07. Juli 2011

Drecksthema "Deutschenfeindlichkeit"

von Götz Kubitschek / 47 Kommentare

Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

Den Lesern dieses Netz-Tagebuchs ist nicht verborgen geblieben, daß wir uns seit einigen Tagen mit einem schmutzigen, nach verkommenen Stadtteilen, U-Bahn-Tunneln und Restschulen stinkenden Thema beschäftigen: Deutschenfeindlichkeit, deutsche Opfer, fremde Täter, Vorbürgerkrieg.

Wie immer, wenn wir von der metapolitischen Etage geistig auf die "Straße" wechseln, erreichen uns Kommentare von gutbürgerlichen Lesern, die es nicht mögen, daß sie mit dem Dreck aus Neukölln und Duisburg-Marxloh konfrontiert werden.

Wir haben für diese Ernst-Jünger-Attitüde kein Verständnis. Von übergeordnetem Standpunkt heraus zusehen, wie die Kakerlaken sich gegenseitig auffressen? Dieses Bild des Anarchen und Waldgängers wird gern zitiert, und es soll meist den eigenen gehobenen Anspruch illustrieren: Alltagsunberührtheit, Zeitlosigkeit, ein Leben in Spengler-Dimensionen, ein Rotwein-Unterscheider-Näschen. Vielleicht steht dahinter der nachvollziehbare Antrieb, gerade in DIESEN Zeiten eine Gesamtausgabe in Schweinsleder binden zu lassen, weil es kaum etwas Unzeitgemäßeres gebe als das. Jedoch gibt es auch kaum etwas, das den Blick angenehmer trübt.

Man kann Rotwein auch aus einem Tetrapack zechen, wenn nichts anderes da ist. Man kann aus kopierten Zetteln geistigen Nektar saugen und in den letzten Hinterzimmern intensive Debatten führen - ohne Schnittchen, ohne alles Feine drumherum.

Man muß Beides können. Gestern noch im Carl-Schmitt-Heft lesen und damit etwas tun, wofür nur ein kleiner Prozentsatz der Doitschen einen Kopf hat; morgen die Augen nicht verschließen vor dem, was jenseits der Theorie auf den Straßen geschieht.

Und da muß man - zurück zu unserem Thema - feststellen, wie schwer es fällt, die Hatz auf Deutsche als das zu bezeichnen, was sie ist: Bereits der Begriff "Deutschenfeindlichkeit" ist so recht eigentlich zu sauber, zu intellektuell, zu bewußt, in ihm ist zuviel argumentativer Spielraum zwischen Subjekt und Objekt, in ihm steckt noch immer die Möglichkeit der Verständigung.

"Deutschenhaß" trifft es besser: keine Begründung mehr zwischen Täter und Opfer, keine Hemmung, bloß noch drauf, instinktiv im Dienste von Eroberung und Landnahme.

Man lese etwas über die Vorgeschichte der vier Berliner U-Bahn-Schläger, die demnächst vor Gericht stehen und auch im Knast nicht aufgehört haben, Deutsche um deren Deutschsein willen zu prügeln.

Und es müssen gar nicht diese spektakulären Fälle sein, an denen etwas deutlich wird. Es reicht, sich den täglichen Gang zur Schule eines Restdeutschen vorzustellen, der nie weiß, wann und wo er gestellt wird: Darüber gibt es keine amtlichen Beweise oder Polizeiberichte, sondern nur Erzählungen und Reportagen, und das, was zutage tritt, reicht aus, um es für uns zu einem Thema zu machen: Wer sonst sollte das formulieren?

Der Tagesspiegel von heute wittert das und rät, den "Ultrarechten" dieses Thema nicht zu überlassen. Darunter wird mal eben sauber alles gepackt, was rechts der Union und näher an der Wirklichkeit dran ist als Patrick Bahners. Also bitte: Besetzen wir dieses Thema und sorgen wir dafür, daß man es uns nicht wieder abnehmen kann.

Gegenwind kommt auf: In Hamburg - wo wir einen Vortragsabend haben, in einer guten Woche - ist es heute morgen zur Kündigung des Veranstaltungsortes gekommen. Wir müssen also "besetztes Gelände" wieder räumen.

Wie ist das jetzt mit der schweinsledernen Jünger-Ausgabe? Derzeit tut es wieder ein Schmierblatt mit der Adresse des Ausweichquartiers.

Und ganz sicher kommen jetzt ein paar mails und Anrufe von Solchen, die uns empfehlen, "smartere" Themen anzugehen. Nicht immer so böse sein, nicht immer im Dreck wühlen. Die Leute wollen das Positive hören, Deutschland ist noch immer toll, viel besser jedenfalls als Griechenland oder Weißrußland.

Ich bin mir da in mancher Hinsicht nicht sicher. Es ist hier halt aalglatt, und wer auf der Straße war und mit dreckigen Fingern an der Tür klingelt, gilt als ungeschickter Stoffel. Vielleicht wird das mal ein Ehrbegriff.
Test

Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

Kommentare (47)

RoiDanton
07. Juli 2011 11:57
Man kann sich auch zu Tode "metapolitisieren". Und wenn ein Vortrag (!) manchen schon zu sehr "auf die Straße gehen" ist, dann ist wirklich Hopfen und Malz längst verloren.

Sehr richtiger Beitrag.
EJ
07. Juli 2011 12:48
Zu Ernst Jünger: Wenn jemand "im Schmutz" unterwegs war, dann er.
Im ersten Weltkrieg. Im Berlin der 20er Jahre ( Beobachter von politischen Straßenschlachten am Alexanderplatz etc.). Im 2. Weltkrieg als Kriegsbeobachter im Kaukasus.

Und zum Satz:

"Von übergeordnetem Standpunkt heraus zusehen, wie die Kakerlaken sich gegenseitig auffressen" ( Ende 30er Jahre von Jünger zu Ernst von Salomon in Berlin gesagt)
Ja, das war auch absolut richtig so, wenn man damals nicht selbst aufgefressen werden wollte.

Zum Anarchen und Waldgänger ließe sich noch viel sagen. Jedenfalls hat Jünger damit eben nicht Teilnahmlosigkeit vom Geschehen gemeint
( siehe Der Waldgang oder der Schluß von Eumeswil)

Und zum Artikel selbst: Die Verhältnisse in Deutschland sind eben doch noch nicht so schlimm, sonst hätte sezession.de trotz gut geschriebener Beiträge ( v.a. Lichtmesz) viel mehr Erfolg. Wenns schlimm wird sind neue geistige Konzepte wichtig, die Mobilisierung wird aber durch die Verhältnisse erzeugt und nicht durch irgendwelche Internetseiten ( Der Begriff Facebookrevolution ist Unfug).

Und zu "deutscheopfer.de". Erstens gibt es das schon: Nennt sich akte-islam.de, und zweitens ist der Begriff etwas unglücklich gewählt- deutschenhaß, ihr Vorschlag, wäre besser.

