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  • 23. April 2012

    Die Piraten und das rechte Gespenst

    von Martin Lichtmesz / 0 Kommentare

    Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

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    Manche Leute müssen mit einem Dachschaden leben. Damit es bei keinem unserer Autoren so weit kommt, sollten Sie die Arbeit für sezession.de jetzt honorieren, während Lichtmesz oder Kositza oder einer der anderen bereits über dem nächsten Beitrag sitzt.

    Am Samstag hörte ich während einer Autofahrt Deutschlandradio. In jedem zweiten Beitrag ging es um "Rechtsextremismus". Da war etwa die Rede von der "rechtsradikalen" Marine Le Pen, und daß Sarkozy mit Einwanderungsthemen "in den Gewässern des Front National" fische. Dann folgte ein Bericht über den Breivik-Prozeß in Norwegen, der als mediale Horrorshow live übertragen wird. Und schließlich kam ein langer Beitrag über "rechtsextreme Äußerungen" in der Piratenpartei. Es scheint also, das die "Rechte" in ganz Europa brennendes Thema Nr. 1 wäre, wobei freilich niemand so recht zu wissen scheint, was denn nun genau damit gemeint ist.  Differenziert wird dabei kaum (Marine Le Pen etwa wird in den Medien abwechselnd als "rechtsradikal", "rechtsextrem" oder "rechtspopulistisch" bezeichnet), und berichtet wird ausschließlich im Rahmen linker Begrifflichkeiten und Wertungen. "Rechtsrucks" sind in dieser Perspektive niemals eine Konsequenz aus fehlgeleiteter linker Politik, sondern eine Art psyc...

    Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

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