11. November 2016

Szene-Kaleidoskop III: Bachmann, Trump, Kernschmelze in USA

von Nils Wegner / 42 Kommentare

Donald Trump wird US-Präsident! Das hat seit Mittwoch einiges überlagert: Das Internet ist voller Mem-Magie und ungezügelter Emotionen. Trotzdem verdienen auch andere Ereignisse Erwähnung, verbindet sie doch die Symptomatik des rapiden Gesellschaftsverfalls. Wenn das System unerwünschte Ergebnisse bringt, muß man eben daran herumfrickeln, bis die Realität wieder auf die Befindlichkeiten paßt – oder es gleich ganz kaputtschlagen.

Nils Wegner ist studierter Historiker und arbeitet als Übersetzer und Lektor.

Premium-Artikel

Diesen Beitrag kann nur lesen, wer ein Abonnement gezeichnet hat - entweder für die Druckausgabe oder nur für dieses Netz-Tagebuch.

Sie sind noch kein Abonnent? Wählen Sie hier Ihr Abonnement.

Sie sind bereits Abonnent? Melden Sie sich an:

Nils Wegner ist studierter Historiker und arbeitet als Übersetzer und Lektor.

Kommentare (42)

deutscheridentitärer
11. November 2016 22:24
Die Hilfstruppen Hillarys und der Demokraten lassen jetzt jedenfalls ihre Maske des „Guten“ fallen: Seit der Wahl wüten neue Rassenkrawalle (#TrumpRiot), politisch motivierte schwere Übergriffe, selbst auf Kinder, und Vandalismus nehmen rasant zu, Studenten verbrennen US-Flaggen, selbst Fäkalien sind nur Mittel zum Zweck (nicht für Zartbesaitete). Eine Korrespondentin des britischen Telegraph forderte Trumps Ermordung. Das bemüht witzige Motto »Love Trumps Hate« (Liebe sticht Haß) des Wahlkampfs hat sich ins grimmige Gegenteil verkehrt – der Wählerwille muß nun für seine Häresie gezüchtigt werden.



Ich bin tatsächlich etwas schockiert über diese Entwicklung, was nicht für mich spricht, weil sie sich nicht nur im Einklang mit dem Verhalten der hiesigen Linken, sondern mit dem Verhalten der Linken seit ihrem Auftreten auf der politischen Bühne 1789 überhaupt steht.


Die absolute Unverfrorenheit mit der Linke gegen die propagierten eigenen Werte eben im Namen dieser Werte verstoßen, macht es so schwierig sie darauf festzunageln.


Dreistigkeit gewinnt eben, wie es scheint.


Was mich seit eh und je zur Rechten gezogen hat, war die Tatsache, dass sie ihre Gewalttaten nicht humanistisch bemäntelt haben, sondern dazu standen.


Es wird viel davon gesprochen, dass zwei Blasen existieren, was auch richtig ist.

Hilfreicher ist es allerdings, diese Blasen als Frames im Sinne des NLP zu begreifen.

Es wäre deshalb der Kardinalfehler schlechthin, unter dem Frame des Feindes zu operieren, was schwierig zu vermeiden ist, da man ihnen viel vorwerfen kann, aber nicht, dass ihr Frame schwach wäre.


Donald Trump exerziert es in seinem neuesten Judotweet allerdings wieder mal mustergültig vor:

Love the fact that the small groups of protesters last night have passion for our great country. We will all come together and be proud!



Hier stimmt einfach alles:

Er kommt aus einer unerwarteten Richtung, framet die Stoßrichtung der Proteste um, macht sich gleichzeitig darüber lustig und signalisiert, dass er weit über diesen Dingen steht.

Genial, wie ich finde.
cherusker69
11. November 2016 22:40
Diese Hilfstruppen haben wir hier auch,neuerdings bei einer Staatsanwältin
Was soll man denken, wenn solche unglaublichen Dinge immer mehr zum Vorschein kommen.
Mich macht das alles sprachlos. Unser eins ist ja einiges gewohnt
aber liest selber

https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/plakatzerstoerung-als-meinungsfreiheit/
Weserlotse
11. November 2016 22:50
Man könnte glatt zu einem werden, der sich an der Verzweiflung anderer weidet.
Kiepenkerl
11. November 2016 22:58
Zu den Menschen in dem Video mit den Reaktionen auf die Wahl Trumps:

Eure heißen Tränen sind mein warmer Regen.
Nils Wegner
11. November 2016 23:02
Nur zur Information, da man sie ungeschminkt, nicht professionell ausgeleuchtet und mit ungewöhnlich viel Bekleidung vielleicht nicht gleich erkennt:

Die Dame unmittelbar nach dem höhnisch lachenden schwarzen Trump-Wähler ist Miley Cyrus.
Langer
11. November 2016 23:46
Es ist geradezu hypnotisch mit anzusehen, welcher Charakter sich unter diesen Umstaenden bei den Linken und beim System offenbart: Die sind ja gar nicht boese und berechnend, die sind einfach nur eine Mischung aus dumm und infantil! Die haben ja ueberhaupt keine Haltung, keiner von denen. Und ich bin fast traurig darueber, dass Trump nicht ansatzweise deren Apokalypto-Fantasien umsetzen wird. Die Leute, die sich angeblich schon vorsorglich suizidieren? Heiliges Hysterium! :D Mindestens die Haelfte der westlichen Menschheit hat sich als lebensuntauglich herausgestellt. Diese Leute sollten entmuendigt werden. Und irgendwie frage ich mich auch, wie solche geistigen Luftballons ueberhaupt in eine solche Machtposition gelangen konnten. Langsam glaube ich, die Rueckeroberung Deutschlands wird doch etwas einfacher als befuerchtet.
Unke
11. November 2016 23:53
Was hat denn diese Miley Dingsbums zu melden?
Bin ja immer wieder baff. Ich meine, die hat mit Anfang bereits einen 3-stelligen Millionenbetrag auf dem Konto (wird also in ihrem Leben locker noch Milliardärin werden) und die wird durch so ein Wahlergebnis mitgenommen? WTF.
Schon verrückt. Da finde ich diese 53 Minuten schiere Genugtuung doch wesentlich angenehmer!
deutscheridentitärer
12. November 2016 00:47
Ein lesenswerter Kommentar ist hier zu finden:

http://alternative-right.blogspot.com/2016/11/mr-president-tear-down-this-pathology.html

Und auch Sellners Vlog sollte man gesehen haben, um dem unfassbaren Ausmaß der linken Heuchelei gewahr zu werden:

https://www.youtube.com/watch?time_continue=1&v=HB4JQHRskGo
Sebastian-Maximilian
12. November 2016 06:49
Die Linken weinen jetzt schon dabei steht ihnen der größte GAU noch bevor:

Wenn Trump Erfolg hat...eieiei :)

Die Leute haben ihn gewählt weil er so ist und nicht obwohl er so ist.
John Haase
12. November 2016 09:12
Die Wahlnacht war eine der spannendsten Wahlen, die ich je erlebt habe. Ich wollte ja eigentlich nicht die ganze Nacht wach bleiben, aber hing dann doch mit zwei Kumpels bis um halb sieben vor den Rechnern. Nach einer etwa einstündigen Anfangsphase bekam Trump ja ziemlich schnell überall Oberwasser und dennoch war es in gefühlt jedem Staat ein Herzschlagfinale.

