Presseschau, 10. April 2010

Auswahlpresseschau, erstellt aus diversen Zeitungen, Magazinen und Blogs. Einige Schwerpunkte diese Woche: Tödliches Gefecht in Afghanistan; Neues von Erdogan und Sarrazin; Überfremdung und Ausländergewalt; Arte-Bericht über die „Casa Pound“.

 Gastbeitrag

Fremde Federn reichen Beiträge ein. Sind sie gut, bringen wir sie.


Schwer­punkt­the­ma Afghanistan

Bun­des­wehr in Afghanistan
Camp Kun­duz nimmt Abschied von den Toten
Trau­er­ap­pell bei der Bun­des­wehr in Afgha­ni­stan: Für einen Moment hal­ten die Sol­da­ten inne, dann wer­den die Sär­ge der drei Gefal­le­nen ver­la­den. Ent­wick­lungs­mi­nis­ter Nie­bel nimmt sie im Regie­rungs­air­bus mit nach Deutsch­land. Vie­le in der Trup­pe kri­ti­sie­ren: Es man­gelt an Unter­stüt­zung aus der Heimat.

Aus einem Militärforum …
User „Stri­ker“ ist unter den Gefallenen
„Ich habe lan­ge über­legt, ob ich das hier schrei­ben soll, aber bin zu dem Ent­schluß gekom­men, daß die ‚Com­mu­ni­ty‘, also die Inter­net­ge­mein­schaft, erfah­ren soll­te, wenn einer von ihnen gefal­len ist.
Der User ‚Stri­ker‘ ist am 2.4.10 in KUNDUZ Afgha­ni­stan, bei vor­bild­haf­tem tap­fe­rem Ver­hal­ten auf dem Schlacht­feld, gefallen.
Ruhe in Frie­den mein Freund.“

Ver­zwei­felt in Kundus
von Chris­ti­an Nitsche
Als in Kun­dus die Heli­ko­pter mit ihren toten Kame­ra­den abhe­ben, flie­ßen die Trä­nen. Kame­ras aus, heißt es vom Pres­se­stab. Es sind Bil­der, die man ungern zeigt, auch aus Rück­sicht auf die Sol­da­ten. Und doch sind es Bil­der, die die Geschich­te von Sol­da­ten erzäh­len, die sich plötz­lich ganz macht­los füh­len, trotz ihrer Waf­fen. Alles Mili­tä­ri­sche fällt von ihnen in die­sem Moment ab.
Die Sinn­fra­ge – war­um – steht in ihren Gesich­tern geschrie­ben. Drei muß­ten ster­ben, 25, 28 und 35 Jah­re alt. Bei einem Hin­ter­halt der Tali­ban. Die Augen sind gerö­tet. Es wird eine Geschich­te erzählt, die Hilf­lo­sig­keit aus­drückt. Sie kamen, um Minen zu räu­men. Vom Stra­ßen­rand win­ken noch Ein­hei­mi­sche, machen Vic­to­ry-Zei­chen. Ein gutes Zei­chen, wenn den Sol­da­ten zuge­wun­ken wird, hat­ten deut­sche Sol­da­ten Tage zuvor in Faiz­abad den Jour­na­lis­ten noch erzählt. Aber das hier ist Kun­dus, und hier gibt man spä­tes­tens seit Kar­frei­tag nichts mehr auf win­ken­de Men­schen. Einen der freund­li­chen Män­ner vom Stra­ßen­rand haben Sol­da­ten spä­ter auf einem Foto iden­ti­fi­ziert: Er posiert neben einem aus­ge­brann­ten Bun­des­wehr-Fahr­zeug am Ort der Gefechte.

Bun­des­wehr in Afghanistan
„Wir woll­ten sofort wie­der raus“
Haupt­feld­we­bel Horst D. war mit sei­nen Kame­ra­den in der Nähe des Gefechts, bei dem am Kar­frei­tag drei Bun­des­wehr­sol­da­ten star­ben. Drei Tage spä­ter rück­te er mit sei­nen Män­nern nahe Kun­duz erst­mals wie­der aus – SPIE­GEL-ONLINE-Kor­re­spon­dent Has­nain Kazim war dabei.

