10. Dezember 2016

Szene-Kaleidoskop V: Wunderliches, Wawerka, Wichte

von Nils Wegner / 11 Kommentare

Denunziantentum ist hierzulande heutzutage sehr einträglich, besonders in Regierungsauftrag. Zumindest meistens. Um so schöner, wenn sich mal ein eifriger »Aktivist« daran verhebt:

Nils Wegner ist studierter Historiker und arbeitet als Übersetzer und Lektor.

Doch zuerst nach Halle, zu den Jungs von "Laut Gedacht". Dort geht es diesmal nicht nur um die übliche Medienschelte, sondern auch um langfingrige Polizei, deren verzweifelte Suche nach Verstärkung (Deutschkenntnisse werden damit nachrangig) sowie den Sumpf der staatlich finanzierten "Flüchtlingshilfe" in Sachsen – kreative Einkommensstrategien in Nichtregierungszeiten!



Unterdessen hat die ZEIT gestern online und gedruckt die Causa Thomas Wawerka aufgegriffen. Die Landeskirche sagt, der ehemalige Pfarrer sei »menschenfeindlich«; der Superintendent sagt, er sei »nicht so bewandert mit dem Internet«; Wawerka nennt Kubitschek einen »ehrenwerten Mann, [...] Bürgerrechtler, [...] Freund«. Herausgekommen ist eine bemerkenswerte Momentaufnahme des Risses, der durch unser Land geht – an einer evangelischen Personalie beispielhaft dargestellt. Bleibt nur zu hoffen, daß das beim Liberallala-Flaggschiff ZEIT nicht so bald jemand merkt und den Text klammheimlich verschwinden läßt...

Klammheimlich verschwinden lassen würden gerade sich mutig vorkommende Verteidiger politischer Scheuklappen so manches. Und damit sind wir wieder beim Ausgangsthema. Zugegebenermaßen ist das Thema nicht schön, also in aller Kürze: Das hier ist der hochbesorgte und extrem engagierte Superdemokrat Gerald Hensel, und das hier ist der Shitstorm-Aufruf auf seinem wahnsinnig kreativen »Ich bin so hip und links«-Blog, mit dem er glaubt, Breitbart News und andere alternative Medien schädigen und so – endlich! – das Vierte Reich verhindern zu können. Die bizarren Blüten des Ganzen lassen sich in Echtzeit verfolgen. Henryk Broder hat dazu einige Basisinformationen zusammengetragen; viel interessanter ist aber der Kommentar des Wettbewerbsrechtlers Joachim Steinhöfel zum manifest kriminellen Potential des feinen Herrn Hensel. Schlimm für die andere Feldpostnummer: Die Kritikmechanismen des Internets funktionieren eben doch in beide Richtungen.

Nils Wegner ist studierter Historiker und arbeitet als Übersetzer und Lektor.

Kommentare (11)

