1945 als Datum der Staatengeschichte

pdf der Druckfassung aus Sezession 9/April 2005

sez_nr_9von Stefan Scheil

Diplomatie besteht aus Kompromissen, aus Doppeldeutigkeiten, Geduld und dem vorsichtigen Ausloten offener Entscheidungssituationen. Es ist zweifellos unzeitgemäß, im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg in diesem Sinn von Diplomatie zu sprechen. Ideologische Deutungen und eine auf manichäische Weise klar verteilte Verantwortungszuweisung dominieren das Bild der Jahre zwischen 1939 und 1945 anscheinend sogar in den Augen der Fachhistoriker. So bleiben weitergehende Fragen nach einem geopolitischen Hintergrund, vor dem die schließliche Vernichtung des Deutschen Reichs zu betrachten wäre, erst recht ausgeblendet.

 Gastbeitrag

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Dabei las­sen sich durch­aus geo­po­li­ti­sche Lini­en zie­hen, die zu den Ursa­chen der Beson­der­hei­ten der deut­schen Kapi­tu­la­ti­on 1945 füh­ren, die sich deut­lich von Vor­gän­gen unter­schied, wie sie am Ende von Krie­gen bis dahin meis­tens üblich waren. Zum einen han­del­te es sich um eine „bedin­gungs­lo­se Kapi­tu­la­ti­on” und damit um die Erfül­lung einer For­de­rung, die von den Alli­ier­ten seit Jah­ren offen erho­ben wor­den war. Zum ande­ren hat die­se Kapi­tu­la­ti­on auf staat­li­cher Ebe­ne streng­ge­nom­men gar nicht statt­ge­fun­den. Zwar hat in einer gan­zen Ket­te von Unter­schrif­ten und Teil­ka­pi­tu­la­tio­nen die deut­sche Wehr­macht die Waf­fen gestreckt. Die deut­sche Regie­rung hat dies aber nicht getan, weder am 8. Mai noch zu einem ande­ren Zeit­punkt. Das hat nicht den wäh­rend des Krie­ges aus­ge­ar­bei­te­ten alli­ier­ten Pla­nun­gen für ein Schluß­sze­na­rio ent­spro­chen. Trotz­dem steckt in der Ent­wick­lung der Din­ge hin zu die­sem Ende eine Logik, die deut­lich wer­den läßt, was die­ser Vor­gang macht­po­li­tisch bedeu­tet: ein­mal aus deut­scher Per­spek­ti­ve und dann im Rah­men der euro­päi­schen Geschichte.
Die For­de­rung nach bedin­gungs­lo­ser Kapi­tu­la­ti­on war bereits früh in den Grund­über­zeu­gun­gen der poli­ti­schen Füh­rung der alli­ier­ten Mäch­te ange­legt. Sie stell­te also ein­mal eine bewuß­te und poli­ti­sche Ent­schei­dung dar, war jedoch zum ande­ren in län­ger­fris­ti­ge Ent­wick­lun­gen ein­ge­bet­tet. Zu die­sen gehör­te das Ende einer Pha­se der euro­päi­schen Geschich­te, die als Krim­kriegs­si­tua­ti­on bezeich­net wor­den ist und die dadurch gekenn­zeich­net war, daß die Welt­po­li­tik dem euro­päi­schen Kon­ti­nent für eini­ge Zeit den Rücken gekehrt hat­te. Wie sich 1945 her­aus­stell­te, gehör­te das zu den Exis­tenz­be­din­gun­gen des Bismarckreiches.
Nach­dem 1856 die Nie­der­la­ge Ruß­lands im Krim­krieg gegen Eng­land und Frank­reich besie­gelt war, bil­de­te sich in den fol­gen­den ein­ein­halb Jahr­zehn­ten in Euro­pa ein poli­ti­sches Vaku­um her­aus, in dem die deut­schen Eini­gungs­krie­ge statt­fin­den konn­ten. Das besieg­te Ruß­land gab die wei­te­re Expan­si­on auf den Bal­kan und in Rich­tung der tür­ki­schen Meer­engen auf, wid­me­te sich inne­ren Refor­men und hielt sich ter­ri­to­ri­al in Zen­tral­asi­en schad­los. Gleich­zei­tig kon­so­li­dier­te das bri­ti­sche Empi­re eben­falls sei­nen Besitz in Über­see, wäh­rend die von Pre­mier Pal­mers­ton zeit­wei­se ins Auge gefaß­ten Plä­ne für eine Über­ga­be von Ukrai­ne und Bal­ti­kum an Öster­reich und Preu­ßen eine Epi­so­de der Geschich­te blie­ben. Da sich auch die USA für ihren aktu­el­len Aus­griff nach Über­see den Weg über den Pazi­fik nach Ost­asi­en aus­ge­sucht hat­ten, wo Japan im Jahr 1854 gewalt­sam für den ame­ri­ka­ni­schen Han­del „geöff­net” wur­de, inter­ve­nier­te in Euro­pa kei­ne der aktu­el­len und kom­men­den Welt­mäch­te, als zwi­schen 1864 und 1871 das Bis­marck­reich gegrün­det wur­de. Waren die deut­schen Eini­gungs­ver­su­che 1848 noch auf den mili­tä­ri­schen Gegen­druck Ruß­lands gesto­ßen, folg­te die­ses Mal kei­ne Reak­ti­on des Zaren­reichs. Auch Ver­su­che der fran­zö­si­schen Regie­rung schei­ter­ten, Eng­land zu einem Ein­spruch gegen die deut­sche Ein­heit zu bewe­gen und zu die­sem Zweck not­falls in den Krieg von 1870 / 71 mit einzubeziehen.

