20. Mai 2016

Grenzen dicht – Schöngleina macht's vor!

von Nils Wegner / 23 Kommentare

Nils Wegner ist studierter Historiker und arbeitet als Übersetzer und Lektor.

Bekanntlich gibt es ohne Grenzen kein Miteinander. Allerspätestens anhand der Flüchtlingskrise sollte das (natürlich abseits von der politischen Klasse) ein gesamteuropäischer Gemeinplatz sein. Was dies aber in der Praxis bedeutet, demonstriert dem ganzen Land nun die kleine ostthüringische Gemeinde Schöngleina – in einem mitreißenden Video.



Auch dort hat der bundesweite Beglückungsplan eine Erstaufnahmeeinrichtung ausschließlich für alleinreisende, junge männliche "Flüchtlinge" hingestellt, und vom ersten Bekanntwerden dieses Plans an sind alle Bürger der Gemeinde geschlossen gegen diesen Plan aufgestanden.

Ohne zuviel zu verraten: Wie zu erwarten war, wurde ihr (bis heute fortdauernder) Protest ignoriert. Das Heim ist mittlerweile in Betrieb, das DRK ist Träger, und das ursprünglich vollmundig präsentierte "Sicherheitskonzept" wurde in keiner Weise umgesetzt. Die Erstaufnahmeeinrichtung steht frei, inmitten der Häuser der Anwohner, und die "Neubürger" streifen tagsüber frei durch das Städtchen – es gibt für sie auch nichts anderes zu tun.

Schöngleina wehrt sich. Und die Gemeinde tut das mit der tatkräftigen Unterstützung von "EinProzent". Nach kurzer Rücksprache fand sich eine Gruppe tatkräftiger junger Aktivisten aus Halle, die nach Schöngleina reiste und die Anwohner der Erstaufnahmeeinrichtung bei einem Gemeinschaftsprojekt im eigentlichen Wortsinn unterstützte: der Einzäunung des Asylantenheims.

Diese wäre natürlich eigentlich Sache der zuständigen Stellen gewesen, aber auch auf dieser Ebene macht sich das Vollversagen der deutschen Politik angesichts des "Flüchtlings"ansturms bemerkbar. Aber, wie es in der Radiowerbung so schön heißt – »Respekt, wer's selber macht«!

Also: Film anschauen, Gemeinschaft erleben, selbst Zeichen setzen. »Laßt uns gemeinsam den Schalter umlegen!«

Nils Wegner ist studierter Historiker und arbeitet als Übersetzer und Lektor.

Kommentare (23)

ulex
20. Mai 2016 12:42
In der Tat ein sehr schöner Film.

Was sich mir nur nicht so ganz erschlossen hat ist wo der Zaun denn nun wirklich steht.

Auf dem Grund welcher zum Heim gehört, sozusagen als ehrenamtliche Leistung?

Oder auf angrenzendem Privatgrund?

Oder einfach ohne Genehmigung so hingestellt?
Herr K.
20. Mai 2016 14:12
Genau so richtig!

Nicht quatschen, Zaun bauen. Beim nächsten Mal noch eher (also bevor die Okkupanten einfallen) und dann gleich den Zaun ums Dorf.

Jetzt bitte noch eine Webseite oder so etwas, in der man sich für Tätigkeiten eintragen kann. Ich (und sicher viele andere) hätte Spaß am lebendigen Mitarbeiten. Und diese Seite hier verlinken, dann kann man was Sinnvolles am Wochenende machen....;)

Wegner:
In etwa sowas wie die oben genannte und verlinkte Initiative "EinProzent" meinen Sie?

Ist doch ein gutes Beispiel, wie Vernetzung, Ressourcenaktivierung und Durchführung reale Tatsachen schaffen können.

