28. September 2016

Antifa bekennt sich zu den Sprengsätzen von Dresden

von Martin Lichtmesz / 82 Kommentare

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

moscheeKurz nachdem wieder einmal via Spiegel das Phantom "rechte Gewalt" beschworen wurde, kamen die beiden Sprengsätze, die in der Nacht auf Dienstag auf der Freiterrasse des Congress Center Dresden explodierten und die Tür einer Dresdener Moschee ruinierten, geradezu wie auf Bestellung. Natürlich gingen daraufhin deutschlandweit reflexartig die üblichen Alarmsirenen los.

Die Massenportale web.de und gmx.net malten die "häßliche rechte Fratze" an die Wand und machten implizit Pegida für den Anschlag verantwortlich, ebenso wie der Tagesspiegel, der bereits vor drei Wochen den BKA-Chef Holger Münch Warnungen vor "rechtem Terror" aussprechen ließ.

Letztere wurden von den Machern  des Blattes bezeichnenderweise zur Schlagzeile und zum Schwerpunkt des Interviews gemacht, das sich zu mehr als einem Drittel um die steigende Gefahr islamischen Terrors in Deutschland drehte. Über die Gefahr von rechts sagte Münch:
Wir beobachten darum sehr genau, ob sich da eine neue Klientel politisch motivierter Straftäter heranbildet. Außerdem bilden sich lokale Netzwerke, die sich zu Angriffen auf Flüchtlingsunterkünfte verabreden. Das Risiko, dass daraus terroristische Gruppen hervorgehen, besteht. Das wäre das Frühstadium einer Entwicklung wie beim NSU. Der Generalbundesanwalt und die Polizei verfolgen deshalb die Strategie, bei ersten Anzeichen terroristischer Strukturen so schnell wie möglich zu reagieren, um diese zu zerschlagen.

Laut Tagesspiegel ist nun nach den Anschlägen von Dresden
in Sicherheitskreisen von einer "neuen Qualität der Gewalt“ die Rede, da Sprengstoffanschläge bisher eher die Ausnahme gewesen seien und eine andere Dimension als Schmierereien darstellten.

Ein einziger Vorfall genügt, und damit sind Sprengstoffanschläge keine "Ausnahme" mehr? Mit einer solchen Aussage wird jedenfalls indirekt eingestanden, daß die "Rechten" ziemlich im Verzug sind, was die "Qualität" der Gewalt betrifft: Linksextreme (siehe etwa hier, hier, hier und hier) und Islamisten (etwa hier und hier) haben sich in den letzten Jahren in Deutschland wiederholt durch versuchte oder vollendete Sprengstoffanschläge hervorgetan; allerdings sind auch im April dieses Jahres sechs "mutmaßliche Rechtsterroristen" verhaftet worden, denen drei kleinere Anschläge auf Asylunterkünfte und linke Wohneinrichtungen zur Last gelegt werden.

Im nächsten Satz wird die eben beschworene gesteigerte rechte Gefahr wieder etwas relativiert:
Allerdings wird auch darauf verwiesen, dass es derzeit keine Hinweise auf konkrete, feste, bundesweit vernetzte Strukturen unter gewaltbereiten Rechtsextremen gebe.

In der FAZ ließ Jasper von Altenbockum ebenfalls die Schlagworte "Islamophobie" und "Pegida" fallen, und konstatierte:
Eine Woche vor dem Tag der Deutschen Einheit, der in Dresden gefeiert werden soll, wirken die Anschläge außerdem so, als richteten sie sich auch dagegen, dass muslimische Gemeinden den deutschen Nationalfeiertag für den „Tag der offenen Moschee“ ausgewählt haben. Viele Deutsche, zumal die aufgepeitschten unter ihnen, sehen darin nicht etwa ein Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung ihrer Nation durch muslimische Einwanderer, sondern vielmehr eine Gegenveranstaltung, eine religiös-kulturelle Provokation. Warum?

Hier kurz ein Einwurf: ja, es ist eine Provokation, den "Tag der offenen Moschee" am Tag der Deutschen Einheit anzusetzen. Es ist weniger "ein Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung" der deutschen Nation, als ein weiterer penetranter Versuch, die Vorstellung zu verbreiten, daß "der Islam zu Deutschland gehört". Das nennt man dann im Integrationssprech "Brückenbauen", und daß dies nicht so recht funktioniert, räumt auch Altenbockum sachte ein:
Einwanderer beklagen die „Islamisierung“ ihrer Herkunft, wie umgekehrt eine radikale Partei Zulauf hat, die sich gegen die „Islamisierung“ Deutschlands wendet. Islamverbände haben ihre Rolle nicht etwa gefunden, sondern radikalisieren sich in Teilen. Ob „Integration“ gelingt und Deutschland bleibt, was es ist, steht in den Sternen.


Wie auch immer: gestern ist auf dem Antifa-Portal Indymedia ein inzwischen gelöschtes Bekennerschreiben aufgetaucht, das folgenden Wortlaut hatte:

Einheitsfeuerwerk vorverlegt - Solidarity without limits - Nationalismus ist keine Alternative




Verfasst von: Antifa Dresden. Verfasst am: 27.09.2016 - 16:24. Geschehen am: Montag, 26. September 2016. (unmoderiert)

Wir haben das Feuerwerk zum "Tag der Deutschen Einheit" etwas vorverlegt und damit zum einen das ICC aber auch ein islamistisches "Gottes"haus beglückt. Wit protestieren damit zum einen gegen Standortnationalismus, Partypatriotismus und Nützlichkeitsrassismus, aber auch gegen eine frauen- und israelfeindliche faschistische und antisemitische Ideologie, die sich hinter einem angeblichen "Gott" versteckt. Vor allem Dresden kann man sehen, wohin das dauernde Wegsehen führt. Regelmäßig marschieren hier Nazis und Rassisten zusammen mit Bullen durch die Stadt und unweit in Bauzen werden aktuell unschuldige Menschen, die hier nur Schutz suchen durch die Stadt gejagd und fast getötet und als ob das noch nicht reichen würde, werden die Opfer auch noch zu Tätern stilisiert. Doch die Rassisten sitzen auch in der Politik. Gauck, der zu den Feierlichkeiten kommen will, fordert beispielsweise eine Höchstgrenze für die Aufnahme von Refugees und will damit noch mehr Menschen sterben lassen. Doch nicht mit uns! Daher fordern wir weitere Aktionen, um den Alltagsrassismus und die Deutschtümelei zu stören. Seit kreativ! Solidarity without limits Nationalismus ist keine Alternative Antifa heisst Angriff! 3oct.net



Das klingt zwar (inklusive der Orthographie) durchaus nach authentischem Antifa-Parallelwelten-Sound und paßt auch zu der von der Linkspartei unterstützten antifantischen Mobilmachung gegen die "Einheitsfeiern", ist aber insofern seltsam, als die Antifa wie auch die Gesamtlinke überhaupt äußerst selten anti-islamisch auftritt: die Formulierung "frauen- und israelfeindliche faschistische und antisemitische Ideologie, die sich hinter einem angeblichen 'Gott' versteckt" könnte auch von pi-news stammen.

Bekanntlich spielt die Linke in ganz Westeuropa den Steigbügelhalter und Kollaborateur der Islamisierung, obwohl sich theoretisch eine anti-islamische oder zumindest islamkritische Haltung automatisch aus der Ideologie der Linken ergeben müßte, wie ja auch die obige Litanei zeigt (die übrigens nicht zufällig der "liberalen" Islamkritik à la Stürzenberger aufs Haar ähnelt).

Warum das de facto nicht der Fall ist, hat viele Gründe, die wohl vor allem damit zu tun haben, daß die heutige westliche Linke -nicht nur in Deutschland, auch in Frankreich, England oder Skandinavien - vor allem vom Haß auf die eigene Nation und Kultur getrieben wird und deren Auflösung für einen "emanzipatorischen" Akt hält. Außerdem weiß sie insgeheim ganz genau, daß der rechte Prügelknabe viel schwächer und vogelfreier ist als der islamische, von dem wesentlich brutalere Gegenreaktionen zu erwarten sind (siehe Charlie Hebdo).


Wenn das Bekennerschreiben tatsächlich von einer Antifa-Gruppe stammt, dann wäre dies eine interessante Entwicklung, die wahrscheinlich ihren Ursprung im antideutsch-proisraelischen Eck hat (siehe etwa hier und hier). Dort gibt es zwar schon seit langem eine Form der "Islamkritik", ein Anschlag auf eine Moschee bedeutet aber im linken Kontext dennoch einen erheblichen Tabubruch, vergleichbar vielleicht mit der 1969 von den Tupamaros gepflanzten Bombe im Jüdischen Gemeindehaus Berlin.

Damals hatte übrigens via Peter Urbach der Verfassungschutz seine Hände mit im Spiel; und wer weiß, ob er nicht auch diesmal mitgemischt hat. Angesichts der offen feindseligen Haltung des Staates gegenüber der patriotischen Opposition (AfD, Pegida, Identitäre Bewegung etc.) und seiner Bereitschaft, sich zu ihrer Bekämpfung und Einschüchterung mit linksextremistischen Gruppen zu verbünden und der Stasi-Methoden zu bedienen, ist es durchaus möglich, daß in absehbarer Zeit noch häßlichere Dinge als die Bömbchen von Dresden folgen werden - mit dem Ziel, jede Form der Einwanderungskritik in den Ruch von Gewalt und Terrorismus zu bringen und damit zu diskreditieren, ja zu kriminalisieren. Gut möglich, daß sich hierzu auch einige Kretins aus der Szene der "Kameradschaften" instrumentalisieren und anstiften lassen oder im Rausch ihrer Radikalisierungsblase von selbst zu nützlichen Idioten machen.

Thorsten Hinz hat neulich daran erinnert, daß es auch bei den berüchtigten "fremdenfeindlichen" Brandstiftungen der Jahre 1991-93 eine Menge "Merkwürdig- und Unstimmigkeiten" gab, etwa im Fall Solingen:
Die Ermittlungsergebnisse waren auch in dem Fall alles andere als überzeugend. Die vier als Täter ermittelten Jugendlichen wurden im Rechtsextremismus verortet. Drei der vier Verurteilten verfügten über einen Intelligenzgrad an der Grenze zur Debilität und nahmen Unterricht in einer Kampfsportschule, die ausgerechnet von einem V-Mann des Verfassungsschutzes geleitet wurde.

Wenn nun BKA-Präsident Holger Münch behauptet, daß das "Risiko für rechten Terror steigt" und in diesem Zusammenhang das Schlagwort "NSU" fallen läßt, dann klingt das in meinen paranoid gewordenen Ohren wie eine psychologische Vorkonditionierung. BKA und Verfassungsschutz waren bekanntlich undurchsichtig tief in die "NSU"-Geschichte verstrickt, was auch immer tatsächlich passiert sein mag. Wer weiß, was hier als nächstes ausgebrütet und serviert wird.

antifaanschlagdresden

Ich bin gespannt, ob die Leitmedien das Antifa-Bekennerschreiben aufgreifen werden, oder ob sie stur die Story vom "rechten Terror" in Dresden durchpeitschen werden. Sie sind jedenfalls weiterhin fleißig dabei, die Nation einem gigantischen "Gaslighting"-Manöver zu unterziehen. Dabei hat der Spiegel wie immer die lange Nase vorn: am 26. 9. erschien ein alarmistischer Artikel über "politisch motivierte Angriffe auf Politiker und Journalisten" in Deutschland, der das Kunststück fertig brachte, den nicht zuletzt vom Spiegel selbst hemmungslos geschürten linksextremistischen Terror gegen Politiker und Parteimitglieder der AfD mit keinem einzigen Wort zu erwähnen. Dafür wird wieder einmal per multipel einsetzbarem Textbaustein (fast wörtlich derselbe findet sich hier) die Identitäre Bewegung ins Spiel gebracht, völlig assoziativ, willkürlich und ohne erwiesenen (oder auch nur behaupteten) Zusammenhang mit den Straftaten.

