30. Juli 2017

Sonntagsheld (22) – Klarmachen zum Entern

von Till-Lucas Wessels / 45 Kommentare

Kapitän Abdul-Bari kriegt Unterstützung...

Till-Lucas Wessels studiert und ist identitärer Aktivist sowie »Minenhund für zukünftig Zumutbares«.

Als am 12. Mai eine Handvoll Aktivisten der Identitären Bewegung in einer kleinen Nußschale an die Aquarius, das Flaggschiff von "SOS Mediterranee", heranfuhr und mittels Banner und Pyrotechnik eine Protestaktion durchführte, ahnte wohl keiner der Beteiligten, welches Abenteuer von dort seinen Lauf nahm.

Die erfolgreiche Aktion sollte der Startschuß werden für die in diesem Jahr vielleicht wichtigste und meistdiskutierte Kampagne einer Nichtregierungsorganisation.

Damals versprachen die Aktivisten: "Wir kommen wieder!" – jetzt sind sie da.

Ihr Budget: 150.000 €.
Ihr Schiff: die C-Star.
Ihre Besatzung: Identitäre Aktivisten aus ganz Europa.
Ihre Mission: Illegale Aktivitäten dokumentieren, zurückgelassene Schlepperboote versenken, Europa verteidigen.

Obwohl die C-Star zu diesem Zeitpunkt noch nicht in Sizilien angekommen ist, wo der Großteil der Aktivisten wartet, ist die Kampagne bereits jetzt ein voller Erfolg. Sekundiert durch die Recherche der Bürgerinitiative "Ein Prozent", haben die Identitären es geschafft, die Augen der widerwilligen Öffentlichkeit auf das Treiben im Mittelmeer zu lenken.

Politiker in Deutschland und Österreich sind gezwungen, Farbe zu bekennen: Sebastian Kurz übernimmt die Forderungen der IB, Martin Schulz besucht die NGOs und gratuliert zur erfolgreichen Schlepperarbeit.

Doch nicht nur in den Parlamenten fallen Masken. Das, was man mal als "linksgrün-versifftes Establishment" bezeichnet hat, tobt. Es tobt so sehr, daß aller Orten Risse in der glänzenden Oberfläche auftauchen, aus denen wie schwarzes Pech Mißgunst, kindische Enttäuschung und Entsetzen über die Entschlossenheit der Aktivisten quillt. Wie um sich selbst zu beruhigen, werden die immer gleichen Lügen ("Die Identitären wollen Flüchtlinge im Mittelmeer ertränken") wiederholt, gleichzeitig wird mit allen zuhandenen Mitteln versucht, die C-Star daran zu hindern, ihren Zielhafen anzusteuern.

Bereits im Suezkanal sorgten absichtlich gestreute Gerüchte und falsche Anschuldigungen (u.a. sollten sich bewaffnete Söldner an Bord des Schiffes befinden) für eine unsanfte Durchsuchung der C-Star und eine Verzögerung des Missionsbeginns. Nach kurzer Zeit konnte die Fahrt fortgesetzt werden.

Mitte der Woche dann der nächste Streich: Im Hafen der zypriotischen Stadt Famagusta wird das Schiff abermals festgehalten, der Kapitän und der Reeder in Haft genommen. Der Vorwuf diesmal (bitte nicht lachen): Menschenschmuggel.

Ich erlaube mir, an dieser Stelle die Stellungnahme der Missionsleitung einzufügen:

+++ Trotz Intrigen und Sabotage: Defend-Europe-Mission geht weiter! +++

Für „Defend Europe“ haben wir die C-Star gechartert, ein seetüchtiges Schiff mit erfahrener Mannschaft. Die Crew setzt sich aus verschiedenen Nationalitäten zusammen, wie es bei den meisten Schiffen der Fall ist. Laut dem Charter-Unternehmen befanden sich auch 20 Seemannsanwärter an Bord. Um ihre Ausbildung erfolgreich zu bestehen, müssen diese erst eine gewisse Anzahl an Meilen auf See sammeln. Dazu kaufen sich die Anwärter auf verschiedenen Schiffen ein, was ein vollkommen übliches und rechtlich einwandfreies Verfahren darstellt.

Die Seemannsanwärter hatten vor, in Ägypten von Bord zu gehen, doch eine Planänderung ließ sie ihre Reise auf der C-Star fortsetzen. In Zypern wollten sie dann endgültig die Heimreise antreten.

Wie wir aus Berichten wissen, wurden die Matrosen am Flughafen von NGO-Personal aufgehalten. Den Seemannsanwärtern wurde angeboten, doch in Europa zu bleiben und hier Asyl zu beantragen. Dafür lockten die NGOs mit falschen Versprechungen und viel Geld.

Fünfzehn Seeleute lehnten diese Angebote ab, fünf ließen sich bestechen und beschuldigen nun uns und die Reederei der „Schlepperei“. Dieses unerhörte Vorgehen zeigt uns, wie weit die NGOs gehen, um uns davon abzuhalten mit der C-Star die Situation vor der libyschen Küste aufzuklären. Leider verzögert sich der Beginn unserer Mission damit weiter, wird uns aber nicht daran hindern, dieses Unternehmen zum Abschluss zu bringen.

Bereits beim Passieren des Suez-Kanals hatten NGOs auf ähnliche Weise versucht, unser Schiff an der Weiterfahrt zu hindern. Aber alle Anschuldigungen von Waffen, Drogen bis zu Söldnern erwiesen sich als Lügen und konnten die Fortsetzung der Reise nur kurz verzögern.

Ein Rechtsbruch unsererseits liegt nicht vor. Wir erwarten daher das Ende der Ermittlungen und setzen dann unsere Mission ordnungsgemäß fort.

Defend Europe geht weiter!

Ein richtiger Kracher.

Unverzüglich begannen die Geier in den sozialen und nicht ganz so sozialen Medien loszukrähen. Siegesstimmung machte sich breit, in ihrer Euphorie teilten Linke und NGOs alle, was sich irgendwo zu dem Thema fand, und machten #DefendEurope damit zu einem der am häufigsten gelesenen Hashtags auf Twitter.

Zwei Tage später ist das Konto der Mission um mehrere tausend Euro schwerer, die haltlosen Anschuldigungen widerlegt und die C-Star wieder auf dem geplanten Kurs. Die Katerstimmung ist im Moment fast körperlich spürbar: Allenthalben macht sich Frustration und Unglauben breit, hier in Halle möchte man sich mit einer Party namens "Schöner feiern ohne Nazis" ablenken, gestern nacht versuchten zwei frustrierte Früchtchen, einen Farbbeutelanschlag auf unser Objekt zu verüben, wurden aber von der Wachmannschaft daran gehindert.

Fakt ist aber auch, daß die Missionsleitung auf Sizilien sehr genau mitbekommen hat, welche Maßnahmen zu ergreifen das Interessenkartell aus NGOs, Politikern und Medien bereit ist, um unliebige Aktivitäten zu verhindern. Die Kaperfahrt, die sich gerade dort unten abspielt, ist, das bleibt festzuhalten, kein Ferienabenteuer. Was die Jungs und Mädels von "Defend Europe", unterstützt durch die "Ein-Prozent"-Recherche, die unzähligen Spender und eine virale Gegenöffentlichkeit, machen, ist nichts anderes als eine friedliche Kriegserklärung an die gesamte europäische Grenzpolitik und an die Hegemoniestellung eines Kartells, das ausgedient hat.

Aus dem Halleschen Krähennest (mit hervorragendem Blick über den geisteswissenschaftlichen Campus, das erwähne ich immer wieder gerne) schicke ich deswegen diesen Artikel als höchstrichterlich ausgestellten Freibeuterbrief nach Catania und wünsche fette Beute!

PS: Wer finanziell unterstützen will, darf hier was zur Heuer dazuschießen, auf dem Laufenden bleibt man indes am besten hier.

Till-Lucas Wessels studiert und ist identitärer Aktivist sowie »Minenhund für zukünftig Zumutbares«.