Das weit­ge­hen­de Des­in­ter­es­se der Welt­po­li­tik an den euro­päi­schen Affä­ren beglei­te­te also die deut­sche Reichs­grün­dung, eine Kon­stel­la­ti­on, die nach 1919 noch ein­mal ent­stand, als mit den Ver­ei­nig­ten Staa­ten und der Sowjet­uni­on zwei ent­schei­den­de Staa­ten dem Ver­sail­ler Ver­trags­sys­tem fern­blie­ben. Das gemein­sa­me Nein der USA und der UdSSR hat­te dafür gesorgt, daß die Euro­pä­er nach dem Ers­ten Welt­krieg in gewis­ser Wei­se noch ein­mal für sich waren.
Nun konn­te die Ver­sail­ler Ord­nung mit ihrer extre­men Dis­kri­mi­nie­rung Deutsch­lands nicht als Dau­er­lö­sung gel­ten. Es hat sich vor die­sem Hin­ter­grund in den Regie­rungs­zen­tra­len spä­tes­tens um 1930 die Bereit­schaft her­aus­ge­bil­det, das Ver­trags­sys­tem inner­halb Euro­pas durch etwas ande­res zu erset­zen, durch eine Art Vie­rer­di­rek­to­ri­um der gro­ßen Staa­ten Frank­reich, Eng­land, Ita­li­en und Deutsch­land. Die­ses The­ma ist zwi­schen 1933 und 1939 immer wie­der ver­folgt wor­den. Sein bekann­tes­tes Ergeb­nis war die Kon­fe­renz von Mün­chen, als eben die­se vier Staa­ten nach eige­nem Gut­dün­ken ein Völ­ker­bunds­mit­glied und eigent­lich durch zahl­rei­che Ver­trä­ge geschütz­tes Land wie die Tsche­cho­slo­wa­kei auf­teil­ten, ohne die tsche­chi­sche Poli­tik dabei irgend­wie einzubeziehen.
Der Ansatz, durch eine Zusam­men­ar­beit der ent­schei­den­den euro­päi­schen Staa­ten poli­ti­sche Ent­wick­lun­gen her­bei­zu­füh­ren, schien eine Lösung für vie­les zu sein. Unter den gege­be­nen tech­no­lo­gi­schen und wirt­schaft­li­chen Bedin­gun­gen muß­ten die euro­päi­schen Staa­ten not­wen­di­ger­wei­se einen Teil ihrer Sou­ve­rä­ni­tät abge­ben, etwa nach innen, also durch ver­schie­de­ne For­men der Zusam­men­ar­beit, ent­we­der im Rah­men einer poli­ti­schen Uni­on oder eben in einem gemein­sa­men Direk­to­ri­um der Großmächte.
Die­ses Kon­zept traf aber auf meh­re­re Schwie­rig­kei­ten. Zum ers­ten lag in der Igno­ranz gegen­über gel­ten­den Ver­trä­gen, wie sie in Mün­chen und bei ande­ren Gele­gen­hei­ten wie dem deutsch-eng­li­schen Flot­ten­ab­kom­men von 1935 zum Aus­druck gekom­men war, ein prin­zi­pi­el­les Risi­ko. Ganz abge­se­hen von der pazi­fis­ti­schen Stim­mung der dama­li­gen Zeit, för­dert die unmas­kier­te Vor­wei­sung von Macht unter Inkauf­nah­me des Ver­trags­bruchs jeder­zeit unver­meid­lich die Anar­chie des Staa­ten­sys­tems und den Prag­ma­tis­mus eines quod licet jovi, non licet bovi, in den Groß­macht­po­li­tik nur all­zu leicht voll­stän­dig abglei­ten kann, da sie zu einem gewis­sen Anteil jeder­zeit aus ihm besteht. Zum zwei­ten gab es ein tech­ni­sches Pro­blem, weil etli­che Staa­ten nicht bereit waren, die Domi­nanz eines sol­chen Direk­to­ri­ums anzu­er­ken­nen. Hier­für stell­te die Repu­blik Polen ein gutes Bei­spiel dar, deren Regie­rung schließ­lich War­schau „als Mit­tel­punkt der eigent­li­chen Ost­po­li­tik” betrach­te­te und sich als Ord­nungs­macht in die­sem Raum eta­blie­ren wollte.

