Sodom und Gomorrah (nochmals Dresden)

Die Genesis, das 1. Buch Mose des Alten Testaments, berichtet, wie Gott in Begleitung zweier Engel bei Abraham einkehrte, dessen Neffe Lot mit seiner Familie in der vom Glauben abgefallenen Stadt Sodom lebte.  Gott war gekommen, um Abraham trotz des fortgeschrittenen Alters seines Weibes Sara die Geburt eines Sohnes anzukündigen. Als er sich anschickte weiterzuziehen, zögerte Gott:

Martin Lichtmesz

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

“Wie kann ich Abra­ham ver­ber­gen, was ich tue, sin­te­mal er ein gro­ßes und mäch­ti­ges Volk soll wer­den, und alle Völ­ker auf Erden in ihm geseg­net wer­den sollen?”

Und der HERR sprach: Es ist ein Geschrei zu Sodom und Gomor­ra, das ist groß, und ihre Sün­den sind sehr schwer. Dar­um will ich hin­ab­fah­ren und sehen, ob sie alles getan haben nach dem Geschrei, das vor mich gekom­men ist, oder ob’s nicht also sei, daß ich’s wisse.

Und die Män­ner wand­ten ihr Ange­sicht und gin­gen gen Sodom; aber Abra­ham blieb ste­hen vor dem HERRN und trat zu ihm und sprach: Willst du denn den Gerech­ten mit dem Gott­lo­sen umbrin­gen? Es mögen viel­leicht fünf­zig Gerech­te in der Stadt sein; woll­test du die umbrin­gen und dem Ort nicht ver­ge­ben um fünf­zig Gerech­ter wil­len, die dar­in wären? Das sei fer­ne von dir, daß du das tust und tötest den Gerech­ten mit dem Gott­lo­sen, daß der Gerech­te sei gleich wie der Gott­lo­se! Das sei fer­ne von dir! Soll­te sich der Rich­ter über die gan­ze Erde nicht an das Recht hal­ten? Du wirst so nicht richten.

Der HERR sprach: Fin­de ich fünf­zig Gerech­te zu Sodom in der Stadt, so will ich um ihrer wil­len dem gan­zen Ort vergeben.

Gott fand aber kei­ne fünf­zig, kei­ne zwan­zig, kei­ne zehn und kei­ne fünf Gerech­ten in Sodom; “Feu­er und Schwe­fel” reg­ne­ten vom Him­mel her­ab und ver­nich­te­ten die Stadt; nur Lots Fami­lie wur­de geret­tet. Der Anblick der Zer­stö­rung war so ent­setz­lich, daß Lots Frau zur Salz­säu­le erstarr­te. Noch in wei­ter Fer­ne konn­te man die Aus­wir­kun­gen des Infer­nos sehen:

Abra­ham aber mach­te sich des Mor­gens früh auf an den Ort, da er gestan­den vor dem HERRN, und wand­te sein Ange­sicht gegen Sodom und Gomor­ra und alles Land der Gegend und schau­te; und sie­he, da ging Rauch auf vom Lan­de wie ein Rauch vom Ofen.

Rund 2500 Jah­re, nach­dem die­se Erzäh­lung von der Zer­stö­rung Sodom und Gomor­rahs ver­faßt wur­de, hat sich der Mensch an die Stel­le Got­tes gesetzt. Er hat sich selbst befä­higt und ermäch­tigt, das Straf­ge­richt zu voll­zie­hen, “Feu­er und Schwe­fel vom Him­mel reg­nen” zu las­sen und inner­halb einer Nacht gan­ze Städ­te vom Erd­bo­den zu radie­ren. Die­ses Pri­vi­leg war bis in jüngs­te Zei­ten nur den Göt­tern vor­be­hal­ten. Ange­sichts der ers­ten Atom­bom­ben­zün­dung, benannt “Tri­ni­ty”, nach der Drei­fal­tig­keit des christ­li­chen Got­tes, soll Robert Oppen­hei­mer die Wor­te der Bha­ga­vad-Ghi­ta zitiert haben: “Sie­he, nun ich bin zum Tod gewor­den, zum Zer­stö­rer der Welten.”