In der Schlagzeile ist von "hunderten rechten Übergriffen auf Politiker in Deutschland" die Rede, und illustriert wird die Geschichte mit einem Foto vom "Tatort der Messerattacke auf die Kölner Oberbürgermeisterkandidatin Henriette Reker im Oktober 2015" - eine überaus dubiose Geschichte, in die, welch Zufall, wieder einmal ein mutmaßlicher V-Mann (und offenbar totalstkaputter Typ) maßgeblich involviert war. Der Geistesadel der Nation von Heiko Maas bis Georg Diez stürzte sich damals mit wonnigem Gebrüll auf den Vorfall, und nannte umgehend Pegida als den Schuldigen.

Michael Klonovsky kommentierte dies in den Acta Diurna vom 17. Oktober 2015:
„Pegida hat in Köln mitgestochen“, frohlockt ein Tagesspiegel-Kommentator nach dem Messerangriff auf die Kölner OB-Kandidatin Henriette Reker. Lassen wir die Petitesse beiseite, dass nach jedem Anschlag eines "Allahu akbar!"-Brüllers, der mit seinem Auto in eine Menschengruppe walzt oder nur so ein bisschen herummessert, stets EU-weit verkündet wird, es handle sich um einen verwirrten Einzeltäter ohne Hintermänner oder gar religiöse Motive, während dergleichen für einen Mann wie den Kölner Messerstecher anscheinend nicht gilt; lassen wir nicht ganz beiseite, dass auch der Tagesspiegel wie alle anderen "linksliberalen" Zeitungen zu einem Klima der Milde und der permanenten Bewährungsgewährung gegenüber jugendlichen Importkriminellen beigetragen hat und man diesen Medien also unterstellen könnte, sie hätten, um nur ein Beispiel zu nennen, vorige Woche "in Essen miterschlagen", als ein polizeibekannter türkischer Intensivtäter mit einem Kumpan einen Mann totprügelte, weil er keine Zigaretten für sie hatte; doch erinnern wir der Güte und Eindeutigkeit wegen vor allem daran, dass derselbe Tagesspiegel vor nicht allzu langer Zeit einen Artikel unter der Überschrift „Danke liebe Antifa!“ veröffentlicht, also mitrandaliert, miteingeschüchtert, mitdemonstrantenverprügelt, mitsteinegeworfen, mitbullenverletzt, mitautosabgefackelt, mitdemokratiezerstört hat.

Zurück zum Spiegel. Dort heißt es:
Die Zahl politisch motivierter Angriffe auf Politiker und Journalisten in Deutschland ist erschreckend hoch. Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion hervorgeht, wurden laut Bundesinnenministerium im laufenden Jahr bisher insgesamt 813 Delikte "gegen Amts-und Mandatsträger" gezählt. Bei insgesamt 18 Taten handelte es sich um Gewalttaten, also direkte körperliche Angriffe. Zu den anderen Delikten gehören etwa Nötigung, Bedrohung, Sachbeschädigungen, Volksverhetzung oder Brandstiftung.
 384 aller registrierten Vorfälle davon wurden demnach eindeutig rechten Tätern zugeordnet. Demgegenüber standen der Zählung zufolge von Januar bis Mitte September 97 Übergriffe aus dem linken Spektrum. 34 Delikte stehen in der Spalte "Ausländer". Nicht genauer zugeordnet werden 298 Taten.

Hier würden mich insbesondere die 18 als "Gewalttaten" registrierten Delikte interessieren, die doch am meisten ins Gewicht fallen: der Artikel gibt keine Auskunft darüber, wer hier Opfer und wer Täter war, ob die Gewalt überwiegend von links oder von rechts kam.  Und um die Schwere der Vergehen angemessen zu gewichten, würde mich folgendes interessieren:

  • Wie viele Privatautos von grünen (roten, schwarzen) Politikern wurden von "Rechten" in Brand gesetzt?

  • Wie viele grüne Parteibüros, Landesgeschäftsstellen, Veranstaltungsorte etc. wurden beschädigt, verwüstet, mit Steinen attackiert, beschmiert, mit Farbbeuteln beworfen etc.?

  • Wie viele Privathäuser von grünen Politikern wurden beschädigt, verwüstet, mit Steinen attackiert, beschmiert, mit Farbbeuteln beworfen etc.?

  • Wie viele Wahlplakate und Infostände von grünen Politikern wurden verwüstet? (zu diesen ersten vier Punkten siehe, was die AfD als Zielscheibe betrifft, hier, hier, hier , hier, hier, hier, hier, hier und hier als wahre Fundgrube eine "widerständische" - hoho "Widerstandsrhetorik"! - Chronik, in der sich Linksextremisten mit Übergriffen aller Art auch noch brüsten)

  • Wie viele Privatadressen von grünen Politikern und Parteimitgliedern wurden gehackt, geleakt und auf rechtsextremen Portalen mitsamt Terroraufrufen gegen die genannten Personen veröffentlicht?  (hier und hier)

  • Wie viele Steckbriefe von grünen Politikern und Parteimitgliedern wurden von Rechtsextremisten in deren Nachbarschaft ausgehängt, um sozialen Druck zu erzeugen? (hier)

  • Auf wie viele grüne Politiker, Parteimitglieder, Plakatierer usw. wurde geschossen? ( hier)

  • Wie viele grüne Politiker, Parteimitglieder, Plakatierer usw. wurden körperlich angegriffen? (siehe hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier...)


Die Fleißaufgabe der Beantwortung würde ich am liebsten dem nichtswürdigen Kriechtier aufhalsen, das diesen Spiegel-Artikel verfaßt bzw. verantwortet hat. Bereiten wir uns schon mal geistig auf mehr Schmutz und Lügen dieser Art vor!

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

Kommentare (82)

Ein gebürtiger Hesse
28. September 2016 09:14
Sehr gut, daß das Bekennerschreiben an dieser Stelle dokumentiert ist - egal, was von dem Ding zu halten ist. Es wird in der Tat vielsagend sein, ob diese Spur von den anderen Medien aufgegriffen oder totgeschwiegen wird.

Merci für die wertvolle Aufklärungsarbeit!
Marc_Aurel
28. September 2016 09:48
Gute Arbeit! Ich glaube aber nicht, dass die sogenannten "Leitmedien" das Antifa-Bekennerschreiben aufgreifen, unabhängig von der Frage ob es echt ist, ich lasse mich gern eines Besseren belehren, aber es würde mich wundern. Ich habe durchaus schon Leute getroffen, und wir reden hier von erwachsenen Menschen mit Lebenserfahrung in relativ verantwortungsvollen Positionen, die allen Ernstes der Ansicht waren, dass Linke lediglich Sitzdemos abhalten und Rechte im Gegensatz dazu Menschen töten (als Beispiel wurde NSU angeführt, ausgerechnet NSU!). Der genannte Fall ist übrigens bekennender Spiegelleser. Das bedeutet das es in diesem Land durchaus Zeitgenossen gibt, in deren Weltbild so etwas wie linksextreme Gewalt in der heutigen Zeit praktisch nicht existent ist und die mit diesem Begriff bestenfalls die RAF verbinden, also irgendetwas das Dekaden zurückliegt und längst Geschichte ist. Die wissen gar nicht, dass Seiten wie Indymedia überhaupt existieren. Nun zum Punkt: durch eine öffentliche Behandlung dieses Bekennerschreibens, würden mit Sicherheit einige dieser Wachkoma-Patienten plötzlich die Welt nicht mehr verstehen und anfangen zu denken, zumindest besteht die Gefahr. Das Risiko wird man wohl kaum eingehen wollen.
Gralsritter
28. September 2016 09:52
@ein gebürtiger Hesse, es wird sogar berichtet:

Monika
28. September 2016 10:06
Wenn nun BKA-Präsident Holger Münch behauptet, daß das „Risiko für rechten Terror steigt“ und in diesem Zusammenhang das Schlagwort „NSU“ fallen läßt, dann klingt das in meinen paranoid gewordenen Ohren wie eine psychologische Vorkonditionierung. BKA und Verfassungsschutz waren bekanntlich undurchsichtig tief in die „NSU“-Geschichte verstrickt, was auch immer tatsächlich passiert sein mag. Wer weiß, was hier als nächstes ausgebrütet und serviert wird.


Herr Lichtmesz !
vielen, vielen Dank für die Veröffentlichung des "Bekennerschreibens" und Ihre herrausragende Analyse ! Und Fleißarbeit.
Interessanter als die Frage nach der Echtheit des " Bekennerschreibens " ist die Frage: cui bono ?

Ein paar weiter Denk-Anstöße:

1. Auch zum " Anschlag in Vorra" auf ein Flüchtlingsheim gab es ein Bekennerschreiben auf indymedia. Am Schluß lief das Ganze auf einen Versicherungsbetrug hinaus.
2.Schreib- Zugang auf Indymedia hat man nur durch Registrierung.
Wer durfte diesen Text schreiben ?
3. Die teiweise Nähe zu Stürzenberger-Speech fällt sofort ins Auge.
4. Die Dresdner MOPO spricht dramatisch von der " Anschlagsnacht" in Dresden. Und deren Folgen.
https://mopo24.de/nachrichten/dresden-sprengstoffanschlaege-moschee-congress-center-einheitsfeier-gsg9-schuetzen-167154
Erschrocken dachte ich zunächst, es hätte einen Anschlag des IS in Dresden gegeben. Aber nicht doch. Wem dient eine solch paranoide Berichterstattung einer Gleichsetzung IS-rechte Gewalt ?

Ja, das klingt alles nach psychologischer Vorkonditionierung,
Herr Lichtmesz, Sie sind weder Paranoid, noch ein "aufgepeitschter Deutscher "
Sie sind völlig normal !
Auch für mich ist der Tag der Moschee am 3. Oktober eine Provokation.
Auch ich beklage die zunehmende Islamisierung meiner Herkunft, fast mehr als die Islamisierung meiner Zukunft.
Ich sehe den 17. Juni weiterhin als deutschen Nationalfeiertag.

Laßt Euch nicht verwirren !

Gruß Monika
Monika
28. September 2016 10:22
Große Frage:
Wie kommt ein "Nazi Fake" auf indymedia ?
https://mopo24.de/nachrichten/dresden-anschlaege-moschee-congress-center-bekennerschreiben-indymedia-links-distanzieren-167224
Meier Pirmin
28. September 2016 10:39
Dank "Focus" wissen wir jetzt, warum der Berliner Oberpirat zum Mörder wurde: Er hatte "rechtsextreme Eltern".
Sabine
28. September 2016 10:47
Wer diese Banden beobachtet -- erkennt immmer den selben ideologischen Hintergrund:

"Wir sind die Revolutionäre der kommenden Weltgesellschaft: die Mittel zu ihrer Durchsetzung behalten wir uns vor" -- die Quellen dieser Banditen werden hier recht plausibel erklärt:

https://www.youtube.com/watch?v=Cg3T_H2LZ54
Gustav Grambauer
28. September 2016 10:55
Hab`auf sowas gewartet gehabt: jetzt nach dem Brexit gehen die Briten ziemlich offensiv an die Sollbruchstelle der Sollbruchstellen heran.

Ein Bobby sagt zu einem kurdischen Mob etwas, was sich ein BRD-Polizist nicht mal zu denken wagen würde,

https://www.youtube.com/watch?v=FyXX6SRxnnA

und ich wette, daß sein Auftreten orchestriert war, von wem auch immer, man hat einen vorbildlichen mit 29 Dienstjahren ausgewählt. Nach seiner Disziplinierung geht er auf die Barrikade, die Kräfte formieren sich hinter ihm. Die Sun zitiert ihn, wenn er seine Vorgesetzten als "stalinistische Geheimpolizei" bezeichnet.

https://www.thesun.co.uk/news/1853262/met-cop-under-investigation-after-being-filmed-telling-pro-kurd-protestor-dont-tell-me-what-to-do-in-my-country/

Dailymail, sogar der linke Guardian, alle machen das dicke Faß auf. Fazit: die neue Stufe der Rakete wurde auf der Insel gezündet. In der BRD-Presse kein Wort darüber.