Gruß aus Franken
Joe Müller
07. Juli 2011 12:48
Herr Kubitschek,

100% Zustimmung.

Wer jetzt noch nicht begriffen hat, wie ernst die Lage ist, dem kann man nicht mehr helfen.

Was haben wir angesichts des unmittelbar drohenden Abgrundes noch zu verlieren?
niekisch
07. Juli 2011 13:04
"Kommentare von gutbürgerlichen Lesern, die es nicht mögen, daß sie mit dem Dreck aus Neukölln und Duisburg-Marxloh konfrontiert werden."

Diese Stimmen werden bald verstummen, dann nämlich, wenn dieser Dreck auch in die "gutbürgerlichen" Wohnquartiere, in Eigenheime, Stadtvillen, Lofts und über die Tennisplätze schwappt wie Gülle auf den Feldern..
Biker
07. Juli 2011 14:35
Vielen Dank für diesen Beitrag.

Aber ich befürchte, unsere Politiker ergehen sich lieber weiterhin in anderen Themen wie PID oder Steuersenkungen.

Unsere Kinder und Kindeskinder werden uns dereinst fragen: "Wie konntet ihr das zulassen?"
Konservativer
07. Juli 2011 14:38
Bravo Herr Kubitschek für diesen Beitrag.
Als Neukonservativer, der arbeitstechnisch, d.h. theoretisch und praktisch, also vor Ort, mit dem von Ihnen thematisierten Problem zu tun hat, sage ich, es wurde höchste Zeit für Ihr Buch (ja, es gibt auch die Bücher von Kirsten Heisig und das ebenfalls erwähnenswerte von Stefan Hug, doch der von Ihnen vorgelegte Rahmen gibt einfach mehr her).
Wenn Establishment-Konservative sich tatsächlich darüber mokieren, dann frage ich mich ernsthaft, in welcher Welt diese leben (wollen). Glauben diese Damen und Herren womöglich, die feindliche Landnahme werde an ihnen vorübergehen, sie verschonen und ihre kleine, heile Welt unangetastet lassen. Wenn das der Fall ist, dann sage ich ihnen: "Schlafen und träumen sie weiter, doch stehen sie uns nicht im Weg herum, wir haben zu tun".
Chris
07. Juli 2011 16:28
@ EJ

Zu Ernst Jünger stimme ich zu- auch zum Thema Erfolg und vor allem Lichtmesz. Wobei die Beiträger Anderer nicht schlechter sind, aber eben anders formuliert.

Und der Erfolg kommt noch! Zumindest, wenn ich meine Ohren auf die Gleise lege, höre ich was kommen ;-)

Grüssle!
Froh Herrn
07. Juli 2011 17:44
Jeden Tag muß ich Herrmannstraße umsteigen und sehe und erfahre das frechgrinsende Antlitz der muslimischen Eroberung. Ich fahre durch Feindesland. Die latente Gefahr muslimischer Feindseligkeit ist überall spürbar.
Es ist nicht mehr unser Land.
EJ
07. Juli 2011 17:51
Chris sagt:

"Und der Erfolg kommt noch! Zumindest, wenn ich meine Ohren auf die Gleise lege, höre ich was kommen."

Ja, der Erfolg- besser gesagt der Wandel wird kommen. Eine alte Welt geht stets im Feuer unter, die neue ensteht dadurch. Das glaubt man zumindest, wenn man zuviel "Stahlgewitter" gelesen hat :-)

Aber im Ernst. Konfliktpotenzial kann ich beim besten Willen in Deutschland nicht erkennen, denn Deutschland ist:

1. Ein sehr reiches Land
2. Ein sehr sicheres Land ( selbst in Neuköln; ich bin dort abends in
nicht von Querschlägern getroffen worden)
3. Alle Parteien im Bundestag ( die demokratisch ja legitimiert sind)
sind der gleichen Meinung.
4. Islamisierung ist in Deutschland allenfalls in Ansätzen vorhanden
( die bekannten "sozialen Brennpunkte"). In anderen Ländern ( GB,
F) ist es viel schlimmer und es passiert dort politisch auch nichts.


Auf den "Erfolg" dürfen sie, Chris, also noch lange Zeit warten. Ich bin aber auch überzeugt, dass der derzeitig gesteuerte Kurs in D zu einem langsamen aber doch fundamentalen "Wandel" führen wird. Bis dahin heißt es also: Sport, Arbeit, Familie, soziales Engagement.

Gruß aus Franken
Ulla
07. Juli 2011 19:42
Lieber Herr Kubitschek,

danke für diesen Beitrag. Was wir, die hier lesen als Sofortmaßnahme tun können: Text verbreiten und die Umstände den "braven" Bürgern zur Kenntnis geben. Schließlich ist "Deutschenhaß/-hatz" auch bei solchen Gutmenschen gegeben, die sich anmaßen darüber zu befinden wer, wann, was reden und hören darf.

Gruß
Georg Mogel
07. Juli 2011 19:48
Lieber Herr Kubitschek,
Ihr und Paulwitzens Buch "Deutsche Opfer Fremde Täter" ist ein gelungener Wurf und es ist ihm eine weite Verbreitung, auch in den endlich wach werdenden "konservativen" Kreisen zu wünschen. Dreiste Umvolkung und alltäglich frech zur Schau gestellter Deutschenhaß alimentierter Landnehmer heischen dringlich eine polypragmatische, nicht allzu geschmäcklerische Gegenwehr. "Metapolitisch" und auf der Straße. Man muß beides können, wie Sie richtig feststellen. Schmitt lesen und vor der Not in Deutschlands Städten nicht die Augen verschließen Es ist fünf nach zwölf und wie heißt es doch: Not kennt kein Gebot.

"Ist es möglich, einen Glauben ohne Dogma zu besitzen, eine Welt ohne Götter, ein Wissen ohne Maximen und ein Vaterland, das durch keine Macht der Welt besetzt werden kann? Das sind Fragen, an denen der Einzelne den Grad seiner Rüstung zu prüfen hat. An unbekannten Soldaten ist kein Mangel; wichtiger ist das unbekannte Reich, über dessen Existenz keine Verständigung nötig ist.
Nur so erscheint der Schauplatz dieser Zeit in seiner rechten Beleuchtung: als ein Kampfgelände, spannender und an Entscheidungen reicher als je ein anderes für den, der es zu würdigen weiß. Der geheime Anziehungspunkt, der den Bewegungen ihren Wert erteilt, ist der Sieg, dessen Gestalt die Anstrengungen und Opfer auch der verlorenen Abteilungen repräsentiert. Allein hier ist niemand zu Hause, der nicht Krieg zu führen gedenkt."


Ernst Jünger
Das Abenteuerliche Herz
(Erste Fassung)
Kiki
07. Juli 2011 21:39
Wie gut ich Sie verstehen kann, Herr Kubitschek, und dabei sind Sie noch höflich - dieses Land ist nicht nur aalglatt, sondern vielmehr ekelhaft schleimig.
AK
07. Juli 2011 23:05
Ja nun, Herr Kubitschek! Mit Ihrem Beitrags haben Sie vollkommen Recht.

