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  • 20. June 2011

    Die Totgesagten und die Totsager

    von Martin Lichtmesz / 0 Kommentare

    Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

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    Manche Leute müssen mit einem Dachschaden leben. Damit es bei keinem unserer Autoren so weit kommt, sollten Sie die Arbeit für sezession.de jetzt honorieren, während Lichtmesz oder Kositza oder einer der anderen bereits über dem nächsten Beitrag sitzt.

    Carlo Clemens hat im JF-Blog einen Artikel von Lamya Kaddor kommentiert, die auch zum dem hier ausführlich besprochenen "Manifest der Vielen" beigetragen hat.  Ich habe dieses Buch als ein bedenkliches Symptom für Bruchlinien gewertet, die sich umso mehr vertiefen, je mehr die Legitimität einer deutschen Identität und "Leitkultur" einerseits in Stücke dekonstruiert, die Legitimität islamischer Identität auf deutschem Boden andererseits nachhaltig und mit allerlei Argumenten affirmiert wird.  Auch Kaddors neuestes Stück entstammt diesem Genre.Es beginnt mit einer reichlich unglaubwürdigen Story, die sie irgendwo aufgeschnappt haben will:Das erinnert mich an einen Radiobericht vor einiger Zeit. Darin berichtete ein Mann, Mitte 40, Vater dreier Kinder, von seinem Leben in einem kleinen, typisch deutschen Dorf nahe Bonn. Er erzählte, dass sich das Gesicht seiner Heimat in den letzten Jahren stark verändert habe. Zahlreiche Familien seien von auswärts hinzugezogen, neue Wohngebiete mit...

    Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

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