09. Januar 2017

Bigamie 2.0

von Akif Pirinçci / 12 Kommentare

Zu meiner Jugendzeit gab es mindestens einmal im Jahr einen immer wiederkehrenden Knaller in der BILD, mit dem eine Auflagensteigerung garantiert war.

Akif Pirinçci ist Bestsellerautor und gilt als schärfster Kritiker der bundesdeutschen Zustände.

Um die Dreistigkeit der Sache zu unterstreichen, wurde die sensationelle Meldung abwechselnd mal mit einem sinister, mal mit einem kackfrech in die Kamera lächelnden Herrn mittleren Alters illustriert. Es handelte sich dabei um einen Menschen-, präziser Männertyp, der heutzutage prähistorisch wirkt, weil er schon vor langer, langer Zeit ausgestorben zu sein scheint.

Diese verachtenswerten Männer, so die im jeweiligen Artikel insistierende Tonalität, hatten sich alle eines der abscheulichsten Verbrechen der Menschheit schuldig gemacht, nämlich der Bigamie. Nun war auch diese selige Zeit nicht dünn gesät mit Männern, die ihre Frauen betrogen, eine Jahre währende Affäre neben der Ehe am Laufen hatten und tollen Hechten, die an jedem Finger zehn Gespielinnen besaßen. Aber so richtig verheiratet mit zwei oder gar drei Frauen?

Was der Leser zu jener Zeit jedoch übersah, war die wirtschaftliche Seite der Medaille. Er mußte es übersehen bzw. es kam ihm gar nicht in den Sinn, diese Seite zu betrachten. Denn damals war es Usus, daß der Ehemann finanziell für die Familie aufkam. Wie es immer wieder zwischen den Zeilen stand, hatten die so ins Licht der Öffentlichkeit gezerrten und enttarnten bigamistischen Unholde tatsächlich beide Familien ganz passabel versorgt, in einigen Fällen sogar mit jeweils eigenem Haus, bloß daß die zwei "besseren Hälften" nichts voneinander wußten.

Insofern war der Bigamist in gewissem Sinne ein hoch moralischer Mensch. Er lud sich mit seiner Vielehe nicht nur familiäre Verantwortung auf, sondern auch noch eine doppelte. Unter Bigamie ist wohlgemerkt keineswegs die Ausübung von gleichzeitigen eheähnlichen Beziehungen zu verstehen. Der Bigamist geht immer vorher zum Standesamt.

Es gibt zwei Gründe, warum der Bigamist letztlich von der deutschen Erdoberfläche verschwunden ist. Die erste ist die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung behördlicher Daten, außer natürlich bei der illegalen Zuwanderung, da herrscht inzwischen eine Art Natur- und Schamanenrecht. Selbst der Beamte aus Hintertupfingen kann auf die aktenkundige Vita eines zweitausend Kilometer weit entfernten, im Ort völlig fremden Bürgers zugreifen.

Der zweite Grund für den Untergang der Bigamie ist schlicht und einfach die mittlerweile knapp vor der Auflösung stehende Moral, oder was man so darunter versteht. Man muß heutzutage nicht mehr heiraten, um Sex zu haben, der Angebeteten seine Liebe zu beweisen oder eine Familie zu gründen. Niemand fragt danach, ob ein Paar verheiratet ist oder nicht und ob die Kinder auch ja "ehelich" geboren worden sind. Und Scheidungen sind eher die Regel als die Ausnahme. Im Gegenteil, gäbe es heute den letzten Bigamisten, er könnte für eine astronomische Gage als Attraktion im Zirkus auftreten.

Solch eine monetäre Größenordnung müssen wir auch im Kopf behalten, wenn wir uns am 5.1.2017 "Jaafars Videoblog #21" mit dem Titel "Mein Großvater hatte vier Frauen, ich habe zwei" auf Spiegel Online betrachten. Jaafar Abdul Karim ist ein libanesischstämmiger Journalist und Moderator, der vornehmlich bei den Öffentlich-Rechtlichen den integrierten Arab-Intellektuellen mimt und die Verkommenheit des muslimischen Menschenschlags mit großen Kinder- und Stauneaugen des westlichen Zuschauers zu betrachten simuliert.

