flüchtlingen etc. auch nicht so besonders (hust), also warum sollte man so tun wollen, als gehörte man noch dazu?
Paul
16. September 2016 09:02
Männer mit Dutt gab es ja schon mal. Ich erlaube mir hier an die Sueben zu erinnern. Der erste Kontakt mit diesem germanischen Stamm führte dereinst zu Staunen und Furcht bei Julius Caesar und seinen Legionären. Der römischen Geschichtsschreibung zu Folge machten sich die Römer beim Anblick dieser großgewachsenen und Furcht einflößenden Hünen beinahe in die Hosen und kehrten obwohl sie in der Überzahl waren erst später mit mehr Legionen zurück.

Beim Anblick des Hipsters macht sich auch der ein oder andere fast in die Hose....aber nicht vor Angst, sondern vor Lachen.
Junge Männer Anfang 20, die aussehen wie ihre eigenen Großväter, Arme so dünn wie Trommelstöcke und die Lebensweisheit und Lebensklugheit einer Bio-Dinkelstange ihr eigen nennend, flanieren als Modeklone durch die deutschen Innenstädte.
Herr lass Hirn vom Himmel regnen und lass auch diesen Kelch an uns vorübergehen !

Zum Mythos fremder Vergewaltiger:

Er vor kurzem wollten die Medien uns doch wieder eintrichtern, dass in Deutschland jede 2te Frau schon einmal Opfer von sexueller Gewalt geworden ist und die Täter in den Familien zu suchen sind.
Ich frage mich allen Ernstes, ob sich Journalisten eigentlich selbst beim Reden zuhören oder ob dieser Berufsstand schon soweit abgestumpft ist, dass den eigenen Worten keinerlei Belang mehr beigemessen wird.

1.Punkt: Wo sind die statistischen Belege für derartig abstruse Behauptungen ?

2.Puntk: Woher stammen diese Informationen ?

3.Punkt: Warum kenne ich in meinem relativ großen Bekanntenkreis nicht eine einzige Frau, die das Opfer sexueller Gewalt innerhalb ihres familiären Umfeldes geworden ist ? Warum kenne ich überhaupt keine Frau, die Opfer einer solchen Straftat geworden ist ?
Wer sind all die Opfer ? Wo sind all die Opfer ?

Ich will hier weiß Gott nicht behaupten, dass Frauen nicht Opfer sexueller Gewalt werden. Ich halte aber die angeblichen Zahlen für völlig aus der Luft gegriffen.
Christopher Liermann
16. September 2016 09:34
Nachtrag:
Die Weltreligion des Islam spielt bei den sexuellen Übergriffen vielleicht eine geringere Rolle als angenommen.
Vergewaltigungsland NR 1 ist Südafrika.
Wie sehr spielt die Entwurzelung, fehlende wirtschaftliche Perspektive für die Heirat bzw. den Unterhalt einer Familie eine Rolle?
Die israelischen Siedler sind religiös, kulturell und politisch gefestigt, besitzen den Rückhalt der Arbeits-, Schutz- und Lebensgemeinschaft UND sie schaffen mit der Gründung von Großfamilien von 10~16 Kindern neue politische Mehrheitsverhaeltnisse im Land, statt byzantinisches Geschwätz zu fabulieren.

"Ich habe keine Angst vor der Stärke des Islam, sondern vor der Schwäche Europas!"

Viele Kritiker sollten sich ehrlich machen. Dinge wie körperliche Fitness, Zusammenhalt, Kinderreichtum, Ehrgefuehl, Patriotismus usw. wird insgeheim beneidet.
Die Umvolkung schafft Fakten. Das Sicherheitsgefühl des Bürgers ist angeschlagen. Töchter werden in Schwimmbäder begleitet...die Freiheiten der 80er - 90er schwinden. Wenn ich mal die These wagen darf, so sind verfassungsmäßig garantieren Rechte nicht in Stein gemeisselt und gelebte Entfaltungsfreiheit von Frauen haben den Zenit überschritten.
Arminius Arndt
16. September 2016 10:29
Thema Statistik:

Genauso stimmig ist ja immer der überall auftauchende running gag aller offiziellen Medien und Politiker, dass die Migranten auch nicht krimineller seien, als wir Deutschen. Dabei wird selbstredend unterschlagen, dass bei Beachtung bereits jetzt geltenden Rechts der kriminelle Anteil unter den Migranten ihre Kriminalität gar nicht erst in unserem Land ausleben könnte, sondern eben dann nur in ihren Herkunftsländern, wo es Deutschland nicht (primär) beträfe.
Westpreuße
16. September 2016 10:48
Frau Kositza,

ich bin ja nun ein "bekennder Liebhaber" Ihrer Kolumne. Manchmal fehlt mir aber wirklich etwas der Humor. Ich habe eher selten so richtig herzhaft gelacht hier; auch bei den Kommentaren nicht. Es kommt häufig so bierernst und schwer rüber:
Das Leben ist doch mehr als so ein bescheuerter DUTT...

