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  • 03. May 2011

    Jugendgewalt im "Spiegel" - Analyse einer Vertuschung (Teil 1)

    von Götz Kubitschek / 13 Kommentare

    Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

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    Am 2. Mai hat das Nachrichtenmagazin Der Spiegel unter der Überschrift „Mordswut“ mit einer Untersuchung über „Die unheimliche Eskalation der Jugendgewalt“ aufgemacht. Auf dem Titelbild zu sehen sind „Torben P.“ und sein Opfer, aufgenommen von einer Überwachungskamera des Berliner U-Bahnhofs Friedrichstraße.Der Fuß von Torben P. schwebt für den finalen Tritt über dem Kopf eines neunundzwanzigjährigen Mannes, der am Boden liegt und sich längst nicht mehr rührt. „Ein Bein wie eine Guillotine“, schreibt das Magazin und fragt: „Eine Hinrichtung mitten in Berlin?“Weil diese ungehemmte Gewalt, diese Aggressionsausbrüche ohne Hemmung „das Problem aller“ geworden seien, will Der Spiegel tiefer schürfen: „Man muß die Ursachen der Gewalt analysieren und eine Antwort auf die Frage finden, wie sie sich verhindern läßt.“Um es vorweg zu nehmen: Der Spiegel-Artikel vom 2. Mai ist ein ziemlich gut gelungenes Vertuschungs- und Ablenkungsmanöver. Die entscheidenden Fragen werden nicht gestellt. Wer auch...

    Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

    Kommentare (13)

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