"Brückenbauer" oder "Vermittler zwischen den Kulturen" werden solche Islamagenten hierzulande im Sprachgebrauch der hirnentkorkten Deutungshoheitler geheißen. Jaafars Bestreben ist es stets, uns eine Kultur näher zu bringen, die keine ist, und menschliches Elend als bunte Andersartigkeit zu verkaufen.

Es geht in Jaafars Video um einen syrischen Berufsfickling, gemeinhin "Flüchtling" genannt, der auch in seiner neuen Wunderheimat von seiner Passion (und, wie es aussieht, einzigen Beschäftigung) nicht lassen mag. Bereits die erste einleitende Zeile dazu ist jedoch eine fette Lüge: "Ein Mann mit zwei Ehefrauen – in Syrien ist das legal, in Deutschland verboten."

Nein, die ersten Bilder im Video zeigen eben nicht einen Mann und zwei Frauen, und ob sowas in Deutschland legal, illegal oder scheißegal ist, spielt auch keine Geige. Es sind nämlich eben keine drei Personen zu sehen, sondern sieben. Unser megageiler Freund Ahmad Al Hamid, der vom rasenden Spiegel-Reporter allen Ernstes als "Herr" angesprochen wird, obwohl er wie das Abziehbild des verschlagenen Orientalen aussieht, war in Sachen Menschenfabrikation schon sehr fleißig unterwegs.

Obschon er und seine beiden Gebärmütter Mitte Zwanzig sein dürften, haben sie schon vier Kinder produziert, was die Prognose nahelegt, daß sich bis zur Menopause des weiblichen Anteils des Hamidschen Kindermach-Projekts diese Anzahl verdoppeln oder gar verdreifachen wird. Natürlich nur, wenn keine weiteren weiblichen Anteile dazu kommen, denn Ahmad wirkt auf dem Video irgendwie so, als hätte er sich an seinen Frauen schon sattgesehen und spiele mit dem Gedanken, sich weiteres Frischfleisch zu besorgen, wenn dieser Familienzusammenführungsquark über die Bühne gegangen ist.

An keiner Stelle seines Beitrags erwähnt Jaafar Abdul Karim, von was diese offenkundig immer größer werdende Großfamilie lebt. Er sagt nicht einmal, welchen Beruf dieser Frauenfreund erlernt hat. Anderseits kann es sich der Zuschauer natürlich denken. Was wir am Anfang des Videos sehen, sind in Wahrheit mit allem Drum und Dran zirka 10.000 Euro, die der deutsche Steuerdepp für das besinnungslose Vermehrungsfest eines Analphabeten mit hipstermäßig hinten zusammengebundenen Haaren jeden Monat abzudrücken hat, wenn er nicht in den Knast wandern will. Bestimmt werden es schon morgen mehr.

Sodann schwafelt Jaafar davon, daß die Vielehe ja in Syrien im Gegensatz zu Deutschland erlaubt sei, wobei er so tut, als sei die Institution der Ehe in beiden Ländern gleichwertig. Wie ist es denn so in Syrien, wenn der Mann sich scheiden läßt bzw. das alte Matratzenmaterial abstößt? Muß er dann auch bis zum Ruin Alimente zahlen, um Besuchstage für die Kinder bei der Gewesenen betteln und sich mit Anwälten und Jugendämtern herumschlagen? Wie kommt es in Syrien überhaupt zu einer Ehe? Lernt Mann und Frau sich im chilligen Club kennen, probiert sich sexuell aus und knallt den Eltern den Heiratsbeschluß einfach so an den Kopf?

Woher weiß Jaafar eigentlich, ob die Drei im rechtlichen Sinne tatsächlich miteinander verheiratet sind? Hat Ahmad ihm den Trauschein gezeigt, wogegen er seine restlichen Identitätspapiere auf seiner "Flucht" bestimmt "verloren" hat? Ist es nicht viel wahrscheinlicher, daß das Ganze eine Art Viehhandel war, bei dem die Töchter gegen geldwerte Vorteile verschachert wurden und der Imam seinen Segen dazu gab?

Begleitet von traumsüßer Gitarrenmelodei tut Ahmad kund, daß sein Großvater vier und sein Vater drei Ehefrauen besessen hätten. Es handelt sich praktisch um einen Gendefekt, der von Generation zu Generation patrilinear weitergegeben wird. Traurig, das Ganze. Anderseits würde ihm so manch ein Deutscher versichern: "Du bist ein starker Mann. Ich komme nicht mal mit einer Frau klar." Diese verschwulten Deutschen! Wo ist das Problem? Ein Kuß in Gestalt einer Faust löst jedes Eheproblem. Ein Witz, Sie kennen mich!