Nur: Warum nennen sie ausgerechnet Jünger und Spengler als Beispiele für 'negative Haltungen'?

Jünger hat doch wohl wirklich den Kopf mehr als hingehalten. (Interessant ist eher, wo er ihn NICHT hingehalten hat!)

Und Spengler: einen genialeren - und zeitlosen - Blick auf die Entwicklung der Dinge hat doch wohl in diesem Land noch kaum jemand gehabt! Sie täuschen sich, wenn Sie ausgerechnet in Spengler einen Luftikus sehen. Natürlich war er als mystischer Philosoph, als sensibler Kunsthistoriker, als Geschichtsdenker besser denn als Straßenkämpfer. Er hat am Schreibtisch aber nicht Däumchen gedreht - er hat dort seine Schlachten geführt. Und was für welche: "Preußentum und Sozialismus" gegen die Liberalen und Kommunisten, die "Jahre der Entscheidung" gegen die Nazis. Es gibt auf der politischen Rechten eigentlich keinen Denker, der auch nur annährend eine solche Sp(r)engkraft erzielt hat.

Und by the way: 1922-24 hat Spengler durchaus aktiv Politik gemacht (sogar mal Stresemann zum Rücktritt aufgefordert) und wäre beim Erfolg des Putsches von 1923 (in der ersten Konzeption von Kahr-Lossow-Seißer, noch ohne Hitler) wahrscheinlich Minister geworden. Er war im Bürgerbräukeller dabei. Es ist nicht jeder Denker ein dekadenter Snob! Glauben Sie ernsthaft, Spengler und Jünger hätten Sie wegen Ihrer neuen Website angerufen, wenn sie noch lebten? Sie hätten tatsächlich - aber um zu gratulieren!

PS zum Thema: "Die Grenze der abendländischen Kultur lag immer dort, wo die deutsche Kolonisation zum Stillstand gekommen war." (Spengler, Jahre der Entscheidung)

AK
Schopi
08. Juli 2011 00:33
"Deutschenhass" wurzelt zutiefst im eigenen Volk - man muß es nur heraushören - wenn z.B. die Vorsitzende einer aufstrebenden Partei mit Nachdruck verkündet, das "wir ja keine Volkspartei sind" - diese immer wieder modifizierter, teils verdeckt, mitunter sehr offen vorgetragene Ressentiments gegenüber den eigenen Landsleuten bildet der Nährboden für den von aussen kommenden Deutschenhass.

Diese Leute, und selbst wenn sie noch so "dumm" sind, erkennen intuitiv die Schwäche - durch Nachahmung verbreitet sich diese Form der Gewalt sehr schnell.

Die geistigen Brandstifter kommen in erster Linie aus dem eigenen Volk, "der Islam" wirkt da als Katalysator.

Vergleichend da noch folgender Zusatz, wo man sieht, wie Gutmenschliche Güte bei nicht genehmen Volkszugehörigen sich geradezu ins Gegenteil wendet: Vor ein paar Wochen konnte man der hiesigen Lokalpresse in einem "Gerichtsreport" entnehmen, daß ein "betrunkener" Deutscher im Regionalzug einen Schwarzen "rassistisch" angepöbelt haben soll, nach längerer Bedenkzeit (sic!) nahm das Opfer die Entschuldigung an - der Betrunkene wandert ohne Bewährung in den Knast - wohlgemerkt ohne das Opfer auch nur angefasst zu haben!

Mir geht es nicht um diese Tat an sich, sondern man sehe das im Vergleich! Dort sitzen die Volkshasser, gut getarnt, über alles erhaben und führen die Befehle von oben aus - die brauchen gar nicht mehr ausgesprochen zu werden - es funktioniert auch so.
werner
08. Juli 2011 00:33
Landnahme findet nur da statt wo Landpreisgabe stattfindet.
Und wenn man sich wie ein Opfer verhält, wird mann zum Opfer gemacht.
Das gilt in der Politik wie im Alltag.
Weinerliche Webseiten ändern daran auch nichts.
Vielleicht ist die "gute" Rechte doch etwas zu gut.
Also geht noch mal in den Keller und sucht den Schlagballstock.
.exe
08. Juli 2011 09:31
Gutes Buch, gute Seite, richtiges Setzen der Begriffe. Solche Bücher sollten in »Volksausgaben« bereitstehen. Vielleicht können die Liebhaber schweinslederner Bibliotheken sich dabei direkt mit Mitteln hervortun.

Und – wie oben geschehen – den Waldgang oder das Abenteuerliche Herz als Pappwand vor sich herzutragen, um die eigene Feigheit als intellektuellen Heroismus erscheinen zu lassen, ist dreist. Leicht ließe sich der PLM-Träger auch gegen diese Heuchelei in Stellung bringen.

Mehr Dynamit!
JeanJean
08. Juli 2011 10:46
Die Gewalt gegen Deutsche ist längst über die von der Umma besetzten Schmuddelgebiete hinaus gewachsen!

Vor 6 Jahren bin ich,iwie auch nach und nach mein gesamter Freundeskreis, von Berlin fortgezogen (man kann von Binnenvertreibung durchaus sprechen) und in eine ruhige konservative Kleinstadt gezogen.Vor etwa 3 Jahren begannen dann hier die Überfälle von "Südländer" Banden (Jugendliche genannt) auf die Schüler unseres Gymnasiums. Leichte und reichliche Beute!
Die kleinen Nachbargemeinden sind ebenfalls regelmäßig Opfer. Auch die traditionellen Stadt Feste müssen nun durch Sicherheitsdienste geschützt werden!
Der organisierte Hass auf Deutsche, der "Jihad" ist längst nicht mehr "nur"das Problem der "Unterschichten", von denen der konservative Snob sich fern hält! Die Zunahme der Kopftücher ( gut gekleidete, "selbstbewusste", junge Frauen) in bürgerlicher Umgebung ist auffällig.

Ich bin froh, dass die sezession sich des Themas annimmt! In unserer Gegend fällt der Beginn der Überfälle mit der Gründung einer salafistischen "Untergrund" Moschee ( in einer nahe gelegenen "Arbeiter Stadt")in zeitlichen Zusammenhang.Ein Zufall? Deren ägyptischer "Lieblingsprediger"Abu Ishak Huweini verkündet anschaulich die Freuden des "Strassenjihad".
http://www.epicrisk.com/videos/El-Huweini/
Eine empirische Betrachtung der Gewaltorgien kann vielleicht helfen, die ideologischen Hintergründe des Hasses herauszuarbeiten.

Also von meiner Seite vielen Dank, es ist eine extrem zeitaufwändige aber wichtige Arbeit!
HF
08. Juli 2011 15:39
Keine Frage, das Projekt "Deutsche Opfer" ist ein gutes und wichtiges Projekt und wird noch einiges aufwirbeln.

