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  • 08. October 2009

    Autorenportrait Hans-Jürgen Syberberg

    von Martin Lichtmesz / 0 Kommentare

    Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

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    Manche Leute müssen mit einem Dachschaden leben. Damit es bei keinem unserer Autoren so weit kommt, sollten Sie die Arbeit für sezession.de jetzt honorieren, während Lichtmesz oder Kositza oder einer der anderen bereits über dem nächsten Beitrag sitzt.

    pdf der Druckfassung aus Sezession 32/ Oktober 2009Hans-Jürgen Syberberg verläßt heute nur noch selten sein Nossendorfer Wahnfried, um sich der Öffentlichkeit zu stellen. Im Mai 2007 luden ihn Redakteure der Filmzeitschrift Revolver zu einer raren Aufführung seines Hauptwerks »Hitler – Ein Film aus Deutschland« (1977) nach Berlin ein. Nur wenige Zuschauer versammelten sich in der Volksbühne, um an diesem sonnigen Sonntag die siebeneinhalb Stunden des nur selten gezeigten Films durchzusitzen.Etwas größer war der Zuspruch am folgenden Abend, als sich Syberberg im Prater einem Werkgespräch mit zwei Jungregisseuren der »Berliner Schule« stellte. Die taz konnte an dem einst von der Linken heftig angefeindeten Regisseur nichts Aufregendes mehr finden. Hitler interessiere ihn nicht mehr, ebensowenig der »Irrationalismus«, den er sich in den siebziger Jahren auf die Fahnen geschrieben hatte, und »Gegenaufklärerisches« wurde nicht geäußert. Kurzum: ein »altersmilder Künstler aus Deutschland. Ir...

    Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

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