„Tötet die Deutschen“ und „Lügen, die man gerne glaubt“

Gerade eben haben wir auf deutscheopfer.de einen neuen Fall von „Deutschen-Haß“ eingetragen. An einer „Kirche der Kulturen“ in Bochum steht seit zwei Wochen die Parole „Tötet die Deutschen“.

Felix Menzel

Felix Menzel ist Chefredakteur des Schülerblogs blauenarzisse.de.

Wer dies geschrie­ben hat, steht noch nicht fest. In Fra­ge kom­men also zuerst ein­mal sowohl deut­schen­feind­li­che Aus­län­der als auch Anti­fa­schis­ten. Eins ist aber klar: Die Öffent­lich­keit muß sich end­lich von eini­gen lieb gewon­ne­nen Lügen verabschieden.

Letz­te Woche stand in der ZEIT ein wich­ti­ger Bei­trag der Jus­tiz­re­por­te­rin Sabi­ne Rück­ert über Falsch­aus­sa­gen. Die­se wür­den in Deutsch­land beson­ders gut ankom­men, wenn sie die gegen­wär­ti­ge Moral bestä­ti­gen. Das heißt: Ein ertränk­tes Aus­län­der­kind im Frei­bad Seb­nitz ist für Ermitt­ler und Öffent­lich­keit wahr­schein­li­cher als ein Bade­un­fall. Ein mäch­ti­ger IWF-Chef ver­ge­wal­tigt eher eine dun­kel­häu­ti­ge Asy­lan­tin, die noch dazu allein­er­zie­hen­de Mut­ter ist, als daß die­se sich öffent­lich­keits­wirk­sam eine Geschich­te zurecht­legt. Rück­ert betont:

Die Poli­ti­cal Cor­rect­ness gebie­tet es, dem ver­meint­li­chen Opfer – eines NS-Ver­bre­chens oder einer Ver­ge­wal­ti­gung – bedin­gungs­los zu glau­ben. Unbe­que­me Nach­fra­gen und Recher­chen unter­blei­ben. Zweif­ler lau­fen Gefahr, selbst im Reich des Bösen ver­or­tet zu wer­den. Unkri­ti­sches Hofie­ren von Per­so­nen, die sich selbst als Opfer vor­stel­len, ist ein sta­bi­les Fun­da­ment für den erfolg­rei­chen Lüg­ner. Kri­mi­nal­be­am­te, Staats­an­wäl­te – ja sogar der Wahr­heits­fin­dung ver­pflich­te­te Rich­ter – fal­len ihrer eige­nen Denk­sper­re zum Opfer.

Die ZEIT-Repor­te­rin müß­te nun noch einen Schritt wei­ter­ge­hen: Nach der mora­li­schen Logik unse­rer Tage gibt es kei­ne Deut­schen­feind­lich­keit und kei­ne aus­län­di­schen Täter, weil die Deut­schen das Täter­volk sind und die Unbe­lehr­ba­ren hin und wie­der in alte Mus­ter zurück­ver­fal­len. Man kann die­se Logik nur auf­bre­chen, indem man bei den „ver­meint­li­chen Opfern“ (in unse­rem Fall Aus­län­der) das „unkri­ti­sche Hofie­ren“ been­det und mit „unbe­que­men Nach­fra­gen und Recher­chen“ beginnt.

Die Chris­tus­kir­che Bochum hat einen ande­ren Weg ein­ge­schla­gen. Auf ihrer Inter­net­sei­te hat sie einen Bei­trag ein­ge­stellt, über den jetzt dis­ku­tiert wer­den kann. Es geht um Fra­gen wie: Gibt es Deut­sche über­haupt noch? Und ist es „ein alter Trick von Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern einer ras­sis­ti­schen Mehr­heits­ge­sell­schaft, der Mino­ri­tät, die sie aus­gren­zen, einen eige­nen Ras­sis­mus zu unter­stel­len“? Für Pfar­rer Tho­mas Wes­sel steht fest:

Es steht kein Koran­vers an der Kirchenwand.

Hier­mit bestrei­te ich, dass es mensch­li­che Ras­sen gibt. Auch aus Ihnen kann noch ein pri­ma Chi­ne­se wer­den. Das zu akzep­tie­ren, hat mit kei­ner Sche­re im Kopf, son­dern mit dem Kopf zu tun. Ist aber auch, das gebe ich zu, irgend­wie belang­los, das bio­lo­gi­sche Zeugs. Wer liebt schon Gene.

