16. März 2017

Wer sind wir? Wer sind "Wir"? (3)

von Johannes Konstantin Poensgen / 17 Kommentare

Auch in antiglobalistischen, rechten Kreisen schaut man inzwischen über die Grenze des Nationalstaats hinaus. Doch was soll die neuen Eigengruppe sein? Womit identifiziert man sich und wem schuldet man Loyalität?

Johannes Konstantin Poensgen studiert Politikwissenschaft und Geschichte.

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Johannes Konstantin Poensgen studiert Politikwissenschaft und Geschichte.

Kommentare (17)

Heinrich Brück
16. März 2017 15:39

Haben wir einen Staat? "Wir" haben bestimmt keinen. Wer die Gesetze macht, entscheidet über die Zukunft. Müssen mich diese Gesetze etwas angehen? Wer diese Gesetze finanziert, denkt sich auch etwas dabei, besonders im Hinblick der eigenen Zukunft. Vasallenstaaten sind in erster Linie nicht verteidigungsfähig. Rußland bleibt Nuklearmacht, hat also die Möglichkeit der demographischen Aufforstung. Warum sollten die Russen sich unter das Prädikat Abendland zwängen, wenn dieses den Liberalismus hervorgebracht und die europäischen Völker vergiftet? Der technologische Fortschritt kompensiert und korrumpiert die Religionen, während der Staat in globalistischer Manier seinen Segen erteilt. Die EU als Atommacht? Sichere Grenzen, Verfolgung demographischer Eigeninteressen? Wer leben will, Grundlage und Voraussetzung Leben hervorzubringen, wird kämpfen müssen! Im Augenblick glauben die Europäischen Abendländler (Transatlantiker und Natohörige) noch an gewisse Substantive, komischerweise. Aufgrund ihrer demographischen Lage eine Weltbevölkerungsgesinnung implementiert, mit der sie die Wirklichkeit gestalten lassen und ihrer eigenen Zukunft die Grundlage entziehen. Die Frage nach der Identität beinhaltet auch die Antwort nach dem Nutzen der im Leben zu vollziehenden Handlungen. Volk und Ich korrespondieren; aber die Frage "Was nützt es meinem Volk?" bleibt höhergestellt, als das Ego überblicken kann. Woher am Ende der Überlegungen die Widerstandskraft hergeleitet werden kann, ein schwaches Vorbild im Niedergang kann unmöglich den Rettungsanker stellen. Rassismus ist kein Vorwurf für mich, sondern ein Unding. Man darf ja auch rassistisch sein, man darf es nur nicht wissen. Wer übt in welchem Fall die Herrschaft aus?

Caroline Sommerfeld
16. März 2017 15:45

Unterscheidungskriterium nicht die Kultur, sondern die Rasse ist. Rassismus ist gleichzeitig exklusiver und inklusiver als Kulturalismus.

"Rassismus" ist Feindsprache! In dieser Kategorie zu denken heißt, den kompletten frame mit zu unterlegen unter den rechten Versuch, "Rassismus" so oder so zu definieren. Von Rasse als Kategorie auszugehen, ist nicht "Rassismus" zu nennen, sondern "Rassentheorie" oder "Rassendenken" oder meinethalben auch "Rassebewußtsein" (da wären wir schon halb bei Spengler).

Ein grundlegendes frame-Problem habe ich mit der gesamten Grenzziehungsaufforderung. Diskussionen, ob nun ein muslimischer Kosovare für mich meinesgleichen ist, wo ich die Grenze Europas ziehen müßte, ob ich konsequenterweise Ihren Algerier einbeziehen oder ausschließen muß, ob weiße Amerikaner zum "Wir" gehören usw., laufen im Rahmen einer bestimmten Unterstellung ab.

Diese Unterstellung besagt ungefähr, daß Rechte in ihrem Hinterstübchen doch die alten NS-Rassekundler sind und die Welt säuberlich sortieren können nach (phänotypischen, genotypischen, kulturellen) Kategorien, und auf Individuen zeigen und sagen können: "Der da ja", "Der da nicht". Uns wird unterstellt, bitte aber dann konsequent sein zu müssen gemäß vorausgesetzter Unterscheidungen ("Willst du die europäische Festungsmauer vor oder hinter dem Balkan ziehen?").

