23. Januar 2016

Alternativlos in die Sackgasse

von Michael Wiesberg / 45 Kommentare

Michael Wiesberg ist Lektor und freier Publizist.

Für sein kürzlich in Focus-online veröffentlichtes Interview, das in der Bemerkung kulminierte, daß sich die Deutschen auch dieses Jahr wieder auf die Zuwanderung von einer Million „Schutzsuchender“ einstellen müßten, hat der CDU-Außenexperte und ehemalige Generalstabsoffizier Roderich Kiesewetter in den Internet-Foren einen regelrechten „Shitstorm“ einstecken müssen. Man wird ihm aber zugute halten müssen, daß hier endlich einmal Klartext geredet und auf humanitäre Phrasen weitgehend verzichtet wurde.



 

Was Kiesewetter im Focus und gegenüber dem Deutschlandfunk zu Protokoll gab – beide Interviews müssen zusammen gesehen werden –, dürfte grosso modo auch den Standpunkt von Kanzlerin Merkel und ihrer Entourage wiedergeben. Auffällig bleiben allemal die Setzungen, mit denen Kiesewetter operiert, um dann zu dem Ergebnis zu kommen, zur Merkelschen Politik gebe es keine Alternative. Alle anderen Auffassungen in dieser Frage, vor allem die, die rechts von der Union liegen, seien deshalb „Populismus“; ein Etikett, mit dem Kiesewetter im übrigen auffällig oft operiert.

Die erste Setzung, über die Kiesewetter im Grunde nicht diskutieren will, lautet: Obergrenzen seien nur sinnvoll, wenn sie in ein europäisches Gesamtkonzept eingebunden sind. Für Deutschland, der „Herzkammer Europas“, komme das schon gar nicht in Frage. Deutschland dürfe hier nicht handeln, ohne sich mit seinen Nachbarn abzustimmen. Diese aber handeln zunehmend im nationalen Interesse und schaffen „unabgestimmt“ Fakten, die für Kiesewetter, siehe Österreich, nichts anderes als „Populismus“ sind.

Was aber geschieht, wenn es zu keiner europäischen Gesamtlösung kommt und Deutschland auf Jahre hinaus mit Millionen von „Schutzsuchenden“ konfrontiert ist? Kiesewetter verweist hier auf die sog. Asylpakete eins (bereits in kraft) und zwei. Werde auch noch Asylpaket zwei verabschiedet, habe Deutschland die schärfste Asylgesetzgebung in Europa. Den „Populisten“ hält er vor, das nicht sehen zu wollen und nicht auf der „Höhe der Realität zu sein“. Nur ändert das offenbar alles nichts am bestehenden Zustrom. Kiesewetter selbst prognostiziert ja einen anhaltenden exorbitanten Zuwanderungsdruck, auf den die „Bevölkerung“ vorbereitet werden müsse.

Zweite Setzung: Wenn Deutschland die Grenzen schließe, steige die Kriminalität im Inneren, weil es zu wenig Polizei für die Bewachung der Grenzen und die Aufrechterhaltung der inneren Sicherheit gebe. Die Grenzsicherung bliebe Polizeiaufgabe, weil „wir die Diskussion über den Einsatz der Bundeswehr im Inneren scheuten“. Mit „wir“ dürfte Kiesewetter die Regierung und die im Bundestag vertretenen Parteien meinen. Würden diese die Notwendigkeit in den Raum stellen, die Bundeswehr einzusetzen, hätten sie mit einiger Sicherheit die Mehrheit der Deutschen hinter sich. Es kommt also vor allem auf den politischen Willen an, hier Fakten zu schaffen. Dieser Wille ist aber offenbar nicht da oder nur bei wenigen vorhanden. Genau diesen Zusammenhang aber vernebelt die Aussage, die Kriminalität steige im Inneren, wenn man die Grenzen schließe.



Dritte Setzung: Die Aussage, Deutschland verkrafte nicht noch einmal eine Zuwanderung wie 2015, sei aus der Sicht von Kiesewetter „völlig falsch“. Kiesewetter hält sie ­– und dieses Argument darf man als reichlich bizarr bezeichnen – für einen „Schlag ins Gesicht der vielen zehntausend ehrenamtlichen Helfer in Deutschland“. Offenbar ist ihm entgangen, daß dort längst Ernüchterung eingekehrt ist. Auch hier – genauso wie in den Medien – neigt sich der „Willkommens-Karneval“ nämlich seinem Ende entgegen.

Dennoch: Wer behaupte, so Kiesewetter, Deutschland verkrafte nicht noch einmal einen derartigen Ansturm, verstärke weiter den Trend, Rechtsparteien zu wählen. Es sei ein Fehler so zu tun, als ließe sich die Zahl der Flüchtlinge begrenzen, weil „wir erst am Anfang einer großen Migrationswelle in Richtung Europa“ stünden; diese komme vor allem aus Afrika und dem Nahen und Mittleren Osten. Kiesewetter plädiert deshalb dafür, im Umkreis Europas viel Geld zu investieren. Bundesfinanzminister Schäuble sieht das offenbar ebenso; forderte er doch gerade auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos einen Marshallplan für Syriens Nachbarländer. Dies werde Europa zwar etliche Milliarden mehr als bisher kosten, aber es sei dringend nötig. Jetzt also soll, quasi im Rückgriff auf ein „bewährtes“ Mittel der Ära Helmut Kohl, das Scheckbuch als ultima ratio zum Einsatz kommen, um den Zustrom der „Schutzsuchenden“ einzudämmen. Daß Deutschland hier als Hauptbetroffener den Löwenanteil zahlen wird, versteht sich von selbst.

Dies alles folgt aus der einen Setzung, daß Deutschland aus Sicht der Regierung Merkel keine Maßnahmen ergreifen dürfe, die nicht mit den Nachbarn abgestimmt seien. Bei Lichte betrachtet setzt man aber nur noch in Berlin auf eine „abgestimmte gesamteuropäische Lösung“, während überall sonst die Notbremsen gezogen werden. Damit befindet sich Deutschland wirklich auf einem „Sonderweg“, der sich sehr schnell als Sackgasse erweisen wird – womöglich schon in ein paar Monaten. Es bedarf mit Blick auf die Ereignisse des Jahres 2015 keiner großen Phantasie, um sich sich auszumalen, wie diese Sackgasse aussehen wird. Womöglich erzwingt der Druck der Ereignisse dann endlich das, was schon seit langem ansteht, nämlich die längst überfällige grundsätzliche Richtungsänderung in der deutschen Asylpolitik.

 

 

Michael Wiesberg ist Lektor und freier Publizist.

Kommentare (45)

Siddharta
23. Januar 2016 09:21
Wobei die Schließung der Grenzen nur der erste Schritt in einem weiterreichenden Notfallplan sein kann. Laut Sarrazin können sich 80 Prozent der Weltbevölkerung auf völkerrechtliche Lebensumstände berufen, die eine dauerhafte Duldung in Deutschland erzwingen würden. Er rechnet mit etwa sechs Milliarden potentiellen Asylanten, die einen rechtmäßigen Anspruch auf das Bleiberecht hätten, wenn es ihnen gelänge nach Deutschland zu gelangen. Dazu kommt die immer weiter steigende Geburtenrate in der Subsaharazone. Angesichts dieses Migrationspotentials ist es für mich unverständlich, dass sowohl AfD als auch Pegida immerzu betonen, sie wollten das bestehende Asylrecht wiederherstellen. In meinen Augen ist es höchste Zeit, den Bürgern reinen Wein einzuschenken und sich programmatisch für eine Abschaffung der humanitär begründeten Einwanderung auszusprechen.
Langer
23. Januar 2016 09:25
Wenn man sich so auf linker Seite umschaut, ist man (gibt man sich?) dort schockiert ueber die Idee einer Obergrenze (und allein da greift man sich an den Kopf). Diese Leuten damit zu konfrontieren, dass in Wirklichkeit eine massive Rueckfuehrung nicht nur der Asylanten, sondern auch bestehender, festgesetzter islamischer Strukturen unumgaenglich ist, scheint derzeit noch in einiger Ferne.
Skurril auch, wie man insgeheim bei der Darstellung der Alternativlosigkeit im gleichen Atemzug die Loesung praesentiert. Ja, die Bundeswehr kommt heim und sichert die Grenzen und dann kann die Polizei auch im Inneren fuer Ordnung sorgen.
Zadok Allen
23. Januar 2016 09:27
Herrn Wiesbergs Ausführungen gehen mir ein wenig an der Sache vorbei: selbstverständlich muß man davon ausgehen, daß einem hochintelligenten, von der NATO aufgebauten Mann wie Kiesewetter die sachliche Absurdität seiner Aussagen klar ist.