Außerdem: Ich kann mich an füllige Tanten erinnern. Die von der Sorte, die kleine Jungs so liebevoll-herzhaft an ihren großen Busen drückten und abküßten, daß einem die Luft wegblieb. So eine Art früherotische Erfahrung, unvergeßlich... Kleiner Mann ließ es zu, weil diese Tanten immer irgendetwas für kleine Jungs aus ihrer Handtasche kramten. Da nahm man allerlei in kauf...

http://www.woman.at/_storage/asset/5946565/storage/womanat:content-large/file/87333096/48614610.jpg
Hier: Sieht doch stark aus, oder...?! Für die Putin - Fans...

Und erinnert mich an Goethes "Torquato Tasso", wo Tasso vom angeblich goldenen Zeitalter schwärmt:
"Wo jeder Vogel in der freyen Luft / Und jedes Thier durch Berg und Thäler schweifend / Zum Menschen sprach:
ERLAUBT IST WAS GEFÄLLT."
Und Prinzessin Leonore weist Tasso zurecht:
ERLAUBT IST WAS SICH GEZIEMT.
Hier in den östlichen Provinzen im Staate Polen gibt es keine Männer mit Dutt. Käme hier auch nicht gut an. Das Land ist im Umbruch. Es wird ungemütlich. Die ethnischen Minderheiten spüren es. Und unter ihnen die heimatverbliebenen Deutschen und Deutschstämmigen besonders...

Ansonsten:
Alles Gute heute und die nächsten Tage; Sie und die Ihren einschließlich der Gefährten auf gemeinsamem Weg sind nicht alleine...
: Grüße von der Weichsel
Winston Smith 78699
16. September 2016 11:29
@ Aardvark
Verschwörungstheorien ist man ja in den Kommentarspalten gewöhnt, aber so etwas auch von einem Autor? Gibt es dazu eine offizielle Position von Sezession?


Worin überhaupt könnte denn eine solche Position sinnvoll bestehen? Natürlich kann man diesen sehr guten Kleine-Hartlage lesen, der einem zeigt, dass es nicht weniger bedrohlich wird, wenn man die Vorgänge ganz weltlich erklärt - es geht sogar ohne Geheimkonferenzen:
http://antaios.de/gesamtverzeichnis-antaios/reihe-kaplaken/1112/-neue-weltordnung-.-zukunftsplan-oder-verschwoerungstheorie
(Ich persönlich halte die weltliche NWO sogar für bedrohlicher, weil unmenschlicher und kälter, als die entlastende Annahme von titanischen Hexern weit, weit über und hinter allem.)

Aber die Frage will ja auf etwas anderes hinaus. Einerseits sollte seit spätestens letzten Sommer doch klar sein: wenn Medien auf einen Wink hin derartig gleichgeschaltet einen offensichtlichen Wahnsinn ermöglichen und derartig viel und dreist Manipulation aufbieten können, dann kann irgendetwas nicht mit rechten Dingen zugehen. Aber vorsicht, denn andererseits stehen nun haufenweise Lockfallen bereit mit wunderlichen Namen und viel "Beweismaterial". Vielleicht wurden die ja absichtlich aufgestellt, nach dem Motto: "Ufologen behaupten die Relativitätstheorie, also die Welt sei nicht ganz so, wie sie scheint. So eine Spinnerei, diese Ufo-Relativität, Ufo-Relativität, Ufo-Relativität ...."

Zumindest aber muss es Steuerungen, Befehlskanäle, Abhängigkeiten, Erpreßbarkeiten und dergleichen in wesentlich größerem Umfang geben, als dies im öffentlichen Bewußtsein hängt, weit jenseits einer zünftigen Vorstellung von Gaunerei überall. Ellen Kositza hat in einer dieser Glossen das Gesetz angesprochen, dass man vielleicht gar erst Leichen im Keller haben muß, BEVOR man überhaupt irgendwo mitspielen darf. Man überlege mal, was ein solches Mafiaprinzip für Implikationen hätte! Und allein diese Diskrepanz von alltäglichem Stimmungsbild gegenüber der Struktur von Macht und Geld und den indirekt und nur andeutungsweise ermittelbaren tatsächlichen Verhältnissen auszusprechen ist ja bereits die nächste "Verschwörungstheorie", denn wie kann dieses Dahindämmern überhaupt möglich sein, wäre das vor 40 Jahren denkbar gewesen?

