26. September 2016

Zunahme "rechter Gewalt"?

von Martin Lichtmesz / 72 Kommentare

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

faustWenn mal wieder die Meldung die Runde macht, daß "rechte Straftaten" in Deutschland angestiegen seien, ist äußerste Skepsis angebracht. In einer Zeit, in der linksextreme Straftaten verharmlost und Ausländergewalt - und kriminalität verschwiegen oder vertuscht werden, herrscht schließlich ein gesteigerter Bedarf an "rechten" Krokodilen und Buhmännern, um das herrschende Narrativ wieder ins Lot zu bringen.

Der brandenburgische Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) ließ neulich die Katze aus dem Sack, als er allen Ernstes verkündete:
In Bezug auf die Statistik erklärte Woidke, in Brandenburg habe es hinsichtlich der Erhebung rechtsextremer Straftaten Änderungen gegeben. "Bei der Polizei wird jeder Übergriff, bei dem nicht erwiesen ist, dass er keine rechtsextreme Motivation hat, in die Statistik hineingezählt."

Klartext: immer, wenn man es nicht genau weiß, war es ein "Rechtsextremist".

Genau umgekehrt verfährt die Polizei mancherorts, wenn es um "Übergriffe" durch Asylbewerber und "Flüchtlinge" geht - die Junge Freiheit berichtete bereits im Januar:
Nach den Massenbelästigungen in Köln brechen immer mehr Polizisten ihr Schweigen. Gewalt durch Asylbewerber soll demnach deutschlandweit systematisch verheimlicht worden sein. „Bei Straftaten von Tatverdächtigen, die eine ausländische Nationalität haben und in einer Erstaufnahmeeinrichtung gemeldet sind, legen wir den Fall auf dem Schreibtisch sofort zur Seite“, sagte ein hoher Polizeibeamter der Bild-Zeitung. „Es gibt die strikte Anweisung der Behördenleitung, über Vergehen, die von Flüchtlingen begangen werden, nicht zu berichten. Nur direkte Anfragen von Medienvertretern zu solche Taten sollen beantwortet werden.“

Ein Sprecher des hessischen Innenministeriums bestätigte dem Blatt indirekt die Wahrheit der Aussagen: „Die Pressestellen-Leiter wurden darauf hingewiesen, daß das Thema ‚Flüchtlinge‘ von Rechtsextremisten instrumentalisiert werden könnte, um gezielt Stimmung gegen Schutzsuchende zu schüren.“

Auch in Nordrhein-Westfalen sollen laut dem Bericht Straftaten von Asylanten in und um Flüchtlingsheimen nicht von der Polizei veröffentlicht worden sein. Lediglich rechtsextreme Anschläge sollten bekanntgemacht werden. In Sachsen meldete die Polizei von 19 schweren Straftaten (versuchter Totschlag oder Mord sowie sexueller Mißbrauch) nur drei.

Entsprechend mit Vorsicht zu genießen ist auch die via Spiegel verbreitete jüngste Meldung über den Anstieg "rechtsextremer" Delikte, die gerade durch die Leitmedien geistert:
Rechtsextremisten und Rassisten werden immer häufiger gewalttätig. Von Januar bis Mitte September registrierte die Polizei bereits 507 Fälle fremdenfeindlicher Gewalt – damit hat sich die Zahl gegenüber dem Vorjahr (389 Taten) nahezu verdoppelt.

Das Doppelte von 389 ist 778, nicht 507.

Die" Gewalttaten" werden offenbar von "politisch motivierten Straftaten" nicht gewalttätiger Art unterschieden, wobei aus dem Bericht nicht hervorgeht, was genau damit gemeint ist:
Die Zahl aller politisch motivierten Straftaten gegen Asylbewerber und Flüchtlinge betrug in diesem Zeitraum mehr als 1800. Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums an die Grünen im Bundestag hervor, berichtet der „Spiegel“.

Gleich im Anschluß wird die Identitäre Bewegung mit diesen Taten in Verbindung gebracht, rein assoziativ, versteht sich, und ohne den geringsten Beleg für einen Zusammenhang:
Im rechtsextremen Spektrum habe vor dem Hintergrund der Flüchtlingsdebatte „die Widerstandsrhetorik zugenommen“, schreibt das Ministerium. Das gelte besonders für die „Identitäre Bewegung Deutschland“, die zuletzt mit spektakulären Aktionen gegen „Migrantengewalt“ auf sich aufmerksam machte.

Eine üble Verfälschung: der zivile "Widerstand", zu dem die Identitäre Bewegung und unser Spektrum aufruft, richtet sich gegen die Politik der Regierung, der herrschenden Eliten und ihrer medialen Lakaien; mit keinem Wort wurde jemals zur Gewalt gegen Asylanten oder Migranten aufgerufen.

Immerhin geht sogar nach offizieller behördlicher Auskunft eine 26x größere Gefahr von Islamisten aus, was den grünen Anfragestellern schon wieder weniger mundet:
Trotz der massiven Zunahme rechter Gewalt stufen die Behörden nur 20 Rechtsextremisten als „Gefährder“ ein. Zum Vergleich: Bundesweit sind 520 islamistische Gefährder registriert. Das sei „nicht verständlich“, sagt Grünen-Innenpolitikerin Irene Mihalic: „Da klafft im rechten Bereich ein gewaltiges Loch zwischen der Anschlagswirklichkeit und der Zahl derer, die man real im Fokus hat.“


Den Originaltext der "Antwort des Bundesministeriums" konnte ich nicht auftreiben, aber besonders an einer Stelle des Spiegel-Berichts wurde ich etwas stutzig:
Demnach legten Neonazis und Asylgegner in diesem Jahr schon 78 Mal Feuer, sieben Tötungsdelikte wurden gezählt.

Wenn das wahr ist, dann wundert mich, daß man über diese Tötungsdelikte bislang keinen Piepser in den Medien vernommen hat. Eine "rechtsextrem" motivierte Gewalttat mit Tötungsabsicht - das wäre doch ein gefundenes Fressen für die Presse, die schon zu ruhigeren Zeiten keine Gelegenheit ausgelassen hat, eher triviale Schlägereien zu nationalen Fanalen aufzublasen, wenn auf der Opferseite Migranten involviert waren (und die echten oder vermeintlichen Täter Deutsche waren). So geschehen, falls sich jemand noch erinnert, in den Fällen "Ermyas M.", Mügeln und Mittweida und zig anderen.

Die besagten Tötungsdelikte wurden zwar offenbar nicht "vollendet", aber ich habe auf gut Glück in Googlehoopf die Suchbegriffe "Asylant" und "ermordet" eingegeben. Heraus kam folgendes, unter den ersten Suchergebnissen: "Eriträer in Dresden von Landsmann ermordet" (2015), "Syrischer Asylant tötet Schwangere mit Machete in Reutlingen" (2016), "Flüchtling ermordet Rentnerin" (2016), "Junge Frau in Asylbewerberheim getötet" (2015) usw. usf. Ähnlich einseitig fallen die Ergebnisse aus, wenn man die Suchworte "Tötungsdelikt" und "Asylbewerber" eingibt; letztere treten offenbar weitaus häufiger als Täter denn als Opfer in Erscheinung.

Hier findet man eine Liste des Innenministeriums Sachsen über Gewalttaten in Asylbewerberheimen aus dem Zeitraum vom 1. Januar 2015 bis zum 30. November 2015: da wären 14 Tötungsdelikte (13x Totschlag, 1x Mord), davon 3 "vollendete"; 11 Fälle von Vergewaltigung und sexuellen Übergriffen, darunter 6x Kindesmißbrauch; rund 1000 Fälle von Körperverletzung, davon 360 als "gefährlich" eingestufte.

Schließlich, um eine letzte Stichprobe zu machen, sei die deutschlandweite Epidemie der Vergewaltigungen und sexuellen Übergriffe durch "Flüchtlinge" und Asylanten erwähnt, über die man sich alle paar Tage durch die Linksammlungen auf pi-news informieren kann - für den laufenden Monat September hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier. Das wären mindestens 120 (gemeldete) Vorfälle allein in diesem Monat, wobei das Alter der Opfer - auffallend häufig Minderjährige - von sechs bis sechzig reicht.

Und schließlich wäre da noch die lange Liste der Opfer körperlicher Gewalt: hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier...

Das sind nur ein paar Beispiele für den Kontext, in dem die "fremdenfeindliche Gewalt" (angeblich) ansteigt, wobei ich den laufenden linksextremen Terror "gegen rechts", insbesondere gegen AfD-Mitglieder, einmal außer acht lasse. Es ist nicht zu bezweifeln, daß es diese Form der Gewalt gibt, aber es sollte die Frage gestellt werden, inwiefern sie tatsächlich im engeren Sinne "politisch motiviert" ist, also, wie es synonym heißt, "rechtsextrem" oder "rechts" im Sinne ideologischer Ursachen ist. Womöglich handelt es sich dabei vor allem um elementare Revierkämpfe und Abwehrreflexe, in die zuweilen proletarische Dorf- und Provinz"rechte" involviert sind, wie im Falle Bautzen,  wo sich junge Asylbewerber mit Einheimischen "aus dem politisch rechten Spektrum" prügelten, wobei nach Angaben der Polizei die Aggression eindeutig von ersteren ausging.

Ein Kommentator auf Compact schrieb dazu:
Also ich habe mich mal persönlich mit Bekannten aus Bautzen unterhalten zum dem Thema: Tatsächlich ist es wohl so, dass regelmäßig Asylforderergruppen von ca. 10-20 Personen in der Bautzener Innenstadt herumhängen, weil es dort an einigen Stellen kostenlos WLAN gibt. Sie spielen dort auf ihren Handys herum und betrinken sich. Mindestens die Hälfte dieser Typen ist aggressiv, einige davon in besonders hohem Maße. So werden regelmäßig Passanten belästigt, es kommt zu Pöbeleien, zum Werfen von Gegenständen, bis hin zu sexuellen Belästigungen und Handgreiflichkeiten, auch Familien mit Kindern bleiben davon nicht verschont. Das geht übrigens schon seit Monaten so, mal ganz abgesehen von allen anderen Problemen und Schwierigkeiten dieser Art, die generell mit dem Eintreffen von Merkels-Wunsch-Neubürgern in Bautzen begannen – auch die Polizei weiß ein Lied davon zu singen.

Man kann es drehen und wenden,wie man will: Die Flut der Flüchtlinge hat ein erhebliches Maß an Kriminalität, Unsicherheit, Gewalt, Totschlag und Vergewaltigung mit sich gebracht; es wäre nach allem realistischen Ermessen ein wahres Wunder, wenn es in diesem gereizten Klima nicht zu häßlichen Reaktionen, Gegenreaktionen und Spannungsentladungen käme, wobei bislang noch nichts geschehen ist, das mit den berüchtigten Ausschreitungen von Hoyerswerda, Rostock und Mölln vergleichbar wäre. Damit soll freilich nichts entschuldigt werden, aber es muß festgehalten werden, daß die laufende Panikmache "gegen Rechts" mit der Fiktion eines frei flottierenden, grund- und ursachelosen "Hasses" arbeitet, der aus dem Gesamtbild isoliert wird. Weil man die Ursachen der Gewalt und das eskalierende Zusammenspiel aller Beteiligten nicht sehen will, braucht man den rechten Sündenbock.

Und wie die Erwähnung der Identitären Bewegung in dem Spiegel-Artikel zeigt, werden echte oder vermeintliche "rechte Gewalttaten" flugs dahingehend benutzt, um auch jeglichen friedlichen und zivilen Protest gegen die laufende Asyl- und Einwanderungspolitik zu diffamieren und diskreditieren.

Noch ein Wort zu den Bränden in Asylheimen, die häufig auftreten, aber seltsam phantomhaft bleiben, da sie meistens weder Opfer noch Täter haben: dieses Jahr sollen es bislang 78 erwiesene Brandstiftungen gewesen sein, und der Spiegel will aus irgendeinem Grund ganz genau wissen, daß "Neonazis und Asylgegner" dahinter stecken, obwohl sich auch schon Asylbewerber selbst fleißig darin hervorgetan haben, siehe etwa hier, hier, hier, hier. Nicht selten werden Brände auch aus Fahrlässigkeit von Asylheimbewohnern verschuldet, siehe hier, hier, hier und hier - keine Ahnung, ob ungeklärte Fälle dieser Art als Brandlegungen verbucht werden (siehe auch diese seit 2015 im Netz kursierende Liste hier).

Konkrete "rechtsextreme" Täter werden allerdings selten überführt, wie etwa hier. Dennoch werden die Asylheimbrände regelmäßig und blindlings als Beleg für die eskalierende "rechte Gewalt" ausgegeben; ja, sie sind zur Zeit das Hauptargument, um die Angst vor "rechts" zu schüren, weshalb man sich durchaus fragen darf, ob auch bei den Brandstiftungen interessierte Hände im Spiel sind.

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

Kommentare (72)

Clairvoyance
26. September 2016 09:51
Die Zusammenhangsleugnerin Frau Dr. A. Merkel hat eine totalitäre Ordnung errichtet nach dem Vorbild der Obama-VSA. Das Ur-Modell funktioniert so: So schnell wie möglich soviele Entwurzelte wie möglich ins Land fluten — sie mit Sonderrechten, freiwilligen Zahlungen, Driver Licences und Wahlrecht auszustatten —, um eine gierige Schwungmasse von Anhängern für die globalistische Agenda gegen die autochthone Bevölkerung aufzubieten (vgl. amerikanische Innenstadt-Wahlbezirke).