Was die Rotweinunterscheider und Lederausgabenkäufer angeht, ist jedoch festzuhalten, dass es eben faktisch funktioniert, sich komfortabel einzurichten, auch wenn "draußen" deutsche Schulkinder Freiwild sind.
Am Tegernsee und in den Villenvierteln wird es NIEMALS so schlimm werden, dass eine Beschäftigung mit der Gosse notwendig wird. Solche Viertel gab und gibt es sogar in Südafrika, Brasilien oder an der Elfenbeinküste.
Wer wirtschaftlich auf der Gewinnerseite steht, der schickt seine Kinder halt auf eine Schule, wo sie es mit Ausländern nur in Form von iranischen Arztkindern zu tun bekommen. Egal wie viele Messerstecher im Lande sind.

Ich denke nicht, dass irgendwann "auch die feinen Herrschaften" es zu spüren bekommen, was mit dem Deutschen Volk passiert. Diese Vorstellung ist illusorisch. Wer Geld hat, kann sich Sicherheit kaufen.
Martin
08. Juli 2011 20:34
Guter Artikel!

Die Lust am Untergang, verbunden mit der rein metaphysischen Glaubensvorstellung, dass es danach (nach was eigentlich? Nach einem echten Bürgerkrieg, bei dem wir in jedem Fall zumindest AUCH verlieren werden - wenn wir ihn nicht ganz verlieren?) evtl. besser wird, mit der all die Zustände in unserem Land von einem gar nicht mal kleinen Teil der sog. "Rechten" fast schon schadenfroh zelebriert wird, muss endlich aufhören! Nichts gegen schonungslose "Ist"- Analysen aber daraus chiliastisch zu schließen, dass dann irgendwann schon "unsere Zeit" zwangsläufig kommen muss, ist grundfalsch. Nein, es muss jetzt etwas passieren - Deutsche müssen sich solidarisieren und wehren! Hier und Jetzt!
Froh Herrn
08. Juli 2011 21:19
"Nein, es muss jetzt etwas passieren"

Lesen Sie Kubitscheks Provokation!
Das ist so dicht auf den Punkt gebracht, die beste Analyse die es zur Zeit gibt.

Man kann es immer nur wiederholen!
Faschist
08. Juli 2011 23:21
@martin

Aber unsere Zeit läuft irgendwann ab.
Jeder Organismus hat seinen Zenit und sein Ende-
Unseres scheint mir meiner Urteilskraft nach bevorzustéhen bzw. ist in wesentlichen Teilen bereits erfolgt.

Es gibt nun 2 anständige Handlungsmöglichkeiten:

M1: Man stemmt sich dem Untergang trotz Einsicht in seine Unausweichlichkeit entgegen und geht dabei selbst zugrunde.

M2: Man schwingt sich zur indifferenten Höhe des asthetizistischen Betrachtens hinauf und genießt den Untergang einer schwachen, dekadenten Welt-

Beides ist legitim, aber eines muss man immer im Hinterkopf behalten: Optimismus ist Feigheit.
Joe Müller
08. Juli 2011 23:28
Die Welt ist dekadent und schwach, weil es Leute wie "Faschist" und "EJ" gibt.
Martin
08. Juli 2011 23:56
Faschist,

als Faschist sollte man M1 eindeutig vorziehen, zumal bereits Marinetti sagte, dass es Schönheit nur noch im Kampf gibt. Ich möchte ergänzen, Schönheit gibt es auch im Tod.

Aber als Realist kann man durchaus mit Brecht meinen, "Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren."

In diesem Sinne lasse ich M2 nicht gelten ...
Georg Mogel
09. Juli 2011 04:02
"Kennen wir sie heute? (die Lage; G.M.) Wir können uns nicht immer darauf berufen, daß wir -im Gegensatz zu den Linken und Liberalen- keine säkulare Heilslehre anzubieten haben, auf deren Zeitpfeil die Lage ja vermeintlich immer schon verortet werden kann (mit allen verheerenden Folgen). Wir können uns nicht immer auf ein Haltungsminimum zurückziehen und bloß authentisch leben, gemäß Jüngers Motto "Dies alles gibt es also". Wer nur staunt, hat kein Ziel. Was wir heute brauchen, ist ein Bild, ist eine Gestalt, in der sich unser Dilemma bündelt: das Dilemma, ohne Zuspruch der Masse und ohne revolutionäre Situation dennoch die Notwendigkeit politischen Handelns als geradezu körperlichen Schmerz zu spüren. Wer diese Gestalt zu beschreiben vermag, hat unsere Lage erfaßt."


Dies schrieben Sie, Herr Kubitschek, in der "Sezession" 22 vom Februar 2008.
Wie hat sich seither die Lage verändert? Kennen wir sie heute -3 Jahre später- besser? Haben wir sie überhaupt erfaßt und hat sich an dem oben beschriebenen Dilemma etwas zum Besseren hin geändert?
Sicher ist, daß sich ohne das "bewaffnete Wort" und ohne die "mobilisierende Wirkung eines polemischen, eines Kampf-Begriffs" nichts ändern wird.
Chris
09. Juli 2011 10:55
EJ sorry, aber ich glaube das geht 4:1 für mich aus! In einem Punkt gebe ich Ihnen Recht- ein Erfolg wird tatsächlich nicht kommen. Ein Erfolg wäre durchgehend was Positives. Das Wort "Erfolg" ist hier von mir völlig falsch gewählt- was es genau sein wird kann ich allerdings auch nicht genau prognostizieren.

Ihre 4 Begründungen dazu kann ich so jedoch nicht stehen lassen. Ich weiss nicht, ob es hier in der Kommentarfunktion eine Zeichenbeschränkung gibt- daher in stark gekürzter Kurzform:

1. Ein sehr reiches Land

Diesen Satz habe ich zwar schon oft gehört- verstanden aber ehrlich gesagt noch nie!
Reich im Sinne von "finanzstark" kann damit ja nicht ernsthaft gemeint sein.
Mit irgendwelchen Vergleichen mit anderen Ländern oder gar ein aberwitziges "Triple A" als Argument anzuführen macht man sich doch fast strafbar- Deutschland kann hier nicht mit anderen Ländern verglichen werden. Und D ist nur "reich", weil es überhaupt noch Geld bekommt.
Wenn Sie am Montag zur Bank gehen und einen Konsumkredit beantragen, weil sonst der Urlaub nicht drin wäre und dieses wiederum den Haussegen sehr schief hängen liesse, dann bezeichnen Sie sich wohl auch eher weniger als reich?

Damit wäre auch schon der 2. Punkt beantwortet:
2. Ein sehr sicheres Land ( selbst in Neuköln; ich bin dort abends in
nicht von Querschlägern getroffen worden)


Machen Sie ein Gedankenspiel und stellen Sie sich vor (was jede Hausfrau täglich macht), der Staat gibt ab morgen nur noch das Geld aus, das er im gleichen Moment auf der anderen Seite einnimmt. Auf Deutsch gesagt: Der auf Pump gekaufte "soziale Frieden durch Konsumbetäubung" wird Kürzungen hinnehmen müssen. Und dann schauen Sie noch mal aus dem Fenster.