Viel wichtiger als die Widerlegung seiner "Argumente" ist daher die Beantwortung der Frage, in wessen Auftrag und mit welcher Absicht er sich so äußert. Im einfachsten Falle handelt es sich um einen der vielen Versuchsballons der Herrschenden, um die Reaktionen der Autochthonen zu testen. Ich vermute allerdings, daß die Hintergründe noch komplizierter sind.

Unter dem entsprechenden JF-Artikel gibt der Kommentator "ArtOffz" übrigens folgende interessanten Hinweise zur Person Kiesewetters:

Ich finde hier weniger die völlig abwegige inhaltliche Dimension interessant, sondern die Frage, wer hier warum diese Thesen äußert. Herr Oberst a.D. Kiesewetter ist mir “vom Sehen und Erzählen” bekannt (wir studierten zur gleichen Zeit an der UniBwM). Ein guter Freund von mir war sein Ausbilder. Nach meinen Erkenntnissen war Kiesewetter ein hervorragender Offizier. Dafür spricht auch die Ausbildung zum GenStOffz. Darüber hinaus hat er den General-Heusinger-Preis als bester Teilnehmer seines GenStOffz – Lehrgangs bekommen. Also einer der Besten der Besten. Seine weiteren Verwendungen stützen diese These. Es stellen sich für mich folgende Fragen: Warum verlässt er als Oberst kurz vor dem ersten goldenen Stern die Bundeswehr? Warum trägt sogar jetzt schon jemand wie Kiesewetter (Lebenslauf auf wikipedia) mit seinen Äußerungen dazu bei, unsere Gesellschaftsordnung zu unterminieren? Angesichts seiner Intelligenz, seines Wissens und seiner Erfahrungen muss er wissen, dass seine Thesen unserem Vaterland zutiefst schaden. Geht es ihm wirklich um seine Karriere? Als ausgebildeter Stratege muss ihm doch klar sein, dass Mutti (hoffentlich) bald weg vom Fenster ist.
Fredy
23. Januar 2016 11:25
Hoffentlich geht's noch so weiter. Es muss eskalieren, wenn es tatsächlich gravierende Änderungen bringen soll. Mit einem Stopp zum jetzigen Zeitpunkt, einer Obergrenze, könnte das System sich wohl noch am Leben halten. Da aber drastische Rückführungen gefordert sind, ist eine Eskalation anzustreben. Gut, wenn weiterhin alles dafür getan wird.
Heinrich Brück
23. Januar 2016 11:37
Mit humanitären Vorstellungen kann das Asylrecht nicht mehr aufrechterhalten werden. Zu welchem Zweck wurde dieses Gesetz geschaffen? Schon die Nummer mit den Vietnamesen eines Rupert Neudeck war irre. Wäre eine asiatische Angelegenheit gewesen. Asyl heißt, ohne an der deutschen Lebensweise und Kultur etwas ändern zu müssen, europäische Gäste auf Zeit. Alles andere wendet sich antihumanitär gegen das eigene Volk, kann also humanitär nicht mehr begründet werden. Aber unsere Politiker faseln von Integration.
Auch ein Alexander Demandt möchte den Zustrom lediglich begrenzen. http://www.faz.net/aktuell/politik/staat-und-recht/untergang-des-roemischen-reichs-das-ende-der-alten-ordnung-14024912.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2
"Germanen kämpften gegen Germanen." Wie gehabt.
Nur der Vergleich zwischen den Germanen und was sich heutzutage auf dem Weg befindet sollte nicht gezogen werden. Würde gerne tauschen.
Der Vergleich mit der Rechtsgemeinschaft paßt. Keine ethnische Nation. Zu viele Juristen gegen zu viele Krieger. Das Ergebnis ist bekannt; aber immer noch positiver zu sehen als die Völkerwanderungen der Gegenwart.
Corto Maltese
23. Januar 2016 11:59
Und wenn man anno 1917 bemerkt hätte, dass der Eintritt der USA in den Krieg nicht zu verkraften sei, hätten Herr Oberst wohl erklärt, solch Zweifel an Deutschlands Kraft sei Verrat. Ein Dolchstoß sozusagen.

An der Dolchstoßlegende der deutschen Gegenwart bastelt man ja jetzt schon. Die im Felde unbesiegten Gutmenschen wurden bei ihrem edlen Tun von den Dunkeldeutschen rücklings niedergestreckt. Daher klappt es jetzt nicht so schön mit Integration, Buntheit und helldeutschem Paradies.
Olaf
23. Januar 2016 12:01
Der Schauspieler Walter Sittler, mutiger "Kämpfer gegen Bahnhof", sagte bei Lanz, "ohne die Mithilfe der Bevölkerung wird es nicht funktionieren". Und er hat recht, auch wenn der Gutmensch es anders meinte. Dem Willkommens-Karneval der Bahnhofsklatscher folgt ein Aschermittwoch und ein Ende der Session. Dann werden die Karten für die Stunk-Sitzung neu gemischt.
bernardo
23. Januar 2016 12:05
Es gibt gute Gründe, vor dem ersten goldenen Stern die Bundeswehr zu verlassen. Generale sind politische Beamte. die jederzeit ohne Angabe von Gründen entlassen werden können. Wer etwas zu sagen haben will, wird deshalb entweder Oberst bleiben, oder andere Karriereziele anpeilen.

Und warum Kiesewetter auf Merkels Flüchtlingspferd setzt, ist doch auch klar: Er hat sich damit seit Jahren profiliert und gerade jetzt auf dem Bundesparteitag der CDU in Karlsruhe eine Ausweitung des "Bundesfreiwilligendienstes" um 400.000 Stellen durchgesetzt, damit besser "integriert" werden kann.

Der wird erst etwas anderes sagen, wenn Merkel wirklich weg ist.
Winston Smith 78699
23. Januar 2016 12:11
@ Zadok Allen

Das Verhalten und die Aussagen vieler Entscheidungsträger sind so widersinnig, dass entweder plötzlich eine geistige Umnachtung epidemisch wüten müßte wie in der Gattung der Körperfresser-SF, oder dass es jeweils individuelle Gründe gibt, von denen die Öffentlichkeit nichts erfahren darf.

Eine Antwort geben Sie ja bereits, indem Sie ihn als "von der NATO aufgebaut" erkennen. Aufgebaut gerade er, weil er so hervorragend ist?

Fragen wir mal anders: war oder ist er es wirklich? Was berichten seine Studienkollegen wirklich? (Ähnlich könnte man mal bei der Kanzlerin nachforschen.)

Ich habe mir in verschiedenen Bereichen die Verfahren zur Promotion angesehen, etwa in Ausbildungen zu Staatsexamina, Vergabe von Stipendien, Revisionen zu Beförderungen ... ja sogar die gewöhnliche Notenvergabe an Sekundarschulen.

Und ich komme zum Schluß, dass es sich lohnt, überall - gerade dort, wo offiziell auf viel Objektivität gepocht wird - nach dem Haken zu suchen, der sich in einer Kleinigkeit verbergen kann, etwa bei der Regelung zu externen Beisitzern oder zur Protokollführung während einer Prüfung.

Kennt nicht jeder in seinem beruflichen Umfeld die wundersame Beförderung gerade nicht der Besten, sondern jener, die es nicht wirklich verdienen? Jener, die daraufhin entweder Grund zur Dankbarkeit haben, oder sich im Laufe ihres Werdegangs ordentlich Dreck am Stecken und später Leichen im Keller sammeln und damit erpreßbar sind?

(Falsch - vielleicht nicht jeder. aber bestimmt jeder in einem Bereich, der irgendwie mit einem Ministerium zu tun hat.)

Und dann gibt es noch jene, die von Anfang an ohne Mühe, scheinbar an unsichtbaren Fäden gezogen, durch durch Studium und Aufstieg huschen, - ganz Unscheinbare, von denen man nie nachvollziehbare Leistungen zu sehen oder bemerkenswerte Äußerungen zu hören bekommt, nur immer im Nachhinein aus dem Nichts geschaffene Fakten. (Hierzu sei nur mal als Beispiel die so wohlklingende wie undurchsichtige "Studienstiftung des deutschen Volkes" genannt.)

