Sezession
18. August 2011

Ein bißchen fremd im eigenen Land, ein bißchen Vorbürgerkrieg und ein „Haus Sarrazin“

Götz Kubitschek / 40 Kommentare

Lesefrucht von heute früh: Man darf sich wirklich nie einlullen lassen von einer - wie soll ich sagen? - Sommermüdigkeit, oder von jenem 3-Uhr-morgens-Denken, das Armin Mohler in seinem von uns neu aufgelegten Essay Gegen die Liberalen beschrieben hat - warnend natürlich, "denn es fällt - wie gerade Soldaten wissen - dem Menschen schwer, in der grauen Frühe etwas Hartes zu tun." (Hier findet man den ganzen Essay). Also: Beißen wir heute in eine saure Lesefrucht, um wieder richtig wach zu werden:

Götz Kubitschek

Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

Im tagesspiegel ist der Bericht über eine der wenigen verbliebenen deutschen Drei-Generationen-Familien aus dem Berliner Wedding abgedruckt: Man liest von der nicht nur gefühlten, sondern manifesten Fremdheit im eigenen Land, von der Verluderung der Wohnquartiere und von der eigenen Wohnung als letztem ordentlichem Raum. Man liest davon, daß die deutschen Nachbarn nach und nach weggezogen sind und daß es sich Familie Seifert nicht leisten kann, auch zu verschwinden, denn eigentlich will sie woanders hin, dorthin, wo man auf Deutsche trifft, wenn man das Haus verläßt:

"Wir sind Gast im eigenen Land", sagt Volker Seifert.

Aber: Wohin soll er mit den Großeltern? Wie weit kommt er überhaupt mit dem Gehalt eines Altenpflegers? Denn auch dies sind Folgekosten der ungebremsten Einwanderung und die Überfremdung von Stadtteilen hin zu Wohnquartieren, in denen kaum ein Deutscher mehr leben will:

+ die Aufgabe von Wohnungen und Häusern, der Notverkauf solcher Immobilien, die aufgrund der "Neuen Nachbarn" die Hälfte ihres Werts eingebüßt haben;
+ die Kosten für den Umzug (ein paar tausend Euro), gar nicht zu sprechen von dem Skandal, daß wir seit Jahrzehnten einer Politik zusehen, deren Ergebnis es unter anderem ist, daß Deutsche die Flucht ergreifen;
+ die Kosten für vielfältige Ausweichbewegungen: Ob zum Arzt oder zum Friseur, zur Schule oder zum Vereinstraining - längst legen vor allem Familien der Kinder wegen weite Distanzen zurück, um jene Qualität in Dienstleistung, meditinischer Behandlung, Bildung zu erhalten, die früher "um die Ecke" angeboten war.

"Falsche Normalität" nennen Michael Paulwitz und ich solche Phänomene in unserem Buch Deutsche Opfer, fremde Täter: Man weicht aus, investiert mehr Zeit und Geld in eigentlich banale Alltagshandlungen, um der alltäglichen Konfrontation mit "dem Fremden" zu entgehen. Man entlastet sich mittels Ausweichbewegungen, man meidet die Begegnung, aus schlechter Erfahrung heraus: Die Tochter der im tagespiegel portraitierten Familie Seifert geht mit Abwehrhaltung durch den Schulalltag - nicht dem Lernstoff gegenüber, sondern der latent oder offen deutschenfeindlichen Atmosphäre wegen ("Deutsche Schlampe!"):

In ihrem Jahrgang gibt es drei deutschstämmige Jugendliche. Die meisten anderen kommen aus türkischen und arabischen Familien. Jeden Tag geht es darum, wer die Regeln bestimmt: die Mehrheit oder die Minderheit, zu der auch die Lehrer gehören. Schule ist für Shari-Lee deshalb nicht nur ein Ort, wo man lernt und Freundschaften schließt. Schule ist immer auch Kampfzone. Sie muss auf Angriffe gefasst sein. Vor allem die arabischen Jungs setzen ihr zu.

Wer solches liest, wundert sich darüber, daß dieses beinahe schutzlose Ausgesetztsein deutscher Jugendlicher im eigenen Land nicht Tag für Tag Thema in den Medien ist. In Kapitel 5 unseres Buches haben Paulwitz und ich "15 Thesen für den Beginn der Debatte" notiert. These 10 lautet:

10. Den unter den Attacken leidenden Deutschen bleiben zwei Wege: Flucht oder Anpassung. Flucht ist nur für diejenigen möglich, die sich einen Ortswechsel leisten können. Dieses Wegziehen wird in der Fachliteratur zu selten als das bezeichnet, was es ist: eine Binnenvertreibung.
Nun gibt es aber auch Deutsche, die aufgrund ihrer finanziellen Schwäche gezwungen sind, in einem ethnisch eroberten Stadtteil zu bleiben und somit in einer Umgebung zu leben, die ihre Identität gefährdet. Für diese Deutschen muß jede erdenkliche Hilfe organisiert werden. Eine Lobby muß sich ihrer annehmen, muß auf die oftmals nicht bezifferbaren Kosten der Integration hinweisen und den Schutz der deutschen Identität organisieren.

