30. April 2013

"Bei aller Skepsis: Diesmal hoffe ich!" - Ein Gespräch mit Dieter Stein über die "Alternative für Deutschland"

von Götz Kubitschek / 22 Kommentare

Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

SonderheftVorabdruck aus dem Sonderheft Alternativen für Deutschland

SEZESSION: Dieter, wir erleben seit einigen Monaten politische Vorstöße auf zwei Ebenen. Zum einen ist da die "Identitäre Bewegung", die sich als europaweites Aktionsbündnis begreift, junge Leute anspricht und sich die "Verteidigung des Eigenen" auf die Fahnen geschrieben hat. Zum andern ist der parteipolitische Ansatz der "Alternative für Deutschland" in den vergangenen Wochen regelrecht aufgeschossen. Ist das die Morgenröte?


STEIN: Es ist Bewegung in die Landschaft geraten. Unsere rechtsintellektuellen oder konservativen publizistischen Ansätze kranken daran, daß es wenig öffentlich wahrnehmbare Wirkung, Aktion, Versammlungen oder eine Partei gab, mit der man einen vernünftigen nationalkonservativen oder rechtsliberalen Ansatz in Verbindung bringen könnte. Das kann sich jetzt mit der „Alternative für Deutschland“ vielleicht schlagartig ändern, wobei sie eine Partei neuen Typs ist und tatsächlich aus der Mitte der Gesellschaft kommt. Die „Identitären“ existieren in Deutschland offenbar primär virtuell im Netz, es zeigt niemand sein Gesicht, was ein deprimierender Umstand ist – im Gegensatz zu Österreich oder ganz zu schweigen Frankreich.

SEZESSION: Kann man diese beiden vollkommen unterschiedlichen Projekte überhaupt auf einen Nenner bringen?

STEIN: Die beiden Ansätze sind wirklich in vielerlei Hinsicht völlig verschieden. Die „Identitären“ sind eine in Frankreich geborene Bewegung, die jenseits der dort vorhandenen rechtsliberalen oder nationalpopulistischen Parteien das Thema Überfremdung und Identitätsverlust im vorpolitischen Raum mit neuen Aktionsformen in die Öffentlichkeit trägt. Der Versuch, außerhalb Frankreichs dieses Konzept zu „kopieren“ hat offenbar bis auf wenige Ansätze in Österreich bislang nicht getragen.

In Deutschland nun ist das Grundproblem die Nichtexistenz und Nichtakzeptanz eines rechten Flügels im öffentlich diskutierten demokratischen Spektrum. Jeder Organisationsversuch fängt hier wieder bei Null an. Jeder parteipolitische Ansatz, der ausdrücklich „von rechts“ käme, steht einer geschlossenen Abwehrfront gegenüber. Das klassische „rechte Lager“ ist am Ende. Es war logisch, daß eine Alternative, die Chancen haben will, die Schweigespirale zu durchbrechen, aus der „Mitte der Gesellschaft“ kommen mußte und daß Akteure auftreten werden, mit denen bis dahin keiner rechnete. Die Lage ist jetzt da.

SEZESSION: Politisch Recht haben demnach diejenigen, die sich in der Gesellschaft Positionen verschafften, um von dorther nun Politik zu machen? Falsch lagen wir, also Du und ich, weil wir dachten, es ginge auf anderem Wege ...

STEIN: Ich bin kein Parteigründer und werde auch nicht mehr in die Parteipolitik einsteigen. Die Aufgabe der JUNGEN FREIHEIT sehe ich darin, unverändert jede politische Partei kritisch zu beobachten und darüber zu berichten. Jeder publizistische Ansatz, ob konservativ oder rechtsintellektuell oder was auch immer, nimmt durch die Formulierung und Verbreitung seiner Ideen Einfluß auf den Kreis derjenigen, die ihn lesen und weiterverbreiten. Parteipolitik ist etwas anderes als Publizistik.

SEZESSION: Jetzt weichst Du aus. Ich frage anders: Für wie groß hältst Du den Einfluß dessen, was Du und Deine Zeitung, was wir und unsere nochmals zugespitzte Zeitschrift vorgedacht haben, auf dieses aus der Mitte kommende Projekt AfD. Der Einfluß auf die Identitären ist ja sicher viel direkter festzumachen und von dorther auch bestätigt.

STEIN: Wir müssen bei allem, was wir machen, die Erwartung haben, daß wir nicht nur auf ein Projekt, hier eine Partei, sondern auf möglichst viele Gruppen in unterschiedlicher Intensität ausstrahlen. Ansonsten könntest Du Dich ja gleich zu einer Parteizeitung degradieren. Welche Entwicklung die AfD nehmen wird, ist im Moment noch ziemlich offen. Wir können nur registrieren, daß seit der Wiedervereinigung kein Parteiprojekt in unserem Umfeld eine solche Euphorie ausgelöst hat. Sie kann enttäuscht werden, und es wäre nicht das erste Mal.