Kommentare (45)

calculus
30. Juli 2017 08:50

Wenn ich es recht verstehe, gibt es bereits schon wieder einen Update. Offenbar haben die Aktivisten allen ein Schnippchen geschlagen, um auf ihr Schiff zu kommen:

Instead members of the mission flew to Cyprus on Friday morning to meet the boat whilst telling media outlets, including HuffPost UK, that it was still headed to Catania.

http://www.huffingtonpost.co.uk/entry/defend-europe-fake-news_uk_597d06a1e4b0da64e87994b4

Offenbar hat die Kriegslist geklappt, denn die MSM heulen nun etwas von "Fake news", übersehend, daß nicht die Aktivisten für die Meldungen verantwortlich sind, sondern sie selbst!

Maiordomus
30. Juli 2017 09:16

In der Schweizerpresse, selber der nichtlinken, wird nur von "Nazi-Schiff" geschrieben, etwa in der "Schweiz am Wochenende".

Solution
30. Juli 2017 09:40

Bilanz wird am Schluß gezogen. Bei aller Euphorie darf man nicht ausblenden, daß das Schiff bisher 5 Asiaten (Tamilen?) nach Europa gebracht hat. Die Besatzung wird wahrscheinlich auch "Flüchtlinge" aus Seenot retten müssen. Wenn es ganz schlecht läuft, hat man zum Schluß - unfreiwillig - lediglich die Zahl der Eindringlinge erhöht.

Ich finde die Aktionen der IB fast alle gut bis ausgezeichnet, besonders die in Berlin. Sie verdienen unser aller Unterstützung. Ob das mit dem Schiff allerdings nicht eine Nummer zu groß ist, wird sich zeigen. Es wird sich zeigen, ob es das wert war, mehr als 150.000 Euro dafür zu verbraten. Ein Projekt, wie das Haus in Halle, ziehe ich dem vor.

Nein, ich vergesse dabei nicht die Wirkung in den Medien. Auch hier ist es noch zu früh, eine Bilanz zu ziehen. Mag dies der erfolgreichste Teil der Mission werden - sofern der Plan tatsächlich aufgeht.

Dennoch wünsche ich den Leuten viel Erfolg und daß ich diesmal schief liege.

sven h.
30. Juli 2017 17:20

@Solution: Ich sehe das zuversichtlicher. Der Gegner hat ja auch so "klein" angefangen. Es kommt auf die Intention an. Ich wünsche Martin und seiner Besatzung viel Erfolg.

Der Gehenkte
30. Juli 2017 17:35

Ich versuche die Aktion permanent auf allen möglichen Kanälen zu verfolgen - mit gemischten Gefühlen! Die positive Bilanz wurde oben beschrieben, aber es gibt auch eine negative, zumindest potentiell.

1. Die IB lebt nicht durch die Aktion an sich, sondern viel mehr durch ihre Symbolwerdung und diese wiederum muß medial verbreitet werden. Im Moment scheint es mir hier ein fatales Ungelichgeweicht zu geben: Bislang ist es nicht gelungen, die Aktion in den Massenmedien affirmativ zu verkaufen, d.h. selbst die Selbsbeschreibungen und Zielsetzungen werden selten weitergereicht. Vielmehr bietet die Aktion den Medien die Möglichkeit, die IB zu dämonisieren. Hört man sich um, so wird dies auch bestätigt - weit verbreitet die Meinung: "Das kann man doch nicht machen", etwa die Leute absaufen zu lassen. Egal, wie oft man auf Twitter betont, daß man Seebrüchige retten will, diese Botschaft dringt nicht durch. Ergo: "Nazischiff", "menschenverachtend" etc.

2. Sollte es tatsächlich zu diesem Falle kommen, daß man Leute aufnehmen muß, was soll dann geschehen? Libyen dürfte ausgeschlossen sein. Hat man Kontakte nach Tunesien? Wie ist die rechtliche Situation? Es besteht die Gefahr, sich strafbar zu machen - was ein PR-Desaster wäre und die Bekanntschaft in tunesischen Gefängnissen (o.ä.) sollte man niemandem wünschen. Wie würden dann die Konsulate reagieren undundund

3. Man weckt hier möglicherweise Kräfte auf, die für eine kleine Bewegung zu groß sein könnten. Eine Milliardenmaschine steht mglw. den 150000 Euro gegenüber.

4. Der Haß der Gegner ist offensichtlich. Sie werden alles unternehmen, um die Aktion zu verhindern. Das könnte auf hoher See zu sehr ernsthaften Situationen führen.

5. Anscheinend sind die besten Köpfe aktiv involviert - sollte ihnen etwas passieren, ist die IB führerlos.

Alles in allem ein hochriskantes Unternehmen, das über die weitere Existenz der IB entscheiden kann. Offenbar fühlte man sich stark genug, diesen Schritt zu wagen. Vielleicht ist es ein strategischer Geniestreich, vielleicht aber sind auch nur die bisherigen erfolge zu Kopf gestiegen? Geht er auf, überstehen alle unbeschadet das Geschehen, hat man einen Medienerfolg, dann hat man sich in die erste Reihe katapultiert - scheitert er, kann es das Ende der Bewegung bedeuten und der großen Entwicklung sogar schaden.

Man muß sich auch die Frage stellen, ob man nicht einer progressiven, einer Steigerungs-Logik verfällt: die Aktionen werden schriller, dramatischer, gefährlicher - wie soll es weitergehen, what next?

Viel Glück!

calculus
30. Juli 2017 18:16

Sieht nicht gut aus:

http://www.nationalmemo.com/alt-right-ship-human-trafficking/

Es ist ein Wechselbad der Gefühle. Oben verlinkter Artikel ist zwar von heute (30.7),  jedoch ein Nachdruck eines am 28.7 veröffentlichten (https://www.mediamatters.org/blog/2017/07/28/pro-trump-trolls-silent-after-alt-right-ship-detained-mediterranean-apparent-human-trafficking/217437).

Dafür gibt es ein neues (erst wenige Stunden altes) Video von Lauren Southern/Brittany Pettibone, das wesentlich optimistischer klingt:

https://www.youtube.com/watch?v=7gFGd6_ebcg

Danach soll es morgen von türkisch Zypern aus losgehen.

ALD
30. Juli 2017 20:31

Die ganze Aktion im Mittelmeer ist nichts weiter als heisse Luft. Ein par Wochen Aufmerksamkeit in den Medien und ein par sonnige Wochen im Mittelmeer für schlappe 150000 euronen. Auch der Titel DefendEurope hat einen zynischen Beigeschmack. Europa wird nicht von jungen Maennern bedroht, die sich unerfüllbare Hoffnungen auf ein besseres Leben in Europa machen, sondern von denen, die diese Hoffnungen schürten und schüren. Das Vorgehen der NGOs spielt dabei nur die nebensaechliche Rolle des ausführenden Agenten. Um möglichst viele Menschen auf die inhaltliche Auseinandersetzung mit den IB-Forderungen hin zu manövrieren und die Symphatien der breiten Massen zu erlangen, haette die IB lieber ein Aufklaerungs- und Ausbildungs- bzw. Förderungszentrum in Lybien, im Libanon oder in der Türkei einrichten sollen, in welchem vor Ort die jungen Migrationswilligen über die Probleme in Europa aufgeklaert werden und ihnen alternative Perspektiven aufgezeigt werden könnten. Ohne Emphatie -  die mehr als ein sporadische Lippenbekenntnisse ist - seitens der IB für die Menschen, die sich auf den Weg machen, keine Symphatien in der breiten Mitte Deutschlands.  