Lassen wir uns durch die düsterbunten Lockfallen nicht von den echten Gruselnummern ablenken. Beispielsweise gibt es da äußerst bizarre Sachen etwa im Bildungswesen, die aber kein Außenstehender wahrhaben will - da glaubt man lieber mal an Ufos und Templer.
Valjean72
16. September 2016 11:59
@Arminius Arndt

Nun, das Narrativ des traumatisierten Amerikas als Folge des 11. Septembers wurde in den etablierten Medien rauf und runter geschrieben und es diente letztlich dazu die Kriegshandlungen im Nahen und Mittleren Osten zu rechtfertigen, an den Mann zu bringen, wie man so sagt.

Wie steht es hingegen mit den Traumata von Muslimen aufgrund der US-Außenpolitik aus? Die spätere US-Außenministerin Madeleine Albright (Zögling von Zbigniew Brzeziński und selbst Mentorin von Joschka Fischer) äußerte 1996 im US-Fernsehen – auf YouTube anzusehen – dass der Tod von 500.000 irakischen Kindern als Folge der 1991 verhängten UN-Sanktionen, „den Preis wert gewesen sei“.

Und erst nach 2001? Das Bundeswehr-Journal titelte beispielsweise im März 2015:

„Rund 1,3 Millionen Tote durch den Krieg gegen den Terror“.

Beim besten Willen, ich kann bei der US-Außenpolitik keinen Anstand erkennen.

Mehr will und werde ich zu diesem Thema gar nicht mehr äußern. Jeder nach seiner Façon.

Allerdings ist es für mein Dafürhalten von entscheidender Bedeutung, sich von der vorherrschenden und alles dominierenden Bindung an die angelsächsische Welt abzunabeln - freilich ohne damit komplett zu brechen – wenn wir auf dem Weg für ein vaterländisches Deutschland, eingebettet in einem Europa befreundeter Vaterländer, wirklich vorankommen wollen.

Wünsche noch einen schönen Tag.
Olaf
16. September 2016 12:27
Hab gerade versucht mir einen Dutt zu machen. Leider sind meine Haare zu kurz. Ich habe einen Bart, zählt das vielleicht auch? Ich bin mal gespannt wie viele Männer mit Dutt heute in Schnellroda zu sehen sind.
Rumpelstilzchen
16. September 2016 12:39
Ich mag keinen Dutt bei Männern, aber ich mag natürlich meine Söhne.
Sie haben lange Haare und manchmal aus Gründen des Praktischen einen Dutt oder Pferdeschwanz.
Sie eriinnern aber eher an die Huberbrüder:
https://www.google.de/search?q=huber+br%C3%BCder&client=safari&hl=de&prmd=ivsn&tbm=isch&tbo=u&source=univ&fir=8unjt-NgB8b0-M%253A%252CcoTfOAoEPV6b5M%252C%252Fm%252F0chx6r%253BNO6yyWZxWjW7YM%253A%252CNTyG-I-4G8YmuM%252C_%253Bx5ixekvXd-1L2M%253A%252CSQTHN6_8cWlRpM%252C_%253BsqQF0x247WlGpM%253A%252CPqHnRXaV5m5IHM%252C_%253Bz3_rfvWPqUZ5yM%253A%252CnEOb2cFEc-i0NM%252C_%253BQPB9HdCIAP3smM%253A%252Cyq8BsCi6EATyoM%252C_%253BAS1ChmeGhpGjvM%253A%252CDxvR7txPrCmvkM%252C_&usg=__lurKJJQwqjcbL1qje0CE4I0welk%3D&sa=X&ved=0ahUKEwi94fX91pPPAhVEDJoKHSc6D54Q420IOA&biw=1024&bih=672

Es gibt nicht nur den Hipster-Typ mit Dutt, sondern den eher unpolitischen Natur-und Radikalökotyp. Da sind beeindruckende Typen dabei.
Eulenböck
16. September 2016 14:37
An Europas
haarloser Männerbrust
baumeln Kinder

Harmlose Männerlust
taumelnder Killer
des Vaterlands
Monika
16. September 2016 14:39
@Westpreusse
Ja, etwas humorvoller sollte man mit Äußerlichkeiten umgehen.

Wieso wird es ungemütlicher in Polen für die ethnischen Minderheiten ?
Meinen Sie das ? Hier geht es ja wohl nicht nur um Äußerlichkeiten:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/angriff-auf-deutsch-sprechenden-historiker-in-warschauer-strassenbahn-14433777.html
jack
16. September 2016 14:48
@Westpreuße


Hier in den östlichen Provinzen im Staate Polen gibt es keine Männer mit Dutt. Käme hier auch nicht gut an. Das Land ist im Umbruch. Es wird ungemütlich. Die ethnischen Minderheiten spüren es. Und unter ihnen die heimatverbliebenen Deutschen und Deutschstämmigen besonders…



Das ist das Resultat, wenn Frau Merkel den Polen sagt, dass sie mehr „Flüchtlinge“ aufzunehmen haben.
Polen den Polen. Was wir für Deutsche fordern, können wir Polen nicht verwehren.
Allerdings sollten die Polen lernen, in der Dimension „europäische Völker“ zu denken, denn wenn diese nicht zusammenstehen, sieht es düster aus.
Merkel schürt alte Ressentiments in jeder Beziehung.