SEZESSION: Was wäre denn eine Enttäuschung? Daß das, was aus der Mitte kommt, außer ein paar Reformen nichts wirklich Alternatives anzubieten hat?

STEIN: Für mich bedeuten schon zwei Dinge einen enormen Durchbruch: Erstens, daß es gelingt, das zentrale Thema der verantwortungslosen Euro-Rettung auf die Tagesordnung der Bundestagswahl zu setzen gegen eine Nationale Front aus CDU/CSU-FDP-SPD-Grüne. Mit der abenteuerlichen Euro-Rettung ist die endgültige Schleifung der nationalen Souveränität verbunden. Diese Frage wird durch die AfD an weichen Themen wie Frauenquote und Kindergartenplätzen vorbei ins Zentrum der Debatte gerückt. An diesem einen Punkt einen Durchbruch zu schaffen, wäre ein großer Schritt. Zweitens muß es endlich – durch wen auch immer – gelingen, das Monopol der CDU zu brechen, die hauptverantwortlich dafür ist, daß jede konservative, rechte Alternative in den letzten Jahrzehnten planiert wurde. Das Brechen dieses Monopols der CDU ist von übergeordnetem Interesse.

SEZESSION: Unter anderem die JF ist gegen die AfD bereits als Hebel benutzt worden. Man warf der Partei ein unverkrampftes Verhältnis zu Deiner Zeitung vor. Bist Du zufrieden mit der Reaktion der AfD?

STEIN: Man setzt jede neue nicht-linke Partei, übrigens auch die CDU!, unter Druck, in dem man ihr mangelhafte Abgrenzung nach rechts vorwirft. Die JF ist nun eine Art Lackmustest. Daß sich eine demokratische Partei zu Extremisten abgrenzt, ist logisch. Interessant wird es, wenn mit der JF endgültig die Relevanz einer konservativen, rechtsintellektuellen Publizistik jenseits des Mainstreams anerkannt und sie nicht mehr vom Diskurs ausgeschlossen wird. Die AfD hat bisher positive Akzente gesetzt und gezeigt, daß sie nicht alle Rituale der political correctness mitmachen will, sondern im Gegenteil das Thema Meinungsfreiheit zu ihrem Thema machen will.

SEZESSION: Die „Identitären“, um auf diese zweite, derzeit im Sog der AfD in den Windschatten geratene Bewegung zu kommen, haben ja ein aggressiveres, revolutionäres Programm, betonen aber beinahe manisch ihre Distanz zum rechten Rand (zu dem ich uns natürlich nicht zähle) und zu einem denunziatorisch eingesetzten Vokabular. Klagt sich an, wer sich verteidigt? Sind diese Gefechte um eine reine Weste strategisch klug? Du hast ja ähnliche Erfahrungen gemacht.

STEIN: Es ist illusorisch und unpolitisch, wenn man glaubt, einen „rechten“ oder „nationalen“ politischen Ansatz vortragen zu können, ohne das Verhältnis zur deutschen Vergangenheit und politischem Totalitarismus zu klären. Jeder Formation werden in dieser Hinsicht Fragen gestellt, und das ist auch in Ordnung so. An einer aufrichtigen Beschäftigung damit kommt man nicht vorbei! Es mit Ausblendung dieser Frage oder gestanzten Formeln bewenden zu lassen, wird einem früher oder später auf die Füße fallen.

SEZESSION: Du empfiehlst also, das in Deutschland wohl notwendige Frage-und-Antwort-Spiel mitzuspielen: Möchten Sie alle Ausländer vertreiben? Halten Sie Hitler für einen großen Staatsmann? Zwei Mal „Nein“ und man darf ans Buffet? Und wenn ich zwei Mal „Nein“ sage, was mir nicht schwerfällt: Vermutet da die Gesinnungspolizei nicht hinter dem „Nein“ das klammheimliche „Ja“? Also: Wer ist der Schleusenwächter, warum darf die AfD mitspielen?

STEIN: Diese Frage ist sinnlos, weil mir selbst diese zwei Fragen in 25 Jahren so nicht gestellt wurden. Wem es lästig ist, sich zur deutschen Vergangenheit zu erklären, soll etwas anderes als Politik machen.

SEZESSION: Ich glaube, Du weißt, was ich mit dieser polemischen Überspitzung meine: Ist es nicht eine Beleidigung für Dich, daß man Dir und Deiner Zeitung nicht von vornherein ansieht, daß Du kein Nazi bist und keine Sympathien für totalitäre Entwürfe hegst? Für mich ist es jedesmal eine Beleidigung, also neige ich dazu, solche Fragestellungen von links nicht zu akzeptieren.