Einer der Kumpels schaute nebenbei die ARD und auf seine Empfehlungen hin schaute auch ich ab und zu mal rein. Es war ein Traum zu sehen, wie die Fressen immer länger wurden, aber immer noch Verleugnung vorherrschte und versucht wurde, das jeweils aktuelle Desaster (Florida, NC) mit dem Rechenschieber kleinzureden. Und diese stillen Hillary-Fans im Hintergrund - herrlich.

Zusätzlich habe ich vor Monaten schon eine nette Wette platziert - danke, Scott Adams. War nicht der von ihm prognostizierte Erdrutschsieg, aber er hat schon im August 2015 (fünfzehn!) vorhergesagt, das Trump gewinnen wird. Gründe gibt es ausführlich auf seinem Blog, man muss sich aber darauf einlassen, denn die Erklärungen sind nicht sehr konventionell. Wäre auch für deutsche Politiker eigentlich Pflichtlektüre, in den USA werden jedenfalls sicherlich beide Lager seinen Blog genau verfolgt haben.

Jetzt genieße ich die Dank Memes bei 4chan und die Tränen der Liberals überall im Netz. Es war ein großer Sieg für unser Lager.
Gustav Grambauer
12. November 2016 10:13
Miley Dingsbums ist eine Schauspielerin und hat nur ihre "Sensibilisierung" aus wohl nicht mehr zählbaren "Workshops" "umgesetzt". Hab ja auch den "warmen Regen" genossen, aber lieber wäre mir eigentlich, die Welt würde den "rapiden Gesellschaftsverfall" zum Anlaß nehmen, zur Ebene von Hölderlins "... und das Trauern mit Recht über der Erde begann" vorzudringen.

"... läßt sich unterdessen die Kernschmelze ganzer Weltbilder beobachten."

Zur Erwiderung hierauf nutze ich die Gelegenheit, auf die Lorbeeren von Hartwig aus LG8 hin unter dem vorgestrigen Beitrag von Herrn Kaiser, für die ich mich bedanke, etwas zu sagen:

Trump hat vor überfüllten Eishockey-Stadien gesprochen, Clinton in den Aulas von Grundschulen, wobei immer noch Claqueure herangekarrt werden und die Kameras bei den Sicherheitskontrollen eingezogen werden mußten, damit niemand all die leeren Sitzreihen filmt. Wir können davon ausgehen, daß Trump eigentlich mit 70 - 85 % gewonnen hat.

Interessant ist nun, warum die paar restlichen Promille ad 47,3 nicht auch noch gedrückt wurden. (Stalin: "Entscheidend ist nicht, wer wählt - entscheidend ist, wer zählt", siehe)

http://n8waechter.info/2016/10/paul-craig-roberts-manipulierte-wahlen-haben-in-amerika-tradition/

Zur Verschiebung der globalen Tektonik hatte ich bereits damals im September etwas geschrieben: die Doktrin der Full Spectrum Dominance der USA ist seit mehr als zehn Jahren nicht mehr haltbar, so daß die Abkehr davon jetzt umso hektischer betrieben werden muß (auch wenn Trump jetzt die Türkei wieder anflirtet).

Die Abkehr davon ist nicht nicht aus finanziellen Gründen - wie viele denken mögen - nötig, sondern Konsequenz einer Bewußtseinsdynamik, die David Icke nach dem Sieg von Trump besser zusammengefaßt als ich es könnte:

http://uncut-news.ch/2016/11/11/david-icke-zur-wahl-von-donald-trump/

Diese wiederum macht sich zugleich mit einer geistesgeschichtlichen Zäsur geltend: das Zeitalter der Aufklärung, deren Ausdruck z. B. der Demokratieexport ja ist, ging jetzt mit einem Paukenschlag zu Ende, aber dieses Ende war lange abzusehen. Es ist zugleich das - vorläufige - Armageddon des linken (freimaurerisch-illuminatorischen) Flügels der NWO.

"Daß Trump, der die Politik quasi als Hobby nebenher angefangen hat, sich gegen eine Frau durchsetzen konnte, die seit Jahrzehnten auf den Einzug ins Weiße Haus hinarbeitete – ein 'Fehler in der Matrix'?"

Da muß ich noch mal "überziehen". Wir haben es im eminentesten Sinne mit Magie zu tun, und diese Ebene war eine weitere Basis meiner Vorhersage, der Schlüssel zum Verständnis dabei ist die Krankheit Clintons:

Deren Niedergang hat dieselben Grundzüge wie der Niedergang von Bärbel Mohr, sie war der grauen Magie nicht gewachsen, derer sie sich bedient hat. Dies geht in der Tragik noch weit über den Umstand hinaus, daß sie sich vermittelt über ihre Krankheit selbst darin blockiert hat, Präsidentin zu werden (weniger ambitiös ausgedrückt: daß sie von ihrem Unterbewußtsein her eigentlich gar nicht Präsidentin werden wollte). Ich sage nicht, daß Trump magisch-sauber manifestiert, aber jedenfalls ist er frei von dem, was man in der Magie "Widerstand", in der Psychologie "(Selbst-)Blockade" nennt, sonst hätte er nicht gewonnen. Der Wähler "rationalisiert" die Beobachtung solcher Selbstblockaden, etwa indem er sich sagt: "mit einer solchen Krankheit wäre sie der Präsidentschaft ja gar nicht gewachsen". Hinzu kommt natürlich noch ihr unsäglicher Umgang mit der Krankheit, womit man obige Betrachtungen auf ihren Stab ausweiten müßte, denn sie hat das hastig zusammengeschusterte Double sicher nicht von sich aus auf die Straße geschickt. Sicher spielt dabei wiederum die Arroganz hinein, man könne das Volk nach Belieben verhöhnen und würde trotzdem gewählt werden, aber diese Zeiten sind vorbei.

