24. Oktober 2016

Morgen und Übermorgen: Pirincci-Lesungen in Halle und Dresden

von Götz Kubitschek / 36 Kommentare

Akif Pirincci, Autor meines Verlags, liest morgen in Halle an der Saale und am Mittwoch in Dresden aus seinen Büchern Umvolkung und Akif auf Achse. Nach Halle kommt Pirincci auf Initiative des grünen Urgesteins Sven Ebert. Ebert ist in die Kritik geraten, weil er mittels seiner regelmäßigen Plakatierungen mit Buchtips auch Umvolkung anpries und nun auch die Lesung mit Pirincci organisiert hat. Sven Ebert wird sicherlich auch über seinen eigenen Fall sprechen:

Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

Gegen ihn läuft unter anderem wegen seines Einsatzes für die Meinungsäußerungsfreiheit ein Parteiausschlußverfahren. Indes gewinnt man den Eindruck: An diesem Granitklotz wird sich der ein oder andere die Zähne ausbeißen! Insofern ist die Lesung morgen in Halle wiederum nicht nur eine Lesung, sondern ein Politikum und ein Zeichen für die Widerständigkeit in dieser schönen Stadt. Also: teilnehmen, in Halle oder in Dresden!



Hier die Details:

Halle
Wann: Dienstag, 25. X., Einlaß 17.30 Uhr (bitte sehr pünktlich sein!)
Wo: Dormero Kongreß- und Kulturzentrum, Franckestr. 1, 06110 Halle/Saale
Was: Lesung mit Akif Pirincci, einführende Worte von Sven Ebert und Götz Kubitschek, Buchverkauf und Signierstunde
Abendkasse: 8 € inkl. Imbiß und Getränke
Danach: Gespräche!

Dresden:
Wann: Mittwoch, 26. X., 19.00 Uhr
Wo: Haus der Burschenschaft Salamandria, Bernhardstr. 98, 01187 Dresden
Was: Lesung mit Akif Pirincci, Buchverkauf und Signierstunde
Abendkasse: freier Eintritt
Danach: Gespräche!

Wer nicht zur Lesung kommen kann:
Umvolkung. Wie die Deutschen still und leise ausgetauscht werden, hier einsehen und bestellen.
Akif auf Achse. "Das Schachten hat begonnen" und andere Texte, hier einsehen und bestellen.

Und zur Einstimmung folgender Video-Link:
Pirincci auf Lesereise, unter anderem in Schnellroda, hier anschauen!

Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

Kommentare (36)

Der_Jürgen
24. Oktober 2016 11:34
Dass Kubitschek und seine Mannschaft mit Pirincci zusammenarbeiten, hat ja bei einigen Puristen im patriotischen Lager Rasenrümpfen ausgelöst, teils wegen der Fäkalsprache des Autors, von der sich dieser zumindest bei Antaios ja weitgehend trennt, teils weil er kein gebürtiger Deutscher ist. Ich finde das erste Argument fragwürdig und das zweite geradezu absurd. Darum wünsche ich beiden Seiten viel Erfolg bei der Zusammenarbeit.

Hätte ich einen Hut, so würde ich ihn auch vor Sven Ebert ziehen. Fürwahr ein seltener Paradiesvogel in der gleichgeschalteten grünen Wildnis.
Starost
24. Oktober 2016 12:30
Wie will man auch über Verrottungsprozesse sprechen, ohne sich der entsprechenden Sprache zu bedienen?

Manche "Patrioten" haben auch 2016 immer noch nicht begriffen, dass Deutscher zu sein keine Frage des Passes ist und, wenn die Existenz der Antideutschen irgendwas beweist, auch keine der Abstammung, sondern allein eine der inneren Einstellung zu Deutschland und zum Deutschen Volk.
Olaf
24. Oktober 2016 14:07
Was ich nicht verstehe, warum es zu dieser Richtung keinen Versuch eines Brückenschlages gibt? Pirincci wirkt da, bei allem Respekt, doch bisweilen eher blaß.

13. AZK:
https://www.youtube.com/watch?v=XSOsiiHvRko

Hier werden Dinge öffentlich vor tausenden Leuten gesagt, vor denen die Sezessionisten regelmäßig zurückschrecken.
cherusker69
24. Oktober 2016 14:08
@Der_Jürgen

gebe Ihnen vollkommen Recht. Das Nasenrümpfen ist völlig unangebracht und viele Leute könnten sich von Pirincci eine Scheibe abschneiden.Mut hat er schon immer gehabt. Ein Rammbock der in unserer Zeit dringend notwendig ist.. Glückauf!
Erik
24. Oktober 2016 14:16
An Starost: Wie bitte?! Da täuschen Sie sich aber gewaltig, sehr wohl ist Deutsch-Sein eine Frage der Abstammung! Will heißen: Ich möchte auch keine Millionen Zuwanderer nicht-europäischer Abstammung in diesem Land mit einer positiven „inneren Einstellung“. Selbst dann nicht, wenn diese wirklich Integrationsfähig wären.
Ein gebürtiger Hesse
24. Oktober 2016 15:02
Das verlinkte Werbeplakat zaubert einem ein breites Lächeln aufs Gesicht. Keine Frage: wer so offensiv - und mit seinem eigenen Namen - für ein Antaios-Buch wirbt, kann zehnmal bei den Grünen sein (auch wenn man sich fragen muß, was er dort noch verloren hat) - er tut das Notwendige und bezieht Stellung für sein Land. Bravo. Sowas gibt's halt doch nur im Osten, gell? Hier ein Interview mit dem Mann: http://www.huffingtonpost.de/2016/03/13/gruener-afd-landtagswahlen_n_9450376.html

Viel Erfolg bei den Veranstaltungen!
Desprecio
24. Oktober 2016 15:26
@ "Starost" / 24.Okt.2016, 12:30

"........................................sondern allein eine der inneren Einstellung
zu Deutschland und zum deutschen Volk."

Meiner Meinung nach sollte dies lediglich additional von jedem Bio-Deutschen erwartet bzw. verlangt werden können. Als alleinstehendes
Merkmal, ohne die Frage der Abstammung, sollte dies nicht ausreichend
sein.