Der Gott des Alten Tes­ta­ments befahl sei­nem aus­er­wähl­ten Volk oft die gna­den­lo­se Aus­rot­tung sei­ner Fein­de; wenn es von ihm abfiel, war er nicht min­der grau­sam gegen es selbst. Sei­ne Lei­den waren stets die Stra­fe für sei­ne Untreue zu Gott. Das moder­ne, säku­la­re Juden­tum hat die­se Posi­ti­on auf­ge­ge­ben und die Sho­ah eher als Gol­go­tha denn als ein Straf­ge­richt inter­pre­tiert, mit sich selbst in der Rol­le des Chris­tus. Wie die Juden, sind auch die Deut­schen seit je ein theo­lo­gi­sches Volk. Eifern­der als ande­re Völ­ker, skru­pu­lö­ser und schuld­be­wuß­ter als ande­re Völ­ker und schnel­ler bereit, sich selbst zu ver­wer­fen. Auch der mes­sia­ni­sche (den Aus­er­wählt­heits­an­spruch des Juden­tums kopie­ren­de) Zug des Drit­ten Reichs ist unver­kenn­bar. Doch sein gänz­lich unchrist­li­cher Mes­si­as hat­te kei­nen Begriff von Schuld und Sün­de; eher noch glaub­te er an das Lex Talio­nis, und daß der Schwä­che­re, sei es sein eige­nes Volk, den Unter­gang ver­dient hätte.

Wer von Gott aus­er­wählt wur­de, ist eben­so geseg­net wie ver­flucht, denn er kann umso tie­fer fal­len vor dem Ange­sicht sei­nes Herrn. Der Gedan­ke einer gött­li­chen Bestra­fung des deut­schen Vol­kes ist nicht erst mit der “Umer­zie­hung” durch die Sie­ger des Zwei­ten Welt­kriegs auf­ge­taucht, und nicht nur in den Köp­fen von Theo­lo­gen wie Diet­rich Bon­hoef­fer. Im Juni 1944 zog Hen­ning von Tre­sc­k­ow gegen­über Gene­ral­feld­mar­schall von Man­stein den bibli­schen Vergleich:

Wenn einst Gott Abra­ham ver­hei­ßen hat, er wer­de Sodom nicht ver­der­ben, wenn auch nur zehn Gerech­te dar­in sei­en, so hof­fe ich, daß Gott auch Deutsch­land um unse­ret­wil­len nicht ver­nich­ten wird.

Als die Rote Armee deut­schen Boden erreich­te und furcht­ba­re Mas­sa­ker anrich­te­te, notier­te Joseph Goe­b­bels in sei­nem Tage­buch, daß die­se laut Berich­ten des SD von Tei­len des deut­schen Volks als Straf­ge­richt emp­fun­den wur­den. Das berich­te­te selbst die “Anony­ma” Mar­ta Hil­ler, ihrer­seits Opfer der Mas­sen­schän­dun­gen deut­scher Frau­en und Mäd­chen durch rus­si­sche Sol­da­ten. Armin Moh­ler erfuhr im Spät­herbst 1942 von Mas­sen­er­schie­ßun­gen von Juden an der Ost­front. Der Augen­zeu­ge war zutiefst erschüt­tert und sprach den bibli­schen Fluch aus: “Das wird noch auf unse­re Kin­der und Kin­des­kin­der zurück­fal­len.”  Auf einem Flug­blatt der “Wei­ßen Rose” wur­de das Regime mit dem “Anti­chris­ten” gleich­ge­setzt, was nicht meta­pho­risch gemeint war, ein ande­res for­mu­lier­te das drei­fa­che Mea cul­pa: “Ein jeder ist schul­dig, schul­dig, schul­dig.” Und Vic­tor Klem­pe­rer notier­te in sei­nem Tage­buch den Satz: “Frag­los emp­fin­det das Volk die Juden­ver­fol­gung als Sünde.”