Hieß es nicht früher einmal, dass nur freie Männer lange trugen, Sklaven schor man?

Aber dabei ging es wohl nicht um die lächerlichen Dutts, jedenfalls auf europäischen Kulturkreis bezogen.
Eveline
16. September 2016 15:51
Noch etwas zum Haar.

Indianer, die ihr langes Haar abschneiden mußten, weil im Dienst der Armee genommen, verloren ihren 6. Sinn. Haare sind und gehören zum Nervensystem. Die Indianer, so gut ihre Intuition mit den langen Haaren war, so schlecht waren dann ihre "Erfolge" mit kurzem Haar.

http://www.pravda-tv.com/2012/10/die-wahrheit-uber-haare-und-warum-indianer-ihr-haar-lang-tragen/

Katzen geht es auch so. Wir hatten mal eine Minka, die während des Raufens ihre Schnurrhaare verlor. Einseitig. Wir uns wunderten, warum sie denn so taumelte, während des Gehens. Ihre Antennen fehlten.
Es gab sich wieder.
Wolf Silius
16. September 2016 16:28
@Paul
... vor kurzem wollten die Medien uns doch wieder eintrichtern, dass in Deutschland jede 2te Frau schon einmal Opfer von sexueller Gewalt geworden ist und die Täter in den Familien zu suchen sind.
...
Warum kenne ich in meinem relativ großen Bekanntenkreis nicht eine einzige Frau, die das Opfer sexueller Gewalt innerhalb ihres familiären Umfeldes geworden ist ?
...
Ich will hier weiß Gott nicht behaupten, dass Frauen nicht Opfer sexueller Gewalt werden. Ich halte aber die angeblichen Zahlen für völlig aus der Luft gegriffen.

Sind sie auch. So wie die Zahlen, die eine angebliche Minderentlohnung von Frauen betreffen. Es werden kompizierte Statistiken erstellt und willkürlich falsch interpretiert. Oder kennen sie eine Frau, die bei gleicher Arbeit und Leistung 23 Prozent weniger verdient als ihre männlichen Kollegen ? Eine Krankenhausärztin ? Eine Lehrerin ? Eine Müllentsorgerin ? Das Statistische Bundesamt hat bereits vor Jahren der falschen Auslegung ihrer Zahlen widersprochen, das Ministerium für alles außer Männer (damals noch unter von der Leyen) hat ihre entsprechenden Verlautbarungen klammheimlich aus dem Netz genommen, aber die Zahl von 23 Prozent wird hartnäckig am Leben erhalten. Warum wohl ? Es sind nicht allein die paar gebärunfähigen, -unwilligen und charakterlich mißgebildeten Unfrauen, die Zwietracht zwischen den Geschlechtern säen.
Trouver
16. September 2016 16:32
Irgendeine Marie Luise Wegener wartet mit ihrer Erzählung "Allein unter Sachsen" auf.

Kleine Kostprobe:

„Und unsere Weiber sind so dumm, die gehen auch noch mit mit dene, das is echte ‚Rassenschande‘“, echauffiert sich ein Mann um die 45, dem Alkohol offensichtlich zugetan und stets auf dem Kornmarkt anzutreffen.


Welch ein belesener Säufer!

Einmal zugelassen, Figur ist von kühner Marie Luise nicht erfunden: warum treffe ich in Nürnberg keinen solchen? Und suggeriert wird, daß der Nazibegriff unmittelbar nach dem Betreten Bautzens durch Autorin in den Raum fällt, als wenn es um "Mannomann" oder "Gutenmorgen" handelt.
René Schneider
16. September 2016 22:15
"... ich denke, es wird noch ein ganz böses Erwachen geben."

Sehr geehrte Frau Kositza,

nicht nur Sie denken das:

Die Silvesternacht 2015 war nur die Generalprobe, es folgt der Generalangriff auf Deutschland und Europa, [...]

