Sezession
13. Juli 2011

„Tötet die Deutschen“ und „Lügen, die man gerne glaubt“

Felix Menzel / 19 Kommentare

Gerade eben haben wir auf deutscheopfer.de einen neuen Fall von „Deutschen-Haß“ eingetragen. An einer „Kirche der Kulturen“ in Bochum steht seit zwei Wochen die Parole „Tötet die Deutschen“.

Felix Menzel

Felix Menzel ist Chefredakteur des Schülerblogs blauenarzisse.de.

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Wer dies geschrieben hat, steht noch nicht fest. In Frage kommen also zuerst einmal sowohl deutschenfeindliche Ausländer als auch Antifaschisten. Eins ist aber klar: Die Öffentlichkeit muß sich endlich von einigen lieb gewonnenen Lügen verabschieden.

Letzte Woche stand in der ZEIT ein wichtiger Beitrag der Justizreporterin Sabine Rückert über Falschaussagen. Diese würden in Deutschland besonders gut ankommen, wenn sie die gegenwärtige Moral bestätigen. Das heißt: Ein ertränktes Ausländerkind im Freibad Sebnitz ist für Ermittler und Öffentlichkeit wahrscheinlicher als ein Badeunfall. Ein mächtiger IWF-Chef vergewaltigt eher eine dunkelhäutige Asylantin, die noch dazu alleinerziehende Mutter ist, als daß diese sich öffentlichkeitswirksam eine Geschichte zurechtlegt. Rückert betont:

Die Political Correctness gebietet es, dem vermeintlichen Opfer – eines NS-Verbrechens oder einer Vergewaltigung – bedingungslos zu glauben. Unbequeme Nachfragen und Recherchen unterbleiben. Zweifler laufen Gefahr, selbst im Reich des Bösen verortet zu werden. Unkritisches Hofieren von Personen, die sich selbst als Opfer vorstellen, ist ein stabiles Fundament für den erfolgreichen Lügner. Kriminalbeamte, Staatsanwälte – ja sogar der Wahrheitsfindung verpflichtete Richter – fallen ihrer eigenen Denksperre zum Opfer.

Die ZEIT-Reporterin müßte nun noch einen Schritt weitergehen: Nach der moralischen Logik unserer Tage gibt es keine Deutschenfeindlichkeit und keine ausländischen Täter, weil die Deutschen das Tätervolk sind und die Unbelehrbaren hin und wieder in alte Muster zurückverfallen. Man kann diese Logik nur aufbrechen, indem man bei den „vermeintlichen Opfern“ (in unserem Fall Ausländer) das „unkritische Hofieren“ beendet und mit „unbequemen Nachfragen und Recherchen“ beginnt.

Die Christuskirche Bochum hat einen anderen Weg eingeschlagen. Auf ihrer Internetseite hat sie einen Beitrag eingestellt, über den jetzt diskutiert werden kann. Es geht um Fragen wie: Gibt es Deutsche überhaupt noch? Und ist es „ein alter Trick von Vertreterinnen und Vertretern einer rassistischen Mehrheitsgesellschaft, der Minorität, die sie ausgrenzen, einen eigenen Rassismus zu unterstellen“? Für Pfarrer Thomas Wessel steht fest:

Es steht kein Koranvers an der Kirchenwand.

Hiermit bestreite ich, dass es menschliche Rassen gibt. Auch aus Ihnen kann noch ein prima Chinese werden. Das zu akzeptieren, hat mit keiner Schere im Kopf, sondern mit dem Kopf zu tun. Ist aber auch, das gebe ich zu, irgendwie belanglos, das biologische Zeugs. Wer liebt schon Gene.

Wessel und seine Mitdiskutanten glauben, diesen Fall von Deutschen-Haß jetzt schon einmal kommunikativ vorverhandeln zu müssen, um die schlimmsten Befürchtungen diskursiv zu entschärfen. Deshalb betont Wessel auch gegenüber dem Hellweger Anzeiger: „Wir mussten reagieren, sonst tun es die Rechten.“ Die Logik dahinter: Selbst wenn nun, wie Wessel selbst vermutet, Ausländer die Parolen geschrieben haben, dann ist das kein ethnisches Problem, weil es keine Ethnien bzw. Rassen gibt, und es ist kein religiöses Problem, weil „kein Koranvers an der Kirchenwand“ steht.