Dafür wurde Frau Haverbeck mit ihren 87 Jahren zu einer Zuchthausstrafe verurteilt, für ein Gesinnungsdelikt. Man nennt das "lebenslanger Lernen". Ein solcher Kulturbruch, eine solche Barbarei wäre selbst in Bautzen II unvorstellbar gewesen.

- G. G.
Platon
28. September 2016 11:18
http://m.faz.net/aktuell/politik/inland/auf-antifa-internetseite-bekennerschreiben-zu-anschlaegen-in-dresden-aufgetaucht-14456861.html
Alexander
28. September 2016 11:32
Das Portal web.de hat das Bekennerschreiben mittlerweile gebracht, allerdings bezeichnend lückenhaft:

1. Im Aufmacher heißt es: "Dresden: Bekennerschreiben aufgetaucht. Nach Anschlag auf Moschee wird auch in rechtsextremem Umfeld ermittelt."
Als sich gut informiert wähnender Leser geht man nun natürlich von einem "rechtsextremen" Bekennerschreiben aus. Anzuklicken und zu lesen braucht man den Rest nicht mehr. Ist ja alles klar!

2. Selbst im Text findet sich nichts zum Inhalt des Bekennerschreibens oder zu einer politischen Einordnung des Verfassers; nur daß es auf linksunten.indymedia.org erschienen ist, wird vermerkt. Eine Einordnung der Seite findet ebenfalls nicht statt. Ich glaube nicht, daß sie einer breiteren Öffentlichkeit bekannt ist.

Lustig: Der sächsische Innenminister Markus Ulbig erklärt Martin Lichtmesz zum "Experten":
Das Schreiben sei auf der Website 'linksunten.indymedia.org' veröffentlicht worden. Zwar ist es dort mittlerweile wieder verschwunden, Experten hätten es aber gesichert, sagte Ulbig.
Arminius Arndt
28. September 2016 11:46
Dieses Bekennerschreiben ist nicht koscher - darauf wurde im Artikel völlig zu recht hingewiesen. Pro-Israel bei den Antifanten? Niemals. Antisemitisch könnten noch als Wort gerade so verwendet werden, aber "israelfeindlich"? Nie und nimmer ...

Meine eigene Vermutung:

Da sollte irgendeinem V-Mann etc. mit diesen absolut geringfügigen Bömbchen eine Legende gestrickt werden, um ihn bei irgendwelchen Grüppchen einzuschleusen oder ihn in Szene zu setzen, damit er andere zu Nachfolgetaten animiert (die er dann wiederum rechtzeitig verpetzen kann).

Jetzt ist halt irgend so ein IT-Honk mit pi-Hintergrund aufs Trittbrett gestiegen und hat einen Bekennerbrief bei Indymedia lanciert.

Wie auch immer, Vorsicht ist angesagt! Allen Gewaltaufrufern etc. darf man mit Fug und Recht misstrauen - wer weiß schon, wer die Aufrufer dafür bezahlt hat ...
Andreas Walter
28. September 2016 11:51
Das gibt's ja wohl nicht. Und ich dachte gerade noch, Martin Lichtmesz will uns jetzt mal demonstrieren, wie Propaganda funktioniert. In dem er einfach mal ganz frech etwas behauptet, was gar nicht der Wahrheit entspricht. So als Lehrbeispiel.

Hatte nämlich das auch gestern alles gelesen und dachte nur, oh Mann, wer macht denn so einen Blödsinn und was die Medien dann aber auch gleich wieder übertreiben müssen, denn unter Bomben stelle ich mir etwas anderes vor.

Doch dann lese ich hier weiter und kann es noch gar nicht fassen. Denn natürlich gibt es auch solche Strömungen unter den Linken, wie es ja auch "rechts" unterschiedliche "Lager" gibt, und so ist das Ganze dann am Ende doch noch zu einem Lehrbeispiel geworden, wie die Propaganda des Mainstreams funktioniert und wer sie betreibt.

Früher habe ich gegenüber einem Freund das übrigens immer als "den deutschen bias" bezeichnet, weil man in der Statistik das englische Wort bias für Abweichung, Verzerrung verwendet. Die (West-)Deutschen sind nämlich (auch für jeden Ausländer ganz deutlich wahrnehmbar) in eine bestimmte Richtung, auf eine bestimmte Art und Weise zu Denken konditioniert, und darum eben verzerrt. Früher dachte ich, dass wäre ein Selbstläufer, noch aus der Zeit der Reeducation, doch heute sehe ich, dass die nie aufgehört hat, sich nahtlos mit der Propaganda mischt, die anscheinend immer betrieben wird, von diversen Gruppen, die dazu logistisch wie auch finanziell in der Lage sind. Sie wenden dazu im Grunde auch heute immer noch die gleichen Methoden im wahrscheinlich immer noch gleichen Netzwerk an, nur eben noch subtiler, noch raffinierter, noch "unsichtbarer". Weil aber ein absichtlich überlagertes, künstliches Bild nie perfekt, nie ganz stimmig ist, so wie eben die Wirklichkeit, entstehen manchmal Risse, Brüche, Fehler, wie auch dieser, durch die man die Wahrheit dann erkennen kann. Halleluja. Gottlob.
Marcus Junge
28. September 2016 11:57
http://www.sezession.de/55718/zunahme-rechter-gewalt.html

Da wurde "Badeschluß" verkündet, durch Sie Herr Lichtsmesz.

Kann mir der Herr Rettungsschwimmer dann aber noch erklären, warum mein Mini-Kommentar von vor 24h getilgt wurde, in dem ich Ihre heutige Vermutung vorwegnahm? Also das Antifa / VS die 2 Polenböller gelegt haben.

M.L.: Keine Ahnung, ich war's nicht.

Ja Polenböller. "Sprengsätze" sollten ein gewisses Maß an Schaden anrichten, um so einen pompösen Titel zu verdienen.
Weserlotse
28. September 2016 11:57
Zumindest FAZ und SPIEGEL berichten über das dubiose Bekennerschreiben.

Überhaupt erscheint die ganze Angelegenheit höchst dubios, vor allem auch angessichts der "Bomben", die zwar von "professionell gebaut" (so Spiegel-online) worden seien, aber dennoch kaum nennenswerten Schaden anrichteten. Man könnte meinen, es sei vor allem auf den Knalleffekt (im wörtlichen und vor allem übertragenen Sinne) angekommen.
Winston Smith 78699
28. September 2016 12:02
@ Ein gebürtiger Hesse

Sehr gut, daß das Bekennerschreiben an dieser Stelle dokumentiert ist


Und immer wenn von „gefälscht“ oder „lanciert“ die Rede ist, muß von irgendwo auch „Paulchen Panther“ zu hören sein – nichts behaupten, nur unbedarft fragen. Vorher Argumentationsketten durchspielen – die haben das längst getan. Kann sein, dass sich demnächst die von der einen der anderen Seite unterstellten Lügen zu immer höheren Gebäuden türmen, bis hin zur behaupteten kompletten Scheinrealität (ungewollt oder insteniert oder beides) – diese Schiene fahren die Lehrmeister unserer Neurorhetoriker manchmal gegen Trump. Der aber hätte wenigstens Kohle, um meinetwegen auf Foxnews einzuwirken. Hierzulande aber wird man unterirdische Netzwerke des Phantoms unterstellen müssen, um die kommenden Taten durchzuführen und zugleich Unstimmigkeiten in den offiziellen Erzählungen zu erzeugen. An der Netzzensur letztes Jahr war zu beobachten, dass besonders die aktuelle Kampagne des Tages zählt – hier wird gelöscht, kein Widerspruch und kein Argument geduldet, während das vor wenigen Tagen Geschehene bereits kalter Kaffee sein kann. Nicht dass die Manipulation nicht auch langfristig agierte, aber diese schnelle Eingreiftruppe muß ja eine bestimmte wichtige Funktion haben. Vielleicht setzt das Gaslighting zur Errichtung des Phantoms „Die Deutschen sind rassistische Gewalttäter“ (in diese Richtung geht es, siehe die Bildsprache in den Artikeln und im TV) auf eine Kette der Manipulationen, deren Unterbrechung das Vorhaben umso stärker zurückwirft, je weiter es gediehen ist, wie beim Auto, das die Skisprungschanze hinauffährt. Die Reifen dürfen nie den Grip verlieren, ein Stollengriff muß in den nächsten übergehen. Das heißt, dass Aufklärung und Propagandaabwehr auch bei scheinbar fortgeschrittener Phantomerzeugung nicht vergebens sein brauchen – es geht irgendwann darum, ein einzelnes schwaches Kettenglied zu erkennen und nach dessen Aushebeln den Zweifelnden dann beim Rückschließen behilflich so sein, damit das Auto rückwärts rutscht; es wird dann immer schwieriger zu stoppen sein.
John Haase
28. September 2016 12:10
@ Ein gebürtiger Hesse
Sie werden es totschweigen, so wie damals beim Mord an Khaled B.

Den schrieb man damals ohne weitere Umstände dem Pegida-Lager zu. Nachdem dann aber herauskam, daß er von anderen Asylbewerbern ermordet wurde ließ man bildlich gesprochen den Sarg auf dem Weg zur Beerdigung fallen und wandte sich anderen Dingen zu. Die Nachricht selbst wurde noch verbreitet, aber weitere Aufarbeitung blieb natürlich aus.

https://mopo24.de/nachrichten/khaled-idris-mord-taeter-drogen-4023



Zum im Artikel verlinkten Artikel von Thorsten Hinz (https://mopo24.de/nachrichten/khaled-idris-mord-taeter-drogen-4023)

Zitat Hinz: "Viel spricht dafür, daß dieses Kapitel bundesdeutscher Zeitgeschichte gründlich überarbeitet werden muß."

In diesem Staat wird gar nichts mehr überarbeitet werden. Wir fahren mit vollen Segeln in den Orkan am Horizont, in dem wir sang- und klanglos untergehen werden. Reffen oder wenigstens Trimmen wird bis zum bitteren Ende verboten bleiben.

Aber na gut. Ich will es, wie die meisten hier, auch nicht wahrhaben, aber ich fürchte, es wird so kommen.

"The lamps are going out all over Europe, we shall not see them lit again in our life-time"

Wir werden in diesem Leben kein schönes Europa mehr sehen. Vielleicht können wir es aber wenigstens wieder auf den Weg bringen, diese Hoffnung muß uns reichen, fürchte ich.
John Haase
28. September 2016 12:11
Nachtrag:
Mist, falscher Link. Natürlich ist dies der Hinz-Artikel:
https://jungefreiheit.de/wissen/geschichte/2016/der-hass-der-entfremdeten/
Lorenz R.
28. September 2016 12:16
HErzlichen Dank für diesen Artikel und die vorgestellten Hintergrundinformationen, die man sonst nicht geboten bekommt.
Die Frage "Cui bono?" steht für mich bei solchen Aktionen immer an erster Stelle.
Gehen wir davon aus, die Antifa radikalisiert sich nun auch in diese Richtung, so hat man in Berlin nun einen Anlaß gefunden, den "Kampf gegen links" zu eröffnen und sich als bürgerliche Mitte neu zu erfinden, und um den erstarkenden Konservativen das Wasser abzugraben.
Ist es eine getürkte Aktion, so sind zwei Hauptzielrichtungen auszumachen. 1. Durch einen Einbruch in die Strukturen schürt man Mißtrauen untereinander (innerer Zerrüttung) oder man schürt 2. Konflikte zwischen unliebsamen Flügeln. Dies führt möglicherweise zur Radikalisierung einer Seite oder gar beider Seiten, gegen die man dann wiederum mit starker Hand vorgehen muß. Der lachende Dritte steht wieder - wie oben schon beschrieben - ganz woanders, in der Mitte der "Nationalen Einheitsfront des demokratischen Deutschlands". Für mich hat es den Ruch einer typischen, staatstragenden Schlapphutaktion und es geht um Machterhalt!
Olaf
28. September 2016 12:58
Jawohl -- der "Speichel" -- Tschuldigung, der "Spiegel" ist die Bildzeitung der 68er. -- Man sollte die Jungs und Mädels aus dem linksradikalen, privatwirtschaftlich organisierten medialen Norden der Republik daher nicht sooo ernst nehmen: die wollen mit der leichtesten Masche Kohle machen ...