URL: http://www.Institut-fuer-Asylrecht.de/Sonderdruck.pdf
enickmar
16. September 2016 22:35
Zeitweilig war auch mal’n “Dutt” auf der Oberlippe “in”.
Ralf Strässer
16. September 2016 23:39
Ich habe nichts von dem gelesen, wozu ich hier kommentieren dürfte (falls erlaubt) Ich will das auch gar nicht. Ich erkundige mich lediglich nach Bautzen! Das ist der gegenwärtige Kulminationspunkt, an und in dem sich bis auf weiteres entscheidet, wie weit Deutsche gehen dürfen. Sie (also uns) so gehen zu lassen, kann für die Mächte nur wie absolut inakzeptabel sein. Das ist der erste medial rezipierte Moment, in dem unser Kampf als solcher brüllt: "Wir sind das Volk". Kämpfend brüllt. Und? Wo sind die Berg- und Torbesteiger? Herr Elsässer hat sich immerhin plakativ bedankt. An welcher Laterne hängen ... (Eure/ unsere Gesichter)?

120 Multiplikatoren aus Schnellroda sind entweder irre Verzweiflung, alberner Übermut im Frühtau oder eben diese Waldorfschule im Osten. Zieht endlich dahin, wo man Euer Gebrauchtsein sehen kann - nach Marxloh, Berlin, Godesberg usw. Wenn wir nicht in Bautzen sind, bleiben wir fehl.

Ich weiß um diesen Anspruch und mein Versagen. Aber immerhin!
Kaliyuga
17. September 2016 00:42
Der Frau Kositza, verheirateter Kubitschek, rhythmisch pulsierendes und schlagendes, bravouröses Diktum vom 14. September zeigt, was sich dem gesund gebliebenen Mann wie natürlich verbietet, was aber dem Weib eingeboren ist. Und also bringt es dieses auch stets ins Spiel (ihm, dem Weib, ist es wenigstens Spiel geblieben und so lockt es auch damit).

Heute das erhellende Erlebnis, neben einer ausgesprochen schönen, eine akademische Prüfung präsidierenden, wie südländisch temperamentvollen, kinder- und partnerlos gebliebenen, nun "trockengefallenen" Frau im fünften Lebensjahrzehnt zu sitzen. Wir kennen uns seit fast einem Jahrsiebt. Sie hat ja nun nicht alle Titel „beinand“, doch punktet sie dafür mit anderen, im Geschlecht und dessen Reiz, viel mehr noch in linker Ideologie liegenden Vorzügen.

Ihr Schwarz-Weißes eng, gerade noch nicht zu eng anliegend, die ganz reizenden Füße zieren, wie es sich in solchen Studiengängen ziert, statt dem, was Goethe in „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ beim Frauenzimmer Philine als „leichte Pantöffelchen mit hohen Absätzen“ beschrieb, plumpes, an Springerstiefel erinnerndes Glanzleder auf platter eineinhalb Zentimeter messender gummihafter Grundlage. Den Hörsaal betritt sie dezent hüftschwingend ein wenig wie die Sofia Loren einst das studio, und wem könnte da nicht leicht der Atem benommen sein?

Die zu Prüfende steht nun der Präsidentin an Attraktivität kaum nach. Nicht umsonst fällt schließlich der Begriff der „Ästhetik“, den ich die Kandidatin, eher umsonst, bezüglich des Wirkens einiger tatsächlich hervorragender Männer (der Tat) der letzten Jahrzehnte zu erörtern bitte.

Endlich bringt die Präsidentin, ins schnöde Wirtschaftsfach abbiegend, einen derzeit wohl Kaffeekapseln bewerbenden, schauspielernden Frauenschwarm ins Gespräch und ponders, in einer akademischen Prüfung!, die Stimme schwingend und die Augen drehend, about the question: „Wer weiß, was Frauen denken, wenn sie davon trinken.“ Nun denn!

Meine Aurora, in gewisser Weise erinnert sie tatsächlich, wie ihr Name es benennt, an einen Sonnenaufgang, sagte mir schon um das Jahr 2000, sie sehe in Mailänder Drogerien zeitweise mehr Männer als Frauen.

Neulich hatte ich einen heterosexuellen Bekannten beim Fußball mit getünchten Wimpern und Brauen ertappt. Ja, spinnt denn der jetzt? Ist Fasching? Ein harscher Handwerksmeister! Summe: Er konnte das eingeschlichene Grau nicht ertragen.

Dazu diese uneigentlich selbstbestimmt sich in den Hüften wiegenden „männlichen“ Kinderwagenschieber, früh am Sonntag, kaum, daß die Sonne sich erhoben hat, am Fluß.

Niedergang.

Danke, Frau Kositza, für Ihren 14. Sept. 2016 n. Chr.
Kaliyuga
17. September 2016 02:04
Ach Rumpelstilzchen,

welche wirkliche Mutter „mag“ denn nun nicht ganz „natürlich“ ihre Söhne, dem Herrgott in den Himmeln sei Dank! Sappralot aber auch!