Dem­ge­gen­über steht, daß wohl der über­wie­gen­de Teil des deut­schen Vol­kes kei­nes­wegs das Gefühl hat­te, auf der Sei­te zu ste­hen, die im Gro­ßen und Gan­zen mora­lisch im Unrecht war. Dort, wo es um das nack­te Über­le­ben ging, war die Fra­ge ohne­hin bedeu­tungs­los gewor­den, beson­ders in der alp­traum­haf­ten letz­ten Pha­se des aus­sichts­lo­sen Abwehr­kamp­fes. Das Volk befand sich in einem Krieg, den es nicht gewollt hat­te, und von dem es durch die flä­chen­de­cken­de Pro­pa­gan­da und Infor­ma­ti­ons­sper­re über­zeugt war, daß er der deut­schen Regie­rung auf­ge­zwun­gen wor­den war.  Die Über­le­ben­den der alli­ier­ten Bom­bar­die­run­gen, die gezielt auf die Mas­sen­tö­tung von Zivi­lis­ten kon­zi­piert waren und die mit der glei­chen Ruch­lo­sig­keit in Japan durch­ge­führt wur­den, hat­ten den tota­len Ver­nich­tungs­wil­len des Fein­des unaus­lösch­lich in die See­le eingebrannt.

Die Sol­da­ten der Ost­front waren in einen bei­spiel­los grau­sa­men Krieg gegen das mör­de­rischs­te Regime ver­strickt, das die Welt bis dato ken­nen­ge­lernt hat­te, und des­sen Unta­ten selbst vom Natio­nal­so­zia­lis­mus quan­ti­ta­tiv nicht über­trof­fen wur­den. Wer die Lei­chen­ber­ge des NKWD in Lem­berg, im Bal­ti­kum, in der Ukrai­ne oder Katýn mit eige­nen Augen gese­hen hat­te, und die von Par­ti­sa­nen ver­stüm­mel­ten Lei­chen an der Ost­front, mag sich auch tat­säch­lich selbst als Voll­stre­cker eines Straf­ge­richts gegen den Bol­sche­wis­mus gese­hen haben. Kaum etwas davon ist heu­te im kol­lek­ti­ven Bewußt­sein geblie­ben, aber wer von “Schuld” spricht, wird dar­über nicht schwei­gen dür­fen. Und er soll­te auch einen auf­klä­re­ri­schen, ja sogar nietz­schea­ni­schen und psy­cho­lo­gi­schen Blick auf die Genea­lo­gie des Schuld­ge­fühls, das nicht das­sel­be wie kon­kre­te Schuld ist, bewah­ren. Was wir für das “abso­lu­te Böse” hal­ten, ent­stammt nicht einer Offen­ba­rung Got­tes, son­dern ist immer mit­tel­bar, genährt aus unse­rer sub­jek­ti­ven Erfah­rung, unse­ren Wert­ur­tei­len, unse­rem Wis­sen und Nicht­wis­sen, der Bil­der und Emo­tio­nen, mit denen uns die Gesell­schaft, die uns erzieht und umgibt, gefüt­tert hat.

Es sind letzt­lich theo­lo­gi­sche, also: sinn­stif­ten­de Denk­fi­gu­ren, die die immer­wäh­ren­de Debat­te um die deut­schen Opfer unter­füt­tern. Am 9. Febru­ar erschien in der Ber­li­ner Zei­tung ein exem­pla­ri­scher Kom­men­tar des His­to­ri­kers Götz Aly, der impli­zit die Zer­stö­rung Dres­dens aus dem Axi­om “Ausch­witz” als Maß­stab alles Bösen her­aus recht­fer­tig­te. Dazu mal­te Aly das düs­te­re Bild eines mit “Mör­dern”, SS-Leu­ten und Natio­nal­so­zia­lis­ten voll­ge­stopf­ten Sodom, deren Schuld frei­lich nicht allein in ihren Taten, son­dern schon im Abfall vom wah­ren Glau­ben selbst zu suchen sei. Laut Aly war man ent­we­der unschul­dig, oder man war Nazi: “Vie­le der Opfer jener Bom­ben­nacht star­ben unschul­dig, vie­le im natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Irrglauben.”