Lotta Vorbeck
30. Juli 2017 21:34

@ALD - 30. Juli 2017 - 20:31

... Europa wird nicht von jungen Maennern bedroht, die sich unerfüllbare Hoffnungen auf ein besseres Leben in Europa machen, sondern von denen, die diese Hoffnungen schürten und schüren. ... Das Vorgehen der NGOs spielt dabei nur die nebensaechliche Rolle des ausführenden Agenten. ... Um möglichst viele Menschen auf die inhaltliche Auseinandersetzung mit den IB-Forderungen hin zu manövrieren und die Symphatien der breiten Massen zu erlangen, haette die IB lieber ein Aufklaerungs- und Ausbildungs- bzw. Förderungszentrum in Lybien, im Libanon oder in der Türkei einrichten sollen, in welchem vor Ort die jungen Migrationswilligen über die Probleme in Europa aufgeklaert werden und ihnen alternative Perspektiven aufgezeigt werden könnten. Ohne Emphatie -  die mehr als ein sporadische Lippenbekenntnisse ist - seitens der IB für die Menschen, die sich auf den Weg machen, keine Symphatien in der breiten Mitte Deutschlands.
________________________________________

Die vermeintlich nebensächliche Rolle der Schlepper-NGOs besteht faktisch darin, exakt das was die europäische Zivilisation existentiell bedroht über's Mittelmeer zu transportieren und auf Sizilien abzuladen. Die in Libyen wartenden Glücksritter haben für die Überfahrt ins "keine-Arbeit-trotzdem-Geld-Schlaraffenland" bezahlt. Von der libyschen Küste sind's nur ein paar Minuten Schlauchbootfahrt, bis die "Rettung" mit dem NGO-Schiffstaxi, noch in Sichtweite der Küste erfolgt. Reichlich naiv zu glauben, die Leute würden sich durch "ein Aufklaerungs- und Ausbildungs- bzw. Förderungszentrum in Lybien, im Libanon oder in der Türkei" von ihrem Vorhaben abbringen lassen. Warum Leuten, die sich selbst in "Seenot" bringen, um die illegale Einreise nach Italien zu erzwingen mit Empathie begegnen?

Rheinpreuße
30. Juli 2017 23:36

@calculus - 30.Juli 2017 18:16

Martin Sellner und weitere Identitäre sind bereits an Bord der C-Star wie sich folgendem aktuellen Beitrag auf unzensuriert.at entnehmen lässt.

https://www.unzensuriert.at/content/0024575-Schlepper-Fans-ausgetrickst-Aktivisten-gingen-auf-offener-See-Bord-der-C-Star

Der Artikel war heute mittag noch ohne weiteres per Google-News-Suche auffindbar, wird aber inzwischen dort nicht mehr angezeigt. Wahrscheinlich die Google-Variante der beim Spiegel gepflegten Listenhygiene.

Abdiel
31. Juli 2017 00:46

Volle Zustimmung zum Kommentar von Lotta Vorbeck. "Empathie" ist das Letzte, was wir hier aufbringen dürfen. In der nächsten Zeit wird es im Gegenteil darum gehen, Empathie systematisch zu verlernen, wo es nicht um Landsleute, Miteuropäer usw. geht. Das Übermaß an Mit- und Schuldgefühl ist es, das uns in diese Lage erst gebracht hat.  Während wir uns mit Orgien von Verständnis und Einfühlung aufhalten, wird der Kontinent geflutet. Kampfgeist sieht anders aus. Im übrigen lassen sich solche Gefühle nicht erzwingen, sondern lediglich ihr Anschein.

Wie Herr Wessels bin ich der Meinung, dass das Unternehmen rein durch das mediale Echo bereits viel bewegt hat. Die Artikel, die NGOs kritisch beleuchten, häufen sich, das Wegschauen ist nicht mehr so leicht. Dass dabei linke Medien plötzlich umschwenken, kann man natürlich nicht erwarten.- Sehr ernst würde ich allerdings die Gegnerschaft der Etablierten nehmen. Die Risiken zählt 2Der Gehenkte" oben zutreffend auf. Ich war deswegen während der gesamten Vorbereitungszeit hin- und hergerissen. Im Rahmen meiner finanziellen Möglichkeiten habe ich gespendet und auch mein Umfeld zum Spenden bewegt, während ich gleichzeitig des öfteren gehofft habe, das Schiff würde leztlich, zum Besten der Beteiligten, am Auslaufen gehindert. 

Von Geld "verbraten" kann allerdings keine Rede sein, in meinen Augen ist die Sache jeden Cent wert. Neben berechtigter Sorge, die mich genauso umtreibt, sind nicht wenige Kommentare auf Twitter usw. ganz offensichtlich von Neid getrieben. Hier hat jemand etwas gewagt, wovon andere nur träumen. Hut ab, wäre das Mindeste - die Sonntagshelden von heute sind Helden im Wortsinn, ob sie nun scheitern (da sei Gott vor) oder sich behaupten.

Kahlenberg
31. Juli 2017 00:56

Ich kann die hier geäußerten Vorbehalte gegenüber der Defend-Europe-Mission nicht im mindesten teilen. Von wegen "eine Nummer zu groß", "zu früh"; wenn nicht jetzt, wann dann, Einsatz wagen ? Freilich, es bestehen erhebliche Risiken auf vielen Ebenen, und der Weg zu einem Gelingen wird noch extreme taktische Herausforderungen bereithalten. Doch hier vertraue ich auf Sellners Überblick, seine Erfahrung, und seine mit Sicherheit handverlesene Mannschaft. Außerdem gehe ich davon aus, daß noch eine Reihe brillanter Köpfe im Hintergrund steht. Die Möglichkeit, die Asylindustrie in ihrer gesamten Dimension vor aller Augen zu demaskieren, und dahingehende Beweise zu sammeln, rechtfertigt den Aufwand m.E. ungesehen. Habe hier mit dem Gefühl tiefer Befriedigung gespendet.

Dachs
31. Juli 2017 01:38

@Lotta Vorbeck - 30. Juli 2017 21:34

Warum Leuten, die sich selbst in "Seenot" bringen, um die illegale Einreise nach Italien zu erzwingen mit Empathie begegnen?

Gute Frage, Lotta. Zwei weitere: Warum kann man ohne jedes Ausweispapier zwar in die BRD einreisen, aber nicht abgeshoben werden? Warum hat ein junger Mann aus dem Irak, der "sich ... Hoffnungen auf ein besseres Leben in Europa" macht, ein M16 Sturmgewehr zu Hause? Während das Forum mit akademischem Eifer das Haar in der IB-Suppe sucht,  kann das Regime Merkel und seine Dienste weiter unbehelligt die Mordbuben beschützen und eng führen, bis zum Tatort – nach Anis-Amri-Drehbuch. Zu Erinnerung: Im Mittelmeer geht es darum, rechtzeitig vor den Wahlen in D und A im Herbst die offene Kumpanei der NGO mit Schlepper-Mafia zum Zweck illegaler Einreise sichtbar zu machen. Follow the money! Erinnert an die Todes-Narren des "Kommando Norbert Blüm" und deren bedauernswerte Opfer in Idomeni! Und spendet! Defend Europe!

Rosenkranz
31. Juli 2017 07:09

Ich verfolge die DefendEurope-Aktion der IB über die sozialen Netzwerke und bin begeistert. Was wird da von Seiten der NGOs, Leitmedien und staatlichen Behörden an Steinen in den Weg geräumt - und die jungen Damen und Herren räumen ein Stein nach dem anderen aus dem Weg oder gehen dran vorbei. Da werden sehr wichtige Erfahrungen für die Zukunft gesammelt.

Daher ist es wichtig, gerade für uns Leute aus dem erweiterten Widerstandsmilieu, diesen jungen Menschen auch moralisch den Rücken zu stärken. Wer das nicht kann, darf auch gern einmal schweigen. Der Druck auf diese Wenigen ist durch die aktuell >150.000$ privaten Spendengelder eh schon groß genug, diese Mission zu einem Erfolg werden zu lassen. 

RMH
31. Juli 2017 07:46

Ja klar, die IB kommt damit in die Medien - die Frage ist aber, wie. Meistens wird gelogen. Beispiel: Im Inforadio Bayern 5 wird dann singemäß gesagt, bei den Identitären handele sich es um eine Gruppe von ca. 300 Personen, die mehrheitlich vorher Neonazis waren (und das kommt dann im Viertelstundetakt der News-Blöcke wie ein Mantra).

