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  • 23. September 2015

    Renaud Camus und Jean Raspail in der FAZ

    von Martin Lichtmesz / 39 Kommentare

    Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

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    Manche Leute müssen mit einem Dachschaden leben. Damit es bei keinem unserer Autoren so weit kommt, sollten Sie die Arbeit für sezession.de jetzt honorieren, während Lichtmesz oder Kositza oder einer der anderen bereits über dem nächsten Beitrag sitzt.

    Unsere Neuausgabe von Jean Raspails "Das Heerlager der Heiligen" schlägt weiterhin Wellen: Am Montag berichtete Achse des Guten über das "unheimlich prophetische" Buch, heute ist die FAZ an der Reihe:Lorenz Jäger, der das Buch schon vor fast genau zehn Jahren wiederentdeckt hat, verweist in seiner Besprechung auf die "ungemein starke satirische Kraft in der Vision, die der europäische Zerfallsprozeß freisetzt"; Raspails literarische Leistung gehe daher "über das Groteske und Apokalyptische weit hinaus".Dabei streift Jäger auch die aktuelle Lage: während bei Raspail die Institutionen zusammenbrechen, sei "das deutsche Wunder (...) die - bislang noch - relative Stabilität der Verwaltungen", auch wenn es bereits "vernehmlich knirscht", ein "unangenehmes Begleitgeräusch", das vermutlich "zunehmen" wird.Einen kleinen Zeigefinger erhebt er zum Schluß: "Aber eine apokalyptische literarische Erfindung ist kein Ratgeberbuch, auch nicht für die intellektuelle Rechte." Da kann ich ihn beruhigen:...

    Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

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