Um etwas Analoges in der alliierten Staatsattrappe BRD tun zu können, bedarf es gleichgeschalteter Massenmedien sowie einer krüppelhaften Fehlbildung namens »Große Koalition«. Wenn George Bush senior öffentlich bekanntgibt, Hillary Clinton wählen zu wollen, müßte eigentlich hierzulande sogar das letzte dröge BRD-Schlafschaf merken, wohin die Reise geht.

Aber das ist leider zuviel verlangt. Mit »Erkenntnis«, »Aufklärung«, »Bewußtmachung« ist folglich nun nichts mehr zu richten außerhalb kleiner Kreise von Selbsturteilenden. Menschen sind so, wie sie eben häufig sind: Borniert, abgelenkt, ignorantisch, heuchlerisch, bequem — und sie haben eine Scheißangst vor der Meinung ihrer Nachbarn. Letztlich muß man Menschen so nehmen, wie sie sind.

Übersetzt heißt das: Frau Dr. A. Merkel ist eine feindliche Agentin. Sie handelt ausschließlich auf Befehl auswärtiger Mächte. Mit der Brechstange stumpfer Gewalt (dem Schaffen übermächtiger Tatsachen), perfekter Überwachung und Zensur wird der Niedergang immer weiter vorangepeitscht — oder all das wird, im umgekehrten Falle, doch noch aufgehalten. Und auch diese Verlaufsvariante ist sehr, sehr, sehr grausam. Es gibt übrigens ein altgriechisches Wort für so ein fatal-qualvolles Verhängnis. Das Wort Tragödie.
Paul
26. September 2016 09:53
Sehr geehrter Herr Lichtmesz, man kann sogar noch eine Schippe oben drauf legen. Den größten Teil sogenannter "rechtsmotivierter" Straftaten machen sogenannte Propagandadelikte aus. Jede Hakenkreuzschmiererei wird in die Statistik eingerechnet. Sachbeschädigung durch Brand an leerstehenden Asylunterkuenften auch. Das derartige Taten zu verurteilen sind, steht ausser Frage. Ob sie jedoch die gleiche Qualität haben wie die gewalttätigen Ausschreitungen linker Chaoten, möchte ich hier in Frage stellen.
Man könnte auch ein gab anderes Fass aufmachen und fragen, wie hoch der Anteil der Ausländer und der Neudeutschen mit Migrationshintergrund ist.
Würde man die vor genannten Personengruppen aus der Kriminalitätsstatistik herausrechnen, bliebe im Hinblick aus die indigene Bevölkerungen in Relation zur Gesamtbevölkerung ein geringer Teil an Straftaten und Straftätern übrig. Wer das nicht glaubt, möge die Statistiken anfragen und kritisch auswerten. Insbesondere bei den sog. Gewaltdelikten sind vor genannte Personengruppen um Relation zum Bevölkerungsanteil überproportional repräsentiert.

Ich will an dieser Stelle nichts verharmlosen. Ich möchte auch nicht alle Personen mit Migrationshintergrund kriminalisieren.
Ich rufe aber dazu auf, sich einmal detailliert mit der Kriminalitätsstatistik zu befassen und die richtigen Fragen zu stellen.
Gustav Grambauer
26. September 2016 09:58
Man kann dem auch indirekt entnehmen, daß die BRD-Dienste die um rechte Gewalttaten bangende und flehende Meute, voran die Regierung, nicht mehr bedienen. Das könnte mehrere Ursachen haben:

- Sie sind unterfinanziert, überfordert und überlastet.

- Sie finden in der Szene keine geeigneten und ausreichend abgesicherten V-Leute mehr.

- Sie sind sich ihres Dilettantismus bewußt und entsprechend zurückhaltend geworden, der Schock des NSU-Fiaskos sitzt ihnen noch zu tief in den Knochen.

- Sie wissen um den bevorstehenden Umbruch und haben das Beispiel der Stasi vor Augen, die 1989 dem Pöbel zum Fraß hingeworfen wurde - zuerst von deren eigener Auftraggeberin, der SED, sowie den Besatzern, außerdem von der von ihr selbst aufgebauten Scheinopposition, später von der neuen Kolonialmacht sowie ihren eigenen Westlinken-Brüdern: d. h. von buchstäblich allen Playern, in für sie völliger Unentrinnbarkeit dem Schicksal gegenüber.

- Sie sind in sich gespalten und weite Teile arbeiten nicht mehr für Open Society sondern bereits für das nouveau régime, das am 8. November in den USA durchbrechen wird.

Ich fange an, für Kramer und Kahane zu beten.

- G. G.
marodeur
26. September 2016 10:01
Es ist leider völlig nebensächlich, dass die meisten Vorwürfe völlig haltlos sind. Aktuell wirkt die Propaganda wieder stärker in den Köpfen. Ich werde regelmäßig auf Bautzen angesprochen und was denn da im Osten los sei (wenigstens fragt man neuerdings mal nach). Bei ARD und ZDF laufen die entsprechenden Beiträge rauf und runter. Gestern wurde in "TTT - Titel Thesen Temperamente" beispielsweise wieder ein Feuerwerk aus groben Anfeindungen gegen Ostdeutsche abgebrannt. Es sieht so aus, als hätten sich die Medien aus ihrer Schockstarre befreit und die neue Strategie läuft mit Heftigkeit an. Man erkennt deutlich das gemeinsame Muster: Die angeblichen Vorfälle werden nicht konkret dargestellt, sondern man liest ein paar dieser dubiosen Statistiken vom Blatt und zeigt dabei brennende Gebäude, wütende Bürger und Bilder von Skins beim Biertrinken oder mit Fahne. Dann kommen die bekannten "Experten" zu Wort, deren Aufgabe die Entkräftung jedes logischen Zusammenhangs mit den aktuellen Krisen ist. Als Erklärung bleibt dann nur fehlgeleiteter Hass, der von AfD und Identitären ganz gezielt entfacht wird.
Alles spielt sich im Emotionalen ab. Das schweißt die linken Kräfte zusammen. Gleichzeitig werden dem rechten Feind alle menschlichen Eigenschaften aberkannt. Das Signal ist klar: Die stumpfe Gewalt steht rechts und der oberflächlich friedliche Konservative steht dabei Hand in Hand neben dem zündelnden Neonazi. Es kann und darf keinen Dialog mit uns geben.
Was ist das Staatswohl?
26. September 2016 10:04
Darum geht es:

Das Staatswohl ist gefährdet, weil die Sicherheitsorgane und die Polizei
gesetzwidrige Befehle Folge leisten müssen:

Jürgen Elsässer ruft Soldaten und Polizisten dazu auf, gesetzwidrige Befehle nicht zu befolgen. Er appelliert damit an die besondere Verantwortung der Beamten für den Erhalt der demokratischen Grundordnung.

https://juergenelsaesser.wordpress.com/2015/11/01/elsaessers-rede-an-soldaten-und-polizisten-ignoriert-gesetzwidrige-befehle-von-oben/

Die Beamten haben die Arschkarte, was sagt eigentlich die AfD dazu?

Siehe auch:

Beweismittelfälschung zum Staatswohl – wie man Beamte zum Schweigen bringt
http://arbeitskreis-n.su/blog/2015/09/08/beweismittelfaelschung-zum-staatswohl-wie-man-beamte-zum-schweigen-bringt-teil-1/

Überwachtes Deutschland
https://foschepoth.wordpress.com/

Die Massenüberwachung des BND an Internet-Knoten ist illegal. Zu diesem Fazit kommt Jura-Professor Hans-Jürgen Papier in einem Gutachten für den Frankfurter Knoten DE-CIX. Der Geheimdienst kann Gesetze weder rechtlich noch tatsächlich einhalten und „missachtet und überschreitet“ Grundsätze der Verfassung.
https://netzpolitik.org/2016/ex-praesident-des-bundesverfassungsgerichts-bnd-zugriff-auf-internet-knoten-wie-de-cix-ist-insgesamt-rechtswidrig/
Einar von Vielen
26. September 2016 10:19
Danke, eine gute Sammlung von Beispielen.

Aus meiner Sicht ist es aber ein Fehler, sich mit dem Nachweis der Unredlichkeit der Gegenseite überhaupt noch zu befassen. Als ob es der Beispiele bedurft hätte um den Ernst der Lage aufzuzeigen. Wenn, dann braucht es ganz sicher nicht hier zu geschehen, sondern müsste gezielter in den Mainstream lanciert werden. Wer kann tagesschau.de hacken? Da gehört das hin.

Wer das, was dort verkündet wird glauben WILL, der glaubt es auch, wenn Donald Duck es verkündet. Wer bereits kapiert hat, was Phase ist, den erreicht das Statistikfälschen und Märchenerzählen eh nicht.

Nicht einmal entscheidend ist es, wie sich das auf diejenigen auswirkt, die lediglich wegen fehlender Richtigstellung dem Unsinn auf den Leim gehen. Denn: Braucht es die? Sind die nicht eh die träge Masse, die alles glauben würden? Welche Art von Revolution ist mit Deutschen Bahnsteigkarten-Inhabern vorstellbar? Am Ende folgen die den 3%, die sich dominanter positionieren.

Und da gilt: Die Wirklichkeit ist mächtiger als jede gefälschte Nachricht. Und da ist die Zeit gleichzeitig für und gegen uns: Es gibt ein mittelfristiges Zeitfenster, in dem die weitere Eskalation zur Therapie werden kann. Ab einem Zeitpunkt x ist diese Möglichkeit verstrichen. Das heißt aus meiner Sicht: Fördern und Überziehen dessen, was den Kern des Übels ausmacht um noch innerhalb des mittelfristigen Zeitfensters Handlungsfähigkeit durch Dominanz unserer 3% herzustellen. Nachweise der Unredlichkeit der Vernichtungs-Junta laufen in die synaptische Leere.

Ein wichtiges Ereignis für die Zukunft Europas wird die Wahl in den USA sein. Hier kann die Kugel einen neuen Impuls erhalten.
peter789
26. September 2016 10:19
Hr. Lichtmesz, egal welche entlarvenden Fakten sie bringen, es bleibt dabei:
Linke haben immer recht.
Linke haben die Hypermioral gepachtet.
Sie sind schließlich die Guten

Also mühen Sie sich nicht.
Belogener
26. September 2016 10:29
Das System prangert Phantome an und verehrt die Barbaren.
Das sind deutliche Zeichen der Endzeit, jeder noch nicht Konsumbesoffene fängt an selber zu denken und das ist gut so !!!
Arminius Arndt
26. September 2016 10:58
Bei Klonovsky findet sich folgendes für Österreich:

"Sehr geehrter Herr Klonovsky, ich möchte Sie darauf hinweisen, daß Straftaten wie das Zeichnen von Hakenkreuzen durch Linke oder das Malen von Hitlerbärtchen auf Wahlplakate in Österreich schon längst als rechte Straftat gewertet werden. Die Realität ist heutzutage wiedermal satirischer und grotesker, als man sie sich ausmalen könnte. Zitat aus der österreichischen Kleinen Zeitung: 'Kurios ist freilich der Effekt, den die angezeigten Schmierereien auf die Kriminalstatistik haben. Denn aufgesprühte Hakenkreuze und Hitlerbärtchen zählen für die Statistik als rechtsextrem motivierte Delikte, wie der stellvertretende Landespolizeidirektor Alexander Gaisch bestätigt: 'Es wird nach dem Verbotsgesetz vorgegangen' – und zwar auch dann, wenn anzunehmen ist, dass eher linke Kreise am Werk waren.'" (Klonovsky, Acta diurna , Mittag, 22.09.2016)


Würde mich nicht wundern, wenn das in Deutschland ähnlich oder vergleichbar ablaufen würde.

Gegen den zitierten Schandartikel des Spiegel sollte man sich deutlicher zur Wehr setzen. Wer bis jetzt noch nicht begriffen hat, dass wir eine Lügenpresse (sic!) haben, der hat mit diesem miesen Taschenspielertrick, die IB in eine Linie zu Gewalttaten gegen Leib und Leben zu bringen, jetzt den klaren Beweis.

Der juristisch allenfalls bewertbare Widerstand der IB geht über harmlose OWIs oder kleineren Hausfriedensbruch nicht hinaus (und dafür wird dann auch jeder einzelne bluten müssen, denn hier taucht keiner feige in der Masse ab, wie bei Linken üblich) - darüber würde sich jeder Polizist, der am 30.04. oder 01.05 in Hamburg oder Berlin seinen Kopf zur Auslebung linker, traditioneller Protestkultur hinhalten muss, aber sehr freuen.
Gustav Grambauer
26. September 2016 11:11
Tasten wir mal wie ein Statiker das Gebäude nach Rissen im Gebälk ab. Lese gerade das hier:

https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/umvolkungs-aeusserung-cdu-distanziert-sich-von-abgeordneter/

Was sticht an der Meldung ins Auge? Diejenigen, die sich da "distanzieren", sind allesamt Glühwürmchen aus der Provinz. Aus Bundesvorstand oder Präsidium traut sich in diesen Tagen keiner mehr aus der Deckung (sieht man von Tauber ab, der gerade wegen seiner Mobbing-Chose schwer angeschlagen ist, deshalb jede Profilierungsmöglichkeit wie einen Strohhalm ergreifen und in der Hinsicht jetzt alles auf eine Karte setzen muß).