Ich nehme diese Unterstellung nicht an und gebe den Linken ihren frame ungeöffnet zurück. Denn meines Erachtens sind wir nicht in der Defensive, uns festnageln lassen zu müssen auf (doch recht leicht ad absurdum zu führende, das deuten Sie ja auch an) Scheidelinien.

Wenn die Rechte (das "transnational" ist auch häßlich - heute mäkel ich offenbar gern an Wörtern herum - denn "trans-" bedeutet überschreitend, überwindend, jenseits von, und das wollen wir doch bei Nationen eher nicht, oder?) aller Länder sich definieren muß, dann schafft sie es dabei hoffentlich, sich dieses frames zu entschlagen. Mit Identität kommt man da schon ziemlich weit - denn dieser Begriff erfaßt sowohl Selbstzuschreibung (das "Wir", Richard Rorty sprach von "Wir-Intentionen"), als auch Fremdzuschreibung (bspw. Deutschen kommt deutsche Identität zu, egal, ob sie subjektiv vermögen, diese auf sich zu beziehen).

Clemens Lorber
16. März 2017 18:27

„Vom Rassestandpunkt aus betrachtet, ist ein Algerier weiß. Punkt. Araber [usw.] sind keine Mongoliden, und schon gar keine Negriden, sondern [recte:] Europide.“

Verzeihung, aber das ist falsch! Die Termini „weiß“ und „europid“ sind keine Synonyme. Spricht jemand von Weißen, ist, sprachpragmatisch gesehen, die Rede von europäischen Europiden. Dass aschkenasische Juden oft mitgemeint sind, liegt an ihrem europäischen Habitus. (Finnen sind übrigens v. a. Europide, wiewohl sie keine Indogermanen sind; läppische ;-) Einflüsse von anderen Gruppen ändern das nicht wirklich.)

Der Fehler des Autors liegt darin, nur die Großrassenkreise als Rassen anzusprechen, nicht aber die ebenso festmachbaren Untereinheiten. So wird eben niemand Inder oder Algerier, europid hin oder her, als Weiße bezeichnen. Das ist dem Autor m. E. zu Beginn des Artikels noch irgendwie klar. Ich vermute jedenfalls, er hat als er „von Wladiwostok bis Seattle“ schrieb, vorwiegend an slawische, germanische und romanische Völker gedacht. (Ja, mir ist klar, dass ich hier von linguistischen Gruppen spreche.)

Die Integrierbarkeit mit Hinweis auf die gleiche Großrasse anzunehmen, ist auch ein bisschen an den Haaren herbeigezogen. Was soll denn das eine mit dem anderen zu tun haben?

Überhaupt ist in der Argumentation der Wurm drin. Am Beispiel des algerischen Moslems mit französischem Pass kann man allerhöchstens vorexerzieren, dass er in der Kategorie der Kultur Franzose sein könnte. Wenn er sich nämlich als solcher fühlt und er bis auf seinen Glauben in der französischen Kultur verwurzelt lebt. (Raspails Hamadura lässt grüßen!) Nur durch seine Rasse unterscheidet er sich in diesem Fall von den ethnischen Franzosen und kann nichts tun, um das zu ändern.

Wenn, dann also umgekehrt.

Ein entsprechender Pappkameraden-Rassist, der also keine real bedeutsamen Gruppenunterschiede studiert, sondern nur stupide auf genetische Abstände schaut, würde also annehmen, dass Chinesen, die einen größeren Abstand zu uns haben als unsere arabischen Mit-Europiden, schwerer zu integrieren wären. Nur sind solche Rassisten ein herbeigeschriebenes Konstrukt. Es gibt sie schlicht nicht. Was es allerdings wirklich gibt, sind Leute, die finden, dass man weder fleißige Chinesen ins Land holen sollte, noch Hamaduras Teil der eigenen Ethnie sind und sie nicht mehr als Freunde und Verbündete sein können. Diesen kann man – wenn man etwa ein Verfechter des Kubitschek’schen Lackmustests (Ist jemand bereit, für sein neues Volk zu sterben, gehört er ihm an.) ist– vorwerfen, den kulturellen Teil der Definition „Ethnie“  unter- und den rassischen überzubewerten.

