Julius Caesar

Politische Gewalt in Rom (II): Der bekübelte Konsul

Als Juli­us Cae­sar 59 v. Chr. sein ers­tes Kon­su­lat antrat, glich die römi­sche Poli­tik einem Wie­der­gän­ger. Seit fast einem Jahr­hun­dert rang man nun um die Neu­ord­nung der zum Welt­reich gewor­de­nen Stadt­re­pu­blik. Alle Ver­su­che einer Neu­ord­nung waren ent­we­der im Sys­tem ver­san­det, oder im Blut versunken. Mehr

Johannes Poensgen / 4 Kommentare

Politische Gewalt in Rom (I): Bürgermord und Bürgerblut

Wo immer einem poli­ti­schen Sys­tem die Dia­gno­se der sys­tem­im­ma­nen­ten Kri­se gestellt wird, ist das Wort vom Bür­ger­krieg nicht fern. Miß­stän­de, die in der Logik des Gesamt­sys­tems selbst begrün­det lie­gen, nei­gen dazu sich bis zur Uner­träg­lich­keit der Span­nun­gen aufzuschaukeln. Mehr

Johannes Poensgen / 9 Kommentare

Bilder der Vergangenheit

Die prak­ti­sche Bedeu­tung der Geschichts­schrei­bung liegt in jenem Bil­de der Ver­gan­gen­heit, dass sie für die Gegen­wart malt. Das Ver­ein­fach­te, das Unter­kom­ple­xe ist die fes­te Basis jeder Wahr­neh­mung. Dies gilt selbst für die ver­geis­tigs­te Per­sön­lich­keit, wie viel mehr für jede Art von Kollektiv. Mehr

Johannes Poensgen / 17 Kommentare