- G. G.
Rumpelstilzchen
26. September 2016 11:16
Lieber Herr Lichtmesz,
solange Sie Martin Sellner nicht mit der Sackkarre durch Wien ziehen, ist mir "rechte Gewalt" ziemlich egal !
Mich treibt als besorgte Mutter eher die Gewalt an Schulen um :
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/integration/schule-und-integration-das-gift-der-muslimischen-intoleranz-1594843.html
Paul
26. September 2016 11:26
@E.v.V.


Zwei Dinge missfallen mir hier immer wieder. Nehmen sie das bitte nicht persönlich, denn auch andere argumentieren so. Sowohl die Linke, als auch die Rechte sprechen häufig von trägen Massen usw. Ich spreche lieber von Menschen. Es gilt Überzeugungsarbeit zu leisten und zu missionieren. Jede Stimme und somit jeder Einzelne ist ein wertvoller Zugewinn. Die Menschen sind politisiert wie schon lange nicht mehr aber Revolutionen wird es hier nicht geben. Es ist müssig, es ist frustrierend, es ist langatmig und zermürbend aber es ist notwendig, Lügen zu entlarven und Überzeugungsarbeit zu leisten. Hier zählt jede Wählerstimme. Manche Menschen erreicht man auch über Fakten. Auf diesen Typ Mensch möchte ich nicht verzichten. Ich nenne sie mal "die Vernünftigen". Die mit Herz braucht man, um mit dem Kopf durch die Wand zu gehen. Die mit Vernunft für die neue Statik, die dieser Durchbruch erfordert.
Zapparoni
26. September 2016 11:30
Zynisch könnte man diese Meldungen über die Zunahme angeblich fremdenfeindlicher Brandstiftungen auch mit einer beliebten Wendung der Berufsbeschwichtiger kontern:

Was soll die Panikmache? Die meisten Brände in Deutschland werden durch defekte Elektrogeräte verursacht!
Andreas Walter
26. September 2016 11:35
Das hängt damit zusammen, das manche Menschen Grenzen einfach nicht respektieren wollen und können. Solche wird man aber unter Patrioten, die Grenzen ja sogar befürworten, wesentlich seltener finden als unter Linken, Kommunisten und Globalisten, die Grenzen ja meist kategorisch ablehnen (Wie der Herr, so's G'scherr).

Psychologisch liegt übrigens bei allen übergriffigen Menschen fast immer das gleiche Problem aus der Kindheit und/oder Jugend vor. Diese Übergriffigkeit und mangelnder Respekt vor den Grenzen anderer zeigt sich dann auch im Alltag. Ich persönlich habe bereits zwei Angriffe der ANTIFA auf Infostände der AfD miterlebt, weiß darum ganz genau, von wem die Gewalt ausgeht.

Das verrückte dabei ist, das diese Menschen ihre privaten, psychischen Probleme (auch Sigmar Gabriel zum Beispiel oder die Feministinnen) damit zum Problem aller machen, wenn sie diese unbewusst in die politische Ebene heben, wo sie jedoch nichts zu suchen haben. Solche Menschen gehören, bei allem Respekt, in Therapie, und nicht in die Politik. Viele von denen sind jedoch Therapieresistent, weil bei ihnen durch diese traumatischen Erlebnisse in der Kindheit oder Jugend das Urvertrauen verloren gegangen ist. Denen bleibt dann eh nur noch eines übrig, falls sie sich überhaupt jemals darüber bewusst werden: der lange Weg durch die Selbsttherapie.

Den meisten ist dieser Weg jedoch zu mühselig und schmerzhaft, langwierig und unbequem, und darum kompensieren, verdrängen und projizieren sie lieber.

Unser Problem sind also zu viele sich ihrer selbst unbewusste Menschen, die zuviel Macht und Geld oder Aggressionen, Wut und Zorn ihr Eigen nennen.
Frank
26. September 2016 12:03
Die AFD-Thüringen hielt eine Pressekonferenz zum Thema, " Kriminalität in Flüchtligsheimen" ab, dabei stellte sich heraus, daß nicht etwa "Rechte" sondern größtenteils die angeblichen Flüchtlinge selbst für die Kriminalität verantwortlich sind.

https://www.youtube.com/watch?v=oHqY8m_QCfw
Nero
26. September 2016 12:08
@ Einar von Vielen

Wer kann tagesschau.de hacken? Da gehört das hin.


+++ Blitzkrieg im Web +++ Cyberattacke durch Neonazis +++ BILD: Digitaler Völkermord +++ Faschisten erobern das Netz +++ Tauber: Wir brauchen einen Aufstand der anständigen Poster! +++ Den Nazis nicht das Web überlassen +++ Nazis missbrauchen Meinungsfreiheit im Internet für Hasspropaganda +++ Das Internet ist kein rechtsfreier Raum +++ Verfassungsschutz erwägt den Einsatz von Tracking-Software gegen Rechte +++ So fing es damals 33 auch an +++ Nie wieder +++ Völkische Rechtsradikale erklären der freien Welt den Krieg +++ SPIEGEL: Neue Gefahr von Rechts! Wie ewig Gestrige moderne Kriegsmethoden einsetzen! +++ SPIEGEL TV: Undercover unter Rechten: Schnellroda oder die Wolfsschanze von morgen? +++

Ist mir gerade so eingefallen. Aber Sie haben schon recht, das wäre eine klasse Aktion.
Der_Jürgen
26. September 2016 12:20
@Peter 789 @Einar von Vielen

Sie haben beide unrecht. Es ist eine mühselige, aber absolut notwendigeArbeit, die ständigen Rechtsbrüche und die miesen Tricks des herrschenden antideutschen Parteienkartells säuberlich aufzuzeigen. Dies ist schon deshalb nötig, weil hierdurch eine Dokumentation geschaffen wird, auf die man jederzeit bei einer Diskussion mit gehirngewaschenen, aber nicht böswilligen und grundsätzlich lernfähigen Menschen zurückgreifen kann, um ihren Glauben an die Lügen des Regimes zu erschüttern.

Immer, wenn Lichtmesz den einen oder anderen linken Westentaschen-Denker nach Strich und Faden zur Schnecke macht, melden sich die Neunmalgescheiten mäkelnd zu Wort und meinen, es sei doch Zeit- und Energieverschwendung, einen krass inferioren Gegner dermassen detailliert zu widerlegen. Auch dieses Argument ist grundfalsch. Es gilt immer und immer wieder zu zeigen, dass unsere Feinde im Grunde keine Argumente mehr haben.

@Gustav Grambauer

Gebe Gott, dass Sie doppelt recht bekommen mögen - erstens mit ihrer optimistischen Prognose für den 8. November in den USA und zweitens mit Ihrer Weissagung, dass mit Trump ein "nouveau regime" einbrechen wird. Der Mann hat seine Bewährungsprobe noch vor sich.

Kaum einer weiss, wie schwach der US-Präsident ist und wie sehr ihm der Kongress, das Abgeordnetenhaus und der Supreme Court die Hände binden. Um sein Programm verwirklichen zu können, muss Trump den Gordischen Knoten zerhauen und die herrschenden Verhältnisse mit legal anfechtbaren Mitteln wie der Ausrufung des Notstands umkrempeln. Ob er erstens den Willen und zweitens die Mögichkeit hierzu haben wird, steht in den Sternen.
Marcus Junge
26. September 2016 12:45
1. "Friedlicher und ziviler Protest" wird absolut gar nichts ändern.

2. Gegenwehr ist legitim und legal, wenn der Staat entweder der Verbrecher ist oder diese gewähren läßt / ins Land holt.

3. Aber Bahnsteigkarten sind ja viel zu böse, daher wird sich halt nichts ändern.
Rumpelstilzchen
26. September 2016 14:03
"Sie haben beide unrecht. Es ist eine mühselige, aber absolut notwendigeArbeit, die ständigen Rechtsbrüche und die miesen Tricks des herrschenden antideutschen Parteienkartells säuberlich aufzuzeigen. Dies ist schon deshalb nötig, weil hierdurch eine Dokumentation geschaffen wird, auf die man jederzeit bei einer Diskussion mit gehirngewaschenen, aber nicht böswilligen und grundsätzlich lernfähigen Menschen zurückgreifen kann, um ihren Glauben an die Lügen des Regimes zu erschüttern."


@der Jürgen

es gibt zwei Möglichkeiten, eine Ideologie zu widerlegen :

1. durch die absolut notwendige Arbeit, die Lügen der Herrschenden aufzuzeigen und zu widerlegen. Das ist eine ehrenvolle, notwendige und schwierige Arbeit. Dafür sei Herrn Lichtmesz gedankt. Diese Arbeit überzeugt vor allem den eher Vernunftargumenten zugänglichen "Adressaten" . Davon gibt es viele. Und die brauchen Argumente.
2. die Ideologie wird durch die Realität widerlegt. "Der Kaiser ist nackt".
Das sind die eher kindlich, spontanen Typen. Die weniger anfällig sind für ideologische Berieselungen.

Beides ist richtig ! Beide Typen sind notwendig.

Wenn ein Lügensystem zunehmend in Auflösung begriffen ist, sehen immer mehr den nackten Kaiser. Und irgendwann sind die Argumente für die "tollen, aber leider unsichtbaren Klamotten" nicht mehr überzeugend.
Dann kommt der befreiende Moment der Geschichte.
Und irgendwann geht leider alles wieder von vorne los.
c'est la vie....
eulenfurz
26. September 2016 14:08
Nachfolgend Vergleiche aus dem Jahr 2010, mittlerweile dürfte das Verhältnis noch eindeutiger sein:

In Sachsen-Anhalt gab es 80 Gewalttaten durch Rechtsextremisten, aber etwa 2500 Gewalttaten durch „nichtdeutsche Täter“. Zum Vergleich: Im benachbarten Bundesland Hessen kommen auf 30 rechtsextreme Gewalttaten schon ca. 16.000 Gewalttaten durch Ausländer. Das heißt also, während in Hessen die Chancen 1:500 (Eins zu Fünfhundert) stehen, statt von einem Ausländer von einem Rechtsextremisten verprügelt zu werden, stehen im faschistischen Sachsen-Anhalt diese Chancen bei fiesen 1:30.

Grund genug für Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD), weinend in seinen Rauschebart zu schluchzen: „Dass rechtsextremistische Straftaten in Ostdeutschland überproportional häufiger zu verzeichnen sind, ist eine traurige Tatsache. Dass dies nicht überraschend ist, macht es umso trauriger.“ In der Tat ist es erschreckend, dass in Sachsen-Anhalt nach 30 Maulschellen aus der Hand kunterbunt-fröhlicher Nichtdeutscher die 31. Maulschelle plötzlich von einem bitterbösen Rechtsextremisten kommt. Da haben es die Hessen doch bedeutend besser! Erst nach 500 Ausländerschlägen darf hier ein Nazi zuhauen.
[weiter]


Und richtig, wichtig ist der "Kontext, in dem die „fremdenfeindliche Gewalt“ (angeblich) ansteigt". Die explizit fremdenfeindliche Gewalt der Indianer war auch nur Resultat zunehmender Invasion.
Gustav Grambauer
26. September 2016 14:20
Der_Jürgen

Das "Alte Geld" will die Gesundschrumpfung und geordnete Insolvenz der USA und wird sich da nicht von irgendwelchen "Wählern" hineinpfuschen lassen. Der Brexit, von der britischen Krone und den Murdoch-Medien exerziert, hat gezeigt, daß nicht nur die USA sondern - mit (Rück-)Orientierung nach Asien - sogar das gesamte atlantische System abgewickelt werden sollen, denn die Chinesen haben sich als äußerst zuverlässige neue Partner erwiesen. Der Ostküstenzionismus ist tot, Rußland hat längst den Schwarzen Peter der tagtäglich millardenverschlingenden Rolle der Schutzmacht für Israel zugeschoben bekommen. Ebenso zieht sich der Yankee in diesen Tagen von den Sauds und aus der Türkei zurück. Das alles sind irreversible Weichenstellungen für gigantische Neu-Ausrichtungen, der Zug ist jetzt in Bewegung gesetzt, da kann keine Clinton mehr reingrätschen.

Natürlich werden sie auch den Wasserkopf der pc-Fakultäten an den Universitäten und all das Obamacare-Zeugs exstirpieren. Wer sich dem entgegenstellt, wird rigoros mit dem Schein-Argument "Wir sind pleite" / "Wir wollen das nicht mehr bezahlen" abgeschmettert. Dazu braucht es nach dem 8. November keine inhaltlichen Debatten im Takimag mehr.

Zugleich will ja das "Alte Geld" die gigantische, zu diesem Zweck über Jahrzehnte herangezüchtete migrantische / linke / schwule usw. Dispositionsmasse als Geschäftsfeld der Polizei- und Gefängnisindustrie erschließen - nur ein etwas anderer, für unser Denken ungewohnter Weg zur Durchsetzung der NWO.

Bin gespannt, was sie mit dem Wechselbalg Europa machen werden, aus dem sie viel herauspressen, das sie aber auch viel kostet ...