NDR, WDR sind viel lohnendere Ziele, da dort die via Zwang erhobenen Gelder der Bürger verbrannt werden, um den Bürger dann knallhart einzulullen.
Ganz zu schweigen von einem Patrick Gensing -- der die Antifa-Gesinnung in der ARD vertritt und dort offenbar über Narrenfreiheit verfügt.
Und das ZDF?? -- soll ja abgeschaltet werden: aber halt, nichts überstürzen: Gott sei Dank heißt einer der Führer dort sogar Himmler:
http://www.zdf.de/zdf-programmdirektor-norbert-himmler-26369376.html

Die polnische Lösung -- wird auch uns hier in der BRD die wirkliche Medien-Reform bringen müssen! Anders scheints nicht zu gehen. Leider.
Großstadtpauker
28. September 2016 13:23
http://archive.is/fRrUh

archivierte Momentaufnahme des von den TV-Medien genannte Portal "indymedia" .
Raskolnikow
28. September 2016 13:35
Uns alle,

hat schon lang eine unhemmbare Auszehrung befallen, wenn es um die Ausdünstungen der alten Hure namens Lügenpresse geht. Wir schauen ihr voller Ekel verstohlen ins schlaffe, nach Mentholsalbe stinkende, Decolleté und wissen schon im Voraus von der Verkommenheit, die uns entgegenschlägt. Sich immer wieder mit diesem Sujet zu befassen, ist eine harte ästhetische Nuß, die zu knacken uns Zartbesaiteten Schmerz bereitet ...

Nicht so unser skrupelloser Wüstling aus Wien: Er greift der rachitischen Dirne einfach in den Schlüpfer und reißt ihr das Bustier herunter ...

Ich, der ich mein Refugium dauerhaft im Geheuren aufgeschlagen habe, klatsche jedes Mal entzückt in die Händchen, wenn ich diese Schlingeleien lese und mir seine, des Lichtmeszens, triumphale Miene beim Verlassen des Augiasstalls vorstelle.

Jaja, uns würdig-devoten Konservativen tut so ein aufsässiger libero pensatore mit seiner spitzbübischen Schreibfertigkeit ganz wohl, nicht wahr?

Salaam,

R.
Urwinkel
28. September 2016 13:55
Einen Tag und etwas länger höre keine besonderen Nachrichten: Dann reißt es mich aus der Askese. DLF-Topnachricht heute morgen: "Nach den Anschlägen in Dresden..."-Gelaber. Das wird so reißerisch nachbereitet, daß man mutmaßen könnte, die Welt ginge unter. Ach so schön, daß keiner weiß, daß Urwinkel ein Prepper ist. Lernt was! In diesem Sinn: hilfreich und aufschlußreich sezessiert.
Martin Lichtmesz
28. September 2016 14:19
Harhar, ich hätte gerade die Rechtschreibfehler als Indiz dafür gewertet, dass das Teil authentisch ist:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/dresden-bekennerschreiben-nach-anschlag-auf-moschee-aufgetaucht-a-1114290.html

Gestern, noch ohne Indizien: alle Zeitungen poltern los, dass es "Rechtsextremisten"waren.

Heute, mit linkem Bekennerschreiben: alle Zeitungen sind nun gaaanz distanziert, skeptisch, zurückhaltend mit ihren Urteilen...
Winston Smith 78699
28. September 2016 14:54
@ Martin Lichtmesz

Machen Sie bitte einen Screenshot von der Umfrage unter dem Spiegel-Artikel. Die Art der Fragestellung ist beispielhaft für eine manipulative Erhebung. Es ist immer wieder dieses Muster.
Arminius Arndt
28. September 2016 15:15
Zur angesprochenen pi-Rhetorik:

Pi hatte bereits recht bald über den Vorfall berichtet:

http://www.pi-news.net/2016/09/dresden-explosion-vor-moschee/#comments

Bereits um 18.41 Uhr, also nur etwas mehr als 2 Stunden nach der Veröffentlichung (16.24) des "Bekennerbriefs" auf indymedia, wird in einem Kommentarbeitrag (#139) unter diesem Artikel auf pi auf den "Bekennerbrief" hingewiesen und dieser mit gesichertem link angegeben. Scheint ja recht fleißige indymedia Leser unter den pi- Lesern zu geben.

Für mich sieht das schon ein bisschen arg nach Trittbrettfahrerei aus, auch wenn derjenige, der auf den Bekennerbeitrag verlinkt hat, sicher nicht der Urheber des Schreibens war.

Und linke Israelfreunde, die sich als Antifa bezeichnen, dafür würde ich gerne einmal irgendwo einen Beleg, einen link etc. sehen. Selbstverständlich mag es auch unter Linken ein paar wenige Israelfreunde geben (gefühlt im Vergleich zu rechten Israelfreunden aber nur im homöopathischen Bereich), aber sicher nicht bei der propalästinensischen Antifa - die sch... doch auf alles und am liebsten auf Deutschland.
Vexillifer
28. September 2016 15:23
Hm. Daß es seit rund 50 Jahren eine radikale antideutsche Strömung mit unbedingter Israelsolidarität in der deutschen Linken samt Antifa gibt, ist an einigen der Richtig-viel-Ahnung-Haber hier wohl vorbeigegangen. Schade. Lesen der Print-Sezession hätte gebildet. :/
jack
28. September 2016 15:25
"Spengsätze"?
Sieht eher nach übrig gebliebener Strassenkampfmunition aus, wie hier schon als Polenböller erwähnt.

Da dürfen jetzt die zwanzigtausend arbeitslosen Journalisten für magres Zeilenhonorar richtig ranklotzen, als "Fachjournalist" in Sachen „Nationalismus“, „Sexismus“, „Diskriminierung“, „Homophobie“, „Rassismus“, „Nazis“, „Kampf gegen Rechts“, „Gleichstellung“, „Multikulturalismus“, „Willkommenskultur“, „Genderismus“, …Betätigungsfelder ohne Ende, stündlich kommen neue dazu.
Rumpelstilzchen
28. September 2016 15:41
Herr Pirmin Meier,
jetzt malen Sie aber nicht den Teufel an die Wand und glauben alles, was im "Focus" steht. Müssen wir uns um diesen Mann etwa Sorgen machen:
http://www.tagesspiegel.de/meinung/sigmar-gabriels-familiengeschichte-mein-vater-der-nazi/7617046.html
jack
28. September 2016 15:57
Die Betroffenen vor Ort:

https://youtu.be/wo-_n9IiUs4


https://media4.giphy.com/media/3o7abKGM3Xa70I7jCU/200w.gif :-)
Morbrecht
28. September 2016 15:58
Rechtschreibfehler und merkwürdige Sprache sind gerade charakterisch für linke Bekennerschreiben nachdem es einmal Festnahmen im linken Spektrum gab, weil der Schreibstil eines Bekennerschreibens einem linken Publizisten zugeordnet werden konnte.
Andererseits sind die möglichen Urheber solcher Aktionen auf linker Seite in der Regel klug genug um zu unterscheiden, bei welchen Anschlägen sie mit Sympathie oder zumindest Duldung seitens der Medien und Teile der Öffentlichkeit zu rechnen haben, und wann nicht. Oder handelt es sich gerade um einen besonders geschickten Versuch, auf linke Islamkritik aufmerksam zu machen...?
Andreas Walter
28. September 2016 16:09
Tupamaros West-Berlin? Die kannte ich bis jetzt noch nicht. Doch eine Bombe, die nicht explodiert, Brandanschläge, bei denen "zufällig" niemand verletzt wird, ein "NSU", der angeblich aber warum dann nur Muslime und deutsche Polizisten im Beisein des FBI und des "deutschen" Verfassungsschutz getötet haben soll? Herrhausen, der angeblich anfing sogar laut über Schuldenerlass nachzudenken, und was hat Rohwedder wohl "falsch" gemacht? Warum wird jeder Mord an einem Normalsterblichen im Normalfall besser und genauer untersucht als alle Massenmorde wie zum Beispiel auch der am 11. September 2001 in New York? Was war noch mal angeblich mit den Babys in den Brutkästen in Kuwait, oder mit der Lusitania? Ich könnte 100 weitere Fälle nennen bei denen sich später herausgestellt hat, dass es sich in Wahrheit um Staatsterror gehandelt hat beziehungsweise um Operationen unter falscher Flagge. Wirtschaftsterror, was ist eigentlich damit? Oder auch die vielen toten Zeugen im Fall Marc Dutroux? Nein, Antwerpen ist keine Stadt im Süden der Niederlande und die Deutschen haben Kindern im 1. Weltkrieg auch nicht die Hände abgehackt.

https://es.wikipedia.org/wiki/Fuente_del_Brabo#/media/File:P1010888Standbeeld_Brabo_Grote_Markt_Antwerpen.JPG

Sehr wohl aber manche Belgier den Menschen im Kongo, Afrika:

https://de.wikipedia.org/wiki/Kongogräuel

"11Wenn zwei Männer in Streit geraten sind und die Frau des einen kommt ihrem bedrängten Mann zu Hilfe und packt den andern bei den Hoden, 12dann dürft ihr kein Mitleid mit ihr haben; ihr müsst ihr die Hand abhacken."

Selbst im Kolonialismus lässt sich darum der Unterschied zwischen den Deutschen und Anderen deutlich erkennen. Das sollte man auch den Afrikanern und Linken mal unbedingt bewusst machen. Das Brüssel eben nicht zufällig auch die Hauptstadt der EU und der Nato ist, und wo der Reichtum der belgischen Elite herkommt. Das Belgien eben nicht nur das kleine und unscheinbare Land ist, für das es alle halten, sondern die Heimat von einem ganz sonderbaren Geist:

https://www.youtube.com/watch?v=QMqxPVpTA0A
Der_Jürgen
28. September 2016 16:31
Vielen Dank für diese wertvolle Dokumentation, Martin Lichtmesz. Vorschlag: Erweitern Sie die beiden Artikel zu einem Buch. An Material wird es nicht fehlen.
Marcus Junge
28. September 2016 16:37
Kommentar bei der Jungen Freiheit gefunden zum Artikel "Sprengstoffanschläge: Polizei prüft angebliches Bekennerschreiben":

"Krawattenmuffel meint
28. September 2016 um 12:36

Wenn hier tatsächlich Sprengstoff im Spiel gewesen wäre (ich kenne mich mit dem Sprengen sehr gut aus, denn ich habe als Stabsoffizier bei der Bundeswehr eine gründliche Ausbildung dafür erhalten), dann wäre da kein Rußfleck an der Wand, sondern die Wand wäre weg, das Gebäude wäre einsturzgefährdet, und im Umkreis von 100 m wären durch die Druckwelle sämtliche Fensterscheibem zerbrochen. Hier wurden ein paar mit Schwarzpulver (das ist Pyrotechnik, kein Sprengstoff!) gefüllte Polenböller gezündet, und so etwas ist maximal grober Unfug oder mäßige Sachbeschädigung."

Und nur der Vollständigkeit halber, der ist nicht von mir, ich bin nicht Kommentator "Krawattenmuffel".
Frank
28. September 2016 16:54
Selbst wenn, wie die Meinungsmedien berichten, das Bekennerschreiben gefälscht sein sollte, so muß man sich die Frage stellen ob das linksextremistische Portal Indymedia Linksunten keinerlei Kontrollmechanismen hat bzw.völlig auser Kontrolle ist.

