Fjordman: Europa verteidigen

Ende Oktober wird bei "antaios thema" eine Textsammlung des norwegischen Bloggers Peder Jensen, besser bekannt als "Fjordman" erscheinen, der Titel lautet Europa verteidigen. Der unangefochtene "Star" unter den Autoren der islamkritischen "Counterjihad"-Szene hat seit 2005 im Internet hunderte Artikel und Glossen in englischer Sprache veröffentlicht, vornehmlich auf Blogs wie Gates of Vienna oder Jihadwatch

Martin Lichtmesz

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

Bis zum Juli 2011 war er in den Wor­ten des Co-Her­aus­ge­bers Man­fred Klei­ne-Hart­la­ge (der ande­re Her­aus­ge­ber bin ich selbst) nicht mehr als “ein Geheim­tip für Men­schen, die der täg­li­chen ideo­lo­gi­schen Gehirn­wä­sche durch die Mas­sen­me­di­en über­drüs­sig sind und nach Ant­wor­ten auf die Fra­gen suchen, die sich jedem auf­drän­gen, der fest­stellt, daß die The­men des soge­nann­ten öffent­li­chen Dis­kur­ses nichts mit den wirk­li­chen Pro­ble­men unse­rer Gesell­schaft zu tun haben.”

Als bekannt wur­de, daß ihn der nor­we­gi­sche Atten­tä­ter Anders Brei­vik zu sei­nen Lieb­lingau­toren zähl­te und meh­re­re Fjor­d­man-Tex­te in sein “Mani­fest”, genann­tes Kom­pen­di­um auf­ge­nom­men hat­te, wur­de das Autoren­pseud­onym Fjor­d­man schlag­ar­tig welt­weit berühmt-berüch­tigt. Anfang August stell­te sich der 36jährige ehe­ma­li­ge Ara­bi­s­tik­stu­dent und Mit­ar­bei­ter einer Tages­stät­te für geis­tig Behin­der­te in Oslo der Poli­zei und Pres­se, gab sei­nen rich­ti­gen Namen bekannt und ließ sogar ein Pho­to von sich abdru­cken. Dar­über berich­te­ten unter ande­rem der Spie­gel, die taz, die Süd­deut­sche Zei­tung, der tages­spie­gel, sowie die öster­rei­chi­schen Zei­tun­gen Pres­se und Standard.

Unse­re deut­sche Fjor­d­man-Aus­ga­be, die ers­te, die es in gedruck­ter Form über­haupt gibt, will nicht auf einer Sen­sa­ti­ons­wel­le rei­ten.  Tat­säch­lich hat­te ich dem Chef von Edi­ti­on Antai­os, Götz Kubit­schek, schon Mona­te vor dem nor­we­gi­schen Atten­tat vor­ge­schla­gen, einen Kapla­ken-Band mit einer Fjor­d­man-Aus­wahl zu pro­du­zie­ren. Was folg­te, kam wie ein Schock, und erhitz­te das an sich schon hei­ße Eisen noch um eini­ge Gra­de. Aber wer, wenn nicht wir, ist heu­te in Deutsch­land imstan­de, ein sol­ches Eisen kom­pe­tent anzu­fas­sen und ver­ant­wor­tungs­voll mit ihm umzugehen?

Kubit­schek, der aus dem “Counterjihad”-Eck kom­men­de Sozio­lo­ge Klei­ne-Hart­la­ge (“Das Dschi­had­sys­tem”) und ich haben uns nach dem Juli 2011 das Pro­jekt noch­ein­mal lan­ge und gründ­lich über­legt. Wir haben schließ­lich ent­schie­den, daß die Auf­sät­ze zu wich­tig sind, um sie der dop­pel­ten Gei­sel­haft der poli­tisch kor­rek­ten Mei­nungs­ma­cher und Inqui­si­to­ren als auch des psy­cho­pa­thi­schen Ursur­pa­tors zu überlassen.

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Martin Lichtmesz

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

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