Wir hier wissen das zu richtig zu nehmen, aber die breite Masse ...^^  die Hoffnung ist, dass sich dann doch einige Leute ihre eigene Meinung dazu machen, wenn sie so etwas hören.

Insgesamt betrachtet, hätte man m.M.n. die Kohle auch anders gut verwenden können. Aber Wasser, See, Boote - erinnert halt ein bisschen an Greenpeace und Robin Wood im Kampf für die Wale oder gegen Atomversuche und in diese Fußstapfen will man offenbar treten.

ALD
31. Juli 2017 08:34

@Lotta Vorbeck: Ja, viele Männer würden sich durch professionelle Aufklärungsarbeit vor Ort davon überzeugen lassen, nicht die Überfahrt nach Europa anzutreten, sondern alternative Lebenskonzepte ernsthaft in Betracht zu ziehen. Nur als ein kleines Beispiel: ich persönlich habe bisher schon einen jungen Afghanen und einen jungen Syrer, die ich privat kennenlernte, davon abgehalten die Türkei illegal auf Booten Richtung Europa zu verlassen. Ich habe sie davon überzeugen können sich eine Existenz in der ihnen kulturell nahestehenden Türkei aufzubauen.

Was solch ein Projekt der IB bringen würde, möchte ich Ihnen auch gerne sagen:

1. Die öffentliche Wahrnehmung, daß die IB keine Ausländer- oder Islamfeinde, sondern eben Ethnopluralisten sind, die sich eine friedliche Koexistenz der verschiedenen Ethnien und Kulturen in ihren angestammten Heimatgebieten wünschen und die ebenso auch einen westlichen Imperialismus ablehnen.

2. Die IB würde beweisen, daß sie nicht nur konzeptionell und taktisch, sondern auch weitsichtig und strategisch denken und handeln kann. Man würde beweisen, daß man mehr verantwortungspotential aufweist als die politischen Gegner. Man würde als durch und durch progressive Jugendbewegung in Erscheinung treten, statt als Möchtegernmittelmeerpatrouillie.

3. Es wäre also ein eindeutiges Signal an die Öffentlichkeit, daß man nicht nur ein Sprachrohr der sowieso schon wütenden 10-20% ist, sondern daß man den Anspruch erhebt die Mehrheit , also das Volk zu vertreten und in dessen Sinne zu handeln. Denn genau solch ein Projekt wäre ganz im Sinne des gesamten Volkes. von afd über fdp, cdu, spd bis links -wählern könnte sich wohl so ziemlich jeder für solch ein Projekt positiv einstimmen lassen.

Die Diffamierungslatte wäre somit extrem hoch gehängt. Die Medien wären gezwungen sich nun tatsächlich inhaltlich auseinanderzusetzen mit den Ideen und Vorstellungen der Aktivisten. Man würde viele verbündete in den islamischen Ländern erhalten, mit denen auch in der Zukunft zusammengearbeitet werden könnte.

Nur um ein par Punkte zu nennen...

Rabenkrähe
31. Juli 2017 08:48

Ich mag mich den pessimistischen Kommentaren hier auch nicht anschließen. Das gilt insbesondere mit Blick auf die mediale Wirkung. Selbst im ZeitOnline Forum fiel immer wieder der Satz: “Mir egal, ob das Rechtsextreme sind oder nicht. Sie tun mit ihrer Forderung nach echter Grenzsicherung etwas Sinnvolles.“ Mit anderen Worten führt diese Aktion auch dazu, dass die Leute sich weniger sagen lassen, was extrem ist und was nicht; sie lassen sich vielmehr weniger beherrschen. Die Aktion ist gerade in medialer Hinsicht ein Volltreffer, treibt sie doch einen Keil zwischen öffentliche und veröffentlichte Meinung.

calculus
31. Juli 2017 09:16

@Rheinpreuße

https://www.unzensuriert.at/content/0024575-Schlepper-Fans-ausgetrickst-Aktivisten-gingen-auf-offener-See-Bord-der-C-Star

Der Artikel war heute mittag noch ohne weiteres per Google-News-Suche auffindbar, wird aber inzwischen dort nicht mehr angezeigt. Wahrscheinlich die Google-Variante der beim Spiegel gepflegten Listenhygiene.

Hatte ich heute früh auch gefunden, allerdings über ein Video auf Youtube (in zwei Inkarnationen), das ihn verliest:

https://www.youtube.com/watch?v=0JtZkXerKfs
https://www.youtube.com/watch?v=DRrwX4oFttQ

Ist auch schon nicht mehr ganz frisch, bereits vom 29.7 (die Videos von gestern, 30.7). Die Nachrichten fließen (aud gutem Grunde) recht spärlich. Offenbar haben sie den Kopf noch über Wasser und schlagen dem übermächtig erscheinenden Gegner ein Schnippchen nach dem anderen. David gegen Goliath, wie sie selbst sagen. Alleine das ist von unschätzbarem Wert!

Der_Jürgen
31. Juli 2017 09:21

Auch mir behagen die pessimistischen Wortmeldungen nicht, obgleich ich die Bedenken ihrer Autoren nachvollziehen kann. Dass die Lügenmedien in der Schweiz, die ja angeblich so viel freier ist als die BRD, das IB-Schiff als "Nazischiff" betiteln, ist unvermeidlich, weil für diese Leute jeder, der die Abschaffung seines eigenen Volkes nicht widerstandslos hinnehmen will, ein "Nazi" ist. (Nach dieser Definition bin ich auch einer, ebenso wie 99% der Menschen, die sich hier zu Wort melden.)

Ich bewundere die Aktionen der IB. Mag sein, dass diese Bewegung scheitern wird, aber jede Aktivität birgt die Gefahr des Scheiterns in sich. Wenn schon, dann lieber mit fliegenden Fahnen untergehen.

Rabenkrähe
31. Juli 2017 09:25

Kurios. Wie ALD hatte ich vorgestern genau denselben Gedanken, die Migranten in Libyen darüber aufzuklären, dass sie in Deutschland allenfalls Sozialhilfe oder ein prekärer Arbeitsplatz erwartet. Und kein Haus, kein Auto, kein Studium. Ich vermute, dass das sehr viel effektiver ist als die  Migranten nach Libyen zurück schaffen zu lassen. Allerdings auch viel weniger medial wirksam. Von daher würde sich das gut ergänzen mit der DefendEurope-Kampagne.

Es ist auch nicht naiv. Die Migranten kommen fast nur mit positiven Bildern bzgl Deutschland in Kontakt. Realistische Bilder haben das Potential, viele, viele Migranten über ihre Absichten noch einmal nachdenken zu lassen. Klar, viele werden es dennoch tun. Aber selbst wenn vorerst nur einige wenige sich abhalten lassen werden, wäre schon viel gewonnen. Wenn Bilder in den Köpfen einmal zirkulieren, dann kann es einen sich selbst verstärkenden Trend geben. Ein Versuch jedenfalls wäre es wert!

Lotta Vorbeck
31. Juli 2017 10:06

@ALD - 31. Juli 2017 - 08:34

@Lotta Vorbeck: Ja, viele Männer würden sich durch professionelle Aufklärungsarbeit vor Ort davon überzeugen lassen, nicht die Überfahrt nach Europa anzutreten, sondern alternative Lebenskonzepte ernsthaft in Betracht zu ziehen. Nur als ein kleines Beispiel: ich persönlich habe bisher schon einen jungen Afghanen und einen jungen Syrer, die ich privat kennenlernte, davon abgehalten die Türkei illegal auf Booten Richtung Europa zu verlassen. Ich habe sie davon überzeugen können sich eine Existenz in der ihnen kulturell nahestehenden Türkei aufzubauen.

Was solch ein Projekt der IB bringen würde, möchte ich Ihnen auch gerne sagen:

1. Die öffentliche Wahrnehmung, daß die IB keine Ausländer- oder Islamfeinde, sondern eben Ethnopluralisten sind, die sich eine friedliche Koexistenz der verschiedenen Ethnien und Kulturen in ihren angestammten Heimatgebieten wünschen und die ebenso auch einen westlichen Imperialismus ablehnen.

