01. September 2010

Die Decius-Buchhandlung in Hildesheim lud Sarrazin aus, ...

von Götz Kubitschek / 27 Kommentare

Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

... mit dem sie doch den dicksten möglichen Fisch für einen Lese- und Diskussionsabend an der Angel hatte. Anscheinend gingen Dutzende Kundenanrufe bei der Buchhandlung ein, des Inhalts, daß man zukünftig eine Buchhandlung meiden würde, die einem Mann wie Sarrazin eine Plattform böte.


Ich bin mit meinen Überlegungen zu diesem Vorgang (der anscheinend Schule macht, denn auch andere Buchhandlungen sagen inzwischen Lesungen mit Sarrazin ab) noch nicht fertig. Die Fragen:

1. Wird eine Buchhandlung, die eine Lesung mit Sarrazin absagt, so konsequent sein und Kundenwünsche nach dem Buch abschlägig bescheiden?

2. Wer ruft bei einer Buchhandlung an? Sind das öffentliche Stellen, deren Großaufträge für eine Buchhandlung ins Gewicht fallen (Universitäten, Schulen, Gerichte usf.). Oder ist dies nur ein Zeichen dafür, daß das intellektuelle Publikum im Schnitt Sarrazin kritischer gegenübersteht als der Mann von der Straße?

3. Was wäre, wenn nun Kunden anriefen und erklärten, daß sie fürderhin nicht mehr bei Decius kaufen wollten, bis nicht Sarrazin doch noch seine Lesung abhalten dürfte. Anders ausgedrückt: Ist dieser Kundendruck immer nur eine Sache der Gutmenschen?

4. Wird eigentlich irgendwo die Rolle der Deutschen Verlagsanstalt (DVA) thematisiert, die gerade das Geschäft des Jahrzehnts mit einem Autor macht, den angesehene Buchhandlungen ausladen?

Abschließend eine Anekdote: Gestern ging hier der Anruf eines Radiosenders ein, man wollte eine Stellungnahme von uns zur Hildesheimer Ausladung Sarrazins. Meine drei Sätze:
+ Wer sich als Buchhändler auf Sicherheitsbedenken herausredet, sagt nicht die Wahrheit.
+ Wer Sarrazin auslädt gibt zu, daß er Angst vor den Argumenten hat.
+ Wer dem Kundendruck nachgibt, hat kein Stehvermögen.

Zuletzt fragte ich, wieso gerade ich eine Stellungnahme zu diesen Vorgängen abgeben dürfte. Die Redakteurin war verwirrt: Es sei doch klar, daß man jemanden vom Verlag zu Wort kommen lassen wollte. - Ich habe die Verwechslung nicht aufgeklärt.

Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

Kommentare (27)

Thorsten Tragelehn
01. September 2010 09:38
Sarrazin in München:

http://www.literaturhaus-muenchen.de/programm/veranstaltung.asp?ID=7891

Literaturhaus München
Deutschland schafft sich ab
Ein Abend mit Thilo Sarrazin

Mittwoch, 29.9.2010
20:00 Uhr

Salvatorplatz 1
80333 München
Kartenvorbestellung:
089 - 29 19 34 - 27

http://www.tz-online.de/aktuelles/muenchen/sarrazin-muenchen-protest-gegen-lesung-tz-900393.html

München - Dass Skandal-Autor und Bundesbanker Thilo Sarrazin mit seinem Buch auch in München auftreten soll, hat sich bislang kaum herumgesprochen – trotzdem formiert sich schon der Protest.
Schafspelz
01. September 2010 09:51
Zu 3. Nein, auch die selbsternannten Schlechtmenschen entfalten Druck, man schaue sich einmal um vorort und in der Welt.

Der Punkt ist, das Rechtsfriede ein Wert an sich ist, der unabhängig vom verantwortlichen Auslöser der Spannungen (Gute oder Schlechte), des Schutzes Wert ist. Deshalb ist die Religionsbeleidigung in einem Rechtsstaat eine Straftat. Anarchie wollen nur die Schlechtmenschen.
Kiepenkerl
01. September 2010 09:57
Thilo, ich will ein Buch von Dir!