Ein total mutiger Beamte von der Ausländerbehörde habe ihm allerdings auch hammergemein gesagt: "Wenn ich könnte, würde ich dich nach Syrien abschieben." Was für ein Nazi – und Trottel. Eher schiebt dieser von Kinder- und Vielehen nicht genug kriegende Umvolkungsstaat den Beamten nach Syrien ab als so einen wertvollen Karnickelimitator wie den lieben Ahmad.

Aber, klärt uns der Spiegel-Orientale auf, so eine Vielehe hat ja auch Vorteile. Wußten Sie schon: "Die Zweitfrauen haben dennoch in einigen Bereichen Rechte, zum Beispiel im Erbrecht und bei der Witwenrente." Das stimmt, und diese Rechte werden jedes Jahr vom deutschen TÜV geprüft, und der Verein der bayerischen Bierdeckelsammler sorgt dafür, daß sie durchgesetzt werden. Wenn zum Beispiel Ahmad infolge seiner olympischen Koitusfrequenz durch einen Herzinfarkt ins Gras beißt, schreibt die analphabetische Zweitfrau einen formlosen Brief an Baschar al-Assad, und schon nächste Woche bekommt sie eine Palme aus dem großen Anwesen ihres verblichenen Mannes ausgehändigt.

Ähnlich ist es mit der Witwenrente. Die wird ihr in Form eines vollen Benzinkanisters ausgehändigt, mit dem sie im Kreise ihrer Schwiegereltern eine Dusche zu nehmen hat, wobei diese aus Trauer um den dahingeschiedenen Sohn brennende Feuerzeuge gen Himmel schwenken. Es ist unfaßbar, welch überdimensionale Kamelscheiße unser Arab-Journalist uns verklickert, damit wir, kultursensibel weichgeklopft, den blühenden Vaginahandel von Primitiven als soziale Großtat fressen.

Doof nur, daß so miserabel gecastet wurde für das Filmchen und das weibliche Ensemble etwas ganz anderes aufsagt als das, was im Drehbuch steht. Beide Frauen sind todunglücklich mit der Situation und würden den Spermienkünstler am liebsten sofort verlassen, wenn sie die Möglichkeit dazu hätten. Es ist mitnichten so, daß sie den Vielweiberei-Dreck verinnerlicht hätten und ihn als total easy und normal betrachten würden, weil sie auf einer patriarchalischen Müllhalde aufgewachsen sind.

"Meine Religion erlaubt mir das. Der Frau ist es aber verboten", bringt das alte Schlitzohr Ahmad die allerhöchste Instanz ins Spiel, wobei sowohl er als auch der westlich kompatible Jaafar zwischen den Zeilen den Eindruck vermitteln, als sei dieses Puff-System eine religiöse Pflicht und nicht das ständige Jucken an der Eichel. Zumindest kann die eine Gebärmutter auch was Gutes über ihren Wärter sagen: "Ahmad behandelt uns gut." Noch besser jedoch der deutsche Blödian, möchte man hinzufügen, der für diese Leute morgens um 5 aus dem Bett hochschnellt und zur Arbeit eilt.

Am Schluß der mohammedanischen Moritat fällt Jaafar, dem Investigativen, wieder ein, wer ihm die Brötchen zahlt, und allzu scheinheilig erweist er diesem seine Referenz: "Für mich ist es total ungewohnt und komisch, aber scheinbar funktioniert das bei Familie Al Hamid, die Vielehe. Nichtsdestotrotz finde ich's gut, daß sie in Deutschland verboten ist, denn Vielehe und die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau passen meiner Meinung nach nicht zusammen." Wen interessiert denn deine Meinung, Jaafi?

Akif Pirinçci ist Bestsellerautor und gilt als schärfster Kritiker der bundesdeutschen Zustände.

Kommentare (12)

Jürgen Froschauer
09. Januar 2017 16:42

Auf den Punkt.

