Deutsche Opfer, fremde Täter

Eine neue Buchreihe, der erste Titel: Deutsche Opfer, fremde Täter. Ausländergewalt in Deutschland ist ein lange...

Götz Kubitschek

Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

vor­be­rei­te­tes Buch, das Micha­el Paul­witz und ich in der neu­en Buch­rei­he antai­os the­ma vor­ge­legt haben. Deut­sche Opfer, frem­de Täter beschäf­tigt sich mit einem Pro­blem, das sich zu einer Kata­stro­phe aus­wächst: In vie­len west­deut­schen Städ­ten gibt es Vier­tel mit hohem Aus­län­der­an­teil. Deut­sche Jugend­li­che sind dort bereits in der Min­der­heit und sehen sich einer All­tags­ag­gres­si­vi­tät aus­ge­setzt, die an Inten­si­tät und Bru­ta­li­tät ein erträg­li­ches Maß längst gesprengt hat.

Jüngst hat die Fern­seh­do­ku­men­ta­ti­on “Kampf im Klas­sen­zim­mer” (2010, sie­he unse­re Inter­pre­ta­ti­on) das Aus­maß ange­deu­tet und gezeigt: Es han­delt sich nicht um ein Inte­gra­ti­ons­pro­blem, das rasch besei­tigt wer­den könnte.

Deut­sche gera­ten im eige­nen Land in die Min­der­heit und wer­den ihrer­seits von einer dyna­mi­schen, aggres­si­ven Mehr­heit vor die Wahl gestellt, sich ent­we­der anzu­pas­sen, das Vier­tel zu ver­las­sen – oder als „Opfer“, „Scheiß-Deut­scher“, „deut­sche Schlam­pe“ den täg­li­chen Spieß­ru­ten­lauf anzu­tre­ten. Die Begrif­fe für die­se Vor­gän­ge: umge­kehr­te Inte­gra­ti­on (Anpas­sung der ein­ge­bo­re­nen Min­der­heit an die zuge­wan­der­te Mehr­heit), Bin­nen­ver­trei­bung, Vor­bür­ger­krieg, eth­ni­sche Landnahme.

Gewalt gegen Deut­sche ist ein Pro­blem, von dem fast jeder weiß, über das aber fast nie­mand öffent­lich spricht. So blei­ben die Opfer unge­schützt im eige­nen Land: Deut­sche als Opfer haben kei­ne Lob­by unter ihren in der Medi­en­bran­che und in der Poli­tik täti­gen Lands­leu­te. Das Tot­schwei­gen und Ver­harm­lo­sen der Vor­gän­ge ver­schärft die Lage und ver­zerrt die Wirk­lich­keit. Selbst Staats­or­ga­ne wie die Poli­zei haben ihr Gewalt­mo­no­pol teil­wei­se auf­ge­ben müs­sen oder kön­nen es nur unter Auf­bie­tung aller Kräf­te durchsetzen.

Deut­sche Opfer, frem­de Täter zeigt die Hin­ter­grün­de und das Aus­maß einer kata­stro­pha­len Ent­wick­lung auf. Wir wider­spre­chen der Theo­rie, daß es sich bei der Gewalt jun­ger Aus­län­der gegen Deut­sche um ein sozia­les Pro­blem hand­le. Deutsch­land steht viel­mehr eine eth­nisch-kul­tu­rel­le Aus­ein­an­der­set­zung gro­ßen Aus­ma­ßes bevor. Wie weit die­ser mitt­ler­wei­le nicht mehr „stil­le Vor­bür­ger­krieg“ gedie­hen ist, zeigt eine Chro­nik, die hun­der­te Fäl­le aus den Jah­ren 2000 bis 2010 ver­sam­melt und mit Hil­fe der Fund­stel­len­nach­wei­se nach­voll­zieh­bar macht.

Deut­sche Opfer, frem­de Täter ist eines unse­rer ganz wich­ti­gen Bücher: Wir doku­men­tie­ren damit den Beginn und das Aus­maß einer Kata­stro­phe, die in den nächs­ten Jah­ren in ihrem gan­zen Aus­maß sicht­bar wer­den wird – wenn näm­lich die ers­te wirk­lich star­ke Genera­ti­on jun­ger, männ­li­cher Aus­län­der ins kampf­fä­hi­ge Alter kommt und die geball­te Ener­gie eines eth­no-kul­tu­rel­len Auf­trags und damit einer star­ken Iden­ti­tät auf die Stra­ße und ins Klas­sen­zim­mer tra­gen wird.

Bestel­lung des Buchs ist hier möglich.

Götz Kubitschek

Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

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