Das Establishment tut jetzt überrascht. Es hat aber, nicht über die Monate zuvor aber doch zumindest wenige Tage zuvor, vom Sieg(enlassen) Trumps gewußt. Gauck, als Bundespräsident der bestinformierte BRD-Politiker noch vor der Kanzlerin, hatte die Deutschen sogar noch kurz zuvor auf den Sieg Trumps eingestimmt. Weil er dies natürlich verklausulieren mußte, haben es die meisten nicht verstanden:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/joachim-gauck-blickt-mit-sorge-auf-us-wahl-a-1119818.html

Man nehme auch jetzt das - selbstverständlich orchestrierte - Auftreten von Merkel und v. d. Leyen. Die eine macht auf der Bundespressekonferenz den dicken Hypermoral-Maxe, während die andere die Dreckarbeit macht und den immer noch pennenden BRD-Eliten unsanft die Bettdecke zupft.

Übrigens haben die Simpsons bereits vor 16 Jahren Trump als Präsidenten vorhergesagt gehabt, inklusive nahezu exakt der Bundesstaaten, die an ihn gehen werden (worauf ich aber auch erst nach der Wahl gestoßen bin), bitte googeln ...

- G. G.
CitizenKane
12. November 2016 12:08
@Langer
Und irgendwie frage ich mich auch, wie solche geistigen Luftballons ueberhaupt in eine solche Machtposition gelangen konnten. Langsam glaube ich, die Rueckeroberung Deutschlands wird doch etwas einfacher als befuerchtet.


So ist es!
Ich habe mich seit 40 Jahren mit den Linken auseinandergesetzt. Fast alle meine Freunde waren(sic)links.
Auch ich habe die Nonkonformistenuniform getragen. Da ich nicht unbeliebt war, sondern allenfalls als Unikum angesehen wurde, konnte ich in die gemeine linke Geisteswelt, sozusagen in Feldforschung, Einblick nehmen.

Fazit:
Es ist Popkultur.
Es war und ist noch einfach nur cool, sexy, trendy.
Ein paar Brocken Soziologenkauderwelsch und du bist der Größte.
Die Alten sind weggestorben und die „Luftballons“ zwangsläufig nachgerückt. (Der Marsch durch die Institutionen ist nichts weiter als der Marsch an die bürgerlichen Fleischtöpfe)
Zusammengehalten wird das Kartenhaus durch Bildungsnivellierung, Indoktrination und verkleistert durch die Politische Korrektheit.
Das ist alles auf Sand gebaut. Es gibt keine tiefgreifende Ideologisierung; die drehen die Hälse, wie es gerade passt.
Mehr ist da nicht.
Da brauchen sich die Denker hier keinen weiteren Kopf zu machen.
treu
12. November 2016 13:56
Man ist ja schon immer wieder erstaunt, wie ideologisch links-grün-verseucht und politisch ungebildet und völlig weltfremd und naiv die deutsche Jugend heutzutage ist. Aber man kann nur noch entsetzt darüber sein, was die political-correctnis insbesondere aus den Studenten in den USA gmeacht hat. Diese im Gegensatz zu Deutschland ja zumeist hochgebildeten und durchaus im Wortsinne elitären jungen Menschen sind so durchdoktriniert und mittlerweile fanatisiert, anders kann man sich die aggressiven und hysterischen Reaktionen von so vielen dieser Menschen nicht mehr erklären. Das Ganze hat schon etwas guruhaftes oder ist eine Art Führerkult, wenn man sich diese totale Hingabe für Clinton und die absolute Ablehnung von Trump und die nun erfolgten Reaktionen anschaut. Es ist erschreckend, wie das angeblich demokratischste Land der Welt, in der Realität total zerrüttet, antidemokratisch und fanatisiert ist. Wenn wahr ist, daß wirklich alles von dort mit etwas Verspätung auch nach Deutschland kommt, was in den Monaten ab Trumps Amtsübernahme ja durchaus durch Maßnahmen seinerseits auch Deutschland betreffend noch forciert werden könnte, dann kann man sich womöglich auf einen heißen Wahlherbst 2017 in Deutschland "freuen", wenn die links-rot-grüne Einheitsfront der sog. "etablierten" Parteien im Kampf um Alles oder Nichts gegen die AfD zur "allgemeinen Mobilmachung" schreitet, um ihren Machtverlust größtmöglich abzuwenden.
Nemo Obligatur
12. November 2016 14:14
Donald Trump wird US-Präsident! Das hat seit Mittwoch einiges überlagert: Das Internet ist voller Mem-Magie und ungezügelter Emotionen. Trotzdem verdienen auch andere Ereignisse Erwähnung, verbindet sie doch die Symptomatik des rapiden Gesellschaftsverfalls.


Aber Herr Wegner, warum so ein kleines Karo? Ich denke, man kann den Ausgang der Wahl in den USA gar nicht hoch genug einschätzen. Wir haben (mindestens) zwei Fakten zur Kenntnis zu nehmen:

1. Die linke Kultur- und Meinungsghegemonie ist gebrochen. Ab jetzt ist wieder Klartext angesagt.

2. Wenn es eines solchen Beweises bedurft hätte, dann sehen wir nun, dass es kein "Ende der Geschichte" gibt. Das finale Ziel ist jedenfalls nicht Adorno und Habermas und der "herrschaftsfreie Diskurs" und nicht Fukuyamas liberale Demokratie mit Marktwirtschaft. Das impliziert selbstredend, dass die alten Eliten nicht einfach abdanken und in Rente gehen, sie werden vielmehr versuchen, mit allen Mitteln zu den Fleischtöpfen zurückzudrängen. Machen wir uns auf einiges gefasst.

Diese Aussagen implizieren selbstredend keine Wertung der Person Donald Trumps. Er kann grandios scheitern oder der größte US-Präsident des 21. Jahrhunderts werden. Man sollte nur zur Kenntnis nehmen, dass man in dieser Welt am Präsidenten der USA nicht vorbei kommt und dass Trump sich das Amt quasi im Alleingang und gegen alle Prognosen errungen hat. Ergo: Dass Männer von entsprechendem Format Geschichte schreiben und gestalten, gilt weiterhin.
Waldgänger
12. November 2016 14:31
Destabilisierung
und unerwartete Folgen

Es ist ungemein schwer, die künftige Entwicklung auch nur halbwegs realistisch vorauszusehen.
Entscheidend ist, dass immer mehr Strukturen und für vergleichsweise beständig gehaltene Maßstäbe, Entwicklungstzrends und Verhaltensweisen unsicher und destabil geworden sind. Trumps Wahlerfolg ist hier nur das neueste und von vielen als bedeutendst eingeschätzte Ereignis.