„Im Heer rumort es“
Afgha­ni­stan: Sol­da­ten kri­ti­sie­ren Füh­rungs­ver­hal­ten der Kom­man­deu­re und unzu­rei­chen­de Ausrüstung
Ber­lin – In den Land­streit­kräf­ten hat der Unmut der Sol­da­ten nach den schwe­ren Ver­lus­ten in Afgha­ni­stan am Kar­frei­tag jetzt einen neu­en Höhe­punkt erreicht. „Unse­re Kame­ra­den hät­ten nicht ster­ben müs­sen, wenn das Füh­rungs­ver­hal­ten der Vor­ge­setz­ten, die Aus­bil­dung und die Aus­rüs­tung opti­mal gewe­sen wären“, ver­lau­tet aus Heereskreisen.

Lan­ge Mängelliste
Bun­des­wehr in Afgha­ni­stan bedingt einsatzbereit
Von Thors­ten Jungholt
Die Bun­des­wehr kämpft in Afgha­ni­stan nicht nur mit den Tali­ban, son­dern auch mit einer Fül­le von Aus­rüs­tungs­män­geln. So ver­sagt etwa die Auf­klä­rungs­droh­ne „Luna“ bei Tem­pe­ra­tu­ren ab 40 Grad. Sol­che Aus­set­zer gefähr­den die Sol­da­ten und mit ihnen den Erfolg der gan­zen Mis­si­on, sagen Kritiker.

Äuße­res, Kriegs- und Konfliktforschung

Spricht so eine befreun­de­te Macht?
Beitrittsdebatte
Erdo­gan warnt EU davor, ein „Chris­ten­club“ zu sein
Neue Wort­mel­dung von Recep Tayy­ip Erdo­gan in der Bei­tritts­de­bat­te: Die Tür­kei wol­le kei­ne Belas­tung für die Euro­päi­sche Uni­on sein, sag­te der tür­ki­sche Minis­ter­prä­si­dent. „Wenn sie uns in der EU nicht wol­len, ver­lie­ren wir nichts. Dann ent­schei­den sie sich eben dafür, ein Chris­ten­club zu sein.“

Über­fall
Deut­sches Han­dels­schiff einen Tag in Piratenhand
Nicht ein­mal einen Tag hat ein Pira­ten­über­fall auf ein deut­sches Han­dels­schiff gedau­ert, dann befrei­te die nie­der­län­di­sche Mari­ne die „MV Tai­pan“ mit einer spek­ta­ku­lä­ren Kom­man­do­ak­ti­on aus der Hand ihrer Entführer.

USA und Ruß­land besie­geln wei­te­re ato­ma­re Abrüstung

Süd­afri­ka
Ras­sis­ten­füh­rer Ter­reblan­che auf sei­ner Farm erschlagen
Die Täter kamen mit Mache­te und Schlag­stock: Euge­ne Ter­reblan­che, der Füh­rer der süd­afri­ka­ni­schen Buren­grup­pie­rung „Afri­ka­ner Weer­stands­be­we­ging“, ist tot, ermor­det auf sei­ner Farm. Angeb­lich hat­te er zwei Bediens­te­te nicht bezahlt – sie über­rasch­ten ihn im Schlaf.

Süd­afri­ka
Die Wut der Buren nach dem Mord an Terre Blanche
Von Chris­ti­an Putsch
Nach dem Mord an dem Ras­sis­ten Euge­ne Terre Blan­che droht Süd­afri­ka neue Gewalt. Es wird befürch­tet, daß der Mord zwei Mona­te vor Beginn der Fuß­ball-WM die erreich­te Aus­söh­nung in dem Land in den Hin­ter­grund drän­gen könn­te. Ein Besuch am Tat­ort Ven­ters­dorp, wo Rach­sucht in der Luft liegt.