Zum drit­ten ergab sich als wei­te­res Pro­blem die Ver­tei­lung von Res­sour­cen inner­halb die­ser nomi­nell glei­chen euro­päi­schen Direk­to­ri­ums­mit­glie­der. Groß­bri­tan­ni­en und Frank­reich ver­füg­ten zusam­men über einen Kolo­ni­al­be­sitz, der sich über reich­lich ein Drit­tel der Erd­ober­flä­che hin­zog und über den frei­en Zugang zu den See­we­gen, um die­se Res­sour­cen und die des übri­gen Welt­han­dels auch nut­zen zu kön­nen. Auf die­se Wei­se war bereits ohne Ein­be­zie­hung der USA und UdSSR ein nicht unbe­deu­ten­der Teil des wirt­schaft­li­chen und mili­tä­ri­schen Poten­ti­als außer­halb Euro­pas in die euro­päi­sche Poli­tik inte­griert – auf dem Weg des spä­ten Impe­ria­lis­mus. Auch das Vie­rer­di­rek­to­ri­um bestand aus Besit­zen­den und Besitzlosen.
Die alter­na­ti­ve Opti­on zu einem Aus­gleich zwi­schen die­sen euro­päi­schen Besit­zen­den und Besitz­lo­sen bestand im Trans­fer poli­ti­scher Macht nach außen, an eine der bei­den (oder bei­de) poten­ti­el­len hege­mo­nia­len Flü­gel­mäch­te im Osten und Wes­ten, also die Sowjet­uni­on oder die Ver­ei­nig­ten Staa­ten. Soll­te es im Rah­men einer nach altem Mus­ter betrie­be­nen inner­eu­ro­päi­schen Macht­po­li­tik zu einem grö­ße­ren Krieg kom­men, muß­te das die Ent­schei­dung zuguns­ten die­ses zwei­ten Sze­na­ri­os bedeu­ten; es wür­den also künf­tig außer­eu­ro­päi­sche Län­der den Kon­ti­nent domi­nie­ren. Die­se Domi­nanz streb­ten bei­de Welt­mäch­te durch­aus an, wenn auch mit unter­schied­li­chen Metho­den. Die Jah­re zwi­schen 1939 und 1945 las­sen sich als Ent­fal­tung die­ser Macht­an­sprü­che beschrei­ben, bis bei­de 1945 in der Mit­te Euro­pas zusam­men­tra­fen und sich dort für mehr als vier­zig wei­te­re Jah­re unver­söhn­lich gegenüberstanden.
Anfang 1939 begann der Druck der bei­den kom­men­den Welt­mäch­te auf die euro­päi­sche Poli­tik spür­bar zu wer­den. Sowohl die USA als auch die UdSSR mach­ten mas­siv ihren Ein­fluß gel­tend, was sich als Reak­ti­on auf die jüngs­ten dama­li­gen Ereig­nis­se deu­ten läßt. Nach­dem Ende des Vor­jah­res 1938 in Mün­chen das Vie­rer­di­rek­to­ri­um sei­nen spek­ta­ku­lärs­ten Auf­tritt gehabt hat­te, deu­te­te sich nun ein Poli­tik­wech­sel an. Fran­k­lin D. Roo­se­velt faß­te dies zunächst im Janu­ar in dem spek­ta­ku­lä­ren Satz zusam­men, Ame­ri­kas Gren­ze lie­ge am Rhein, schloß also Frank­reich und die Bene­lux-Staa­ten als Inter­es­sen­ge­biet mit ein. Weni­ge Wochen spä­ter jedoch ging er noch wei­ter und erklär­te die USA in einer berühmt gewor­de­nen Lis­te zur Garan­tie­macht prak­tisch aller Staa­ten in Nord‑, Ost- und Süd­ost­eu­ro­pa bis hin zu Est­land und auch außer­halb Euro­pas bis nach Persien.