...und das zeigt auch eine Möglichkeit zwischen lamentierender Apathie und Radikal-Aktivismus. Es gibt also auch gehaltvolle Mittelwege...
Langer
20. Mai 2016 15:38
Zuerst dachte ich, ein Dorf haette sich erfolgreich gegen die Eroeffnung eines ungewollten Ayslantenheims gewehrt. Tatsaechlich haben sie eine Art Filzstift genommen und dann einen Kringel darum gemalt. Dabei kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass man ein Heim errichtet, wo man keins will. Oder anders gefragt: Gibt es denn Beispiele aus Deutschland, bei denen man den Schaden im Voraus verhindert hat?
d.n.
20. Mai 2016 17:28
Apropos Vernetzung: Sehr wünschenswert wäre - ob hier, bei einprozent oder woanders - ein Terminkalender mit aktuellen "Szene"-Veranstaltungen (Demonstrationen, Lesungen, Tagungen, Kongressen usw.). Vorbild könnte etwa der Terminkalender auf der Netzpräsenz des linken "Neuen Deutschland" sein, der die dortigen Veranstaltungen übersichtlich nach Ort und Art der Veranstaltung gliedert.
Fredy
20. Mai 2016 17:30
Maschendrahtzaun in the morning, Maschendrahtzaun late at night ...
Nero
20. Mai 2016 17:48
@ Langer

Gibt es denn Beispiele aus Deutschland, bei denen man den Schaden im Voraus verhindert hat?


Jo, in Bautzen.
Herr K.
20. Mai 2016 18:12
@wegner

...ja, genau. Merci für den Hinweis....;)
Kleinstratege
21. Mai 2016 01:44
Eine sicherlich symbolische, aber beispielgebende Aktion, einprozent hat meine volle Unterstützung.

Danke auch nochmal an vertrieb@antaios.de für den großen Packen Aufkleber zu meiner letzten Buchbestellung! Bin meistens mit dem Rad unterwegs, ein paar können da immer irgendwo gut sichtbar hingepappt werden...
Rodik
21. Mai 2016 02:20
Der Zaun muss an der Grenze zum Staatsgebiet oder wenigstens zum Bundesland errichtert werden. Die fertige Einwandererunterkunft einzuzäunen bringt ja relativ wenig, es sei denn man befürwortet eine Art Apartheid in Deutschland.
Karl Brenner
21. Mai 2016 12:25
"Good Fences Make Good Neighbours"

Gute Zäune machen gute Nachbarn.
Undefinierte Zustände ergeben nur Streit.
Winston Smith 78699
21. Mai 2016 21:24
@ Hajo Blaschke

... gibt es jetzt auch schon Trolle auf Sezession?


Klaro, zum Beispiel Lutz Meyer, den "Gutmenschen" und mich, aber nicht daß ich mich mit diesen Meistern irgendwie vergleichen wollte. Dumm gelaufen nur für mich, dass die SINer hier ernst machen mit Freiheit der Meinungsäußerung und Toleranz und so Zeug. Wenn man gerne wüsten Quark schreibt und damit immer wieder freigeschalten wird, dann ist das schon hart, weil irgendwann peinlich. Eine erzieherische Maßnahme, irgendwie, man fühlt sich gedrängt zum Erwachgsenwerden. Danke an die armen SINner und natürlich an die genervten Leser.
Nemo Obligatur
22. Mai 2016 00:26
Ein ermutigendes Beispiel. Irgendwie habe ich Lust, demnächst mal nach Mitteldeutschland zu reisen. Wird wohl doch wieder nichts werden wegen zahlreicher anderer Verpflichtungen. Aber sobald es mir wieder möglich ist, wird es eine Spende an die 1%er geben.
Andreas Walter
22. Mai 2016 12:13
Na ja, netter, harmloser Symbolismus, den man aber auch anders und damit eben auch absichtlich falsch interpretieren kann.

Wenn ihr keine Kritik vertragt, Sezessionisten, dann könnt ihr auch nicht wachsen, besser werden, auch aus euren Fehlern lernen, sie korrigieren, die nämlich jeder genau deswegen macht. Manche aber, die macht man halt nur einmal.

Denn mit so einem lächerlichen Hühnerzaun werdet ihr die militanten Kräfte und damit Anführer des Islam niemals davon abhalten, euer Land zu erobern, eure Töchter, Schwestern und Mütter zu vergewaltigen und auch euch zu versklaven.

https://www.youtube.com/watch?v=yIKsRgHaKrI

Oder Lösegeld für die Entführten zu verlangen, was übrigens auch in Iberoamerika gang und gäbe ist, jeden Tag passiert, dort durch noch schlichter gestrickte Verbrecher, die ihre Absichten nicht einmal hinter einer hochtrabenden Religion oder Weltanschauung verbergen.