Wenn die Ermittler auch so denken würden, könnten sie den Täterkreis in keinster Weise einschränken. Letztendlich kommen alle und niemand in Frage, wenn das Motiv geleugnet oder verschleiert wird. In anderen Fällen hat sich genauso gezeigt, wie wenig plausibel die These von der angeblichen sozialen Benachteiligung der Täter und der deshalb notwendigen Integration ist: Wer als Ausländer auf einem kunterbunten „Konzert gegen rechts“ Schlägereien anfängt (wie an diesem Wochenende in Kamen), dem kann es nur um die deutschen Opfer gehen. Wer als Ausländer einen stadtbekannten Pfarrer angreift, der sogar Geld für eine Großmoschee sammelte (wie in Köln 2008), dem kann es nur um das deutsche Opfer gehen. Wenn 20 Ausländer einen linksalternativen Club auseinandernehmen (wie 2009 in Neu-Isenburg), dann kann es nur um die deutschen Opfer gehen.

Das Motiv ist auch im neuesten Fall der Bochumer Christuskirche mehr als offensichtlich: Wer „Tötet die Deutschen“ schreibt, ist deutschenfeindlich und das muß endlich juristische und politische Konsequenzen haben.
Test


Felix Menzel

Felix Menzel ist Chefredakteur des Schülerblogs blauenarzisse.de.

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Kommentare (19)

Martin Lichtmesz
13. Juli 2011 15:49

Ehrlich gesagt, kann ich mir schwer vorstellen, daß das wirklich Ausländer gemacht haben. Es waren wahrscheinlich entweder Antifanten oder rechte Provokateure.

Martin Lichtmesz
13. Juli 2011 16:08

Pfarrer Wessel:

Die Horde, die heute ent­steht, ist mul­ti­kul­tu­rell, sie ist dabei, ihr Stam­mes­be­wusst­sein zu entwickeln.

Exakt, und das funktioniert am besten, wenn man eine Gruppe findet, gegen die man sich gemeinsam einig ist. Nichts wäre für die aus alle Ecken der Welt eingestreuten Ausländer einfacher, als sich hier die Deutschen auszusuchen.

mfh
13. Juli 2011 17:00

Habe mir grad mal den Blog des wirren Herrn Pfarrers angeschaut. Es ist nicht zu fassen, was da im Kommentarbereich für ein Schwachsinn abgelassen wird. Angesichts solcher Äußerungen drängt sich bisweilen der Gedanke auf, daß für Hoffnung tatsächlich keinerlei Anlaß mehr besteht.

niekisch
13. Juli 2011 19:06

Da die Parole grammatikalisch richtig ist, tippe ich eher auf Antifa. Die schreiben schon länger: No border - no nation, no Germans - no Holocaust pp. Da paßt dieser Satz als Steigerung..

Kurt Mai
13. Juli 2011 21:33

Habe selbst schon den Spruch "Deutschen (sic!) raus" in meiner Wohngegend gelesen.

Auch hier wieder die dämliche "deutsche Objektivität". Wenn irgendwo ein Hakenkreuz ist, waren es "die Nazis". Ist etwas anderes, ist der Urheber nicht zu finden.

Waldgänger
13. Juli 2011 22:02

Nicht nur beim lesen des Blogs aus Bochum frage mich, ob es was widerlicheres und schmieriges gibt als den zeitgenössischen (deutschen) Christen - für was stehen so'ne Leute eigentlich?

Martin
13. Juli 2011 22:55

Waldgänger,

zum Glück gibts den "zeitgenössischen (deutschen) Christen" nicht per se, so wenig, wie es den "zeitgenössischen" Konservativen gibt. Die Masse ist eher genervt vom Führungspersonal und von denen, die überall sich nach vorne drängen und meinen sie "wären Kirche".

Ich gebe Ihnen aber recht, dass das, was man insbesondere von der evangelischen Kirche öffentlich hört, zum großen Teil einfach nur z.K. ist. Das liegt aber daran, dass die evang. luth. Kirche in Deutschland seit dem Kaiserreich einschließlich der Zeit von 33 -45 immer dem offiziellen Staatston nachredet, so also auch heute.