@ "Erik" / 24.10. 2016, 14:15

Volle Zustimmung meinerseits ! Für eventuelle Ausnahmen davon kön-
nen dazu aufgestellte Hürden gar nicht hoch genug sein.
anderer Erik
24. Oktober 2016 16:13
Werden Sie dagegen vorgehen, daß Sie laut dem verlinkten Zeitungsartikel angeblich "rechtsextreme Publikationen" herausgeben?
Willkommenskulturlos
24. Oktober 2016 16:18
IDENTITÄRE SOLLEN AKIF ALS BUNDESPRÄSIDENT-KANDIDAT VORSCHLAGEN.
Das ist doch der Traum aller guten / bunten Menschen:
ein Türke - Bundespräsident.

Das wäre Trolling auf dem höchsten Niveau (1001. Level :-)))
JeanJean
24. Oktober 2016 17:43
Wer hat es denn vor nicht allzu langer Zeit beschlossen, dass es keine Frage der Abstammung sei, deutsch zu sein? Wissen Sie's?
Alex232
24. Oktober 2016 19:26
An Erik, 14.16h:
Na, Sie leben ja noch in einer schönen heilen Welt.
In dem Deutschland, in dem ich allmorgendlich aufwache, sind diejenigen mit deutscher Abstammung das eigentliche Problem. Hier lauern sie allenthalben, die mit deutscher Abstammung, die aber nicht deutsch sein wollen. Degeneriert, dekadent und geisteskrank. Und natürlich weltoffen. Und durch und durch feige!
Meine Hoffnungen ruhen da eher auf Rußlanddeutschen, polnischen Einwanderern, ja sogar auf den integrierten (und natürlich: weltlichen) Türken. Unter diesen Gruppen kenne ich auch deutlich mehr potentielle AfD-Wähler als unter Biodeutschen. Auch mehr, die noch geradeaus denken und sprechen können; auch mehr, die auf PC scheissen; auch mehr, die man als Kombattanten akzeptieren könnte.
Andreas Walter
24. Oktober 2016 19:54
Hihihi, lustiger Rechtschreibfehler:

""Das Schachten hat begonnen""? Gottlob noch nicht.

Sachte, Schachern, Schlechten, Schächten, Schlachten, (Aus)-Schachten, Grab.

"Ebert warb im Zuge der Veranstaltung für die Wahl der AfD. Diese sei „die neue demokratische Mitte“." – Quelle: http://www.mz-web.de/24267552 ©2016

Absolut richtig. Denn Patriotismus ist erstmal nur Patriotismus und Patrioten waren selbst berühmte wie berüchtigte Sozialisten. Dieser hier zum Beispiel:

https://www.youtube.com/watch?v=y1gX5NzBeIQ

Gute Frage. Gehört der große Plüschbär, den Castro 1972 von der DDR geschenkt bekommen hat eigentlich ihm persönlich, oder dem kubanischen Volk? Und wurde die Insel leicht westlich vor der Schweinebucht dem Volk der DDR tatsächlich geschenkt, oder lediglich nach Ernst Thälmann umbenannt um diesen zu ehren?

http://www.mdr.de/damals/archiv/artikel97046.html

Letzteres entspricht wohl eher der Wahrheit, denn von etwas anderem ist auch im kubanischen Präsidialerlass 3676/72 von 1972 nicht die Rede. Das Aufstellen einer Büste jemandem zur Ehre allerdings auf einer unbewohnten Insel wirkt ein wenig deplatziert und schon beinahe wie Zynismus. Denn warum wurde die Büste dann nicht in Havanna aufgestellt, wenn Castro Thälmann angeblich so bewundert hat, und auf der sich übrigens keine Staatszeichen der ehemaligen DDR befinden:

http://www.dw.com/de/über-havanna-wehte-berliner-luft/a-18374987

Doch gilt folgendes eigentlich auch als Kolonialismus, was die DDR mit Kuba gemacht hat? Hahahahaha, da sieht er ja aus wie Volker Beck, der Honecker:

http://www.ddr-museum.de/de/blog/sammlungen/bdquocompantildeeros-im-sozialistischen-amerikaldquo-die-beziehungen-zwischen-kuba-und-der-ddr

Wenn also im Kommuniqué vom 19.06.1972 darüber auch nichts steht, über eine Schenkung, dann ist das tatsächlich nur ein Gerücht, eine urbane Legende. Allein aber auch schon deswegen, weil Eigentum an Grund und Boden im Kommunismus verpönt ist. Warum sollte man ihn also überhaupt übertragen, doch so weit denken manche eben nicht.
Der_Jürgen
24. Oktober 2016 21:02
@Desprecio

Ja, Abstammung ist ein entscheidendes Kriterium, aber es muss Ausnahmen geben, wie Sie selber festhalten. Einverstanden, zu viele dürfen es nicht sein. Aber wenn einer es verdient hat, Deutscher aufgrund seiner Verdienste zu werden, dann ist es sicherlich der Akif.

@Alex

Bei Polen und anderen Europäern brauchen die Hürden nicht allzu hoch gesetzt zu werden. Sie integrieren und assimilieren sich erfahrungsgemäss ziemlich schnell (denken Sie an die Polen, die man als Arbeitskräfte ins Ruhrgebiet holte) und sind genetisch nicht oder kaum von Deutschen zu unterscheiden. Sehr viel höher setzen muss man die Hürden bei Muslimen aus dem Orient, bei denen die abstammungsmässig weitaus grössere Fremdheit sich mit einem fremden, fanatischen, nicht zu europäisierenden Glauben paart. Christen aus dem Nahen Osten stehen irgendwo in der Mitte.