3. Alle Parteien im Bundestag ( die demokratisch ja legitimiert sind)
sind der gleichen Meinung
.

Von der Sache her sicher nicht falsch- wenn aber einmal in 4 Jahren der Wetterbericht nicht am Ende sondern am Anfang der Nachrichten steht weil davon die Wahlbeteiligung abhängt, bin ich mir bei "demokratisch legitimiert" auch nicht mehr so sicher. Sie sind dort auch nicht gleicher Meinung- um überhaupt eine Meinung zu haben, muss zunächst eine Meinung gebildet werden. Sie labern vielleicht das Gleiche- das ist aber ein gewaltiger Unterschied- und daher nennt man sie übrigens auch Volksverteter! ;-)



4. Islamisierung ist in Deutschland allenfalls in Ansätzen vorhanden
( die bekannten „sozialen Brennpunkte“). In anderen Ländern ( GB,
F) ist es viel schlimmer und es passiert dort politisch auch nichts.


Wie weit die Islamisierung fortgeschritten ist, hängt draussen in der realen Welt in erster Linie davon ab, ob Sie eher Friedhofsgärtner oder Gebrauchtwagenverkäufer sind.
Aber Ihr Denkfehler liegt woanders: was heisst "politisch passiert auch nichts"? Wenn hier nichts politisches passieren würde, wären wir ja schon einen Schritt weiter- das Problem liegt doch genau an der politischen Diskriminierung der Klientel - und zwar an der positiven!


Soll überhaupt kein persönlicher Angriff sein- nur dürfen Sie nie dieses Land hier in den o.g. Kriterien mit anderen Ländern vergleichen! Machen Sie das bitte bitte nie!
Auch das schöne Franken liegt in einem Land, das es nie gelernt hat, sich selbst zu hinterfragen, Fehler zu erkennen und von eingestehen wollen wir gar nicht reden. Wenn aber die Realität zuschlägt, werden Sie dises Land nicht mehr wiedererkennen.


LG Chris
Th.R.
09. Juli 2011 13:42
Vielleicht sollte man sich endlich eingestehen, dass bei Jünger, Schmitt und Co. die Lösung des Problems nicht zu finden ist. Die Lösung muß von uns selbst erarbeitet werden. Und bei dieser Suche sollten wir uns höchstens von solchen kultur- und ideengeschichtlichen Formen inspirieren lassen, die ihre Fähigkeit, Erhaltenswertes über die Zeit erhalten zu können, erfolgreich im Praxistest unter Beweis gestellt haben.

Und das Problem, das es zu beheben gilt, ist das Fehlen einer starken, vorherrschenden Gemeinschaftsidee, die dem einzelnen Deutschen sein Deutschsein (wieder) bewußt macht und die ihm eine individuelle Pflicht zum Kampf für diese Gemeinschaft anmahnt.

Die Überzeugungskraft der nationalen Idee ist heute zu niedrig. Doch der Grund hierfür liegt nicht in der Idee an sich, die richtig und zeitlos ist, sonder eher in der Art und Weise und der Form, wie diese an das Volk gebracht wird. Die Form wird gesucht, die den Gedanken, dass so etwas wie das deutsche Volk heute überhaupt noch existiert und dass es sich gefälligst behaupten MUSS, am effektivsten als Imparativ in die Masse tragen kann.

Der deutsche Nationalismus muss sein Wollen klarer und deutlicher herausarbeiten und dabei selbstverständlich die Verhältnisse von heute berücksichtigen, um überhaupt Zugang zur Masse der BRDlinge bekommen zu können.

Vor allem muß die Heilsbotschaft unserer Idee noch viel besser herausgestellt werden. Dem Einzelnen muß ersichtlich gemacht werden, dass das Wohlergehen, d.h. das Sein oder Nichtsein des deutschen Volkes auch sein eigenes Sein oder Nichtsein bedingt, und dass jeder Angriff auf Deutsche aus Hass ein Angriff auf ihn selbst ist.

Über die Verbindungen, die zwischen dem Heil des Volkes und dem Heil des Einzelnen bestehen, muß propagandistisch und agitatorisch aufgeklärt werden. Der Durchschnittsdeutsche wird nur dann wieder zu einem neuen nationalen Selbstbewußtsein und einem daraus resultierenden Selbsterhaltungswillen finden, wenn ihm bewußt gemacht worden ist, dass sein persönliches Heil in einem gesunden, lebensfähigen deutschen Volk liegt. Das Wohlergehen der eigenen Volkes muß willensmäßiges Axiom jedes politisch denkenden Deutschen werden.
Faschist
09. Juli 2011 15:01
@ Joe Müller

Die Welt ist nicht dekadent und schwach, lediglich der Westen ist es.

Dies wiederum liegt keineswegs in mir oder EJ, sondern in unveränderbaren Naturgesetzen denen alles Leben unterworfen ist begründet. Zu diesen Naturgesetzen gehört, dass jeder Organismus, sei er kultureller oder individueller Art, irgendwann stirbt.

Daran können Sie nichts ändern.

Sie können sich zu dieser Tatsache nur positionieren.

Sich der trügerischen Hoffnung auf Besserung und Wiederauferstehung hinzugeben, zeugt von Schwäche.
Petrus Urinus Minor
09. Juli 2011 17:50
@ Fascist

Welch erhabene Gedanken.
Weit über den Dingen zu stehen!
Welch ein Mut zur Grausamkeit der Gedanken.
Die "Realität" zu sehen und bejahend anzunehmen.
Welche Konsequenz des

Gelabers.


Ich habe Maulradikale wie Sie so unendlich satt.


Sie lieben es offenbar, in Naturgesetzlichkeiten und Freund/Feind Kategorien zu sprechen. Haben Ihren Schmidt und Nietsche wohl gelesen.

Dann eine Frage: Warum schreiben Sie, was Sie schreiben?
Erstens, weil Sie entmutigen wollen. Weil Sie einen primitiven Spass am Zertrampeln der Sandburg haben. Dann sind Sie der Feind.
Dann ab zu den Linken, zur Frankfurter Schule.

Oder zweitens: Sie haben schlicht nichts zu bieten!
Nicht wahr, das Gesetz des Stärkeren...

Wenn Sie den Kampf annehmen wollen, dann gehen hinaus Sie in die Welt, raus aus der Welt der Blogs und tun Sie aktiv etwas.
Wenn Sie so radikal sind, dann ... machen Sie nen Pilotenschein. Gehen Sie in den Hobbykeller. Zünden Sie das Auto von Angela Merkel an.

Dann könnte ich noch mehr Respekt vor Ihnen hqaben.

Aber SIE zeugen von Schwäche!
Petrus Urinus Minor
09. Juli 2011 19:40
@ Faschist

Nachtrag

Sie sind entweder links oder schwach.