Interessanter Artikel, sonst!

Andreas Vonderach
16. März 2017 19:33

"Doch man kann die Eigengruppe eines Menschen nicht aus dem Ergebnis eines Gentestes ableiten."

Doch, das kann man sehr wohl. In Amerika ergab eine Untersuchung, dass die genetische Clusterzugehörigkeit mit der ethnischen Selbstzuordnung (Weißer, Schwarzer, Latino, Asiate) zu 99,86 Prozent übereinstimmt. Unschärfen gibt es erst auf der Ebene der einzelnen Völker, aber auch da lassen sich z.B. die Deutschen zu 64,4 Prozent genetisch richtig zuordnen, wobei wichtig ist, dass es Überscheidungen ausschließlich zu Deutschland benachbarten Ländern gibt wie Dänemark oder Tschechien.

Clemens Lorber
16. März 2017 19:42

Eine kurze Berichtigung:

(Ich habe meinen Kommentar leider irrtümlich zu früh losgeschickt; ohne ihn nochmal überflogen und den Artikel ein zweites Mal gelesen zu haben.)

Die Beckmesserei zu den Finnen ist überflüssig. Ich hatte im Kopf, sie wären im Artikel nicht der Gruppe der Europiden zugerechnet worden.

Die Feststellung, ein Algerier sei nach rassischen Gesichtspunkten weiß (die, vgl. 1. Kommentar, falsch ist) habe ich mit der kulturalistischen Sichtweise (dass es keinen Grund gebe, ihn nicht integrieren zu können) verknüpft wahrgenommen, was der Autor aber überhaupt nicht geschrieben hat. Kurz gesagt, ist mein Kommentar zu einem großen Teil Unfug.

Harald
16. März 2017 19:55

Vor mehr als 1000 Jahren schlossen sich die germanischen Stämme der Sachsen,Franken,Schwaben und Bayern zusammen,um äußere Gegner wie Ungarn,Westslaven,Polen und Normannen abzuwehren. Aus diesem Zusammenschluß verschiedener germanischer Stämme und unterworfener Westslaven, die größtenteil assimiliert wurden, entstand das Deutsche Volk. Das Deutsche Volk und seine nun über Tausenjährige Geschichte und Kultur,das ist unsere unverwechselbare Identität !

Solution
16. März 2017 20:39

Jeden Tag, wenn ich meine "deutschen" Landsleute beobachte, wird mir immer mehr klar: Ich bin einer jener "transnationalen Rechten". Vielleicht sollte man einmal darüber nachdenken, ob wir uns nicht in einem Übergang befinden: "Germane - Deutscher - Europäer" schrieb einst Vandenbruck. Vielleicht ist es aber größer: "Germane - Deutscher - Weißer Nationalist"?

Zarathustra
16. März 2017 21:31

@Poensgen

Sie schreiben: »Vom Rassenstandpunkt aus betrachtet ist ein Algerier weiß. Punkt. Araber, Juden, Afghanen, Pakistanis, Türken etc. sind keine Mongoliden und schon gar keine Negriden, sondern Europiden.«

Das ist, mit Verlaub, absoluter Humbug. Mit dem Begriff der DNA-Haplogruppe (siehe https://en.wikipedia.org/wiki/Haplogroup) verfügt die moderne Biologie über einen sehr genauen Maßstab zur Bestimmung der genetischen Verwandschaft von Individuen. Demnach sind die am meisten verbreiteten Haplogruppen in Europa die Haplogruppen R1a, R1b, I1 und I2a. Die geographische Verbreitung von Haplogruppen in Europa, in Nordafrika und im nahen Osten findet man bei "https://en.wikipedia.org/wiki/Y-DNA_haplogroups_in_populations_of_Europe" und "https://en.wikipedia.org/wiki/Y-DNA_haplogroups_in_populations_of_the_Near_East". Diese Tabellen und Karten zeigen sehr deutlich, daß der Großteil von Nordafrika und Nahost von ganz anderen Haplogruppen dominiert wird (nämlich von J1, J2, und Varianten von E1b1). Die typisch europäischen Haplogruppen (R1a, R1b, I1 und I2a) sind nur, und dabei nur teilweise, in der Türkei, in Kaukasus und im Iran vertreten.