Da Sie doch dem reichlich modernen und frauenbewegten Kardinal Joseph Ratzinger, meinem Ortsgenossen, seine Hofstatt tatsächlich auf Steinwurf von der unsrigen, und gymnasialen Schulkameraden mit zwei Generationen Abstand, anhängen:

Wenn Sie denn doch gelegentlich eher beim Hl. Paulus, tatsächlich vor Damaskus geschlagen, in der Elberfelder Fassung, über die ordentliche Haarpracht des Mannes nachlesen würden.

Schaun Sie, ich hatt‘ es gestern in einer Prüfung, es ging, auf akademischer Ebene, um den Kammerlander und den Messner, mit einem ganz großartigen jungen Burschen, beide war’n wir schon in Achttausendern: Er hatt‘ wie ich kurzen und dichten Vollbart und kurzes Haar, das Gesicht vom letzten Sturz noch sehr und vom Schmerz gezeichnet, dennoch keine Not zu verkommener Haarkunst.

Er widerstand mir in fordernder öffentlicher Prüfung, mutig und lächelnd, trotz meiner lateinischen Provokationen, selbst in der Not seines noch nicht ausgestandenen Sturzes: Da war nun ein Mann, ein ganzer Mann, mit bloßen 27 Jahren, ecco il mio figlio, un ventenne; Noch ein linke Quotenfeministin verteidigte ihn vor meinen rassen, unter Männern wie üblich fordernden Angriffen, (Mann gegen Mann) in der Prüfung! Complimenti figlio, l'hai fatto proprio bene!

Hier ist einer, der zeugen kann, und welche Nachkommen! Guter Junge, bist nun (vorerst) befördert! Und komm nur, wenn du weiter willst!

Ich schweige und danke, wortarm und erschlagend, dem eigenen Vater und den Großvätern.

Kaliyuga
Dystopianer
17. September 2016 04:11
Finde dieses Echauffieren über Haartrachten ebenfalls etwas popelig. Kelten und Germanen trugen das Haar auch gerne lang und mit Dutts und Zöpfen. Sauber ausrasierter "Undercut" hingegen scheint sich eher bei den orientalischen Invasoren großer Beliebtheit zu erfreuen.
Dieter Rose
17. September 2016 10:27
@ Kaliyuga

das war . . .Spitze
Andreas Walter
17. September 2016 13:10
Ein heikles Thema, Frau Kositza, weil das kategorische Nein der Frau Teil ihrer Selektions- und Selbstdarstellungsstrategie ist. Eine Frau sagt fast immer fast jedem Mann erst einmal nein, ziert sich, empört sich bei zu direkter An-mache, verzögert, zögert hinaus, um eben nicht als "leicht zu haben", "billig" zu gelten, oder um auch nicht in Verdacht zu geraten, sie hätte ihre Sexualität, ihre Lust, ihr Begehren nicht unter Kontrolle (Cuculus canorus Problematik).

Denn rein biologistisch, animalisch, darwinistisch betrachtet macht sie ja nichts falsch, wenn sie von einem Sieger geschwängert wird. Von einem also, der sich nicht nur über ihren Willen hinwegsetzt, sondern auch über den Willen aller anderen Männer und Frauen, die entweder als mögliche Konkurrenten oder eben zumindest als Beschützer (Mitselektierer?) gelten, in Frage kommen.

Aus dem Grund werden Mädchen, die ohne Vater aufgewachsen sind, auch früher reif, sind frühreif, denn welcher Mensch ist schon gerne Freiwild, ohnmächtig.

http://www.wissenschaft.de/kultur-gesellschaft/gesellschaft/-/journal_content/56/12054/1153147/Vaterlos-aufwachsende-Töchter-werden-früher-schwanger/

http://www.spektrum.de/news/vaterlose-maedchen-sind-doch-nicht-fruehreif/1389836

Oder etwa doch nicht?

Doch allein schon die (Propaganda?-)Kampagne, der Spruch "Nein heisst nein" sollte einem zu denken geben, oder auch die vielen Witze, die es diesbezüglich gibt. Weil nein eben nicht immer nein bedeutet, sondern aus dem Mund einer Frau auch genau das Gegenteil, eine Aufforderung sein kann, sich lediglich mehr zu bemühen, die tatsächliche Ernsthaftigkeit und Dringlichkeit seines Anliegens, seines Begehrens deutlicher bis unmissverständlich unter Beweis zu stellen.

https://www.youtube.com/watch?v=tuQLnwMEQQc

Der Feminismus passt daher sehr gut zum Islam, ist lediglich das Pendant. Zwei, die sich gesucht und gefunden haben. Psychoenergetisch betrachtet.

https://www.amazon.de/Vom-Nehmen-Genommenwerden-eine-Beziehungserotik/dp/3866122144
René Schneider
17. September 2016 19:15
"Ich habe sogar Männer mit Tragetuch verteidigt, ..."

Sehr geehrte Frau Kositza!