Wes­sel und sei­ne Mit­dis­ku­tan­ten glau­ben, die­sen Fall von Deut­schen-Haß jetzt schon ein­mal kom­mu­ni­ka­tiv vor­ver­han­deln zu müs­sen, um die schlimms­ten Befürch­tun­gen dis­kur­siv zu ent­schär­fen. Des­halb betont Wes­sel auch gegen­über dem Hell­we­ger Anzei­ger: „Wir muss­ten reagie­ren, sonst tun es die Rech­ten.“ Die Logik dahin­ter: Selbst wenn nun, wie Wes­sel selbst ver­mu­tet, Aus­län­der die Paro­len geschrie­ben haben, dann ist das kein eth­ni­sches Pro­blem, weil es kei­ne Eth­ni­en bzw. Ras­sen gibt, und es ist kein reli­giö­ses Pro­blem, weil „kein Koran­vers an der Kir­chen­wand“ steht.

Wenn die Ermitt­ler auch so den­ken wür­den, könn­ten sie den Täter­kreis in keins­ter Wei­se ein­schrän­ken. Letzt­end­lich kom­men alle und nie­mand in Fra­ge, wenn das Motiv geleug­net oder ver­schlei­ert wird. In ande­ren Fäl­len hat sich genau­so gezeigt, wie wenig plau­si­bel die The­se von der angeb­li­chen sozia­len Benach­tei­li­gung der Täter und der des­halb not­wen­di­gen Inte­gra­ti­on ist: Wer als Aus­län­der auf einem kun­ter­bun­ten „Kon­zert gegen rechts“ Schlä­ge­rei­en anfängt (wie an die­sem Wochen­en­de in Kamen), dem kann es nur um die deut­schen Opfer gehen. Wer als Aus­län­der einen stadt­be­kann­ten Pfar­rer angreift, der sogar Geld für eine Groß­mo­schee sam­mel­te (wie in Köln 2008), dem kann es nur um das deut­sche Opfer gehen. Wenn 20 Aus­län­der einen links­al­ter­na­ti­ven Club aus­ein­an­der­neh­men (wie 2009 in Neu-Isen­burg), dann kann es nur um die deut­schen Opfer gehen.

Das Motiv ist auch im neu­es­ten Fall der Bochu­mer Chris­tus­kir­che mehr als offen­sicht­lich: Wer „Tötet die Deut­schen“ schreibt, ist deut­schen­feind­lich und das muß end­lich juris­ti­sche und poli­ti­sche Kon­se­quen­zen haben.
Test

Felix Menzel

Felix Menzel ist Chefredakteur des Schülerblogs blauenarzisse.de.

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Kommentare (19)

Martin Lichtmesz

13. Juli 2011 15:49

Ehrlich gesagt, kann ich mir schwer vorstellen, daß das wirklich Ausländer gemacht haben. Es waren wahrscheinlich entweder Antifanten oder rechte Provokateure.

Martin Lichtmesz

13. Juli 2011 16:08

Pfarrer Wessel:

Die Horde, die heute ent­steht, ist mul­ti­kul­tu­rell, sie ist dabei, ihr Stam­mes­be­wusst­sein zu entwickeln.

Exakt, und das funktioniert am besten, wenn man eine Gruppe findet, gegen die man sich gemeinsam einig ist. Nichts wäre für die aus alle Ecken der Welt eingestreuten Ausländer einfacher, als sich hier die Deutschen auszusuchen.

mfh

13. Juli 2011 17:00

Habe mir grad mal den Blog des wirren Herrn Pfarrers angeschaut. Es ist nicht zu fassen, was da im Kommentarbereich für ein Schwachsinn abgelassen wird. Angesichts solcher Äußerungen drängt sich bisweilen der Gedanke auf, daß für Hoffnung tatsächlich keinerlei Anlaß mehr besteht.

niekisch

13. Juli 2011 19:06

Da die Parole grammatikalisch richtig ist, tippe ich eher auf Antifa. Die schreiben schon länger: No border - no nation, no Germans - no Holocaust pp. Da paßt dieser Satz als Steigerung..

Kurt Mai

13. Juli 2011 21:33

Habe selbst schon den Spruch "Deutschen (sic!) raus" in meiner Wohngegend gelesen.

Auch hier wieder die dämliche "deutsche Objektivität". Wenn irgendwo ein Hakenkreuz ist, waren es "die Nazis". Ist etwas anderes, ist der Urheber nicht zu finden.