Ich bin genau auf diesen Punkt und auf die darin formulierte Forderung nach einer Lobby für Restdeutsche in Ausländervierteln oft angesprochen worden: Wie könnte so etwas aussehen? Dazu ein paar ungeordnete Gedanken:

+ Die Forderung impliziert, daß wir uns in einer Auseinandersetzung befinden. Deutsch bleiben oder nicht; Stellungen halten oder nicht; retten, was zu retten ist - oder nicht: Die Sprache dieses Kampfes um Identität ist eine militärische Sprache, sie rührt daher, daß wir die Vorgänge als Stufen eines Vorbürgerkriegs wahrnehmen - eines geistigen und handfesten Vorbürgerkriegs.
+ Wer als Deutscher in solchen Gebieten, Vierteln lebt und nicht weichen will oder kann, sollte Orte vorfinden, in denen er nicht ununterbrochen Anpassungsleistungen erbringen oder Deeskalationsstrategien anwenden muß. Die sogenannten interkulturellen Begegnungsstätten und Jugendtreffs sind diese Orte NICHT, sie sind meist nach kurzer Zeit türkisch, arabisch, kurdisch okkupiert und keineswegs mehr "Begegnungsstätten".
+ Der Staat kommt seiner Aufgabe, das Wohl des deutschen Volkes zu wahren und zu mehren, nicht nach - zumindest nicht bin dieser Beziehung. Eine Lobby für Restdeutsche in überfremdeten Vieteln ist von seiner Seite aus nicht zu erwarten. Dem steht auch der Geist der Integrationsindustrie entgegen, die aus der gescheiterten Integration nicht das Scheitern ihrer Arbeit oder ihrer Wunschvorstellungen ableitet, sondern vielmehr die Forderung nach noch mehr Anpassungsleistung der Deutschen und noch mehr Geld für ihr utopisches Projekt.
+ Warum also nicht exemplarisch eine privat finanziertes "Haus Raspail" oder "Haus Sarrazin" oder "Haus der Deutschen" einrichten, mittendrin in einem Stadtteil wie dem Wedding: Mit Beratungsstelle, Hausaufgabenbetreuung, auf Identitätsstiftung und -wahrung angelegter Volkshochschule? Mit Café und Jugendbibliothek?

Hier der ganze Bericht aus dem tagesspiegel.
Hier das Buch Deutsche Opfer, fremde Täter bei amazon.de
Hier die Seite www.deutscheopfer.de mit neuen Fällen
Test


Götz Kubitschek

Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

Kommentare (40)

Toni Roidl
18. August 2011 13:22

»Haus der Deutschen« - genialer Einfall! Das würde einen Aufschrei geben, der bis Ankara zu hören wäre. Es würde vorhersehbar argumentiert, dass es diskriminierend sei, dass Ausländer dort ausgegrenzt würden und man könnte plausibel antworten, dass es in Wahrheit diskriminierend ist, dass Deutsche im eigenen Land ausgegrenzt werden - das wäre eine Fortsetzung der Sarrazin-Debatte. Das wäre ein Projekt, für das es sich zu spenden lohnt. 3Sat-Kulturzeit würde sicher darüber berichten... ;-)

Konservativer
18. August 2011 13:35

" ...ein privat finanziertes „Haus Raspail“ oder „Haus Sarrazin“ oder „Haus der Deutschen“ einrichten ... Mit Beratungsstelle, Hausaufgabenbetreuung, auf Identitätsstiftung und -wahrung angelegter Volkshochschule? Mit Café und Jugendbibliothek?"

Das wäre wünschenswert, doch wer finanziert das ?
Spenden sammeln und/oder einige finanzstarke konservative Mitstreiter aktivieren ?
Es würde auf Dauerausgaben hinauslaufen, benötigt wird ein kontinuierlicher finanzieller Zufluss.

Tom Bombadil
18. August 2011 13:49

Ein guter und vor allem auch praktikabler Vorschlag.

Ich denke, dass man nur in die USA schauen muss, um zu sehen, wohin der künftige Weg auch hier führt: In die totale Aufsplitterung des Landes in "Parallelgesellschaften". Dort haben (nicht nur) Konservative, als Bsp. mal Evangelikale, sogar manchmal ganze Viertel, die sie quasi für sich bewohnen, eigene Bildungseinrichtungen, eigene Nachbarschaftshilfe etc. Als ich längere Zeit drüben war, fand ich das vorher auch etwas befremdlich, aber nachdem ich mir das näher anegschaut und mit einigen Leuten gesprochen habe, beschlich mich der Gedanke, dass das vllt. der einzig realistische Weg für Deutsche in Deutschland sein wird (sollten die polit. und soz. Parameter gleich bleiben). Gab's hier in den alten kath. und evang. Milieus ja früher in ähnlicher Weise auch schon.

Da wären Anlaufstellen und gemeinsame Einrichtungen schon mal ein erster Schritt. Der Unterschied ist nur, hier ist eine Anschubfinanzierung schwieriger zu gestalten, als in den USA.

