Quotenfrauen, von der Leine gelassen

was zaehlt, sind die inneren werteZwischen Feminismus (in seiner zeitgeistigen Ausprägung) und Gender-Ideologie paßt im Grunde kein Blatt. Die typische Frauenrechtlerin unterschreibt im Normalfall all das, was die Gender-„Wissenschaften“ erarbeiten: Gleiche Rechte, gleiche Pflichten für Männlein und Weiblein, inklusive Schonraum und Vorzugsbehandlung (Quote etc.) für den weiblichen Teil der Menschheit. Begründung: Frauen haben die gleichen naturgegebenen Fähigkeiten, Kompetenzen und Vorlieben wie Männer.

Ellen Kositza

Ellen Kositza ist Literatur-Redakteurin und Mutter von sieben Kindern.

Was an Unter­schie­den zuta­ge tritt, ist allein den patri­ar­cha­len Sys­te­men anzu­las­ten. Wenn man Frau­en nur lie­ße, ihnen von Kind­heit an alle Türen weit öff­ne – wir hät­ten tau­send­fäl­ti­ge Indi­vi­du­en, aber kei­ne klar abgrenz­ba­re Dicho­to­mie Mann/Weib. So weit die Theorie!

In die­sem uto­pi­schen Uni­ver­sum hie­ße das auch: Die weib­li­che Füh­rungs­rie­ge einer gro­ßen Ver­si­che­rungs­ge­sell­schaft unter­nimmt einen Betriebs­aus­flug, zu des­sen (mul­ti­plem!) Höhe­punkt eine Sex­par­ty mit (frei)willigen Freu­den­kna­ben zählt. Die höhe­ren Char­gen dür­fen sich von den Ker­len mit dem blau­en Hals­band beglü­cken las­sen (diver­se Tech­ni­ken inklu­si­ve), unte­re Rän­ge von denen mit rotem Band (schmal­brüs­ti­ger, Stan­dard­pro­gramm). Bereits gebrauch­te Män­ner wer­den durch einen lus­ti­gen Stem­pel markiert.

Und: die end­lich gleich­be­rech­tig­ten weib­li­chen Abge­ord­ne­te einer (tür­ki­schen) rechts­ex­tre­mis­ti­schen Par­tei tap­pen ins Fett­näpf­chen; sie wer­den rei­hen­wei­se bei ero­ti­schen Stell-Dich-eins mit jun­gen Män­nern in Hotel­zim­mern gefilmt.

Und: Die Frau an der Spit­ze der glo­ba­len Finanz­rie­ge wird ver­däch­tigt, sich an einem Hotel­boy sexu­ell abre­agiert zu haben.

Nicht zuletzt: Immer wie­der Schei­dun­gen und um Jahr­zehn­te ver­jüng­te fri­sche Ehe­män­ner von höhe­ren weib­li­chen Abge­ord­ne­ten und Minis­te­rin­nen, ange­fan­gen von der dick­li­chen Ex-Außen­mi­nis­te­rin (gewal­ti­ger Gat­ten­ver­schleiß, jedes mal um eine hal­be Genera­ti­on jün­ger), wei­ter mit der Bun­des­prä­si­den­tin (Schei­dung von einem etwa Gleich­alt­ri­gen, trumpft mit einem jun­gen Täto­wier­ten an ihrer Sei­te auf), mit der schwer­ge­wich­ti­gen Ex-Minis­ter­prä­si­den­tin von Nie­der­sach­sen (Schei­dung von einem etwa Gleich­alt­ri­gen, hei­ra­tet ihren 15 Jah­re jün­ge­ren Den­tis­ten, der hier im zahn­ärzt­li­chen Not­fall so lieb Hil­fe ver­schaff­te),  mit der alten Ex-SPD-Che­fin (hei­ra­tet einen 40 Jah­re jün­ge­ren) und nicht zuletzt mit der Ex-Vor­sit­zen­den der Ber­li­ner CDU, die nach Schei­dung von einem etwa Gleich­alt­ri­gen ihren um 22 Jah­re jün­ge­ren Refe­ren­ten ehe­licht. Auch die Minis­ter­prä­si­den­tin von Bay­ern läßts kra­chen, fährt in inti­mer Hin­sicht zwei­glei­sig und prä­sen­tiert – trotz rei­fen Alters – ihrem Gat­ten ein Kuckucks­kind, das in Wahr­heit von einem jun­gen Kerl stammt.

Nicht zu ver­ges­sen der Skan­dal um jene Meteo­ro­lo­gin, die ange­klagt wird, einen ihrer zahl­rei­chen Bett­ge­fähr­ten mit Gewalt zum Geschlechts­akt gezwun­gen zu haben!

Wenn all die Gen­der­t­an­ten und –onkels recht haben, dann müß­te es so – oder ähn­lich – kom­men, hät­ten wir nur „wah­re Gleich­be­rech­ti­gung“. Allein: Wer´s glaubt, wird selig!
Test

Ellen Kositza

Ellen Kositza ist Literatur-Redakteurin und Mutter von sieben Kindern.

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