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  • 01. February 2013

    20 Jahre »Anschwellender Bocksgesang«

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    Manche Leute müssen mit einem Dachschaden leben. Damit es bei keinem unserer Autoren so weit kommt, sollten Sie die Arbeit für sezession.de jetzt honorieren, während Lichtmesz oder Kositza oder einer der anderen bereits über dem nächsten Beitrag sitzt.

    pdf der Druckfassung aus Sezession 52 / Februar 2013von Karlheinz WeißmannDie Ausgabe 6/1993 des Spiegel war die mit den Eiern im geöffneten Sarg auf dem Titelblatt (es ging um Salmonellen und die »Hühner-Mafia«), und der gelbe eye catcher in der rechten unteren Ecke verwies auf einen Beitrag über die Wehrpflichtdebatte im kürzlich wiedervereinigten Deutschland. Es gab auch sonst keinen Grund, anzunehmen, daß diese Nummer des Nachrichtenmagazins entscheidende Bedeutung für die intellektuelle Geschichte der »neuen« Bundesrepublik gewinnen würde. Der Schriftsteller Botho Strauß als Verfasser eines Spiegel-Essays war zwar eine ungewöhnliche Wahl, aber der Titel seines Textes – »Anschwellender Bocksgesang« – führte in erster Linie zu Irritation oder Achselzucken. Denn kaum jemand besaß noch genug Kenntnis der Antike, um zu wissen, daß »Bocksgesang«, oder »Gesang um den Bockspreis«, eine denkbare Ableitung des Begriffs »Tragödie« aus dem Altgriechischen ist und Bezug auf deren Ursprung in K...

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