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  • 08. September 2015

    Empathie und pathologischer Altruismus

    von Martin Lichtmesz / 100 Kommentare

    Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

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    Manche Leute müssen mit einem Dachschaden leben. Damit es bei keinem unserer Autoren so weit kommt, sollten Sie die Arbeit für sezession.de jetzt honorieren, während Lichtmesz oder Kositza oder einer der anderen bereits über dem nächsten Beitrag sitzt.

    Auf dem Weg zum Wiener Westbahnhof sah ich einen Aufkleber im Stil der schwarzumrandeten Warnungen auf Zigarettenschachteln: "Rassismus führt zum Verlust Ihres Mitgefühls". Urheber ist die Organisation "Pro-Asyl", die auch mit dem Slogan "Der Einzelfall zählt" wirbt. "Mitgefühl", das ist ein großes Wort, das man in den letzten Wochen aus dem Munde warmherziger Machthaber und ihres Fußvolkes oft gehört hat, öfter noch in der bedeutsamer klingenden Psychotherapeutensprech-Variante "Empathie". "Mangelnde Empathie" ist ein altbekannter Vorwurf der Linken gegen ihre Kritiker und Widersacher, und generell gegen alle "Rechten", die man sich pauschal als "kaltherzige" Faschistenterminators vorstellt.Manche von diesen mitfühlenden, empathischen Menschen sind vor lauter Mitgefühl und Empathie aufgequollen wie vollgesogene Zecken; sie platzen geradezu aus allen Nähten vor Mitgefühl und Empathie; ihre geschwellte Brust ist gepflastert mit funkelnden Empathie- und Mitgefühls-Medaillen, die sie stol...

    Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

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