STEIN: Jenseits der Primitivität, daß jemand als Nazi bezeichnet wird, nur weil er „irgendwie rechts“ ist und jenseits eines totalitäre Formen annehmenden und staatlich abgestützten „Kampfes gegen rechts“ darf man sich nicht zur Auffassung verleiten lassen, es sei völlig egal, welche Haltung man zur Vergangenheit hat. Jemand, der die Nation verteidigen will, muß erklären können, welche deutsche Tradition er für positiv hält und welchen Vorbildern er sich verpflichtet fühlt. Und daran scheiden sich die Geister.

SEZESSION: Stell zum Abschluß bitte eine Prognose: Wo steht die AfD nach der Bundestagswahl? Was reißen die Identitären noch?

STEIN: Zunächst zu den Identitären: Ich habe keine Einblicke, ich kenne keine Akteure, sie sind für mich in Deutschland eine „Black Box“. Was die AfD angeht: Wenn der Trend anhält, haben wir im nächsten Bundestag eine AfD-Fraktion und es wird fraglich sein, ob es ihr gelingt, sich der Absorption durch die Union zu widersetzen, wie es früher unter Adenauer mit der Deutschen Partei und Vertriebenparteien geschehen ist. Es geht um bürgerliche Karrieren, es geht um gesellschaftliche Reputation – wer gibt einer sich dynamisch entwickelnden Formation den „Spin“? Wer hält dem sicher einsetzenden „Kampf gegen Rechts“ stand? Endet es in Anpassung und Auflösung oder in der Festigung einer konservativ-freiheitlichen Partei? Für Skepsis gibt es tausend gute Gründe – ich habe die Hoffnung, daß unser Parteienspektrum eine dringend notwendige Ergänzung erfährt.

(Sezession-Sonderheft Alternativen für Deutschland hier einsehen und bestellen)

Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

Kommentare (22)

Irrlicht
30. April 2013 15:17
Interessant sind weniger die Aussagen über Identiäre oder AfD, sondern die Selbstauskünfte, vor allem der auf (rechts-)konservativer/rechter Seite allenthalben praktizierte Abgrenzungsritus. Für Dieter Stein ist die alles entscheidende Frage "welche deutsche Tradition er [der Patriot] für positiv hält und welchen Vorbildern er sich verpflichtet fühlt", m.a.W. wer nicht Stauffenberg huldigt ist Extremist.
patzer
30. April 2013 16:19
Man sollte sich ganz bewusst machen,dass die AfD der letzte erfolgversprechende Versuch sein Könnte das bundesdeutsche Parteienkartell aufzubrechen.Diffamierungen und Unterstellungen seitens Politik und Medien(staatstragender,also gekaufter,Art)werden zunehmen.Wenn dieses Bündnis der honorigen Herrschaften erfolgreich verleumdet werden kann,sehe ich keine Chance mehr notwendige Änderungen, weg von der Parteien-und Medienkleptokratie, demokratisch vor dem großen Zusammenbruch zu erreichen.
Vielleicht haben Schiller,Nietzsche und Spengler alle auf ihre Art recht.
Schnippedilderich
30. April 2013 16:28
Goldene Worte von Dieter Stein. Glasklares Bekenntnis zum einzig noch offenen Weg eines aufgeklärt, patriotischen Rationalismus bei gleichzeitiger Absage an alle Spielarten irrationaler Nationalismusnostalgie.
Die Deutlichkeit, mit welcher hier auf rechtsliberale Positionierung Bezug genommen wird, würde ich gerne öfters und andernorts vernehmen.
Genau so stelle ich mir das Erfolgsrezept zur Begründung einer selbstbewußten Nation vor, die Tradition mit Moderne verknüpft.
Viel Glück AfD! Das freiheitliche Element muß zur Grundsubstanz werden beim Bauvorhaben deutscher Futurismus.
Citizen Kane
30. April 2013 16:59
Das Brechen dieses Monopols der CDU ist von übergeordnetem Interesse.

So ist es !
Es ist gleichgültig, ob die Union soweit geschwächt wird, dass sie die Regierungsfähigkeit verliert.
Das Beste wäre ein Sieg von Rot-Grün.
Es wäre das Ende Merkels und deren alternativloser Betonpolitik. Es würde die Union umkrempeln und unsere Themen endlich diskursfähig machen.
Die Brutusse liegen noch in Deckung, aber sie beginnen schon die Messer zu wetzen, da bin ich sicher.
Eine starke konservative Opposition wird die regierungsunfähigen Hampelmänner insbesondere von der SPD vorführen. Gefährlich ist nur Trittin und Göring-Eckardt.

Wir müssen langfristig und strategisch denken, peilen wir 2017 an!