Hesperiolus
18. August 2011 14:01

...umsomehr die sog. bürgerlichen Eliten vor Ort als Wahrer überlieferter Identität kläglich versagen, wofür etwa die jämmerliche Rückgratlosigkeit der ev. Kirche flächendeckend und beispielhaft steht (ihr Politopportunismus in Wunsiedl gradezu gottserbärmlich), braucht es gegenelitäre Standpunkte - buchstäblich auch als räumliche Präsenzen. Von eingewanderter Seite in der heutigen ZEIT ein weinerliches Gutmenschen-Dossier: "....Deutschland ist, obwohl es das nicht wollte, ein Einwanderungsland geworden. Wenn Metin Türköz heute sein Lied Almanya, Almanya weiterschreiben würde, erklängen die letzten Strophen in hellem Dur. Er würde davon singen, wie sein türkischer Traum zu einem deutschen Traum geworden ist. Und sich so am Ende doch erfüllt hat: "Wir sind Ziel erreicht. Gott sei Dank Ziel erreicht. Sehr froh jetzt."
War vor ein paar Wochen mit dem Dehio in der Hand in Lübecks Altstadt unterwegs, deren überfremdete Atmosphäre mir in tiefem Moll nachklingt - unsere Ziele liegen noch fern - tieftraurig jetzt!

Seelenherbst
18. August 2011 14:14

Warum nicht ? Weil binnen kürzester Zeit eine solche Einrichtung von den roten Kampftruppen angegriffen, von den "Medien" als NPD-affines Zentrum verklärt und diffamiert würde. gk, wie sollte denn eine solche Flucht gelingen ? Über Sonderfonds zur Beihilfe Rettung Deutscher aus multikulturellen Krisengebieten ? Alles das, was "deutsch" war/ist, ist zum Feinde erklärt worden in diesen unheiligen Zeiten. Wie erfolgreich dürfte wohl ein Aufbegehren sein ? Zumindest, solange es kampflos bliebe...Prinzipell sind solche Inseln der Tradition, der Tugend und der völkischen Hilfe zu brgrüßen, jedoch sicher ob des blinden, linkes Auges in diesem Lande kaum realisierbar. Das sukzessive Ausbluten (sic!) des letzten deutschen Willens, der letzten deutschen Identität ist gewollt und wird vorsätzlich geduldet. Wer oder was soll der Masse ihre Identität zurück geben, welchen der Millionen belanglosen deutschen Nur-Konsumenten kann eine ausreichende Bereitschaft zur Hilfe ihresgleichen attestiert werden ? Vorherrschend ist eine ruhende Kapitulation der einheimischen Restdeutschen, diese umzukehren Bedarf mehr als einer Rettungsinsel oder Vorschlägen zur Flucht....

Roland Sievers
18. August 2011 14:58

Wie wurde es denn bei der Casa Pound begonnen?
antwort kubitschek:
mit einer hausbesetzung.

TW
18. August 2011 15:32

Die Idee ist berechtigt, aber nicht neu, siehe das CASA POUND.
Auch wenn ich dem Gedankengang voll und ganz zustimme, befürchte ich, daß die Umsetzung auf Grund der üblichen staatlichen und nicht-staatliche Repressionen schwer (und kostspielig) werden dürfte.
Bis dahin verbleiben nur lose Netzwerke, die bei Bedarf auch tatkräftigen Schutz bieten können.

Lynn
18. August 2011 15:33

Zu Seelenherbst: Mit der schnellen ,,Verurteilung" eines solchen "Hauses der Identität" muss man rechnen. Im "casa pound" ist deswegen Überwachungstechnik angebracht. Als "Haus der Identität" würde es zu einer Identitätsstärkung deshalb kommen, weil im Haus bestimmte Regeln eingehalten werden müssen, um Teil der Gemeinschaft der Deutschen zu bleiben.

Zur Finanzierung: Ich sehe ein großes Problem in der Zersplitterung der Rechten. Das übergeordnete Ziel (Identitätsbewahrung/stärkung) sollte jedoch bei allen Rechten Anklang finden. (?)

Letztendlich ist alles nötige gesagt und geschrieben worden. ,,Jetzt geht es nicht mehr darum, gönnerhaft die Duldung des Anderen zu gewähren, sondern den Kampf für das Eigene aufzunehmen." (Karlheinz Weißmann)

John Haase
18. August 2011 16:11

Die Idee mit dem deutschen Kulturzentrum ist super. Ich glaube nicht das Geld das größte Problem wäre, es gibt sicherlich genug Konservative in Deutschland die ein paar Euro springen lassen würden. Vermutlich wäre es sogar möglich für diesen Zweck Geld in den Fußgängerzonen deutscher Städte zu sammeln. So furchtbar teuer wäre ein solches Haus privat finanziert wohl nicht, oder?

Es wäre sicherlich schwierig, ein solches Stadtteilzentrum gegen möglicherweise ganz handfesten Widerstand einzurichten und zu verteidigen. Unmöglich wäre es nicht.

T.
18. August 2011 16:16

Keine neue Idee, aber vielleicht gelingt es aus dem konservativen JF/Sezession-Umfeld heraus das aufzubauen, dauerhaft zu finanzieren und vor allem zu schützen. Könnte mir vorstellen mich zu beteiligen.

S. Wunder
18. August 2011 17:02

"Warum also nicht exemplarisch eine privat finanziertes „Haus Raspail“ oder „Haus Sarrazin“ oder „Haus der Deutschen“ einrichten, mittendrin in einem Stadtteil wie dem Wedding: Mit Beratungsstelle, Hausaufgabenbetreuung, auf Identitätsstiftung und -wahrung angelegter Volkshochschule? Mit Café und Jugendbibliothek?"