Wenn Sie ein linkes U-Boot sind, verschwinden Sie!
Wenn Sie weiter an Ihre Philosophie der Grausamkeit glauben wollen, dann gehen Sie und ändern sich.
Erkennen Sie, dass es der Dekonstruktivismus ist, der totale Relativismus, dem Sie mit wehender Fahne folgen.

Wenn Sie schwach sind, dann reiche ich Ihnen die Hand.
Ich reiche Ihnen die Hand, weil ich ein Mensch bin, und nicht (nur!) die Bestie, die Sie so gerne hätten.
Joe Müller
09. Juli 2011 20:10
Faschist,

was für schwache Sprechblasen!

Was für Naturgesetze, was für Organismen und was für eine Idee, daß alles abstirbt? Hohle Sprüche eines Dekadenten.

Tatsache ist, daß Sie sich hier anmaßen angebliche Gesetzmäßigkeiten aufzustellen, die sie aus Theorien von insgesamt widerlegten Geistesgrößen entnommen haben.

Wie kommen Sie dazu zu behaupten, daß ausgerechnet jetzt Schluß ist mit unserem Volk und unserer Rasse?

"Trügerische Hoffnung"? Dann hören Sie doch auf hier zu schreiben. Sie wollen nur alles zerreden.

Vielleicht haben Sie Gobineau, Spengler und Co aber gar nicht richtig verstanden?

Mag "Optimismus Feigheit" sein. Wir scheren uns aber nicht um die Erfolgsaussichten, sondern gehen in einen Kampf um unser Überleben.

Wir haben hier keine Wahl, weil der Kampf uns aufgezwungen wurde.
Faschist
09. Juli 2011 20:25
Ach Peter, ich weiß ehrlich gesagt gar nicht warum sie mich anpflaumen, erkenne ich meine Aussagen in ihrem Beitrag doch durchaus wieder.

1. Habe ich keine Stellung bezogen, sondern die Möglichkeiten des, gewissermaßen, vita activa und vita contempliva als gleichwertig gegenübergestellt.

Sie verwerfen die Option des vita contempliva zugunsten des aktiven Widerstandes. Das sei Ihnen unbelassen. Aber seien Sie dabei doch zu sich selbst so ehrlich, die Vergeblichkeit dieses Tuns einzusehen.
Erst dadurch gewinnt ein solcher Kurs seine letzte Weihe; ein Wehrmachtssoldat wird '44 im Osten auch verstanden haben, dass der Krieg verloren war. Dass er dennoch, im Bewusstsein der unausweichlichen Niederlage, ausgehalten hat und weitergekämpft macht sein Leistung nur noch größer.

2. Auch die Option des vita contempliva, exemplarisch in den Marmorklippen dargelegt, hat seine Berechtigung.

Warum soll man sich für ein so verkommenes und degeneriertes Volk wie das deutsche noch einsetzen?

Das deutsche Volk in seinem jetztigen unwürdigen Zustand ist eine Schande für alle vorrangegangen Generationen.

Das dt. Volk hatte seine geschichtliche Aufgabe, an deren Bewältigung es 33-45 gegangen ist. Nun ist es verbraucht und alt.

3. "Oder zweitens: Sie haben schlicht nichts zu bieten!"

Richtig. Genau wie Sie.

Es gibt nur Kampf und Untergang oder nur Untergang.

Das Abendland und damit das Reich ist am Ende. Face it.

Ich war letztes Jahr auf der Winterakademie des IfS, wo ich einen Teinlnehmer sagen hörte, der Verdienst Kubitscheks sei es, da, wo andere nur reden, gehandelt zu haben und diese Veranstaltung ins Leben gerufen zu haben.

Statt zu labern eine Plattform für noch mehr Gelaber zu schaffen wird hier also als aktivistisch bezeichnet.
Das zeigt, genau wie die Verkrampftheit bei echt aktivistischen Unternehmungen a la KSA, welchem Pol die Herren trotz aller aktivistischen Lippenbekenntnisse zuzuordnen sind.

Die SA war aktivistisch, den Themenschwerpunkt eines Onlinemagazins von der Ebene der Metapolitik auf die der Tagespolitik zu verlegen ist es nicht.

4. "Wenn Sie den Kampf annehmen wollen, dann gehen hinaus Sie in die Welt, raus aus der Welt der Blogs und tun Sie aktiv etwas."

Das erkennen sie jetzt aber hoffentlich selber, dass diese Aufforderung angesichts der Tatsache, dass Sie sie mir über einen Blog zukommen haben lassen, Unsinn ist.

"Wenn Sie so radikal sind, dann … machen Sie nen Pilotenschein. Gehen Sie in den Hobbykeller. Zünden Sie das Auto von Angela Merkel an."

Das gleiche hier: Sie sind doch hier der vehemente Verfechter des aktiven Widerstandes. Dann wär das doch genau ihr Betätigungsfeld.

Ich weiß ja nicht ob Sie diesbezüglich schon tätig gewesen sind oder ob sich die Rohrbombe noch im Bau befindet.
Das gleiche gilt jedoch für Sie, deshalb verbitte ich mir Ihre Unterstellungen, dass im realen Leben nicht zu meinen Worten stehen würde.

Faschist
deep dark woods
10. Juli 2011 16:26
Oh… wie Sie hier alle mit erhobenen Burschenköpfchen ihre schwarz-rot-goldene 1848er Flagge der Aufklärung und der Zivilisation hochhalten. Die BRD und mit ihr die gesamte dekadente westlich liberale Gesellschaft und die ihr innewohnende demokratische Trinität von Nation, Individuum und Kollektiv, soll mit stolzer Brust vor den anstürmenden Horden aus Süd-Ost geschützt werden.

Alle die dann nicht mit in den Chor der willigen aufgeklärten Republikaner einstimmen sind „entweder links oder schwach“ oder gleich Relativisten, die einer „Philosophie der Grausamkeit glauben wollen“ und „einen primitiven Spass am Zertrampeln der Sandburg“ haben und somit am besten in der Frankfurter Schule aufgehoben wären.

Bauen Sie nur alle fleißig mit an der Sandburg, bis zur nächsten Welle!
Der Rest rüstet sich dann solange im Wald für die wahre Schlacht.

Nach der Jungen Freiheit ist nun wohl auch die Sezession mitsamt ihrer Klientel in den bundesrepublikanischen Verhältnissen angekommen.
Th.R.
10. Juli 2011 21:23
GK schrieb:

"Und ganz sicher kommen jetzt ein paar mails und Anrufe von Solchen, die uns empfehlen, „smartere“ Themen anzugehen. Nicht immer so böse sein, nicht immer im Dreck wühlen. Die Leute wollen das Positive hören, Deutschland ist noch immer toll, viel besser jedenfalls als Griechenland oder Weißrußland."