Schlimm wäre eine große Koalition oder, unter dem Druck angeblich nationaler Verantwortung übernehmen zu müssen, eine Regierungsbeteiligung der Alternative, also schwarz-gelb-blau(?)
und es wird fraglich sein, ob es ihr gelingt, sich der Absorption durch die Union zu widersetzen

Ich befürchte unter diesem Umstand wird dieses den unerfahrenen AfDlern nicht gelingen.
Werde nach 35 Jahren CDU jetzt AfD wählen, das Programm interessiert mich vorläufig nicht.
Befürchte, dass hier bald wieder die höchst gebildeten intellektuellen Bedenkenträger einschlagen und die Erbsenzählerei und Haarspaltereien beginnen - nein, freue mich schon darauf, nur zu!
Cicero
30. April 2013 17:14
Der politische Einfluss von Publikationen wie Sezession und Junge Freiheit ist nicht messbar, aber ohne jeden Zweifel vorhanden. Ihr schafft den Humus mit, auf dem politische Pflänzchen wachsen und gedeihen können, ein langwieriger und gerade wegen der Nicht-Messbarkeit oft wohl auch frustrierender Prozess, der aber nichtsdestotrotz notwendig ist und Euch von der Community gedankt wird.

Ich selbst lese Sezession und Junge Freiheit seit ca. 2-3 Jahren und habe auch durch Eure Leseempfehlungen in dieser Zeit viel über grundlegende Zusammenhänge gelernt, bin durch Euch und Eure Autoren, besonders erwähnen möchte ich in diesem Zusammenhang Manfred Kleine-Hartlage und Martin Lichtmesz, mithin maßgeblich beeinflusst worden. Kürzlich bin ich der AfD beigetreten, werde mich dort auch politisch einbringen und versuchen, meinen Einfluss dort geltend zu machen. Dies zeigt doch sehr schön Euren indirekten politischen Einfluss.

Die AfD kommt aus der Mitte der Gesellschaft, vertritt durch ihre Verteidigung nationaler Souveränität - und dies keineswegs nur auf finanziellem Gebiet - aber nach der Lichtmesz'schen Definition der "Verteidigung des Eigenen" als kleinstem gemeinsamen Nenner der "Rechten" eben rechte Positionen. Wobei ich die Bezeichnung "rechts" für mich ablehne, da sie durch jahrzehntelange - erfolgreiche - Attacken der Gegenseite kontaminiert ist und heute nur noch zur Stigmatisierung in denunziatorischer Absicht und daher letztlich zum Ausschluss aus dem Diskurs dient.

Die AfD hat meines Erachtens bessere Aussichten auf einen Einzug in den Bundestag als jede andere Partei seit dem Auftauchen der Grünen und der gewandelten SED. Wie sich diese neue Formation nach einem Einzug in den Bundestag entwickeln wird, ist nicht absehbar. Eine Absorption durch die CDU möchte ich aber ausschließen. Die Kraft zur Absorption hat die CDU nicht mehr, die Zeiten von Adenauer oder auch nur Kohl sind lange und unwiederbringlich vorbei. Wahrscheinlicher im Hinblick auf die CDU ist, dass diese mehr und mehr einem Zerfallsprozess, ähnlich wie ihn die SPD seit langer Zeit erleidet, ausgesetzt sein wird. Personell hat sie jetzt schon kaum noch etwas zu bieten, inhaltlich sowieso nicht.

Das Nachlassen der Bindungskraft ist übrigens auch bei den Mainstream-Medien zu beobachten. Kaum ein politischer Artikel bei den großen Meinungsmachern, der in ihren eigenen Foren von den Lesern nicht verrissen wird, und das, obwohl die wirklich brisanten Beiträge der Leser vorher ausgesiebt werden. Deshalb hat der Stern sein Forum inzwischen komplett eingestellt, die Redaktion hat offenbar Angst vor ihren Lesern. Das Internet hat das Informations- und Meinungsmonopol der MSM bereits entscheidend in Frage gestellt. Damit werden Seiten wie die Eure von der Sezession gleichzeitig wichtiger, weil Ihr zu den vom Mainstream verbreiteten Darstellungen alternative Erklärungsmuster anbietet und zudem Kristallisations-Kerne für ähnlich Denkende seid. In diesem Sinne, weiter so!
Haberer
30. April 2013 17:21
Die verlogene Kampagne "Kampf gegen Rechts" hat die AfD längst erreicht. Bereits jetzt ist eindeutig absehbar, dass die AfD diesen Kampagnen NICHT standhält. B. Lucke hat sich bereits in aller Eile vom konservativen Flügel der AfD distanziert, u. a. auch von Schachtschneider als Unterstützer der AfD. Außerdem hat er in der Sendung "Unter den Linden" rechtfertigend auf den großen Zustrom aus SPD, GRÜNEN und LINKEN (!) verwiesen.
Abhängigkeiten beginnen im Kopf. Wer sich schon einmal solche Gedanken als Argumentation zurecht legt, hat schon verloren und befindet sich bereits mitten im System. Wie also soll sich die AfD als konservativ-freiheitliche Partei festigen, wenn sich Herr Lucke schon heute distanziert.
Auch eine Unregelmäßigkeit im Wahlverfahren auf dem Landesparteitag in Baden-Württemberg, bei dem ein Mitglied kurzfristig und unter Missachtung des Parteiengesetzes und der Bundessatzung der AfD aus der Partei (per E-Mail) ausgeschlossen wurde, scheint mir entsprechend politisch motiviert zu sein, jedenfalls wenn man einen Blick auf die Akteure auf Landes- und Bundesebene wirft.