Ob ein Schwarzafrikaner je Deutscher werden kann? Ich kann für einen solchen unter Umständen grosse Sympathie empfinden, mir ihn jedoch einfach nicht als Deutschen vorstellen. Ich würde ja auch nie zum Senegalesen, selbst wenn ich 20 Jahre im Senegal leben würde und astreines Wolof spräche. Wenn ich ein schwarzes AFD-Mitglied sehe (einen schwarzen Paradegaul hat die AFD ja schon, einen Linguisten aus Benin), habe ich das Gefühl, die Partei wolle sich damit an den Mainstream anbiedern und auf Teufel komm heraus beweisen, dass sie nicht "rassistisch" ist. (Dasselbe Unbehagen überkommt mich angesichts schwuler AFD-Protagonisten wie dem, der mit einem Brasilianer "verheiratet" ist.)

Allerdings: Der Multikulti-Wahn hat Realitäten geschaffen, die man nicht hundertprozentig wieder rückgängig machen kann. Was will Desprecio etwa mit den "Afrodeutschen" machen, die in Deutschland geboren sind und meist nie in Afrika waren? Sie in eine "Heimat" deportieren, die keine ist? Vermutlich sind es noch so wenige, dass Deutschland sie verkraften können wird. In 10 Jahren wird es schon zu spät sein, wenn das Steuer nicht herumgerissen wird.

Die hier gestellten Fragen sind nicht rhetorisch. Mich interessiert die Meinung von Foristen wie Desprecio, Zarathustra oder Nordländer, die hier dem radikaleren Flügel zuzurechne sind, aufrichtig. (Exmeyer schmachtet ja noch in seinem selbstgewählten Exil.)
Ernst-Fr. Siebert
24. Oktober 2016 21:33
An Erik:
Hier Kubitschek zum Thema Deutsch sein:

https://www.youtube.com/watch?v=5V1yEPY1xD4

Das sehe ich genau so wie er und wer meine Familie kennt, weiß auch warum.

Gruß nach Schnellroda
Wir sehen uns in Halle.
Andreas Walter
25. Oktober 2016 03:24
Es ist allgemein bekannt, das Menschen sich um so besser verstehen, je ähnlicher sie sind.

Das gilt für (fast) alles, ausser eben für das Geschlecht (bei der überwiegenden Mehrheit) im Fall der kleinsten Wir Einheit Mann, Frau, Familie.

Daher sowohl bei Bildung, politische Ansichten, Familienhintergrund, soziales Umfeld aus dem man stammt (alles Themen des Geistes) wie aber auch (und nicht entweder oder!) beim Phänotyp, also Hautfarbe, Anmut der Gestalt, Ethnie und sogar Ähnlichkeit mit den Eltern (wenn psychologisch positiv und überhaupt eindeutig besetzt, geprägt).

Der soziale Status einer Person, also sein "Wert" ist übrigens immer eine Mischung von beidem, also phänotypischen und geistigen Attributen, wobei der Schwerpunkt je nach Beruf aber auch Geschlecht hier unterschiedlich liegt, beziehungsweise unterschiedlich be-wertet wird.

Nur bei der Genetik des Abwehrmechanismus gibt es bestimmte Ausnahmen, die übrigens auch im Fall von extremer Ausprägung bestimmter Merkmale eine Rolle spielen können. Hier scheint die Natur eher auf Korrektur, Ausgleich beziehungsweise Ergänzung, Wiederherstellung durch Gegensätzlichkeit als Verbesserungs- beziehungsweise Optimierungs- oder Reparaturstrategie zu setzen.

Der Themenkomplex Gesundheit, extreme Ausprägungen beziehungsweise auch das mehr oder minder bis gänzliche Fehlen von etwas wie aber auch Behinderungen und Mutationen sind darum auch Auswahlkriterien.

Arm und ungebildet trifft auf wohlhabend und gebildet dürfte daher immer eine schwierige Paarung sein, egal ob jetzt beruflich/gesellschaftlich oder aber auch privat/familiär. Von 10 ethnisch unterschiedlichen Paaren trennen sich in relativ wenigen Jahren daher 9 vorzeitig. Zumindest viel früher, als die Kinder erwachsen sind und ihre eigenen Wege gehen.

Die Existenz der Juden trotz oder gerade wegen der 2000 Jahre Diaspora ist übrigens ein wunderbarer Beweis dafür, warum sich Ähnliches eben lieber zu Ähnlichem gesellt.

Rassismus ist eben die falsche Erklärung, der falsche Begriff für dieses ganz normale menschliche Verhalten, weil es nur um "Rasse" gar nicht geht, das Ganze eben viel Komplexer ist. Da Frage ich mich fast, wer diesen unsinnigen Begriff überhaupt wann erfunden, in die Welt gesetzt hat. Auf mich wirkt der heutzutage darum anachronistisch, wie aus der Zeit gefallen. So wie heute auch niemand mehr den Begriff Telegraph verwendet, Kristallempfänger oder Wählscheibe. Kann daher nur ein propagandistischer Kampfbegriff sein, wenn ihn nicht ein Dummkopf verwendet, der in irgendwelchen Bildern, Vorurteilen und Ideologien, Vorstellungen gefangen ist.
Erik
25. Oktober 2016 08:17
Alex / Ich wohne in Sachsen. Zudem sprach ich von „nicht-europäischer Einwanderung“. Mit einem Polen oder einem Franzosen könnte ich demzufolge ganz gut leben. Und nochmal: Nein, ich möchte in meiner Heimat auch kein Millionenheer von AFD wählenden Türken. Und wissen Sie warum? Weil es dann schon bald nicht mehr meine Heimat wäre. (Positive Einzelfälle mal außen vor gelassen.)
Annemarie Paulitsch
25. Oktober 2016 08:20
Der große Austausch scheint ja in vielen Köpfen bereits stattgefunden zu haben. Worüber regen wir uns also noch auf?
Wer will nochmal, wer hat noch nicht: deutsche Staatsbürgerschaft geschenkt, ganz umsonst, liebe Ausländer, Sie müssen nur "deutsch" fühlen, natürlich dürfen Sie Ihre angestammte Staatsbürgerschaft behalten, denn wenn es hier mal kracht oder es Ihnen in der alten Heimat eben wieder besser gefällt, können Sie ohne Probleme dorthin zurückkehren, Reisegeld gibt es auf Antrag.
Schließlich sind wir nach Ihrer Meinung ein reiches Land, und somit zur Großzügigkeit verpflichtet. Wir sind zwar nur reich an Schulden, aber das darf man nicht so eng sehen.
Monika
25. Oktober 2016 08:56
OT , da entsprechender Strang schon geschlossen
Felix Baumgartner bezeichnet Auftritt Martin Sellners im Servus TV als "historischen Tag" :
http://www.krone.at/oesterreich/baumgartner-bricht-lanze-fuer-identitaeren-chef-wirbel-um-fb-posting-story-535880
Horst
25. Oktober 2016 09:53
@ Desprecio

„………………………………….sondern allein eine der inneren Einstellung
zu Deutschland und zum deutschen Volk.