https://www.youtube.com/watch?v=71IHvqivb64

Doch ich verzweifle fast daran, auch euch eure Naivität und Gutgläubigkeit, auch euch eure Anständigkeit bewusst zu machen. Was muss denn noch alles passieren, bis dieses Volk endlich aus seiner Hypnose aufwacht, in die es versetzt wurde. Niklas P. ist noch nicht einmal beerdigt, da passiert exakt das Gleiche schon wieder.

http://www.br.de/nachrichten/unterfranken/inhalt/aschaffenburg-angriff-elisenstrasse-100.html

Und nein, liebe Linke, die vielleicht auch hier heimlich mitlesen. Sie werden auch euch nicht verschonen. Denn auf weltlichem Niveau betrachtet hat selbst ein Hartz 4 Empfänger noch 10 mal so viel Geld monatlich zur Verfügung als die Ärmsten auf der Welt. Für die seid ihr darum auch alle "die Reichen", "die weißen Teufel", denen sie ans Leder, an den Beutel wollen. Wegen der Kohle, dem Geld, und sonst nichts.

Aus dem gleichen Grund ist auch unsere Regierung korrupt, ebenso wie unsere Jurisprudenz. Auf dem Weg zum Schwellenland löst sich eben auch der Rechtsstaat immer mehr auf, geht die Saat aller Feinde Deutschlands jetzt endlich auf. Denn selbstverständlich sind das die Gleichen wie damals. Warum sollte sich das denn auch geändert haben. Deutschland ist und war schon immer ein Konkurrent, der ausgeschaltet, klein gehalten werden muss. Gerade in schlechten, schwierigen Zeiten. Ganz normales marktwirtschaftliches Verhalten also. Oder animalisches.

https://www.youtube.com/watch?v=861ed3QpyTA
Sabine
22. Mai 2016 12:34
Ein Blick auf die Karte zeigt, daß die SPD-Stammländer ganz besonders belohnt werden. So etwas nenne ich: höhere Gerechtigkeit!

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/einbrecher-wo-die-meisten-einbrueche-stattfinden-a-1092820.html

"Wer nicht hören will, muß fühlen" -- sagt der Volksmund ganz zu recht!!

Aber auch eine CDU-Schranze namens Müller (ehemaliger Ministerpräsident des Saarlandes, heute als Verfassungrichter in Richtung fetter Rente unterwegs) hatte doch einst zum besten gegeben: "Die Erfindung von Grenzen war eine der schlimmsten Erfindungen in der Geschichte."
Arminius Arndt
22. Mai 2016 13:02
@Hajo Blaschke,

hat mich auch schwer gewundert, dass das frei geschaltet wurde. Auch wenn ich den Nero Beitrag für schwarzen Humor betrachte, sollte jegliche Befürwortung illegaler Aktivitäten hier nicht durchrutschen, zumal sie auch von einem agent provocateur stammen kann. Dann jubeln die Systemspitzfindlinge wieder von wegen, Sezessionsleser befürworten Brandanschläge etc. Das muss nun wahrlich nicht sein, zumal es sich er nicht so ist.

Zur Initiative selbst: Mir gefallen die professionell gemachten Videos. Die Zaunaktion selber halte ich jetzt eher für symbolisch mit z.T. ungewollter Komik/Albernheit.
Chris Benthe
22. Mai 2016 14:27
Das ist unglaublich ermutigend. Ich hoffe, diese Art von Tatkraft macht Schule.
Sagt ein bis zum Erbrechen bereicherter Noch-Bremer, der ab Juni einen lebensweltlichen Neuanfang macht und nach Berchtesgaden flüchtet. Dort findet man eine sehr geeignete Infrastruktur vor, die zum Umzäunen/Auszäunen ebenfalls sehr gut geeignet ist.
Sollte es dort eskalieren, werde ich mich ebenfalls tatkräftig einreihen in die Phalanx.
Bremen ist diesbezüglich verloren, nach Einwanderung von 15000 Illegalen seit 2008.
Die nächtliche Innenstadt ist auf Schritt und Tritt ein Risiko, dem man sich als Mittfünfziger nicht mehr stellt.
niekisch
22. Mai 2016 18:43
"Sagt ein bis zum Erbrechen bereicherter Noch-Bremer, der ab Juni einen lebensweltlichen Neuanfang macht und nach Berchtesgaden flüchtet."