Einige Anmerkungen zur Durchführung:
- Sicherheit: Physische Angriffe durch Linke wären wahrscheinlich, so wie heute z.B. auf Häuser von Studentenverbindungen. Farbbeutel etc. bekommt man aber in den Griff, aber kaum prügelnde Antifa-Kämpfer.
- Informationsebene: Ein "deutsches Haus" würde einiges Medieninteresse erzeugen, aber auch die üblichen Reflexe. Jede prominente Person und jeder größere Einzelspender würde sich wohl bald distanzieren und behaupten, er habe nicht gewusst mit wem er es da zu tun gehabt hätte etc. etc.
- Finanzierung: Wenn so etwas mit privaten Spenden finanziert werden soll und Großspender aus den oben genannten Gründen ausfallen, kann so etwas vermutlich nicht über Einzelprojekte hinauskommen, deren Dauerhaftigkeit zudem in Frage gestellt wäre.
- Zielgruppe: Die anzusprechenden Jugendliche hätten vermutlich rasch das Problem, üblichen Maßnahmen "gegen Rechts" ausgesetzt zu werden. Druck durch Migranten an Schulen würde durch Druck der Schulverwaltung flankiert, die plötzlich sehr viel Geld und Personal für Projekte "gegen Rechts" und "gegen Rassismus" etc. hätte, um den angesprochenen Schülern zu "helfen" und Eltern zu "sensibilisieren". Viele ursprünglich Interessierte würden wohl abspringen.

Vielleicht ist eine abgewandelte Idee leichter zu realisieren: Man müsste Schüler oder schulnahe Personen identifizieren, ggf. in Kursen qualifizieren und ihnen andere Mittel an die Hand geben, damit sie dezentrale Netzwerke deutscher Schüler an einzelnen Schulen aufbauen. Man könnte dies z.T. auch über das Netz organisieren, wobei man mit Unterwanderungsversuchen rechnen müsste. Diese dezentralen Strukturen könnten sich sowohl durch die oben geschilderten Maßnahmen als auch durch physische Präsenz gegenseitig unterstützen und die Großfamilien z.T. ersetzen, auf deren Grundlage migrantische Schüler sie unter Druck setzen. Es müsste jedoch eine zentrale Stelle geben, die die Leiterschulungen durchführt, Handreichungen zur Verfügung stellt, Spenden sammelt und verteilt, rechtliche Hilfe (und wenn es nur Informationen sind) gewährt oder ggf. öffentlichen Druck auf Schulen aufbaut. So eine Struktur wäre weniger angreifbar, würde die Mitglieder weniger verwundbar machen, würde weniger kosten und wäre durchhaltefähiger.

Harry Haller
18. August 2011 17:40

Ich wohne gleich um die Ecke im Prenzlauer Berg, wo man Gott sei Dank noch andere Probleme hat. Würde mich sofort bereiterklären, bei einem "Haus der Deutschen" mitzuarbeiten.

citizenKane
18. August 2011 18:45

Ich schlage „Deutschenhaus“ vor, analog zu "Frauenhaus",
würde noch besser kommen –oder?

Nachtrag zur 3-sat Sendung.
Sie alle sind sehr sympathisch rüber gekommen, gute Werbung!
Die Leute vom Staatsfunk sind erstaunlich mutig, da muss man ihnen den Alibi Schauer schon nachsehen.
Da tut sich was! die 68 Granden (der Prantel Bertl Stoffel) sind bald weg von Fenster.

Lichtmesz ist klasse! Freue mich immer, etwas von im lesen zu dürfen. Ein feinnerviger Intellektueller, der aber im Geschriebenen manchmal den Hulk Hoogen (Alter Ego?) durchscheinen lässt. ;-))

Martin
18. August 2011 19:19

... ich wäre mit laschen hundert Euro dabei, ggf. in ähnlichen Beträgen sogar jährlich ... kommt halt auf das konkrete Modell an ... wenn noch 3000 (also immerhin 10 mal mehr, als bei den Thermopylen Spartaner gekämpft haben) einen ähnlich geringen Betrag aufbringen könnten, wäre man so langsam dabei - zumindest eine Stiftung für deutsche Refugien könnte man gründen ...

Wer wäre noch dabei?

Biobrother
18. August 2011 19:19

Der Bericht ist in der Tat halbwegs deprimierend. Zum obigen Vorschlag: Ein "Deutschenhaus" in Duisburg-Marxloh, im Berliner Türkenkitz etc. würde vermutlich Gefahr laufen, entweder von Ultrarechten gekapert zu werden oder von Linkschaoten die Scheiben eingeschmissen zu bekommen. Andererseits hätte ein privat organisiertes Deutsches Kulturzentrum schon was, gewissermaßen als Reservat für die Verbliebenen und als Angebot für Ausländer, die tatsächlich an einer Begegnung oder ernsthaften Auseinandersetzung mit der Kultur ihres Gastlandes interessiert sind und dieses nicht nur als via Masse okkupierte neue Heimat ansehen. Mag es ja auch geben. Zumal es die Kritik an bestimmten Zuständen weniger angreifbar machen würde.