Wie sonst kann es sein, daß gerade auf Indymedia Linksunten regelmäßig Steckbriefe, die zur Menschenjagd aufrufen, veröffentlicht werden?
Wie kann es angehen, daß gerade auf diesen linksextremistischen Portal über Brandanschläge auf politisch Andersdenkende und über Farbattacken und Sachbeschädigungen, teilweise mit Beweisbildern dokumentiert, berichtet wird?
Herrscht auf Indymedia etwa Narrenfreiheit?
Wo ist Frau Kahane, wo ist Julia Schramm, wo ist Hr.Maas um den realen Hatspeech auf Indymedia Linksunten Einhalt zu gewähren? Links erblindet oder betriebsblind?
rene
28. September 2016 16:55
nein, die Antifa wertet die Rechtschreibfehler natürlich als Indiz für eine Fälschung.
Hier:
https://t.co/auFMH2Y0eO

M.L.: Ah was, die sind extra reingemacht worden, damit authentischer wirkt!
franzjägerdresden
28. September 2016 16:56
Nein, nein, da haben die Schrei-Kinder der Dresdner ANTIFA (im Gegensatz zur" Fehlersuche" durch die Lügenpresse) doch noch ein ordentliches Pamphlet auf Vorabiturientenniveau zu Weltrevolution im üblichen Che-Guevara-Duktus abgeliefert. Vermutlich allerdings ohne Wissen ihrer Obrigkeit in der Louisenstraße. Und jetzt wird dort auf Brandeindämmung gemacht, indem man schleunigst das Posting gelöscht hat und gegen die "Faschoscheine" anbellt. Glauben hier einige im Forum noch an den Osterhasen?
Es sollte so aussehen WIE, aber das ging gründlich in die Hose. Die können nicht anders....und wir werden wieder sehen, wie die Angelegenheit in ganz kurzer Zeit aus den Schlagzeilen verschwunden ist.
So wird ein Latsch draus, liebe Westdeutsch-Sozialisierte!!!!
Trouver
28. September 2016 16:56
Diese Reichstagsbrände werden sich mehren, bis ein neues Gleiwitz zutage tritt...und dann kommt der neue Sobieski her und befreit uns vom Joch des Kevinismus.

Ich meine das ernst.
Willkommenskulturlos
28. September 2016 16:57
Bekanntlich spielt die Linke in ganz Westeuropa den Steigbügelhalter und Kollaborateur der Islamisierung, obwohl sich theoretisch eine anti-islamische oder zumindest islamkritische Haltung automatisch aus der Ideologie der Linken ergeben müßte, wie ja auch die obige Litanei zeigt (die übrigens nicht zufällig der „liberalen“ Islamkritik à la Stürzenberger aufs Haar ähnelt).


Die modernen westlichen Linken sind gar keine Linken mehr,
sondern bunte Degeneraten, die als nützliche Idioten dem globalistischen Raubtierkapitalismus dienen.

Nun, Idioten sind nicht einheitlich idiotisch.
Es gibt bei ihnen halt verschiedene exotische Vögel, die mal so einen krassen Vogel haben, dass sie ausnahmsweise richtig liegen (damit meine ich natürlich nicht die Anschläge, sondern die Islamkritik).
Trouver
28. September 2016 17:02
Dank „Focus“ wissen wir jetzt, warum der Berliner Oberpirat zum Mörder wurde: Er hatte „rechtsextreme Eltern“.


Genauso wie Siggi.
Andreas Walter
28. September 2016 17:27
Alles eh nur Schau. Das war nämlich gar kein Sprengsatz. Oder ist auch nur ein einziges Fenster durch eine Druckwelle dabei zerstört worden? Nein.

Vielmehr sieht es so aus, als hätte einfach nur etwas sogar neben(!) dem Türeingang gebrannt. Einen Sprengsatz aber hätte man direkt vor der Tür oder vor einem Fenster platziert, oder durch ein Fenster hineingeworfen.

Auf mich wirkt das alles wie das Brandbild eines grossen "Vulkan" ("Magma", "Vesuv"), ein Feuerwerk, das es zu Silvester zu kaufen gibt und sogar eine recht hohe Funkensäule erzeugt, eben in etwa so hoch wie die Brandspuren.

Aus Kinderkacke wird hier also ein "lebensgefährlicher Anschlag" durch die Presse konstruiert, von Leuten, die vor allem die Tür nicht beschädigen wollten. Den Rest soll die Polizei herausfinden, dafür ist sie gefälligst da.

Politischer Handlungsbedarf: Null. Polizeiliche Aufklärung? Natürlich. Es handelt sich ja eindeutig um eine Sachbeschädigung. Aufklärungschance: Auch null, denn im besten Fall gab es Augenzeugen, die irgendjemand im dunkeln gesehen aber nicht genau erkennen konnten. Also zu den Akten.

Können sogar die Muslime selbst gewesen sein, denn was wetten wir, dass sie jetzt so oder so Polizeischutz bekommen, die "Unschuldslämmer", egal wer letztendlich dafür verantwortlich ist. Oder hat da jemand lediglich einen brennenden Mülleiner oder eine brennende Fritteuse rausgestellt, und will jetzt für den Schaden nicht aufkommen? Alles möglich.
Rumpelstilzchen
28. September 2016 17:28
Der verlorenste aller Tage ist der, an dem man nicht gelacht hat.


Nicolas Chamfort
(1741 - 1794), eigentlich Sébastien Roch Nicolas de Chamfort, französischer Dramatiker, Mitglied der Académie Française


Danke Raskolnikow,
mußte laut lachen über Ihr kleines Meisterstückchen. Kommt in meine Pralinenschachtel.
Aber auch "skrupellose Wüstlinge aus Wien" können zartbesaitet sein.
Umso ehrenvoller, wenn sie den Saustall ausmisten. ???
brontosaurus
28. September 2016 18:47
So sehr es zu begrüßen ist das die ANTIFANTEN endlich die Gefahr durch die Frauenverächter, Judenhasser und Hitlerverehrer aus der Wüste erkannt haben und benennen,
so sollte der Protest gegen die SShariaanbeter doch mit legalen Mitteln dargestellt werden!
Großstadtpauker
28. September 2016 18:50
http://archive.is/ZCw6j

http://archive.is/jq6ju

auch interessant .....

der Ami stellt Fragen :-)

( darf der das ? )

http://archive.is/f5iNg
brontosaurus
28. September 2016 18:52
Selbstverständlich sind derartige Anschläge zu verurteilen!
Es wäre aber wichtig die täglichen Übergriffe in Schwimmbädern, auf offenen Straßen und die zahlreichen Wohnungseinbrüche durch Einwanderer auch derartig deutlich zu ächten.
Im Übrigen bin ich der Meinung das es sich um einen innerislamischen Konflikt handeln könnte.
Denn es befinden sich zahlreiche verfeindete Islamfraktionen im Land.
Z.B. SUNNITEN vs. SHIITEN!
Andreas Törner
28. September 2016 18:59
Ja, Antideutsche/Antifa mit Bekenntnis zu Israel gibt es natürlich. Daß einige bekloppt genug sein könnten, eine Moschee zum "Anschlagsziel" zu küren ... völlig auszuschließen ist das wohl nicht. Es gibt da immer wieder Spezialspinner, die sich manchmal sogar zu Kleingruppen zusammenfinden.

Erinnere mich an die späten 80er Jahre, da gab es ein der autonomen Szene "entwachsenes" militantes "Kollektiv", das unter der Parole "radikal brechen" mit Diskussionspapieren & Flugbättern in Erscheinung trat und gegen "Szenestrukturen", die Informationspolitik der eigenen linken "Infoläden" und den ganzen "Anarcho-Mief" der damaligen Hausbesetzerszene und alternativen "Freiraumpolitik" wetterte. Da habe es nämlich allseits an revolutionärem Ernst, antiimperialistischen Klassenstandpunkt und "Solidarität" mit der seinerzeit von der RAF herbeiphantasierten "bewaffneten Front in Westeuropa" gefehlt. - Die Szene vermutete natürlich, daß "Durchgeknallte" oder "Staatsschutz" hinter der Kampagne stünden, die mitunter wohl auch "körperlich" ausgetragen wurde und einen Teil der Szene über einen längeren Zeitraum beschäftigte. Vergnüglich dokumentiert wurde das damals alles in Selbstzeugnissen im Berliner Szeneblatt "Interim".

Inhaltlich hatte das alles damals aber deutlich mehr "Substanz" als die Zeilen der angeblichen "Antifa Dresden" mit wenigen "typischen" Schlagwörtern, die - vom pikanten islamfeindlichen Paroling abgesehen - auch bereits im Umfeld der linken Mobilisierung gegen die Feierlichkeiten zum 3. Oktober bemüht wurden.

Eine militante Antifa-Aktion gegen eine Moschee würde allerdings, dem linken Selbstverständnis nach, gerade in der gegenwärtigen "Gesamtkonstellation", eine erheblich ambitioniertere ideologische Selbstrechtfertigung erforderlich machen. Mit dem schlichten Aufgreifen platter PI-Parolen käme ein so konsensferner "Antifaschismus" niemals durch. Entsprechend schnell wurde die Selbstbezichtigung dann ja auch von "linksunten" als "Fake" bewertet und gelöscht.

Würde daher eher dazu neigen, anzunehmen, daß sich mit dem "Bekennerschreiben" ein "discordianischer Spaßvogel" an die - von wem auch immer zu verantwortenden - Vorfälle "drangehängt" hat, evtl. um die Berichterstattung "zu kapern". Bislang mit erstaunlichem Ergebnis. Die volkspädagogische Kur mit einfühlsamen Berichten, die sich Zeit nahmen, den ruhigen Imam mit Beweismitteln in der Hand Würde und Unerschütterlichkeit ausstrahlen und das Publikum von seinem heldenhaft gelassenen zehnjährigen (?) Sohn (!) darüber aufklären zu lassen, daß sowas "vom Haß auf die Muslime" komme, war gestern ja bereits angelaufen und kam heute dann doch ein wenig ins Stolpern.
Urwinkel
28. September 2016 19:14
@ Frank,

Wo ist Frau Kahane, wo ist Julia Schramm, wo ist Hr.Maas um den realen Hatspeech auf Indymedia Linksunten Einhalt zu gewähren?


Sei doch froh, daß die dazu aufgezählten Kandidaten zu DD ersteinmal die Klappe halten können. Das ist das traugrige Minimum an geistiger Beweglichkeit, das man ihnen abverlangen darf. Darüber hinaus wird es für Betroffene prekär und gefährlich. Da kommt noch was - die verdauen gerade. Gespannt bleiben!
jak
28. September 2016 19:18
Vera Lengsfeld gibt uns eine weitere Facette dieses rätselhaften Nazi-Terroranschlags:

"In diesem Zusammenhang muss man auch die Frage stellen, warum die Polizei ein Foto völlig außer Acht zu lassen scheint, das die Fatih Moschee gestern auf ihre Facebook-Seite gestellt hat, mit dem Hinweis, das seien Fotos vom Anschlag. Ein Foto zeigt angeblich die Explosion. Müsste man nicht sofort ermitteln, wer dieses Foto gemacht und zur Verfügung gestellt hat? Wer kann denn Fotos vom Augenblick der Explosion machen? Eher unwahrscheinlich, dass es ein zufällig vorbeikommender Nachbar gewesen ist."
http://www.achgut.com/artikel/rechtsextremer_anschlag_mit_linkem_bekennerschreiben_und_fotos_auf_der_face

Wie bitte? Haben diese fiesen Terrornazis also ihre Terrorfotos gleich der angegriffenen Moschee zur Verfügung gestellt? Wer blickt da noch durch? Waren es nun "Nazis"? Antifanten? Oder die Moslems selber?
Arminius Arndt
28. September 2016 19:20
@Vexillifer,

für einen kleinen Tipp, in welcher Ausgabe, welchem Heft der Sezession ich einmal nachschlagen kann, wäre ich sehr dankbar.