"Meiner Meinung nach sollte dies lediglich additional von jedem Bio-Deutschen erwartet bzw. verlangt werden können.“

Das kann ich nicht nachvollziehen:
Gerade von "Bio-Deutschen" kann man eine (positive) innere Einstellung zu Deutschland und zum deutschen Volk nicht verlangen.
Antideutsche mit der entsprechend negativen Einstellung haben wir leider an der Backe - eben weil diese qua Abstammung nunmal dazugehören.

Wer allerdings freiwillig in dieses Land kommt, um hier zu leben und zu arbeiten, von dem kann ich eine solche positive innere Einstellung erwarten.

Wobei es letztlich müßig ist, über die innere Einstellung von Menschen zu spekulieren. Denn es liefe auf eine Gesinnungsprüfung hinaus, die niemals ein sicher zu verifizierendes Ergebnis liefern würde.
Fritz
25. Oktober 2016 10:01
Glaubt denn jemand ernsthaft, dass das Deutschsein von der Hautfarbe oder der Form der Nase abhängt?

Wenn ich morgens mit der Bahn zur Arbeit fahre, sehe ich die Schulkinder; blonde Deutsche, Schwarze, Asiaten. Alle sprechen das gleiche Deutsch und kleiden sich im gleichen Stil, sprechene über die Lehrer und die Hausaufgaben. Irgendwelche Probleme wegen der Hautfarbe scheint es da nicht zu geben. Auffällig ist allerdings das Fehlen von Mädchen mit Kopftuch.

Deutschsein ist eine Frage von Sprache, Kultur und Sozialisation. Die Deutschen sind traditionell ein Mischvolk; fahren sie mal nach Norwegen, sie werden bass erstaunt sein über die vielen Blonden mit blauen Augen, sowas findet man bei uns nicht.

Einziges Problem sind die Muslime mit ihrer starren, religiös geprägten Identität, die keine Assimilation zulässt. Alle anderen wollen Deutsche werden auf längere Sicht; Deutscher sein ist besser als Nigerianer oder Tamile.

In 30 Jahren wird niemand mehr eine jungen Schwarzen hier fragen, wo er herkommt oder wo er Deutsch gelernt hat; dunkelhäutige Deutsche werden selbstverständlichs sein.
Horst
25. Oktober 2016 10:31
Ich möchte hier mal etwas ansprechen, was am nur Rande mit dem Thema hier zu tun hat, was mir aber auffällig erscheint und irgendwie doch in den Zusammenhang passt:

Meine eigenen Vorfahren sind im 19. Jahrhundert aus einem östlich liegenden Land nach Deutschland eingewandert. An meinem Nachnamen lässt sich das auch sofort erkennen.
Mein Vorname allerdings ist typisch deutsch.
Wenn ich das zurück verfolge, stelle ich fest das bereits mein Urururgroßvater väterlicherseits einen deutschen Vornamen trug.
D.h. bereits meine frisch eingewanderten Vorfahren haben ihren Kindern deutsche Vornamen gegeben. Warum wohl?

Oder anders gesagt:
Wie kann man stärker seine Abgrenzung zu dem Land, in dem man lebt und arbeitet, zum Ausdruck bringen, als dadurch das man seinen Kindern landesfremde Vornamen gibt?

Und da bin ich bei meinem Punkt angekommen:
Seit ca. 50 Jahren lebt eine ständig größer werdende Zahl Türken in unserem Land, derzeit ca. 3.000.000.
50 Jahre, das sind zwei Generationen.
Und doch treffe ich ausschließlich auf Yusuf, Eymen, Mustafa, Ömer, Berat, Miraç, Ayaz, Ahmet, Mehmet und Muhammed und nicht auf Nils, Alexander, Oliver, Jan, Thomas, Sven, Lukas, Karl, Dirk oder Uwe.

Ein fremder Vorname grenzt ein Kind doch schon im Kindergarten aus:
Ein Max Özdemir hat in den Augen der anderen Kinder vielleicht einen "komischen" Nachnamen, aber als "Max" gehört er dann doch dazu. Ein Cem Özdemir bleibt hingegen durch und durch fremd.

Allein durch die Namensgebung haben die Türken in ihrer übergroßen Mehrzahl in den vergangenen 50 Jahren bewiesen, das sie hier nicht dazugehören, nicht dazugehören wollen und damit letztlich hier nicht hergehören.
deutscheridentitärer
25. Oktober 2016 12:43
Ja, Abstammung ist ein entscheidendes Kriterium, aber es muss Ausnahmen geben, wie Sie selber festhalten. Einverstanden, zu viele dürfen es nicht sein.


In der Praxis ist es natürlich genauso, aber theoretisch, d.h. also vor allem in Diskussionen mit pol Gegnern, gewinnt man hiermit leider eben überhaupt nichts.

Der heutige westliche Mensch, ganz besonders der Deutsche, denkt in abstrakten Definitionen und ist dem hilflos ausgeliefert, er kann da nicht ohne weiteres raus.


Ob ein Schwarzafrikaner je Deutscher werden kann? Ich kann für einen solchen unter Umständen grosse Sympathie empfinden, mir ihn jedoch einfach nicht als Deutschen vorstellen.


Ich auch nicht.

Andrerseits, vor kurzem hatte ich mit einem schwarzen Polizisten zu tun.