Honoré de la Canardière
18. August 2011 19:55

Ein gescheiter Einfall, dieses „Haus der Deutschen“.

Vor ein paar Monaten sagte Felix Menzel (ein sehr begabter Redner übrigens) anläßlich seines Vortrags in Bonn eigentlich nichts anderes: Wenn man bedenkt, wie viele Millionen in den letzten Jahrzehnten in Splitterparteien vergeudet wurden, hätte man dieses Geld lieber in Immobilien investieren sollen, wo Vorträge ungestört gehalten werden können.

Volle Zustimmung.

Schon länger besorgt
18. August 2011 20:02

Ein Lichtblick in all dem Multikultigesülze, das wir uns nun schon seit Jahren anhören müssen, ist immerhin, daß der Tagesspiegel überhaupt solch einen Bericht bringt.
Er zeigt ja auch, daß einzelne Türken überhaupt nicht das Problem sind (so wie es auch früher einzelne Einwanderer gegeben hat), sondern daß die Zahlenverhältnisse durchaus eine Rolle spielen.

Ronin47
18. August 2011 22:18

Allen Reichsbedenkenträgern hier sei gesagt, daß es für die Umsetzung einer solchen Sache nicht viel braucht. Sicherlich, aller Anfang ist schwer. Wenn das Ganze aber erst einmal ins Rollen gekommen ist, wird der Erfolg nicht ausbleiben - siehe Italien!

Wer von uns hat ein Haus in „bester Lage“, das er - ganz uneigennützig - hierfür zur Verfügung stellen kann?
Derjenige soll eine Anzeige in der JF aufgeben und um Unterstützung bitten.

Wer aus dessen Nähe ist kann ein wenig Hirn- und Muskelkraft beisteuern.
Wer das nicht kann oder möchte sollte hier einen finanziellen Beitrag leisten.

Welche großen Unkosten fallen denn an: Strom, Wasser, Heizung. Das sollte sich doch bewerkstelligen lassen.

Bei der Zielgruppe kann man werben mit Handzetteln, Mundpropaganda, etc.

Es geht um:
unsere Kinder - unsere Jugend – unser Volk - unsere Zukunft !

Ich bin dabei - auf zum Sarrazin-Haus!
Oder wie auch immer es dann heißen soll ...

Sympathieträger
18. August 2011 22:37

Und, wenn jeder ehrlich ist, hatte schon jeder die Idee und hat sie schon mehr als einmal durchdacht bzw. durchdiskutiert.
Aber dann kommt´s: Ich bin nur ein bißchen "rechts", Du bist schon zu dolle "rechts" und der da ist ja viel zu dolle "rechts"...

In der BRD wird das schon deswegen nichts, weil es kein rechtes SPEKTRUM gibt sondern nur eine rechte ECKE. Das haben die Regierenden immerhin erfolgreich durchgezogen.

So wie die Sache zur Zeit aussieht, existiert nicht mal ein Minimum an weltanschaulicher Übereinstimmung, wie soll es da mit einem gemeinsamen "Haus der Deutschen" klappen?

wjs
18. August 2011 22:59

Lese aktuell Ihr Buch "Deutsche Opfer, fremde Täter" und besuche regelmäßig die dazugehörige Netzseite.

Dabei kam mir das Schlagwort in den Sinn, das vorzugsweise die "Antifa" benutzt: "Selbstschutz organisieren". Doch wie einen "deutschen Selbstschutz" organisieren, der ja vor allem für die Restdeutschen, insbesondere die Schüler in solchen Vierteln wie dem Berliner Wedding, notwendig wäre?

Ein erster Schritt könnte eine Art Notruf-Telefon für die Opfer von Deutschenfeindlichkeit sein. Notruf-, Beratungs- oder Seelsorge-Notrufnummern gibt es bekanntlich für alle möglichen Bedürftigen. Warum nicht auch für von Deutschenhass Betroffene.

So etwas wäre vermutlich relativ einfach und mit geringem finanziellen Aufwand einzurichten. Es bedürfte vor allem motivierter Freiwilliger, die eine gewisse Fähigkeit im Umgang mit den Betroffenen mitbrächten.

Wie könnte so ein Notruftelefon konkret nützen?
Zunächst einmal hätten Opfer deutschenfeindlicher Gewalt einen Ansprechpartner, der Verständnis für ihre Situation und Probleme aufbringt, von denen sonst vielleicht niemand hören will.

Ideal wäre dazu auch ein Katalog rechtlich-gesetzlicher Möglichkeiten, denen man den Betroffenen an die Hand geben könnte. Angefangen von "Wie erstatte ich Anzeige?" bis hin zur "Wie reiche ich eine Unterlassungs- oder Zivilklage ein".
Natürlich wäre auch die Vermittlung von Anwälten oder Personen, die beispielsweise den Betroffenen zur Aussage bei der Polizei begleiten, sinnvoll.
Hilfreich könnte es z.B. auch sein, wenn man sich auf dieser Grundlage konkret für die Betroffenen einsetzt, z.B. mit einem Anruf beim Schulleiter, der Schulbehörde, warum ein Schüler, eine Schülerin nicht konkret gegen deutschenfeindliche Attacken geschützt wird usw.
Und natürlich könnte so eine Einrichtung der Vernetzung dienen, den Kontakt zwischen deutschen Schülern herstellen, die dann beispielsweise ihren Schulweg gemeinsam zurücklegen usw.