E.
10. Dezember 2016 12:19
Danke für den Artikel und die darin enthaltenen Links. Bei dem verlinkten Zeit-Artikel über Herrn Wawerka empfehle ich den ersten Leserkommentar von "blauenstein1". Es dürfte doch angeraten sein, kluge Menschen wie Herrn Wawerka als Referenten in einer der zahlreicher werdenden :) Landtagsfraktionen der AfD zu beschäftigen.
Meier Pirmin
10. Dezember 2016 13:40
Ich melde mich auch deswegen hier mit Klarnamen, um klar zu machen, dass ich mich mit dem ehemaligen Pfarrer Thomas Wawerka sowie mit dem weiterhin als Seelsorger und Priester tätigen ebenfalls schikanierten Pfarrer Alois Oblinger, dem literarischen Porträtisten von Gerd-Klaus Kaltenbrunner, solidarisch sehe. Es gibt politwissenschaftlich nicht das geringste Indiz, dass einer dieser beiden sich auch nur je annähernd so extremistisch verhalten hätte wie zum Beispiel Polizistenschläger Joschka Fischer oder Pädophilenekel Dany Cohn-Bendit, die aber aufgrund ihrer Weiterentwicklung und erklärbarer gesellschaftspolitischer Umstände sagen wir mal als Paulskirchenredner angesagt sind - was sie nicht einmal nur schlecht gemacht haben - während die beiden genannten Theologen im Prinzip aus dem öffentlichen Geistesleben weitgehend ausgeschlossen scheinen, wiewohl sie im Sinn von Aristoteles der politischen Mitte vergleichsweise nahe stehen, zumal niemand zur Mitte gehört, der in seinem Leben nicht auch - im Sinne von Aristoteles - Mut und Tapferkeit gezeigt hätte. Ein Kennzeichen des Totalitarismus wäre es freilich, wenn Herrn Wawerka eine freundschaftliche Beziehung zu G.K. und dessen Frau Ellen Kositza zum Vorwurf gemacht würde. Ich finde eine solche Freundschaft politisch eher unbedenklicher und gewiss harmloser als wenn Herr Altkanzler Schröder mit Herrn Putin befreundet sein will, wogegen ich zwar auch nichts habe und was auch kein Grund zur gesellschaftlichen Ausgrenzung Schröders sein müsste. Aus meiner tiefsten Überzeugung heraus verharre ich auf der Meinung, dass Herr Wawerka sich nie annähernd so menschenverachtend geäussert hat wie etwa Herr EU-Parlamentspräsident Schulz, als er meinen Landsleuten und mir, der ich doch mein Land tausendfach besser kenne als Herr Schulz, vorwarf, "aus niedrigen Instinkten" für eine Einwanderungsbegrenzung gestimmt zu haben. Um Bilanz zu ziehen: die angeblich berufsethisch begründete Ausgrenzung von Herrn Wawerka macht den Eindruck eines reinen Machtspiels. Unter anderem, weil ich von der Integrität dieses Mannes überzeugt bin, stehe ich auch dazu, auf dem selben Blog mich mit ihm und anderen auf konstruktive Weise unterhalten zu haben. Wo immer es Schule macht, dass jemand wie Herr Wawerka wegen seinen Überzeugungen und seinen Aussagen mit Berufsverbot und Schikanen rechnen muss, kann streng genommen von Gedankenfreiheit nicht mehr die Rede sein. Mit zur Gedankenfreiheit auf diesem Blog gehörte es indes, dass nicht alle Strukturen der Opposition und des Widerstandes, die hier erörtert werden, von mir und anderen als richtig oder wenigstens als klug eingeschätzt werden. Dabei war ich jedoch stets der Überzeugung, dass Herr Wawerka zu den besonnensten und teilweise wegweisenden Stimmen gehört; ein guter Grund, die hier stattfindenden Debatten zu verfolgen und sich allenfalls daran zu beteiigen.
Ein gebürtiger Hesse
10. Dezember 2016 15:56