Staat, Demo­gra­phie, Wirtschaft

Stu­die
Deut­sche miß­trau­en staat­li­cher Schulbildung
Von Ilea­na Grabitz
Nicht ein­mal jeder fünf­te in Deutsch­land hält die staat­li­che Schul­bil­dung noch für das Maß der Din­ge. Dies ist das Ergeb­nis einer reprä­sen­ta­ti­ven For­sa-Stu­die. Die meis­ten gehen davon aus, daß die Aus­bil­dung der Kin­der vor allem in ihren eige­nen Hän­den liegt. Not­falls besor­gen enga­gier­te Bür­ger die Bil­dung selbst.

Die Deut­schen ver­lie­ren die Lust am Heiraten
Von Doro­thea Siems
Es steht nicht gut um die deut­sche Ehe. Die Zahl der Schei­dun­gen steigt ste­tig und wie eine neue Unter­su­chung zeigt, haben immer weni­ger jun­ge Leu­te Lust, über­haupt erst zu hei­ra­ten. Beson­ders in den gro­ßen Städ­ten wird das Sin­gle-Dasein zur Norm. Bei den Bezie­hun­gen geht der Trend zum getrenn­ten Zusammenleben.

Buch­vor­stel­lung
Sar­ra­zin kri­ti­siert fern­seh­ver­ses­se­ne Unterschicht
Von Sören Kittel
Bei einer Dis­kus­si­on in Ber­lin hat Bun­des­bank­vor­stand Thi­lo Sar­ra­zin sei­ne umstrit­te­nen Posi­tio­nen zu Hartz IV ver­tei­digt. Sar­ra­zin teil­te gewohnt wort­ge­wal­tig aus und pro­vo­zier­te das Publi­kum: „Es gibt eine Bildungs‑, Bewe­gungs- und Wort­ar­mut“. Die Unter­schicht gebe ihr Geld ein­fach falsch aus.

Ver­fol­gungs- und Infizierungswahn …
Rechtsextreme
Die NPD unter­wan­dert Face­book und StudiVZ
Von Mar­tin Lutz
Um Jugend­li­che anzu­wer­ben, nut­zen rechts­ex­tre­me Orga­ni­sa­tio­nen wie die NPD ver­stärkt sozia­le Netz­wer­ke. Über Platt­for­men wie Face­book und Stu­diVZ wer­ben sie so geschickt für sich, daß die jun­ge Ziel­grup­pe nicht gleich erkennt, wer sie da anspricht. Der Kampf gegen sol­che Metho­den ist äußerst schwierig.

Kon­tro­ver­ser Vorschlag
FDP-Exper­te will Grie­chen aus Euro-Zone drängen
Der FDP-Poli­ti­ker Frank Schäff­ler hat ange­sichts der Finanz­kri­se Grie­chen­lands den Aus­tritt des Lan­des aus der Euro-Zone gefor­dert. Der Finanz­ex­per­te hat­te bereits mit dem Vor­schlag, der Mit­tel­meer-Staat sol­le zur Schul­den­til­gung eini­ge sei­ner Inseln ver­kau­fen, für Auf­re­gung gesorgt.

Die Lin­ke, Geschichts- und Iden­ti­täts­po­li­tik, His­to­ri­sches (Zeit­ge­schich­te)

Krank …
Robert Habeck
Grü­ner for­dert „Patrio­tis­mus ohne Deutschland“
Von Tho­mas Lindemann
Vater­lands­lie­be mal anders: Robert Habeck, Grü­nen-Chef in Schles­wig-Hol­stein, plä­diert in sei­nem aktu­el­len Buch für einen neu­en Patrio­tis­mus. Im Inter­view mit WELT ONLINE for­dert er die Lin­ke auf, sich die­sen Begriff zurück­zu­er­obern. Zudem rech­net er mit der Genera­ti­on Golf und Gui­do Wes­ter­wel­le ab.