Ich nehme an, dass er Nachkomme eines ehemals hier stationierten US Soldaten ist.

Jedenfalls unterschied er sich abgesehen von seinem Phänotyp in keiner Weise von dem Verhalten eines deutschen Polizisten, was hier positiv gemeint ist.

Wie Sie auch frage ich mich, wie man mit diesen Schicksalen umgehen soll?

Der Typ hat nichts falsch gemacht, für die Umstände seiner Zeugung kann er nichts, und es spricht immerhin mehr dafür ihn dem deutschen Staatsverband zuzurechnen als irgendeinem afrikanischem.

Noch (!) ist dieses Problem wohl noch zahlenmäßig zu bewältigen, wie Sie aber ebenfalls richtig sagen in wenigen Jahren wohl schon nicht mehr.

(Auch das ein großes Problem für das deutsche Denken: Entweder ein Problem ist grundsätzlich lösbar oder eben nicht. Schwierigere oder weniger schwierigere Dinge, in solchen Differenzierungen denkt der Deutsche ungern, am allerwenigsten in pol. Grundsatzfragen (ich auch nicht, ich empfinde es als unbefriedigend)).


Das Bedrückende: Innerhalb dieses Zeitraums von fünf bis zehn Jahren ist keine entscheidende Wende absehbar (wobei: zehn Jahre sind dann doch wieder eine lange Zeit).
deutscheridentitärer
25. Oktober 2016 12:54
Was ich mich auch frage:


Warum sollen einen "die Deutschen" denn überhaupt noch kümmern?

Ein Volk, dass es nicht mal hinbekommt in der anonymen Sicherheit der Wahlkabine im Sinne seiner Selbstbehauptung zu handeln?

Ein Volk, das ganz überwiegend, aus Degenerierten, Fetten, moralisch und körperlich verwahrlosten, in jedem Sinne überflüssigen Menschen besteht?

Ein Volk, dass auch insbesondere ja gar nicht gerettet werden will?



Ist das Volk wirklich Selbstzweck?

Oder ist es nicht doch eher so, dass ein Volk nur dann etwas Gutes ist, wenn es eben auch ein gutes Volk ist, also ein Volk, dass etwas Schönes, Gutes, wenigstens Nützliches hervorbringt, so wie es das deutsche Volk bis 45 getan hat?



Soll die Völkerwanderung den ganzen Wohlstandsmüll halt von der Straße spülen.


Soll die ganze Spaßgesellschaft doch blutig zusammenbrechen.


Ich bin wehrhaft und klug genug, um mir und meiner Familie die meisten der negativen Folgeschäden zu ersparen, vielen anderen hier wird es ähnlich ergehen.


Ich schreibe das nicht als defätistische Stimmungsmache, sondern als Gedanken, die sich vermutlich neben mir schon vielen anderen aufgedrängt haben und mit fortschreitendem Verfall immer stärker aufdrängen werden.
Harald de Azania
25. Oktober 2016 16:26
Verehrter GK,


Saul Alinsky's Regel nr 5:" Spott ist die staerkte waffe des menschen.Es ist fast ummoeglich gegen Spott anzukaempfen." Gilt auch und jetzt gerade im Kampf rechts gegen links.

in diesem Sinne befuerworte ich "Willkommenskulturlos' Vorschlag AP zur BP Wahl vorzuschlagen!

Im uebrigen wuensche ich viel Spasz beim "Jehova" rufen!

HdeA
Paul
25. Oktober 2016 16:55
Ich möchte mich dem Vorkommentator anschließen. Spott ist tatsächlich eine starke Waffe. Die bildhafte und übertriebene Sprache des Spötters erzeugt Bilder die stärker sind als die Kraft einer analytischen Sprache.

Pirincci ist mir sehr sympathisch. Seine Sprache und sein Humor sind erfrischend anders.

Spott und Sarkasmus können geradezu therapeutische Kräfte entwickeln. Das konnte ich gestern an mir selbst beobachten.

Als ich mit einem halben Ohr die Meldung von den Horror-Clowns in den Nachrichten hörte, musste ich unweigerlich an die EU- Kommission denken. Warum bloß ?

Während ich gedankenversunken darüber nachgrübelte, fragte mich meine Frau, ob ich mir schon Gedanken über die Ausgestaltung des Weihnachtsfestes gemacht hätte.

Spontan antwortete ich ihr: „ Wir kopieren und ein paar Liederzettel und suchen einen der Blockflöte spielen kann oder so mal bitten, ja, ich meine das ganz ehrlich! Sonst geht uns ein Stück Heimat verloren!“ Meine Frau schaute mich verdutzt an. Ich fügte hinzu: „Das hat die Kanzlerin so gesagt, genau so ! Ich finde, wir sollten den Gedanken aufnehmen.“
Kopfschüttelnd verließ meine Frau den Raum. Es klingelte an der Tür.

Ich stellte mir vor, dass vor der Tür ein Horror-Clown im St. Martins- Kostüm steht.
Er sagt mir, dass der St. Martinszug dieses Jahr ausfallen müsse, wegen Halloween !
Ich fragte mich, ob das alles nur ein Alptraum ist und schaute aus dem Fenster. Dort demonstrierten ein paar Frauen in Burkas gegen das Vermummungsverbot bei Demonstrationen.
Es war der ganz normale Wahnsinn. Ein ganz normaler Tag im Anderland.

Nach diesem kleinen Tagtraum fühlte ich mich für eine kurze Zeit irgendwie besser.
Desprecio
25. Oktober 2016 17:14
@ "Andreas Walter" / Di., den 25.10.2016, 03:24

".....................................................Da Frage ich mich fast, wer diesen
unsinnigen Begriff überhaupt wann erfunden, in die Welt gesetzt hat.
Auf mich wirkt der heutzutage darum anachronistisch, wie aus der Zeit
gefallen. So wie auch heute niemand mehr den Begriff Telegraph ver-
wendet, Kristallempfänger oder Wählscheibe. Kann daher nur ein pro-
pagandistischer Kampfbegriff sein, wenn ihn nicht ein Dummkopf ver-
wendet, der in irgendwelchen Bildern, Vorurteilen und Ideologien, Vor-
stellungen gefangen ist."
(Mit diesem "unsinnigen, anachronistischen, aus der Zeit gefallenen
Begriff" meinten Sie offensichtlich das Wort "Rasse".)

