13. Mai 2017

Identitäre mit Lauren Southern im Mittelmeer, Staatspolitischer Salon in Berlin

von Gastbeitrag / 6 Kommentare

Die Identitäre Bewegung (IB) sorgt weiter für Aufsehen: Im Hafen von Catania (Sizilien) stellten sich Aktivisten aus ganz Europa einem Schlepperschiff entgegen.

Mit dieser Aktion will die europaweit aktive Identitäre Bewegung, wie sie in einer ersten Pressemitteilung bekanntgab, "auf den kriminellen Schlepperwahnsinn im Mittelmeer hinweisen". Seit Monaten würden durch Spenden finanzierte linke Nichtregierungsorganisationen (NGOs) Hunderttausende illegale Migranten nach Europa schiffen. Sie  schrecken, so die IB-Aktiven in ihrer auf deutsch und englisch verfaßten Ausführung weiter, "auch nicht davor zurück, dafür mit kriminellen Menschenhändlern zusammen zu arbeiten". Weiter heißt es erklärend:

Damit sind diese Organisationen auch für das Ertrinken tausender Afrikaner im Mittelmeer verantwortlich, da diese überhaupt erst aufgrund der Erwartung, bereits wenige Kilometer vor der afrikanischen Küste aufgesammelt zu werden, die gefährliche Überfahrt riskieren. 

Die Medien und die Politik schauen bei diesem Wahnsinn nur zu. Wir als Identitäre Bewegung haben uns hingegen entschlossen, zu handeln. Es ist unsere Pflicht und unsere Aufgabe, hier aktiv einzuschreiten und unseren Teil dazu beizutragen, dass diese kriminellen Aktivitäten ein Ende finden. Die Identitäre Bewegung fordert von der Politik ein aktives Eingreifen im Mittelmeer, die Unterstützung des italienischen Staates beim Grenzschutz durch die Europäische Union und eine effiziente Hilfe vor Ort. Zudem kündigt sie an, ihre aktivistische Interventions- und Aufklärungsarbeit im Mittelmeer verstärken und fortsetzen zu wollen.

Erste Bilder und Stellungnahmen finden sich auf der Twitter-Seite der konservativen Lichtgestalt aus Kanada, Lauren Southern, weiterhin demnächst oder bereits bei der IB Deutschland, IB Österreich sowie bei der Bürgerinitiative Ein Prozent

___________

Neben dem Mut zur direkten Aktion erfordert die derzeitige Lage in Deutschland und Europa auch Gegenaufklärung. Das Institut für Staatspolitik (IfS) um seinen Geschäftsführer Andreas Lichert  lädt daher bereits 17. Mai nach Berlin:

Der Gedanke ist im Grunde weder neu noch originell: Bei Marx hieß es „Das Sein bestimmt das Bewusstsein“ und bei den US-Amerikanern gilt gerade im Wahlkampf „It’s the economy, stupid.“ 

Gemeint ist die enge Verflechtung wirtschaftlicher und politischer Verhältnisse, wobei man eigentlich bei uns aufgeklärten Mitteleuropäern weiter sein sollte oder man sich das zumindest einredet.

Euro-Krise, Migranten-Tsunami und zuletzt die TTIP-Debatte offenbaren ein Muster, das eine mögliche Erklärung der fortschreitenden Selbstentmündigung des deutschen Bürgertums bietet. Politisches Engagement oder gar Widerstand gegen die Regierenden - oder muss man schon sagen Herrschenden? - lässt sich zuverlässig im Keim ersticken, sobald Bürger glauben, zu den wirtschaftlichen Profiteuren zu gehören.

Wir gehen dieser Frage im Rahmen eines Staatspolitischen Salons zum Thema „Herrschaft durch Wohlstandsillusion“ am 17. Mai um 20 Uhr im westlichen Berlin nach.

Der Vortrag Andreas Licherts, Unternehmer und Vorsitzender des Instituts für Staatspolitik, geht diesem Muster nach, deckt vielfach ausgeblendete Zusammenhänge und die Folgen verfehlter Wirtschaftspolitik in Deutschland auf.

Es wird erörtert:
- Warum Deutschland nicht vom Euro profitiert,
- warum TTIP kein "kostenloses Konjunkturprogramm" ist,
- was die jüngste Vermögenserhebung der EZB zum gängigen Narrativ "Deutschland ist ein reiches Land" zu sagen hat.