Das Volk, das sich bald noch Clinton zurückwünschen wird, wird jetzt ausdrücklich als "Deplorables" im Sinne einer unausgesprochenen selbsterfüllenden Prophezeihung verhöhnt, es soll entsprechende Hymnen selbst singen, zur Belustigung der Oligarchie, das Arrangement erinnert nicht zufällig an 1789:

https://www.youtube.com/watch?v=TEiTKloMgBg

Auch mit bleibt nur übrig, mir sinnbildlich links eine große Tüte Popcorn und rechts eine große Cola im Pappbecher hinzustellen und mir das Schurkenstück, neben dem alle Shakespeareschen Dramen Kinderkaspertheater sind, von außen anzuschauen. Ich wäre hirnrissig, wenn ich bei diesem Zwickmühle-Spiel im Haifischbecken Partei ergreifen würde.

Wenn es Ihnen Spaß macht, können Sie ja am 8. November mitzittern und mitbangen, aber Sie können sich auch in ihrem Fernsehsessel vor der "Show-Box" gemütlich zurücklehnen, nach einem kurzen Blick in die globale Tektonik hinein wird selbstverständlich Trump gewinnen.

Es könnte noch sein, daß in das Drama ein retardierendes Moment eingebaut wird, daß Obama noch die Übergabe des Weißen Hauses verweigert. Das würde so enden wie der Versuch des angetrunkenen Schröder, Merkel 2005 am Wahlabend in einer Talk-Show die Kanzlerschaft abzusprechen, woran er sicher nie wieder erinnert werden will.

- G. G.

M.L.: Beim Thema bleiben, bitte!
Quintus Icilius
26. September 2016 14:35
Hier noch ein Fall von Brandstiftung, welcher bei den üblichen Verdächtigen regelmäßig auf irgendwelchen alarmistischen Übersichtskarten auftaucht:

http://www.pi-news.net/2015/08/p478445/

Gegenteiliges war nirgendwo zu finden.
Der Gutmensch
26. September 2016 15:04
https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/umvolkungs-aeusserung-cdu-distanziert-sich-von-abgeordneter/

Als 89/90 "Wir sind das Volk" gerufen wurde, wurde das noch richtig erkannt http://revolution89.de/revolution/wir-sind-das-volk/ und führte zur Wiedervereinigung des deutschen Volkes, die wir alljährlich am 3.10. feierlich begehen; eine Journalistin mit bulgarischen Wurzeln beklagte auch neulich in einer Talkshow ausdrücklich, dass das damals ja wirklich bloß "eine Sache der Deutschen" gewesen sei und sie dabei ganz außen vor gelassen wurde. Als dann - teilweise wohl sogar von denselben Personen! - 15/16 erneut "Wir sind das Volk" gerufen wurde, war das allerdings missbräuchlich, weil es heute nämlich gar kein Volk mehr gibt https://www.welt.de/debatte/kommentare/article138432957/
Wir-sind-das-Volk-Von-wegen-Das-Volk-gibt-es-nicht.html

Folglich muss ein gesellschaftlicher Prozess stattgefunden haben, der binnen 25 Jahren insgeheim von "ein Volk" zu "kein Volk" führte.

Da es uns unsere schnellebige Zeit aber allen erschwert, gesellschaftliche Prozesse als solche wahrzunehmen, haben wir dafür zahlreiche -ogen, die diese für uns beschreiben und einordnen sollen. Es ist daher mindestens unnötig, wenn nicht gar vorlaut (und so wie es die CDU-Abgeordnete da macht weckt das mehr als unangenehme Assoziationen) selber irgendwelche Begriffe für solche Vorgänge aus der Taufe zu heben. Die Definitionshoheit über "Wir sind das Volk" liegt, wie gesagt, in den Expertenhänden derer, die den ersten Ausruf so freudig begrüßten wie sie den zweiten, gleichlautenden empört abgelehten. Daraus folgt auch: Blanke Unkenntnis, ja sogar: gröbste Dummheit und Unbildung! kann man billiger Weise keinem Nichtexperten, ja, nicht mal einem angemassten Volke, zum Vorwurf machen. Zu konstatieren ist da allenfalls bittere Not, die nur entstehen konnte, weil die mit der Definitionshoheit Betrauten nicht rechtzeitig und transparent von selbiger Gebrauch gemacht haben. Sie mögen also, im Sinne der Befriedung der Situation (und vor allem zur Vermeidung weiterer, völlig unentschuldbarer Peinlichkeiten durch gewählte Vertreter des angemassten Volkes) bestimmen: Wie sollen wir nun den Vorgang heißen, der teilweise personengleich Demonstranten binnen 25 Jahren von "Volk" zu "kein Volk" führte?


http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/integration/schule-und-integration-das-gift-der-muslimischen-intoleranz-1594843.html

Der Mitteilungswert dessen erschließt sich mir nicht. So lange ich nicht mehr Mitglied von "das Volk", sondern Bundesbürger bin, also seit 26 Jahren, erlebe ich folgendes: Wenn zwei das Gleiche tun, ist es niemals dasselbe. Wenn zwei Schülerinnen nicht am Sportunterricht teilnehmen möchten, dann ist bei der einen zuverlässig der liebe Gott und bei dem anderen im Zweifel die angeborene Faulheit des unchristlichen Ostlers dafür verantwortlich. Aber diese Unterscheidung hat noch nie, wirklich noch nie ein Moslem getroffen - sondern das war schon immer das Privileg des bundesdeutschen Lehrers, der seine Moslems ja schon seit den frühen 50er Jahren erziehen durfte und uns erst seit 1990. Übrigens waren die Lehrer aus "das Volk" waren gewöhnlich zu ungebildet und zu autoritär, um hier, zumal in der dritten Generation (!) überhaupt einen Unterschied wahrnehmen zu können, das hat sich erst einige Jahre nach der Wende gegeben; dafür dann aber sehr gründlich. Also wie man es auch dreht und wendet: Vor dem Hintergrund den Moslem als Problem wahrzunehmen, ist wohl blanker Rassismus; wo "uns Kahane" Recht hat, hat sie nunmal Recht, Amen, wie Grambauer sagen würde.
Einar von Vielen
26. September 2016 15:48
@ Paul
Herzlichen Dank für Ihren Hinweis, lieber von Mensch als Masse zu sprechen. Ich stimme Ihnen da vorbehaltlos zu, da ich hoffe von mir sagen zu können Humanist zu sein.

Wir sind hier jedoch ein Kreis, der teil-anonym eher phänomenologisch auf spezielle Dinge blickt. Da werden Begriffe schnell mal verwerkzeugt. Nicht schön. Aber für die Themen hier auch nicht schädlich, so hoffe und glaube ich. Aber ganz sicher gehört hier wohl kaum jemand zu der Art Mensch, die im Individuum – selbst wenn es einer ‚Masse‘ zuzurechnen ist – etwas entmenschlicht Kollektivistisches, nach eigenen Vorstellungen zu Formendes sieht.

Dennoch bleibt es Fakt, dass ‚die Menschen‘ als solche, so ‚politisiert‘ jeder auch sein mag (was ich im Übrigen noch nicht sehe, außer Sie sehen in Hysterie bereits Politisierung), in Summe wie eine ‚träge Masse‘ zu interpretieren sind. Mit Trägheit ist auch weniger die des Einzelnen gemeint sondern das Beharrungsvermögen von Gruppenverhalten.

Ja, jede Wählerstimme zählt, und ich sage auch nicht, dass man nicht mit ‚den Menschen‘ sprechen sollte. Allerdings, so habe nicht nur ich schon öfters angemerkt, ist dieses Sprechen oft aussichtslos, da – und hierin liegt ein Muster, das man ‚en masse‘ konstatieren muss – bei denen eine axiomatische Verkapselung vorliegt. Was man von Menschen auch nicht anders erwarten sollte. Daher sehe ich es schon eher als eine Frage, wie sich unsere 3% gegen die anderen 3%, die zurzeit die Menschen dominieren, durchsetzen können. Per Einzelfallwiderlegung scheint es mir redlich, jedoch recht mühselig.
Valjean72
26. September 2016 15:52
Vielen Dank für die recherchierten und zusammengetragenen Fundstücke und deren Einbettung in einen stimmigen Artikel.

Schon erstaunlich wie ungeniert man gewisse Tricksereien und Statistikmanipulationen in die Öffentlichkeit lässt, so wie der Brandenburgische Ministerpräsident.

Und folgender Absatz zum „Kampf gegen Rechts“ erinnert doch stark an die geschwungenen Reden als 2001 der „War on Terror“ ausgerufen wurde.

"Der Kampf gegen Rechtsextremismus wird uns in den kommenden Jahren und Jahrzehnten weiter begleiten", sagte er. Der Kampf müsse weitergehen, auch durch Rückschläge, die es im Jahr 2015 gegeben habe, dürfe man sich nicht aus der Bahn werfen lassen. "Wir sind entschlossen, den Kampf fortzusetzen und werden ihn auch gewinnen."


(Quelle: inforadio.de; 22.09.2016)

Dass bei den meisten Brandstiftungen, die weder auf Unfalle noch auf Selbstverschulden der Insassen zurückzuführen sind, von (halb-) offizieller Seite nachgeholfen wird, steht für mich allein durch Anwendung des Cui-bono-Prinzips fest.
Einar von Vielen
26. September 2016 15:53
@ Der_Jürgen

Ich revidiere meine erste Stellungnahme Dank Ihres Arguments insoweit, als dass es sicher kein 'Fehler' ist, diese Kärrnerarbeit zu leisten. Vor allem kann es nach einem etwaigen Tag X noch gute Dienste leisten, diejenigen ansprechen zu können, die Ihren Teil zum Desaster beigetragen haben.

Mein Dank an ML und alle hier Aktiven gilt ohnehin vorbehaltlos und immerzu.
Einar von Vielen
26. September 2016 16:01
@ Nero

Ich höre nicht raus, ob Sie das ironisch meinten mit 'klasse Aktion'. Daher ganz kurz: Ihre vorhergesehenen Headlines hielte ich für unserer Sache dienlich, da sie einerseits Aktionsdominanz auf unsere Seite zeitigten, andererseits Verifikationsmöglichkeiten auf Seiten des Publikums schüfen.

Ich bin nur zu doof sowas zu tun.
Monika
26. September 2016 16:13
Kleine Frage in die Runde:
Einen Sachverhalt ( "rechte Gewalt " ) über Zahlen, Statistiken zu erfassen und zu analysieren , ist eine Methode.
Ich stolpere aber immer wieder über die Ikonographie/Ikonologie der "Gewaltphänomene" . Wie wird rechte Gewalt bildlich dargestellt ?(Springerstiefel, Glatze).
Wie wird linke Gewalt bildlich dargestellt ?
Und wie "unbekannte" Gewalt ?
Aktuell: Erinnert nur mich das Foto der Euskirchener Gesamtschule
http://www.express.de/bonn/nach-attacke-auf-eric-gesamtschule-euskirchen--junge-bedroht-schueler--12--mit-messer-24807618 an die Bilderserie "Das Reich der Lichter" des Surrealisten Rene Magritte ?

https://www.google.de/search?q=rene+magritte+empire+of+light+analysis&ie=UTF-8&oe=UTF-8&hl=de&client=safari

Die Dunkelheit im Reich der Lichter ???

Vielleicht kann Herr Lichtmesz als Cineast ( filmanalytisch ) etwas über
die bildliche Darstellung rechter und linker Gewalt sagen. Oder verlinken.
Danke.
Marc_Aurel
26. September 2016 16:42
Demnach legten Neonazis und Asylgegner in diesem Jahr schon 78 Mal Feuer, sieben Tötungsdelikte wurden gezählt.

Wenn das wahr ist, dann wundert mich, daß man über diese Tötungsdelikte bislang keinen Piepser in den Medien vernommen hat. Eine „rechtsextrem“ motivierte Gewalttat mit Tötungsabsicht – das wäre doch ein gefundenes Fressen für die Presse, die schon zu ruhigeren Zeiten keine Gelegenheit ausgelassen hat, eher triviale Schlägereien zu nationalen Fanalen aufzublasen, wenn auf der Opferseite Migranten involviert waren (und die echten oder vermeintlichen Täter Deutsche waren). So geschehen, falls sich jemand noch erinnert, in den Fällen „Ermyas M.“, Mügeln und Mittweida und zig anderen.


Genauso sehe ich das auch: ein tatsächliches Tötungsdelikt von rechter Seite in Zusammenhang mit "Flüchtlingen", wäre wochenlang Thema in den Medien gewesen, Politikdarsteller der Altparteien hätten sich vor Ort die Türklinke in die Hand gegeben, Drohungen ausgestoßen und eine Verschärfung des "Kampfes gegen rechts" angekündigt usw. Da dies alles nicht stattgefunden hat, ist der logische Schluss daraus ist, dass die Information bezüglich der Tötungsdelikte frei erfunden ist. Die 78 Brände wurden sehr wahrscheinlich pauschal rechts zugeschrieben, unabhängig von ihrer tatsächlichen Entstehungsursache - siehe jüngste Aussagen von Dietmar Woidke (SPD).
Belogener
26. September 2016 16:50
@Monika

die echten Gewaltigen bekommen kein Bild, man muß sie sich selber anschauen.......eine Fahrt in der S-Bahn reicht da schon.
Die Bahn hat reagiert und schickt jetzt schon Muttersprachler in 2+2 Trupps zum Fahrkartenkontrollieren. 2 die Kontrollieren und 2 die Aufpassen, daß die Migranten nicht die Mitmigranten verprügeln.
clairvoyance
26. September 2016 18:31
eine Erhöhung von 389 Taten auf 507 lässt den Spiegeljournalisten zu der Formulierung greifen:
'damit hat sich die Zahl gegenüber dem Vorjahr nahezu verdoppelt'
Das Doppelte von 389 ist 778.'
das ist nur ein kleines unwesentliches Detail, das einem aber im Grunde schon klar machen dürfte, wie man diese Art der Berichterstattung zu werten hat.