Das genaue Gegenteil muß getan werden. Die Leute müssen mit Schocktherapien zur Einsicht gebracht werden. Wenn gutes Zureden und Appelle an die Einsicht kein Umdenkungsprozesse bewirken, dann muß die Masse eben durch Maßnahmen brachialer Agitation in Angstzustände versetzt werden, um dadurch den erforderlichen Bußtseinswandel herbeizuzwingen. Sicherlich, Angst ist eine schwer zu handhabende Psychowaffe, ihre Wirkung ist jedoch effektiv. Angst funktioniert.

Jeder kennt sicherlich die Schockfotos mit verstümmelten und verfaulten Körperorganen von krebskranken Rauchern, die im Rahmen der Kampagne "Rauchen gefährdet Ihre Gesundheit" zu Abschreckungszwecken zur Schau gestellt werden.

Selbiges Vorgehen wäre im Rahmen der Kampagne "Multikultur führt zu Chaos und Untergang" angebracht. Der Blick in den sich andeutenden Abgrund, der schier pure Angst und Panikattacken auszulösen vermag, könnte die Heilsmethode sein, um die Masse endlich aus ihrem Tiefschlaf herauszureißen.

Realitätsnahe Schockvideos von solcher Art, aus Australien und aus Holland, könnten hier Vorbild sein:

http://www.youtube.com/watch?v=Ly4qk0FvEC0&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=KL88sOFf-OU
Kurt Mai
10. Juli 2011 23:00
Ich schätze alle, die überhaupt etwas tun.

Niemand kann sagen, was sinnvoll und effektiv ist. Das muß ständig getestet und ggf. variiert werden.

Mir wird schlecht, wenn ich hier manch abgehobenes Geschwätz lese.

Ist jenen eigentlich klar, daß das auch die Gegenseite liest?

Kein Wunder, daß der "Konservative" überall nur als Karikatur vorkommt.
M. L.
11. Juli 2011 09:13
Ob etwas endgültig vorbei ist oder nicht, ob die Nornen den Faden schon abgeschnitten haben oder nicht, können wir nicht mit Sicherheit wissen. Das weiß letztlich Gott allein, und das könnt ihr buchstäblich oder als Metapher in Ermangelung anderer Worte lesen, es macht keinen Unterschied. Solange man noch etwas eigenes zu verteidigen hat, solange man noch etwas besitzt, für etwas Verantwortung hat, solange man noch etwas liebt, wird man hoffen und kämpfen, und vielleicht sogar glauben. Und wenn es nicht nur die Verantwortung und die Liebe sind, dann bleibt immer noch nackte Leben, was ja auch nicht nichts ist. Wir können nichts kalkulieren, nicht einmal das Negative. Mit "Optimismus" im Sinne des Spengler-Zitats hat das nichts zu tun. Auch "Pessimismus" kann "Feigheit" sein. Auch in Sackgassen kann man es sich einrichten, auch in düsteren Gewißheiten Halt finden. Aber es gibt niemanden, der ohne Halt leben kann, geschweige denn kämpfen. Ich glaube, es gibt niemanden, der wirklich absolut ohne jegliche Hoffnung weitermachen kann. Glaube, Hoffnung, Liebe sind Dinge, die nicht über den Verstand rechnen. Sie sind irrational und unvernünftig wie das Leben selbst. Mit dem Tragischen und dem Scheitern müssen wir immer rechnen, aber auch mit der Gnade, dem Unverhofften und dem Schlachtenglück, und dem Unentdeckten, das wir jetzt noch nicht zu sehen vermögen.
Petrus Urinus Minor
11. Juli 2011 13:27
@Waldheini

Woher wollen Sie wissen, welches Gesellschaftsmodell ich präferieren würde?

Tatsächlich ziehe ich JEDES Modell dem unsrigen vor, welches das deutsche und die europäischen Völker und Kulturen überleben lässt.
Das ist nämlich die Perspektive binnen weniger als zwanzig Jahren, was im Moment geschieht ist nichts anderes als Völkermord.

Meine Frage habe ich aus einem ganz anderen Grund gestellt: Was wollen die pessimistischen Vetreter mit ihren Beiträgen erreichen? Individuell gestehe ich jedem den Pessimismus zu, jedoch öffentlich geäußert ist es eine Feindkategorie, da es entmutigt, bevor der Kampf überhaupt begonnen hat.

Was persönliche Tätigkeit angeht, werde ich mich hier nicht äußern, aber Sie können davon ausgehen, dass ich mehr mache, als zu bloggen.

Im Übrigen bin ich zum erstenmal seit Jahren endlich vorsichtig optimistisch. Wir sind in einen interessanten zeitlichen Wettlauf eingetreten zwischen dem sicheren finanziellen Systemzusammenbruch und der Auslöschung der europäischen Völker.
Mal sehen, was gewinnt.
EJ
11. Juli 2011 16:31
Hallo Chis,

zu deiner Kritik folgendes:

Punkt 1 und 2: ja, bei der derzeitigen Schuldenpolitik haben sie recht.
Aber bedenken sie: Es sind dann doch noch nur 3%
vom BIP, und selbst wenn Hartz IV es nicht mehr gibt:
In Neuköln kann man dann nicht mehr auf die Straße
gefahrlos gehen, aber in weiten Teilen von D machen
Hartzer nur 5% aus ( bei uns in Bayern noch weniger).

zu Punkt 3: Es ist aber so, dass keine Partei außer den 5 im
Bundestag vorhandenen irgendwo eine wichtige Rolle
spielt, gilt auch bei Neugründungen von Parteien ( in Berlin
die FREIHEIT mit 20 Mitgliedern, gleich gestoppt von 500
Linken). Bei Stuttgart 21 und Castor gehen viele Leute auf
die Straße, aber sonst nicht. Und die "schweigende
Mehrheit" gibts nicht.

zu Punkt 4: In Frankreich interessierts niemand, wenn in den Banlieus
randaliert wird. Und genauso wirds auch in D sein.

Dass langfristig sich die Islam- Migrantenfrage als entscheidend herauskristallisiert glaub ich auch. Bis dahin ( 30- 50 Jahre) werden andere Probleme wie die Euro-Krise die wichtigeren sein.
Alexander
11. Juli 2011 16:46
@Faschist:
Warum soll man sich für ein so verkommenes und degeneriertes Volk wie das deutsche noch einsetzen?


Was Sie wie auch andere verkennen, ist, dass die heute lebenden Deutschen nur ein Teil des deutschen Volkes ausmachen. Es gab Deutsche vor uns und es wird Deutsche nach uns geben.
Seien Sie nicht so arrogant!
Faschist
11. Juli 2011 17:39
@ peter

"Was wollen die pessimistischen Vetreter mit ihren Beiträgen erreichen? Individuell gestehe ich jedem den Pessimismus zu, jedoch öffentlich geäußert ist es eine Feindkategorie, da es entmutigt, bevor der Kampf überhaupt begonnen hat."