Überspitzt formuliert sind eh nur die Pius Brüder glaubwürdig ...

Zum Thema:

Eigentlich müsste man dem Schmierer fast schon dankbar sein und er sollte es auf jede Kirche sprayen - evtl. merken es dann ein paar mehr, was zur Zeit abgeht ...

Marc
13. Juli 2011 23:00

Das Problem ist nicht solch eine Parole in irgendeiner Gosse in einem der vielen linken Ghettos, sondern das es stehen bleibt bzw. das Gegenteil dieses Hasses viel zu selten ausgeübt wird - und da rede ich von den deutschen Bürgern. Wo sieht man eine deutsche Flagge? Wo werden noch deutsche Lieder gesungen oder typisch deutsch gekocht. Wenn man es so sehen will - solch ein dummer Spruch ist nur die jämmerliche Spitze des Eisbergs. Fast alles Bürgerliche und Konservative ist heutzutage höchstens noch in den Generationen ab 60+ zu erleben. Gegenkultur wurde schon oft gefordert und bleibt auch Ziel.
Wenn man dabei mal eine eher konstruktive Strategie aufbauen wollte, bei der es sich nicht um einen kleinen Wochengag handelt, wäre ich einer Diskussion nicht abgeneigt.

Thorsten Tragelehn
13. Juli 2011 23:43

@Kurt Mai

Solche Sprücherln kenn ich auch von meinem ehemaligen Viertel. Da war z.b. "Kein Durchgang für Deutsche" hingeschmiert.

Die Graffiti find ich im Gegensatz zu den vom türkischen Staat gebauten und betriebenen Kriegserklärungen gegen unser Volk noch harmlos. z.B. die zig "Fatih-Moscheen" = Eroberer-Moschee.

https://de.wikipedia.org/wiki/Fatih-Moschee
https://www.jf-archiv.de/archiv08/200803011158.htm

Zentralwerkstatt
14. Juli 2011 06:53

Hiermit bestreite ich, dass es menschliche Rassen gibt.

Als Neanderthaler würde ich das auch bestreiten. Nach der erfolgsversprechenden Verschiebung der ethnischen Einflußverhältnisse würde ich dann aber meine Keule rausholen.

Die Welt im Wahn.

Hohenstaufer
14. Juli 2011 10:44

Pfarrer Wessels heuchlerisch-dekadente und politisch korrekte Gutmenschenattitüde ist angesichts des kirchlichen Führungspersonals in der BRD wenig überraschend, wenngleich abscheuerregend und volksfeindlich. Dem glorreichen Namen tragend, sollte sich dieser einmal die Predigten von Dr. Wilhelm Ludwig Georg Wessel aus Zeiten des Ersten Weltkriegs zu Gemüte führen und sich anschließend in christlicher Demut dem Schweigen verpflichten.

Zum Problem der Deutschenfeindlichkeit gehört eben die physische, mentale und kulturelle Schwäche der Deutschen, deren anatomisch sichtbares Duckmäusertum eben von den vitalen, starken und aggressiven Turkvölkern, den Massen aus dem Maghreb, Arabien und Afrika sowie des weiteren den Kulturbereicherern aus Osteuropa und dem Balkan ausgenutzt und mit "Raum"gewinn ausgefüllt wird.

Weniger aus wissenschaftlicher oder politiktheoretischer, vielmehr aus empirischer Beobachtung der gesellschaftlichen Realität sehe ich in konservativen oder klassisch rechten Ansätzen (hierzu zähle ich eben auch die Neue Rechte) keine Chancen für eine Kursänderung oder das Aufhalten der "Abschaffung" Deutschlands: mit theoretischen Abhandlungen, ständigem Beklagen über Benachteiligung und Ausschluß, dem Rückzug in Elfenbeintürme und innere Emigration, usw. usf. gewinnt man keine Kämpfe, geschweige denn Schlachten!