Ich habe mehrfach die Erfahrung gemacht, dass es sich sehr nachteilig auswirkt, wenn man als junger, beruflich Aufsteigender die eine oder andere Schurkerei nicht mitmacht. Moralische Werte und Geradlinigkeit scheinen mir im Deutschlend seit der Wiedervereinigung geradezu karrieretödlich zu sein.

Man hat eine solche Verweigerung in der allgegenwärtigen Propaganda des Neuen Menschen (etwa seit der Wiedervereinigung oder ein wenig später) natürlich als Ungeschick, Starrsinn, mangelnde Flexibilität resp. Anpassungsfähigkeit bezeichnet und - perfider noch - als unzureichende Teamfähigkeit oder soziale Inkompetenz.

Mag sein, dass dies auch ein Symptom der Dekadenz in Friedenszeiten ist, also dass man während der Phase der Wohlstandsverfettung meint, die kreativen Köpfe genausowenig jemals wieder zu brauchen wie die aufrechten Kerle. Denn diese könnten ja etwas ändern wollen und dies auch noch schaffen! (Feminismus, Vergenderung, Multikulti, PISA-Verblödung usw. bitte auch mal von daher betrachten.)

Dort aber steht der Überflieger nun vor Euch in all seiner Pracht, aus dem Munde quillt Unverständliches, Worte ohne Sinn. Und seht um Euch: in den Parteizentralen, den Redaktionen, den Instituten ... allüberall die gefeierten Schnellstabsolventen und Karriereraketen. (Außer bei den Grünen, da ist das irgendwie merkwürdig - als wären die so was wie das stablisierende Rückstoß-Auffangbecken innerhalb des Estblishments.)

Leider zeigt dies, wie mächtig der Feind im eigenen Land ist - nicht dass jemand meint, ich jammerte jetzt nur darüber, dass ich nicht mitspielen darf. Es geht mir darum, auf jenen Gegner zu zeigen, den man noch nicht sieht, weil er so nah ist.
Hans
23. Januar 2016 12:57
Das ist auch Teil meiner Erfahrung. Werteorientierung und Gradlinigkeit führen zum Karriereende. Die Mechanismen sind die gleichen wie im politischen Raum. Die Kritik an fehlender Teamfähigkeit wird nie konkret im Zusammenhang des Arbeitsprozesses gemacht, sondern als Etikett und Denunziation um auszugrenzen. Statt Umsetzung besserer Konzepte oder Produkte wird stur am eingeschlagenen Weg festgehalten, der dann als großer Erfolg gefeiert wird. Sprechen alle Kennzahlen dagegen, werden flugs externe Gründe ins Feld geführt. Übertriebenes Karrierestreben und Wichtigtuerei statt Verlässlichkeit, Ehrlichkeit und langfristigen Arbeiten.
Natürlich klingt das ohne konkrete Fakten leicht nach Paranoia oder dem Balken im eigenen Auge. Das Verrückte ist ja auch, dass diese Leistungsträger jederzeit eine Emulation von Kritikfähigkeit zuwege bringen, wenn es brenzlig wird, oder von einem Vorgesetzten gedeckt werden zwecks zukünftiger Verwendung.
Die ganz normale Korruption der Jasager, Karrieristen, Teilzeitpsychopaten und intriganten Nutznießer.
Waldgänger
23. Januar 2016 13:04
Wichtiger er als die Äußerungen jenes Herrn Kiesewetter ist das Lob, das Merkel gerade von Präsident Obama erhalten hat.
Merkel macht, was die amerikanische Regierung will.
Das allein ist der Schlüssel zum Verständnis des Geschehens!

Die vereinzelten kritischen Töne, die es in der US-Presse gab, sind unwichtig im Vergleich zu diesem Lob.

Merkel trägt – in einer treuen Kraftanstrengung unter Gefahr eigenen politischen Ruins – willentlich massiv zur Zersetzung und Schwächung der europäischen Nationalstaaten bei, was diese einerseits noch mehr zur US-Verfügungsmasse in der „Einen Welt“ macht und andererseits das für unzuverlässig gehaltene Deutschland den Russen noch mehr entfremdet.

Beide Ziele werden durch Merkels verräterische Politik erreicht.

Deutschland ist der Hebel der USA zur Manipulation des alten Kontinents in Richtung „Eurabia“ und Merkel dienert sich dem Hegemon bloß besonders schamlos an.

Die Argumentation des Herrn Kiesewetter ist weit davon entfernt, die Metaebene zu berühren, sondern hat allein die Aufgabe, verunsicherte Mitglieder des systemtreuen Mittelbaus (z.B. Landräte, Bürgermeister, Polizeipräsidenten) zu beschwichtigen und auf den Obama-Merkel-Kurs einzuschwören.

Von daher ist das Widerlegen von Kiesewetters PR-Gerede eben nur die Widerlegung von PR-Geschwätz und trifft nicht die tatsächlich im Kopf von Kiesewetter und Konsorten vorhandenen Gedanken.
norbert vain
23. Januar 2016 13:25
Es ist in der Tat wichtig, sich immer und immer wieder mit den Verlautbarungen aus dem Berliner Headquarter auseinander zu setzen. Deshalb mein Dank, Herr Wiesberg, für Ihren Beitrag. Vergnügungssteuerpflichtig ist der im offiziellen Berlin reproduzierte nonsense ja in der Tat nicht.

Es mag die strategische Absicht dahinter sein, dass die Merkel-treue Union mit Kiesewetter eine eher unverbrauchte Firgur an die Medienfront schickt. Auf den instruktiven Kommentar von Zadok Allen möchte ich respondieren, dass sich die hervorragendsten deutschen Offiziere von abgehalfterten Feldherren in absehbar verlorene Schlachten haben führen lassen. Wer sich freilich in der "Bevölkerung" von der schnöden und berechnenden Aussage Kiesewetters' (im Focus) angesprochen fühlt, ein politischer Kurswechsel sei "ein Schlag ins Gesicht der vielen zehntausend ehrenamtlichen Helfer in Deutschland", der hat sich, nun ja, leider, intellektuell arg verführen lassen.

Für die gegenwärtige politische Analyse augenöffnend finde ich außerdem die den Merkel'schen Kurs stützenden Einlassungen der deutschen Chef-Lobbysten Börner (BGA), Wansleben (DIHK) und Kramer (BDA). Für den Fall von Grenzschließungen wird da, just in dem Momemt, wo sich die Stimmung spürbar gegen Merkel wendet, das ganz große wirtschaftliche Katastrophenszenario (die EU bricht wieder einmal auseinander ...) gemalt. Kann man hier nachlesen: http://de.reuters.com/article/topNews/idDEKCN0UZ1ZP Da werden Interessen, die hinter der Merkel'schen Politik der "offenen Tür" stehen, bei Tageslicht sichtbar.

PS: Sie möchten evtl. gelegentlich den Link oben zum besprochenen Focus-Artikel reparieren - er führt gegenwärtig auch zum Deutschlandfunk.
Gustav
23. Januar 2016 13:27
Sehr geehrter Herr Oberst,
lieber Roderich Kiesewetter,

bei allem Respekt, aber Ihrem „Aufruf an die Reserve zur Unterstützung in der Flüchtlingshilfe“ kann und werde ich aus Gewissensgründen nicht Folge leisten!

Es kann nicht die Aufgabe deutscher Soldaten sein, die abenteuerliche und grund­gesetzwidrige Politik einer Kanzlerin zu unterstützen, die ihren Amtseid „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“ offenbar falsch verstanden hat.

Der kopflose Aktionismus und eine verordnete Willkommensdiktatur in Anbetracht des selbstverschuldeten Dammbruchs, den Deutschland und Europa dieser Tage erleben, haben nichts mehr mit Verantwortung, Nothilfe oder Nächstenliebe zu tun. Im Gegenteil: die politische Klasse unseres Landes, allen voran eine völlig über­for­derte Kanzlerin, die sich in einer Art „Mutter-Teresa-Rolle“ gefällt, befeuert durch ihre unseriöse Politik das Geschäftsmodell krimineller Schlepperbanden und desta­bili­siert durch fahrlässige Inkaufnahme einer Invasion von Armutsmigranten den sozialen Frieden, die innere Sicherheit und den gesellschaftlichen Zusammen­halt in Deutschland und ganz Europa.

