Der Name Heitmeyer

von Karlheinz Weißmann

... ist ein Warnsignal. Wenn der Bielefelder „Sozialwissenschaftler“ wieder „Untersuchungsergebnisse“ veröffentlicht, steht das Ergebnis von vornherein fest:...

 Gastbeitrag

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Irgend­wo droht der Angriff von „rechts“. Vor eini­gen Jah­ren amü­sier­te er uns sogar schon mit jugend­li­chen Tür­ken, die er als anfäl­lig für „rechts­ra­di­ka­le“ Ideo­lo­gien aus­ge­macht hat­te, was unter sei­nen Fans für eine gewis­se Irri­ta­ti­on sorgte.

Jetzt ist Heit­mey­er aber zu sei­nem eigent­li­chen The­ma zurück­ge­kehrt: “Deut­sche Zustän­de” sind für ihn vor allem deut­sche Gefahr. Mit Hil­fe des gewohnt-sug­ges­ti­ven Reper­toires an Fra­gen, wur­de von ihm und sei­nen Mit­ar­bei­tern her­aus­ge­bracht, daß das deut­sche Bür­ger­tum „ver­roht“, daß die all­fäl­li­ge „Radi­ka­li­sie­rung der gesell­schaft­li­chen Mit­te“ unab­wend­bar ist, daß die Bes­ser­ver­die­nen­den immer weni­ger Lust haben, immer höhe­re Pro­zent­sät­ze an den Umver­tei­lungs­staat abzu­füh­ren, daß man gleich­zei­tig Zwei­fel an der kul­tu­rel­len Berei­che­rung durch Ein­wan­de­rung nährt und sich die neue „Ideo­lo­gie der Ungleich­wer­tig­keit“ nicht nur auf Arbeits­lo­se und Frem­de, son­dern – auch erwart­bar – auf Juden bezie­hungs­wei­se Israe­lis erstreckt. Die Erklä­rung für die­se bedenk­li­che Ent­wick­lung? Ewi­ger Sozi­al­dar­wi­nis­mus und dann noch Thi­lo Sarrazin.

Natür­lich kann man Ver­ständ­nis dafür haben, daß Heit­mey­er ange­sichts schwin­den­der Akzep­tanz der Sozio­lo­gie sei­ne aka­de­mi­sche Exis­tenz­be­rech­ti­gung nach­wei­sen möch­te und der Alar­mis­mus vor allem als Mit­tel dient, die eige­ne Uner­setz­lich­keit nachzuweisen.

Und irgend­wie kann man ja auch hof­fen, daß wenigs­tens ein­mal irgend­et­was stimmt, von dem, was er behaup­tet, also etwa daß die Orga­ni­sa­ti­on der Unzu­frie­den­heit von rechts tat­säch­lich Gestalt annimmt, wo doch die „ver­deck­te Bewe­gung, die sich nicht auf der Stra­ße zeigt, aber in den Men­ta­li­tä­ten auf­schau­kelt“ längst vor­han­den ist.

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