@Chris Benthe: was macht man aber, wenn Kinder und Enkel ebenfalls in der gleichen Stadt wohnen? Vordergründig ist die Flucht ein überlegenswerter Gedanke, aber wenn das alle machen, dann wird die Überfremdung noch evidenter.
Bran
22. Mai 2016 22:15
Ich finde die Aktion an sich gut und mag das Video dazu und die Gedanken dahinter. Ja, ich wäre radikaler mit Leuten, die gleich denken wie ich. Aber wo findet man die auf die Schnelle? Im Aldi-Markt um die Ecke?

Aber ich finde die Kritik z.B. an Nero lächerlich. Nero weisst nur darauf hin, wie radikal "das Volk" halt werden kann, wenn es die ganze Zeit am Nasenring durch die Manege geführt wird. Er hat nichts befürwortet und gutgeheissen. Das sind nur Interpretaionen.
Ich persönlich finde das natürlich auch schlimm. Mir graust vor dem 4. Reich, das aufgrund von 30 oder 40 Personen, die hämische Freude bei solch einem Ereignis zeigen, unweigerlich vor der Tür steht. Und ich distanziere mich klar vor Feuer, Gewalt und blindem Aktionismus.
Schoengleima ist ein Schauplatz von Leuten, die die Nase voll haben. Bautzen war ein anderer Schauplatz, wo andere Leute ein anderes Zeichen setzten, wobei die Hämischen ja noch nicht mal die Brandsetzer gewesen sein mussten. Muss ich mich jetzt in Ekel von all denen distanzieren oder Nero (der hier übrigens schon lange sehr scharfe Kommentare schreibt) als Troll bezeichnen?
Ich glaube nicht. Ich rufe einfach zu Frieden, Diskussionen und Vernunft auf, wie es sich gehört. Wenn aber Andere einen anderen Weg wählen....wer wäre ich, den ersten Stein zu werfen?
Die Verzweiflung und Machtlosigkeit der heutigen Zeit formt alle Menschen anders.
Orientieren wir uns hier auf der Handlungsebene an den Linken: Sie sind von uns. Sie gehören zu uns und wir zu ihnen. Wenn sie Fehler machen, dann sei es so. Aber wir bleiben bei ihnen als Menschen und nicht unbedingt bei ihren Taten.
Hartwig aus LG8
23. Mai 2016 09:13
"Hoffentlich haben sie den letzten Sommer genossen. Denn der Kommende wird keiner mehr sein; nicht im Freibad, nicht im Stadtpark ... u.s.w. ..."
Dieses nicht ganz wörtliche Zitat eines Chefs einer bundesweit tätigen Sicherheitsfirma war hier auf SiN im Zusammenhang mit Vorfällen in einer Zwickauer Schwimmhalle zu lesen. Beitrag von G.K. irgendwann im Winter.

An dieses Zitat erinnerte ich mich gestern Nachmittag. War mit meinen Kindern am See. 25 Grad. Sonne.
Die letzten Bäume passierend, just als sich der Blick zum See öffnete der erste Eindruck: Sehr voll! Viele Leute. Zwei Polizeiwagen. Darum ein paar braunhäutige Jünglinge gruppiert. Nähergehend: scheinbar nichts dramatisches.
Suchen eines geeigneten Platzes: Und erst jetzt wurde das ganze Ausmaß deutlich. Scharen von fremd anmutenden Leuten. Junge Männer, eher Jugendliche. Seltener Familien.
Noch im Vorjahr fand man an diesem See-Abschnitt dieses seltsame und wohl nur in ost-zonalen Gefilden übliche Gemisch aus Textil- und FKK-Strand, wo sich niemand um die Anzugsordnung des anderen schert.
Davon war gestern keine Spur. Keine Frau oben ohne, wie sonst üblich.
Auffallend, ... und auffällig wohl nur durch die Vielzahl der Fremden, Grüppchen deutscher Nationalgesinnter. Diese sorgten ganz unwillkürlich für eine Art Neutralisierung, um nicht Disziplinierung zu sagen. Kein Radau am Strand. Noch nicht. Die Spannung war aber mit Händen zu greifen.
Arminius Arndt
23. Mai 2016 10:08
Wenn ein Asylantenheim angezündet wird, befürworte ich es nicht. Es ist illegal.
Reduziert es aber das Δ in einer bestimmten Region? Ja.
Daher kann ich es verstehen.