Sie sehen also: Die grobe, dreigliedrige Teilung Mongolid/Negrid/Europid ist wissenschaftlich schlicht unhaltbar und unter dem Niveau der Sezession.

Zarathustra

quarz
16. März 2017 22:04

"Man kann zwar die genetische Distanz zwischen zwei Gruppen objektiv messen, doch bilden sich basierend auf diesem Tatbestand nicht automatisch Eigengruppen."

Da gibt es sehr wohl erstaunlich starke Zusammenhänge. Hua Tang u.a. verglichen die Klassifizierung von Menschen die sich anhand genetischer Ähnlichkeitsanalysen ergibt mit der Klassifizierung, die auf der Selbstzuschreibung der betreffenden Menschen zu einer der Hauptkategorien "white", "african american", "east asian" oder "hispanic" beruht. Und die Übereinstimmung der Klassifikationen lag bei sagenhaften 99,86%

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1196372/

RMH
17. März 2017 08:12

Da tut sich die bunte Welt des Globalismus dann doch entschieden leichter mit der "Wir"-Bestimmung und trällert sich mit den Frühjahrshit "no roots"mal eben locker in den Sommer.

https://www.youtube.com/watch?v=PUdyuKaGQd4

Wir müssen aber uns offenbar über Seiten den Kopf martern, um etwas eigentlich selbstverständliches definieren zu können, ja mancher muss gleich die hohe Biologie in den Bereich des Metapolitischen einführen. Halten wir es doch schlicht mit Nietzsche,

"Ja! Ich weiß woher ich stamme!"

und lassen uns über Haarspaltereien nicht vom Kurs bringen. Sorgen wir dafür, dass auch die zukünftige Mehrheit der auf diesem Planeten lebenden Menschen genau so selbstbewusst sagen kann, dass sie weiß, woher sie stammt und eben ihre "roots" genau kennt.

Ich vermute, hier liegt auch das Problem vieler Menschen in den USA, dem Prototypen des alle Menschen sollen eins werden Projektes. Sie wissen nach Generationen des melting pots oft nicht weiter, als bis zu ihren Großeltern und haben daher ein erweitertes Diskussions- und Definitionsbedürfnis. Das Abschneiden der Wurzeln führt nicht selten zur Suche nach ihnen.

Monika L.
17. März 2017 09:43

In einer globalen Welt, am Ende der liberalen Gesellschaft ( MKH) , überfordert von der Pflicht zum ' Eigenen Leben' ( Ulrich Beck) und 'Allein unter Feinden' (Thomas Sigmund) stellt sich natürlich die Frage nach dem , Wir'sehr heftig. Und es soll sich natürlich nicht um eine POSSE ( für alle die Familie sind) handeln:

http://www.songtexte.com/news/meine-posse-das-ist-der-song-aus-dem-neuen-telekom-werbespot-fur-die-family-card

Bei der genaueren Bestimmung der ' Eigengruppe' sollte man m. E. zunächst mal von der Empirie ausgehen. Und nicht von einem theoretischen Wir-Konstrukt (europäisch, westlich, weiß ). Da kann man schnell ins Schleudern kommen. "Rasse" ist eine biologische, bzw. zoologische Kategorie und keine anthropologische. Und wir sind ja keine Tiere ? Natürlich kann man aus Gentests Menschengruppen ableiten ( ich kann mit bloßem Auge gar den Nordfriesischen Typ vom Bayrischen Typ unterscheiden) , aber was besagt das für mein Zugehörigkeitsgefühl ? Genetisch stehe ich einer Angela Merkel leider sehr nahe. Fremder kam mir allerdings nie eine weiße Frau vor. Auch der algerische Moslem in Frankreich assimiliert sich eher wie in Houellebecqs "Unterwerfung" beschrieben. Da will ich das Ende des europäischen Christentums dann doch nicht so hinnehmen. Und bin ganz froh über die schwarzafrikanische Nonne in einem elsässischen Kloster. Die treu ihren Dienst versieht. Wer sind wir ? Und wenn ja, wie viele ? Das ist die Frage...Die Vielen... Wenn der türkische Außenminister Cavusoglu bestimmt: "Der Türkei befiehlt" ,weil sie " die Umma sei", die " weltweite Gemeinschaft von zwei Milliarden Menschen" ; dann ist das schon ein großer Außendruck. Und in den überfremdeten deutschen Städten sehe ich die mir genetisch nahestehenden Menschen zunehmend zur Minderheit werden. Und frage: Wo soll das hinführen ? Da hilft mir keine Theorie. Da überlege ich eher praktische Schritte.

