15. Juli 2016

Wo Widerstand wirkt

von Nils Wegner / 16 Kommentare

Nils Wegner ist studierter Historiker und arbeitet als Übersetzer und Lektor.

In den Kommentarspalten dieses Netztagebuchs (und ebenso auf dem letzten Staatspolitischen Kongreß) wird immer wieder der Vorschlag eingebracht, ein Forum für die Vernetzung widerständiger Naturen jenseits des virtuellen Raumes voranzutreiben. Die Bürgerinitiative "Ein Prozent für unser Land" hat diese Aufgabe übernommen:



Man hat dort nun eine interaktive Deutschlandkarte eingerichtet, auf der die Fokalpunkte der Selbstorganisation im Widerstand gegen die unverantwortliche Massenimmigrationspolitik der Bundesregierung eingetragen werden können. Den Anfang machen natürlich die mittlerweile über 50 durch "EinProzent" zusammengefaßten Protestbündnisse, doch darf die Karte gerne weiter befüllt werden!

Dabei geht es nicht ausschließlich um bereits bestehende Bürgergruppen, die darüber an die Öffentlichkeit treten möchten – auch und gerade entsprechende Veranstaltungen (Diskussionen, Vorträge, Demonstrationen...) sollen über die Karte bekanntgemacht werden. Insbesondere das Gebot, Einträge regelmäßig zu aktualisieren, dürfte der Karte eine hohe Repräsentativität verleihen und Interessierte schnell den nächstgelegenen Gruppen von Gleichgesinnten zuführen.
Und wo stehen Sie?

Also, werte Netzwerker und "Wutbürger": "EinProzent" legt vor, wo und wie man sich organisieren kann. Jetzt muß davon nur noch Gebrauch gemacht werden. Anmelden – eintragen – aktiv werden! Hier gehts zur Karte!

Nils Wegner ist studierter Historiker und arbeitet als Übersetzer und Lektor.

Kommentare (16)

Arminius Arndt
15. Juli 2016 12:14
Bei mir in der Gegend ist leider im über 100km Umkreis keine Gruppe, habe aber gerade eine kleine Spende per Paypal an 1% gesendet.

Danke für das Engagement!
Großstadtpauker
15. Juli 2016 12:45
Die technisch , materiell - finanzielle Unterstützung läuft ; es wird reichlich Werbung verteilt ( Vereine , Landwirte , Kaufleute , Reservisten , Stammtische ) .
cherusker69
15. Juli 2016 13:19
Ich sehe gerade das es in meiner Gegend ein gut ausgebautes Netz gibt.
Das ist sehr erfreulich.
Weiter so
Solution
15. Juli 2016 13:31
Spende regelmäßig an Einprozent. Das ist eine sinnvolle Sache.

Am besten man vernetzt sich mehrfach: Stammtisch, politische Gruppen, Partei, usw. von lokal, regional, bundesweit bis international. Wir brauchen ein dichtes Geflecht an solchen Kristallisationspunkten.

Der nächste Schritt muß dann sein, Zentren auszubauen oder neu zu gründen, wo man sich treffen kann, Wahlkämpfe und Aktionen organisiert. Hierzu ist aber ein erhebliches Potential vor Ort sowie eine umfassende Masse an Unterstützern jeweils Voraussetzung.
werlindt
15. Juli 2016 19:24
Sehr gut! Bitte regelmäßig erneut darauf hinweisen, da manche erst dazustoßen und vielleicht noch gar nichts davon wissen.
Ich habs auch noch weiterverlinkt und hab mir was schönes rausgesucht!

Los gehts.
thotho
15. Juli 2016 22:40
Die Sache mit dem Blindflug fand ich ganz toll. Solche Aktionen braucht es!
Richard Cobden
16. Juli 2016 00:55
Neben der Vernetzung in der realen Welt, sollte man auch die Internetkompetenz unserer Leute verbessern. Das Problem: Unsere Leute kommentieren generell zu viel in den Foren. Es gibt ausgezeichnete alternative Medien, deren Inhalte man nur teilen bräuchte. Auch das Problem mit den "Hasskommentaren" könnte man so auf ein geringeres Maß reduzieren. Wenn man sich über etwas stark ärgert, sollte man nicht selber in die Tasten hauen, sondern Inhalte von alternativen Medien teilen, deren Kritik fundierter und strafrechtlich unbedenklich ist. Generell kann man sagen: Mehr liken, mehr teilen, weniger kommentieren.
KW
16. Juli 2016 11:48
Wir haben morgen unseren Stammtisch. Wir protestieren auf unsere Art. Keine Waren und Dienstleistungen von Ausländern, keine Waren von großen Konzernen. Heute früh habe ich eine Omi getroffen, die sagte, daß sie extra deutsche Kirschen und Eier aus der Region gekauft hat. Wenn wir diesen gegenwärtigen Wahnsinn aktiv befeuern, ist uns nicht mehr zu helfen.