Die­se Lis­te umriß bereits den ame­ri­ka­ni­schen Ord­nungs­an­spruch für ganz Euro­pa und den Nahen Osten. An ihr haben die USA in den Fol­ge­jah­ren bezie­hungs­wei­se Fol­ge­jahr­zehn­ten immer fest­ge­hal­ten, gegen alle Ansprü­che und Ver­ein­ba­run­gen ande­rer Staa­ten. Das galt sowohl für den deutsch-sowje­ti­schen Pakt vom glei­chen Jahr 1939, dem die bal­ti­schen Län­der zunächst zum Opfer fie­len, aber auch im Hin­blick auf eng­li­sche Ver­su­che, die glei­chen bal­ti­schen Län­der 1940/41 im Rah­men eines macht­po­li­ti­schen Geschäfts an die Sowjets zu über­ge­ben. Bei­des wur­de durch die ame­ri­ka­ni­sche Poli­tik abge­lehnt und der Ver­lust der Unab­hän­gig­keit der bal­ti­schen Län­der nie­mals aner­kannt, wobei man wäh­rend des Krie­ges – 1943 – soweit ging, eine Lan­dung ame­ri­ka­ni­scher Trup­pen über Finn­land zu pla­nen, um eine erneu­te sowje­ti­sche Beset­zung der bal­ti­schen Län­der und Finn­lands zu verhindern.

Ande­re Bei­spie­le für die Viru­lenz ame­ri­ka­ni­scher Inter­es­sen­po­li­tik wür­den sich nen­nen las­sen, wobei beson­ders auf die wirt­schafts­po­li­ti­schen Vor­stel­lun­gen ein­zu­ge­hen wäre, denn sie füh­ren ein wei­te­res Stück hin zur Klä­rung der Fra­ge, wie sich die Macht­ver­schie­bung gestal­tet hat.
Bis zur kurz­fris­ti­gen Inter­ven­ti­on des Finanz­mi­nis­ters Mor­gent­hau und auch bald wie­der danach war es das all­ge­mei­ne Ziel der ame­ri­ka­ni­schen Außen­po­li­tik, Deutsch­land in ein nach ame­ri­ka­ni­schen Vor­ga­ben struk­tu­rier­tes Welt­wirt­schafts­sys­tem zu inte­grie­ren. Bei ent­spre­chen­dem „Wohl­ver­hal­ten” soll­te hier ein Platz für Deutsch­land zu fin­den sein, äußer­te Roo­se­velt wie­der­holt. Ähn­lich inte­griert, das heißt auf­ge­löst, soll­te auch das eng­li­sche Zoll­sys­tem von Otta­wa wer­den, das Lieb­lings­pro­jekt des Pre­miers Nevil­le Cham­ber­lain. Hier zeig­ten sich die Unter­schie­de in der Herr­schafts­aus­übung zwi­schen den ein­zel­nen Alli­ier­ten sehr deut­lich. Die Son­der­wirt­schafts­be­rei­che, mit denen das natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Deutsch­land, aber eben auch das eng­li­sche Empi­re arbei­te­ten, soll­ten ver­schwin­den. Im Vor­feld der Ver­öf­fent­li­chung der Atlan­tik­char­ta von 1941 ging das ame­ri­ka­ni­sche Außen­mi­nis­te­ri­um so weit, die­se wirt­schaft­li­che Kapi­tu­la­ti­on der eng­li­schen Poli­tik als das eigent­li­che Ziel der ame­ri­ka­ni­schen Außen­po­li­tik der let­zen zehn Jah­re zu bezeich­nen. Der Zeit­raum zwi­schen 1932 und 1941 sei dem The­ma gewid­met gewe­sen, den eng­li­schen Herr­schafts­an­sprü­chen auf wirt­schaft­li­cher Ebe­ne glo­bal ein Ende zu bereiten.
Wie­der­um völ­lig ande­re Vor­stel­lun­gen wur­den, der inne­ren sozia­lis­ti­schen Struk­tur des Lan­des gemäß, in Mos­kau ver­folgt, wo der Umbau wenigs­tens der kon­ti­nen­ta­len euro­päi­schen Staa­ten zu einem sozia­lis­ti­schen Block als wün­schens­wert galt. Wäh­rend Fran­k­lin Roo­se­velt 1939 sei­ne Län­der­lis­te ver­faß­te, wur­de auf dem 18. Par­tei­tag der KPdSU der Über­gang zu einer offen­si­ven Poli­tik gefei­ert. Man müs­se die Zahl der Sowjet­re­pu­bli­ken ver­meh­ren, lau­te­te der Tenor des Par­tei­tags, ein Ziel, das eini­ge Mona­te spä­ter mit dem deutsch-sowje­ti­schen Pakt zunächst erreicht wur­de, den Sta­lin nach eige­nen Wor­ten mit Deutsch­land schloß, weil „die West­mäch­te nichts bezah­len woll­ten”. Er hat­te ihnen die glei­chen For­de­run­gen gestellt, die er gegen­über Deutsch­land vor­brach­te. Dazu gehör­ten wei­te Tei­le Ost­eu­ro­pas, auch sol­che, die nach ame­ri­ka­ni­schen Wunsch­vor­stel­lun­gen eigent­lich unab­hän­gig zu blei­ben hat­ten, womit sich der ame­ri­ka­nisch-sowje­ti­sche Gegen­satz bereits 1939 anzu­deu­ten begann.