Dietrich Stahl
17. März 2017 13:54

Diesmal endlich mal wieder kein Artikel über Gewalt. „Wer sind wir? Wer sind `Wir´?“ Die Überschrift und die Ausführungen weisen den Weg, der heute wesentlich für das Überleben Deutschlands und des deutschen Volkes ist: Fokussierung auf das Eigene und seine immer weitere Erkundung und Entfaltung. Verwirrung stiften, Konturen verwischen, täuschen, in die Irre führen, gegeneinander ausspielen, spalten [aktuelles Beispiel AfD] etc. – darin sind die Strippenzieher ganz weit im Hintergrund richtig gut. Kein Wunder bei dem Know how, das über Jahrtausende angesammelt wurde. Für diese Dunkelmänner sind die Menschen nur Vieh. Doch heute ist Jetzt – Ende der Fahnenstange für die Feinde aller Völker, ja der Menschheit. Was jetzt geschieht, ist ein weltweites Erwachen, wie es geschichtlich einmalig ist – man kann es auch einen nie dagewesenen Paradigmenwechsel nennen. Ein starkes Symptom dieses Erwachens ist: Alles kommt ans Licht. Nichts kann mehr verborgen bleiben. Den Dunkelmännern wird der Spiegel vors Gesicht gehalten. Wer gehört zur Eigengruppe? Bleiben wir bei Deutschland und den Deutschen. Da haben wir genug zu tun. Der weißen Rasse helfen wir ganz automatisch, wenn wir uns helfen. Eine Antwort auf die Frage, die den Punkt trifft, gibt @ RMH:

„Halten wir es doch schlicht mit Nietzsche,

`Ja! Ich weiß woher ich stamme!´

und lassen uns über Haarspaltereien nicht vom Kurs bringen. […] Das Abschneiden der Wurzeln führt nicht selten zur Suche nach ihnen.“

Götz Kubitschek gibt in seiner Magdeburger Rede eine genaue und praktikable Definition davon, wer Deutscher ist: https://www.youtube.com/watch?v=5V1yEPY1xD4

1. Deutscher ist, wer deutsche Vorfahren hat.

2. Deutscher kann werden, wer sich auf Gedeih und Verderb auf die Seite des deutschen Volkes schlägt, d.h. die Geschichte dieses Volkes zu tragen beginnt, ältere Loyalitäten abgibt und im Ernstfall für dieses deutsche Volk und die Fortsetzung seines Ganges durch die Geschichte kämpft, auch wenn es den Einsatz des gemächlichen Lebens oder der Karriere oder sogar des Lebens erfordert.

Zu Rasse und Rassismus hat @ Caroline Sommerfeld Wesentliches gesagt:

„`Rassismus´ ist Feindsprache! […] Ich nehme diese Unterstellung nicht an und gebe den Linken ihren frame ungeöffnet zurück. Denn meines Erachtens sind wir nicht in der Defensive, uns festnageln lassen zu müssen auf […] Scheidelinien.“

All diese Clusterzugehörigkeiten, Haplogruppen und anderes Erbsenzählen helfen nicht wirklich weiter. Weiße Rasse und abendländische Kultur – das gehört zusammen. Das Momentum ist auf unserer Seite. Wie können wir diesem Moment weitere Kraft geben? Ganz einfach: Das Eigene, Identität, „Ich bin“. Zum Wohle Deutschlands, des deutschen Volkes – und zum Allgemeinwohl .