Da es aber völlig unmöglich(!) ist, alle gesellschaftspolitischen und sonstigen Einflussgrößen zu kennen und korrekt zu gewichten, da überdies völlig unkalkulierbare Geschehnisse nie ausgeschlossen werden können,
deutet vieles auf weitere unerwartet große Veränderungen und Einbrüche.

Man sollte sich auf vieles vorbereiten ...
capisci
12. November 2016 16:41
Huey P.Long hat gewonnen!!

80 Jahre nach dem Tod des erfolgreichsten Populisten der USA hat sein Geist die Präsidentschaft errobert.
Zum nachschlagen:
Robert Penn Warren "All the Kings Men"
Zum hören: Randy Newman "The Kingfish"
Zum sehen: "All the Kings Men"USA 1949,Robert Rossen

Typisch für unsere Amerika "Experten" dass dieser Name in keiner Diskussion gefallen ist.

Dafür entschädigen mich die langen Gesichter unserer linksliberalen Medienelite.
Eckesachs
12. November 2016 17:40
@Citizen Kane

,,Auch ich habe die Nonkonformistenuniform getragen. Da ich nicht unbeliebt war, sondern allenfalls als Unikum angesehen wurde, konnte ich in die gemeine linke Geisteswelt, sozusagen in Feldforschung, Einblick nehmen."

War bei mir genauso. Viel, viel Feldforschung habe ich betrieben und mich immer wieder gewundert, wie wenig Substanz beim Gegner zu finden ist.

Die Linken sind schwach, ich kann das nur immer wieder sagen. Wenn wir zusammenstehen wie EIN Mann, gehen die einfach unter.
Klaus Kunze
12. November 2016 17:58
Der Clash of civilisations hat nicht stattgefunden. Statt dessen zerlegt sich „der Westen“ selbst in seine Bestandteile. Das postideologische Intermezzo ist vorüber. Interessen werden wieder im Gewand heiliger Ideale durchgesetzt.
1916 standen sich die Staaten feindselig, aber ideologisch ähnlich gegenüber und fochten ihre Machtkonkurrenz aus. 2016 findet dagegen ein innerer Kulturkampf zweier Lager statt. Sein Graben spaltet jedes einzelne Land tief. Die mentale Frontstellung zerreißt viele Länder. Schon der Nachbar kann als Feind durchgehen, aber im Ausland finden sich Verbündete. Regierungen ergreifen gegenüber anderen Staaten Partei je nach ideologischem Standpunkt.
Von Deutschland bis in die USA sind Völker in heterogene Hälften zerfallen, die sich gegenseitig nicht mehr zuhören, nicht mehr begreifen und miteinander nicht mehr in Frieden zu leben verstehen. Diesen ideologischen Bürgerkrieg können wir tagtäglich in den gewalttätigen Haßausbrüchen nicht nur auf Deutschland Straßen und Plätzen, sondern nach der Trump-Wahl ebenso in den USA beobachten.
Auf der einen Seite der geistigen Barrikade steht ein Bürgertum, das sich selbst als postnational und global versteht und seine ideologischen und moralischen Präferenzen global zur Geltung zu bringen sucht.
Die andere Seite vertritt eine gleich große Anzahl von Menschen, die sich in nationalen und ethnischen Strukturen geborgen fühlt und diese durch Masseneinwanderung, Globalisierung, Zertrümmerung herkömmlicher Sozialstrukturen und ideologischen Druck der anderen Seite bedroht sieht.
Beide Seiten tragen ihre Interessen als Verteidigung höherer, letzter Werte vor, in deren Licht betrachtet der Gegner und seine Anschauung in letzter Konsequenz kein Existenzrecht haben.
Nicht zufällig bricht diese Konfrontation mit Urgewalt wie aus heiterem Himmel in einer Zeit hervor, in der das exponentielle Bevölkerungswachstum südlicher Länder bei gleichzeitiger Verarmung und Naturzerstörung einen globalen Verteilungskampf um Siedlungsgebiete und Lebensmöglichkeiten ausgelöst hat. Während die einen Völker bei zunehmender Verarmung demographisch explodieren, implodieren die anderen und vergreisen bei wachsendem Wohlstand. Der Interessenkonflikt ist existentiell.
In dieser Lage beherbergen die nördlichen Industrieländer in sich unterschiedliche Interessengruppen.
Das multinationale Kapital profitiert von einem Gesellschaftskonzept, das Grenzen hinwegfegt und einen freien Zustrom neuer Verbraucher in die Industrieländer ermöglicht. Es wird unterstützt von herkömmlichen Ideologien letztlich christlicher Herkunft. Das Christentum ist im alten Rom als Religion der Unterprivilegierten groß geworden und fordert im Einklang mit traditionell kommunistischen Utopien im Kern, jedermann habe alles mit jedem anderen gleich zu teilen, weil „die Gerechtigkeit“ das gebiete. Parteipolitisch findet das Kapital in Deutschland in der CDU und FDP seine Hauptstütze, das Christentum in der CDU/CSU, wohingegen die „Gerechtigkeits“-Utopie die Herzen der Linken bis in die SPD beherrscht. Gemeinsam haben sie ihre Macht in Form eines Parteienstaates zementiert, dessen Machtbasen Bundestag, Kirchen und Medien im wesentlichen in ihrer Hand sind.
Auf der anderen Seite stehen ein Großteil der apathischen Bevölkerung, eine parteipolitische Laienspielschar und wenige Intellektuelle, die alle erst durch die heutigen sozialen Medien sichtbare Relevanz gewonnen haben. Hier verteidigt man seine nationale und damit die persönliche Identität vor dem Hintergrund einer Alltagserfahrung, derzufolge das Land zunehmend seinen deutschen Charakter verliert und mit ihm die Rückbindung an die überkommenen Wertvorstellungen. Mit dieser Positionierung weiß man sich einig innerhalb einer „nationalen Internationale“, die ihrerseits für ihre Forderungen globale Geltung beansprucht.
Es ist noch kein treffender Begriff gefunden für die beiden sich anfeindenden Lager dieses Kulturkampfes. Aber die verschiedenen ideologisch-philosophischen Ausgangspunkte schälen sich heraus: Die einen möchten Völker, Familien und andere ethnische, traditionelle Erscheinungsformen der sozialen Wirklichkeit bewahren und empfinden sie als ebenso substanzhaft wie den einzelnen Menschen. Aus ihrer Sicht existiert zum Beispiel das deutsche Volk als überzeitliche Gemeinschaft der Lebenden, der Toten und der Ungeborenen. Völker sind danach gleichsam „Gedanken Gottes“ im Sinne Herders, woraus unmittelbar sittliche Pflichten des Einzelnen gegen sein Volk und alle Angehörigen folgen. Kraft seiner substantiellen Andersartigkeit kann ein Fremder gegebenenfalls zwar einen deutschen Paß erhalten, aber nie Deutscher werden.
Die andere ideologische Seite sucht alles Substanzhafte in seine Bestandteile aufzulösen. Es hält soziale Wirkeinheiten wie Völker für überholt und billigt global ausschließlich Einzelpersonen legitime Rechte zu, die überall gelten sollen. Weil nichts Substantielles die Menschen einander verpflichte, gewinnen ideologisch-moralische Prämissen den Vorrang. Aus dieser Position kann man den eigenen Vetter jenseits der Barrikade als Feind, einen eben eingereisten Marokkaner aber als Hilfsbedürftigen betrachten.
Es liegt auf der Hand, die Annahme welcher dieser beiden ideologischen Pole im Interesse aller Fremden liegen muß, die in Deutschland sind oder hierher wollen. Die Zukunft des deutschen Volkes und der weißen Mehrheitsgesellschaften beidseits des Atlantiks wird davon abhängen, wie sie ihre Eigeninteressen künftig definieren und im Namen welcher Ideologie sie diese also vortragen werden.
Hugo
12. November 2016 21:20
Seit dem Ende des 2. Weltkrieges erleben wir zum ersten Mal eine völlig gleichgeschaltete deutsche Mainstreampresse, Fernsehen und Radio, die entfesselt und hemmungslos gegen einen gewählten US-Präsidenten hetzen. Das ist insbesondere bemerkenswert, weil die USA über 60.000 Soldaten auf deutschem Boden stationiert haben, inkl. Atombomben. Um ehrlich zu sein, halte ich (nicht allein deshalb) Deutschland für eine US-Kolonie. Dieser Glaube wird gerade minimal erschüttert. Scheinbar gibt es hinter dem Präsidenten der USA bedeutend mächtigere Formationen (also Goldman Sachs), auf die sich Merkel & Co. bedingungslos verlassen können. Und die Trump beizeiten zu JFK schicken werden.
Chris
12. November 2016 21:34
"Der Clash of civilisations hat nicht stattgefunden. Statt dessen zerlegt sich „der Westen“ selbst in seine Bestandteile."