Mit die­ser ers­ten Etap­pe konn­ten die Hoff­nun­gen der UdSSR auf Aus­deh­nung des sozia­lis­ti­schen Blocks aber kei­nes­wegs als abge­schlos­sen gel­ten. Im Novem­ber 1940 kün­dig­te Außen­mi­nis­ter Molo­tow in Ber­lin das deutsch-rus­si­sche Abkom­men über die Inter­es­sen­sphä­ren und ver­lang­te mehr. Sta­lin hat­te ihm auf­ge­tra­gen, prak­tisch alles als sowje­ti­sche Inter­es­sen­sphä­re zu bean­spru­chen, was über­haupt öst­lich Deutsch­lands lag, bis hin zur Tür­kei und dem Iran.

Im Som­mer 1940 hat­te Molo­tow bereits pro­phe­zeit, die Ent­schei­dungs­schlacht wer­de am Rhein statt­fin­den und Euro­pa sozia­lis­tisch wer­den las­sen. Er kam Fran­k­lin Roo­se­velt gewis­ser­ma­ßen von Osten her ent­ge­gen. Kon­kre­te Vor­be­rei­tun­gen wur­den bereits seit die­sem Som­mer 1940 getrof­fen, als Wla­di­mir Sem­jo­now, der spä­te­re Reprä­sen­tant der UdSSR in der Sowje­ti­schen Besat­zungs­zo­ne und Bot­schaf­ter in Bonn, eine Grup­pe jün­ge­rer Diplo­ma­ten an der sowje­ti­schen Bot­schaft in Ber­lin anführ­te. Sie mach­te sich bereits ein Jahr vor dem Beginn des deutsch-rus­si­schen Krie­ges Gedan­ken über eine Sowje­ti­sie­rung Deutsch­lands, „falls die Rote Armee ein­mal nach Deutsch­land kommt”. Die Besat­zungs­po­li­tik in der DDR beruh­te spä­ter im wesent­li­chen auf Vor­ar­bei­ten aus die­ser Zeit. Sem­jo­now konn­te sei­ne Plä­ne in die Tat umset­zen. Aller­dings galt dies vor­wie­gend für ihn per­sön­lich. Die sons­ti­gen Hoff­nun­gen der UdSSR in West‑, Nord- und Süd­ost­eu­ro­pa und dem Nahen Osten tra­fen auf die Kon­kur­renz der Ver­ei­nig­ten Staa­ten und muß­ten nach 1945 Stück für Stück begra­ben werden.
Es gelang den USA in der Nach­kriegs­zeit, die Sowjet­uni­on aus allen wesent­li­chen Posi­tio­nen zu ver­drän­gen, die Sta­lin 1940 als For­de­rung for­mu­liert hat­te. Das galt für Nor­we­gen, die Ost­see­aus­gän­ge, die tür­ki­schen Meer­engen, den Iran, für Grie­chen­land und schließ­lich auch für Jugo­sla­wi­en. Zwar hat man 1945 in Jal­ta eine Tei­lung Euro­pas besie­gelt, die nicht zuletzt für Deutsch­land eine Kata­stro­phe dar­stell­te. Aus Washing­to­ner Per­spek­ti­ve wur­den jedoch alle wesent­li­chen Vor­ha­ben erreicht. Die indus­tri­el­len Zen­tren der Welt, ein­schließ­lich West­deutsch­lands und Japans, ver­blie­ben eben­so im west­li­chen Lager wie sämt­li­che Roh­stoff­zen­tren und die Kon­trol­le über die See­we­ge des Pla­ne­ten. Der UdSSR fiel dage­gen eine durch den Krieg völ­lig ver­wüs­te­te Regi­on im öst­li­chen Euro­pa zu. Das Tor zur Welt blieb geschlos­sen, was Sta­lin in der Zeit der Erobe­rung Ber­lins zu der Bemer­kung ver­an­laß­te, man „wer­de es noch ein­mal probieren”.