Im Übrigen mag es unter den Volksfronten von Judäa, der judäischen Volksfront und der Front des Volkes von Judäa etc. sicher auch eine solche Gruppe geben - ich bezweifle aber schwer, dass die dann ausgerechnet in Dresden kleine Böller-Bömbchen vor irgendwelchen belanglosen Moscheen ablegen und dann auch noch so einen nichtssagenden Bekennerbrief abfassen.
Martin Lichtmesz
28. September 2016 20:05
https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/raetselraten-um-moschee-fotos-auf-facebook/
Nemo Obligatur
28. September 2016 20:09
Ich habe die ganze Sache heute eher am Rande verfolgt, weil ich derzeit arbeitsmäßig etwas überlastet bin. Soweit ich mitbekommen habe, ist der aktuelle Stand, dass das von Hrn. Lichtmesz zitierte Schreiben nicht von den Urhebern der Anschläge stammt.

Der zweite erwähnenswerte Fakt ist wohl, dass in den Medienberichten von Flaschen die Rede ist, mit einem "Benzin-Gas-Gemisch" gefüllt. Keine Ahnung, wie man so etwas mischt, aber das hört sich eher nach einem Brandanschlag an. Urheber einstweilen unbekannt.
Ebenso der Anschlag auf das Kongresszentrum. Auf der Seite der DNN findet man Bilder davon. Bei den großen Portalen eher nicht. Der Schaden am Kongresszentrum macht eher den Eindruck, als handele es sich um einen etwas größeren Silversterböller, oder eben auch einen Brand. Andererseits müssen ja viele Leute einen Knall gehört haben.

Ich kann mich übrigens nicht daran erinnern, dass ich jemals von einem Bekennerschreiben aus der rechten Szene gehört hätte. Darauf kann man dann wohl lange warten. Das NSU-Material muss man da ja wohl unter Vorbehalt stellen (aber bitte nicht schon wieder diese Diskussion...).

Mein Eindruck: Eine Aktion selbsternannter "Rebellen", vielleicht sogar einE EinzeltäterIn. Solche Taten sind scharf zu verurteilen. Zum Glück sind keine Menschen zu Schaden gekommen.

Politisch deutlich wirkungsvoll sind allein die friedlichen Aktionen der Identitären Bewegung - wundert mich eigentlich, dass von den Hauptmedien die noch niemand mit Dresden in Verbindung gebracht hat.
Waldgänger aus Schwaben
28. September 2016 20:24
Zur Urheberschaft der Veröffentlichung auf indymedia.linksunten

Zuerst dachte ich: So blöd kann nicht mal Anita F. sein, einen Anschlag auf eine Moschee durchzuführen und dann mitten in der Empörungswelle gegen den brauen Terror, sich dazu zu bekennen. Allerdings, die Folgen langjährigen Alkohol- und Drogenkonsums auf die Denkfähigkeit ist ja bekannt.

Für die Urheberschaft des Schreibens im linksextremen Spektum sprechen die Umstände der Veröffentlichung. Ich habe schon versucht Artikel auf indymedia.linksunten hoch zuladen. Das Laden geht zwar, online kamen die Artikel aber nie. Anscheinend werden die schon geprüft. Kommentare erscheinen allerdings sofort, werden nach spätestens 30 Minuten gelöscht, wenn sie nicht linientreu sind.

Natürlich waren meine Texte keine , die ich extra für diese Seite verfasste. Es waren copy+paste Texte.

Das sogenannten Bekennerschreiben dagegen war stundenlang online.

Daraus folgere ich, dass die Verfasser des Schreibens sich gegenüber den Administratoren irgendwie als Urheber der Anschläge identifiziert haben, zum Beispiel durch das Hochladen, bevor die Anschläge bekannt waren. Oder die Verfasser des Schreibens haben sich durch persönliche Bekanntschaft gegenüber den Administratoren als Teil des linksextremen Spektrums zu erkennen gegeben.
Auf jeden Fall haben die Administratoren das Schreiben wohl für echt gehalten und dessen Brisanz nicht erkannt.

Das Schreiben wurde um 16:24 hochgeladen. Die Uhrzeit, um die wohl die Admin Anita F. schon aufgestanden ist und sich bereits den Kaffee mit reichlich Kognak reingeschüttet hat, damit die Hand ruhig genug für die Maus ist.
Ich hätte so ein Fake-Schreiben um 7 Uhr morgens hochgeladen.
thotho
28. September 2016 21:06
Linker l'agent provocateur. Damit wird schlussendlich wieder der Kampf gegen "Rechts" verstärkt und vor allem die Finanzmittel dafür aufgestockt.
Curt Sachs
28. September 2016 21:41
Hier würden mich insbesondere die 18 als „Gewalttaten“ registrierten Delikte interessieren, die doch am meisten ins Gewicht fallen: der Artikel gibt keine Auskunft darüber, wer hier Opfer und wer Täter war, ob die Gewalt überwiegend von links oder von rechts kam.


Es geht um dieselbe kleine Anfrage wie schon in Ihrem vorigen Artikel. Ich hatte dort bereits auf den Ort verwiesen, an dem damals in Kürze die schriftliche Antwort der Bundesregierung eingestellt würde. Inzwischen ist dies geschehen. Hier die Antwort der Bundesregierung.

Die Detailaufschlüsselung der 18 als Gewaltdelikte eingestuften Fälle findet sich im Anhang ab Seite 68. Um Ihnen das Selberzählen zu ersparen:

"Ausländer": 1 Fall
"Links": 7 Fälle
"Rechts": 6 Fälle
"Sonstige/Nicht zuzuordnen": 4 Fälle
Simplicius
28. September 2016 21:49
@ jak

Sie haben recht:
„Vera Lengsfeld gibt uns eine weitere Facette dieses rätselhaften Nazi-Terroranschlags“


http://www.achgut.com/artikel/rechtsextremer_anschlag_mit_linkem_bekennerschreiben_und_fotos_auf_der_face

Das ist ja hochinteressant, dieses Live-Foto von dem explodierenden „Sprengsatz“ (= in Wahrheit wohl ein Polenböllerchen) vor der Moschee. Aber rätselhaft.

Wen es interessiert, ich rekapituliere in Schlagworten die gestrige Öffentlich-rechtliche Berichterstattung, der ich mich mal wieder heldenhaft mit Würgen und Bangen und vor allem ohnmächtig ausgesetzt habe, als noch nicht klar war, dass die Post in Richtung Lächerlichkeit abgehen wird; man weiß ja nie, was die verlogenen Säcke wieder alles wie zusammenmontieren.

– Im Nachhinein aber sowas von lächerlich – Realsatire!

Gestern, Tagesschau, 27.9.2016, 20 Uhr:

Moderatorin: „Die Anschläge in Dresden lösten bundesweit Entsetzen aus …" (Ha! Ha!, der Autor)

„Die Wucht der Explosion hat die Eingangstür der Moschee aus der Verankerung gerissen, überall Brandspuren…“ (Ha! Ha!, der Autor)

„Die sächsische Regierung spricht von einem fremdenfeindlichen Anschlag…“

Wenig später, Tagesthemen, 27.9.2016, 22.15 Uhr:

Moderator: „Abgeordnete der Linken sehen die Ursachen auch bei der sächsischen Regierung, die zu lange zugesehen habe, wie sich neonazistische Strukturen aufgebaut hätten; sie sprechen von Rechtsterrorismus.“

Für die Vorsitzende der Grünen, Göring-Eckhardt, ist „die Demokratie in Gefahr“: … „Es ist ein Anschlag auf die Demokratie und auf die Freiheit.“

Moderator: „Demokratie und Freiheit, die sollen am kommenden Montag in Dresden gefeiert werden…“ (Ha! Ha!, der Autor)

Heute morgen, 28.9.2016 in der Tageszeitung MM, auf der Titelseite:
„… explodierten am Montagabend professionell gebaute Sprengsätze.“
Heiko Maas: „Die Anschläge sind erschütternd.
Roman.U
28. September 2016 21:53
Ob es nun von der Antifa ausgeführt wurde sei dahingestellt. Es ist jedenfalls ein klassischer "Sprengstoffanschlag" der Linken in seiner Ausführung. Man nimmt irgendwelche "Tschechenböller" und beschädigt die Fassade, bzw. einen Teil der Inneneinrichtung. Der Aufenthalt von Menschen im Gebäude wird als Risiko in Kauf genommen. Mehr oder weniger bananenrepublikanischer Alltag, der nicht über den Lokalteil hinauskommt und nie Folgen hat.

Sollte es ein Linker gewesen sein, ist er unter einem gewissen Gesichtspunkt zu bedauern. Da wartet man in den Medien schon so lange auf einen Blutzeugen der Bewegung - in Dresden hat es ja auch nicht geklappt, obwohl schon Plakate gedruckt wurden -, da ist man bereit Alles zu nehmen. Jetzt ist es ein "Anschlag" gewesen und bereits schweres Geschütz der Ermittler aufgefahren worden. Mit ein wenig Pech wird nun doch ermittelt, weil ein paar zu stumpf sind, um den Wink von Oben zu verstehen. Dann kann der arme Mensch ja gepackt werden, für Dinge die vorher vollkommen in Ordnung gewesen sind. Es ist ja nicht so als wären die "normalen" Sachbeschädigungen" so schwer zu ermitteln. Die Ausführung wird in der Regel schlampig sein. Man setzt in der Regel nur keine Kommission ein, um gründlich zu ermitteln.

Die Presse ist genauso zu bedauern. Was soll man nun machen? Relativiert man den "Anschlag" auf das übliche Maß der erlaubten Sachbeschädigung zu früh, kann es sein, dass es dann doch ein Rechter gewesen ist. Man könnte dann nicht mehr so elegant von Terror sprechen.

Für die Presse geht es aber um die B-Note. Wenn es ein rechter Anschlag gewesen ist und man vorher relativiert hat, wird man auf Eleganz verzichten. Dann ist es "Terror" gewesen. Was kümmert mich das Geschwätz von Gestern? Es ist ja nicht so als seien die normalen linken Brandstiftungen genauso in der Presse kategorisiert, wie die selben Brandstiftungen gegen Heime, oder die (zahlreicheren) Zündeleien der Heimbewohner. Ich hatte mir mal die Mühe gemacht mir 2015 die Meldungen über Brandstiftungen in den Heimen zu beobachten. In der Regel wurden die Bränden in den Heimen selbst verursacht. Das ist das gleiche Spiel wie mit den Polizeieinsätzen vor Ort. Die Polizei rückt nicht an um die Heimbewohner vor den bösen Nazis zu beschützen. Die Massenschlägereien sind aber nur einen Dreizeiller wert.

Es ist nur ein wenig schade, dass der Anzeigen-Beck nicht so schnell zuschlagen konnte: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/toter-fluechtling-in-dresden-volker-beck-zeigt-ermittler-an-a-1013145.html
Eine Entschuldigung erfolgte meines Wissens nie. Auch so ein Klassiker der Toleranten. Ein sehr loses Verhältnis zum Rechtsstaat und Benimm korreliert mit einer hohen Anzeigebereitschaft aus nichtigen Anlässen.
Ansgar
28. September 2016 22:09
Le Peuple souverain s'avance,
Tyrans descendez au cercueil.


Schon möglich, dass das Schreiben echt ist. Genauso kann es eine Parodie sein. Wer Gewalt ausübt, der ist nicht sonderlich helle. Wer rechts denkt wird mit einem solchen Anschlag seiner Sache schaden, wer links denkt wird mit einem solchen Anschlag seiner Sache schaden. Also macht es eigentlich immer nur Sinn, dass der Anschlag von politisch unzuverlässigen Vollhonks oder von Provokateuren der jeweiligen Gegenseite stammt. Das spricht dann für die Authentizität.

Hauptproblematik, dass die Kaste der Politiker die Feier der Nation für ihre sinistre Agenda missbraucht und sich selbst und ihre "gute Sache" feiert. Zustimmung, es ist eine Provokation den Tag der offenen Moschee am 3. Oktober zu feiern. Es ist skandalös, dass der 3. Okt kein Fest des Volkes ist, sondern ein Fest der Um... ach so, ich meine, Neuvolkung.