Damit hätten Sie erst dann Recht, wenn die dafür geplanten Asylanten tatsächlich woanders, als in Sachsen untergebracht wurden, wovon ich mal lieber nicht ausgehen würde, angesichts der festen Zuweisungen an die Bundesländer. In Deutschland dürften sie auf alle Fälle geblieben sein. Im Übrigen ist es Ausdruck einer typisch deutschen Kirchturmpolitik bzw. Ausdruck einer Floriansjünger-Haltung. Hauptsache nicht bei uns, der Rest ist uns/mir egal. Selbiges kam auch schon bei der Atomdebatte immer wieder deutlich zum Vorschein.

Solange Deutschland so ist, wird es sich immer gegeneinander ausspielen lassen.

Und im Übrigen ist jede Zündelei mit nichts gerechtfertigt und schon gar nicht "verständlich", da jeder Brand letztlich das politische Geschäft des Gegners betreibt und auch jeder "schwarze" Humor oder jeder Satire in diesem Punkt nur vom Gegner so ausgelegt wird, wie er es will und nicht wie der, der es mal geschrieben hat. Da kann derjenige im Nachhinein dazu schreiben, was er will. Das Faktum des ersten Schriebs ist in der Welt.

Und bei derartigen Punkten hört dann irgendwann auch mal der Spaß auf. Denn es gefährdet unser aller politisches Tun. Das ist etwas ganz anderes, als wenn Leute, die erkennbar noch nicht oft einen Hammer in der Hand hatten, einen Maschendrahtzaun bauen, dabei Brätel auf den Grill legen und ein nettes Video darüber drehen ...
Seneca
23. Mai 2016 10:56
Gibt es einen Grund warum mein gestriger Kommentar nicht freigeschaltet worden ist ?

Wegner:
Den gibt es: Private Nachrichten an Kubitschek und Kositza gehören wohl kaum in eine SiN-Kommentarspalte, zumal wenn sie nichts mit dem Thema der Diskussion zu tun haben. Ihren »kleinen Hinweis zum Nachdenken« habe ich weitergeleitet.
Chris Benthe
23. Mai 2016 16:39
@ niekisch:

"was macht man aber, wenn Kinder und Enkel ebenfalls in der gleichen Stadt wohnen? Vordergründig ist die Flucht ein überlegenswerter Gedanke, aber wenn das alle machen, dann wird die Überfremdung noch evidenter."

Das mag sein, wobei die wenigsten diesen Schritt unternehmen werden wie ich, der ich hier ohne Anhang bin. Für mich kann das keine Maxime sein, ich bin da ganz egoistisch. . Weniger Bürger bedeuten weniger Steuern und damit auch weniger Geld für "sozialen" oder "bildungspolitischen" Firlefanz. Und umso evidenter die Überfremdung, ja, da haben Sie Recht.

Aber: je evidenter die Überfremdung, desto deutlicher die Brüche. Man kann dann nichts mehr schön reden, wie es die Bremer Genossen und Buntphantasten tun. Es könnte, als Prinzip gedacht, durchaus katalytische Erkenntniswirkung haben.
Arminius Arndt
24. Mai 2016 08:43
@Anja,

hier geht´s im Kern nicht mehr um Meinungsfreiheit oder was daraus von den Gate Keepern und sonstigen Meinungswächtern gemacht wird. Mutwillig gelegte Brände auf einer metapolitschen Seite, selbst auch nur ironisch oder satirisch gemeint, gut zu heißen oder auch nur Verständnis dafür zu äußern, ist schlicht geschmacklos, auch wenn die Gedanken dabei selbstredend frei bleiben. Aber es gehört zur normalen Erziehung, dass man nicht alles, was man denkt, in die Welt hinaus posaunt.

Hinzukommt, dass Brände legen auch noch schlicht blöde und kurzsichtig ist. Jeder, der für so etwas in den Knast einfährt, bekommt von mir keinen Funken Mitleid oder gar Verständnis.

Wie es legal bis vertretbar geht, zeigen G.K. in seinen Kolumnen sowie 1% mittlerweile regelmäßig.

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