M.L.: Danke, glatt übersehen, hab's in den Artikel eingefügt!
Waldgänger aus Schwaben
26. September 2016 19:36
Zum Thema passend:Haßkommentare: Justizminister Maas liebaeugelt mit verschärfter Haftung fuer Facebook und Co

Maas und Konsorten betonen immer, die Meinungsfreiheit wahren zu wollen und keine Zensur anzustreben, so auch im verlinkten Artikel. Einsichtig ist auch, dass Aufrufe zu Straftaten oder das Billigen von Straftaten verfolgt werden muss. Wenn aber wie im Artikel erwähnt der Wunsch Kanzlerin Angela Merkel "steinigen" zu wollen im Netz kund getan, nach dem Willen des Justizministers mit über zwei Jahren Haft ohne Bewährung bestraft werden soll, ist das meines Erachtens überzogen.
In der guten alten Zeit, als wir noch eine Gewaltenteilung hatten, hätte der Justizminister (Exekutive) sich mit Vorgaben für zu fällende Urteile (Jurisdiktion) zurückgehalten.

Das Infame am Maas'schen Vorgehen ist, dass "Facebook und Co" nicht belangt werden können, wenn sie einen Beitrag löschen, der nicht strafbar ist, aber für einen strafbaren sollen sie verschärft in Haftung genommen werden. Damit forciert Maas eine Selbstzensur der sozialen Medien. Facebook und Co werden kaum teure menschliche Mitarbeiter mit juristischem Fachwissen zum Kontrollieren einsetzen.
Vermutlich laufen da Algorithmen, die Beiträge löschen, wenn sich Benutzer beschweren und der Beitrag bestimmte Schlüsselworte enthält. Und dann werden die Algorithmen so programmiert sein, dass sie lieber einen Beitrag zu viel als zu wenig löschen.

Da muss dann der Staat nur noch private Überwachungsinstanzen finanzieren, die maasenweise Beschwerden raus haue - und fertig ist die (Selbst-)Zensur im Rahmen der freiheitlich-demokratischen Grundordnung.
Meier Pirmin
26. September 2016 19:50
@Man muss so analysieren wie es Lichtmesz macht, oder auch rechnen, wie @Clairvoyance es um 18.31 ganz nüchtern tat. Hingegen ist Ihre erste frühe Wortmeldung etwa auf dem Niveau, wie es _derjürgen an anderen Blogs, wo bloss Meinungen abreagiert werden, kritisiert; für mich in dieser Form peinlich, weil natürlich auch das Gegenteil nicht richtig ist. Es ist nicht leicht, die Fehler der "totalitären" Merkel richtig zu analysieren. ,@ _derjürgen. Sie können sich darauf verlassen, dass Trump, ein fauler Kerl frei von strategischem Denken, die Politik von seinen Experten machen lässt, noch mehr als Reagan, bei dem noch eher von strategischem Denken gesprochen werden konnte. Das Maximum was ihm zuzutrauen wäre, wäre eine Besuch bei Putin in Moskau, vergleichbar dem Pekingbesuch von Nixon, der nicht gar der allerschlechteste Präsident der Vereinigten Staaten war. Hillary Clinton muss in der Tradition der Demokraten gesehen werden, deren Schaden proportional in der Regel grösser war als der der Republikaner. "In der Regel..."
Caroline
26. September 2016 20:16
Rostock und Mölln vergleichbar wäre. Damit soll freilich nichts entschuldigt werden, aber es muß festgehalten werden, daß die laufende Panikmache „gegen Rechts“ mit der Fiktion eines frei flottierenden, grund- und ursachelosen „Hasses“ arbeitet, der aus dem Gesamtbild isoliert wird.


Bei mir als alter Möllnerin, die dann nach Rostock zog, muß es wohl "Haß" gewesen sein, der mich zu dieser Ortswahl trieb ...

Interessant fand ich heute die Berichterstattung im österreichischen STANDARD über einen Fall aus Finnland, wo ein junger Mann von einem rechtsextremen Täter durch Tritte malträtiert worden ist, und dann an den Verletzungen gestorben ist.
Und zwar ist dieser Fall nicht interessant, weil die eine oder die andere Seite mehr oder Schlimmeres getan hat, sondern, weil der STANDARD mitberichten mußte (anders wäre die zeitliche Verzögerung nicht erklärbar zwischen Vorfall und Berichterstattung), daß die finnischen Medien und führende Politiker offenbar keinen Bock mehr hatten, sich vor den Karren spannen zu lassen. Zumindest haben sie das (argumentativ durchaus billige) Kompensationsspiel (für x rechte Taten gab es aber y linke Taten, für x rechte Taten gabe es aber z Ausländertaten) in die breite öffentliche Diskussion gebracht und eine Debatte ausgelöst.
Daß dann auch der STANDARD sich doppelt distanzieren muß und - für mich als Nichtfinnin völlig beliebige - andere finnische Rechte herbeizitiert, die damit nix zu tun haben und hatten, ist dasselbe Schema, das ML für Deutschland und Österreich beschreibt.
enickmar
26. September 2016 20:30
Wer bis jetzt noch nicht begriffen hat, dass wir eine Lügenpresse (sic!) haben, …


Die “Schablonentheorie” erscheint da allerdings durchaus euphemistisch …
Peter
26. September 2016 20:45
Gewalt gegen Sachen -- ein linkes Konzept.

Nun, wo ihre angeblich positiven Irrlehren auf fruchtbaren Boden fallen, also Gemeingut zu werden scheinen, -- schreien sie auf!

Die Linke hat in den vergangen Jahrzehnten so viel an Anschauungsmateriel geliefert, daß sie eigentlich als Lehrmeister all dessen bezeichnet werden muß, was sie jetzt beklagt.

Und auch dieser letzte Baustein ist eine Konstante: die hetzende und schimpfende Linke ist unfähig zu erkennen, wohin die geschichtlichen Entwicklung geht: weg von ihren Dogmen der schwarz-weißen Geschichtsinterpretation, weg von ihrem letzten Rettungsring der Multikulti-Gesellschaft. Hin zur Freiheit der Völker.

Komisch, daß sie diesen Weg sich als harmlos und harmonisch zurechtzulegen scheint ...
Dieter Rose
26. September 2016 20:48
@clairvoyance

falsch gerechnet: 2 plus 2 ist gleich 5.

alte linke Wahrheit!5
Harald de Azania
26. September 2016 20:56
Verehrter ML,

Fleissig, praezise, exact und jedem mit gesundem Menschenverstand ausgestatteten einleuchtend.

Ein durch eine totalitaere Ppropagandamschine in den totalen kollektiven Todestrieb getriebene Fellachenmasse sieht das anders ....

Wir werden sehen..

Interessant; TIME Magazin 3.10.16 und www.welt.de 25.9.16.

Umstuerze koennen schnell gehen...

Also US wahlen und Oesi-Wahlen beobachten!

HdeA
Dietrich Stahl
26. September 2016 21:35
Der Wind hebt an zu wehen

http://freiheit-wahrheit-verantwortung.de/

"Wo inmitten der äußersten Entbehrungen das Gefühl für die großen Aufgaben des Lebens wächst, und dieses Gefühl, von dem wir einige Bilder zu geben suchen, i s t im Wachsen, da bereiten sich außerordentliche Dinge vor."

Ernst Jünger, Der Arbeiter


Die letzten Wochen ließen "das Gefühl wachsen", dass sich "da außerordentliche Dinge vorbereiten."


Die Bilder der Wende:

"Ur-Gesteine" der Alt-Parteien sehen dort ihre Ideale verraten - Sie gehen zur AfD
Ludger Sauerborn, ehemaliges Gründungsmitglied der Grünen, und Guido Reil, 26 Jahre in der SPD gewesen, aber weiterhin von ganzem Herzen Gewerkschafter und Betriebsrat, treten zur AfD über.
Beide leben ihre Ideale, beide sind mit einer Ausländerin verheiratet – Beide sehen keine Möglichkeit mehr, ihre Ideale in ihrer Alt-Partei zu verwirklichen.

G. Reil, Gewerkschafter, Betriebsrat und 26 Jahre SPD, tritt der AfD bei
https://www.youtube.com/watch?v=eshvBhG-PJs

Grünen Mitbegründer L. Sauerborn tritt zur AfD über
https://www.youtube.com/watch?v=EtQd7cy9e28

AfD wird Volkspartei. CDU und SPD unter Schock:
Die erste TV Runde, in der der Moderator (Sigmund Gottlieb, immerhin der Chefredakteur des Bayrischen Rundfunks) realistische Kommentare beisteuerte.
Norbert Bolz sprach vom: "Umlügen evidentester Tatsachen" und von der "Immunität der führenden Politiker gegen die Realität. … Das ist nur noch peinlich."
Münchner Runde 21. 9. 2016
https://www.youtube.com/watch?v=Fi3f4FjgT0c

Innovation, Regeneration, Umbruch, Wandel und Wende
Diese fünf sind notwendig und hinreichend für Erneuerung.

Wende steht zwar am Schluss der Erneuerungssynonyme, ist aber der Anfang. Und der ist bereits gemacht!
Die Wende 1989 in der DDR, die friedliche Revolution der Deutschen des damaligen Ostens, ist der Anfang der Erneuerung, die wir heute in Deutschland erleben. Das Präsens in diesem Satz ist bewusst verwendet. Das Mantra "Wir sind das Volk" und der Geist von 1989 sind (bis) heute gegenwärtig – "Der Wind der Veränderung" weht wieder.

Im Geiste möchte ich „friedliche Revolution“ als fortwirkenden Impuls zu den fünf Begriffen hinzufügen.

Propaganda, Überwachung, Verfolgung gab es in der DDR zur Genüge. Allein die Millionen von Stasi IMs. - Genützt hat es letztlich nichts.

Wenn der "Wind der Veränderung" zum Sturm wird, treibt er die Sartrapen aus ihren Palästen und vor sich her wie das kommende Herbstlaub.
Sie spüren es schon, wie der Wind ihnen Nasen um die Nase weht.

"Wir können sie nicht zwingen, die Wahrheit zu sagen, aber wir können sie zwingen, immer dreister zu lügen."
Ulrike Meinhoff

Ihre Lügen türmen sich übereinander bis der Turm unter seiner schieren Last zusammenbrechen muss - wie einst in Babel.
Willkommenskulturlos
26. September 2016 21:49
Wenn man sogar die verfälschte Statistik für bare Münze nimmt,
staunt man,
dass es so ruhig im Land ist
angesichts der schweren Verbrechen der Politkaste gegen das eigene Volk.

Es brodelt allerdings gewaltig unter der Oberfläche.
Diese Ruhe ist somit als Ruhe vor dem Sturm zu werten.
Andreas Walter
26. September 2016 21:53
Hahaha, und prompt kommt auch schon die Antwort des Imperiums (18:18):

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/mehr-als-800-uebergriffe-auf-politiker-in-deutschland-a-1114044.html

Da ich jedoch jeden Tag, und das schon seit Jahren, auch SPON lese, kann das nicht der Wahrheit entsprechen. Denn dazu hätte ich dann viel öfters davon lesen müssen, (auch) auf SPON, was jedoch nicht der Fall ist. Darum weiß ich, dass auch der Spiegel offen lügt, und phw ist Philipp Wittrock.

Der Spiegel soll doch dann bitte mal genau auflisten, wann er denn von so einem Übergriff, Anschlag, Angriff oder Attentat berichtet hat, denn Übergriffe auf Politiker sind doch wohl immer eine Zeitungsmeldung wert, gerade wenn er doch sonst über jeden Furz eines angeblichen "Nazis" berichtet.

Das lässt sich nämlich alles recht einfach überprüfen, worüber tatsächlich berichtet wird, nämlich mit der Suchfunktion.