1968: Lin­ke und Kindesmißbrauch
Cohn-Ben­dit über sei­ne Erfah­run­gen mit klei­nen Kindern

RAF-Mord an Buback
Bun­des­an­walt­schaft klagt Vere­na Becker an
Erst vor weni­gen Mona­ten ist die frü­he­re RAF-Ter­ro­ris­tin Vere­na Becker frei­ge­kom­men. Jetzt soll die 57jährige sich wegen des Mor­des am frü­he­ren Gene­ral­bun­des­an­walt Buback vor Gericht ver­ant­wor­ten. Die Bun­des­an­walt­schaft hat Ankla­ge erho­ben – sie wirft ihr Mit­tä­ter­schaft vor.

Ruß­land und Polen geden­ken gemein­sam der Opfer von Katyń
BERLIN. Der rus­si­sche Pre­mier­mi­nis­ter Wla­di­mir Putin und der pol­ni­sche Minis­ter­prä­si­dent Donald Tusk tref­fen am Mitt­woch im west­rus­si­schen Katyń zusam­men, um gemein­sam der Opfer des sta­li­nis­ti­schen Mas­sen­mor­des an pol­ni­schen Kriegs­ge­fan­ge­nen zu gedenken.
In einem Wald bei Katyń wur­den vor 70 Jah­ren auf gehei­men Befehl des Polit­bü­ros meh­re­re tau­send Offi­zie­re der besieg­ten pol­ni­schen Armee vom sowje­ti­schen Geheim­dienst NKWD erschos­sen. Das Kriegs­ver­bre­chen stellt für Polen ein natio­na­les Trau­ma dar und belas­tet bis heu­te das Ver­hält­nis zwi­schen Polen und sei­nem öst­li­chen Nachbarn.

Land­nah­me und Überfremdung/Zuwanderung und Integration

Sehens­wer­te „Spiegel“-Reportage über einen über­frem­de­ten Stadt­teil und die in ihm gras­sie­ren­de Ausländergewalt …
Ham­burg-Bills­tedt: Wie Inte­gra­ti­on scheitert

Ber­lin: Mul­ti­kul­tu­rel­le Straßenschlacht
Drei ver­fein­de­te liba­ne­si­sche Groß­fa­mi­li­en, die wahr­schein­lich vom Staat durch­ge­füt­tert wer­den und sicher „Asyl“ genie­ßen, lie­fer­ten sich ges­tern eine 20stündige Stra­ßen­schlacht mit Base­ball­schlä­gern und Mache­ten. Offen­bar ging es um die Vor­macht­stel­lung bei kri­mi­nel­len Geschäf­ten. Ein Auto­fah­rer wur­de gestoppt, aus dem Wagen gezerrt und zusammengeschlagen.

Die­ser Ansatz („Inte­gra­ti­on“ durch Bil­dung und Spra­che) hat ja bereits in den Staats­na­tio­nen Frank­reich und Groß­bri­tan­ni­en so wun­der­bar funktioniert …
Kommentar
Inte­gra­ti­on – Eine zwei­te deut­sche Ein­heit muß her
Deutsch­land ist ein Ein­wan­de­rungs­land. Die Inte­gra­ti­on der Immi­gran­ten ist so wich­tig wie nie zuvor. Claus Chris­ti­an Mal­zahn [taz-Jour­na­list] for­dert eine zwei­te deut­sche Ein­heit. Er glaubt, daß eine bes­se­re Bil­dung von Ein­wan­de­rern und ein kla­res Bekennt­nis zur Lan­des­spra­che über die Zukunft der Repu­blik entscheiden.

