Sezession
31. Juli 2018

EUROPA NOSTRA – Ein Tag der identitären Gegenkultur

Gastbeitrag / 5 Kommentare

von Daniel Fiß, Leiter der Identitären Bewegung Deutschland -- Es wird in Dresden ein politisches Fest geben.

Flugblatt Festival Dresden

Einige langjährige Leser dieses Netztagebuches werden sich noch an die „Zwischentage“ in den Jahren 2012 – 2015 erinnern. Ausgerichtet wurden diese Treffen der „Mosaik-Rechten“ zunächst von der „Sezession“ und später dann von Felix Menzel, dem Kopf hinter der „Blauen Narzisse“. Und genau diese Mosaik-Rechte sollte präsentiert und angesprochen werden:

Die „Zwischentage“ sollten Sympathisanten, Interessierten und vielleicht auch Gegnern einen Raum eröffnen, in dem sie sich – von pädagogisierenden Medien ungefiltert und unverzerrt – über das Panorama kreativer und intellektueller neurechter Arbeit informieren konnten. Verlage, aktivistische Gruppen und konservative „Think-Tanks“ kamen zusammen und präsentierten die Gesamtheit der metapolitischen Arbeit unseres Milieus.

Schon in den ersten Jahren war auch die Identitäre Bewegung Gast und Aussteller auf diesen kleinen Messen und konnte dort zeigen, dass sich hinter dem damals noch als „Internetphänomen“ belächelten Namen reale Personen mit Ambitionen und Zielen befanden und befinden. Nur wenige Jahre später wurde der Anspruch, eine im öffentlichen Raum präsente aktivistische Jugendbewegung zu sein, mit der Besetzung des Brandenburger Tors, der Mission „Defend Europe“ und vielen anderen Aktionen auch eingelöst.

Ich selbst hatte meinen ersten Kontakt zu identitären Aktivisten beim zweiten „Zwischentag“ (2013) in Berlin. Damals war das ganze Auftreten noch ziemlich laienhaft und die „Bewegung“ erinnerte mehr an eine unorganisierte Spaßguerilla mit wenig Anziehungskraft. Im Jahr 2018 hat sich die Identitäre Bewegung zu einem Kaleidoskop aus selbstständigen Jugendgruppen, Projekten und Kampagnen entwickelt, die nun in der Lage sind, selbst eine Art „Zwischentag“ der patriotischen Jugendarbeit durchzuführen.

Denn: Die Identitären sind das dynamischste Phänomen innerhalb des außerparlamentarischen Spektrums der Neuen Rechten. Von Rappern wie Komplott über Buchautoren bis hin zu Modelabels und App-Entwicklern: Ich stelle die These in den Raum, dass all diese Akteure ohne die Identitäre Bewegung als Antriebskraft und Innovationsmotor weder eine gemeinsame Plattform noch einen Resonanzraum gefunden hätten – ihr künstlerisches, unternehmerisches und politisches Potential wäre vielleicht einfach verpufft.

Keine andere patriotische Gruppe ist in den letzten 24 Monaten so oft und intensiv zur Zielscheibe staatlicher Repression, linker Gewalt und Denunziation geworden wie die Identitäre Bewegung: angefangen mit Kontosperrungen, die bis in den privaten Bereich leitender Aktivisten gingen, über Hausdurchsuchungen und juristische Anklagen bis hin zu einer bislang einmaligen Zensurwelle in den maßgeblichen sozialen Netzwerken Facebook und Instagram, über die eine Jugendbewegung im 21. Jahrhundert logischerweise mit ihrer Zielgruppe kommuniziert.

All diese Ereignisse und Entwicklungen werfen selbstverständlich grundlegende strategische Fragen auf, die in den kommenden Jahren die gesamte Neue Rechte betreffen könnten. Im Vergleich zum Jahr 2013 mag das linksliberale Establishment angeschlagen wirken, doch die Einheitsfront und die Aktivierungsknöpfe für Denunziations- und Isolationsspiralen haben ihre Macht und ihre Wirksamkeit noch nicht verloren. Uns unmittelbar vor dem Zusammenbruch des „Ancien Régimes“ zu wähnen, wäre vermessen.

Am 25. August 2018 wollen wir deshalb in Dresden ein neues Format der patriotischen Widerstands- und Vernetzungsarbeit wagen, welches unter anderem von den früheren „Zwischentagen“ des neurechten Milieus inspiriert ist. Hier wie dort geht es primär darum, ein Mosaik aus neurechter Jugendkultur und Arbeit zu präsentieren und zu zeigen, wozu vor allem die junge Generation von Patrioten fähig ist und wie jeder daraus Inspiration sowie optimistische und hoffnungsspendende Gedanken für sich selbst schöpfen kann.

Der Ort ist bewusst im öffentlichen Raum auf der Dresdner „Cockerwiese“ gewählt, sodass eine derartige Veranstaltung inmitten der Hauptstadt des Widerstandes Dresden auch als raumergreifendes Signal der patriotischen Jugend zu verstehen ist. Geboten wird ein umfassendes Programm aus Ausstellern, Rednern und musikalischer Unterhaltung rund um Projekte, Aktionen und Werke aus dem Umfeld der Identitären Bewegung.

Eine derartige Veranstaltung mit eigenen Bühnen, Zelten, Ausschank etc. ist selbstverständlich mit großem logistischen und finanziellen Aufwand verbunden. Wir bieten daher zwei solidarische Ticketoptionen über unseren eigenen Webshop an, die einerseits die generelle Durchführung einer solchen Veranstaltung ermöglichen und andererseits auch den Teilnehmern neben dem Programm etwas Reales zurückgeben sollen.