Herr Pirincci schafft es immer wieder klar ersichtliche Tatsachen, jenseits von bessermenschlicher Moral, als das zu benennen was sie sind - eben Deutsche Realität. Er gab einmal in einem früheren Interview zum Besten, dass dieser ganze Irrsinn erst dann ein Ende finden würde, wenn die Stuerlast auf 5 % heruntergefahren würde. Wo kein Geld, da kein Schindluder. Ich fühle mich jeden Tag an das Motto (frei nach Erich Kästner) erinnert: "Sinke niemals so tief, dass Du den Kakao trinkst durch den Du gezogen wirst." In unserer Zeit soll ich allerdings auch noch den Kakao bezahlen und ein freundliches Gesicht zeigen.

Einar von Vielen
09. Januar 2017 19:10

Herrlich beschrieben. Aber es würde niemals jemanden außerhalb unserer Rotunde erreichen. Denn die Grundlähmung dort habe ich erst gestern wieder bestaunen dürfen: 'Unter ihnen sind doch auch so viele in wirklicher Not und benehmen sich gut. Würdest Du denn nicht auch das Beste für Deine Kinder wollen? Wer bist Du, der Du rein zufällig das Glück hattest hier und heute in Wohlstand zu leben, dass Du Menschen mit weniger Glück einfach nicht hier sein lassen willst?'

Marc_Aurel
09. Januar 2017 20:51

Ein total mutiger Beamte von der Ausländerbehörde habe ihm allerdings auch hammergemein gesagt: "Wenn ich könnte, würde ich dich nach Syrien abschieben." Was für ein Nazi – und Trottel. Eher schiebt dieser von Kinder- und Vielehen nicht genug kriegende Umvolkungsstaat den Beamten nach Syrien ab als so einen wertvollen Karnickelimitator wie den lieben Ahmad.

Leider nur zu wahr, aber sehr unterhaltsam beschrieben.

Balduin B.
09. Januar 2017 20:57
Sehr erfrischend! Wo das, was wir bei Herrn Princci lesen hinführt, müsste eigentlich inzwischen jedem klar geworden sein. Nicht gegen diesen Wahnsinn aktiv zu werden, kann eigentlich nur zwei Ursachen haben: Entweder grenzenlose Ignoranz und Gleichgültigkeit, oder eine schwere psychische Erkrankung namens "Gutmenschentum". Ähnlich wie bei der Schizophrenie, schwindet mit der Zeit bei den Betroffenen das Bewusstsein für die Erkrankung. In der Anfangsphase ist eine Genesung noch denkbar, mit der Zeit versinkt der Patient jedoch in seiner für Ihn realen Scheinwirklichkeit ohne Hoffnung auf Erkenntnis oder Genesung.
Stil-Blüte
09. Januar 2017 22:57

So sehr mir,  an und für sich, Ihre scharfe Zunge  gefällt, hier liegt meines Erachtens ein tiefer greifender Trugschluss zugrunde:

Warum ist es uns, vom Michel bis zur Kanzlernin,  aufgegeben, sich unentwegt mit denen, die zu uns kommen, mit ihrer/en Religion, Kultur, Gewohnheit, Kleidung, Sprache, Sexualität, Nationalität, Speisen, Ge-/Verboten, Geschichte zu beschäftigen?

Umgekehrt, wie Sie selbst allzugut wissen, wird ein Schuh draus. Unter 'Ehe' bietet Wikipedia wirklich reichhaltiges Material, das die enorme Vielfältigkeit auch unserer Entwicklung kommentiert, an.

Kehren wir um, beschäftigen wir uns mit unseren    e i g e n e n   Angelegenheiten. Wenn wir das konsequent genug tun, werden   u n s e r e   Gesetze auch weiterhin Gültigkeit besitzen, und sich nicht, wie jetzt von Ausnahme zu Ausnahme ausgehebelt werden. . Bigamie ist verboten! Dieses unentwegte Durcheinanderwirbeln aller Verträge, Verordnungen, Bestimmungen, Gesetze - das reinste Chaos!

Andererseits: Es gibt in unserem Land, auf unserem Kontinent was Komplizierteres (Ehe, Alleinerziehende, eingetragene Partnerschaft, Patchworkfamilie, Wochendpartner, Mätresse {Gauck} gemeinsames Sorgerecht, WG) als menschliche Gemeinschaften, die ihr Recht einklagen. Könnte man die auf einen gemeinsamen Nenner  bringen, da sich doch die Ehe als Sakrament und die Ehe als Vertrag mehr und mehr wie von selbst, aber doch nur durch unser immenses Zutun, auflöst, kehrte evtl. Friede ein.

