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  • 24. September 2012

    Eduard Limonow und Richard Millet - Loblieder auf böse Jungs

    von Martin Lichtmesz / 0 Kommentare

    Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

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    Manche Leute müssen mit einem Dachschaden leben. Damit es bei keinem unserer Autoren so weit kommt, sollten Sie die Arbeit für sezession.de jetzt honorieren, während Lichtmesz oder Kositza oder einer der anderen bereits über dem nächsten Beitrag sitzt.

    Ich hab's kommen sehen. Georg Diez, Stammautor des Spiegels, hat sich endlich entkrampft und seiner bisher vom demokratischen Über-Ich geknuteten Faszination für die bösen Jungs freien Lauf gelassen. Offenbar hat er lange dagegen angekämpft. Im Februar dieses Jahres hatte er noch die Gouvernante gespielt und sich semi-hysterisch über angeblich "rechte" Tendenzen in Christian Krachts Roman "Imperium" ereifert.Unerwarteterweise kam der altbewährte Schlager diesmal nicht an. Nachdem die literarischen peer groups beschlossen hatten, daß Diezens reflexartiges Alarmgebimmel reichlich uncool sei und er womöglich ein übler Banause, ruderte er schnell zurück und kam erstmal ins Grübeln. Das Ergebnis seines Lockerlassens ist lustigerweise eine im Spiegel vom 10. September erschienene hymnische Eloge auf einen russischen Schriftsteller, der um ein Zigfaches "böser", "unkorrekter" und noch dazu explizit "politischer" und "antidemokratischer" ist als der ungleich zahmere Christian Kracht: Eduard Li...

    Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

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