Die eine Möglichkeit ist der Erwerb eines Solidaritätstickets für 25 Euro – darüber wird überhaupt erst eine Veranstaltung in der Größenordnung möglich gemacht und die Teilnehmer erhalten neben dem Zutritt zum Festival einen Beutel mit Informations- und Agitationsmaterialien (Flugblätter, Aufkleber und Broschüren) der Identitären Bewegung und den Ausstellern, die vor Ort sein werden.

Das Förderticket ist mit 55 Euro zwar deutlich teurer als die zuvor genannte Option, hilft uns aber, das Festival zu refinanzieren. Zusätzlich erhält man mit dem Kauf des Fördertickets eine hochwertige eingerahmte Bildcollage mit den besten Aktionen der Identitären Bewegung. Dazu wird dem Käufer eine Ermäßigung auf speziell für diese Veranstaltung hergestellte T-Shirts gewährt.

Machen wir den 25. August 2018 gemeinsam zu einem Tag der identitären Jugend und der lebendigen Gegenkultur! Wir sehen uns in Dresden.

INFORMATIONEN

TICKETS

Rahmeninformation Festival Dresden


 Gastbeitrag

  • Sezession

Kommentare (5)

Lotta Vorbeck
31. Juli 2018 10:43

Nun dann, wohlan!

Obwohl voraussichtlich keine Gelegenheit dazu besteht, um am 25. August nach DD zu reisen, wird sogleich eines der Fördertickets erworben.

wodantok
31. Juli 2018 13:47

das lasse ich mir nicht entgehen! Europa, Jugend, Reconquista!

Andreas Walter
31. Juli 2018 15:48

Ahhh, sehr gut, Patriot Peer (ja, Patriot Beer auch, aber nicht mein Ding).

Patriotismus als "Währung", weil eben auch ein Wert. Ich hätte darum die Punktevergabe sogar noch rigoroser gehandhabt, so als wären die Punkte echte "Bitcoins".

Dann sind die Leute nämlich auch vorsichtiger, wem sie Kredit geben (glauben schenken, vertrauen) und wem nicht.

"Kredit (abgeleitet von lateinisch credere „glauben, vertrauen“ und lateinisch creditum „das auf Treu und Glauben Anvertraute“" Wikipedia.

In Spanisch heisst glauben nämlich auch creer.

Man sollte darum auch die App nicht jedem aushändigen, sondern nur bereits vertrauten, verdienten Patrioten. Die wiederum könnten sie dann nur anderen zukommen lassen, denen sie vertrauen. Das verschafft zumindest einen zeitlichen Vorsprung gegenüber dem "Gegenkreis", der natürlich zu infiltrieren versuchen wird, über "V-Männer" - und auch "V-Frauen". Das sind nämlich die Schlimmsten, weil mit anderen "Waffen" ausgestattet).

Andreas Walter
31. Juli 2018 16:42

Wobei es in dem Fall vielleicht sogar egal ist, wenn man gleich auf Masse geht.

Punkte bekommt nämlich eh nicht jeder von jedem, viele Anitas könnten sich aber gegenseitig Punkte zuspielen, bis sie einen höherrangigen Troll haben. Hier muss daher unbedingt noch ein Riegel vorgeschoben werden. Obwohl es weitaus mehr Patrioten als Anitas gibt. Wäre daher auch gut in einer Blockchain zu Speichern, wer wem wann Punkte vergeben ("überwiesen") hat. Habe selbst noch keine wirklich gute Idee, wie man darum Missbrauch verhindern kann. Oder man richtet auch ein Gremium ein, das bei Verdacht Leute überprüft und notfalls dann rausschmeißt. Machen die ja auch, auf ihren Plattformen. Auge um Auge, Zahn um Zahn.

Wenn zum Beispiel die Punktevergabe erst nach 24 Stunden erfolgt, im Gegensatz zu Geld besteht ja hier nicht die gleiche Eile, kann man rasche, künstliche Aufladung, unnatürlich schnelle Weitergabe von Punkten verhindern. Oder in dem man die Kontaktzahl auf 10 pro Woche limitiert. Ich muss es selbst ausprobieren, dann kann ich erst mehr dazu sagen.

Und dann sind da auch noch die Profis der NSA und Co. Das ist noch mal eine ganz andere Nummer, wie man auch an der Enigma gesehen hat. Oder tatsächlich alles immer nur mit "Kampfnamen", wie es auch der polnische Untergrund gemacht hat. Ganz verhindern lässt es sich aber trotzdem nicht, doch so schwer und zeitaufwendig wie möglich machen heisst darum die Devise. Das Gremium könnte dann übrigens auch solche Leute herausfiltern, die das System diskreditieren wollen, beispielsweise durch über die App organisierte Gewaltakte, um sie den Patrioten dann unterzuschieben.

Die Chinesen wissen darum schon, warum sie ihr Netz abschotten. Das kann man nämlich auch so oder so sehen. Als Unterdrückung, oder zum Schutz des eigenen Volkes.

Andreas Walter
1. August 2018 13:09

Hoho, noch mehr gute Nachrichten!

Tommy Robinson ist wieder frei, allerdings auf Kaution:

https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2018/tommy-robinson-wieder-in-freiheit/

Für diesen Beitrag ist die Diskussion geschlossen.