Sehr gut, daß das Drama um Thomas Wawerka auch über die Grenzen unseres Milieus hinaus bekannt gemacht wird. Der ZEIT-Artikel ist tatsächlich überraschend differenziert. Auch gibt er die Aussagen des Betroffenen erfreulich freimütig und ohne Diffamierung wieder. Beachtlich. Möge Wawerkas Fall nun noch weitere Kreise ziehen. Berührend auch (ich nehme an, für jeden, der dabei war), daß am Ende die fantastische Friedensandacht steht, die Wawerka in Schnellroda gehalten hat. Selten, praktisch nie, hatte ich eine derart begeisternde, ernstgemeinte, gewissenaufschließende Predigt eines Geistlichen gehört. Die Erinnerung daran wird für immer bleiben.
Gast auf Erden
10. Dezember 2016 16:32
Ich wollte schon bei Wawerkas Interview im Oktober ganz „dumm“ anfragen, da ich dem freikirchlich-evangelikalen Spektrum der klerikalen Szenerie entstamme (wo eben der neu gekürte Bischof von dieser Seite her zum neuen Leuchtturm „hochgejazzt“ wurde) und mir das systemeigene/-interne Räderwerk der EKD, dem sich ein Pastor in dieser Zeit ausgesetzt sieht, gelinde gesagt, sehr intransparent erscheint: kann also nicht Bischof Renzing einfach mal hergehen und – quasi „ex cathedra“ – verkünden: „Jungs, ihr an der Basis in Frohburg habt euch da grade fürchterlich verrannt. Der Mann bleibt in seinem Kirchspiel. Wirklich „Parteischädigendes“ – (also auf Kirche bezogen) – auf meinen Tisch, andernfalls will ich nichts mehr hören!“ – Ansonsten entpuppt sich diese „Causa“ selbst aus dem ZEIT-Artikel (!) heraus als ein Lehrstück, einzig gespeist aus Denunziantentum und der Gerüchteküche, und am Ende will es keiner mehr gewesen sein. Ich bin gespannt! Und an Herrn Wawerka gerichtet, ein Zitatbeginn: „Mönchlein, Mönchlein…“ Wie’s weitergeht, ahnen, wissen (oder ergoogeln) die meisten…
Hajo Blaschke
10. Dezember 2016 22:38
Ich stimme zu: Götz Kubitschek ist ein ehrenwerter Mann.
Heinrich Brück
11. Dezember 2016 12:50
Wenn die Evangelische Kirche eine Firma ist, wie aus dem Zeitartikel herausgelesen werden kann, frage ich mich, wie diese Firma das Reformationsjubiläum feiern möchte, ohne Martin Luther aus dieser Firma kündigen zu müssen? Und es bleibt totalitär, wenn die Kirche Vorwürfe erhebt, aber nicht beweisen zu müssen glaubt, inwiefern Pfarrer Wawerka nicht evangelientreu, im Netz als Verfasser von Kommentaren in Erscheinung trat.
Arminius Arndt
11. Dezember 2016 13:02
Der Fall Wawerka wird am Ende nur Kontraproduktiv für die evangelische Kirche sein. Andere Jungpfarrer werden dann eben mehr Kreide fressen, bis die Probezeit vorbei ist. Überhaupt ist das "in sich hinein fressen" exakt das, was maßgeblich mehr zu einer befürchteten Radikalisierung führen kann, die man mit dem Ausschluss kritischer Geister verhindern will - es gärt dann eben im stillen in den Menschen. Vom frischen, freien "Mach´s Maul auf" eines Luther ist die evangelische Kirche mittlerweile schon Lichtjahre entfernt - ja sich schon auf Luther zu berufen, dürfte nicht mehr ohne weiteres möglich sein, spätestens - diese Ironie sei erlaubt - seit dem ein Doppelname offensichtlich wertvoller für eine Karriere innerhalb der evangelischen Kirchen in Deutschland ist, als Quellen- und Bibelkenntnis. An Herablassung und Selbstgefälligkeit kaum überbietbar ist das "Ich wünsche ihm, dass er etwas findet, das ihm entspricht.", des Superintendenten. Mal eben einem 41 -Jährigen zu sagen, fang doch noch mal von vorne an, Pfarrer bist Du sicher nicht - sehr christlich. Ich hoffe, dass sich eine Freikirche findet, die Herrn Wawerka eine Heimat bieten kann, denn den Beruf verfehlt hat er sicher nicht.
Der_Jürgen
11. Dezember 2016 13:55