:-)
Nils Wegner
01. September 2010 10:19
Die "abschließende Anekdote" ist ja jetzt schon mal der Brüller der Woche.

Die zuständige Redakteurin wird sich und ihre Sendung doch sicher vorgestellt haben. Wann und wo soll das Ganze denn laufen?
Sugus
01. September 2010 10:31
Einen fünften Punkt noch: wie viele jener, die dort anrufen und sagen, sie würden nie wieder einkaufen, wenn Sarrazin auftritt, würden sich tatsächlich so verhalten? Das sind meiner Meinung zu 80% aufgeblasene Wichtigtuer, die spätestens nach einem halben Jahr dort wieder einkaufen würden - weil die Konkurrenz-Buchhandlung halt doch ein bißchen weiter weg liegt und ein kleineres Sortiment hat...
Johannes
01. September 2010 10:33
Wenn's schon nicht mich Buch und Lesung klappt, kann wenigstens eine "Tasse Thilo" bestellt werden: "Edition Thilo" sowie "Ernst-Jünger-Likör" ab sofort bei uns erhältlich!
Martin
01. September 2010 10:39
Schafspelz,

selbstverständlich ist es voll im Einklang und dem Rechtsfrieden dienlich, wenn man gegen Stutgart21 protestiert - einem Projekt, dass durch alle demokratischen Gremien ging und die Weihen höchster Landtagsbeschlüsse, also der Vertreter des Volkes, hat ...

gleicher Rechtsfrieden für alle, gelle?

Ganz grundsätzlich macht zum derzeitigen Zeitpunkt die Absage mehr Werbung für das Buch, als wenn die Lesung durchgeführt wurde - die Zeit, in der man noch Angst und Schrecken bekam, wenn nur das Wort "Drohung" von der Antifa kam, sind langsam vorbei. Leider wird dies jetzt sicher zu politischen Morden führen, da die Antifa - wenn Drohungen nicht mehr helfen - nun sicher zur Tat schreiten wird. Kennen wir ja alles schon... aber Sie empfinden das vermutlich als legitimen Ausdruck des Widerstandes, der Zivilcourage und der Bürgergesellschaft ...

Irrtum: Die Bürger sind wir! Wir sind das Volk!
PB
01. September 2010 10:52
- zwischendurch ein ermutigender Blick in die übrige Presse -

http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1616742/Was-darf-man-heute-sagen-und-was-lieber-nicht.html

Es tut sich also was.

Im gestrigen Duell (Heiner Bremer) hat Kelek dem Strubbele auch gut den Kopf gewaschen.
quer
01. September 2010 11:30
"...die dort anrufen und sagen, sie würden nie wieder einkaufen, wenn Sarrazin auftritt..."

...gehören meist zu der Sorte Menschen, die das eventuelle Drittbuch erst noch erwerben müßten, es aber eh nicht vorhaben.
Michael Paulwitz
01. September 2010 11:30
Meine Erfahrung in Stuttgart beim Versuch, ein Exemplar zu ergattern:
die großen Innenstadt-Buchhandlungen (Montag, gegen Mittag) -- leider schon ausverkauft, wir haben nachbestellt und hoffen, daß noch diese Woche Nachschub kommt, allerdings ist die Nachbestellung auch schon wieder komplett vorgemerkt.
der kleine Buchladen an der Ecke in meinem Stadtteil -- hab ich nicht, und wir verkaufen das auch nur auf Anfrage.
Ich unterstütze sonst ja gerne das örtliche Gewerbe; aber wenn sie's nicht nötig haben...
Sondaschüler
01. September 2010 12:16
"Deutsche wehrt euch, kauft nicht bei Buchhandlungen, die Sarrazin auftreten lassen"

Mh, das hatten wir doch schon mal irgenwie ähnlich in der deutschen Geschichte. Wo soll das noch hinführen? Wo bleibt der Aufstand der Anständigen?
Rudolf
01. September 2010 13:07
Die Buchhandlungen haben vermutlich eher vor "handfesten" Aktionen der Antifa Angst, als vor deren ausbleibenden Buchkäufen. Ob der durchschnittliche Antifant seine 0,25 Bücher pro Jahr nun bei Decius oder sonstwo kauft, dürfte nicht weiter ins Gewicht fallen. Wenn die Gutmenschen aber von ihrem Vorrecht auf "Entglasungen" und anderen kriminellen Aktionen Gebrauch machen, kann das die Buchhandlung teuer zu stehen kommen.