Suchwörter Anschlag, Angriff, Übergriff, Attentat

Denn auch das Innenministerium ist für mich leider kein Masstab mehr für gar nichts, wenn in Deutschland sogar deutsche(?) Staatsanwälte und selbst Beamte einer fremden Regierung auf deutschem Boden in das Komplott verwickelt sind:

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-opfer-familien-stellen-strafanzeige-gegen-bundesanwaelte-und-lka-beamte-a-1113786.html

http://www.heise.de/tp/news/Polizistenmord-in-Heilbronn-FBI-Maenner-vor-Ort-2211113.html

https://books.google.de/books?id=j390DAAAQBAJ&pg=PT68&lpg=PT68&dq=fbi+nsu&source=bl&ots=3SEWsLOtgw&sig=c_9ERj0ucjpuUbLj1OPp4ymUU1A&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjE0fqh3a3PAhUG0RQKHb7tDS0Q6AEIYDAN#v=onepage&q=fbi%20nsu&f=false

Oder weil ich mich eben auch an diese Aussage des Herrn Innenministers erinnere:

https://www.welt.de/politik/deutschland/article148969193/Ein-Teil-dieser-Antworten-wuerde-die-Bevoelkerung-verunsichern.html

Was verheimlicht auch er und "sein" Ministerium noch so alles vor dem deutschen Volk, vor den Bürgern Deutschlands? Die ganze Wahrheit soll es eben sein.
Meier Pirmin
26. September 2016 21:54
Um den mehr analytischen konkreten Teil der Ausführungen der Foristen zusammenzufassen: bei den rechten Straftaten scheint es sich mehrheitlich um "Verbrechdenk" (Orwell) zu handeln. Da es ermittlungspraktisch fast nur solches "Verbrechdenk" gibt, werden die Rechten immer in Führung sein in diesem System der Kriminalisierung. @Harald. Ösi-Wahlen können nicht als Umsturz interpretiert werden, auch kaum US-Wahlen.
Thomas Wawerka
26. September 2016 22:02
Hab vor 3 Tagen eine Mail exakt desselben Inhalts an eine Freundin verschickt, nur nicht so gut recherchiert. Kernsatz: "Wo sind sie denn, all die rechten Gewalttäter?" Wo ist eine Person, ein Gesicht, irgendwas Identifizierbares? Ebenso stimme ich der Unterscheidung zwischen politisch motivierter Gewalt und Straßenschlägertum zu. Letzteres bedient sich vielleicht rechtsextremer und/oder nationalsozialistischer Ikonographie, würde sich aber vielleicht allem bedienen, was zur Hand ist. Außerdem könnte man Anschläge auf noch unbewohnte Asylbewerberheime ja auch in einem nicht fremdenfeindlichen Sinn verstehen, als Sabotage von Regierungseigentum. Am Ende bleiben evtl. doch nur Einzelfälle, und als gesteigerter Einzelfall der NSU - und auf diesem Fall lastet ein Berg von Fragen.
Und dass irgendwelche linken Fatzken Hakenkreuze an Mauern sprayen, ist selbst in meinem Städtchen schon vorgekommen.
Alles in allem zweifle ich auch sehr an der Meldung von der Zunahme "rechter Gewalt".
Arminius Arndt
26. September 2016 22:20
Hahaha, und prompt kommt auch schon die Antwort des Imperiums (18:18):

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/mehr-als-800-uebergriffe-auf-politiker-in-deutschland-a-1114044.html


Hab ich mir auch gedacht. Interessant in diesem Artikel auch folgende Passage:

Laut Innenministerium sichtet das Bundesamt für Verfassungsschutz "im Rahmen des regelmäßigen Internetmonitoring" gegenwärtig "mehr als 250 Internetpräsenzen bzw. Profile und Kanäle der rechtsextremistischen Szene". Diese Zahl schwanke jedoch, da vor allem in sozialen Netzwerken "ein hoher Grad an Fluktuation bei einschlägigen Profilen" festzustellen sei.

Hu Hu,
lieber Hier-Mitlesen-Müsser-um-die Hypothek-aufs-kleine-Häusschen-abzahlen-zu-können,

kannst ruhig mal ne Kaffee-Pause machen - hier wird nur gespielt, gebissen wird woanders, bspw hier:

https://de.indymedia.org/antifa
Andreas Walter
26. September 2016 22:26
Hier noch mal die Verknüpfung zum Spiegelartikel, auf den sich Martin oben in seinem Artikel bezieht. Die wollen nämlich Katz und Maus mit uns spielen, die Feiglinge:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-rechte-gewalt-gegen-auslaender-nimmt-zu-a-1113669.html
Curt Sachs
26. September 2016 22:29
Den Originaltext der „Antwort des Bundesministeriums“ konnte ich nicht auftreiben


Ja, das ist ulkig. Die kleine Anfrage der Grünen ist wohl die Drs. 18/9551. Laut Eintrag im Dokumentations- und Informationssystem des Deutschen Bundestages (DIP) wurde diese kleine Anfrage mit der Drs. 18/9737 vom 23. Spetember beantwortet. Das Dokument liegt im DIP jedoch noch nicht vor. Kommt sicher die Tage noch rein.
Monika
26. September 2016 22:37
die echten Gewaltigen bekommen kein Bild, man muß sie sich selber anschauen…….eine Fahrt in der S-Bahn reicht da schon.
Die Bahn hat reagiert und schickt jetzt schon Muttersprachler in 2+2 Trupps zum Fahrkartenkontrollieren. 2 die Kontrollieren und 2 die Aufpassen, daß die Migranten nicht die Mitmigranten verprügeln.


@Belogener
empfinde ich auch so. Eine lange Serie der FAZ über Rechtsradikale wurde tagelang mit einem Paar Springerstiefeln illustriert. Nie sah man einen echten Rechtsradikalen.
Schlägereien in Flüchtlingsheimen, Großfamilien, die sich verprügeln, Belästigungen von Frauen, usw. : zunehmend sieht man entweder ein Blaulicht über der Meldung oder es heißt : Symbolbild.
Die tägliche Gewalt findet nicht in Bildern statt.
Zur Fahrt in der S-Bahn: Die Tochter meiner Nichte ( 8) fragte vor kurzem in der S-Bahn ( Frankfurt) ihre Mutter:
"Mama, warum redet hier niemand deutsch ?"
Abends vorm Schlafengehen meinte sie, sie " habe Angst vor den vielen dunklen Männern am Bahnhof".
Fredy
26. September 2016 22:59
Derlei Übertreibungen führen genau zum Gegenteil dessen, was beabsichtigt ist. Was treibt die Mächtigen zu den immer gleichen Fehlern? Genügt es nicht die Macht zu haben? Muß es absolute Macht, absolute Meinungshoheit bei möglichst wenig Kritik und vollem Applaus sein? Werde das nie verstehen. Aber besser so als wenn sie es strategisch intelligenter anstellen würden.
Dietrich Stahl
26. September 2016 23:47
@ Einar von Vielen
"Daher sehe ich es schon eher als eine Frage, wie sich unsere 3% gegen die anderen 3%, die zurzeit die Menschen dominieren, durchsetzen können. Per Einzelfallwiderlegung scheint es mir redlich, jedoch recht mühselig."

Bewusstseinswandel ist für mich der Schlüssel.

„Nach unserer menschlichen Erfahrung und Geschichte, … , weiß ich, dass alles Wesentliche und Große nur daraus entstanden ist, dass der Mensch eine Heimat hatte und in einer Überlieferung verwurzelt war.“
Martin Heidegger, Spiegel Interview von 1966

"Als die DDR Bürger ihre Identität realisierten, was sich in dem machtvollen und unwiderstehlichen Mantra ´Wir sind das Volk´ manifestierte, waren sie frei. Sie nahmen sich nur noch das, was ihnen zustand. Die Macht der Unterdrücker schmolz dahin wie Schnee in der Frühlingssonne."
http://freiheit-wahrheit-verantwortung.de/

Das Bewusstsein wandelt sich. Verkrustungen werden durch all die Schläge, die die Deutschen erdulden mussten und müssen, aufgebrochen, sie wachen aus der Propaganda-induzierten Trance auf.
Die Neue Rechte, die Identitäre Bewegung und auch die AfD sind "Wecker". Der Wind weht.
Da ist Pgida, am 1. Mai wurde Herr Maaß aus Zwickau verjagt.
In Sebnitz, Sachsen, 26.6.2016, gab es „Volksverräter“ und „Hau Ab!“-Rufe für Herrn Gauck.
Der ehemalige Osten weiß, das es geht. Er hat es schon einmal getan.

"Geben wir dem Möglichen wieder seinen rechtmäßigen Platz: dann wird die Entwicklung etwas ganz anderes als die Verwirklichung eines Programms; die Pforten der Zukunft öffnen sich ganz weit, ein unbegrenztes Feld eröffnet sich der Freiheit."
Henri Bergson

Vielleicht ist es "Kärnerarbeit", seis drum.
Clairvoyance
26. September 2016 23:59
To whom it may concern:

Wenn ich mich hier mit dem doch eher ausgefallenen Nickname Clairvoyance anmelde, sollte es möglich sein, keine von einem Anderen mit "clairvoyance" (klein geschrieben) unterzeichneten Beitrag freizuschalten.

Da Pirmin Meyer nun auf "clairvoyance" (klein geschrieben) repliziert, den Nickname dabei jedoch groß schreibt, entsteht beim Leser eine irrtümliche Zuordnung, die sinnvollerweise vermieden werden sollte.

(Diese, die redaktionelle Arbeit betreffende, Mitteilung ist nicht zur Freischaltung vorgesehen.)

M.L.: Tu ich doch, nur damit Sie wissen, dass wir derlei Sonderwünsche nicht berücksichtigen, die Leser müssen sich selbst um ihre Nicks kümmern.

Clairvoyance (groß geschrieben)
Andreas Walter
27. September 2016 01:11
Das Kürzel jös steht übrigens für Jörg Schindler:

http://www.spiegel.de/impressum/autor-13556.html

Philipp Wittrock, phw, scheint noch neu zu sein:

http://www.spiegel.de/spiegel/kuerzelverzeichnis-der-spiegel-a-967082.html

Diese Liste hat neulich jemand privat bei COMPACT in den Kommentaren veröffentlicht. Kann man ja mal als Projekt stichprobenartig durchgehen, um sie auf Wahrheitsgehalt und Güte, auf Echtheit zu überprüfen:

http://www.anonymousnews.ru/2016/09/17/leak-anonymous-veroeffentlicht-daten-von-25-000-antifa-mitgliedern/

https://de.wikipedia.org/wiki/Repräsentativität

Ein Projekt für Statistiker und Privatdetektive also - solche wie Werner Mauss:

https://www.tagesschau.de/ausland/panamapapers-159.html

http://www.spiegel.de/wirtschaft/geheimagent-mauss-steht-wegen-steuerhinterziehung-vor-gericht-a-1114051.html

http://www.haaretz.com/israel-news/.premium-1.743945

Oder vielleicht auch nicht. Mammon ist halt doch ein mächtiger Gott, Geist, Dämon, ein grosser Verführer, dass kann man nicht leugnen.
Roman.U
27. September 2016 02:01
Derlei Übertreibungen führen genau zum Gegenteil dessen, was beabsichtigt ist. Was treibt die Mächtigen zu den immer gleichen Fehlern? Genügt es nicht die Macht zu haben? Muß es absolute Macht, absolute Meinungshoheit bei möglichst wenig Kritik und vollem Applaus sein? Werde das nie verstehen. Aber besser so als wenn sie es strategisch intelligenter anstellen würden.


Negative Auslese. Sobald man anfängt Leute auszusortieren, um einer engmaschigen Ideologie gerecht zu werden, rücken Opportunisten und Idioten nach. Wobei die schlauen Opportunisten schnell in die Minderheit geraten. Entgegen aller Vorstellungen fällt es Menschen schwer dauerhaft bewusst zu lügen, oder offene Lügner um sich zu haben. Der begeisterte Idiot setzt sich und produziert dann solche Übertreibungen. Dabei glauben sie zum Teil selbst an die Lüge. Zum Teil ist man so dumm und arrogant, das gesamte Publikum für absolute Idioten zu halten.

Den Rest erledigt das gute alte Doppeldenk: Man muss die Wahrheit anpassen können und dennoch im festen Glauben verharren, dass es nach wie vor wahr ist. Man hat schon immer Krieg gegen Ozeanien geführt.

Man trifft in solchen Diskussionen immer wieder auf geistig völligen Brei:
A: Deutschland lehnt die meisten Asylbewerber ab. Wieso jammer ihr rum?
B; Das spielt keine Rolle. Mit genügend Geduld ist die Wahrscheinlichkeit für eine Abschiebung nicht einmal bei zehn Prozent. Siehe die und die Statistik. Man macht lediglich etliche Formen der Duldung durch, bis man so lange im Land ist, dass die Länge des Aufenthalts einen Bleibestatus garantiert. Dazwischen natürlich eine Art Lotteriespiel.
A: Die Abschiebungszahlen steigen.
B: Ändert keinen Deut an meiner Aussage. Wir reden von Wahrscheinlichkeiten.
A: Ihr könnt überhaupt nicht abschieben, siehe das und das. (An dem Punkt ist aus dem Kopf vollkommen verschwunden, dass zu Beginn die Ablehnung mit der Abschiebung gleichgesetzt wurde. Es verklebt sich irgendwie mit den "gestiegenen" Zahlen).

Ab da ist die Diskussion lange bei Abschiebemethoden. Wobei hier der eigene Unwille sich die Hände schmutzig zu machen als allgemeingültiges Axiom präsentiert wird. Gerne mit Extremen wie: offene Tore oder Schießbefehl.

Irgendwann kommt man kurz auf die Kosten zu sprechen, in denen beispielsweise der kleine Betrag des Staates/Arbeitsamtes an die Krankenkassen als die Kosten deckend ausgewiesen wird. Wohlgemerkt wird die selbe Person sich zuvor über die zahlreichen Traumata der Neuankömmlinge beklagt haben.

