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  • 20. February 2015

    Wie ich 294 Stunden dachte, AfD-Mitglied zu sein

    von Ellen Kositza / 113 Kommentare

    Ellen Kositza ist Literatur-Redakteurin und Mutter von sieben Kindern.

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    Manche Leute müssen mit einem Dachschaden leben. Damit es bei keinem unserer Autoren so weit kommt, sollten Sie die Arbeit für sezession.de jetzt honorieren, während Lichtmesz oder Kositza oder einer der anderen bereits über dem nächsten Beitrag sitzt.

    Ein possierliches Spiel in mehreren Akten:Erster Akt: Die AfD ist immer wieder Thema im Hause & im Bekanntenkreis: Ist doch toll, was die machen! --- Nein, Partei ist Partei. Immer die gleichen Mechanismen. Wirst sehen! --- Aber lies mal, was die Petry hier sagt! Goldrichtig! Tolle Frau! Und der Gauland! Ich find das mutig! --- Partei ist immer Filz. Du hast falsche Hoffnungen. --- Vielleicht. Aber die haben doch tolle Leute! --- Fragt sich, ob die toll sind oder nur so tun --- usw.Im September 2014 hatte die AfD eine großformatige Anzeige in der Jungen Freiheit geschaltet „Jetzt Mitglied werden!“ Ich: „Schau! Von wegen, die halten peinlichen Abstand! Die werben um Leute wie uns!“ Natürlich fühlte ich mich persönlich angesprochen. Seit 1992 habe ich regelmäßig für die Junge Freiheit geschrieben, hunderte Artikel. Ich fühlte mich hundertprozentig als Teil der Kerngruppe dieser Annonce, bin außerdem Trägerin des Gerhard-Löwenthal-Preises für Journalisten, die JF hat ihn mir 2008 verl...

    Ellen Kositza ist Literatur-Redakteurin und Mutter von sieben Kindern.

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