"In Deutschland nun ist das Grundproblem die Nichtexistenz und Nichtakzeptanz eines rechten Flügels im öffentlich diskutierten demokratischen Spektrum."
Dem ist nichts hinzuzufügen, außer dass dies ganz offensichtlich auch für die AfD zutrifft.
Citizen Kane
30. April 2013 17:42
Schnippedilderich
..eines aufgeklärt, patriotischen Rationalismus bei gleichzeitiger Absage an alle Spielarten irrationaler Nationalismusnostalgie.

Ja, erfrischender Optimismus, der auf neuem Denken beruht, das ist es was hier fehlte.
Auch die Tatsache, dass Herr Kubitschek, dem bereits eine gewisse Verzagtheit anzumerken war, das Thema hier so oft einstellt ist erfreulich.
(Die Identitären kommen auch noch, sind eben deutsche Jugendliche, anständig, ehrlich, zurückhaltend, ein wenig ängstlich, kennen wir doch! Den Sturm auf die Bastille müssen andere erledigen)

nochmal Schnippedilderich
Erfolgsrezept zur Begründung einer selbstbewußten Nation vor, die Tradition mit Moderne verknüpft.


"Vom Eise befreit sind Strom und Bäche...." Morgen beginnt der Mai - AUF!
Gruß! CK

PS.: Dass mir jetzt noch der Osterspaziergang in den Sinn kommt liegt am Klimawandel
Albin Glanthaler
30. April 2013 18:46
Man sollte sich klar darüber sein, das das Trommeln für die Systempartei AfD, deren Name schon in die Irre führt und führen soll, zu Lasten der rechten Parteien geht, wie z.B. "Pro-Deutschland", das sich seit Wochen (und vielleicht vergeblich!) mit dem Sammeln der nötigen Unterstützerunterschriften für den Antritt bei der BTW abmüht; für diese diese Sammlung zu trommeln, würde ich für näherliegend halten für eine rechte Zeitung. Im übrigen erinnere ich daran, dasss die JF mit ihrer Parteienunterstützung schon einmal schwer daneben lag, nämlich bei den vorletzten Wahlen zur Bremer Bürgerschaft, als sie massiv die m. E. ziemlich fragwürdige Truppe von Siegerist unterstützte (man fragte sich, warum...?), mit dem "Erfolg", dass den "Bürgern in Wut" eine einizge Stimme zum Einzug in die Bürgerschaft fehlte; die sie dann zwar bei Nachwahlen erhielt, aber ohne die JF-Propagada für die Konkurrenz wäre den BiW einiges erspart worden.
Mauretanier
30. April 2013 19:13
Allein schon die Hoffnung innerhalb des parlamentarischen Rahmens etwas wesentliches zu verändern, widert mich an.

Solange der Parlamentarismus besteht ist nämlich gar nichts gelöst, da spielt es dann auch keine Rolle, ob sich ein paar Millionen Moslems mehr oder weniger im Land aufhalten.

Ansonsten schließe ich mich vollumfänglich Meyers Ausführungen zum Thema AfD an (und auch zu allen anderen Themen).
Bundschuh
30. April 2013 21:55
@Schnippedilderich: Stimme in allen Punkten zu! Anknüpfen an 1848, nicht 1933.

@Albin Glanthaler:
zu Lasten der rechten Parteien geht, wie z.B. „Pro-Deutschland“, das sich seit Wochen (und vielleicht vergeblich!) mit dem Sammeln der nötigen Unterstützerunterschriften