2. Die IB würde beweisen, daß sie nicht nur konzeptionell und taktisch, sondern auch weitsichtig und strategisch denken und handeln kann. Man würde beweisen, daß man mehr verantwortungspotential aufweist als die politischen Gegner. Man würde als durch und durch progressive Jugendbewegung in Erscheinung treten, statt als Möchtegernmittelmeerpatrouillie.

3. Es wäre also ein eindeutiges Signal an die Öffentlichkeit, daß man nicht nur ein Sprachrohr der sowieso schon wütenden 10-20% ist, sondern daß man den Anspruch erhebt die Mehrheit , also das Volk zu vertreten und in dessen Sinne zu handeln. Denn genau solch ein Projekt wäre ganz im Sinne des gesamten Volkes. von afd über fdp, cdu, spd bis links -wählern könnte sich wohl so ziemlich jeder für solch ein Projekt positiv einstimmen lassen.

Die Diffamierungslatte wäre somit extrem hoch gehängt. Die Medien wären gezwungen sich nun tatsächlich inhaltlich auseinanderzusetzen mit den Ideen und Vorstellungen der Aktivisten. Man würde viele verbündete in den islamischen Ländern erhalten, mit denen auch in der Zukunft zusammengearbeitet werden könnte.

Nur um ein par Punkte zu nennen...
____________________________________

zu 1.): Die öffentliche Wahrnehmung wird - Zitat Klonovsky - 'durch eine längst redaktionenübergreifend arbeitende journalistische Klonarmee bestimmt'.

zu 2.): Die IB muß niemandem irgend etwas beweisen. Darüberhinaus dürfen Sie sich sicher sein, daß die Leute um Martin Sellner "auch weitsichtig und strategisch denken und handeln können".

zu3.): Weswegen sollten sich die Gefolgsleute des Altparteienkartells "für solch ein Projekt positiv einstimmen lassen"?

Möge es Ihnen gelingen, "durch professionelle Aufklärungsarbeit" noch ein paar von den "jungen Afghanen und Syrern, die Sie persönlich kennenlernten, davon abzuhalten die Überfahrt nach Europa anzutreten und stattdessen davon zu überzeugen, sich eine Existenz in der ihnen kulturell nahestehenden Türkei aufzubauen".

Gonzague de Reynold
31. Juli 2017 10:15

Nun, ob das Geld allenfalls an anderer Stelle besser und nutzbringender eingesetzt werden könnte (ich neige in der Tat auch eher zu Projekten à la «Halle», Casa Pound – Derivaten welcher Art auch immer o.ä. – fixen Brückenköpfen eben) vermag ich nicht abschliessend zu beurteilen. Wenn aber aus der Aktion aber auch nur ein kleiner Mythos zu entstehen vermag – und selbst wenn dieser lediglich interne Wirkungsmächtigkeit entwickelt - dann ist der Aufwand auf jeden Fall gerechtfertigt. Der Hinweis auf die ursprünglichen Greenpeace – Aktivitäten weist da schon in die richtige Richtung.

@Maiordomus: den Artikel in der «Schweiz am Wochenende» hab ich gelesen. Das übliche, weitgehend faktenfreie Geseier halt. Der Praktikant hat offensichtlich zwanzig Minuten bei Fickipedia & Co. recherchiert und seinen eigenen Geifer beigemischt. Haben Sie was anderes erwartet ? «Wir» fühlen uns halt einmal mehr als der Weltgeschichte enthobener Sonderfall (bisher hat das, unter Beimischeung erheblicher Mengen von Dusel, Zufall, göttlicher Fügung oder was auch immer, funktioniert. Diesmal aber wird diese Einstellung letztlich fatale Folgen haben …. ). «Wir» sind uns der Tragweite und der Ausmasse der Geschehnisse schlicht nicht bewusst. Das lässt sich auch an der Tatsache ablesen, dass die IB Schweiz, im Vergleich zu allen umliegenden Ländern, um Pardon, unterentwickelt ist. Na ja, on verra …

Lotta Vorbeck
31. Juli 2017 10:41

@Rabenkrähe - 31. Juli 2017 - 09:25

Kurios. Wie ALD hatte ich vorgestern genau denselben Gedanken, die Migranten in Libyen darüber aufzuklären, dass sie in Deutschland allenfalls Sozialhilfe oder ein prekärer Arbeitsplatz erwartet. Und kein Haus, kein Auto, kein Studium. Ich vermute, dass das sehr viel effektiver ist als die  Migranten nach Libyen zurück schaffen zu lassen.
...
Es ist auch nicht naiv.
...
Ein Versuch jedenfalls wäre es wert!
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Nicht minder kurios, die von der Aussicht auf Einwandern ins Sozialsystem angelockten Glücksritter afrikanisch-vorderasiatischer Provenienz darüber aufgeklären zu wollen, daß sie in GerMoney Sozialhilfe erwartet. Darüber müssen die nicht aufgeklärt werden. Daß nahezu jedem illegalen Einwanderer, der es bis nach GerMoney schafft, dort Sozialhilfe plus Gartisunterkunft plus Gratisgesundheitsversorgung inclusive der Möglichkeit seine gesamte Sippe ins BRD-Wunderland nachzuholen gewährt wird, hat sich mittlerweile bis in den hintersten Winkel des Okawangodeltas herumgesprochen.

Abdiel
31. Juli 2017 10:44

@RMH In die Fußstapfen von Greenpeace zu treten, ist strategisch durchaus klug. Das war schließlich DER NGO-Erfolg schlechthin. Häme ist da völlig fehl am Platz. Ich habe das aufmerksam beobachtet: Die IB hat bisher so viel Taktik und strategische Intelligenz gezeigt, dass man ihren Protagonisten vertrauen kann. Risiko bleibt immer und lässt sich durch nochsoviel Klügelei nicht ausschließen (und vom bequemen Platz am Computer her ;) schon gar nicht.

Niemand hindert die Leute, die ein Informationszentrum in Libyen oder sonstwo für wünschenswert halten, dafür zu sammeln und ein solches Projekt auf den Weg zu bringen. Man wird dann sehen, ob die Fähigkeiten der Organisatoren und die Ergebnisse (wenn es welche gibt) die der IB in den Schatten stellen.

Von den Medien ist, wie gesagt, nichts Anderes zu erwarten. Sie katalysieren  Aufmerksamkeit, fast egal wie der Tenor der Berichte ist. Die eigentliche Schlacht spielt sich in den Kommentarspalten ab, und da stehen die Jungs nicht schlecht da, im Gegenteil.  Der obenangesprochene "Mythos" dürfte Ihnen, unabhängig vom Ausgang, sicher sein.

@ALD Ach, ja und den Vorwurf, hier wolle sich jemand ein paar sonnige Wochen im Mittelmeer machen, treffe ich meist bei linken Trollen auf Twitter an. Er ist angesichts des Einsatzes, des Aufwands und des Risikos, die mit dem Unternehmen einhergehen, unter jeder Kritik.

