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  • 08. July 2012

    Wir selbst in Europa (1) - Identitäre Notizen

    von Martin Lichtmesz / 0 Kommentare

    Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

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    Wohin ist es verschwunden, das "Volk", von dem nach unseren Verfassungen und Parteiprogrammen "alles Recht" und "alle Staatsgewalt" ausgehen soll? Der Demos hat sich in diesen Wochen der Finanzkrise und des "kalten Putsches"  allenfalls auf der Fanmeile gezeigt, und sein Kernpartikel, der mittelständische Bürger, blickt auf den ESM und ähnliche unbegreifbare Monstren wie das berühmte Kaninchen auf die Schlange.Inzwischen wird gerade aus eher finsteren Beweggründen eine Konjunktur des pathosgeladenen Begriffs "Volk" lanciert, den man ansonsten lieber neutralisierend ("Bevölkerung") und sozialpädagogisch ("Menschen in Deutschland") aufgelöst sehen will. Kurz nach dem EM-Finale (und dem ESM-Beschluß) brachte etwa die FAZ  ein Prosastück im Prawda-Stil, in dem dafür plädiert wurde, die per EM angeheizten patriotischen Gefühle ("Die Bürger aber, die Völker, deren Mannschaften beim Fußball angefeuert werden, sind die Grundlage dieser Europäischen Union"), doch sinnvoll zu "abzurufen". Denn "...

    Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

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