Pro ist von der Struktur her eine Regionalpartei. Bundesweit saugt eher eine realistisch gesehen chancenlos (1,3 % wenn es hoch kommt) antretende Pro der AFD die Stimmen ab. Kleine Parteien lokal unterstützen aber bundesweit nun diesmal AFD ist kein Widerspruch. Die AFD wird "unsere" Interessen nicht optimal vertreten; das ist sicher. Sie ist aber in einem diffusen Sinne "rechter" als das bisherige Parteienspektrum und hat realistische Wahlchancen. Was nützt die Liebe in Gedanken? Was nützt eine "stramm" rechte/konservative/nationale Partei, die nur ein paar Leute wählen? Es müssen Parteien links der NPD und rechts der CDU her. Die Alternative wird die Bresche schlagen. Das "AFD-bis-hier-her-und-nicht-weiter"-Argument - warum bleibt der Knüppel im Sack? -überzeugt mich auch nicht.
1. Der Knüppel ist doch draußen! Die meisten "Nachrichten" über den AFD "Aufmarsch" etc. "Eurohasser" sollen der Knüppel sein. Dazu werden die handelnden Personen ins buchstäblich schlechte Licht gerückt. Lucke z. B. immer vor schwarzem Hintergrund, möglichst in schräger Pose, vor leerem Saal etc. das ändern auch ein, zwei wohlwollende Berichte (Belohnung für Abgrenzung durch den ideologisch bestenfalls unsicheren Lucke - er ist aber nicht die Partei) und Talkshoweinladungen im 5 gegen 1 Format nicht.
2. Nach dem KPD-Verbot haben die Grünen die linke Seite weit geöffnet (umbenannte SED und Piraten sind kein Problem). Ähnlich wird es mit der AFD werden - wenn auch die Bedenkenträger im stillen rechten Nichtwählerlager einfach alle Hühneraugen zudrücken und diese laue Truppe ohne wenn und aber unterstützen. Die Angsthasen und Mitläufer des Meinungskartells werden merken, dass die Rechten zu viele sind, um sie zu sie zerquetschen und darüber hinaus gar nicht mal so schlimm sind, wie es von der linksgrünen Journallie prophezeit wurde. (Die NPD als Ausgeburt der Hölle, Blitzableiter und Kasperpuppe bleibt denen dann noch, sollen sie ihr Spielzeug behalten.)
Flickenarbeiter
01. Mai 2013 01:05
@ Cicero
mir geht es ähnlich wie Ihnen. Seit 20 Jahren lese ich nun die Junge Freiheit. Mit 18 Lenzen habe ich mir am Bahnhofskiosk meine erste Ausgabe gekauft. Für mich ist die Junge Freiheit im besten und im schlechtesten Sinn konservativ, d.h. sie verharrt in der ewigen Lage-Analyse.
Im Laufe der Jahre ist für mich Dieter Stein zum Chronisten des andauernden Rückzuggefechtes der Konservativen geworden, aber zur Demut die mit dem Bewahren des Eigenen einhergeht ist es zu spät. Es gilt bereits verlorenes Terrain zurück zu gewinnen: Reconquista !
Die schreibende Zunft, wie sie hier wie dort versammelt ist erfüllt eine wichtige Funktion: sie sammelt die Truppen, sie gibt Richtung und Ziel vor, aber marschieren müssen andere, nämlich Sie und Ich. Es macht mir großen Mut wenn ich höre das Sezessionisten wie Sie endlich die Bücher aus den Händen legen und zur Aktion schreiten. Es müssen gar nicht Viele sein, nur eine Handvoll guter Männer mit etwas Hirn und dem Herzen auf dem rechten Fleck und der kommende Sommer wird das ganze Land für immer verändern.
neocromagnon
01. Mai 2013 02:27
Muß sich die AfD dauerhaft etablieren?
Wenn sie bis zur Wahl noch ordendlich als Rechtsextrem diffamiert wird und dann trotzdem vielleicht sogar ein gutes Ergebniss schafft, dann würde das jedermann sichtbar vor Augen führen, daß der Konservatismus in Deutschland trotz allem stark vertreten ist. Und es würde seinen Feinden wie Freunden zeigen, daß er selbst durch jahrzehntelange Diffamierung und Millionenprogramme zu seiner Bekämpfung nicht zerstört werden konnte. Und es würde all denen, die sich ausschließlich aus den Staatsmedien informieren und die tatsächlich glauben was die schreiben zeigen, daß es da noch mehr gibt als die Staatspropaganda. Es gibt schon viel Unzufriedenheit im Volk und vielleicht würde ein Erfolg der AfD den Block der veröffentlichten Meinung dauerhaft auch für andere Bewegungen aufbrechen und selbst wenn er nur zum Ende des Euro führen würde, wäre das schon ein großer Erfolg.
neocromagnon
01. Mai 2013 02:41
@Mauretanier
Eine staatliche Ordnung lässt sich nicht einfach so ändern. Machtstrukturen sind zäh und erfahrungsgemäß sind sie irgendwie alle gleich, egal wie sie sich nennen, die einen etwas schlimmer als die anderen. Eine Änderung der Ordnung geschieht nur in einer wirtschaftlich destabilisierten Phase oder in einem Krieg, also wenn das Volk echte Not leidet.
Mir würde es völlig reichen, wenn dieser Staat in seiner Macht so weit zurück geschnitten würde, daß er mich in meinem Leben möglichst nicht mehr behelligt als unbedingt nötig. Dann ist es mir gleich, wie und welche Affen im fernen Berlin an der Macht sind.
Franz Schmidt
01. Mai 2013 10:21
In der AfD sammeln sich einerseits die Systemkräfte, die jahrzehntelang aktiv mitgeholfen haben, diese Misere zu produzieren und die dabei sehr gut davon gelebt haben. Die andere Hälfte sind neue Leute, die von ersteren dominiert werden. Diejenigen, die aktiv gegen die Fehlentwicklungen gekämpft haben und organisiert waren, werden nicht in die AfD aufgenommen. Wen wundert es, wenn man die AfD als neue Systempartei bezeichnet. Das kann nicht die Lösung sein. Was wir brauchen, ist eine neue Partei rechts der AfD.
Waldgänger
01. Mai 2013 11:30
Jahrzehnte des immer wieder erfolglosen Bemühens, eine rechtskonservative Partei in Deutschland zu installieren, liegen hinter uns.
Die Gegenseite ist zu stark.
Das muss man einfach mal nüchtern konstatieren.
Man muss also auch auf das politisch Machbare schauen!