CCCED
17. März 2017 14:51

Man kann zwar die genetische Distanz zwischen zwei Gruppen objektiv messen, doch bilden sich basierend auf diesem Tatbestand nicht automatisch Eigengruppen. Rasse ist real, und eine relative rassische Homogenität ist für die meisten politischen Gruppen notwendig. Doch man kann die Eigengruppe eines Menschen nicht aus dem Ergebnis eines Gentestes ableiten.

Herr Poensgen, es haben ja nun schon einige Vorkommentatoren hierzu Kritik angemerkt, aber es interessiert mich schon sehr, wie sie zu den von mir fett hervorgehobenen Aussagen gelangen. Ist  der Wunsch Vater des Gedankens?

Ich behaupte das Gegenteil: eben die genetische Zuordnung ist die Basis für die ethnische Zuordnung und somit ausschlaggebend für die Gruppenbildung. Dies ist auch in multikulturellen Gesellschaften so:

- Segregation erfolgt entlang ethnischer und somit genetischer Bruchlinien.

- In meinem linksliberalen Bekanntenkreis bekennt man sich linientreu zu Multikulti, die Kinder werden aber aus organisatorischen Gründen auf die Privatschule geschickt, dort gibt es dann wieder die gewünschte ethnische und genetische Homogenität.

- Was ist mit den Mennoniten in Südamerika, den Chinesengrüppchen in der Unikantine, der Zusammensetzung von gated communities?

Es ist im Übrigen für jedermann heute möglich, für relativ wenig Geld seine genetische Zuordnung bestimmen zu lassen: z. B. bei 23andme. Hier und hier finden sich Beispiele für Ergebnisse, bitte jeweils herunterscrollen.

CJD
17. März 2017 23:47

Wir sind diejenigen, welche

1.) eine Sache um ihrer selbst willen tun

2.) die intellektuelle Reife und Tiefe haben, Kant und Schopenhauer zu verstehen

3.) fleißig sind

4.) die nächsten Angehörigen unserer konzentrischen Kreise verteidigen

5.) die Natur lieben und sich an ihrer Schönheit laben

6.) dauernd versuchen, vernünftig zu sein

7.) nicht nach dem Kopf des am Boden liegenden Feindes treten

8.) weiß sind

9.) Kultur und Bildung höher gewichten als Geld und Sex

10.) sich darüber Gedanken machen, wer wir sind

Monika L.
19. März 2017 09:06

Das schönste Wir-Gefühl gibt es vielleicht auf der Dortmunder Südtribüne:

https://www.welt.de/icon/partnerschaft/article159570021/Meine-persoenliche-Ikone-Die-Suedtribuene.html

Da ist das Volk.

0001
19. März 2017 11:11

"'Rasse'  ist eine biologische, bzw. zoologische Kategorie und keine anthropologische. Und wir sind ja keine Tiere ?"

Rasse ist u.a. ein Begriff aus der Biologischen Anthropologie. Der Homo sapiens gehört zu den Primaten und ist ein Säugetier.

Das Relikt
19. März 2017 12:19

Wenn man im Ernstfall erst vielfältige natur- und kulturwissenschaftliche Studien, Linguistische und Genom-Analysen durchführen muss, um zu wissen wer sein Wir ist, wird man wohl zu spät formiert sein und unterliegen.

Wenn man nur @CJD den Kant- und Schopenhauer-Leser bei sich haben möchte, wird man wohl ziemlich allein dastehen und auf viele gute Leute verzichten müssen - mich definitiv eingeschlossen. Kein Herz für den Nerd aus Königsberg.

Ich hoffe im Erntsfall hilft uns allen unser Instinkt um uns zu finden. Die weiß-nationalistischen Gefängnisgangs in den USA wurden von Punks in den 70ern gegründet um sich gegen die Übergriffe der zahlenmäßig überlegenen Schwarzen zu schützen. So schnell kann der Stamm wieder angesagt sein, wenn es ans Eingemachte geht.

Voraussetzung ist natürlich, dass es noch genug von uns gibt, um uns überhaupt über den Weg zu laufen.

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