Wann immer mit besonderem wirtschaftlichen Nutzen argumentiert wird, ist höchste Skepsis angebracht. Das gilt für die Euro-Rettung, die Bereicherung durch „Fachkräfte“, die Rettung unserer Rentenkasse durch Zuwanderung und für Freihandelsabkommen à la TTIP.
Diese Wohlstandsillusion dient nur einem Zweck: Sicherung der Macht durch Souveränitätstransfer weg vom Bürger.

Datum:
17. Mai, 20 Uhr
Ort: westliches Berlin, Adresse wird nach Anmeldung über anmeldung[at]staatspolitik.de übermittelt.

Kommentare (6)

calculus
13. Mai 2017 13:32

Mitbekommen hatte ich das bereits, weil ich regelmäßig die Twittermeldungen vom Herrn Sellner verfolge (https://twitter.com/martin_sellner). Was für eine Aktion! Eine Spende ist überwiesen!

Der_Jürgen
13. Mai 2017 14:06

Ein uneingeschränktes Lob den Aktivisten von der IB und der Initiative Ein Prozent. Vor solchen Menschen zieht man den Hut. 

Hoffen wir, dass die Schlepper und die Politiker, die deren Aktivitäten unterstützen oder auch nur dulden, einst zur Verantwortung gezogen werden. Die Verbrechen, die diese Individuen an Europa begehen, sind ungeheuerlich - ganz abgesehen davon, dass sie auch für den Tod der ertrunkenen Migranten mitverantwortlich sind. Wüssten diese, dass sie keine Chance haben, in Europa aufgenommen zu werden, würden sie die Schiffe nämlich nicht besteigen.

Franz Bettinger
13. Mai 2017 18:56

So leicht ist das! Wer die Schlepper an ihrem kriminellen Tun hindert, löst das Problem. Ich meine UNSERE Schlepper, die mit uns (Europäern) und mit denen (Afrikanern) skrupellos ohne ein Übermaß an Mut, aber mit einem an Geld unter dem blauen Mantel der Humanität ihre windigen Geschäfte tätigen. Bravo der IB, bonne Courage und viel Glück auch weiterhin! Auf dass es euch gelinge, auf die eine oder die andere Weise das Auslaufen der NGO-Schlepper-Verbände zu unterbinden! Nur dort im Mittelmeer kann und muss der Krieg entschieden werden. 

Franz Bettinger
13. Mai 2017 19:50

Die IB-Aktion war extrem friedlich. Ein Symbol, mehr nicht. - Kann man sich vorstellen, europäische Patrioten würde aus schierer Verzweiflung anders agieren? Etwa wie die Piraten vor Somalia (von denen man nichts mehr hört)! Schnellboote nähern sich den NGO-Kähnen, die vor Libyen herum tuckern und auf Beute lauern. Kapern. Versenken. Verschleppen der Schlepper zunächst auf Mutterschiffe, dann irgendwo nach Afrika, bis auf weiteres. NGO-Schiff spurlos verschwunden. Das passiert zweimal. Dann ist die "Völkerwanderung" zu Ende. Das Schicksal des Greenpeace Schiffes Rainbow Warrior im Hafen von Auckland, NZ fällt einem ein. Was Frankreich damals recht war, könnte einem modernen Graf Luckner heute billig sein.

Dieter
13. Mai 2017 20:15

Wunderbare Aktion - aber natürlich von den Qualitätsmedien mal wieder bislang komplett totgeschwiegen. Wenn Greenpeaceaktivisten hingegen sich eine Analsonde aus Genmais einführen und dabei Holy, Happy, Healthy intonieren berichtet die Lückenpresse. Es ist irgendwie alles so hoffnungslos. 

Harding
14. Mai 2017 01:26

Das ist mal wieder eine sehr gute Aktion der IB. Die NGO's (von Menschenrechtsorganisationen kann keine Rede sein) + der Mainstream bringt immer das Argument, man müsse Fluchtursachen bekämpfen. Das beste Mittel wäre hierbei eine Nichtwillkommens- und Verabschiedungskultur. Desweiteren müsste man Zuwanderung einfach privatisieren. Dann würde sich alles ganz natürlich ordnen. Aber soweit haben diese Herrschaften noch nicht gedacht.

Für diesen Beitrag ist die Diskussion geschlossen.