B: Die Gewaltzahlen sind angestiegen, bzw. es ist absehbar, dass sie steigen werden. Gerade wenn die Leute aus zerstörten Ländern kommen sollen.
A: Wir können nicht vom Einzelnen auf Alle schließen. Deutschland liefert schliesslich Waffen und unterstützt deren Regime . (Hier wird dann zwischen der Individualebene und kollektiver Verantwortung hin und her gesprungen, ohne einen Hauch des Bewusstseins für die Unsauberkeit der Argumentation. Auch auf die so argumentierende Person selbst übertragen. Deutschland ist und auch er selbst sind in der Verantwortung, bis man bezahlen muss. Dann ist nur noch ein ominöses "man" in der Pflicht: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/asylbuergen-empoert-ueber-hohe-rechnungen/

Über Allem schwebt die unglaublich Arroganz zu glauben, dass ein Land wie Deutschland tatsächlich in der Lage gewesen sei, die gesellschaftlichen Zustände in den Ländern wie Ägypten massiv zu beeinflussen, und nun die "Ursachen" bekämpfen können.

Als Übergangslösung:
A: Wir müssen mehr legale Einwanderungsmöglichkeiten schaffen. (Ja, die Ungewollten werden nicht mehr illegal kommen, wenn man die tatsächlich benötigten Fachkräfte geschickter ins Land holt).

Im Übrigen wird die Person nach einem Monat Alles völlig vergessen haben und die gleichen Floskeln abspulen. Man wird wieder zwischen völlig verschiedenen Ebenen und sogar ganzen Epochen springen: "Schon die alten Griechen haben über den Verfall der Sitten geklagt, Haha". Ja, die Existenz von Athen beweist, dass das damalige Athen nicht untergegangen ist. Wir überspringen fröhlich die Zwischenphase und tun so als sei ein Neuaufbau eine positive Folgewirkung der Zerstörung. Die "Jugendlichen" fuhren den Staat zwar an die Wand, aber es ging ja irgendwie weiter. Also hatten die Alten unrecht. Und Überhaupt: die Menschheit ist nach wie vor da.
M. Sachse
27. September 2016 07:18
Die Statistik scheint in der Tat nicht schlüssig zu sein. Die Brände in den Flüchtlingsunterkünften gingen wohl auch nicht selten von den Bewohnern selbst aus. Und von Tötungsdelikte von Rechter hätten man sicher etwas über die Medien erfahren.

Das Zerrbild in den Medien ist eine Propaganda, die niemand braucht und die auch nicht ansatzweise dazu geeignet ist, die Probleme zu lösen.
Meier Pirmin
27. September 2016 07:26
@Roman U. Sehr gut formuliert, gilt auch noch für andere Länder, wo gleich argumentiert wird "Über allem schwebt die unglaubliche Arroganz zu glauben, dass ein Land wie Deutschland tatsächlich in der Lage gewesen sei, die gesellschaftlichen Zustände in den Ländern wie Ägypten massiv zu beeinflussen, und nun die 'Ursachen' bekämpfen zu könnnen."

@Clairvoyance. Ob gross oder klein geschrieben: die erste Wortmeldung war zu holzschnittartig aus meiner Sicht. Letztlich muss man auch Merkel und Amerika usw. nüchtern analysieren. Bei Merkel zum Beispiel muss man einerseits den Opportunismus (70% nach eigenem frühen Eingeständnis) analysieren, andererseits die ethische Basis der Kasel-Kindheit, betreffend ihren sozialistischen Vater; überdies die mangelnde vertiefte Kenntnis der von @Monika gelegentlich angesprochenen, für die CDU einst prägenden christlichen Soziallehre von Oswald von Nell, die für die praktische Politik ernster zu nehmen wäre als fast alles, was Marx und Engels je abgesondert haben. Die Kriminalisierung des politischen Gegners bringt es nicht; ich war auch immer dagegen, etwa Herbert Wehner zu kriminalisieren, wiewohl dort via Forschung Schlimmes nicht auszuschliessen ist.
hoppla
27. September 2016 07:48
Der eigentiche Skandal ist, das es in Deutschland eine quasi-amtliche linksextremistische Organisation einer deutschlandhassenden Antonio-Amadeu-Stiftung gibt, die ausländische Unternehmen wie Facebook, Twitter und Co. dazu zwingt unliebsame Meinungsäußerungen zu löschen.
Allein im letzen Monat sind über 100.000 Facebook-Einträge und Seiten auf Druck dieser Linksextremisten gelöscht worden - und damit zensiert worden.
Über 100.000!!!
Es geht darum für die Linken eine Hegemonie im Internet zu erzielen.
Sie wollen alle nicht-linken Meinungen verbieten, bestrafen und löschen. Ein himmelschreiender Skandal ist das. Er wird von Heiko Maas und Angela Merkel nach Kräften unterstützt. Merkel war mehr als einmal in den USA um sich mit Zuckerberg und anderen Führungsfiguren der Socal Media zu treffen um Strategien zu entwickeln, wie man "Hatespeek" - also unliebsame rechte Meinungen löschen kann.
Die gesamte politisch-mediale Klasse der BRD unterstützt diese verfassungswidrigen Vorgaben.
Das ist ein ungeheurer Skandal, dagegen muss auf die Straße gegangen werden. Das ist so unvorstellbar, das im Jahr 2016 in einem Rechtstaat Meinungen aus dem Internet gelöscht werden, die ausdrücklich nicht strafbar sind, sondern nur dem offiziellen Dogma der rot-links-grün versifften Merkel-Diktatur widersprechen.
Und wir sprechen hier von mittlerweile Millionen (!) gelöschten Facebook-Einträgen.
Stogumber
27. September 2016 08:20
Die "Zeit" formulierte als Unterzeile:
"Laut Bundesregierung werden Politiker tagtäglich Opfer von Nötigung, Sachbeschädigung oder körperlichen Attacken. Fast jeder zweite Angriff geht von rechten Tätern aus. "
Das gibt die Statistik gar nicht her. Es ist eine (hetzerische Dramatisierung), die aber wohl in mehreren Stufen abläuft - gewollt missverständliche Darstellung der Polizeistatistik durch den Innenminister - gewollt missverständliche Wiedergabe der innenministeriellen erklöärung durch die dpa - gewollt missverständliche Wiedergabe der dpa-Meldung durch die Redaktion. Wobei in jedem Stadium die Zahl derjenigen Zwischenträger zunimmt, die auch ungewollt das herauslesen, wozu der Initiator sie verleitet hat.
Eveline
27. September 2016 08:47
In meiner Kindheit gab es ja noch das Westfernsehen, zwar grau und mit viel Schnee und Rauschen, wie man so sagte.
Freitags gab es Aktenzeichen XY ungelöst. Mord , Raub , Totschlag in kleinen Filmen dargestellt.
Was war ich nach der Sendung froh, nicht im Westen zu wohnen.
Und sehr häufig waren die Täter Ausländer.
Ob die Statistik das wirklich hergab, weiß ich nicht.
Aus heutiger Sicht meine ich, hier wurden die Deutschen , Ost wie West emotional programmiert.

Später 1990 kamen Hoyerswerda und Rostock als eine politisch bewusste Inszenierung hinzu. Damit wurden die Gräben emotional noch tiefer gemacht.

Es ist also keine rationale Programmierung, sondern eine Emotionale, ansonsten würde ja der Text von M. L. dreimal ausreichen, die politisch stehenden Linken Deutschen zur Einsicht zu verhelfen.
Hajo Blaschke
27. September 2016 08:53
ClairvoyanceIch stimme dem Beitrag zu und habe ihn so verstanden, dass allein mit Wahlen, Wahlsiegen und Pegida-Demos in diesem Land kein Zustand hergestellt werden kann, der für dieses Land überlebenswichtig ist. Über diese daraus sich ergebende Quintessenz muss man sich langsam immer mehr Gedanken machen. D.h., man muss darauf vorbereitet sein.
Petrus Urinus Minor
27. September 2016 09:35
Ich hoffe, dass eine kurze Antwort auf Exmeyers Kommentar auch hier noch nach dem ich den Badeschluss um Minuten verpasste freigeschaltet werden kann. Da es auch hier um den angekündigten Rückzug ging, bin ich guter Hoffnung.

Exmeyer, in persönlicher Begegnung wären Sie mir höchstwahrscheinlich sehr sympathisch. Auch bin ich nicht so vergeistigt, dass mir die Notwendigkeit von Härte in Krisensituationen nicht bewusst wäre. Auch dem angesprochenen Bierschen bin ich ebensowenig abgeneigt. Ebenfalls bin ich schon in Situationen mit dem Gegner geraten, in denen ich in nothilfe saftig austeilen und kassieren durfte.

Zwei Punkte, mit denen Sie Ihren Weggang andeuten, seien hier aber kurz angesprochen.

Erstens: Mir ist vollkommen bewusst, worauf Sie bezüglich historischer Zusammenhänge und hintergrundmächten anspielen. Es gab einen Blog, der mir bekannt ist, der sich ausschließlich mit dieser thematik beschäftigte. Insbesondere den Verlust der zwie weiblichen Autoren dieses Blogs bedauere ich sehr. Auch haben Sie recht, dass diese Thematik in der amerikanischen Alt right freier und ausführlicher behandelt wird. Allerdings sehe ich drei Probleme und eine offene Frage.

Zum einen habe ich mir bereits ausführliche Gedanken gemacht, ob diese Problematik im rechten Diskurs nutzbringend ist. Jemand, der zu diesem Thema öffentlich geforscht hat, scheidet für eine öffentliche Rolle jedenfalls vollkommen aus (Causa Gedeon). Und zwar zu recht, was er selbst hätte erkennen müssen.

Weiterhin ist die zwanghafte Beschäftigung, der zwanghafte Drang, sich zu diesen Themen gerade auch ungefragt äußern zu müssen,schädlich und sinnlos. Es hat keinerlei praktischen Nährwert, ob man (ironisch formuliert) Russland von der Flanke hätte angreifen sollen. Altkonservative Gespärchskreise kreisen zwanghaft um solche Themen.

Was die Hintergrundmächte angeht, reicht mir, Sorros zu sagen. Dieser Elefant im Raum ist so groß, dass dahingestellt sein mag, ob andere Elefanten existieren.

Drittens - und dies war ein weiteres Problem angesprochenen Blogs - besteht die Gefahr, nur noch in eigener Ohnmacht zu kreisen und diese noch zu verstärken. Es ist niemandem mit der Feststellung geholfen, dass der Gegner angeblich seit Jahrhunderten plant und allmächtig ist - selbst wenn er das denn wäre.

Und hier die entscheidende offene Frage: Es hat ganz offensichtlich einen Generationenwechsel, einen Paradigmenwechsel gegeben. Bei den Hintergrundmächten wie auch in der Gesellschaft, die dies geduldet hat.
Dass der Motor noch einmal in den letzten Jahren dermßen angeheizt wurde, dass selbst wenn man die hintergrundmächte anerkennt, jedenfalls ihr Handeln seit diesem Wechsel auch aus versuchweise eingenommener Feindperspektive inzwischen schlicht hirnrissig ist, ist Fakt.

Ebenfalls der Wechsel der Gesellschaft. Bis vor etwa 1990/2000 haben in sämtlichen Parteien europaweit die Basisrentner allzu wahnwitziges Handeln verhindert. Parteien sind extrem hierarchisch nach dem Kooptationsprinztip organisiert - und dennoch vermögen sie nichts gegen den hindernden Widerstand der sie tragenden Frührentner auszurichten. Und diese haben im entscheidenden Augenblick versagt. Die jetzige Generation den Parteidiskurs Tragender ist zum reinen Hedonismus und Relativismus umgeschwqenkt - beinahe konsequent - aber was war nur mit dieser Generation los?

Nach dem Ausschlussprinzip kann es kann es nicht die "Psychologie der niderlage sein", denn es ist ein gesamteuropäisches, ein Gesamtwestliches Phänomen. Ich persönlich vermute, dass dies mit einer tiefgreifenden Enthodung der Männder - und Parteibasis ist das Geschäft männlicher Frührentner - geschehen ist. Dies aus dem gesellschaftlichen Wandel, dass die meisten Männen (Sie vielleicht nicht, Glückwunsch) nicht mehr davon ausgehen können, dass ihre Lebensperspektive halten wird, solange sie (ironisch gesprochen) weder ihre Frau verprügeln oder bestehlen oder ihren Arbeitgeber bestehlen, weder saufen, noch sich gänzlich uninteressiert zeigen. Das ist weweg. totalmanchesterisierung von Sozial- und Arbeits"markt". Hierüber lohnt weitere Diskussion - mit Ihnen, Lykurg.

Schließlich das Stauffenbergthema. Ich persönlich werfe den Attentätern nicht vor, dass sie Hitler umlegen wollten. Dies hätte ich selbst getan. Und zwar allein daraus, dass unzweifelhaft Verbrechen geschehen sind. Dass unzweifelhaft diese verluderte Härtsprache, das Hohelied des Brutalismus unzweifelhaft vorhanden war.

Was ich den Attentätern vorwerfe, ist, keinen Plan gehabt zu haben. Schwachsinnig geglaubt zu haben, ausgerechnet mit Churchill und Roosevelt verhandeln zu wollen.