Utz
31. Juli 2017 12:44

Der Glaube mit Aufklärung in Libyen etwas bewirken zu können ist abwegig. Wenn alle Migranten in Libyen ALLE Information hätten, würden trotzdem 99,99 % weiterreisen. Man darf diese Menschen nicht unterschätzen, die sind nicht dumm und sie sind gut vernetzt. Worin besteht denn die Gefahr, wenn sie nach Deutschland kommen? Daß sie kein eigenes Haus und Auto bekommen? Das wird sie nicht abschrecken. Im Fernsehen habe ich einmal ein Interview mit einem Marokkaner gesehen, der gesagt hat, daß es in Deutschland sogar noch besser ist als in seiner Heimat, selbst wenn die Staatsalimente aus irgendwelchen Gründen wegfallen. Wörtlich hat er gesagt: Ein Leben in einem deutschen Gefängnis ist besser als in seiner Heimat in Freiheit. Das sagt alles.

deutscheridentitärer
31. Juli 2017 13:28

Ich finde die Idee eines Aufklärungszentrums in Libyen oder wo auch immer gut. Die von ALD genannten Punkte überzeugen. Geradzu schäbig finde ich es jedoch, diese Idee als Kritik gegenüber der aktuellen IB-Aktion anzubringen. Erstens ist sowas immer etwas ungehörig, wenn man selber ja gar kein vergleichbares Risiko eingeht. Zweitens ist die Defend Europe Mission sehr positiv zu werten, unabhängig davon, ob es auch andere ebenfalls positive Aktionsideen gibt. Die Ressourcen sind aber begrenzt. Man kann nicht jede gute Idee umsetzen. Und wenn ich entscheiden müsste zwischen einer "harten" oder eine "weichen"  Akktion, würde ich die harte priorisieren. Guter Wille, Milde, Großzügigkeit - all das entfaltet seine positive Wirkung erst,wenn die Gefahr gebannt ist, als Unterwerfungsgeste interpretiert zu werden. In diesem Sinne ist es entscheidend, die vielen dementsprechenden Signale unserer Gesellschaft durch ein klares "No Way!" zu kontrastieren, anstatt freundlich darum zu bitten, doch bitte unser Recht darauf zu respektieren, nicht von Fremden überrannt zu werden.

Rabenkrähe
31. Juli 2017 13:29

An Lotta Vorbeck:

Nein, Migranten sind idR nicht auf Sozialhilfe aus, sondern wollen sich beruflich qualifizieren, um dann erfolgreich im Beruf zu werden. Hierzu gibt es viele Quellen, zB diese hier: http://mobil.mz-web.de/dessau-rosslau/fluechtlinge-in-dessau-hohe-erwartungen-und-zerplatze-traeume-24038488

Das von vornherein zielgerichtete, dauerhafte Ausnutzen des Sozialstaates ist auch unter den Migranten m.E. selten. Zigeuner kommen hier vielleicht noch in Betracht. Deswegen ist es sehr wohl sinnvoll, diese Träume schon in Afrika zum Platzen zu bringen, bevor das hierzulande geschieht.

Fritz
31. Juli 2017 15:20

Ich bin mit einer Südamerikanerin verheiratet und bin öfter dort. Wenn ich da jemand erzähle, dass man in Deutschland Geld zum Leben vom Staat bekommt, wenn man keine Arbeit findet, stoße ich regelmäßig uaf großes Erstaunen.

Auffällig ist überhaupt, dass dort alle, ALLE arbeiten, die physisch dazu in der Lage sind. Wen sie keine feste Arbeit finden, dann verkaufen sie Kaugummi im Bus oder wischen Autoscheiben an der Ampel oder vermieten ihr Handy minutenweise. Was mir im ganzen schon einen gewissen Respekt abnötigt.

Jedenfalls ist die Aussicht, vom Geld des Staates leben zu können, für die meisten Menschen aus der III. Welt eine erhebliche Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse, weshalb Aufklärung darüber nur wenige von der Reise nach Europa abhalten dürfte.

Das sich später häufig doch große Unzufriendenheit mit dem Leben in der Fremde einstellt (aufgrund des Fremdheitsgefühls, das nicht so schnell nachlässt. Paul Collier verweist in seinen Büchern auf entsprechende Unterswuchungen), steht auf einem anderen Blatt.

silberzunge
31. Juli 2017 15:40

Danke für den Bericht.

An die Kritiker: Da gehen Leute sprichwörtlich in medias res, während andere sezieren. Diese IBler sind Idealisten und Helden.

Klaus D.
31. Juli 2017 19:10

@Rabenkrähe

Soll das ein Witz sein? Aus welchem Mustopf kommen Sie denn? Und dann - die MZ (größtes globalistisches Lügenblatt Mitteldeutschlands) als Quelle zu zitieren ist ja wohl das hinterletzte. Wenn überhaupt, betrifft es Einzelfälle und zum Schluß kommt dann das Eingeständnis " Für den großen Rest sieht es derzeit noch düsterer aus. " ... Mann-Mann-Mann ...

Lotta Vorbeck
01. August 2017 01:33

@Rabenkrähe - 31. Juli 2017 - 13:29

An Lotta Vorbeck:

Nein, Migranten sind idR nicht auf Sozialhilfe aus, sondern wollen sich beruflich qualifizieren, um dann erfolgreich im Beruf zu werden. Hierzu gibt es viele Quellen, zB diese hier: http://mobil.mz-web.de/dessau-rosslau/fluechtlinge-in-dessau-hohe-erwartungen-und-zerplatze-traeume-24038488

Das von vornherein zielgerichtete, dauerhafte Ausnutzen des Sozialstaates ist auch unter den Migranten m.E. selten. Zigeuner kommen hier vielleicht noch in Betracht. Deswegen ist es sehr wohl sinnvoll, diese Träume schon in Afrika zum Platzen zu bringen, bevor das hierzulande geschieht.
_______________________________________
Ein mitleidheischender Beitrag der Mitteldeutschen-DuMont-Gazette vom 15.05.2016 ändert nichts aber auch gornix daran: Meldungen, daß selbst die Erledigung einfachster Arbeiten von den den angeblich 'Schutzsuchenden' empört mit dem Verweis darauf, daß man schließlich als Gast der Rautenkönigin Merkel in die BRD eingeladen worden sei, abgelehnt werden, sind mittlerweile Legion.

Davon, daß Australien in Bangladesch, Pakistan, Afghanistan, Burma, auf Ceylon oder in Indonesien Beratungszentren unterhält, um "die (unrealistischen) Träume der illegalen, islamischen Einwanderer, schon in Asien zum Platzen zu bringen, bevor das in Australien geschieht" ist nichts bekannt.

Bestens bekannt ist freilich, daß Australien auf Papua Neuguinea, Nauru, sowie in Kambodscha Auffanglager finanziert, wohin konsequent und ausnahmslos, sämtliche auf dem australischen Festland angetroffenen, illegalen Bootseinwanderer verbracht werden. Die Betonung dabei liegt auf 'ausnahmslos'. Demzufolge ist das enorm kostspielige, faktisch allerdings unlösbare Problem mit dem im BRD-Bürokratendeutsch als "MUFLs" bezeichneten Personenkreis 'down under' ebenfalls inexistent.

Das von der Einwanderungsbehörde Australiens produzierte Video "No Way. You will not make Australia home" wird in zahlreichen Sprachversionen von Arabisch über Dari, Hindi, Paschtu, Tamil und Urdu verbreitet.

ZDF - in deutscher Sprache
NO WAY - Australiens vorbildliche Einwanderungs-Politik - YouTube
https://www.youtube.com/watch?v=ZCgQ1ApFveE
Veröffentlicht am 01.01.2015

DAS AUSTRALISCHE ORIGINAL - in Englisch
No Way. You will not make Australia home - English - YouTube
https://www.youtube.com/watch?v=rT12WH4a92w
Veröffentlicht am 15.04.2014
The Australian Government is implementing the toughest border protection measures ever to combat maritime people smuggling and protect Australia's borders.
Find out more at http://www.australia.gov.au/novisa

Zum aktuellen Stand der IB-Mission "Defend Europe":
Von Martin Sellner
Was ist los mit Defend Europe? Die ganze Geschichte der Mission - YouTube
https://www.youtube.com/watch?v=9RJ6TS-nho4&feature=em-uploademail
Veröffentlicht am 31.07.2017

Rabenkrähe
01. August 2017 18:42

An Klaus D und Lotta Vorbeck:

Entspannen Sie sich. Ich habe den Artikel lediglich zitiert, weil ich zeigen wollte, dass Hauptantrieb der Einwanderer utopische Träume sind und nicht etwa Schmarotzertum. Mir ging es nur um den Nachweis; insbesondere habe ich nicht nach einem mir auch im Übrigen in den Kram passenden Artikel gesucht. Und ja, auch ich bin der Meinung, dass die australische NoWay-Politik die richtige wäre. Das aber kann die IB nicht leisten. Wohl aber kann sie mit einer geschickt aufgezogenen Informationspolitik versuchen, die Träume der Einwanderer mittels Realismus zum Platzen zu bringen. Das wäre das realistische Gegenstück zur Schlepperpropaganda. Damit, so vermute ich, hätte sie inhaltlich so um die 95% der Bevölkerung in Deutschland hinter sich und würde so einen Keil zwischen diese 95% und den harten Kern der Einwanderungslobby treiben. Verhältnismäßig geringer Aufwand, großer Nutzen.