Wo sind diejenigen Juristen, Zukunftsforscher, Soziologen, Minister (Diener), die sich an die Arbeit von 20 Jahren (so lange dauerte es, bis man das BGB in 'trockenen Tüchern' hatte) machen,  ein BGB für all die neuzeitlichen Spielarten des Miteinanderlebens zu kreieren?  

Haben wir ungewollt unser eigenes Multikulti, aus dem wir nun nicht mehr herauskommen, geschaffen?    

Was mich an der Bigamie am meisten stört, ist,  daß es unser Land nicht nurzulässt, sondern fördert, total abkassiert zu werden. Abkassieren, nur abkassieren. Müßte der Herr der Zweitfrau, die in Deutschland nun nur noch seine Freundin ist, Alimente bezahlen, würden sich viele überlegen, ob sie nach Deutschland kommen. (Andererseits, in den meisten Fällen übernimmt ja wahrscheinlich der Staat die Alimente, da der Kindsvater wahrscheinlich mittelos ist. )

Also - alles ist verkorkst. Dieser Herr mit den beiden Ehefrauen wirkt aber außergewöhnlich frisch, gut gelaunt, für ihn ist die Welt in bester Ordnung. Wir sind es, die sich, patzig, schlecht gelaunt, irritiert,  mit ihm rumplagen.

Akif Pirinci!  Da hilft, wenn überhaupt,  nur Ihr bitterböser Spott  und - Rotwein.

herr k.
09. Januar 2017 23:10

Ja, der der Herr P. peppt das Intellektuellenmagazin dann doch ein wenig mit Humor auf.  Besonders der Aspekt mit dem doofen Deutschen, der den ganzen Schwachsinn mit seiner Steuerkohle bezahlt, finde ich interessant. Und korrekt! Aber sind nicht WIR damit gemeint? Und warum lachen wir darüber...? Ist das lustig...oder was?

Stefanie
10. Januar 2017 10:16

@Einar von Vielen

"Unter ihnen sind doch auch so viele in wirklicher Not und benehmen sich gut. Würdest Du denn nicht auch das Beste für Deine Kinder wollen? "

Das sind tatsächlich die intellegenteren unter diesen Par...  Personen: Anstatt sich plündernd und brandschatzend zu holen, was ihnen als Invasoren zusteht, setzen sie uns unser eigenes Messer an die Kehle und lassen uns bezahlen. Sie haben haben sozusagen begriffen, wie man den Leviathan (aus dem vorigen Thread) aufzäumt und reitet - und wir staunen drüber (siehe Spiegel-Artikel), was die für tolle Kunsstücke können - aber wir fänden das natürlich als nicht vereinbar mit unseren Grundsätzen...

Seit ich mir diesen Zusammenhang klar gemacht habe, sehe ich auch die armen Flüchtlingsfrauen -und Kinder und die lieben, gutwilligen Deutschkursteilnehmer mit etwas anderen Augen: sie mögen selbst anständige Leute sein und nur das beste wollen, leben aber von den Erträgen aus den Raubzügen der staatlichen Räuberbande. Sie mögen weniger schuldig sein als jene Banditen oder ihre unbeherrschten Mitreisenden, aber unschuldig sind sie nicht. Auch Mundraub ist Raub - wenn man nicht wirklich darauf angewiesen ist, ist es ein Diebstahl wie jeder andere.

Sascha
10. Januar 2017 15:39

Bei allem ästhetischen Genuss beim Lesen stört mich doch der Grundtenor, dass der beschriebene Herr gar keine Kultur hätte.  Sicher muss Satire nicht wirklich fair sein.  Aber wenn sie es problemlos sein könnte, ohne deswegen weniger bissig zu sein?  

Die Araber haben Kultur. Nur halt eine ganz andere. Wer dort überhaupt erst mehrere Frauen haben will, muss halt erstmal die Eltern der Zweitfrau davon überzeugen, dass er dazu finanziell auch in der Lage ist. Denn dort sorgt man sich um seine Kinder. Auf dem Nachbargrundstück eines Bekannten wird gerade ein Haus gebaut. Der Sinn des Hausbaus:  Das ist für den Sohn gedacht. Der ist aktuell halb so groß wie ich, geht aber ab und zu mit Sichel zum Grasmähen, weil das Vieh halt was braucht. Mit deutschen Vorstellungen einfach nur inkompatibel - der Bengel ist einerseits ein armer ausgebeuteter Kinderarbeiter, andererseits irgendwie mehr oder weniger schon Hausbesitzer.  Er hat noch ein paar Schwestern. Für die wird kein Haus gebaut. Das müssten deren zukünftige Ehemänner (genauer, deren Eltern) bauen. 