Da sieht man, wie grob man sich irren kann. Noch vor einigen Tagen schrieb ich, kein Organ der Systempresse werde Pastor Wawerka auch nur erwähnen, es sei denn, um ihn grob zu diffamieren. In diesem Fall bin ich allerdings froh, auf dem Holzweg gewesen zu sein. Eine Schwalbe macht bekanntlich noch lange keinen Sommer, aber dass selbst das "Flaggschiff der Vergangenheitsbewältigung" (Armin Mohler über die "Zeit") in einem Beitrag über Wawerka auf plumpe Hetze verzichtet und ihn sogar selber zu Wort kommen lässt, ist eine positive Überraschung. Ob sich, um die alttestamentarische Geschichte von Abraham und seiner vergeblichen Fürbitte für Sodom auf die heutige Zeit zu übertragen, in der EK neben Wawerka und dem von Pirmin Meier erwähnen Alois Oblinger noch weitere acht Gerechte finden werden?
Sven Jacobsen
11. Dezember 2016 21:22
Eigentlich ist das Nötigste gesagt worden. Nach dem zu urteilen, was in dem Artikel der ZEIT zu erfahren ist, wäre es vor dem Hintergrund z.B. des Art. 3 GG ausreichend gewesen, wenn die Kirchenleitung Herrn Wawerka als Geistlichen an die Pflicht zur politischen Maßhaltung – vergleichbar einem Beamten im Staatsdienst – erinnert hätte, die neben dem Recht auf eine eigene Meinung im Rahmen der Verfassungsordnung besteht. Stattdessen wurde er entlassen, eine lange und teure akademische Ausbildung ist für die Katz, eine Existenz liegt in Trümmern, ein als authentisch geltender und in der Gemeinde beliebter Mann wird zum Sozialfall. Es hat auch keine Rolle gespielt, dass er, wie im Artikel erwähnt, aktiv in der Flüchtlingshilfe tätig war. Die Kirche reagiert scheinbar auf Meinungen, die sehr eng gesetzte Grenzen überschreiten, in der Manier der historisch bekannten Dogmatiker. Wie aber will die Kirche glaubhaft für konstruktive Gemeindearbeit einstehen, wenn ihre Geistlichen gehalten werden, eine zugelassenen Partei aus der Wahrnehmung zu streichen, die etwa 25% der Wähler in der Region Herrn Wawerkas anspricht? Inwiefern ist eine Kirche überzeugend, die aus den historischen Erfahrungen mit Zensur und Meinungsdiktat keine hinreichenden Schlussfolgerungen zieht? Da ist es doch kein Wunder, wenn die Bindung zwischen Kirche und Bevölkerung zerbröselt.
Meier Pirmin
12. Dezember 2016 11:27
@Der_Jürgen. Pfarrer Oblinger, geweihter Priester und Pfarrer von Lindau am Bodensee, gehört nicht zur Evangelischen Kirche. Dass er nicht mehr in politischen Zeitungen publiziert (generell nicht mehr, nicht bloss nicht mehr in der Jungen Freiheit oder bei Sezession), ist bei ihm in bemerkenswerter Weise ein Akt kirchlichen Gehorsams. Dies bleibt insofern zu respektieren, weil man die mutmassliche keineswegs extremistische Haltung von Pfarrer Oblinger auch dann kennt, wenn er schweigt. Letzeres galt bekanntlich ebenfalls nach dem Verstummen für den asketischen Schweiger Gerd-Klaus Kaltenbrunner, der über Jahre dann keine Zeitungsartikel oder sonstige poliitisch interpretierbare Statements mehr geleistet hat. Was könnte dies für Herrn Wawerka und ähnlich gesinnte Theologen bedeuten? Sicher keine Verpflichtung zum zwanghaften Verstummen. Es wäre aber sehr wohl denkbar, dass man sich in einer anderen Lebensphase - näher an der Ewigkeit - nicht mehr politisch äussert. Aber sowohl das Sprechen und Kommentieren wie auch das Verstummen müssen Ausdruck der "Freiheit des Christenmenschen" sein. Keinen Kommentar abgeben kann im Einzelfall Mut erfordern. Das berühmteste Beispiel der Kirchengeschichte war Thomas Morus, der enge Freund des Erasmus von Rotterdam und Begründer des Uropie-Begriffs, einstiger Lordkanzler