Nun, ich hätte einen Plan gehabt. (Dafür wird mich der kommentarbereich lynchen...) Der Krieg war eh verloren - im Endeffekt von der ersten Sekunde an. Ich hätte Europa Stalin ausgeliefert. Schrecklich. Aber die einzige Möglichkeit. Und nichtkooptative diktaturen (im Gegensatz zur Jetzigen) gehen unweigerlich aus der inneren Korruption eines Tages unter.

Herzlichst,

Kiesel der Kleinere
Ein gebürtiger Hesse
27. September 2016 09:59
Den Behauptungen stellen sich wie durch Zauberhand Fakten zur Seite:

https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/sprengsaetze-detonieren-vor-moschee-und-kongress-zentrum/

Perfektes Timing ...
Stil-Blüte
27. September 2016 11:32
@ Clairvoyance
Sie Hell-Seher Sie, der Sie vielleicht ein Dunkel-Mann sind (kämen Sie sonst auf
'Tragödie'
?)! Gleich der erste Beitrag hat mir, nach dem des Herrn Licht-Mesz, eingeleuchtet. Möge er noch anderen, vor allem falschen Lichtbringern, heimleuchten!

Doch - jede 'Tragödie' dient, wenn schon nicht zur Erleuchtung, so doch der Katharsis . Wenn Sie schon ein so großes Wort, das ich vor allem als 'echte Tragödie' für das Ende des 2. Weltkrieges bewahre, ins rechte Licht setzen, was halten Sie von ihr, der Katharsis?
Meier Pirmin
27. September 2016 12:12
Das "wäre", "hätte" ist nun wirklich @"Urinus", erinnert an den Wunsch Merkels, die Zeit bis vor 2015 zurückzudrehen um noch "optimaler" dasselbe zu machen, was sie getan beziehungsweise zugelassen hat.


Natürlich konnten die Stauffenbergs und Gördelers auch nicht in eine Zukunft sehen, die sie nicht hatten. Beeindruckend ist, wie die Autoren der "Weissen Blätter" um Karl Ludwig von und zu Guttenberg gesinnungsreinen konservativen Widerstand formulierten, leider aber auch ein Beispiel abgaben für Unentschlossenheit und ängstliches Zögern. Aber die Autoren der "Weissen Blätter" benötigten wohl mehr Mut als "Mut", "Junge Freiheit" und "Sezession" zusammen, wohl war das intellektuelle Niveau noch höher, fast zu hoch um noch handlungsfähig zu sein. Da widerspreche ich Ihnen, @Urinus, in Ihrer Meinung über Stauffenberg nicht vollständig. Ernst Jünger und Reinhold Schneider haben aus unterschiedlichen Gründen bewusst nicht mitgemacht.

Zu Ihrer Stalin-Phantasie und Ihrem frommen Wunsch, die Stauffenbergs hätten im Erfolgsfall vor Churchill und Roosevelt nicht kuschen sollen, die an der bedingungslosen Kapitulation interessiert waren, weil zumal Churchill einen Krieg gegen Deutschland führte, nicht gegen Hitler: So oder so wäre auch mit anständiger junkerhafter Landesverteidigung der Krieg spätestens im August 1945 zu Ende gewesen, à la Hiroshima mon amour. Und die in Berlin gewählte Expiratin und Linkenabgeordnete müsste nun halt statt dem Bomber Harris dem US-Präsidenten Truman Danke sagen zum Beispiel für die Atomisierung Berlins und Münchens. Die Strahlung hätte im zweiten Fall auch nicht vor der Schweizergrenze Halt gemacht. Letzteres ist ein absolut sicherer Bedingungssatz.
Rosenkranz
27. September 2016 12:59
Rostock Lichtenhagen:
Wenn sich "normale Bürger" an solchen Dingen beteiligen bzw. diese öffentlich gutheißen, ist immer Skepsis gegenüber der medialen Berichterstattung geboten. Es soll nämlich eine Vorgeschichte (massive Diebstähle und Vergewaltigung einer jungen Rostockerin durch Ausländer) gegeben haben, die mir mal von einem Rostocker erzählt, aber für deren Wahrheitsgehalt ich nicht bürgen kann.

Dresden:
Das Feuer an der Moschee ist kaum gelöscht, die Täter noch nicht bekannt, da kommen schon die ersten Herren Politiker zum Besuch vorbei und bitten demütigst um Vergebung. Dazu dann noch dieses Gefasel von Religionsfreiheit. Was sagen diese Herren denn, wenn eines Tages ein Priester aus Afrika kommt und seiner Religion gemäß, ein Menschenopfer darbringen möchte?

Köln:
Die Behörden müssen sich noch etwas ins Zeug legen, damit dieses Jahr die tausender Marke für "rechte Gewalt" geknackt wird. Zum Vergleich gab es in Köln nur in der Sylvesternacht über 1000 Strafanzeigen gegen Horden muslimischer Männer, die nie deutschen Boden hätten betreten dürfen.

Fazit:
Der deutsche Mann ist so harmlos-friedlich, er hält auch noch die zweite Wange hin. Dabei schuftet er für die "Neubürger", läßt sich von denen verhöhnen und und darf in gewissen Fällen auch gleich noch Frau und Tochter abtreten. Er hätte jedes Recht sich zu erheben und zu sagen: ES REICHT!
Valjean72
27. September 2016 13:39
@Petrus Urinus Minor:
Nun, ich hätte einen Plan gehabt. (Dafür wird mich der kommentarbereich lynchen…) Der Krieg war eh verloren – im Endeffekt von der ersten Sekunde an. Ich hätte Europa Stalin ausgeliefert. Schrecklich. Aber die einzige Möglichkeit.


Schon einige Jahre ist es her, dass ich zum ersten mal nachfolgenden Gedanken hegte:

Wäre es nicht besser für Deutschland gekommen, wenn die sozialistische Revolution im November 1918 geglückt wäre?

Sicher, es wäre eine Diktatur errichtet worden - wobei sicherlich doch milder als unter Stalin - aber ein Krieg gegen die Sowjetunion wäre doch ausgeschlossen gewesen.

Ohne diesen zweiten Weltkrieg, wie er verlaufen ist und vor allen Dingen, wie er in die Geschichtsschreibung Eingang gefunden hat, gäbe es niemals diesen enormen deutschen Schuldkomplex und damit keine selbstzerstörerische "Welcome-Refugees-Willkommenskultur".

Insofern kann ich Ihren Gedanken durchaus nachvollziehen, Petrus Urinus Minor.

Zudem wir alle heute feststellen können, dass die Völker des ehemaligen "Ostblockes", inklusive der ehemaligen DDR, seelisch deutlich gesünder über die Jahrzehnte seit Kriegsende gekommen sind.
Annemarie Paulitsch
27. September 2016 16:38
Petrus Urinus.....
"Schließlich das Stauffenbergthema. Ich persönlich werfe den Attentätern nicht vor, dass sie Hitler umlegen wollten. Dies hätte ich selbst getan. Und zwar allein daraus, dass unzweifelhaft Verbrechen geschehen sind. Dass unzweifelhaft diese verluderte Härtsprache, das Hohelied des Brutalismus unzweifelhaft vorhanden war."

Herr Neunmaltapferer hätte/würde /wäre...
Ich bin mit einer Generation von klugscheißenden Helden aufgewachsen, die ALLE Hitler umgelegt bzw. dafür gesorgt hätten, daß das sog. Dritte Reich erst gar nicht möglich geworden wäre!
Solche todesmutigen Maulhelden schaffen es aber heutzutage nicht mal, ihren Kindern eine menschenwürdige Zukunft zu bescheren, sie labern und labern und tun rein gar nichts. Die kriegen ja nicht mal sowas wie einen Sepoy-Aufstand hin, 1857 echte Widerstandshelden, die wußten, daß die Gentlemen sie zur Strafe vor britische Kanonen binden und zur Ehre des Imperiums zerfetzen würden.
Petrus Urinus Minor
27. September 2016 16:49
Nun, natürlich kommt meine Auffassung aus der Nachperspektive. Allerdings war für die Damaligen erkennbar, dass mit Roosevelt und Churchill GAR kein Friede möglich war und aus der Erfahrung der Vorrunde, dass der 'Westen' den totalen Sieg nicht nur physisch, sondern auch psychologisch durchsetzen wird. Insofern bliebt nur Stalin über. Und was Stalin im Rahmen einer geordneten Kapitulation einmal besetzt hätte, hätte er auch nicht mehr hergegeben. Später hätte er selbst die A Waffe gehabt, von der die Damaligen nichts wussten. Aber insofern kann ich die Angst vorm Fallout aufs Alpenidyll beruhigen.
Eveline
27. September 2016 17:13
Es gibt leider noch etwas, was definitiv hätte besser laufen können. Wenn die Russen es gewollt hätten.
Wiedervereinigung ja, aber die Mauer bleibt bestehen. Verhandlungen nur mit der DDR Führung und dafür Königsberg uns Deutschen zurückgegeben.
Und jeder Alt Bundesbürger hätte das Recht nach Königsberg zu ziehen gehabt.
Da hätte sich die Spreu vom Weizen getrennt.
Dort hätte dann etwas Gesamtdeutsches entstehen können, ohne Buschzulage.
Trouver
27. September 2016 17:17
„Bei der Polizei wird jeder Übergriff, bei dem nicht erwiesen ist, dass er keine rechtsextreme Motivation hat, in die Statistik hineingezählt.“


Damit ist, eigentlich, alles gesagt.

Die Zusammenhangsleugnerin Frau Dr. A. Merkel hat eine totalitäre Ordnung errichtet nach dem Vorbild der Obama-VSA.


Nein, in Amerika dürfen Sie zurückschießen.

Selbst zur Obama-Zeit.
Einar von Vielen
27. September 2016 17:44
@ Petrus Urinus und @ Valjean72:
Nun, ich hätte einen Plan gehabt. (Dafür wird mich der kommentarbereich lynchen…) Der Krieg war eh verloren – im Endeffekt von der ersten Sekunde an. Ich hätte Europa Stalin ausgeliefert. Schrecklich. Aber die einzige Möglichkeit.


Wäre es nicht besser für Deutschland gekommen, wenn die sozialistische Revolution im November 1918 geglückt wäre


Mal abgesehen davon, dass ich Ihnen beiden komplett zustimme: Bis auf das Va banque Hitlers, das dem Setzen auf ein Hebelzertifikat kurz vor dem Knockout entsprach (kann gut gehen und einen riesen Gewinn ermöglichen, wahrscheinlicher ist aber Totalverlust), war die Nummer für Deutschland schon mit dem Eintritt der USA in WK1 gelaufen. Ihre Schlußfolgerung, damals hätte Deutschland besser gleich entweder sozialistisch werden oder spätestens im Juli 44 Stalin hereinwinken sollen, ist denke ich richtig: Dies hätte immerhin noch ein Volk hinterlassen, das mindestens noch die Statur des Teils der heutigen neuen Bundesländer hätte, mit Sicherheit sogar ohne jeden Antifa-Krebs. Aber Hätte ist die reichste Familie in Deutschland, so wie für#s Gehabte nichts gegeben wird, von einigen.

Denken wir das Modell aber einmal weiter und übertragen das auf unsere heutige Situation: Müsste man dann nicht auch das Übel zunächst befördern, um es dann dauerhaft loswerden zu können?

Werden wir wirklich als Volk aussterben, wenn wir einem noch größeren, sich selber nicht grünen Haufen marodierender Hottentotten Zutritt verschaffen? Ja, wir werden dramatische Verluste erleiden, so wie wir sie erlitten hätten, wäre 1918 bereits der Kommunismus ausgerufen worden. Aber so wie das Auflehnen gegen das Unabwendbare 1918 und danach im Ergebnis den viel größeren weil nachhaltigeren Schaden verursacht hat, werden wir unsere Kräfte und Köpfe ggf. auch heute in einem Tanz gegen den Teufel verlieren. Wenn hingegen erst der Muselmane nachts im Schlafzimmer steht werden die weißen Frauen schon wissen, welchen weißen Männern sie sich noch zuwenden können.

Als anonymer Forist kann ich nicht darauf hoffen, mein kontinuierlich vorgetragenes Konzept der Überziehung diskutiert zu sehen, aber die Meinung anderer hierzu würde mich brennend interessieren: Ist es sinnvoller mit fliegenden Fahnen vom System massakriert zu werden oder das System an seinen eigenen Besen zerbrechen lassen um dann zuzuschlagen?
Andreas Walter
27. September 2016 18:19
@Eveline

Absolut richtig, Eveline. Professor Mausfeld erklärt in dem folgenden Film recht gut, warum das so ist und sich darum alle Propagandisten der Welt einschliesslich der Werbung daran halten. Ist ein psychologisches Ding:

https://www.youtube.com/watch?v=Rx5SZrOsb6M

Weitere Bereiche, in denen auf diese Art mit den Gefühlen von Menschen gespielt wird sind natürlich die Politik und die Presse, im Wahlkampf, in der Unterhaltungsindustrie naturgemäss und eben überall, wo zu manipulieren versucht wird, also auch die Tränen einer Frau und oft auch die der Kinder.
Johann
27. September 2016 18:46
@ Meier Pirmin

Tatsächlich waren Mannheim und Ludwigshafen schon als Ziele für Atombomben ausgewählt.
Martin Lichtmesz
27. September 2016 19:04
Da sich die Diskussion immer weiter vom Thema entfernt: Badeschluß, Dank an alle!

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