https://ahnenreihe.wordpress.com/2016/07/15/die-grosse-saeuberung-und-die-wiedergeburt-der-europaeischen-identitaet/
rautenklause
16. Juli 2016 12:33
Eine vielleicht "dumme" Frage, aber dennoch: ich lese hier immer wieder von Aufklebern, Flugblättern etc. von Einprozent. WO kann man die bekommen? Sind die "frei" erhältlich oder nur für eingeschränkte Kreise?
Gegendarstellung.
16. Juli 2016 12:59
@ KW

Jawoll, ja!
Und in den Tank kommt nur Benzin, das aus deutschem Erdöl in einer deutschen Raffinerie hergestellt wird, die wiederum von einem deutschen Konzern betrieben wird.
m.ihle
16. Juli 2016 20:07
DANKE - Dieses Netzwerk ist mit Abstand das Wichtigste, was in der letzten Zeit geschaffen wurde!!!

Mir gibt sehr zu denken, dass es hier nur eine handvoll Kommentare gibt, während man sich am sellnerschen Antifa-Artikel (der trotzdem gut gemeint und interssant war) am Gegner und sich selbst in aller Öffentlichkeit anfeindet....versteh ich einfach nicht.

Deswegen: Die Karte benutzen und dann dort die Energien fließen lassen...dann merkt dann sogar mal die eigene Wirksamkeit.
Andreas Walter
17. Juli 2016 10:30
Die Einen spenden, und die Anderen machen Raubzüge:

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/rote-armee-fraktion-raf-trio-erbeutete-mehr-als-600-000-euro-a-1103184.html

Eine sogar "vom Staat" tolerierte Radikalisierung kann ich darum derzeit nur "Links" erkennen, wenn ich auch die jüngsten Aktivitäten der "Antifa" dabei in Betracht ziehe. Eine Diktatur mittels Korruption, Einschüchterung, Gewalt und notfalls auch Mord nenne ich so eine Regierungsform. Darüber sollte man sich auch als Deutscher bewusst sein, wer hier tatsächlich wer, wer auch hier dunkel und wer hell ist, und mit welchen Methoden vorgeht.

https://www.youtube.com/watch?v=BLBV6ZwLKDU
Nikephoros Phokas
18. Juli 2016 13:03
@ A. Walter

Ich bitte Sie, Herr Walter: Die raf hat mehr amerikanische Besatzungssoldaten getötet, als irgendeine andere Organisation in Westeuropa.

Ein Zitat aus dem Buch „Das rote Jahrzehnt“ von Gerd Koenen:
Nicht nur, daß in Programmtexten der RAF von einer „Kolonisierung“
Westdeutschlands durch die Alliierten die Rede war, deren Besatzungsregime
auf der „rassistischen Behauptung einer ‚spezifischen Charakterstruktur
des deutschen Volkes‘“ aufgebaut sei, mit dem klaren Ziel, „die Identität
des unterworfenen Volkes zu vernichten“. Ähnliches konnte man bei
vielen neo-kommunistischen Gruppen der siebziger Jahre so oder so ähnlich lesen.


http://www.gerd-koenen.de/pdf/spiegel_0108.pdf

Keine heutige linke Gruppierung würde Ähnliches auch nur zu denken wagen. Was heutige Antifanten befeuert und auf die Straße treibt, ist im Grunde nichts anderes, als das geheime Selbstverständnis der BRD, ein durchgeknallter Linksliberalismus. "RAF-Trio" ? Untote aus den Zeiten des Anti-Imperialismus.
Johannisthaler
19. Juli 2016 00:56
@Nikephoros Phokas

Ob diese linken Gruppen das Zitierte tatsächlich so geglaubt haben, ist fraglich. Möglicherweise versuchten sie mit solchen Äußerungen, Sympathien und Akzeptanz in Kreisen zu gewinnen, die gegen die Alliierten eingestellt waren. Da Linksextremisten in hohem Maße auf Propagandawirkungen spekulieren und für sie alles wahr ist, was ihrer Bewegung dient, nehme ich keine ihrer Äußerungen in dem Sinne ernst, daß sie selbst von den behaupteten Fakten überzeugt sind.
Alexander
19. Juli 2016 08:06
Gut gemacht, Ein Prozent!
Eine andere interaktive Karte mit leider viel mehr Punkten gibt es hier: Refugee Crime Map
KW
19. Juli 2016 08:07
Nikephoros Phokas

Danke für den Link, der mir etwas anders sagte, daß nämlich bestimmte Kräfte im Hintergrund die Wut gegen sie auf den Schuldkult umlenkten. Mit Erfolg.Die RAF lag gar nicht so falsch, was auch Ihr Zitat belegt.Diese Kräfte hätten uns fast 50 Jahre Stillstand ersparen können, wenn sie weitergekämpft hätten.

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