Sezession

Leben

Grenzen ziehen?

Wenn’s so lang hell ist draußen, gibt’s wenig, was mich ins Büro lockt. Schön, daß man noch zwei Stunden im Garten arbeiten kann, wenn die menschlichen Pflänzchen alle im Bett liegen! In den letzten Tagen schrieb ich an einem längeren Knut-Hamsun-Porträt für die Sezession. Hamsun, mein Lieblingsschriftsteller, würde im August 150; nun liegen wieder zwei, drei […] Mehr

Ellen Kositza

Apropos weltfremde Kinder

In unserem Dorf werden naturgemäß wenige Plakate aufgehängt, schon gar keine großformatigen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).Aufgeklärte Zeitgenossen müßten sich drüber ärgern, denn Heu und Hormone hats auch hier. Dennoch: Die Riesenpropaganda der „Gib Aids keine Chance“-Kampagne fehlt hier. Also: Mir nicht, Gott bewahre! Mehr

Ellen Kositza

Dem Namen Sezession alle Ehre machen

…heißt auch, die Ausnahme von der Regel zu sein. Die linke Wochenzeitung Der Freitag berichtet von einer britischen Studie, dergemäß Eltern von Töchtern ihre politischen Überzeugungen deutlich nach links verschieben. Grob gesagt: Töchter machen weich und tendenziell sozialistisch. Mehr

Ellen Kositza

Extrem weltfremde Kinder

hab ich, so schien's mir heute wieder. Nicht, daß ich das extrem schlimm fände -- aber so staunt man als Mutter auch ... Mehr

Ellen Kositza

Ein Teil der sogenannten demographischen Katastrophe

stand gestern an der Supermarktkasse hinter mir, als ich mit meinem hausgemachten Teil der demographischen Hoffnung ... Mehr

Ellen Kositza

Hitler sagen verboten

Geschichtspolitik ist kein akademisches Metier. Sie wird „auf der Straße“ verhandelt und eingepflanzt. Nein, einpflanzen ist falsch: Sprechen wir besser vom Umtopfen. „Straße“ heißt konkret und heute: Grundschule und Supermarkt. Mehr

Ellen Kositza

Münteferings Neue

Dies ist ein ungeschriebenes Gesetz: Die Linken waren (und sind) es, die das politische und das Private stets verquicken wollen. Das waren so die Parolen aus dem Dunstkreis der 68er: Daß das Private politisch sei und vice versa. Andere sprachen von der „Politik der ersten Person“. Das sollte heißen: fort von der Politik des man […] Mehr

Ellen Kositza

Eigentum macht froh

Bei uns findet regelmäßig eine Variante des Klischees statt, das ungefähr so geht: Die Dame des Hauses blättert in Versandhauskatalogen und gerät gelegentlich in Verzückung: „Schau doch mal, das hier! Ist das nicht ein Traum! Oder dort – zum Schwelgen schön! Wär das nichts?!“ Woraufhin der Herr des Hauses (wohlgemerkt: im Klischee!) mildernd eingreift: „Aber dein […] Mehr

Ellen Kositza

Mutti- und Vatitag

So war der Muttertag, als ich noch ein Kind war: In progressiven Familien von Freundinnen wurde dieser Tag ganz bewußt nicht „begangen“, er galt als Brimborium der Blumenindustrie. Andere Mütter (die, die alltags noch Schürze trugen und denen der Mai auch als „Marienmonat“ bekannt war) freuten sich über den gedeckten Frühstückstisch. Mehr

Ellen Kositza