Schwe­den: Alte Frau erschlagen
In Schwe­den ist eine 78jährige Frau ihren Ver­let­zun­gen erle­gen, nach­dem sie sich auf einem Super­markt­park­platz in einen Streit zwi­schen ihrem Mann und einem ande­ren Auto­fah­rer ein­ge­mischt hat­te. Die Poli­zei ermit­telt wegen schwe­rer Kör­per­ver­let­zung und Totschlags.
Die Zei­tun­gen haben bis vor kur­zem ver­sucht, die Iden­ti­tät des Man­nes zu ver­schlei­ern, bis die­se schließ­lich im Inter­net preis­ge­ge­ben wur­de. Bei dem Täter han­delt es sich um einen Ara­ber. Der 71jährige Mann der Frau hat­te in Lands­kro­na im Süden des Lan­des einen jun­gen Mann ange­hupt, der Berich­ten zufol­ge ein rotes, schnel­les Auto fuhr und damit einen Park­platz blo­ckier­te. Der Fah­rer begann dar­auf­hin auf den Ehe­mann ein­zu­schla­gen. Als die Frau in den Streit ein­grei­fen woll­te, schlug der jun­ge Mann ihr ins Gesicht. Sie fiel hin und schlug mit dem Kopf auf dem Boden auf. Die Frau wur­de ins Kran­ken­haus gebracht, wo sie spä­ter verstarb.

Rüt­li reloaded
Von Maxi­mi­li­an Lüderwaldt
Vor vier Jah­ren waren die gewalt­be­rei­ten Schü­ler an der Ber­li­ner Rüt­li-Schu­le in aller Mun­de. Hat sich seit­dem die Lage gebes­sert? Eine Begeg­nung mit Neu­köll­ner Jugendlichen.

Erzie­hung, Bil­dung, Sonstiges 

Man spricht Deutsch
Von Mat­thi­as Heine
Aber seit wann? Und wie­so? Ein Gespräch mit dem Ger­ma­nis­ten Karl-Heinz Göt­tert über alt­hoch­deut­sche Ein­la­dun­gen zum Geschlechts­ver­kehr, über Luther und die Spra­chen­viel­falt im heu­ti­gen Deutschland
[Solan­ge es um Sprach­ge­schich­te geht, ist das Inter­view infor­ma­tiv und auf­schluß­reich, sobald es jedoch (zum Ende hin) um die Gegen­wart geht, liegt der Mann lei­der mit vie­lem voll­kom­men daneben …]

Bür­ger seh­nen sich nach der guten, alten Stadt
Von Andre­as W. Voigt
Initia­ti­ven set­zen sich für bau­li­che Rekon­struk­tio­nen ein. Aus­ge­rech­net der Denk­mal­schutz warnt aber vor Beliebigkeit

Istan­bul
Wo die Abriß­bir­ne kreist
Stadt­um­bau. Die Häu­ser am Gol­de­nen Horn gehö­ren zum Unesco-Welt­kul­tur­er­be. Den­noch sol­len sie weg. Dabei wur­den vie­le erst vor kur­zem restau­riert – auch mit Hil­fe der EU

„Casa Pound“ – Kul­tur­zen­trum der Rechtsextremen
ARTE Jour­nal – 26. März 2010

Sen­sa­ti­on in Südafrika
For­scher fin­den rät­sel­haf­te neue Vormenschen-Art
Von Cin­thia Briseño
Im mensch­li­chen Stamm­baum klafft eine gro­ße Lücke. Wer war der direk­te Vor­fah­re der Gat­tung Homo? For­scher glau­ben jetzt, die Ant­wort gefun­den zu haben: Sie haben die zwei Mil­lio­nen Jah­re alten Kno­chen einer neu­en Vor­men­schen­art entdeckt.

Gute Algen­ver­wer­ter
Japa­ner haben Darm­bak­te­ri­en mit Sushi-Genen
Eigent­lich sind Mee­resal­gen nicht beson­ders leicht ver­dau­lich. Doch Japa­ner sind mit dem pas­sen­den Werk­zeug gerüs­tet: Im Darm leben Kei­me, die das­sel­be stär­ke­spal­ten­de Enzym wie ein Mee­res­bak­te­ri­um pro­du­zie­ren. Offen­bar haben die japa­ni­schen Bak­te­ri­en das Gen im Lau­fe der Zeit übernommen.

 Gastbeitrag

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