Sie scheinen die Inkarnation meiner seit längerer Zeit mit mir herum-
getragenen These zu sein, daß man seine politischen Gegner und Fein-
de nicht immer nur dort entdeckt, wo man sie naturgemäß vermutet.
Mit feindlichen U-Booten ist gerade in der heutigen Zeit immer und
überall zu rechnen.
Sollte ich mich hierbei irren, müßte ich Sie in die Kategorie der Leute
einreihen, die sie im letzten Satz Ihres Kommentars angesprochen
haben.
Aber selbst dann erscheinen mir Ihre Äußerungen, gerade in diesem
Forum, gelinde gesagt, etwas deplatziert.

Ich fürchte, Sie sind einfach nicht auf dem heutigen Stand ideologiefrei-
er Forschung, wie sie in der BRD beispielsweise von Andreas Vonder-
ach, Volkmar Weiss oder Christian Böttger vertreten wird. Alle drei
haben Bücher zu diesem Thema geschrieben (siehe auch Antaios-Ver-
lag !), deren Inhalt man wenigstens oberflächlich kennen sollte, wenn
man in diesem Forum zum Begriff "Rasse" etwas beitragen möchte.

Den meisten Foristen von Sezession i.N. ist wohl der Verfasser meh-
rerer im Antaios-Verlag erschienener Werke, Manfred Kleine-Hartlage,
bekannt, der in seinem Buch "Die Sprache der BRD, 131 Unwörter
und ihre politische Bedeutung", zum Begriff "Rassismus" folgendes
schrieb:
"Rassismus bezeichnete ursprünglich die Benachteiligung und Gering-
schätzung eines Menschen aufgrund seiner Rasse, wird heute aber still-
schweigend umgedeutet: Als >Rassismus< gilt heute bereits die Fest-
stellung, daß es überhaupt so etwas wie Rassen gibt......................."
(S. 179)
deutscheridentitärer
25. Oktober 2016 17:36
Wenn ich morgens mit der Bahn zur Arbeit fahre, sehe ich die Schulkinder; blonde Deutsche, Schwarze, Asiaten. Alle sprechen das gleiche Deutsch und kleiden sich im gleichen Stil, sprechene über die Lehrer und die Hausaufgaben. Irgendwelche Probleme wegen der Hautfarbe scheint es da nicht zu geben. Auffällig ist allerdings das Fehlen von Mädchen mit Kopftuch.

Deutschsein ist eine Frage von Sprache, Kultur und Sozialisation. Die Deutschen sind traditionell ein Mischvolk; fahren sie mal nach Norwegen, sie werden bass erstaunt sein über die vielen Blonden mit blauen Augen, sowas findet man bei uns nicht.

Einziges Problem sind die Muslime mit ihrer starren, religiös geprägten Identität, die keine Assimilation zulässt. Alle anderen wollen Deutsche werden auf längere Sicht; Deutscher sein ist besser als Nigerianer oder Tamile.

In 30 Jahren wird niemand mehr eine jungen Schwarzen hier fragen, wo er herkommt oder wo er Deutsch gelernt hat; dunkelhäutige Deutsche werden selbstverständlichs sein.



Also auch wennn meine Beiträge in eine ähnliche Richtung gingen, bei diesem Beitrag graust es mir ...


Der Islam ist mir gerade deswegen sympathisch, weil er eine Assimilation verhindert und auf seiner Eigenheit beharrt.

Und nicht nur das, auch dafür, dass er dieses Schweinesystem, das wir hier über unseren Köpfen aufgerichtet haben, in dem der Mensch verfettet und degeniert, dass er das zerschlagen wird, und zwar schon bald, dafür bin ich im fast schon dankbar.

Wenn das System an seiner Imunschwäche gegenüber einer identitären Religionsideologie zusammengebrochen ist, werden wir alle wieder freier atmen können, auch wenn die Luft kälter und dünner sein mag.


Die Deutschen sind ein Mischvolk, ja, aber eben von verschiedenen europäischen, hauptsächlich germanischen Ethnien.


Einfach zu behaupten, die Afrikaner lernen halt Deutsch und fertig ... das wollen hier wohl die Wenigsten.



Aber ihr Beitrag zeigt, was geleistet werden muss.

Der Ethopluralismus der IB ist leider eine Antwort auf eine Frage, die vor 70 Jahren hätte erfolgen müssen.

Was sicher ist, ist, dass Krieg kommen wird.

In diesem Krieg kann es zu einer Erneuerung des deutschen Volkes kommen.

Ein Krieg kann als Integrationskatalysator funktionieren - ius sanguinis in einem anderen Sinne gewissermaßen.

Aber dazu muss die Rechte etwas auf die Beine stellen, was über den Abstammungsgedanken hinausgeht.

Es muss ein Mythos, ein Ethos, banaler ausgedrückt: ein Wertesystem (lol) angeboten werden, unter dem die Menschen eine gemeinschaftliche Identität ausbilden können.


Selbst die lächerlichen Grundgesetzliberalen haben uns dahingehend etwas vorraus.

Deren Ansatz wäre tauglich. wenn ihre Werte nicht so blutleer wären.



Die Linke schläft diesbezüglich nicht - es ist allgemein eine,zumindest mentale, "PKKsierung" festzustellen, befeuert durch das Vorbild von Rojava.

Das hat vielleicht noch großes Potential.

Sowohl PKK als auch Salafisten sind erfolgreich bei der Identitätsstiftung, beide haben gemeinsam, dass ihre Zugehörigkeit nicht durch Abstammung, sondern durch die Annahme eines Wertesystems erfolgt.
Desprecio
25. Oktober 2016 19:45
@ "Horst" / 25.Okt.2016, 09:53

Ihre Antwort auf meinen Kommentar:

"Gerade vom >Bio-Deutschen< kann man eine positive) innere Einstel-
lung zu Deutschland und zum deutschen Volk nicht verlangen .............
.............................."