Waldgänger

13. Juli 2011 22:02

Nicht nur beim lesen des Blogs aus Bochum frage mich, ob es was widerlicheres und schmieriges gibt als den zeitgenössischen (deutschen) Christen - für was stehen so'ne Leute eigentlich?

Martin

13. Juli 2011 22:55

Waldgänger,

zum Glück gibts den "zeitgenössischen (deutschen) Christen" nicht per se, so wenig, wie es den "zeitgenössischen" Konservativen gibt. Die Masse ist eher genervt vom Führungspersonal und von denen, die überall sich nach vorne drängen und meinen sie "wären Kirche".

Ich gebe Ihnen aber recht, dass das, was man insbesondere von der evangelischen Kirche öffentlich hört, zum großen Teil einfach nur z.K. ist. Das liegt aber daran, dass die evang. luth. Kirche in Deutschland seit dem Kaiserreich einschließlich der Zeit von 33 -45 immer dem offiziellen Staatston nachredet, so also auch heute.

Überspitzt formuliert sind eh nur die Pius Brüder glaubwürdig ...

Zum Thema:

Eigentlich müsste man dem Schmierer fast schon dankbar sein und er sollte es auf jede Kirche sprayen - evtl. merken es dann ein paar mehr, was zur Zeit abgeht ...

Marc

13. Juli 2011 23:00

Das Problem ist nicht solch eine Parole in irgendeiner Gosse in einem der vielen linken Ghettos, sondern das es stehen bleibt bzw. das Gegenteil dieses Hasses viel zu selten ausgeübt wird - und da rede ich von den deutschen Bürgern. Wo sieht man eine deutsche Flagge? Wo werden noch deutsche Lieder gesungen oder typisch deutsch gekocht. Wenn man es so sehen will - solch ein dummer Spruch ist nur die jämmerliche Spitze des Eisbergs. Fast alles Bürgerliche und Konservative ist heutzutage höchstens noch in den Generationen ab 60+ zu erleben. Gegenkultur wurde schon oft gefordert und bleibt auch Ziel.
Wenn man dabei mal eine eher konstruktive Strategie aufbauen wollte, bei der es sich nicht um einen kleinen Wochengag handelt, wäre ich einer Diskussion nicht abgeneigt.

Thorsten Tragelehn

13. Juli 2011 23:43

@Kurt Mai

Solche Sprücherln kenn ich auch von meinem ehemaligen Viertel. Da war z.b. "Kein Durchgang für Deutsche" hingeschmiert.

Die Graffiti find ich im Gegensatz zu den vom türkischen Staat gebauten und betriebenen Kriegserklärungen gegen unser Volk noch harmlos. z.B. die zig "Fatih-Moscheen" = Eroberer-Moschee.

https://de.wikipedia.org/wiki/Fatih-Moschee
https://www.jf-archiv.de/archiv08/200803011158.htm

Zentralwerkstatt

14. Juli 2011 06:53

Hiermit bestreite ich, dass es menschliche Rassen gibt.

Als Neanderthaler würde ich das auch bestreiten. Nach der erfolgsversprechenden Verschiebung der ethnischen Einflußverhältnisse würde ich dann aber meine Keule rausholen.

Die Welt im Wahn.

Hohenstaufer

14. Juli 2011 10:44

Pfarrer Wessels heuchlerisch-dekadente und politisch korrekte Gutmenschenattitüde ist angesichts des kirchlichen Führungspersonals in der BRD wenig überraschend, wenngleich abscheuerregend und volksfeindlich. Dem glorreichen Namen tragend, sollte sich dieser einmal die Predigten von Dr. Wilhelm Ludwig Georg Wessel aus Zeiten des Ersten Weltkriegs zu Gemüte führen und sich anschließend in christlicher Demut dem Schweigen verpflichten.

Zum Problem der Deutschenfeindlichkeit gehört eben die physische, mentale und kulturelle Schwäche der Deutschen, deren anatomisch sichtbares Duckmäusertum eben von den vitalen, starken und aggressiven Turkvölkern, den Massen aus dem Maghreb, Arabien und Afrika sowie des weiteren den Kulturbereicherern aus Osteuropa und dem Balkan ausgenutzt und mit "Raum"gewinn ausgefüllt wird.

Weniger aus wissenschaftlicher oder politiktheoretischer, vielmehr aus empirischer Beobachtung der gesellschaftlichen Realität sehe ich in konservativen oder klassisch rechten Ansätzen (hierzu zähle ich eben auch die Neue Rechte) keine Chancen für eine Kursänderung oder das Aufhalten der "Abschaffung" Deutschlands: mit theoretischen Abhandlungen, ständigem Beklagen über Benachteiligung und Ausschluß, dem Rückzug in Elfenbeintürme und innere Emigration, usw. usf. gewinnt man keine Kämpfe, geschweige denn Schlachten!