Die­se Kon­kur­renz bei der Ent­ste­hung und Eska­la­ti­on des Welt­kriegs zwi­schen 1939 und 1945 hat­te außer­or­dent­li­che Fol­gen für Deutsch­land. Es gab einen Zusam­men­hang zwi­schen der Ein­schät­zung der Macht­ver­hält­nis­se auf alli­ier­ter Sei­te, dem Aus­blei­ben kon­kre­ter For­de­run­gen an die deut­sche Regie­rung und dem Zutrei­ben auf ein Schluß­sze­na­rio, in dem Deutsch­land als Gesprächs­part­ner völ­lig aus­ge­schal­tet war. Das galt für ganz Deutsch­land: für die natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Regie­rung eben­so wie für die inner­deut­sche Oppo­si­ti­on in Mili­tär und Aus­wär­ti­gem Amt, die in Deutsch­land inhaf­tier­ten Oppo­si­tio­nel­len der demo­kra­ti­schen Par­tei­en und selbst für die hoch­ran­gi­gen emi­grier­ten Poli­ti­ker der Wei­ma­rer Zeit wie den frü­he­ren Reichs­kanz­ler Brü­ning von der Zen­trums­par­tei und den Sozi­al­de­mo­kra­ten und frü­he­ren preu­ßi­schen Minis­ter­prä­si­den­ten Otto Braun. Es gab auf alli­ier­ter Sei­te kei­ner­lei erkenn­ba­re Bereit­schaft, deut­schen Reprä­sen­tan­ten ein Mit­spra­che­recht bei der künf­ti­gen Gestal­tung der Ver­hält­nis­se in Mit­tel­eu­ro­pa zuzugestehen.

Schon seit dem Kriegs­be­ginn 1939 hat­te im alli­ier­ten Lager eine all­ge­mei­ne Radi­ka­li­sie­rung statt­ge­fun­den. Ver­ein­zel­te Expo­nen­ten einer Kom­pro­miß­lö­sung mit Deutsch­land, wie der bald nach Kriegs­aus­bruch abge­lös­te fran­zö­si­sche Außen­mi­nis­ter Bon­net, ver­lo­ren schnell an Ein­fluß. Die West­mäch­te waren sich ihrer stra­te­gi­schen Mög­lich­kei­ten bewußt. So konn­te der dama­li­ge Finanz­mi­nis­ter Reyn­aud, der bald der Pre­mier­mi­nis­ter der Nie­der­la­ge von 1940 wer­den soll­te, gegen­über Harold Nicol­son kurz nach Kriegs­aus­bruch noch viel wei­ter gehen als sei­ne Mili­tärs zu Frie­dens­zei­ten, die auch schon eine Erschöp­fungs­stra­te­gie und eine all­mäh­li­che Eska­la­ti­on des Krie­ges gegen Deutsch­land ins Auge gefaßt hat­ten: „Wir haben die Deut­schen bereits am Wickel und die wis­sen das auch! .… Es ist völ­lig unver­meid­lich und Sie wis­sen, ich wür­de das nicht zu Ihnen sagen, der Sie frü­her mei­ne Zwei­fel geteilt haben, wenn ich das nicht wirk­lich glaub­te. Dann wür­de ich Ihnen sagen: ‚Wir müs­sen gro­ßen Gefah­ren begeg­nen‘. Das sage ich Ihnen jetzt nicht. Ich sage: ‚Wir müs­sen uns auf den unaus­weich­li­chen Sieg vorbereiten‘”.
So gesche­hen in Paris, am 31. Okto­ber 1939. Das war kein Ein­zel­fall. Hit­ler sei fer­tig, „Von dem wer­den wir nichts mehr hören!”, so schil­der­te Fran­çois-Pon­cet die Stim­mung im fran­zö­si­schen Außen­mi­nis­te­ri­um kurz nach Kriegs­aus­bruch. Ähn­lich war die Hal­tung in Washing­ton. Der all­ge­mei­ne Ein­druck sei hier, Hit­ler sei in einen Käfig gesperrt wor­den, aus dem er nicht ent­kom­men kön­nen wür­de, mel­de­te der eng­li­sche Bot­schaf­ter aus den USA.
Die­se Zita­te umschrei­ben ein Gefühl abso­lu­ter Über­le­gen­heit über das deut­sche Poten­ti­al, das in den Regie­rungs­zen­tra­len der west­li­chen Groß­mäch­te wie auch der Sowjet­uni­on wäh­rend des Krie­ges nie­mals ganz gewi­chen ist. Es herrsch­te der Ein­druck vor, daß Deutsch­lands Gewicht als Macht und sei­ne Optio­nen zu beschei­den waren, um auf einer Ebe­ne mit den Groß­mäch­ten der Zeit mit­re­den zu kön­nen. Ihnen ging es daher nicht um prä­zi­se For­de­run­gen wie einen mög­li­chen deut­schen Rück­zug aus Polen, die Abrüs­tung der deut­schen Armee und ande­res mehr. Vor­stel­lun­gen der deut­schen Mili­tär­op­po­si­ti­on, die auf der wei­te­ren Exis­tenz Deutsch­lands als Groß­deutsch­land beruh­ten und die Wie­der­her­stel­lung der Ost­gren­zen von 1914 ins Auge faß­ten, hat­ten zu kei­ner Zeit eine Chan­ce, Ver­hand­lungs­ge­gen­stand zu werden.