Heute, an einem Samstagabend, war ich gegen 18 Uhr in einem Supermarkt in Münster, und vor mir an der Kasse stand ein hellhäutiger Mann mit Kleinkind (vulgo: "Baby"), Tragetuchträgertyp, ...

Nachdem ich meine Einkaufswaren auf das Transportband an der Kasse gelegt hatte, kam ein anderer hellhäutiger Mann, faßte mich unverschämterweise an meinem linken Arm an, und sagte: "Ich war vor Ihnen hier, und der Mann da vorne kann bestätigen, daß er für mich diesen Platz freigehalten hat."

Ich antwortete: "Aufgestanden, Paltz vergangen!" - Der Gegner sprach: "Früher war das anders!", und ich erwiderte: "Früher hat auch Herr Hitler in Deutschland regiert."

- LANGES SCHWEIGEN -

Als ich "an der Reihe war" und der Kassierer mich bedienen wollte, wandte ich mich noch einmal um, und sagte zu dem Gegner: "Falls Sie ein Hitler-Fan sind, dürfen Sie natürlich vorgehen", (denn ich wollte keinen möglicherweise gewaltsamen Streit mit einem Hitler-Fan riskieren), aber der vorlaute Mann hinter mir antwortete nur, daß ich "viel Spaß" haben sollte mit meinem Rheinwein; - von dem Fisch und von den Kartoffeln in meinen Einkäufen hatte er offensichtlich keine Kenntnis nehmen wollen.

Münster in Westfalen, am 17.9.2016, ca. 50 km östlich der Niederlande und ca. 500 km westlich von Schnellroda entfernt,

MFG
SCHNEIDER
Gustav Grambauer
17. September 2016 23:00
Heute Herbschtfäscht (---> Herbstfest) bei uns im Dorf. Einfache aber zünftige Leute, Bombenstimmung, gutes Essen, viele Kinder, es liegt Humor in der Luft, man hört überall kernige Witze. Viele Junge tragen 'Puure-Hämdä' (---> Bauern-Hemden),

http://maerithuesli.ch/edelweisshemden

die Burschen hellblaue, die Meidli rosafarbene oder violette. Doch halt: einer trägt, umgekehrt, ein violettes und eine ein blaues, aus unbändigem Gaudi, beide sind etwa 25 Jahre alt. Sie jagen sich und necken sich (ohne ein Paar zu sein). Als sie ihn eingefangen hat, will jeder mit aufs Foti, jemand ruft zu ihm hinein "Mid dem Hämd wirschd Mister Schwiz". Sage ich zum (SVP-)Gemeindevorsteher: "Händ ihr nen Wörkshöp gha, Klischees und Schtereotypi durchbräche?!" Die ersten feixen schon. Als ob er darauf gewartet hätte grinst er mich an und erwidert: "Secher, un der Wörkshöp häd beschlossed, mir schaffed zwei neui Stellä: er wird Frouebeouftragte un sie wird Männerbeouftragti bi eus!!!" Herzhaftes Lachen rings umher. Wir müssen uns dazustellen, die Kameras klicken - bevor sich wieder die Stangen (---> Biergläser) füllen.

Ein Hipster, Metro, Emo, Nerd wäre hier selbst als Paradiesvogel nicht vorstellbar ...

- G. G.
Ein Ghibelline
17. September 2016 23:18
Also alles andere unterschreibe ich - aber über Tragen/Tragetuch lasse ich nichts kommen. Ich trage meinen Sohn gerne damit rum. Ihm gefällt es, mir tut der Kontakt mit ihm auch gut, es ist äußerst praktisch (Hände frei), und das Trage- und Gehgefühl erinnert mich sehr an jenes mit einer Splitterschutzweste. Sehr viril.
benitomussorgsky
18. September 2016 07:47
"Die Einzelfalle" ist als Buchtitel ein Geniestreich sondergleichen...

Sonst trifft diese Glosse mich schwer. Wollte ich mir doch gerade wieder ein rosafarbenes (kein rosarotes!) Hemd anschaffen, derweil das alte in der Werkstatt gerade die Mutation vom Arbeitshemd zum Putzlappen durchläuft.

In Übernahme Klonovsy´scher Diktion dekretiere ich hiermit:

Haram - männlicher (?) Veganismus, Männerkosmetik, strengstens haram: männliches(?) okay!?/okay!?
Halal: rosa Hemden, Tragetuch

Gegen den Dutt hätte ich nichts einzuwenden, wenn dazu Schnauzer und Dolman oder Kosakenweste getragen werden, à la "Taras Bulba", verbunden mit den zugehörigen Cholerikertum. Denn: Eines schickt sich nicht für alle.

(Wie manches IB-Bübchen sieht affig aus mit kosmetischen Undercut.)