Erstaunlich bei dem Ganzen ist freilich, dass die Buchhandlungen einknicken, obwohl es sich bei Sarrazin nicht um einen Niemand handelt, der sowieso höchstens 20 Bücher verkauft, sondern um den Anführer der Bestseller-Listen sowie Gast bundesweiter Talkshows. Daraus schließe ich, dass entweder die Drohungen gegen die Buchhandlungen besonders massiv waren, oder es sich bei den Verantwortlichen in den Buchhandlungen um besodnere Weicheier handelt.

Sarrazin, zu guter Letzt, dürfte das ganze relativ egal sein. Wer in jeder Zeitung, jeder Polittalkshow Thema Nr. 1 ist, ist nicht darauf angewiesen in irgendeiner kleinen Buchhandlung sprechen zu dürfen...
godeysen
01. September 2010 13:10
Nicht ganz genau zum Thema, aber dennoch: Bereits 1988 formulierte der prominente Verhaltensforscher Irenäus Eibl-Eibesfeldt, der Vater der Humanethologie (der Wissenschaft von der Biologie des menschlichen Verhaltens) Thesen zu Einwanderung und Kulturvermischung. Die Wortwahl Eibls ist oft weitaus "biologistischer" (um diesen Kampfbegriff zu strpazieren) und schonungsloser als die Sarrazins. Folglich gab es auch damals schon Proteste. Ich saß in Eibls Vorlesungen. Einmal setzte er eine Diskussionsstunde zu seinem Buch "Der Mensch - das riskierte Wesen" an. Eine Handvoll Studenten warfen ihm eine "reaktionäre" Haltung (das war der damals gängige Kampfbegriff) vor, doch Eibl konterte in seiner ruhigen, wienerisch eloquenten Art mit profundem Fachwissen frei von jeder Ideologie.
Heute ist es etwas still geworden um ihn (jahrgang 1928), doch 2008 stellte er zusammen mit der Kunsthistorikerin Christa Sütterlin ein Opus magnum zur Natur- und Kulturgeschichte der Kunst vor. Ich denke, kein Buchhändler würde Eibl ausladen - aber vermutlich kennt auch keiner mehr "Der Mensch - das riskierte Wesen", aus dem ich hier einige Zeilen zitieren möchte:

Was bedeutet Einwanderung für Ansässige und Einwanderer? Darüber braucht man im Grunde nicht allzu lange Spekulationen anzustellen, denn die verschiedenen Möglichkeiten wurden und werden uns in den verschiedensten Teilen der Welt vorgeführt. Handelt es sich bei den Einwanderern um Integrationswillige einer verwandten Kultur, also um Menschen, die bereit und fähig sind, ihre angestammte Kultur aufzugeben, dann ist das Konfliktpotential gering. Die europäischen Binnenwanderungen bieten dafür viele Beispiele. Die Hugenotten wurden relativ schnell zu Deutschen und ebenso die Polen. Adalbert von Chamisso, der bis zu seinem zehnten Lebensjahr auf dem elterlichen Schloß in Frankreich lebte, wurde sogar ein hervorragender deutscher Dichter, der sich patriotisch zu seiner Heimat bekannte. Hier verbindet einerseits das gemeinsame abendländische Erbe, das sich ja auch in den Stilepochen der europäischen Architektur, Musik und Malerei ausdrückt. griechen, Römer, Juden, Kelten, germanen und Slawen und viele andere schufen dieses Abendland, dessen Bewohner auch physisch-anthropologisch und damit genetisch nächstverwandt sind. Das Wechseln von einer europäischen Kultur zur anderen bereitet daher im allgemeinen keine Schwierigkeiten, es sei denn, starke glaubensmäßige Gebundenheit führt zu einer selbstgewollten Abgrenzung. Einige Besonderheiten im menschlichen Verhalten, wie z.B. die Neigung zur In- und Outgruppenbildung leisten dem Vorschub. ihr Wirken schlichtweg zu leugnen, wie das z.B. Georgios Tsiakalos (1982) tut, ist unverantwortlich.
Tritt zur glaubensmäßigen Kennzeichnung noch eine physisch-anthropologische, so stößt die Integration dann auf Schwierigkeiten, wenn die Einwanderer in einem relativ kurzen Zeitraum als Gruppe ankommen und damit die Möglichkeit haben, sich mit ihresgleichen zusammenzufinden. Sie setzen sich dann als Gruppe vom Wirtsvolk ab, das sich seinerseits wiederum abgrenzt.
Einwanderung führt in solchen Fällen mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Konflikten, denn sie kommt ja einer Landnahme gleich. Eine Ethnie, die einer anderen, nicht integrationsbereiten in größerer Zahl Zuwanderung erlaubt, tritt damit zugleich Land an sie ab. Sie schränkt ihre eigenen Fortpflanzungsmöglichkeiten zugunsten eines anderen Volkes ein, denn die Tragekapazität eines Landes ist begrenzt.
Pat Bateman
01. September 2010 13:15
Zu 3.
Die Gutmenschen sind eben fanatischer und von einem starken missionarischen Drang geleitet. Kann jeder bestätigen, der mit dieser Menschengattung schon einmal Kontakt hatte. Ich bezweifle sehr stark, das alle, die dort angerufen haben, auch tatsächlich echte Kunden der Buchhandlung waren. Aber jetzt haben sie mal wieder einen Sieg errungen. Das unterstützt sie natürlich nochmal stark in ihrer Geisteshaltung. Gegen solche Fanatiker kann man nur mit Härte vorgehen. Diese Härte dürfte den meisten "normalos" allerdings abgehen.
tacitus
01. September 2010 14:13
@Das sind meiner Meinung zu 80% aufgeblasene Wichtigtuer

Ganz sicher sogar, noch dazu solche, die - ich gehe jede Wette ein - in der Mehrzahl a) entweder sowieso keine Bücher kaufen und b) wenn doch, dann nicht in dieser Buchhandlung.
Marta
01. September 2010 14:42
Jemand, der wirklich gerne Buecher liest, wuerde das Buch nicht boykottieren, es sind doch nur Poser, die wahrscheinlich nicht mal ein Buch besitzen.
mfh
01. September 2010 19:20
Wie, bitte, kam es denn zu dieser Verwechslung, Herr Kubitschek? Hat der Redakteur des Radiosenders Ihr Buch mit Sarrazins verwechselt? Das ist echt der Knaller!
KS
01. September 2010 22:21
Zu 1) und 4): Nein, denn das betrifft ja das Thema Geld bzw. "Geschäft" und das ist in der vorherrschenden "Kultur" - wenn man das noch so nennen kann - sakrosankt. Da kommt jede Moral zu ihrem schnellen und abruptem Ende.

Zu 2): Lehrer, evangelische Pfarrerinnen und andere DIE GRÜNEN-Wähler.

Zu 3): Ja, ist er, denn die sind Masse und wir sind ein paar Hundert. Die haben derzeit noch die absolute, die totale Oberhoheit über den "esprit de nation". Ähnliche Aktionen führen zu nichts, außer, daß man diesem Haufen Irrer auch noch ihre Rechtsextremisten-Paranoia bedient.
Wahr-Sager
02. September 2010 08:01
Tja, wer werden die Kritiker wohl sein? Natürlich die üblichen Kämpfer gegen rechts. Die agieren dann so wie hier in zwei Videos zu sehen ist: http://www.pi-news.net/2010/08/es-wird-sowieso-rausgeschnitten-was-sie-sagen/#more-153048

@Rudolf:
Das denke ich auch. Es handelt sich schlicht um Selbstschutz. Ein bisschen Druck kann auch Wunder bewirken. Man weiß doch, wie die Antifa austicken kann, wenn man nicht nach ihrem Willen geht.