Unser in Generationen hart erarbeitetes Volksvermögen, unsere Kultur und unsere Identität werden gerade in beispielloser Geschwindigkeit abgewickelt. Diese Politik des naiven wie verant­wortungs­losen „Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid. Wir schaffen das!“ wird nicht mehr lange funktionieren.

Von Ihnen als deutscher Offizier und Bundestagsabgeordneter erwarte ich, daß Sie Ihr Parteibuch im Konrad-Adenauer-Haus abgeben und dieser Dame samt ihrer rückgratlosen Entourage die Gefolgschaft verweigern.
Sobald in Deutschland ein glaubhafter Politikwechsel einkehrt, der strategisches Denken, rationales Handeln und vor allem Verantwortung gegenüber unserem Volk, unserer Nation und unserer Kultur an den Tag legt, dürfen Sie sich gern wieder mit einem „Aufruf an die Reserve“ an mich wenden.

Mit kameradschaftliche Grüßen,
Ihr …. (Name ist dem Autor bekannt)
Oberstleutnant d.R.

*
Die unfaßbare Antwort des Chefs der „Bunten Wehr-Reserve“

kam prompt:

Sehr geehrter Herr …..,

vielen Dank für Ihren „offenen Brief“ und Ihre klaren Worte. Sie werden sicher­lich nachvollziehen können, daß ich Ihre Punkte überhaupt nicht teile. In sehr freundlicher Form tragen Sie überkommene, verschwiemelte deutsch­natio­nale Vorstellungen vor. Im Grunde sollten Sie, sofern Sie beordert sein sollten, aus­geplant werden. Ansonsten sollten Sie Ihren Dienstgrad nieder­legen, denn es ist nicht verantwortbar, Sie innerhalb unserer Streitkräfte noch mit Führungs­aufgaben zu betrauen.

Es ist gefährlich, wie zuckersüß Sie zündeln. Unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung und unser christ­liches Werte­funda­ment haben Sie jedenfalls verlassen oder nicht ver­stan­den.

Mit freundlichen Grüßen
Biggeo
23. Januar 2016 13:36
Es nutzt uns allen nichts, weshalb , wieso und warum dieser Tsunamie von Invasoren der tagtäglich unser Land überfällt und was man dagegen machen könnte. Fakt ist,sie sind da, sie kommen weiter und sie werden nicht abgeschoben. Leider werden wir alle eine schmerzliche Quittung dieses Desasters erhalten und dies nicht nur in finanzieller Hinsicht. Unsere Freiheiten, welche wir noch in den 80 und 90 iger Jahren genießen konnten, sind schon jetzt faktisch beschnitten und eingeschränkt oder überlegen sich Frauen nicht heute schon zwei Mal, wohin und mit wem sie am Abend ausgehen können???
Die Bundeswehr reduziert in Mannstärke und Ausrüstung, die Polizei reduziert in Mannstärke und Ausrüstung, wer wird uns Bürger schützen können. Herr Kiesewetter mit seinem Gewäsch??? Und selbst wenn ein politischer Systemwechsel von 180 Grad vollzogen würde, dann verkennt man, dass in den Schaltstellen der Exekutive zahlreiche Gutmenschen der Linken und Grünen sitzen, die jede Entscheidung gegen ihre sozialromantische Kuschelideologie ausbremsen, wenn nicht gar verhindern wird. Wir schaffen uns nicht ab, wir haben uns schon abgeschafft.
Arminius Arndt
23. Januar 2016 13:40
Dieses Wort "Populismus" ist eine intellektuelle Beleidigung für jeden, der in einem System lebt, welches sich "Demokratie" schimpft.

Die Regierungen unserer europäischen Nachbarn, insbesondere der östlichen, sind da weiter, sie haben den Pöbel im Blick und verhalten sich damit demokratisch.

Ich denke, bis März und den anstehenden Landtagswahlen werden wir noch abwarten müssen. Sollte hier die AfD sehr gut abschneiden, wird die Zeit des "Alternativlosen" vorbei sein - zu viele Unionsleute fürchten um ihre Pfründe und dann kann es zur Merkeldämmerung kommen.
Markus Felber
23. Januar 2016 14:57
Die Haltung der Bundesregierung muss von konservativer Seite genauso vehement kritisiert werden wie die demütige öffentlich-mediale Akzeptanz der Rolle, die im Moment Griechenland und die Türkei spielen.

Konkret könnten öffentlichkeitswirksame Aktionen etwa darauf abzielen, z. B. mit kleinen aber gut inszenierten Protesten, Blogbeiträgen u. ä. auf das Versagen Griechenlands aufmerksam zu machen und dabei folgende Fragen bzw. Parolen in den Raum zu stellen:

- Warum nimmt Griechenland seinen Auftrag, die Aussengrenze des Schengenraums zu kontrollieren unzureichend wahr?
- Warum drängt die griechische Marine die mit Migranten besetzten Schlauchboote nicht konsequent zur Umkehr in Richtung Türkei?
- Warum werden die vor der türkischen Küste gelegenen Inseln nicht massiv mit Zäunen bewehrt?
- Warum werden die Insel nicht geräumt bzw. zu Sonderzonen erklärt, von denen ausdrücklich kein Weitertransport von wild gestrandeten Migranten mehr erfolgt?
- Die Bundesregierung interessiert sich nicht für diese Fragen - wir schon!
- Europa und seine Kultur müssen geschützt werden - wir wollen Lösungen!

Die konservative Opposition sollte diese, von der Regierungskoalition systematisch unter dem Deckel des Schweigens gehaltenen Fragen in der Öffentlichkeit laut stellen. Gewiss: Ein Gutteil der griechieschen Malaise ist der Politik der Bundesregierung geschuldet. Die Adressaten wären denn auch nur vordergündig die griechischen Behörden, die griechische Botschaft oder Konsulate, auf die sich die Blogbeiträge, offenen Briefe oder Protestaktionen äusserlich beziehen würden.

Im Kern bestünde das Ziel selbstverständlich darin, die Handlungsunfähigkeit und Realitätsferne der Regierungskoalition aufzuzeigen. Daneben ginge es bei den Aktionen auch um die öffentliche Vermittlung einer ebenso klaren wie leicht verständlichen Botschaft: Der humanitäre Asylgedanke der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts kann in der heutigen geopolitischen Konstellation keine absolute Gültigkeit mehr haben.

Europa und Deutschland haben die Wahl: Entweder es kommt an der EU-Aussengrenzen zu unschönen Bildern bzw. "Härten", wie Prof. Demanth gestern in der FAZ ausführte, oder aber wir werden in unseren Städten tumultartige Szenen erleben.
Andreas Walter
23. Januar 2016 16:28
Wo sollen denn aber auch 70 Jahre psychologische Kriegsführung gegen Deutschland hinführen, außer in eine Art EU-SS-R, EU-SA?

Die Gefahren (Konkurrenz) durch ein zu starkes Deutschland (und sei es auch nur wirtschaftlich) waren doch auch schon der Auslöser des 1. Weltkriegs. Beim Sezessionskrieg in den VSA ging es doch auch nicht um die Sklaven, das war nur ein Alibi, sondern um Steuern, Geld (Gold und Silber).

Wie singt Marius Müller-Westernhagen doch so schön: "Ich glaube an die Deutsche Bank, denn die zahlt aus in bar - aauh."

Deutschland sollte doch schon nach dem 1. Weltkrieg eingebettet werden in eine europäische Gemeinschaft, und dem steht natürlich nur eine Gruppe dagegen. Um die auszuschalten sind alle Mittel recht, doch dazu muss man sie ja erst in die Enge (Engst) treiben, bis sie angreifen, damit sie "aus ihren braunen Löchern gekrochen kommen".

Vielleicht ist es aber tatsächlich nicht rational zu begründen, denn kein Mensch ist vollkommen rational oder frei von Ideologie und Auftraggebern, Sponsoren, Arbeitgebern, Sachzwängen. Was darum Einzelne sagen ist irrelevant, besitzt fast alles immer auch eine unvorhersehbare Eigendynamik.