Die Rol­le der weni­gen Gerech­ten spie­len für Aly die etwa 70 noch in Dres­den ver­blie­be­nen Juden, von denen eini­ge, unter ihnen Vic­tor Klem­pe­rer, im Cha­os der Zer­stö­rung einer Gesta­po-Depor­ta­ti­on ent­kom­men konn­ten. Die­se 70 Gerech­ten also recht­fer­ti­gen oder rela­ti­vie­ren zumin­dest den Tod von 25.000 bis 100. 000 Sün­dern (das ist jene Zahl die ich mit dem Dres­den-For­scher Wolf­gang Saar­schmidt für die rea­lis­ti­sche­re hal­te). Dafür liegt Aly vor dem Voll­stre­cker sei­nes Got­tes, wohl Demo­cra­cy genannt, auf den Knien (und es schüt­telt mich inner­lich vor Ekel, einen sol­chen Satz zu zitieren):

Der Dank dafür geht auch an den bri­ti­schen Luft­mar­schall Sir Arthur Har­ris. Er befeh­lig­te den Luft­krieg gegen Deutsch­land. Eine Rose auf sein Grab.

Der Schön­heits­feh­ler liegt aller­dings dar­in, daß Dres­den eben nicht wegen sei­ner “70 Gerech­ten” ver­schont wur­de, ja daß die­se nicht wie Klem­pe­rer als Lot wun­der­sam geret­tet wur­den, son­dern zum Teil selbst umka­men, außer­dem im Kal­kül der Täter nicht die gerings­te Rol­le spiel­ten.  Daß der Mas­sen­mord kei­nen direk­ten mili­tä­ri­schen Zweck erfüll­te und die Alli­ier­ten ihren Krieg gewiß nicht um der ver­folg­ten Juden wil­len führ­ten, soll­te sich gleich­falls her­um­ge­spro­chen haben.

Auch wenn das Wort selbst nicht fällt, so folgt Alys Argu­men­ta­ti­on doch dem unter­schwel­li­gen Pos­tu­lat einer Kol­lek­tiv­schuld und einer his­to­ri­schen Teleo­lo­gie. Aus­buch­sta­biert: Mas­sen­mord und Kriegs­ver­bre­chen sind gerecht­fer­tigt, wenn sie dazu bei­tra­gen, ein als schlim­mer oder “böser” ein­ge­stuf­tes Ver­bre­chen zu been­den (was im Fal­le Dres­dens noch zu bewei­sen wäre) und ein “höhe­res” Gutes zu errin­gen. Ob ein Mas­sen­mord “böse” ist,  hängt also offen­bar nur davon ab, ob es die “Rich­ti­gen” erwischt. Dann darf man auch den Mas­sen­mör­dern eine Rose aufs Grab legen. Daß dabei auch ein paar zer­quetsch­te Unschul­di­ge ihr Leben ver­lie­ren, wird als Kol­la­te­ral­scha­den in Kauf genom­men. Was zäh­len sie schon, wenn dem wah­ren und ein­zi­gen Gott zum Sieg über die Fins­ter­nis ver­hol­fen wird?  Wie in der bibli­schen Erzäh­lung wiegt das Leben der “Gerech­ten” um ein Viel­fa­ches mehr als das der “Sün­der”; ja , es ist gerecht, den “Sün­der” zu töten. Das stammt jedoch aus dem Alten Tes­ta­ment. Wer aber hat in den Wor­ten von Chris­tus das Recht, “den ers­ten Stein zu wer­fen”, wer das Recht, die Böcke von den Läm­mern zu schei­den, den Dies Irae aus­zu­ru­fen als wäre er Gott?