Lotta Vorbeck
02. August 2017 00:57

@nom de guerre - 01. August 2017 - 07:41 PM

Nehmen Sie zum Beispiel Poggenburg. Nachdem er Anfang des Jahres von linken Studenten daran gehindert worden war, an der Uni Magdeburg eine Rede zu halten, sprach er von Wucherungen am deutschen Volkskörper, die es zu entfernen gelte. Wieso macht der Mann so etwas? Aus diesem Ereignis (er wird eingeladen, eine Rede zu halten, kann das aber nicht, da Studenten ihn niederbrüllen, es wird geschubst, gedrängelt und ein Böller in Richtung Rednerpult geworfen) hätte er alles Mögliche machen können, was für ihn durchweg positiv gewesen wäre ...
____________________________________________

Nehmen Sie zum Beispiel Poggenburg: Er hätte sich auch einen Knopf an die Backe nähen, ein buntes Röckchen anziehen, ein lustiges Gesslerhütchen aufsetzen ... und sich zum Spiel der Political-Correctness-Schalmei ins Delirium tanzen können ...

@Rabenkrähe - 01. August 2017 - 06:42 PM

An Klaus D und Lotta Vorbeck:

Entspannen Sie sich. Ich habe den Artikel lediglich zitiert, weil ich zeigen wollte, dass Hauptantrieb der Einwanderer utopische Träume sind und nicht etwa Schmarotzertum. Wohl aber kann sie mit einer geschickt aufgezogenen Informationspolitik versuchen, die Träume der Einwanderer mittels Realismus zum Platzen zu bringen.
____________________________________________

Warum illegale Einwanderer überhaupt "beraten" und "informiert" werden müssen, erschließt sich aus ihrer Argumentation nicht. Im Übrigen sind sie bereits, nämlich von den Organisationen, die dieselben illegalen Einwanderer "auf der Flucht" unterwegs allesamt mit für die Empfänger kostenlosen Smartphones nebst SIM-Karten ausstatten, im Sinne der hinter dieser gigantischen, neuzeitlichen Völkerwanderung stehenden Organisatoren (Google-Suchbegriff "Replacement Migration") bestens "beraten" und "informiert" worden.

# Frage №1: Wer hindert die Leute eigentlich daran ihren "utopischen Träume" in Afrika oder dem Morgenlande nachzuhängen?

# Frage №2: Was anderes als Schmarotzertum ist es, wenn man in Divisionsstärke - eine Müllspur durch sämtliche Länder Südosteuropas ziehend - in ein fremdes Land eindringt, sich dort niederläßt und sich inclusive der auf demselben Wege oder schlecht getarnt als "Familiennachzug" folgenden Sippe auf Kosten der Einwohner des Ziellandes in der Fremde gratis beherbergen, verpflegen, beschulen und medizinisch behandeln läßt?

Klaus D.
02. August 2017 09:12

@Rabenkrähe 01. August 2017 18:42

"... ich zeigen wollte, dass Hauptantrieb der Einwanderer utopische Träume sind und nicht etwa Schmarotzertum. Mir ging es nur um den Nachweis  ..."

Nachweis mittels globalistischer Lügenpresse? Vergessen Sie´s. Bestenfalls wurden Einzelfälle hochgejubelt. Und selbst wenn, halten sich diese Leute in den meisten Fällen illegal in Deutschland auf. Es gilt nach Artikel 16a des GG und nach § 3 Abs. 1 des AsylG: " Die Anerkennung als Asylberechtigter ist ausgeschlossen, wenn der Asylsuchende über einen sicheren Drittstaat – dazu zählen alle Nachbarstaaten von Deutschland – eingereist ist."

Aber auch dessen ungeachtet und unter der Annahme des Willens zur Qualifizierung: Diese Leute sind nach einer angemessenen Ausbildung (als Entwicklungshilfe) in ihre Herkunftsländer zurück zu schicken.

Rabenkrähe
02. August 2017 12:12

An Klaus D: Auch rechte Medien heben immer wieder hervor, dass die Einwanderer überwiegend nicht aus Schmarotzertum, sondern aufgrund utopischer, beruflicher Träume einwandern. Siehe, zB, den Film “Die Flüchtlingslüge“ von JF-TV, Teil (2) auf YouTube, zB bei Minute 43:15. Deswegen: Träume zerplatzen lassen bevor die Einwanderung statt findet! Im Übrigen bin ich ganz bei Ihnen und drücke DefendEurope die Daumen.

Rabenkrähe
02. August 2017 12:22

An Lotta Vorbeck: Information der Migranten auch von rechter Seite ist wichtig, weil diese sonst nur den Märchen der Schlepper auf den Leim gehen.

Zur 1. Frage: Niemand. Man muss ihnen aber klar machen, dass Sozialbau+ÖPNV in Deutschland nicht das erträumte Paradies (Job, BMW, Haus) sind. Oder wollen Sie die Informierung der Migranten den Schleppern und NGOs überlassen?

Zur 2. Frage: Diese Frage ist neben der Sache. Klar beziehen hinterher die meisten Asylbewerber Stütze, weswegen sich bei vielen nach und nach Enttäuschung breit macht. Stütze ist aber nicht deren hauptsächlicher Antrieb.

Utz
02. August 2017 14:24

Klar beziehen hinterher die meisten Asylbewerber Stütze, weswegen sich bei vielen nach und nach Enttäuschung breit macht. Stütze ist aber nicht deren hauptsächlicher Antrieb.

Vielleicht ist Stütze nicht der hauptsächliche Antrieb. Aber schweißtreibende, schlecht bezahlte Arbeit auch nicht! Und: Enttäuschung ist relativ. Stellen Sie sich vor Sie wohnen in Hamburg, eine reiche Erbtante aus Bayern hat ihnen eine Villa am Starnberger See versprochen. Als sie gestorben ist, benachrichtigt Sie ein Notar aus München, daß Sie nun doch nur eine Dreizimmerwohnung in Rosenheim erben und er bittet Sie nach München in seine Kanzlei. Sie sind enttäuscht. Aber werden Sie deshalb sagen: Och, nö, der Weg nach München ist so weit und mit der Villa wird es nix, ich bleib daheim und laß das Erbe verfallen?

Klaus D.
02. August 2017 15:15

@Rabenkrähe 02. August 2017 12:12

"...  nicht aus Schmarotzertum, sondern aufgrund utopischer, beruflicher Träume einwandern  ..."

Würden Sie dann bitte mir (und allen bisher durch Terror, Vergewaltigung, Messerstecherei usw. Geschädigten) erklären, weshalb es die Flüchtlinge auf ihrem Weg zur Realisierung ihrer (angeblich beruflichen) "Träume" durch mehrere Länder ausgerechnet in das völlig kulturfremde, von gehassten Ungläubigen regierte Deutschland führt?

Rabenkrähe
02. August 2017 19:15

Es liegt an allem möglichen. Willkommenskultur, Selfies, der Weg des geringsten Widerstandes, Mythos Deutschland, gute Sozialversorgung. Wenn Sozialleistungen das Maß der Dinge wären, würden sie alle nach Dänemark gehen: https://www.welt.de/wirtschaft/article146786866/So-grosszuegig-ist-Deutschland-zu-Fluechtlingen-wirklich.html

Klaus D.
03. August 2017 08:55

@Rabenkrähe 02.August 2017 19:15

"Wenn Sozialleistungen das Maß der Dinge wären, würden sie alle nach Dänemark gehen"

Sie müssen sich schon richtig informieren. Dänemark hat seine Asylgesetze massiv verschärft und sich somit als Einwanderungsland unattraktiv gemacht. Dumm sind die Flüchtlinge sicher nicht, sie wissen genau, was sie zu sagen haben und wo sie was abgreifen können. Da sagt natürlich keiner "Ich bin ein IS-Kämpfer und werde als Schläfer nach Deutschland geschickt". Wie naiv sind Sie denn? Sie wissen auch, daß sie kaum eine berufliche Chance haben (s. Zustände in Frankreich, Schweden). Um dem entgegen zu wirken helfen nur rigorose Maßnahmen. Eine erste wäre, sämtliche Zuwendungen auf NULL zurück zu fahren - und zusätzlich die Grenzen zu schließen. Danach kann man über ein Einwanderungsgesetz reden ...