Es ist eine extrem lustige Vision, dass Donald Trump die spät-US-imperialen Handelsabkommen NAFTA, TPP und TTIP beenden will und den Europäern mit dem Rückzug aus der NATO "droht" und die künstliche Spannung mit Russland abbauen will. Und dann will Trump noch die Kurden unterstützen, wird spannend mit der Türkei. Wenn dann noch Frankreich unter Marine LePen wie die Briten aus der EU austritt, dann hat Deutschland 100 Jahre später den 1. Weltkrieg gewonnen. Nach der Ablösung von Merkel fehlt quasi nur noch die Kaiserkrone. Mit den Exitern werden wir gute Abkommen schließen zu günstigen Konditionen.

Trump ist eine riesige Chance für Deutschland und Österreich.

Ach ja, und die Migrationsagenda und der Meinungsterror wird sich auch erledigen mit dem nächsten Asylpaket und zwei, drei Wahlen. Die ganze US Vielfalts-Propagandaindustrie von Soros und Konsorten wird daheim genug zu tun haben.
Stil-Blüte
12. November 2016 21:43
Lieber

@ Klaus Kunze

Ihr Beitrag hat es in sich. Er ist komplex. Zu komplex für diese Seite?

Einige Male habe ich in Richtung Moderation angemahnt, Regeln zu schaffen. Denn: Viel mehr ist Ihr Beitrag als ein Kommentar; er ist ein selbständiges Referatl, das für sich selber sprechen könnte.

Wie wäre es, wenn Sie nächstens Ihren umfangreichen Beitrag kluger Gedanken der Sezession anböten? Er ginge dann nicht im Orkus des weiitläufigen, ausufernden Netzes unter.

Auf der einen Seite der geistigen Barrikade des Bürgertums, das sich selbst als postnational und global versteht...
Auf der anderen Seite steht ein Großteil der apathischen Bevölkerung, eine parteipolitische Laienspielschar...


Gehört nicht ein Drittes dazu: Eine ethnologisch gemischte Menge, die in ein Land strömt/e, das niemals ein Einwanderungsland im klassischen Sinne war und sein kann? Eine Untergruppierung?

Man nennt diesen Zustand m. E. fälschlicherweise 'multipolar', fälschlicherweise, weil es nur ja zwei Pole, einen positiven und einen negativen Pol geben kann.
Hartwig aus LG8
12. November 2016 21:48
"Man sollte nur zur Kenntnis nehmen, dass man in dieser Welt am Präsidenten der USA nicht vorbei kommt und dass Trump sich das Amt quasi im Alleingang und gegen alle Prognosen errungen hat. "

@Nemo O.

Das ist eigentlich die interessante Frage. Wer steht hinter Trump. Also nicht die einfache Antwort, welche Wählerschichten, sondern wer hat an den Strippen gezogen, die den Husarenritt ermöglichten.
a) Trump zerlegt das republikanische Establishment und setzt sich gegen namhafte Kandidaten durch.
b) Ein B. Sanders zersplittert die Demokraten und bindet Kräfte, die H. Clinten späterhin fehlen werden
c) Ein dritter, sogenannter liberaler Kandidat tritt an und sammelt ein paar wenige Prozentpunkte; genau dort, wo sie Clinton fehlen.
d) Wer hält die sogenannte EMail-Affäre am Köcheln?
... und einiges mehr.

Für mich ist gewiss, das hinter Trump "Leute" stehen, die man öffentlich nicht wahrnimmt. Unter Umständen hat noch nicht einmal Trump selbst davon Kenntnis.
herbstlicht
12. November 2016 22:15
Stil-Blüte scrieb:


Man nennt diesen Zustand m. E. fälschlicherweise ‚multipolar‘, fälschlicherweise, weil es nur ja zwei Pole, einen positiven und einen negativen Pol geben kann.


Bitte, hier.
Chris
12. November 2016 22:37
@Stil-Blüte

Multipolar ist im politischen Diskurs der Gegensatz zu bipolar, und meint eine Weltordnung, in der es viele Machtzentren gibt: China, Russland, EU usw. Es hat eigentlich nur Bedeutsamkeit hinsichtlich der Schwächung der US-Hegemonie. Es scheint mir der vornehmste Pflicht die jeweilige Hegemonialmacht abzuschütteln.

Was die Einwanderung und ethnische Diversifizierung betrifft, mag es nicht wünschenswert sein, aber das lässt sich durchaus verkraften. Viel spannender sind doch die Ablösungserscheinungen.