Man würde für so ein Notfall-Telefon nicht unbedingt einen festen Standort benötigen, wäre somit auch erstmal nicht der Gefahr von linken Angriffen ausgesetzt wie in einem konkreten Gebäude.
Des weiteren ließe sich die Problematik des Deutschenhasses anhand der Zahl der Anrufe auch gut dokumentieren und zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit nutzen.

Mike
19. August 2011 06:18

Ein "Haus der Deutschen"... das wäre Eingestehen und Akzeptanz der Niederlage...

Franz Wei
19. August 2011 08:18

@Schon länger besorgt

"Er zeigt ja auch, daß einzelne Türken überhaupt nicht das Problem sind (so wie es auch früher einzelne Einwanderer gegeben hat), sondern daß die Zahlenverhältnisse durchaus eine Rolle spielen."

Das ist falsch und kann nicht bestätigt werden. Durch die rot-rote Bildungsreform und Einführung von Sekundarschulen in Berlin wird versucht, muslimische Migranten zu verteilen. Hier ist eine breitendeckende Niveausenkung verbunden und gewollt. Das Problem ist zum Beispiel in Berlin-Mitte zu beobachten, wo muslimische Schüler aus Wedding in Schulen zwangsverteilt werden und somit gesunde und leistungsfähige Strukturen kontaminieren. Es gibt Widerstände der deutschen Eltern. Auf einmal wachen rot-linke Wähler auf, wenn es um ihre eigenen Kinder geht.

S. Wunder
19. August 2011 09:33

@wjs
Man sollte solche mit begrenztem (und daher realistischem) Aufwand umsetzbaren Vorschläge sammeln und dann ihre erwartete Wirkung näher betrachten. Ich bin mir sicher, dass man mit verantwortbarem Aufwand auch ohne Immobilien einige Wirkung erzielen könnte. Der Kern von Herrn Kubitscheks Idee (so habe ich es verstanden) ist ja nicht das Haus als solches, sondern die darin beheimatete Infrastruktur zur Unterstützung von Deutschen im Vorbürgerkrieg. Diese Infrastruktur könnte man aber zunächst auch ohne Haus aufstellen.

Schon länger besorgt
19. August 2011 10:53

@Franz Wei: Da haben Sie natürlich recht. So weit bin ich nicht ins Detail gegangen. Ich habe gemeint, daß einzelne Türken, die sich von selbst irgendwo angesiedelt haben, nach Jahrzehnten in eine deutsche Mehrheitsgesellschaft integriert hätten - nehme ich mal optimistisch an. Die Betonung liegt auf "einzelne" und "Mehrheitsgesellschaft". Die von Ihnen angesprochenen Maßnahmen haben natürlich schon subversiven Charakter.
Noch eine Bemerkung zum Bericht im Tagesspiegel: Höchst ärgerlich ist natürlich die Feststellung, man habe nichts gegen "Fremde" und nennt als Beispiel die Ostpreußen. Ostpreußen sind immer nach Berlin gegangen, daran ist so viel Seltsames, wie wenn Älpler nach München gezogen sind. Der einzige Unterschied ist, daß es im Fall der Ostpreußen nach dem Krieg zwangsweise geschah. Ärgerlich ist dabei - wie schon manchmal zu beobachten und gerne propagandistisch von Migrantenverbänden benutzt -, daß hier Deutsche, die von Deutschland nach Deutschland flüchten mußten, mit Ausländern, die freiwillig in ein fremdes Land gingen, gleichgesetzt werden.

Roland Sievers
19. August 2011 10:53

@Götz

Vielleicht war meine Frage nicht als rhetorisch zu erkennen. Wer hat denn Lust mitzubesetzen? Kommt, wir hissen über Kreuzberg die Flagge mit dem Wespenkopf!

Yvonne
19. August 2011 10:58

So ein Haus ist längst überfällig. Wir brauchen unbedingt reale Anlaufpunkte. Ist es vielleicht möglich, daß sich über diese Seite hier daran Interessierte mal vernetzen?

Roland Sievers
19. August 2011 11:37

@ Yvonne

Gute Idee. Möchte aber davon abraten, dies über das Netz durchzuführen. Wer weiß, wer jetzt schon mitliest. Da Herr Kubitschek die Intitiative ergriffen hat, ist Schnellroda die natürliche Anlaufstelle für freiwillige Meldungen. Würden alle, die an die reale Umsetzung gehen wollen, sich dort brieflich melden, könnte ein Vorbereitungstreffen organisiert werden, bei dem alles Weitere zu besprechen wäre.

S. Wunder
19. August 2011 11:44

Geht es in erster Linie um Provokation, d.h. sollen die Vertreter angeblicher "Vielfalt" und "Toleranz" zu einer Überreaktion gereizt werden? Nimmt man das Scheitern des unmittelbaren Vorhabens in Kauf um die oben genannten Vertreter selbst demonstrieren zu lassen, dass "Vielfalt" und "Toleranz" nicht die Interessen der deutschen Bevölkerung mit einschließen? Oder geht es darum, tatsächlich bedrängten deutschen Jugendlichen möglichst direkt und wirksam zu helfen?