H.W
14. Juli 2011 10:56

@Martin

Mit genervter Masse meinen Sie jetzt diejenigen, die immer zu allem das Maul halten? Während das Führungspersonal und die Aktiven das heutige Kirchentagspersonal stellen.
Nun sind es aber diese, welche die Richtung der Kirchen vorgeben, die sagen wohin marschiert wird. Die gernervte Masse, so es diese denn überhaupt gibt, hat nichts zu melden. Im Grunde noch schlimmer, sie hält den ganzen Sauladen mit ihrer Kirchensteuer sogar noch am Leben. Was soll man von Menschen halten, die zwar angekotzt sind von bestimmten Umständen, diese aber selbst am Leben erhalten?
Dieser Pfaffe aus Bochum ist doch wirklich mal wieder ein Musterbeispiel für den schleimigen BRD Gutmenschen, der seine Dummheit stolz wie eine Monstranz vor sich her trägt. Ich freue mich schon auf den Tag, an dem diese Subjekte zu "deutschen Opfern" werden!

Martin
14. Juli 2011 15:15

H.W.,

eine Kirchenmitgliedschaft gibt man nicht auf, wie eine Vereinsmitgliedschaft oder die Abgabe eines Parteibuches. In eine Kirche wird bzw. wurde man hierzulande (noch oder manchmal noch) hineingeboren und ist Glied einer familiären Tradition (zumindest im Westen und vor allem in Süddeutschland war das mal so und ist es vielfach auch noch so). Ich weis, dass in der ex- DDR so etwas sehr oft nicht einmal ansatzweise nachvollzogen werden kann, da hier die SED in Sachen Materialisierung, Kappung aller religiösen Traditionen und damit oft auch von familiären Traditionen, ganze Arbeit geleistet hat.

Ich bin nach wie vor Mitglied einer der beiden Hauptkirchen in Deutschland auch, weil ich mich damit aktiv vom Islam und seinen Trägern abgrenze.

Während die Alis sich zwar entweder zumeist auch einen ziemlichen Sch..dreck um die Umsetzung ihrer Glaubenslehre kümmern oder alternativ Fundamentalisten sind, so stehen sie doch nach außen gegenüber "Deutschen" geschlossen immer als Moslems da und bekennen dies, selbst wenn sie in Wahrheit die letzten Hurenböcke oder intellektuelle, pseudo-säkularisierte "Integrationsvorzeigeobjekte" etc. sind.

Nur wir deutsche lassen uns in diesem Punkt nach belieben außeinander dividieren und jeder hat hat mal wieder tausende Gründe, dass das ja alles das letzte etc. ist.

So macht man es dem Gegener natürlich sehr leicht.

Bei aller Kritik an den Kirchen, die zum großen Teil auch berechtigt ist (insbesondere wenn es um die evangelische geht), sollte man immer wissen, woher man stammt ... und statt austreten dann eben auch mal "auftreten" ...

Waldgänger
14. Juli 2011 15:35

@Martin

ich muss leider H.W zustimmen. Selbst wenn man eine Unzufriedenheit der "Masse" unterstellt, so muss man sich fragen, was im Kirchlein für eine Mentalität vorherrscht, dass man sich so dermaßen zum Narren halten lässt. Ich studiere Theologie und die Kaltschnäuzigkeit und Verachtung die meine Kommilitonen und das lehrende Personal "konservativ-kritischen" Stimmen aus den Kirchengemeinden entgegenbringt - da wird mit Augenzwinkern schon mal darauf hingewiesen, dass sich das Problem mit den Nichtzeitgemäßen eh bald biologisch gelöst haben wird. Es ist auch kein Problem allein der evangelischen Kirche, Aussagen wie die aus Bochum werden sich in katholischen Gemeinden genauso gut finden lassen. Lustigerweise (besser nervigerweise) bin ich (ungetauft) nach der Nennung meiner Studienfächer oftmals ungewollt in der Verteidigerrolle für so ein Pack.

Martin
14. Juli 2011 16:06

Waldgänger,

ich verteidige hier keine Amtskirche und die katholische Kriche hat selbstredend auch ihre Probleme, auch wenn sie in vielen Dingen noch konsequenter und stringenter ist, als es ihre Mitglieder in Deutschland meinen.

Ich kappe jedoch eine seit Jahrhunderten bestehende familiäre Tradtion nicht so ohne weiteres durch einen Austritt, auch wenn ich mir duchaus oft die Frage stelle, warum ich das mitfinanziere ... aber die Moden kommen und gehen, die Kirche bleibt seit Jahrhunderten bestehen, diese Einsicht gibt da ein wenig Trost ...