H.W

14. Juli 2011 10:56

@Martin

Mit genervter Masse meinen Sie jetzt diejenigen, die immer zu allem das Maul halten? Während das Führungspersonal und die Aktiven das heutige Kirchentagspersonal stellen.
Nun sind es aber diese, welche die Richtung der Kirchen vorgeben, die sagen wohin marschiert wird. Die gernervte Masse, so es diese denn überhaupt gibt, hat nichts zu melden. Im Grunde noch schlimmer, sie hält den ganzen Sauladen mit ihrer Kirchensteuer sogar noch am Leben. Was soll man von Menschen halten, die zwar angekotzt sind von bestimmten Umständen, diese aber selbst am Leben erhalten?
Dieser Pfaffe aus Bochum ist doch wirklich mal wieder ein Musterbeispiel für den schleimigen BRD Gutmenschen, der seine Dummheit stolz wie eine Monstranz vor sich her trägt. Ich freue mich schon auf den Tag, an dem diese Subjekte zu "deutschen Opfern" werden!

Martin

14. Juli 2011 15:15

H.W.,

eine Kirchenmitgliedschaft gibt man nicht auf, wie eine Vereinsmitgliedschaft oder die Abgabe eines Parteibuches. In eine Kirche wird bzw. wurde man hierzulande (noch oder manchmal noch) hineingeboren und ist Glied einer familiären Tradition (zumindest im Westen und vor allem in Süddeutschland war das mal so und ist es vielfach auch noch so). Ich weis, dass in der ex- DDR so etwas sehr oft nicht einmal ansatzweise nachvollzogen werden kann, da hier die SED in Sachen Materialisierung, Kappung aller religiösen Traditionen und damit oft auch von familiären Traditionen, ganze Arbeit geleistet hat.

Ich bin nach wie vor Mitglied einer der beiden Hauptkirchen in Deutschland auch, weil ich mich damit aktiv vom Islam und seinen Trägern abgrenze.

Während die Alis sich zwar entweder zumeist auch einen ziemlichen Sch..dreck um die Umsetzung ihrer Glaubenslehre kümmern oder alternativ Fundamentalisten sind, so stehen sie doch nach außen gegenüber "Deutschen" geschlossen immer als Moslems da und bekennen dies, selbst wenn sie in Wahrheit die letzten Hurenböcke oder intellektuelle, pseudo-säkularisierte "Integrationsvorzeigeobjekte" etc. sind.

Nur wir deutsche lassen uns in diesem Punkt nach belieben außeinander dividieren und jeder hat hat mal wieder tausende Gründe, dass das ja alles das letzte etc. ist.

So macht man es dem Gegener natürlich sehr leicht.

Bei aller Kritik an den Kirchen, die zum großen Teil auch berechtigt ist (insbesondere wenn es um die evangelische geht), sollte man immer wissen, woher man stammt ... und statt austreten dann eben auch mal "auftreten" ...

Waldgänger

14. Juli 2011 15:35

@Martin

ich muss leider H.W zustimmen. Selbst wenn man eine Unzufriedenheit der "Masse" unterstellt, so muss man sich fragen, was im Kirchlein für eine Mentalität vorherrscht, dass man sich so dermaßen zum Narren halten lässt. Ich studiere Theologie und die Kaltschnäuzigkeit und Verachtung die meine Kommilitonen und das lehrende Personal "konservativ-kritischen" Stimmen aus den Kirchengemeinden entgegenbringt - da wird mit Augenzwinkern schon mal darauf hingewiesen, dass sich das Problem mit den Nichtzeitgemäßen eh bald biologisch gelöst haben wird. Es ist auch kein Problem allein der evangelischen Kirche, Aussagen wie die aus Bochum werden sich in katholischen Gemeinden genauso gut finden lassen. Lustigerweise (besser nervigerweise) bin ich (ungetauft) nach der Nennung meiner Studienfächer oftmals ungewollt in der Verteidigerrolle für so ein Pack.

Martin

14. Juli 2011 16:06

Waldgänger,

ich verteidige hier keine Amtskirche und die katholische Kriche hat selbstredend auch ihre Probleme, auch wenn sie in vielen Dingen noch konsequenter und stringenter ist, als es ihre Mitglieder in Deutschland meinen.