Ich bin erschüttert wie frivol hier derart konstitutive Stilfragen beiläufig verhandelt werden.

Übrigens sind extremst haram kurzärmlige Oberhemden! Wer den Gegenbeweis durch Existenz antritt, ist eingeladen durch Ausnahme die regel zu bestätigen, dass Arm-amputierte Obertrikotagen mit der Menschenwürde im Widerstreit stehen.
Andreas Walter
18. September 2016 08:40
@Trouver

Wer diese "Marie Luise Wegener" ["Die Wegelagererfreundin"] tatsächlich ist würde ich allerdings schon gern' wissen. Kann mir nämlich nicht vorstellen, das Die Welt hier eine vollkommen unbekannte, vollkommen unbeleckte Volontärin auf dieses Thema ansetzt, denn über "sie" ist im Netz rein gar nichts zu finden.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article158214011/Eure-Gefaengnisse-sind-wie-Urlaub-mit-Picknick.html

Doch schreibt tatsächlich so eine junge deutsche Frau, eine junge deutsche Journalistin, die ansonsten noch nie und durch nichts schon mal anderweitig aufgefallen wäre? Das ist nämlich schon extrem propagandistisch, wie "sie" hier die Opfer Täter Rolle sogar förmlich umkehrt. So etwas tendenziöses muss man nämlich erstmal hinbekommen, oder lernt man das etwa auch, in München, oder in Berlin, in Köln oder Hamburg. An einer Schule für Journalisten. Denn wie nette Gäste verhalten sich diese Menschen ja nun nicht gerade, eher wie Wegelagerer:

http://www.spiegel.de/video/calais-fluechtlinge-springen-auf-lkw-vor-eurotunnel-video-1705196.html
Gustav Grambauer
18. September 2016 09:14
OT: Habe gerade ein Arztprotokoll mit Dschingis Khan oder meinetwegen Napoleon Bonaparte aus der geschlossenen Psychiatrie "Berlin", wo ja heute gewählt wird, zugespielt bekommen:

http://www.taz.de/Kulturstaatssekretaer-Renner-ueber-Berlin/!5336390/

Unübertroffene Realsatire!!!

- G. G.
Mops
18. September 2016 10:08
Unser Problem sind nicht deutsche Männer mit Dutt sondern grünwählende, deutsche Frauen die triefend und jubelnd an den Bahnhöfen stehen und die Jungmännerhorden aus Orient und Afrika beifallklatschend begrüssen. Die Einwanderungsindustrie ist überwiegend weiblich dominiert!
Hätten nur Männer Wahlrecht sähe unsere politische Landschaft ganz anders aus.

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-01/afd-pediga-warum-wenig-frauen-miitmachen

Dass auch die wenigen konservativen/rechten Frauen lieber auf deutschen Männern rumhacken anstatt mal ihre Geschlechtsgenossinen für ihr destruktives, unterleibsgesteuertes Verhalten aufs Korn zu nehmen passt da nur zu gut ins Bild.
Junge, deutsche Männer sind die grossen Verlierer des Zuwanderungswahnsinns.
Desprecio
18. September 2016 11:44
@ "Mops"

"Daß auch die wenigen konservativ/rechten Frauen lieber auf
deutschen Männern rumhacken, anstatt mal ihre Geschlechts-
genossinen für ihr destruktives, unterleibsgesteuertes Verhalten
aufs Korn zu nehmen, paßt da ja nur zu gut ins Bild."

Vielen Dank, daß Sie diesen sowohl von links als auch von rechts
allzu gerne verschwiegenen Punkt angesprochen haben.

Über dieses "unterleibsgesteuerte Verhalten" können Sie u.a.
auch bei Oriana Fallaci "Die Wut und der Stolz" nachlesen.

Andererseits: Möglicherweise würden mindestens ebenso viele
unterleibsgesteuerte junge deutsche Männer Willkommens-
Komitees gründen, wenn statt der bärtigen jungen Muselmanen
Millionen von blonden Russinen und Ukrainerinnen die Invasoren
wären.
Jonas
18. September 2016 17:03
Der Spiegel dreht mal wieder komplett frei:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/warum-terrorangst-unsinn-ist-kolumne-von-christian-stoecker-a-1112699.html
Hazmat Modine
18. September 2016 19:21
Ah, der Suebenknoten ... Winnetou hat übrigens auch einen Dutt. Die Illustration entspricht der Beschreibung des Autors:
http://www.bing.com/images/search?q=winnetou+orgiginalausgabe&view=detailv2&&id=00F72AB7E7CAF49101FFFDBE81B05E7E86E75E45&selectedIndex=0&ccid=K6x2XRhU&simid=607992036823796060&thid=OIP.M2bac765d1854240a7056981929cd4d0ao0&ajaxhist=0

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