Landser
14. Juli 2011 16:21

Wie sagten doch die aufständischen Bauern des Jahres 1525 so treffend:
"Wir können von den Pfaffen nit genesen!"
Fast 500 Jahre, und nichts hat sich geändert!

Waldgänger
14. Juli 2011 19:29

Zum eigentlichen Thema: Mittlerweile lösen solche Sprüche bestenfalls Kopfschütteln denn wahre Aufregung oder Entrüstung in mir aus - man wird Plakataufschriften ähnlichen Charakters auf jeder "Antinazi"- Demo finden- ich gehe auch davon aus, dass die Antifa am Start war, einfach weil man diesen Leuten jede Idiotie und Infamie getrost zutrauen kann. Deutschfeindlichkeit ist letztlich das Produkt der BRD-Eliten in jeder Hinsicht - ideell und ökonomisch.
Gewalt gegen Deutsche ("gibt's die überhaupt?") mag nicht schön sein, aber findet stets einen medialen Rechtfertiger. Für das was man heute den "edlen", durch die deutsche Gesellschaft gewalttätig gewordenen, Migranten in den Medien bewundert, würde jeder Autochthone von den gleichen Leuten an den Pranger gestellt.

Egal solche Debatten können nur Glossen sein, wichtig wäre die Frage nach der deutschen Identität und einer zeitgemäßen Antwort darauf.

Regor
14. Juli 2011 21:00

Ich werde auch demnächst austreten, und betrachte diesen Austritt generell als Absage an das BRD-Kirchenchristentum, ganz gleich ob in evang. oder kath. Ausprägung. Berührt hat mich ihre weltfremde, deutschfeindliche und wirre Gutmenschenrhetorik sowieso nicht mehr, wenn ich mit ihnen zu tuen hatte, habe ich stets gebrochene, verzagte Spinner getroffen, die sich im BRD-Biedermeier eingerichtet hatten und sich als spiritueller Arm der Grünen betrachteten.
Ein Aufenthalt in Rumänien hat mir gezeigt, wie auch eine verarmte Kirche sich mit Würde für das eigene Volk einsetzen kann und sich völlig selbstverständlich als Bewahrerin der eigenen Kultur und Nation ansieht. Ihre Geistlichen sind gerade deshalb völlig akzeptiert, die Frontstellung der Kirchen gegen die Osmanen gehört zum tradierten kulturellen Erbgut, man hat verinnerlicht, dass ein Christentum am Rande des Orients wehrhaft sein muß. Auch der Steinzeitkommunismus konnte dieses Empfinden nicht zertrampeln. Mir sagte ein einfacher Priester, der deutsch konnte: der Ausweis ist nicht entscheidend, Rumäne ist, wer dieser Kirche angehört. Unsere Kirchen werden im Strudel der Selbstzweifel, der Heuchelei, der Schwäche und des Masochismus untergehen und dem Islam weichen müssen, der angesichts dieser "Hirten" weiß, dass ihm Komiker und traurige Clowns gegenüberstehen. Seine Zeit kann also kommen....

Anna Radack
22. Juli 2011 20:21

"Wer liebt schon Gene". Tja, wer liebt schon die Sonne, den Mond oder den alpha Centauri? Es gibt eben eine Unzahl Dinge, die sind einfach da, weil sie zu unserer Welt gehören, ob es uns gefällt oder nicht. Da gibt es auch die Erde, die eine Kugelgestalt hat und keine Scheibe ist und da gibt es biologische Rassen, denen Gene zugrunde liegen. Der Homo sapiens ist Teil aller biologischen Wesen dieser Welt. Und während alle höher entwickelten Tiere im Ergebnis der Evolution sich in Rassen differenzierten, hat die Evolution - so die offizielle Ideologie - bei der Entwicklung des Menschen um dessen rassemäßige Differenzierung einen hohen Bogen gemacht. Nur weil 1933 bis 1945 in Deutschland mit dem Begriff Rasse in höchstem Maße Schindluder getrieben wurde, kann man die Tatsache, dass es menschliche Rassen gibt, nicht einfach verschwinden lassen. So wie ein kleines Kind, dass sich die Hände vors Gesicht hält und glaubt, es sei damit unsichtbar.

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