Der Versuch der moderaten AfD scheint nun erstmals nicht zu Erfolglosigkeit verdammt zu sein.
Allein das ist schon gut, denn es geht um das Aufbrechen des linksliberalen Kartells, um ein Ende dieser "bleiernen Zeit".
Es scheint, dass die AfD tatsächlich andere Positionen vertritt und zumindest etwas nationaler denkt.

Die AfD ist nicht perfekt, aber unter den gegebenen Umständen viiiiel besser als alles andere.

Heikel und noch nicht absehbar wird natürlich der baldige interne Richtungskampf nach einem Wahlerfolg.
Da dürften die Fetzen fliegen!

Dennoch - wer der AfD keinen Erfolg wünscht - wie z.B. @ Mauretanier - der gehört vermutlich Denkrichtungen oder Gruppierungen an, die auf absehbare Zeit politisch absolut chancenlos sind und sein werden.

Eine Alles-oder-nichts-position führt zu nichts anderem als zu Selbstmitleid.

...............

@ cicero
Möchte Ihre Einschätzung über den nicht messbaren, aber dennoch zweifellos vorhandenen und wachsenen Einfluss von Sezession und JF bestätigen.
Andere Medien kommen hinzu.

Insgesamt festigt sich für mich immer mehr der Eindruck, dass in Deutschland zwar die Emotion auf der linken Seite stärker ist, der Geist hingegen auf der rechten!
Ich möchte jetzt niemanden verstimmen, aber das war auch schon mal anders.
In den 1970er Jahren gab es zwar kluge Leute wie G.K. Kaltenbrunner, aber sie führten Rückzugsgefechte.
Heute ist die Lage anders, denn rechtskonservative Intellektuelle der verschiedensten Lager argumentieren wieder offensiv.
Und das wird von den Resten der linksliberalen Intellektuellen auch sehr wach bemerkt ...
Der Geist steht rechts!
petra
01. Mai 2013 11:33
@patzer

Wie alt sind Sie? 17?
In den letzten 30 Jahren musste ich zigmal diesen apokalyptischen Unsinn "letzte Chance", "letzte Hoffnung", "wenn es jetzt nicht klappt, dann nie mehr" hören, dass mir das Essen hochkommt.

Solange die Welt nicht untergeht gibt es immer etwas sinnvolles zu tun!
Heinrich Brück
01. Mai 2013 13:30
Werde mich bis zur Bundestagswahl mit Bismarck beschäftigen, und dann lasse ich Bismarck wählen.
Die Amerikaner werden von Jahr zu Jahr ärmer, die Russen und die Chinesen reicher, ein langfristig gesehen, und nicht nur auf vergängliche Wohlstandserhaltung bedacht, hervorragendes Zeichen. Was machen denn die Deutschen mit ihrem vielen Geld?
Sie bauen Asylantenheime und Moscheen, fahren in den Urlaub und kaufen sich teure Autos, und als Zugabe bekommt noch jeder einen Hund. Die Verteidigung des Eigenen soll also die Welt vor dem Euro verteidigen; ich glaube die Euroeinführung war mehr als ein Wiedergutmachungsprojekt, zumindest im historischen Unterbewußtsein.
Der Zähmungsversuch der europäischen Mittellage mit dekadenter Wohlstandssättigung zu betäuben ist grandios gescheitert, es gab nur eine Ausweitung der Betroffenheitszone und eine Involvierung in Prozesse die auf neue Koalitionen angewiesen sind. Das Denken in neuen Bündnissen ist aber eher Zukunftsmusik, und bis dahin viel Spaß mit "Alle für Deutschland"!
Inselbauer
01. Mai 2013 14:43
Es kommt mir derzeit vor wie der klassische deutsche "innere Anbruch", der ein verpatzter äußerer Aufbruch ist, lächerlich im Auftreten und in der Form und schön der freien Gesinnung nach. Klassische Exponenten der gesellschaftlichen Mitte wie meine Frau haben die Schnauze so voll; hinter vorgehaltener Hand sind diese Leute viel, viel radikaler als wir. Natürlich wird gleichzeitig mit dem Aufbruch, wie es sich für einen deutschen inneren Anbruch gehört, alles stranguliert, was politisch Zukunft haben könnte. es stellt sich also die Frage, was nach der Zerquetschung, nach der Verheimlichung und Zerstörung dabei herauskommt. Normalerweise sind es dann ein paar Terroristen, die sich isolieren und vor Erbitterung in die Luft gehen, eine verhatschte kleine Partei usw.
Die objektive Situation ist aber jetzt anders als 1971 oder 1992; zum ersten Mal gibt es auch streng marxistisch die wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Voraussetzungen für einen Umsturz. Ein wenig ängstlich kann man da schon werden. Einfach weitermachen, mehr kann man ja nicht tun vor seinem Rechner.
Ohne Führerschein
01. Mai 2013 17:00
Ich finde es schade daß bei Diskussionen wie dieser immer wieder bei Adam und Eva angefangen wird, wo doch ein grundlegender Leitfaden bereits vorhanden ist. Daher, aus gegebenem Anlaß, der Hinweis auf die IfS-Studie Parteigründung von rechts (komplette Studie als PDF). Schon die Einleitung legt den Finger in eine Wunde, die bei nicht wenigen heftig zu eitern scheint, Zitat:

Der Herausgeber dieser Studie [...] will nicht verhehlen, daß es mit seiner Arbeit stets auch versucht, junge Leute von einem Engagement in einer Partei abzubringen. Auf die Frage nämlich, was die Arbeit in den Strukturen einer Partei ausmache, lautet die übereinstimmende Auskunft von Parteipolitikern selbst der unteren Ränge, daß über 80 Prozent der Arbeitszeit für den Aufbau von Seilschaften oder die Zerstörung der Personalstruktur des "Parteifreundes" drangegeben werden muß. Die ursprünglichen Motive für das Engagement, seien es Idealismus oder Verantwortungsbewußtsein, spielen keine Rolle mehr! Es ist nicht die schlechteste Aufgabe, einen jungen Mann vor diesem Lebenskonzept und der Verschwendung seiner Kraft zu bewahren!


Viele haben sich in der Vergangenheit "verheizen" lassen und dürfen nun, wo es endlich eine aussichtsreiche Partei gibt, aufgrund dieses früheren Engagements "nicht mitspielen".

Die AfD hätte es nicht in der Form in die Medien geschaffft wenn sie eine Sammlungsbewegung wäre. Wer eine Öffnung fordert, fordert nicht weniger als Fehler der Vergangenheit zu wiederholen.

Es wird zuviel auf diese Partei projiziert. Sie soll es richten, sie soll früheres Engagement würdigen, sie soll rehabiltieren. Das kann diese Partei aber nicht leisten, erst recht nicht in ihrer Gründungsphase, in der sie besonders kritisch beäugt wird und die politische Konkurrenz nur darauf wartet daß ein vermeintlicher oder auch echter Radikalinski durchschlüpft.

Die AfD hat bereits jetzt eine Presche in das politische System geschlagen. Nun gilt es diesen Erfolg zu konsolidieren. Daran sollten alle ein Interesse haben, ist doch genau dieser zurückgewonnene Freiraum der Acker auf dem noch manch anderes Plänzchen gedeihen könnte.

Wem es um die Sache und nicht etwa pers. Genugtuung geht, dürfte wissen was zu tun ist. Wer sich von mir auf den Schlips getreten fühlt möge bitte die IfS-Studie umso aufmerksamer lesen.
PB
01. Mai 2013 17:26
Stein hat Recht: man soll in der Beurteilung der Programmatik nicht zu kleinlich sein und nicht jede Aussage mit der eigenen Goldwaage abwiegen.

Eine sich stürmisch formierende AfD ist Tausendmal besser als die charakterlich verwahrloste CDU.
raukenzieher am ilmtal
02. Mai 2013 10:53
Kubitschek ehrlich- offen, Stein strategisch. Hier Viser offen, dort Visier halb zu.
"Wir tragen Masken, wenn wir durchs Tal der ätzenden Dämpfe reiten."
Solche dienen nicht der Verstellung, sondern dem Schutz. Dessen Notwendigkeit bemisst jeder verschieden.
Kubitschek danken wir den offenen Blick auf die Machtverhältnisse. Ein Anatom.
Stein dagegen hat mitfühlender den Patienten im Auge - als Arzt einer zu Unrecht verrufenen Schule vielleicht.
Unersetzlich beide.
Götz Kubitschek
02. Mai 2013 12:03
diskussion geschlossen.
dank und gruß!
götz kubitschek

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