Cui bono?


Ich bin dafür lieber den 7. Oktober zu feiern, das Rosenkranzfest.
cherusker69
28. September 2016 23:25
Hier scheint alles sehr dubios zu sein. Ohne die Ermittlungen abzuwarten kommen natürlich die üblichen Reflexe in den Medien...Die RECHTEN waren es ...es muss unbedingt so gewesen sein, auf jeden Fall..Dann taucht auf einmal ein Bekennerschreiben der LINKEN auf.
Auf N24 kam heute ein sog Experte des Rechtsextremismus der natürlich sofort sagte.. Dieses Bekennerschreiben auf dieser LINKEN Seite zweifelt er an..

Man weiß ja, dass linke Gruppen Gelder für den sog Kampf gegen Rechts bekommen und zwar Staatsgelder. Für mich stellt sich ja immer die Frage, was tun diese Gruppen wenn es diese Gefahr von kaum gibt? dann versiegt der Geldregen, nicht wahr?also muss auf Teufel komm raus die sog Rechte Gefahr immer beschworen werden..Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Man muss immer für Nachschub sorgen.. Was würde Pro Asyl machen wenn es keine sog. Flüchtlinge mehr gäbe? auch diese werden staatlich finanziert.. Fragen über Fragen und alles bleibt im Nebel, nicht wahr.
Roman.U
29. September 2016 04:45
@cherusker69

Ich verstehe wirklich nicht wieso Menschen unbedingt einen möglichen Vorteil oder Nachteil einer Handlung als Ausschlusskriterium, für eine bestimmte Handlung benutzen müssen. Noch weniger ist es für mich nachvollziehbar wenn man es auf ganze politische Bewegungen bezieht. Cui Bono ist keine zwingende Spur. Es laufen genügend Menschen herum, die aus einer inneren verqueren Logik heraus, diese Taten hätten begehen können. Das Bekennerschreiben kann genauso echt sein, wie falsch. Die Freischaltung auf Indymedia beweist zunächst einmal nur den Intelligenzgrad des Admins.

Der Falls als solcher ist auch uninteressant. Die Politik und die Medien müssen keinen Insidejob ausführen. Allein von den Wahrscheinlichkeiten her wird es noch genügend Anschläge oder Sachbeschädigungen an Moscheen geben. Es geht lediglich um die Verarbeitung dieser Taten in der Öffentlichkeit, in Relation zu anderen Vorgängen. Ja, es kann der Staat gewesen sein. Ein paar Idioten sind aber wahrscheinlicher.

Mich wundert wirklich die Überbewertung der unsichtbaren fremden Kräfte ala: Lenin ist ein Geheimagent des deutschen Generalstabs gewesen. Die Eigenmotivation ist wahrscheinlicher, allein weil sie viel weniger Variablen benötigt. Menschen verfolgen meist sehr kurzfristige Ziele, motivieren es für sich irgendwie moralisch. Und auch die profanen Affekte hat noch Niemand abgeschafft.

Es wird schon Anschläge auf Moscheen geben und auch ein Ausländer wird in den nächsten Jahren umgebracht werden. Diese Märtyrer wird man schon auf den Podest heben können. Interessanter und peinlicher ist die Gier nach diesen Vorfällen und die aus ihr resultierenden Übertreibungen. Nur leider, leider wird die Beweisführung der rechten Gefahr an der Realität scheitern. Die Wahrscheinlichkeiten für Tote als Folge von "Bereicherungen" sind höher. Bevor auch nur ein betrunkener Nazi Jemanden umbringt, wird eine echte Bombe durch eine gewisse friedliche Religion Menschen umbringen. Es fällt der "rechten" Gefahr schon allein an Mannstärke. Der beste Beweis dafür ist auch die Unmenge an weichen Menschen, die irgendwo "Gesicht zeigen". Eine echte Gefahr würde nie und nimmer so viele Frauen zu offenen Gegnern machen. Der normale Mensch ist schon immer Widerstand gewesen, wenn kaum Etwas droht, oder nicht mehr droht. Frauen aus offensichtlichen Gründen sind es noch mit einer grösseren Wahrscheinlichkeit. Da ist es geradezu köstlich, wie mutig doch diese ziemlich bürgerlichen Politiker hingestellt werden. So viele Anschläge und Bedrohungen und man wohnt immer noch in einem Reihenhaus.
Aktiver Patriot
29. September 2016 07:42
1.
Die Bewertung dieser beiden Mini-Anschläge durch Systempresse und auch durch alternative Medien steht in keinem Zusammenhang mit ihrer tatsächlichen Relevanz.
Unabhängig ob Rechte, Linke oder der Staat selbst (VS) involviert waren.
Oder hat man jemals ein solches Rauschen im Blätterwald bei echtem Terror (Angriffe von Linkaustonomen bei Demos, Angriffe auf Privatwohungen, Auflauern vor Privatwohungen mit Zusammenschlagen und Berauben von rechten Aktivisten, Abfackeln von Lkws und Autos rechter Personen etc) vernommen? Nein, aber dieser linken Verbrechen passieren tagtäglich in Deutschland. Es wird nur von unserer Lügenpresse einfach nicht darüber berichtet.
Wer hier weiß von dem linken Terror in Stralsund? Dort wuren im letzten Jahr gleich 14 Autos von Teilnehmern einer rechten Anti-Asyl-Demo von Linkskriminellen auf einem Parkplatz angezündet. Also besondere Provokation wurde den Eigentümern daraufhin vom Odnungsamt unter hoher Bußgeldandrohung auferlegt, die völlig zerstörten Autos innerhalb von 3 Tagen zu entfernen.
2.
Es ist unübersehbar, dass die Systemjournaille im Verbund mit der Bande um Heiko Maas, Angela Merkel etc. ein gesellschaftliches Klima erzeugen will, das Rechte allgemein als vogelfrei darstellt.
Deshalb wird der kleinste lächerlichste Vorfall von Rechts (selbst wenn noch gar nicht erwiesen ist, wer es war) überdimensional aufgebauscht während linksextreme Gewalt gar nicht berichteswert erscheint und islamische Gewalt regelmäßig verniedlicht wird. So sind die Täter meist gestört, hätten psychische Probleme, oder würden den Islam nur funktionalisieren etc. ... sowas hört man nie über angebliche rechte Täter.
Das geht so weit, dass die Lügenpresse kaum noch über echte islamische Gewaltverbrechen im Ausland, ja in der ganzen Welt mehr berichtet, aus Angst hier ein anti-islamischen Klima mitzubevördern.
Oder ist nicht aufgefallen, dass seit ungeähr einem Jahr kaum noch über Massaker, Bombenattentate etc. radikal-islamischer Gruppen in Afrika, Naher Osten etc berichtet wird? Das alles gehört ins linke Konzept, ausschliesslich Rechts als bösen Ur-Feind darzustellen.
3.
Unsere Aufgabe ist es dagegenzuhalten. Durch Aufklärung. Im Netz. Auf der Straße. Beim Bäcker und Zahnarzt. Beim Sport. Bei Kollegen. Überall.
Vexillifer
29. September 2016 08:06
@ Arndt:
Heft 72 wäre ein Anfang. Ist noch gar nicht so lange her.
Meier Pirmin
29. September 2016 11:05
@Rumpelstilzchen. Sie haben offenbar nicht gemerkt, wie ich die Aussageweise im "Focus" akzentuiert habe, "rechtstextreme Eltern". Sie wissen, dass sich der Bundespräsident öffentlich entschuldigt hätte für die Zeitung, wenn dem Oberpiraten statt "rechtsextreme Eltern" ein jüdischer Grossvater vorgeworfen worden wäre.
jfzz1256
29. September 2016 12:01
Zum Anschlag in Dresden

Ein derartige Tat muß unbedingt aufgeklärt und die Schuldigen bestraft werden. Der Anschlag ist als Mordversuch zu bewerten, da die Familie dort zu Hause ist. Was ich aber nicht versteheist, warum spricht der Iman nach 8 Monaten in Deutschland kein Deutsch. Integration ist für alle wichtig, da kann auch ein islamischer Geistlicher mit machen.
eulenfurz
29. September 2016 12:19
Dieses Bekennerschreiben wird schon ein Fake sein, genauso wie dieses "Sprengstoffattentat". Es geht doch bei alledem nur noch um die mediale Verwurstung, um einen Informationskrieg.

Erinnert sich eigentlich noch jemand an den von "häßlichen rechten Fratzen" ermordeten Afro-Dresdner Khaled Idris Bahray?
Großstadtpauker
29. September 2016 12:24
JF fragt : "Wie kann es sein, daß die Moscheebetreiber unmittelbar während des Anschlags Fotos schießen konnten? "

eben .

https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/raetselraten-um-moschee-fotos-auf-facebook/

"man hält sich bedeckt" ..."man ermittelt" .

"man" .

unklar weshalb der Iman seinen ( minderjährigen ) Sohn vorschickt um der Presse ein statement zu liefern - ich hätte eher mit seiner ( übersetzten ) Erklärung zum ( vermuteten ) Tathergang gerechnet .

also : ich ziehe mir nicht die Hosen mit der Kneifzange an - wenn mir jemand einen illegalen Polenböller oder einen veritablen Sprengsatz in den Garten wirft rechne ich als gelernter Landser mit einer zweiten Explosion - ergo renne ich nicht raus und produziere Händyfilme wenn mit weiteren Angriffen gerechnet werden muss .

1) 110 / 112 anrufen ; Anwohner in Sicherheit bringen ; weg von den Fenstern - wenn möglich Deckung im Haus / Keller suchen .

2) wenn möglich mit den Löscharbeiten beginnen .

wer in dieser Situation Zeit und Gelegenheit hat Videos zu produzieren muss sich Fragen gefallen lassen .

Kripo : " haben Sie denn versucht den Brand zu löschen ? "

"nein - ich musste das Händy bedienen "

Kripo : " also : die Dokumentation des Anschlags erscheint Ihnen wichtiger als die Löscharbeit ? " .

Wollen Sie diese Frage nicht beantworten ?


Gut - ich denke wir können die Vernehmung hier abbrechen - Mitteilung an den Staatsanwalt . usw.
Rumpelstilzchen
29. September 2016 13:06
Aber, Herr Dr. Pirmin Meier,
natürlich habe ich Ihre Akzentuierung bemerkt !
Ich möchte bloß ein bißchen den Schweizer Humor herauskitzeln ...
Bei Gelegenheit ( nicht sofort !!!) können Sie mal eine Kostprobe liefern...
???
Meier Pirmin
29. September 2016 13:28
@Rumpelstilzchen. Wenn derzeit im Zusammenhang mit Pirat Claus Brunner von dessen "rechtsextremen Eltern" die Rede ist, hat das nicht die geringste Vergleichbarkeit mit Sigmar Gabriels Vater, der bei diesem Politiker ununterbrochen als Negativbekenntnis herhalten muss. Es geht darum, die Tat durch einen familiären sippenhaften und politisch-korrekten Bezug zu erklären. Mit dem Ursprung des Bösen. Die einstige Meinung Brunners über seine Eltern spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle.
eulenfurz
29. September 2016 14:31
@jfzz1256:
warum spricht der Iman nach 8 Monaten in Deutschland kein Deutsch


Weil unsere Großgurus zwar erklären, daß der Islam zu Deutschland gehört, aber nicht, daß Deutsch zum BRD-Islam gehöre. Die integrative Forderung geht nur in eine Richtung.
Demo Goge aus der polis germania
29. September 2016 16:25
Heute früh im DLF, Anmoderation des Themas durch Tobias Armbrüster:
"Alles spricht für einen rechtsextremen Anschlag"
Bis auf das Bekennerschreiben, das spricht dagegen; Und was hat man denn eigentlich sonst noch ?