Zum aufgebauschten "Skandal" mit dem "Judengen":

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/7637 ("Kinder Abrahams - Neueste Forschungen bestätigen die gemeinsame nahöstliche Herkunft aller Juden")

Und: http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/8524 ("Alexander Kekulé über IQ-Tests, Integrationsprobleme und Thilo Sarrazin")

Eine Karikatur gibts noch dazu: http://www.wiedenroth-karikatur.de/02_PolitKari100901_Sarrazin_Juden_Volk_Gene_Empoerung_Nazi_Deutsche.html
Sondaschüler
02. September 2010 08:12
"Wie, bitte, kam es denn zu dieser Verwechslung, Herr Kubitschek? Hat der Redakteur des Radiosenders Ihr Buch mit Sarrazins verwechselt? Das ist echt der Knaller!"

Kubitscheks Bücher (JF, Provokation, Raki, Fernau) wurden bestimmt nicht mit Sarrazins Buch verwechselt. Vermutlich hat die Redakteurin herumgegoogelt und ist dann irgendwie zu dem Ergebnis gelangt, daß "Deutschland schafft sich ab" bei Antaios erschienen ist.
Johannes
02. September 2010 09:21
Sarrazin liest noch in Potsdam, München und Brüssel. Die Termine stehen hier.
Bernhard Niederreiter
02. September 2010 09:21
Leider gelingt es vielen Menschen nicht, in historischen Dimensionen zu denken. Dies aber ist unabdingbar, um die Entwicklung eines Volkes unter vielen zu verstehen. Der Patriotismus der Deutschen (wenn es ihn jemals gab nach Jahrhunderten der Feudal-Kleinstaaterei) wurde mit dem ersten Weltkrieg gebrochen. Mit Versailles wurden unerträgliche Repressalien aufgezwungen, die letztlich das in der Katastrophe endende Dritte Reich verursachten. Die Siegermächte gingen nach dem zweiten Weltkrieg wesentlich klüger vor. Die deutschen Tugenden wurden geschickt benutzt, um via Wirtschaftswunder die westliche Welt mit deutschem Erfindergeist und deutscher Präzision zu entwickeln. Zu diesen Tugenden gehört mit der Sparsamkeit die Grundlage des westlichen Finanzsystems, wo die Sparer das Leben der Prasser ermöglichen, allein wegen der Aussicht, am Ende selbst ein Prasser werden zu können.
So nach und nach wird auch schlichteren Gemütern klar, dass diese Wechsel auf die Zukunft wertloses Papier sein werden.
Die Sarrazindebatte dient alleine dem Zweck, die Absurdität dieser deutschen Tugenden zu verschleiern, leben doch Nicht-Deutsche sehr flexibel alle möglichen Alternativen vor.
Vielleicht ist es uns Deutschen einfach nicht erlaubt, aus unserer Büßer- und Reparationsschublade rauszuhüpfen. Der brave und fleißige Depp wird noch gebraucht.
Korowjew
02. September 2010 21:56
Zitat C. Özdemir:

„Das Problem ist nicht Sarrazin selbst als Person, sondern der gleich gesinnte Bevölkerungsanteil in Deutschland.“

Interview in der FAZ...
Korowjew
02. September 2010 22:06
.. Hier noch der Link:
http://www.faz.net/s/
Rub9B4326FE2669456BAC0CF17E0C7E9105/
Doc~EBD4A95FF2C2348B398FBAF0A64132BE8~ATpl~
Ecommon~Scontent.html
rjaeck
02. September 2010 22:09
Die Sarrazin-Lesung in Potsdam am 09.09.10 findet auf Grund "massiven Drucks" von linksaußen auf den Veranstalter (Blockadedrohungen) nicht im "Waschhaus", sondern im Nikolaisaal statt.

Siehe http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11884128/2242247/Sarrazin-stellt-sein-Buch-in-Potsdam-vor-Trotz.html
Blaue Narzisse
06. September 2010 10:36
Die Antifanten machen jetzt bundesweit mobil:

Änderungen bei Sarrazin-Lesungen
Martin
09. September 2010 10:14
Auf eine KSA zum Fall Sarrazin bin ich gespannt!

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