Bis auf die Tatsache, dass wenn immer mehr Geld "gedruckt", Kredit vergeben wird, dadurch auch immer mehr Schuld und Zins entsteht. Ab einer gewissen Menge und Zeit steigt diese steil exponentiell an, und dann bleibt nur noch Krieg oder Entwertung, um das Spiel zu beenden, die Karten neu zu mischen.

Sich noch vorher eine gute Startposition für den Neuanfang zu schaffen ist da sicherlich nicht verkehrt, dadurch das man seine Feinde schwächt. Auch Kanada, England, die VSA und Australien sind eben nicht Kontinentaleuropa.

In den VSA haben sie ja schon überall Konzentrationslager, heissen dort FEMA Camps. Die werden schon wissen, wofür und für wen die sind. So etwas baut man ja nicht nur so zum Spass. Wobei sogar das denkbar ist wenn es die eigene Freunde sind, die dafür das Geld aus den Steuern kassieren.

Daher nicht verrückt machen lassen. Die Gutmenschen und Linken werden noch früh genug merken, dass sie sich geirrt haben, Idioten, Träumer, Spinner sind.
kolberg
23. Januar 2016 16:30
zustimmung winston smith. obama kam ja quasi aus dem nichts oder?
Mops
23. Januar 2016 17:21
@Corto Maltese
Ihr bizarrer Vergleich zeigt, wie tief sich die Siegergeschichtsschreibung in die Köpfe selbst sich patriotisch wähnender Deutscher eingenistet hat, unterstellt er doch, dass Deutschland für den unprovozierten Kriegseintritt der USA verantwortlich gewesen wäre und setzt obendrein noch die Männer, die damals tapfer für ihr Vaterland gekämpft haben mit den heutigen Verrätern die unsere Heimat mit fremden Invasoren fluten gleich. Die transatlantisch gedrillten Kiesewetters und co haben jedoch weit mehr mit den damaligen Novemberverbrechern gemein. Und auch heute sind die VSA wieder ein ganz wesentlicher Quell unseres Unglücks.
Karl Blomquist
23. Januar 2016 17:23
Ein Transatlantiker

"Als mit Blick auf die USA gut vernetzt und inhaltlich fundiert gilt auch sein Parteifreund Roderich Kiesewetter, der in Texas studiert hat und … vielfältige NATO-Kontakte pflegt."
http://www.politik-kommunikation.de/ressorts/artikel/schoen-war-die-zeit/seite/0/1

"Im auswärtigen Ausschuss kümmert er sich intensiv um die transatlantischen Beziehungen"
http://www.peter-beyer.info/image/inhalte/file/28_11_2013_Artikel%20p&k.pdf
Magnus Göller
23. Januar 2016 17:31
Was dieser Kiesewetter da loslässt, das ist eine derartig dummdreist verlogene Schurkerei, dass es sich zumindest in diesem Forum nicht mehr verlohnt, diese in ihrer selbstwidersprüchlichen, grausen Aberwitzigkeit noch näher zu erörtern.

Wer ist das?

Für wen sagt der das?

Wozu?

Im Grunde sind aber auch diese Fragen schon beantwortet.

Denn es ist bekannt, wer das will, was er betreibt.
Simplicius
23. Januar 2016 17:37
@ Fredy

Hoffentlich geht’s noch so weiter. Es muss eskalieren, wenn es tatsächlich gravierende Änderungen bringen soll. Mit einem Stopp zum jetzigen Zeitpunkt, einer Obergrenze, könnte das System sich wohl noch am Leben halten.


Fredy, du hast recht.
Leider.

Die deutsche Selbstmordpolitik muss erst eskalieren.
Es müssen Tränen und Blut in Strömen fließen.
- Wenn nicht, na ja, dann verschwinden wir eben lautlos.
Das wäre für die Menschheit aber auch nicht das Schlimmste.
Und für die Erde wäre es ein Wohltat,
wenn die Menscheit insgesamt verschwände.

Und zwar bevor wir die in großartigen Resten noch existierende wundervolle Natur - und Kultur(!), nicht zuletzt in unserem schönen Deutschland, zubetoniert, ausgerottet und die letzten Refugien zerstört haben.

Bis jetzt wirkt und erscheint doch im feigen Tunnelblick
der fleißig oder auch nicht fleißig arbeitenden Deutschen
das Asylproblem
nur als eine virtuelle, gutmenschliche Medienshow
und spannende, teils bedrohliche, nervenkitzlige Zahlenspielerei
mit vielen Bildern von schutzsuchenden, dankbaren MENSCHEN,
denen wir helfen müssen.

Uns selber gehts doch wirklich gut. Wir profitieren sogar davon. Stimmt ja auch, man denke bloß an die vielen deutschen Asyl-Gewinnler.

Die einzige Gefahr in und für Deutschland sind nun wirklich, und da müssen wir höllisch aufpassen, populistische rechte Marktschreier, wie der Seehofer von der CSU, und natürlich vor allem die "fremdenfeindlichen" Hass-Deutschen, wie sie bei Pegida und bei der AfD mitlaufen. - Kaum zu fassen! Diese menschenverachtenden "Dunkeldeutschen" wollen tatsächlich eine Begrenzung des irrsinnigen Zustroms durch die von Deutschland magnetisch erzeugte Asylflut. In Polen oder Ungarn z.B. gibt es keine Asylflut, weil die Polen und Ungarn diesen Magnetismus nicht angeschaltet haben.

- Wir müssen noch viel schlucken.
Es ist zum Kotzen.
Wir kommen nicht an den Abschaltknopf.
Ich sehe nur Abschaum und Absturz.
Hühnerbaron
23. Januar 2016 18:04
@Siddharta: Nach dem Grundgesetz (Art. 16a GG) hat niemand, der über einen angrenzenden EU-Staat einreist, ein Asylrecht. Die Rückkehr zum geltenden Recht würde also tatsächlich enorm helfen.
Bunt mit t
23. Januar 2016 18:52
Diese linientreuen Absonderungen eines braven (Partei)Soldaten sind eigentlich keinerlei Kommentar wert, wäre da nicht der Ärger darüber, dass dieser auch noch nebenbei einen Offiziersdienstgrad bekleidet. Dieser liesse eigentlich bessere Fähigkeiten zur Lagebeurteilung erwarten, von gewissen charakterlichen Idealen ganz zu schweigen.

Verwunderlich sind die Aussagen allerdings nicht für einen, der sich innerhalb des Regimes noch für "höhere" Aufgaben empfehlen will, leider ist auch die Truppe reich an derartigen Subjekten.

Nun ja, das Volk (oder besser in Neusprech "die Bevölkerung") bekommt eben die Politiker, welche es verdient. In diesem Sinne viel Vergnügen im selbst geschaffenen Willkommensparadies... Deutschland hat fertig.
enickmar
23. Januar 2016 19:40
Alternativlos Finis Germaniae

Die neuesten Umfragen sehen das Altparteienkartell bei 80-90%.
Wenn diese Zahlen tatsächlich stimmen, dürfte klar sein, was dies bedeutet.
enickmar
23. Januar 2016 20:15
Es scheint unbedingt notwendig, daß Merkel weiter Kurs hält und geschickte Strategen wie Kiesewetter sie weiter kompetent unterstützen.
Trouver
23. Januar 2016 21:09
Bundesfinanzminister Schäuble sieht das offenbar ebenso; forderte er doch gerade auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos einen Marshallplan für Syriens Nachbarländer.


Marschallplan war für Westdeutschland nicht ein Geschenk, sonder ein drakonischer Kredit mit horrenden Zinsen und Tilgungsfristen.
http://www.politaia.org/geschichte-hidden-history/der-marshallplan-schwindel-und-die-zukunft-europas/

Im Rahmen des sogenannten Marshallplans wurden nach Westdeutschland als Kredit in den Jahren 1949 bis 1952 1,4 Mrd.$ im Gegenwert von rund 6,4 Mrd. DM gegeben. Andere westeuropäische Länder erhielten schon ab 1947 weit mehr und als Geschenk, ganz Europa rund 12 Mrd. $. Nur Deutschland mußte die Gelder zurückzahlen. Dieser Kredit an Westdeutschland wurde aufgrund des Londoner Schuldenabkommens vom 12. Februar 1953 mit Zins und Tilgung bis 1962 in Höhe von 13 Mrd. DM zurückgezahlt.
Anja
23. Januar 2016 21:31
"Fragen wir mal anders: war oder ist er es wirklich? Was berichten seine Studienkollegen wirklich? (Ähnlich könnte man mal bei der Kanzlerin nachforschen.)"