Lotta Vorbeck
03. August 2017 11:37

@Klaus D. - 03. August 2017 - 08:55 AM

... Da sagt natürlich keiner "Ich bin ein IS-Kämpfer und werde als Schläfer nach Deutschland geschickt". ...
__________________________________________
Und falls man sich der, im statistischen Mittel betrachteten unwahrscheinlichen Situation einer drohenden Abschiebung gegenüber sehen sollte, kann man ja immer noch (über den steuergeldfinanzierten Dolmetscher) sagen: "Ich bin ein Taliban / IS-Kämpfer, wegen meiner in der Vergangenheit begangenen Taten droht mir in der Heimat die Todesstrafe." Dies braucht dann nicht mal der Wahrheit zu entsprechen, führt aber dennoch zum gewünschten Ergebnis, daß man nämlich weiterhin, gratis untergebracht, gratis rundum betreut, gratis verpflegt und bei Bedarf gratis medizinisch behandelt im Wunderland-BRD bleiben darf, denn diese benötigt laut Karin Göring Eckardt (B'90/Grüne) "auch Menschen, die sich in unseren Sozialsystemen zu Hause fühlen."

Zitat: "Also, ich glaube, das geht ja um zwei Punkte in diesem Bereich, es geht einerseits darum, sind wir ein Land, was Migrantinnen und Migranten offen ist, was Leute anzieht, die wir übrigens dringend brauchen ... nicht nur die Fachkräfte ... sondern, weil wir, weil wir auch Menschen hier brauchen die in unseren Sozialsystemen zu Hause sind und sich auch zu Hause fühlen ..."

Karin Göring Eckardt (B'90/Grüne)

Siehe auch:
# Katrin Göring Eckardt (Die Grünen): Zur Einwanderung in die Sozialsysteme - YouTube
https://www.youtube.com/watch?v=SM_uDzdlGu8
Veröffentlicht am 01.04.2014

# Die GRÜNEN - Best Of - Mutter-Teresa-Special mit Katrin Göring-Eckardt - YouTube
https://www.youtube.com/watch?v=Rsa7F4oYJ68
Veröffentlicht am 28.05.2017

Rabenkrähe
03. August 2017 14:17

Lotta Vorbeck schrieb:

“Eine schlüssige Erklärung dafür, warum mit Smartphones bewaffnete, islamische Zivilokkupanten, die bei ihren jeweiligen Schleppern bereits für die Überfahrt ins Solzialamt der Welt aka GerMoney bezahlt haben, hernach angeblich noch dringend zusätzlicher Beratung bedürfen, blieben Sie weiterhin schuldig.“

Eben weil auch die dritte Welt reichlich Smartphones besitzt, kann kann man diese Menschen mit Informationskampagnen erreichen, bevor sie sich überhaupt erst auf den Weg machen und die Schlepper bezahlen.

An Klaus D:

Dass Dänemark zwischenzeitlich sein Asylrecht verschärft hat spielt keine Rolle. Denn auch Ende 2015, als Dänemark noch das offene und unangefochtene Sozialleistungsparadies war, sind die Einwanderer nur selten dorthin gegangen. Das zeigt deutlich, dass Sozialleistungen nur eine untergeordnete Rolle bei den Auswahlgründen für das Zielland spielen.

Lotta Vorbeck
03. August 2017 14:42

@Rabenkrähe - 03. August 2017 - 02:17 PM

Eben weil auch die dritte Welt reichlich Smartphones besitzt, kann kann man diese Menschen mit Informationskampagnen erreichen, bevor sie sich überhaupt erst auf den Weg machen und die Schlepper bezahlen.
­­­­­­­­­__________________________________________________

"Heute back ich, morgen brau ich, und übermorgen hol' ich mir der Königin ihr Kind" ... äh ... rett' ich mal schnell mit einer Informationskampagnie die Welt. Dann hören Sie doch einfach mal damit auf hier hyperventilierend ums Feuer zu tanzen und ziehen stattdessen los, um "diese Menschen mit Informationskampagnen zu erreichen, bevor sie sich überhaupt erst auf den Weg machen und die Schlepper bezahlen." Sie als Kuffar, mit all den wertvollen Informationen im Köfferchen, werden von den afrikanisch-arabischen Sozialtouristen gewiß bereits händeringend erwartet. Und wer weiß, möglicherweise zahlt man dann statt für's NGO-Schiffstaxi lieber für Ihre wunderbaren Informationen direkt an die @Rabenkrähe?

Klaus D.
03. August 2017 15:07

Rabenkrähe 03.August 2017 14:17 

"... Ende 2015 ... Dänemark ... Einwanderer nur selten dorthin gegangen  ..."

Ich sagte doch, Sie müssen sich besser informieren. 2015 haben beispielsweise die nordischen Länder folgende Anzahl Asylbewerber aufgenommen: Norwegen und Finnland je 30.000, Dänemark 21.000 und Schweden 160.000. Die Bestätigung der Asylanträge war/ist jedoch nicht vom Willen der Flüchtlinge abhängig, sondern von der Aufnahmepolitik des jeweiligen Landes.

Rabenkrähe
03. August 2017 16:33

An Lotta Vorbeck:

Von Ihnen kommt nur noch Polemik. Das war es dann wohl mit Ihren Argumenten?

An Klaus D:

Die Bestätigung der Asylanträge kommt Monate bzw Jahre nach der Einreise. Ende 2015 wussten die Einwanderer nicht, dass die Anträge in nordischen Ländern oft abgewiesen werden. Außerdem waren Dänemarks Grenzen offen. Nach der Schmarotzertheorie hätten diese Leute alle nach Dänemark einwandern müssen.

Das haben Sie nicht getan, weswegen Sozialleistungen nur eine untergeordnete Rolle bei der Auswahl des Ziellandes gespielt haben.

Cacatum non est pictum
03. August 2017 23:10

Eine Kampagne in eigener Sache wäre erst dann sinvoll, wenn die Rahmenbedingungen gesetzt sind: gesicherte Grenzen, Verschärfung oder Abschaffung des Asylrechts europaweit, Begrenzung der Sozialleistungen auf Einheimische, koordinierte Abschottung Europas gegen Wanderungsbewegungen aus dem Süden, meinethalben auch gleichzeitige Unterstützung der afrikanischen Staaten beim Kampf gegen Fluchtursachen (derzeit wohl eher undurchführbar). Wenn das alles zuwege gebracht ist, darf man den Migrationswilligen vor Ort ruhig sagen, was Tango ist. Vorher werden solch leere Androhungen zu Recht als Schaumschlägerei abgetan, und niemand wird sie beachten.

Aber was rede ich. Die politische Agenda sieht eben vor, die europäischen Völker mit Afrikanern zu vermischen ("Replacement Migration"), und so wird es auch kommen. Wir tanzen hier um das Goldene Kalb, weil die EU von einer Bekämpfung der Migrationsströme Lichtjahre entfernt ist.

Dass die IB da ein wenig Sand ins Getriebe streut, ist durchaus ehrenwert und natürlich komplett legitim. Nur sollte man sich davon keine Wunder versprechen. Wir, die wir hier debattieren, wissen doch längst, was läuft. Alle anderen wollen es nicht wissen, denn ihnen standen ja auch bisher schon jene Informationsquellen offen, die auch wir nutzen. Bilder von NGO-Schiffen, die Fährtaxi nach Italien spielen, werden daran wohl nichts Wesentliches ändern.

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