Diese (Ihre) Antwort kann ich mir nur so erklären, daß wir beide unter
dem Begriff "Bio-Deutscher" zwei vollkommen voneinander abwei-
chende Vorstellungen verbinden.

Um dies klarzustellen: für mich, und ich denke doch, auch für die über-
wiegende Zahl der Foristen bei Sezession i.N. ,ist ein "Bio-Deutscher"
eine Person deutscher Abstammung mit einer entsprechenden Ahnen-
reihe (über die Länge dieser Ahnenreihe läßt sich sicherlich eine Eini-
gung finden). Auch die Fortschritte in der Gen-Technik geben da schon
einiges her, da sich auf diesem Wege angebl. sogar Völkerwanderungs-
Bewegungen von vor tausenden von Jahren nachweisen lassen.
Ius sanguinis
25. Oktober 2016 23:14
@ deutscheridentitärer:

»Andrerseits, vor kurzem hatte ich mit einem schwarzen Polizisten zu tun. Ich nehme an, dass er Nachkomme eines ehemals hier stationierten US Soldaten ist. (...)

Wie Sie auch frage ich mich, wie man mit diesen Schicksalen umgehen soll?»


Ganz einfach: Umgehende Abschaffung des 1999 als "Staatsstreich von oben" (der Bonner Staatsrechtler Prof. Isensee)
https://www.welt.de/print-welt/article563971/Ein-Staatsstreich-des-Parlaments.html
vom Schröder/Fischer-Regime eingeführten ius soli, Rückgängigmachung der in Folge dieses Putsches hunderttausendfach verteilten Einbürgerungen und stattdessen Rückkehr zum Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetz von 1913.

Dieses stellt ganz nüchtern und wertneutral fest:

Kinder erhalten die Staatsangehörigkeit ihrer Eltern (von denen sie abstammen), ganz gleich, ob die Eltern Christen, Juden, Moslems oder anderer Religionszugehörigkeit sind, gleichgültig, ob sie eine weiße, braune oder schwarze Hautfarbe haben.


Also der von Ihnen erwähnte Polizist (vermutlich Kind eines schwarzen US-Soldaten und einer Deutschen), ist und bleibt deutscher Staatsbürger, ebenso wie Boateng und Khedira.

Kein deutscher Staatsbürger bleiben hingegen Asamoah, Özil und Can.
Heinrich Brück
26. Oktober 2016 00:17
"In 30 Jahren wird niemand mehr eine jungen Schwarzen hier fragen, wo er herkommt oder wo er Deutsch gelernt hat; dunkelhäutige Deutsche werden selbstverständlichs sein."

Gibt es jetzt schon. Was es nicht gibt: dunkelhäutige Schwaben, dunkelhäutige Friesen, dunkelhäutige Hessen, dunkelhäutige Sachsen etc. Und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Howgh!
Andreas Walter
26. Oktober 2016 01:10
@Desprecio

Ich bin ein Mann der Mitte, Verachtung, dass ist richtig. Mein Sohn ist ein Café con (mucha) Leche, in Deutschland geboren, und seine Mama Mulattin. Selbst "bin" ich ein Kartoffeles, so nannten uns die Mexikaner immer an der Schule, doch das war nie wirklich bösartig gemeint, von den Hijos del Maíz.

Als meine Aufgabe für die Zukunft betrachte ich es Leute wie Sie, Globalisten und Kommunisten unter einen Hut zu bekommen. Die Lösung dazu ist ganz einfach. Der Hut (die Welt) muss nur gross und komfortabel genug sein und jeder bekommt darin dann seinen Spielplatz. In (allerdings auch nicht ganz starren) Grenzen. Damit werden dann entweder alle leben lernen, mit diesem Kompromiss für alle, oder eben weiter Krieg führen müssen.

Sagen Sie mir daher bitte nur vorher Bescheid, wenn Sie sich für Letzteres entscheiden, damit ich mich und meine Familie, mit der ich nicht einmal mehr zusammenlebe, vorher in Sicherheit bringen kann. Wobei ich davon ausgehe, das er und sie das auch selbst können, selbst machen werden, wenn sie das wollen und es hier sogar für "Iberoamerikaner" zu ungemütlich wird.

Allerdings vertraue ich mittlerweile meinem leider bereits schon verstorbenen Opa, dem SS-Offizier, zu 100%, das er mir die Wahrheit geschrieben hat. Da ich es nämlich selbst in jahrelanger Arbeit überprüft habe. Aus dem Grund kämpfe ich auch für die Befreiung und Rehabilitation Deutschlands und seiner Bevölkerung, Richtigstellung der Geschichte, Abschaffung von §130, usw..

Betrachten auch Sie darum bitte meine Kommentare nur als Vorschläge, Überlegungen, die ich mit jedem teilen möchte, der hier eventuell mitliest.

Stellt Euch nur mal vor was plötzlich alles möglich wäre, wenn Energie richtig billig, preiswert wäre, und für alle überall verfügbar. Natürlich würde das auch sehr viel verändern, ähnlich wie Krieg, Mord und Totschlag, doch für mein Gefühl wären das dann Veränderungen, mit denen ich leben könnte. Auch wenn Einfachheit und Bescheidenheit sehr Idyllisch wirken, auf verwöhnte Menschen aus den hochzivilisierten Industrieländern. Energie ermöglicht eben Autarkie, und wer Autark ist braucht zumindest keine Angriffskriege mehr zu führen. Sind aber sogar alle Autark, dann wird man auch nicht mehr angegriffen. Das ist die Überlegung. Dabei ist mir natürlich bewusst, dass auch das wohl nie zu 100% funktionieren wird, denn manche bekommen nie genug, denn Hals nie voll, fühlen sich nie sicher, egal wie viel sie auch ihr Eigen nennen. Zudem lassen sich auch nicht alle Probleme mit Energie lösen, gibt es eben für manche nur den einen Tempelberg.
Horst
26. Oktober 2016 07:47
@ Desprecio

"Diese (Ihre) Antwort kann ich mir nur so erklären, daß wir beide unter dem Begriff "Bio-Deutscher" zwei vollkommen voneinander abwei-
chende Vorstellungen verbinden."