@Winston Smith 78699 - Gute Gedankenstützen! In Bezug auf Merkel habe ich mich auch schon öfter gefragt, ob es denn keine Klassen- und Studienkameraden gibt, die uns ein bißchen mehr über diesen Charakter erzählten können!?

Offensichtlich ist Merkel stets ihrer linken politischen Linie/Anschauung treu geblieben und zieht sie bis heute durch...! Die CDU-Mitgliedschaft war lediglich Mittel zum Zweck auf Grund "besserer Karriereaussichten zum damaligen Zeitpunkt" (lt. Mutter Kasner). Man kann sagen, daß sie sich treu geblieben ist und das ganz klar auf unsere Kosten und als "Erichs Rache am Westen!!

"Bei Frau Merkel gibt es viele Anlässe anzunehmen, dass die DDR für sie noch lange nicht gestorben ist. Bestes Beispiel ist ihre Rede im letzten Bundestagswhlkampf, in der sie ausführt, dass man nicht diskutieren dürfe, ob man wirklich öffentliche Plätze sämtlich mit Kameras überwachen soll. Sie meint, so was müsse man “einfach machen”. So wie die Stasi auch nie gefragt hat, bevor sie handelte. Wenn wir eine Kanzlerin haben mit der nicht aufgearbeiteten Mentalität eines Stasi-Unterstützers, kann es nicht verwundern, dass die staatliche Überwachung bald nicht anders aussieht als in der DDR."

http://www.chronik-berlin.de/news/stasi_merkel.htm





zurück zur Seite 1
Erik Sieven
23. Januar 2016 21:33
hätte man Syrien friedlich haben wollen hätte man vor 4-5 Jahren nicht Assad durch Sanktionen und Waffenlieferungen an gemäßigte Rebellen attackiert worden.
Ich glaube der Grund für Unterstützung der Assad Gegner war dass Assad eines der heiligen Dogmen unserer Zeit in Frage gestellt hat: die Vorstellung dass Islam sich nicht in den letzten dreißig Jahren in einer einzigartigen, gewalttätigen Expansionswelle befindet.
Die derzeitigen "Maßnahmen" der Bundesregierung die Flüchtlingszahlen zu senken sind lustig. Merkel etwa lobte vor ein paar Jahren den Einsatz der Marine die 10.000 Menschen im Mittelmeer gerettet haben, was natürlich bedeutet dass die Marine für 10.000 Menschen den job der Schleuser übernommen hat.
Stern
23. Januar 2016 23:58
Vielleicht sollte man nicht versuchen, zu schlau zu sein, indem man "denen" unterstellt, allzu schlau zu sein. Vieleicht sind "sie", die um Angela Merkel versammelten Herren des deutschen Universums, ja doch zu einer Selbstmordsekte mutiert. Der Unterschied zu einer gewöhnlichen Selbstmordsekte ist der, dass sie das ganze Land um sich herum mit den Abgrund reissen wollen - und können.
Marc_Aurel
24. Januar 2016 01:08

...
Wenn Deutschland die Grenzen schließe, steige die Kriminalität im Inneren, weil es zu wenig Polizei für die Bewachung der Grenzen und die Aufrechterhaltung der inneren Sicherheit gebe.
...


Um bessere Argumente zu finden, blieb ihm wohl keine Zeit. Es sollte doch wohl auf der Hand liegen, das die Kriminalität im Inneren erst recht ansteigt, wenn die Grenze weiter offen bleibt. Außerdem wird bei einer solchen Herangehensweise (Grenze offen lassen weil zu wenig Beamte) irgendwann eine Situation entstehen, in der die Kräfte der Polizei nicht einmal mehr dafür reichen, die innere Ordnung aufrecht zu erhalten. Ist dieser Punkt erreicht, ist der Zug abgefahren - dann haben wir Bürgerkrieg.
KW
24. Januar 2016 08:31
@ Winston Smith, Sie beschreiben das, was ich nach 1990 neobachten konnte, hatte aber lange Zeit keine Erklärung dafür, warum manche Nullen problemlos Karriere machen konnten. Lange hielt ich es für ein Westproblem, hier mußte man nur laut genug schreien, und schon gab es den Posten. In der DDR WURDE man ernannt, wenn man kräftig politisieren konnte. In der Zeit der DDR mußte die letzten 4 Jahre in der EOS ein Buch über FDJ Aktivitäten geführt werden. Als ich es vor paar Jahren vor Augen hatte, war ich 1x in 4 Jahren erwähnt, weil ich den 1. Platz im Ski-Langlauf auf Klassenfahrt belegte. Kein Wunder, daß ich nie eine Funktion hatte.
Und bestechen kann das System seine Mietlinge auf verschiedene Weise: Durch mediale Aufmerksamkeit, einen Staatsauftrag, einen Preis oder eine Bevörderung, Fördergelder (Schweiger), geschenkte Reisen oder eine Einladung in den Kreis der Ihren (An Petrys Stelle wäre ich nicht zum Presseball gegangen, das hat sie in meinern Augen entlarvt). Auch hier im Landkreis benehmen sich einige AfDler sehr komisch, so daß man davon ausgehen muß, daß es den Funktionären auch wieder nur um Macht und Geld geht.
Gustav
24. Januar 2016 09:57
@ Andreas Walter

"Die Gutmenschen und Linken werden noch früh genug merken, dass sie sich geirrt haben, Idioten, Träumer, Spinner sind."

Sehr wahrscheinlich werden sie das nicht.

Das dualistische Denken der Gutmenschen teilt die Welt in das „Gute“ und das „Böse“, was zwangsläufig auf eine Konfrontation dieser beiden Kräfte hinausläuft.

Die historische Mission – die als historische Notwendigkeit betrachtet wird – besteht darin, das „böse Prinzip“ in einem „Endkampf“ auszuschalten, um damit die Geschichte, die zumeist als linearer Prozess verstanden wird, zu ihrem Abschluss zu bringen, den neuen Menschen zu erschaffen und das ersehnte Utopia zu errichten. Am Ende stehen dann Konzentrationslager und Gulag, ein zerstörtes Europa und Millionen Tote.

Dann haben sie entweder nichts gewußt, oder es war doch alles nur gut gemeint, bestimmt auch, der böse Rechte hat alles sabotiert!
Siddharta
24. Januar 2016 12:19
@ Hühnerbaron

Natürlich würde eine Rückkehr zum geltenden Asylrecht die Flut eindämmen. Die Zahlen dürften sich dann wieder auf einem Niveau wie in den letzten Jahren einpendeln. Es ginge dann so recht und schlecht weiter, bis die Dinge das nächste mal aus dem Ruder laufen. Schon aus dieser Sicht ist der Zustand für mich deutlich suboptimal. Aber da ist noch eine Frage, die über das formal Juristische hinaus geht: Ist die Tatsache, dass jene, denen es gelingt, in unser Land einzudringen, einen Anspruch auf Unterbringung, Verpflegung, medizinische Versorgung und so weiter haben, nicht der Grund für ihr anmaßendes Auftreten. Dieses System belohnt die Gerissenheit und die Unverschämtheit, nicht die Qualifikation oder die Bedürftigkeit. Wer im Freizeitbad ins Becken masturbiert und nach dem Rausschmiss mit Gleichgesinnten Selfies vor dem Eingang macht, der weiß, dass er alles fordern kann. Eine neue Partei muss sich programmatisch vorsichtig etablieren, aber zumindest langfristig sollte sie für grundsätzlich alternative Ansätze offen bleiben.
Polaris
24. Januar 2016 13:43
Zur Beantwortung, vielleicht das hier: http://www.radixjournal.com/blog/2016/1/19/german-questions