Ich glaube, die Wellen verschlingen
Am Ende Schiffer und Kahn


Die Migrationsagenda der Kanzlerin wird grandios scheitern. Aber es ist gut, dass es genau so kommt. Die hässliche Raupe muss noch viel weiter fressen und zerstören bis der schönste Schmetterling flattern darf. Bereits jetzt retten sich die Flüchtlingsklatscher in den neodeutschen Patriotismus, weil es anders bei ihnen gar nicht mehr ginge, mit Trump als Schreckensbild besinnen sie sich auf die eigene Kultur und werden immer nationaler in ihrem Diskurs.
Marc_Aurel
12. November 2016 22:43

Hugo
Samstag, 12. November 2016, 21:20 (URL) | Kurz-URL

...
Scheinbar gibt es hinter dem Präsidenten der USA bedeutend mächtigere Formationen (also Goldman Sachs), auf die sich Merkel & Co. bedingungslos verlassen können.
...


Genau das ist meiner bescheidenen Meinung nach, der einzige plausible Grund, warum neuerdings einige der bundesdeutschen Politikerdarsteller ein ziemlich dicke Lippe Richtung Trump riskieren und sich ziemlich weit aus dem Fenster lehnen, was ungewöhnlich ist für diese ansonsten rückgradlosen Marionetten.

Das heißt aber nicht, das Trump chancenlos wäre - das man auch Oligarchen in den Griff bekommen kann, wenn man es geschickt anstellt, zeigt das Beispiel Putin's. Vielleicht wird ja George Soros der neue amerikanische Chodorkowski - wir werden sehen, ich würde es ihm jedenfalls von Herzen gönnen.
Pilgrim
12. November 2016 22:52
Zurück zu Deutschland und Europa für einen Augenblick, wenn ich bitten darf. Man hat jetzt ein bißchen Zeit, um die Lehren von Trumps Sieg zu ziehen. Was tun die Neuen Rechten hier falsch, daß sie nicht 50% wie Trump (oder Norbert Hofer, meinetwegen), sondern höchstens 15-20% ihrer Landsleute ansprechen? Dabei Trump musste teilweise auch Wähler überzeugen, die sich in ihrem Alltag noch ganz sicher und bequem fühlen können, im Vergleich zu uns Europäern. Bei uns schreibt schon seit mindestens 1,5 Jahren das Leben selbst die ganze notwendige Wahlpropaganda, und dennoch reicht das alles noch nicht. Oder sind die Deutschen jetzt der entgültige Sieger im Kampf um den Titel "Das politisch dümmste Volk Europas" (kurz vor Schweden)? Auf jeden Fall, Trumps Wahlkampagne sollte bei den Verantwortlichen des rechtspatriotischen Lagers möglichst sorgfältig analysiert werden, vielleicht kommt dann noch die richtige Inspiration!
Marc_Aurel
12. November 2016 23:27
Ergänzung: die Reaktion des schwarzen Trump-Wählers (etwa min. 7) auf die tränenreiche Betroffenheit und die hysterischen Tobsuchtsanfälle der Gutmenschen, die mit ihren Wortmeldungen Zeugnis ablegen über ihre politische Instinktlosigkeit und das Fehlen ja selbst rudimentärer Kenntnisse auf diesem Gebiet, gefällt. Es hat sicherlich genügt, um einige dieser fanatischen Selbstkocher erneut auszulösen, wie Springminen^^

Man müsste eigentlich einen neuen, eigenen Begriff prägen für das substanzlose, pseudomoralische Geschwurbel der politisch Korrekten, das mich regelmäßig irgendwie an Scientology erinnert.
Direkte Aktion
13. November 2016 07:12
Nach nunmehr rund einer Woche Dauertrommelfeuer der Linken in allen Medien haben sie es immer noch nicht begriffen. Sie können oder wollen es einfach nicht verstehen.
Immer wieder läuft es bei den Linken auf die Verteilungsfrage und die angebliche oder tatsächliche soziale Schieflage hinaus.
Sie glauben, wenn man letztlich alle Menschen der Welt finanziell und von den sonstigen Möglichkeiten her absolut oder weitestgehend gleich stellt, wären alle zufrieden.
Weit gefehlt, linke Dummköpfe!

Es geht bei diesem Bürgeraufstand, der mittlerweile die gesamte weiße Welt erfasst hat um sehr viel mehr, nämlich die absolute Abneigung gegen Multikulturalismus und Überfremdung! Darum geht es im Kern.

Was nutzt all der Wohlstand, all das viele Geld, alle Aufstiegschanchen, aller materieller Luxus wenn man in der Straßenbahn fast nur noch arabische Gesichter sieht; wenn man in der Disco überall Neger ansehen muss, und das gilt auch dann wenn alle Ausländer in einem jeweiligen westlichen Land ehrlich, arbeitssam,
intelligent und hilfsbereit wären, was sie mehrheitlich nun wahrlich nicht sind; aber selbst dann wären wir gegen ihre Anwesenheit! Und wir sind nicht deswegen gegen ihre Anwesenheit weil wir sie "hassen", was Quatsch ist, sondern weil es gegen die Natur ist und weil ihre Anwesenheit unsere Kultur, unsere Wohlfühlzone zerstört und die deutsche Identität unwiderbringlich vernichtet.

Wir wollen den großen Austausch nicht! Wir wollen Deutsche bleiben in einem deutschen Deutschland!

Die Linke versteht das aber nicht, da sie nicht in den Kategorien von Rasse, Volk und Nation denkt, sondern international, und für sie wirklich komplett gleichgültig ist, wo ein Mensch wohnt und welcher Gattung dieser angehört. Nationale Identität haben diese Morlochs für sich selbst und leider auch für die breiten Bürgermassen länngst als obsolet abgeschrieben.

Aber machen wir uns nichts vor; der jetzt beginnende Kulturkampf wird alles bisher bekannte in den Schatten stellen. Die Linken haben erkannt, daß ihre Hegemonie weltweit erstmals in der Geschichte tatsächlich von rechts besiegt werden kann.
Ja, das ist wirklich einmalig....erstmals seit 1945 kann die Rechte die Linke global in die Knie zwingen!

Sie werden wahrlich alles - und damit meine ich auch alles - in die Waagschale werfen um uns zu bekämpfen und zu besiegen. Wir werden uns auf allerhärteste Auseinandersetzungen einstellen müssen. Ich kann nur hoffen, daß dies auch jeder einzelne von uns in aller Konsquenz für sich selbst und für seine Zusammenhänge tut.
Bereits heute vergeht kein Tag ohne linksextreme Gewalt, Brandanschläge und Farbschmierereien!