Es ist wohl kein Zufall, daß zwei Tage nach Alys Kom­men­tar auf der SPD-nahen Sei­te End­sta­ti­on Rechts wie als Ant­wort ein Arti­kel erschien, der die Fra­ge nach den Sün­dern und den Gerech­ten Dres­dens von einer ande­ren Sei­te auf­roll­te, dabei eben­falls den von Aly zitier­ten Klem­pe­rer als Kron­zeu­gen auf­ru­fend. Die­ser hat­te von zahl­rei­chen Akten der Soli­da­ri­tät der Bevöl­ke­rung Dres­dens mit den ver­folg­ten Juden berich­tet – unter ihnen sogar Poli­zis­ten und Gesta­po-Leu­te.  Dar­aus fol­gert die Autorin, daß es eine “Kol­lek­tiv­schuld” und ein “Täter­volk” nicht geben kann. Ich möch­te ergän­zen, daß auch die Fra­ge “Nazi” oder “Nicht­na­zi” nicht ent­schei­det, ob und in wel­cher Hin­sicht jemand ein “Täter” war, der den Tod ver­dient hätte.

Unlängst hat­te ich eine Dis­kus­si­on mit einer enga­gier­ten, von Bewäl­ti­gungs­theo­re­men erfüll­ten Dame, die ein pau­scha­les Geden­ken der Opfer des Bom­ben­kriegs für pro­ble­ma­tisch hielt, weil man immer­hin auch einen Freis­ler dazu­zäh­len müß­te, der bei einem Luft­an­griff auf Ber­lin umkam. Offen­bar ging die Dame davon aus, daß ein kol­lek­ti­ves Opfer­ge­den­ken nur den aus­ge­wie­sen kol­lek­tiv Unschul­di­gen zustün­de, und aus ihrer Sicht waren wohl allein die NS-Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger voll mit Hei­li­gen und Mär­ty­rern. Aber wer von uns ver­mag heu­te zu ent­schei­den, wer von den Mil­lio­nen Toten des Krie­ges nun “schul­dig” war oder nicht und in wel­cher Hin­sicht? Man kann nicht jeden ein­zel­nen Toten aus den Trüm­mern suchen und ihm den Pro­zeß machen, um zu ent­wir­ren, was er Gutes wie Böses getan hat. Das wäre eine mensch­li­che Anma­ßung, die nicht erfüll­bar ist.

Ich bin kein gläu­bi­ger Christ, aber gegen die Vor­stel­lung von gerech­ten Krie­gen und gerecht­fer­tig­ten Mas­sen­mor­den, hilft nur die christ­li­che Ein­sicht und Demut, daß nie­mand von der Sün­de frei ist, und nie­mand durch sich selbst gerecht­fer­tigt.  Nie­mand hat das Recht, sich zum Rich­ter über Sodom und Gomor­rah zu ernen­nen, auch wenn die heu­ti­ge tita­ni­sche Tech­nik zu gott­glei­chem Han­deln befä­higt. Der Nürn­ber­ger Pro­zeß wird zwei­fel­los am Jüngs­ten Gericht revi­diert werden.

Jen­seits aber der Theo­lo­gien, die das Uner­träg­li­che durch Sinn­stif­tung und mora­li­sche Ver­brä­mung erträg­lich machen sol­len, ste­hen aber ganz ein­fa­che Din­ge jen­seits von Gut und Böse: Wer das Schwert ergreift, ris­kiert, durch das Schwert umzu­kom­men. Läßt er es dage­gen lie­gen, wird es ein ande­rer auf­he­ben. Gott ist am Ende, wenn die Wür­fel gefal­len sind, immer mit den stär­ke­ren Batail­lo­nen. Schul­dig sind und füh­len sich immer nur die Ver­lie­rer. Gerecht­fer­tigt sind immer nur die Sie­ger. Krieg ist der Vater und König aller Din­ge, die einen macht er zu Göt­tern, die andern zu Men­schen, die einen zu Skla­ven, die andern zu Freien.

The Wrath of the Gods: Sodom and Gomorrah | Ancient Origins

Martin Lichtmesz

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

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