Martin Schulz; Deutschland existiert für wen?
Unke
24. Januar 2016 14:08
Was diese Schwachmathen, mögen Sie Kiesewetter oder sonstwie heißen von sich geben, ist eine Beleidigung des Intellekts. Sich auf der „Sachebene“ (wenn man diese Nichtargumente großzügigerweise in den Bereich menschlicher Vernunft und Logik verorten möchte) damit auseinanderzusetzen bedeutet nur einen Bruchteil dessen zu erwähnen, um was es hier wirklich geht.
Denn solche (immer, IMMER an der Staatstitte hängenden) Lumpen wie Kiesewetter & Co. wissen, was sie für einen Blödsinn verzapfen, dass Ihnen das keiner glaubt und dass sie für die Verbreitung ihrer Lügen die Systemmedien benötigen. Deshalb hätte ich die Analyse dieses Kiesewetter-Focus-DLF- Pingpongs anders aufgezogen – aber der Reihe nach:
.
1. 2010. Griechenland kann seine Schulden nicht bezahlen? OK, lasst sie pleite gehen, gem. bindender(!) EU-Verträge (gerade erst ein knappes halbes Jahr vorher EU-weit ratifiziert) ist es uns VERBOTEN, den Griechen zu „helfen“. Ginge es den Griechen mit der sofortigen Staatsinsolvenz besser? Wir wissen es nicht, aber den Deutschen ginge es mit Sicherheit nicht schlechter…
2., 3.: Und so weiter: Nullzinspolitik (es ist der EZB VERBOTEN, Staatsanleihen anzukaufen), Dublin II (sichere Drittländer) etc…
4. „Wenn Deutschland die Grenzen schließe, steige die Kriminalität im Inneren“
Das ist so absurd, da fehlen einem die Worte.
Kriminelle arabische Clans (in Berlin, Bremen und anderswo) sind mittlerweile Alltag. (Gestern erst beim Einkaufen fuhr so ein Südländer -Mitte 20- im Audi A7 mit brabbelndem V8 vom Discounter-Parkplatz…)
Ach so, und Köln et al. nicht zu vergessen.
5. Die übliche „Ihr[!, als dieses krummgeborene A… selbst ein Deutscher!] habt eh keine Chance“, bei den ‚Massen an Völkerscharen, die an Deutschland anbranden‘. Merke, Kiesewetter: Hochmut kommt vor dem Fall! Diese Anmaßung, diese Hoffart, die wird diesen Leuten noch auf die Füße fallen. Ich vergesse nicht!
Ach so, und natürlich ist das Hoch- und Landesverrat bei einem Amtsträger. Ich vergesse nicht!
Tip: mal ins GG als pdf schauen. Nach „Deutsches Volk“ suchen. Gibt einen gelben Orkan (Fundstellen)! Sollte die ganze politmediale, deutschenhassende Kamarilla machen. Dosis: 1x täglich.
6. Diese „„abgestimmte gesamteuropäische Lösung“ hat nur einen Hintergrund: Deutschland maximal zu schaden, eben EU-typisch. (Man könnte auch sagen die EU ist GG-feindlich und widerspricht dem Amtseid, aber das ist freilich nichts Neues: hätte kein Problem damit, den 85-jährigen Kohl vors Gericht zu zerren: kein Mitleid mit Volksverrätern!). Wie auch immer, das ist nur ein Schutzargument um noch mehr Flüchtlinge hereinzulassen (ach was, hereinzuholen!), was mich zu
7. bringt: es ist Gefahr im Verzuge. 1 Million junge Männer aus dem islamischen Kulturkreis innerhalb eines Jahres– wer das nicht als Gefahr erkennt ist irre oder bösartig, auf jeden Fall ist er krank. Die Verursacher sind nicht Achmed. Oder Hassan. Sondern diejenigen, die bei uns am Drücker sind und uns mit Gewalt(!) zur Minderheit machen wollen. Dazu später-- was zu tun wäre ist so unfassbar einfach, dass es über Jahrhunderte gar nicht erst diskutiert werden musste, es waren Selbstverständlichkeiten:
a) Abweisung der „Flüchtlinge“ an den Grenzen. Je weiter weg desto besser (deshalb die Dublin-Abkommen), aber wenn dort die Grenzen löchrig sind werden eben die deutschen Grenzen verteidigt: die allergrundlegendsten Aufgabe des Staates. Und zwar folgendermaßen: Deutschland als Binnenstaat schickt ankommende Flüchtlinge umgehend in die Herkunftsländer zurück (also bsp.weise über Österreich Einreisende wieder zurück nach Österreich etc.). Im Landesinneren Aufgefaßte werden erkennungsdienstlich behandelt und in die Herkunftsländer wirksam abgeschoben; bei mangelnder Kooperation der Herkunftsländer werden Zahlungen etc. dorthin eingestellt; bei fehlenden Papieren siehe b) (Internierung)
b) Keinerlei Anreize: kein Geld, keine Freizügigkeit, Internierung bei „Vergessen“ der eigenen Papiere. Kein Rechtsbeistand.
c) Schließlich das Wichtigste: ES GIBT NICHTS UND NIEMANDEN ZU INTEGRIEREN. Es gilt zu REPATRIIEREN.
Man muss sich diese Ungeheuerlichkeit immer und immer wieder klar machen: da werden –ohne Legitimation- Millionen Kuffnucken ins Land geholt und dann vom hohen Ross aus verkündet: „nun integriert mal schön!“. Wieviel abgehobene Bösartigkeit muss man als Mensch besitzen für solch ein Verhalten? Welches politisch-gesellschaftliche System müssen wir ertragen, das solch einen charakterlichen Abschaum nach oben spült? Es geht letztlich somit
9. nicht nur um „Willensbekundung“ unsererseits, sondern darum, dass diese Leute zur Rechenschaft gezogen werden, auf jede erdenkliche Weise. Dass das amtlicherseits nicht passiert ist Beweis für fehlende Gewaltenteilung (die doch schon in der Schule als super-duper Errungenschaft propagiert wird) und Beleg für die zunehmende Bolschewisierung – die DDR lässt grüßen.
Es gilt alternative Strukturen aufzubauen – vom Feind lernen, von der TeaParty lernern, kurz: es geht um die Strategie für erfolgreichen(!!) Widerstand.
Corto Maltese
24. Januar 2016 15:15
@mops
Danke für die Erwiderung. Meine zugegeben bizzare Analogie zielt auf den unbelehrbaren deutschen Idealismus ab, der nie nach den Realitäten, sondern immer nach der "Gerechtigkeit" fragt. Es war vor hundert Jahren völlig egal, was die Amerikaner zum Kriegseintritt bewog. Sicher war, dass die Mittelmächte diesen absehbar nicht verkraften konnten. Und heute ist es völlig egal, was die Völkermassen nach Deutschland treibt - "Recht" oder "Unrecht" - sicher ist, dass wir es nicht durchstehen können. Also muss man Konsequenzen ziehen, statt Durchhalteparolen zu drechseln.

Die Einsicht in materielle Beschränkungen ist dem Idealisten immer ein Graus. Und wenn dann der Himmel sich aufklart, und die bitteren Konsequenzen, die sich aus der Verachtung der Realität ergeben, klar ersichtlich werden, sucht man nach den Verrätern.

Im übrigen setze ich nicht die Soldaten des Weltkrieges mit den Verantwortlichen von heute gleich. Eher die Herren Generalstäbler von anno '18, die wie die heutig Führung der Heimat erklärten, dass alles in Butter ist. Weil man ja das Recht - heute: die "Empathie" - auf der eigenen Seite weiß. War es aber nicht. Und ist es auch heute nicht. Und wenn dann unter dem Druck der Realität - damals tausende Tanks gegen die ausgepowerte Truppe, heute Millionen Zivilisationsfremder - alles zusammenbricht, sucht man die Verräter.

Oder glauben Sie ernsthaft, Sozialdemokraten, Juden und Freimaurer haben dem unbesiegten Heer im Herbst '18 das Rückgrat gebrochen?
marodeur
24. Januar 2016 17:39
Alle anderen Auffassungen in dieser Frage, vor allem die, die rechts von der Union liegen, seien deshalb „Populismus“; ein Etikett, mit dem Kiesewetter im übrigen auffällig oft operiert.