Diese auf der Großfamilie basierende Kultur, für die der Staat nichts anderes ist als der von irgendeiner fremden Sippe übernommene Kolonialverwaltung,  ist als solche weder besser noch schlechter, sie löst einfach nur ganz andere Aufgaben in einer ganz anderen Umgebung. Aufgaben, die wir Deutschen (noch) gar nicht lösen müssen, weil wir (noch) einen einigermaßen funktionierenenden Staat haben. Samt einer Kultur, die einen solchen Staat voraussetzt. 

Ist es denn "Verkommenheit des muslimischen Menschenschlages", oder nicht vielmehr die Blödheit des deutschen Staates, die Verachtung verdient? Eines Staates, der sich von einem Menschenschlag, der sein Leben lang dem Staat vor allem als Feind gegenübersteht, ausnutzen lässt, weil er für und von Menschen einer anderen, extrem staatstreuen Kultur aufgebaut worden ist?

Nicht die fremde Kultur ist das Problem, sondern die Multikulti-Ideologie, die sowohl unsere als auch die muslimische Kultur verachtet und zerstört, die einen mit organisierten Flüchtlingsströmen, die anderen durch Finanzierung und Bewaffnung von Kinderhalsabschneidern.

firenzass
10. Januar 2017 20:54

zu Sascha:".....stoert mich doch der Grundtenor".........."....die Araber haben Kultur"......"...nicht die fremde Kultur ist das Problem"

Jetzt sind sie aber nunmal da, egal, wer sie hereingelassen hat. Da verlasse ich mich im Zweifel lieber auf die Expertise des Akif Pirincci.

Heinz Obst
10. Januar 2017 22:12

@Sascha - 10. Januar 2017 15:39

Bei allem ästhetischen Genuss beim Lesen stört mich doch der Grundtenor, dass der beschriebene Herr gar keine Kultur hätte. ... Die Araber haben Kultur. Nur halt eine ganz andere.

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Mir ist's ziemlich egal ob Araber eine Kultur haben. Weder möchte ich diese Leute, noch deren Kultur in meiner Nähe wissen.

Fredy
11. Januar 2017 00:00

"Nicht die fremde Kultur ist das Problem, sondern die Multikulti-Ideologie, die sowohl unsere als auch die muslimische Kultur verachtet und zerstört, die einen mit organisierten Flüchtlingsströmen, die anderen durch Finanzierung und Bewaffnung von Kinderhalsabschneidern."

Das ist der Punkt, ergänzt um:

- mangelhaftes Selbstbewustsein in weiten Teilen unseres Volks. Und das Gegenteil davon: Deutscher Rassedünkel. Am unkomplizierten freien Nationalbewußtsein mangelt es.

- die heute vorherrschende islamische Lehre, besser Leere, ist kulturzerstörend. Der weltoffene kulturstiftende Islam war nur von kurzer Dauer, und hat heute nur noch marginale Bedeutung. Nicht wir müssen uns reformieren, sondern andere. Und das kann nicht durch uns getriggert werden, es muß dortselbst entstehen.

- vorgenannter Punkt in Kombination und Wechselwirkung mit den weltpolizeilichen Aktionen der westlichen Wertegemeinschaft wirken verheerend, zerstörend und destabilisierend, auf alle Völker, und verhindern für die Dauer ihres Einsatzes jedwede sinnvolle Entwicklung dee Verständigung unterschiedlicher Religionen, Kulturen und Nationen.

- es muß die Erkenntnis reifen, dass die westliche Wertedemokratie nicht kompatibel ist mit jedem Volk, jeder Nation, jeder Religion. Es Bedarf nicht nur Religionsfreiheit sondern auch politische Systemfreiheit.

 

bruttler
11. Januar 2017 18:02

Klasse, der Irrsinn hat unser Land im Griff!

Bei der Definition von Kultur wäre ich aber nicht ganz so streng, lassen wir sie doch gelten, die Sitten anderer Völker, aber bitte nicht importieren ins gute alte Abendland und wenn dann nur mit Strafzöllen!

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