Im ARD Videotext: "Offenbar rechtsradikaler Anschlag"
Begründung: Die Antifa Dresden hat gesagt das Bekennerschreiben ist ein Fake. Aha! In BRD ist 'Anti'fa eine Offenbarungsquelle.

ntv Beitrag, im Bild die verschmorte Tür.
Kommentar: Hier sehen sie die "ausgebrannte Moschee".


Da man vergessen hat, "Kein Asylat in Dresden" an die Wand zu pinseln ist die Lage diesmal leider nicht so 'eindeutig' wie in Vorra, dem Ort eines anderen schrecklichen Nazi-Anschlags.
Aber wir haben Glück, Rechtsextremismus-Experte Hajo Funke, der lt eigenen Aussagen seltsamerweise viel Antifatexte liest (müßte er nicht Fa-Texte lesen), konnte gestern bei n24 bereits das Bekennerschreiben als unecht erweisen und damit die Nazi-Tat aufklären.

Nach seinem Bravourstück in Sebnitz nun wieder eine kriminalistische Großtat dieses unbestechlichen Kämpfers für Wahrheit und Gerechtigkeit!

Oder muß man annehmen, daß der Auftritt dieses Hobbykriminologen im TV eine verdeckte Distanzierung des Senders von der kolportierten Geschichte darstellt, da man dort annimmt, daß der mündige Bürger dessen Äußerungen richtig "einzuordnen" weiß ?!
Wahr-Sager
29. September 2016 18:36
Gut möglich, daß sich hierzu auch einige Kretins aus der Szene der „Kameradschaften“ instrumentalisieren und anstiften lassen oder im Rausch ihrer Radikalisierungsblase von selbst zu nützlichen Idioten machen.


Dazu passt dieser Artikel um den "Aussteiger" Felix Benneckenstein.

Der Blog ist Bestandteil des Projekts Multikulti trifft Nationalismus, in dessen Rahmen bereits vier Videos gedreht wurden, in denen sich ein weißer Nationalist und ein schwarzer Multikulti-Fan unterhalten - das wird es im TV nicht zu sehen geben.

Erstaunlich, dass sezession darauf bisher nicht aufmerksam wurde bzw. dafür geworben hat. Eigentlich sollten wir jegliche Chance ergreifen, die uns in ein besseres Licht rückt, oder?
Wahr-Sager
29. September 2016 18:57
Die Fleißaufgabe der Beantwortung würde ich am liebsten dem nichtswürdigen Kriechtier aufhalsen, das diesen Spiegel-Artikel verfaßt bzw. verantwortet hat.


Unter dem Artikel stehen die Buchstaben phw - eine kurze Google-Recherche ergibt, dass dahinter ein gewisser Philipp Wittrock steckt. 1975 geboren, hat Anglistik und Politikwissenschaft studiert.

Nicht auszudenken, wenn der Linksterrorist Sascha Lobo geschrieben hätte...
Petrus Urinus Minor
29. September 2016 19:04
Von wem auch immer das "Bekennerschreiben" stammen mag...

Die Fotogeschichte ist die "smoking gun".
Demo Goge aus der polis germania
29. September 2016 19:20
"Wir haben das Feuerwerk zum „Tag der Deutschen Einheit“ etwas vorverlegt und damit zum einen das ICC aber auch ein islamistisches „Gottes“haus beglückt."


Kommentar des Sebnitz-Experten Hajo Funke auf n24:

"Es gibt untypisch viele Fehler, es fehlt ein Bezug auf das ICC . . . "

http://www.n24.de/n24/Mediathek/videos/d/9203866/-untypisch-viele-fehler-im-bekennerschreiben-.html

Also entweder Springer will diesen Spinner vorführen oder die haben selbst jeden Qualitätsstandard aufgegeben.

http://www.prabelsblog.de/2016/09/die-dubiose-vergangenheit-von-hajo-funke/
Dietrich Stahl
29. September 2016 20:09
Danke für die Recherche. Es ist wichtig, die Fakten öffentlich zu machen.

Antifa, Medien und Staatsorgane verlieren jedes Maß. Geschuldet ihrer Angst und beginnenden Panik?

Die Online Zeitung Huffington Post „berichtete“ am 6. September 2016 unter der Überschrift „Rechtsextreme attackieren Demonstranten bei AfD-Wahlparty in München“.
Die deutschen Print-Medien – Welt, Süddeutsche Zeitung, Münchner Merkur – griffen die Story freudig auf: Ein Teilnehmer der AfD Wahl-Party soll grundlos friedliche Demonstranten und freie Journalisten attackiert haben. Beleg ist ein Foto, auf dem Chris A. nach einem Journalisten tritt.

Was passierte wirklich? Die so friedlichen Demonstranten waren ca. 30 Vollvermummte, bewaffnet mit Stöcken und Antifa-Bannern. Die stürmten laut brüllend und höchst aggressiv auf die AfD Party zu. Sie griffen einen einzelnen jungen Mann an, schlugen und traten ihn. Ein „freier Journalist“ trat kräftig mit. Als er Reizgas benutzen wollte, setzte sich Chris A. zur Wehr.

In dem Moment wurden Fotos geschossen.
Diese frisierten Fotos wurden dann zur Stimmungsmache gegen die AfD benutzt. „Haltet den Dieb!“ – Das übliche Vorgehen.
Der richtige Ablauf ist durch Filmmaterial gut dokumentiert. Eine Gegendarstellung lehnt die – ich weiß, dass einige das Wort nicht mögen, hier trifft es aber 100prozentig – Lügen-Presse ab. Hier das heutige Video von Kla.TV zur Causa:

https://www.youtube.com/watch?v=YF5uYWcssoU

Staatliche Unterstützung für die Antifa
Fast noch wichtiger ist im Kla.TV Video die Dokumentation der staatlichen Unterstützung für die Antifa am Beispiel der Münchner Scene.
Die Antifa München wird von der Stadt unterstützt, ist dadurch finanziell bestens ausgestattet und verfügt über eine sehr gute Infrastuktur. Die Förderung erfolgt direkt und indirekt durch Vereine „künstlich geschaffene, seriös klingende Stellen, mit Steuergeldern gefördert."
Nahezu die gesamte Infrastruktur der Antifa-Scene kommt von der Stadt München!
Beispiele: Das "Eine-Welt-Haus" wurde für 3,7 Mio. Euro saniert.
Das "Kafe Marat", ist das Nest der Antifa NT – mehrfach gewalttätig aufgefallen. Sie steht Beobachtung des Verfassungsschutzes. Das Kafe Marat wird trotzdem (oder deswegen?) von der Münchner SPD mit jährlich 40.000 Euro gefördert.

NGOs spielen auch bundesweit eine wichtige Rolle bei der staatlichen Antifa-Unterstützung. Auch die Jugendorganisationen der SPD und der Grünen mischen mit. Vor Demos erhalten Antifas neben dem Zettel mit den zu brüllenden Parolen schon mal ein Handgeld.

„Welt online“ vom 16.1.2016:
„Die SPD will Geld für Kampf gegen Rechts auf 100 Mio. Euro verdoppeln“

Die Antifa erinnert mich immer mehr an den „Rotfront-Kämpferbund“ der KPD aus den 20iger Jahren. „Das Lied vom kleinen Trompeter“ musste ich in der DDR Schule lernen. Keine nostalgischen Gefühle.
Waldgänger aus Schwaben
29. September 2016 20:51
Die Sache wird immer verrückter. Nachdem die Polizei mit der Spurensicherung fertig ist, gibt sie den Tatort wieder frei.
Der Sohn des Imans findet Teile, die zum Böller gehört haben könnten oder auch nicht. (
hier).

Er zeigt sie Journalisten, die auch gerade den Tatort besichtigen und auch offenbar nichts dabei finden, dass der Junge diese Teile anfasst, vom Fundort wegträgt und in die Kamera hält. Als Beweismittel wohl eher unbrauchbar, weil der Auffindeort nicht dokumentiert ist.

Jedenfalls die Polizei sperrt ein zweites Mal den Tatort ab und sucht nochmal. hier

Errinnert mich irgendwie an die "Ermittlungspannen" im NSU - Umfeld.
Kiepenkerl
29. September 2016 21:21
Der FAZ-Artikel Jasper von Altenbockums zeigt, dass die Attacken auf die DITIB Fatih-Moschee und das ca. einen Kilometer entfernte Congress Centrum Dresden als Veranstaltungsort der 3.-Oktober-Feier eines bewirken: Sie lassen die beiden "Opfer" - islamisch-nationalistische Türken und den BRD-Staat - zusammenrücken.
Wenn man wie von Altenbockum von Tätern im Pegida-Umfeld ausgeht, dann hätten diese ein Eigentor geschossen.
Aber wie sieht es mit anderen potenziellen Tätern aus? Die im SiN-Artikel erwähnten Linksextremisten hätten sicher auch kein Interesse daran. Noch weniger kurdische Extremisten, die zwar die Türkei hassen, aber aufgrund von Waffenlieferungen und sonstiger Hilfe die BRD momentan kaum verärgern würden. Die Böhmermann-Fraktion? ;-) Ebenfalls nur in Bezug auf Erdogans Moscheeverein interessiert. Wer bliebe dann noch übrig? Wer hat bereits in der Vergangenheit versucht, am 3. Oktober Deutschland zu vereinnahmen und hat es angesichts der Spannungen zwischen Merkel und Erdogan jetzt erst recht nötig? Ich komme einfach nicht darauf.
Simplicius
29. September 2016 21:26
@ Demo Goge aus der polis germania

HJ Funke, dieser radikale, bundesdeutsche Altnazi-, Neonazi- und Antisemiten-Jäger, erscheint mir stets, wenn er in Sendungen zugeschaltet wird, als eine sehr dubiose Figur. Unangenehm. Ein Getriebener. Ein Deutscher. Ein Hetzer. Gnadenlos gegen das eigene Volk. Normal ist der jedenfalls nicht. Es geht eher in Richtung Psychopath.
Thomas
29. September 2016 22:33
Anschlag von links?
Ihr seit doch auch schon im Tunnel.
Pawlowscher Reflex
Distanz kann nicht schaden.
Andreas Walter
30. September 2016 02:09
@Großstadtpauker

Danke, Großstadtpauker, die gleichen Gedanken hatte ich gestern auch, nachdem ich den Bericht in der Jungen Freiheit gelesen habe. Das kann aber auch damit zusammenhängen, dass der Vorfall von der Presse vollkommen übertrieben dargestellt wurde. Weil es eben nur ein lauter Knall war, und keine Bombe. Wie eine richtige Bombe des Sendero Luminoso, des "Leuchtender Pfad" klingt und was die für einen Schaden anrichtet habe ich mal in Lima, Peru, miterlebt. Da wäre der Herr Bacaru garantiert nicht mehr vor die Tür gegangen, um ein paar Fotos zu schiessen.

Gar nicht mal so schlecht, der Dokumentarfilm, denn wir Deutschen sind hier das indigene Volk. Aber Obacht, ist von National Geographic:

https://www.youtube.com/watch?v=WC1hAJOi6BE
Johannisthaler
30. September 2016 13:33
@Dietrich Stahl
Die Antifa erinnert mich immer mehr an den „Rotfront-Kämpferbund“ der KPD aus den 20iger Jahren.

Es gibt erhebliche Unterschiede:
- Der RFB war paramilitärisch. Viele Mitglieder waren Soldaten im 1.WK. Wohlstandsverwahrlosten Pöbel, der vermummt in Überzahl Rentner zusammenschlug, wird es dort nicht gegeben haben.
- Im Unterschied zum RFB hat die Antifa keine Schutzfunktion.
- Der RFB wurde nicht von staatstragenden Parteien alimentiert. Links zu sein war damals nichts für Leute, die sich in dieser Rolle wohlfühlen wollten.
Martin Lichtmesz
30. September 2016 15:44
Staatsanwaltschaft meint, es sei eine Fälschung:
http://www.tagesschau.de/inland/bekennerschreiben-dresden-105.html
Martin Lichtmesz
30. September 2016 15:46
Badeschluß bis zum nächsten Kracher, Dank an alle!

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