Der Begriff "Populismus" ist längst reif zur Übernahme. Populismus wird fast immer im Zusammenhang mit verdrängten Fakten und realistischen Lösungen bemüht. Jeder Populist sollte das Etikett mit Stolz tragen. Ja, ich bin ein Populist.
Mathias
24. Januar 2016 17:45
von KW:
An Petrys Stelle wäre ich nicht zum Presseball gegangen, das hat sie in meinen Augen entlarvt

Stimmt; dachte ich damals auch sofort. Das sind Details, auf die man achten sollte und an die erinnert werden muß. Wobei sie ohnehin schon mit ihrem Verhalten gegenüber Pegida vor einem Jahr zeigte, wo sie steht. Solange Leute wie Petry in der AfD höhere Posten besetzen, werden die Bürger diese Partei zu oppositionellem Verhalten zwingen müssen.
Wutbürger
25. Januar 2016 08:12
Gestern bei "Anne Will" in der ARD:

Krasse antideutsche Agit-Prop gestern bei Anne Will. Der Moderatorin war ihre Einseitigkeit und ihr Haß auf die AfD klar anzumerken; allein der Blick und die gehässige Art wie sie gegen Beatrix von Storch (AfD) agitiert hat und wie freundlich und höflich sie dagegen mit den beiden unsäglichen linken Gutmenschen, dem Pfaffen Heinrich Bedford-Strohm und dem CDU-Spinner Armin Laschet; einem Merkel-Speichellecker, umgegangen ist, sprechen Bände.

Immer klarer wird, die beiden Kirchen in Deutschland sind als glasklare Feindorganisationen gegen Deutschland zu betrachten und zu bewerten.

Aus ihren Reihen kommen die meisten der (weiblichen) „ehrenamtlichen Helfer/innen“ für die Invasoren; die Kirchen hetzen immer wieder gegen Rechts, die Kirchen schalten die Lichter bei rechten Demos ab und versuchen mit Dauergeläut die rechten Reden unhörbar zu machen; sie stellen einen großen Teil der linken Gegendemonstranten, die Kirchen gewähren abgelehnten Asylschmarotzern „Kirchenasyl“ und schwafeln von angeblicher Nächstenliebe und meinen bei den Invasoren in Wirklichkeit Fernstenliebe.
Nächstenliebe wäre Liebe zu den Deutschen in Deutschland! Nächstenliebe wäre es die Deutschen vor den Invasoren zu beschützen.

Und dann das handverlesene linksgrün versiffte Publikum; der gleiche Müll der sich als Rapefugees-Welcome-Bahnhofsklatscher prostituiert. Eklig. An Einseitigkeit nicht zu überbieten.
Wo haben die dieses peinliche Publikum nur gebrieft? In der Parteizentrale der Grünen?

Frau von Storch war okay; aber sie hätte viel mehr in die Offensive gehen müssen und sie hätte viel härter ihre Thesen argumentativ rüberbringen müssen. Sie war zu brav.
Nicht nur verteidigen – sondern angreifen!

Na klar wollen wir keine Obergrenze die über der Zahl 0 liegt! Na klar wollen wir keine Integration von Ivasoren! Na klar wollen wir die sofortige Rückführung aller hier schon lebenden Invasoren!
Na klar müssen die sog. Flüchtlinge, selbst wenn die anerkannt werden, sofort zurück in ihrer Heimatländer wenn dort die Not(= politische Verfolgung) beendet ist!

Allein die Tatsache das die herrschende Bande von Volksverrätern alle hier illegal nach Deutschland eingereisten Invasoren integrieren will ist kriminell!
Warum?

Im Asylrecht ist nie von einem dauerhaften Auftenthalt die Rede, es kann nur ein zeitlich begrenzter Aufenthalt sein. Denn warum sollte ein pol. Verfolgter noch nach Beendigung der Verfolgung sich in Deutschland mästen lassen?!

Fr. von Storch hätte wie der dumme Pfaffe auch ständig bei den anderen dazwischen grätschen müssen, die hätte sich nicht das Wort nehmen lassen dürfen. Na gut, ist wohl auch für eine Frau schwer sich gegen drei Kerle verbal durchzusetzen, zumal sie Publikum und Moderation auch noch gegen sich hatte.

Aber der Hinweis das Merkel demnächst vor dem Volkszorn nach Chile/Paraguay flüchten müsse, war großes Kino! :-)

Übrigens scheint Merkel wirklich wahnsinnig (nicht nur politisch – sondern auch im medizinischen Sinne) zu sein:

http://www.focus.de/politik/videos/verhalten-der-kanzlerin-ist-irrational-rennommierter-psychiater-maaz-merkels-narzissmus-ist-gefaehrlich-fuer-deutschland_id_5235070.htm
Monika
25. Januar 2016 10:16
Alternativlos in die Sackgasse.
Das Foto sagt mehr als alle Worte
http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/die-migrationskrise-offenbart-das-hauptproblem-europas-14031854.html

Das Merkelsystem wird dieses Jahr noch Geschichte. Die Frage ist, ob die AfD überhaupt noch Zeit hat, eine Alternative Politik zu machen.
Ob nicht vielmehr sofort nach Wahlsieg der Notstand ausgerufen werden muß.
Es müssen Verbündete gesucht werden. Sich zusammenschließen:
http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/villingen-schwenningen/Gemeinsam-fuer-mehr-Sicherheit-1200-Teilnehmer-nehmen-an-Demonstration-teil;art372541,8467282
Olaf
25. Januar 2016 11:48
"Fr. von Storch hätte wie der dumme Pfaffe auch ständig bei den anderen dazwischen grätschen müssen, die hätte sich nicht das Wort nehmen lassen dürfen."

Ich hab kein Wort von dem gehört, was der grüne Pfaffe von sich gab, ich hab eine Ton-Aus Funktion auf meiner Fernbedienung. Damit trickse ich die linken GEZ-Spinner aus. Ich hab nur gesehen, dass der grüne Pfaffe lang dran war und dramatisch gestikuliert hat, diese grüne Pfeife. CSU-Friedrich war interessant, er hat nur gegen Merkel gekeult. Das Publikum bestand aus Parteisoldaten der Blockparteien, das ist natürlich auch eine Masche der Lügenmedien, die Zuschauer für dumm zu verkaufen. Die sind nach Köln nicht ehrlich geworden, die lügen immer weiter.
Nero
25. Januar 2016 12:35
@Wutbürger

Zu Frau von Storch: es ist sehr anerkennenswert, dass es Frau von Storch gelungen ist, nicht in die Fallen der Moderatorin und anderen Gästen zu tappen.
Sie hat in Körperhaltung, Gestik und Sprache für das Bild der AfD in der Öffentlichkeit Pluspunkte gesammelt.

Ein offensives Mitdiskutieren wäre schädlich gewesen, da nur darauf gewartet wurde die AfD als aggressive Hetzer darzustellen.

Für die Medienpräsenz war das Verhalten vorbildlich.
Hildesvin
25. Januar 2016 20:07
@ Simplicius: Wiewohl abseits vom Thema: Es wäre für die Erde also erquicklich, wenn die Menschheit insgesamt verschwände? Ich bin ein wenig - befremdet.
Unke
25. Januar 2016 23:23
Nachtrag:
1. Dass Eliten auch mal kulturfremde Fremdlinge einsetzen um damit die einheimischen Untertanen zu drangsalieren ist nichts Neues. Der Stauferkönig Friedrich II. hat in seinem Königreich Sizilien auf Bergfestungen Sarazenen (also islamische Araber; von diesen wurde das Königreich ab 861 von den Normannen erobert, bevor es qua Erbschaft an die Staufer fiel) kaserniert, um aufmüpfige Bauern und Bürger in Schach zu halten. Die Steuern in Sizilien waren außergewöhnlich hoch, dagegen hatten sich die Besteuerten gewehrt. Und ja, heutige „Historiker“ rühmen das Königreich Sizilien unter staufischer Herrschaft ob seiner „Modernität“.
2. Was die Springer Presse heute über Beatrix von Storch ablässt („üble Entgleisungen zur besten Sendezeit“, „AfD-Hetzer“, „Großväter waren Nazis“) ist ein eigener Artikel in der Sezession wert. Ich gehe doch richtig in der Annahme, dass der in der Mache ist…?
Wie für die übrigen Mitspieler im politmedialen Kartell gilt auch hier: wer so „argumentiert“, wer so schamlos aufs Gaspedal drückt, der kann nicht mehr zurück. Zugegeben, Springer ist feige genug und nennt den Autor nicht (könnte das mal jemand herausfinden – Danke!); aber das macht die Sache (für BILD und Springer insgesamt) nur noch schlimmer. Es wird bei „Lügenpressen“- Rufen auf Pegida- Demos nicht bleiben, so viel ist bereits heute schon gewiss!

Für diesen Beitrag ist die Diskussion geschlossen.