Ich kappe jedoch eine seit Jahrhunderten bestehende familiäre Tradtion nicht so ohne weiteres durch einen Austritt, auch wenn ich mir duchaus oft die Frage stelle, warum ich das mitfinanziere ... aber die Moden kommen und gehen, die Kirche bleibt seit Jahrhunderten bestehen, diese Einsicht gibt da ein wenig Trost ...

Landser

14. Juli 2011 16:21

Wie sagten doch die aufständischen Bauern des Jahres 1525 so treffend:
"Wir können von den Pfaffen nit genesen!"
Fast 500 Jahre, und nichts hat sich geändert!

Waldgänger

14. Juli 2011 19:29

Zum eigentlichen Thema: Mittlerweile lösen solche Sprüche bestenfalls Kopfschütteln denn wahre Aufregung oder Entrüstung in mir aus - man wird Plakataufschriften ähnlichen Charakters auf jeder "Antinazi"- Demo finden- ich gehe auch davon aus, dass die Antifa am Start war, einfach weil man diesen Leuten jede Idiotie und Infamie getrost zutrauen kann. Deutschfeindlichkeit ist letztlich das Produkt der BRD-Eliten in jeder Hinsicht - ideell und ökonomisch.
Gewalt gegen Deutsche ("gibt's die überhaupt?") mag nicht schön sein, aber findet stets einen medialen Rechtfertiger. Für das was man heute den "edlen", durch die deutsche Gesellschaft gewalttätig gewordenen, Migranten in den Medien bewundert, würde jeder Autochthone von den gleichen Leuten an den Pranger gestellt.

Egal solche Debatten können nur Glossen sein, wichtig wäre die Frage nach der deutschen Identität und einer zeitgemäßen Antwort darauf.

Regor

14. Juli 2011 21:00

Ich werde auch demnächst austreten, und betrachte diesen Austritt generell als Absage an das BRD-Kirchenchristentum, ganz gleich ob in evang. oder kath. Ausprägung. Berührt hat mich ihre weltfremde, deutschfeindliche und wirre Gutmenschenrhetorik sowieso nicht mehr, wenn ich mit ihnen zu tuen hatte, habe ich stets gebrochene, verzagte Spinner getroffen, die sich im BRD-Biedermeier eingerichtet hatten und sich als spiritueller Arm der Grünen betrachteten.
Ein Aufenthalt in Rumänien hat mir gezeigt, wie auch eine verarmte Kirche sich mit Würde für das eigene Volk einsetzen kann und sich völlig selbstverständlich als Bewahrerin der eigenen Kultur und Nation ansieht. Ihre Geistlichen sind gerade deshalb völlig akzeptiert, die Frontstellung der Kirchen gegen die Osmanen gehört zum tradierten kulturellen Erbgut, man hat verinnerlicht, dass ein Christentum am Rande des Orients wehrhaft sein muß. Auch der Steinzeitkommunismus konnte dieses Empfinden nicht zertrampeln. Mir sagte ein einfacher Priester, der deutsch konnte: der Ausweis ist nicht entscheidend, Rumäne ist, wer dieser Kirche angehört. Unsere Kirchen werden im Strudel der Selbstzweifel, der Heuchelei, der Schwäche und des Masochismus untergehen und dem Islam weichen müssen, der angesichts dieser "Hirten" weiß, dass ihm Komiker und traurige Clowns gegenüberstehen. Seine Zeit kann also kommen....

Anna Radack

22. Juli 2011 20:21

"Wer liebt schon Gene". Tja, wer liebt schon die Sonne, den Mond oder den alpha Centauri? Es gibt eben eine Unzahl Dinge, die sind einfach da, weil sie zu unserer Welt gehören, ob es uns gefällt oder nicht. Da gibt es auch die Erde, die eine Kugelgestalt hat und keine Scheibe ist und da gibt es biologische Rassen, denen Gene zugrunde liegen. Der Homo sapiens ist Teil aller biologischen Wesen dieser Welt. Und während alle höher entwickelten Tiere im Ergebnis der Evolution sich in Rassen differenzierten, hat die Evolution - so die offizielle Ideologie - bei der Entwicklung des Menschen um dessen rassemäßige Differenzierung einen hohen Bogen gemacht. Nur weil 1933 bis 1945 in Deutschland mit dem Begriff Rasse in höchstem Maße Schindluder getrieben wurde, kann man die Tatsache, dass es menschliche Rassen gibt, nicht einfach verschwinden lassen. So wie ein kleines Kind, dass sich die Hände vors Gesicht hält und glaubt, es sei damit unsichtbar.

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