Kolumne

Das war’s. Diesmal: Ich als Bürgerin mit Migrationshintergrund. Ich als irrational Ängstliche.

22.2.2015 — Für mich grenzte es an ein Wunder, in den letzten Monaten in keinem Gotteshaus mit Anti-Pegida-Predigten behelligt worden zu sein. Na – es wurde wohl Zeit. Der Pfarrer verlas heute den Hirtenbrief unseres Bischofs Dr. Gerhard Feige: ein selten törichtes Schreiben. Mehr

Ellen Kositza / 51 Kommentare

Das war’s. Diesmal mit: Mischpoke in Offenbach, Pegida am 5.1.

3. 1. 2015 — Besuch in der alten Heimat. Fahre mit meinem Vater in die Offenbacher Innenstadt.  Dort haben wir für anderthalb Stunden je unsere eigenen Gänge zu erledigen. Wir treffen uns am Mainufer mit dem uralten Familienwitz: Und, haste ein Wort deutsch gehört unterwegs? – Nö. – Ich auch nicht. Mehr

Ellen Kositza / 33 Kommentare

Das war`s. Diesmal mit: Will Vesper, alten Häusern, Herbert Grönemeyer, AfD

26.11.2014 — In der Süddeutschen Zeitung schildern sie einen „Besuch bei einer Partei in schwerer Sinnkrise“. Gemeint ist und besucht wurde die AfD. Nicht viel Neues in diesem Großbericht. Man äugt: „Leute wie Gauland oder Lucke“ gäben der Jungen Freiheit „selbstverständlich Interviews“, anders als Politiker anderer Parteien, die „Distanz zu dem Blatt“ halten, weil sie „es […] Mehr

Ellen Kositza / 37 Kommentare

Das war´s. Diesmal mit: Krippenbeglückung, liebenswerten Pädophilen und lieblich singenden Mädchen

15.11. 2014 Eine musikalische Schulaufführung versetzt mich in eigentümliche Zustände. Ich sitze da mit stoischer Miene. Aber innerlich weine und lache ich zugleich. Es traten auf: Zwei Mädchen in klassisch peripubertärer Phase. Sie sind auf eine Art ugly, wie man es in diesem Alter eben meist ist. Ich aber finde sie beide wunderschön, schon allein, […] Mehr

Ellen Kositza / 47 Kommentare

Das war’s. Diesmal mit: Flüchtlingen als Chance, Stolpersteinbedürfnis und rassistischem Feminismus

3.11. 2014 Wenn es um das Bild von Otto und Lieschen geht (nachnamens Normalverbraucher und Müller) stelle ich immer sehr konkrete Menschen vor. Es gibt ein Dutzend Menschen in meinem Bekanntenkreis, die für mich den Standardbürger an sich personifizieren. Das hat sich ohne speziellen Vorsatz so eingestellt: Meine leibhaftigen Nachbarn Frank und Nicole (alle natürlich […] Mehr

Ellen Kositza / 54 Kommentare

Das war’s. Diesmal mit Effeffess, Fremdsein und Tips gegen Rassisten

21. Oktober 2014 Heute war so ein Tag, an dem eigentlich alles schiefging. Man könnte glatt ein kaplaken füllen mit den skrupulösen, frechen, verlogenen Abschieden, Absagen, Ausreden.  Ich meine: ein kaplaken pro Jahr, falls das ausreicht.  Man bekommt zu den ewigen grundsätzlichen auch noch ein paar Selbstzweifel:  Vielleicht sind wir die Tauben, die den überlauten Gong nicht haben […] Mehr

Ellen Kositza / 56 Kommentare

Das war’s. Diesmal mit: Wespen, Pirincci und Gleichberechtigung

10. Oktober 2014 Ich hatte an dieser Stelle schon öfters beschrieben, wie wir etappenweise von unserem rein privaten Prinzip der möglichst „offenen Grenzen“ abgerückt sind. Nur selten glückt es, zum Beispiel bei unseren Hasen. Die dürfen seit Jahren, sobald Salate und ähnliches abgeerntet sind, ihr ohnehin großes Gehege verlassen und sich herumtreiben. (Abends braucht es […] Mehr

Ellen Kositza / 21 Kommentare

Das war’s. Diesmal mit Klosterleuten, Grundschulleuten und dem Ring in 100 Minuten

28.9. Die Familie machte einen Ausflug zu einem sogenannten „Klostermarkt“. Diverse Klöster boten ihre Waren feil, Selbstgestricktes, Selbstgebackenes, Kärtchen mit besinnlichen Sprüchen. Schön war’s, extrem voll war’s. Verschiedene Erlebnisse oder Gedanken waren auf der Rückfahrt Gesprächsstoff: Mehr

Ellen Kositza / 21 Kommentare

Das war’s. Diesmal mit Lebensschutz, Putinhaß, Immobilität und Doktorspielen

20. September 2014 Jedes Jahr möchte ich am Marsch für das Leben teilnehmen. Der Gatte will ganz entschieden nicht. Wieso nicht? Gäbe es denn ein redlicheres Anliegen? Kaum, sagt der Gatte. Mehr

Ellen Kositza / 25 Kommentare