PB
19. August 2011 11:50

Es geht also letztlich um die Errichtung von geschützten Rückzugsräumen.

Yvonne
19. August 2011 12:50

@PB
Ich finde, es geht darum Präsenz zu zeigen und sich nicht einschüchtern zu lassen. Es sollte eine gute Werbung für unsere Sache sein und ein Ort, um Kontakte zu knüpfen. Innovativ in der Selbstdarstellung und integrativ in Bezug auf die rechte Szene. Avantgarde, aber nicht arrogant. Ein Volkshaus.

FFlecken
19. August 2011 15:36

Ein guter Vorschlag. Und zu den Skeptikern lässt sich sagen, daß man natürlich Stunden debattieren kann welchen Angriffen und Anfeindungen solche Graswurzelprojekte ausgesetzt sein können - es bleibt mindestens der Symbolcharakter eines konkreten Manifestes eigenen Willens und die Schaffung eines Ortes für jene die von der politischen Klasser verraten wurden und werden.

Th.R.
20. August 2011 08:17

Die wenigen finanziellen Resourcen, die dem neurechten Lager zur Verfügung stehen, sollten wirklich gut investiert werden. Die Frage ist, welche Projekte hätten höchste Priorität bzw. müßten eine solche haben?

Und hier denke ich, dass es an erster Stelle erforderlich ist, endlich eine Medienstruktur - wenn anfänglich auch nur eine kleine - aufzubauen. Was fehlt, sind Kanäle, die unserer Botschaft den Zutritt zum Wahrnehmungskreis der Masse verschaffen.

Und daher möchte ich vorschlagen, nunmehr einen rechten Internetradiosender aufzubauen. Ja, ich glaube, das muß jetzt der nächste Schritt sein.

Wenn man sieht, wieviele kleine Internetradiosender es mittlerweile gibt, die höchstens 3,4,5-Mann-Projekte sind, dann zeigt das, dass der finanzielle und technische Aufwand für Gründung und laufenden Betrieb eines solchen Senders ja wohl nicht so groß sein können.

Die Nachfrage nach einem solchen Sender ist durchaus gegeben. Er hätte das Monopol, und deshalb wären auch Spielräume für Abstriche bei der Professionalität im Sendebetrieb vorhanden. Aber man wächst ja in die Sache hinein, und im übrigen braucht es auch kein 24 Stundenbetrieb sein.

H.W
20. August 2011 09:45

Leute, denen etwas ähnliches wie die Casa Pound vorschwebt, haben ganz offensichtlich noch keinerlei Erfahrungen mit diesem antifa Staat und seinen Möglichkeiten gemacht.
Nette Idee, wird aber nichts werden, wie so viele nette Ideen die es schon gab.

derherold
20. August 2011 10:43

S. Wunder hat die Kritikpunkte benannt.

ME gibt es zwei Möglichkeiten:

a) eine Art *Volkssolidarität*, die Ansprechpartner, juristische Beratung, Nachhilfe vermittelt, Hilfe bei Suche nach Schulen, Arbeitsplätzen. etc. bietet und
b) Umzug.

Der Wegzug ist zu forcieren(!) und kann kostengünstig mit Hilfe "solidarischer Hand- und Spanndienste" organisiert werden. In Berlin ist man nicht in Stuttgart, d.h. man hat die Luxussituation, dort oder ggfs. in den Städten Ostdeutschlands (falls es hier keine beruflichen Hürden gibt) ausreichend preiswerten Wohnraum zu finden.

Den (Groß-)Eltern muß klargemacht werden, daß die Zukunft ihrer (Enkel-)Kinder auf dem Spiel steht.

Ein Fremder aus Elea
20. August 2011 19:47

Ja, warum nicht?

Gibt es dazu mehr zu sagen?

Als Mittel der Öffentlichkeitsarbeit taugen sie allemal, ob sie auch als Trutzburgen in einem Bürgerkrieg taugten, hängt natürlich davon ab, wo sie stehen und wie sie gebaut sind, optimal wäre natürlich die Variante Fernsehturm.

Womit allerdings nicht gesagt ist, daß dies die optimale Strategie ist. In gewisser Hinsicht sind solche Menschen doch sehr wertvoll, sie kennen die Verhältnisse vor Ort und sollten entsprechend immun gegen Verharmlosungen sein. Würde man sie in den ländlichen Raum umsiedeln, derart daß sie, sagen wir mal, 10% der Bevölkerung eines Ortes stellen, so könnten sie viel für die politische Standfestigkeit eines solchen Ortes tun.

Unter militärischen Gesichtspunkten zöge ich wohl die zweite Variante vor. Allerdings erst in absehbarer zeitlicher Nähe zum Ausbruch des Bürgerkriegs, idealerweise vielleicht 15 Jahre vorher.

Nein, im Ernst... wozu die Frage? Offensichtlich geben einem solche Häuser die Gelegenheit, die Schicksale dieser Menschen besser unters Volk zu bringen und zugleich Flagge zu zeigen.