In die­ser Ein­stel­lung der Alli­ier­ten war die For­de­rung nach bedin­gungs­lo­ser Kapi­tu­la­ti­on im Prin­zip jeder­zeit ange­legt. Es sind an Deutsch­land nie­mals Bedin­gun­gen gestellt wor­den, zu denen ein Frie­den zu haben gewe­sen wäre. Jeder Ver­such der deut­schen Regie­rung, sol­che For­de­run­gen aus den west­li­chen Regie­rungs­krei­sen her­aus­zu­lo­cken, schei­ter­te. Es wur­den zu die­sem Zweck etli­che öffent­li­che wie gehei­me Frie­dens­an­ge­bo­te an die eng­li­sche und fran­zö­si­sche Regie­rung gemacht, die nicht nur nicht ange­nom­men wur­den. Sie wur­den unge­le­sen zurück­ge­schickt. Man blieb in die­ser Fra­ge bei der Situa­ti­on ste­hen, wie sie unmit­tel­bar im Vor­feld des Krie­ges geherrscht hat­te. Pre­mier Cham­ber­lain glaub­te dar­an, daß Hit­ler sich bemüh­te, wie er eini­ge Wochen nach Kriegs­be­ginn in einem Pri­vat­brief zugab: „Ich glau­be, er woll­te ernst­haft ein Abkom­men mit uns und arbei­te­te ernst­haft an Vor­schlä­gen … die aus sei­ner ein­sei­ti­gen Sicht gera­de­zu unfaß­bar groß­zü­gig aus­se­hen muß­ten.” Den­noch zeig­te Cham­ber­lain sich ent­schlos­sen, den Krieg gegen Deutsch­land jetzt auf­zu­neh­men. Was die eng­li­sche und weit­ge­hend auch die fran­zö­si­sche Diplo­ma­tie anging, so gab die­se Igno­ranz gegen­über Kom­pro­mis­sen mit Deutsch­land auch in der Nach­fol­ge­zeit wei­ter­hin das Mus­ter vor.

Der fran­zö­si­sche Pre­mier muß­te bekannt­lich für sei­ne Per­son den im Okto­ber 1939 vor­aus­ge­sag­ten unaus­weich­li­chen Sieg nach der fran­zö­si­schen Nie­der­la­ge von 1940 für eini­ge Jah­re ver­ta­gen. Aber auch ange­sichts die­ser dro­hen­den Situa­ti­on nahm Reyn­aud davon Abstand, sich auf eine Kom­pro­miß­li­nie zu bege­ben. Einen Tag nach dem Durch­bruch der deut­schen Trup­pen im Mai 1940 schick­te Her­mann Göring den schwe­di­schen Gene­ral­kon­sul in Paris zu Reyn­aud, um ihm zu sagen, daß „wir Ende des Monats Calais und Dün­kir­chen genom­men haben wer­den. … Herr Reyn­aud soll uns sofort Waf­fen­still­stands­vor­schlä­ge machen. Wir sind bereit, Frank­reich ver­nünf­ti­ge Bedin­gun­gen zu bewil­li­gen. Wenn er die Beset­zung und Zer­stö­rung sei­nes Lan­des ver­hü­ten will, möge er sich beeilen.”
Reyn­aud reagier­te anders. Er bat den Über­brin­ger der Bot­schaft um Still­schwei­gen und den ame­ri­ka­ni­schen Prä­si­den­ten um Flug­zeu­ge und den bald­mög­lichs­ten Kriegs­ein­tritt. Ähn­lich ende­ten auch ande­re Ver­su­che der deut­schen Füh­rung, Ver­hand­lun­gen zu begin­nen. Es kam so weit, daß der eng­li­sche Bot­schaf­ter in Washing­ton die­se deut­schen Vor­stel­lun­gen im Juli 1940 „höchst befrie­di­gend” fand, aber bei sei­nem Außen­mi­nis­ter so wenig Reso­nanz fand wie bei Pre­mier Chur­chill, der die Annah­me jedes deut­schen Ange­bots unab­hän­gig von des­sen Inhalt ver­bo­ten hat­te. Ein unvoll­stän­di­ger Bericht der eng­li­schen Bot­schaft in Washing­ton an den Prä­si­den­ten der Ver­ei­nig­ten Staa­ten vom Mai 1941 führ­te allein sech­zehn sol­che deut­schen Ver­su­che auf. Sub­stan­ti­el­le Fol­gen hat­te das alles nicht.