Und auch von anderer Seite droht Ungemach. Natürlich habe auch ich mich wie ein kleines Kind über den überwältigenden hohen Wahlsieg von Trump gefreut und mich an den verzweifelten Gesichtern der Lügenjournalisten und Linken im "Elektro-Maas" (TV) erfreut; ja geradezu geweidet.

Aber schon jezt zeigt sich, daß Trump Teile der Krankenversicherung beibehalten will. Also hat er sein erstes Wahlversprechen schon gebrochen.
Die KV ist deshalb so unbeliebt, weil sie überwiegend Schwarze in ihren Genuß bringt und überwiegend Weiße das ganze bezahlen sollen - das ist es im Kern weshalb so viele Weiße in den USA so erbittert gegen Obamas KV kämpfen. Überspitzt könnte man fast sagen, daß arbeitssame Weiße hier faule und arbeitslose Schwarze finanzieren sollen.
Und ausgerechnet hier knickt Trump schon vor seiner Präsidentschaft ein.

Was wir dann erst in der Frage der Ausweisung der 12 Millionen illegalen Einwanderer überwiegend aus Lateinamerika?! Was wird aus dem versprochenen Bau der Mauer?
Genau deswegen wurde er doch gewählt!!!
deutscheridentitärer
13. November 2016 07:58
Für mich ist gewiss, das hinter Trump „Leute“ stehen, die man öffentlich nicht wahrnimmt. Unter Umständen hat noch nicht einmal Trump selbst davon Kenntnis.


Für mich ist das keineswegs gewiss.

Es mag sein, ja.

Es mag genauso gut sein, dass ein Mann im Alleingang eine Reihe Schwächerer weggefegt hat. Sowas kommt eben gelegentlich vor.
Winston Smith 78699
13. November 2016 09:00
@ Stil-Blüte
@ Klaus Kunze Ihr Beitrag hat es in sich. Er ist komplex. Zu komplex für diese Seite?

Ganz nett ist der schon, aber an welcher Stelle bitte derartig komplex? An welcher Stelle steht was Neues?
Wie wäre es, wenn Sie nächstens Ihren umfangreichen Beitrag kluger Gedanken der Sezession anböten? Er ginge dann nicht im Orkus des weiitläufigen, ausufernden Netzes unter.

Kunze schreibt Bücher und hat quasi einen Kleinverlag, werben Sie doch lieber gleich dafür:
http://klauskunze.com/heikun/mut/index.htm
http://klauskunze.com/heikun/par/index.htm

Eines finde ich in dem Kommentar nochmal schön herausgeschält: die im eigenen Interesse letztlich antideutschen Invasoren, angefangen meinetwegen bei den Türken, greifen längst eine bestehende anti-identitäre, antinationale, egalitaristische Eine-Welt-Ideologie auf und unterstützen diese im Rahmen ihrer Möglichkeiten, weswegen sie auch in den Medien so überpräsent sind und gezielt aufgebaut werden. Damit agieren auch sie als Werkzeug anderer Interessen. Damit findet auch der mit der muslimisch-orientalischen Erziehung der Jungen gut verträgliche und gar nicht so latente Deutschenhass vieler Türken einen ideologischen Militärhafen nach jahrzehntelanger einsamer Feindfahrt. (Aber neu ist das auch nicht, sondern bestimmt Aufguß von x-fach Kubitschek und anderen aus den 2000er-Jahren.)

Ihre einströmende ethnisch gemischte Masse ist ein weiteres globalistisches NWO-Werkzeug, aber bezeichnenderweise schotten die Türken sich gegen diese Neuen doch ebenso ab wie vorher gegen die Deutschen - immer mit Ausnahmen. Und abgesehen von der Kräftebündelung durch den Islam als Zweckbündnis der Eroberer natürlich. Auch logisch: als Nationalist agiere ich im Feindesland - und das sind wir entgegen aller Propaganda für die Türken, wer auf das Freundschaftsgetue reinfällt, wird evtl. böse erwachen - antinational, globalistisch und wähle rotgrün (im alten Sinne vor Merkel).

Die Türken führen insgesamt ein logisches egoistisches und nationalistisches Verhalten vor, indem sie all dies machen, was den Deutschen verboten ist. Deutsche Jugendliche wissen dies seit Jahrzehnten unartikuliert und suchen Abstand durch Bildung. Bezeichnenderweise vollzogen sich die ersten ethnischen Durchmischungswellen über Beziehungen männlicher Jungtürken mit minder gebildeten jungen deutschen Frauen. Aber nie umgekehrt: junge Türkinnen waren tabu für Deutsche. Sagen durfte man diese Dinge nie so deutlich in der Öffentlichkeit, auch schon vor dreißig Jahren nicht.
Klaus Kunze
13. November 2016 09:23
Liebe @Stil-Blüte,
um das Kennzeichnende einer Bewegung zu erkennen, muß man zwangsläufig alle sekundären Begleiterscheinungen ausblenden. Ich habe darum erheblich abstrahiert, um den Kausalzusammenhang zwischen objektiver Interessenlage, aus ihr resultierender Weltsicht (ideologischem Grundstandpunkt) und den daraus folgenden politischen Handlungen zu verstehen. Ob ich da richtig liege, würde ich gern weiter diskutieren.
Auf die von Ihnen angesprochenen (aus meiner Sicht) Nebenfaktoren einzugehen hätte (innerhalb des zur Verfügung stehenden Platzes) das Verständnis des Kernes dessen erschwert, was ich zur Erklärung der derzeitigen Lage anbieten möchte.
Johannisthaler
13. November 2016 10:25
@ Hartwig aus LG8
Punkt b) sehe ich anders. Die Demokraten machten eine Person zur Spitzenkandidatin, die entscheidende Schwachpunkte hat.
Wer unterstützte Clinton, obwohl Sanders derjenige war, der gegen Trump die besseren Chancen hatte? Für das beträchtliche Wählerpotential, das gegen das Establishment votieren wollte, wäre Sanders attraktiv gewesen. (Wobei es möglicherweise auch einfach daran lag, daß dieses Potential aus Arroganz ignoriert wurde.)
Desweiteren ist es für eine Partei riskant, jemanden auf den Schild zu heben, gegen den das FBI ermittelt.
Und Clintons Bilanz als Außenpolitikerin kann auch nicht überzeugen.