von England und einer der bedeutendsten Humanisten aller Zeiten. Er wurde hingerichtet, weil er zur Forderung allgemeiner Zustimmung gegenüber dem König Heinrich VIII. lediglich geschwiegen hat. Es war ein Schweigen, das die Zustimmung der gesamten Gelehrten- und Politikwelt Englands schon fast lächerlich machte und ad absurdum führte. Die verlangten Formeln der politischen Korrektheit wenigstens nie in den Mund nehmen ist also schon viel und kann auf Dauer, besonders in der Kirche, subversive Wirkungen auslösen. Umgekehrt ist, gemäss Karl Barth, stets klar, dass politische Aussagen von Kirchenvertretern stets unter Irrtumsvorbehalt erfolgen und auf gar keinen Fall mit der Meinung von Jesus Christus gleichgesetzt werden können. Das gilt sogar und erst recht für diejenigen, die es besonders gut zu meinen glauben. Wenig ernst zu nehmen sind zumal Mehrheitsmeinungen der Kirche zu politischen und institutionellen Fragen, deren Nichteinhaltung einen Inquisitionsprozess zur Folge hätte. In diesem Fall hat der Gläubige keinerlei Sicherheit, ob es sich um eine ehrliche und ungezwungene also frei errungene Aussage handle. @_Sven Jacobsen. Die Meinung von Herrn Wawerka wäre auch dann ernst zu nehmen, wenn sie nur von einem Prozent der Gläubigen geteilt würde. Dies gilt erst recht und zumal für Aussagen, die er ausserhalb der Kanzel machte und macht. Für den Predigthörer stellt das durchaus eine Entlastung dar. Selber erlebte ich 1971, am Sonntag der Schweizer Nationalratswahlen, dass ein Prediger sagte: "Würde Moses heute leben, er würde Team 67 wählen." Letzteres war eine frühe linksgrüne Gruppe im Kanton Aargau. Ich erlaubte mir während der Predigt eine Abwinkgebärde. Es ist nun wirklich "dümmer als die Polizei erlaubt", über das Medium der Predigt eine Wahlempfehlung abzugeben, wiewohl auch die kath. Kirche vor Jahrzehnten z.B. in Italien nicht davor zurückschreckte. Mittlerweile gibt es in Ausbildungsgängen von Theologen "Reich-Gottes-Verträglichkeitsprüfungen" in Richtung linker oder wenigstens antirechter Empfehlungen zu Wahlen und Abstimmungen. Nachweisbar aber haben sich die Herren Wawerka und Oblinger nie auch nur andeutungsweise auf der Kanzel Im Sinne von Parteipropagandisten geäussert.
Der_Jürgen
12. Dezember 2016 12:57
@Pirmin Meier Danke für Ihre Korrektur bezüglich Alois Oblingers. Ich habe mich inzwischen über ihn kundig gemacht. "Keinen Kommentar abgeben kann Mut erfordern", schreiben Sie unter Hinweis auf den bekannten Fall des Thomas Morus. Ja, das stimmt. In der katholischen Kirche gab es früher (und gibt es zumindest theoretisch auch heute noch) das "peccatum per ommissionem" (Sünde durch Auslassen). Als solches stuften manche besonders strenge Geistliche beispielsweise eine lange Predigt ein, in der kein einziges Mal von der Hölle die Rede war... Auch in der "aufgeklärten" BRD gibt es so etwas. Zu dem Geschichtsforscher Udo Walendy, der sich in einem Artikel mit dem berühmten Ort in Oberschlesien befasst hatte, ohne gewisse für dort behauptete Vorgänge zu erwähnen (ohne dass er deren Realität ausdrücklich bestritten hätte), sagte der Richter, der ihn verurteilte: "Sie werden nicht für das bestraft, was Sie geschrieben haben, sondern für das, was Sie NICHT geschrieben haben." Worüber man nicht die Wahrheit sagen darf, darüber soll man wenigstens schweigen. Dies ist eine Weisheit, die auf diesem Blog, sowie demjenigen Jürgen Elsässers, ziemlich konsequent beherzigt wird.

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