Ich geben Ihnen hier sogar größtenteils Recht; ein aktiv geführter Widerstand darf der zu gewinnenden/unterwerfenden Masse - also der deutschenBevölerung - gegenüber natürlich nicht mit dem Gestus des sicheren bevorstehenden Untergangs auftreten.

Wohl aber sollte sich der harte Kern des Widerstandes der letztendlichen Vergeblichkeit seines Tuns bewusst sein.

Unabhängig davon, dass intellektuelle Redlichkeit es gebietet, Fakten unabhängig ihres Einflusses auf die eigene Kampfkraft anzuerkennen (obwohl das durchaus ambivalent gesehen werden kann), ist diese Einsicht der eigenen Kampfkraft durchaus förderlich; da so vermieden wird, dass die große Entmutigung dann eintritt, wenn man die bevorstehende Niederlage mitten im Kampfe deutlich hervortreten sieht und allen Kampfesmut verliert.

Wer dagegen von vorneherein in der fatalistischen Einsicht des kommenden Untergang antritt, wird sich dadurch nicht beeindrucken lassen und umso wagemutiger kämpfen, da es ja nichts mehr zu verlieren gibt.

"Was persönliche Tätigkeit angeht, werde ich mich hier nicht äußern, aber Sie können davon ausgehen, dass ich mehr mache, als zu bloggen."

Erfreulich wenn dem so ist, trotzdem dumm so etwas in einem öffentlichen Forum in diesem Kontext zu schreiben, wo man für die systemschutzenden Organe keineswegs anonym sein dürfte und zweitens ist es sinnlos zu versuchen, der eigenen Argumentation mit Hinweis auf das eigene tatkräfte Handeln eine höhere Legitimation zu verleihen: Hier in der Sphäre des Internets kann sich jeder als nachtaktiver Widerstandskämpfer präsentieren.
Petrus Urinus Minor
11. Juli 2011 20:39
@Faschist

Ich kann durchaus konkreter werden. Es gbit unglaublich viele Arten des legaken aktiven Widerstandes und die Grenzen der Legalität kenne ich sehr genau und nutze sie bis auf Iota.

Ich bin gerne provokativ subversiv. Ein rechter Hippie mit Sit-In...

Ich schütze mit anderen zusammen meine Mitmenschen.

Ich kläre im Rahmen meiner Meinugsäußerungsfreiheit auf und versuche Denkanstöße für Einzelpersonen zu geben. Nicht nur durch Blogs, sondern durch "unsterbliche" Ansprache und Informationsmittel.

Ich fördere nicht verbotene Organisationen.

Ich folge meiner Bürgerpflicht und melde hygienische Verstöße von "Kioskbetrieben".

Ich melde in Komentarbereichen von Systemmedien Meinungsäußerungen, um den Zensoren ihren Arbeitsplatz zu erhalten. Sie haben ... viel Arbeit.

Ich bin Mitglied jeder verd. Bürgerinitiative, die Sie sich nur vorstellen können. Gutachten und Bürgerbeteiligung sind klasse und kosten leider viel Geld und Zeit.

Ich bin ein begeisterter Förderer jeder Ausweitung von Verwaltung und Sozialarbeit. Leider auch teuer.

Ich unterstütze jeden Euro-Rettungsschirm, den Sie sich nur vorstellen können.
Jede Form der öffentlichen Investition ist mein Freund. Leider wird dabei auch manchmal Geld verschwendet.

Nur ein Teil meiner legalen Tätigkeit, aber vielleicht ein Denkanstoß.

Nebenbei kondensiere ich angereichertes Uran aus meiner Zigarettenasche.
Theosebeios
12. Juli 2011 13:49
Zu der Person, die sich "Faschist" nennt:

Vita contemplativa -- so viel Zeit sollte auch in einem Untergangsszenario noch bleiben.

"Wer dagegen von vorneherein in der fatalistischen Einsicht des kommenden Untergang antritt, wird sich dadurch nicht beeindrucken lassen und umso wagemutiger kämpfen, da es ja nichts mehr zu verlieren gibt. "

Es ist schön, junger Mann, dass sie so intensiv das Nibelungenlied gelesen haben. Aber bedenken sie einmal: Niemand kann eine "Einsicht des kommenden Untergangs" haben. Das ist uns Menschen nicht gegeben. Und das ist gut so.
Faschist
12. Juli 2011 18:47
" Niemand kann eine „Einsicht des kommenden Untergangs“ haben. Das ist uns Menschen nicht gegeben."

Spengler schon.
Kurt Mai
12. Juli 2011 22:16
Faschist

Haben Sie Gobinaeu gelesen? Er ist einer der Väter des "Kulturpessimismus". Ein herausragender Gelehrter.
Doch er lag bei seinen Prognosen und Prämissen falsch.

Der Ursprung seines Pessimismus stammt aus dem "gallo-plebeischen Aufstand gegen das fränkische Erobererblut" (= frz. Revolution!), wie man damals schrieb. Schnee von gestern.

Kommt Ihr Pessimismus lediglich aus Büchern?
Faschist
12. Juli 2011 22:17
Spengler sagt:

"Seele oder besser Zivilisation: Eine furchtbare Psychologie der Zivilisation. Die tragische Seele ist gegeben. Ihre Verneinung nimmt dem Menschendasein den Sinn, den Inhalt. Aus dem Erfülltsein der Zeit (durch große Geschichte, Heldentum, Leid) wird ein intelligentes Totschlagen der Zeit. Und da bricht das Ende herein, nicht von außen, sondern von dem entseelten Leben, von der Tiefe her. Und riesengroß erhebt sich über den Steinmassen der Weltstädte das Gespenst der Langeweile, des leergewordenen Lebens ohne Gefahr, ohne Blut, das nun ausgefüllt werden soll durch Geschäft und Unterhaltung, ein intelligentes Vegetieren in Technik für Bequemlichkeit. Erotik ohne Kinder, Zirkus, Rausch, Reisen, müßiggängerische Literatur, Ersatz von Kunst, Ausstellungen, Dichtung, Feuilleton, Radio, Kino, Rekorde. Bis die Natur sich rächt durch Sterilität von innen und Barbaren von außen."
Kurt Mai
13. Juli 2011 21:09
Faschist,

mag ja alles zutreffen. Doch wo ist der Nachweis der Zwangsläufigkeit?
Wo der Nachweis der Unumkehrbarkeit? Woher wollen Sie wissen, wann welcher Zustand tatsächlich gegeben ist?
Faschist
14. Juli 2011 14:44
Durch die Lektüre von "Der Untergang des Abendlandes".

Lesen sie das Vorwort und alles andere erübrigt sich:

http://www.zeno.org/Philosophie/M/Spengler,+Oswald/Der+Untergang+des+Abendlandes/Erster+Band%3A+Gestalt+und+Wirklichkeit/Einleitung/1.
DerHamburger
01. September 2013 16:54
Gibt es evtl. einen alternativen Veranstaltungsort für Hamburg? Auf der Seite "deutscheopfer.de" wurde so ein Vortrag gar nicht angekündigt, oder liege ich damit falsch?

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