Möglicherweise war ja nicht die Unterstützung für Trump wichtiger, sondern die für Clinton, die schon Unsummen ausgeben konnte und auch mußte, um Spitzenkandidatin zu werden ...
Waldgänger aus Schwaben
13. November 2016 11:39
Wenn ich die Zeitungen lese - die haben echt nichts verstanden.
(Erich, städtischer Arbeiter am 10.11.2016 am Stammtisch)

Wir sind vermutlich Zeitzeugen des Vorabends historischer, weltweiter Umwälzungen.
Die angemessene Haltung für mich ist momentan staunendes Sammeln, gezieltes Beobachten und schweigendes Nachdenken.
Valjean72
13. November 2016 11:59
@Hartwig aus LG8
Für mich ist gewiss, das hinter Trump „Leute“ stehen, die man öffentlich nicht wahrnimmt.


Ich teile diesen Gedankengang. Donald Trump hätte niemals auf sich allein gestellt, d.h. ohne wohlwollende bis aktive Unterstützung aus Teilen entscheidender Institutionen wie FBI, Militär und anderer diesen Weg bis hin zum Wahlsieg einfahren können.
Nixfuerungut
13. November 2016 12:10
Die Spaltung der Bevölkerung ist Folge des Mulitkulti. Das eine Spaltung entstünde war vorzusehen, und immer Argument der "Rechten" diese nicht grenzenlos zuzulassen.

Die Linken verneinen immer noch diese Spaltung, treiben den Keil aber immer heftiger ins Mark der Gemeinschaft, die nun bald keine mehr sein wird. Das ist das Absurde dabei.
Sascha
13. November 2016 16:26
Russische Beobachter gehen davon aus, dass hinter Trump die Kräfte der realen Industrien in den USA stehen. Oder was davon noch übrig ist. Aber es ist ja nun nicht so, dass die gar nichts mehr produzieren würden.

Teil dessen ist natürlich auch die Rüstungsindustrie. Druck auf die Verbündeten, mehr Waffen einzukaufen (klar wo) ist dort natürlich willkommen, dass die USA selbst kaum noch in der Lage ist, mehr einzukaufen, wird man dort wissen.

Generell freue ich mich natürlich auch. Aber man sollte das nicht überschätzen. Es ist genügend offensichtlich, dass hier lediglich eine Fraktion des amerikanischen deep state gegen eine andere durchgesetzt hat. Und wir sollten froh sein, dass es nicht die aggressivere Fraktion war.

Denn ein Ende der amerikanischen Weltherrschaft wenn eine irrational-aggressive Fraktion dort die Macht hat würde eine sehr hohe Kriegsgefahr bedeuten.
Dietrich Stahl
13. November 2016 21:04
@Direkte Aktion

Was wir dann erst in der Frage der Ausweisung der 12 Millionen illegalen Einwanderer überwiegend aus Lateinamerika?! Was wird aus dem versprochenen Bau der Mauer?
Genau deswegen wurde er doch gewählt!!!


Donald Trump steht zu seinem Wort: Web.de am 13. November 2016, 17:39 Uhr

Der gewählte US-Präsident Donald Trump will bis zu drei Millionen Menschen ohne gültige Dokumente ausweisen.
Dies seien Kriminelle, Drogendealer und Bandenmitglieder, sagte Trump in seinem ersten Fernsehinterview nach seiner Wahl dem Sender CBS. „Wir schaffen sie außer Landes, oder wir sperren sie ein.“

Trump hält mit Abstrichen auch an seinem umstrittenen Mauerbau an der Grenze zu Mexiko fest. Auf die Frage, ob er wirklich eine Mauer bauen wolle, antwortete Trump: „Ja“.


Es hilft, seine Geschichte und Herkunft zu kennen, um Trump zu verstehen.

Donald Trump – Seine Geschichte
https://www.youtube.com/watch?v=OCabT_O0YSM#t=184.1034248


Hier wird seine politische Entwicklung seit seinen frühen Jahren dokumentiert.

Vor dreißig Jahren sagte Trump nichts anderes als das, was er heute sagt:

Amerika braucht eine prinzipielle Wende zu den wahren Werten. Der Augiasstall muss ausgemistet werden. Doch er wollte es nicht unbedingt selbst tun – wer wollte es ihm verübeln. Nur es kam kein anderer, der bereit für diesen Dienst war. Mit 70 Jahren nahm er es schließlich auf sich, den Job selbst zu übernehmen. Jetzt oder nie.
Bran
13. November 2016 22:39
Der ganze Enthusiasmus über die Person Trump ist meines Erachtens verfrüht, nicht aber über seine Symbolkraft.
Als Person ist er im besten Falle ein aufrechter Patriot, der seinem Volk wieder Beschäftigung und Stolz verschaffen will. Nur: Dann ist bald die JFK-Lösung angesagt.
Im zweitbesten Falle ist er, wie von den Russen kolportiert, der Mann der alten Industrie Amerikas, der Geheimdienste und des Militärs. Dann bringt er Verbesserungen, wird aber die Brandherde der Welt weiter anfachen, wobei sich aber die US-Truppen wenigstens zurückhalten.
Im schlimmsten Falle ist er eine Beruhigungspille der Elite, die Totenglocke, die Umsturz, Unruhe und Instabilität bringen wird.

Für Europa bedeutet dies Alles aber nichts Anderes, als dass wir nun die Gelegenheit ergreifen und mit deutlicher, verständlicher Sprache in die Öffentlichkeit treten müssen. Denn dies hat Trump so oder so oder so sowieso gebracht: Tabus sind gefallen. Türen haben sich geöffnet. Ich erlebe das im Gespräch mit x Leuten. Wir müssen nun noch hartnäckiger und gradliniger sein. Immer weiter. Immer vorwärts.

Und damit einem dabei nicht langweilig wird und man auch mal was zu lachen hat, hier noch der Link zu dem nackten Video des Schwarzen, der die Clinton-Hysteriker auslacht:

https://www.youtube.com/watch?v=xNbF9PI9Gjo

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es z.B. ganz wunderbar auf FB zu posten ist und die witzigsten Reaktionen hervorruft.
24. November 2016 05:29
Tesst
Test
02. Dezember 2016 13:17
Johannes NEU
KDKKoeln
13. November 2016 09:27
In den #USA tobt der Mob. Was lernen wir daraus? https://t.co/0T358dD6HZ #Trump #Clinton #Medien #linke… https://t.co/jX8MpTWmWs
A.H.
14. November 2016 08:24
Zum Thema Bachmann :

Mein erster Gedanke war : Wir sind doch genug. Dann "leitet" eben ein anderer.
Wer seine Freunde, Helfer und Mitstreiter sind, können sie nicht verbieten.
Dieses System muß man mit seiner eigenen Engstirnigkeit schlagen.
;-)
Damit Sie kommentieren können, müssen Sie sich mit Ihrem Kundenkonto anmelden.

Falls Sie kein Konto besitzen, können Sie hier ein Abo zeichnen, oder einen Online-Zugang erwerben.