Vulture
21. August 2011 18:39

Bin dabei. Wenn Ihr was braucht sagt Bescheid, email und einige andere Kontaktdaten habt Ihr ja eh.

blixa
22. August 2011 15:56

Die Existenz von finanziellen Ressourcen unterstellt, scheint es mir fragwürdig, ob man diese in eine Art Wagenburg in einem - machen wir uns nichts vor - ohnedies verlorenen Bezirk wie dem Wedding investieren sollte.

Da scheint eine Unterstützung eines Umzuges in eine Gegend, die noch von deutschen Menschen und deutscher Kultur geprägt ist, sinnvoller.

wENN wir den Blick darauf richten, wie es zu Verhältnissen wie im Wedding kommen konnte, so liegt die Ursache in der dramatischen Verschiebung der Bevölkerungsrelationen, die zwangsläufig dazu führt, dass die Deutschen in bestimmten Vierteln - und bald auch in ganzen westdeutschen Städten - marginalisiert werden.

Hieran etwas zu ändern sollte Priorität haben, etwa in Gestalt einer Stiftung, die deutsche Familien, die nur aus finanziellen Gründen davon absehen, Kinder zu kriegen, unterstützt. So gibt es eine erhebliche Anzahl von Paaren, die auf eine künstliche Befruchtung angewiesen sind, welche von den Krankenkassen aber nur sehr eingeschränkt finanziert wird (diese Einschränkung ist übrigens ein Beleg dafür, dass die (Selbst-)Ausrottung der Deutschen politisch gewollt ist).

Weiterhin könnte man schlicht Gebärprämien ausloben. Schließlich ist das derzeitige System auch so ausgestaltet, dass die gewährten Geldleistungen von Migranten - aber eben nur von diesen - als Gebärprämien angesehen werden. Zudem gibt es speziell für Migranten auch noch eine spezielle aufenthaltsrechtlich Gebärprämie , denn sobald man hier ein Kind in die Welt gesetzt hat, ist es kaum mehr möglich, einen auszuweisen. Warum also nicht speziell Gebärprämien für deutsche Paare ausloben? Auch SARRazin hat etwas ähnliches vorgeschlagen, wobei er als Zielgruppe Studentinnen sieht.

Jedenfalls sollte sich die Rechte damit befassen, wie man aktive Bevölkerungspolitik betreiben kann - und diese, soweit möglich, gleich selbst ins Werk setzen.

Daneben macht es sicherlich SInn, Netzwerke zu gründen, innerhalb derer nationale Solidarität praktiziert wird.

Löffelstiel
24. August 2011 21:17

Allenthalben gibt es (noch!) Stiftungen, Vereine, Corps, Kindergärten, Chöre, Schulen, Dörfer, kleine Verlage, Familien, in die sich eine ideelle und materielle Investition (Idee, Wort, Sinn u n d Tat) neben Sezession lohnen würde.

Wort: Spielbein, Tat: Standbein. Wir sollten uns gegenseitig auf wohlgesonnene Mitspieler aufmerksam machen. Wer, wie, was könnte unser Gedanken-Gut bündeln, ohne daß es gleichzeitig zersetzt wird? Vielleicht einjeder. 'Und sie erkannten sich', ein Merkmal, dass man nur zwischen den Zeilen und in den Augen zu lesen vermag. Keine Geheimniskrämere!. Aber ein Wissen, mit wem man was gerne teilt; mit-teilt.

Ob sich das im Internet bewerkstelligen lässt, wag ich zu bezweifeln. Sollten wir den alten guten Briefverkehr nicht wieder beleben?

Saruman
25. August 2011 03:40

Ich beschäftige mich erst seit einigen Wochen mit der Neuen Rechten und habe durchaus Sympathie. Wenn ich das richtig verstanden habe, soll es wirklich um unser Vaterland gehen und etwas Positives bewegt werden. Es soll eine Gegenaufklärung stattfinden, eine Gegenöffentlichkeit erzeugt werden. Man möchte insbesondere junge Menschen ansprechen und ermuntern, sich anzuschließen.

Hier ist mein Ansatzpunkt. Vor allem, wenn man junge Leute erreichen möchte, sollte man noch stärker auf die neuen Medien setzen. Warum sich von der Kulturzeit in ein schlechtes Licht setzen lassen, wenn einem Youtube einen kostenlosen Sendeplatz bietet? Produziert eigene Formate. Das muss doch zu machen sein. Beispiele: "Götz Kubitschek im Gespräch mit Manfred Kleine-Hartlage - Ein Jahr Sarrazin - Eine Bestandsaufnahme" oder "Dieter Stein interviewt Wilhelm Hankel zum Euro" oder "Vier Autoren der Sezession diskutieren die Zukunft der Institution Familie".

Bitte mal drüber nachdenken. Grüße und weiterhin viel Erfolg!

Löffelstiel
25. August 2011 11:44

@ Saruman

Danke! Auf das Nächstliegende kommt man manchmal gar nicht. Auch ich bin nicht darauf gekommen, obwohl ich so gerne bei Youtube herumstöbere und manch einen kenne, der auf diesem Wege vom Hölzchen über das Stöckchen zu Wurzel, Stamm und Krone fand.

Wenn diese Idee von Götz Kubitschek und seinen Mitstreitern aufgenommen wird, woran ich kaum zweifle, bin ich dabei! Es wäre sehr schön, wenn auch Sie, wenn es so weit ist,sich daran beteiligten.

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