Gemäß Ihrer Erklärung

("... ein "Bio-Deutscher" (ist) eine Person deutscher Abstammung mit einer entsprechenden Ahnen-reihe (über die Länge dieser Ahnenreihe läßt sich sicherlich eine Eini-gung finden).)

verstehe ich ganz genau dasselbe unter einem "Bio-Deutschen".
Und auch wenn meine (deutsche) Ahnenreihe weniger als 200 Jahre zurückreicht, so betrachte ich mich beispielsweise als durch und durch deutsch.

Ich denke deutsch und ich fühle deutsch. Ein Cousin, der für sieben Jahre beruflich im Ausland gelebt hat und mit dem ich seit meiner Kindheit eng verbunden bin, hat es mir einmal sehr verständlich gemacht wie deutlich er sein eigenes Deutschsein während dieser Zeit empfunden hat.

Um nun aber auf die Antideutschen unter den Deutschen zu kommen, von denen ich in meinem Beitrag auch schrieb ("Antideutsche mit der entsprechend negativen Einstellung haben wir leider an der Backe – eben weil diese qua Abstammung nunmal dazugehören.") - das haben Sie wohl übersehen?

Wenn es nun also "Bio-Deutsche" mit einer entsprechenden, mehr oder weniger langen Ahnenreihe, gibt die keine positive innere Einstellung zu Deutschland und dem deutschen Volk entwickelt haben, dann ist das hinzunehmen.

Sie haben, nur weil sie hier geboren und aufgewachsen sind, keine Bringschuld in Form einer positiven Einstellung zu ihrem Deutschsein.

Über solche Leute kann man den Kopf schütteln und sie ggf. auch verachten, wenn sie ihr Antideutschsein durch entsprechende Taten zum Ausdruck gebracht haben.

Aber was wäre denn die Konsequenz, wenn man von "Bio-Deutschen" eine positive Einstellung verlangen könnte und im Einzelfall wird ein "Bio-Deutscher" dem nicht gerecht? Soll man den dann ausweisen können?
So wie es einst die sog. DDR mit politisch missliebigen Bürgern gemacht hat?

Dem steht völlig zurecht die grundgesetzliche Norm "Die deutsche Staatsangehörigkeit darf nicht entzogen werden" klar entgegen.

Das sehe ich bei Zugewanderten anders - diese haben eine Bringschuld:
Sie gehören eben nicht aufgrund ihrer Abstammung dazu, sondern sie wollen dazugehören (wenn sie denn dazugehören wollen - bei der Masse der hier lebenden Türken habe ich da starke Zweifel, siehe meinen anderen Beitrag dazu).

Ihr dazugehören wollen ist eine bewusste und freiwillige Entscheidung. Und wenn dieses dazugehören wollen einem ehrlichen Motiv entspringt und nicht nur der persönliche Vorteil im Vordergrund steht, dann ist eine positive innere Einstellung zu Deutschland und dem deutschen Volk zwangsläufige Voraussetzung.

In diesem Zusammenhang ist auch die doppelte Staatsbürgerschaft ein gefährliches, im Grunde zersetzendes Gift.

Die doppelte Staatsbürgerschaft sollte grundsätzlich nicht möglich sein und dieser Grundsatz sollte auch streng gehandhabt werden.
Auch bei "Bio-Deutschen" sollte die Annahme einer weiteren Staatsbürgerschaft nur in den seltensten Ausnahmefällen ermöglicht werden.
Erik
26. Oktober 2016 08:23
Dieser Kommentarstrang offenbart anschaulich unser Dilemma. Bislang unverhandelbare Positionen werden zunehmend verwässert. Immer mehr setzen sich staatspatriotische Spielarten amerikanischer Prägung durch, welche nicht nach Abstammung zu unterscheiden vermögen, sondern lediglich das Bekenntnis zur Nation einfordern, in der man sich gerade aufhält. Unter diesen Umständen tut es in der Tat Not, noch einmal das Deutsch-Sein im vermeintlich rechts-konservativen Milieu zu erörtern.
Paul
26. Oktober 2016 09:03
@Erik

Ich würde das nicht ganz so dogmatisch sehen wollen.
Ein selbstbewusstes Volk besitzt eine Stärke, die Anziehungs- und Überzeugungskraft genug besitzt, um Menschen anderer Nationalitäten und Kulturen zu assimilieren.

Halten sich die Zahlen der zugewanderten und Assimilationswilligen in Grenzen, kann ein Volk daraus für sich Nutzen ziehen.

Das Dilemma liegt nicht in der Dominanz staatspatriotischer Spielarten amerikanischer Prägung (also der sog. Willensnation), sondern im mangelnden Sich-Selbst- Bewußtsein eines Volkes mit einer ambivalenten Geschichte.

Ein türkischstämmiger Freund von mir hat seine beiden Söhne Leon und Max genannt (gegen den Widerstand seiner Eltern).
Dieser Mann ist (wie A. Pirincci auch) mehr Deutscher als manch "biodeutscher" Linker oder Grüner.

.....wie gesagt, ich würde das nicht ganz so dogmatisch sehen.
Desprecio
26. Oktober 2016 10:02
@ "Erik" / 26.Okt. 2016, 08:23

Wie schon zwei Tage zuvor, möchte ich Ihnen auch heute nochmals
Wort für Wort zustimmen.
Eine auch nur halbwegs einheitliche Vorstellung liegt auch in dem von
Ihnen als vermeintlich rechts-konservativen Milieu offensichtlich nicht
vor. Eine Mehrheit der Foristen möchte sich an dieser Stelle entweder
nicht eindeutig zu diesem Thema äußern oder ist gar dem liberalen
bis linksliberalen Spektrum zuzurechnen.
Wie ich schon sagte: U-Boote !
Götz Kubitschek
26. Oktober 2016 10:59
so, reicht.
gruß! kubitschek

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