Ver­ur­sacht wur­de die­se Intran­si­genz weni­ger von Ver­bre­chen des Natio­nal­so­zia­lis­mus als von einer Denk­schu­le, die das poli­ti­sche Grund­pro­blem in der deut­schen Ein­heit sah. Gera­de die beson­ders ent­schlos­se­nen die hards inner­halb der eng­li­schen Regie­rung wie Pre­mier Chur­chill selbst oder sein diplo­ma­ti­scher Chef­be­ra­ter Robert Van­sitt­art bil­lig­ten dem Natio­nal­so­zia­lis­mus gar kei­ne neue Qua­li­tät zu, son­dern deu­te­ten ihn als ober­fläch­li­ches Phä­no­men, hin­ter dem nach ihrer Ansicht der preu­ßi­sche Mili­ta­ris­mus stand. Dem aber konn­te man in die­ser Vor­stel­lungs­welt nur durch Zer­schla­gung Deutsch­lands und einer Rück­kehr zu den Ver­hält­nis­sen vor 1864 beikommen.
Als Begrün­dung für die Ableh­nung von Ver­hand­lun­gen mit Deutsch­land wur­de feh­len­des „Ver­trau­en” in den Vor­der­grund gescho­ben, wobei Ver­trau­en aus Sicht der eng­li­schen Poli­tik eher ein Syn­onym für „Kon­trol­le” dar­stell­te. Der stell­ver­tre­ten­de ame­ri­ka­ni­sche Außen­mi­nis­ter Wel­les hat­te für die­se Hal­tung eini­gen Spott übrig, als er im März 1940 Lon­don bereis­te und die eng­li­sche Regie­rung zu einem Frie­dens­schritt über­re­den woll­te, der dar­auf hin­aus­lief, wirk­li­ches Ver­trau­en wie­der­zu­ge­win­nen und zwar durch das Stel­len prä­zi­ser For­de­run­gen an Deutsch­land und deren Erfül­lung. Ver­trau­en fal­le nicht vom Him­mel, kön­ne aber geschaf­fen wer­den, führ­te er gegen­über Pre­mier Cham­ber­lain aus. Dazu kam es nicht, denn die eng­li­sche Regie­rung ging letzt­lich nicht dar­auf ein. Auch die eini­ge Wochen spä­ter erho­be­ne For­de­rung des ame­ri­ka­ni­schen Prä­si­den­ten, die bei­den euro­päi­schen West­mäch­te soll­ten als ver­trau­ens­bil­den­de Maß­nah­me öffent­lich erklä­ren, sie wür­den Deutsch­land nicht ver­nich­ten wol­len, traf in der eng­li­schen Regie­rung auf Ablehnung.

Die­ser Ent­wick­lung folg­te die wei­te­re Eska­la­ti­on des Krie­ges. Euro­pa wur­de „in Brand gesteckt”, wie Chur­chill es im Som­mer 1940 als Devi­se aus­ge­ge­ben hat­te. Betrof­fen waren zunächst Regio­nen wie Skan­di­na­vi­en, spä­ter auch der Bal­kan, wo sich die Inter­es­sen­ge­bie­te aller Betei­lig­ten kreuzten.
Die letzt­lich ent­schei­den­de Eska­la­ti­ons­stu­fe bil­de­te der deut­sche Angriff auf Ruß­land, von dem Vjat­sches­law Molo­tow spä­ter selbst sag­te, es sei Hit­ler gar kei­ne ande­re Opti­on übrig­ge­blie­ben als die­ser Angriff: „Er hät­te sei­nen Krieg mit Eng­land nie zu Ende gebracht.” Auch die Erfol­ge und Nie­der­la­gen auf die­sem Feld änder­ten jedoch nichts dar­an, daß die Kriegs­par­tei­en nicht den Weg zu Ver­hand­lun­gen fan­den, umso weni­ger, je deut­li­cher sich die deut­sche Nie­der­la­ge abzeich­ne­te. Die Umstän­de des Kriegs­en­des beleuch­te­ten die­sen Umstand noch ein­mal. Bedin­gungs­lo­se Kapi­tu­la­ti­on bedeu­te für die Alli­ier­ten die freie Ver­fü­gung über „Land, Frei­heit und Leben” stell­te Chur­chill in Jal­ta fest, Frei­hei­ten, die durch­aus genutzt wer­den soll­ten. Der Ver­zicht auf die Unter­schrift der deut­schen Regie­rung, ihre Ver­haf­tung, die Sou­ve­rä­ni­täts­er­klä­rung des Alli­ier­ten Kon­troll­rats und die schließ­li­che Spal­tung Euro­pas und Deutsch­lands führ­ten eine Ent­wick­lung zum Höhe­punkt, die 1939 begon­nen hat­te. Kom­pro­mis­se gab es nicht. Das mate­ri­el­le Über­ge­wicht der Welt­mäch­te ent­fal­te­te sich und been­de­te die Exis­tenz des Deut­schen Reichs. Das welt­po­li­ti­sche Fens­ter, das mit dem Krim­krieg geöff­net wor­den war, schloß sich wie­der und mit ihm die poli­ti­schen Spiel­räu­me für eine sou­ve­rä­ne deut­sche Außenpolitik.

 Gastbeitrag

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